Tagesdosis 19.2.2019 – Wie ich lernte die Bombe zu lieben

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

In München ist wieder Unsicherheitskonferenz.  Ich hab’ aber eigentlich keine Angst. Bevor ich das erkläre muss ich allerdings – als anerkannter Kriegsdienstverweigerer und Friedensfreund – ein Geständnis ablegen. Es ist mir unangenehm, aber auch ausführliche Selbstbefragungen und Gewissenserforschungen konnten das Gefühl nicht abstellen, dass mich neuerdings überkommt, wenn ich etwas über Kinzhal, Avangard, Poseidon,  Burevestnik, Peresvet oder Sarmat lese. Da kommt jedes mal Freude auf und das ist mein Problem, denn bei diesen „Schätzchen“ handelt es sich um die modernsten und leistungsfähigsten Massenvernichtungswaffen überhaupt. Hier eine Kurzbeschreibung:

Kinzhal: eine überschallschnelle, luft-gefeuerte Marschrakete, die mit Mach 10 (7700 Meilen pro Stunde) fliegt und sowohl Bodenanlagen als auch Schiffe zerstören kann. 

Avangard: ein wendiges überschallschnelles Nutzlastzuführungssystem für interkontinentale ballistische Raketen, das schneller als Mach 20 (15300 Meilen pro Stunde) fliegt. Es hat eine Reichweite von 740 Meilen und kann eine Kernladung von bis zu 300 Kilotonnen tragen.

Poseidon: ein autonomer nuklearbetriebener Torpedo mit unbegrenzter Reichweite, der sich in einer Tiefe von 3000 Fuß bewegen kann und dabei etwas über 100 Knoten beibehält. 

Burevestnik: ein nuklearbetriebener Marschflugkörper, der mit rund 270 Meilen pro Stunde fliegt und 24 Stunden lang in der Luft bleiben kann, was ihm eine Reichweite von 6000 Meilen verleiht. 

Peresvet: ein mobiler Laserkomplex, der Drohnen und Satelliten blenden sowie Raumfahrt- und Luftaufklärungssysteme zerstören kann. 

Sarmat: eine neue schwere interkontinentale Rakete, die beliebige suborbitale Kurse fliegen kann (z.B. über dem Südpol) und beliebige Punkte überall auf dem Planeten trifft. Da sie keiner vorhersehbaren ballistischen Trajektorie folgt, ist es unmöglich, sie abzufangen. 

Was wir hier haben – schon einsatzbereit im Arsenal der russischen Armee oder bereits getestet und aktuell in Produktion – ist für das US-amerikanische Imperium mehr als nur eine Ansage, es ist seine Niederlage. Mit der 2002 von George W. Bush vollzogenen einseitigen Kündigung des ABM-Vertrags, der den Bau von anti-ballistischen Raketen verhinderte – in dem Glauben, dass das von Jelzin herunter gewirtschaftete Russland ohnehin nichts auf die Beine stellen kann – haben sich die USA fatal ins Knie geschossen.
Ganz nach der geopolitischen Regel „Amerika spielt Monopoly, Russland spielt Schach“ haben die schlauen Russen nämlich mit weniger als einem Zehntel des US-Rüstungsetats Verteidigungssysteme entwickelt, die unbesiegbar sind. Natürlich können USA und Nato mit ihrem Vielfachen an Material in Russland immensen Schaden anrichten – aber nur um den Preis, umgehend komplett in Schutt und nukleare Asche zu versinken, oder in per „Poseidon“ nuklear ausgelösten gigantischen Tsunamis. Auch die Zeiten, in denen Washington mit seinen Flugzeugträgern vorfährt und Bomben auf wehrlose Länder regnen lässt, dürften bald vorbei sein – die milliardenteuren Dickschiffe sind für Kinzhal und Avangarde nur noch lame ducks. Kein Abwehrsystem kann mit 20-facher Schallgeschwindigkeit ankommende Raketen abfangen. Genauso wenig wie das nukleare Monster „Sarmat“, von der Nato „Satan 2“ getauft, mit mehr als der 100-fachen Kapazität der Hiroshima-Bombe.

Schon als ich vor einem Jahr zum ersten Mal von diesen Hyperschallwaffen hörte schrieb ich, dass die außen-und verteidigungspolitische Parole jetzt nur lauten kann: Don’t mess around with Ivan! Und das gilt mehr denn je. Wäre es angesichts dieser neuen Figuren im geopolitischen Schach nicht höchste Zeit, über neue Friedens,- Nicht-Angriffs,- Abrüstungsverträge zu verhandeln? Sollte das dank Kinzhal & Co wieder hergestellte Gleichgewicht des Schreckens, die definitive „Mutual Assured Destruction“ (MAD), nicht der Punkt sein, inne zu halten und nachzudenken? Also statt weiter sinnloses Aufrüstungsmonopoly zu spielen mal auf das Schachbrett zu schauen? Und die Monopoly-Berater, die Bundeswehr und Rüstungskonzerne gleichzeitig beraten, sofort zu feuern und Strategien zu entwickeln, wie eine Post-Nato-Welt, eine globale multipolare Sicherheitsarchitektur aussehen soll? Wie Frieden und Freundschaft mit Russland, China und dem Rest der Welt hergestellt werden kann? Und wie wir den an militärisch-industriellem Komplex leidenden Patienten – das niedergehende US-Imperium – von der Dummheit abhalten, noch einmal wild um sich zu schlagen wie es sterbende Riesen manchmal tun?

Es wäre schon längst höchste Zeit, das alles anzugehen. Das hypersonische Waffenpotential Russlands macht nur noch einmal besonders deutlich, endlich anzufangen. Und deshalb habe ich gelernt, diese Bomben zu lieben. Niemand kann jetzt mehr im Ernst daran glauben, dass die Blechbüchsenarmee der Nato mit Figuren wie Trump und unserer Flinten-Uschi an der Spitze es schaffen, was weder Napoleon noch Hitler mit ihren Blutbädern erreicht haben, nämlich Russland unter die Knute zu zwingen. Und niemand sollte sich mehr einreden lassen, dass höhere Rüstungsausgaben daran irgendetwas etwas ändern.

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Mathias Bröckers schrieb (mit Paul Schreyer) 2014 den Bestseller „Wir sind die Guten- Ansichten eines Putinverstehers“, der am 22.02.2019 in einer aktualisierten und erweiterten Neuausgabe im Westendverlag erscheint: „Wir sind immer die Guten“. Er bloggt auf broeckers.com

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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33 Kommentare zu: “Tagesdosis 19.2.2019 – Wie ich lernte die Bombe zu lieben

  1. Mr. Trump ist ein bemühtes amerikanisches Mittelmaß. Ein Paradebeispiel dafür, dass nicht nur adverse Selektion Imperien von Innen her zerfrisst. https://www.youtube.com/watch?v=MKrMFI_Mi9g
    Alle seine bisherigen und künftigen Zick-Zack-Handlungen im Amt, seine spontanen Taktiken, Vertragskündigungen und Show-Einlagen beruhen nicht auf irgendeiner politischen Strategie, sondern wie bei der Frau Merkel, auf EITELKEIT. Er möchte die Entscheidungen seiner bedeutungslosen Vorgänger Bush und Obama im Nachhinein entwerten und ihnen Schlappheit und Fehler darin nachweisen. So hatte die Frau Dr. „Erika“ Merkel 2015 nicht das Wohl von ihr selbst nachhaltig erschaffener Flüchtlingstrecks, sondern ausschließlich den FRIEDENS-NOBELPREIS im Auge. Aber Alles, was nicht strategisch zwingend voraus bedacht wird, sondern Bauchprodukte, Blähungen, intellektuelle Schwächeanfälle sind, erweist sich im Laufe der Zeit als eben nicht zweckmäßig und hin und wieder sehr zügig als kontraproduktiv. https://www.nzz.ch/wirtschaft/trumps-schutzzoelle-gehen-bisher-nach-hinten-los-ld.1459761
    Der bedauerliche Gipfel wurde erreicht bei der Aufkündigung des INF-Vertrages. Viele kluge Leute Willy Wimmer, Ulli Gellermann, Ken Jebsen und andere hatten zuvor konstatiert, dass dieser Mittelmaßpräsident immerhin noch keinen Krieg neu angefangen hatte. Schon richtig aber mit der INF-Aufkündigung kommt die 180° Wende und die fast halbe Welt, zumindest die westlich werte, vom Regen nun gar in die Traufe.

    Warum?

    Dieser Vertrag war von Anfang 1987 an bis heute erst recht (nach der Überlegenheitswende der russischen Waffensteme) Klotz am Bein „russisches Gegenschlags-Antwortsystem“. Russlands derzeit schnell zu installierende nuklear beköpften ISKANDER und KALIBR bedürfen keinerlei Vorlaufzeit und technischer Entwicklung mehr. https://www.anti-spiegel.ru/2019/was-hat-es-mit-den-neuen-russischen-waffensystemen-auf-sich-eine-zusammenfassung/
    Über die neu zu installierenden NAHTOD-Krücken von Mittelstreckenraketen lacht sich die russische Raketenabwehr scheckig und p…..t sich anschließend heiter in die Hose. Die russischen Abwehrsysteme sind inzwischen bekanntlich mindest dreifach gestaffelt. Jeder einzelne Ring dieser mindestens drei hat eine per PC-Simulation wiederholt bestätigte Durchlässigkeit von lediglich zwischen 0,1 bis 0,3 Prozent selbst gegen anfliegende Raketen-Rudel oder einen Rudel-Täuschkörper-Mix. Von 10.000 NAHTOD-Raketen durchbrechen rein rechnerisch nachvollziehbar also dreißig den ersten Abwehrring, von diesen Raketen dann 0,3 % den zweiten, das wäre eine Rakete der Größe 0,09. Immer noch bedrohlich. Im dritten Ring würden davon dann 0,3% weiterfliegen, eine 0,27 Tausendstel-Rakete noch. Oder optimistischer: Eine 2,7 Zehntausendstel-Rakete oder 27 Hunderttausendstel-Rakete. Diese dann JewSA erpressten, unaufhaltbar zu installierenden Zehntausend HAHTOD-Raketen in NATO-EUROPA stehen zwar noch nicht in dieser Menge und sehr schnell ab sofort bereit, sollen aber noch profitbringend von amerikanischen Rüstungskonzernen entwickelt werden.

    Dadurch begründet ist vorhersehbar und unvermeidlich:

    Bei einer derart geballten werten westlichen Feuerkraft kann dann kein noch so intelligenter russischer Oberstleutnant Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow mehr den Fehlalarm und die daraus erwachsende putative Notwehr stoppen, die künstliche Kriegsintelligenz beider Seiten wird wohl eher in Sekundenbruchteilen Angriffs- und Gegenangriffsschlag jeweils exponentiell auf eben 100% erweitern. Und wenn West-Europa bis zur weißrussischen Grenze dann zu knapp 100% Lebendmenschen-leer ist, dann schlägt nicht Stunden, sondern nur Minuten später die zweite russische Antwort-Raketenrotte zuzüglich der nuklearen Unterwasser-Drohnen POSEIDON auf die JewSA-Insel ein, früher, vor den POSEIDONS und den Hyperschallis, noch gefühltes Festland.

    Um mit GEIER-STURZFLUG zu sprechen: „Besuchen Sie EUROPA! Solange es noch steht.“

    Soweit zu den (noch) nicht angefangenen Kriegen des mittelmäßigen Herrn Trump.

  2. wieder einer der trump als al zu bösen buben bezeichnet lach haft klar ist ja er hat die aus gaben erhöht klar ist ja er ist aus der Atom vertrag mit Russland raus klar ist auch das er Russland gerühmt hat aber klar ist auch das er das alles nicht ohne grund gemacht hat aber unklar ist welche ziehle er wirklich verfolgt und in meinen augen spielt er nur mit den Deep staate um nicht gleich wie kenedy zu enden. ihm ist sicher klar das er alles ins chaos bringen kann aber was in meinen augen ganz klar ist das er das auf keinen fall will denn sonst wäre er gleich in angriff Stellung gegen Russland und china gegangen.

    • und ich meine mit angriff Stellung nicht irgend welche Drohungen oder Sanktionen sondern ich rede von militärische Stellungen direkt an die grenzen zu Russland. das was jetzt schon dort steht wurde ja schon zu Obama zeit hin gekart.

  3. Geht’s denn noch? Woher die Häme kommt mag man ja erahnen, eine Bombe zu lieben (Der Fall Oppenheimer), zu solch einer Irrationalität der sog. zivilisierten Menschen kann sicherlich Prof. Maatz viel beitragen.

    Gedankensprung: Selbst wenn die Menschheit es jemals mal schafft Waffen abzuschaffen, gewinnen dann die Gruppen, die mehr Hände zum erwürgen haben? Hoffe man erkennt den fatalen Ansatz!

    Die noch etwas sensiblen dieser Menschheit haben Sehnsucht etwas anderes zu lieben als Bomben!

    Aus meiner Sicht verdanke ich der Besonnenheit einiger russischer Persönlichkeiten viel und will zwei hier nennen:

    Lieutenant Colonel Stanislav Petrov – https://www.rt.com/news/403625-nuclear-soviet-officer-died/

    Sergey Viktorovich Lavrov – jetziger Aussenminister

    • Im Rahmen des internationalen Charakters der „Menschheitsfamilie,“ auch wenn der Vater gerade ein versoffener Schläger ist, der Frau und Tochter anschaffen schickt und der Sohn zur Schutzgelderpressung unterwegs ist, möchte ich noch hierauf hinweisen:

      „Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen“
      11.06.2016 • 09:30 Uhr

      Am 11. Juni jährt sich der Tag, an dem 1999 Europa an einem Krieg mit Russland gerade nochmals vorbeigeschrammt ist. Nicht irgendein schießwütiger General sondern der NATO-Oberbefehlshaber Europa (Supreme Allied Commander Europe – SACEUR) hatte den Befehl zum Angriff auf russische Truppen im Kosovo gegeben. Der Befehlsempfänger war der britische 3-Sterne General, Sir Mike Jackson, damals Kommandeur der NATO-KFOR-Invasionstruppe.

      von Rainer Rupp

      Zum Glück widersetzte sich der kühle Brite dem wahnsinnigen und wiederholt eingeforderten Befehl seines US-amerikanischen Vorgesetzten, der US-Vier-Sterne General Wesley Clark. Stattdessen schaltete Sir Mike die Regierung in London ein und drohte mit seinen sofortigen Rücktritt. (Siehe: „Gen Sir Mike Jackson: My clash with Nato chief.“) Die britische Regierung wurde aktiv, telefonierte mit Washington. Von dort wurde SACEUR Clark dann zurückgepfiffen, allerdings ziemlich widerwillig, wie sich später herausstellte.
      (…)
      Slatina bestand zum größten Teil aus unterirdischen Bunkern, die dafür gebaut worden waren, einem Atomschlag Stand zu halten. Dort hatten die jugoslawischen Mig-29 Staffeln die NATO-Luftschläge unbeschadet überstanden.
      (…)
      Dieses strategische Juwel sollte auf keinem Fall in den Händen der Russen bleiben, zumal die NATO davon ausging, dass das Moskau die Möglichkeit gab, auf dem Luftweg schnell neue Kräfte und Versorgungsgüter heranzuführen, um vor Ort seine Stellung mit Mannschaften und Material auszubauen. In dieser Situation gab SACEUR-Wesley Clark seinem untergebenen britischen KFOR-Kommandeur Sir Mike den Befehl, die Russen mit militärischer Gewalt von Slatina zu verjagen. Sir Mike hatte mit seiner 5. Luftlandebrigade als erste NATO-Streitmacht – aber erst einige Zeit nach den Russen – Pristina erreicht. In seinen Memoiren hat Sir Mike die kritischen Augenblicke seiner wiederholten Befehlsverweigerung festgehalten. Hier ein kurzer Auszug, der damit beginnt, dass Sir Mike seinem NATO-Oberbefehlshaber „klar machte, dass er die Nase voll davon“ habe, „von Leuten aus Washington, die von der Lage vor Ort keine Ahnung haben, Befehle zu bekommen“.

      Daraufhin sagte Clark: „Mike, das sind nicht Washingtons Befehle, es sind meine“.

      Sir Mike: „Wer gibt Ihnen die Autorität dafür?“

      Clark: „Als SACEUR habe ich dafür die Autorität.“

      Sir Mike: „Nein, dafür haben Sie nicht die Autorität.“

      Clark: „Ich weiß, dass ich die Autorität dafür habe. Die Autorität des Generalsekretärs steht hinter mir.“ (Clark hatte sich zuvor beim NATO-Generalsekretär, der spanische „Sozialist“ Javier Solana, politische Rückendeckung geholt.)

      Sir Mike: „Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen. … “Ich bin ein Drei-Sterne-General und Sie können mir keine Befehle dieser Art geben. Ich habe mir mein eigenes Urteil über die Situation gebildet und ich glaube, dass dieser Befehl außerhalb unseres Mandats liegt.“

      Clark: „Mike, ich bin ein Vier-Sterne-General, und ich kann Ihnen diese Dinge befehlen.“

      Letztlich empfiehlt Clark seinem KFOR-Kommandeur, von seinem Posten sofort zurückzutreten. Der ruft stattdessen seine Vorgesetzten in London an, erklärt die Situation und kündigt an, lieber zurückzutreten, statt den Befehl auszuführen. London unterstützt Sir Mike und wirkt dann auf Washington, dass der brandgefährliche und wahnsinnige SACEUR-Befehl zurückgezogen wird.
      https://deutsch.rt.com/international/38850-sir-ich-werde-fur-sie/

    • So fatal ist der liebe-Bombe-Gedanke ja nun nicht. Wie denn, wenn sich vor jemandem eine Gang von Killern aufbaut und genüßlich grinst? Da wäre es doch nicht unbedingt unangenehm, wenn hinter der Killergang eine überlegen bewaffnete Truppe auftauchen würde und ebenfalls genüßlich grinst. 😁😁😁

      Aber vielleicht hat die Killergang etwas in petto. Gedacht sei hier an Gerichtete Energiewaffen (DEW = Directed Energy Weapons; siehe Frank Stoner und sein aktuelles 9/11-Video sowie http://www.drjudywood.com). Ob DEW sich für den militärischen Einsatz überhaupt eignen würden, ist allerdings unbekannt.

    • ehm…
      Kubrick (Regisseur) – Film (weltweit bekannt) – Filmtitel: Dr. Strangelove oder wie ich lernte die Bombe zu lieben – Filmgenre: satirischer Antikriegsfilm – Analogie zum Tagesdosistitel. 🙂

    • ehm… Kubrick ist lange her. Allerdings sollte die liebe-Bombe-Liebe wirklich nicht zu innig sein. Das ist richtig. Aber ein kleines Bißchen darf schon sein.

    • Thanks, Kristana, doch ist eben der bei Meissen erwähnte Oppenheimer von Kubrick zu Dr. Strangelove umgetauft worden. Was Meissen vielleicht weiß. Jedenfalls hat dein Post ungewollt meinen bereits schon selbstzerknirschten Nerv getroffen. Denn ich fand meine plötzliche Bombenliebe tatsächlich strange love. Gewalttäter lösen bei ihren Opfern archaische Gewaltinstinkte aus (siehe z.B. die barbarische Schändung von Mussolinis Leiche). Vielleicht kennst du *Schmerzgrenze* von dem Hirnforscher Joachim Bauer. Sei der Input Ausgrenzung, materielle Deprivation oder unmittelbare Gewalt(androhung), ist der Output des Gehirns der immer selbe: Draufschlagen was das Zeug hält. Darum bitte nur ein ganz kleines bißchen Bombenliebe. Damit wir uns nicht in der Gewalt verliern.

  4. Erstaunlich, ist es tatsächlich so wichtig welchem Fürsten man den Bückling macht? Egal … toller, besser, höher, weiter, sind eben keine Gründe inne zu halten, nicht in der Logik der Konkurrenz und des unbegrenzten haben wollens, vor allem nicht für Jene die groß dabei absahnen. Dies auch nicht nur in der Rüstung. Innerhalb dieser Logik wird stets zu Ablenkungszwecken ein Feind benötigt.

    Und über dem ist der Krieg eine Angelegenheit, vor allem zwischen den dominanten Mächten, die nicht allein auf dem Schlachtfeld ausgefochten wird, das auch gerade im Zeitalter der Atomwaffen und von Waffen die noch vor eine paar Jahren Science Fiction waren, inklusive Militarisierung des Weltraums. Propaganda, Subversion und Stellvertreterkriege gibt’s auch noch.

    Ein innehalten wird es von alleine nicht geben, Verschärfung steht an. Als wenn das etwas neues wäre.

    Möglicherweise sind in diesem Zusammenhang einige Auszüge von Interesse:

    Letztes Jahr wurde ich auf ein exklusives Luxus-Privatanwesen eingeladen, um einen Grundsatzvortrag zu halten. Ich nahm an, mein Publikum werde aus etwa einhundert Investment-Bankern bestehen. Für diese Rede hatte man mir mein bisher höchstes Honorar angeboten – etwa die Hälfte meines jährlichen Professorengehaltes –, nur um einen Einblick in das Thema „Die Zukunft der Technologie“ zu geben.
    (…)
    Nach meiner Ankunft wurde ich in einen Raum geführt – ich nahm an, dies sei der Green Room, der Vorbereitungsraum hinter der Bühne. Doch statt mit einem Mikrofon verkabelt oder auf die Bühne begleitet zu werden, saß ich an einem einfachen runden Tisch, als man mein Publikum zu mir brachte: fünf superreiche Typen – ja, alles Männer – aus den Führungsetagen der Hedgefonds-Welt.
    (…)
    „Das Ereignis“

    Das Ereignis. Das war ihr Euphemismus für den ökologischen Zusammenbruch, soziale Unruhen, eine Atomexplosion, einen unaufhaltsamen Virus oder einen Mister Robot-Hack, der alles zusammenbrechen lässt („Mister Robot“ ist eine US-Serie, in der ein IT-Spezialist angeheuert wird, um die Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen; Anmerkung der Übersetzerin).

    Sich des Mobs erwehren

    Diese einzige Frage beschäftigte uns für den Rest der Stunde. Sie wussten, dass sie bewaffnete Wachen brauchen würden, um ihre Anwesen vor dem wütenden Mob zu schützen.

    Aus:
    Samstag, 25. August 2018, 15:30 Uhr
    ~12 Minuten Lesezeit
    Der Krieg der Reichen
    Die Reichen verschwören sich, um uns zurückzulassen.
    von Rubikons Weltredaktion

    „Flucht statt Ethos“ könnte das Motto dieser Männer sein, geht es ihnen doch nicht darum, die Welt noch zu retten oder zumindest zu verbessern — nein, es geht ihnen um Flucht, darum, die eigene Haut zu retten, koste es was es wolle. Der Autor dieses Artikels, Douglas Rushkoff, kommt zu dem Schluss, dass in dieser Denkweise nicht die „neutrale“ Technologie als das Problem angesehen wird, sondern der fehlerhafte, defizitäre, schrecklich un-binäre Mensch in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Und die gilt es zu transzendieren – Maschinen sind schließlich die besseren Menschen.
    https://www.rubikon.news/artikel/der-krieg-der-reichen

    Und hier:

    „Der Volksaufstand in der Ukraine wurde von den Bourgeoisien beider Seiten erstickt.“

    Es war wichtig für die ukrainische und die russische Bourgeoisie?

    Ja. Die Oligarchen einigen sich immer und sie haben sich geeinigt. Soweit zur Ukraine. Was Syrien betrifft. Ich war dort. Das ist ein Beispiel dafür, wie die amerikanische Maschine zur Verbreitung der Demokratie arbeitet.
    (…)
    In Deutschland ist die Linke gespalten. Ein Teil ist aktiv in der Friedensbewegung. Und es gibt einen anderen Teil der Linken, der sich hin zu sozialen Bewegungen und Anti-Rassismus orientiert. Dieser Teil der Linken sagt zu dem anderen Teil, grob gesagt: Ihr seid schon Teil der russischen Faust, des russischen Imperialismus. Wie ist die Situation der Linken in Russland?
    Unsere Situation unterscheidet sich nicht. Die Katastrophe besteht darin, dass die linke Bewegung in Russland, in Deutschland und in den USA sich in einem entarteten Zustand befindet. Aber in der Natur gibt es nichts Ewiges. Es wird nicht immer so sein.

    Aus:

    Dienstag, 13. März 2018, 11:34 Uhr
    ~23 Minuten Lesezeit
    Was tun gegen die Kriegsgefahr?
    Der russische Journalist Konstantin Sjomin erklärt im Rubikon-Interview, wie der gewollte große Krieg zu verhindern ist.
    von Ulrich Heyden

    Der 37 Jahre alte Sjomin ist in Russland durch sein scharfzüngiges Programm „Agitation und Propaganda“ bekannt, welches vom Fernsehkanal Rossija 24 ausgestrahlt wird. Der Journalist hat für das russische Staatsfernsehen 60 Länder bereist und vier Jahre ein russisches Korrespondentenbüro in New York geleitet. Bei den Primaries der russischen Linken zur Bestimmung eines gemeinsamen Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen belegte er einen der vorderen Plätze. Die Ereignisse in der Ukraine 2013/14 beschreibt er als „Volksaufstand, der von der ukrainischen und der russischen Bourgeoisie erstickt“ wurde. In Russland gäbe es imperialistische Tendenzen, allerdings sei Russland kein Raubtier, wie die westlichen Staaten. Parallel zu seiner Tätigkeit für Rossija 24 macht der Journalist eigene Video-Projekte, wie den Film „Das letzte Klingeln“, in dem vor einer Zerschlagung des sowjetischen Bildungssystems gewarnt wird. Im Interview vertritt er seine persönliche Meinung.
    https://www.rubikon.news/artikel/was-tun-gegen-die-kriegsgefahr

    Zuletzt hier:

    In Nordamerika und in Westeuropa ist ein auf Täuschung beruhender sozialer Aktivismus entstanden, der vom Konzern-Establishment gefördert und kontrolliert wird. Dieser manipulierte Prozess hat die Bildung einer neuen Massenbewegung gegen den Krieg, gegen Rassismus und gegen soziale Ungerechtigkeit unmöglich gemacht.
    (…)
    Infolgedessen wurde der gemeinsame Widerstand zersplittert. An Teilproblemen orientierte Protestbewegungen – zum Schutz der Umwelt, gegen die Globalisierung, für den Frieden, für die Rechte von Frauen, Schwulen, Lesben, Bi-und Transsexuellen – werden gezielt und großzügig gefördert, um eine Massenbewegung gegen den globalen Kapitalismus zu verhindern.

    Aus:
    Zur Rolle der „Progressiven“ in der Antikriegsbewegung
    Die „linken Intellektuellen“ des Imperiums fordern Regime-Change
    Von Michel Chossudovsky / LUFPOST
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24597

  5. „Don’t mess around with Ivan“ 😀 😀 😀

    Gut, dass ich damals bei der Ukraine-Geschichte angefangen hab Russisch zu lernen. Wer weiß, wofür mans nochmal braucht.

    Hab mir grad gestern nochmal die Rede von Putin auf der Sicherheitskonferenz 2007 durchgelesen. Kein Wunder, dass der Westen ihn hasst. Die Rede ist preiswürdig, nicht diplomatisch und sehr direkt. Da ist Putin den Cowboys aufs Dach gestiegen, das konnten die sich unmöglich gefallen lassen.

    • „Hab mir grad gestern nochmal die Rede von Putin auf der Sicherheitskonferenz 2007 durchgelesen.“ …. danke für den Hinweis, die Rede macht vieles verständlich, was heute geschieht.

  6. Lieber Mathias Bröckers, vielleicht erinnern Sie sich noch an mich. Ich habe für Sie und Dirk Pohlmann beim „Verein der deutschen Sprache“ die Patenschaft für das Wort „Putinversteher“ erworben und Ihnen die entsprechende Urkunde zukommen lassen. Ihr Buch „Wir sind die Guten“ habe ich mit Vergnügen gelesen, die Neuausgabe werde ich bestellen.
    Ich habe mir erlaubt, diese Tagesdosis an die Bundeskanzlerin und Flinten-Uschi weiterzuleiten, denn sie enthält sehr viel Wahrheit. Volker Pispers würde sagen: „Wenn das die Merkel gewusst hätte…. Und damit sie es jetzt weiß, habe ich ihr heute eine Mail geschickt.

  7. Lieber Matthias
    Das Stockholm Syndrom mit der Geisel des Gleichgewichtes des Schreckens kenne ich nur zu gut.
    Es schwingt mit den universellen ,hermetischen Gesetzmaessigkeiten.
    Der Weg aus der Angst fuehrt immer durch die Angst ,und wer Angst hat liebt nicht weiss Dieter Lange.
    Demnach ist das Gegenteil von Liebe nicht Hass,sondern in erster Linie Angst.
    Und Angst macht dumm,weiss der Volksmund.

  8. Das Lachen kann einem dabei aber auch sehr schnell vergehen. Möglicherweise ist es einem Trump ja egal wenn er ein Bömbchen von Berlin aus nach Moskau schickt ob dann die Antwort via Sarmat in Berlin einschlägt. Und Putin ist ein besonnener Mensch aber keiner weiß was nach ihm kommt. Und irgendwie fragt man sich schon wie Russland mit nur einem 10tel von dem Verteidigungsbudget der BRD solche Waffen produzieren kann und so eine Armee aufstellt während in BRD die Flugzeuge nicht mehr fliegen, Panzer nicht mehr fahren und Gewehre nicht mehr schießen aber die die Berater sich dumm und dämlich lachen. Die Rüstungsgegner haben anscheinend nur mit BRD ein Problem, mit Russland wohl nicht. Nun, anstatt aufzurüsten sollte die BRD doch einen Friedensvertrag anstreben, den hat die BRD noch immer nicht oder besser alle europäischen Staaten sollten einen Friedensvertrag unterzeichnen der auch die die Souveränität der BRD wieder herstellt und gleichzeitig die US Truppen in der BRD nicht mehr zulässt also das Besatzungsstatut aufhebt.

    • Wir glauben doch sonst dem mainstream keinen Ton. Warum glauben wir die Geschichte von der maroden BW? Könnte es sein, dass plötzlich alles marode ist, weil man den Wehretat aufstocken und Zustimmung im Volk erzeugen will?!

      Am Beispiel G36: komischerweise schießt das Ding bei Ägyptern und Saudi’s anscheinend einwandfrei (obwohl es doch ein Problem mit Hitze hat) und bei den anderen 17 Kunden-Staaten ist das Ding anscheinend auch ok. Jedenfalls verkauft es sich wie geschnitten Brot.

      Selbst wikihausen muss zugeben, dass:
      „Zuvor hatte eine vom früheren Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus und dem Grünen-Verteidigungsexperten Winfried Nachtwei geleitete Befragung von rund 200 Soldaten ergeben, dass Präzisionsmängel beim G36 im Einsatz nie wahrgenommen worden seien.“

      Ich für meinen Teil glaube jedenfalls die Mär von der maroden BW nicht wirklich.

    • Aber nur Idioten glauben die Geschichte dass die High Tech Armee Russlands nur ein 10tel des Rüstungsetats Deutschlands kostet. Wer sich über die Mickymaus Bundeswehr der BRD aufregt und dir Russische Armee bejubelt der hat sie nicht mehr alle. Eigentlich sollte man sich fragen wie man sich gegen solche Waffen die Russland hat verteidigen kann und gegen Drohnenschwärme. Wie geschrieben wäre das Wichtigste mal ein Friedensvertrag und dass die USA und deren Atomwaffen und deren Armee mal aus Deutschland geht. Die marode BW ist kein Mainstream, das ist Insiderwissen, Deutschland ist de facto nicht in der Lage sich selbst zu verteidigen.

    • Insiderwissen 😀 DER war gut. Von Frühstücksfernsehen bis Heuteshow wird über eine marode Armee gelästert.

      Warum sollten wir uns gegen Russland verteidigen müssen? Wir sollten uns mit RU verbünden. Wir sind sowas wie Brudervölker. Ähnliche Mentalität und viele historische Verknüpfungen. Die haben uns 27 Mio Tote verziehen und die sog. Wiedervereinigung ermöglicht.

      Was soll diese mainstreaminfo hier bewirken? Russe böse, BW marode… Ist ja wie bei Claus Kleber.

    • Moin, Buddahshi, das sog. Gleichgewicht des Schreckens war von 1945 bis zum Ende der SU, die totgeruestet wurde und 1991 sich auflöste, ein Garant des Nichtkrieges. Trotz Waffengeklirr und kleineren Kriegen hat der US-Imperialismus nicht den ganz grossen Schlag gegen die UDSSR gewagt. Das nur vorweg.
      Nun kommen Sie und hinterfragen die Verteidigungsbereitschaft des DE-Imperialismus, der mit Nato und USA eng verbandelt ist, wo deutsche Landser schon wieder an der russischen Grenze stehen? Das grenzt ja ganz stark an Ignoranz. Die Einkreisungspolitik der Imperialisten findet noch kein Ende. Immer weiter wird die NATO-Grenze nach Osten verschoben entgegen der Absprache zwischen Reagen und Gorbatschow. Der INF Vertrag wurde zuerst von den USA gekuendigt, schon vergessen? Also etwas mehr Realitätssinn, bitte!

    • Ignorant sind wohl die die glauben das die NATO ein Verteidigungsbündnis ist und dass die NATO Deutschland verteidigen wird. Auch die US Waffen waren lange ein Garant für Frieden bis sie für was anderes Verwendung finden sollten. Wer garantiert das Russland China nicht auch auf diese Abwege kommen werden.
      Die Frage ist aber schön langsam ob es um Deutschland überhaupt noch schade wäre, ist eh schon wurscht kann eigentlich nur noch besser werden denn was dort abgeht ist einfach zu viel. Wer nicht hören will muss fühlen, wer vernichtet werden will wird eben vernichtet werden. Komischerweise ist Russland genau das Gegenteil von Deutschland und komischerweise haben alle die Deutschland jegliches Existenzrecht absprechen kein Problem dieses Russland zuzugestehen. Wenn Russland so ein Volk wie die Deutschen hätte und solche Politiker wie Deutschland dann wäre es jetzt schon von der USA vernichtet.

    • Moin, Buddahshi (at 18.12), was ist das fuer ein Gesuelze, von wegen Deutschland!
      „Die Frage ist aber schön langsam ob es um Deutschland überhaupt noch schade wäre, ist eh schon wurscht kann eigentlich nur noch besser werden denn was dort abgeht ist einfach zu viel. Wer nicht hören will muss fühlen, wer vernichtet werden will wird eben vernichtet werden.“
      Sind wir alle Deutschland? Und wer will vernichtet werden? Mich können Sie schon mal rausnehmen von den potentiellen Selbstmordkandidaten! Wenn man sich hier im Forum umschaut, so sind die meisten hier in Opposition zur Regierung und von daher sollte wir hier nicht subsumiert werden unter all die, die fuehlen muessen, und vernichtet werden wollen.
      Versuchen Sie einfach mal etwas strukturierter zu analysieren, dann klappt das schon!

    • In Zeiten wo ein Dalai Lama die Europäer darauf hinweist das Europa ihnen gehört sollten die Europäer und vor allem die Deutschen mal über Selbstbewusstsein nachdenken. Sind sich die Deutschen ihrer selbst überhaupt noch bewusst? Legen sie noch einen Wert auf ihre Kultur ihre Städte, oder was ist ihnen noch wichtig? Der Islam, der ist ihnen wichtig, das Christentum ist ihnen verhasst, fast noch mehr verhasst als wie sie die Deutschen hassen. Die Nazis. Die Tibeter sind sich ihrer Kultur bewusst, sie ist ihnen wichtig, heilig. Den Deutschen ist nichts mehr wichtig und schon gar nicht heilig. So freut man sich über die schrecklichsten Massenvernichtungswaffen von Russland während man das eigene Militär hasst? Und das ist eigentlich in allen Belangen so, man hasst die eigene Religion und will unbedingt andere Religionen die fremd sind schützen. Man lässt die eigenen Menschen verarmen und will gleichzeitig die Welt retten.
      Mir machen diese Waffen die Russland baut Angst. Auch wenn die jetzt mal da sind damit die USA und deren Verbrecher die auch die Deutsche Bundesregierung stellen eben nicht Russland überfallen. Aber eigentlich sagt die NATO auch immer sie will Russland nicht überfallen. Auch wenn Deutschland ein Verteidigungsbündnis mit Russland eingeht, solche Waffen werden über jeden Vertrag, Entscheidung immer wie ein Damoklesschwert schweben. Ihr macht das was wir wollen oder ihr wisst schon was euch droht. Deutschland ist kein souveräner Staat, sondern verwaltetes Gebiet der USA und GB und Frankreich. Deshalb macht Deutschland das was die USA will. Die Wahlen sind scheiß egal. Und die Deutschen bewundern bei den Russen genau das was sie selber auf keinem Fall sind oder sein wollen, aber eigentlich passt das wieder zu allen anderen komischen Dingen die da in Deutschland passieren. Deutschland ist schwer krank, ihr solltet alle mal zum Doktor bevor ihr in den Spiegel schaut und euch selbst nicht mehr erkennt.

    • Da Rußlands Bruttosozialprodukt nur etwa so groß wie das italienische ist, ist seine militärtechnische Leistungsfähigkeit um so erstaunlicher. Nicht die Masse macht’s! Chapeau!

    • Buddahshi

      Das folgende ist nicht polemisch gemeint. Soll wirklich kein Angriff sein, sondern meine Bestürzung ausdrücken!

      Der letzte Text von Ihnen ist besorgniserregend. Hört sich an, als hätten Sie sich regelrecht radikalisiert. Woher kommt dieses schlimme Bild von Mensch und Land? Auch Ihr Wunsch nach Vernichtung unseres Landes ist echt grenzwertig.
      Manchmal schließt man ja sehr schnell von sich auf andere, von daher würde ich den letzten Satz Ihres postes echt mal überdenken.

    • Der letzte Text von Ihnen ist besorgniserregend. Hört sich an, als hätten Sie sich regelrecht radikalisiert.
      ?? Nun was meinen Sie da genau ?
      Das ich die Rüstungsproduktion Russlands im Gegensatz zu ihnen nicht so toll finde ?
      Nun wenn sie das radikal nennen dann wundert mich nichts mehr, das ist es eigentlich was ich mit meinen Kommentaren zum Ausdruck gebracht habe. Mich wundert nichts mehr.

      Woher kommt dieses schlimme Bild von Mensch und Land?
      Mein Bild ist schlimm ? Das ist doch ihr Bild, das ist das Problem, haben sie das noch immer nicht verstanden?

      Auch Ihr Wunsch nach Vernichtung unseres Landes ist echt grenzwertig.
      Schon wieder. Nicht ich habe den Wunsch nach Vernichtung eures Landes. Ganz im Gegenteil. Aber ich finde euren Wunsch danach grenzwertig, ich glaube nur das für Deutschland keine Heilung mehr möglich ist, man muss euch euren Schicksal überlassen. Es ist sinnlos zu hoffen das sich da noch was ändern wird. Das ist halt wie mit einem Selbstmörder und ehrlich gesagt bei ihren Kommentaren habe ich jetzt auch keine Lust mehr zu schreiben weil das komplett sinnlos ist.

    • @Buddahshi

      Bitte erlauben Sie mir, etwas gerade zu rücken. Wenn Deutsche russische Waffen lieben, dann tun sie das nicht, weil sie sich selbst hassen. Sie tun das, weil sie sich von den Waffen Rußlands geschützt fühlen.

      Die politisch-ökonomische Welt ist dabei, sich neu zu ordnen. Es braucht nicht viel Nachdenken, um die sich neu bildenden Bündnisse zu erkennen. Voraussichtlich wird es ein Bündnis aus Rußland und Kontinentaleuropa unter Einschluß des Iran, der Türkei, Syriens und Israels geben.

      Ich bin Deutscher und wäre froh und stolz, in einem Bündnis mit all diesen wundervollen und liebenswerten Ländern und ihren Bewohnern zu stehen. Ich mag Nordamerika sehr, aber es wird seine eigenen Wege gehen müssen, wohl zusammen mit den Ländern Südamerikas.

      All diese neuen Bündnisse werden aus der Überwindung alter Feindschaften und dem Knüpfen neuer Freundschaften erwachsen. Das beginnt mit der Veränderung von Gefühlen. Wenn Deutsche plötzlich russische Waffen lieben, zeigt dies nicht suizidale Absichten, sondern das Gegenteil davon.

    • @loup


      Bitte erlauben Sie mir, etwas gerade zu rücken. Wenn Deutsche russische Waffen lieben, dann tun sie das nicht, weil sie sich selbst hassen. Sie tun das, weil sie sich von den Waffen Rußlands geschützt fühlen.

      Ja ich bitte sogar darum dass sie etwas gerade rücken. Darum geht es eigentlich. Schieflagen gerade zu rücken.
      Aber bitte erlauben Sie mir das auch ich Ihnen antworte.

      Deutsche lieben also russische Waffen weil sie sich dann geschützt fühlen? Sind Sie sich sicher?
      Sie lieben also dass die Russen den Wunsch nach Freiheit haben, also die Freiheit in ihrem Russland das zu tun was sie selbst wollen und nicht das tun zu müssen was die Amis wollen. Ja schön. Sie lieben es das die Russen deshalb auch von Bedrohungen in der Zukunft ausgehen und diesen vorbeugen, das sie sich Rüsten um wehrfähig zu sein, ja weil den Russen eben ihre Freiheit wichtig ist.

      Aber wie kommen sie zu der Überzeugung das die Deutschen dadurch geschützt sind ?
      Ja ich verstehe schon, Der Ami bedroht Russland und wenn Russland jetzt noch bessere Waffen hat dann ist der „Frieden“ wieder hergestellt und die Deutschen können sich freuen. Klar.
      Ähmm ja, dabei wird dann stark betont wie blöd eigentlich Rüstung in Deutschland ist.
      Ja, macht ja auch einen gewissen Sinn. Aber warum sind den Deutsche Soldaten in Afghanistan? Welche Interessen der Deutschen werden dort vertreten, was wollen die Deutschen denn dort holen oder so?
      Nun, die Deutschen Soldaten sind anscheinend in Afghanistan weil die Amis das so haben wollen oder, als über 50 Deutsche sind dort krepiert weil die Amis das wollen. Und die Afghanische Regierung will das, die Deutschen müssen dort vor allem die afghanische Armee ausbilden damit diese sich gegen die Taliban wehren kann. Und die Amis haben möglicherweise auch einen Grund dort zu sein.
      Also die Deutschen sind in Afghanistan weil Deutschland nicht in der Lage ist seine eigenen Interessen durchzusetzen, nicht im eigenen Land und die Deutschen müssen sogar noch als Handlanger für ausländische Mächte agieren? Und das hat möglicherweise was damit zu tun das die Amis Atomwaffen haben und die Deutschen nicht.
      So wie Sie sich jetzt Freuen das die Russen immer tödlichere Waffen haben weil sie dann Amis dadurch Paroli bieten können, so freuten sich die Deutschen das die Amis Massenvernichtungswaffen haben damit sie den Russen Paroli bieten können. Und die ehemaligen Ostblockstaaten tun das auch.
      Aber da die Deutschen keine Freiheit besitzen und eben nicht in ihrem Deutschland entscheiden können, so haben die Amis in Deutschland Atomwaffen mit denen sie Russland bedrohen und die Russen haben jetzt Waffen mit denen sie dann auf Deutschland schießen.
      Und dadurch fühlen Sie sich dann geschützt und sie sagen sie haben nicht den Wunsch von einer Brücke zu springen? Sind sie sich sicher, wollen Sie ein Bild malen?
      Ich würde es ja noch verstehen wenn sie sagen würden, ich finde die Russen super, die lassen sich nicht von den Amis auf den Kopf scheißen, warum machen wir das nicht auch so, her mit einem Friedensvertrag, raus mit den Amis, wir wollen wieder Herr im eigenen Haus sein.
      Und dann müsste der Russe vielleicht gar nicht so hochrüsten, weil die Bedrohung anders aussieht, aber das wäre auch blöd denn dann hätten die Deutschen ja nichts worüber sie sich freuen könnten.

    • @Buddhashi

      Ganz einfach: GEOPOLITIK. Geopolitik entsteht aus dem Bemühen, historisch gewachsene politische Räume sich verändernden politisch-ökonomischen Gegebenheiten anzupassen. Zum Beispiel durch Bündnisse. Das Bündnis Deutschland-Rußland steht spätestens seit Rathenau und Rapallo auf einem Spitzenplatz der geopolitischen Agenda. Daraus beantworten sich alle von Ihnen, Buddhashi, hier gestellten Fragen an mich ganz von selbst.

      Heute müßte dieses Bündnis praktisch aus den oben von mir angegebenen Teilnehmern bestehen. Rußlands Waffen schaffen den freien machtpolitischen Raum für jenes Bündnis, ohne welches alle in schwere ökonomische Schieflagen geraten würden.

      Zugegeben, ist das alles Real- und nicht Idealpolitik. Ideal wären energetisch autonome Kreislaufwirtschaften. Mit diesen wäre die Geopolitik überlebt. Nein, wirklich schön sind Rüstung und Militär nicht. Geopolitik ist eine Ausgeburt des Zeitalters des Kapitals und wird mit diesem enden.

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