Tagesdosis 20.4.2019 – Raus aus dem Krieg – raus aus dem Gedankengefängnis

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus. Für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Gegen Aufrüstung und Umweltzerstörung. Fluchtursachen beseitigen. Für ein solidarisches Miteinander. Das und ähnliches ist in den Aufrufen der Friedensbewegung zu den diesjährigen Ostermärschen zu finden, die dieser Tage in Dutzenden Städten bundesweit stattfinden. Eigentlich müssten Millionen Menschen dabei sein. Gerade jetzt. Denn die Welt wankt. Nie fuhr die Rüstungsindustrie so hohe Profite ein wie heute. Das weltweite Elend, erzeugt durch Kriege mit und ohne Waffengewalt, ist immens. Ein gesunder Mensch kann das nicht wollen.

Doch die erhofften Millionen werden aller Wahrscheinlichkeit nach wieder nicht kommen. Nicht an diesem Osterwochenende, nicht zu irgendeiner anderen für dieses Jahr geplanten Friedensdemonstration. Die sich engagieren, laufen gegen Mauern, Mauern in den Köpfen, Mauern in den Herzen, Mauern der Müdigkeit, der Trägheit und der Ignoranz. Doch viele der Engagierten stehen auch vor ihren eigenen Mauern.

Gemeint sind jene Mauern, die unser Denken systemkonform eingrenzen. Nein, der Diskurs im Kapitalismus ist nicht egalitär. Er ist so wenig egalitär, wie die nach Eigentum an profitablem Vermögen gestaffelten Hierarchien. Der Diskurs der Massen ist autoritär strukturiert. Große Medienkonzerne verfügen über eine enorme Deutungs- und Meinungsmacht. Dauerbombardements mit zielgerichteter Stimmungsmache haben die Köpfe in feste Denkschemen gepresst. Die Prämissen werden durch eine Systemlogik gesetzt, die nicht hinterfragt wird. Selbst in hitzigen Debatten werden Begriffe wie Markt, Staat, Lohnarbeit und Nation nicht reflektiert, sondern als Diskussionsgrundlage hingenommen.

Denn man will nicht abseits dieser ominösen „Mitte“ stehen, dieser viel gelobten vermeintlichen Mehrheit. Wer sich nicht anpasst, gilt als Außenseiter. Was werden die anderen sagen, wenn ich mich mit Außenseitern zusammentue? Kapitalismus ist somit auch ein Gedankengefängnis, das die Reflexion der sich krisenbedingt sichtbar häufenden sozialen Verwerfungen und ökonomischen Missstände verhindert.

Wer konkret über Eigentumsverhältnisse, systembedingte Prozesse der Konzentration von Kapital und Macht sowie die strukturelle Beherrschung und Ausbeutung der Mehrheit durch eine letztlich gewalttätige Minderheit spricht; wer also die Ursachen für Krieg, Armut und Elend benennt, der überschreitet den von oben gesetzten Rahmen. Er gilt als linksextrem, als persona non grata, als Feind der angeblich freiheitlich-demokratischen Grundordnung, als ideologisch verblendet, als Schmuddelkind, mit dem man nicht spielt.

Die von verzweifelten, aber ungemein mutigen Berliner Mietern ausgehende Initiative für die Enteignung von zockenden Immobilienkonzernen zeigt dieser Tage, wo wir im Diskurs stehen. Politiker und Konzerneigner jammern in den Medien, geißeln die Forderungen als bösen Sozialismus, als Eingriff in die heiligen Märkte. Nur andersherum, wenn es um Enteignungen normaler Menschen im Sinne von Konzernen geht, nennen sie es freie Marktwirtschaft. Wir lernen daraus etwas, was wir schon längst wissen können: Im Kapitalismus geht es nicht um Menschen. Es geht, wie der Name schon sagt, um Kapital, also um das permanente Mehren von verwertbarem Vermögen durch Auspressen der zur Lohnarbeit gezwungenen Vermögenslosen.

Nur darum geht es. Und weil Profit der einzige Selbstzweck dieses Wirtschaftssystems ist, zählt der Mensch darin nichts. Die Propaganda, wonach jeder alles werden könne, ist gelogen. Wer sich nicht dem heiligen Markt unterordnet und ihm hingibt wie einem alles bestimmenden Gott, dem droht nichts weniger als der ganz tiefe Absturz. Doch genau dieser Markt ist es, der die Klassenhierarchien festnagelt, die Ausbeutung stabilisiert, Kriege forciert und – im Sinne des Systems – legitimiert. Der gelobte Markt ist die abstrakte, weil unsichtbare Domina, die jedes Handeln und Denken der Individuen lenkt und die Realität verschleiert.

In der Realität nämlich wäre der Mensch aufgrund der entwickelten Produktivkräfte längst in der Lage, jedem Erdbewohner ein gutes Leben zu sichern. Niemand müsste mehr hungern oder an heilbaren Krankheiten sterben. Die wahnsinnige Überproduktion für die Müllhalde könnte einer bedarfsgerechten Wirtschaft weichen. Umweltfreundliche Technologien könnten unsere Lebensgrundlage schützen. Kreative Köpfe bekämen endlich Raum. Die Grundlage ist da für eine Gesellschaft, in die sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringen und die jedem nach seinen Bedürfnissen geben kann. Für eine Welt der Kooperation – ohne Krieg, Flucht und sinnlose Zerstörung. Der Markt, die heilige Profitmaschine, lässt genau das nicht zu.

Es gibt viele Lügen, die kursieren und massenhaft geglaubt werden. Es sei kein Geld für mehr Rente, gute Krankenhäuser und bessere Pflege da, heißt es zum Beispiel. Also bitte: Wo Milliardäre in zwei Tagen eine Milliarde Euro für eine Kathedrale aus der Portokasse schütteln, soll es nicht reichen für ein würdevolles Leben aller? Wo acht Superreiche so viel besitzen wie die ärmere Hälfte der gesamten Weltbevölkerung, soll nicht genug für zwei Millionen vom Hungertod bedrohte jemenitische Kinder da sein? Wo immer größere Warenmassen direkt auf der Müllhalde landen, sterben täglich 30.000 Menschen, vor allem Kinder, an Unterernährung, schmutzigem Wasser und dadurch bedingte Krankheiten.

Es ist der sichtbare Wahnsinn selbst, der die dummen Ausreden der prassenden Kriegstreiber und Sklavenaufseher, es sei nicht genug für alle da, als Lügen enttarnt. Doch in einer Welt, wo der Wahnsinn zur Normalität geworden ist, nehmen ihn selbst jene als gegeben hin, die unter ihm leiden.

Ein möglicher Ausstieg aus dem Wahnsinn liegt abseits der vorgegebenen Denkkategorien. Menschen können kein Geld essen, aber denken in Geldwerten. Die Nationen mit ihren Staatsapparaten schuf die herrschende Klasse, um die Unterdrückung der Massen territorial zu managen. Doch die unterdrückten Massen huldigen dem Apparat ihrer Aufseher wie einem Familienersatz. Ja, sie begreifen ihre Sklaventreiber gar als ihnen gleich, während sie ihresgleichen aufgrund äußerer Merkmale oder schlicht der Herkunft als Bedrohung empfinden. Das kapitalistische Gedankengefängnis lässt das Irrationale rational erscheinen, als unausweichlich, als gottgegeben. Und was eigentlich normal wäre, wird als verrückte Utopie verworfen.

Wir spielen die Gewalt der Herrschenden untereinander nach, während wir die Gewalt der Unterdrückung, in Deutschland noch gut verpackt hinter der Fassade der bürgerlichen Demokratie, verdrängen. Wir sind zu gedankenlosen Konsumenten verkommen. Wir blenden gemeinschaftlich aus, dass sich die Produktivkräfte in den letzten 200 Jahren weiterentwickelt haben. Dass ein voller Supermarkt in Deutschland nicht mehr denkbar wäre ohne die bettelarme Textilarbeiterin in Indien, ohne die schuftenden und früh sterbenden Kinder in kongolesischen Bergwerken, ohne die in spanischen Gemüsegärten von global agierenden Firmen wie Sklaven ausgebeuteten, völlig entrechteten Flüchtlinge. Auch das ist Krieg.

Hinter jedem Krieg auf dieser Welt stehen wenige Profiteure und viele Handlanger. Ob die Massenmorde im Jemen, in Syrien und anderen Ländern, oder ob eine Zwangsräumung im Berliner Wedding: Am Ende sind es die Gewehrläufe ihrer Waffen, die uns in Schockstarre versetzen. Die allzu viele dazu bringen, ihre Aggressionen auf Unschuldige zu projizieren, die Realität umzudeuten und sich zu weigern, sich überhaupt mit ihr zu befassen.

Doch es ist Zeit, aus der systemimmanenten Denkblockade herauszukommen und sich entsprechend zu organisieren. Es ist Zeit für die Friedensbewegung, radikaler und kompromissloser an die Ursachen zu gehen. Es ist Zeit, dass sich Massen überall auf der Welt einer solchen Friedensbewegung anschließen. Wir sind viel mehr als sie. Denn die Zerstörung des Planeten durch den kapitalistischen Wahnsinn schreitet voran. Ja sicher, aus der Geschichte ist bekannt, dass keine herrschende Klasse je mit Wattebällchen aufzuhalten war. Dass warme Worte sie nicht daran hindern werden, ihre Waffen zu gebrauchen. Macrons Terrortruppen lassen grüßen.

Aber die herrschende Klasse muss aufgehalten werden, wenn wir unsere Leben und die unserer Kinder retten wollen. Dieses Ziel kann unter heutigen Bedingungen nur noch global erreicht werden. Friedliches Miteinander auf einem bestimmten Terrain kann nicht durch Aggression und Gewalt, durch Niederdrücken anderer Menschen im Außen erkauft werden. Entweder besiegen wir den kapitalistischen Wahnsinn, oder er besiegt uns. Für die ärmeren 90 Prozent der Weltbevölkerung werden keine Rettungsboote da sein.

Kapitalismus stellt Profite vor Menschenleben – vor jedes Menschenleben. Das ist asozial, das ist Krieg; der Krieg ist allgegenwärtig und er hat viele Fassaden. Wir können uns entscheiden. Wir können ihre Befehle ausführen, uns freiwillig in ihren Markt eingliedern, auf unsere Klassengeschwister in ihrem Auftrag schießen und ihre Gewalt, mit der sie uns knechten, untereinander nachahmen.

Wir können aber auch den Anfang machen und aus ihrem Gedankengefängnis ausbrechen. Wir müssen nicht so asozial sein wie sie. Es muss klar werden: „Nie wieder Krieg“ geht nur ohne Kapitalismus. Denn der trägt ihn in sich, wie die Wolke den Regen.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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17 Kommentare zu: “Tagesdosis 20.4.2019 – Raus aus dem Krieg – raus aus dem Gedankengefängnis

  1. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Autorin erkennen wird, wie sehr sie selbst aus einem Gedankengefängnis heraus die Welt betrachtet.

    Leider wird aber das Brett vorm eigenen Kopf nicht wahrgenommen, während man sich ausgiebigst mit den Splittern in den Augen der anderen beschäftigt. (Ich nehme mich da nicht aus. Ohne ständige Selbstüberprüfung geht man in den Konzeptwelten so leicht verloren und sieht nicht mehr, sondern denkt.)

    Roland Baader vor 18 Jahren: „Totgedacht; warum Intellektuelle unsere Welt zerstören“

    Oder hier auf der Achse des Guten: https://www.achgut.com/artikel/intellektuelle_im_kreisverkehr

    • „Aber die herrschende Klasse muss aufgehalten werden..“ – „Dieses Ziel kann unter heutigen Bedingungen nur noch global erreicht werden.“

      Wir besiegen die Globalisierung durch Globalisierung, kämpfen gegen den Staat mit einem neunen Staat, den Materialismus durch Materialismus…

      Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln!

      Lasst und doch reden über den vorgestellten status quo nach der Beseitigung des Bösen – wie auch immer das geschehen mag.

      Was kommt nach dem Materialismus?

  2. Mir ist ein Satz aufgefallen:

    „Doch die unterdrückten Massen huldigen dem Apparat ihrer Aufseher wie einem Familienersatz.“

    Seit 100 Jahren agitieren Kommunisten und Sozialisten, aber Revolutionen fraßen ihre Kinder, nur warum?
    Wenn die Eltern Aufseher waren, die das Kind unterdrückten, dann BRAUCHEN diese Leute genau so einen Apparat.
    (Außer die Leute thearpieren sich, aber die meisten richten sich lieber mit ihren Störungen ein, z.B. in so einem Unterdrückungs-Apparat.)
    (vgl. auch letzte „Positionen“ was Maaz sagt über Leute, die in gewalttätigen Beziehungen sind, WEIL die Beziehungen gewalttätig sind)

    Zurück zum Ausgangspunkt:
    „Doch die unterdrückten Massen huldigen dem Apparat ihrer Aufseher wie einem Familienersatz.“
    Wenn die Eltern Aufseher waren, die das Kind unterdrückten, dann ist es egal ob äußerlich das System Kapitalismus oder Kommunismus oder wasauchimmer ist – die Leute machen aus dem äußeren System das, was sie innerlich sind, die Leute machen aus jedem System so einen Unterdrücker-Aufseher-Apparat.

    Also müsste eine Generation mit Begleitung und Beziehung aufwachsen, anstatt mit Bevormundung und Erziehung – und erst eine Generation, die innerlich anders ist, kann Äußeres anders gestalten.

  3. Sehr gut auf den Punkt gebracht, danke Susan Bonath.
    Tja, liebe Plutokraten, der Ungerechtigkeit-Ballon könnte durch Mistgabeln schneller zum Platzen gebracht werden als ihr „Kaviar“ sagen könnt.
    Eine gelbe Weste im Straßenverkehr bedeutet Warnung. Ist halt ein Signal…

  4. Wenn wir die kapitalistische Wirtschaft mit einem Monopolyspiel vergleichen, dann sind nicht die Leute mit der Schlossallee und der Parkstraße das größte Problem, sondern derjenige, dem das Spiel gehört, der die Banknoten austeilte, das Spielbrett am Ende mit allen Häusern, Hotels und Spielsteinen zusammenrafft und wieder in seine Box packt. In der Realität ist diese Phase des Zusammenpackens aller Spielutensilien samt Spielbrett der kapitalistische Krieg. Krieg ist die Stunde der Wahrheit, wo offenbar wird, dass alles Geld, dessen aufgedruckten Beträge wir benutzten, um untereinander Waren zu verrechnen, welches wir gutgläubig als unser in Zahlen gespiegeltes Eigentum ansahen, von Anfang an eine Schuld war und nach wie vor der Besitz des Geldschöpfers ist und somit auch alle Hotels und Häuser, die wir im Laufe einer Spielrunde damit errungen haben am Ende wieder in seiner Box landen. – Wir müssten unsere eigene Währungsreform, unser eigenes Zahlungsmittel unsere eigene Wirtschaft unsere eigenen Spielregeln in diese Welt bringen, was letztlich eine außergewöhnliche Arbeit von außergewöhnlich ausdauernden, standhaften, gebildeten und unbestechlichen Menschen in eine ehrliche Richtung des Wirtschaftens und Bewertens bedeutet. Solange wir uns jeden Monatsanfang auf unseren Anteil eines Geldes freuen, welches zu über 90% der Plünderung, Enteignung, Übervorteilung und dem „Hinterdaslichtführen“ von Menschen überall in der Welt und gleichzeitig dem Aufrüsten und Stimmungsmache gegen diese Menschen dient, solange wir in einem Denken verhaftet sind, welches ungefähr lautet: „Das einzige, was mir persönlich fehlt zu einem effizienten antikapitalistischen Projekt, ist das nötige Kapital dazu“, ist uns bei aller analytischen Kritik, wirklich nicht zu helfen; solange bleiben wir ein Teil dieses Spiels. Heute lautet die intrinsische Warnung der kriegerischen „alles zurück in die Box Endphase“ von MONOPOLY nicht mehr: Wir erschießen dich, sondern wir pulverisieren dich, wenn du nicht gehorchst und alles hergibst. (Diese Aussicht erinnert mich an den Film „Manche mögens heiß“ und der darin vorkommenden Mafiageburtstagsfeier in einem netten Hotel der amerikanischen Westküste.) – Bei aller Malaise gibt es schon sehr viele, die zu den nötigen Schritten, raus aus diesem blöden Spiel bereit sind. Sie mit uns müssten diesmal eine Währungs- und Geldreform zuwege bringen, die vor einem Krieg ein neues Geld erschafft und nicht danach. Wir brauchen ein allgemeines Bewusstsein für die Notwendigkeit zu solch einer Währungsreform. Ansonsten landet die gesamte Menschheit, im Zuge des „Zurück in die Box“ in einem Desaster, in dem diesmal wirklich alles „twintowermäßig“ pulverisiert würde. Das war es dann mit Monopoly, aber auch mit der Menschheit.

  5. Nun ja, ist Ostern. Da muss man was mit Ostermaerschen machen oder darueber schreiben oder was mit Ostereiern.
    Wie waers mal zurAbwechslung, sagen wir in Berlin eine Stadtwohnwicklungsgenossenschaft zu gruenden, in der jeder mit einem Tagesbetrag von 1 Cent pro Tag, solange er Berliner Buerger bleibt voll stimmberechtigter Genosse und Teilhaber wird.
    Ziel: sobald es genug Teilhaber fuer das Mindestquorum in Berlin sind, stimmen alle ab, welches Buergerbegehren eingebracht werden soll und tun das.
    Vorteil:
    bei einer Million kommt kein Senat, kein Berliner Kapitalist, keine Wohnbaugesellschaft mehr
    an diesen Buergern vorbei und deren Kriegskasse ist in 1 Jahr bereits bei 3,65 Mio Euro, nach 1,5 Jahren konnen diese Buerger ihre eigene Bank gruenden, die Ausfallbuergschaften fuer neue Wohnprojekte gebe koeente. Um z. B. mit welchen Kapitalisten ueber Stadtentwicklungsprojekte zu verhandeln, scheiss auf alles, was Lederer oder sonstge Parteifuzzies in Berlin sonst noch so wollen.
    Ich hielte sowas fuer zielfuehrender, als bei Kenfm auch noch so sprachgegabt ueber die Gesellschaft uns sonst noch alles zumzuraesonieren.

    • @ Ursprung
      Oder auch im produktiven Bereich, warum sich von jemandem anderen ausbeuten lassen, wenn man sich „selber ausbeuten“ kann?
      Jeder kann zusammen mit anderen eine Firma gründen, ob GbR, GmbH oder Genossenschaft.
      Wenn das Grundprinzip ist, dass alle gleiche Eigentumsanteile besitzen und alle gleichen Anteil an Arbeit leisten, dann haben auch allen gleich viel vom Gewinn.

      Das einizge Problem scheint mir Menschen vor Ort zu finden, die mitmachen.

    • An Andreas:
      Ja, Gemeinwohloekonomie. Unser Hirn koennte das auch. Der Frame laeuft aber nicht so, u.a. aufgrund der hoerigen Medien.
      Gemeinwohloekonomie koennt sich zunaechst mal einigen Spezialfeldern wieder ueben, Kindergaerten, privaten Schulen, wohnen, Meierei, Kaeserei, Oeko-Landbau, Genossenschafts/Teilhaberbanksystem etwa. Das sind zwar keine Zentralfelder der Wirtschaft aber Uebungsfelder moeglicher Bewusstseinswende.

  6. Zum weitgehend gleichen Personenkreis, dem weitgehend gleichen Milieu, das Frau Bonath beschimpft oder beleidigt, gehörten 1934 jene, welche die Publizierung von Büchern des herausragenden deutschen Schriftstellers [Schreibender ist Ausländer] und integren Persönlichkeit, Oskar Maria Graf, verhinderten, weil er, der Wahrheit entsprechend, nicht schmeichelhaft über das damalige SP-Establishment und dessen Anhang schrieb. Graf machte 1934, also Jahre vor Holocaust und 2ter Weltkrieg, live und nicht im Nachhinein, dieses Establishment* (G. Orwell nennt sie die «Mittleren»*) wegen ihrem orientierungslosen, inkonsequenten Handeln und unterwürfigem Lavieren und Paktieren massgeblich mitverantwortlich für die Hitler-Diktatur.

    Die gleiche widersprüchliche, zwiespältige, opportunistische Giftmischung betreiben in ihrer Lebens- und Weltfremdheit heute auch «Alternativmedien» welche sich, ganz im Gegensatz zu Graf, sich fürchten, die wirklichen Feinde beim Namen zu nennen. Es ist also heute wieder der gleiche Verrat im Gange wie damals. Graf war kein Hellseher, sondern hatte ganz einfach gesunden Menschenverstand und Beziehung zur Wirklichkeit. Viel wichtiger als das notwendige Rüstzeug an Wissen war bei ihm das menschliche Gespür für das Wesentliche und Naheliegende.

    Das damalige SP-Establishment hatte Oskar Maria Graf dies umgehend mit Publikationsverhinderung, also mit Entzug von Existenzgrundlage und Entzug von Meinungsfreiheit heimgezahlt. Auch in der Schweiz und Frankreich. Im gleichen Jahr hatte dieselbe Gilde die österreichische Arbeiterschaft, ihre «Genossen», im Aufstand gegen die Faschisten im Stich gelassen. Und dies ist bekanntlich bei weitem keine Ausnahme.

    Gehorsamkeit, Autoritätshörigkeit und Personenkult (alles Tabuthemen!) grassieren, wie man auch in Artikeln und Kommentaren feststellen kann, wie eh und je weiterhin. Auch ausserhalb Deutschlands. Es wird persönlich und beleidigend reagiert, wenn Autoritäten, Obrigkeiten hinterfragt, in Frage gestellt werden (Auch Schreibender musste damit Erfahrungen machen).

    Die Angst unserer Establishments, Eliten, Intellektuellen, privilegierten Bildungsmilieus oder wie man sie auch immer bezeichnen mag und ihr Anhang ist mit den Händen zu greifen. Die Angst davor, es könnte plötzlich dort angesetzt werden, wo es konstruktive Veränderungen bewirken könnte – Bei ihnen. Also bei den Stützen der Machteliten ohne die deren Macht gar nicht erst möglich wäre.

    Sie haben ganz offensichtlich auch Angst vor Frau Bonath. Dabei hat sie in ihren Publikationen NOCH NICHT EINMAL die gesellschaftlichen Strukturen resp. Machtstrukturen (Tabuthemen!) thematisiert. Ebenso wenig Strategien und Möglichkeiten des Widerstandes (Und deren gäbe es zu Hauf! Deshalb sind auch dies Tabuthemen!). Ob diese gut vernetzten Gilden eben diese Enttabuisierung am meisten befürchten?

    Wo sich die meiste Macht befindet und wer viel Macht (über andere), Einfluss, Privilegien und Ansehen zu verlieren hat und deshalb Veränderungen verhindert, ist angesichts, dass die Machteliten auf das Establishment, Eliten, Intellektuelle als Stützen angewiesen sind, eigentlich offensichtlich und ebenso offensichtlich ist, dass darauf geachtet wird, dass davon abgelenkt wird (Tabuisierung!). Ein Instrument dazu, unter anderen, sind bekanntlich die Medien.

    Dazu Michel Foucault (1926-1984) kurz und bündig: «Macht = Missbrauch!»
    Und Rainer Mausfeld: «Sie können die gesamte Geschichte zurückgehen: Soziale Errungenschaften wurden immer in sozialen Kämpfen den Mächtigen abgetrotzt – und nicht etwa in einem empathischen Dialog errungen“.
    Das Macht IMMER missbraucht und NIE freiwillig vermindert oder abgegeben ist also eine Binsenwahrheit und in der Menschheitsgeschichte schon längst bekannt.

    [Schreibender ist für gewaltlosen Widerstand wie bei den «Gilets jaunes». Vor allem jedoch in Form von: Ungehorsam (Arno Gruen), Verweigerung, ‘Sich nicht vereinnahmen lassen’ (von nichts und niemandem) und Solidarität (uneingeschränkt). Dies in all ihren vielfältigen Arten]

    * MITTLERE, Establishment, Eliten, Intellektuelle, privilegiertes Bildungsbürgertum, -Milieu:
    – Die unkritisch, machtloyalen Stützen und Ansprechpartner der Machtelite: Autoritäten, Obrigkeiten, Vorstände, Führungs- resp. Leitungsgremien und deren Anhang in allen Bereichen der Gesellschaft: («Alternativ»)Medien, Politik, Wirtschaft, Universitäten, Kirchen und dergleichen ebenso wie Vorstände von Hilfswerken, «Friedens-«, «Menschenrechts»-Organisationen, -Bewegungen», Gewerkschaften und dergleichen.
    – Gem. George Orwell (vor 70 Jahren): Bürokraten, Wissenschaftler, Techniker, Gewerkschaftsfunktionäre, Propagandaspezialisten, Soziologen, Lehrer, Journalisten und Berufspolitiker

  7. Im Gedankengefängnis sind alternativlos die anderen …..
    Fr.S.B. setzt die orwellsche Tatsachenverdrehung konsequent fort . … Im interesse der Allmacht des Kapitals und der internationalen Konzerne .
    Der spezifische Sozialismus, der das Kollektive nutzt, dem Kapital Zugriff auf alle Belange des Lebens zu beschaffen .

  8. Vielen Dank für diese wahren Worte. Ich sehe diesen Wahnsinn jeden Tag um mich herum und muss ihn ertragen.

    Wie brauchen immer weiterfassende Aufklärung, damit auch die Masse mehr und mehr erkennt, wer wirklich hinter ihren Problemen steckt und wie leicht eine Änderung wäre.

    Nehmt kein Blatt in der Öffentlichkeit vor den Mund. Sachlich aber bestimmt müssen dort die Dinge aufgezeigt und offen angesprochen werden. Das sind die ersten Schritte zur Änderung.

    Wenn der Kreis der Machteliten dann wieder eine Propagandapille in den Raum wirft, werden 10% mehr erkennen das es nur eine Lüge, der Schutz des Systems, oder eine weitere Profitgier und Unterdrückung darstellt, egal wie gut sie verpackt ist und sich dagegen ausprechen. Später werden es nochmal 10% mehr sein und nochmal..

    Aktuell fehlt einfach eine wirkliche Anlaufstelle, die die Menschen nutzen und dort zustimmen. Alles ist zerredet und wirkt ohne Fundament. Dann sind die Leute letargisch und warten lieber ab. Teils ertragen die Leute die Lüge noch lieber, denn es reicht ja noch, auch wenn sie dafür jeden Tag den ganzen Tag die Konten ihrer Herren füllen und selbst mit Mehrarbeit und Lohndumping abgespeisst werden, dabei jeden Tag mit dem Auto Stunden durch die Gegend zur heiligen, völlig übertriebenen Zwangsarbeit und zurück fahren müssen.

    Die Menschen brauchen noch etwas Zeit. Jedoch schläft der große Drache nicht mehr. Er erkennt die Gefahr der Aufklärung und hat begonnen, im Namen des Schutzes, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
    Das ganze spitzt sich also zu.. Dummerweise verraten sich diese Räuber stetig damit, die Türen zuzumachen, da sie damit offensichtlich die Demokratie, die sie selbst immer prädigen, vor den Augen der Masse zuzumachen.

    Man darf gespannt sein..
    Ich jedenfalls will dieses Zwangs-, Ausbeuter-, und demokratie feindliche System, nur noch weg haben. Es verhindert die wahre Entwicklung der Menschheit zu etwas wunderbaren und setzt mich ständig in den Rang eines Sklaven, dem zwar Freiheit vorgegaukelt wird, diese aber nur soweit reicht, jeden Tag den ganzen Tag in riesiger Produktionssteigerung durch Fortschritt, gewaltige Mehrwerte zu erzeugen, die nur dazu dienen Profite zu maximieren, teils weggeworfen werden und ich dann von einem Sklavenlohn, also nichts, alles teuer bezahlen muss und mit den letzten 10 Cent konsumieren soll, bis meine Wohnung mit nutzlosem, mich vergiftenden, billigst produzierten Kram, den ich nicht brauche überquillt.

    Aber nicht nur das.. Da dies nicht mehr reicht diesen Wahnsinn aufrecht zu erhalten, soll mein Körper nun erstmal pauschal als Organlager herhalten, ich soll meine Kinder zwangswiese Impfen lassen.. Alg2 wird durch gleich ein kostenlos für Wirtschaft Arbeitsprogramm gewandelt, das wir selbst auch noch bezahlen sollen und die Überwachung weiter forciert..

    Ja also ich muss schon sagen.. Das System ist wirklich 1A und alternativlos..

  9. Also, Frau Bonath, ersteinmal die Nationen beseitigen, um danach das Kapital weltweit anzugreifen? Welch ein dummer wie idealistischer Gedanke! Es gibt nun einmal diese Nationen und in den meisten spricht man auch eigene Sprachen und hat eigene Kulturen. Was ist so verkehrt daran? Und was ist im Gegenzug besser zu denken, dass es ohne Nationen leichter wäre das Kapital anzugreifen?
    Stellen Sie sich einmal vor mit einem Sudi zu dikutieren ueber die Bauernkriege oder die Pariser Kommune oder andere geschichtliche Ereignisse, und pointieren die Emanzipation der Frauen der Pariser Kommune. Nur zur Illustration: der gemeine Hanabhacker lässt „seine“ Frau vollvermummt möglichst an der Kette hinter sich hergehen, wird aber wohl nicht mit ihr ueber die Pariser Kommune und die Frauen der Kommune reden. Das dauert sicher noch ein paar Jahre, bis dort innergesellschaftliche Demokratie einzug hält.
    Es ist doch heute so, dass wir in Frankreich einen Aufstand der Gelbwesten erleben, den es zu unterstuetzen gilt. aber dort gibt es keine Greta Thunberg, die man fuer ihr Engagement loben, oder zum Papst einladen könnte. So stehen die Gelbwesten in Frankreich allein fuer sich und ihre Ziele. Sie werden von der Staatsmacht zu Krueppeln geschossen und in Gefängnisse gesteckt.
    Und nebenbei bemerkt, sollte es m.M.n. zuallererst darum gehen, die Differenzen zu diskutieren, um Sie auszuräumen und um danach vereint agieren zu können. Es reicht bei Weitem nicht aus ueber das links/rechts Denken zu lamentieren, wie bei einigen Foristen zu lesen.

    „Es gibt viele Lügen, die kursieren und massenhaft geglaubt werden.“
    Dazu gehört mit Sicherheit auch die CO2 Luege, die nämlich dafuer sorgen soll, dass sich „Ottonormaldenker“ selbst bescheidet und weil ja der Klimawandel von uns angeblich herbeigefuehrt wird, muss er von uns auch verhindert werden, und so darf man seine Forderungen nach besserem, schönerem Leben gar nicht erst formulieren, sondern aus Angst vor ihm bescheidet man sich besser.

  10. Friedensarbeit und Ostermärsche ist gleich Klima- und Umweltschutz mit dem gleichen Hintergrund:
    Sie eint die Liebe zu Mensch und Tier, zur Umwelt, zur Natur, zu den Ozeanen, zum Planeten… die Liebe zum L e b e n.

    Das Leben das es zu schützen gilt, vor allen anderen Dingen und absolut o h n e Kompromisse.

    Die großen weltweiten Klima/Umweltbewegungen zusammen mit den Friedensbewegungen ergibt eine noch größere Lobby, die sich sicher erfolgreicher gegen die zerstörerische Kraft der riesigen Konzerne und wahnsinnigen Regierungen wehren kann.

    So eine gemeinsame Bewegung würde niemals irrsinnige Summen in Militär und Rüstung stecken, weil sie die völlig selbstverständlich für die Umwelt und Soziales verwendet.

    Sie würde auch aus Respekt vor dem Leben niemals Bomben auf andere Leute, Länder, Kultur werfen, bzw. zu unterdrücken + auszurauben, weil sie genau weiß, dass die Menschen dort genauso fühlen & empfinden wie wir selbst. Und was dort zerstört wird, kommt hier wieder an, in unseren Herzen, ganz praktisch übers Mittelmeer oder eben als Klimawandel.

    Eine schöne Vision, möge sie sich bewahrheiten…

    Leider haben viele Gruppen, gerade aus der Umweltbewegung, diese nötige Verbindung zum Frieden oft noch nicht erkannt, wie mir scheint und grenzen sich scheints teilweise sogar vorsätzlich ab. Oder werden vllt. sogar unterwandert?

    Wie sonst ist zu verstehen, dass z.B. bei der sicherlich sehr sinnvollen und notwenigen Plattform wechange.de https://wechange.de/cms/

    auf der sich alternative (Umwelt-) Gruppen sammeln und vernetzen können, ausgerechnet das Auswärtige Amt (als verlängerter Arm der NATO…) als Förderer verlinkt ist? Man möge nur mal deren Icon anklicken… oh je. Wie kommen wechange.de darauf sowas zu tolerieren?

    Ich kann jedenfalls nicht finden, dass die Einrichtung des AA irgendetwas mit „dem Leben“, Umwelt, Klima, Frieden oder gar Wandel zu tun hat, sondern durchaus – ganz im Gegenteil – sehr viel mit eben der Zerstörung, die Susann Bonath oben so anschaulich beschrieben hat.

    Einen gemeinsamen Nenner kann ich – jedenfalls dort – nicht erkennen und genau den gilt es nun allerdings zu finden, um eine klaren Kopf zu behalten und die Ziele zu erreichen. Also Augen auf, sonst wird das nix mehr mit Frieden und Umwelt-/Klimaschutz!

    • Geht doch!

      …“Ostermarsch in Hamburg – „Fridays for Future“-Bewegung ist mit von der Partie

      In Hamburg beteiligten sich auch Vertreter der Jugendbewegung „Fridays for Future“ an dem Marsch, der vom Sankt-Georgs-Kirchhof an der Alster entlang durch die Innenstadt führte und mit einem Friedensfest in St. Georg endete.

      „Nichts verursacht so viel Leid und Umweltzerstörung wie Krieg“, sagte der 17-jährige Tom Radtke, der nach eigenen Angaben seit Wochen freitags für eine bessere Klimapolitik auf die Straße statt zur Schule geht.

      „Lasst uns gemeinsam für eine bessere Klimapolitik und Frieden kämpfen“, rief er den Ostermarschierern zu.“

      https://www.welt.de/regionales/hamburg/article192283143/Klimawandel-als-Ostermarschthema.html
      https://www.n-tv.de/regionales/hamburg-und-schleswig-holstein/Ostermarschierer-gehen-im-Norden-fuer-Frieden-auf-die-Strasse-article20980476.html

  11. Ja, das Fatale u.a. an solchen Tagesdosis-Einlassungen ist und bleibt ein Skizzieren der und Werben für Vorstellbarkeiten nährende Alternativen … !

    Und ganz recht @Sting – wie mir scheint, das Wichtigste: Alle, die kritisieren wie Susan Bonath und die Ihre Zustimmungen postenden Kommentatoren kommunizieren nicht untereinander wenigstens denkerisch, noch besser auch irgendwie handlungs-orientiert…

    Das wäre das Minimum – statt den Denkgefangenen des MAinstreams hinterher- oder entgegenzujammern.

    Ich hätt was Konkret in die Virstellungshorizonte zu rückendes:
    Wenn´s nicht ganz spinnig wäre, könnte man sich ja mal austauschen und fortgeschritten Geklärtes in Umlauf bringen … !
    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/04/19/die-friedens-relevante-baustelle-geldsystem/

    Frohe Ostern!

  12. Danke Frau Bonath! Aber haben wir ein Vorzeigekiddie dafür – am besten mit Syndrom, das gerne dafür die Schule schwänzen würde? Also etwas, das diesen Standpunkt medial hypend verkaufen könnte? Ihr Ansatz sollte den Schulmodeschwänzern und En-vogue- Junkies um die Ohren gehauen werden. Es geht nicht um Trend- oder Dummhaltungsphrasen aus einem orwellschen Baukasten, sondern um das Leben! Im Übrigen wird man schneller in die rechte Ecke verbannt, wenn man solche (ihre) Gedanken aufgreift und letzendlich noch einen Schuss herkunftsbedingten Egoismus, der anderen Völker oder Religionen völlig urteilsfrei zugebilligt wird, hinzufügt. Wie wäre es, wenn wir uns mal alle zusammen setzen würden und jegliches Kastendenken wie Links, Rechts oder sonstwas ruhen ließen? Dann suchen wir den einen Nenner, der vernünftige Menschen verbinden sollte: Wir wollen leben! Auch unsere Kinder! Erst wenn hier Friede in den Herzen angekommen ist, können wir uns mit dem Rest der Welt verständigen. Das scheint aber nicht gehen zu wollen…weil der eine ja Rechter und der andere Linke und der andere Mitte und die meisten einfach nur Stimmvieh sind! Solange die sinnfreie Spalterei mittelalterlichen Gepräges herrscht, kann nichts Gescheites vollbracht werden!

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