Tagesdosis 19.2.2020 – Wenn die Lösung das Problem ist

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

„In den besseren Stunden aber wachen wir so weit auf, dass wir erkennen, dass wir träumen.“
Ludwig Wittgenstein an Paul Engelmann

Der erste Teil dieses Textes ist zunächst purer Sarkasmus, vereinzelt auch Satire. Nehmt daher diesen ersten Teil bitte nicht all zu ernst. Danke.

Thüringens Landtagswahl im Februar 2020 ist zu einem echten Lehrstück deutscher Demokratie geworden. Demokratie wurde den Deutschen nach ihrem offiziellen Sündenfall von 1933 bis 1945 verordnet. Daher ist sie auch so anfällig, weil sie nicht errungen wurde. 

Demokratie. Die Einen sagen, es handle sich bei dessen Bedeutung um die Herrschaft einer Dorfgemeinschaft, in der Wahlen, wie wir sie kennen, gar nie vorgesehen waren. Die Anderen sagen, es handle sich bei ihr um eine Volksherrschaft, in der die Bürger die Souveräne darstellen und die Politiker den Willen dieser Souveräne zu verwirklichen hätten. Ohne eine von den Volkssouveränen gewählte, benannte und verifizierte Verfassung ist eine Staatsform keine von den Souveränen legitimierte Demokratie, und daher überhaupt gar keine Demokratie. Demokratie, wessen Schoß du dich hinwendest, dessen Freier dich verzehrt. 

Teil 1

Die ehrwürdige Vorsitzende Frau Dr. Angela Merkel

Befreiungsschlag, Respekt und Überraschung nun, da Bodo Ramelow den kühnen Vorschlag unterbreitet hat, die frühere CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht als Übergangs-Regierungschefin für das Bundesland Thüringen vorzuschlagen (1). 

Wir erinnern uns. Zuvor wurde Anfang Februar ein FDP-Kandidat zum Minister des Landes gewählt. Da er mit den Stimmen der AfD dorthin gewählt wurde, entschlossen sich spontan fast alle anderen Parteien dazu, sogar bundesweit, dass man diese Wahl als undemokratisch zu verstehen habe und der nun als FDP-Ministerpräsident ernannte Mann, ein ganz böser Lump sei. Denn niemand darf sich bei einer demokratischen Wahl zum Ministerpräsidenten ernennen lassen, wenn AfD-Abgeordnete mit demokratischer List eine Frau oder einen Mann für dieses Amt wählen, der den etablierten alten Parteien angehört. Das nennt man dann eine Schande der Demokratie, auch dann, wenn eine solche Wahl demokratischer Natur sei. Die Hüter der Demokratie, die Antifaschisten, erkannten sofort ihre zahlreichen Aufträge darin und sandten kühn und ritterlich hunderte von Faustschlägern, Gegenstandswerfern und Hakenkreuz-Kunstmalern bundesweit nun zu den von ihnen erkannten Faschisten und folgten wahnhaft ihren inneren undemokratischen Zerstörungs-Aufträgen. Dafür wurden sie zuvor von der Bundeskanzlerin, der ehrwürdigen Frau Dr. Angela Merkel, heroisch mit dem Satz, das muss rückgängig gemacht werden und dass es ein schlechter Tag für die Demokratie sei, losgehetzt und dafür mit sozialistischem Gruß gesegnet. 

Da ich selbst ja auch einmal mit einer wahnhaften und kranken Idee über den Frieden auf die Straße ging und diese Antifaschisten mir unmissverständlich klar machten, dass Frieden eine faschistische Haltung sei, bin ich ehrwürdig in die Knie gesackt, habe mich dafür inbrünstig entschuldigt, mein Buch über eine neue Friedenstheorie angezündet und selbst den Druck und Kauf dieses Schandwerkes auf immer und ewig verhindert. Einzig ihnen widmete ich mein neuestes Buch Das Dochkampf-Prinzip und schrieb darin eine Widmung für die ehrwürdige Führerin und Vorsitzende Frau Dr. Angela Merkel, dass man möglichst alles nieder zu bomben hätte, was nicht der erhabenen ehrwürdigen Wahrhaftigkeit der großen deutschen Vorsitzenden entspräche. Lob unserer Kanzlerin. Als ein leuchtendes Beispiel für den Weltfrieden, der Ausmerzung allen Hungers und Elends auf der Welt, ist sie nun das würdigste Beispiel für Gerechtigkeit und selbstloses Führen aller Menschen. Ihr Banner strahlt und wer die Worte liest, die ihr zu Ehren der große Altparlamentarier Wolfgang Schäuble, selbst als leuchtender Bote bekannt, ihr auf die Stirne zeichnete, Jesus ist wieder da, er entschloss sich, als Frau wieder auferstanden zu sein, Halleluja.

Bodo Ramelows lieber Knecht

Ja, Bodo Ramelow, dieser Retter Thüringens vor den Schandwählern der AfD, hat nun alle mit seinem ungewöhnlichen Vorschlag überrascht (1). Frau Lieberknecht soll nun eine technische Regierung bilden, mit drei Ministern, bis ein neuer Rammler, oh, Entschuldigung, ein neuer Ramelow demokratisch, also mit Sicherheit ohne die Stimmen der AfD-Landtagsabgeordneten, gewählt wird. Übrigens, setzt mal im Geiste die beiden Worte Ramelow und Lieberknecht zusammen, da entstehen spontan Filme, die man gar nicht sehen will. 

Als Rapper würde sich niemand darüber aufregen, wenn der singen würde: Ey, ah, ich sag euch was, da wird in Thüringen die Politik gefickt, ja, ey, da will der Ramelow euch einen überparteilichen Weg eröffnen, einen Beitrag zur Stabilisierung des Landes. Ey, Leute. Passt auf! Ihr werdet alle gef…., tief in den A…. gef….. 

Vorerst will Ramelow natürlich nie und nimmer Ministerpräsident werden (1), vorerst. Natürlich werde ich mich bei Neuwahlen wieder als Ministerpräsidenten aufstellen, als Spitzenkandidaten der Linken (1), der einstmals großen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der SED. 

SPD und Grüne hat dieser Herr Ramelow natürlich erst kurz zuvor von seinem kühnen ehrenhaften und superdemokratischen Plan informiert und Frau Lieberknecht ließ er ganz im Dunkeln darüber, stellte sie vor demokratisch lupenrein vollendeten Tatsachen seines SED-Plans. 

Das Spieglein an der demokratischen Wand deutschen Sozialismus schrieb dazu, Zitat Anfang: Nach Ramelows Plan soll Lieberknecht mit „einem Justizminister, mit einer Finanzministerin und einem Chef der Staatskanzlei“ die wichtigsten Aufgaben in Thüringen lösen. Über den Vorstoß wollen Linke, CDU, SPD und Grüne an diesem Dienstag ab 13.30 Uhr erneut sprechen (1), Zitat Ende. Bodo Ramelow hat also einen Plan und dieser sieht vor, alles zu bestimmen, ohne dass dieser gemeinsam mit all den Abgeordneten, die das betrifft, das Ganze bespricht. Ein klarer Fall von lupenreiner stalinistischer Demokratie. Da hat er doch glatt von der ehrwürdigen Führerin abgeschaut, dieser Schlingel. Großartig, Herr Ramelow! Sie sind ein leuchtendes Beispiel und Vorbild für unsere vergewaltigte Demokratie. Das ist ein sehr guter Vorschlag, frohlockte Wolfgang Tiefensee, der SPD-Landeschef Thüringens und frohlockte weiter, Hoher Respekt für Bodo Ramelow, dass er sich selbst zurückzieht, den Weg frei macht für eine technische Regierung (1). 

Standig Ovations, Herr Voigt!

So geht das ab, wenn zwei alte SED-sozialisierte Parteihengste sich begegnen und sich dafür feiern, weil sie sich in der Demokratiebadewanne die Quitscheenten zuschubsen dürfen. Mit Steuergeldern zugeschissen und allerlei Annehmlichkeiten dazu. Mario Voigt, Landeschef der CDU, reagierte verhalten und meinte, Zitat Anfang, Wir glauben, dass das Wichtigste ist, dass am Ende eines Prozesses nicht die AfD stärker werden kann, als sie jetzt schon ist (1), Zitat Ende. 

Wow! Welch ein grandioser Geistesblitz da aus so einem überragenden Politikerkopf hinausgefurzt ist. Alle Achtung, Standing Ovations, lieber Herr Voigt. Da gehört schon ein goethe-schillersches Genie dazu, so ein großartiges Demokratieverständnis aus vollem Herzen heraus sausen zu lassen. Bravissimo! Die zweitstärkste Kraft im Landtag, also die zweitstärkste Wählerschaft bei den thüringer Bürgern, mit so einem ausgeklügelten Jahrhundertsatz zu konfrontieren, ist schlicht und einfach nobelpreisverdächtig. Zusammen mit Herrn Ramelow könnte man sich ja den Demokratieverächter-Nobelpreis dann teilen. 

Teil 2

Einer Hammergeschichte

Kommen wir nun zum zweiten Teil dieses Artikels und fragen uns, was ist da los und wie kann so etwas überhaupt geschehen? 

Kennt ihr hier die Geschichte mit dem Nachbarn und dem Hammer? Ich erzähle sie euch ganz kurz. 

Da möchte ein Mann ein Bild aufhängen und bemerkt, dass er gar keinen Hammer besitzt. Da kommt ihm der Einfall, dass sein lieber Nachbar doch bestimmt einen Hammer besitzt und er ihn sich sicher ausleihen könne. Da kommt ihm schon der Einfall, dass der Nachbar ihn neulich gar nicht gegrüßt habe und dieser an ihm hochnäsig vorbeiging. Dieser blöde Nachbar, sagt er sich nun, was bildet der sich denn ein! Und wenn ich jetzt zu ihm gehen und nach einem Hammer frage, dann thront dieser ganz sicher mit seinem Hammer vor mir und wird mich abschätzig fragen, wie kann man denn keinen Hammer besitzen!? Was sind sie denn für ein Mann! Dieser bescheuerte Nachbar! Na warte, dem zeige ich es jetzt. Da rennt der Mann wutentbrannt zum Nachbarn, stampft die Stufen hoch zur Haustür und schlägt seinen Finger in die Klingel, sodass er Sturm klingelt. Da geht die Tür schon auf und der Nachbar begrüßt ihn freundlich, da schnauzt ihn der Nachbar herrisch und schreiend an, Sie sind ein ganz grässlicher Nachbar, ich brauche ihren Hammer nicht! Behalten sie ihren scheiss Hammer doch selber. Da dreht sich der Mann um, rast die Treppe runter und schreit seinen Nachbarn weiter mit den Worten an, Ich will nie wieder etwas von ihnen wissen! (2)

Diese Geschichte stammt von dem Psychologen Paul Watzlawick (3). Paul Watzlawick war ein radikaler Konstruktivist, weil er als Therapeut und Theoretiker feststellte, dass wir Menschen uns unsere Welt in unseren Köpfen selbst konstruieren. Es würde jetzt zu weit führen, dass an dieser Stelle genau herauszustellen und aufzuarbeiten. Paul Watzlawicks hat den Nerv unserer Alltagsprobleme voll und ganz getroffen. 

Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir konstruieren uns eine Wirklichkeit über sie, um in ihr unsere Realität zu formen und uns in ihr zurechtzufinden. 

Das Beispiel mit dem Hammer zeigt eine Lösung, die als Lösung des Problems in uns wahrgenommen wird, aber das Problem selbst ist, nämlich der Vorgang der Konstruktion von Wirklichkeit. Und genau das geschieht gerade sehr ausgiebig auf Thüringens politischer Bühne. Das geschieht auch seit Jahren mit der Antifa. Ja flächendeckend mit dem, was man politisch als rechts oder links bezeichnet. Es werden Realitäten in den zahlreichen und unterschiedlichen Köpfen konstruiert, um sich gegenseitig in der eigens konstruierten Wirklichkeit zurechtzufinden, die jedoch mit der Welt da draußen in keiner Weise zusammengehen. Doch für jeden Einzelnen hat diese Konstruktion absoluten Wahrheitsanspruch. Das ist das Dilemma  menschlicher Kommunikation, erkannte Watzlawick.

Innerhalb einer Tagesdosis kann ich das nicht wirklich gut darlegen, da eine Ausführung dazu mindestens 10 DIN A4-Seiten benötigen würde. Also verweise ich auf zwei wirklich gute Vorträge, die dem noch freien denkenden Geist aufzeigen, was da gerade in Thüringen mit allen Beteiligten geschieht und wieso so unterschiedliche Gruppen davon überzeugt sind, das Richtige erkannt zu haben (2,3, 4 + 5). 

Die Neonazijäger

Was in Thüringen am 5. Februar 2020 seinen Anfang nahm, kann man als eine pandemische Politopathologie der Wirklichkeitsverdrehung unterschiedlichster Akteure erkennen, die in ihren je unterschiedlichen Realitätskonstruktionen alles Mögliche wahrnehmen, nur nicht das, was man als einen politischen Konsens anerkannt hat. Ein diskursintensives Demokratieverständnis, das über der Willkür pathologischer Realitätsverweigerungen steht und diese erkennt und auch als solche immer benennt. Nichts anderes wurde nach 1945 festgelegt. Die Realitätsverweigerung der Akteure außerhalb der AfD betrifft ausschließlich die Alternative für Deutschland AfD. Sie wird als faschistisch gesehen. In ihr offenbart sich die NSDAP Hitlers. So wird die AfD in Thüringen, ihre geheime Wahl für einen FDP-Ministerpräsidenten wahrgenommen, was geschichtlich als, Hitler begann in Thüringen, weil in Thüringen die erste NSDAP einzog und von da an breitete sich der Faschismus in Deutschland aus, ins Heute komplett übernommen wird. Wenn man heute genauer hinsieht, sieht man davon nichts, gar nichts. Man sieht den Landeschef Björn Höcke, der mit Faschisten paktiert, dem ein Gericht bescheinigt, man könne ihn als Faschisten benennen und schon wird 1933 bis 1945 in den Köpfen konstruiert. Und das reicht aus, um all das zu legitimieren und dann zu rechtfertigen, was man seit dem tat. FDP-Zentralen demolieren, FDP-Politiker als Nazis zu beschimpfen und mit Faustschlägen zu treffen, Häuser von FDP-Politiker mit Nazisymbolen zu verschandeln, Kinder und Frauen dabei zu bedrohen usw. Man sagt, das sind Faschisten und handelt nach SA-Antifa Manier. Gleiches mit Gleichem bewältigen. So irrational wird man zu dem, was man auf gar keinen Fall selbst sein möchte. In der Psychologie ist das Standardwissen von Therapie. In der Politik hingegen reflektiert man so ein Verhalten niemals und wiederholt auf diese Weise die Geschichte, die man vorgibt, überwunden zu haben. 

Das alles geschieht ohne Empörung der anderen Parteien, da man sich der imperialistischen Treue der Antideutschen und der Antifa gebeugt hat. Sie, die Antideutschen und die Antifa sind Werkzeuge imperialistischer Treueschwüre transatlantischer deutscher Spitzen- und Regierungspolitiker, damit alles so bleibt und wird, wie man es gewohnt ist. 

Längst sind Antideutsche- und Antifa-Gruppierungen zum Faustkeil imperialer Politik geworden. Und da die meisten Linken in diesem Land Sozialisten oder Kommunisten sind, also keine Demokraten, ist es ihnen völlig egal, was diese Terrororganisationen in diesem Land anrichten. Sie, die Antideutschen und die Antifa sind ja der gute Besen, der alles wegfegt, damit ihre antidemokratische Staatsform endlich verwirklicht werden kann. Das ist der Grund dafür, dass diese sogenannten Linken auch alles besetzen, was aus der bürgerlichen Mitte als Protest auf die Straßen geht und warum alles als rechts diffamiert wird, was zuvor noch nie rechts war. Viele, nicht alle, linke Gruppen, Kommunisten, nicht alle, Sozialisten, nicht alle, fördern diese Gruppen und damit ein entsprechendes Klima in Deutschland, das immer deutlicher seine antidemokratische Fratze offenbart. Und spätestens seit dem 5. Februar 2020 ahnen wir, dass die Speerspitze all dessen die deutsche Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel sein könnte. 

Sozialismus und Planwirtschaft

Nach der sogenannten deutschen Wiedervereinigung machte man es so, wie nach der Gründung der BRD. In der BRD wendeten damals ehemalige echte Nazis ihre Hälse und kamen in höchste Ämter, bis ins Kanzleramt des ersten Deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer. Das ist hinlänglich bekannt. Nach dem Fall der DDR hingegen wendeten sich viele ehemalige Stasispitzel und kamen in hohe Ämter und vor allem in soziale Alphapositionen. Man lernte aus der alten Staatssicherheit der DDR und optimierte sie in der ganzen BRD weiter. Das ist bis heute der Fall, auch in Thüringen, in ganz Deutschland. Gerade die linke Szene ist durchsetzt, genau wie die Neonazi-Szene, von diesen Spitzeln des Staates, die die jeweiligen Szene-Kader in die Richtung bringen, in die die Regierung, Zwecks Unterstützung des US-Imperiums, hin möchte. Erste Abweichler werden sofort mit aller Konsequenz verhindert. Bestrafe Einen, erziehe alle anderen. So geschehen im Fall des ehemaligen Ostbeauftragten der Regierung, Christian Hirte, der es wagte, dem FDP-Ministerpräsidenten, der mit Stimmen der AfD gewählt wurde, zu gratulieren. 

Jegliche Hinwendung zum sechsten Ministerpräsidenten des Landes Thüringen musste untersagt werden, damit zweifelsohne die Agenda Vasallenstaat muss stabil bleiben, was gleichbedeutend ist mit, nicht souverän bleiben, nicht und von niemanden angezweifelt bleibt. Das ist die Angst, die hinter der gesamten Diffamierung der AfD, seiner Mitglieder und Wähler tatsächlich steckt. Linke Ideale sind hier nur der Steigbügelhalter imperialer Hegemonie. Dies zu Hinterblicken hat man die linken progressiven Kräfte in diesem Land von ihrer Hauptaufgabe, der Befreiung des Proletariats von jeglicher imperialer Hegemonie, umgelenkt und zentriert auf ihre ganz individuelle und kollektive Hauptangst, dem Faschisten, der ihre bunte Welt mit zahlreichen Galgen versieht, an denen sie sich selbst zukünftig dann hängen sehen. 

Die Dienste haben hervorragende Arbeit geleistet, in dem sie diese Gruppen, ihre jeweiligen Hammer suchend, den bösesten aller Bösen als Ultima Ratio in ihre Weltbilder konstruierten: Dem Fascho, der nun im Parlament sitzt und nur mittels eigenen Einsatzes, bei dem alle Gewaltanwendung in die gute Gewaltanwendung hypnotisiert wurde, hinweggefegt werden muss. Hitlerdeutschland ist morgen, wenn du es jetzt nicht und mit allem Einsatz verhinderst. Daniel Kahnemann, ich schrieb es schon häufig, nicht zu lesen, oder nicht verstehen zu wollen, war ein großer Fehler.

Die AfD darf niemals mit ihren gefährlichen Selbstbestimmungsallüren und Volks- und/oder Bürgerentscheiden die Demokratie der BRD gefährden. Denn es macht den Gefängniswärtern des US-Imperiums und deren Peitschen, getarnt als Bundesregierung, Verfassungsschutz, Bundespräsidenten und Bundesnachrichtendienst, Angst und Bange, wenn man diese Selbstbestimmung zu Ende denkt: Frieden mit Russland und damit das Ende eurasischen Machtstrebens und Unterjochens, möglichst vieler Satellitenstaaten der ehemaligen Sowjetzone. 

Man weiß dort oben, was wäre, würde man den Deutschen ihr Deutschland selbst verwalten lassen. Auch hier wieder der Einsatz der SA-Antifa. Es wäre das Ende der deutschen Hirnvermüllung vor den Toren reichster Schätze, die die Regierungsberater des US-Imperiums schön längst bis ins Jahr 2100 für eigene Interessen unterstellt und verplant haben. 

Deswegen müssen alle, die eine andere Meinung haben und diese erfolgreich kundtun, auf der Straße und im Netz, Rechtsradikale, Faschisten, Antisemiten, Homophobe, Antifeministen, Rassisten, Pädophile und was alles noch für den auf Linie gebildeten einfachen Deutschen herhalten. Wenn du jemals klüger wirst als deine Schulbildung, dann kommt der Faustkeil der SA-Antifa zu dir. Daher schaffen die Hüter des Imperiums auch diese ganzen Probleme und sozialisieren diese gleich in alle Schichten hinein, damit die Liniendeutschen loskeifen können: Faschist, Antisemit, Rassist. Solche müssen entlassen, dürfen nicht bewirtet werden, und auf gar keinen Fall Karriere machen. Dies alles steht unter dem Schutz und der Beobachtung der Medien, damit niemand entkommt und weiterhin alles auf Linie von Planwirtschaft und Sozialismus in diesem Land gebürstet wird. Ich habe fertig.

Ach, übrigens, habe ich es schon einmal irgendwann erwähnt: Ich bin übrigens Nichtwähler und damit ganz sicher rächts.

Quelle: 

(1) https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bodo-ramelow-schlaegt-christine-lieberknecht-als-regierungschefin-vor-so-reagieren-cdu-gruene-spd-a-78cf7bec-d914-4881-8eaa-2e750eefd066

(2) https://www.youtube.com/watch?v=b-XjxlpHdu4

(3) https://www.youtube.com/watch?v=i3JJw5QtTJ8&t=97s

(4) Bei diesem Video mit Dr. Daniel Ganser bitte auf das Framing der Begriffe Freiheitskämpfer und Terrorist achten. Ganser erklärt die Fallen darin sehr anschaulich: https://kenfm.de/dr-daniele-ganser-der-illegale-krieg-gegen-libyen-2011/

(5) Dr. Ansgar Schneider spricht hier nicht nur über die physikalischen Dinge, die am 11.9.01 geschahen, sondern ganz besonders einleuchtend auch über die Medien, Wie diese darüber berichteten.  https://www.youtube.com/watch?v=ICgr-Lg7Yvw

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: Mopic / Shutterstock

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114 Kommentare zu: “Tagesdosis 19.2.2020 – Wenn die Lösung das Problem ist

  1. Nun gut, vier Werktage sind seit meiner Anfrage an die Redaktion bezüglich der Löschungen ohne Antwort vergangen. Keine Antwort ist auch eine Antwort, ich lese sie so: Wir haben es nicht nötig zu Antworten, wir bekommen mittlerweile genug Spenden und sind auf deine nicht mehr angewiesen.

    Meinetwegen… 🙂

    • Ich finde das sehr ernüchternd.

      Und zu den Spenden:

      Mich würde mal interessieren, ob es auch Großspeneder gibt.

      Also nicht nur der keine User, sondern auch vielleicht ein paar Schwergewichte oder so.

      Da wäre mehr Transparenz gegenüber der so oft zitierten community angesagt.

    • Ernüchternd und auch etwas beleidigend. Ich kann mir für diese Missachtung eigentlich nur Hybris als Grund vorstellen, denn auch, wenn ich einen Kunden nicht mag, grüße ich doch höflich und antworte auf seine Fragen in irgendeiner Form. Hier haben sich offensichtlich nur die Kunden an eine Netiquette zu halten. Wie gesagt, meinetwegen. 🙂

    • Wahrscheinlich gab es da einen Kipppunkt.

      Ab einer gewissen Zahl an Daueraufträgen gehen eben andere Schwerpunkte flöten.

      Wenn der Rubel rollt, kann man es sich eben hier und da leisten, die Nase etwas höher zu tragen.

    • Folgt das irgendeiner nachvollziehbaren Logik oder einer inhaltlichen Richtlinie.

      Wer löscht eigentlich? We ist diese Redaktion? Und auf welcher Grundlage wird zensiert?
      Aus was beruft man sich?

      Allgemein auf das Hausrecht, Geschmacks- oder Stilfragen, Knigge, politische Richtung, justizialbe Äußerungen?

      Oder Bauchgefühl, Tagesform, Restalkohol?

    • Keine Ahnung. Hab die Netiquette noch mal durchgelesen und kann mir nicht vorstellen, dagegen verstoßen zu haben. Ich habe die Redaktion angeschrieben und um Aufklärung gebeten.

    • Mal sehen, ob mehr Transparent als bei der ARD dabei rauskommt.

      Oder ob überhaupt was kommt.

      Man kann das Forum auch dicht machen, wenn man keine Kontroversen aushält.

    • zu Till Sitter:
      M.E. waren das alle Kommentare von ChrisK. und alle Antworten auf seine Kommentare, sowohl von Hrn. Lenz und anderen im Forum. Ich glaube nicht, dass Sie etwas falsch gemacht haben. 😉
      Es geht um diesen ChrisK und irgendetwas stand in irgendeinem Kommentar von ihm oder anderen, was nicht weiter verbreitet oder diskutiert werden soll. Insofern stellt sich die Frage der Meinungsfreiheit noch mehr als die Pressefreiheit, obwohl genau das hier in diesem Format immer angeprangert wird. Gerade im Hinblick auf Julian Assange geht es um Information-, Meinungs- und Pressefreiheit. Bei ein paar harmlosen Kommentaren von ein paar machtlosen Bürgern gleich eine solche Zensur zu sehen, da wundert man sich schon……

    • Dake für die Info, Siggi. Es bleibt trotzdem mysteriös. Dass man bestimmte Aussagen löscht kann ich ja nachvollziehen, aber dass Jemand vollkommen ausgelöscht wird und alles was mit ihm zusammenhängt, ist schon merkwürdig. Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja Antwort. 🙂

    • Wenn ich mir das so zu Gemüte führe, wie bieder und verbissen bierernst der eigene Guru, der radikaldemokratische Sozialist, wie sauer Bier angepriesen wird, dann verstehe ich immer mehr, warum die Linken gerade voll Rohr am abschiffen sind und sich die Menschen lieber Katzenvideos ansehen.

      Das ist die immer gleiche und fortgesetzt hingeleierte lauwarme Lithanei von anno Dutt.

      Da bleibe ich auch lieber Freigeist, setze mit den Aluhut auf und höre den Freaks zu. Die versprühen wenigstens noch für 50 Pfennig eine Zugewandheit zur Existenz.

      Und ob Kenfm ein Kommunistenfunk sein will, weiß ich auch nicht genau. Könnte man manchmal meinen.

      Aber wenn das die Alternative ist, dann kann ich auch einen Töpferkurs im Dritte Welt Laden buchen und mit den Gabis Runkelrüben zählen gehen. Kann auch nicht wenigen sexy werden.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/chris/' rel='nofollow'>@Chris</a>, ich bin ja der Meinung, dass man das, was man sagt auch tun sollte.
      Also, ich warte auf Ihren Bericht. Sie werden dann selbst erfahren dürfen, wieviele ChrisK es im Netz gibt und mit denen lustig erläutern, was Sie da geschrieben haben.

  2. Ich kann allgemein mit Begriffen wie "die" nichts anfangen? Wer sind "die"? Ich kenne keinen einzigen "die".
    Mich interessiert mehr, wie das Bewusstsein tickt, warum es so tickt, wie man es verändern kann und wann man es verändern kann.

    Denn ich treffe immer nur auf einzelne Menschen im Gespräch unter 4 oder vielleicht 8 Augen.
    Da sehe ich dann, dass alle eine Vergangenheit haben und die versuche ich zu berücksichtigen, da ich sonst ihr Sein nicht anerkenne. Ich spreche nicht von akuten Gewalttäter, sondern vom sogenannten "einfachen Menschen". Einfach im Sinne von positiv.

    Denn die Muster und Prägungen im Menschen sind extrem stark und ohne die zu bemerken, würde ich schnell auf Widerstand stoßen. Zu Recht? Denke nicht, dass das ne Frage des Rechts ist oder nicht, sondern einfach ne Tatsache, ein So-sein-des-Augenblicks.

    Wir alle wollen so viel: Frieden, Wohlstand, Freiheit, Gesundheit etc. … wer will das nicht. Und doch hat selbst ein Buddha, ein Christus, ein Rumi, ein Huang – Po, ein Osho und viele andere es nicht geschafft, eine massenhafte Umwälzung hinzubekommen. Und die hatten es ja eigentlich drauf.

    Ich denke, es liegt an der tief, verborgenen Angst in jedem Menschen. Der Mensch kann zwar frei wählen, doch wenn er im Grunde Angst hat, was kann er dann frei wählen? Und wenn der Mensch diese Angst noch nicht mal erkennt, dann handelt er halt so, wie die verborgene Angst vorgibt.

    Man kann viel auf einen Menschen einreden, der Angst hat, und ändert das was? Wer kennt denn alle seine eigenen Ängste? Und ich meine damit nicht die psychologischen Ängste, sondern eher die alltäglichen und metaphysischen.
    Angst und Scham gehören zusammen, treten zusammen auf. Beide aktiviert formiert einen uralten Widerstand zum Überleben in der Gesellschaft. Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen?

    Ich denke, dass das mit wirklich bedingungsloser Liebe geht. Denn, wer echte Liebe fühlt, wem echte Liebe begegnet, der kann sich auch am ehesten wirklich öffnen; in dieser Offenheit entsteht dann Erkenntnis.

    Mit Moral und theoretischer Ethik erreicht man langsam was, sehr langsam. Doch wenn man es schafft, jemanden in wirklicher Liebe zu begegnen, dann passiert etwas auf unsichtbarem Wege. Denn diese Liebe strebt doch der einfach Mensch an, weil er sie verloren hat, vergessen hat.

    Und nun treffen zwei Menschen auf einander, und reden sich die Köpfe heiß, wer Recht hat. Was passiert dann da?
    Kann es nicht sein, das sie aus der liebevollen Botschaft in den Kampf verfallen? "Ich hab Recht, nein ich!" Und dann wird der Intellekt als Waffe eingesetzt. Man sucht die Schwachstelle beim anderen und grätscht rein, macht lächerlich, will siegen, will den Gegenüber über das Gespräch "töten". Ja, wir "töten" uns alle unbemerkt in Gesprächen. Weil wir nicht wirklich zuhören, weil wir nicht wirklich ausreden lassen. Wir hören nicht, was jenseits des Gesagten mit schwingt. Also blasen wir zum verbalen Kampf, zum gewollten Sieg! Nur…. Kampf erzeugt Gegenkampf, Angriff erzeugt Notwehr.

    Warum handeln wir so, wenn wir wissen, dass es zu nichts führt?
    Weil wir selbst den Urgrund der Liebe verloren haben?
    Weil wir uns selbst bedroht fühlen?
    Weil in uns selbst noch die Angst vor dem Leben steckt, vor einem Leben, so wie es ist?
    Weil wir dann zusätzlich auch noch die Angst vor dem Tod und dem Sterben haben?
    Können wir wirklich von Augenblick zu Augenblick sterben und uns somit neu erfinden und frei leben?

    Wir, die wir aufklären wollen, wo sitzt unsere tief verborgenen Angst?
    Wo unsere so schön getarnte Aggression?
    Wie tief geht unsere Liebe für den vermeintlichen Feind, der ebenso so sich allein und verloren fühlt?
    Warum suchen wir uns immer die Uneinsichtigsten aus, wenn es doch von den offeneren hundertfach mehr gibt?

    Ich spreche nicht von den hoch-aggressiven und lebensgefährlichen, ich spreche von uns, dem ganz einfachen Mensch – mit seinen Mustern, Prägungen, Ängsten, Illusionen. Ich sprechen nicht von links, rechts, mitte, oben, unten, schräg, diagonal, hinten, vorne, seitlich, quer usw.. Ich spreche von uns, von Dir und mir.

    Soviel Recht ich auch habe und soviel Recht Du auch hast, können wir uns wirklich lieben? Kannst Du mich wirklich lieben in meiner einzigartigen, bescheuerten, genialen und geprägt angstvollen Art? Kannst Du? Kann ich??

    Ich glaube, wir benutzen unseren Intellekt inzwischen sehr oft und verlieren dazu den Kontakt zu unseren tiefsten Punkt im Herzen. Und wo dann keine Liebe ist, ist halt Kampf oder Provokation. Können wir dann zu Lösungen kommen? Geht das?

    Auch ich frage mich oft? "Hast Du gerade zuviel gesagt? Hast Du gerade, Dein Gegenüber verletzt? Bringt das überhaupt etwas? Kann ich überhaupt sicher sein, dass das "Verletzen durch die Wahrheit" gerechtfertigt war? Kenne ich überhaupt die vollkommen Wahrheit?" Ich bin mir nie sicher….. "Gut so!" sagt meine Innere Stimme. "Nur Fragen durchschneiden die Schichten der Illusionen und Prägungen – bringen Dich ins So-Sein-des-Augenblicks."

    Und dann frage ich mich: "Was kann ich tun, damit wir nicht immer in den Kampf schliddern?" Denn im Grunde wollen wir sehr oft das Gleiche.

    Und immer wieder sagte eine leise Stimme in mir: "Hülle Deine Erkenntnis in die Energie der Liebe. Spreche erst, wenn Liebe in Dir ist. Denn das schütz Dich vor der Manipulation des "Satanischen", der subtilen Zerstörung dessen, was Du erreichen willst."

    Mittlerweile kenne ich den Unterschied zwischen diesen beiden Energieformen im Gespräch und nur eine bringt mich dem Ziel näher, die andere tötet. Erst mein Gegenüber und dann mich selbst.

    Das Festhalten an Positionen geschieht sehr oft aus Angst, eine Angst die größer wird, wenn man die Position angreift. Und automatisch erfolgt Notwehr. Darum möchte ich in alle Analysen die LIEBE bringen. Denn in der Liebe löst sich meine Angst und die Angst meines Gegenübers (Gegners) am ehesten auf. Erst dann beginnt es, das wir uns verstehen, begegnen…

    • Sehr guter Beitrag – aber wahrscheinlich sind "Kampfgenossen" auf allen Seiten damit überfordert.
      "Liebe" ist das Schlüsselwort….. es fängt allerdings damit an, dass ein Jeder zuerst sich selber lieben können muss, erst dann ist er in der Lage auch andere zu lieben. Und auch "Selbsthass" führt dazu, dass man anderes hasst…..scheinbar etwas, dass wir Deutschen gut beherrschen?

    • Nicht nur wir Deutschen – wir Menschen.

      Selbstliebe zu erreichen ist wirklich das A & O. Denn sonst suche ich ja doch wieder Bestätigung irgendwo anders und irgendwas liefert die mir auch für einen sehr, sehr hohen Preis. Lieferung kann: "das-Anhänger-sein-von….", Geld, Macht, Wissen, der Sieg in irgendwelchen "Kämpfen", im Prestige, im Beifall, in der Zahle der "Feinde" …. sein – die Liste ist im Grunde unendlich.

      Und manchmal sitzt man ratlos da, kratz sich am Kopp und fragt sich: "Warum ist das bloß so seid Jahrtausenden? Und wie "mache" ich nur endlich wahre Selbstliebe?!" …. während dessen gibt vielleicht das wahre Selbst stille Hinweise und das virtuelle Ego beschwert sich weiter … lauthals?

      Mehr Fragen als Antworten? Fragen leben länger im Bewusstsein…?!

  3. An den Alternativen im Internet stößt mich zusehends ab, dass das selbst denken zum Stillstand gekommen ist.

    Man ist jetzt alternativ und hat seine neue Ruhe gefunden. Daraus ergeben sich nur neue Reflexe.

    Man hat sich sein Arsenal an Vordenkern zugelegt. Schön auch hier im Forum zum Teil zu sehen. Man "argumentiert" mit Mausfeld, Ganser, den Nachdenkseiten. Man ist links, die Richtung ist definiert. Wer ausschert ist einfach reaktionär, ein Troll oder doof.

    Man hat nur die Schublade gewechselt. Nicht das Denken in Schubladen.

    Nachdenken Seiten…die geben dann vor, was man Nachzudenken hat.

    In der Ökonomie unter linken ähnlich.

    Wenn die die hinterletzte Trottelklitsche Bankrott macht, dann ist es DER Kapitalismus, das Geldsystem noch manchmal. Aber der Feind ist schonmal klar. Der Tellerrand steht stramm!

    Keine gedankliche Leichtigkeit. Nirgends. Kein Humor. Am Ende sogar ein Lachen über sich selbst, weil man sich mal wieder verrannt hat. Totalausfall.

    Biedere, verklemmte Ernsthaftigkeit.

    Was schrieb unter einer, nein er zitierte es!

    Die „Mitte“ ist eine extrem fundamentalistische Position…
    Und das ist nur so zu denken, denn Mausfeld hat das gesagt. Amen.

    Damit ist dann klar, dass nur noch links geht.

    Gut, dass dagegen noch Stimmen zu vernehmen sind.

    • Was fällt mir zu den deutschen Linken ein…

      Der Pathos der Absolutheit weht stramm links durch die Gehirnwindungen.

      Keine Toleranz, kein Ausgleich, kein Kompromiss. Mentale Apparatschiks.

      Wenn die an das Ruder kommen, dann können die Freigeister einpacken.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/milchgesicht/' rel='nofollow'>@Milchgesicht</a>, sehr gut auf den Punkt gebracht.
      Ich selbst bezeichne mich als Freigeist, manchmal auch als Wissenskünstler.
      Der freie Geist kann alle Schubladen denken, ist selbst aber in keiner zu finden. Daher kommen ist strammen Idealisten, auf allen Seiten, nicht mit ihnen klar, weil sie selbst stets stramm in der Schublade denken. Alles was ausserhalb der eigenen Schublade steht, wird passend zum Feind der eigenen Schublade erklärt, FERTIG.

      "Wenn die an das Ruder kommen, dann können die Freigeister einpacken." Ich hätte nie gedacht, dass ich auch mal ganz genau so denke. So verbissen und ausgrenzend das linke Denken und präsentieren geworden ist, ist es selbst reaktionär geworden – nicht in Richtung Hitler, sondern in Richtung eines Neostalinismus. Wenn die ans Ruder kommen, dann wird es Säuberungen geben, denn den Konsens, die Debatte, den Diskurs, einst von großen linken Vorbildern erarbeitet und fertiggestellt, um einen Hitler unmöglich zu machen, haben sie selbst schon vor Jahren verlassen.
      Daher mein Kommentar, den ich extra etwas "rabiad" geschrieben habe, damit sich der Konsens einmal heftig schüttelt.

      Frieden heißt nämlich: Alle Menschen – auch die Feinde oder Feindbilder. Das ist der Weg! Und er gelingt nur mittels wirklich freiem Denken, zu dem uns Hannah Arendt aufgeklärt hat. Damit lag sie richtig, auch wenn das damals viele schmerzte, ihre Einsicht und man sie in vielen Kreisen deswegen mied.

  4. In unserem System der Bildung und politischen Ideale werden Generation in Richtung Mitte, Rechts oder links und grün idealisiert. So erzogen und verbildet kommen die Meisten nie wieder in ihrem Leben auf völlig andere Ideen.
    Herrsche und Teile, dem wird ab da gefolgt, bis ins hohe Alter.
    Neu und völlig anders zu denken wird den Menschen hier fast völlig abgewöhnt. Wer anders denkt muss blöd sein.
    Hier ist jemand, der anders denkt und Lösungen hat, die fern ab dieser Systeme definiert wird. Für mich ist es wirklich unglaublich, dass die vielen politisierten Menschen nie anders denken können, als man es ihnen über die üblichen Systeme eingepflanzt hat. https://www.youtube.com/watch?v=Oouoee9UvEc

    • Also, erstmal vielen Dank, Rüdiger Lenz, für die beiden Youtube Links zu Ken J. und Franz Hörmann. Mir ist der Name entfallen, ob ich eine PDF von ihm im Computer gespeichert habe. Franz Hörmann ist immer eine Bereicherung. Danke auch für den Link zu Uta O. Das wird sich sicher noch verstärken. Man wird sehr bald über vieles nicht mehr straffrei sprechen dürfen, nicht nur über Fr. Merkel. Es ist ja immer eine Frage, wie lange man den Deckel auf den Teekessel halten kann, i.d.F. auf das Volk. Sie haben alle sehr beschleunigt und Beschleunigung fällt immer auf, vor allem, wenn sie mit Verdichtung zusammenfallt. Naher Osten, Defender, Corona, Geoengineering, erst der langsame, dann der Hauruck Brexit, die Dauerfinanz- und Wahlkrisen usw. usw.
      Daneben nimmt sich Thüringen aus wie der Komödienstadel. Ich will es nicht ins Lächerliche ziehen, aber es ist momentan so, dass es wirklich immer die gleichen Bilder gibt. Alles, was passiert, wird entweder mit der Zeit unter Hitler verglichen oder mit anderen vergangenen Ereignissen und als Wiederholung dargestellt. Vielleicht damit die Menschen das "Neue" nicht erkennen, das auf uns zurast. Schwächung der Gesundheit weltweit durch Chemtrails, die vornehmlich auf Lunge und Gehirn gehen https://www.weather-modification-journal.de/%C3%A4rzte-warnen-eine-neue-gesundheitsepidemie-chemtrail-lunge-durch-toxische-chemtrails-die-gehirn-und-lungenprobleme-verursacht/
      das kombiniert mit einem Virus, das die Lunge angreift und man siebt sehr schnell (aus Sicht derjenigen, die die Dezimierung – population reduction- vorantreiben wollen) das "werte" und das "unwerte" Leben aus. Der Gradmesser ist hier das eigene Immunsystem. Eine raffinierte Methode, die in China in versmogten Städten ausprobiert wird. Wer sich erholt, ist noch als Arbeitsvieh tauglich.
      Ansonsten finde ich Eure Diskussionen sehr amüsant, auch die Lage ernst ist. Chris K. hat nicht ganz unrecht, dass das 1% die Spaltung der übrigen 99% verursacht, verstärkt. Auch damit, dass eine allumfassende Gemeinschaft soziologisch nicht existiert. Zieht man den neuen Gesundheitsaspekt mit heran, sitzt ein F. Merz sehr wohl mit einem Hartz IV Empfänger in einem Boot der 99%, da er als Jahrgang 1955 zu der Altersgruppe gehört, deren Lungen altersbedingt schwächer werden. Kommen hierzu die Chemtrails-Einatmungen, kann er durchaus im Falle einer Corona Infizierung diesem auch zum Opfer fallen. Ist der Hartz IV Empfänger hingegen 25 und gesund….
      Das Ausleseverfahren der Initiatoren der Bevölkerungsreduktion ist so raffiniert vorbereitet, weil das Geoengineering weltweit praktiziert wird, dass es auch den ein oder anderen treffen kann, der glaubt, er gehöre zu den 1%.
      Das glauben ja viele, die dem System hörig sind. Ärzte, Richter, Anwälte, Unternehmer, Stars, viele, die glauben sie gehören dazu oder sie kommen noch dahin. Frage ist nur wann?
      Als Corona in China ausbrach, verbreitete sich die Nachricht sehr schnell, dass Bill Gates 100 Mill. Dollar für die Corona Bekämpfung gespendet hat. An der Suche eines Impfstoffes ist er ja sowieso beteiligt
      https://www.bmbf.de/de/coronavirus-cepi-will-impfstoffe-entwickeln-10737.html
      Als in der gleichen Woche bekannt wurde, dass er sich für 647 Mill. US Dollar eine Yacht gekauft hat, dachte ich, eine schwimmende atomkriegssichere Corona-Abwehr-Festung. Was sonst soll 647 Mill. US Dollar kosten?
      Danke für Eure anregende Diskussion und für die Links.
      Das einzige, was ich nicht weiß, ob Sie der Rüdiger Lenz vom "Nichtkampf-Prinzip" sind.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/siggi/' rel='nofollow'>@Siggi</a>,
      der hier, der bin ich:
      https://www.youtube.com/watch?v=I5NDzuQVwK8
      https://www.youtube.com/watch?v=DsAjK6pD3TM
      https://www.youtube.com/watch?v=nGif_1lPT3k

    • Hallo Herr Lenz, danke für die Links. Ins Gespräch mit Ken J. über das Nichtkampfprinzip habe ich ein paar Minuten hineingehört, gerade an der Stelle über negative Agressivität. Sehr interessant. Werde ich mir in Ruhe anhören.

  5. So eben sehe ich, das der Verfasser dieser Tagesdosis auch das sehr gute Format Empathie macht.
    Nun bin ich erst recht etwas verwirrt.
    Denn dieses Format gefällt mir ausgesprochen gut und ist auch sehr gut gemacht!!

    Und im Zuge der hitzigen Debatte über Satire, Polemik und Beleidigung stelle ich fest, der Autor kommt noch aus OWL meiner alten Heimat. Vielleicht lief man sich da sogar unerkannt über den Weg.

    Um den Bogen der Verbindung aufzuspannen sei vielleicht gesagt: "Wo zwei Wetterfronten sich treffen gibt es manchmal Gewitter und Boen". Gewitter können reinigend sein oder einen erschlagen. Ersteres ist reizvoll, letzteres will ich nicht erleben.

    Es ist wie immer, gesprochene Worte Aug in Aug, wirken anders, als ein Schwarz-Weiß-Text ohne Mimik und sichtbaren Gefühlen. Schwarz-Weiß-Text ist schnell unempathisch, weil das Gegenüber fehlt. Darin liegt eine große Gefahr.

    Möge also der Tag ruhig und besinnlich ausklingen ohne die Forums-Hitze.

    • Kommissar, Sie haben den Fall sehr gut erkannt und gelöst 🙂
      Ihre Kritik werde ich mir wirklich zu Herzen nehmen.
      Ich hätte den Rapp-Text löschen sollen.

    • Lieber Herr Lenz,

      bitte löschen Sie den Rapp-Text nicht. Denn ich glaube, dass diese Diskussion für manchen sehr wertvoll sein kann. Denn schließlich kommt man ja versöhnlich zusammen, und kann etwas daraus ziehen.

      Meine Wenigkeit hätte nicht so reagiert, hätte ich erstmal googelt, wer denn der Autor ist.
      Schließlich geht mir auch mal die Hutschnur hoch…

      Ich muss zugeben, dass es nicht einfach ist, in diesen Zeiten gesellschafts-politsch zu diskutieren, dass war in meiner Jugend einfacher. In heutigen Zeit kann man durch politische Diskussionen auch Freundschaften (wäre mir fast passiert) zerlegen. Eine sehr bedenkliche Zeit…. sehr bedenklich.

      Ich wünsche einen schönen Abend

      vielleicht ja mal Herforderlanden….

      B

    • @ Kommissar Brochterbeck,

      in Herford hatte ich von 1987 bis 2010 eine Kampfsportschule. War eine ganz tolle Zeit, mit tollen Sportlern. 2014 bin ich da zum ersten mal auf die Antifa getroffen, weil ich über den Frieden redete. Gegen mich, so sagten sie mir, hätten sie gar nichts. Sie betonten sogar, wie gut sie mein "Nichtkampf-Prinzip" fänden.

  6. Der Schaden der permanenten Lenzschen Hetz-Propaganda ist enorm, den sollte man nicht unterschätzen.

    Seine Schriften eingangs in dem kleinen Absatz als "Is ja nur Satire" einzuleiten, halte ich für einen häßlichen und obendrein unglaubwürdigen Trick, um schlimme Unwahrheiten, Abneigung, regelrechten Hass und absurdes Eindreschen auf alles was nur irgendwie "Links" sein könnte, rundum zu säen. Sich dann auch noch als "unpolitischen Menschen" zu bezeichnen, unterstreicht die schlechte Absicht der angeblichen Satire nur noch.

    Und dieser gefährliche Trick gelingt leider.
    Zu beobachten ganz deutlich an den Kommentaren hier UND ganz besonders bei YT, wo es zu Lenz seltsamen "Anti-Links" Ausfällen eine immer mehr wachsende Leserschaft gibt, deren einziger Antrieb schlimme Hetze gegen alles vermeintlich Linke zu sein scheint und die Lenz einzig allein deshalb bejubeln, weil er immer so schön gegen "linksversifft" austeilt. Schlimm…

    Mal ganz davon abgesehen, dass anscheinend die Mehrheit dieser Leser und ganz offensichtlich auch R. Lenz selbst niemals ganz verstanden hat, was wahres "Linkes-Sein" (im Herzen…) bedeutet, halte ich diese Art und Weise seine Giftspritze zu verteilen für einfach nur unterirdisch.

    Und der große Schaden, den KenFM – gerade auch an seinem jüngeren, politisch unerfahrenen Publikum – durch die Akzeptanz (und offensichtl. Unterstützung…) dieser wiederkehrenden Gift-Spritzen anrichtet, ist einfach nur noch bedauerlich und steht leider auch in krassem Gegensatz zu den vielen guten Beiträgen, Interviews und Autoren, die sich hier immer wieder dankenswerterweise für eine bessere Welt, Mitgefühl und Verständnis einsetzen.

    Wirklich schade… 🙁

  7. Der bisher einzige Moment in der Geschichte von Deutschland, wo Demokratie herrschte, war 1989, wo mit den Füßen abgestimmt wurde.

    https://p5.focus.de/img/fotos/origs4252150/9005532203-w800-h600-o-q75-p5/urn-newsml-dpa-com-20090101-141105-99-05416-large-4-3.jpg

    • Dem stimme ich vom Zeitpunkt her zu, der 4. November war ein Tag der Demokratie und die anschließenden "Runden Tische" waren der Höhepunkt deutscher Demokratie. Leider ist das schnell von der Übernahme einkassiert worden. Friedliche Revolutionen sind selten und das hängt vor allem damit zusammen, wie die Herrschenden reagieren. Ein Blick nach Frankreich reicht. Den Oberen in der DDR hat der eigene humanitäre Anspruch den Weg zu einer blutigen Niederschlagung versperrt. Da ist für mich ein Hoffnungsschimmer für heute. Der freiheitlich-demokratische Anspruch des Westens kollidiert immer mehr mit der Realität, der Westen verliert immer mehr an Gesicht. Das ist ein Ansatzpunkt.
      Die immer nachhaltigeren Forderungen nach Assanges Freiheit, die ständigen Nachfragen in der BPK und die Aktivität eines Herrn Melzer von der UNO haben die Eliten zu der Überzeugung gebracht, dass sie nicht länger die Augen schließen können. So hat ein Herr Gabriel und Co. einfach so getan, als ob die Inative von den Eliten ausgeht. Der Druck von unten ist immer noch eine Möglichkeit, allerdings sind werden Ergebnisse nur sehr langsam und unzureichend erfolgen.

  8. Zitat aus Kommentar Rüdiger Lenz: "Den Faschismus wird niemand "bekämpfen" oder wegbekommen, wenn er dieselben Mittel einsetzt, um ihn zu besiegen."

    Das ist die Kernaussage, die ich obigem Artikel entnommen habe. Sich über den m. M. n. passenden Stil aufzuregen, vernebelt diese Kernaussage, um die sich alles dreht. Ich möchte mal in die Runde fragen: Was ist der Unterschied zwischen "Kauft nicht beim Juden" und "Vermietet nicht an die AfD"?

    • Mir geht es nicht darum, eine sachliche Kernaussage zu leugnen bzw. zu vernebeln.

      Die Frage stelle ich jetzt anders herum:
      "Wenn Polemik anstrengend ist und sachliche Argumentation nicht. Menschen darauf hin nicht mehr weiterlesen, wer hat dann was vernebelt?"

      Ich finde keine Aufregung in mir. Es ist einfach mein Beitrag, darauf hinzuweisen, das Polemik nun mal nicht zielführend ist. Da kann man auch anders sehen, doch dann bitte sachlich argumentativ und nicht mit Subtilitäten zwischen den Zeilen.

      Darum noch mal die Frage:
      "Ging die Kernaussage der Tagesdosis jetzt unter? Wurde sie vermehrt gelesen? Oder kam etwas Drittes hinzu, nämlich die Kernfrage: Womit erreiche ich mehr Publikum? Mit Satire oder mit sachlichen Kernaussagen?"

      Mit aufgeregt sein hat das nichts zutun. Jedenfalls nicht in meinem Fall.

      Und das die Kernaussage der Tagesdosis vernebelt wird durch meinen Beitrag ist eine Behauptung die mal so in den Raum geschleudert wird.

      Aber so wie es aussieht, scheint es wohl zwei Lager zugeben in Foren, um es mal Schwarz-Weiß zu betrachten.
      Die einen finden Polemik anregend und angebracht und die anderen halt anstreng und unangebracht.

      Soll jeder seine Anregungen aus dieser Debatte ziehen, wie er mag.
      Alles andere wäre eh absurd.

    • Den Unterschied dieser beiden Aufforderungen kann ich Ihnen ganz konkret erklären und er besteht nicht nur darin, dass ersterer sich gegen die materielle Existenz einer Gruppe von Menschen richtet und das zweite eine persönliche einzelne Entscheidung herausfordert, wen wünsche ich als Kunden oder wen nicht, an eine Partei geht.
      Der eigentliche Unterschied liegt im Kontext, Zeitschriften wie "Der Stürmer", die Rassegesetze, die allumfassende Beschneidung von Menschenrechten, z.B. Menschenwürde, Besitz, Freiheit bis hin zum Recht auf Leben. Kennen Sie nicht die Ortsschilder, Schilder auf Bänken, die Todeslager? Allein, dass Sie selbst offensichtlich da keinen Unterschied erkennen können, weist darauf hin, wie schräg Sie denken. Keine Ahnung, wo die Ursachen für Ihre Defizite liegen, es wird Zeit, sie aufzuarbeiten. Die aktuellen Ereignisse weisen nach, wohin soviel Menschenverachtung führen kann.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/sarina17/' rel='nofollow'>@Sarina17</a>, "Die aktuellen Ereignisse weisen nach, wohin soviel Menschenverachtung führen kann."
      https://www.youtube.com/watch?v=16xtCpO0lyw&t=99s
      Immer mehr Menschen erleben genau das.

    • Es gibt da keinen Unterschied – denn es sind in beiden Fällen niedere Beweggründe und grundsätzliche Menschenverachtung – nur in unterschiedlich vorgetragenen Motivationen, die den jeweiligen Zeitgeist offenbaren.

      Man hat nicht dazu gelernt und versucht nun mit allen Tricks, sich als vermeintlich höherwertig zu profilieren.
      Was damals die angeblich bessere arische Rasse war ist heute der "Ich bin so ein guter Mensch"-Typ….sie unterscheiden sich nicht in der Dummheit und auch nicht in der Arroganz – denn die niederen Beweggründe gegen Menschen bleiben ja erhalten – nur das Target hat gewechselt.

    • @MGT, genau das sehe ich auch.

      Es liegt im Menschen, nicht bloß im Fascho. Und um dieses längst im Massen vorhandene empirische Wissen macht der, wie Sie schrieben, gute Mensch Typ heute einen Bogen. Er will nicht wahrnehmen, dass er als Mensch handelt. Er will noch weniger wahrnehmen, dass er die Trennung dazu mit seinem intelektuellen Ismus übertüncht hat. Das ist sein Versteck, um im Anstrich des Guten Geaalt zu legitimieren, zu rechtfertigen, oder, um wegzuschauen, wenn es den anderen böse Mensch Typus trifft.

      Deswegen schrieb ich den Artikel, der vielleicht etwas zu grob war. Mir stinkt so langsam diese Selbstlüge, die zur Gruppenlüge geworden ist, zum Himmel.

      Menschen tun die Dinge, die sie tun, Menschen.

    • Gruppenlüge ist ein interessantes Stichwort.
      Da muss ich erstmal verknüpfen.
      Ich denke, dass die Zeit wie sie ist, den Menschen herausfordert:
      "Hey Mensch, willst Du Dein eigenes Leben in eigener Verantwortung leben? Oder brauchst Du ein Kollektiv für Deine Unsicherheiten?"

      Es gibt sehr überhöht-lichtvolle Kollektive, da sagen dann die Oberen der Hierarch, was das Gute ist, wie man als Guter-Mensch handeln muss. Eigenverantwortlichkeit ist auch da nicht gewollt.

      Das andere Kollektiv ist das rein materialistische, auch da herrscht Hierarchie und damit Unfreiheit.
      Freiheit ist aber nun mal immer auch Risiko. Vielleicht scheut ja deswegen ein Kollektiv-Mensch zum Eigenverantwortungs-Mensch zu werden.

      Ich denke, dass ein Teil-Grund dieses Kollektiv-Wahns, die tief sitzende Angst vor dem Risiko der Freiheit im Menschen ist. Und die bedienen die Flötenspieler der hierarchisch Organisierten ziemlich gut.

      Ob nun der Mensch mehr zum Kollektiv neigt, oder zum stark selbstbestimmten Leben, die Konsequenzen seines Handelns und Denkens muss er immer einlösen. Manchmal leider erst sehr spät. Milderung kann allenfalls wirkliche Einsicht bringen.

      Mein Gedankengang zur Gruppenlüge…..

      B.

    • Zitat Rüdiger Lenz: "Deswegen schrieb ich den Artikel, der vielleicht etwas zu grob war."

      In einen groben Klotz gehört ein grober Keil. 🙂

    • @M.G.T., sehe ich auch so und hoffe, dass wir dieses vielen Lesern nahebringen können. Wehret den Anfängen!

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/till/' rel='nofollow'>@Till</a> Sitter,

      ich habe seit 10 Jahren versucht, mit Linken über die psychologischen Aspekte und Dynamik von Psychologie, Sozialpsychologie und Politik versucht, zu diskutieren. Es gelingt nicht, die machen da dicht und ordnen immer ihre erlernten Phrasen über alles andere. Marx ist da wie eine Spritze, die das gesamte Immunsystem vergiftet, Sie sind nur noch in der Lage, ihre Theorien quasi religiös über alles zu stellen, denn Marx hat immer recht.

      Ich sage: Marx hat in einem kapitalen System immer recht, aber ausserhalb dieses Systems hat er nichts zu sagen. Ich habe im letzten Jahr sein Kapital gelesen. Das ist schon ein "Meisterwerk", ohne Frage. Genau wie die libertäre Idee und deren österreichische Schule, sind das sehr gute "THEORETISCHE" Werke, die aber den Menschen mit seinen Tücken nicht berücksichtigen.
      Und da die meisten Kenner solcher Schriften nicht auch in der Praxis, sondern ausschließlich in der Theorie dazu leben, werden sie "Schriftgelehrte" ohne Praxiswissen. Allein ihre Vorstellung steht über allem, also genau das, was ich im Artikel oben über Paul Watzlawick schrieb. "Marx ist ihr Hammer". Bei den Libertären ist es die Freiheit, die sie einzig an Kapital binden, das ist deren Hammer.

      Also, Sarina17 schreibt das mit den "Rassengesetzen", Blutgesetzen und so weiter. Linke blenden in der Diskussion ständig aus, dass dieser ganze Judenhass der Nazis ein Kulminationspunkt des Judenhasses in Europas war, der zweitausend Jahre alt ist, quasi seit der Vertreibung aus dem alten Ägypten.
      Europa wollte die Juden loswerden, das ist die wahre Geschichte des Judenhasses "ganz allgemein". Juden waren immer unterdrückt und verfolgt, mussten für alles Mögliche herhalten. Das das nie auch besprochen wird, ist ein Skandal sonder Gleichen.
      Meine Theorie des Judenhasses sprengt den Rahmen der linken Theorie. Ich sage, die Europäer sind den Engländern sehr dankbar darüber, dass sie den Juden ihr Israel gegeben haben und das diese innere Judenabschiebung aus Europa, nach 1945, auch Antisemitismus ist und das auch genau deswegen jeder ein Antisemit ist, der sich "für" die dort auf übelste Weise verdrängten Palästinenser ist, um eben diesen "endemisch-europäischen" Antisemitismus zu verbergen.
      Das haben Linke nicht auf ihrem Radar und wahrscheinlich ist, dass sie daraus dann auch einen Antisemitismus machen, denn das sprengt ihre Logik in dieser Sache. Meine Theorie über den Antisemitismus, beinhaltet "auch" diesen europäischer Antisemitismus und beschränkt sich nicht allein auf die Shoa, also dem deutschen Holocaust an die Juden, was ein beispielloses Verbrechen war und es hoffentlich auch bleibt; damit meine ich, dass ich hoffe, dass sich so etwas niemals wieder wiederholt, mit keiner Menschengruppe.

      Die Frage bleibt also und wurde tief verdrängt: Warum gaben die europäischen Führer den Juden nicht in Europa, was ja deren Heimat auch war, ein eigenes Land? Nach dem zweiten Weltkrieg, hätte man das nicht auch in Erwägung ziehen müssen? Meine erste Kurzgeschichte, die mit 18 Jahren schrieb, handelte genau von diesem Problem. Ich habe sie nie veröffentlicht 🙂 Damals gab es viele Vorschläge, zuvor auch.
      Jetzt ist es, wie es ist. Hätte, wäre, wenn sind da untaugliche Variable.

    • Zitat Rüdiger Lenz: "ich habe seit 10 Jahren versucht, mit Linken über die psychologischen Aspekte und Dynamik von Psychologie, Sozialpsychologie und Politik versucht, zu diskutieren."

      Das kann ich nachempfinden. Ich wollte mal eine Partei gründen, die "Partei für angewandte Vernunft", konnte jedoch trotz vollem Einsatz keine fünf Leute finden, die die selbe Auffassung von Vernunft hatten. Ist zwar nicht das Selbe wie mit Linken zu diskutieren, der Frust dürfte aber der Gleiche sein. 😉

  9. "Ursache: Sie lasen den Text und sie nahmen den Hinweis nicht ernst."

    Ich hätte keinen Kommentar verfasst, wenn ich Sie und Ihren Hinweis nicht ernst nehmen würde.
    Was ist denn hier nun Ursache und was Wirkung?
    So einfach ist das nicht mit dem Ursache-Wirkungs-Gesetzt.

    Es geht nicht um ein Verbot von Satire, es geht darum, was Satire oder Beleidigungen, die als Satire daher kommen auslösen? Gießt man nicht Öl ins Feuer mit Satire? Ja oder nein? Kommt darauf an? Auf was kommt es dann an?
    Wann ist Satire verletzend und wann nicht?
    Wann ist Satire Gewalt?
    Was lebt ein Mensch vor, wenn er "Gewalt" lebt?

    "Wir sind wieder dort angelangt, Herr Brochterbeck, wo wir nie wieder hinwollten.
    Sie müssten dann ganz sicher die halbe Kunst verbieten."

    Also das deute ich jetzt als Nazi-Keule.
    Wenn die Diskussion unbequem wird, bemühen wir das Dritte Reich?!
    Oder habe ich das jetzt missverstanden.
    Sollte ich es missverstanden haben, entschuldige ich mich für diese Deutung.
    Wenn ich es nicht missverstanden haben, sehe ich es als einen Akt von Gewalt an.
    Und dann sollte man sich wirklich fragen, ob man so in Foren unterwegs sein sollte.
    Allerdings, ich kann es ja auch missverstanden haben… schließlich habe ich ja keinen Menschen vor mir, mit Ausdruck und Gefühlen sondern nur ein wenig Schwarz-Weiß-Text.

    • Wir würden alle besser vorankommen, würden wir ich echt miteinander reden. Auch die Animosiäten wären dann besser handzuhaben.
      Warum wir immer wieder in Foren gehen?

      Why do we always come here
      I guess we'll never know
      It's like a kind of torture
      To have to watch the show

      Und am Ende kann jeder entscheiden, ob er lieber Waldorf oder Statler sein will.

    • Die Foren-Show……. heute mit ….. Applaus, Applaus…….
      Das Beste an der Show, sie kostet keinen Eintritt…. nur Lebenszeit.

      Doch vielleicht möchte ja auch jemand den Kermit spielen, oder Gonzo … oder Alf!?

      Oder ist es Karneval? Hinter Masken begegnen wir uns um einander herschleichend.
      Die Lust der Folter des Unechten?
      Ein wirklich interessanter Hinweis! Merci!
      Sollten wir uns mal im "echten" Leben begegnen würde ich mich freuen, wenn wir uns erkennen würden.

      Foren im Weltall

  10. Ich erkenne acuch folende Reflexe:

    Wenn ein "Rechter" um sich schießt, schreien die Linken, dass es Terror ist und alle Deutsche heimlich immer noch Nazis sind.

    Wenn es linken Terror gibt, dann glauben Linke sofort an eine false falg des deep state. Das gibt es sicherlich auch.

    Aber vielleicht, weil so ziemlich alles was rechts und links zu labeln ist aus der Retorte kommt?

    Mindestens seit 1789, seit 1917, seit 1933?

  11. <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/ralph/' rel='nofollow'>@Ralph</a>, wenn Sie den Text verstehen wollen, dann müssen Sie aus ihrem Denkgefängnis ausbrechen.
    Da Sie das offensichtlich nicht wollen oder können, müssen Sie so antworten, wie Sie es taten.

    Können Sie folgendes Denken: Was wäre, die Sache wäre genau anders herum. Können Sie das? Wenn Sie das können, erst dann verstehen Sie den Text und ein klein wenig auch mich, warum ich den Text so geschrieben habe, wie ich ihn schrieb.

    Stellen Sie sich vor, es gäbe eine rechte Kanzlerin und ein Höcke wäre Innenminister oder Bundespräsident, es gäbe eine AntiKoS, eine antikommunistisch-sozialistische Gruppe, wie die Antifa heute. Bei jeder noch so abweichenden Meinung wäre sie aktiv. Es gäbe ein Netzwerk wie Psiram, nur anders herum, ein Wikipedia, dass Linke Personen diffamiert, sie möglichst arbeitslos macht und das rechte Personen in den Himmel hebt.
    Stellen Sie sich weiter vor, der politische Konsens würde nur rechts geführt und nur rechtesdenkende Menschen würden Preise bekommen, die Zeitungen berichten möglichst nur rechte Berichte, in den Fernsehanstalten würden nur rechtsgerichtet Sendungen laufen, nur rechtseingestellte Personen würden dort Jobs bekommen und alles Linke würde möglichst entlassen, stigmatisiert und viele Lokale würden linken Leuten keinen Eintritt gewähren.
    Können Sie das denken oder halten Sie genau das für Geschwurbel und völligen Blödsinn. Verstehen Sie, was ich damit ausdrücken möchte: Mir ist es egal, von welcher politischen Ecke so etwas kommt, weil Terror Terror ist und Gewalt Gewalt ist. Es war in der Geschichte der Menschen immer ein Fehler zu glauben, man sei im Besitz der besseren und humaneren Gewalt. Das ist mein Thema und damit ecke ich verdammt oft an. Weil es immer noch sehr viele Menschen gibt, die von einer guten Gewalt, von gutem Terror und von einer guten Diktatur überzeugt sind, ja wenn, wenn man das Übel des Anderen damit unschädlich machen kann, dann ist das gut!
    Das erkannten Leute wie Paul Watzlawick – der Hammer ist sein bekanntestes Beispiel und es kam sogar schon in der Sesamstrasse, wie ich erfuhr. Was heißt, wir wissen um diese fatalen Konstruktionen in uns. Wir erkennen sie aber nicht, weil wir sie uns mit unseren Lieblingsfarben schön reden und nicht bemerken, dass es sich um genau dasselbe handelt, was wir bei den anderen Terror nennen.

    Wäre es genau anders herum, mein Artikel wäre andrs herum – ich hätte ihn dennoch geschrieben, nur anders herum.

    Wenn der syrische Staatschef oder Gaddafi Die Länder angegriffen hätten, die ihn angriffen, was meinen Sie, was dann los wäre?

    Den Faschismus wird niemand "bekämpfen" oder wegbekommen, wenn er dieselben Mittel einsetzt, um ihn zu besiegen. Ein solches Verhalten vergrößert nur den Terror und die Tyrannei und am Ende muss die harte Hand her, die harte restriktive Führung, um das andere Übel auszumerzen zu dessen Entstehen man aber selbst durch seinen eigenen Terror beigetragen hat. Man muss dann in der politischen Führung erst die Säuberungen vollziehen, bevor man den guten Plan, zu dem man angetreten ist, vollführen kann: Sozialismus oder Kommunismus – die ja beide im Kern etwas Gutes für alle bewirken wollen.

    Aber genau wenn man so einen Plan verwirklichen will, schafft man die Hölle auf Erden. Das haben viele geniale menschen in ihren Schriften gut analysiert. Aber die Menschen da draußen glauben in der Mehrheit noch immer an den Blödsinn, an den guten Kern. Das tun sie, weil sie Identität brauchen und sie ihre Identitäten outgesourced haben. Dann braucht man den Anderen und die gute Sache.

    Ja, mein Beitrag war etwas überzogen. Das war er absichtlich, wie ich gleich zu Anfang schrieb. Jemand wie ich, der keinem Lager angehört, der, auch wenn sich das seltsam anhört, apolitisch sein Leben lebt und dennoch alles politische mitbekommt, der kann in alle Lager frei denken, ohne im Anderen den Feind zu sehen oder im Konsens eine Seite zu verteidigen. Ich schauen mit den Terror an, seine Struktur, sein System, seine Evolution, seine ganze Fassade.

    Ich selbst habe meine Jugend und meine Jungerwachsenen Zeit bei linken und gründen Gruppen verlebt. Damals war man gegen jegliche Gewalt und gegen jeden Imperialismus. Das hat sich komplett geändert. Heute glaubt man wieder, dass man mit Terror den Terror besiegen kann, mit Gewalt die Gewalt und mit der Einschränkung von Meinungen die Freiheit vergrößert. Der uneingenommene Blick auf Strukturen und Systeme ist fast vollständig verloren gegangen. Man nennt das heute Geschwurbel und überfällt den anderen mit Vorwürfen abstrusester Art. Das nennt sich heute politischer Konsens. Man hat sofort ein Feindchema im Kopf und muss den anderen damit zukleistern.

    Ich bin ziemlich überrascht darüber, dass viele schreiben: Ist mir doch egal, ob das Sarkasmus ist. Der Lenz meint das ernst. Der ist rechts und traut sich nicht, die AfD zu wählen usw. Habermas, Horkheimer und Adorno haben nichts erreichen können. Nach vollzogenem Soziologie-Studium, und das wird kommen, wird man nach den Namen fragen und der Master- und Bachelor-diplomierte wird fragen: Wer sind die Drei? So wie ich das seit gut 20 Jahren in Fortbildungen für Pädagogen und Erzieher erlebe, wenn ich die Namen Manfred Spitzer und Gerald Hüther hochhalte. Zu gut 95 Prozent sind das unbekannte Namen. Das System funktioniert super und schützt immer die Richtigen.

  12. An die Redaktion von KenFN

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Jebsen,

    warum lässt ein Portal, wie KenFM, mit durchweg sehr guten journalistischen Beiträgen und hoch professionell geführten Interviews es zu, dass Tagesdosis-Beiträge (wie von Herrn Lenz) mit beleidigendem Inhalt veröffentlicht werden dürfen?

    Ist das der Umgang den wir Menschen untereinander pflegen sollten?
    Beleidigungen und Respektlosigkeit als Bestandteil von gutem Journalismus?
    Erlaubt Meinungsfreiheit alles?

    Gerne hätte ich hierzu eine Stellungnahme von der Redaktion von Kennfm.de.

    Mit respektvollen und freundlichen Grüßen

    Brochterbeck

    • Genau, wo bleibt der Zenrale Sekretär für Agitation und Propaganda, pennt denn das Amt für Information?
      Kann nicht wenigstens die Geschmackspolizei tätig werden?

      Wir brauchen eine Hauptverwaltung für Worte und Gedanken.

      Berlin, bitte melden!

    • Danke, das waren auch meine Gedanken bei Lesen des verlogenen, hasserfüllten und durchaus schon pathologischen Beitrags von R.Lenz.

      Über Lenz muss man sich inzwischen Sorgen machen und sich fragen, was ihm denn so Schlimmes mit irgendeiner mysteriösen "Antifa" passiert ist, was ihn dermaßen gekränkt hat,

      dass er – immer wieder – mit immer absurderen Schlägen gegen alles vermeintlich "Linke" öffentlich um sich schlägt, damit viel Schaden (auch für die Redaktion) anrichtet und seine Beiträge für ein besseres Zusammenleben, Verständnis & Mitgefühl etc. völlig, aber auch völlig unglaubwürdig macht?

      Warum wirft die Redaktion ein so schlechtes Licht auf sich und macht dadurch ihre eigene Arbeit un-glaubwürdig, indem sie diesen mehr als unwürdigen Schrieb offensichtlich gutheisst und akzeptiert?

      Bei allem Respekt zur Meinungsfreiheit, sollte man doch – gerade auch bei KenFM – unterscheiden können, wenn ein Autor (?) offensichtlich so an seine Grenzen geraten ist und mehr als offensichtlich zumindest ganz dringend Urlaub braucht.

    • Nein Milchgesicht, nicht Berlin muss sich melden. Das eigene Herz und das eigene Bewusstsein sollten sich melden und nicht verletzte oder ohnmächtige Emotionen, die dann unbewusst alles raushauen, was so durch den Raum geistert.

      Die menschliche Freiheit hat immer zwei Seiten: sie kann in Leid verfallen oder in Liebe. Dabei zieht sie, wie ein Strudel andere mit hinauf oder halt hinunter. Und wer übernimmt für seine Äußerungen seine eigene Verantwortung?

      Am Anfang war das Wort und dann am Ende die körperliche Gewalt.

      Beispiel: Jemand wächst in ungünstigen Lebensverhältnissen auf und ist eher aggressiv gepolt. Er begegnet einen respektlosen und polemischen Menschen. So provoziert wendet er als Reaktion heftige Gewalt an.

      Wer hat nun was verursacht? Wer steht in Verantwortung?
      Man kann viel Reden, doch das Gesetzt von Ursache und Wirkung kann nicht getäuscht werden.
      Worte können verletzender sein als eine physische Verletzung und das hat mit Geschmackspolizei nicht zu tun.
      Und jeder sollte sich mal selbst ernsthaft fragen, ob er oder sie es toll findet, wenn in der Öffentlichkeit und dem nie vergessenen Internet verletzte Worte über einen gesprochen werden. Und ob man solche Verletzungen auch noch als "Freie Meinungsäußerung" verteidigen sollte?

      Kann man einen Menschen überhaupt als frei bezeichnen, wenn er oder sie in negativen Emotionen gefangen ist?
      Verteidigung von einem Recht auf Respektlosigkeit und Beleidigungen ist selbst schon eine Respektlosigkeit.

    • Danke, das waren auch meine Gedanken bei Lesen des verlogenen, hasserfüllten und durchaus schon pathologischen Beitrags von R.Lenz.

      Über Lenz muss man sich inzwischen Sorgen machen und sich fragen, was ihm denn so Schlimmes mit irgendeiner mysteriösen "Antifa" passiert ist, was ihn dermaßen gekränkt hat,

      dass er – immer wieder – mit immer absurderen Schlägen gegen alles vermeintlich "Linke" öffentlich um sich schlägt, viel Schaden (auch für die Redaktion) anrichtet und seine Beiträge für ein besseres Zusammenleben, Verständnis & Mitgefühl etc, völlig, aber auch völlig unglaubwürdig macht?

      Warum wirft die Redaktion ein so schlechtes Licht auf sich und macht dadurch ihre eigene Arbeit un-glaubwürdig, indem sie dieses mehr als unwürdige Geschreibsel offensichtlich gutheisst und akzeptiert?

      Bei allem Respekt zur Meinungsfreiheit, sollte man doch – gerade auch bei KenFM – unterscheiden können, wenn ein Autor (?) offensichtlich so an seine Grenzen geraten ist und mehr als offensichtlich zumindest ganz dringend Urlaub braucht.

    • "Jemand wächst in ungünstigen Lebensverhältnissen auf und ist eher aggressiv gepolt."

      Nehmen wir den gemeinen Feld-Wald-und-Wiesen Nazi unserer Tage.

      "Er begegnet einen respektlosen und polemischen Menschen. So provoziert wendet er als Reaktion heftige Gewalt an."

      Nehmen wir den gemeinen Feld-Wald-und-Wiesen Antifa unserer Tage.

      Für mich sind das Geheimdienstzwillinge. Seit 1789, 1917, 1933. Mindestens.

      Die Rechten und Linken wehren sich gegen diesen Gedanken. Weil heilige Kühe dadurch entweiht werden würden.

      Marx war gut, Hitler schlecht. Fertig ist meine Welt. Für mich sind beide grundschlecht. Im Denken und in der Praxis.

      Und wer profitiert davon? Davon, dass wir weiter in Lagerdenken bleiben?

      Warum soll man mit Polemik diese Schnappfalle nicht sichtbar machen?

    • Sie schon wieder? Und schauen sie mal was hier schon wieder drunter steht:

      28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017
      Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus

      Und dazu gehört ein ganz wichtiges Mittel: „Die Mitte“. Die „Mitte“ ist etwas ganz Tolles, heute sind alle in der Mitte. Das gehört wieder zum neoliberalen Falschwörterbuch, weil hier ein Begriff neu besetzt worden ist, denn „Mitte“ ist für uns alle etwas ganz Tolles.
      ‚Mitte‘ suggeriert Harmonie, Ausgeglichenheit, vielleicht auch Geborgensein, ‚Mitte‘ ist ein ganz positives Gefühl, weil wir ungerne zu den Extremen gehören wollen. Der Neoliberalismus hat diesen Mittebegriff neu besetzt, indem jetzt eigentlich mit „Mitte“ eine extremistische Position bezeichnet wird. Nämlich die extremistische Position eines Kampfes gegen Demokratie. Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie einen Ausschließlichkeitsanspruch hat: Es kann keine Alternativen mehr geben. Die „Mitte“ ist eine extrem fundamentalistische Position mit einem Ausschließlichkeitsanspruch, übt aber auf uns eine gewisse Faszination aus. Wir gehen diesem Wort immer wieder auf den
      Leim. Und Sie sehen, wie häufig dieses Wort als Attraktionsmittel in der politischen Rhetorik verwandt wird, und zwar immer im Kontext auch des neoliberalen Programmes.

      Tony Blair: „a radical centre in which you are able to take decisions fort he future of
      the country“

      Gerhard Schröder 1998: „Es gibt keine linke oder rechte Wirtschaftspolitik, sondern
      nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik.“

      Emmanuel Macron 2017: „ni droite, ni gauche“ (weder rechts, noch links)

      Faschismus: „weder links noch rechts“

      Die „radikale Mitte“ – auch eine interessante Wortschöpfung. – Es gibt gar keine Interessengegensätze mehr. Es gibt keine Interessengegensätze zwischen Unternehmer und Lohnabhängigem mehr. Es geht nur noch um ‚Vernunft‘, es geht nur noch darum, ‚rational‘ die besten Lösungsansätze zu finden. Es hat auch keinen Sinn mehr, gegen irgend etwas zu kämpfen, es geht nur darum, die ‚beste‘ Lösung zu finden, denn letztlich sitzen natürlich Unternehmer und Lohnabhängige im gleichen Boot, haben die gleichen Interessen, nämlich: die ‚besten‘ Lösungen zu finden. ‚Letztlich ziehen wir doch alle am selben Strang‘ – das ist die Ideologie, was ja irgendwie auch richtig ist, nur eben an unterschiedlichen Enden.

      Interessanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“
      https://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/171022-Mausfeld_Transkript_Landau_NDS.pdf

    • Ein konkretes Beispiel für Geheimdienstzwillinegn stammt von Frau Igel (Terrorismus-Lügen) über die Spracchenschule Hyperion in Parris:

      "Der venezianische Untersuchungsrichter Carlo Mastelloni stieß auf einen von der CIA und dem italienischen militärischen Geheimdienst SISMI gedeckten, regen Waffenhandel zwischen der palästinensischen Befreiungsorganisation PLO und der Hyperion-Schule. Bestimmt waren diese Waffen für die Roten Brigaden, die baskische ETA, die irische IRA und die deutsche RAF – nach den Worten Markus Wolfs alle Partner der MfS-Abteilung XXII/8. Unter der Bedingung, dass Maschinenpistolen, Granaten, Munition und Sprengstoff gegen Einrichtungen der NATO und Israels eingesetzt würden, lieferte man kostenlos."

      Das will nicht gesehen werden. Wir könne weiter links und rechts spielen.

      Aber es wird nicht unser Spiel sein! Nicht das der Rechten und nicht das der Linken.

      Und wenn wir nun die AFD refelxartig zu Nazis machen, dann lachen sich die Puppenspieler den Allerwertesten ab.

    • Ja Box, klar doch links ist lustig und rechts ist rüde.

      Und Mausfeld sagt das. Also sage ich das auch. Und verkünde es allen.

      Sind Sie eigentlich der copy-paste-Sekretär vom Mausfeld oder seinem Verlag?

      Oder wollen Sie einfach nicht selber denken?

    • @ Milchgesicht
      Ok, lassen Sie uns diskutieren.
      Ihrem Hinweis, dass im Hintergrund jemand die Fäden zieht und Menschen gegen einander aufhetzt, dem stimme ich zu. Die Frage ist nun, wie begegnen ich oder wir dem jetzt.

      Und Sie stellen eine sehr interessante und auch sehr wichtige Frage:
      "Warum soll man mit Polemik diese Schnappfalle nicht sichtbar machen?"

      Da Polemik ja jederzeit und schnell ausgesprochen werden kann, ist die Frage, warum man das nicht machen sollte schon mal eine sehr intelligente Frage. Fragen lassen auch Raum für Lösungen, Antworten nageln fest.

      Als Antwort auf Ihre Frage: "Woher wissen wir, ob wir nicht mit Polemik in genau diese Schnappfalle gegangen sind?"
      Und was macht es eigentlich mit uns, wenn uns äußere Umstände zu Polemik veranlassen?
      Recht simpel ausgedrückt haben wir unsere Emotionen (Angst, Wut, Zorn, Ohnmacht, Gier etc) und als anderen Pol dazu unser Gefühl (Ruhe, Liebe, Güte, Vertrauen etc.).

      In welchem "Pol" sind würden wir lieber leben? Und in welchem Pol sehen wir unsere Mitmenschen lieber, in den Emotionen oder in einem "in-sich-ruhenden-Gefühl"?

      Die "Schnappfalle" arbeitet mit dem aktivieren von Emotionen und Gegen-Emotionen. Emotionen sind wie ein aufgewühltes Glas Wasser, man kann nicht auf den Grund der Dinge sehen. Ein in-sich-ruhende-Gefühl ist ein ruhiges Glas Wasser, dass bis auf den Grund der Dinge sieht und die Lösung einfach so erkennt.

      Daher sehe ich Polemik zur Schnappfalle gehörig an.

      Wenn man Dinge schlicht und sachlich beim Namen nennt, ohne Polemik und Verurteilung, kommt kein Mensch daran vorbei. Wird in einen rein sachlichen Bericht Polemik gestreut, freut sich doch der so kritisierte. Nun hat er eine Möglichkeit sein Verhalten zu verteidigen. "Seht her, wie man mich beleidigt! Die wollen besser sein?" Menschen die man erreicht hätte mit Ruhe und Sachlichkeit, schwenken nun um, und folgen genau dem, wo vor man warnen wollte. Genau darauf setzt die Schnappfalle. Und im Hintergrund freut sich mal wieder "die dunkle Seite der Macht".

      Ihr Frage: "Warum soll man mit Polemik diese Schnappfalle nicht sichtbar machen?" geht daher sehr tief. Und ist – zumindest – im Politischen, eine sehr zentrale Frage. Und um die Frage noch brisanter zu machen: "Warum begegne ich überhaupt der Welt mit Polemik?" oder "Kann es sein, dass Polemik, meine eigene Macht untergräbt?"

      Die Antwort darauf kann nur jeder selbst für sich finden.

      In diesem Sinne hoffe ich Ihnen ernsthaft und respektvolle mit Freunde geantwortet zu haben.

      Mit Besten Grüßen

      Brochterbeck

    • Ahoi Kit2, das sehe ich auch so. Gerade als ob er Woche für Woche die Schaufel rausholt und einen riesigen Graben gräbt. Das System schüttet dann Treibsand rein.. so kommen wir nicht zueinander.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/kommissar/' rel='nofollow'>@Kommissar</a> Brochterbeck,
      Gleich zu Beginn meines Textes warnte ich Menschen wie Sie, dass es sich beim ersten Text um Sarkasmus handelt.
      Sarkasmus ist ein Stilmittel, dass ich nur dann benutze, wenn ich den Topf für am Überkochen halte.
      Es ist ein Stilmittel und ich schrieb auch: "Nehmt daher diesen ersten Teil bitte nicht all zu ernst. Danke."

      Ursache: Sie lasen den Text und sie nahmen den Hinweis nicht ernst. Wirkung: Der Lenz, das ist aber einer, dessen Meinungsfreiheit muss mal diskutiert werden. Natürlich ist Ihnen eine andere Variuante lieber. Ursache: Lenz schreibt Artikel. Wirkung: Der Text ist schmerzlich, so schmerzlich, dass ich dafür wäre, über so eine Meingungsfreiheit in der Art zu diskutieren, dass man so etwas doch einschränken solle.

      Wir sind wieder dort angelangt, Herr Brochterbeck, wo wir nie wieder hinwollten.
      Sie müssten dann ganz sicher die halbe Kunst verbieten.

      Sie sind selbst verantwortlich dafür, was sie tun und wenn an einem Teich ein Schild warnt, dass im Teich Zitteraale leben und sie einen Stromschlag von denen bekommen, weil sie trotz der Warnung im Teich schwimmen waren, dann ist der Teichbesitzer natürlich an den Auswirkungen schuld und diesem, dem Teichbesitzer, können man doch nun den Grundbesitz aberkennen.

    • Herr Kommissar,

      "Wenn man Dinge schlicht und sachlich beim Namen nennt, ohne Polemik und Verurteilung, kommt kein Mensch daran vorbei."

      Dann müsste man ja auf jedes Stilmittel verzichten können. Das glaube ich nicht.

      Das hört sich nach technischer Informationsübertragung an. Nicht nach menschlicher Kommunikation.

      Das ist seelenlos und irgendwie materialistisch. Herr Lenz sagte zurecht, dann können man die Halbe Kunst verbieten, was ja in jedem Ismus auch der Fall war und ist. Von wem wurde nochmal Biermann "ausgebürgert"?

      Ich versuche in jedem den Menschen zu sehen. Ich würde sogar mit Stalin oder Hitler zum Heurigen gehen. OK, vielleicht nicht ohne Personenschutz oder so. Aber erst reden, dann naja seis drum.

      Ich lebe vermutlich unter AFD-Wählern. Schon deswegen kann ich mich nicht in diese billige Anti-Haltung jagen lassen. Und jeder, der mich bevormundend dazu moralisiert, dem begegne ich auch mal mit Stilmitteln.

      Die Freiheit gönne ich mir.

    • Milchgesicht,

      das mit dem selber Denken ist so eine Sache. Wo fangen die eigenen Gedanken an, wo hören die Anderer auf? Was wird heute schon gedacht, gesagt, was nicht bereits hundertmal oder mehr ähnlich oder gleich gedacht oder gesagt wurde.

      Ich habe nicht diese übergroße Eigenliebe um mich mit anderer Leute Lorbeeren zu schmücken. Wenn ich kann, verweise ich darauf woher ich das habe. Allerdings gleiche ich ab, ob das mit der von mir erfahrenen Lebensrealität übereinstimmt.

      Aber darum geht es ihnen auch nicht, denn die angeführten Zitate könnne sie auf einer argumentativen Ebene nicht widerlegen. Sie können sie überhaupt nicht widerlegen. Und deshalb lügen sie, beschimpfen sie und stänkern sie stets einfach weiter.

      Für den Informationskrieg, der hier und anderswo in Artikeln und Foren stattfindet, sind die Ausführungen Herrn Mausfelds tatsächlich äußerst geeignet. Das ist es, was sie und ihre Kollegen so sehr stört.

      Hier mal jemand Anderes, habe ich aber auch bereits verwendet:

      Noch charakteristischer für die potenzielle Verschmelzung des Kapitalismus mit dem Animismus ist die deutlich erkennbare Möglichkeit einer Verwandlung der Menschen in belebte Dinge, in digitale Daten und Codes. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verweist der Name Neger nicht mehr nur auf die Lage, in die man die Menschen afrikanischer Herkunft in der Epoche des Frühkapitalismus brachte (Enteignungen unterschiedlicher Art, Beraubung jeglicher Möglichkeit der Selbstbestimmung und vor allem der Zukunft und der Zeit, dieser beiden Matrizen des Möglichen). Diese Fungibilität, diese Löslichkeit, deren Institutionalisierung als neue Daseinsform und ihre Generalisierung für den gesamten Planeten meinen wir, wenn wir sagen, die Welt werde schwarz.
      (…)
      Der Negersklave dagegen steht entweder unmittelbar an der Schwelle zur Revolte und ist versucht, dem eindringlichen Ruf nach Freiheit oder Rache zu folgen, oder er bemüht sich in einem Akt äußerster Erniedrigung und radikaler Selbstaufgabe als Subjekt, sein Leben zu schützen, indem er sich für das Projekt der Knechtung seiner selbst und anderer Sklaven einspannen lässt.
      (Achille Mbembe, Kritik der schwarzen Vernunft, S. 21/44)

    • Ahoi Milchgesicht, das Beispiel liefern Sie selbst 🙂

      "Ich versuche in jedem den Menschen zu sehen. Ich würde sogar mit Stalin oder Hitler zum Heurigen gehen. OK, vielleicht nicht ohne Personenschutz oder so. Aber erst reden, dann naja seis drum."

      Wofür brauchen Sie Personenschutz wenn Stalin oder Hitler mit Ihnen ausgehen?

    • @ Rüdiger Lenz

      Wer hat den nun wen nicht verstanden!? Oder reden beide aneinander vorbei?
      Es geht nicht um ein Verbot von Meinungsfreiheit oder sonstige Verbote und Einschränkungen von Grundrechten.
      Mir geht es um die Wirkung von Polemik an sich.
      Ich habe so eben nach Ihnen gegoogelt und fand Rüder Lenz und das Nicht-Kampf-Prinzip?
      http://nichtkampf-prinzip.de/infos/ruediger-lenz/index.html
      Hmmm….!?
      Polemik ist für mein Verständnis nun mal Kampf und Angriff.

      Ich mache einen Unterschied zwischen Ihrer sachlichen Analyse und eben Ihrer Polemik.
      Und die erweist der Sache, um der es Ihnen aus tiefsten Herzen geht, nun mal keinen guten Dienst.
      Sie schreiben doch selbst: "Erkenne Dich selbst".

      Woher dann diese sich selbst schwächende und in der Öffentlichkeit sich ins Abseits stellende Polemik?
      Natürlich kommt jeder Mensch mal aus seiner Ruhe und kann wütend werden über die Zustände auf der Welt.
      Doch ändert das irgendetwas?
      Finden wir so mehr Gehör?
      Glauben wir, dass wir so mehr Menschen aufwecken?
      Oder glauben wir, dass uns so anders Denke besser zu hören?
      Meine Erfahrung lautet: nein.

      In sich ruhen gedeutet Kraft und eigene Macht.
      Emotionen bringen uns immer wieder aus diese eigene Kraft und Macht.
      Genau das nutzen bestimmte Menschen für ihre Ziele, die nicht die meinigen sind (und ich denke auch nicht die Ihrigen)
      Ich halte es für mehr als bedenklich beleidigende Worte hinter Satire und Polemik verstecken zu wollen.
      Das dient nur … ja wem dient das denn nun eigentlich?

      Falls Sie der sind, den ich gegoogelt habe, steht da, Sie sind Therapeut und Ausbilder.
      Da bekomme ich etwas nicht zusammen, wirklich nicht.

      Gruß Brochterbeck

    • Jaja, meine Kollegen, soso.

      "Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie einen Ausschließlichkeitsanspruch hat…"

      Na dann. Ist ja alles gesagt.

      Dieser Ausgewogenheitsfaschismus. In welchem Ismus gibt es denn keinen Anspruch auf das Durchpauken des Leitgedankens?

      Wir können vielleicht einen weniger rigiden Ausschließlichkeitsanspruch wählen. Mehr hat aber keiner anzubieten.

      Wir müssen die Eliten entmachetn. Na gut, wo sind die denn, wo fangen wir an und noch viel wichtiger: Wo und wie hören wir damit denn auch wieder auf?

    • @ Milchgesicht

      Ich werde und kann auch gar nicht, Ihnen Ihre Freiheit sich in einer bestimmten Art und Weise zu äußern nehmen.
      Mir geht es nur darum, die "Schattenseiten" der öffentlichen Polemik zu beleuchten.
      Die sogenannten positiven Seiten von Polemik wird ja von jedem eh schon in Anspruch genommen.
      Mir geht es nicht um einen juristischen Maulkorb.
      Mir geht es darum, wie wir miteinander umgehen und was unsere Äußerungen in anderen bewirken kann.
      Es geht mir nicht um Verbote, sondern um ein Hinterfragen, was einen sagen wir mal "weiser" werden lässt.

      Und ich denke nicht, dass ich der Einzige bin, den Polemik und Beleidigungen in einer sachlichen Analyse anstrengen.
      Aber gut, dann werde ich nun halt das Anstrengungsempfinden auch noch in Ruhe verwandeln MÜSSEN.
      🙂

      Eines möchte ich aber dennoch anmerken.
      Nirgends im Leben ist mir soviel sprachliche Respektlosigkeit begegnet, wie in den Foren vom Internet. Damit meine ich nicht Sie, sondern einfach nur das Phänomen, das man endlich im Anonymen sich mal so richtig auskotzen kann und das auch noch verewigt im WorldWideWeb. Was ist das für eine Kultur?
      Daher mein Hinterfragen von Polemik und als Satire getarnte Beleidigungen.

    • Herr Kommissar,
      wäre es möglich, die angeblichen Beleidigungen auch konkret zu benennen und was genau an den Worten die Beleidigung sein soll?
      Jeder hat ja ein anderes Empfinden und vor allem war gleich zu Beginn des Artikels von einen sarkastischen mit Satireanteilen gespickten Artikel die Rede. Was davon hat man denn nicht verstanden?

      Und eine letzte Frage,: Fühlen Sie sich persönlich beleidigt oder für wen nehmen Sie stellvertretend die Beleidigungsgefühle in Empfang?

    • @ M.G.T.
      Weder fühlte ich mich beleidigt, noch will ich stellvertretend jemanden verteidigen.
      Mir geht es generell darum, ob es Sinn macht sensible Themen mit Polemik und Satire zu schmücken.
      Mir ist die Gefahr zu groß, das der wesentliche Inhalt darunter leidet.

      Ich schätze z.B. das Format Empathie sehr. Konnte jedoch keinen Bezug zu dem Autor von Empathie und dem Autor dieser Tagesdosis herstellen. Für mich waren das, zwei völlig verschiedene Menschen. Dass das ein und der selbe Mensch ist, habe ich nicht bemerkt. Vielleicht ist es meiner Vergesslichkeit geschuldet, vielleicht meiner Haltung zu Satire und Polemik. Oder beidem.

      Natürlich bin auch ich kein Wunderknabe und perfekt. Doch es fällt mir auf, dass gerade im Internet eine Verrohrung der Sprache Einzug gehalten hat. Und ich bin der Überzeugung, dass es nicht gut ist, wenn man als Mensch sich in der Wortwahl vergreift, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Ich kann durch aus die Emotionen verstehen, dennoch habe ich in meinem Leben zu oft beobachten können, wie schnell das schief geht.

      Mancher sagt, ich sei der übersensibilisiert…. diese Auffassung kann ich akzeptieren. Bleibe dennoch dabei, dass darin eine Gefahr liegt. Denn wo ziehen wir die Grenze. Mittlerweile urteilen ja schon deutsche Gerichte, dass etwas keine Beleidigung ist, nur weil der Mensch eine Person des öffentlichen Lebens ist. Das halte ich für sehr gefährlich.

      Wenn wir die Wortwahl von Politikern kritisieren, dann können wir uns doch eigentlich eigene Polemik nicht erlauben, oder? Wer entscheidet darüber, was witzig ist und was nicht.

      Mein Kritik zielt ja nicht auf den Menschen Rüdiger Lenz ab, ich schätze ja seine Sendung Empathie, sondern mir geht es um die grundsätzlich Sprachkultur. Und es gibt eine Sprachkultur die ist weltweit anerkannt, mit der Muttermilch sozusagen, und das ist Respekt. Niemand kann genauso sagen, wie man dieses Ding Respekt definieren soll, aber jeder weiß es, wenn er dagegen verstoßen hat. Und ich kennen keinen, der nicht Erfahrung mit Respektlosigkeit gemacht hat. Doch irgendwie scheint das schleichend aus unseren Gesellschaften zu verschwinden, nicht nur im politischen Diskurs.

      Das Herr Lenz der Aufhänger für mein Statement war, ist purer Zufall… wenn man denn an Zufall glaubt. Hätte ich Tagesdosis und das Format Empathie verknüpft in meinem Bewusstsein, hätte ich vielleicht gar nicht in die Tastatur gegriffen. Womit dann auch bewiesen ist, wie schnell der Schuss mit Polemik nach hinten losgehen kann.

      Und darum geht es mir.

      Wie auch immer, ich bedanke mich für diesen Austausch und das überhaupt jemand auf meinen Einwand reagiert. Wie immer sehr befruchtend.

      Abendlichen Gruß

      B.

  13. Schade Herr Lenz, dieser Beitrag ist genauso zynisch, inzwischen auch fäkal, dass Sie sich in die Reihe der Mandatsträger eingliedern können. Wenn wir auf dem gleichen Niveau ankommen, dann sind wir auf der Verliererseite.

  14. Fassadendemokratie und tiefer Staat sowie die orwellsche Verkehrung von Begriffen in ihr Gegenteil im Hinterkopf, mich eher mühsam entspannt zurückgelehnt das Geschehen beobachtend, breitet sich eine Bühne vor mir aus, auf der sich die allermeisten Akteure (Politik, Medien …) ihrer Rolle nicht mal bewusst ein verdammt gut durchdachtes Schmierenstück abliefern, dessen vollen Umfang vermutlich nur ganz wenige kennen und kein Außenstehender wirklich durchschaut
    Natürlich kann ich mich irren, ist nur meine Sicht der Dinge.

  15. Na, das ist ja mal lustig hier! Vielen Dank, Herr Lenz, für's Auf-den-Tisch-hauen, hat mir sehr gefallen. Und die beleidigten, empörten und rechthaberischen aber vor allem humorlosen Kommentare auch. Also auch an den Tollen Tagen: Kein Kölsch für Nazi! seien sie auch noch so nett verkleidet!

  16. @ Kirsten, der Beispiele sind so viele. Eins sollte reichen. Die wenigen Stasileute, die nach der Wende zu den Gewinnern gehörten, mit den Massen an Nazis, die in der BRD einfach weitermachen durften, zu vergleichen, verbietet sich aus mehreren Gründen, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Auch ich wurde von der Stasi observiert, wahrscheinlich inzwischen auch vom Verfassungsschutz oder BND. So what? 😉 Die machen ihre Arbeit, heute mehr denn je. Ob mir das gefällt oder nicht.
    Eine Meinungsäußerung sollte auch eine Antwort vertragen, Toleranz.
    @ Rüdiger Lenz, jemanden lächerlich zu machen mit absurden Witzen unterhalb der Gürtellinie ist feige. Jeder macht sich selbst lächerlich, mit dem, was er schreibt, sagt oder tut. Darüber sollten Sie vielleicht mal nachdenken.

    • @Sarina
      "Auch ich wurde von der Stasi observiert, wahrscheinlich inzwischen auch vom Verfassungsschutz oder BND. So what? 😉 Die machen ihre Arbeit, heute mehr denn je. Ob mir das gefällt oder nicht."

      So what, lasse ich für mich nicht gelten, denn mir gefällt das überhaupt nicht.

      Die dürfen also alles, auch Kriege führen, gegen die die absolute Mehrheit hier ist. Aber wehe dem, wenn ein Autor mal einen deftigen Sarkasmus darüber ablässt, dann ist das natürlich feige, ein no go und völlig unter der Gürtellinie.

      Ich gehöre nicht zu den Sedierten, klappt einfach nicht bei mir.

    • Und, ich gebe zu, das ist mein bisher griffigster Kommentar. Steht aber, für mich, auch viel auf dem Spiel und ich kenne uns Deutsche. Wir sind ungeheuer träge.

    • Sorry, so oberflächlich und neben der Spur kann ich nicht diskutieren. So what heißt, ich kann es nicht ändern. Wo lesen Sie bitte, dass mir das gefällt oder dass "die"? das alles dürfen?
      Oder meinen Sie mich gar nicht?
      Einen schönen Abend.

    • so what? umgangssprachlich für "Was soll's?", "Na und?", "Na wenn schon?".
      Aber bei dem ganzen Wortgeschwurbel, vor allem der letzten fünf Jahre, bei dem Worte, wenn es gerade in den Kram passt, bereits über Nacht eine völlig neue Bedeutung bekommen, wollen wir mal nicht so kleinlich sein.
      Dient zwar keiner sinnvollen Kommunikation, weil jeder etwas anderes versteht (in jedem Kommentarbereich wunderbar zu beobachten), aber um des eingebildeten Friedens willen, kann man ja gerne weiter beide Augen zu drücken…bis es knallt.

      btw:
      Bei diversen Userkommentaren hier wundere ich mich wie schon so oft.
      Unglaublich, wer sich heut zu Tage alles so als erziehungsberechtigt sieht.
      Eine Welt voller Sitten-/Grammatiklehrer, Manager und Dalai Lamas..ups" sry..Experten. Hach, wie harmonisch…
      Was es mit Respekt und Toleranz zu tun hat, andere permanent auf seine persönlichen Empfind- und Befindlichkeiten abstimmen zu wollen, konnte mir bisher noch keiner überzeugend darlegen.

  17. Man sollte vielleicht noch ergänzend erwähnen, dass Darsteller Freaks der gleichen Politikerkaste sind.
    Die AfD ist natürlich längst unterlaufen, und gar nicht der Drahtzieher. –
    — Den wird man sich denken können wenn es Merz wird. Mutti Funktionärin wird da noch nicht einmal mehr gefragt.

  18. Schon erstaunlich, wie der Autor von "Das Nichtkampf-Prinzip" hier
    mit Wonne Spaltet,
    mit Begeisterung unter dem Tisch tritt,
    Beleidigt, was das Zeug hält.
    Nach einer langen Reihe von reaktionären Artikeln voller versteckter Häme und Freude am Heruntermachen
    ein trauriger Höhepunkt
    oder vielleicht auch nur ein anarchistischer Anschlag weil doch bald Karneval.
    Ich empfehle den Eintritt in die Afd und die Arbeit in deren Formen, da kommt dieser Duktus besser an.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/butcherboy/' rel='nofollow'>@ButcherBoy</a>, ist Ihnen die Bedeutung von Sarkasmus geläufig?
      Haben Sie das Nichtkampf-Prinzip gelesen – ich wette nicht, entnehme ich ihren Kommentar.

    • Ja, Sarkasmus kenne ich, kann aber in ihrem ersten Teil keinen erkennen. Sarkasmus braucht immer einen Kontrast, um als solcher erkannt werden zu können, den gibt es hier nicht. Es ist lediglich die Fortsetzung und der Höhepunkt einer langen Reihe von Artikeln und Tagesdosen, die Anfangs noch Interessant waren und langsam immer reaktionärer und (oftmals auf sehr persönliche Weise) beleidigender wurden, hier kulminiert und kondensiert in einem unerträglichen Geschwafel, wo (in üblicher Manier) eine demokratisch legitimierte Partei zu einer demokratisch orientierten Partei verharmlost wird, wo linke (in üblicher Manier) über einen Kamm geschert werden, wo gar Antifas zu Imperialisten werden. Dafür bekommen Sie von mir den großen Orden der Vernebelung und Spaltung verliehen. Ein dreifaches Alaaf !

  19. Es sind einige interessante und nicht üble Gedanken in dem Artikel, aber leider schlägt der Zorn arg hohe Wellen und macht sie schwer erkennbar. Einige andere Gedanken erscheinen mir nicht stringent (was vielleicht auch dem Zorn und einer gewissen enthemmten Überheblichkeit geschuldet ist).
    Ganz peinlich aber: die vielen Grammatikfehler, die die vermeintlich so eloquente Ausdrucksweise dastehen lassen wie einen nackten Kaiser.
    Lieber noch mal überarbeiten?

  20. Danke für die Einordnung der Antifa.
    Und zur Behauptung, Höcke sei ein gerichtlich beglaubigter Faschist, eine Korrektur:
    https://www.danisch.de/blog/2020/02/09/fake-news-das-gerichtsurteil-jemanden-als-faschisten-zu-bezeichnen/
    und zu den Maßstäben:
    https://www.danisch.de/blog/2020/02/10/ueber-den-seltsamen-unterschied-zwischen-einem-faschisten-und-einer-drecksfotze/
    In meinen Augen ist Herr Höcke eher ein IM des Verfassungsschutzes als ein Faschist – man erinnere sich an das erste Verbotverfahren gegen die NPD: zuviele Verfassungsschutzinformanten im Vorstand, deren Namen nicht preisgegeben werden sollten. Und noch etwas: Was ist eigentlich ein "Faschist"? Die Definition von Mussolini? Oder die der DDR? Für die waren alle Gegner Faschisten, weshalb die Zonengrenze konsequenter Weise antifaschistischer Schutzwall hieß. In dieser Nomenklatur wäre alles Bürgerliche faschistisch, so man nicht milder Weise auf bürgerliche Abirrung plädiert. Oder sonst noch eine?

    Sollte "Faschismus" allerdings als Kampfbegriff mit der Aufforderung zum Handeln (Abs.1) oder Verleumden (Abs.2) verstanden werden, dann dürfte in meinem Verständnis als juristischer Laie der Tatbestand des § 130 StGb erfüllt sein:
    § 130
    Volksverhetzung
    (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    1. …, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit … zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
    2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, … Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit … zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
    wird …
    und zur Definition des "Teil der Bevölkerung" das (bisher) einzige Urteil: Landgericht Bonn, 25 Ns-555 Js 306/13-93/19, RN 47,48:
    "Dementsprechend ist sich die heutige Rechtsprechung und das Schrifttum einig, dass der Begriff „Teile der Bevölkerung“ eine Mehrzahl von Menschen darstellen, die z.B. durch ihre politische oder weltanschauliche Überzeugung … als besondere Gruppe erkennbar sind (vgl. Fischer,…)"
    Ich habe allerdings nicht die Illusion, dass irgendein Staatsanwalt sich bemüßigt fühlen könnte, dem nachzugehen.

    • Höcke wurde von Frauke Petri ins Spiel gebracht, um Lucke, Sabatti und Henkel loszuwerden. Die gingen derzeit auf verschiedenen Wegen gegen die Eurodiktatur vor, und sollten auf keinen Fall parteiliche Unterstützung bekommen.
      Die Strategie war Kompetenz durch lapidare Trivialität zu zersetzen. Dafür war der völkische Geschichtspauker genau der richtige.

  21. Ein ähnlicher Artikel wie der Deine, lieber Leidensgefährte Rüdiger Lenz, steht seit gestern oder heute in meiner Standardquelle wie auch kenfm.de www.theblogcat.de, geschrieben von Edward Curtin https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/digitales-puppenhaus-03-02-2020/ . Die Parallelen amerikanischer zu deutscher Meinungsmache sind unübersehbar. Schön, dass die jene betreibenden Massenmedien in Deutschland immer weniger nachgefragt sind und reichlich wahlweise Alternativen, siehe oben, zur Verfügung stehen. Übrigens- ANTIFA:

    Ich hatte vor Längerem mal Gelegenheit, im ausgewählten Offizierskreis die Rede eines ausgewählt klugen Mannes, eines Politikers zu genießen. Der zitierte darin zwecks Darlegung gegenwärtiger Verhältnisse ein recht niederschmetterndes Urteil über die Jugend, ihre Dummheit, Unangepasstheit und ihre mangelnde Zuhörfähigkeit gegenüber Alteren, Erfahrenen. Ihre offene Respektsverweigerung. Dass das endlich mal jemand so offen ausspricht, fanden wir zwar ungewöhnlch, aber zutreffend auf den Punkt. Wir klatschten an dieser Stelle lebhaft. Dann sah der Mann kurz von seinem Manuskript auf und nannte die zitierte Quelle: Sokrates (um 469 vChr, † 399 vChr). Nie war mir ein Klatschen im Nachhinein so peinlich wie dieses. Der Politiker übrigens hieß Egon Krenz.
    Ein deutscher Wissenschaftler konnte die Gesellschaft in der wir derzeit leben von Grund auf untersuchen und er war schon in sehr früher Jugend zu überraschenden Erkenntnissen gekommen. Den zu lesen erfrischt. Versuch Dich mal an Karl Marx.

  22. Zitat: "Und da die meisten Linken in diesem Land Sozialisten oder Kommunisten sind, also keine Demokraten, ist es ihnen völlig egal, was diese Terrororganisationen in diesem Land anrichten."

    Das, neben Anderem, ist schlichtweg gelogen. Da im Gegensatz zum Kapitalismus, der Sozialismus die Demokratie nicht ausschließt. Und um einen Kommunismus real zu erschaffen, ist die Demokratie ohnehin unverzichtbares Element. Denn sonst wird bzw. ist es keiner.

    Rosa LUXEMBURG meldet in ihrem Fragment zur russi­schen Revolution (GW 4, 332-65) prinzipielle Bedenken gegen die LENINschen Organisationsprinzipien an. LUXEMBURG begrüßt zwar die Oktoberrevolution, be­fürchtet aber die Deformation der DdP und fordert, sozialistische Demokratie »nicht erst im gelobten Lande«, nicht als »fertiges Weihnachtsgeschenk für das brave Volk«, beginnen zu lassen: »Sozialistische Demokratie beginnt zugleich mit dem Abbau der Klassenherrschaft und dem Aufbau des Sozialismus. Sie beginnt mit dem Moment der Machteroberung durch die sozialistische Partei. Sie ist nichts anderes als DdP.« (363)
    https://marx200.org/sites/default/files/vorworte/diktatur-des-proletariats-hkwm02.pdf

    Diktatur des Proletariats meint hier:
    Marx betont, er habe keineswegs die Existenz der Klassen oder deren Kampf entdeckt. Aber er habe nachgewiesen, dass 1. „die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden ist; 2. dass der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. dass diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zu einer klassenlosen Gesellschaft bildet“ (MEW 28, S. 508; das Wort „Diktatur“ meint hier nicht eine autoritäre Herrschaftsform, sondern einfach nur Klassenherrschaft, unabhängig von ihrer politischen Form).
    http://www.oekonomiekritik.de/103Klassen.htm

    Was stets und oft bemüht wird, die "Mitte," ist lediglich ein Phantom zur Verschleierung der tatsächlichen Gesinnung:

    Und dazu gehört ein ganz wichtiges Mittel: „Die Mitte“. Die „Mitte“ ist etwas ganz Tolles, heute sind alle in der Mitte. Das gehört wieder zum neoliberalen Falschwörterbuch, weil hier ein Begriff neu besetzt worden ist, denn „Mitte“ ist für uns alle etwas ganz Tolles.
    ‚Mitte‘ suggeriert Harmonie, Ausgeglichenheit, vielleicht auch Geborgensein, ‚Mitte‘ ist ein ganz positives Gefühl, weil wir ungerne zu den Extremen gehören wollen. Der Neoliberalismus hat diesen Mittebegriff neu besetzt, indem jetzt eigentlich mit „Mitte“ eine extremistische Position bezeichnet wird. Nämlich die extremistische Position eines Kampfes gegen Demokratie. Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie einen Ausschließlichkeitsanspruch hat: Es kann keine Alternativen mehr geben. Die „Mitte“ ist eine extrem fundamentalistische Position mit einem Ausschließlichkeitsanspruch, übt aber auf uns eine gewisse Faszination aus. Wir gehen diesem Wort immer wieder auf den
    Leim. Und Sie sehen, wie häufig dieses Wort als Attraktionsmittel in der politischen Rhetorik verwandt wird, und zwar immer im Kontext auch des neoliberalen Programmes.

    Tony Blair: „a radical centre in which you are able to take decisions fort he future of
    the country“

    Gerhard Schröder 1998: „Es gibt keine linke oder rechte Wirtschaftspolitik, sondern
    nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik.“

    Emmanuel Macron 2017: „ni droite, ni gauche“ (weder rechts, noch links)

    Faschismus: „weder links noch rechts“

    Die „radikale Mitte“ – auch eine interessante Wortschöpfung. – Es gibt gar keine Interessen-gegensätze mehr. Es gibt keine Interessengegensätze zwischen Unternehmer und Lohnabhängigem mehr. Es geht nur noch um ‚Vernunft‘, es geht nur noch darum, ‚rational‘ die besten Lösungsansätze zu finden. Es hat auch keinen Sinn mehr, gegen irgend etwas zu kämpfen, es geht nur darum, die ‚beste‘ Lösung zu finden, denn letztlich sitzen natürlich Unternehmer und Lohnabhängige im gleichen Boot, haben die gleichen Interessen, nämlich: die ‚besten‘ Lösungen zu finden. ‚Letztlich ziehen wir doch alle am selben Strang‘ – das ist die Ideologie, was ja irgendwie auch richtig ist, nur eben an unterschiedlichen Enden.
    Interessanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“
    Und interessant ist, dass der italienische Faschismus genau diesen Slogan hatte, er ist „weder rechts noch links“. Und da war etwas dran. Der Faschismus war extrem anti-links, aber er war auch nicht rechts, denn ‚rechts‘ hieß damals eigentlich reaktionär und bewahrend. Der Faschismus war revolutionär, der wollte nicht bewahren. Das war ein totalitäreres System, er wollte etwas ganz anderes. In gewisser Weise konnte er zurecht sagen: „wir sind weder rechts noch links“. Auch dort lohnt es sich wieder, einen Blick auf die Geschichte zu werfen.
    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/171022-Mausfeld_Transkript_Landau_NDS.pdf

    Zum permanenten Einkeulen auf Frau Merkel:

    Über „Die Angst der Eliten“ und ihre Furcht vor der Demokratie hat der Journalist Paul Schreyer ein Buch geschrieben, das Anfang April erschienen ist. Er fragt darin, ob „unsere Demokratie noch zu retten“ ist. Schreyer setzt sich mit der Rolle und der Macht der Eliten auseinander, ebenso mit dem vielbeschriebenen Populismus und der AfD.
    (…)

    Geschickte Ablenkung

    Doch aus Schreyers Sicht lenkt die AfD „die Empörung weg von den Finanzmächtigen, hin zu den etablierten Parteien im Bundestag“. Diese würden als selbstsüchtige „Klasse von Berufspolitikern“ beschrieben und bekämpft. Dagegen würden der Finanzsektor und dessen Verantwortung für die gesellschaftlichen und politischen Probleme von der AfD verschont.
    (…)
    Begründete Angst

    In seinem Buch beschreibt er, wie Milliardäre Politik machen, Grundrechte zunehmend begrenzt werden und der „tiefe Staat“ die Herrschaft der Finanzelite sichern hilft. Und er stellt fest:

    „Die Angst der Eliten, die diesem Buch seinen Titel gibt, und insbesondere ihre Furcht vor tatsächlicher Demokratie, vor einer freien Selbstbestimmung der Völker – dies ist im Wesentlichen die Angst vor dem Zusammenbruch einer Ordnung, die das Eigentum und die Privilegien ebenjener Oberschicht garantiert.“
    https://de.sputniknews.com/politik/20180421320413462-demokratie-deutschland-regierung/

    Zum Schluß dieses? Zitat:
    "Ich bin apolitisch, was mein Handeln angeht. Ich bin weder dies noch das."
    (Rüdiger Lenz, Tagesdosis 5.12.2018 – Denunzieren ist das neue Abkassieren, KenFM)

    Das war bereits damals unglaubwürdig und ist es heute immer mehr.

    P.S.: Terrororganisationen in diesem Land gibt es, die haben tatsächlich noch ganz andere Erfolgsquoten. Auch U-Boote finden bei KenFM Veröffentlichung … das ist wahrlich nichts besonderes.

    • @Box, helfen Sie mir bitte, aber an welcher Stelle hatte Stalin Marx und Lenin falsch verstanden?

      Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass Papier geduldig und exakte politische Theorien nicht ein Garant dafür sind, dass ihre Betreiber dann nicht doch vom Weg abweichen und die Macht anstelle der exakten Theorie bevorzugen.
      Darin und nicht am Unvermögen oder daran, dass man es hätte besser machen können, ist die Sowjetunion gescheitert. Alle streben nach Macht.

      Beantworten Sie mir eine weitere Frager: Was glauben Sie, was machen die Linken mit der AfD oder ihren weit rechts verorteten Mitgliedern und Kadern, wenn sie an der Macht sind? Finden dann Säuberungen statt – und nicht nur in der AfD? Stoppen die dann die Antifa oder bilden die dann so etwas wie eine Gestapo?

      Ich bleibe dabei, ich bin apolitisch. Was aber nicht auch gleichbedeutend ist damit, dass ich nicht sehe, was passiert und mir daraus einen Reim machen kann.

    • Herr Lenz,

      ihr Kommentar hat einen gering ausgeprägten einen Bezug zu dem was ich schrieb, wodurch ein Sinnzusammenhang nur schwer herzustellen ist. Sie bemühen die Methode selektieren und ablenken. Das ergänzt durch weiterhin schwach ausgeprägte Wahrheitsliebe.

      Sie schrieben, "Und da die meisten Linken in diesem Land Sozialisten oder Kommunisten sind, also keine Demokraten, ist es ihnen völlig egal, was diese Terrororganisationen in diesem Land anrichten."

      Ich erwiderte daß das gelogen ist und konnte das auch begründen. Worauf sie mir indirekt zustimmten, indem sie antworteten, Stalin hat daraus aber etwas anderes gemacht. Also verwerfen sie sogleich die Richtigstellung, da man daraus etwas Anderes machen kann. Also, was genau unterscheidet sie nun von Stalin?

      Auch ist was ich glaube nicht von Interesse. Prädestination ist nicht mein Ding. Glauben sie nicht alles was sie denken.

      Zu, „Ich bleibe dabei, ich bin apolitisch.“
      Das wird auch in der Wiederholung nicht wahrer. Ihre Stoßrichtung ist stets antilinks und reaktionär. Permanent verdrehen sie, wie viele Andere auch, Begriffe. Verwenden, wenn ihnen das gerade in den Kram passt, Fehletikettierungen. Sie befördern permanent die derzeitig vorherrschende kapitalistische Ausprägung, den Neoliberalismus, das unternehmerische Selbst. Das ergänzt durch andauernde Schützenhilfe für die laufende Refaschisierung, zur Ablenkung und als Brandmauer des Kapitals, falls es notwendig werden sollte zur Erhaltung des Staus quo.

      Die Motivation dahinter ist irrelevant, das Ergebnis bleibt das Gleiche. Sie haben ihren Käfig liebgewonnen und verteidigen ihn mit Zähnen und Klauen. Das ist doch in etwa der Vorwurf, den sie stets gegen Andere erheben?

    • "Die Motivation dahinter ist irrelevant, das Ergebnis bleibt das Gleiche.", diese Begründung ist aus ihrer Feder schon fast drollig, da Sie seit langem zu fast allem mit einem Mausfeld die Welt zwangsbeglücken.
      Wie ein Pfarrer, dem zu jeder erdenklichen Lebensschieflage irgendwas mit Jesus und Liebe einfällt. Und Glaube und Hoffnung.

      Theoretisch gut gemeint. Mehr auch nicht.

      Was glauben Sie, was machen die Linken mit der AfD?

      Beide Seiten hängen am Faden des deep state.

      Da bin ich bei Herrn Lenz und schlage mich auf keine der Seiten.

      Wir sollen einen Ismus mit dem anderen bekämpfen? Nein Danke!

      Cui bono, Box? Cui bono?

    • Hallo in die Runde

      danke Box für den umfassenden, ergänzenden Kommentar!
      … jedoch bin ich eher weniger mit deinen Interpretationen der möglichen Motivationslage bei Rüdiger Lenz konform
      … ich nehme ihm sein `NichtKampf` (meine Interpretation: `raus aus dem gewohnten Spiel`) ab 😉

      und danke an Milchgesicht
      `Wir sollen einen Ismus mit dem anderen bekämpfen? Nein Danke!`
      dem schließe ich mich ebenfalls an ; )

      und dies ist aus meiner Sicht gar nicht `a-politisch` sondern eher das Gegenteil …

      dazu noch ein paar `wortspielende` Gedanken:

      – Kapital _ is _ muss ?
      – Neoliberal _ is _ muss ?
      – Sozial _ is _ muss ?
      – Human _ is _ muss ?
      – … _ is _ muss ?

      nein Danke !

      Human _ is _ will *

      und macht damit Jeden `ismus` obsolet.

      Wenn man berücksichtigt, dass dies * jedem Menschen `gottgegeben` von Beginn an bedingungslos `eigen` ist, er jedoch ein Rollen-/Recht-Spiel erfunden (Fiktion) hat, welches sein eigenes humanes Sein scheinbar `zwingend`, `verpflichtend`, `berechtigt`, `erwartend` überlagert, könnte man auf die Idee kommen, vielleicht `in ` den Regeln für dieses `Rollen-/Recht-Spiel` die Ursache für diese Selbstentmächtigung zu suchen?

      Rechtsdefinitionen aus einem Rechtslexikon:

      – die Ausrichtung am Guten und am Gewissen unterscheidet die Sittlichkeit vom Recht
      – dem Mensch als geistig sittliches Wesen ist die `unantatstbare ` Menschenwürde eigen

      Sittlichkeit IST und dadurch/damit der Schlüssel und bedarf keines `Recht-habens` bzw. `Recht-bekommens` und verleiht der `EIGENEN Nase` die Kraft, dem `zufälliger Weise` im Kern unserer VORfinanzierten UMVERTEILUNGsspiels (in seinen o.g. `-ismus`-Facetten) vorhandenen, gesetzlich UNgeregelten Status Quo der Geldschoepfung im Einklang mit seinem Gewissen zu begegnen … ganz friedlich und umfassend … neinDanke, da unsittlich 😉

      Aus meiner Sicht ist das Schliessen genau dieser Lücke des `Pudels Kern`, vor dem `wir alle` die Augen verschließen, die einen mehr die anderen weniger und wenige sogar erstaunlich effektiv die `Nebelmaschinen` bedienen … nur keine Angst, die Zeit ist reif und lässt das `teile und herrsche` hinter sich (uns)

      Brainstorming in diesem Kontext …
      (…LINK … https://kenfm.de/tagesdosis-11-10-2019-goldene-zeiten-in-der-aera-des-wirtschaftskomas/#comment-172312)
      … von Jedem für alle ; )

      und viele Grüße in die Runde

  23. Danke für die parteipolitische Bestandsaufnahme.

    Die Thüringwahl führt uns vor Augen, dass das Ende der Rest-Demokratie schon längst gekommen ist. Politiker und Meinungsmacher rüsten auf und definieren den noch erlaubten äußerst engen "Gedankenkanal". In der gestrigen Lanz-Talk-Show wurde die Einheits-Zwangs-Jacke zum Wohle Aller vorgestellt. Wer sich dieser Jacke verweigert wird zur Gefahr d.h. wer nicht mit macht ist AFD und AFD ist Nazi und Nazi ist Hitler. Polarisierung zum Selbstzweck. Eine grausame Retorik, die eine gedankliche Auseinandersetzung unmöglich macht.

  24. Na das war ja was.
    ???
    Rächts, lönks, SA, Antifa ….blablabla …

    Ich habe mir das mal angehört …hm.
    Für mich leider nur …tja, es klingt wie einen Kuchen krümmelig hauen.
    Aber vermutlich bin ich auch einfach nur zuuuuuu doof um dieses hingeklatschte Konglomerat an stumpfsinnigen Begriffen in einem »hochintellektuellen(?)« Text einordnen zu können.
    Sorry, einer der merkwürdigsten Texte die ich je gelesen habe.
    Unter aller Kanone. …
    Wirres Zeug.

  25. Wohin bitte, Herr Lenz, soll gekränktes Kränken führen ?

    Und wohin die Verwirbelung der aberwitzigsten Antis, hinter denen sich alle verschanzen, die sich und anderen auch nur den Hauch von Produktivität im Denken und Auftreten nicht mehr zutrauen?

    Wer so bitter-verächtlich auf verstrickte Menschen schaut, wie Sie u.a. in Ihrer heutigen Tagesdosis, braucht nirgendwo Demokratie-Defizite zu reklamieren. Rumumschlag-Diskreditierungen abstrusester Art sind Ausdruck von Verzweiflung, aber sie sind auch ein untauglicher Versuch, sich für diese Verzweiflung anderweitig beliebig schadlos halten zu wollen. . .

    Ist nicht empathisch erst der, der Erbarmen hat mit den Verstiegenheiten, über die er bei anderen stolpert, und auch mit seinen eigenen ?

    _______________________

    Jenseits verzweifelten Kopfschüttelns über die Irrwege, die derzeit in und um die thüringischen Polit-Kräfte-Verhältnisse täglich ein paar absurdere Drehungen weiter vor uns allen ausgebreitet werden, ließen sich ja vielleicht neu und anderes justierte Verfassungsregeln in den Blick nehmen:
    Wahlrechtsbestimmungen, Kanddaturen, Handlungsspielräume von Bürgerschaftsvertretern in den Legislativen – – – und die aus dem Ruder gelaufenen Anteile von Parteien daran . . . !!!

    vgl: https://debatte21perpektiven.wordpress.com/2020/02/09/problem-1-2-20-gw-entleerte-repraesentation-und-hypertrophierte-parteien-spielraeume-korrektur-volksvertretungsplattform-berechtigungsveraenderungen/

    • Interessant. 1Warum? 2Warum nicht wenigstens jeden selbst entscheiden lassen?

      (Habe meine Einstellung dazu ja schon mehrfach kundgetan – ich habe darüber hinaus gar keinen Einfluß, weder bei Petitionen noch Demos kommen genügend Leute zusammen.. anderes ohnehin nicht.
      Der Hinweis sich selbst zu ermächtigen ist überflüssig, habe ich längst getan, soweit mir das möglich ist.)

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/alcedo/' rel='nofollow'>@Alcedo</a>, wolgcgn schrieb, dass er es gut findet, dass ich Nichtwähler bin und Sie machen daraus: Interessant. 1Warum? 2Warum nicht wenigstens jeden selbst entscheiden lassen?

      Hat wolcgn anderen damit geraten, Nichtwähler zu werden oder wie kommen Sie darauf, er solle wenigstens jeden selbst entscheiden lassen.

    • bezog sich nicht auf den Artikel, Herr Lenz, Wählen oder Nicht kommt ja immer wieder auf und da bot sich die Frage gerade an.

  26. Das Thema Thüringen muss wohl einen traumatischen Hintergrund haben, denn sonst wäre die belanglose Wahl eines Geschäftsführers, genannt Ministerpräsident, es nicht wert, nur einen Atemzug darüber zu vergeuden. Oder eher ein kollektives "Durchdrehen"?

    • Ich, hasserfüllt? Mit Nichten bin ich hasserfüllt.
      Wenn man etwas, von dem man meint, dass es wichtig ist, sagen möchte, dann muss man kräftig auf den Tisch hauen. Das habe ich mit dem Artikel getan.

  27. Lieber Herr Lenz,
    wie muss man sein, wenn man bei dem Namen eines ehemaligen Ministerpräsidenten ans Rammeln denkt? Ich soll das nicht ernst nehmen, ich nehme Sie ernst, denn sie schlagen mit Halbwissen und Vorurteilen nur so um sich. Nicht das erste Mal. Da Sie sehr von sich überzeugt sind und deshalb auch Ihr Unwissen beinahe fanatisch darlegen, muss man Sie ernst nehmen.
    Ich habe gerade bei MMM auf historischen Fakten zu links und rechts hingewiesen und hoffe, Sie sind lernfähig.

    • Boah, Sarina17, jetzt mal ehrlich:
      An genau welcher Stelle Ihres Kommentars erfüllen Sie das, was Sie vom Autor verlangen – und belegen Ihre Diffamierungen ("Halbwissen", "Vorurteile", "nicht das erste Mal" "Unsissen beinahe fanatisch darlegen")?

      Und was an dem Untertitel zur Überschrift ("Ein Kommentar von Rüdiger Lenz") verstehen Sie nicht? Für den Fall, dass es Ihnen entfallen ist: Ein Kommentar ist seinem Wesen nach immer eine persönliche Meinung. Und kein Geschichtsunterricht o.ä.

      Vielleicht haben wir ja Glück und Sie sind lernfähig. Dann können Sie sich und uns zukünftig derartige Kommentierungen ersparen.

    • Ahoi Kirsten, vielleicht verstehen Sie nach einer kleinen Beruhigungspause Sarina's Kommentar.
      Dann brauchen Sie sich auch nicht grundlos hier zu echauffieren.

    • @Sarina, Sarkasmus, beißender, verletzender Spott, Hohn, der jemanden, etwas lächerlich machen will.
      Wenn Sie das ernst nehmen, dann ist das Ihre Sache. Meine ist es nicht.

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