Tagesdosis 19.9.2018 – Wie kann man einen Wald kaufen oder verkaufen?

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Sehr viele von uns identifizieren sich einzig mit dem, was ihnen das Geld an Status und vor allem an Beruhigung bietet. In nichts zeigt sich die Fratze der Gewalt und des Kapitals derzeit so deutlich und so pervers wie in diesem und im letzten Monat. Jemand wird in Chemnitz ermordet, totgestochen. Und was haben die Medien und die Politik daraus gemacht? Ein Fest für Antifaschisten. Der Verfassungsschutz-Präsident kritisierte die Regierung und schwubdiewub, wurde er hochgelobt, zum Staatssekretär für Sicherheit. Das kam am Ende dabei heraus. Hauptsache man bekannte sich dazu, gegen Rechts zu sein. Vier Wochen später aber, da schlug in einem Wald in Hambach der sogenannte Finanzkapitalfaschismus zu und ging mit der Härte des Gesetzes gegen Waldbewohner, sprich Klimaaktivisten, vor, räumte deren Baumhäuser und ging mit brutaler Gewalt gegen sie vor. Der Bevölkerung machte man über Rundfunk und Fernsehen klar, dass es sich bei den Klimaaktivisten um geistig unreife ja verwirrte Naivlinge handele und man müsse sie nun mit der realen Gesellschaft vertraut machen, mit der Normalität menschlichen Zusammenseins, der normopathischen Gesellschaft, der man den Frame der „Demokratie“ verpasst hat.

War die Antifa vor Ort? Waren die Sympathisanten dort? Gab es dort Flix-Busse, die kostenlos tausende junge Leute zum Geschehen des Klima-Verbrechens brachten? Wo waren Campino oder Feine Sahne Fischfilet? Sarah Wagenknecht war eine der ganz wenigen Politiker, die zur Solidarität mit den Klimaaktivisten aufrief. Aber wo waren die Grünen? Deren Parteimitglieder sich einst zu einhundert Prozent zu diesen Klimaaktivisten selbst gesellt hätten. Jutta Ditfurth, bekannt und gefürchtet, weil sie sich vor vierzig Jahren noch selbst an einen der Bäume gekettet hätte! Wo war sie? Wo ist das alles hin, dieser Geist, der das Leben achtet, mehr als alles Gold und Geld der Welt? Was ist daraus geworden?

Die Entfremdung der Menschen von ihren Gefühlen

Wer hat denn den Vertrag, dass die RWE mit aller Gewalt den letzten deutschen Urwald für die Interessen einer alles zerstörenden Finanzelite hinwegroden darf, klar gemacht? Es war die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer. Was für eine riesenhafte Heuchelei ihr nur repräsentiert! Die meisten Menschen sind seelisch von ihrer eigenen Natur entfremdet worden. Das ist das Konzept des echten Faschismus. Er muss uns von uns selbst entfremden, damit wir uns ihm hinwenden und ihm von Nutzen sind. Ich schreibe hier jetzt nicht vom braunen Faschismus. Ich schreibe von seinem Skelett, von seiner Strategie der Entfremdung allen Lebendigem in uns als Grundvoraussetzung dafür, dass wir ihn weder als solchen erkennen, noch dass wir selbst ihm widerstehen. Nun gut, einige von dem Wir erkennen das alles schon und setzen sich zur Wehr.

Die Entfremdung macht aus Menschen Rohfassungen für dieses Skelett. Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz nennt das Normopathie. Der Traumapsychologe Franz Ruppert nennt das die traumatisierte Gesellschaft. Der Psychoanalytiker Arno Grün nannte es die Anhimmelung des Aggressors. Und ich nenne es die wettbewerbsorientierte Gesellschaft. Ganz egal wie man es nennt. Sein Übel führt alle in die eigene Entfremdung und Abspaltung vom Menschlichen in uns. Alle Gegenaktivisten, also die Polizisten, die Politiker, die Forstwirte, Kran- oder Schaufelbaggerfahrer und Sicherheitsleute, die die Klimaaktivisten dort mit brutaler Gewalt weggeschafft haben, sind seelisch kranke Menschen, denen man ihr Mitgefühl genommen hat. Ein Mensch, egal welchen Berufes, der im Vollbesitz seines emotionalen Konzeptes ist, kann so etwas gar nicht tun. Es ist für so einen Menschen unmöglich, nicht zu begreifen, was die Klimaaktivisten dort machen und wozu.

Man muss sich das einmal wirklich vorstellen: Da wird uns seit Jahren etwas von einem menschengemachten Klimawandel erzählt. Auch Merkel will sich da besonders starkmachen. Sie will das Klima sogar bändigen und ein paar Grad weniger erwärmen lassen. Viele Länder wollen den Klimawandel eindämmen und weltweit wird versucht, dafür Einigkeit zu erzielen. Doch wenn dann junge Leute dieses derart ernst nehmen, dass sie zu Klimaaktivisten werden und den Wald schützen wollen, dann sind sie allesamt nicht ganz bei Trost, völlig naiv, ja aggressive Täter, die sich gegen die Staatsgewalt wehren und in den Knast gehören. Immerhin, so der deutsche Deppenmichel, haben die ja Gesetze gebrochen, dem Waldeigentümer Schaden zugefügt, sich nicht in die Obhut des Staates begeben, sich dessen erwehrt und selbst Gewalt angewendet. Polizeiliche Einsatzkräfte haben hier ein Waldstück von Umweltschützern frei machen müssen, damit die RWE die Bäume abholzen und die Braunkohle unter Tage fördern kann.

Das war die schönste Zeit meines Lebens

Korruption ist für mich nicht bloß, wenn Menschen sich untereinander Posten, Gelder oder Häuser zuschachern. Die Korruption beginnt für mich schon im Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Zweckverhältnis. Ab da, wo jemand in Lohn und Brot steht, wird er seinen Lohn und seine Tätigkeit verteidigen. Denn mit ihm baut er seinen Wohlstand auf. Diesem gehorcht er fast uneingeschränkt. Diese Arbeit zu verweigern könnte einen Rauswurf nach sich ziehen. Und wenn ein Lohnempfänger eines ganz sicher nicht sein will, dann ist das ohne Arbeit zu sein. Dem ständigen Aufrechterhalten seines gesamten Wohlstandes dient nun dieses Zweckverhältnis. Er weiß gar nichts von seiner echten Abhängigkeit, denkt aber, dieses verschaffe ihm nun Unabhängigkeit. Darüber sollte sich jeder einmal gewahr werden. Jetzt schimpfen alle auf Polizisten und andere. Doch in Wahrheit betrifft die Lohnabhängigkeit die meisten Leute in diesem Land. Was tust du alles dafür, dass dir dein Arbeitsplatz erhalten bleibt? Denk einfach nur einmal darüber nach. Aber kommen wir wieder zum Hauptthema.

Eine Klimaaktivistin hat ein Video gedreht und dabei mich und viele andere zutiefst damit berührt. Sie haben dem Baum wehgetan, sagt die Frau im Video und führt fort, sie haben uns vom Baumhaus geholt, haben die anderen Menschen, mit denen wir gelebt haben, mitgenommen und denken wahrscheinlich, sie hätten gewonnen. Aber sie können nicht gewinnen, weil sie den Wald genau so brauchen und diese Erde, und das einfach nicht verstehen, dass wir nicht nur für uns kämpfen, sondern für uns alle. Und dass dieser Wald einfach wunderschön ist. Sie werden nie verstehen, wie das ist, auf einem Baum zu sitzen und zu fühlen, dass man auf einem lebenden Wesen wohnt, das sich bewegt und schiss zu haben, wenn es stürmisch ist. Und was es heißt, mit Menschen zusammen zu leben, denen es scheiß egal ist, wie du heißt, wie alt du bist oder welchen Schulabschluss du hast. Dass wir versuchen hier, hierarchiefrei zu leben und sich gegenseitig zu respektieren, ohne Geld, weil es scheiß egal ist, weil wir Geld nicht brauchen, sondern Menschen, die uns akzeptieren, einfach so, wie wir sind. Das sie jeden Morgen aufgewacht sind und wissen, dass sie am richtigen Ort sind, dass wir um keinen Preis tauschen würden. Dass ich jetzt lieber ins Gefängnis gehe, als mit irgendwem von denen zu tauschen, weil ich weiß, dass ich das richtige mache. Und weil ich weiß, dass ich genau da bin, wo ich hingehöre. Genau das tue, dass die schönste Zeit meines Lebens war und ich so viel gelernt habe, was ich draußen in der Gesellschaft nie hätte lernen können. Dass ich jetzt die ganze Scheiße, die mir die Gesellschaft eingetrichtert hat, erst wieder vergessen musste. Mich mit anderen Menschen vergleichen oder so, konkurrieren oder was angeblich wichtig ist, wie wir aussehen. Diese ganze Scheiße musste ich wieder verlernen. Aber das haben mir die Menschen hier gezeigt, dass das nicht wichtig ist. Die haben mich als Wesen akzeptiert. Das können die mir nicht mehr wegnehmen (…). 

Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen?

Was ist wirklich im Hambacher Wald geschehen? Was geschieht andauernd, um uns herum? Welche Illusionen machen wir uns zu unserer Realität und wachen daraus nur schwerlich auf? Um uns das ins Gedächtnis zu rufen, werde ich hier einen Auszug aus einer Rede übernehmen, die nahtlos an das Statement der Frau anknüpft. Es ist die Rede des Häuptlings Seattle, die er vor über 160 Jahren gehalten hat. Sie trifft den Kern des Finanzkapitalfaschismus derart genau, dass es einem vor Ehrfurcht die Sprache verschlägt, Zitat Anfang: Der große Häuptling in Washington sendet Nachricht, dass er unser Land zu kaufen wünscht. Wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen – wenn wir nicht verkaufen – kommt vielleicht der weiße Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land. Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen – oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen – wie könnt Ihr sie von uns kaufen? (…) Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig, in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes. Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter. Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler – sie sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys – und des Menschen – sie alle gehören zur gleichen Familie, Zitat Ende.

Das kälteste aller kalten Ungeheuer

Auch wenn viele Menschen, gerade in Deutschland, den Faschismus nur in brauner Uniform erkennen. Sie sollen ihn einzig mit Hitler, dem Hakenkreuz und dem Führerkult verstehen, damit sie den ganzen, global umspannenden Finanzkapitalfaschismus gar nicht erst erkennen, also einer Täuschung unterliegen, einem Frame, der alles andere ausgrenzt: Der Faschismus regiert fast alle Menschen, Tiere und Pflanzen, ja den gesamten Planeten Erde. Er regiert die Bildung, die Massenmedien, die Politiker und er regiert uns. Banken werden gerettet, der menschengemachte Klimawandel ausgerufen. Doch wenn Waldbewohner Waldbewohner bleiben möchten, dann setzt sich die ganze Maschinerie der Staatsgewalt in Bewegung, nur um dem Klimawandel noch mehr Giften zuzuführen.

Wehren sich Waldbewohner gegen ihre Räumung, schwubs, macht man für die Öffentlichkeit aus ihnen Klimaaktivisten. Dann fällt ein Dagegen-Sein leichter, zu verstehen, damit man der Öffentlichkeit auch ein Gegen-die-Waldbewohner-Sein über die Medienhuren einflüstern kann. Das ist der Frame, er verhindert zu erkennen, was sie wirklich sind. Unabhängig von unserer Gesellschaft, eine autarke Gemeinschaft, die nicht sein will, wie wir. Was ist dagegen zu sagen? Nichts, rein gar nichts kann man dagegen haben. Nur wer strohdoof ist, dem System alles glaubt, nur dann kann man sich einreden, dagegen zu sein. Vielleicht kann man es ihnen sogar gleich tun. Und genau davor hat die Herrschaft Angst. Das WIR aufwachen und den ganzen schäbigen, unmenschlichen Betrug erkennen und aufbegehren, nicht mehr mitmachen mit all ihren Metaphern, die nichts weiter sind als Schall und Rauch. Wir Menschen haben kein Sinnesorgan dafür, wie tief und fest die gesamte Verarsche dieses Systems greift. Wir können uns einzig eine Firewall einprogrammieren, die das dann erkennt. Nennt sich Aufklärung. Mit Räumpanzern, Hubschraubern und Wasserwerfern geht man gegen Waldbewohner vor, damit das Kapital gewinnt. Faschismus ist nicht ausschließlich nur, wenn ein Hitler kommt. Faschismus ist, wenn die Politik, das Militär und das Kapital in dieselbe Richtung marschieren. Faschismus ist die Grundform kapitalpolitischer Ordnung heute. Und aus dieser Grundordnung heraus lassen sich unzählige Welten konstruieren. Unserer hat man das Label Demokratie verpasst. Welch ein Hohn!

Wir sagen Refugees Welcome und verteidigen das mit der Antifa. Dann schicken wir die Flüchtlinge in Ghettos und beklagen das. Wir wollen, dass die Migration und die Integration klappen, damit sie den Anschluss an unsere Gesellschaft schaffen. Doch immer mehr Ghettos entstehen. Doch wenn sich hier Menschen dafür entscheiden, sich in einem Wald ein möglichst autarkes Leben zu gestalten, dann rettet das System diese Waldmenschen angeblich vor ihrer eigenen Naivität – mittels der gesamten Staatsgewalt. Denn der Wald hat einen Eigentümer. Was für eine Blasphemie! Wir sind nichts anderes als deren Legehennen. Eingezäunt in einer Truman-Show. Gefüttert mit Chemienahrung. Geistig betreut durch Karriere, gute Noten und einer Höher-Schneller-Weiter-Doktrin. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Gut gesagt, liebe Rosa Luxemburg, wenn da nicht noch etwas anderes wäre. Nämlich folgendes Zitat von dem Soziologen Heinz Dietrich Steffan, Zitat Anfang: National und international geht es immer um Rohstoffe, um Einflusssphären und das Recht und die Macht, anderen zu sagen, wie sie zu leben haben, um der Herrschaft zu dienen. Das ist im Grunde das Prinzip der Elite jeder Gesellschaft seit 5000 Jahren, Zitat Ende. Das sie uns gegeneinander aufhetzen, das ist ihr Vorteil, denn wir lassen uns leider gegeneinander aufhetzen. Doch wisse, der Feind ist nicht rechts oder links, nicht oben nicht unten. Unser Feind, das sind sie. Und du weißt ganz genau, wer sie sind. Du kennst nicht ihre Namen und du weißt nicht, wo sie wohnen. Doch sie sind der Feind aller Feinde. Sie töten und morden im Auftrag eines Labels, den sie uns Staat zu nennen in das Hirn gefräst haben. Der Staat, das ist ihre Chiffre.

Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: „Ich, der Staat, bin das Volk.“ Aus. Also sprach Zarathustra, von Friedrich Nietzsche.

Quelle

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=d1cB49faEv0

https://www.youtube.com/watch?v=4uXDnEhIYJc

http://jerome-segal.de/empoert_euch.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=1RnK-gvdBOo

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23 Kommentare zu: “Tagesdosis 19.9.2018 – Wie kann man einen Wald kaufen oder verkaufen?

  1. „Wir sind gefangen in einem stillen,unerbittlichen Krieg der wirtschaftlichen Sklaverei,der so geschickt um uns herum gewoben wurde,dass die meisten von uns ihn nicht einmal bemerken.
    Diese Schlacht wird von der globalen Banken-Elite kontrolliert,welche die Welt als Geisel genommen und jeden einzelnen von uns zu ihren Sklaven gemacht hat.
    Alle unsere natürlichen Ressourcen werden abgebaut und durch multinationale Unternehmen gehandelt,die mehr Rechte haben als lebendige atmende menschliche Wesen.Wir sind einfach zu Sklaven dieser Unternehmen geworden,und das alles im Namen von Geld ,Habgier und politischer Kontrolle.
    Die meisten von uns haben keinen blassen Schimmer wie alles funktioniert,wie Geld erschaffen wird und wie eine kleine Anzahl von Bankerfamilien jeden nur vorstellbaren Aspekt unseres Lebens kontrolliert.

    Uns wird immer gesagt,unsere Probleme wären unüberwindbar,dass alles sehr kompliziert wäre und nur Geld die Probleme der Welt lösen kann.
    Wir wissen mittlerweile,dass dies eine Lüge ist-denn Geld tut nichts.
    Die Menschen tun alles-Menschen bauen Lebensmittel an,bauen Brücken,lösen mathematische Formeln und erschaffen die schönsten Kunstwerke.
    Menschen tun alles mit viel Geist und Freude,wenn ihnen dies erlaubt wird.

    Geld ist das Hindernis,das uns alle davon abhält zu erschaffen und zu gedeihen.“

    aus Michael Tellingers „Das Ubuntu-Prinzip“

    In dem Buch zeigt Michael Tellinger, dass es sich bei der Versklavung die er anspricht nicht um reine Rhetorik oder einen Vergleich handelt,sondern dass wir einen Vertrag mit der Bankenelite eingegangen sind ,von dem wir nichts ahnen.

    • Wenn man die Sache mit dem Geld einmal verstanden hat und sich befreit hat von der konformistischen Scheinwelt in seinem Denken ,dann erscheint es einem absurd,dass irgendwo ein Kind verhungert ,ein Rentner nicht genug Geld hat zum Leben oder ein Hartz-4-Empfänger dahinsiecht und noch nie Urlaub gemacht hat.

      Solche Sachen sind künstlich erzeugt durch diejenigen,welche das Geld kontrollieren. Alle Ressourcen sind vorhanden ,damit kein Kind zu verhungern braucht-es ist genug Boden vorhanden ,um Nahrungsmittel anzubauen .Aber die afrikanischen Länder haben keine Devisen,sprich Dollars-,um Getreide zuzukaufen,wenn ihres aufgebraucht ist.

      Zwar könnten diese Staaten einfach eigenes Geld drucken ,aber das wären keine Devisen mit denen man auf dem Weltmarkt Getreide bekäme-denn was Geld ist und was nicht ,das bestimmen diejenigen,die den Dollar drucken.
      Und wenn ein Land doch sein selbstverständlichstes Recht umsetzt und sein eigenes Geld herausbringt,dann widerfährt ihm das ,was Libyen widerfuhr.

      Davon abgesehen halte auch ich Geld für überflüssig und schädlich .
      Denn alle Ressourcen sind vorhanden,damit alle Menschen zufrieden leben könnten.Heute zwingt uns das Geld ,weite Fahrten zur Arbeit zu unternehmen und man kommt gerädert nach Hause . Denn man soll nicht zum Nachdenken kommen.Das Geld schafft die großen Monopole,wo die Leute dann zur Arbeit hin müssen.
      Ohne das Geld gäbe es keine Monopole und die Menschen würden wieder Arbeit finden in ihrer unmittelbaren Umgebung. Sie würden ihren Boden und ihre Äcker bestellen ohne Gifte,weil keine Pharmakonzerne mehr existieren,die über Preise und Subventionen die Kleinbauern-Landwirtschaft zerstören.

    • Wer mal wieder große Literatur lesen möchte,sollte sich an die Texte von Dostojewski halten.Die Dämonen-zum Beispiel.
      Fjodor Dostojewski ist in letzter Sekunde begnadigt wurden,weil er zu viel erkannt hatte!?

      Diese Gefahr besteht für die heutigen Künstler keineswegs.Sie leben ganz gut im System.

    • Neja, Dostojewski ist dann verbannt wurden nach Sibirien.
      Seine Erlebnisse aus der Verbannung verarbeitete er in dem Buch „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“

      Diese Gefahr sehe ich heute nicht mehr,da es kaum Künstler solcher Größe gibt.
      Mir fällt da nur ein Mann aus Duluth ein.

  2. Lieber Rüdiger Lenz,
    Zunächst mal vielen Dank, Du hast die richtigen Worte gefunden und den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Klugscheißer, der ich bin: Braunkohleabbau ist Tagebau. Tiefbau ist das mit der Steinkohle.
    Energietechnisch mal grob überschlagen durchgerechnet – keine Sau braucht heutzutage noch diese Braunkohle. Das ist tatsächlich Humbug.
    Elon Musk macht das richtig mit Solarkraftwerken, und.. ein anderes Thema.
    Die von Dir zitierte Person – sehr beeindruckend. Hat es verstanden. Menschen sind Teil der Natur, in der wir leben.
    CO2 ist nicht die Ursache für Klimawandel. Jedoch ist CO2-Ausstoß ein ziemlich guter Indikator für allgemeine Umweltverdreckung. Also CO2-Ausstoß zu reduzieren ist so oder so eine gute Idee, sei die Begründung dafür auch noch so falsch. . Was solls.
    Um jetzt mal den Bogen zurückzuspannen
    Normopathie artet aus in psychische Gewalt. Viele Indizien, die darauf hinweisen, das es Traumata hervorrufen kann. Das Gefühl von Hilflosigkeit sei hier nur mal beispielhaft erwähnt.
    Leben wir in einer durch Normopathie traumatisierten Gesellschaft?

    5G – das ist echt eine Riesensauerei, die da auf uns zukommt. Aluhüte aufsetzen! Wortwörtlich. Diese Mikrowellen sind dem Wohlbefinden nicht zuträglich.

    • Ach da schau mal einer an. Jetzt ist sogar der Hörstel ein TreeHugger:
      youtube.com/watch?v=5vM77HKZZac
      Mir wird dieser Mensch zunehmend sympathischer.

    • Hmm, jetzt habe ich mir das erste Video in der Quellenangabe angeschaut, und mir stehen die Tränen in den Augen.
      Jetzt mache ich mal eine brutalen Perspektivwechsel und frage: Warum tragen die Polizisten Masken? Weil sie vielleicht privat nicht dafür einstehen wollen, was sie im Beruf tun? Als ich noch Dienstwaffe getragen habe, war das immer unmaskiert. Das war in den Achzigern..
      Kognitive Dissonanz. Echt jetzt? Wie kaputt ist denn das? Welche empathische Zerstörung hat da stattgefunden?

  3. Da kann man nur hoffen, daß die Menschen in NRW und überhaupt in Deutschland die richtigen Konsequenzen aus dieser Gewaltaktion im Wald bei Hambach ziehen: Stromlieferungsverträge mit RWE und ihrer Tochter „innogy“ kündigen und bei der nächsten Wahl die CDU in die Opposition schicken.
    2011 wurde die CDU in Baden-Württemberg nach 58 Regierungsjahren abgewählt, weil die Polizei einem Baumbeschützer mit einem Wasserwerfer die Augen kaputtgeschossen hat. So etwas muß doch auch in NRW möglich sein.

    • @Torsten 20. September 2018 at 02:06
      > …CDU in Baden-Württemberg nach 58 Regierungsjahren abgewählt, weil die Polizei einem Baumbeschützer mit einem Wasserwerfer die Augen kaputtgeschossen hat…
      mw historische wahrheit:
      es brauchte ZUSÄTZLICH einen dreifachen SUPER-GAU -u schiss der „klimakanzlerin“-
      -u doch war dann dieser „wechsel“ am ende nur hauchdünn:
      genau EIN sitz der die mehrheit brachte…

    • Die Politik wird nichts ändern, nichts für die Gesellschaft zumindest. Die Politik ist auch nicht das Problem. Das Problem ist die Verhaftung unseres Bewusstseins im System. Es geht also um einen weiten Bewusstseinswandel. Das wäre die Lösung.

  4. Super Beitrag! Am besten sollten diese Beiträge mit Lautsprechern über viele Städte ausgeschallt werden, damit es auch die hören die sonst immer weghören.

    Das möchte ich noch mitgeben:
    „Wir sollten uns alle jeden Tag daran erinnern, dass wir auf einem Planeten Leben den wir alle Erde nennen.“

    Leider schafft die stetige Digitalisierung und Kapitalisierung ein Virtuelles Dasein und Wahrnehmungskapital und erzeugt in vielen Menschen die Vorstellung, sie würden in irgendeiner Spähre leben in der die Natur keinen Sinn macht und nur Macht sinn macht. Leider hat sich das durchgesetzt und ich muss mir etwas überlegen, nicht dem System angebunden, trotzdem mein Kind ernähren zu können. Ich will für ihn da sein und somit ein emotionales Kapital schaffen, das nachhaltig ist über Generationen hinaus. Die Natur hätte das vorgesehen. Der Mensch aber sieht vor mit Kapital eben diese Spähre zu schaffen, die ihn selbst vor der Wahrheit beschützt und ablenkt. Die Wahrheit, das die gesamte Existenz ein Wunder ist und wir überhaupt nicht wissen wer oder was die wirkliche Hohheit über diese Existenz hat. Der Mensch hat seinen Körper, sein Wesen und seine natürliche Umwelt nicht erfunden, sondern sie sind im Einklang mit allem entstanden – ein Geschenk. So aufrichtig und dankbar sollten wir sein und dies erkennen, denn sonst denkt sich die grosse Kraft etwas besseres aus. Da hat menschliche Macht nichts zu sagen. Denn dort ist sie nur ein Bruchstück der Evolution, die am Schluss als Schatten verschwindet, wenn ein neuer Tag hereinbricht.

  5. Wie wärs, wenn kenfm, Rüdiger Lenz, Peter Frey, Mathias Bröckers, aufstehen… usw. usw. usw…. auf Ihren websiten aufrufen würden zu einer Solidaritätskundgebung mit dem Hambacher Forst, mit diesen wunderschönen alten Bäumen, am kommenden Sonntag um 12 Uhr mittags ? Und selber kommen würden ? Mit mir könnten sie 100% rechnen, und mit vielen Anderen auch.

  6. Und hier ist schon die nächste Sauerei im Anmarsch: 5 G

    Sie werden uns durch Mikrowellen braten, erlaubte Grenzwerte um mehr als das Fünffache überschreiten und
    die letzten fortpflanzungsfähigen Samen- und Eizellen ins elektromagnetische Nirvana schicken.
    Wegen u.a. der hohen Aluminium- und Bariumwerte in der Luft und im Regen, also auch in unserer Nahrung,
    haben sehr viele Frauen schon heute Schwierigkeiten, überhaupt noch schwanger zu werden. (Das weiss ich von einem Kindergärtner.) Aluminium in Nanopartikelgrösse akkumuliert sich im Körper, vernichtet die Mitochondrien und kann ohne Zusatzmittel nicht ausgeschieden werden.

    Sie vergiften uns und wir gehen auf „Nazis“ los. Was für ein Witz.

    Swisscom gallopiert da zwei Jahre voraus. Gute Doku voll anschaulicher Graphiken.

    https://www.youtube.com/watch?v=7HNSYZ1Xadg

  7. „Dann geb den Kaiser was des Kaisers ist…“
    Karrt den ganzen Kohledreck bei Hambach in Lkw-ladungen zusammen und kippt diese vor den Häusern des RWE-Chefs sowie des Polizeipräsidenten und alle Beamten diese Politik beschützen. Das wäre richtiger Widerstand!

  8. Gott sei Dank! Auf dieser Seite weht endlich mal wieder jener Geist, in dem ich mich zuhause fühle und der mich vor langer Zeit von KenFM überzeugt hatte.
    Man soll ja nicht vergleichen, aber: zwischen den Texten von „Montag“, „Dienstag“ und „Mittwoch“ dieser Woche liegen Welten. Ein Abstand wie von Krieg zu Frieden, wie von Hölle zum Himmel, wie von Kopf zu Herz.
    Ja, ich würde diesen Geist als Seele und als Herz benennen wollen.
    Und das hier wünschen sich vermutlich auch die Sachsen:
    „Menschen, die uns akzeptieren, einfach so, wie wir sind.“

  9. Danke Rüdiger Lenz für diesen hervorragenden Beitrag. Die Lehren die ich aus den Vorfällen im Hambacher-Forst gezogen habe müssen RWE weh tun. Ich werde meinen Stromliefervertrag mit diesem Unternehmen kündigen und mir einen anderen Stromlieferanten suchen, welcher mehr mit Umweltschutz am Hut hat.

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