Tagesdosis 24.1.2019 – Ressentiments, Realitäten und eine Studie

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Funktionieren die Menschen, in dem Falle: die Bürger eines Landes, nicht so wie es entsprechende Institutionen, Milliardäre und Politiker erwarten, kommt sehr gerne die “Allzweckwaffe der Studie” ins Spiel. Wichtig dabei, sie muss repräsentativ genannt sein.

Passend, also pünktlich zum Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos kursiert eine vermeintlich aussagekräftige Umfrage in den Medien. Der europäische Rechtsruck ist demnach auch in Deutschland zu verorten.

Die Zeitung Die Welt informiert, Zitat Anfang: Die Deutschen sind im vierten Jahr nach der Grenzöffnung von 2015 skeptischer gegenüber Migration als andere. Sind neue Zuwanderer gut für Ihr Land?“, wurden die Deutschen in einer internationalen Umfrage gefragt. Lediglich 48 Prozent bejahten die Frage. Zitat Ende. (1)

Ja, schlechtes Gewissen soll mal wieder vermittelt werden. Die Studie wurde vom Weltwirtschaftsforum in Auftrag gegeben, das bei seinem aktuellen Milliardärs Meeting dieser Woche folgendes Motto gewählt hatte: „Globalisierung 4.0: Gestaltung einer globalen Architektur im Zeitalter der vierten industriellen Revolution“.

Worum geht es in Davos, in der Schweiz?:Zitat boerse.ARD.de: Sogenannte Entscheider und Vordenker, Politiker, Banker, Wissenschaftler, Hedge-Fonds-Manager und andere Mitglieder der internationalen Finanzelite können sich dort öffentlich oder privat austauschen und natürlich auch über das Geschäft reden.– sie netzwerken. (2)

Nein, das klingt nicht gut für den kleinen „Normalbürger“. Zurück zur Studie. Das dem Spiegel zugehörige Bento Portal geht mit den neuen Erkenntnissen in die Info-Offensive, Zitat: 10.000 Leute weltweit gefragt: Soll man anderen Ländern helfen? Keiner war so dagegen wie die Deutschen. Nein, „so ein Blödsinn“ waren nicht die nächsten Worte. Die lauteten: Die Welt wächst zusammen – aber Deutschland will nicht mitwachsen. (3)

Sind das jetzt Ressentiments gegenüber den eigenen Mitbürgern, oder kritikwürdige Realitäten? Realitäten, also Fakten sollten auf Glaubwürdigkeit basieren. Betrachtet man diese Studie im Original erfährt man auf Seite 3 folgende Zahlen: Es wurden demnach in 29 Ländern 10.069 Menschen, bei aktuell 7,63 Milliarden Erdenbürgern, befragt. Davon in Europa 1474 Personen und davon wiederum beeindruckende….315…. in Deutschland.(4) Was bastelt daraus der Kollege Marc Röhrig von Bento, Zitat: Im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums haben die Initiatoren Menschen aus aller Welt nach ihrem Blick auf die Welt gefragt – und die Deutschen stechen negativ hervor.Zitat Ende. Nennt man das eigentlich schon Antideutsch?

In der Studie findet sich auf Seite 12 folgende Frage, Zitat: Würden sie sagen das neue Migranten größtenteils gut, oder größtenteils schlecht für ihr Land sind? 46% der fünf westeuropäisch befragten Länder beantworteten die Frage mit größtenteils gut. Deutschland liegt auf dem dritten Platz. Davor England und Spanien. Differenzierter sehen es Frankreich und Italien. Warum dann so negativ Frau Sawsan Chebli? Ja, auch sie kommentierte diese Studie. Bezogen auf die Studienfrage ob das befragte Land eine generelle Verantwortung hätte anderen Ländern zu helfen, beantworteten dies nur 54% der deutschen Befragten mit Ja. Letzter Platz aller befragten Länder.

Frau Sawsan Chebli twitterte, Zitat: Dieses ewige Flüchtlingsbashing bleibt eben nicht folgenlos.(5). Werte Frau Chebli möchte man antworten, warum gibt es doch gleich wiederkehrende Flüchtlingswellen in den letzten zwanzig Jahren? Eingetreten sind sie in die SPD im Jahre 2001. Das war gerade mal zwei Jahre nach den nachgewiesenen Lügen des damaligen SPD Verteidigungsministers Scharping im Jugoslawien Krieg. Stichwort Hufeisenplan.(6) 2002 war der Gang der Bundeswehr nach Afghanistan. Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt, sprach ihr SPD Kollege Struck. Kein Grund für sie wieder auszusteigen. Nein, ihr Tätigkeitsschwerpunkt in den Jahren 2005 bis 2009 war die Außenpolitik. 2009 nahmen sie als eine der Munich Young Leaders an der Münchener Sicherheitskonferenz teil. (7) Wer segnete aktuell Waffenlieferungen an Saudi-Arabien ab? Stichwort Jemen Krieg. War das nicht auch ihre Partei?

Es findet sich ein Bericht des UN-Flüchtlingswerk aus dem Jahre 2018, Zitat: In Deutschland befinden sich einem Bericht zufolge europaweit die meisten Schutzberechtigten und Asylbewerber. Mit Stand Ende Dezember 2017 zählte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) 1,41 Millionen dieser Migranten (8). Könnte man das nicht auch generelle Verantwortung in Form von Hilfe für andere Länder nennen?

Die Deutschen wurden jedoch weder gefragt, noch mit einbezogen. Sie wurden konfrontiert. Es wuchsen über die Jahre, bezüglich der Migrationsthematik können wir auch von Jahrzehnten sprechen, Unzufriedenheit und Unsicherheit bezogen auf die Politik der etablierten Parteien. Herr Seehofer wurde bei der gestrigen Vorstellung des aktuellen Migrationsberichts wie folgt zitiert: „Das Migrationsgeschehen wird uns noch jahrelang begleiten“(9)

Begleiten wird es vor allem Bürger im Alltagsgeschehen. Frau Chebli kommentiert aktuell gesellschaftliche und politische Wendungen der letzten fünf Jahre so, Zitat Twitter: Keine Abstiegsangst, kein Vertrauensverlust, keine Wut, kein Sich-Abgehängtfühlen oder Abgehängtsein, keine Armut, nichts rechtfertigt es, in einem Deutschland nach 1945 mit der #AfD zu sympathisieren oder sie gar zu wählen.(10)

Abstiegsangst, Vertrauensverlust, Wut, Abgehängtfühlen, Abgehängtsein, Armut? Tja, was fällt einem dazu eigentlich nur ein? Ach, stimmt ja. Wer hat uns, die Bürger dieses Landes, doch gleich verraten? Warum also sollten Menschen die SPD wählen?

Abschließend. Die Tagesdosis vom Donnerstag letzter Woche wurde bedauerlicherweise entgegen meiner Absicht tendenziell als plumpe Stimmungsmache, bzw. AFD Anbiederung verstanden. Das war nicht die Intention, ich schrieb, Zitat: Folgende , etwaig unbekannte Realitäten sollen der Diskussion dienen und nicht der Be-oder Verurteilung durch generelle Vorurteile.

Folgende Mail erhielt ich von einer Leserin aus dem Raum Bonn, Bad Godesberg, Zitat: Warum ist es mir nicht mehr möglich, in meinem Bekanntenkreis meine Irritation zu der Entwicklung meiner Heimatstadt zu benennen, ohne gleich den Stempel der Ausländerfeindlichkeit gesetzt zu bekommen.Zitat Ende

Der Mail waren zwei Videos beigefügt. Sie sind verlinkt ( Video 1, Video 2 ). Schauen sie sich beide an, sollte ihr Ansatz auch der meinige sein: anschauen, lernen, verstehen, diskutieren. Lösungen gemeinsam suchen und im Bestfalle gemeinsam auch finden.

Quellen:

  1. https://www.welt.de/wirtschaft/article187363068/Umfrage-Jeder-zweite-Deutsche-verweigert-Hilfe-fuer-die-Schwachen-dieser-Welt.html?utm_campaign=nl_Trending&utm_source=nl_Trending&utm_medium=email
  2. https://boerse.ard.de/anlagestrategie/boersenpsychologie/aktienmarkt-dynamik-dank-davos100.html
  3. https://www.bento.de/politik/weltwirtschaftsforum-deutschland-verweigert-laut-umfrage-hilfe-fuer-menschen-in-not-a-45da8e5e-b41b-4eb4-bf62-0dd2a9772dfd
  4. http://www3.weforum.org/docs/WEF_globalization4_Jan18.pdf
  5. https://twitter.com/SawsanChebli/status/1086972383058108417
  6. https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2000/erste7422.html
  7. https://de.wikipedia.org/wiki/Sawsan_Chebli#Politische_Karriere
  8. https://www.n-tv.de/politik/In-Deutschland-leben-die-meisten-Fluechtlinge-article20496269.html
  9. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/horst-seehofer-migration-nach-deutschland-ist-ruecklaeufig-a-1249436.html
  10. https://twitter.com/SawsanChebli/status/1046404647634784256

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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12 Kommentare zu: “Tagesdosis 24.1.2019 – Ressentiments, Realitäten und eine Studie

  1. Die Anzahl von Flüchtlingen weltweit war seit dem Ende des 2. Weltkrieges nie so hoch wie jetzt. Die Zahl der in Deutschland Ankommenden geht zurück.
    In der Tat ist die Bevölkerung nicht vorbereitet.
    In der Sahara und im Mittelmeer häufen sich Todeszahlen.
    Was hier geschieht, ist das überraschende Eintreten des Vorhersehbaren.
    Wenn zwischen Golf und Nord- bzw. Mittelafrika Kriegs- und Waffenexport betrieben wird, geschieht, was passiert.
    Solange die Politik auch unseres Landes nicht an den (zu einem großen Teil selbst-verschuldeten) Wurzeln ansetzt, sondern an deren logischen Konsequenzen, ist diese Tragödie ein Drama, auf dessen Auswirkungen Ultranationalisten ihre Suppe kosten. Bernhard Loyen hat einmal den Begriff genozidale Sanktionen benutzt, der deutlich macht, dass das Problem noch größer als Klima-Veränderungen, Krieg und Rüstungsexport ist.

    • Ich warte, ehrlich gesagt, immer noch auf den Tag, an dem Sie, Herr T. nicht die so leicht vorhersehbare Reaktion und die vohersehbaren Informationen an der immer gleichen Stelle, nämlich oberhalb aller Kommentare posten, sondern an dem Sie uns einmal mit etwas überraschen werden. 😉

    • Liebe/r Alias –
      -erste Überraschung:
      So methodisch durchtrieben bin ich nicht vorgegangen. Ich mache, was ich mache, wenn es die Zeit erlaubt.
      -Keine Überraschung:
      Ich engagiere mich für meine Anliegen, weil sie meine Anlieben sind – das ist vor der Aufrechterhaltung einer für uns überlebensfähigen Biosphäre das Engagement für den Frieden. Sein Ende ist ein Damoklesschwert, das ich über uns wahr nehme. Es macht mir Angst, die mein Engagement beflügelt.
      -Nächste Überraschung: Ich weiß nicht, ob und wie wir die Zukunftsgefährdungen abgewendet bekommen werden.
      Aber solange ich atme, versuche ich zu tun, worin ich Sinn sehe. Jedenfalls ist das mein Wille. Und der hat Kraft.
      Ich nehme (dafür) auch in Kauf, dass mich WeggefährtInnen Querfrontler usw… nennen …
      +Ein ergänzendes Motiv im Zusammenhang mit dem hier im Artikel aufgeworfenen Inhalt:
      Solange es Menschen gibt, ist Menschlichkeit die bessere Idee.
      Zu meinen Gedichten zählt
      ORIENTIERUNGSPROBLEM
      Früher
      habe ich mich
      oft
      an anderen orientiert

      bis

      ich
      fest
      stellte:
      Die
      tun das
      auch

    • Eine sehr schöne Antwort, die half, daß ich einen etwas anderen Blick auf Sie bekommen habe. Vor allem durch den Hinweis, daß auch Sie im Grunde nicht wissen, wie es weitergehen könnte. Sehr sympathisch. Dankeschön.

    • Es ist einfach schön, wenn wir miteinander im Austausch sind. Das gegeneinander Monologe um die Ohren Hauen geschieht in der kapitalen Politik-Öffentlichkeit zu oft. Danke Alias, die Antwort freut mich.

  2. Ganz bestimmt habe ich Verständnis für Zugewanderte, Migranten und Flüchtlinge jeglicher Couleur und verstehe, dass wir ihnen helfen, sind wir doch durchaus verantwortlich für ihr Schicksal. Schon immer war und bin ich weltoffen, weitgereist und zugewandt, durchaus solidarisch und mit politisch links einzuordnen.

    Allein…es sind leider einfach zuviele Mesnchen von weit weg hierher gekommen Meine norddeutsche Kleinstadt hat mit der Aufnahme weit übertrieben und ähnelt inzwischen allzu sehr den Städten der Videos.

    Seit einiger Zeit fühlt man sich wie „in Babylon“ mit all den verschiedenen Sprachen und Nationalitäten auf der Strasse und in den ÖPNV. Wir Einheimischen sind (zumindest gefühlt…) weit in der Minderheit, den Rest der Menschen unterwegs kann ich nicht mehr verstehen und werde obendrein von ihnen komplett ignoriert.

    Wie soll es weitergehen, wenn ich im ohnehin überfüllten Bus von allen Seiten in massenweise Handys gebrülltes Arabisch aushalten muß oder – wie vorhin erst – noch exotischere Sprachen OHNE RÜCKSICHT nur 50 cm neben meinem Ohr ins Handy gebrüllt, ertragen soll?

    Wenn ich von Gruppen ausländischer Menschen wie eine Unsichtbare angerempelt werde, über meinen Kopf hinweg geredet wird? Weggeboxt und ausgegrenzt z.B. im Supermarkt oder im ÖPNV, den auch ich seit Jahren mitfinanziert habe?
    Mein ganzes Wohnhaus plötzlich voller Fremder ist, fast alle Klingelschilder mit exotischen Namen und mich im Treppenhaus nur die ganz wenigen Alteingesessenen noch grüßen, während ich den Rest nicht verstehe und der mich übersieht? Weitere krasse Beispiele könnte ich noch aufführen…

    Wie soll es gehen, wie lange soll ich das – geduldig und freundlich mit den Neuankömmlingen – noch so mitmachen, ohne auf häßliche, menschenfeindliche Gedanken zu kommen?

    Was wird denn hier von mir erwartet? Ich bin auch nur ein kleiner Mensch mit wenig Einkommen, genug Problemen und geplagten Nerven.

    Es ist leicht zu sagen, dass „alles fliesst und die Zeiten sich ändern“ und ich soll mich mit „allem Leben verbunden sehen“. Gut! Es fliesst ganz sicher und ich sehe mich durchaus verbunden, sogar immer schon.

    Nur aus der Warte z.B. eines SUV-Fahrers ist das sicherlich sehr viel einfacher, sich die fliessenden, verbundenen Flüchtlingsmassen von oben/außen zu betrachten, als aus der Warte der wirklich Betroffenen, nämlich uns „kleinen Leute“, die wir tagtäglich hautnah damit zu tun haben, kaum das wir einen Fuß aus unserer Haustür setzen.

    Da fliesst es dann nämlich deutlich weniger, sondern ganz im Gegenteil, es wird auf unseren Nerven und Geduld nur so herumgetrampelt ohne Rücksicht und Respekt.
    Und eine Verbundenheit würde ich mir mal v o n a l l e n hier vor Ort betroffenen Seiten wünschen, nicht nur von unserer Seite als „Gastgeber“. Dann wird vielleicht nochmal ein Schuh daraus?

    Und diese Wesen, diese Wahnsinnigen, die uns diese schlimme Menschenschwemme ganz bewusst beschert haben, um ihre Profite noch mehr zu erhöhen, sollen endlich all ihr ergaunertes Geld nehmen und dort einsetzen, wo es gebraucht wird, hüben wie drüben, für Mensch, Tier, Natur und Ökologie, damit gerettet wird, was noch gerettet werden kann auf diesem Planeten.

    Denn momentan ist es einfach nur unerträglich…und auch ich bin schwer irritiert und kann die Leserin aus Bad Godesberg im Beitrag oben nur zu gut verstehen.

  3. „Worum geht es in Davos, in der Schweiz?:Zitat boerse.ARD.de: Sogenannte Entscheider und Vordenker, Politiker, Banker, Wissenschaftler, Hedge-Fonds-Manager und andere Mitglieder der internationalen Finanzelite können sich dort öffentlich oder privat austauschen und natürlich auch über das Geschäft reden.– sie netzwerken. (2)“

    Frueher hätte man diese Zusammenkunft ein „Stelldichein“ der Mafia genannt: Wie können die Gesetze noch weiter zu unserem Gunsten beeinflusst werden?

    Merkel hat sich auch dazu geäussert:
    Auf dem Weltwirtschaftsforum sprach die Bundeskanzlerin von der Notwendigkeit eines Multilateralismus und Reformen, die zu einer neuen multilateralen Weltordnung führen.

    Migrationspakt, Fachkräfteeinwanderungsgesetz nur fuer armen Schlucker in DE und EU, da wird kein Gedanke verschwendet auf diesem Forum. Dafuer wirbt die Kriegsministerin fuer weiter Aufruestung. Rheinmetall wirds freuen.

    • Hier noch was von zwei österreichischen Lehrern über die Zustände in ihren Klassen. Selbstverständlich nur Einzelfälle….
      https://www.youtube.com/watch?v=SGaSAv6nxtQ
      Dauer 10 Minuten
      Ein Zitat aus dem Film: Sie (die muslimischen Jungen) sagen, so ein Lehrer: „Was Frauen sagen, zählt nicht, Mädchen haben keine Rechte …“

    • „Auf einer Pressekonferenz teilte der Bundesinnenminister heute mit, dass die Asylzuwanderung nach Deutschland 2018 „erneut deutlich zurückgegangen“ sei, meldet die Welt. 162.000 Menschen stellten im gesamten Jahr erstmals einen Asylantrag. Inklusive Folgeanträgen gingen insgesamt 185.800 Anträge beim BAMF ein.
      Zur Orientierung: Kassel hat 199.000 Einwohner, Saarbrücken 180.000, Potsdam 172.000, Heidelberg 160.000.

      Insgesamt seien 2017 1,55 Millionen Menschen nach Deutschland gezogen, 16,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Zwei Drittel davon „kamen aus der EU, Russland und der Türkei“. Woher mag das dritte Drittel, immerhin eine halbe Million – sofern die Erstantragsteller dazugehören immer noch deutlich über 300.000 – stammen? Und gehören die Einwanderer aus der Türkei statistisch womöglich eher in jene Kategorie?

      Nur 35 Prozent der Asylgesuche seien erfolgreich, heißt es weiter. Die anderen 65 Prozent werden trotzdem überwiegend in ’schland bleiben, weder säend noch erntend, aber doch genährt.

      19,9 Prozent, also 32.000 Erstanträge, „gehen auf in Deutschland geborenen Kinder unter einem Jahr zurück“. Und mit jeder Abtreibung wird Platz für einen neuen Willkommenen geschaffen. Wer deren Unterhalt bezahlt? Na der Genosse Maas, er lebe hoch! Hoch! Hoch!“
      Acta diurna, M. Klonovsky
      **********************+

      „JEDER ERLEBT UND BEGREIFT DIE REALITÄT NUR IM RAHMEN SEINER PERSÖNLICHEN ERFAHRUNGEN.
      Mitgefühl mit Befürwortern der Massenimmigration

      Ein Mensch, der in einer wohlhabenden Umgebung, nur mit gebildeten und modernen Flüchtlingen in Kontakt kommt, hat eine andere Erfahrung als jemand, dessen Kinder in einer No-Go Area zur Schule gehen. Wer in den Pariser Banlieues leben muss, wird andere Erfahrungen mit Islamismus und Migrantengewalt haben, als der VIP oder der grüne Wohlstandsmensch, dessen Kinder in die Privatschule gehen. Noch hinzu kommt, dass Menschen unterschiedlich weitsichtig sind. Viele Menschen fahren im wahrsten Sinn des Wortes auf Sicht. Andere können Jahrzehnte in die Zukunft schauen.“
      Unsere Gutmenschen sind in der überwiegenden Mehrheit tatsächlich gute Menschen, allerdings naive Menschen ohne Weitsicht. Sie erkennen die Gefahr nicht, die für Europa und die Religionsfreiheit besteht, angesichts einer riesigen, nicht versiegenden Menge an teilweise analphabetischen Muslimen, welche die finanziellen Kapazitäten der europäischen Staaten überlasten.

      Unser Brüder in den linken Parteien träumen von einer Welt ohne Grenzen. Sie halten uns ihre No-Borders-Plakate wie trotzige Kinder entgegen. Sie glauben, man könne doch gemeinsam mit den Flüchtlingen die Kapitalisten zum Teilen zwingen, oder, noch unrealistischer, sie würden eines Tages einsehen, dass man teilen muss. Ja, es wäre schön, wenn wir alle in einem Paradies leben würden; der Realist, aber auch, wer die vedischen Schriften und Puranas ernst nimmt, weiß jedoch, dass dies im degenerierten Kaliyuga, welches derzeit stattfindet, nicht geschehen wird. Es wird keine Einsicht kommen.

      Wenn die Sozialsysteme kollabieren, werden die Menschen auf der Straße schlafen. Die Kapitalisten und Dunkelwesen werden nicht teilen. SIE HABEN JA DIE KRISE ERST ERSCHAFFEN, UM GENAU DIES ZU ERREICHEN. Deswegen, Brüder und Schwestern, hasst eure naiven Mitmenschen nicht. Bedauert sie und versucht, sie mit Argumenten aufzuwecken. Habt Mitgefühl mit ihnen, denn ihr Erwachen wird grausam sein, wenn ihre Träume zerplatzen.“

      Worte von Sri Aghoreshwarananda Saraswati zur Flüchtlingskrise

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