Tagesdosis 22.12.2017 – Trump und die FPÖ: Die Rechten für die Oberklasse

Ein Kommentar von Pedram Shahyar.

Die neuen rechten Parteien behaupten sie würden die Interessen der kleinen Leute vertreten, der Vergessenen, hart arbeitenden Menschen. Trump in den USA, die AfD in Deutschland und die FPÖ in Österreich bekommen viele Stimmen bei den Arbeitern und Arbeitslosen. Von der Sozialdemokratie, also der klassischen Linken, der Mitte, im Stich gelassen und verraten, brechen ihre traditionellen Wählerschichten nach rechts ab. Angst vor fremden Kulturen ist die eine Sache. Aber vor allem die sozialen Abstiegsängste und die Wut über ein selbstgefälliges Establishment sind das, was die rechten Verführer bei den unteren Klassen ansprechen. Das massive Abdriften der ehemals linken Wählerschichten nach rechts nannte der französische Soziologe Eribon eine Art „Notwehr“ dieser Leute, um wieder gehört zu werden. Doch sind die Rechten erstmal an der Macht, dann zeigt sich, dass diese Notwehr mehr ein Akt des Selbstmords ist. Sozial- und Wirtschaftspolitisch sind die neuen Rechten die letzte Stufe des Neoliberalismus.

So hat die Koalition der Konservativen und FPÖ in Österreich nun einen Generalangriff auf die Kernsäulen des Sozialstaats begonnen. Ein 12 Stunden Arbeitstag soll wieder möglich sein, ohne die bisherigen Überstundenzuschläge. Und den Arbeitslosen geht es richtig an den Kragen: Eine Art Hartz4 wird nun auch in Österreich eingeführt. Ähnlich wie in Deutschland sollen bei längerer Arbeitslosigkeit das Eigentum und die Ersparnisse der Betroffenen herangezogen werden. Das trifft nicht nur die Arbeitslosen, sondern gerade diejenigen, die noch Arbeit haben. Denn bei Arbeitslosigkeit droht nicht nur das Gehalt, sondern auch alles was man sich zur Seite gelegt hat, verloren zu gehen. Somit wird die Angst vor Arbeitslosigkeit dramatisch steigen, und diejenigen, die noch Arbeit haben, sehr viel stärker von den Unternehmen erpressbar werden.

In den USA zeigte diese Woche Donald Trump sehr deutlich, wofür seine Wirtschaftspolitik gedacht ist: eine dramatische Steuersenkung der Regierung wurde vom Senat durchgewunken. Die Steuerlast für die Unternehmen wird von 35% auf 21% gedrückt. Angeblich sollen auch die einfachen Haushalte entlastet werden, doch die spürbare Entlastung ist lediglich für die Bosse und die Unternehmer. Dies soll der Anreiz sein, dass sie investieren und neue Stellen schaffen. Doch das ist die knallharte neoliberale Lüge der letzten 30 Jahre: „Wenn es der Wirtschaft und den Bossen gut geht, geht es auch den Arbeitern gut“.

Dabei hat in den letzten 30 Jahren der Reichtum massiv zugenommen, die Verteilung wurde aber immer schlimmer. Während die obere Elite sich weiter bereichert, sind immer größere Teile der Bevölkerung von Armut und Abstiegsängsten geplagt. So wird diese Steuerreform der USA den sowieso dramatisch verschuldeten Haushalt weiter massiv belasten. Trump hat auch schon angekündigt, wo dann das Geld gespart werden muss: in der Sozial und Gesundheitspolitik. So soll als erstes die Gesundheitsversorgung von armen älteren Menschen zusammengestrichen werden. Während die Reichsten der Reichen eine Party feiern, wird den Schwächsten der Gesellschaft ihr Recht zum schmerzfreien Leben genommen.

Was bleibt übrig, wenn das soziale Versprechen sich als große Lüge herausstellt? Man wird andere Sicherheiten versprechen: Mit mehr Polizei und Überwachung, die man dann aber gegen die Proteste von unten einsetzt. Man wird die Menschen mit ihrer Kultur ködern und diese aufwerten, in dem andere Menschen mit anderer Kultur abgewertet und schlechter behandelt werden. Und wenn das alles nicht hilft, wird noch mehr getan werden, um mit Krieg und Terror die Angst maximal zu schüren. Sie werden darauf setzen, dass die Leute aus Angst um ihr Leben an den Oberen festhalten, auch wenn klar ist, dass diese gegen ihre Klasseninteressen handeln.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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51 Kommentare zu: “Tagesdosis 22.12.2017 – Trump und die FPÖ: Die Rechten für die Oberklasse

  1. Nicht zufällig hat Merkel zunehmend Linle Programme übernommen .
    Die Linke hat die Armen und die Arbeiter verraten . Die Linke wurde von den Neoliberalen, dem Internationalen Kapital, der NATO vereinnahmt .
    Die herrschende Politik hat im Namen von Solidarität und Hilfe die arbeitenden Menschen und halb Europa ausgebeutet und die Linke macht hier in den radikalst negativen Entwicklungen wie sie die Öffnung der Grenzen für alle bedeuten, weiter die Spitze .
    Die Öffnung der Grenzen für alle ist nicht Solidarität, sondern mutwillige Zerstörung und leztendlich Verslummung mit einer kleinen abgeschotteten Elite .
    Wenn die Bevölkerung nun gegen die massive Propaganda der MSM die etablierten Blockparteien abwählt und bei zugegeben qualitativ mäßiger Auswahl immerhin den Ausweg aus diesem Desaster sucht , beginnen die Blockparteien inklusive Links ihr rituelles Bashing gegen notwendige Veränderung -Bashing gegen Rechts .
    Wenn die Linke nicht Teil der Veränderung ist liegt das nicht an PR gegen Links oder einer doofen Bevölkerung, sondern an den Linken selbst .

  2. Eigentlich gibt es gesellschaftlich zwei große Spaltelemente: Es gibt einerseits den „Klassenkampf“ , also den klassischen „Kampf Arm gegen Reich“ (um den Buffett-Zitator zu zitieren) , also zwischen Ausbeutern/Kapital und Ausgebeuteten/Arbeit. Und, es gibt den „Kampf der Klugen gegen die Dummen“ , wobei „dumm“ notwendig eine Fremdzuschreibung (etwa durch die „Klugen“) ist. Daher gibt es kluge Ausbeuter, dumme Ausbeuter, kluge Ausgebeutete, und „dumme“ Ausgebeutete. Der Neoliberalismus ist übrigens die Ideologie der selbsternannten „Klugen Ausbeuter“ , die Frauenrechte hochhalten, Steuern ins Paradies verschicken, und Hungerlöhne zahlen. Der Kampf dieser Teilklasse richtet sich gegen Rassisten, die nur das Geschäft stören, und den Wohlfahrtsstaat gleichermaßen. Anhand der Zuschreibungen gibt es also mindestens drei Solidarisierungsmöglichkeiten; – 1) „Die Klugen“ , also: Das Regime der „liberalen“ PC, das klassenübergreifend gegen „die Dummheit“ (die nach Einsteins Worten unendlicher als das Universum, und damit schon ziemlich hartnäckig, ist) mit der Plethora aus freiheitsbeschränkenden (Denk-)Verboten kämpft, und gleichzeitig das Wort „Open“ in jeden zweiten Satz einbaut. Die „klugen Ausgebeuteten“ werden hier „im heiligen Krieg gegen die Dummheit“ zum willigen, teils solide bezahlten, Dienstleister der ausbeutenden Globalisten-Klasse; – ob es mit ihrer eigenen „Klugheit“ dabei aber so weit her ist!? 2) „The Deplorables“ (Clinton) , also Jene, die sich „aus Notwehr“ (Eribon) gegen die Fremdzuschreibung aus den Universitäten/“den Eliten“ wehren, primär „dummer menschlicher Abfall“ zu sein, sich aber nach einfach strukturierten sozialen Verhältnissen sehnen. Diese solidarisieren sich anhand ihrer Fremd-Zuschreibung mit den „dummen Ausbeutern“: Trump wird nicht als Milliardär von den Medien angefeindet, sondern wegen seinem Rassismus und Sexismus, plus schlichtem Gemüt. Dafür ergeht das politische Versprechen, gegen „die Eliten“ , also das „Open Talker“- Denkverbotsdienstleistungsgewerbe, anzugehen, und wo möglich Grenzen wieder zu ziehen, plus Kultus des „Law and Order“, während die Leute -als Versprechen- zwar ersichtlich und natürlich noch härter ausgebeutet werden, und statt mit „Soft Power“ und „Thought Crimes“ wieder mit klassischer „endlich wieder durchgreifender“ physischer Gewalt (gerade gegen sozial Schwächere und Randgruppen, oder auch „linkes asoziales Pack“) gearbeitet wird, aber dafür mit dem „alternativen“ „freiheitlichen“ Versprechen wenigstens dabei nicht mehr als „die Dummen“ behandelt zu werden: – „Du darfst!“ 😉
    3) „Das Problem“ : Selbstredend könnten die unteren weit über 80% der Gesellschaft auch einfach feststellen, dass sie alle, ob „klug“ ob „dumm“, primär als Ausbeutungsmasse für das Kapital dienen, statt „Mensch“ zu sein. Hieß einmal „Klassenbewusstsein“, und insofern war Marx (unter diesem Gesichtspunkt) extrem „Querfront“ (nicht erst bei seinen vor aus heutiger Sicht teils vor Rassismus nur so triefenden Elogen) . Was in der reinen Abstraktion aber wie ein Wundermittel wirkt, das bricht sich in der Wirklichkeit: Aus der Sicht der „Klugen“ ist jeder andere „zu blöd“ , und „Nazi“, aus der Sicht „der Dummen“ sind dafür alle Anderen bloß Besserwisser und Dummschwätzer, oder Anhänger der Weltverschwörung. Die Deutungshoheit gebührt dabei stets der eigenen Peer Group, und es herrscht Exklusivität- Ohnehin lässt sich weder mit ausgewiesenen Menschenfeinden noch mit engstirnigen Dogmatikern der Weltrevolution Politik machen, und wer dagegen gemäßigt erscheint oder irgendwelche Positionen vermitteln will, ist sowieso entweder hochgradig verdächtig, inkonsequent, oder nur schlicht langweilig und durchsetzungsschwach; alle diese Positionen zu verneinen dagegen bloß noch nihilistisch oder unehrlich. Der Verrat ist sowieso überall unterwegs, – und Vae Victis! Ein Großteil der Klugen wie der Dummen sehnt sich ohnehin vor Allem danach, selber zum erlauchten Kreis der Ausbeuter zu zählen. Und dann noch die ganzen Inkompatibilitäten im Menschenbild, daraus ergebend auch der Feindbilder, und wie halten wir es überhaupt mit der Religion, und wo man sich überhaupt im historischen Zeitindex einordnen will, und und und, ja ja ja, nein nein nein… BLA blub. – In diesem Sinne: „Ich bin über 10000 Jahre alt, und mein Name ist Mensch!“ (ob nun Rio, oder Xavier 😉 ) Und ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!

    • Es gibt OBEN und UNTEN (Bernt Engelmann). LINKS, RECHTS, MITTE, DUMM, KLUG…sind OR (orienting response)-bedingte Reflexe von Klugen wie Dummen, wobei immer wieder so mancher Dumme durch Geistesblitze überrascht und so mancher Kluge durch Geistesarmut verblüfft bzw. enttäuscht – je nachdem ob der Rezipient dumm oder klug war, soll besagen, dass die Grenzen von dumm bis klug und zurück FLIESSEND sind und Dumme wie Kluge sich in Dichotomien (sprich Dummheiten) verfangen – oder auch diese instrumentalisieren- , die eigentlich nicht existieren. Ausser OBEN vs. UNTEN (Gravität), sowohl in der Natur- wie in der Gesellschafts“wissenschaft“ gibt es LINKS, RECHTS, MITTE, DUMM, KLUG nicht. Die Gravitation zu ignorieren ist sicher dumm (SIE KOMMEN ALLE IRGENDWANN RUNTER). LINKS, RECHTS, MITTE, DUMM, KLUG zu ignorieren muss nicht immer dumm sein: wir finden uns alle mal in der einen oder anderen Position. Und wer links steht, der steht nur dann links, wenn einer rechts von ihm steht. Der blitzgescheite Pispers fällt mir da ein, sinngemäss: „Wenn alle auf sie (Merkel) einschimpfen, dreht die sich einfach um und sagt, „sie sind alle für mich“. Dass nicht alle Klatscher ihn richtig verstanden haben, das nimmt er nach 30 Jahren „Systemerhalter“ hin und rät, die Tickets aufzuheben, als Beweis der „Untergrundtätigkeit“, wenn die Revolutionäre die neuen Diktatoren sind. Ob das alle verstanden haben?

      Friedliches und besinnliches Weihnachten!

  3. Wie schon oft dargelegt und täglich in der Praxis bewiesen , ist das Marxsche Prinzip der Werte-Lehre und der tendenzielle Verfall der Profitrate im Kapitalismus ein ökonomisches Gesetz, dem das System folgen MUSS, da der „Kapitalist“ der probiert sich dem zu entziehen, einfach von den anderen in den Ruin getrieben oder aufgekauft wird.
    Das nennen wir Kapitalakkumulation, also Anhäufung/Konzentration von Vermögen (nicht Geld).
    Bei KenFM haben viele kluge Leute schon x-mal versucht zu erklären, welche Begleiterscheiningen und Konsequenzen diese Entwicklung zwangsläufig mit sich mit bringt.
    Nun ist es der 8-stundentag der Lohnabhängigen der dran glauben muss, also 12 Stunden.
    Leider wird das nicht reichen, also wird man auch diese Marke ziemlich schnell kappen müssen und der nächste Schritt (da auch der Kapitalist weiss das seine Lohnsklaven etwas Zeit zum Essen/ Schlafen brauchen) wird sein, dass unsere Kinder und Enkel sich einreihen werden in das Heer derer, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen.
    Die sind dann auch noch billiger zu haben und ein Weg um die Profitrate anzuheben, den Verfall dieser zu bremsen.
    Wer das will, der ist bei der AfD gut zu Hause, bei „Frau GoldmannSachs“ und Konsorten. Aber okay, auch CDU/CSU-$PD-FDP und Grüne werden dies nicht verhindern, da die Politik dem Primat des Kapitals folgen muss und nicht andersrum.
    Wenn ich hier in den Kommentaren- nach Prof. Mausfelds Vorträgen- lesen muss das der AfD sogar in diesem Forum das Wort geredet wird, macht es mich traurig und zornig.
    Es ist noch ein langer Weg zu gehen, das Elend wird Zustände hervorbringen, die man sich lieber nicht vorstellen will, die aber unvermeidlich sein werden.
    Soll niemand sagen er habe es nicht gewusst. Die Nummer zieht nicht mehr.
    Wer weiter geht auf dem Weg die ökonomische Lehre von Karl Marx lächerlich zu machen, links und rechts als überholt zu betrachten oder noch schlimmer in einen Topf zu werfen, der hat nix begriffen.
    Die unterschwellige Hetze und feindselige Haltung gegenüber den Flüchtlingen/Ausländern ist einfach nur noch jämmerlich. Ist es euer Verdienst das Eure Wiege im Westen stand? Ist es Euer „Recht“ auf den Früchten der Resourcen aus deren Ländern zu leben?
    Das Öl wollt ihr schon und die seltenen Erden, die dort im Boden liegen nur verrecken sollen die bitteschön bei sich zu Hause? Die haben 14-16 stunden Tage und deren Kinder schuften schon.
    Neokolonialismus, der damit verbundene Krieg (den wir dahin tragen und bezahlen) bringt diese Leute doch erst hier her. Die ‚Elite‘ will die Leute hier -ja auch die AfD- denn sie erfüllen einen Zweck und Ihr fallt drauf rein.
    Die ‚Seidenstrasse‘ wird erstmal viel Arbeit bringen, zu noch weniger Lohn/Kaufkraft.
    Es wird mehr Wachstum geben, ohne den es in diesem System nicht geht, den kapitalistischen Wahnsinn weiter befeuern und mehr internationale Verlierer und Umweltschäden produzieren.
    In meiner Vorstellung ist es ein Project das zumindest für einige Zeit den Frieden erhalten kann, darum neige ich zur Zustimmung.
    Wer allerdings glaubt das es zu weniger Armut führt und UNS etwas bringt, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die ‚Black Rocks‘ und andere Kapitalsammelbecken sind leise im Hintergrund so mächtig geworden, die nicht gleichzeitig, gemeinsam, organisiert zu bekämpfen, wird uns auch mit der ‚Seidenstrasse‘ ins tiefere Elend führen, denn sie werden die sein die auch von diesem Project profitieren.
    Es gibt kein ‚ein bischen schwanger‘ oder ‚wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass‘, so sehr ich den Wunsch danach verstehen kann.
    Nur ohne organisierten Widerstand, werden wir uns bald gegenseitig die Schädel einschlagen im Kampf um das Nötigste oder in Aphatie 12,14,16 Stunden am Tag arbeiten.
    besinnliche, friedliche Feiertage

    • Mit der Analyse der Situation einverstanden; jedoch nicht mit der Lösung (Revolution, Gewalt). Ja, die Seidenstrasse wird nichts am Kapitalismus ändern, aber evtl. bevorstehenden GAU (3. WK, atomar oder nicht) verhindern (vorläufig).

      „Nur ohne organisierten Widerstand, werden wir uns bald gegenseitig die Schädel einschlagen im…“. Im organisierten Widerstand nicht???

      Ausserdem wissen wir noch nicht, welche Möglichkeiten sich ergeben durch die Umwandlung zu einer multipolaren Welt, wie sie entsteht, und entstehen kann, wenn die „Gang“ Geschäfte machen kann, statt Krieg zu machen. Und wenn die multipolare Welt mal entstanden ist, also die unipolare weg ist, wer weiß, was sonst alles dann möglich ist. Der Ruf „sofort auf die Barrikaden“, der wird garantiert prompt und wie man neudeutsch sagt „zeitnah“ zum Schädel-Einschlagen führen.
      Die können noch weiterhin Kapitalismus spielen, und das, was am Entstehen ist, das kann vielleicht diesmal reifen. Anstatt dasselbe immer und immer wieder zu wiederholen.

    • Tolle Ansage! Aber der organisierte Widerstand macht mir auch Sorgen. Nicht, WEIL wir uns gegenseitig die Schädel einschlagen werden (G20 ist en gutes Beispiel), sondern weil wir damit den Herrschenden zuspielen würden. Die wollen doch, dass wir uns den Schädel einschlagen.
      Außerdem haben wir zu lange gewartet. Die Macht hat sich so krass hochgerüstet, dass wirklicher Widerstand auf der Straße kaum noch möglich ist. Auch da ist G20 wieder ein gutes Beispiel. Dabei haben wir noch nicht mal die neuesten Waffen der Herrschenden zu Gesicht bekommen. Microwellenwaffen – ich will nicht gebraten werden bei der Demo, oder Schallwaffen…

      Wir haben, ganz klassisch, in der Demokratie geschlafen und wachen eben in der Diktatur auf!

    • Kristina:

      „…weil wir damit den Herrschenden zuspielen würden. Die wollen doch, dass wir uns den Schädel einschlagen.“
      So ist es!

      „In der Demokratie geschlafen und wachen in der Diktatur auf.“
      Demokratie: ein langer Weg, der nie zu Ende gegangen wurde. Aber was mal in der Welt ist, das bleibt!

      „Es ist immer dasselbe, Lebendes wie Totes, Waches wie Schlafendes, Junges wie Altes. Das eine schlägt um in das andere, das andere wiederum schlägt in das eine um.“ – Heraklit, 5. Jh. v. Chr.

    • Nur ohne organisierten Widerstand, werden wir uns bald gegenseitig die Schädel einschlagen im Kampf um das Nötigste oder in Aphatie 12,14,16 Stunden am Tag arbeiten.
      Wo steht hier etwas vom gewalttätigen Widerstand?
      Wir werden uns die Schädel einschlagen, um das nackte Überleben, weil kein Vater sein Kind verhungern sehen will. Oder sind so abgestumpft, das wir sogar das als ‚unvermeidlich‘ hinnehmen werden.
      Abgesehen davon, das es zu bizarren Bündnissen führt, die unter anderen Umständen undenkbar wären.
      Es geht mir nicht darum ein schreckliches Bild zu zeichnen von was kommen wird.
      Leider sehe ich die Entwicklung täglich mit eigenen Augen, bei denen die ohne Essen kommen, die Scham verbergend, die abgetragene Kleidung, kein Geld für Excursionen etc.
      Diese damit verbundene psychische Belastung wird sich Bahn brechen, niemand erträg das auf Dauer. Bei denen wo es ‚gerecht‘ wäre es sich zu holen kommen sie jedoch nicht ran, die sind (vorläufig) geschützt, also holen sie es sich dort wo es möglich erscheint.
      Wer dies unterschätzt/leugnet dem gnade .. wer auch immer.

    • fpdcb
      Du musst mir nichts über Armut erzählen. Ich war 6 Jahre auf HartzIV (mit Uni-Abschluss), nachdem ich mich krank gearbeitet hatte, bis ich endlich in Rente gehen durfte.

      Welche Form von Widerstand meinst du denn dann? Wenn ich auf Konsumverzicht setze und die Herrschenden aushungern will, bist du auch nicht mit einverstanden.
      Ich weiß keinen dritten Weg. Leider!

    • fpdcb:

      Ich habe angenommen, dass Sie nicht für gewalttätigen Widerstand sind, das wird aber die Gewalt als Reaktion nicht verhindern. Wenn Hunger und Elend zu Gewalt führt, dann wird das entweder „eingehegt“ oder „abgeleitet“. Ich verstehe Sie sehr gut. Ich kenne OBEN und UNTEN aus eigener Erfahrung.

    • Einverstanden, solange der „Widerstand“ gewaltlos bleibt.
      Und ich denke dass genau das möglich ist in einer Plutokratie: Indem man seine Euros setzt wie auf einem Schachbrett! Wir müssten uns einfach nur organisieren und könnten über ganz gezieltes Meiden bestimmter Konzerne, diese zu so gut wie allem zwingen.
      Das Problem daran ist, ausreichend Menschen zu erreichen und vor allem sie in das Boot zu holen ohne dass sie sich dann anstatt über die Sache zu diskutieren nur die Schädel darüber einschlagen ob Putin oder Mohammed das größere Arschloch ist.
      Die Politik gibt ihre Macht doch mehr und mehr an die Wirtschaft ab und ob diese für uns oder wir für sie arbeiten, haben wir doch irgendwie selbst in der Hand wenn wir uns nur einig sind. Ganz friedlich.

  4. LINKSRECHTS SOLLTEN WIR VERGESSEN

    Auf SPD-Geheiss sind Luxemburg und Liebknecht 1919 ermordet worden. Die Weimarer-Parteien haben Preussen kommissarisch verwaltet … und die linke NSDAP hat sich mit dem Grosskapital verschmolzen. Die Regierung Adenauer ist 1955 der faschistischen Organisation Nato beigetreten.

    Faschismus ist die Verschmelzung von Staat und Grosskapital.“ Die Kirche ist seit dem Römischen Reich mit den Mächtigen verbündet. Sie war Nazi-konform und ist heute Nato-konform. Dasselbe tun Parteien, die zum Establishment gehören möchten. Faschismus sei alternativlos!

    „Der Zweck eines Staates ist, dass die Menschen glücklich sind, weil sie frei sind.“ – Gaddafi (auch er wurde ermordet). Diese Freiheit sollten wir schaffen: Kein Herr, kein Strafrecht – keine Schuld!

    • die linke NSDAP?! Ja geht’s noch?
      Es gibt auch trotz Dummheit eine Linie die man respektieren sollte.

    • Finde ich auch, sollten wir unbedingt vergessen, so wie den Rest der Geschichte:

      28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017
      Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der
      „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus

      (…)
      Und dazu gehört ein ganz wichtiges Mittel: „Die Mitte“. Die „Mitte“ ist etwas ganz Tolles,
      heute sind alle in der Mitte. Das gehört wieder zum neoliberalen Falschwörterbuch, weil hier
      ein Begriff neu besetzt worden ist, denn „Mitte“ ist für uns alle etwas ganz Tolles. ‚Mitte‘
      suggeriert Harmonie, Ausgeglichenheit, vielleicht auch Geborgensein, ‚Mitte‘ ist ein ganz
      positives Gefühl, weil wir ungerne zu den Extremen gehören wollen. Der Neoliberalismus
      hat diesen Mittebegriff neu besetzt, indem jetzt eigentlich mit „Mitte“ eine extremistische
      Position bezeichnet wird. Nämlich die extremistische Position eines Kampfes gegen
      Demokratie. Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie
      einen Ausschließlichkeitsanspruch hat: Es kann keine Alternativen mehr geben. Die „Mitte“
      ist eine extrem fundamentalistische Position mit einem Ausschließlichkeitsanspruch, übt
      aber auf uns eine gewisse Faszination aus. Wir gehen diesem Wort immer wieder auf den
      Leim. Und Sie sehen, wie häufig dieses Wort als Attraktionsmittel in der politischen Rhetorik
      verwandt wird, und zwar immer im Kontext auch des neoliberalen Programmes.
      Tony Blair: „a radical centre in which you are able to take decisions fort he future of
      the country“
      Gerhard Schröder 1998: „Es gibt keine linke oder rechte Wirtschaftspolitik, sondern
      nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik.“
      Emmanuel Macron 2017: „ni droite, ni gauche“ (weder rechts, noch links)
      Faschismus: „weder links noch rechts“

      Die „radikale Mitte“ – auch eine interessante Wortschöpfung. – Es gibt gar keine Interessen-
      gegensätze mehr. Es gibt keine Interessengegensätze zwischen Unternehmer und Lohn-
      abhängigem mehr. Es geht nur noch um ‚Vernunft‘, es geht nur noch darum, ‚rational‘ die
      besten Lösungsansätze zu finden. Es hat auch keinen Sinn mehr, gegen irgend etwas zu
      kämpfen, es geht nur darum, die ‚beste‘ Lösung zu finden, denn letztlich sitzen natürlich
      Unternehmer und Lohnabhängige im gleichen Boot, haben die gleichen Interessen,
      nämlich: die ‚besten‘ Lösungen zu finden. ‚Letztlich ziehen wir doch alle am selben Strang‘
      – das ist die Ideologie, was ja irgendwie auch richtig ist, nur eben an unterschiedlichen
      Enden.
      Interessanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand
      sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte
      Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte
      Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch
      retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“
      Und interessant ist, dass der italienische Faschismus genau diesen Slogan hatte, er ist
      „weder rechts noch links“. Und da war etwas dran. Der Faschismus war extrem anti-links,
      aber er war auch nicht rechts, denn ‚rechts‘ hieß damals eigentlich reaktionär und
      bewahrend. Der Faschismus war revolutionär, der wollte nicht bewahren. Das war ein
      totalitäreres System, er wollte etwas ganz anderes. In gewisser Weise konnte er zurecht
      sagen: „wir sind weder rechts noch links“. Auch dort lohnt es sich wieder, einen Blick auf die
      Geschichte zu werfen.

      http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/171022-Mausfeld_Transkript_Landau_NDS.pdf

  5. Was halt immer noch erstaunt, ist dieses Achselzucken von weiten Kreisen der Gesellschaft.
    Nach dem Motto,

    –Heiliger Sgt. Florian, verschon mein Haus , zünd andre an. –

    Ob es dem Vogel Strauß was nutzt, wenn er den Kopf in den Sand steckt?

    Auch das wird Kalkül sein, spalte die Gesellschaft, so gibt es keine Solidarisierung.

    Wehrend die einen über Geldanlage und Bitcoins schwadronieren,
    Andere sich in der Spaltung der Friedensbewegung verlieren, wieder andere die Rechts ,, Links, Unschärfe beklagen, oder sich den guten alten Marxschen Theorien zuwenden,
    fressen die andern mittlerweile Katzenfutter.

    Es wird auf Österreich und die USA gezeigt, doch wozu in die Ferne schweifen, wenn doch der Asozialstaat bei uns seit gut 20 Jahren seine Heimat gefunden hat.

    Immer diese verweise auf die AFD, als ob die auch nur an einer Schraube gedreht hätten.
    Eine AFD ist doch auch nur Ausdruck einer Unzufriedenheit.

    Ist die wirklich unser Problem?

  6. Wie China: Europa muß 120 Millionen Menschen aus der Armut befreien – bis 2020!

    Die folgende Resolution wurde von den Teilnehmern am Ende der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts am 26. November 2017 in Bad Soden verabschiedet.

    „Auf unserer Konferenz ‚Den Traum der Menschheit verwirklichen!‘ haben wir über die unglaubliche Transformation der Welt gesprochen, die durch die chinesische Initiative der Neuen Seidenstraße in Gang gesetzt wurde. Die Belt and Road Initiative hat Optimismus in Asien, Afrika, Lateinamerika, mehreren Ländern in Europa und nach Präsident Trumps Staatsbesuch in China auch in mehreren Bundesstaaten der USA ausgelöst.

    Die Belt and Road Initiative bietet eine konkrete Perspektive, wie Armut und Unterentwicklung durch Investitionen in Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft auf Grundlage des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts überwunden werden können. Die chinesische Regierung, die in den letzten 30 Jahren bereits 700 Mio. Menschen aus der Armut befreit hat, hat jetzt das Ziel vorgegeben, bis zum Jahr 2020 die verbleibenden 42 Mio. in Armut lebenden Chinesen aus ihrem Zustand zu holen und der gesamten chinesischen Bevölkerung einen angemessenen Lebensstandard zu bieten.

    In der Europäischen Union leben etwa 120 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze, gemessen an unseren eigenen Kriterien der Lebenshaltungskosten. Angesichts der Tatsache, daß Europa immer noch wirtschaftlich stark ist, gibt es keinen einsichtigen Grund, warum Europa diese 120 Mio. Menschen nicht auch bis 2020 aus der Armut befreien kann.

    Der beste Weg für die EU dorthin wäre, daß alle europäischen Länder das chinesische Angebot annehmen, mit China in der Belt and Road Initiative auf „Win-Win-Basis“ zusammenzuarbeiten. Wir, die Teilnehmer der Konferenz des Schiller-Instituts, rufen alle gewählten Amtsträger auf, sich diesem Appell an die europäischen Regierungen anzuschließen. Sollten wir in Europa nicht stolz genug sein, zu sagen: ‚Wenn die Chinesen das können, können wir das auch?'“

    In diesem Geiste brauchen wir eine überparteiliche Mobilisierung aller gesellschaftlichen Kräfte in Deutschland – insbesondere, um einer neuen Regierung klarzumachen, welche Richtung sie einschlagen muß!

    • Fortsetzung:

      Der gegenwärtige komplette Stillstand in Deutschland – immerhin mit Frankreich das Schlüsselland für „Europa“ – ist nur die Endphase des seit langem konzeptionslosen Herumeierns eines Establishments, das in allen wesentlichen Aspekten der Außen-, Wirtschafts-, Sozial-, Flüchtlings- und Kulturpolitik versagt hat. Das Festhalten am alten Paradigma transatlantischer Bankenrettung, geopolitischer Konfrontation gegen Rußland, sowie einer Afrikapolitik, die sich immer noch nicht von alten kolonialistischen Denken befreit hat und die Abwehrhaltung gegen Chinas Neue Seidenstraße machen klar, daß ein Umrangieren der Sessel auf der Titanic in Form neuer Regierungskonstellationen absolut nicht ausreicht. Deutschland und die europäischen Nationen brauchen eine neue, konstruktive Vision für die Zukunft, die auf dem Prinzip des Gemeinwohls und dem Prinzip der Entwicklung der schöpferischen Kräfte der Bevölkerung beruht!

      Die Dynamik der Neuen Seidenstraße, die China 2013 angestoßen hat, hat sich zunehmend zur prägenden Kraft auf der Welt entwickelt – da die Methode der „Win-Win-Kooperation“ der Idee der unipolaren Welt überlegen ist. Die Gürtel- und Straßen-Initiative ist zur Lokomotive des weltweiten Wirtschaftswachstums geworden, und das „neue Paradigma“ ist nicht mehr aufzuhalten. Beim eindrucksvollen Gürtel- und Straßen-Forum in Beijing vom 14.-15.5. mit Vertretern aus 110 Nationen, bei dem Helga Zepp-LaRouche im Rahmen des Treffens internationaler Denkfabriken sprach, die das Ereignis damals als „Phasenwechsel für die Menschheit“ beschrieb, wurde dies besonders deutlich. Ein weiteres Beispiel für diese neue Dynamik bot der Gipfel der BRICS-Gruppe (Brasilien, Rußland, Indien, China, Südafrika) vom 3.-5.9. im chinesischen Xiamen, wo Süd-Süd-Kooperation für wirtschaftliche Entwicklung im Mittelpunkt stand.

      Auf der strategischen Ebene ist, kaum mehr als zwei Jahre nach Rußlands Eingreifen in Syrien gegen die terroristischen Dschihad-Extremisten, der Islamische Staat (IS) in Syrien und im Irak fast vollständig besiegt. Der Kampf ist allerdings noch nicht vorbei, er geht vor allem in Afghanistan und Libyen weiter, aber die Fortschritte sind wesentlich. Die Bemühungen um Beilegung der Nordkorea-Krise werden intensiviert, China, die USA und Rußland arbeiten gemeinsam an einer Lösung. Wichtig ist auch, daß Japan und Südkorea, deren Verhältnis zu China in der jüngsten Vergangenheit vor allem unter dem Einfluß von US-Präsident Obamas „Schwenk nach Asien“ sabotiert wurde, inzwischen mit China zusammenarbeiten.

      Durch die Präsidentschaft von Donald Trump ist seit Anfang des Jahres eine neue globalstrategische Situation entstanden, in der durch die Zusammenarbeit der USA mit Rußland und China, internationale Krisen beigelegt und gemeinsam eine neue Ebene von „win-win“-Zusammenarbeit geschaffen werden kann. Dies verlangt aber den vollständigen Bruch mit der alten Geopolitik, die gerade in der Ankündigung der neuen Sicherheitsstrategie der USA wieder sichtbar wurde. Wie nicht anders zu erwarten, reagierten China und Rußland völlig zu Recht sehr scharf auf dieses veraltete und gefährliche Denken und stellten erneut die Notwendigkeit zur Kooperation bei der Lösung wichtiger Probleme in den Vordergrund.

      Das Potential für eine endgültige Kehrtwende wird von der Neocon- und neoliberalen Kriegspartei in den USA, Großbritannien und ihren Anhängseln in Europa hysterisch bekämpft, was Präsident Trump von der Realisierung seiner Politik der Verbesserung des Verhältnisses mit Rußland und China abhalten soll. Aber das immer offensichtlichere verfassungsfeindliche Vorgehen des Sonderermittlers Robert Mueller kann sehr rasch dazu führen, daß sich dieser britisch kontrollierte J.Edgar Hoover-„Regimewechsel“-Apparat in den USA selbst auf der Anklagebank wiederfindet – nicht zuletzt dank der Mobilisierung des LaRouche Political Action Committee mit dem „Mueller-Dossier“ in den USA. https://larouchepac.com/20170927/robert-mueller-amoral-legal-assassin-he

      In Europa beschleunigt sich der Zerfall der EU, was durch die Rufe nach „mehr Europa“, Europa 2025 etc. kaum noch übertüncht wird. Immer mehr mittel- und osteuropäische Länder widersetzen sich dem Diktat aus Brüssel und arbeiten für ihre wirtschaftliche Entwicklung mit China zusammen, aber auch Griechenland, Spanien, Portugal und Italien, alle Opfer der bösartigen Politik der Troika und/oder der Bail-ins, wenden sich nach Osten. Und mit Österreich hat die erste westeuropäische Regierung in ihre Koalitionsvereinbarung in der Außenpolitik die Zusammenarbeit mit Chinas Neuer Seidenstraße als wichtige Priorität aufgenommen.

    • “ In der Europäischen Union leben etwa 120 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze, gemessen an unseren eigenen Kriterien der Lebenshaltungskosten. Angesichts der Tatsache, daß Europa immer noch wirtschaftlich stark ist, gibt es keinen einsichtigen Grund, warum Europa diese 120 Mio. Menschen nicht auch bis 2020 aus der Armut befreien kann. “

      Wie das Zitat schon sagt, Armut ist relativ.
      Jeder angekommene Migrant in Deutsland oder den Niederländen ist reich, im verhältnis vo wo er her kommt.
      Das ist warum sie kommen.
      Was sie anscheinend wollen ist eine eingreifende neuverteilung der Einkommen.
      Wie sie sich das vorstellen, für mich ein Rätsel.
      Schon heute sind viele der Ansicht das die Armen zu viel Geld kriegen, und das es zu hohe Steuern gibt.
      Was das Schiller Institut ist, keine Ahnung, aber es müssen Gutmenschen sein, die keine Ahnung von wirtschaftlichen Realitäten haben, und auch keine Ahnung davon das Solidarität begrenst ist.
      Die Niederländische Regierung verhindert das unser wirtschaftlicher Planbureau die Kosten der Immigation berechnet, wenn die Kosten offiziëll berechnet werden werden die Grenzen sofort geschlossen., durch politike Druck.

    • Hallo Tony

      Ich bin mir nicht restlos sicher ob Friedrich von Schiller so glücklich gewesen wäre, wenn er gewusst hätte, dass sein Name nun für die LaRouche_Bewegung herhalten muss. Schiller hatte sich wie fast kein anderer für die Freiheit eingesetzt. Ob nun grenzenloses Wachstum wirklich die Form der Freiheit ist, die Herrn Schiller zum Beispiel in seinem Wilhelm Tell oder auch seinem Werk „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ vorschwebte ist doch eher zweifelhaft.

      Die_LaRouche_Bewegung propagiert aber neben grenzenlosem Wachstum auch heute extrem Wichtiges. Dazu gehört zum Beispiel die Seidenstrasse und gute Beziehungen zu China und Russland. Ich habe keinerlei Hemmungen mit diesen Leuten zusammen zu kämpfen für ein beenden der absolut unsinnigen Ostblockaden, die von angelsächsischen Bruderschaften wie Skull & Bones und der Atlantikbrücke vorangetrieben wird. Um aber mit China und Russland auf gleicher Augenhöhe zu stehen, müssten wir tatsächlich wieder anfangen Friedrich von Schiller, Goethe aber auch Rudolf Steiner mit seiner Dreigliederung des sozialen Organismus zu lesen.

      Ich finde Herr Bernd Senf hat eine recht objektive Beschreibung geschrieben zu der der_LaRouche_Bewegung.

      http://www.berndsenf.de/pdf/Licht_und_Schatten_der_LaRouche_Bewegung.pdf

      Dazu müsste man sich aber sicher auch noch einige Videos direkt von der Büso Seite ansehen.
      Wir sind ja keine Lederer und verurteilen jemanden ohne uns zu mindestens die Mühe gemacht zu haben ihn oder sie selber zu Wort kommen zu lassen
      http://www.bueso.de/zepp-larouche

      Chinesisch lernen ist ganz bestimmt auch keine Verschwendete Zeit, sprechen diese sehr schöne Sprache doch immerhin 1300 Millionen Menschen.

      https://www.youtube.com/watch?v=1-oT9Gvp71A&list=PL0D79E5C721C4F172&index=12

    • “ Die BüSo-Bundesvorsitzende Helga Zepp-LaRouche setzte zu diesem Zweck 1998 eine Kampagne zur Schaffung eines „Neuen Bretton Woods“-Systems in Gang, die zwischenzeitlich von vielen internationalen Persönlichkeiten unterstützt wurde. “

      Es ist nicht zu glauben, Bretton Woods brach zusammen, und nun ein Neues ?
      Nie in meinem jetzt langen Leben gedacht das Volkswirtschaft so schwierig ist.

    • Guter Einwurf.
      Immer erst vor der eigenen Haustür kehren.
      Es ist immer wieder erstaunlich wie Viele die Armut und die weitverbreitete Angst vor extremen sozialen Abstieg ausblenden.
      Und es trifft keineswegs nur die, die zu bequem zum arbeiten sind.

    • patrick Züfle

      Ich kenne und teile die Analyse von Bernd Senf.
      Insbesondere deren Weltraumvorstellungen gehen mir gänzlich gegen den Strich.
      Ich teile Ihre Auffassung. Und ich interessiere mich immer für andere Meinungen. Oder andere Sprachen. Aber auch ich kann nicht grenzenlos wachsen.
      Grüße

    • patrick Züfle

      PS: Ich schreibe und spreche Thai. Chinesisch habe ich begonnen. Ob das noch wie Thai wird? Bin nicht so sicher, auch wenn es mir leichter fällt, da ich schon eine tonale Sprache kann.

    • Hallo Tony

      „ich kann nicht grenzenlos wachsen“

      Hi…Das ist ein selten angesprochenes Phänomen! Das bewirkt ja gerade die Arbeitsteilung. Natürlich würde ich auch noch gerne mehr von so vielem lernen, aber in Anbetracht meiner Langsamkeit muss ich mich immer auch entscheiden. Das trifft heute sogar auf Friedensbewegte zu. Einer alleine kann nicht die gesamten Literarischen, Philosophischen und anderen Ansätze zum Thema durcharbeiten. Auch da sind wir auf offenen Austausch angewiesen. Gerade darum muss es ja bei KenFM so vielseitig sein. Jemand kennt sich gut aus bei Marx und Hegel ein anderer wiederum mehr bei Wilhelm Reich und Schauberger eine dritte versteht den Faust und Steiner gut.
      Ich habe daher auf Deine Beiträge versucht in erster Linie offen zu reagieren aber auch mit der nötigen Ängstlichkeit, sprich kritisch. Umso mehr freut es mich, dass Du Dich nicht angegriffen fühlst, das es zu einem Austausch kommt. Ganz besonders nach den grossen Lederer Kriege, die mir beinahe den letzten Hoffnungsschimmer zerschlagen hatten. Es ist nun einmal so, das ein Elefant im Porzellanladen immer schneller ist mit allem kaputt zu schlagen als zehntausende fleissige Töpfer, die liebevoll an Neuem arbeiten.
      Ich und meine Frau haben seit einem halben Jahr angefangen mit Chinesisch. In Anbetracht unseres Fortgeschrittenen Alters sind die Erfolgsaussichten eher bescheiden. Wir haben ganz besonders Freude an den Schriftzeichen, weil wir auch sonst malen und solche Zeichen in Bilder regelrecht Brücken schlagen können. Einmal wieder Pinseln statt tippen ist so erfrischend.

      我们祝你圣诞节快乐,新年好

    • Hallo Patrick:

      Kennen Sie „Gemalte Wörter – 214 chinesische Schriftzeichen – vom Bild zum Begriff“ – von Edoardo Fazzioli, Fourierverlag?

      Ich habe leider an einem bestimmten Punkt, als ich einigermassen schreiben konnte, mit dem Tippen auf dem Tablet begonnen, so dass ich heute nicht mehr per Hand schreiben kann. Ich habe mir aber vorgenommen, das Pinseln von thailändischen Schriftzeichen wieder aufzufrischen. Chinesisch werde ich – 67 Jahre alt- sicher nicht mehr handschriftlich schreiben können, vielleicht ein paar gemalte Schriftzeichen. Einen Schlüssel zum Verständnis Chinas, seiner Menschen und seiner Kultur erwarte ich mir schon. Auch wenn gerade so ungefähr eine alltägliche Konversation gelingt. Vor den Schriftzeichen habe ich gehörigen Respekt.
      ACHTSAME WEIHNACHTSTAGE!

  7. Wir müssen gar nicht so weit gucken, Österreich… USA…
    Bei UNS bildet sich eine unheilige Allianz aus FDP und AfD. Die konservative Zeitung „Die Welt“ als Speerspitze vorneweg, mit „Journalisten“ wie Konrad Adam und Adam Lichtschlag. Diese verbreiten Ideen wie:
    Zitat: „Adam Lichtschlag kritisierte das Wahlverhalten der „Nettostaatsprofiteure“, zu denen er Beamte, Politiker, Rentner und Arbeitslose zählt, und schlug vor, darüber nachzudenken, ihnen das Wahlrecht zu entziehen, da diese „mit ihren Mehrheiten jeden noch produktiven Menschen“ niederstimmen würden.“ (DIE WELT 19.09.2006)

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/die-rechte-welt-der-neo-liberalen

    Wer solche Ideen, sowie die ganzen anderen kruden Vorstellungen der AfD (AKW-Laufzeiten verlängern, Polizeistaat schaffen, NATO u Ramstein erhalten, 12-jährige einsperren, Altersarmut zementieren usw) immernoch unterstützt, dem ist einfach nicht zu helfen. Ich nenn das kollektives Stockholm-Syndrom…

    • Der Ist Zustand in Deutschland und der Welt nachweislich, nichts aber überhaupt gar nichts mit einer Partei namens AFD zu tun.
      Alle die hier die AfD zum Feindbild aufbauen, leiden eher an Verdrängung oder Verfolgungswahn…

    • @ FFMIKE,

      Satire, sehr schön. Verdrängung und Verfolgungswahn, zwei Substantive mit denen die AfD und die Anderen, welche Herr Shahyar nannte, auf Stimmenfang gehen.

      Oder simpler formuliert, die Benannten blenden die Verheerungen ihrer Förderer, das Großkapital, aus. Das ist die Verdrängung.
      Als alternativen Gegner bietet man aktuell Migranten, vorher Hartz IV-Empänger, Ossis oder was sich gerade anbietet. Das ist dann der Verfolgungswahn.

    • @Box

      Die AfD ist das Symptom, nicht die Ursache….

      Das Großkapital fördert Jeden der ihm dient, ganz egal ob Links, Rechts, Grün, Rot, Gelb oder Braun…. das sollte sich doch wirklich rumgesprochen haben… das Großkapital fördert lediglich nicht das „Unten“…

    • FFMMIKE

      Zeige mir bitte die Parteispenden des Großkapitals an DIE LINKE. Die beiden sind „natürliche“ Feinde.

      Und dann widerlege mir noch meine Aussagen über AKW, Ramstein, Altersarmut usw. Aber lies bitte vorher deren Parteiprogramm.

    • FFMMIKE

      Ich hab geschrieben „bei uns BILDET SICH GERADE“. Im Sinne von es entsteht gerade etwas. Der IST-Zustand geht auf Kosten der Hochfinanz und ihrer Medien, u.A. das groß werden der AfD. Oder willst du mir erzählen, dass AUSGERECHNET beim AfD-Bashing unsere Großmedien die Wahrheit sagen. Sonst lügen sie wie gedruckt, aber in diesem einen Punkt sind sie die demokratischen Engelein.

    • @Kristana
      Die „Linke“ als monolitischen Block gibt es nicht…. es gibt Parteimitglieder die ganz edel, und das meine ich jetzt nicht ironisch, wahrhafte linke Politik vertreten und diese auch umsetzen wollen…. aber es gibt auch Transatlantiker bei den Linken…. es gibt die Lederer’s….. es gibt diejenigen die sogar mit „Grünen“ ins Bett steigen…. und es gibt diejenigen die Wohnungen die sich im Kommunalbesitz befinden privatisieren…

      Das ist genau das was ich meine…. das Großkapital muss keine offizielle Spende an die Partei geben, dass kann auch an Einzelpersonen gehen, oder an eine Gruppe…. es muss noch nicht einmal Geld im klassischen Sinn fließen, manchmal reicht es schon, dass man eine Perspektive für die eigene Zukunft aufgezeigt bekommt….

      Auch Linke Parteien haben noch nie Krieg geführt…. (das war Ironie) SPD, Grüne….. und ja, frag mal bei denen nach ob sie sich als Linke sehen….

      An den Taten sollt ihr Sie erkennen und daran messen….

    • FFMMIKE
      Du widersprichst dir gerade selbst.
      Hier schreibst du:
      es gibt Parteimitglieder die ganz edel, wahrhafte linke Politik vertreten und diese auch umsetzen wollen…. aber es gibt auch Transatlantiker bei den Linken…. es gibt die Lederer’s….

      Und unten schreibst du:
      Somit kann Links immer nur „Gut“ sein… und jede Kritik an Links ist sozusagen ein Sakrileg

      Wir Linke (auch Nicht-Parteimitglieder) hier – Ken allen voran – kritisieren doch die „Lederer’s“ und die anderen Transatlantiker ständig.

      Ich gehe völlig mit bei der Aussage: „An ihren Taten kannst du sie erkennen“.
      Aber dann dürfen wir die Schröders und Lederers und Özdemirs auch nicht als die „linken/grünen“ Verursacher der Misere benennen. Die sind weder links, noch grün. Die sind Marionetten.
      Aber wir können an den Taten erkennen, dass die Herrschaft immer Rechts unterstützt und Links bekämpft. Schau mal meinen post ganz unten an Andreas.

    • @Kristana
      Es ist nicht immer ganz einfach einem virtuellen Gegenüber verständlich zu machen was man genau meint… hier fehlt die Betonung, die Mimik und auch die Untertöne, eigentlich alles was ein gutes Gespräch ausmacht…. man hat halt nur das Schwarz auf Weiß geschriebene auf dem Bildschirm und dies ist dann zu interpretieren…. das dies in beiden Richtungen gilt ist mir klar…. 🙂

      Ich habe aber keine andere Möglichkeit die Schulzes, Lederers, Özdemirs etc. als Linke einzustufen…. weil Sie sich als genau das verkaufen…. als linke, Sozialisten, ex . KBW’ler (Trittin) u.s.w.

      Wenn jetzt ein Bürger diesen Personenkreis angreift mit Argumenten, dann ist es ein leichtes diesen in die böse „rechte Ecke“ zu stellen…. selbst wenn seine Argumente noch so stichhaltig sind… und diese Klaviatur wird gespielt… das meine ich… besser kann ich es nicht erklären….

      Ach so… in der Eigenwahrnehmung ist der Linke immer gut und in der öffentlichen Meinung auch…. deshalb sind ja gefühlt alle in den Medien irgendwie „Links“…. es gibt glaube ich nur eine Person die mir ad hoc einfällt die öffentlich in einem Medium gesagt hat er sei rechts und dazu steht… das ist Peter Gauweiler und den finde ich auch noch symphatisch….

    • Hallo FFMMIKE 🙂

      Da siehste’s wieder. Auch in der Eigenwahrnehmung gibt es große Unterschiede. Ich empfinde z.B. unsere Medien überhaupt nicht als links orientiert. Sonst würden sie z.B. die Arbeitslosenzahlen nicht immer so „schönen“ und die Armut in Deutschland klein reden. Die wollen immer alle in der Mitte sein, wie Muddi Merkel.

      Franz Josef Strauß hat doch gesagt: „rechts von uns ist nur noch die Wand“. Und Höcke steht voll zu seinem rechts sein.
      Ich hab auch kein Problem, wenn sich jemand dazu bekennt, zu den Werten, den Zielen und den Idealen. Jeder wie er mag. Klar find ichs nicht dolle, aber wenigstens ist derjenige ehrlich.
      Was mich so wahnsinnig stört ist, wenn man mir versucht rechts für links zu verkaufen. Das stört mich bei vielen Normalbürgern, aber auch bei den Lederer’s dieser Welt. Wenn Seehofer „die rechte Flanke schließt“, indem er rechtes Gedankengut als christlich und sozial verkaufen will, dann krieg ich Pickel. 🙂
      Oder noch schlimmer, wenn jemand mit nem Kreuz in der Hand bei Pegida mitläuft, aber Probleme mit Flüchtlingen hat und dann auch noch von christlichen Werten erzählt. Da ist meine Schmerzgrenze erreicht.

      A propos christlich 🙂 Ich wünsch dir schöne Weihnachten!

  8. “ So hat die Koalition der Konservativen und FPÖ in Österreich nun einen Generalangriff auf die Kernsäulen des Sozialstaats begonnen. Ein 12 Stunden Arbeitstag soll wieder möglich sein, ohne die bisherigen Überstundenzuschläge. Und den Arbeitslosen geht es richtig an den Kragen: Eine Art Hartz4 wird nun auch in Österreich eingeführt. Ähnlich wie in Deutschland sollen bei längerer Arbeitslosigkeit das Eigentum und die Ersparnisse der Betroffenen herangezogen werden. Das trifft nicht nur die Arbeitslosen, sondern gerade diejenigen, die noch Arbeit haben. Denn bei Arbeitslosigkeit droht nicht nur das Gehalt, sondern auch alles was man sich zur Seite gelegt hat, verloren zu gehen. Somit wird die Angst vor Arbeitslosigkeit dramatisch steigen, und diejenigen, die noch Arbeit haben, sehr viel stärker von den Unternehmen erpressbar werden. “

    Die 12 Stunden erstaunen mich.

    Aber auch in den Niederländen ist Arbeitslosen Geld in dauer begrenst, zwei oder drei Jahre.
    Danach was ‚Bijstand‘ heisst, aber wer Vermögen hat, muss das zuerst benützen.
    Es gibt Ausnahmen für wer relativ alt ist, über 55, oder so etwas.
    Es ist auch schwierich ein zu sehen wie es anders kann, müssen wir dann lebenslang Arbeitslosen Geld zahlen ?
    Welchen Missbrauch bringt das hervor ?

    Und in wie weit ist Österreich gezwungen dasselbe zu tun wie andere EU Mitglieder ?
    Freies Verkehr von Personen zwingt Länder keine hohere Sozial Leistungen zu zahlen als andere Länder.

  9. Alles klar Herr Shahyar…. die Rechten sind also die Bösen…. in meinen Augen ist das „Rechts“ und „Links“ ein Begriff der Spaltung herstellt…

    Machen Sie doch bitte mal ne Tagesdosis über die SPD, Grünen und Linken hier in Deutschland, auch die Gewerkschaften nicht zu vergessen und Sie werden feststellen, dass Sie diese Gruppen mit den genau gleichen Worten bedenken können wie die bösen Rechten. Genau diese „Linken“ haben die „Scheiße“ in Deutschland in den letzten 30 Jahren angerührt, welche Sie nun Herr Shahyar, in den U.S.A. und Österreich hier wortreich beklagen.

    • Globalisierung, auch die EU ist globalisierung, ist der Wettbewerb von jeden gegen jeden.
      Nur in National Staaten können die Schwachen geschützt werden.
      Dabei kommen sehr niedriche Transport Kosten, für ein Eurocent kann man eine Dose Bier über die ganze Welt schicken.
      Vorgestern kaufte ich ein neues einfaches Handy bei Conrad, es war E 18 billiger als bei uns, hier E 89, keine Lieferungskosten bei Conrad, und ich bekomme es in 48 Stunden aus süd Deutschland.
      Das ist was Brussel sagt, Wettbewerb senkt die Kosten, und sie haben Recht.
      Aber Kosten sind für 80% oder so Gehalter.
      Schreckliche Wissenschaft, Volkswirtschaft.

    • „Genau diese „Linken“ haben die „Scheiße“ in Deutschland in den letzten 30 Jahren angerührt“
      SPD und die Grünen haben in dieser Zeit keine linke Politik gemacht.
      Also sind Sie auch nicht links! Das ist Etikettenschwindel!
      Das die Gesellschaft gespalten ist, ist Fakt. Die Bruchstelle liegt aber nicht an den mal gekennzeichneten Stellen. An Ihren Taten sollt Ihr Sie erkennen.

    • Ich finde es heutzutage auch nicht mehr hilfreich, vor rechten Parteien zu warnen, weil doch der gesamte politische Kurs schon so niederträchtig ist, dass es durch irgend eine neue Partei noch schlimmer gar nicht werden kann. Ich gebe da auch FEMMINKE recht: dieses Rechts-Links-Theater spaltet doch nur noch unnötig. Ich sehe, dass viele Menschen sich sehr schwer tun mit dem Loslassen von alten Traditionen. Die sich heute noch Marxisten nennen, sehe ich seit vielen Jahren auch nur entweder Stagnation oder noch Schlimmeres verbreiten. Was hat es denn all die Jahrzehnte genutzt, immer und vor allem auf Karl Marx zu verweisen? Ist die Welt dadurch politisch „linker“ bzw. besser geworden?
      Nächstenliebe und Mitgefühl und Selbstreflexion sind die einzigen Mittel für jeden Menschen , um im Leben spürbar etwas zu verbessern. Das genügt ja doch wohl, sich darauf zu konzentrieren und sich darin weiter zu entwickelt. Theoretische Systeme produzieren doch immer nur wieder eingebildete Theoretiker.
      Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

    • Der Marxismus ist ein nicht weniger geschlossenes System als der Kapitalismus. Nur mit anderen Schwerpunkten. Beiden fehlt die Öffnung nach oben, die Vertikale, die Spiritualität. Nächstenliebe läßt sich nicht verordnen. Solidarität nicht befehlen. Wer nicht erkannt hat, daß ihm in seinem Nächsten er selbst begegnet, der kann Liebe nur imitieren, vortäuschen, heucheln. Erkennen kann ich das jedoch nur auf einem sprituellen Weg.
      Der Bewußtseinswandel ist das einzige, was noch helfen kann. Die Kehrtwendung nach innen. Diese schöne Idee, daß es allen Menschen gut ginge, wenn man nur die äußeren Umstände gerechter organisieren könnte, die wird nicht funktionieren. Die Veränderung muß von innen heraus entstehen.

      Bis dahin ist es mir völlig egal, wer sich da draußen dafür einsetzt, den Staat, den Sozialstaat, den Solidargedanken zu schützen; denn wer immer das tut, der schützt die Schwachen und die Unterschicht. Und im Moment tut das die AfD.

      Mir ist ein Ausschnitt aus einer Rede Putins zugetragen worden. Könnten wir uns was davon abgucken, finde ich:

      „Lebt in Russland wie Russen! Jede Minderheit, gleichgültig, woher sie kommt, muss, wenn sie in Russland leben, dort arbeiten und essen will, Russisch sprechen und das russische Gesetz respektieren.
      Wenn Sie das Gesetz der Scharia bevorzugen und das Leben von Muslimen führen wollen, raten wir Ihnen, dorthin zu gehen, wo es Staatsgesetz ist.
      Russland braucht keine muslimischen Minderheiten. Die Minderheiten brauchen Russland, und wir werden Ihnen keine besonderen Privilegien gewähren oder unsere Gesetze zu ändern versuchen, um Ihre Wünsche zu erfüllen, egal, wie laut sie „Diskriminierung“ schreien.
      Wir werden keine Missachtung unserer russischen Kultur dulden.
      Wir sollten besser aus dem Selbstmord der USA, Großbritanniens, der Niederlande, Deutschlands, Schwedens und Frankreichs eine Lehre ziehen, wenn wir als Nation überleben wollen. Die Muslime sind dabei, diese Länder zu erobern.
      Die russische Lebensart und Tradition ist nicht vereinbar mit dem Kulturmangel oder dem primitiven Wissen des Gesetzes der Scharia und der Muslime.
      Wenn unsere ehrenwerte gesetzgebende Körperschaft in Erwägung zieht, neue Gesetze zu schaffen, sollte sie zuallererst das Interesse der russischen Nation im Auge haben, in Anbetracht der Tatsache, dass muslimische Minderheiten keine Russen sind.“

      Die Politiker der Duma gaben dem russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin eine fünfminütige stehende Ovation!

      Ich kann sehr gut nachfühlen, warum.

      Frohe Weihnachten und prost Mahlzeit!!!

    • Andreas:
      Die AFD schützt die Schwachen und die Unterschicht?
      Woran machen Sie das fest?
      Teile der Schwachen und die Unterschicht glauben das bestimmt.
      Ich nicht! Aber das werden Sie auch noch feststellen.

    • @schwarz ist weiß
      „Genau diese „Linken“ haben die „Scheiße“ in Deutschland in den letzten 30 Jahren angerührt“
      SPD und die Grünen haben in dieser Zeit keine linke Politik gemacht.
      Also sind Sie auch nicht links! Das ist Etikettenschwindel!
      Das die Gesellschaft gespalten ist, ist Fakt. Die Bruchstelle liegt aber nicht an den mal gekennzeichneten Stellen. An Ihren Taten sollt Ihr Sie erkennen.

      Ja lieber schwarz ist weiß, das ist ja genau das was ich mit meiner Antwort auf Herrn Shayahr gemeint habe…. es gibt das „Label links“, unter diesem subsumiert sich das Gute, Edle und Reine, zumindest in den Augen der Menschen die sich selbst für Links halten….
      Somit kann Links immer nur „Gut“ sein… und jede Kritik an Links ist sozusagen ein Sakrileg und somit qualifiziert sich Kritik an „Links“ und deren Handeln und Wollen automatisch für das Schlechte, Niederträchtige und Schmutzige….

      Und Sie haben so etwas von recht in dem Sie Sagen: „An den Taten sollt ihr Sie erkennen“. Ich füge noch hinzu und messen.

    • Lieber Herr Gesierich! Danke, dass Sie es hier noch einmal klar und deutlich formulieren, worum es im Leben wirklich geht. Man kann das nicht oft genug tun-zu viele scheinen es vergessen zu haben und klammern sich deshalb starrsinnig an „geschlossene Systeme“ und werden dabei zu selbst ernannten Gutmensch- Automaten.
      Die Rede von Putin hat mich auch sehr beeindruckt, dankeschön. Ich muss nämlich aus ungeklärten Gründen z.Zt. auf youtube verzichten und kann nicht mehr so gut recherchieren.

      Dass die AFD jetzt die Schwachen schützt, kann ich allerdings nicht so sehen, denn dann würde sie nicht gegen Veganismus plädieren. So weit ich informiert bin, ist sie wirtschaftlich sowieso auf der neoliberalen Seite. Für Weiterbetreiben von Atomkraft etc.

    • FFMMIKE

      Was schreibst du da immer für Sachen, die nicht stimmen. Einfach mal Behauptungen in die Welt setzen und wenn dann jemand mit Argumenten und Fakten kommt… Bin mal gespannt, ob du auf meine posts antwortest.

      Na wir „Linken“ kritisieren doch auch links (Lederer, junge Welt). Also was?

    • Andreas

      Zu behaupten die AfD würde sich für die Schwachen und die Unterschicht einsetzen, ist eine – ich nenn das Kind beim Namen – L Ü G E !!!
      Eine dreiste noch dazu, weil sich das Gegenteil belegen lässt. Und es ist genau die Lüge, mit der diese Partei Bauernfängerei betreibt, die Unwissenheit von Vielen ausnutzt und sich 10%+ verschafft hat. Denn nur mit Lügen kann diese Partei überhaupt wachsen. Never touch a running system: die Nationalsozialisten nannten sich ja auch Sozialisten und haben für die Hochfinanz gearbeitet. Die Geschichte wiederholt sich gerade auf erschreckende Weise.

      Rechts war und ist der Kettenhund des Kapitals, siehe Ukraine, siehe NS-Zeit, siehe NSU, siehe den Soldat, der sich als Syrer ausgegeben hat, Anschläge planen wollte und nicht eingesperrt wurde. Unser Staat (die Herrschaft) ist auf dem rechten Auge blind und bekämpft die linke Seite mit ihrer ganzen Staatsmacht. Siehe G20 Gipfel, siehe indymedia, siehe Gladio in Italien. oder den G20Demonstranten, den man zu 2 Jahren u 7 Monaten verurteilt hat.

      LINKS ist für die Herrschenden hochgefährlich, die wollen deren Vermögen verteilen.

      Und wenn das immernoch nicht als Beweis reicht, Zitat aus dem Kritischen Netzwerk:
      „Der ehemalige Vorsitzende des Bund deutscher Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, und gleichzeitiges Gründungsmitglied der AfD, schreibt ebenso regelmäßig seit 2010 in der JF. Auch er reiht sich ein in die Riege der „Elitenversteher“ und Kämpfer für die neoliberale, oft zitierte Freiheit. Und diese AfD ist scheinbar der Verbindungsknoten zwischen Teilen der Presse, von Journalisten und Publizisten als auch von rechten neoliberalen Befürwortern.

      Denn in der AfD laufen noch ganz andere Fäden zusammen. Unter anderem befindet sich in dieser Partei ein gewisser Herr Roland Vaubel. Er ist nicht nur promovierter Ökonom und Mitglied in der AfD, Vaubel ist zudem noch Gelehrter am „Cato Institute“, im wissenschaftlichem Beirat des „Institute of Economic Affairs“ in London, Professor an der University of Chicago und war bis ins Jahr 2000 Mitglied der „Mont Pèlerin Society“. Und als ob das noch nicht ausreichen würde, ist er auch noch Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft, dem Urvater des neoliberalen Gedanken. Mehr Neoliberalismus geht nicht mehr.“

      Einfach Behauptungen aufstellen, die sich leicht widerlegen lassen, ist echt billig…

    • AfD

      Adel, ich hör dich trippeln….
      E.g. Sayn-Wittgenstein…etc.

      Leider muss es wieder lauter als Trippeln sein, mehr in Richtung Rumpeln und Donnern, bis auffällt, dass seit ca. 20 Jahren der Adel wieder hoffähig wird in der veröffentlichten Meinung.
      Mir fiel das auf, als nach langer, langer Zeit plötzlich wieder von Thyssen-Krupp etc. immer wieder in den Medien zu lesen/hören war.

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