Tagesdosis 20.10.2018 – Der Fall Khashoggi: Was steckt dahinter?

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die mysteriöse Affäre um das Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat alle Qualitäten eines Polit-Thrillers aus der Feder eines Frederick Forsythe oder eines John le Carré. Geht man den bisher bekannt gewordenen Fakten auf den Grund, so stößt man auf ein Netz aus Gewalt, Lügen und Täuschungsmanövern, das es mit jeglicher Fiktion aufnehmen kann.

Khashoggi, 60, hatte am 2. Oktober die saudische Botschaft in Istanbul aufgesucht, um dort Papiere für seine bevorstehende Hochzeit mit einer türkischen Staatsangehörigen zu beantragen. Vor dem Betreten des Gebäudes hatte er seiner Verlobten aus Sorge, dass man ihn vielleicht festhalten werde, die Telefonnummer eines hohen Beraters von Präsident Erdogan gegeben.

In der Tat tauchte Khashoggi nicht wieder auf, so dass seine Verlobte den Berater informierte. Was dann passierte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer weltweit beachteten Affäre: Türkische Behörden behaupteten, Khashoggi sei in der Botschaft ermordet worden und veröffentlichten Bildaufnahmen eines 15köpfigen saudischen Kommandos, darunter mehrere Mitarbeiter des königlichen Geheimdienstes, das kurz vor Khashoggis Verschwinden an- und kurz danach wieder abgereist war.

Kurze Zeit später meldeten zwei türkische Tageszeitungen, man verfüge über Ton- und Videoaufzeichnungen von Khashoggis Ermordung. Daraufhin verlangte die türkische Regierung für ihre Behörden Zutritt zur saudischen Botschaft, um vor Ort ermitteln zu können. Die Führung in Riad lehnte rundheraus ab und beharrte darauf, Khashoggi habe die Botschaft lebend verlassen, konnte ihre Version der Ereignisse aber nicht belegen.

Als immer größere Zweifel an den offiziellen Verlautbarungen des saudischen Königshauses laut wurden, schaltete sich das Ausland ein. US-Präsident Trump telefonierte mit dem amtierenden Herrscher Prinz Mohammed Bin Salman, der die Dinge nun in ein anderes Licht rückte und davon sprach, Khashoggi sei möglicherweise Opfer eines „außer Kontrolle geratenen Verhörs“ oder eines Mordanschlags durch „skrupellose Killer“ geworden.

Nach dieser unerwarteten Wendung der Ereignisse gestattete die saudische Botschaft in Istanbul den türkischen Behörden, Ermittlungen innerhalb des Gebäudes aufzunehmen. Deren Aussagen zufolge wurden tatsächlich Hinweise gefunden, die auf ein gewaltsames Ende des Journalisten hindeuten.

So abenteuerlich die bisherige (und großenteils nicht durch Fakten belegte) Entwicklung der Affäre klingt, so wichtig ist es, Wirklichkeit und Fiktion auseinanderzuhalten – sowohl was das Opfer, als auch, was die Interessenslagen der verschiedenen Beteiligten angeht.

Wer war Jamal Khashoggi?

Der offensichtlich zu Tode gekommene Journalist war in seiner Jugend Anhänger der islamistischen Mujaheddin und Kampfgefährte von Osama Bin Laden. Nach einer steilen Karriere in verschiedenen Redaktionen fiel er 2003 wegen kritischer Äußerungen über einen saudischen Religionsgelehrten bei den Machthabern in Ungnade und wurde mit einem Berufsverbot belegt, nach dessen Aufhebung er jedoch wieder als Chefredakteur einer Zeitung und als Medienberater eines Kronprinzen arbeitete.

2017 geriet er erneut mit dem Herrscherhaus in Konflikt, weil er einen Artikel veröffentlichte, in dem ein ihm untergebener Redakteur Kritik am religiösen Fundamentalismus äußerte. Aus Angst vor Repressalien verließ Khashoggi am 18. September 2017 seine Heimat, übersiedelte in die USA und arbeitete dort unter anderem als Kolumnist für die Washington Post.

Khashoggi war weder Dissident noch engagierter Menschenrechtler. Er hat sich zeitlebens zur Monarchie bekannt und deren Existenzrecht nie infrage gestellt. Allerdings hat er im Machtkampf zwischen den verschiedenen Kronprinzen, den Mohammed Bin Salman vor etwa zwei Jahren gewaltsam für sich entschied, aufs falsche Pferd gesetzt, indem er dessen Gegenspieler Kronprinz Al Walid unterstützte.

Außerdem war Khashoggi ein Anhänger der Moslembrüderschaft und pflegte gute Beziehungen zur Türkei, ihrem Präsidenten Erdogan und zur katarischen Führung. Für Mohammed Bin Salman galt er daher als „Verräter“. Dass er sich mit seinem Job als Kolumnist der Washington Post auch noch eine weltweit beachtete Plattform verschafft hatte, machte ihn für Mohammed Bin Salman doppelt unbequem.

Zudem gab es noch einen möglicherweise wichtigen Punkt, der bisher in der Öffentlichkeit nicht erwähnt wurde: Khashoggi stand im israelisch-palästinensischen Konflikt auf der Seite der Palästinenser, Mohammed Bin Salman dagegen nähert sich seit einiger Zeit Israel an, um so mit den USA und Israel eine gemeinsame Front gegen Iran zu errichten.

Nach allen vorliegenden Erkenntnissen gibt es kaum jemanden, der ein größeres Interesse daran gehabt haben könnte, Khashoggi auszuschalten als Mohammed Bin Salman. Und das auch noch aus einem weiteren Grund: Obwohl es dem Kronprinzen gelungen ist, seine Gegner innerhalb des Hauses von Saud weitgehend aus dem Weg zu räumen oder kalt zu stellen, kämpft er sowohl wirtschaftlich wie auch politisch mit erheblichen Problemen.

Die überwiegend junge Bevölkerung Saudi-Arabiens steht dem ihr von der Monarchie aufgezwungenen rückständigen Lebensstil immer kritischer gegenüber. Aus diesem Grund musste Mohammed Bin Salman Zugeständnisse machen, u.a. den Bau von Kinos erlauben und die Fahrerlaubnis für Frauen erteilen. Diese Maßnahmen aber haben den Ruf nach weiteren Reformen aufleben lassen und untergraben tagtäglich die fundamentalistische Staatsideologie.

Auch wirtschaftlich geht es Saudi-Arabien längst nicht mehr so gut wie früher. Der Börsengang des staatlichen Ölkonzerns Aramco ist bis heute gescheitert, ein Ende der Erdölvorräte des Landes ist abzusehen und die zur Umstellung auf die Zeit nach dem Öl eingeleiteten Großprojekte verschlingen Unsummen. Außenpolitisch sieht es noch schlechter aus. Iran gewinnt zusehends an Einfluss im Nahen Osten, der Krieg im Jemen (der dem wachsenden Einfluss Irans gilt) verschlingt immer mehr Geld und lässt den Hass der Bevölkerung auf das Regime anwachsen.

Obwohl Mohammed Bin Salman seit seiner Machtübernahme vor zwei Jahren gezeigt hat, dass er vor keiner Maßnahme zurückschreckt, um jeglichen Widerstand gewaltsam zu unterdrücken, ist seine Herrschaft bis heute alles anderes als gefestigt. Es wäre also durchaus denkbar, dass er Khashoggis Einfluss fürchtete und ihn deswegen beseitigen ließ.

Welches Interesse aber verfolgen die anderen Beteiligten in dieser Affäre?

Dass die gleichgeschalteten türkischen Medien nach und nach immer neue publikumswirksame Details liefern, die Mohammed Bin Salman belasten, dürfte daran liegen, dass es im vergangenen Jahr wegen des Verhältnisses zu Katar zu erheblichen Spannungen zwischen beiden Ländern gekommen ist. Während Saudi-Arabien Katar wegen seiner engen Beziehungen zu Iran als Gegner ansieht und sogar eine Blockade gegen das Land verhängt hat, hat die Türkei 2017 als Zeichen seiner Verbundenheit Truppen nach Katar entsandt.

Für den türkischen Präsident Erdogan dürfte die Affäre um Khashoggi darüber hinaus ein willkommenes Geschenk des Schicksals gewesen sein. Zum einen hat er mit erheblichen Wirtschafts- und Währungsproblemen im eigenen Land zu kämpfen, zum anderen spielen im Fall Khashoggi neben Saudi-Arabien ja auch die USA als deren wichtigste Verbündete eine entscheidende Rolle. Da die zurzeit wegen des Lira-Absturzes aufgeheizte Stimmung innerhalb der Türkei traditionell weitgehend anti-amerikanisch ist, bot sich hier ein gezieltes Ablenkungsmanöver geradezu an.

Sollte die Türkei tatsächlich über Beweise für den Mord an Khashoggi verfügen, könnte sie diese als Druckmittel einsetzen, um die USA zu zwingen, ihre vor einiger Zeit verfügten Sanktionen gegen türkischen Stahl und türkisches Aluminium zurückzunehmen.

Warum aber spielen die amerikanischen Medien die Affäre so hoch, obwohl Saudi-Arabien der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten ist?

Zum einen führt Präsident Trump seit seiner Amtsübernahme einen Feldzug gegen zahlreiche US-Medien, darunter CNN, die New York Times und die Washington Post, die sich im Besitz von Trumps Intimfeind, Amazon-Chef Jeff Bezos befindet. Diese Medien sehen nun die Chance, sich angesichts der Ermordung eines Journalisten als Vorkämpfer für einen demokratischen Journalismus zu präsentieren und ihrem Erzfeind Trump wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA zu schaden. Unterstützt werden sie dabei von den Demokraten, die hier die Chance wittern, ihre schlechten Umfragewerte der vergangenen Wochen aufzubessern.

Dass Trump selbst Mohammed Bin Salman sofort zu Hilfe geeilt ist, indem er dessen Aussagen, er habe mit dem Mord nichts zu tun, unkritisch unterstützte, dürfte kaum verwundern. Trumps erster Staatsbesuch nach seiner Amtsübernahme im Januar 2016 führte ihn nach Saudi-Arabien, wo er einen der größten Waffendeals der vergangenen Jahre einfädelte und keinen Zweifel daran ließ, dass er fest an der Seite Mohammed Bin Salmans steht. Zudem verbinden Trump wichtige Geschäftsbeziehungen zum saudischen Herrscherhaus, das zu den zahlungskräftigsten Kunden seines Bau-Imperiums zählt.

Wie wird es weitergehen?

Vermutlich wird die Affäre uns noch eine Weile begleiten und dann, wie so viele Affären, im Sande verlaufen. Die USA werden ihren wichtigsten Verbündeten im Nahen Osten jedenfalls mit Sicherheit nicht aufgeben. Die Weigerung einiger transnationaler Konzerne und der IWF-Chefin Lagarde, an einer Konferenz in Riad teilzunehmen, kann man getrost als PR-Mittel zum Aufpolieren des eigenen Rufes abhaken. Die Waffenlieferungen aus westlichen Ländern, inklusive Deutschland werden, wie die zögerliche und ausweichende Reaktion des Berliner Außenministeriums bereits andeutet, wohl auch zukünftig fließen.

Vor allem aber wird der Krieg im Jemen weitergehen – ein generalstabsmäßig geplanter Massenmord, in dem in den nächsten Wochen und Monaten Hunderttausende sterben werden, ohne dass jemand an ihrem Schicksal teilnimmt, weil sie im Gegensatz zu Jamal Khashoggi nicht das Privileg genießen, auf Grund ihrer Popularität ins Fadenkreuz der internationalen Diplomatie zu geraten.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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14 Kommentare zu: “Tagesdosis 20.10.2018 – Der Fall Khashoggi: Was steckt dahinter?

  1. Die Britische MI-5 gibt jetzt zu, über die Bereitungen von Saudischen Geheimdienst gewusst zu haben und sogar Kontakt aufgenommen zu i, um den Attentat auf Khashoggi zu vorbeugen Die Saudies haben jedoch den Kontakt ignoriert und es fehlen noch Beweisse, das der Kronprinz wusste über die Vorbereitungen. Angeblich, ging es nur um ein Gespräch und eine Bitte, das Khashoggi nach S.A. zurückkomme.
    Jedoch, war er in lātzten Tagen vor seinem Tot schlecht gelaunt und krieg weiterhin Indizien über die Benutzung durch Saudis von Chemischen Waffen.

  2. Qui Bono fragt sich: Wem nützt es?

    Wem nützt es, dass Jamal Khashoggi zu Tode kam?

    Was wissen wir denn schon?
    Und selbst, wenn wir wirklich Zeitzeugen geworden wären, echt und live dabei:
    Wer würde uns denn Gehör schenken und was würde es denn ändern?

    Die Machthaber, egal ob Trump oder der Deep State, egal ob Erdogan oder dessen Geheimdienst oder auch egal ob das Herrscherhaus aus Riad oder dessen Söldner: Diese haben Macht, weil Geld und Medienberichte so dargestellt werden können, wie es eben Herrscherhäuser – ob nun demokratisch oder diktatorisch legitimiert – für deren Zwecke wollen.
    Es gibt so viele Interessen, und Motive, dass dies aufzuführen, wohl buchbandfüllend wäre.

    Die Konsequenzen, welche ich für mich daraus ziehe, sind ganz simpel:

    a) Prinzipiell glaube ich keinem dieser drei Parteien (Türkei, Saudi Arabien, USA).

    b) Ich werden keine Reisen in diese Länder unternehmen, denn mir gefällt keineswegs, wie in diesen Ländern mit Demokratie, Jusitz, Executive und dergleichen umgegangen wird. Menschenrechte werden nicht wirklich geachtet, denn auch eine Nation, wie die USA, welche noch immer im 21. Jahrhundert die Todesstrafe ausübt, hat nichts mit Fortschritt zu tun.

    c) Ich werde Zeit und Energie für positvere, freudigere Themen aufwenden. Denn man schwächt etwas nicht, indem man ihm Aufmerksamkeit gibt. Energy flows, where attention goes. Alle Welt richtet nun die Aufmerksamkeit auf diesen Vorfall.
    Schlimm genug, jedoch sterben jeden Tag tausende Kinder, Obdachlose oder auch alte Menschen ohne die entsprechende mediale Begleitung. Teils einsam und verarmt, teils von uns mitverschuldet.

    d) Jeder Mensch lebt sein eigenes Leben und jeder bestimmt für ihn selbst, was wahr, richtig und wichtig ist. Das ist alles eine Frage des Bewusstseins, der inneren Geisteshaltung. Ich denke, jedes Land hat den Leader, Präsidenten oder Kanzler(in), den es verdient. Es ist schlimm, sollte Jamal Khashoggi wirklich auf bestialische Art und Weise ums Leben gekommen sein. Jedoch hat er es ein Stück weit wohl auch selbst zu verantworten, denke ich. Wer gegen ein System schreibt, muss um die mögliche Konsequenzen heutzutage wissen. Spätestens nach JFK sollte das klar sein.

    e) Früher oder später wird sich alles so entwickeln, wie es selbst von den jeweiligen Herrschern verursacht wird.
    Karma works lautet hier meine Devise. Die Wahrheit macht frei. Und wir werden nie alles erfahren, wie es tatsächlich war, dazu dienen ja Verschwörungen. Solange wir nicht beginnen, jeder für sich – die eigene Wahrheit zu leben, zu sprechen und danach zu handeln, werden wir immer wieder solcherlei Szenarien wie nun in der Türkei haben.

    Letztlich steht und fällt alles zurück auf unser weltweites Schuldgeldsystem, dass mit 23.12.1913 mit Gründung der FED installiert wurde. Dort sitzen die wahren Machthaber der heutigen Welt. Denn wie sagte schon Rothschild: „Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.“

    Vieles, was heute passiert, sind reine „Blendgranaten“, welche uns vom wahren Hurrikan, der auf uns zukommt, ablenken soll. Der „War on Terror“, die „Flüchtlingsdebatte“, das „Russland-Bashing“, die „Trump-Novela“, das „Brexit-Theater“, die „Bayern-Krise“, der „Diesel-Skandal“ … liesse sich beliebig lange und weit fortsetzen.

    News sind Nachrichten, diese wurden nachgerichtet. Und zwar so, dass es einen Zweck für die erfüllt, die im Besitz der Medienhäuser sind: Das sind keine Philantropen oder charitative Einrichtungen, sondern meist direkt dem industriell-militärischen Komplex unterstellt.

    Who looks outside, dreams.
    Who looks inside, awakes.

    Herzliche Grüße, Qui Bono

    • Einen interessanten Beitrag von Urs P. Gasche am 17.10.2018 möchte ich hier plazieren:

      9/11: «Komplott von CIA und Saudis verhindert eine Aufklärung»

      Ein neues Buch bestätigt, dass die US-Regierung und die US-Geheimdienste die Hintermänner des Terroranschlags von 9/11 schützen.

      Das neue Buch «The Watchdogs Didn’t Bark: The Cia, NSA, and the Crimes of the War on Terror» kommt zum gleichen Schluss, den „Infosperber“ in einer dreiteiligen Recherche im Juli 2018 wie folgt formuliert hatte:

      «Hinter den Terroranschlägen von 9/11 in den USA steckte ein saudisches Netzwerk. Es reichte bis in saudische Regierungskreise und in die königliche Familie. Seit dem Anschlag sind die US-Regierungen Komplizinnen dieses Komplotts: Sie decken Hintermänner und sabotieren eine gründliche Aufklärung. Die USA verlangen nicht einmal, dass Saudiarabien seine bekannten saudischen Terroristen-Helfer, die mit Diplomatenpässen ausgerüstet sind, bestraft. Vorrang hat offensichtlich die strategische Freundschaft der USA mit den Saudis.»

      Die Autoren des neuen Buches sind der Umweltaktivist John Duffy und der Dokumentarfilmer Ray Nowosielski.

      Wusste der wahrscheinlich in Istanbul ermordete Jamal Khashoggi zu viel über die saudischen Hintermänner von 9/11?

      Jamal Kashoggi war jahrelang ein Vertrauter von Prinz Turki ibn Faisal, der bis 2001 Chef des saudischen Auslandsgeheimdienstes al-Muchabarat al-‚Amma war. Zehn Tage vor 9/11 trat Turki überraschend zurück. Ein Jahr nach 9/11 bezeichnete Khashoggi die Attentate als «einen Anschlag auf Toleranz, Koexistenz und den Islam selbst». In Medien wird gegenwärtig der unbewiesene Verdacht verbreitet, dass der saudische Herrscher Kronprinz Mohammed bin Salman befürchtete, Jamal Khashoggi könnte Informationen über die saudischen Hintermänner von 9/11 preisgeben.

      Eine zentrale Frage über die damaligen Al-Kaida-Terroristen in den USA: Warum informierte die CIA den Inlandgeheimdienst FBI nicht über deren Präsenz und Aktivitäten?

      Es muss sich um ein «Versagen der Geheimdienste in einem historischen Ausmass» handeln, schrieb der frühere CIA-Mann John Kiriakou, in seinem Buch «The Convenient Terrorist – Two Whistleblowers’ Stories of Torture, Terror, Secret Wars, and CIA Lies».

      In welchem Ausmass die US-Regierung und die US-Geheimdienste die saudischen Hintermänner von 9/11 schützten und bis heute schützen, geht aus dem eingangs erwähnten neuen Buch von John Duffy und Ray Nowosielski hervor. «Newsweek» hat wichtige Aussagen zusammengefasst.

      «Es ist unglaublich. Wir wissen noch heute nicht, was wirklich geschah», erklärt der frühere FBI-Terroristenjäger Ali Soufan. Es bestehe ein Schweige-Komplott zwischen den USA und Saudi-Arabien. «Die CIA-Einheit, die Usama bin Laden im Fokus hatte, hielt auf seltsame Art Informationen über die Anwesenheit von Al-Kaida-Anstiftern in den Jahren 2000 und 2001 zurück:

      «Es ist ganz offensichtlich, dass die 9/11-Anschläge zu verhindern gewesen wären.»

      Die beiden Buchautoren werteten zum ersten Mal ausführlich ein Interview aus, das Richard Clarke im Jahr 2009 gab. Clarke war Berater von Bill Clinton und George W. Bush bei der Bekämpfung des Terrorismus. In diesem Interview zeigte sich Clarke erbost darüber, dass hohe CIA-Beamte, inklusive CIA-Direktor George Tenet, Informationen über die Ankunft der künftigen Hijackers, darunter Nawaf al-Hasmi und Khalid al-Mihdhar, und deren Bewegungen in den USA zurückgehalten hatten.

      Vor dem US-Kongress hatte George Tenet im Jahr 2002 unter Eid ausgesagt, dass er sich der Anschlagsgefahr nicht bewusst war, weil die ihm zugetragenen Informationen nicht als «wichtig» markiert gewesen seien. Deshalb habe sie «niemand gelesen».

      Diese Aussage entpuppte sich als Lüge, als fünf Jahre später ein «Executive Summary» der CIA-eigenen 9/11-Untersuchung ans Licht kam: In diesem stand, dass «etwa 50 oder 60 [CIA-]Leute Meldungen gelesen hatten, die sich mit den Reiseaktivitäten der späteren Hijackers in den USA befassten».

      Die Lüge war es, die Clarke, ein langjähriger Vertrauter und Freund von Tenet, im Jahr 2009 zur oben zitierten Aussage veranlasste.

      Die Doppelzüngigkeit von Tenet prangerte Clark darauf auch in seinem Buch «Your Government Failed You» an: «Lange glaubte ich daran, dass es untergeordnete CIA-Beamte waren, welche die Brisanz der Informationen über Nawaf al-Hasmi und Khalid al-Mihdhar nicht realisierten. Jetzt aber stellt sich heraus, dass fünfzig CIA-Leute, einschliesslich [Direktor] Tenet und andere, mit denen ich regelmässig in Kontakt war, Bescheid wussten. Das widert mich mehr als an [Saying I’m pissed doesn’t begin to describe it].»

      Clarke und andere Insider vermuten, dass die CIA die beiden künftigen Flugzeugentführer Hasmi und Mihdhar als Doppelagenten anheuern und dabei vom FBI nicht gestört werden wollten. Das FBI hätte die beiden in Kalifornien verhaftet.

      Tenet und zwei damalige Terrorismus-Spezialisten wiesen diesen Verdacht von Clarke als «unbesonnen und völlig falsch» zurück. Doch die beiden Buchautoren fanden andere FBI-Zeugen, die Clarkes Entrüstung verstehen. «Das FBI wurde von hohen CIA-Beamten der «Osama bin Laden-Einheit» ganz bewusst nicht informiert», erklärte etwa Dale Watson, ein früherer FBI-Anti-Terrorismus-Verantwortlicher. Dass höchste CIA-Stellen das Verschweigen verordnet hatten, daran zweifelt auch Pat D’Amuro nicht, ebenfalls ein hoher FBI-Anti-Terrorismus-Verantwortlicher.

      Offizieller Bericht der 9/11-Untersuchungskommission: «Es waren keine hohen saudischen Beamten involviert.»/

      Der Bericht eines CIA-Inspektors widerlegte diese Behauptung im offiziellen Untersuchungs-bericht bereits ein Jahr später: «Dissidente [Terroristen-]Sympathisanten innerhalb der [saudischen] Regierung» könnten Unterstützung geliefert haben. Spätere Dokumente bewiesen, dass Diplomaten des saudischen Ministeriums für islamische Angelegenheiten den späteren Flugzeugentführern aktiv halfen, sich in Kalifornien niederzulassen und sich zu bewegen und zu organisieren.

      «Der saudische Geheimdienst hat zugegeben, dass er von Anfang an wusste, dass Nawaf al-Hasmi und Khalid al-Mihdhar Mitglieder der Al-Kaida waren», erklärt Andrew Maloney, Anwalt der Opferfamilien, der in New York gegen Saudi-Arabien eine Klage deponiert hat. Das Königreich habe bisher etwa 6800 Seiten Dokumente vorlegen müssen.

      Maloney ist empört darüber, dass Fahad al-Thumairy immer noch in Riad bei der saudischen Regierung arbeitet. Er besass schon damals einen Diplomatenpass und arbeitete im saudischen Konsulat in Los Angeles für das saudische Ministerium für islamische Angelegenheiten. Er war einer der Aktivsten, die den Terroristen in Kalifornien konkrete Unterstützung gaben (siehe «Das saudische Komplott hinter dem Anschlag von 9/11», Teil 2, auf Infosperber). «Können Sie sich das vorstellen?», fragt Anwalt Maloney. Während aller offizieller 9/11-Untersuchungen sei Thumairy kein einziges Mal befragt worden und heute laufe er frei herum.

      Schliesslich zitieren die Buchautoren Terry Strada. Sie führt die Gruppe der 9/11-Familien und -Überlebenden an («Group 9/11 Families & Survivors United for Justice Against Terrorism»): «Die Saudis finanzieren und propagieren diejenigen, welche die USA am meisten hassen und 9/11 3000 Menschen töteten.»

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/911-Komplott-von-CIA-und-Saudis-verhindert-eine-Aufklarung

      Jamal Khashoggi war in seiner Lebenszeit etwa 20 % Journalist. In erster Linie war er zu 80 % ein intelligentes Mitglied des Khashoggi-Clans, welcher sein Geld überwiegend mit dem Handel von „US-Waffen“ verdiente. Das darf man bei dieser Story nie vergessen. Ein Verrat solcher Waffen-Milliarden-Geschäfte wird in dieser Branche weltweit meistens mit dem Tod bezahlt (siehe u.a. MP Uwe Barschel oder Pakistans General Zia ul-Huq). Der Mord wird nur bekannt, wenn die Ermordeten wirklich prominent sind.

      Nur wo ist Jamals Khashoggis Leiche ? Das ist die Mutter aller Fragen

  3. „überrepräsentativ einem Nischenthema widmen“

    hörte ich gerade in einem Nachbarbeitrag

    Das trifft es wohl auch hier.

    Dauernd viele Fakten und Vermutungen, kein Hintergrund. Viel Theater, das für diese und jene Maßnahme als Anlass (nicht Ursache) genutzt oder missbraucht werden kann und sei es nur die Ablenkung von wichtigen Themen .

    Schön, dass wir das hier mal mit Hintergründen bekommen.

    Oder hat die viele journalistische Aufmerksamkeit damit zu tun, dass unsere (Mainstream-) Journalisten Angst haben, ihnen könne selbst dies oder jenes widerfahren, wenn sie anfingen unabhängig zu denken?

  4. Vielen Dank für Ihren guten Beitrag. Dazu möchte ich noch folgende Hinweise geben:

    Jamal Khashoggi wurde in die saudische Elite hineingeboren. Sein aus der Türkei stammender Grossvater war Leibarzt von König Abdelaziz bin Saud, dem Gründer des modernen Saudi Arabien. Ein Onkel von Jamal war der bekannte Waffenhändler Adnan Khashoggi, welcher mit 81 Jahren im Juli 2017 in London verstorben ist. Die Schwester von Adnan, Samira Khashoggi, ist Jamals Tante, diese heiratete Mohamed Al-Fayed, den Besitzer vom u.a. Luxus-Kaufhaus HARROD´s in London. Der Sohn von Mohamed Al-Fayed war der letzte Lebensgefährte von Prinzessin DIANA, Dodi Al-Fayed.

    Adnan Kashoggi hat für sich und seinen Clan Milliarden an Provisionen bei Rüstungskäufen verdient, zeitweise galt er als reichster Mann der Welt. Er hat seine erste Ehefrau bei seiner Scheidung mit rund 750 Millionen Dollar abgefunden. Hauptsächlich verdiente er Provisionen als Generalvertreter von zahlreichen US-Rüstungsfirmen, wo er mit Preisaufschlägen von bis zu 30 % Rüstungsgüter an das Verteidigungsministerium von Saudi Arabien verkaufte. Dabei haben auch andere wichtige Personen in den USA und im Königsreich kräftig mit verdient, sonst wären diese Milliarden Deals nicht möglich gewesen. Die Firmen Lockheed Corporation (jetzt Lockheed Martin Corporation), Raytheon, Grumman Aircraft Engineering Corporation und Northrop Corporation (die letzten zwei Firmen haben fusioniert in Northrop Grumman) waren die Haupt-Rüstungslieferanten für das Köngreich Saudi Arabien, welche Khashoggi, außer vielen anderen normalen Firmen, unter Vertrag hatte. Adnan Khashoggi hatte Mitte der achtziger Jahre auch bei der Iran-Contra-Affäre seine Hände im Spiel – Washingtons geheimen Waffenlieferungen an Teheran.

    Adnan Khashoggi residierte mehrmals in München im Hotel SHERATON und traf hier gelegentlich auch einen Verwandten, der seinen Wohnsitz in München-Bogenhausen hat.

    Jamal wollte ihm zu gespielte brisante Geschäftsunterlagen aus den Deals von seinem Onkel Adnan noch in den USA verwerten und veröffentlichen. Schließlich hat US-Präsident Donald TRUMP einst seine riesige YACHT NABILA über den Sultan von Brunei von Adnan Khashoggi weit unter dem Herstellungspreis für 29 Millionen US-Dollar gekauft – sozusagen ein verdecktes Geschenk. Die Yacht war 86 Meter lang, hatte eine Garage für den Rolls-Royce Phantom V, einen bordeigenen Hubschrauber und 40 Mann Besatzung. Auf dieser Luxus-Yacht hat sich früher im Mittelmeer neben Uwe Barschel auch schon Franz Josef Strauss getummelt. Nebenbei haben sie an Bord diverse Geschäfte eingefädelt, die wohl nicht so in Deutschland bekannt werden sollten.

    FJS wurden diese NABILA-Termine stets von einer bekannten Münchner Anwaltskanzlei gegenüber der alten Staatskanzlei im Stadt-Büro der ehemaligen Elektronikfirma und u.a. Waffen- und Handelsagentur TELEMIT GMBH vermittelt. Deren verstorbener Geschäftsführer Wolfgang Knabe hat zum Schluss auch für den BND gearbeitet und u.a. für den BND ein historisches Verschlüssungsgerät ENIGMA gestiftet. Vorher war er beim US-Militär als Abhörspezialist in Augsburg tätig und soll später sogar interessante abgehörte Gespräche und/oder Informationen aus deutschem Telefon- und Telexverkehr an Politiker in Bayern weiter geleitet haben. Meine ehemalige Stammkneipe in München-Giesing hat sich jedenfalls mehrmals wegen der hohen Telefonrechnung bei mir beschwert, als ich „Seefunkgespräche zur NABILA“ 1987 über ihr Telefon bei der Telekom angemeldet habe.
    Die Yacht befindet sich mittlerweile im Eigentum von Prinz al-Walid ibn Talal. Sie trägt den Namen Kingdom 5KR.

    Mit der Hilfe des saudischen Milliardärs Prinz Al-Walid ibn Talal startete Jamal Khashoggi 2015 in Bahrain den unabhängigen Fernsehsender „al-Arab“. Am ersten Tag brachte Khashoggi ein Interview ausgerechnet mit einem „schiitischen Oppositionspolitiker“ auf den Sender. Daraufhin machten die Behörden wenig überraschend das Projekt gleich wieder dicht.

    Khashoggis Ansichten liefen denjenigen des aufstrebenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman immer mehr entgegen. Ob der Krieg in Jemen, die Annäherung an Israel auf Kosten der Palästinenser oder die Isolierung Katars, der nunmehr 59-jährige Journalist sah die saudische Aussen- und Innenpolitik kritisch und wollte dazu nicht schweigen. Die nicht veröffentlichten Informationen aus neuen US-Deals könnten vielleicht auch den US-Präsidenten in Verlegenheit und zum Schwitzen bringen.

    • SHORT HISTORY: Das Band zwischen Franz Josef Strauss und Adnan Khashoggi

      Mitte/Ende 1944 hatte der Leutnant Franz Josef Strauss (FJS) Kontakt zu Dulles vom US-Geheimdienst OSS in der Schweiz / Bern aufgenommen und sich 4 mal in St. Margarethen mit dem deutsch stämmigen OSS Agenten Hero von Gaevernitz (1901-1970), der 1925 in die USA emigrierte und am 1. Oktober 1936 eingebürgert worden war, und einem weiteren Agenten aus der Berner US-Botschaft getroffen. Er verriet im schweizer Zollhaus die neuesten deutschen Luftabwehrsysteme und die Standorte der deutschen Flakabwehr in Würzburg. Durch diesen Verrat von FJS fiel die deutsche Abwehr komplett aus und so konnten US-Bomber rund 90 % der Würzburger Altstadt zerstören. Es gab darüber hinaus 5.000 Tote, davon 400 Kinder. ((( Vgl. dazu das Dossier zu Gero von Schulze-Gaevernitz (Signatur E4320B#1990/266#3172*; zu der Signatur E4800.1#1000/866#48* Dossier, das die in den Jahren 1942 -1950 angefallene Korrespondenz des Chefs der Eidgenössischen Polizeiabteilung, Dr. Heinrich Rothmund, mit Gero von Schulze-Gaevernitz enthält. Schweizer Bundesarchiv )))

      Im April/Mai 1945 traf Oberleutnant Strauss Ernest Hauser vom CIC und seinen Gehilfen Sergant Henry Kissinger, den späteren US-Außenminister, in Schwabniederhofen. Hauser wurde Ende 1945 Beauftragter des CIC für Schongau und schob FJS, sozusagen als Belohnung für seinen Verrat, den Posten als Landrat von Schongau zu. Es entstand eine wahre Männerfreundschaft, FJS wurde Trauzeuge von Hauser und Pate seines Sohnes. 1953 reiste FJS das erste mal unter Mithilfe Hausers nach USA und traf dort auf die Brüder Ellen Alan Dulles und John Foster Dulles, der eine US-Aussenminister, der andere OSS-Geheimdienst und erster CIA-Chef.

      Hauser wurde in den USA nach dieser FJS-Reise Generalvertreter für Lockheed. Hauser wurde dies vor Adnan Khashoggi, welcher ja später Generalvertreter von Lockheed für Saudi Arabien geworden ist. FJS kaufte über Hauser, den deutschen Generalvertreter, für die neue Bundeswehr die bekannten F-104 Starfighter ein. Wieviele Millionen an Provisionen damals wohin geflossen sind, muss noch weiter erforscht werden.

      Fakt ist, dass die BND Akte zu Hauser, die unter dem Vorgang V – 33499 registriert wurde, bis heute nicht einsehbar ist. Am 27. Mai 2015 lehnte der BND letztmals die Herausgabe dieser FJS / Hauser Akten ab.

      Hauser war als „undercover field agent“ für den Einsatz in Deutschland vorgesehen, wechselte aber im Juni 1944 – zum Militärgeheimdienst; das belegen die Personalakte von Ernst F. Hauser, in den National Archives in Washington, Records of the Office of Strategic Services (RG 92, Box 452@190: 5/35/4, File: SO27520).

    • Franz Josef Strauss – ein US-Agent ?

      Sowie FJS zu Kriegsende sehr US-freundlich war, hat sich sein persönliches Verhalten gegenüber den USA nie geändert. Eine ehemalige US-Kommandeurs-Sekretärin der US-Special Forces in Bad Tölz hat zahlreiche Fotos und Hinweise zu FJS und US-Behörden gesammelt. Der Kommandeur in Bad Tölz war nicht ein normaler „US-Standort-Kommandeur“ der Special Forces, er hatte sogenannte militärische „Mehrfachfunktionen“. So war er auch US-Kommandeur der Special Forces Europe und leitete die von FJS geförderte US-Abhörstation in Bad Aibling mit, vor dieser Tätigkeit in Deutschland war er Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Alaska und davor war er Leiter eines militärischen US-Geheimdienstes.

      Nach seinem Ausscheiden aus dem US-Militärdienst 1983 wurde er in Saudi Arabien für 2 Jahre Militärberater. Er baute die Königliche Garde aus und half beim Aufbau einer saudischen Anti-Terror-Einheit. Leider wurden die meisten Informationen über alle US-Kommandeure der Special Forces im Internet und bei Google vom US-Militär gesperrt bzw. getilgt.

      FJS jedenfalls ist nach meinen Informationen, wie u.a. der ehemalige BKA-Präsident Paul Dickkopf (Sturmbannführer der SS beim SD), ein CIA-Agent oder CIA-Informant der USA gewesen. Paul Dickkopfs Deckname als CIA-Informant war „Caravel“, Agentennummer 09610, sein US-Agenten-führer war Thomas Polgar. Die CIA-Unterlagen von FJS sind bis heute gesperrt. Sie werden irgendwann einmal die CIA-Tätigkeiten und Kontakte des CSU-Chefs in Bayern genauer aufzeigen.

      Bekannt ist mir, dass FJS gegenüber der alten Staatskanzlei immer in eine öffentliche Sauna ging. Das war aber nur seine Tarnung. Das Haus hat einen zweiten Aufzug, der aus der Sauna auch zum TELEMIT STADTBÜRO führte. FJS konnte so bequem mit einem eigenen 2. Schlüssel in dieses pompöse Luxus-Büro direkt fahren ohne gesehen zu werden und dort interessante Personen treffen. Ich habe dieses Büro selbst mehrmals gesehen und betreten, als es noch voll eingerichtet war. FJS traf sich dort u.a. mit dem lybischen Geheimdienstchef und Schwager von Muammar al Ghaddafi. Abdallah Sanussi heiratete die Schwester von Gaddafis Ehefrau Safia, Fatima Farkash, und handelte Ölvertträge mit Lybien für Bayern aus, obwohl damals ein Embargo gegen Lybien bestand. Das lybische Öl wurde dann vom Öltanker aus Triest/Italien über die Transalpine-Pipline, sowie über die Leitungen der österreichischen Mineralölversorgung (OMV) und über die Österreichischen Alpen nach Ingolstadt gepumpt. So war er, der FJS. Farkash-Sanussi richtete sich in der Münchner Friedrichstraße 17 eine große Luxuswohnung ein. Er überwachte so indirekt die Münchner Rüstungsfirma TELEMIT, die Ghaddafi 1976 über seine staatliche Holding LAFICO (Lyb. Arab. Financial Corp.) für rund 35 Mio. DM gekauft hatte.

      Dirk Pohlmann berichtet in seinem Dokumentar-Film im ZDF 2012 „Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA“ auch über den BKA-Präsidenten Dickkopf und seinen besten Freund François Genoud, einem Schweizer Bankier.

      Der Geheimdienst von Saudi Arabien bestellte über die Münchner Rüstungsfima IBCOL mehrere weisse Mercedes Sprinter mit hochwertiger Abhörtechnik der Firma Rohde & Schwarz. Ein ehemaliger Verfassungsschutzmann hat diesen Deal eingetütet. So ist das in Deutschland.

  5. Die patriotischen Eliten sind sich mit den globalistischen Eliten nicht mehr einig.
    Noch am 28 April 2015 war das anders.
    Hier zum Artikel bei „konjunktion.info“der das belegt.

    Kennen Sie Thomas P.M. Barnett? Einen US-amerikanischen Militärgeostrategen, der mit seiner geopolitischen Theorie des “Functioning Core (Funktionierender Kern)“ und des “Non-Integrating Gap (Nicht-Integrierbare Lücke)“ seit ca. 2003 als neuer Star am Firmament der Geostrategen gilt?

    Barnett hat unter anderem in Politwissenschaften an der Harvard University promoviert und war von 1998 bis 2004 Senior Strategic Researcher und Professor am Warfare Analysis & Research Department, Center for Naval Warfare Studies, U.S. Naval War College in Newport, Rhode Island.

    Er veröffentlichte bislang drei Bücher zu seiner Theorie,

    The Pentagon’s New Map (2004)
    Blueprint for Action (2005)
    Great Powers: America and the World after Bush (2009)

    die alle drei bislang nicht ins Deutsche übersetzt werden durften.

    Thomas Barnetts zentrale These seiner geopolitischen Theorie besagt, dass die Verbindungen, die die Globalisierung zwischen den Ländern (einschließlich der Netzwerkverbindungen, Finanztransaktionen und Medienströme) schaffen, gleichbedeutend bzw. gleich zu setzen sind mit den Verbindungen zu den Ländern mit stabilen Regierungen, mit einem steigenden Lebensstandard und mit “einer höheren Anzahl an Todesfällen durch Selbstmord als durch Mord”. Diese Länder bilden den Funktionierenden Kern. Diese Regionen stehen im Kontrast zu denjenigen Regionen, in denen die Globalisierung noch nicht angekommen ist, was gleichbedeutend mit politischer Unterdrückung, Armut, Krankheit und Massenmord und Konflikt ist. Diese Regionen bilden die Nicht-Integrierbare Lücke.

    Der Schlüssel zu den geostrategischen Ideen Barnetts ist der, dass die Vereinigten Staaten “Sicherheit” in diese Lücke “exportieren”, damit diese Regionen sich integrieren und sich mit dem Funktionierenden Kern verbinden. Auch wenn dies bedeutet, dasss man in den “Lücken-Ländern” Krieg führen muss, dem eine längere Phase der Nationenbildung folgt.

    Soweit die Informationen, die man beispielsweise bei Wikipedia findet.

    Drösselt man Barnetts Theorie weiter auf, findet man erschreckende Parallelen zu der heutigen gelebten Wirklichkeit:

    Globalisierung – Die Rolle der USA
    Die USA als multinationale Staatenunion ist für Barnett der Leuchtturm der Globalisierung, was seiner Meinung nach auch von den USA nicht geleugnet werden kann, da man sich zu den universellen Idealen von Freiheit und Gleichheit und keiner ethnisch definierten Identität bekannt hat. “Unsere Interessen sind global, weil die Globalisierung global sein muss. (Our interests are global because globalization must be global.)“

    Die vier “Flows (Strömungen, Bewegungen)“ der Globalisierung
    Frieden und Ausgewogenheit auf der Welt kann nach Ansicht von Barnett dauerhaft nur durch die Globalisierung realisiert werden. Damit die Globalisierung “funktioniert” (fragt sich nur in welcher Hinsicht und für welchen Profiteur) müssen vier “Flows” vorhanden und gegeben sein.

    Ein ungehinderter Strom von Einwanderern (vgl. hierzu Balkanisierung, Flüchtlinge aus Afrika und Nahost), der von keinem Volk, keiner Regierung oder keiner Institution verhindert werden darf. Interessanterweise sieht Barnett für die EU eine Verzehnfachung der Zuwanderung vor.
    Ein ungehinderter Strom von Ressourcen (Erdöl, Erdgas, usw.), was wiederum den Bestrebungen der USA entspricht sich weltweit die Rohstoffe zu sichern (Naher Osten oder auch Russland unter Jelzin). Barnett spricht explizit bei diesem Punkt davon, dass sich Rohstoffe nicht in den Händen von Staaten oder Völkern befinden dürfen, sondern vielmehr privatisiert und internationalisiert werden müssen. (vgl. hierzu auch die aktuelle Situation mit Russland, das Dank Putin den Ausverkauf der heimischen Rohstoffe an angloamerikanische Großkonzerne verhinderte und seitdem wieder auf der “Abschussliste des Westens” steht.)
    Ein ungehinderter Strom von Krediten und Investitionen nach Innen (zu den Staaten und den Menschen, also die klasssische Schulden- und Zinsfalle) und ein ungehinderter Strom von Gewinnen nach Außen (vornehmlich wohl zu den USA und zu wenigen Einzelpersonen/-gruppierungen). Barnett sieht dabei den US-Dollar als elementaren Bestandteil dieses “Kreditkreislaufs” an und fordert, dass die Rohstoffe und Ressourcen per Kreditgewährung in US-Dollar gehandelt werden müssen, wobei den Staaten jedwede Steuerungmechanismen genommen werden müssen, damit die Erträge ungehindert (in Richtung der USA) fliessen können.
    Ein ungehindeter Strom US-amerikanischer Sicherheitstechnik und -kräfte in die regionalen Märkte (export of US–security services to regional markets), was letztlich gleichbedeutend damit ist, dass kein Staat und keine Regierung US-Militäreinsätze behindern, verurteilen oder ihnen mit Widerstand begegnen darf. Full Spectrum Dominance.
    Flüchtlingsströme als Mittel zur Gleichschaltung
    Barnetts beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten.

    Osterweiterung der NATO
    Alle früheren eurasischen (Teil-)Staaten der Sowjetunion müssen nach Barnett Bestandteil der NATO werden. Zudem schreibt Barnett, dass die USA/NATO ein System von Sicherheitsabkommen mit allen Anrainerstaaten, die sich wirtschaftlich im Aufbruch befinden, an den asiatischen Küsten des Pazifiks schliessen muss (vgl. hierzu TPP, das pazifische Pendant zu TTIP). Sowie eine Allianz mit Indien, was wiederum zu weiteren Abkommen mit Staaten in Zentralasien und im Persischen Golf führen wird.

    • Danke für die interessante Aufgliederung der „Vier Flows“:

      1) Ungehinderter Strom von Einwanderern
      2) Ungehinderter Strom von Ressourcen (Öl, Gas)
      3) Ungehinderter Strom von Krediten und Investitionen
      4) Ungehinderter Strom von US Sicherheitstechnik und US Sicherheitskräften

      Sehr schlüssig.

    • Der Thomas Barnett
      wird wie Couldenhove Kalergi ( Couldenhove Kalergi Preisträger Merkel, Juncker …)
      in den westlichen Medien kaum rezipiert .
      Wohl nicht weil ihre Thesen für uns wenig von Belang sind, sondern vielmehr weil sie über die PR zur westlichen Politik hinaus die Politik in einigen entscheidenden Punkten sehr präzise wiederspiegeln .
      Auf Betreiben von Monika Donner wurden Werke des Thomas Barnett ins Deutsche übersetzt .
      http://www.monika-donner.at/home/bucher/thomas-barnett/

    • Hier noch etwas mehr von „Kill-them“Thomas Barnett (gar nicht so nett) als er noch Bindeglied zwischen den globalistischen und patriotischen Eliteinteressen war. (Quelle konjunktion.info 4 Sep.2015)

      Dann kam der Spaltpilz.Den Patriotischen US-Kraeften wurde bewusst,das sie mit der Ueberdehnung der
      US-Dollarhegemonie nur eine Racketenstufe zur Ein-Geld-Weltordnung sein wuerden.
      Das US-Lei(d)waehrungssytem sollte wie Phonix aus der Asche durch die Sonderziehungsrechte ersetzt werden.
      Die Vormachtstellung der USA sollte wie eine ausgebrannte Raketenstufe in der Ein-Welt-Geldordnung einschmelzen.
      Die Patriotischen Eliten des britischen Empires inklusive der Queen waren not amused.
      Dann kam der Brexit und der neue Sch(l)osshund Trump unerwartet aus dem nichts.

      Globalisierung – Die Rolle der USA
      Die USA als multinationale Staatenunion ist für Barnett der Leuchtturm der Globalisierung, was seiner Meinung nach auch von den USA nicht geleugnet werden kann, da man sich zu den universellen Idealen von Freiheit und Gleichheit und keiner ethnisch definierten Identität bekannt hat. „Unsere Interessen sind global, weil die Globalisierung global sein muss. (Our interests are global because globalization must be global.)„

      Die vier „Flows (Strömungen, Bewegungen)„ der Globalisierung
      Frieden und Ausgewogenheit auf der Welt kann nach Ansicht von Barnett dauerhaft nur durch die Globalisierung realisiert werden. Damit die Globalisierung „funktioniert“ (fragt sich nur in welcher Hinsicht und für welchen Profiteur) müssen vier „Flows“ vorhanden und gegeben sein.

      Ein ungehinderter Strom von Einwanderern (vgl. hierzu Balkanisierung, Flüchtlinge aus Afrika und Nahost), der von keinem Volk, keiner Regierung oder keiner Institution verhindert werden darf. Interessanterweise sieht Barnett für die EU eine Verzehnfachung der Zuwanderung vor.
      Ein ungehinderter Strom von Ressourcen (Erdöl, Erdgas, usw.), was wiederum den Bestrebungen der USA entspricht sich weltweit die Rohstoffe zu sichern (Naher Osten oder auch Russland unter Jelzin). Barnett spricht explizit bei diesem Punkt davon, dass sich Rohstoffe nicht in den Händen von Staaten oder Völkern befinden dürfen, sondern vielmehr privatisiert und internationalisiert werden müssen. (vgl. hierzu auch die aktuelle Situation mit Russland, das Dank Putin den Ausverkauf der heimischen Rohstoffe an angloamerikanische Großkonzerne verhinderte und seitdem wieder auf der „Abschussliste des Westens“ steht.)
      Ein ungehinderter Strom von Krediten und Investitionen nach Innen (zu den Staaten und den Menschen, also die klasssische Schulden- und Zinsfalle) und ein ungehinderter Strom von Gewinnen nach Außen (vornehmlich wohl zu den USA und zu wenigen Einzelpersonen/-gruppierungen). Barnett sieht dabei den US-Dollar als elementaren Bestandteil dieses „Kreditkreislaufs“ an und fordert, dass die Rohstoffe und Ressourcen per Kreditgewährung in US-Dollar gehandelt werden müssen, wobei den Staaten jedwede Steuerungmechanismen genommen werden müssen, damit die Erträge ungehindert (in Richtung der USA) fliessen können.
      Ein ungehindeter Strom US-amerikanischer Sicherheitstechnik und -kräfte in die regionalen Märkte (export of US–security services to regional markets), was letztlich gleichbedeutend damit ist, dass kein Staat und keine Regierung US-Militäreinsätze behindern, verurteilen oder ihnen mit Widerstand begegnen darf. Full Spectrum Dominance.
      Flüchtlingsströme als Mittel zur Gleichschaltung
      Barnetts beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten.

      Osterweiterung der NATO
      Alle früheren eurasischen (Teil-)Staaten der Sowjetunion müssen nach Barnett Bestandteil der NATO werden. Zudem schreibt Barnett, dass die USA/NATO ein System von Sicherheitsabkommen mit allen Anrainerstaaten, die sich wirtschaftlich im Aufbruch befinden, an den asiatischen Küsten des Pazifiks schliessen muss (vgl. hierzu TPP, das pazifische Pendant zu TTIP). Sowie eine Allianz mit Indien, was wiederum zu weiteren Abkommen mit Staaten in Zentralasien und im Persischen Golf führen wird.

      Ungehinderter Kapitalverkehr
      Weder Staaten, noch Regierungen dürfen den „freien Kapitalverkehr“ und den generierten Ertrag an seinem Rückfluss (be)hindern, damit es zu einer gegenseitigen Abhängigkeit der Länder kommt und sie somit nicht mehr autark bestehen können.

      False Flag Operation
      Barnett schreibt, dass es nötig sein kann einen neuen 11. September zu inszenieren, um alle Gegner der Globalisierung zu vernichten und dadurch eine weitere, tiefere Vernetzung aller Länder zu erreichen.

      Islamismus als Feindbild
      Der radikale Islamismus nimmt in Barnetts Theorie die Rolle des Gegners der Globalisierung ein. Ein Feindbild soll die Menschen vereinen und das eigene System (dass der Globalisierung) als überlegen und besser darstellen. Aus diesem Grund wurde nach Barnett beschlossen, dass der Islam die Rolle des vereinigenden Feindbildes einnehmen soll.

      Frieden durch Globalisierung
      Für Barnett müssen alle bestehenden Ländergrenzen aufgelöst werden, um eine „Entschärfung der Unterschiede in den religiösen Auffassungen“ zu erreichen. Diese Unterschiede sieht er als Ursache für Gewalt und den Ausbruch von Kriegen an, vergisst aber gleichzeitig zu erwähnen, dass sich insbesondere die USA Konflikte „gerne zu recht legt“, um damit dort ihre eigenen Interessen durchsetzen zu können.

      Freihandelsabkommen
      Bilaterale und regionale Freihandelszonen sind für Barnetts Theorie essentiell. NAFTA sieht er als Wegbereiter an, dessen Fortsetzung sich in TPP, TTIP, TISA, CETA und Co. manifestiert.

      Gastarbeiter
      Europas Demographie zwingt laut Barnett Europa dazu immer stärker auf Gastarbeiter zurück zu greifen. Analog zu den USA soll sich Europa öffnen und zu einem „Einwanderungsland“ werden. Etwaige Gegenströmungen (Politiker, die gegen Einwanderung sind oder Bürger [Pegida], die sich für eine kontrollierte Zuwanderung aussprechen) müssen nach den Aussagen Barnetts „zum Schweigen gebracht werden“.

      Staatsschulden der USA
      Die USA exportieren ihre Staatsschulden mit dem Instrument des US-Dollars als Weltleit- und -reservewährung. De facto lebt die USA auf Kosten der anderen Länder, in dem es Schuldscheine per Tastendruck generiert, die zur Bezahlung der Importgüter dienen. Also, (digitales) Nichts im Austausch für Waren.

      Brechen des Widerstands
      Für Barnett sind Kritiker von Zuwanderung und „Vermischung der Rassen und Kulturen (OT)„ Idioten, die sich der Erkenntnis verweigern, dass die ökonomische Logik immer als Sieger vom Platz gehen wird und nur sie die Menschen überzeugen kann. Diese ökonomische Logik bedarf aber der multikulturellen und multiethnischen Globalisierung, die dann für Barnett nur noch durch inneren Widerstand (aus dem Funktionierenden Kern heraus) aufgehalten werden kann. Und um diesen Widerstand gegen die Globalisierung zu verhindern, fordert er wortwörtlich: „Kill them!“

    • Vor diesem Hintergrund erscheint auch der staatlich gefoerderte Totentanz in Chemnitz
      unter einem neuen Licht.

      https://youtu.be/908pPD399ig

      „Natürlich bedarf es einer grundsätzlichen Haltungsänderung, was Umwelt, Ressourcen, Kapital, Geld, usw. betrifft. Doch vorrangig ist in meinen Augen derzeit, dass wir verhindern, dass per divide et impera die Menschen aufeinander losgelassen werden und sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenseitig ermorden und durch gesteuerte Propaganda den jeweils anderen als das einzig Böse betrachten.“(Zitat konjunktion.info 6 August 2014-weltordnung-)

      Ich hoffe ihr verzeiht mir ,das ich jetzt vom Thema sehr weit abgewichen bin.Dennoch ist Alles mit Allem auf sehr unterschiedliche Art und Weise miteinander verwoben.Um wirklich nur anaehert zu verstehen „was des Pudels
      Kern ist“um mit Goethes Faust zu sprechen ,muss man die Agenda der Globalisten und die Reaktion der patriotischen
      Eliten immer im Hinterkopf halten.
      Damit laesst sich das meiste Geschehen unserer Tage besser durchleuchten.

    • THEMA VERFEHLT: Was hat dieser Kommentar mit Khashoggi zu tun ?

      Nichts, rein gar nichts.

      Barnetts Theorien sind überwiegend umstritten. Es sind und bleiben nur Theorien und reihen sich hart an der Grenze in die üblichen „Verschwörungstheorien“ von Deutschen ein, die ihre eigene Autonomie längst verloren haben. Es werden keine Fakten dargestellt.

      Nun findet sich plötzlich doch eine deutsche Übersetzung, da schau her, eigentlich durften seine „glorreichen Werke“ doch gar nicht ins Deutsche übersetzt werden, schreibt der Martin Bauer. Er suggeriert dem KEN-Leser, dass Barnett seine eigene Wahrheit aufzeigt, die in Deutschland zutreffen soll und deshalb hier nicht gesehen werden darf. NUR: Wer soll diese Schundromane in Deutschland verboten haben ? Sie werden in Deutschland weder in Englisch noch in Deutsch gelesen, weil die „Deutsche Intelligenz“ erkennt, dass die Bücher ihren Kaufpreis wirklich nicht wert sind.

      Flüchtlingsströme, als Mittel der Gleichschaltung ? Die hat es bei den Barnett Büchern, als er die geschrieben hat, in dieser Form doch noch gar nicht gegeben. Die Ursache für den ungebremsten und unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen in Deutschland kann ich nur die immer wieder gewählte ostdeutsche Kanzlerin Angela Merkel ausmachen. Weder TRUMP, noch eine jüdische Weltregierung oder sonst wer ist für diese Vorgang verantwortlich.

      Das können Sie sich „merkeln“ und mit dem Fall Khashoggi haben diesen Kommentare nun wirklich nichts zu tun !

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