Tagesdosis 21.8.2019 – Happy Birthday Skolstrejk för Klimatet

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Am 20. August ist Greta Thunberg zum ersten Mal für mehr Klimaschutz der Schule ferngeblieben und hat dadurch für mehr Klimaschutz protestiert. Herzlichen Glückwunsch dafür!

Als ich im Alter der heutigen Jugend war, wurde allerorten darüber berichtet, dass der Wald aussterben wird, dass die Fluorchlorkohlenwasserstoffe, das FCKW, die Ozonschicht des Planeten immer weiter auffressen wird, dass durch den Grundwasserverbrauch Wasserknappheit droht, dass uns eine neue Eiszeit bevorstünde und dass der Golfstrom umkippen wird. Das war vor über 35 Jahren. 

Die Tagesschau ließ gestern durch Johanna Wahl einen Artikel schreiben, eine Erfolgsgeschichte – mit offenem Ende: Ein Jahr Klimaproteste, der den Weg der jungen Greta Thunberg Revue passieren ließ. Greta Thunberg ist davon überzeugt, dass dieser ganze Planet untergehen wird, dass wir einen noch nie da gewesenen Klimawandel erleben werden, wenn wir nicht auf das Emittieren des CO2 verzichten würden. Ihre Bewegung, die Fridays-for-Future-Bewegung hat hierzulande zu gut 600 Gruppen geführt, die für ein besseres Klima und eine bessere Zukunft regelmäßig auf die Straßen gehen, um dafür zu demonstrieren. 

Mittlerweile befürworten Politiker, Zeitschriften, Wissenschaftler und ein großer Teil der Gesellschaft diese Bewegung und sie sind vehement dazu entschlossen, freiwillig dafür zu zahlen. Die CO2-Steuer soll kommen und wird kommen. Böse Zungen trennen den Zufall dieser in die hunderte von Milliarden Euros sprudelnden Gelder von der Bewegung und meinen, diese Steuer soll dafür missbraucht werden, die Militärausgaben zu erhöhen, damit der Forderung des US-Präsidenten Trump an Deutschlands Rüstungsausgaben Folge geleistet wird. Man schwänzt seit gut einem Jahr die Schule oder streikt für den Klimaschutz. Eine ganze Generation ist vom Untergang des Planeten infiziert worden. Und so schreibt die Autorin auf Tagesschau.de das alles zur Erfolgsgeschichte einer ganzen Generation Greta um, die bis zum Papst vorgedrungen ist, einer Ehrendoktorwürde und einer Friedensnobelpreis-Nominierung. Beeindruckend, möchte man meinen, denn die Zeitschriften und Fernsehanstalten schreiben diese einjährige Bilanz Gretas einem Alleingang zu. Wer schon einmal in Bewegungen engagiert war, die sich dem Wohl und Wehe der Menschheit widmeten, der weiß aus eigener Erfahrung, dass das gar nicht sein kann. Gretas Bewegung wurde enorm gepusht. Vor Gretas Bewegung gab es einen gewissen Al Gore, der ebenfalls eine Bewegung in diesem Sinne gründete und er brachte sogar einen Dokumentarfilm über den Klimawandel zustande, der den Untergang unserer Zivilisationen propagierte, wenn dem nicht Einhalt geboten würde. Al Gore erfand nicht die CO2-Steuer, er war egoistischer und brachte den CO2-Zertifikate-Handel in Sprache und wurde so der erste Klimamilliardär. Mit dem Untergang der Menschheit kann man sehr viel Geld scheffeln. Untergangs-Prophezeiungen sind so alt wie die Menschheit. Und ihr größter Profiteur war einst die Kirche. Um den Untergang abzuwenden und einen Ausweg zur Höllenqual zu ermöglichen erfand sie den Ablasshandel. Damals zahlte man für seine Sünden oder die, seiner Verwandten. Ein blühendes Geschäft, damals.

Und so folgen Hitzewellen auf Kältewellen und Kältewellen auf Hitzewellen. Wo früher bei 36 Grad warmen Wetters in den Nachrichten grüne Karten gezeigt wurden, sind sie heute rotorange und wirken bedrohlich. Unterschwellig wird so unser inneres Alarmsystem gestartet, denn Rot ist die Farbe auch für Vorsicht und Gefahr. Komisch, die Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte mehrfach die Bewegung Gretas und freute sich, dass so viele junge Menschen für ihre Zukunft auf die Straßen gingen. Geht man nämlich für den Frieden auf die Straßen, dann folgen übelste Einträge bei Psiram, auf Wikipedia und allen anderen Bomber-Harris-do-it-again-Fanatikern, kurz, den Antideutschen deutschlandweit. Ob die Kanzlerin für den Frieden wohl auch eine Steuer ins Leben rufen würde? Eine Friedensssteuer, die jeglicher Rüstung abgepresst würde? Kriegsgeräte würden um 15 Prozent teurer und je todbringender sie sind, desto höher würde dann die Friedenssteuer. Panzer besteuert man dann mit 45 Prozent. Jagdflugzeuge gar mit 65 Prozent. Stellt euch mal vor, was aus der Mahnwachenbewegung für den Frieden geworden wäre, Lars Mährholz wäre damals nominiert worden für den Friedensnobelpreis und hätte die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen? Oder der Papst hätte ihn eingeladen, er hätte vor der EU und der UN geredet und die Kanzlerin hätte jede Mahnwache in Deutschland hochgelobt. Ja, liebe Leute, was wäre wenn. 

Am 20. September wird es einen globalen Klimastreik geben. Am selben Tag wird das Klimakabinett der Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur Rettung des Klimas entscheiden. Na, da wird sich Frau Thunberg aber mächtig freuen, wenn man ihr eine Brotkrume hinreicht. Die Frage für ihre Fridays For Future-Bewegung wird sein, wie sie weitermachen wollen. Denn wenn innerhalb der Bewegung die Erkenntnis reifen sollte, dass alles was man ihr und damit der jungen Generation vormacht und verspricht, nicht eingehalten wird und das nach Beschlussfassung einer CO2-Steuer Schluss ist mit der Kanzlerinnen- und Medienfreundlichkeit, dann beginnt die Götterdämmerung. Dann werden sicher die Stimmen lauter nach anderen Maßnahmen. Und dann werden sie kommen, die heftigen Maßnahmen und sie werden die Bewegung auflösen. Die jungen Leute werden Erwachsene werden und dann werden sie sich gegenseitig ihre blinden Flecke erklären. Und in den Medien wird es heißen, dass man nie gedacht hätte, dass sie zu so was fähig wären. Hier und dort gibt es dann Verletzte und großer Schaden wurde angerichtet. Und dann schließt sich die Bewegung wie von selbst. Der Medien- und Upper Class-Bonus werden fallen. Im Dienst der Dienste ist bekanntlich alles möglich. 

Ein Jahr lang hörten wir tagtäglich von der Erderwärmung, dem Menschen verursachten Klimawandel durch zuviel CO2-Ausstoß. Die Lösung ist auf dem Tisch: die CO2-Steuer. Fragen wir uns kurz einmal, wie dieser ganze CO2-Ausstoß zustande kam, dann stellen wir fest, dass er durch die Wachstumspolitik zustande kam. Einzig das wirtschaftliche Wachstum ist für ihn verantwortlich. Fragen wir weiter, warum die Wirtschaft wachsen muss, so stellen wir fest, weil ein langsamer-werden Wohlstand und Arbeitsplätze vernichtet. Da dreht sich die Katze im Kreis und beißt sich in den eigenen Schwanz. Damit die Katze ihren eigenen Schwanz wieder loslässt, ist es notwendig, eine neue Steuer einzuführen. Das gibt dem Klimawandel die nötige Bremse, wird uns gesagt, doch das wirklich seltsame, ja paradoxe daran ist, dass man nicht den CO2-Ausstoß stoppt, sondern ihn einfach nur teurer damit macht. Falls es sich bei dieser Steuer um eine Lösungsstrategie handelt, die das Überleben der Menschheit sichern soll, so ist die Nebelkerze dabei viel zu offensichtlich, als dass sie übersehen werden kann. Damals, als das Ozonloch größer wurde, wie es in allen Medien hieß, hat man das dafür verantwortliche FCKW nicht mit einer Steuer versehen. Man hat es komplett aus den ganzen Konsumartikeln herausgenommen und ersetzt. Und siehe da, das Ozonloch hatte sich wieder normalisiert. 

Lange fragten sich die Truther dieser Welt beim Thema 9/11 nach der Smoking Gun. Sie fanden es im Gebäude sieben und weiteren Anomalien. Ich frage jetzt nicht, ob der Klimawandel durch uns Menschen verursacht ist oder nicht. Oder, ob es denn überhaupt einen derartigen Klimawandel geben wird, wie es die Computermodelle des Klimarates, dem IPCC ausrechnen, und zwar immer mit der Begründung, dass man Klimamodelle nicht berechnen kann. Die Smoking Gun ist die CO2-Steuer. Denn eine Steuer, das sind Gelder, enorme Mengen von Geldern. Scheine und Hartgeld stehen aber für die Verursachung dessen, was den Menschen gemachten Klimawandel erzeugt haben soll. Emissionshandel ist Handel an der Börse. Ihn gibt es schon länger. Ob Al Gore das auch feiert?

Professor Dr. Jörn Thiede vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung der Christian Albrechts-Universität zu Kiel, sagt, dass das Klima der Erde nie stabil war und sich das Klima immer sehr stark verändert hat. In dem Video seines Vortrages, den ich hier als Quelle verlinkt habe, zeigt er viele Graphen auf. Unter anderem einen bei Minute 24, der die letzten fünf Millionen Jahre unserer Erde zeigt und auf dem deutlich wird, dass sich in den letzten eine Millionen Jahren nicht etwa Warmzeiten, sondern Kaltzeiten mehrten. Der gesamte Vortrag zeigt seine Forschung der letzten Jahre, bei denen er herausfand, dass die gesamten Lehrbücher über Eiszeiten umgeschrieben werden müssen und das ein Anstieg des Treibhausgases CO2 der Erderwärmung immer nachfolgt, laut Bohrkernmessungen. Sein Vortrag handelt nicht von einer Zusammensetzung möglichst vieler Fakten zu einem Bild, sondern von seiner Forschung im Eis, wo er an zahlreichen Projekten gearbeitet hat. Er zeigt, dass sich Warmzeiten und Eiszeiten immer im Verhältnis zur Erdachse und zum Sonnenabstand abwechselten. Aber ich vermute mal, dass diejenigen, die vom Greta-Theorem vollständig erfasst wurden, keine Änderung der Fakten zulassen werden. Denn in der kommenden Woche, das prognostizieren die deutschen Medienwetterfrösche, kommt eine Spätsommer-Hitzewelle, die für den August untypisch ist. Hoch Corina bringt dann Temperaturen von bis zu 33 Grad. Kältester August seit hundert Jahren mit 16 Grad, titelte die Welt am 11. August 2005. Ja, das Spektakel, der Hype, die Sensation, die Weltmeister und die Apokalypse sind so alt wie die Bibel, in der sich Weltuntergang nach Weltuntergang abwechseln. 

Und die Moral von der Geschichte? Greta ist ja jetzt erst über den Atlantik gesegelt. Vollkommen klimaneutral wäre es vermutlich gewesen, wenn sie ganz alleine gesegelt wäre, mit einer Crew und wenn, ja wenn Greta Thunberg eine völlig unbekannte CO2-Vermeiderin wäre. Da sie aber die bekannteste Jugendliche weltweit geworden ist, kamen am Ende noch ein Paar Flugzeuge und eine Menge Flugstunden und viel, ja sehr viel CO2-Ausstoß dazu. Ob der Preis eines Friedensaktivisten dann auch ein paar Tote wären, wenn er von Europa gen Amerika oder Australien schippern würde, um dort eine Rede zu halten, bleibt der eigenen Fantasie überlassen. Mal schauen, ob Gretas Bewegung den zweiten Geburtstag erlebt. Die Geburtsstunde der gesetzlichen CO2-Steuer werden wir bis dahin ganz sicher alle miterleben dürfen. Dann endlich beginnt das Jahr Eins der Klimarettung. Und mal schauen, was ab da beginnt. Vielleicht eine neue Eiszeit für die nächste Generation? Wer weiß. An Einfällen wird es ganz sicher nie mangeln.

Quellen

https://www.tagesschau.de/ausland/ein-jahr-klimaproteste-101.html

https://www.youtube.com/watch?v=M3B4hpM6v5Q&t=328s

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Daniele COSSU/ Shutterstock

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109 Kommentare zu: “Tagesdosis 21.8.2019 – Happy Birthday Skolstrejk för Klimatet

    • Ja, gähn, den Artikel kannte ich schon, und zwar lange.

      Epochtimes: „Die Ökologiebewegung, wie sie heute in Westeuropa der dominante Faktor ist, wird deshalb nun von vielen Beobachtern als eine Art Rachefeldzug des linken, urbanen Bildungsbürgertums, das zum Träger sozialistischer Theorien und ihrer Anpassung an gewandelte Zeitumstände geworden war, gegen die „undankbaren“ Werktätigen betrachtet, die die Fürsorglichkeit der linken Politkader nicht ausreichend zu schätzen wussten.
      Das „Weltklima“ als Projektion der „Arbeiterklasse“ von heute

      Da der Arbeiter störrisch blieb, musste das „Weltklima“ als Projektionsfläche linker Klassenkampfdoktrin herhalten – nun ist es eben dieses, das „ausgebeutet“ wird und „befreit“ bzw. „gerettet“ werden muss. Und der „Ausbeuter“ ist nun der Mensch. Das Weltklima kann den linken Gesellschaftsarchitekten auch nicht in ähnlicher Form in den Rücken fallen wie irgendwelche gesellschaftlichen Klassen. Immerhin kann es sich nicht selbst artikulieren, sondern „spricht“ durch die Computersimulationen von „Wissenschaftlern“, die entweder sowieso schon weltanschaulich von der These der „menschengemachten Erderhitzung“ überzeugt sind oder sich spätestens von der Höhe öffentlicher Fördergelder bereitwillig überzeugen lassen.

      Die Klimadoktrin verspricht der intellektuellen Linken Genuss ohne zu befürchtende Reue. Während die traditionelle zwar in vielen Ländern Westeuropas auch durch Wahlen an die Macht kam, aber nie in der Lage war, ihre Vorstellung einer umfassenden staatlichen Kontrolle des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens durchzusetzen – nicht zuletzt infolge des fehlenden Rückhalts dafür in der Arbeiterschaft –, fällt dieses Hemmnis jetzt weg.

      Die „Klimakrise“ lasse eben nicht mit sich verhandeln – und deshalb könne die Politik eben nicht anders, als mit autoritären Mitteln und mithilfe massiver Belastungen und Umverteilung zu versuchen, den Planeten zu retten. Dass mit der Abschaffung des „Kapitalismus“ auch den Arbeitern nun all die Annehmlichkeiten des Wohlstands wie Autos, Fernreisen und sogar das traditionelle Familienleben mit Kindern weggenommen oder zumindest rationiert werden sollen, die sie weiland von ihrer politischen Bewusstseinsbildung abgehalten hatten, ist aus Sicht der Intellektuellen aus der Oberschicht zudem eine gerechte Strafe.“

      Mein Dank für diesen Link an Contra-I

      ttps://www.epochtimes.de/meinung/analyse/von-extinction-rebellion-zum-climate-energy-fund-hinter-dem-oekofaschismus-steht-das-kapital-a2978239.html

  1. @ Moritz Engeler
    EIKE ist eine Lobbyorganisation, gesponsert vom Finanzkapital und der Industrie mit dem Auftrag Stimmung gegen die Verminderung der Verbrennung fossiler Energieträger zu machen nicht aus einem wissenschaftlichen Aufklärungsgedanken heraus, sondern aus finanziellem Interesse. Die Diskussion bei EIKE ist auch nicht ergebnisoffen. Es finden sich keine Beiträge in denen der Treibhauseffekt unterstützt wird. Stattdessen finden sich dort Artikel wie „Bildungs- und Fahrrad-Metropole Berlin! Grüne Pläne: Keine Autos mehr in Berlin“. Was soll denn so ein Inhalt zur Klimadiskussion beitragen. Das ist nichts weiter als politische Scharfmache. Sie können natürlich trotzdem EIKE für seriös halten. Den qualitativen Unterschied zwischen Springer, Bertelsmann & CO und EIKE den Sie sehen, sehe ich nicht. Und natürlich können Sie davon ausgehen, dass 99% oder auch „nur“ 95% der Klimaforscher korrumpiert sind und deshalb die These des Treibhauseffekts vertreten. Ich gebe dabei nur zu bedenken, dass die Konzernleitung von Exxon Mobile ihrer Klimastudie offensichtlich geglaubt hat, obwohl sie den Treibhauseffekt bestätigt hat. Und da eine Organisation wie Exxon Mobile wenig Interesse an der Erkenntnis hat, dass die Verbrennung von fossilen Energieträgern zu einer Klimakatastrophe führen kann, werden sie sich das sicherlich nicht leicht gemacht haben. Denn warum sonst sah sich die Konzernleitung genötigt eine mehrere Hundert Millionen Dollar schwere Kampagne gegen den Treibhauseffekt zu starten. Vor diesem Hintergrund erscheint die Stellungnahme von Exxon Mobile sehr scheinheilig.

    Die Öko-Ignoranten
    https://www.rubikon.news/artikel/die-oko-ignoranten

    • “ Und natürlich können Sie davon ausgehen, dass 99% oder auch „nur“ 95% der Klimaforscher korrumpiert sind und deshalb die These des Treibhauseffekts vertreten.“

      Damit wir uns richtig verstehen. Ich bezweifle keinesfalls, dass CO2 einen leicht wärmenden Effekt hat. Ich schätze nur die Auswirkung auf das Klima und die Wahrscheinlichkeit einer unkontrollierbaren „Selbstverstärkung“ als äusserst unwahrscheinlich ein.

      Ich würde den Schwerpunkt lieber auf die Umweltfolgen, die das angelsächsische Wirtschaftsmodell und die Weltleitwährung mit sich bringen, legen.

    • Ja nur leider ist es nun mal so, ob man will oder nicht

      https://www.youtube.com/watch?v=QWfzim9Ttyc
      (insbesondere ab 9:53)

      Ich stimme mit Ihnen überein, dass es fraglich ist, ob die Menschheit das Klimaproplem gelöst bekommt, wenn sich an den kapitalistischen Geselllschaftsverhältnissen nichts ändert.

    • „(insbesondere ab 9:53)“

      Das Video scheint sich an TV-Konsumenten im IQ-Bereich 85-115 zu richten. Die Hintergrundmusik passt zu dem staatlichen Propagandisten.

      Haben Sie auch Propaganda, die sich an intelligente Leute richtet?

  2. Der Autor erläuterte: „Damals, als das Ozonloch größer wurde, wie es in allen Medien hieß, hat man das dafür verantwortliche FCKW nicht mit einer Steuer versehen. Man hat es komplett aus den ganzen Konsumartikeln herausgenommen und ersetzt. Und siehe da, das Ozonloch hatte sich wieder normalisiert.“
    Ja dann verbieten wir doch einfach das CO2, oder??
    Und nur mal so wer so alles hinter Greta stecken soll, und welche Blüten das treiben kann:
    Am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz 2019 deutete die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an, dass es einen Zusammenhang zwischen den anschwellenden Schülerprotesten in Deutschland und der „hybriden Kriegsführung“ Russlands gebe. Einen Anlass dafür, „dass plötzlich alle deutschen Kinder – nach Jahren ohne sozusagen jeden äußeren Einfluss – auf die Idee kommen, dass man diesen Protest machen muss“, könne sie sonst nicht erkennen.

    Mal ein paar Aussagen von Ihr:
    In einem am 2. Februar 2019 veröffentlichten Interview mit Spiegel Online antwortete Greta Thunberg auf die Frage: „Ist die Demokratie Ihrer Ansicht noch das richtige System, um die Krise abzuwenden? Oder wollen Sie eine Art Ökodiktatur?“ mit den Worten: „Unsere Demokratie ist alles, was wir haben. Wir dürfen sie nicht opfern. Und gerade darum müssen wir jetzt handeln: innerhalb unseres demokratischen Systems.
    Als Begründung für ihren Schulstreik, bei dem sie die Schulpflicht vernachlässigt, nannte sie die Zukunftsvergessenheit der Erwachsenen. „Wir Kinder tun oft nicht das, was ihr Erwachsenen von uns verlangt. Aber wir ahmen euch nach. Und weil ihr Erwachsenen euch nicht für meine Zukunft interessiert, werde ich eure Regeln nicht beachten.“
    Greta Thunberg: Rede bei der “Declaration of Rebellion” in London 31. Oktober 2018
    „Einige Leute sagen, dass ich studieren sollte, um Klimawissenschaftlerin zu werden, damit ich ‚die Klimakrise lösen‘ kann. Aber die Klimakrise ist bereits gelöst. Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist, aufzuwachen und uns zu verändern.“
    Und noch mal nur so:
    Um die CO2-Emissionen einer Flugreise zu vermeiden, reist Greta Thunberg auch zu weit entfernten Veranstaltungen mit dem Zug oder im Elektroauto. Sie zog 2018 ihre Teilnahme als Finalistin für den Kinder- und Jugendklimapreis des Energieversorgungsunternehmens Telge Energi zurück, da die anderen Finalisten und ihre Begleiter mit dem Flugzeug nach Stockholm fliegen sollten, aber die Generation der Erwachsenen bereits das CO2-Budget aufgebraucht habe.

    Und wieso wird in dem Artikel hier suggeriert, das sie für eine CO2 Steuer ist. Genau das lehnt ab.
    Ich verweise mal auf ihre Rede 2018 in Wien (https://www.facebook.com/ZeitimBild/videos/616955655462272/)
    Doch das wissen ja die Kritiker von ihr nicht. Die haben sich ja noch nie eine Rede von ihr angehört.
    Das tut man sich ja auch nicht an. Die lassen sich ja nicht von einer 16 jährigen Ratschläge geben.
    Lieber in der Wohlfühlecke bleiben, sich an ihr abarbeiten und sie denunzieren,
    sonst müßte man sich ja selbst hinterfragen.

    Und noch ein letztes. Wieso wird ihr angerechnet, was der Bau des Segelbootes doch Klimaschädlich war. Ist es für ihre Reise über den Atlantik extra gebaut worden? Es wird doch auch keinem Flugreisenden der Bau des Flugzeuges vorgeworfen, sondern wieviel CO“ bei der Verbrennung von Kerosin in entsteht.

    • „Und nur mal so wer so alles hinter Greta stecken soll, und welche Blüten das treiben kann:
      Am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz 2019 deutete die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an, dass es einen Zusammenhang zwischen den anschwellenden Schülerprotesten in Deutschland und der „hybriden Kriegsführung“ Russlands gebe. “

      Da scheinst Du der Massenverblödung erlegen zu sein!

      Das Merkel-Zitat lautete wohl eher so:
      „Diese hybride Kriegsführung im Internet ist sehr schwer zu erkennen, weil sie plötzlich Bewegungen haben, von denen sie gedacht haben, dass die nie auftreten – die immer ansetzen an einem Manko.
      In Deutschland protestieren jetzt die Kinder für Klimaschutz. Das ist ein wirklich wichtiges Anliegen. Aber dass plötzlich alle deutschen Kinder – nach Jahren ohne jeden äußeren Einfluss – auf die Idee kommen, dass man diesen Protest machen muss, das kann man sich auch nicht vorstellen. Also Kampagnen können heute übers Internet viel einfacher gemacht werden.“

      Nixda mit Russland hinter der Greta-Kampagne. Die Aussage auf der MSC ist aber dennoch bemerkenswert. Vermutlich hat sie für einen Moment vergessen, dass sie gerade ins Mikrofon spricht. Es ging ja um die immer offensichtlicheren Zerfallserscheinungen in der €-Zone und was die Kanzlerin der Öffentlichkeit dazu zu sagen hat.

      „Und wieso wird in dem Artikel hier suggeriert, das sie für eine CO2 Steuer ist. Genau das lehnt ab.“

      Bei der Greta-Kampagne muss man selbstverständlich nicht auf das (kognitiv leicht eingeschränkte) Kind schauen, sondern auf die Kapitalisten. Was Greta sich selber wünscht, ist dabei komplett irrelevant. Irgendwo soll sie ja auch die Nutzung der Kernenergie befürwortet haben. Was ja auch absolut Sinn ergäbe, falls CO2 die Gefahr wäre, als das es vom IPCC an den Himmel gemalt wurde. Die Kampagnenleitung sah sich gezwungen einzugreifen.

    • Dann kommt die CO2-Steuer eben nicht von Greta, sondern von FFF, Carla Reemtsma z.B.

      merkur.de/politik/forderung-von-fridays-for-future-co2-steuer-was-sie-kostet-was-sie-bringt-12183713.html

      oder hier Doppelinterview mit Luisa Neubauer (soll die nicht auch aus dem Hause R. stammen?):

      geo.de/natur/nachhaltigkeit/21445-rtkl-fridays-future-wirtschaftswachstum-ist-nicht-das-worauf-alles

      Naja Reemtsma, ehrenwerte Leute, die meinen das sicher gut mit uns. Und schicken ihre Kinder vor.

      Man stelle sich vor, eine x-beliebige Jugendliche würde einfach versuchen, in Davos der sog. Elite die Leviten zu lesen.
      Würde man sie gewähren lassen?

      Oder mal so Spenden eintreiben. Oder über den Atlantik segeln. Wollte ich auch mit 16. Hat aber nicht funktioniert. Warum nur?

      sputniknews.com/gesellschaft/20190609325173156-greta-thunberg-fridays-for-future-teil-2/

    • In jedem Fall hat Herr Rupp seine Bedenken gegenüber der landläufigen Meinung nicht exklusiv:

      epochtimes.de/meinung/analyse/von-extinction-rebellion-zum-climate-energy-fund-hinter-dem-oekofaschismus-steht-das-kapital-a2978239.html

      Zitat über Herrn Trevor Neilson vom Climate Emergency Fund:

      „Mitbegründer Trevor Neilson war beispielsweise, wie Ansgar Neuhaus herausarbeitete, bereits als Direktor der mit Geldmitteln von Bill Gates, George Soros und Ted Turner gegründete Global Business Coalition tätig, ferner als Mitbegründer eines Nachhaltigkeitsfonds, der Bill & Melinda Gates Foundation, Berater im Weißen Haus in der Ära Bill Clinton und Aktivposten der Kampagnengruppe „One“. Deren „Jugendbotschafterin“ ist übrigens ein bekanntes Gesicht aus Deutschland – jenes von „Fridays for Future“-Postergirl Luisa Neubauer.“

      Also Graswurzelbewegung darf man das nun wirklich nicht nennen, oder kann jemand diese Verbindung zum großen Geld widerlegen?

      Was bleibt dann?

      In jedem Fall ein gewaltiger Zweifel.

      Und zwar daran, dass der Verkäufer der Medizin es überhaupt auch nur im Entferntesten gut mit uns meinen könnte. Denn, wenn wir im feilgebotenen Narrativ kurz verweilen möchten, er, also das große Geld, war ja schließlich irgendwie auch Verursacher des Problems und zwingt uns nun in eine Situation, in der wir ausgerechnet ihm das Oberkommando über die Heilung anvertrauen.
      Aber nur, wenn man sich schon das Narrativ von der menschengemachten Erderwärmung aufs Auge hat drücken lassen.
      Was, wenn das doch nicht stimmt? Wenn nicht der Mensch an sich der Verursacher ist? Sondern ein paar wenigen mit ihren Chemtrails? Oder eben Sonne, Kosmos und Co.?

      Ich habe kein Vertrauen. Ich höre in mich hinein und denke mir meinen Teil.

      Und dabei kommt heraus, dass zu allererst denjenigen, die schob viel zu lange herumhantieren, das Zepter aus der Hand genommen gehört.

      Mir erscheint eher folgendes naheliegend:

      Der Dieb ruft „Haltet den Dieb!“.

      Entweder Chemtrails, dann wird nur wieder die Schuld und die Zahllast abgewälzt.
      Oder es ist einfach Natur, dann wird dies benutzt, um daraus dem Menschen eine neue Version des Schuldkultes aufzuzwängen.

      Und viele diese Gestalten waren bei Epstein…Verbinde die Punkte!

      Und einige stehen dabei und spenden Applaus und fordern Zugabe.
      Aber es sind gar nicht so vieles, wie man uns glauben machen will.

      Es gibt noch Hoffnung.

    • Liebe(r) Contra-I,
      ich fürchte, es ist nicht so simpel, wie ein „entweder – oder“.
      Entweder Chemtrails (stellvertretend für militärisches Geoengineering und militärische Wetterkriege, für Klimamanipulationen durch Microwellen und Haarp)
      oder Natur (stellvertretend für ……….)
      oder das Menschengemachte als mindestens dritten Punkt, der einfließen muß.
      Nein,
      die Sache ist dermaßen komplex und derart viele verschiedene Parteien ziehen inzwischen an Themen- und Interessenstricken in allen möglichen, einander widersprechenden Richtungen, daß man schon tief, sehr tief in den Kaninchenbau hineinsteigen muß, um die Hintergrundakteure zu entdecken und die ursprüngliche Motivation zu finden.

      Was z.B. Exxon betreibt; so wie auch dieser ganze Emissionshandel. Was die EU – eine kriminielle Vereinigung sondergleichen – großen Konzernen kostenlos zuschanzt, so, daß sie nicht einfach nur so weitermachen können wie bisher, sondern sogar, weil sie die Zertifikate gar nicht voll ausnutzen können, noch an andere Umweltverschmutzer verkaufen, also Millionen Zusatzgewinne machen können – was die EU da also treibt, ist einfach nur ein Alptraum.

      Aber dennoch sehe ich die Hauptursachen für die Extremwetterverhältnisse in den militärischen Manipulationen und hinter diesen Agenda 21, die neuerdings Agenda 2030 heißt.

      Feuerwehrleute vieler Nationen berichten inzwischen von Bränden, die sich völlig untypisch verhalten.
      Feuer, die viel heißer brennen als vorher und nach allen Richtungen gleichzeitig ausbrechen, teilweise wie Explosionen. Mutige, die da eintauchen, werden bald auf DEW stoßen, directed Energyweapons.

      Aber dort fängt es ja erst an.

      Es sieht nicht gut aus für uns alle.

    • Contra-I, ich war zu schnell.
      Dieses Entweder-Oder ist ja gar nicht von Ihnen, sondern jenen, die Sie uns auffordern, selbstdenkend aufzuspüren. Ich bedaure mein Versehen. Die Namen, die Sie nennen, deuten ja schon auf Ihren Durchblick in die den tagespolitischen Streit unterfütternden Schichten.
      Noch jemand, der sich nicht in die Irre führen und ablenken läßt, sehr gut.

      @ Arne. Ihr letzter Link. Alles längst bekannt. Sehr lange schon. Ändert nichts an meiner Meinung, daß Sie sich als CO2-Propagandist mißbrauchen lassen und auch vor Lügen nicht zurückschrecken. (99%)

  3. @ Rüdiger Lenz:
    Zunächst danke, dass du auf meinen Kommentar eingehst! Dieser war ein Stück komprimierte Wut, anscheinend zu verdichtet, um verständlich zu sein.

    „Wieder mal schön alles in rechte Schuldigkeit wandeln, das könnt ihr Linken bravurös.“
    – Wo tue ich das? Ich behaupte, dass die AfD-Fans deinen Text bejubeln werden. Das werden sie schon deshalb, weil dein Text die menschengemachte Klima-Krise in Frage stellt (übrigens ohne belastbare Fakten, woraus ich schließen muss, dass du mit Naturwissenschaft nichts am Hut hast, sonst könntest und würdest du das), und besonders weil du gegen Greta Thunberg polemisierst. Wie polemisierst du? Indem du die Vereinnahmung bzw. den Missbrauch der FFF-Bewegung durch Parteien, eben dieser Bewegung anlastest (zB. CO2 Steuer). Das tust du nicht direkt, aber du tust es deutlich. Und was sollen diese Spekulationen darüber, was mit der Bewegung passiert, wenn die jetzt 16-Jährigen älter sind? Es wird dann wieder Junge geben, die ggf. noch mehr Sorge um ihre Zukunft haben.
    – Es ist ja nicht peinlich, wenig Ahnung von irgendwas zu haben. Dann aber wäre es doch wohl redlich, nach einem zu suchen, der Ahnung hat und dem man vertraut, statt auf offenbar nicht zu Ende geschaute oder verdaute Videos zu verweisen. Und ein Tipp: Vorsicht bei Profs oder anderen Experten, die keinen Ruf mehr zu verlieren haben, sei es weil sie nie einen guten hatten, oder bereits emeritiert sind, oder kurz davor. Bitte nie vergessen: beim Öl-Kartell sitzen die Millionen locker für ein „Weiter so“.

    „Doch nichts von dem, was du schreibst, hat mit dem Text zu tun.“
    – Habe ich dich tatsächlich so missverstanden? Ich glaube nicht.

    „Unseriöse Quellen? Wo denn?“
    – Ich habe gemeint und gesagt, dass KenFM sich selbst zu einer unseriösen Quelle macht.

    „Der Text ist arg oberflächlich, nichts geht da in die Tiefe.“
    – Mag sein. Was hilft das? Und so harmlos ist dein Text wiederum nicht. Du wiederholst ein bestimmtes Narrativ zum x-ten Mal im Chor mit vielen anderen. Und wie wir wissen, wird es in den Köpfen mancher dadurch ein bisschen wahrer. Also, ein Text muss ja nicht tief sein, um zu wirken.

    „Naturwissenschaftlicher Analphabet? Das lass ich mal unkommentiert.“
    – Es geht mir nicht darum, dich zu beleidigen. Ich hätte lieber schreiben sollen: mutmaßlich nicht naturwissenschaftlich ausgebildet.

    „Klimaleugner und AfD-Fans jubeln. Wo im Text leugne ich irgendwas?“
    – Einerseits habe ich dir das ja gar nicht angehängt, sondern spreche eindeutig von den Lesern. Andererseits kann ich das in der Tendenz sehr wohl aus deinem Text lesen, wo du dich durch die Erwähnung von gewissen Aussagen des Videos (erdgeschichtlich folgte bisher das CO2 der Erderwärmung, was eine seltsame Aussage ist) auf die Seite der Zweifler schlägst, ohne die andere Seite (Verbrennung fossiler Energieträger verursacht Erderwärmung, auch im Video zu hören) dagegen abzuwägen. Auch die Nennung von vergangenen mehr oder weniger angeblichen Öko-Krisen-Verursachern ist im Kern nichts als Meinungsmache, weil du vom einen nicht aufs andere schließen kannst, und auch keine Argumente lieferst, warum denn eine solche Schlussweise plausibel wäre.

    „Und die AfD, die ist das Produkt völlig verfehlter und arroganter linker Politik. Der Proletarier, einst das Flaggschiff der Linken, seit langen ein Igitt, vernachlässigt und und und.“
    – Ich bin sicher eher links als rechts anzusiedeln; kann mir das indes bei dir auch nicht anders denken, da du – wie ich übrigens auch – Empathie wichtig findest. Ich nehme an: für alle. Aber ich identifiziere mich ganz und gar nicht mit irgendeiner politischen Gruppierung, auch nicht mit „den Linken“. Also hier stellst du mich offenbar in eine persönliche Feind-Ecke, in die ich nicht gehöre. Ich vertrete keine Parteimeinung, sondern mich selbst. Es ist einfach so, dass ich naturwissenschaftliche Arbeiten lesen und bewerten kann und daher muss ich den Aussagen von z.B. scientists4future leider umfänglich Recht geben. Wenn ich aus dieser Perspektive einen Text wie den Deinen lese, dann kann ich einfach nicht fassen, wie leichtfertig du und viele andere kenFM-Autoren auf dem Gewässer des Vielleicht und Weiß-nicht-aber-ich-sag-mal herumschippern, ohne sich offenbar dem Ernst des Themas bewusst zu sein. In der „Macht um Acht“ wird zu Recht angeprangert, dass die Tagesschau bisweilen einen miserablen Journalismus praktiziert. Macht es verdammt noch mal besser!

    „Und was ist mit der CO2-Steuer und dem Finanzkapitalfaschismus? Die Ökowirtschaft kommt? Ich kann euch nicht mehr ernst nehmen.“
    – Ich gehe mit, wenn es um die Kritik an der CO2 Steuer geht. Diese Maßnahme gegen die Krise kann man total ablehnen, ohne die Krise selbst zu leugnen. Das sind zwei paar Schuhe.
    – Finanzkapitalfaschismus? Ja klar. Und? Für mich ist die AfD auch ein Konstrukt des Finanzkapitalfaschismus. Der Erfolg dieses Produkts hängt m.E. mit den Fleischbrocken zusammen, die sie der unzufriedenen Masse hinwerfen: „Klimaleugnung“ und „Flüchtlinge sind böse“. Das können Überzeugungen der elitären Strippenzieher hinter der AfD sein, oder auch nicht, vor allem sind sie pures Kalkül, um an die Macht zu kommen.
    – Die Ökowirtschaft kommt? Wenn die vielen Wissenschaftler, die einen guten Ruf zu verlieren haben, Recht haben, dem du ehrlicherweise eine Wahrscheinlichkeit von 50% geben musst (falls du keine belastbaren Argumente dafür oder dagegen hast), dann wird es so kommen, weil es faktisch gar nicht zu vermeiden ist, um noch größeren Schaden abzuwenden. Ökowirtschaft, also nachhaltig Wirtschaften ist ja hoffentlich nichts, was zu vermeiden wäre. Je länger gewartet wird, desto drastischer die späteren Maßnahmen – und das wollen wir natürlich lieber nicht.

    • Moin, Mai,
      “ Ich behaupte, dass die AfD-Fans deinen Text bejubeln werden. Das werden sie schon deshalb, weil dein Text die menschengemachte Klima-Krise in Frage stellt (übrigens ohne belastbare Fakten, woraus ich schließen muss, dass du mit Naturwissenschaft nichts am Hut hast, sonst könntest und würdest du das), und besonders weil du gegen Greta Thunberg polemisierst.“
      Kann der Mai mir bitte erklären, warum man AfD-Fan sein muss, um den Artikel gut und richtig zu finden? Ich habe mit der AfD ueberhaupt nichts m Sinn und finde den Artikel ausgesprochen richtig!
      Wie man sich als vermeintlicher Naturwissenschaftler derart festlegt auf den menschengemachten Klimawandel geht mir völlig ab. Es gibt doch genuegend Beispiele wo hunderte wenn nicht tausende sich fuer unueberwindbar haltende Naturwissenschaftler zu allzu merkwuerdigen Ergebnissen neigen.
      Erwähnen möchte ich hier nur den offiziellen Bericht zum Einsturz der Twintower, die leider den Beigeschmack des Tower nr.7 haben, der nun ueberhaupt nicht getroffen wurde.
      Ebenso ist diese magische Kugel zu erwähnen, die Kennedy tötete, um dann noch 5mal von den Polsterfedern abgelenkt zu werden, um den Beifahrer vor ihm zu verletzen. Auch hier eine Untersuchung (Warren), die von viel naturwissenschaftlern unterzeichnet wurde.
      Nee, mein lieber Mai, so geht Geschichte nicht. Die von Dir so hochgelobten Naturwissenschaftler sind genauso am Futtertroog wie alle anderen. Auch hier muss man sich fragen :“Cui bono?“ Und :“ Wohin fliesst das Geld?“
      “ Ich bin sicher eher links als rechts anzusiedeln; kann mir das indes bei dir auch nicht anders denken, da du – wie ich übrigens auch – Empathie wichtig findest.“
      Aha, seit wann ist das so? Bislang galt, dass die Linken es mit der Vernunft halten: und das seit der Aufklärung.
      Und hier hake ich dann auch bei der Verquickung mit den Migranten ein: „Flüchtlinge sind böse“.
      Nein, Fluechtlinge sind nicht böser als andere Menschen; aber sie werden hereingeschleust von Merkel, Soros und co. Dass die Unternehmerverbände sich gar nicht mehr einkriegen vor Freude, ob der billigen Arbeitskräfte, zeigt doch deutlich von woher der Wind weht. “

      mfG

    • Nimms mir bitte nicht übel, lieber Mai, doch solche Antworten wie Deine bekomme ich massenhaft. Ich sehe darin die noch nicht überwundene intellektuelle Pubertät. Allein Dein vorletzter Satz soll für mich ein Beispiel dafür sein: „Ökowirtschaft, also nachhaltig Wirtschaften ist ja hoffentlich nichts, was zu vermeiden wäre.“

      Weisst Du, ich denke schon längst alles ohne Geld, und glaub mir, das geht, nichts bricht zusammen, alles würde jedoch besser. Deine Logik, die der ganz viel ist, dass man Motten nicht anziehen solle, also solle man selbst kein Licht anmachen, ist ein totalitärer Gedanke, wenn Du ihn mal zu Ende denkst. Denn dann darf gar nichts mehr gesagt werden. Es könnten ja die Falschen das für sich und ihre wirren Ideen ausnutzen. UND: nicht bloß die AfD ist ein Konstrukt des Finanzkapitalfaschismus. Es ist unsere komplette Welt. Da gibt es kein Unterschlupf mehr für Leute, die freiwillig eine andere Welt wollen und die dann machen.

    • „Dieser war ein Stück komprimierte Wut, anscheinend zu verdichtet, um verständlich zu sein.“

      Ich finde es gar nicht so schlimm, wenn der religöse Eifer so deutlich zum Vorschein kommt.
      Wir sind uns ja hier der Probleme im Bildungsbereich bewusst und so wie Du argumentierst, liegt Dein naturwissenschaftlicher Abschluss wohl noch nicht so lange zurück. Oder Du bist allenfalls selber Lehrer – was wiederum die Situation an den Schulen verdeutlichte 😉

      Aktuell haben wir m.W. etwa ein Plus von 0.5K gegenüber 1990. Mir ist das lieber als umgekehrt – ich mag nämlich keinen Schnee und gehe zudem davon aus, dass eine wärmere Erde auch mehr Menschen ernähren kann. Zusätzliches CO2 in der Atmosphäre ist ein Dünger für die Landwirtschaft und es wäre auch ein Segen im Humus.
      Holz statt Beton zum Bauen kann man auch ohne Zwangsabgaben fördern. Ihr Aktivisten könntet Euch ja auch in diese Richtung einsetzen? Da hört man aber erstaunlich wenig!

    • Hallo Mai, wie ich sehe: mit hohem Aufwand und immer noch an derselben Stelle aktiv.

      Leider haben Sie mir nie auf meine Frage geantwortet, ob Sie sich
      die zweieinhalbstündige Zusammenstellung seitens Geoengineeringwatch.org
      angeschaut haben, und, falls ja, wie es kommt, daß Ihre Argumentation sich immer
      noch nicht um auch nur einen Deut gewandelt hat.

      Zur Erinnerung, die Präsentation, die über die wahren Ursachen der Extremwetterverhältnisse aufklärt, gibt es hier (aber leider noch immer nur auf Englisch, Hog):

      ttps://www.geoengineeringwatch.org/geoengineering-watch-our-most-comprehensive-climate-engineering-presentation/

      Wer diese Hintergründe außer Acht läßt, der fischt völlig im Trüben und versucht an Ursachen aus zweiter und dritter Hand herumzukurieren.

    • @ Rüdiger Lenz
      Deine Antwort erscheint mir so wirr, so entfernt von allem worum es gerade eben noch ging, so absolut ohne erkennbaren Intellekt und Logik. Genauso könntest du schreiben: „In meiner tiefrosa sublimen Jenseitigkeit sind mir all diese Antworten so lästig! Ich brauche das alles nicht mehr, denn ich bin reinste Allgegenwärtigkeit!“
      Na schön, ich hoffe der Trip bleibt angenehm.

    • Huch, da dreht jetzt aber einer völlig ab.
      Ich habe meine Momente, in denen ich Herrn Lenz kräftig konfrontiere.
      Aber hier bin ich völlig mit ihm.
      Und der gute Mai – ja, was wünschen wir ihm?
      Einen Arzt seines Vertrauens?

    • Intellektueller: „Deine Logik, die der ganz viel ist, dass man Motten nicht anziehen solle, also solle man selbst kein Licht anmachen, ist ein totalitärer Gedanke, wenn Du ihn mal zu Ende denkst. Denn dann darf gar nichts mehr gesagt werden. Es könnten ja die Falschen das für sich und ihre wirren Ideen ausnutzen.“

      Naturwissenschaftler mit Diplom: „Deine Antwort erscheint mir so wirr, so entfernt von allem worum es gerade eben noch ging, so absolut ohne erkennbaren Intellekt und Logik.“

      Bologna-Prozess? Bildungssystem allgemein? Zufall?

    • Der Mai, Ich schrieb einen Satz, den man nicht verstehen kann, vielleicht: Deine Logik, die der ganz viel ist, dass man Motten nicht anziehen solle, also solle man selbst kein Licht anmachen, ist ein totalitärer Gedanke, wenn Du ihn mal zu Ende denkst.
      Er müsste korrekt heißen: Deine Logik, die die von ganz vielen ist, dass man Motten nicht anziehen solle, also solle man selbst kein Licht anmachen, ist ein totalitärer Gedanke, wenn Du ihn mal zu Ende denkst.

      Die Natur ist feiner und komplexer abgestimmt. Dazu empfehle ich Dir einmal die Arbeiten von Dr. Heidi Wichmann. Sie kann super komplexe Zusammenhänge einfach runterbrechen und wenn Du sie verstehst, was ich glaube, dann wirst Du verstehen, dass das CO2 nie und nimmer die Ursache für einen anthropogenen Klimawandel sein kann. Auch das vielfach geunkte Methan wäre nicht dazu in der Lage, es sei denn, alles Methan in den Meeren würde gelöst werden. Zusammenhänge in der Natur zu verstehen, dass haben die Naturwissenschaften ab den 1990er Jahre immer mehr eingeschränkt (ich beziehe mich hier auf das letzte Buch von Rupert Riedl) und daher, weil man dafür so gut wie keine Gelder mehr bekommt, beschäftigen sich Naturwissenschaftler auch nicht mehr damit; Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Und Du hast Recht, ich habe einfach keine Lust mehr, mich mit solchen Nebensächlichkeiten rumzuschlagen. Wie gesagt, nicht böse sein darüber. Ich bekomme viele Mails etc. mit solchen Sachen. Der Unterschied ist dabei Folgender: Ich bekomme an die 50 im Monat und diese Fünfzig sehen nur ihre eigene Mail und denken, „warum antwortet der denn nicht? Wahrscheinlich hat der es nicht mehr nötig.“ Ich sehe einfach, dass die Antworten oder Kommentare zu meinen Veröffentlichungen im Netz nicht nur zu guten Dialogen führen, sondern ein ganz großer Teil davon der persönlichen Stand der Dinge aufzeigt, die das eigen Gehirn gerade zulässt. Das ist übrigens auch bei mir so, denn jemand kann ja mehr machen, als er hat. Unter jeder Tagesdosis schreibt irgendjemand, dass sie beste war, die er oder sie je gelesen hat. Und darunter oder darüber schreibt irgendwer, dass er oder sie sie als die schlechteste wahrnimmt. Das zeigt doch auf, wie unterschiedlich wir alle denken und auffassen. Das ist okay, wird aber zu einem Trauerspiel, wenn man glaubt, man habe eine bessere Denke und benutzt dabei ziemlich heftige Worte wie.

      Das ganze Getippe in Netzwerken führt nur zu Missverständnissen. Persönliche Treffen sind mir viel lieber, persönliche Deswegen reduziere ich das alles und schreibe das hier einmal hin. Deshalb bin ich auch vor Kurzem aus Facebook weg.

    • „Das ist okay, wird aber zu einem Trauerspiel, wenn man glaubt, man habe eine bessere Denke und benutzt dabei ziemlich heftige Worte wie.“

      Die Beschimpfungen in der Frage zur Rolle des menschenverursachten CO2-Anstiegs in der Atmosphäre kommen ganz eindeutig überwiegend aus der Ecke der Alarmisten!

      „Das ganze Getippe in Netzwerken führt nur zu Missverständnissen.“ Nicht nur – und oft lässt sich eine Absicht dahinter erkennen. Man kann auch sehr gut missverstehen wollen. Für Facebook konnte ich mich noch nie erwärmen, das ist mir schlicht zu kommerziell!

  4. „Der, die, das, wieso. weshalb, warum,
    wer nicht fragt, bleibt dumm“,
    heißt es in der Sesamstraße für die Kleinen.

    Von den Jugendlichen würde ich sagen:
    wer nicht hinter-fragt, versteht nicht.
    Denn dabei erfährt man entweder: „Ja, das verstehe ich,
    dafür bin ich“ oder „Kann ich akzeptieren“ oder „Da bin
    ich ganz anderer Meinung“.
    So und nur so bildet sich ein eigener Standpunkt heraus.

    Und Jugend, die nicht aufmuckt, nicht rebellisch ist,
    ist überzeugt „worden“, hat frustriert aufgegeben oder
    ist so eingespannt im Überlebenskampf, dass sie den
    Kopf nicht mehr frei bekommt für alternative Wege
    und Konzepte.
    Kurz: eine rebellierende Jugend ist kein schlechtes Zeichen
    für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

    Und von besserwissenden, zeigefingererhebenden Erwachsenen
    sollte Jugend sich nicht einschüchtern lassen. Auch Fehler muss
    man in einer freien Gesellschaft machen dürfen! Man sollte sie
    nur kompetent und wahrhaftig gemeinsam aufarbeiten.

  5. Wenn KenFm weiter die Debatte für die Klimawandelleugner befeuert verabschiedet es sich ins Reich der Märchen.

    Die Annahme, dass das Establishment die Bevölkerung fälschlicherweise glauben lassen möchte, dass die Freisetzung von CO2 aus fossilen Energieträgern das Klima gefährdet, geht völlig an der Realität vorbei. Fast 99% aller Klimaforscher weltweit sind der Überzeugung, dass der Treibhauseffekt Realität ist und eine Gefährdung für das Klima darstellt. Die Unterstellung, dass diese große Menge an Wissenschaftlern gleichgeschaltet sein soll und nur deshalb diese Theorie vertritt ist gelinde gesagt sehr gewagt.

    Tatsache ist, dass sich die Industrie mit Händen und Füßen gegen eine Reduzierung der CO2 Emissionen wehrt. Das ist der Grund warum nur sinnlose Maßnahmen beschlossen werden, wie eine Abgabe für die Förderung von regenerativen Energien, von der die Industrie dann aber ausgenommen wird, oder dem CO2 Emissionshandel, der höchstens ein paar Spekulanten ein gutes Geschäft beschert, oder der CO2 Steuer. Maßnahmen, die an Gesamtsituation überhaupt nichts ändern.

    Die CO2 Steuer ist ein Manöver die Klimabewegung zu zersetzen. Zwar ist sie tatsächlich eine Forderung der Klimaforscher gewesen aber nicht isoliert, sondern nur im Paket mit anderen Maßnahmen zusammen. Man kann über eine Verteuerung des Autofahrens nachdenken, wenn man zuvor Alternativen geschaffen hat, wie den Ausbau des Schienennetzes oder die Schaffung eines kostenlosen öffentlichen Personennahverkehrs. Wenn man aber das Autofahren einfach nur so verteuert ohne Alternativen anzubieten, dann ist das lediglich der Versuch Wut zu erzeugen und die Klimabewegung in Grabenkämpfe zu verwickeln.

    Im Heute-Journal vom 10.05.2019 hieß es: „Eine CO2 Steuer ist wohl die einzige Möglichkeit das Klima noch zu retten.“ DAS ist die wahre Propaganda. In dem Bericht wurde natürlich auch explizit darauf hingewiesen, dass Fridays for Future eine CO2 Steuer fordert. Damit ist die Projektionsfläche für die Wut vorgegeben.

    Die Neoliberalen Think Tanks geben eine Menge Geld dafür aus, die Theorie des Treibhauseffekts in Misskredit zu ziehen. Ich empfehle dazu das Buch von Naomi Klein „Kapitalismus vs. Klima“, indem beeindruckend belegt wird, wie massiv Einfluss auf die öffentliche Debatte genommen wird.

    Exxon Mobile ließ bereits in den 70er Jahren eine Studie durchführen, um die Folgen der Verbrennung von Fossilen Energieträgern für das Klima zu untersuchen. Das Ergebnis der Studie war ein massiver Temperaturanstieg aufgrund des Treibhauseffekts. Doch diese Studie wurde von den Verantwortlichen eben NICHT dazu verwendet in der öffentlichen Debatte die Theorie des Treibhauseffekts zu untermauern, sondern verschwand still und heimlich in der Schublade. Die einzige Schlussfolgerung für den Konzern aus dieser Studie war eine massive Gegenaufklärung zu starten zu Gunsten der Verbrennung fossiler Energieträger.

    „Wie Exxon den Klimawandel entdeckte – und leugnete. Interne Dokumente zeigen: Exxon-Wissenschaftler warnten ab 1977 vor den Gefahren des Klimawandels. Doch ihr Konzern ignorierte sie – und verlegte sich aufs Täuschen und Verwirren.“

    https://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674

    Der Versuch hier eine Verschwörungstheorie zu stricken, bei der die Wirtschaftsmächtigen die Bevölkerung mit der CO2 Lüge einlullen wollen, entspricht in keinster Weise der Realität.

    Rainer Rupp zitiert in seinen Artikeln mit der gleichen Stoßrichtung das Europäische Institut für Klima & Energie (EIKE) (https://www.eike-klima-energie.eu/) als seriöse Quelle. Schon der Slogan von EIKE im Kopf ihrer Homepage „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ lässt einen stutzig werden. Das ist politische Polemik und passt nicht zu dem was EIKE vorgibt zu sein, ein wissenschaftliches Kima Forschungsinstitut. Entsprechend sind die Artikel auf dieser Seite eine wilde Mischung aus „es gibt überhaupt keinen Klimawandel“, „es gibt einen Klimawandel, aber der ist nicht Menschen gemacht“ und Artikel „wie schädlich erneuerbare Energien sind“ und „wie Autos und Autofahrer diskriminiert werden“. Ein wissenschaftlich untermauerter Konsens ist nicht zu erkennen. Man scheint alles zusammenzutragen, was irgendwie hilft eine Stimmung gegen die Reduzierung der Nutzung fossiler Energieträger zu erzeugen.

    So wundert es nicht, dass die Geldgeber von EIKE anonym bleiben wollen und viele Verantwortliche bei EIKE gleichzeitig Mitglieder in neoliberalen Think Tanks sind wie etwa der Friedrich A. von Hayek – Gesellschaft. Es kann nicht sein, dass so eine Organisation hier bei KenFM tatsächlich als seriöse Quelle gehandhabt wird.

    Aufschlussreiche Details gibt es hier:
    https://lobbypedia.de/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie

    • „Fast 99% aller Klimaforscher weltweit sind der Überzeugung, dass der Treibhauseffekt Realität ist und eine Gefährdung für das Klima darstellt“

      Bisher gab man sich noch mit 97 Prozent zufrieden, die überall penetrant wiederholt wurden mit dem Ziel, eine Propagandalüge als Wahrheit durchzupeitschen – jetzt sind es schon „fast 99“.
      Also wenn das nicht inzwischen eigentlich schon 100 Prozent sind ….?

      ttps://www.journalistenwatch.com/2019/08/12/klimapolitik-das-maerchen/

      „Es soll hier nicht primär um die Frage gehen, ob der Mensch am Klimawandel schuld ist oder nicht. Es soll hier vor allem um die bewusst und aus politischen Gründen verbreitete Fake-News vom wissenschaftlichen Konsens darüber gehen. Unter anderem führe ich hier eine Liste namhafter Wissenschaftler aus aller Welt auf, die insbesondere die CO2-These für völligen Unsinn erklären.

      Worauf basiert die allgegenwärtige Fake-News vom wissenschaftlichen Konsens?“

    • „Fast 99% aller Klimaforscher weltweit sind der Überzeugung, dass der Treibhauseffekt Realität ist und eine Gefährdung für das Klima darstellt.“

      Haben Sie das auch vom Springer Verlag wie das unterhaltsame Geschichtchen zu Exxon auf spektrum.de?
      Als Kunde von Springer machen Sie hier natürlich mächtig Eindruck. Bild ist ja nicht umsonst die meistgelesene Zeitung, das muss ja was dran sein, nicht wahr?

      Wenn man jedoch nicht gerade für politische Kampagnen forscht, wie z.B. beim IPCC, ist es aber weltweit absolut üblich, die Fakten ergebnisoffen zusammenzutragen. Falls sich also die „Öl-Mafia“ via EIKE in die deutschsprachige Debatte eingemischt haben sollte, macht sie es immerhin deutlich smarter als die Kreise um Al Gore beim IPCC.

    • @Zeus:
      Vielen Dank für den Link aus aus einem rechtspopulistischen bis rechtsextrtemen Blog.
      Das kann ja wohl jetzt nicht Ihr ernst sein.
      Angeblich Jounalsimuskritisch, geben dann aber auch EIKE als seriöse Quelle an.

      Ich hatte versucht darzustellen, dass das Einlenken des Mainstreams zu Gunsten des Treibhauseffekts nicht die Kapitulation vor dem Kapital darstellt, sondern Teil des Plans ist, dass Ganze in unkritische Bahnen zu lenken.

      „CO2-Steuerpläne der Politik sind eine vorsätzliche Sabotage des Klimaschutzgedankens“

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=54290

    • @ Moritz Engeler
      Die Sache mit der Exxon Moblie Studie ist doch kein „Geschichtchen“ von Springer.
      Wenn alles in Ihren Augen automatisch eine Lüge ist, nur weil der gleichgeschaltete Mainstream mal darüber berichtet, dann ist das Paranoid.
      Sie können über die Exxon Mobile Studie auch bei vielen anderen Quellen lesen:

      Hier können Sie die Studie einsehen und gleich noch eine analoge Studie, die von Shell durchgeführt wurde.

      Exxon 1982
      http://www.climatefiles.com/exxonmobil/1982-memo-to-exxon-management-about-co2-greenhouse-effect/

      Shell 1988
      http://www.climatefiles.com/shell/1988-shell-report-greenhouse/

      1988 Shell Confidential Report “The Greenhouse Effect”
      Document unearthed by Jelmer Mommers from the journalism platform De Correspondent and first released on Climate Files.
      http://www.documentcloud.org/documents/4411090-Document3.html#document/p4/a415539

      Wenn Sie die Lobbyisten von EIKE der „Öl Mafia“ als Verbündeten sehen, weil diese natürlich ganz uneigennützlich Gegenargumente zum Treibhauseffekt liefern, Springer aber als Propagandafeind betrachten, dann überlegen Sie mal, ob sich da nicht vielleicht ein gewisser Widersprich bei Ihnen einegschlichen hat.

      Versuchen Sie bitte zu trennen zwischen Leuten, welche die Klimawandelsituation materiell ausnutzen und der Wissenschaft. Wenn wissenschaftliche Erkentnisse zu eigennützigen Interessen missbraucht werden bedeutet dass nicht automatisch, dass die wissenschaftliche Erkentnis falsch oder gelogen ist. Die Exxon Mobile Studie ist herifür ein gutes Beispiel. Denn das Ergebnis der Studie war wohl alles andere als sich ihre Auftragsgeber gewünscht haben.

    • Wenn ich die verlinkten Dokumente genauer anschaue, verstehe ich die Einschätzung des Konzernsprechers:

      „ExxonMobil hingegen bestreitet, dass das Unternehmen damals derart drastische Aussagen machte oder die Klimafrage gar als endgültig belegt betrachtete. „Weder sind wir zu diesen Erkenntnissen gelangt noch haben wir versucht, sie unter den Teppich zu kehren“, erklärt ExxonMobil-Sprecher Allan Jeffers gegenüber „Scientific American“. „Was mich am meisten schockiert, ist, dass wir seit Jahren sagen, dass wir in der Klimaforschung aktiv sind. Und jetzt kramen diese Leute Dokumente hervor, die wir öffentlich in den Archiven verfügbar gemacht haben, und stellen sie auf Grund emotionaler Sprache und einer willkürlichen Materialzusammenstellung als eine Art brandheiße Whistleblower-Akte dar.“

      „Wenn wissenschaftliche Erkentnisse zu eigennützigen Interessen missbraucht werden bedeutet dass nicht automatisch, dass die wissenschaftliche Erkentnis falsch oder gelogen ist.“

      Das gilt auf der Gegenseite genauso.

      „Wenn KenFm weiter die Debatte für die Klimawandelleugner befeuert verabschiedet es sich ins Reich der Märchen.“

      Sie wollen offensichtlich die Debatte einschränken. Ich nicht.

    • „@Zeus:
      Vielen Dank für den Link aus aus einem rechtspopulistischen bis rechtsextrtemen Blog.
      Das kann ja wohl jetzt nicht Ihr ernst sein.“

      Lassen Sie es gut sein, A., was Sie hier versuchen, funktioniert bei mir nicht.

  6. Nebenbei, Hinweis:

    Eiskalte Geopolitik (III)
    22.08.2019

    BERLIN (Eigener Bericht) – Ungeachtet aller plakativ vorgetragenen Bekenntnisse zum Klima- und Umweltschutz strebt Deutschland nach Zugriff auf die in der Arktis vermuteten Rohstoffvorkommen. Entsprechend stellen sich die neuen „Arktisleitlinien“ der Bundesregierung dar. Diese gehen davon aus, die rasant voranschreitende Eisschmelze an den Polkappen habe bereits zu einem „geopolitischen Wettlauf“ um die Ausbeutung der dadurch zugänglich werdenden „natürlichen Ressourcen“ geführt. Gleichzeitig forcieren Think-Tanks der deutschen Streitkräfte vehement die Militarisierung der arktischen Gebiete und begründen dies mit den Interessen Deutschlands als „maritimer Wirtschaftsmacht“. Gefordert werden unter anderem der Aufbau einer „arktischen Brigade“ der Bundeswehr, die Beschaffung von Eisbrechern und die Ausrüstung der sogenannten EU-Battlegroups für die Kriegführung unter Bedingungen extremer Kälte. Erst unlängst haben Gebirgsjäger des deutschen Militärs erneut den „Winterkampf“ jenseits des Polarkreises trainiert. Die teilnehmenden Soldaten wurden dabei von ihren Ausbildern bewusst in lebensgefährliche Situationen gebracht.

    Ökonomische Interessen

    Bei ihrem Besuch in Island Anfang dieser Woche präsentierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Weltöffentlichkeit als engagierte Umweltschützerin. Anlässlich eines Treffens nordeuropäischer Regierungschefs forderte Merkel, mit der Natur „pfleglich“ umzugehen und ihr mit „Demut“ zu begegnen.[1] Ähnlich hatte sich der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) Mitte des Monats während einer Visite in den arktischen Gebieten Kanadas geäußert. Maas betonte die dringende Notwendigkeit, dem in der Polarregion am deutlichsten spürbaren Klimawandel durch einschneidende umweltpolitische Maßnahmen zu begegnen: „Dafür sind wir alle in der Verantwortung. Sonst werden die Generationen, die nach uns kommen, von der Welt nicht mehr das haben, was ihnen zusteht.“[2] Dessen ungeachtet hat die Bundesregierung wiederholt das ökonomische Interesse Deutschlands an der Arktis als „groß“ bezeichnet. Durch das rasant voranschreitende Abschmelzen der Polkappen seien nicht nur die darunter lagernden Rohstoffe „leichter zu erschließen“, heißt es; auch die sogenannte Nordostpassage vor der Küste Sibiriens verspreche „eines Tages eisfrei zu sein“: „Deutsche Reedereien besitzen die viertgrößte Handels- und die größte Containerschiffsflotte der Welt; neue Seewege wären ein erheblicher Einflussfaktor für den Außenhandel Deutschlands.“[3] Entsprechend doppelbödig fallen die gestern vom Auswärtigen Amt veröffentlichten novellierten „Leitlinien deutscher Arktispolitik“ aus.[4]
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8020/

  7. Tja, der letzte Akt des Neoliberalismus
    J. St. Mill, der letzte ehrliche Liberale, der letzte in der Tradition des großen Ökonomen und Humanisten A. Smith, schreibt („Die Freiheit“): Wenn ein Regieme, um zu überleben, das Volk verblöden muss, das wäre sein Ende
    Nun muss der Spätkapitalismus seine Kinder verblöden, weil es läuft nichts im sog. Westen. Wo man nur schaut, sieht man Lügen, Dekadenz und Verfall der letzten Jahrzehnten des Imperium Romana. Vor allem dürfen diese Kinder nicht merken, dass der Neoliberalismus seine einzige Rettung im Krieg versucht. Die uralte westliche Idee: Man würde Russland besiegen, für Jahrzente würde man russische Ressourcen rauben, dann China …
    Wird nicht gehen. Der „Rest“ der Welt ist ökonomisch zu stark für westlichen Kriege. Er ist nicht neoliberal, auch ökonomisch nicht und deshalb passieren dort Wirtschaftswunder, die im Westen nie mehr geben wird. Ja, Wirtschaftswunder durch eine geschickte Kombination von Smith, List und Keynes
    Als die verblödete junge Generation in einigen Jahren aufwacht, wird sie merken, dass unser Planet munter ohne sie überlebt hat, nur ihre Zukunft ist tot, dass die asiatische Kulturepoche schon längst begonnen hat

    • Anbei noch ein Hinweis zur „asiatischen“ Kulturepoche. Mir entgeht der Unterschied:

      Massenproteste in Hong Kong – zwei Dokumente zur Debatte
      20. August 2019 um 11:28 Ein Artikel von: Jens Berger & Marco Wenzel

      Farben-Revolution oder Sozialproteste? Die andauernden Massenproteste in Hong Kong stellen auch uns vor stetig neue Fragen und es ist schwer, diese Fragen abseits pauschaler Schnellschüsse zu beantworten. Jens Berger und Marco Wenzel haben versucht, für die NachDenkSeiten eine zarte Einordnung der Proteste vorzunehmen. Dieser Versuch erhebt freilich nicht den Anspruch, die universelle Wahrheit gepachtet zu haben. Vielleicht helfen unsere Zeilen Ihnen ja bei Ihrer eigenen Einordnung der Lage.

      Kanarienvogel in der Kohlemine des chinesischen Systems
      Ein Vorwort von Jens Berger

      Im Frühjahr wurde Hong Kong zum 25. Mal in Folge von der neoliberalen Heritage Foundation zur „freiesten Volkswirtschaft der Welt“ ernannt. Der Preis für diese „Freiheit“ ist eine massive Teilung der Gesellschaft in eine besitzlose Masse und eine kleine, extrem reiche Oberschicht, die mit der Stadtregierung und der Zentralregierung in Peking bestens vernetzt ist. Verlierer dieser Entwicklung sind vor allem die gut ausgebildeten jungen Hong-Kong-Chinesen, die ins Prekariat abstürzen und ihre Hoffnungen begraben. Zahlreiche Experten bezeichneten Hong Kong schon länger als „Schnellkochtopf“ oder „tickende Zeitbombe“.

      In den letzten fünfzehn Jahren haben sich die Immobilienpreise in Hong Kong etwa verdreifacht. Zehn-Quadratmeter-Verschläge für eine Miete von 1.400 US$ pro Monat sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Wer nichts besitzt, wird auch künftig nichts besitzen können. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse und das Gros der Immobilien ist ohnehin in der Hand einiger weniger Superreicher. „Investitionen“ vom Festland heizen die Lage zusätzlich an. Hong Kong ist die teuerste Stadt der Welt mit Penthouse-Paradiesen für Milliardäre und Käfigwohnungen für die Massen. Die 21 reichsten Bewohner der Sonderwirtschaftszone besitzen zusammen übrigens 206 Milliarden Euro – mit starker Tendenz nach oben, da die Stadtverwaltung getreu dem neoliberalen Mantra eine der weltweit geringsten Steuerquoten aufrechterhält.
      (…)
      Dieser Traum scheint ausgeträumt zu sein. Die qualifizierten Absolventen der Hochschulen in Hong Kong stehen in immer stärkerer Konkurrenz zu den Einwanderern vom Festland, die für noch weniger Geld noch härter arbeiten. Verloren ist die Perspektive auf ein besseres Leben – auf eine eigene Wohnung, auf ein Gehalt, von dem man gut und eigenständig leben kann. All dies sind sehr gute Gründe, warum die jungen Angehörigen der Mittelschicht nun auf die Straße gehen und den Aufstand proben.

      Paradox ist jedoch auf den ersten Blick, dass sich die Proteste der Opfer einer ultra-neoliberalen Oligarchie gegen den steigenden Einfluss eines formal als kommunistisch geltenden Staates auf die Sonderwirtschaftszone richten. Doch mit diesen Schubladen scheint man im aktuellen Konflikt in Hong Kong nicht sehr weit zu kommen. Die Regierung der Sonderwirtschaftszone Hong Kong und die lokale Oligarchie sind schließlich bestens mit Peking vernetzt und die jungen Demonstranten sehen den starken Einfluss der Festland-Regierung auf die Sonderwirtschaftszone vor allem als Bedrohung für ihre eigenen Lebenspläne.
      (…)
      Massenproteste in Hong Kong – Der Versuch einer Einordnung
      Von Marco Wenzel

      Seit dem 9. Juni gibt es, wie bereits mehrmals in der Vergangenheit, fast täglich Massenproteste gegen die Regierung in Hong Kong. Auslöser ist diesmal ein Gesetzesvorhaben über eine geplante mögliche Abschiebung von Kriminellen nach China, Taiwan und Macau. Aber es geht um mehr: es geht um den Status von Hong Kong und es geht um die Macht, die China über HK ausübt. Nicht von ungefähr war auch das Verbindungsbüro Chinas in HK eines der Hauptziele der Proteste. Aber es geht auch um Armut, Arbeitsbedingungen und Wohnungsnot in einer der reichsten Städte der Welt.
      (…)
      HK und die Greater Bay Area

      Die Sonderverwaltungszone HK ist eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt. HK gilt als Verbindung des Westens nach China und umgekehrt. HK ist für China unentbehrlich, aber auch umgekehrt. 80 Prozent des weltweiten Yuan-Handels laufen über HK. Zudem ist HK in die chinesischen Pläne für die neue Seidenstraße mit eingebunden. Viele chinesische Staatsbetriebe sind an der Börse registriert. Der Finanzplatz HK und der Hafen haben eine überragende Bedeutung für den Handel mit China. Über den internationalen Flughafen von HK werden täglich mehr als 1.000 Flüge abgewickelt, er ist neben Bangkok und Singapur einer der bedeutendsten Flughäfen in Asien und einer der größten Flughäfen der Welt.

      Das Delta am Perlfluss umfasst aber nicht nur HK. In einer gigantischen neuen Wirtschaftszone sind neben HK auch Macau, Shenzhen und Guangdong integriert. Diese Gegend wird gemeinhin die „Greater Bay Area“ genannt. Hier leben 70 Millionen Menschen, die Region hat zusammen mit HK eine enorme Wirtschaftskraft. In der Region sind zudem viele High-Tech-Industrien angesiedelt, u.a. auch Huawei. Es ist eine der größten und sich am schnellsten entwickelnden Metropolregionen der Erde, das Silicon-Valley Asiens.

      Klar, dass diese Situation viele Arbeiter anzieht, die sich in der Region ihr Brot verdienen wollen. Insbesondere aus China kommen viele Wanderarbeiter. Oft leben sie in Slums ohne Festanstellung mit geringen, an Ausbeutung grenzenden Löhnen. Aber auch in HK ist die Situation der Arbeiterschaft alles andere als rosig. In HK hat sich die Lage in den letzten Jahren für die meisten Lohnabhängigen verschlechtert. Und mit dem Handelsstreit zwischen China und den USA und dem Boykott von Huawei ist die Wirtschaft der Region eingebrochen und die Lage droht sich noch weiter zu verschlimmern.
      (…)
      Die wirtschaftliche und soziale Lage

      Nirgendwo auf der Welt gibt es auf kleinstem Raum so viele Milliardäre wie in HK. Und nirgendwo sonst auf der Welt dürfte das Einkommen so ungleich verteilt sein wie dort. Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Armutsbetroffenen in der Metropole Hongkong auf 1,35 Millionen. Laut Statistik leben damit 20% der Bevölkerung in HK unterhalb der Armutsgrenze. Soziale Spannungen sind da vorprogrammiert.

      Obwohl HK eine der teuersten Städte weltweit ist, was die Lebenskosten anbelangt, liegen die Löhne in HK oft weit unter der Armutsgrenze. Inflationsbereinigt stiegen die Löhne in den letzten 10 Jahren nur um etwa 0,7 Prozent, die Mieten dagegen um 250 Prozent. Nur die Mieten im Zentrum von HK allein übersteigen das Mehrfache des Einkommens eines normalen Arbeiters. Die Menschen arbeiten an 6 oder 7 Tagen die Woche, die Durchschnittsarbeitszeit in HK beträgt 55 Stunden, die Arbeitszeiten in HK gehören damit zu den längsten der Welt. Die Reichen wohnen in teuren Luxus-Apartments, während Eigentumswohnungen selbst für die Mittelklasse unerschwinglich bleiben. Die Unterklasse lebt in Appartements, die immer weiter unterteilt werden und in denen kaum noch Platz für Privatsphäre bleibt. Manche leben noch wie früher auf Hausbooten im Hafen. Aber selbst das ist noch ein Privileg:

      In der Metropole Hongkong sind über 1,3 Millionen Menschen ökonomisch und sozial an den Rand gedrängt. Davon lebten 2017, laut Angaben des Hilfswerks Misereor, Hunderttausende Menschen als sogenannte Cage People (deutsch etwa: Käfigmenschen). Das ist die Bezeichnung für Bewohner Hongkongs, die mit mehreren Personen in einem Raum wohnen, welcher durch abschließbare Käfige oder Holzboxen geteilt ist. Die Käfige dienen als einzelne Wohneinheiten, sind etwa zwei Kubikmeter groß und teilweise doppel- oder dreistöckig gestapelt. Ganze Familien leben in den Käfigen, teilen sich mit sechs anderen Familien eine Toilette, waschen dort ihre Wäsche mit der Hand und schlafen übereinander. Es gibt keine Privatsphäre oder Rückzugsräume. Extrembedingungen herrschen im Sommer, wenn in Hongkong die Temperaturen um die 40 Grad liegen…

      2013 schätzte die Hongkonger Regierung, dass etwa 177.000 Menschen unter unzureichenden Bedingungen lebten. Eine Trendwende ist nicht in Sicht, da viele der Käfigwohnungen illegal betrieben werden.

      Die sozialen Gegensätze in HK nehmen täglich zu. Die Wirtschaft wird von Multimilliardären dominiert, die normalen Menschen leben in Drahtverhauen. Südchina und auch HK sind eine Billiglohnregion geworden, von der sich selbst Gerhard Schröder noch eine Scheibe abschneiden könnte.

      In dieser Lage ist es nicht verwunderlich, wenn die Menschen auf die Straße gehen. Aber warum dann ausgerechnet gegen das Abschiebungsgesetz, ein Gesetzesprojekt, von dem die wenigsten der Demonstranten kaum jemals persönlich betroffen sein werden, und weshalb nicht für höhere Löhne und bezahlbare Wohnungen?
      (…)
      Fazit:

      In der Millionenmetropole HK sind über 1,3 Millionen Menschen an den Rand gedrängt. Die Leute, die hinter der aktuellen Protestbewegung stehen, sind, bisher wenigstens, schwer auszumachen. Mit Sicherheit gibt es auch Einflüsse aus dem Ausland, die die Bewegung finanziell und logistisch unterstützen, um den Einfluss Chinas zu unterminieren und ihre eigenen Leute in der Legco zu positionieren. Und damit eine schrittweise Abkehr von HK zu China einzuleiten, mit dem Ziel, die Übernahme Chinas von HK im Jahre 2047 zumindest zu erschweren und evtl. neue Übergabebedingungen mit einem geschwächten China auszuhandeln.

      Die konkreten Ziele der Bewegung sind zwar noch undurchsichtig, haben ihren Ursprung aber mit Sicherheit in der sozialen Lage und der damit verbundenen Unzufriedenheit der Bevölkerung von HK. Die Region bleibt weiterhin ein Pulverfass, in dem sich jederzeit neue Proteste entfalten können. Proteste, die sich demnächst vielleicht konkreter auf die soziale Lage der Beschäftigten konzentrieren werden. Aus Studentenprotesten können schnell Arbeiterproteste werden.

      Diese Entwicklung wollen sowohl die USA und ihre Verbündeten als auch die chinesische Führung verhindern. Das Anheizen des Konflikts ist ein Spiel mit dem Feuer. Denn ein unabhängiges HK unter Kontrolle einer Arbeiterregierung wollen weder der Westen noch China. Nicht auszudenken, wenn sich Arbeiterproteste über HK hinaus auf die Greater Bay Area und sogar auf ganz China ausdehnen würden. Oder wenn sich HK unter einer pro-westlichen Regierung mit Macau und Taiwan zusammen zu einem neuen unabhängigen Staat erklären würde.

      Zukunftsmusik, Spekulationen? Ja. Die Situation ist zurzeit noch unübersichtlich. Bis 2047 sind es zwar nur noch 28 Jahre, dann wird der Kuchen endgültig verteilt. Aber bis dahin wird noch viel Wasser den Perlfluss hinunterfließen. Genug Zeit für alle Anwärter, sich neu zu positionieren.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=54247

      Die NachDenkSeiten liefern derzeit sehr gute und hintergründige Artikel zu verschiedenen Themen ab und auch die Hinweise des Tages, inklusive der Kommentare, sind immer einen Blick wert.

    • Seit Henry Kissinger mit Onkel Zedong in den 60 Jahren gekuschelt hat ,
      wird China als Synthese aus Kapitalismus und Kommunismus von der Internationalen
      Finazelite fuer die Ein-Geld-Weltordnung 2.0 aufgebaut.

      Das jetzige US-Dollar-Leidwaehrungsystem ist wegen dem Triffin Dilemma
      (Die Leidwaehrungsfunktion vertraegt sich auf Dauer nicht mit der Funktion als nationale Waehrung)
      ein Auslaufmodell.

      „Wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt! “
      -Henri Kissinger-

      Hier soll in Zukunft das Geld den CO2 Ausstoss kontrollieren und die wirtschaftliche Entwicklung weltweit balancieren.

      Das macht nur Sinn wenn die ganze Welt mit macht und die Baenkster sich nicht damit die Taschen
      auf kosten der jungen Generation fuellen.

      Die „Gretas“ sind so jung und naiv ,aber richtig gut darin.

      Mich erinnert das alles an den Nationalsozialismus der die Lebensreform (Wandervogel,etc.)der 20 iger und 30iger
      fuer seine teuflischen Ziele vereinnahmt und veruntreut hatte.
      Wenn nicht auch der Nationalsozialismus schon eine entgleiste Inszenierung der Erleuchteten(Baenkster) fuer
      eine Ein-Welt-Geld-Ordnung war.

      Ist die Synthese aus Kapitalismus und Kommunismus nicht in Wirklichkeit Faschismus?
      Was immer auch die Internationalisten(Erleuchteten,Baenkster) sich unter Faschismus so vorstellen.
      Es wuerde mich nicht wundern,wenn es ihr Ideal waere.

      Im Demokratieindex 2016 belegt die Volksrepublik China Platz 136 von 167 Ländern, womit es zu den autoritären Staatssystemen zählt
      (Quelle :Wikipedia)

    • „Im Demokratieindex 2016 belegt die Volksrepublik China Platz 136 von 167 Ländern, womit es zu den autoritären Staatssystemen zählt“
      oh Schreck, oh Schreck
      Und im „Christentum“ belegt die Volksrepublik China Platz 166 von 167 Ländern
      oh Schreck, oh Schreck
      – – – –
      Wen interessiert das? Chinesen ganz bestimmt nicht. Sie leben immer besser, nicht trotz der KP, sondern dank ihrer klugen Wirtschaftspolitk (Smith, List, Keynes) … und deshalb wissen sie es zu schätzen: oh Schreck, oh Schreck
      Nur die durch westliche Propaganda gewaschene Gehirne sind sehr besorg
      Wie es Gaddafi sagte?
      Der Westen ist immer über Menschenrechte besorgt, nur menschliche Leben ihnteressieren ihn nicht

    • „Und im „Christentum“ belegt die Volksrepublik China Platz 166 von 167 Ländern
      oh Schreck, oh Schreck“ 🙂

      Der Demokratieindex wird von der Zeitschrift „The Economist“ erstellt. Susan „Zanny“ Minton Beddoes (* 1967) ist eine britische Journalistin, erste Chefredakteurin von The Economist und Mitherausgeberin der Wochenzeitung DIE ZEIT.

      Die Zeit ist bekanntlich die grösste Kraft im deutschsprachigen Raum welche das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Demokratie inkl. Referenden mit allen Mitteln verteidigt.

    • „Die Zeit ist bekanntlich die grösste Kraft im deutschsprachigen Raum welche das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Demokratie inkl. Referenden mit allen Mitteln verteidigt.“
      Was du nicht sagst!
      Du meinst, Selbstbestimmung als Separatismus ist gut, für die Völker, die sich von den Staaten lösen wollen, dessen Führung keine westlicher Vasale sein wollen. Selbstbestimmung war toll, um Ex-Jugoslawien zu zerstören, CCCP zu zerstören … Aber die Krim-Bewöhner haben keine Recht auf Selbstbestimmung. Referendum ändert nichts daran! Aber Kosovo hatte Recht auf Separatismus ohne Referendum
      Das ist „Selbstbestimmung“ im westlichen Sinne

    • „Aber Kosovo hatte Recht auf Separatismus ohne Referendum“

      Wenn der Hegemon eine neue Militärbasis braucht, geht es selbstverständlich auch ohne Referendum!
      Dafür mit Waffenhilfe der Sozialdemokraten…

    • Ach, Box, hätte es nicht gereicht den Artikel zu verlinken? Ich gehe mal davon aus, dass die allermeisten Foristen hier die Nachdenkseiten ebenso fleissig lesen wie Sie.

      mfG an den Meister des copy and paste

    • #MarktW_neu_denken

      Im Paradigma des Egos kommt zu erst der Bauch und dann die Moral
      .
      „Nichts an einer Raupe sagt dir, dass sie ein Schmetterling werden wird.“
      (R. Buckminster Fuller)

  8. Über: Menschheitsfamilie und geistige Revolution, kritisches Denken!

    Spirituelle Weltgeschichte 1: Wiederverzauberung der Welt, zweite Aufklärung und deutscher Geistes

    youtube.com/watch?v=AJ3F28fA8XU

    • Als analytisch denkender Atheist kann ich mich nicht für Esoterik erwärmen.
      Der Vortrag zum Klimawandel zeigt aber, dass der Vortragende wirklich denken kann.

  9. Du hast recht mit der Ausbeutung. Ja, das Recht auf unbegrenzte Bereicherung, die dann von allen beklatscht wird ist die eigentliche Triebfeder und Dinge wie Auswirkungen auf die Umwelt sind eine der katastrophalen Folgen. Aber es hängt zusammen.
    Ich schlage vor: Die Millionen, Millarden Menschen sollten vor allem für ein Ziel kämpfen und wirklich versuchen es mit der demokratischen Macht ihrer Mehrheit durchzusetzen: EIN HÖCHSTEINKOMMEN!

    • Zitat Bertram: „EIN HÖCHSTEINKOMMEN!“

      Oder eine globale Erbschaftssteuer, um die übergrossen Haufen wieder auf die Allgemeinheit zu verteilen.

  10. Für mich soll die CO2- Debatte auch, aber nicht zuerst, von den wirklichen Umweltproblemen, bedingt durch den Wachstumswahn, ablenken. Zuerst geht es den Machteliten darum, die Versklavung der Arbeiterschaft , also die Arm-Reich- Schere weiter auszubauen. Sie haben die Umwelt- Gutmenschen auf das CO2- Nebengleis abgestellt, wo sie sich streiten und weiter spalten dürfen.
    Eine Verschwörung ohne konspirativen Verschwörungsort, sie eint ein mindestens höheres zweistelliges Milliardenkonto und wir haben die Nullen ohne die 1 davor. Uns fehlt Orientierung und Führung.
    Ich habe weder eine Losung (Motto), noch eine Lösung.

    • «Uns fehlt Orientierung und Führung»
      So – Wer ist «Uns»? Ich habe Orientierung und bestimme über mich selbst. ICH GEHÖHRE (als im Ausland lebender Ausländer) ZU JENEN DIE KEINE FÜHRUNG, UND KEINEN FÜHRER AKZEPTIEREN!!!

    • Das habe ich erwartet, dass so ein Kommentar kommt. Zurecht, keine Frage.
      Die deutliche Mehrheit ist orientierungslos, mit denen fühle ich.
      Wenn Sie ihren Ausweg aus der manipulierenden Medienwelt gefunden haben, gut so.
      Wer will schon Opfer sein, ich auch nicht. Aber ich habe wenig Talent dazu, mir was vorzumachen.
      Ich habe auch ausdrücklich die zweistelligen Milliardäre nicht mit einbezogen. (kleiner Scherz)
      Richtig ist:
      Man muss nicht Milliardär sein um autark zu sein. um sein Leben zu leben. Außerhalb des Hamsterrades, abseits der Gesellschaft. Das ist richtig. Mit wenig Geld auskommen, ich muss das auch. Nein, nicht „auch“. Ich muss mit 940 Euro Rente auskommen. Das geht, mit dem, was meine Frau (ein Vielfaches) mit einbringt. Ich werde mehr als satt, habe alles, was ich brauche.
      Ich sehe nur „mein“ Land, Deutschland, in dem ich lebe, vor die Hunde geht.
      Sehe, wie Don Quijote gegen die Windräder anrennt, sie stoppen will, und grenzenlos vera…. wird.
      muss zahlen für den Strom, den er in Frankreich einspeist. Schlechter als Merkel, mit ihrer Energiepolitik, hätte man es nicht machen können. Aber weit und breit kein fähiger Nachfolger zu sehen. Wie weiter?

    • hi, es gäbe eine lösung, aber dafür ist keine mehrheit in sicht. die 1 % milliardäre und multimillionäre und deren helfershelfer überall -inkl. merkel, gretel usw. – sitzen zu fest im sattel. diese würden die erde lieber zerstören, als auf ihre macht/pfründe/einkommen/luxus usw zu verzichten. deshalb kauft sich diese bande weit abgelegene inseln oder plant gar ganz in den weltraum zu verschwinden. bezeichnend ist wieder einmal, daß die „normalos“ , die den immensen reichtung ja eigentlich erst erschaffen haben, nun die ausbeuter/profiteure auch noch vor den auswirkungen retten sollen… lösung wäre nur, nach marx + lenin , eine weltrevolution – abschaffung ausbeutung und des eigennutzes und schaffung eine solidarischen gesellschaft , die den gemeinnutz in den mittelpunkt stellt… aber wie gesagt, dazu ist die zeit – noch – nicht reif und ich befürchte vorher haben die ausbeuter und deren vasallen die welt ‚hingerichtet‘ – GRETE und ihre jünger jedenfalls sind mal wieder nur die nützlichen idioten, die spalten/herrschaft + extraprofite schaffen und absichern

  11. Ganz ehrlich Herr Lenz, ein wirklich entsetzlich schwacher Kommentar! Ich weiß die Leistung von Kenfm zu schätzen, ich unterstütze Kenfm für seine Leistung – auch finanziell. Aber was ist das? Nur Zynismus ohne irgend eine Perspektive welche Antworten wir in der gesellschaftlichen Situation auf dieser Welt brauchen. Es ist doch lächerlich zu glauben, die Menschheit wäre nicht in Bedrängnis. Was bitte hat man kapiert, wenn man das bei jenen nur zynisch abkanzelt, die als Kids gerade mal drauf gekommen sind, dass die schöne heile Welt, die ihnen im Kino, im Fernsehen, in den neuen Medien usw usw ständig vorgespielt wird, in Wahrheit verdammt anders aussieht. Wenn wir die Millionen Kids die da ihren Zorn und natürlich auch ihre Ängste entwickeln, und die noch wenig Wissen haben, wenn wir die alle mit Zynismus totschlagen, na einfach super! Natürlich ist die CO2-Steuer eine typisch kapitalistische Antwort. Aber man merkt, Ihre Suche als Autor gilt nicht irgend einer Lösung, sondern nur der Absicht Rache zu üben. Aber wofür gilt die Rache? Weil die Regierungen eine Bewegung zu kapern versuchen (und es natürlich auch können, so wie sie auch Gelbwesten zusammenschlagen können usw.)?? Deshalb die zynische Rache_Rede? Wie lächerlich ist es sich über Bananen und Segelbote aufzuregen – nämlich von jenen, die versuchen etwas an dem System zu verändern. Der Artikel hört sich in Wahrheit an, wie ein Schutzgebet für jene, die an dem Desaster dieser Welt schuld sind, weil sie die wahren Bereicherungsorgiasten beständig gesetzlich decken. Schade. Ich nehme an, diese Stoßrichtung sollte der Artikel nicht haben, aber…. Ich hab’s schon mal gesagt. So werden wir nicht weiterkommen. So zerstört man jeden Versuch eine Änderung an irgend einem Zipfel beginnen zu lassen!

    • Für die Kleidung, die 10 Dollar kostet und nun zerrissen ist, kann die Kleidung nun zurückgegeben werden, aber nur gegen Ölmarken.

      Genau so wenig, wie der Satz mit der Kleidung mit deiner Antwort zu hat, genau so wenig hat deine Antwort mit meinem Artikel zu tun.
      Zynische Rache-Rede. Was in deinem Kopf geschieht, wenn du den Text liest, dass müsstest du schon selbst trennen und dir zuschreiben – nicht dem Autor.

    • „Es ist doch lächerlich zu glauben, die Menschheit wäre nicht in Bedrängnis.“

      Die Menschheit ist ganz bestimmt nicht durch CO2 in Bedrängnis und die vermuteten Verstärkungseffekte, die den Klimawandel gefährlich beschleunigen könnten, sind blosse Vermutungen. Die weltweiten Kriegsfolgen mit deutscher Beteiligung sind hingegen Realität.

      Ich bin sehr für Nachhaltigkeit und umweltschonendere Technik. Aber man sollte zuerst dort den Hebel ansetzen, wo die Gefährdung konkret und erwiesen ist. Die zwangsgebührenfinanzierten CFR-Sprachrohre setzen leider auch im Umweltbereich die falschen Schwerpunkte.

    • Lieber Bertram, mir stockt der Atem. Ihre Erregung mag ja ehrlich sein, aber ihre Gedankenzusammensetzungen sind verdrehter als ein handelsüblicher Korkenzieher.

      „Ganz ehrlich Herr Lenz, ein wirklich entsetzlich schwacher Kommentar! Ich weiß die Leistung von Kenfm zu schätzen, ich unterstütze Kenfm für seine Leistung – auch finanziell.“

      Nein- der Artikel ist nich entsetzlich, bestenfalls können Sie diesen Beitrag als entsetzlich empfinden. In meinen Augen richtet sich dieser Artikel weniger an Jugendliche als an Institutionen, die mit den Emotionen der Schüler spielen. Kinder und Jugendliche brauchen einen gewissen Schutz und dürfen nicht zum Erfüllungsgehilfe versteckter politischer interessen mißbraucht werden. Leider geschieht das auf sehr perfide Art und Weise und dies muss auch ausgesprochen werden können. Ich hoffe, dass sie meiner Argumentation folgen können.

      „Aber was ist das? Nur Zynismus ohne irgend eine Perspektive welche Antworten wir in der gesellschaftlichen Situation auf dieser Welt brauchen.“

      Auch hier handelt es sich um Wut/Ärger (ich sehe kein Zynismus) gegen die Art und Weise von PR-Verbreitung institutioneller Interessen, die sich hinter unserer Jugend versteckt und sie als Speerspitze für eigener Interessen zu mobilisieren. Das ist besonders verwerflich, weil die Jugend an die Meinungsfront geschickt und ihre Ideale verramscht werden. Herr Lenz zeigt sehr anschaulich wie in der Vergangenheit mit Ängsten Politik gemacht wurde. Die Perspektive liegt darin, dass die Menschen (insbesondere Eltern, Lehrer etc.) erkennen, dass ihre Kinder als Meinungssoldaten an die PR-Front geschickt werden. Herr Bertram, das müssen Sie doch auch erkennen? Seit fast einem jahr (?) gibt es die Demonstrationen, das zeigt doch, dass man die Gesellschaft spalten will. Wer will ernsthaft gegen das Verhalten der Jugendlichen etwas sagen, aber der Mißbrauch liegt doch auf der Hand, denn am Ende bleiben nur Verlierer auf der Strecke.

    • Ja aber das traurige ist doch, dass durch diese Haltung das Handeln der Jugendlichen als vollkommen unreflektiert und sinnfrei dargestellt wird.
      1. Der menschengemachte Klimawandel existiert und die irreversiblen Folgen aufgrund fehlender Maßnahmen werden kommen. Das haben die Jugendlichen zurecht begriffen und zeigen ihre Empörung über die Bequemlichkeit der Gesellschaft auf, bloß nicht zuviel verändern.
      2. Diese Proteste der Jugendlichen wiederstreben dem Militärisch-Industriellen-Komplex, da dieser keine Lust auf irgendwelche CO2 minimierende Maßnahmen hat. Umweltschutz (in diesem Fall eher Klimaschutz) und Frieden hängen stark miteinander zusammen.

      Jetzt so zu tun als ob die Jugendlichen nur instrumentalisiert werden, wird ihrem Engagement in keinster Weise gerecht. Anstatt zu sagen „Das wird sowieso verebben und raus kommt die CO2-Steuer, die nur der Elite dient“, sollte man lieber auf Perspektiven der Bewegung, positiven Einfluss und Möglichkeiten zu sprechen kommen. Man kann nie die perfekte Bewegung haben und es gibt immer Kompomisse, die man eingehen muss. Aber um diesen Planeten, steht es wirklich nicht gut und die Zeichen deuten darauf, dass wir einfach ignorant so weitermachen. Jeder Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Frieden sollte als guter gewertet werden!

    • Zitat Steinsammler: „wiederstreben dem Militärisch-Industriellen-Komplex, da dieser keine Lust auf irgendwelche CO2 minimierende Maßnahmen hat.“

      AUA!

  12. Gratuliere, KenFM! Ihr arbeitet hart am Image einer unseriösen Quelle. Fast geschafft. Während im wahrsten Sinne die Hütte brennt, sonnt sich ein naturwissenschaftlicher Analphabet in seinem Gutdünken. Die Klimaleugner und/oder AfD Fans jubeln und heizen ordentlich ein. Feste Jungs, macht nur weiter so…

    • „Während im wahrsten Sinne die Hütte brennt, sonnt sich ein naturwissenschaftlicher Analphabet in seinem Gutdünken.“

      Wessen Hütte brennt? Der Naturwissenschaftler Jörn Thiede macht mir auf jeden Fall den wesentlich seriöseren Eindruck als der letzthin von Dir empfohlene Politclown und Panikschürer Volker Quaschning.

    • Wieder mal schön alles in rechte Schuldigkeit wandeln, das könnt ihr Linken bravurös. Doch nichts von dem, was du schreibst, hat mit dem Text zu tun.
      Unseriöse Quellen? Wo denn? Der Text ist arg oberflächlich, nichts geht da in die Tiefe.
      Naturwissenschaftlicher Analphabet? Das lass ich mal unkommentiert.
      Klimaleugner und AfD Fans jubeln. Wo im Text leugne ich irgendwas? Und die AfD, die ist das Produkt völlig verfehlter und arroganter linker Politik. Der Proletarier, einst das Flaggschiff der Linken, seit langen ein Igitt, vernachlässigt und und und.
      Und was ist mit der CO2-Steuer und dem Finanzkapitalfaschismus? Die Ökowirtschaft kommt? Ich kann euch nicht mehr ernst nehmen.

    • Interessant, wie falsch der Artikel von Rüdiger Lenz verstanden werden kann. Was hat dieser Artikel mit AFD und Klimaleugner zu tun? Nichts!

      Das Klima wird doch nicht geleugnet, das wäre ja tatsächlich sehr komisch, vielmehr geht es um die Auswirkung von CO2. Es geht auch um die eigene Erfahrungen des Autors, die paar Jahre mehr sind als eines Schülers. Lebenserfahrung ist doch etwas sehr wichtiges, oder? Auch habe ich nichts von AFD gelesen.

      Ihr Kommentar geht völlig am Thema vorbei. Es wäre schön, wenn sie etwas genauer werden und sich auf den Text von Herrn Rüdiger Lenz beziehen. Das sollte doch möglich sein, oder?

    • An Rüdiger Lenz: Auch in diesem Beitrag diese Aggressivität. Lass doch dieses Links-Rechts-Gerde weg. Geh auf die Inhalte ein! Scheinbar gehen Sie auf die Inhalte ein indem Sie auf den Yout-Tube-Beitrag von Professor Dr. Jörn Thiede verweisen. Aber vielleicht haben Sie den nicht bis zum Ende geschaut: Denn bei Minute 46 sagt dieser Dr. Thiede, der einen ganz ordentlichen wissenschaftlichen Vortrag hält, folgendes: „Etwa ab 1990 kann man nachweisen, dass ein deutlicher Einfluss menschheitsgetriebenen Treibhausgase zu beobachten ist.“ Das heißt, Sie haben sich ihren Zeugen herbeigebogen! Das ist doch alles eine sehr unsinnige Vorgangsweise. Wer will ernsthaft bestreiten, was dieser kapitalistische „Wachstums“-Zwang anrichtet. In meinen 55 Jahren, in den ich die Welt bewusst beobachten konnte, kann ich in den Gegenden, die ich kenne klar erkennen, dass, wenn man die Gegenden weiter so zubetoniert wie in diesem winzigen Zeitraum (in evolutionärem Vergleich) bald an dem Punkt kommen wird, wo sich nichts mehr zubetonieren lässt, geschweige denn, dass natürliche Fauna und Flora noch brauchbare Räume zur Verfügung haben. Dafür brauch ich keine Wissenschaft, nur Beobachtung und die Fähigkeit solche Entwicklungen auf ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte hochzurechnen. Auch das sind winzige Zeiträume! Oder wollen wir so denken, dass uns sowieso nicht interessiert ob unserer Urenkel noch wo leben können? Es ist lächerlich, das alles nur auf apokalyptisches Gezeter zu schieben. Übrigens hatte ja auch Kassandra recht und nicht jene, die sie verspotteten!

    • Wir, ihr?

      Die sogenannte verfehlte, arrogante linke Politik ist ein Widerspruch in sich, da kaum etwas an dieser Politik links war und ist. Es war und ist ein Etikettenschwindel. Ein „Erfolg“ von U-Booten. Ja, arrogant, verfehlt, aber nur für die Mehrheit. Eben so wie sich Funktionseliten im Dienst von Machteliten gebärden. Großenteils auch eine Ablenkung.

      Die heute wieder vermehrt auftretende offene Förderung des Faschismus, ist ein Ergebnis des sich weiter verschärfenden Konflikts: Grenzenloses Wachstum (grenzenlose Gier) auf begrenztem Raum.

      Um von der maximalen Bereicherung einer kleinen recht überschaubaren Truppe abzulenken, bedarf es eines schier endlosen Stroms an Ablenkungen. Verschiedene Ablenkungen für verschiedene Schichten.

      Der derzeitige Kapitalismus läßt sich wohl als Symbiose von Neoliberalismus und Faschismus definieren.

      P.S.: Ich finde Herr Mausfeld und auch Herr Ganser führen immer sehr gut vor, wie man konstruktiv redet und handelt. Wie man auf der Sachebene verbleibt. Etwas das gerne und oft sabotiert wird.

    • Zitat Box: „Der derzeitige Kapitalismus läßt sich wohl als Symbiose von Neoliberalismus und Faschismus definieren.“

      In einem Wort: Kapitalfaschismus oder Finanzfaschismus

      Auffallend die extrem grosse Schnittmenge mit dem Zionismus. Da bleibt einfach kein Platz mehr für Humanismus.

    • hallo her mai, die hütte brennt höchstens wegen den nuklearwaffen in händen, wie dem volldeppen im weißen haus oder leuten wie macron/johnson und den „zwergen“ in indien und pakistan. die hütte brennt, weil ein verbrauch an ressourcen für krieg und aufrüstung stattfindet, der bald die grundlagen allen lebens zerstört.auch ohne, daß irgend ein durchgedrehter auf den roten knopf drückt ! und die hütte brennt , weil sich eine verschwindent kleine minderheit, gestützt auf ein paar prozent abhängiger vasallen, büttel, diener (politik,staat,medien.justiz) die früchte des schaffens des restes der menschheit aneignet. und das ohne jede rücksicht auf andere menschen,umwelt ,tiere ,klima usw. – die co2 hysterie ist, meiner meinung nach, ein mittel zur profitmaximierung und v.a. ein mittel zum teilen und herrschen ( in jedem menschen steckt ein besserwisser )

    • Massenaussterben am Ende des Perms: https://de.wikipedia.org/wiki/Perm-Trias-Grenze
      https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/so-eine-grosse-wirkung-hat-so-wenig-co2/
      https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas
      Daneben gibt es auch jede Menge unwissenschaftliche Polemik im gleichen Internetz (Auch hier schon häufig zitiert).
      Viel Spasssss beim Weitersuchen.

    • „Eine noch etwas prekärere Situation hatten wir Ende des Perms, wo durch eine massive vulkanische CO2-Emission die Erde aufgeheizt wurde und darauf folgend über 90% der Arten ausstarben.“

      Und als Quelle für diese Herleitung bringen Sie Wikipedia!? Und Sie beschweren sich hier allen Ernstes über eine unwissenschaftliche Klimadiskussion?

    • @Moritz Engeler: Das naturwissenschaftliche Potenzial von wikipedia wird auch von den Rechercheuren von „Neues aus Wikihausen“ nicht bestritten (mein kleiner wiss. Beitrag ruht dort seit Jahren wenig beachtet). Dort ist dieser Nebenschauplatz Perm/Trias kurz und zutreffend beschrieben. Aus anderen Quellen kann ich den Inhalt nur bestätigen. Man müsste sich aber dann einige Tage damit beschäftigen. Übrigens, auch das multifaktorielle Zusammenwirken von CO2 und den anderen Einflussgrößen ist dort verständlich erläutert. Deshalb kann CO2 auch nur als Synonym für den gesamten menschlichen Umwelt- und Klimaschaden dienen. Man sollte es aber keinem Greta-Anhänger übelnehmen, wenn er noch nicht so weit gekommen ist. Weitere Details würden nur Teile der hiesigen Leserschaft verwirren (und den Platz sprengen).

  13. Schon wieder so eine unwissenschaftliche Klimadiskussion. Übrigens, der verlinkte aufschlussreiche Vortrag beschäftigt sich mit der natürlichen Klimageschichte. Das Problem ist nicht das CO2 an sich, sondern der von uns verfeuerte fossile Kohlenstoff. Diese menschliche Komponente geht über die natürlichen Prozesse, auch die der letzten Eiszeiten, weit hinaus. Eine noch etwas prekärere Situation hatten wir Ende des Perms, wo durch eine massive vulkanische CO2-Emission die Erde aufgeheizt wurde und darauf folgend über 90% der Arten ausstarben. (Und vor ca. 700 Mio Jahren war die Erde ein „Schneeball“, allerdings fast ohne Sauerstoff.) Wollen wir das, vor allem, wenn menschliches Handeln zum Auslöser geworden ist? Erderwärmung, Artensterben, Mikroplastik, Korallenbleiche, Überfischung, drohender atomarer Winter – reicht das nicht für eine breite Bürgerbewegung? Nach den abgewürgten Friedensmahnwachen kommt jetzt eben der Klimaprotest. Gut so, nur nicht unterkriegen lassen! Es geht um unser Überleben. Darum heißt es: Mitmachen. Wenn man sich einbringt, dann sollte man den vielen noch Lernenden den Unfug einer CO2-Steuer im Rahmen der „bescheuerten“ Verkehrspolitik und unserer Neoliberalen Untergangswirtschaft, einschließlich Friedenserhaltung klarmachen. Wo denn sonst?

    • Moin, Dracula, Sie haben vergessen den kommenden Polsprung zu erwähnen!
      Ich bin gegen die menschengemachte Polwanderung, und fordere alle auf den Polsprung zu verhindern!

      mfG

    • Polsprung, Vulkanausbrüche, Erdbeben Asteroideneinschläge – ja dem sind wir weitgehend ausgeliefert. Den Rest unserer Plagen „machen wir von Hand“. Aber vorbeugend Handeln kann man trotzdem auch dort.

    • Mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen ist der Fakt, dass eine erhöhte CO2 – Konzentration mit einer Erwärmung der Atmosphäre einhergeht. Umgekehrt konnte bisher nie ein wissenschaftlicher Nachweis erbracht werden. Studien/Experimente in abgeschlossenen Räumen/Laboratorien belegen dies.
      Was die Erwärmung und die gleichzeitige Erhöhung der CO2 Konzentration (z.B. im Perm) verursachte, war der durch die von den Vulkanen erzeugte Abgasglocke, so dass keine Wärme mehr an das All abgegeben werden konnte (nachts sieht die Erdoberfläche bei klarem Himmel eine „Farbtemperatur von ca 270 Kelvin, die eine starke Abkühlung bewirkt. Jeder Mensch kennt diesen Effekt der klaren Nächte).
      Und der CO2-Anteil der Atmosphäre selbst konnte nicht mehr durch die Pflanzen in O2 umgewandelt werden, da sie kaum oder nur noch zu wenig Licht hatten (gewissise Kenntnisse über die biochemischen Vorgänge der Photosynthese wären hier von Vorteil). Dass das die gesamte Nahrungskette zerstört liegt auf der Hand und begründet einleuchtend das damals stattfindende Massensterben.
      Nun frage ich mich auch immer wieder warum die CO2-Klimajünger selbst Kuhpfürze zum Anlass einer Tragödie ziehen, wo doch wohl inzwischen jedes Kind wissen sollte, dass mit einer nicht einmal überwätigenden Aufforstung, das „überschüssige“ CO2 sehr kurzfristig abgebaut werden kann. Doch lieber laufen sie rum wie die Pfauen und warnen vor der Katastrophe anno 2100.
      Wieso wird das gern ignoriert? Follow the money! Schon einmal ein wenig mit Fakten und Zahlen gerechnet? Ich bezweifele dies ob dieses Kommentares sehr stark.

    • „Eine noch etwas prekärere Situation hatten wir Ende des Perms, wo durch eine massive vulkanische CO2-Emission die Erde aufgeheizt wurde und darauf folgend über 90% der Arten ausstarben.“

      Ich war leider noch nicht dabei 🙂 und wäre froh um einen entsprechenden Link!

      CO2 Anstieg in der Atmosphäre als Ursache für eine Erwärmung? Oder CO2 Anstieg in der Atmosphäre als Folge einer Erwärmung? Das scheint noch nicht ganz zweifelsfrei geklärt zu sein! Thiede meint, der Treibhausgasanstieg sei der Erwärmung nachfolgend (ca. 40:30 im Video)

      Für mich logischer ist die Folge, weil auf unserem Planeten die Ozeane ein ordentliches Gewicht haben und wärmeres Wasser weniger CO2 löst als kälteres.

    • @ Regimekritiker_Dracula Ich sehe keine Links. Aber Sie können mir auch Stichwörter geben mit denen ich Suchen kann. Ich halte aber wie @ingsn eine Störung der Fotosynthese für extrem viel wahrscheinlicher als Grund für jedes historische Massensterben als eine Aufheizung durch CO2.

    • Sorry … erbärmlich ist höchstens Ihre Einstellung. Wenn Sie der „Gegenseite“ keine Chance und kein „Podium“ geben, haben Sie KenFM nicht verstanden … schade.
      Wenn man sich mal überlegt wo „der Bürger“ überall durch Propaganda in den Mainstreammedien manipuliert wird, sollte man überlegen warum vermeintlich „alle“ hinter diesem CO2-Klima-Greta-Hype stecken. Die Regierung reibt sich ob der kommenden zusätzlichen CO2-Steuereinnahmen schon die Hände.
      Da Al Gore Anfang der 2000er gescheitert ist, ist Greta nun der dankbare Heiland!

      NTipp: Nicht gleich meckern … einfach mal nachdenken, sacken lassen und mal EIGENSTÄNDIG recherchieren.

    • Ja.
      «Was ich nicht ertrage ist, dass sie ihren Verrat vermenschlichen. Ich nehme ihnen nicht die Schwächen übel, sondern die nachträgliche Rechtfertigung dieser Schwäche. Um nicht selbst im schlechten Licht zu erscheinen, sind sie bereit, alles Licht auszuschalten» (Ilija Trojanow)

    • Zitat @Kari „Ist eine Ergänzung zum Kommentar von Benjamin Reloaded“

      Danke. Gut, dass Sie das erwähnen. Ihre Religion wäre sonst völlig unklar geblieben 🙂

    • ja , man sieht es wieder, alles was den co2-hysterikern nicht in den kram passt und sei es noch so gut begründet, siehe vortrag hr.thiede oder mr.corbyn ist natürlich falsch , nonsens , unwissenschaftlich. nur weil sich die überwiegenden mehrheit auf irgenwelche -ich sage mal irrationale – computermodelle verläßt, muß das nicht richtig sein. und der gedanke, den co2 anstieg als wirkung und nicht als ( alleinige ) ursache – welch ein schwachsinn – zu sehen , reicht schon aus, um die „linken“ klimafreunde aus den löchern zu treiben…

  14. Gut entwickelt, Ruediger Lenz!
    „Mit dem Untergang der Menschheit kann man sehr viel Geld scheffeln. Untergangs-Prophezeiungen sind so alt wie die Menschheit. Und ihr größter Profiteur war einst die Kirche. Um den Untergang abzuwenden und einen Ausweg zur Höllenqual zu ermöglichen erfand sie den Ablasshandel. Damals zahlte man für seine Sünden oder die, seiner Verwandten. Ein blühendes Geschäft, damals.“
    Was bleibt, ist die Nennung des Erlösers der Menschheit. Hier Jesus der Nazarener. Nach herrkömmlicher Lesart hat er durch seinen selbstgewählten Tod die Menschheit erlösen wollen. Nunja, man muss nicht alles glauben, was irgendwo schwarz auf weiss steht.
    Bei der Einschätzung der Co2 Steuer bleiben keine Fragen offen, obwohl ich denke, dass die Fokussierung auf den CO2 Ausstoss sehr elegant an anderen Problemen vorbeisehen lässt. Die Vermuellung unseres Planeten hat eine Form angenommen, die, so meine Befuerchtung, nur durch diktatorische Massnahmen wieder in den Griff zu bekommen ist.

    mfG

    • „Die Vermuellung unseres Planeten hat eine Form angenommen, die, so meine Befuerchtung, nur durch diktatorische Massnahmen wieder in den Griff zu bekommen ist.“

      Allein mit Anreizen kommt man beim Müll nicht durch. Da braucht es praktischerweise Grenzwerte und Verbote. Wer zum Getriebeölwechsel in den Wald fährt und dabei erwischt wird, kann sich auch mit den besten Beziehungen nicht vor der Strafe drücken. So muss es auch für die grösseren Menschereien wie z.B. Uranmunition werden!

      Genau davon lenkt die Waldsterbe-, Ozonloch- und Treibhausgas-Hysterie aber massiv ab.

    • Ja, frappierend sind die Parallelen dieser seit Jahrhunderten geübten Praxis.. Man droht mit einem „empfindlichen Übel“ und hat auch gleich die Lösung parat. Je übler, desto teurer die Lösung. Mit der Hölle funktioniert das nicht mehr so gut, aber Drohung Weltuntergang ist immer ein klasse Geschäft!

      Nach dem Grundsatz: Je enger der Kopf desto weiter der Geldbeutel.

    • Für Ihre These habe ich auf die Schnelle keine belastbaren Indizien gefunden. Haben Sie welche?

      Im Zusammenhang mit Geoengineering und Ozonloch bin ich jedoch auf eine Arbeit von Ozonloch-Nobelpreisträger Crutzen gestossen. Es geht dort um die Partikelgrössen von Schwefelverbindungen, die man zur Regulierung der Sonneneinstrahlung in die Stratosphäre ausbringen könnte.

      Gut belegt und bekannt ist auch, dass beim Verbot von FCKW westliche Firmen ein wirtschaftliches Interesse daran hatten. Und das Spiel mit Patenten und Verboten wird ja weiter gepielt: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/kaeltemittelstreit-worum-daimler-die-eu-und-us-konzerne-kaempfen-a-918195-7.html

    • Vielleicht ein feiner Wink auf die Kommentierregeln, in denen wir dazu aufgefordert werden, uns an den deutschen Wortschatz zu halten?

    • Moin, Heiko, ich gehe davon aus, dass es sich um „echte“ Wissensluecken handelt?!
      TRUTHER werden die Menschen genannt, die es sich zur Augabe gemacht haben gewisse Fälle der Vergangenheit durch Recherche aufzuklären.
      Hier sei erwähnt: die Mondlandung, der Kennedy-Mord, 9/11 u.a. Merkwuerdigkeiten.
      Eine Smoking Gun ist in der Tat eine rauchende Waffe, die sinnbildlich den Verursacher einer Tat bezeichnet. Bei z.B. o. a. Merkwuerdigkeiten, fragt man sich, wer hätte einen Vorteil von dem so Geschehenen. Bei z.B. 9/11 kommt man dann schnell zu der Erklärung, dass mit dem provozierten Einsturz der Tuerme die sog. Schurken in ihren Schurkenstaaten zur Verantwortung gezogen werden muessten. Und so war es dann auch. Afghanistan, Irak, Lybien, Syrien wurden mit Kriegen ueberzogen. Hier also hält der US-Imperialismus selbst die Smoking Gun in der Hand.

      mfG

    • @Helmut: Ja, fand ich auch!
      @Moritz: 😉
      @Hog: Danke, für die ausführliche Erklärung! 🙂

      Hier sind viele gegen den US-Imperialismus, verwenden aber trotzdem den dazugehörigen „US-Wortschatz“, wobei doch Kultur auch großenteils über Sprache vermittelt wird…

      Mit „Wahrheitssuchern“ und „Nebelkerzen“ wäre es für mich verständlicher gewesen. Gibt es eigentlich noch passendere Wörter dafür auf Deutsch?

  15. Lieber Herr Lenz.

    Ich kann mich Ihrem Kommentar leider nicht anschließen, aber ich möchte zwei Punkte mit konstruktiven Ideen verbinden, ohne streiten zu wollen.
    Ihre offenkundige Frustration über das Zunichtemachen der Friedensbewegung teile ich.
    Setzen wir da mal an…
    Die meisten Jugendlichen, die nun auf die Straße gehen, sind sich durchaus darüber bewusst, dass Krieg die größte Umweltverschmutzung darstellt.
    Wäre es nicht besser zu probieren, sie in dieser Frage zu Verbündeten zu machen, anstatt die Bewegung, ihre Versursacherin und ihre Beweggründe permanent in Frage zu stellen oder zu verurteilen ?

    Wenn heute rote Wetterkarten gezeigt werden, dürfte das damit zu tun haben, dass wir uns zeitweise mit Temperaturen rumschlagen müssen, die den damaligen Wert bis über Körpertemperatur übersteigt.
    Meine Arbeitswelt und die vieler anderer findet draußen statt.
    Wäre es nicht interessanter sich dafür einzusetzen, dass diese Menschen durch gesetzliche Extremfall-Regelungen geschützt werden, anstatt Temperaturen von 42° und die damit einhergehenden Arbeitsbedingungen (zugespitzt gesprochen) als Verschwörungstheorie abzutun ?

    Ich bin ebenso wie Sie der Meinung, dass man mit einer CO2-Steuer kein Problem löst, sondern wahrscheinlich neue dazu schafft — gerade in Zeiten, in denen eine andere Steuer mit viel gerechteren Erhebungsmerkmalen gestrichen wird.
    Aber genauso halte ich eine provokante und abschätzige Sprache der Bewegung gegenüber eher für ein Abgrenzen, wo ein Aufeinanderzugehen vielleicht die bessere Lösung wäre.

    Nichts für ungut, vielleicht bin ich zu naiv, aber diese Auseinandersetzung wird in meinen Augen viel zu hart geführt und scheint schlimmer zu werden.
    Auch ich neige leider dazu, den anderen Standpunkt als Schwachsinn abzutun, aber weitergebracht hat das mich und meine Mitwelt noch nie, muss ich gestehen…

    Mit diplomatischen Grüßen
    S

    • „Die meisten Jugendlichen, die nun auf die Straße gehen, sind sich durchaus darüber bewusst, dass Krieg die größte Umweltverschmutzung darstellt.“

      Woran erkennen Sie das? Aus dem was ich im ÖV von den jugendlichen Schulstreiksympathisanten mitbekomme, würde ich glatt behaupten, dass 98% noch nicht einmal den Namen des SACEUR kennen, dafür aber in deutlicher Mehrheit Obama für einen netten Onkel halten.

      Man wird sehen wohin das Ganze führt. Wenn ich jedoch sehe, welche neoliberalen Organisationen sich alle am „Klimastreik“ beteiligen, wird mir übel!

    • Ich danke für diesen Kommentar, dem ich beipflichten möchte.
      Wir müssen gemeinsam gegen diverse Missstände in der Welt antreten. Und um es mit Chomsky zu sagen, sowohl ein neuer Atomkrieg als auch der Klimawandel haben das Potential, das Leben auf der Welt auf den Kopf zu stellen.
      Die Ablehnung von Kriegen in allen Dimensionen sollte mit mind. der gleichen Vegemenz vertreten werden. Man kann jetzt frustriert sein, dass dem nicht so ist, oder man freut sich, dass immerhin diese Bewegung noch nicht zersetzt wurde.
      In der heutigen Zeit muss man ja makellos sein, um einen Missstand ansprechen zu dürfen. Das dies fast ausschließlich noch bei Kindern der Fall ist, ist es doch kein Wunder, dass Greta die … tja … natürlichen Zersetzungsmechanismen umgehen konnte.
      Sie ist eine Art Phänomen. Ein Anti-Trump, auf den die Medien ebenfalls fliegen. Aber auch an Greta wird in einer Härte Kritik geübt, die ich mir doch eher bei anderen Personen wünschen würde.

      Ich lehne die verbale Aufrüstung in dieser Debatte ab und möchte daran erinnern, dass sich auch kluge und verdienstvolle Leute selbst diskreditieren, wenn sie mit der Verunsachlichung der Debatte à la CO2-Jünger die gut meinenden Bewegungen auseinander treiben.

      Friedliche, solidarische und nachhaltige Grüße

    • „sowohl ein neuer Atomkrieg als auch der Klimawandel haben das Potential, das Leben auf der Welt auf den Kopf zu stellen.“

      Da sieht man wie weit die Klimawandel-Hysterie schon um sich gegriffen hat! Ein Atomkrieg ist erst möglich, seit die Zionisten damit angefangen haben. Klimawandel gab es schon vor den Menschen und es war mit dem Menschen schon wärmer. Alles deutet darauf hin, dass die Menschheit mit dem Klimawandel weiter wachsen wird. Einen ausgewachsenen Atomkrieg würden hingegen nur Bruchteile überleben, da sind sich alle einig!

      Chomsky ist übrigens nicht davor gefeit, von Kampagnen geblendet zu werden. Die roten Khmer sieht er heute ja auch anders als in den 70ern…

      Ob die von Ihnen gewählte Aussage Chomskys der verbalen Abrüstung dient, wage ich übrigens ebenfalls zu bezweifeln 😉

    • Moin, Jute, wenn man sich anschaut, dass Greta T. das Aushängeschild wurde, bzw, zu dem gemacht wurde, dann ist es doch verständlich, dass zumindest in einem Nebensatz ihr Name fällt. Ich kenne Ihre Sozialisation nicht, jedoch ist eine Auseinandersetzung um der Sache willen absolut von Nöten, kann sie doch zu einer weiteren Klarheit fuehren. Wenn wir mal von Beschimpfungen absehen, sind harte Auseinandersetzungen (um der Sache willen) kein Tatbestand ueber den man sich aufregen sollte! Im Gegenteil kann eine gewisse Ueberziehung auch zur Klarheit fuehren.
      Ich pers. kann jedenfalls mit einem offenen und ehrlichen Wort mehr anfangen, als mit unehrlichem Speichellecken, um dann ev. hinterruecks gemeuchelt zu werden.

      mfG

    • Wem oder was widerum sind die Kriege geschuldet? Ich meine letztlich doch dem Wachstumswahn. Denn „rein zufälligerweise“ passieren diese Kriege genau dort, wo die Resourcen für diesen idiotischen Wachstumhunger lagern…
      Will sagen, Kriege sind eine notwendige Konsequenz des Menschen Hungers nach mehr. Oder wie nachhaltig sind ständig zu erneuernde Produkte, um das Klima zu schützen?

      Am Ende möchte ich doch darum bitten, jede Stimme zu erhören und selbst Für und Wider jeglicher Facetten zu eroieren/überdenken.

    • Moin, ingsn,
      „Wem oder was widerum sind die Kriege geschuldet? Ich meine letztlich doch dem Wachstumswahn.“
      Genau so ist es. dieser Wachstumswahn ist direkt gekoppelt an das System Kapitalismus. Die Profitmaximierung ist eine elementare Bedingung dieses Wirtschaftssystems. Nur das Unternehmen, welches es vermag mehr Profite zu generieren, als die Konkurrenten ist ueberlebensfähig.
      Wir sind heute schon in der Situation, dass weltweit operierende Konzerne keine oder fast keine Konkurrenten mehr zu fuerchten haben. Bayer/Monsanto ist so ein Beispiel. Bei der Fusion ging es darum dem US-Imperialismus noch ein paar Milliarden Euro zuzuschieben. Nun kann dieser Konzern quasi im Laufschritt die Erde mit seinen Produkten/Giften ueberziehen und Profite generieren, von denen Lenin seinerzeit noch nicht einmal träumen konnte. Trotzdem immer mal wieder lehrreich in jene Studie zu schauen, die vor mehr als 100 Jahren geschrieben wurde: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus.

      mfG

    • @Moritz Engeler:

      „Woran erkennen Sie das?“

      Naja, indem ich mit den Jugendlichen geredet habe… ähm… ich verstehe die Frage nicht.

      „Aus dem was ich im ÖV von den jugendlichen Schulstreiksympathisanten mitbekomme, würde ich glatt behaupten, dass 98% noch nicht einmal den Namen des SACEUR kennen, dafür aber in deutlicher Mehrheit Obama für einen netten Onkel halten.“

      Aber was soll das denn heißen ?
      Nicht mal mir war das bekannt, weswegen denn auch nur ?
      Es erscheint mir doch arg merkwürdig, solches Wissen vorauszusetzen.

      Vielleicht war Obama tatsächlich ein netter Onkel, dessen Zwänge innerhalb des gegebenen Systems so stark waren, dass ihm tatsächlich nur eine einzige gute — nämlich innenpolistische — Tat in Form von Obamacare genehmigt wurde ?
      Ich meine, wenn Eisenhower schon 1961 über genau diese Zwänge rumgenölt hat und mittlerweile mehr als 50 % der amerikanischen Wirtschaft von genau diesen Zwängen abhängig ist… und so weiter, wa ?!

      Alter, das sind Kinder und Jugendliche, die für eine gute Sache auf die Straße gehen.
      Reden Sie doch mal mit ihnen anstatt über sie !
      Oder haben sie etwa sogar davor Angst ?

    • Zitat Seven: „Es erscheint mir doch arg merkwürdig, solches Wissen vorauszusetzen.

      Vielleicht war Obama tatsächlich ein netter Onkel, dessen Zwänge innerhalb des gegebenen Systems so stark waren, dass ihm tatsächlich nur eine einzige gute — nämlich innenpolistische — Tat in Form von Obamacare genehmigt wurde ?“

      Obamacare funktioniert nicht. Den einzigen Punkt, den Obama für sich verbuchen kann, ist die Verbesserung der rechtlichen Situation für die Nichtheterosexuellen.

      Mit Kriegsverbrechern habe ich aber immer ein Problem – ganz egal welche Sachzwänge zu ihren Verbrechen geführt haben!

      Wer im deutschsprachigen Raum lebt und den SACEUR nicht kennt, ist den CFR – Medien und den westlichen Schulbüchern in aller Regel ausgeliefert. Wie soll man nur schon die Kritik an Nestlé, Huawei, Nord Stream richtig einordnen können, wenn man den hegemonialen Machtapparat des Imperiums gar nicht sieht?

      Ist Dir Prof. Mausfeld ein Begriff?

  16. Zwar schreibt die Bewegung das Thema CO² groß, aber ich würde die Bewegung deswegen nicht darauf reduzieren.
    Und klar lassen sich junge Menschen schnell und einfach ausmanövrieren, aber deswegen sind die nicht dümmer, die sind nur noch unerfahren.
    Insgesamt kann man davon halten, was man will, aber egal wieviel man daran kritisieren will, Freitage für die Zukunft haben immerhin erreicht, dass Umwelt überhaupt wieder zum Thema wurde.

    • „dass Umwelt überhaupt wieder zum Thema wurde“

      Meine Wahrnehmung ist viel mehr die, dass durch die Klimawandel-Hysterie von Umweltverschmutzung und anderen negativen Auswirkungen des Kapitalismus abgelenkt wird.

    • Lieber Andreas,
      Rüdiger Lenz hat nie behauptet, dass junge Menschen dümmer sind. Was die Unerfahrenheit betrifft, so ist doch der Artikel gerade hier besonders lesenswert, wenn Herr Lenz seine eigenen Erfahrungen schildert und davon berichtet wie schnell die Jugend vor einem Karren gespannt werden können, den sie garnicht ziehen wollten.
      Ja, die Herausforderung für die Jugend ist heute besonders groß. Die Jugend wird heute dermaßen allein gelassen, gerade weil Verantwortliche in gesellschaftliche Institutionen keine Klarheit im Denken haben und Emtionen schüren, die ihre tatsächlichen Ursachen für globale Katastrophen mit dibiosen Themen vermischen. Die geistige Verschmutzung verursacht einen viel größeren Schaden. Die FfF-Bewegung ist eine großangelegte PR-Bewegung, die am Ende der Umwelt nichts nützt.

  17. Der Hauptgrund für jegliche Debattenmisere im Bereich ‚Roter Alarmismen‘ ist die eigentliche Uninformiertheit plus die mangelnde Kompetenz im Bereich Komplexität.

    Ein wirklich simples, aber gleichzeitig treffliches Beispiel dafür ist die damalige Hysterie bezüglich der Finanzstablität von Banken in der EU.
    Da wurde auch ein Finanzinstrument namens ‚ESM‘ vorgeschlagen und – kaum einer der Entscheider hat auch nur im Ansatz verstanden, worüber er entscheidet, geschweige, denn wie es funktioniert, geschweigerer denn welche Konsequenzen das haben wird und ganz zu schweigen davon, ob das Instrument denn wirklich halten kann, was es verspricht!

    h ttps://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-votum-im-bundestag-denn-sie-wussten-nicht-worueber-sie-abstimmen-a-789405.html
    h ttps://www.youtube.com/watch?v=iLLfUIm4sWs

    Diese sogenannte Klima’rettung‘ rangiert auf demselben Niveau wie die damalige Euro’rettung‘.

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