Tagesdosis 20.12.2019 – Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien (Podcast)

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Die Glaubwürdigkeit der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ist dahin. In dieser Tagesdosis geht es um gefälschte und manipulierte OPCW-Berichte, um die Zusammenarbeit von Weißhelm-Terroristen, Lügenmedien und US-NATO-Kriegstreibern, und um den Widerstand eines einsamen US-Journalisten.

Für aufmerksame Beobachter ist es sicherlich keine Neuigkeit, dass die vorgetäuschten Chemiewaffeneinsätze gegen die Bevölkerung in syrischen Dörfern vom Werte-Westen als Kriegspropaganda gegen die rechtmäßige Regierung in Syrien eingesetzt wurden. Die lokalen Handlanger des Westens bei diesen perfiden Angriffen unter falscher Flagge waren und sind die als zivile Helfer maskierten „Weißen Helme“, die eng mit den lokalen, islamistischen Terrorgruppen verbandelt sind.

Das arglistige Zusammenspiel zwischen den Weißhelm-Terroristen, westlichen Geheimdiensten, dem Management der Welt-Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) und den westlichen Regierungen ist jetzt dank einiger Whistleblower aus dem Inneren der OPCW, – verbunden mit jüngsten Veröffentlichungen offizieller OPCW- Dokumente durch Wikileaks einwandfrei belegt worden. An dieser Stelle gehört unser Dank auch Julian Assange, dem Gründer von WikiLeaks, der für seine Aufklärungsarbeit aktuell laut UNO-Bericht in einem britischen Gefängnis trotz weltweiter Proteste gefoltert wird.

Im vorliegenden Fall aus dem Jahr 2018 geht es um die Aufklärung des ebenfalls von den Weißhelmen fingierten, besonders brutalen Angriffs mit Chemiewaffen gegen die Bevölkerung der syrischen Ortschaft Douma. Laut der von den Weißhelmen gelieferten und im Westen als offizielle Version verbreiteten Darstellung des CW-Angriffs gab es in dem von Terroristen besetzten Ort angeblich besonders viele Kinder unter den Opfern, die auf schreckliche Weise erstickt sein sollen. Diese abscheuliche, allerdings nur vorgespiegelte Tat, wurde im Westen, auch in Deutschland, von Politikern und Medien breit gestreut, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit aufzuwühlen und so den eigenen Regierungen eine Legitimation für die Eskalation ihres Krieges gegen Syrien zu geben.

Trotz der schon damals einsetzenden Zweifel über die Hintergründe der Tat, wozu auch die schlechten schauspielerischen Leistungen der angeblich Hilfe leistenden „Weißhelm-Terroristen“ beitrugen, nahmen die USA, Großbritannien, Frankreich und einige andere NATO-Länder den CW-Angriff unter Falscher Flagge zum Anlass für Luftangriffe gegen Ziele der rechtmäßigen Regierung von Präsident Assad. Nur die Präsenz Russlands in Syrien verhinderte eine Ausweitung des Krieges.

Zugleich machte der Werte-Westen, – die Bundesregierung mit eingeschlossen Russland für den angeblich von der syrischen Regierung durchgeführten Chemiewaffenangriff auf Douma mitverantwortlich. So erregte sich z.B. Außenminister Heiko Maas, es gelte nun, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten. Russland habe bisher auf internationaler Ebene Möglichkeiten verhindert, um Dinge zu überprüfen und Verantwortlichkeiten festzustellen. „So kann es nicht weitergehen“, wurde Maas von der SZ zitiert (1).

Derweil wurden die „Weißhelm“-Terroristen international noch stärker als Retter in der Not gefeiert. Das, obwohl Douma bei weitem nicht ihr erster, vorgetäuschter Chemiewaffenangriff war. Bei einem dieser gefakten CW Angriffe wurde nachweislich ein Kind von einem Weißhelm-Terroristen umgebracht, und wahrscheinlich war es nicht das erste oder letzte. In besagtem Fall hatte 2015 die schwedische Ärztevereinigung auf Grund von Video- und Filmmaterial, das von den Weißhelmen selbst als Beweis für ihr gutes Werk ins Netz gestellt worden war, Alarm geschlagen.

Denn auf einem der Videos ist zu sehen, wie ein Weißhelm einem kleinen Jungen mit einer großen Adrenalinspritze mehrfach ins Herz gestochen hat, also dort regelrecht „herumgematscht“ hat. Dabei sei das offensichtlich bereits betäubte Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet worden, so die schwedischen Ärzte. Zudem wiesen die Schweden darauf hin, dass das alles nur für die Video-Show gemacht worden sei, denn der „behandelnde“ Weißhelm Killer habe dem Kind keinen Tropfen des Inhalts der Adrenalinspritze verabreicht. Die Injektion sei nur vorgetäuscht worden.

Für diese und ihre vielen anderen Untaten wurden die Weißhelme vielfach geehrt und mit Preisen und Geldgeschenken ausgezeichnet, auch von der Bundesregierung in Berlin, wo die Weißhelme auch heute noch als Ehrenmänner verteidigt werden. —-Hier gilt das alte Sprichwort: „Gleich und Gleich gesellt sich gern“.

Auf KenFM wurden in einem hervorragenden Beitrag aus dem Jahr 2018 mit dem Titel: „Die Lügen der Macht“ die Aktivitäten der kriminellen Weißhelm-Organisation aufgedeckt, analysiert und mit ausführlicher Quellenangabe dokumentiert. Dort gibt es auch einen Link zum Video der oben erwähnten Tötung des kleinen Jungen. Zu dieser Untat heißt es wörtlich in dem Text:

„Obwohl die Beweislage angesichts des Videomaterials klar und auch für Laien nachvollziehbar war, versuchte die Bundesregierung, die schwedische Ärztevereinigung, die den Kindermord öffentlich machte, zu diskreditieren. Bereits zuvor hatte die ARD sich trotz Kenntnis der Dinge geweigert, über den Mord zu berichten.“

Und damit wären wir bei einem der Hauptprobleme, nämlich bei der sich als „Qualitätsmedien“ selbst beweihräuchernden Presse, die tatsächlich nur noch Propaganda-Organ der Kriegstreiber ist. Die interessante Frage ist, was passiert, wenn sie bei einer besonders dicken Lüge erwischt werden; — wenn bekannt wird,- wie jetzt im Fall Douma geschehen, dass sie wider besseres Wissen in einer Situation, wo es um Krieg oder Frieden ging, falsch, lückenhaft oder total verdreht berichtet haben?

Die Antwort ist: Sie tauchen ab. Die Herausgeber ignorieren ganz einfach die neuen Tatsachen und machen weiter, als sei nichts geschehen. Und die meisten Pressituierten machen brav mit und tun was ihnen gesagt wird. Nicht genehme Fakten zu unterschlagen ist auch eine Lüge, weshalb hier der Begriff „Lügenpresse“ durchaus gerechtfertigt scheint.

Allerdings haben selbst kritische Journalisten in den Konzern- und Regierungsmedien kaum mehr etwas zu sagen. Wenn unter den Journalisten einer die Mär von der freien Meinungsäußerung doch ernst nimmt, dann riskiert er, dass es ihm so ergeht wie kürzlich dem Satiriker Uwe Steimle, der vom MDR unter Angabe fadenscheiniger Gründe gefeuert wurde.

Schätzungen zufolge kommen heutzutage im Bereich der politischen Öffentlichkeitsarbeit auf jeden einzelnen Reporter 6 Public Relations Experten und Spin-Doktoren, die sich in der Kunst der Verdrehung der Tatsachen auskennen. Nimmt man realistischerweise an, dass die meisten Journalisten in den Konzern- und Staatsmedien ohnehin nur nachplappern, was ihnen andere bereits vorgekaut haben, dann kommt man wahrscheinlich auf ein Verhältnis von 100 zu 1 zwischen professionellen Lügnern und echten Reportern. Wie es einem dieser wenigen noch verbliebenen, echten US-Reporter ergangen ist, nachdem der Douma-Betrug aufgeflogen war, zeigt die Geschichte von Tareq Haddad, der lange Jahre für das US-Nachrichtenmagazin Newsweek gearbeitet hat.

Zuvor aber werfen wir einen kurzen Blick auf die jüngsten Entwicklungen rund um den Fake CW-Angriff in Douma. Bereits Anfang dieses Jahres waren Dank von Whistleblowern erste Informationen aus dem Inneren der OPCW an die Öffentlichkeit gelangt. Diese bewiesen, dass die OPCW-Führung die Berichte der eigenen Untersuchungskommission, die sie nach dem Chemie-Vorfall im April 2018 nach Douma in Syrien geschickt hatte, ignoriert und andere manipuliert hatte. Der Grund: Die Untersuchungsergebnisse der eigenen Experten, die die OPCW vor Ort nach Syrien geschickt hatte, widersprachen der politischen Richtung, die dem OPWC-Management von einem mächtigen, transatlantischen Mitglied der Organisation hinter den Kulissen vorgegeben worden waren, um damit einen Kriegsgrund gegen Syrien zu schaffen.

Tatsächlich ignorierte das OPCW-Management absichtlich die technische, die chemische und die medizinische Analyse seiner eigenen Spezialisten. Die OPCW-Spezialisten hatten nämlich die syrische Regierung von dem Vorwurf befreit, dass sie in Douma etwa 40 Menschen durch den angeblichen Abwurf von Chlorkanistern aus einem Hubschrauber vergiftet hätten.

Das wissenschaftliche Personal der OPCW hatte bei Untersuchungen vor Ort in Douma nämlich festgestellt, dass

a) der angebliche mit Chlor-Gas gefüllte Kanister – nicht wie von den Weißhelm-Terroristen behauptet – aus großer Höhe von einem Hubschrauber abgeworfen sein konnte. Der Kanister hatte das Dach eines Hauses getroffen und eine mit Eisen verstärkte Betondecke durchschlagen und war dann in einem Zimmer auf einem Bett gelandet. Ein zweiter war auf eine Straße gefallen. Die Experten urteilten, dass der unter hohem Druck stehende Kanister entweder von der Betondecke abgeprallt, aufgeplatzt oder sehr viel stärker beschädigt sein müsste. Tatsächlich wies der Kanister nur ein paar Schrammen auf, weshalb die Spezialisten urteilten, dass der Kanister von Hand an den Fundort gebracht worden war. Zu dem gleichen Schluss kamen sie bei dem zweiten Kanister.

b) Die am angeblichen Tatort in Douma gefundenen Spuren von chlorierten, organischen Chemikalien waren sehr gering und lagen nicht höher als das normale Niveau, das man überall findet. Deshalb lautete das Urteil, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass – wie behauptet – ein Chlorgas Angriff stattgefunden habe.

c) Die medizinischen Spezialisten des OPCW urteilten, dass die Symptome der Opfer, wie sie zum Zeitpunkt des Vorfalls in verschiedenen Videos zu sehen waren, überhaupt nicht mit dem Tod durch Einatmen von Chlor übereinstimmten.

All dies war schon kurz nach den dem Vorfall in Douma über den Fake Chemiewaffeneinsatz bekannt. Aber unsere Kriegstreiber in Politik und den Qualitätsmedien zeigten keine Spur eines Zweifels an der Darstellung der verbrecherischen Weißhelme, denn diese passte in ihr Skript für den geplanten, nächsten gewaltsamen Regimewechsel in Damaskus.

Obwohl zwei Whistleblower aus der OPCW, beide in Fachkreisen hoch geachtete Spezialisten für chemische Waffen und mit jahrzehntelangen Erfahrungen, vor einigen Monaten in Brüssel eine Pressekonferenz zu diesem Thema gegeben hatten, haben unsere Qualitätsmedien diese skandalöse Geschichte standhaft ignoriert. Auch nachdem WikiLeaks inzwischen zum zweiten Mal weitere Dokumente aus dem OPCW veröffentlicht hat, die den Betrug beweisen, hat sich die Haltung der Qualitätslügenmedien nicht geändert.

Selbst die Ungeheuerlichkeit, dass das Management der OPCW einen Vorwand dafür gebastelt hat, um die vor Ort gewonnen Untersuchungsergebnisse seiner eigenen Wissenschaftler verschwinden zu lassen, scheint die Presstituierten nicht zu stören. Dazu gehören auch die von WikiLeaks aufgedeckten Dokumente, wonach auf Druck „eines Landes“ – sehr wahrscheinlich die USA ein komplett anderer OPCW-Bericht veröffentlicht wurde, der von einem Team geschrieben worden ist, das zu keinem Zeitpunkt in Syrien, geschweige denn am Tatort in Douma gewesen war.

Der dann offiziell veröffentlichte Bericht der OPCW ließ es so aussehen, als ob die syrische Regierung für den chemischen Angriff verantwortlich war. Allerdings haben inzwischen etwa 20 weitere OPCW-Inspektoren intern gegen ihre Geschäftsführung protestiert.

Vor diesem Hintergrund wollen wir uns nun anschauen, wie der bereits oben genannte, Newsweek-Journalist Tareq Haddad damit umgegangen ist, und warum er gekündigt hat, nachdem sein Nachrichtenmagazin seinen Bericht über die Manipulationen im Zentrum der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen nicht veröffentlicht hatte.

In einem ausführlichen Artikel beschreibt Haddad auf seiner Homepage (3) wie er im Laufe der Jahre zunehmend kritisch das offizielle, mit Lügen angereicherte westliche Narrativ über den angeblichen Bürgerkrieg in Syrien verfolgt hat. Schließlich stieß er bei Recherchen einer anderen Geschichte „auf wachsende Beweise dafür, dass die von den Vereinten Nationen unterstützte Organisation für die Untersuchung des Einsatzes chemischer Waffen, die OPCW, einen manipulierten Bericht über einen mutmaßlichen chemischen Angriff im syrischen Douma 2018 herausgegeben hatte.”

Weiter führt er aus, nachdem der bekannte Reporter Peter Hitchens in der „Mail on Sunday“ einen Bericht veröffentlicht hatte (4), der einen internen Brief von einem OPWC-Wissenschaftler thematisierte, glaubte Haddad, dass es nun „mehr als genug Beweise gab, um die Geschichte in Newsweek zu veröffentlichen.” Dieser Fall sei „noch verschärft“ worden, nachdem der Inhalt des besagten Briefes nicht nur von der Nachrichtenagentur Reuters sondern auch vom ehemaligen Generaldirektor der OPCW, Dr. Jose Bustani, bestätigt worden war“, so Haddad (5). Für ihn war jetzt klar, dass „die Wahrheit gesagt werden musste. Ich war nicht bereit, mich zurückzuziehen”, so Haddad auf seiner Homepage. Und damit fingen die Probleme für Haddad an.

Als nächstes war Haddad erstaunt, wie sein Newsweek Redakteur „Alfred“ reagierte, nachdem er vorgeschlagen hatte, über den OPCW-Douma Skandal zu schreiben. Alfred habe ihn sofort an die Kandare genommen und ihm die große Linie diktiert, wie er seinen Bericht abfassen sollte, inklusive Titel und Untertitel. Das sei allerdings nicht ungewöhnlich bei schwierigen Situationen, so Haddad.

Hier ist eine Anmerkung angebracht, denn eine ernsthafte Berichterstattung oder Analyse bei einem politisch motivierten, im Voraus diktierten Ausgang ist schlicht unmöglich. Im Laufe einer Recherche ergeben sich immer wieder neue Blickwinkel auf die Geschichte. Wie soll da ein investigativer Journalist noch über etwas Neues berichten, wenn seine Reportage und deren Richtung ihm bereits im Voraus diktiert werden? Zwar steht das Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und zur Freiheit der Presse immer noch auf dem Papier aber es wird schon lange nicht mehr praktiziert. Diese Erfahrung macht Haddad bei seinem nächsten Schritt, als ihm ein Licht aufgeht, wie auch sein Newsweek Magazin von externen Kräften gesteuert und kontrolliert wird, besonders wenn es um heikle politische Situationen geht und wie darüber berichtet werden soll. Bei Newsweek- so Haddad – lag diese externe Steuerung im bei dem für „Außenpolitik“ verantwortlichen Redakteur Dimi Reider.

Weiter in Haddad`s O-Ton:

„Ich hatte einen Blick auf Dimi Reiders Lebenslauf geworfen und fühlte mich geehrt, mit einem in Außenpolitik so erfahrenen Journalisten zusammenzuarbeiten. Ich hatte wirklich gehofft, eine engere Beziehung zu ihm aufzubauen.“

„Deshalb war ich umso verwirrter, als er sich rundweg weigerte, die OPCW-Enthüllungen zu veröffentlichen. Sicherlich würde jeder Redakteur erkennen, dass diese Geschichte ihr Geld wert ist, dass sie groß herauskommen würde. Natürlich habe ich verstanden, dass die Implikationen dieses Artikels erheblich und nicht leicht zu berichten sein würden, aber es war bis heute der stärkste Beweis für die Lügen über Syrien, – aber sicherlich haben die gebildeten Leute dies kommen sehen? Und die Beweislast wuchs von Tag zu Tag weiter.“

„Aber nein. Die Reaktionen, die ich erhielt zeigten, dass niemand einen Bericht über diese OPWC-Enthüllungen wünschte, unabhängig davon, wie stark die Beweise zu sein schienen. Dimi Reider war einfach froh, sich weiterhin auf Bellingcat zu berufen, eine eindeutig zweifelhafte Organisation, anstatt die eigenen Journalisten, die mehr als in der Lage sind, ihre eigenen Nachforschungen anzustellen, ihren Job machen zu lassen.“

„Es war diese Erkenntnis, die mich veranlasste, Dimi in Frage zu stellen. Und als ich etwas tiefer grub, … kam heraus, dass Dimi Reider eine Kreatur ist, die vom Council of Foreign Relations, dem Think Tank der Wall Street, ausgebildet worden war und Gründer und Herausgeber eines vom Rockefeller Brother’s Fund finanzierten Magazins war. Er ist Mitglied im Club der Insider.“

Schließlich kommt Haddad zu dem Schluss:

„Dieser Interessenkonflikt mag anderen Journalisten in der Branche bekannt sein, aber ich kann nur wiederholen: Das ist für mich inakzeptabel.“

„Die US-Regierung ist ein schmutziges Bündnis mit denjenigen eingegangen, die am meisten vom Krieg profitieren und ihre Tentakel in alle Teile der Medien ausstrecken. Betrüger mit Verbindungen zum US-Außenministerium sitzen in Nachrichtenredaktionen rund um die Welt. Auch Redakteure, die keine offensichtlichen Verbindungen zum „Club“ der Herrschenden haben, haben nichts gegen diese Entwicklung unternommen. Gemeinsam filtern sie aus den Nachrichten heraus, was gemeldet werden kann und was nicht. Unbequeme Geschichten werden komplett blockiert. Infolgedessen stirbt der Journalismus schnell ab. Amerika geht bergab, weil ihm die Wahrheit fehlt.”

Mit diesen Worten hat Haddad die Wahrheit gesprochen. Und deshalb wird er auch nie wieder in einer Nachrichtenredaktion eines westlichen „Qualitätsmediums“ arbeiten. Denn dort ist das Gegenteil gefragt, die Kunst der Propaganda, des Tricksens, der Verdrehung und des Auslassens von wichtigen Informationen. Umso mehr liegt es an den alternativen Medien, gegenzusteuern und diese Lücken zu füllen. In diesem Sinne frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Quellen:

  1. https://www.sueddeutsche.de/politik/nach-mutmasslichem-angriff-chemiewaffenexperten-reisen-ins-syrische-duma-1.3937996
  2. https://kenfm.de/die-luegen-der-macht/
  3. https://tareqhaddad.com/2019/12/14/lies-newsweek-and-control-of-the-media-narrative-first-hand-account/
  4. https://www.dailymail.co.uk/news/article-7793253/PETER-HITCHENS-reveals-evidence-watchdog-suppressed-report-casting-doubt-Assad-gas-attack.html
  5. https://uk.reuters.com/article/uk-syria-crisis-chemicalweapons/chemical-weapons-body-defends-syria-attack-conclusions-after-leaks-idUKKBN1XZ1QH

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags

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Bildquelle:  STRINGER Image/ Shutterstock

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