Tagesdosis 20.2.2019 – Merkel wird noch vermisst werden

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Alle Erfahrung hat gezeigt, dass die Menschen eher geneigt sind zu leiden, solange das Übel noch erträglich ist, als sich durch Abschaffung der Formen, an die sie gewöhnt sind, ihr Recht zu erschaffen. Amerikanische Unabhängigkeitserklärung.

Standing Ovation für die Kanzlerin. Letzte Woche wurde in München eine Botschaft an die Welt gesandt, eine alte Botschaft: Wir können uns nehmen, was wir wollen. Niemand kann uns aufhalten. Wer uns daran hindern will, den werden wir zu unserem Sklaven hinunterbomben. Ihr werdet euch gefallen lassen, zu was wir uns berufen fühlen. Denn wir sind der Frieden, die Freiheit und die Demokratie, nach denen sich die ganze Welt sehnt. Wir sind diese Geschenke an euch. Mit euch sind wir Menschen gemeint, wir Untertanen.

Was ist der Trick daran? Es ist das Weismachen der Untertanen, dass der Staat, dass die Eliten und die Wirtschaft, nur einem Interesse dienen: Deinem Wohl, und dass das Behindern daran nur eine Tat eines bösen Führers sein kann. Es gibt sie, die bösen Mächte der Finsternis. Doch in Wahrheit dreht es sich dabei um folgende Tatsache: Fast alle Menschen nehmen lieber das Leiden und alles Übel auf sich, wenn sie nur nicht in Eigenverantwortung leben müssen. Täten sie mehrheitlich genau das, dann müsste die derzeit am meisten verkaufte Ware eine Mistgabel sein, um aufzubegehren. Sind die Menschen zu nachsichtig mit den Mächtigen, weil sie nicht verstehen, was gerade diese ihnen seit Jahrhunderten antun? Was haben sie ihnen angetan? Claude Frédéric Bastiat meinte dazu einmal sehr treffend Folgendes: Wenn das Plündern für eine gesellschaftliche Gruppe zur Gewohnheit wird, schafft diese Gruppe im Lauf der Zeit ein Rechtssystem, das ihre Gewohnheiten legalisiert, und eine Moral, die es glorifiziert. Besser kann man deren Trick, besser Betrug, an uns nicht beschreiben. Wir lernen zu glauben, dass Gutes für uns zu tun daran immer und immer wieder scheitert, da wir selbst zu blöd für das Gute sind. Wir zerstören es nämlich immer selbst, weil wir manchmal selbst nicht die Guten sind, einen Hitler wollen und so weiter. Merkt euch eins: Die Mächtigen sozialisieren ihre Schuldigkeit auf uns und immer wenn sie was komplett verbocken, dann reden sie uns ein, daran schuld zu sein oder sie tun so, als ob das Bereinigen dieses Bockmistes nur gemeinsam zu lösen sei.

Die Moral, die das alles glorifiziert, wird von den meisten Menschen im Westen deswegen fast religiös verteidigt, weil man es ihnen mit zahlreichen tiefenpsychologischen Tricks mit der Muttermilch ins Hirn eingefüttert hat. Und so hat sich die politische Sprache als ein System entwickelt, in dem die Lüge zur Wahrheit stilisiert wird, der Massenmord als demokratieschützend und als Freiheitstool Verwendung findet. Moralisch ist damit alles zu bekommen, was man bekommen will. Dieser ganze Trickkasten hat nur einen wirklich großen Haken: Er kleidet die gesamte Kultur mit dieser Lüge aus und mit der Zeit halten selbst die Klügsten diesen Trickkasten für den Baukasten, aus dem alle Wahrheiten nur so heraussprudeln. Selbst viele Wissenschaften und ehrbare Preise oder Auszeichnungen sind davon eingenommen. Das funktioniert ähnlich wie ein Virus. Wer in dieser Kultur ausgebildet wird, mit dessen Bildungsstätten ein paar Jahre in Kontakt kam, um dessen Hirn ist es dann meistens auch geschehen. Irreversibolo infallibilitatus Vermurksus, so könnte man dieses fast unheilbare Krankheitsbild nennen. Man zeigt dann auf seine ganzen Titel und weiß sich seiner trefflichen Klugheit sicher. Wahrlich, liebe KenFM’ler, ihr kennt das Spiel. Der Psychiater Hans-Joachim Maaz prägte dafür den passenden Begriff der Normopathie.

Bei der letzten Munch Security Conference, der Münchener Sicherheitskonferenz, vom 16. bis 18. Februar 2019, glänzte die deutsche Kanzlerin und Stimmen wurden laut, die mahnten, dass man die Kanzlerin bald sehr vermissen wird. Sie, die Bundeskanzlerin, ist nämlich die letzte Kronzeugin einer Epoche, der man nichts anderes wünschen kann, als ihr schnelles Ende. Es ist das Zeitalter, das als Handelsgesellschaft vor vielen Jahrhunderten begann und nun als Korporatismus, als Oligarchie enden wird. Davon will die Kanzlerin jedoch nichts wissen. Und so schiebt sie weiterhin alle Partner dazu an, sich eine weitere Scheuklappe in das Hirn zu fräsen. Sprich, noch mehr Militärausgaben und noch strikteres Sicherheitsgebaren an den Tag zu legen. Und so forderte der Chef dieser Konferenz, Wolfgang Ischinger ein Hochamt für Europa. Europa muss für sich selbst sprechen und handeln und zu einem global handlungsfähigen Akteur werden. Denn das System internationaler Beziehungen sei ziemlich kaputt. Ist das der Versuch Deutschlands, über den Deckmantel eines vereinten Europas, seine Vormachtstellung in der Welt zu festigen? Europa, das ist ein riesenhafter Lutscher, der von der Zunge Deutschlands genüsslich abgelutscht wird.

Auch die Verteidigungsministerin mahnte an, Zitat Anfang: Wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen. Gerade wir Deutschen. Zitat Ende. Gerade wir Deutschen wissen, dass wir noch mehr Rüstungsausgaben tätigen müssen, dass wir uns noch stabiler aufstellen müssen, bundeswehrmäßig? Heiko Maas wandte dort ein, Zitat Anfang: Wir dürfen nicht in wenigen Jahren verspielen, was in vielen Jahrzehnten aufgebaut wurde. Zitat Ende. Dem wachsenden Nationalismus und Populismus will Heiko Maas weltweit eine Allianz der Multilateralisten entgegensetzen. Eine Allianz der Multilateralisten? Er meinte sicher eine Allianz der imperialistischen Speichellecker. Und wenn Trump dem Zug nicht mehr vorstehen will, so wird ganz sicher irgend ein deutscher Depp das wieder versuchen. Oder eine Deppin? Frauenpower mal ganz anders?

Ein Tag vor der Konferenz unterschrieben der französische Staatspräsident Macron und die deutsche Regierungschefin Merkel einen Vertrag zur gemeinsamen Rüstungsarbeit, damit sich die beiden Partner nicht ständig in die Quere kommen, weil sie einzeln Drittstaaten mit Waffen beliefern und dadurch Zwist entsteht. Ja, diese Bombengeschäfte. Wäre ja zutiefst traurig, wenn dadurch zwischen diesen beiden Freunden böses Blut fließen würde. Und dann der alte Maier, eh, Entschuldigung, der Bundeswirtschaftsminister Altmaier dazu, Zitat Anfang: Richtig ist, dass wir ein Interesse haben, mit unseren französischen Freunden darüber zu reden, unter welchen Voraussetzungen Waffensysteme, die wir gemeinsam entwickeln und herstellen, auch in andere Länder exportiert werden können. Der CDU-Politiker wies darauf hin, dass Deutschland eine sehr restriktive Rüstungspolitik habe, Frankreich dagegen nicht. Deshalb müssen wir über gemeinsame Regeln und Kompromisse reden. Wenn es eine Einigung gebe, werde die Regierung den Bundestag darüber informieren. Ansonsten würden solche Fragen im geheim tagenden Bundessicherheitsrat besprochen, nicht jedoch vor laufender Kamera. Zitat Ende. Eigentlich erübrigt sich jetzt jegliches weiterschreiben. Denn, hört man zwischen den Zeilen, so hört man, dass wir, also wir als Gesellschaft, denen komplett egal sind. Wahlen legitimieren eben bloß deren Handlungen. Zu mehr sind sie nicht vorgesehen. Der Bürger bürgt dann für all den Mist, den die sich haben einfallen lassen. Weichziele heißen sie im Militär, Schuldenziele in der Wirtschaft. Wirtstiere für Parasiten. Ja, das sind wir für sie, Wirtstiere.

Die USA, Russland und China erteilten der Konferenz übrigens eine Absage an einen erweiterten Abrüstungsvertrag. Was bedeutet, dass diese Drei ihr Century schon längst in einem Maßnahmekatalog, ohne die EU, also ohne die alte westliche Vormachtstellung, eingetütet haben. Merkel ist eben weder eine Führungsperson, noch ist ihre Macht so etwas wie die Speerspitze des Euros oder der EU. Merkels EU wird untergehen. Und damit sich dem auch niemand in den Weg stellen kann, hat sie ihre Nachfolge geschickt eingefädelt. Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, sagt selbst über sich, dass kein Weg an ihrer Kanzlerschaft vorbei führt, kurz AKK, sprich: kack. So wird es weitergehen. Und Trump? Der lud kurz nach der Konferenz dazu ein, den Iran als ganz ganz böse zu klassifizieren. Knapp sechzig Ländervertreter waren zugegen und viele von ihnen kauften von den USA, was das Zeug hielt; Rüstungsinteressen, versteht sich. Gegen Russland und gegen den Iran. Tja, früher war es das Weihwasser, das gegen das Böse half. Aber lassen wir das.

Alle die noch glauben, es bliebe alles beim Alten, die Nachkriegsordnung sei auf ewig auch die Weltordnung, haben sich im gegenseitigen Beifall einem Nach-mir-die-Sintflut-Denken ergeben. Diese Sintflut, hinter der sich ein jeder dieser elitären Wichte versteckt, ist die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist die Projektion einer aufkommenden Ahnung, dass man den Karren tief im Dreck eingefahren hat. Doch bliebe sie doch bloß an der Machtspitze dieses bekloppten und bescheuerten Wertekanons, so blieben sie unschuldig an der Sintflut, die als Tsunami die nachfolgenden Generationen in unbeschreibliche, noch nie da gewesene Katastrophen stürzen wird. Ob diese Generationen unsere Mutti Merkel noch vermissen werden oder ob sie sie lieber wie radioaktiven Müll versenken will, bleibt abzuwarten. Das ihre Halbwertszeit länger strahlen wird, als alle vorherigen deutschen Regierungschefs, mit Ausnahme des Führers, bleibt abzuwarten. Außerhalb dieses neurotischen Vereins wird dich, liebe Angela Merkel, niemand vermissen.

Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei. Oswald Spengler.

Das ist der Grund, liebe Angela Merkel, weswegen sie dich vermissen werden, weswegen du viele Preise bekommen hast und weshalb sie aufsehen und klatschen. Sie sehen in dir ihre Erfüllungsgehilfin. Du hast wirklich ein Riesenglück, dass du in Deutschland die Regierende bist. Die Deutschen sind krankhaft gehorsam, rühren keinen Finger, wenn es ihnen nicht ein Gesetz erlaubt, bleiben in ihrer intellektuellen Blase, um sich selbst zu verherrlichen oder denken nicht über ihre Vereinssatzung hinaus. Wenn nach dir Kanzlerin AKK kommt, dann stört das die Deutschen mehrheitlich auch nicht. Die Wiedergutmacher werden alles erdulden und das alles als Wiedergutmachung einer Zeit verstehen, in der sie weder geboren waren, noch an der sie sich schuldig gemacht haben. Und sie werden so nie verstehen, dass sie regiert werden, weder von Merkel noch von AKK, noch von irgendwem, der heute lebt.

Ein induziertes Trauma, das nicht verarbeitet, noch als solches erkannt wird, wird seine Metastasen, sprich Konfliktgenese produzieren und seine Träger ganz arg in die Irre lenken. Die Träger hingegen werden denken: Was ist das Leben doch schön, solange wir projizieren können. Alles wäre noch schöner, wenn du nicht so fies wärst. Daher laden solche jedes Feindbild ein, dass sich dazu anbietet. Denn dadurch erkennen sie nie, dass etwas ganz Grundlegendes mit ihnen nicht stimmt. Und das mit dem anderen eigentlich alles okay ist. Man müsste hierzu mal anfragen, wem so ein Irrsinn eigentlich zu Gute kommt? Mir fiel da schon was zu ein. Und dir?

Quellen

https://www.n-tv.de/politik/Merkel-wird-noch-vermisst-werden-article20861546.html
https://www.n-tv.de/politik/Sicherheitskonferenz-zelebriert-Hochamt-fuer-Europa-article20860424.html https://www.n-tv.de/politik/Paris-und-Berlin-stimmen-Waffenexporte-ab-article20860302.html https://www.merkur.de/politik/akk-rechnet-als-naerrische-putzfrau-mit-bundesregierung-ab-viel-geschwaetzt-und-nichts-beschlossen-zr-10902396.html
https://www.youtube.com/watch?v=G5KilKdGlg8

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13 Kommentare zu: “Tagesdosis 20.2.2019 – Merkel wird noch vermisst werden

  1. Achtung, hier spricht ein Ketzer: Ich mag Angie und finde sie äußerst sympathisch. Und ihr alle, die ihr ihr ans Zeug flickt, was ihr nur könnt, ihr tut es auch. Zwar heimlich nur, aber ihr mögt sie! ALLE werden sie vermissen.

    Angie ist wie wir, mindestens aber wie die meisten von uns: Aufgaben sind dazu da, übernommen zu werden, und Bangemachen gilt nicht. So wurde sie zuerst Parteivorsitzende und später Kanzlerin. Ganz einfach deshalb, und aus keinem anderen Grund. Ihre Großartigkeit liegt in genau dieser Bescheidenheit. Und war er nicht großartig, jener so bescheiden daherkommende, aber unerhört aufrührerische Satz vom russischen Gasmolekül, das ein russisches Gasmolekül bleibt?! Als sie dies fest und bestimmt aussprach, war sie da nicht eine Jeanne d’Arc, la Pucelle, die Jungfrau, die sich mit unzerstörbarem Mut gegen die vom Inselreich eingebrochenen Invasoren stellt?! Und habt ihr nicht den Stolz gesehen in ihr, jenen unnachahmlich echten Stolz aller Widerständler des Herzens! Ihr alle wißt, wer sie ist: Eine von uns.

    Ist ein Helmut Kohl zu vermissen; oder ein Willy Brandt, Ziehkind von Eleanor Dulles; oder ein Franz-Josef Strauß, Helmut Schmidt, Erich Honecker oder der „Wie war ich, Doris?“ Diese alle waren Verkörperungen der Macht, einer Macht, die sie nicht besaßen. Angie verkörpert das, was sie tatsächlich besitzt, die Nichtmacht. Und sie tut dies mit der Größe eines Menschen, der um den Unterschied weiß zwischen dem Schaufenster, dem Laden und der Fabrik der Macht. Sie macht uns nichts vor, sie ist zu ehrlich, um auch nur zu versuchen, uns für dumm zu verkaufen. Sie glaubt fest an uns und daran, daß wir verstehen, auf wen allein es ankommt. Muß dies ausgesprochen werden? Nein, nicht auf das Volk! Aber irgendwie auch doch, folks, falls wir die Größe besitzen, nicht volksam zu sein. Ja, Angie, wir verstehen. Und mögen dich. Auch wenn wir es nicht zeigen und dich nicht wählen. Von allen warst du bisher die beste. Mehr ist von einem Politiker nicht zu verlangen. Ciao, bella, Dir ein langes und glückliches Leben!

  2. Und die Frau Merkel darf gerade jetzt nicht aus dem Amt, weil ein Staat ohne Führung leicht gestürzt werden kann, es geht um unser aller Arsch. Nachdenken! Sorry ist meine Meinung, man lernt so aller Hand im Geschichtsunterricht.

  3. Mag sein dass es alles war ist. Jedoch muss die Bevölkerung strategisch denken, sonst ist man echt ein Schaf „Meeeeee“ wie der Herr Mausfeld bereits erkannt hat. Wie stürzt man Regierung und errichtet Diktatur? Richtig das „Volk“ wird aufgebauscht, folgerichtig gibt es bürgerkriegsähnliche Zustände. Dann kommt der Retter auf einem weißen Pferd geritten und verspricht das Blaue vom Himmel. Am Ende entpuppt sich derjenige als ein Diktator der uns Schäfchen schlachtet. Die Lage ist ernst Diplomatie ist gefragt. Ab jetzt müssen wir das Zepter dem Parlament überlassen sonst ist Europa auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Unbedingt in diesem Kontext den Beitrag zum tiefen Staat anhören. Und ich sag euch in mir kocht es auch.

  4. Einer der Besten Kommentare von Rüdiger Lenz.
    Eindringlich ohne zu dick aufzutragen.
    Vielen,die ich kenne,geht es viel zu gut um einen Grund zu haben den Kopf aus dem Sand zu ziehen.
    Nichtmal das Thema Umweltzerstörung weckt die auf.
    Frieden,Freiheit!
    dum spiro spero

  5. Danke! Damit ist alles gesagt und der Tod der Nation in Beton gegossen. Was sind wir für Feiglinge und Kinderhasser…außer wenn sie kaffeebraun sind…Adé, wir werden geschlachtet und freuen uns darüber…

  6. Vom wem sprechen und für wen handeln die vom Volk Gewählten eigentlich? Wenn die Grinsekatze (Flinten-Uschi) davon spricht, dass wir mehr tun müssen, gerade wir Deutschen, dann spricht sie bestimmt nicht im Namen der Mehrheit der Bürger. Das Nato-Strichmännchen Maas mahnt an, dass wir nicht in Jahren verspielen dürfen, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Damit meint er doch bestimmt seine eigene Handlungsweise, die der Aufbauarbeit von Egon Bahr und Willy Brandt diametral entgegensteht. Und Altmaier möchte militärisch mit Frankreich zusammenarbeiten und dabei die restriktive deutsche Rüstungspolitik in einem Kompromiss mit den Nachbarland verwässern. Halten uns diese Politik-Darsteller für blöd? Man sollte ihnen täglich den Text des von ihnen geleisteten Amtseides unter die Nase halten.

  7. Sorry, ist nicht böse gemeint, aber diese Vorlesestimme läüft mir gar nicht gut rein. Die Inhalte der Tagesdosis sind aufregend genug, finde ich, das darf gerne entspannter gelesen werden.

    Vielleicht bin ich ja mit dem Eindruck nicht alleine?

    LG

    • Ich bin dazu übergegangen selbst zu lesen und Musik zu hören.
      Eine der schönsten Sachen der Welt und sie hat mir geholfen nicht total depressiv zu werden seit ich mich wieder intensiver damit befasse.
      Frieden,Freiheit!
      dum spiro spero

    • Du hast absolut recht. Ich will niemanden beleidigen, aber die Stimme gefällt mir überhaupt gar nicht und ich finde sie super anstrengend.

    • Stimmt,da passt lesen nicht…
      Davon abgesehen,die beiden bewährten Stimmen sind besser.
      Von mir bitte ach nur als konstruktive Kritik werten.
      Wir stecken aber nicht in der Redaktionsmaterie von KenFM drin.
      Krankheit oder Urlaub sind dafür schonmal Gründe und besser als gar keine ist’s allemal.
      Frieden, Freiheit!
      dum spiro spero

  8. Es nützt vermutlich dem seltsamen Doktor der den unwissenden Patienten ausnützt indem er ihn Bomben bauen und abwerfen lässt natürlich nur im Sinne der Menschenrechte, Demokratie, der Liebe, des Friedens und zum Wohle aller so dass sich sein Profit maximiere und sein Vermögen vermehre, als das vom Doktor.

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