Tagesdosis 24.7.2019 – Das Münchhausen-Prinzip

Die Lügensucht im Dienste der Icherhöhung.

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Man kann nicht sagen, dass in den letzten Tagen wenig geschehen ist. Ursula von der Leyen ist zur Kommissionspräsidentin der Europäischen Union gewählt worden. Annegret Kramp-Karrenbauer, die CDU-Vorsitzende und mögliche Kanzlerkandidatin 2021 ist zur Verteidigungsministerin ernannt worden. Dann gab es da noch die Ernennung zur zukünftigen EZB-Chefin Christine Lagarde, der 2017 noch der Prozess gemacht wurde. Sie bekam aber, jetzt kommt’s, wegen ihrer Persönlichkeit keine Strafe(1). Seit dem rumorte es ein wenig beim IWF, dem internationalen Währungsfond, da man nicht so genau wusste, ob man solch eine Chefin nun behalten oder doch maßregeln sollte. Da hat sie aber Glück gehabt, dass man sie nun als Chefin für die Europäische Zentralbank vorschlug und sie dazu designierte. Ein Freudenfest für diese vier Damen, also einschließlich Madame Merkel, dürfte das sein.

Frauen sind per se eher für Frieden Aber, sind damals, zu Helmut Kohls Zeiten, nicht so viele Frauen auf die Straßen gegangen und forderten, dass man auch ihnen ein Plätzchen in die hohen Ämter der Politik zuweisen könne? Die Begründung war damals: Frauen bekämen ja Kinder und würden ganz sicher eine gerechtere und vor allem eine friedlichere Politik gestalten als die ständig voller Testosteron und Aggressivität trifenden Männer. Man dachte damals kaum daran, dass solche Ämter Frauen vermännlichen könnten und das Frauen sich entlang solcher Ämter ebenfalls wie die Männer, ihre Empathiefähigkeit wegdomestizieren lassen, wenn sie dort ankommen wollen. Gesagt getan, wie es so schön heißt. Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Annegret Kram-Karrenbauer, Christine Lagarde und viele Frauen in der Politik, nicht alle, sind im Grunde genommen Mannsbilder in ihrem Inneren geworden. Wie kann es sein, dass Menschen, die anderen etwas vorspielen, dass diese Menschen selbst anfangen an das zu glauben, was sie anderen vorspielen? Wie kann es sein, dass Menschen sich ihren eigenen Lebensplan erlügen und erschwindeln und dann sogar noch glauben, dass das ein Lebensentwurf ist, der ihr Selbst klar und deutlich widerspiegelt? Wie geht das, dass man sich belügt, es nicht merkt und glaubt, das dass das wahre eigene Leben ist? Ihr merkt schon, es ist schwer, dafür Worte aneinanderzureihen, was vor Kurzem und wie aus dem Nichts mit diesen Frauen geschah. Wie kann ein Bäcker von Heute auf Morgen Maurermeister sein. Sein, also nicht etwa werden, den werden hieße ja, dass der Bäcker eine Ausbildung dazu angestrebt hätte.

Kompetenz vs. Inkompetenz Jeder Mensch der etwas vorgibt zu sein, wird an den Kompetenzen gemessen, die er hat und nicht daran, welche er vorgibt zu haben. Wenn ein Mensch sagt, er wäre Bäcker, so glauben wir ihm das unvoreingenommen, wenn wir seine Brote essen. Das Gleiche gilt für den Maurer, den Elektriker oder den Landwirt. Wir können sehen, wie gut diese Personen sind, anhand ihrer Kompetenzen. Das Interessante daran ist nun, dass es durchaus Menschen gibt, die eine natürliche oder angeborene Kompetenz besitzen. Jeder kennt irgendwen, der irgendein Handwerk sehr gut versteht, dieses Handwerk aber nie gelernt hat. Der Bankkaufmann, der exzellent Fliesen verlegen kann, die IT-Fachfrau, die ganz toll Malerarbeiten vollführt. Fast jeder Mensch hat irgendeine Begabung, die er vielleicht nur als Hobby anwendet, weil er erst später für sich entdeckt hat, dass er diese Begabung hat und sie ihm Spaß bereitet. Jeder kennt aber auch Menschen, die völlig falsch in ihrem Beruf sind. Menschen, die einen bestimmten Beruf nur deshalb noch ausüben, weil sie schlichtweg nichts anderes können. Die zwei linke Hände haben und mit ihren geistigen Fähigkeiten steht es auch nicht gerade zu ihrem Besten. Solche Menschen haben es anfangs sehr schwer, bis sie merken, sie müssen dem anderen bloß etwas vormachen, damit ihre Inkompetenz in fast allem nicht auffällt. Sie sind die geborenen Schauspieler und davon gibt es immer mehr in unserer Gesellschaft. Es gibt Hotspots für diese Leute genau dort, wo von ihnen verlangt wird, dass sie jedem Menschen stets ein A für ein U vormachen sollen. Wo das Vortäuschen falscher Versprechen ein Berufsbild entstehen ließ. Einer dieser Hotspots ist die Politik. In letzter Zeit wird dies für immer mehr Menschen deutlich. Solche Menschen spielen in ihrem Leben ein Schauspiel über sehr viele Dinge und Zusammenhänge in ihrem Beruf, dass sie anfangen, ihren eigenen Lügen oder Betrügereien zu glauben. Das ist ihre Begabung. So stärken sie ihren narzisstischen Selbstwert und nur darum geht es solchen Menschen. Diese Lebenslügen nehmen sie als reale Effekte zur Schaffung einer Realität wahr und sie glauben, dass allein sie diese bewirkt haben. Sie spiegeln das Verhalten der anderen Menschen als ein Ergebnis dieses Effektes und beginnen damit, immer interessantere und logischere Lügen anbieten zu können, ohne jemals davon auszugehen, irgendwann dabei ertappt zu werden. Diese Beschreibung, die ich hier anwende, zeigt lediglich bloß den Beginn dieses Münchhausen-Syndroms, das auf Dauer dazu in der Lage ist, ganze Realitäten zu kreieren. Hochstapler, also Betroffene des Münchhausen-Syndroms, vor allem in der Politik haben Hochkonjunktur. Sie bedingen sich heute gegenseitig und halten strikt zusammen. Die Sache hat aber auch noch einen ganz anderen Aspekt.

Ein Hochstapler unter Hochstaplern Und dazu eines der besten Beispiele der Hochstapelei. Der Postbote Gert Postel, der zuvor gar keine Ahnung von der Medizin hatte, hat sich vorgenommen, Arzt zu werden, besser Oberarzt. Was er nach einigen Monaten hoher Schauspielkunst sogar wurde. Er bildete Mediziner fort, wurde einer der angesehensten Gutachter vor Gericht und erfand sogar seine Doktorarbeit mit einem frei erfundenen psychiatrischen Symptom: Der kognitiv induzierten Verzerrung in der stereotypen Urteilsbildung. Das nahm man ihm ab(3). Psychiater, so lernte Gert Postel schnell, erfinden selbst ihre Krankheitsdefinitionen so wie ihre Krankheitsbilder. Und dann flog alles auf. Es begann ein Prozess und so weiter. Doch das wirklich erstaunliche an Gert Postels Hochstapelei sind seine Schlussfolgerungen an dem Ganzen. Er sagt, sinngemäß: Wenn ich es geschafft habe, als Oberarzt eine Psychiatrie zu leiten, und nichts vorher davon wusste, mir alles selbst beibrachte, wohl auch ein Talent für Psychologie besitze, aber dabei erkenne, dass meine Vorschläge zur Therapie einzelner Menschen dort hoch angesehen waren, ich sogar Gutachter vor Gericht wurde und Fortbildungen für Ärzte leitete, dann muss etwas ganz grundsätzliche mit der Psychiatrie nicht stimmen. Postel sagt auch heute noch über seine damalige Zeit: Ich war ein Hochstapler unter Hochstaplern. Und hier wird die Sache interessant, denn genau diese Kenntnis wurde damals gar nicht weiter verfolgt. Man konzentrierte sich auf die Strafsache und die Urkundenfälschung. Alles andere, über das man sich viel mehr Gedanken hätte machen müssen, klammerte man aus. Schließlich hatte man es ja mit einem Menschen zu tun, der hohe kriminelle Energie zeigte. Die durch Gert Postel zu stellenden Fragen wären vielleicht die Folgenden: Erschaffen wir Menschen in unserer Gesellschaft bloß Legitimationen, um Rechtfertigungen dafür zu bekommen, etwas gut zu können oder es gut zu machen und nennen das dann einen Beruf? Hat der Mensch deswegen diesen ganzen riesigen Zertifizierungszirkus erfunden? Braucht der Mensch überhaupt diese ganzen Ausbildungen? Einige sicher, aber alle, den ganzen Überbau an Ausbildungen und so? Ich glaube nicht. Ich glaube, wir machen uns da richtig heftig etwas vor. Ich sage nicht, dass das auf alle Bereiche zutrifft. Doch auf die meisten schon. Wer seine Begabung zum Beruf, also zur Berufung macht, der merkt sehr schnell den Unterschied zwischen erlerntem Können und natürlichem Können. Das Problem ist bloß, dass dem natürlichen Können oft keine anerkannte Qualifikation folgt und sein Ausüben bei vielen erlernten Könnern Neid, Abscheu und Missgunst hervorruft.

Die Täuschung des Publikums auf die Täuscher Wer Politik studiert, ist kein Politiker, sondern Politologe. Politologen finden wir ganz selten in der Politik. Das ist schon komisch, oder? Mediziner finden wir immer unter Ärzten, weil Ärzte Medizin studieren müssen. Ein Finanzminister muss nicht Ökonomie studiert haben, ein Gesundheitsminister nicht Gesundheit, eine Verteidigungsministerin muss nicht Verteidigung, Konfliktlösungen oder Krieg studieren, welche es als Studienfächer ohnehin nicht gibt. Eine EU-Kommissarin muss nicht europäische Geschichte studiert haben. Komisch an all dieser Schauspielerei ist doch, dass die wichtigsten Ämter nicht studiert werden können. Es gibt für sie keinerlei Studienangebote. Weltweit wird die Politik von Narzisstinnen und Narzissten unterwandert und gelenkt. Das fällt immer mehr Menschen auf. Und das liegt sicher nicht daran, weil die Gesellschaft zu viele davon erzeugt. Es liegt daran, dass der Narzissmus etwas verschleiert, was nicht erkannt werden will. Nämlich die Täuschung des Publikums auf die Täuscher. Alle werden zu Darstellern einer Welt, die im Grunde nur eine ganz kleine Gruppe will. Lüftet man diesen Schleier, so ist zu sehen, dass die meisten Politiker wie auch politischen Ämter völlig überflüssig geworden sind. Auch die Gesellschaft bringt allein aus sich selbst heraus Fortschritt hervor. Denn in großen Teilen lenkt sich die Gesellschaft mittlerweile von ganz allein. Praktisch gesehen braucht niemand diese vielen Politiker noch. Viele sind nur noch ihrer selbst Willen existent, um den Schein der Lenkung zu wahren. Sie werden gebraucht, um einen Schein der Selbstlegitimität aufrecht zu erhalten, der durch das narzisstische Selbstbild von den meisten als solcher gar nicht erkannt wird. Wer selbst zum Schein wird, der wird die große Nebelbank nicht wahrnehmen können. Er ist wie ein Fisch, der im Wasser lebt, aber keine Ahnung davon hat, was Wasser überhaupt ist, geschweige denn, dass Wasser überhaupt existiert. Die Icherhöhung im Dienste der eigenen Normopathie hält diese aus sich selbst erzeugte Realität für den Nabel der Welt. Am wirkmächtigsten können wir diesen ganzen Selbstbetrug der Icherhöhung gerade an der logisch-wissenschaftlichen Expertise des anthropogenen Klimawandels erkennen. Es ist atemberaubend, wie einig sich dort alle Wissenschaftler in ihrer Uneinigkeit sind. Das die CO2-Steuer ein politisches Werkzeug ist und keinerlei wissenschaftlicher Lösungs-Logik folgt, ist eine dieser vielen Nebelbänke. Die Logik wäre: Wenn Ebola Menschen dahinrafft, dann sollten Menschen Ebola dahinraffen, mit einem Gegengift für die Erreger. Und nicht damit anfangen, eine Ebola-Steuer über eine europäische Ebola-Bank ins Leben zu rufen (ähnlich dem Vorschlag von der Leyen(4), eine Klimabank mit einer Billionen Euro Vermögen ins Leben zu rufen), um dadurch dann den Handel mit Ebola-Erregern zu legitimieren oder einzuschränken. Wer Ebola-Erreger in Umlauf bringen will, mit ihnen Handel treibt, der muss einen Ebola-Preis darauf zahlen. Nur so können wir die Menschen vor Ebola schützen. Wer etwas anderes sagt, der ist ein Ebola-Leugner. Wir würden aufschreien, wenn Ärzte solchen Unfug planen würden. Denn: Der menschengemachte Klimawandel sagt, dass wir alle sterben werden, wenn wir ihn nicht aufhalten. Ergo ist der Klimawandel bei weitem der schlimmste Feind, den die Menschheit je erlebt hat. Ebola ist sehr schlimm, aber der anthropogene Klimawandel rottet die Menschheit aus, wenn wir unseren CO2-Ausstoß nicht komplett herunterfahren. Und wie lautet gegen eben diesen Klimakiller die Antwort? Seine Gegenmaßnahmen dürfen die Wirtschaftlichkeit der Menschheitsfamilie nicht einschränken. Ich lach mich weg. Was für ein Frame.

Wir werden von Wahnsinnigen regiert Längst wird immer deutlicher, dass John Lennons Ausspruch, dass wir von Irren gelenkt werden, für irre Ziele, immer mehr Menschen klar. Die narzisstische Gesellschaft erzeugt Supernarzissten und dumme Narzissten. Die dummen Narzissten lenken in der Öffentlichkeit den Nebel, damit die Supernarzissten unbemerkt und quasi unsichtbar ihre Agenden durchsetzen können. Von denen profitieren wir alle, in dem wir deren Jobangebote nutzen, deren Konsum als Ziele des eigenen Lebens definieren und die Farbe der Peitschen, die uns im Takt halten, selbst wählen dürfen. Längst sind wir alle in einem Spinnennetz gefangen und zappeln an den Bändern des Netzes umher. Wir verstehen nicht das Wesen dieser Lügen, die unsere Pseudoleben dirigieren. In der forensischen Psychologie gibt es dafür sogar ein Störungsbild. Es nennt sich Pseudologia phantastica, krankhaftes Lügen im Dienste der Icherhöhung(2). Ein Lügen, dass eine Wirklichkeit, ein Leben definiert, dass es gar nicht gibt, ein Werdegang, der nie im Leben dieser Person geschehen ist. Unsere Gesellschaft ist das Steigerungsbild dazu, weil sie das alles längst erkannt hat, es aber dennoch geschehen lässt, weil unser gesamtes Leben auf dieser großen Lüge beruht. Die Icherhöhung schlägt jede Wahrheit in den Sand. Von uns selbst unbemerkt haben unsere Vorfahren und wir eine Gesellschaft entstehen lassen, in der die Probleme wie auch die Lösungen von schattenhaften Lügenidealen konstruiert werden. Unsere Gesellschaft ist der Ort, in der sehr viele ihren Lebenswahn zur Wirklichkeit erheben können. Sie erzwingen eine Realität, in der jeder Neugeborene hinein geboren wird, als wäre sie das ultimative Supermodel des menschlichen Lebens schlechthin. Hans-Joachim Maaz hat hierfür noch nette Worte gefunden, indem er es eine irrationale Wahrnehmung nennt, deren Inhalte in unsere Gesellschaft als demokratische Konzepte von Normopathen verkauft und gekauft werden.

Hannah Arendt sagte einmal sinngemäß: Wer aus dieser Welt, wie sie uns vorgeführt wird, ausbrechen will, der muss so tun, als gäbe es sie nicht bei sich selbst. Und dann muss er leben, sein Leben leben und darf sich durch nichts davon abbringen lassen. Jeglicher Versuchung, ihr die Hand und den Geist anzubieten endet im Nebel dieser Lügen und regt die Icherhöhung bis ins Entsetzlichste an. Wer nicht werden will wie die, der sollte nicht werden wie die. Das beste abschreckende Beispiel dafür habe ich mir nun in DIN A3 direkt in mein Arbeitszimmer gehängt. Es ist ein Bild, auf dem vier Frauen zu sehen sind. Oben steht in Arial fett geschrieben: Werde niemals wie eine von denen. Ich habe noch Abzüge davon.

Quellen:

(1) https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/christine-lagarde-gericht-spricht-iwf-chefinder-fahrlaessigkeit-schuldig-a-1126512.html

(2) http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/Int.1-Lügen_als_Krankheitszeichen.pdf

(3)https://www.youtube.com/watch?v=Jk46Gtcd8eU

(4) https://www.tagesspiegel.de/politik/kuenftige-eu-kommissionschefin-von-der-leyen-greiftfrankreichs-klima-ideen-auf/24683882.html

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Cristina Conti/ Shutterstock 

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28 Kommentare zu: “Tagesdosis 24.7.2019 – Das Münchhausen-Prinzip

  1. „A Climate Engineering Introduction To Media And The Uninformed
    by Dane Wigington
    1.
    The most critical step in regard to helping in the fight to expose and halt climate engineering ( and thus helping in the fight for the greater good) is making the decision to get involved with the cause at hand. There is only one way forward in this battle, we MUST reach a critical mass of awareness, this effort will take all of us. The human race faces countless challenges, so one must prioritize. One must decide what the most critical priority battle is. Global geoengineering/weather warfare/biological warfare programs are the greatest and most immediate threat currently faced by the human race short of nuclear cataclysm (a threat that climate engineering is also exacerbating by making Earth more vulnerable to solar flares, electric grid shutdown, and thus nuclear meltdown). The ongoing weather warfare assault is completely derailing the planet’s climate systems, completely contaminating our air (all precipitation), our soils and waters. Geoengineering is also shredding the ozone layer. No ozone layer, no terrestrial life on Earth. From countless directions climate engineering is pushing the human race and all life on Earth toward mathematically certain near term total extinction. The greatest single leap we could take toward changing our current course of biosphere implosion is to expose and halt the geoengineering insanity.

    2. Spend Some Time Getting at Least Somewhat „Up to Speed“ On the Issue Yourself

    It is important to be able to field at least some basic questions about this most dire issue if you are to gain credibility with others. People (of any political stripe) do not want to be test subjects in an ongoing lethal experiment. Most are at least partially aware that the weather is now very different from what it was historically speaking. Many are aware that chronic respiratory diseases and countless other related diseases are going off the charts. There is a general awareness that weather modification (at least in some form) is real. A conversation can often be initiated by simply asking someone if they have noticed the weather is unusual or changing? Are they aware of the fact that there are massive global weather modification programs that are not being reported by media? The geoengineering or climate engineering terms are important in any conversation on this issue. If a person googles „geoengineering“ or „climate engineering“, they will find volumes of science articles and reporting. If only the word „chemtrails“ is used, disinformation and debunking sites and definitions will be the first thing they come to. Again, know the basics. Geoengineering is shredding the ozone layer, altering the weather patterns, polluting our air, waters and soils.

    It is also very important to have some idea of who you are speaking with and what aspect of the geoengineering issue they will be most interested in and affected by. Going too far into the „rabbit hole“ is almost always counterproductive, stick to the basic straightforward facts. DON’T discredit the subject at hand by wandering into other issues that are not science based and that do not belong in this discussion.

    (…)

    • Oh, leider am falschen Ort gepostet.
      Das sollte zur Tagesdosis von Herrn Rupp.
      Ich hole es gleich nach, sorry.

  2. Mich erinnert das Schauspiel an den Film Wild Wild West.
    Die Mannschaft oder besser gesagt die „Frauschaft“ der Krake ist klar.
    Aber wer sind die „Dr.Loveless“ hinter den Kulissen die mit dem Klimaframe
    die Menschheitsfamilie in einene Ein-Geld-Weltordnung nach dem Vorbild Chinas
    eintueten wollen?
    Hegel’sche Dialektik eben:Man kreiert ein Problem(Co2-Frame) und offeriert schmackhaft mit „Frauenpower“
    seine perfide Loesung.

  3. Ein dankenswerter Beitrag von KenFm.
    Dankenswert, weil sich der Autor hier mit teils sehr klaren Worten gegen den CO2-Wahnsinn ausspricht und damit „gegen den Strom schwimmt“, und dankenswert, weil die Redaktion hier den Autor so zu Wort kommen läßt, vielleicht nur aufgrund der in letzter Zeit teils sehr harsch geäußerten Kritik zur tatsächlichen oder unterstellten Positionierung KenFm´s zur sogenannten Klimadebatte.
    Ich finde, das hat in jedem Fall Respekt und Dank verdient.
    Dabei muss man dem Autor ja nicht gänzlich in seiner Argumentation folgen. Es ist seine persönliche Sicht auf die Geschehnisse. Und wer hier den Anspruch auf ein wie auch immer geartetes Objektivitätspostulat erhebt, sollte sich mE fragen lassen, in welchen Spiegel er selbst blickt.
    Spieglein, Spieglein an der Wand,…
    Ich teile die Analyse der vier Damen „von der Tankstelle“ im Wesentlichen. Interessant in diesem Zusammenhang scheint mir, daß es in den Manuals der psychischen Störungen keinen Begriff den Begriff der narzisstischen Persönlichkeitsstörung nicht gibt, sondern lediglich von einer narzisstischen Persönlichkeitsstruktur gibt. Und hier deutet sich wohl an, das der tiefenpschologische Mainstream einige Schwierigkeiten damit hat. Zwar gibt es durchaus Autoren, die dieses Thema sehr wohl kritisch beleuchten, aber auch in diesen Kreisen, spielt Politik, das gerangel um Macht, Ansehen und Erfolg, wie um die „richtige“ Ideologie, eine wohl ebenso große Rolle, wie in allen anderen Bereichen des Lebens. Weder Freud, Jung noch Adler, oder sonstwer, haben daran etas ändern können. Schaut man auf die europäische Geistesgeschichte, mag dies vielleicht nicht verwundern. Hat nicht Kant einen Kunstgriff, den „kategorischen Imperativ“, einführen müssen, um sein hehres Gedankengebäude der „Kritik der reinen Vernunft“ zu retten? Vielleicht hätte er Nagarjuna lesen sollen, dann wärer ihm das womöglich erspart geblieben. Möglich, das er dazu keinen Zugang hatte: Möglich aber auch, das seine zwanghafte Persönlichkeit ihn daran hinderte.
    Wie Innen, so Aussen. Wie Oben, so Unten.
    Man erkennt es bei den vier Damen und dem Gerede um den Klimawandel. Es geht dabei um innere Prozesse, die ins Aussen, bzw. nach „oben“, also in den geistigen Bereich projiziert werden. Das dieses dann wenig Geistiges hervorbringt, dürfte eigentlich auf der sprichwörtlichen Hand liegen. Vielleicht erinnern wir uns, das dem Herkules im Kampf gegen die Hydra empfohlen wurde: „Knie nieder und du wirst erhöht“. Ein weiser Ratschlag, wie sich für ihn heraustellte. Nun, vielleicht kennen weder die vier Damen noch Gerd Postel diese Geschichte. Dann bliebe zu fragen, was sie kennen. Folgen wir den Gadanken des Autors, dann bleibt da nicht mehr viel, das sie kennen dürften. Frau Merkel trägt immerhin den Titel „Dr. rer nat“ und war, wie Zeitzeugen zu berichten wussten, in der DDR zuständig für „Agitation und Propaganda“. Zumindest letzteres kennen wir ja von ihr zu Genüge. Insofern stimmt ja vielleicht die Analyse, narzisstische Menschen seinen nicht kreativ und benutzten daher nur die Kreativität anderer, nicht so ganz. Psychologen verweisen darauf, das narzisstische Menschen, um ihr äußerst geringes Selbstwertgefühl zu kompensieren, einen enormen Ehrgeiz an den TAg legen können und deshalb oft sehr erfolgreich – weil gesellschaftlich erwünscht und honoriert – seien. Das es ihnen dabei an Kreativität mangelt ist vielleicht nicht ganz richtig. Das sie sich der Kraetivität anderer bedienen, nämlcih jener, die sie (projektiv) idealisieren, bleibt davon unberührt. Man sollte sie nicht unterschätzen. Ein Fehler, der in unserem Land auch gern bei Donald Trump gemacht wird. Klassischen Beispiel für einen äüßerst kreativen narzisstischen Menschen finden wir mE bspw in Gustav Gründgens. Wer ihn in seiner Rolle des Mephisto gesehn hat, dürfte beeindruckt sein. Leider scheint auch er nicht verstanden zu haben – vielleicht, weil ihn, wie einst Kant, seine Persönlichkeitsstruktur daran hinderte -, was JWvG mit seinem Faust zum Ausdruck bringen wollte – wer weiß,…
    Das Dillema moderner (Natur) Wissenschaft scheint mir ihr unbeirrbarer Glaube (an die Objektiviät der Erscheinungswelt), ihre weitgehend positivistische Haltung a la Steven Hawking. Deshalb ist es vielleicht ja auch nicht verwunderlich, das wir diesselbe Haltung auch in anderen Zünften hier und da entdecken können, oder nicht?

    Gute Nacht
    und
    Namaste.

    • Die Wissenschaft der Schulbücher ist doch längst eine Farce.
      Allein die Tatsache, dass sie in einer Sprache ohne klar definierte Bezüge kommuniziert wird, macht sie fragwürdig. Dazu beruht ja die gesamte Wissenschaft auf reduktiver Analyse, also eindimensionaler Darstellung.
      Dieses Paradigma hat sich als unzulänglich herausgestellt, wenn es darum geht mit Komplexität umzugehen.
      Wie absurd es es ist denn einem vitalen dynamischen Prozess anhand von Gesetzen anstatt GEGEBENHEIT zu definieren, die man denn CHAOSTHEORIE nennt.?
      Jahrtausende der Scharlatanerie, die längst nicht überwunden sind!

  4. Wenn man bedenkt, dass sich jeder Mensch ab dem dritten Lebensjahr mit seiner „Ich-Identität“ belügt, scheint es mit der „moralischen Lüge“ nicht weit her zu sein. Tun ja alle … glauben Sie wären „Hugo, Hans oder Rüdiger“. Sind sie aber nicht.

    Wie sieht nun diese „böse“ Lüge ohne das „Böse“ aus?

    Betrachten wir es als Rüdigers Hilferuf: Verflucht noch einmal, ändert euch alle gefälligst, ich will diese Lügner nicht?
    Oder betrachten wir unser eigenes Leben, wo wir viel tiefer und versteckter uns selbst belügen?

    Ein Anfang wäre diese „Ich-Identität“

    • Die Ich-Identitaet“ist keine Luege,sonder nur eine Selbstaeuschung.
      Nichts ist wahr ohne sein Gegenteil.
      weiss Dieter Lange.

      Es gibt z.Beispiel kein „heisses Wasser“ an der Badewanne,wenn es kein „Kaltes“ gibt.

      Dennoch ist es fuer uns wohltuend mal heisser,mal kaelter zu baden.
      Das haeng immer davon ab wie wir uns grade befinden und erfinden.
      (Duschen Sie mal ein halbes Jahr kalt wie Friedensforscher Daniele Ganser ,dann koennen sie ihr Ego erleben)
      Nur die wirklichen Extreme sollten wir (ver)meiden.
      Alles andere gehoert zum angenehmen,aber auch unangehmen Wechselspiel der Polaritaeten des Lebens.

      Eine Polaritaet ist die „Ich-ueberhoehung“,das Pendant dazu ist der „Ego-tot.“

      Wer gesund mit seiner Seele durchs Leben (der Gefuehle) baden moechte,
      der mischt beides angenehm ausbalanciert zusammen.
      Jeder hat da kuenstlerische Freiheit.

      Wir sind auch goettliche Schoepfer.

      Die „Ich-Ueberhoehung“des Menschen ist ein auf Dauer unangenehm
      anmutender ,extremer Zustand,den es mit der Erfahrung des Ego-Todes auszubalancieren gilt.
      Wie heisst es so in etwa bei Goethe ?

      „Bist Du nur ein ungluecklicher Tor in dieser Welt,drum sterbe und werde.“

      Die Selbstverwirklichung durch l(i)eben ist kein „Ego-Trip „sondern ein Weg
      im goettlichen Bewusstsein.(frei nach Dieter Lange)
      Wer hier ein tieferes Bewusstsein erreichen moechte,kann bei den „hermetischen Prinzipien“
      fuendig werden.
      Finder finden,Sucher suchen (Dieter Lange)

  5. Bei den Gesprächen ist üblicherweise aus dem Untertitel erkenntlich, wer eingeladen ist, was jedem potentiellen Rezipienten die Wahl ermöglicht oder zumindest erleichtert; bei den Tagesdosen stehen die Autoren nicht im Untertitel und das könnte m.b.M.n. leicht geändert werden.
    (KenFM sollte sich nicht unbedingt verleiten lassen, sich nach Klickzahlen zu richten, aber andererseits auch nicht Usern zumuten, ungewollt Autoren anzuklicken, die sie (die User, ich einer davon) nicht anklicken wollen. Wenn da einfach jeweils der Name des Autors ersichtlich wäre, bevor man draufklickt, wäre m.b.M.n. allen gedient.)

    • Wow! Wer mündig ist, der schalte einfach ab.
      Wer unmündig ist, der rufe die Polizei.
      Wer meinem Beispiel folgt, dann wäre m.b.M.n. allen gedient.

  6. Wie erhöhe ich mich ? Indem ich sebständig und frei denke und nicht Vorgekautem auf den Leim gehe ! Sei stolz darauf , daß du deinen alten Stuhl selbst repariert hast und noch weist , wie man eine Kerze anzündet !

  7. So ´´What´s the catch´´ and ´´what´s the point´´
    Hochstaplerposten werden stets mit Hochstaplern besetzt.
    Bringt doch nichts, so zu tun, als wäre es in irgendeiner Weise sinnvoll, dass es anders besser wäre.
    Frauen haben bestimmt mehr Talent dazu den Schein zu wahren, und darum geht es ja .
    Wir reden über Politiker und nicht etwa über Data Architektur, die nur funktioniert, wenn sie in sich stimmt.
    Nach Schauspielern nun ein Showmaster in den USA und ein Komiker in Gogols Ukraine.
    Schließlich ist es doch die Fähigkeit sich anzupassen, die dem ´´Homo cuiusvis temporis´´ seine Dominanz beschert hat. Da ist es doch wohl das Mindeste die Kacke nett verpackt zu servieren.

  8. Sehr geehrter Rüdiger Lenz
     
    danke! für diese Text und die enthaltenen Essenzen 😉
     
    Auch Angela Weiß hat die Aussage von Hannah Arendt unten schon hervorgehoben und sehr gut ergänzt … ich will es jedoch gerne auch nochmal tun:
     
    „Wer aus dieser Welt, wie sie uns vorgeführt wird, ausbrechen will, der muss so tun, als gäbe es sie nicht bei sich selbst. Und dann muss er leben, sein Leben leben und darf sich durch nichts davon abbringen lassen.“
     
    Diese Aussage enthält für mich den Schlüssel für des Verständnis der eigenen Rolle(n) in/für `unserem` Spiel
    (eine Welt (Interpretation), zu  der die meißten sagen würden, ihr Einfluss bzw ihre Wirkung / ihr erzeugter Schaden auf/für die Erde/Spezien (Original) entspricht nicht dem, was man selbst will bzw. dem, was `gewählte` Vertreter vorgaben, gestalten zu wollen)
     
    Ich würde ihn gerne etwas umformulieren:
     
    Wer in diese Welt, wie sie uns vorgeführt wird, nicht hinein gehen will, der wird so leben, als gäbe es sie nicht für sich selbst.
     
    … es geht vielleicht weniger um ein `Ausbrechen` als um Beenden des (sich sonst wiederholenden) Hineingehens
     
    Und zu der Frage:
     
    „Erschaffen wir Menschen in unserer Gesellschaft bloß Legitimationen, um Rechtfertigungen dafür zu bekommen, etwas gut zu können oder es gut zu machen und nennen das dann einen Beruf?“
     
    ein ja und mein Hinweis auf den schonmal geäußerten Intervie-Wunsch: Joe Kreissl.
    Ich denke, er passt sehr gut iin diesen Kontext 😉
     
    Als Beispiele 2 Video-Links
    1 Die absolute Grundlosigkeit wahrer Freiheit
    2 Die Freiwillige Selbstachtung 1/2
     
    und ein Post auf FB
     
    … `sehr weit hergeholt` (würde/kann man sagen)
     
    Für evtl. Interessierte viel Freude und viele Grüße in die Runde

    • Wer nicht so tun will, als ob, der muss so tun, als ob nicht? Das halte ich für einen schweren Irrtum, nämlich den, eine Illusion mit einer anderen Illusion besiegen zu wollen. Am Ende des Textes kehrt dieser Gedankengang noch mal wieder. Man hängt sich das Bild von etwas, das man nicht werden will, vor die Nase – und kann sicher sein, dass man dann genau darum genau so wird.
      Esoteriker lernen schon in der (guten) Vorschule, dass das Unterbewusstsein kein „Nicht“ kennt. Hinter mir hängt darum eine Replik der Schule von Athen, rechts die Versuchung Christi von Ary Scheffer, vor mir der Löwe von Johfra. So kann ich atmen. Die „drei Grazien“ würden mich ersticken und ehrlich, man merkt diese Energie dem Text von Rüdiger Lenz auch an.
      Die Pistis Sophia, ein fast 2000 Jahre alter gnostischer Text gibt einen anderen Rat: Sei ein Mensch in dieser Welt, aber sei kein Mensch von dieser Welt.
      Illusionäre Tricks funktionieren hier deswegen so gut, weil Realität Illusion IST. Es geht aber nicht darum, besser zu träumen, sondern aufzuwachen, die Höhle zu verlassen und in die Sonne zu schauen. Es geht auch nicht darum, die Tricks der Anderen zu durchschauen, sondern sich selbst auf die Schliche zu kommen. Solange jemand seinen Projektionen nachjagt, und sei es auch noch so geschickt, zeigt er nur, das er nichts Wesentliches dazu gelernt hat. Der Unterschied ist, dass man dann zwar immer noch so tut, als ob. Aber man weiß dann, dass man so tut als ob.
      Das hatte Postel allen Laffen in Arnsdorf voraus und seine forensichen Gutachten waren wirklich die besten und wurden bis heute nie angefochten. Es sah nämlich den Menschen hinter der Maske. Und er konnte das so weit und so gut, wie er hinter seine eigene geschaut hatte.

    • Hallo Nevyn

      ich stimme deinen Aussagen zu 😉
      vor allem auch Dank für das Zitat aus Pistis Sophia:

      „Sei ein Mensch in dieser Welt, aber sei kein Mensch von dieser Welt.“

      … auf den Punkt.

      Viele Grüße in die Runde

  9. „der anthropogene Klimawandel rottet die Menschheit aus, wenn wir unseren CO2-Ausstoß nicht komplett herunterfahren. Und wie lautet gegen eben diesen Klimakiller die Antwort? …. Ich lach mich weg. Was für ein Frame.“

    Ich lach mich weg. Was für ein Frame

    • Darüber bin ich auch gestolpert. Erstaunlich, wie sehr KenFM bei diesem Thema ständig mit dem Mainstream heult.

      In diesem 6-Minuten-Video zeigt uns an einer Stelle eine Karte der durchschnittlichen Temperaturen der letzten 5 Jahre, daß erstaunlicherweise der „antropogene Klimawandel“ die Gebiete um Washington sowie die um Moskau herum verschont – wobei der Rest der Welt schon fast am Schmelzen ist.
      In diesen zwei Regionen – ein Schuft, der auf den Gedanken käme, daß dort die Zentren jener sind, die Geoengineering betreiben – scheint der Klimawandel verboten worden zu sein.

      Mensch Rüdiger, faß Dich mal an den Kopf!

      https://www.youtube.com/watch?list=PLwfFtDFZDpwtijqkJiOyc-WJOaGWOfVGG&v=PY87DZ57sdo

    • Hier der Url direkt zu der angsprochenen Karte: https://youtu.be/PY87DZ57sdo?list=PLwfFtDFZDpwtijqkJiOyc-WJOaGWOfVGG&t=211
      Falls es nicht klappt; sie kommt erstmals bei Minute 3:30

    • @Zeus
      An den zentralen Anliegen der vom Kapital gesteuerten Globalisierung
      setzt KenFM Pflöcke / frames .
      Das betrifft die gezielte Kulturzerstörung durch Massenmigration als auch die „Weltkatastrophe“ CO2

    • Wasserader
      ja, auch meine Wahrnehmung, die Frage ist: Warum?
      Warum zieht jemand am selben Strick wie die kapitalistischen Globalisierer und Konzerne,
      wo doch immer wieder die Kapitalismus- und Geldsystemkritik im Zentrum dieses Forums plaziert wird?
      Gibt es da eine Vision der International-Sozialisten, daß, wenn alles zusammengebrochen ist – außer jenen Zentren der Macht, die sich zu schützen werden wissen durch Privatarmeen und abgeschottete Rückzugsgebiete – gibt es da die völlig unrealistische Idee, daß man durch seine bloße weltweite Masse und Überzahl den Kräften der Macht ein Ende bereiten wird und die Reichen dazu zwingen wird, mit den Menschen zu teilen?
      Also in etwa mit Heugabeln geben Tesla-Waffentechnologie, Drohnen und Söldnerarmeen anrennen und siegen?

      Oder verlegen wir unseren Blick auf das Gebaren der progressiven weiblichen Kräfte, den Feminismus: Wie die dem mittelalterlichen Herrenmenschen aus dem Islam huldigen und sich geradezu herbeiwünschen, verhüllt und dominiert von diesen, ein Schattendasein zu fristen und den Rest ihres Lebens hinter diesen herzutrotten; und wer nicht spurt kriegt ein paar aufs Maul? (Was ich sogar von jungen Musliminnen schon hörte; und das sei o.k. wie sie sagten.) Was für eine Störung liegt da wohl vor?
      Der unterbewußte Wunsch nach der Dominanz durch eine rohe, archaische Männerkraft, nachdem man die eigenen Männer in schlappe Weicheier verwandelt hat?

      Hauptsache Deutschland und Europa kaputt und nieder mit dem bösen alten weißen Mann, oder was passiert hier?

      Ich kann das wirklich nicht mehr nachvollziehen.

    • wasserader, genau so steht es im Text, weil es ein NARRATIV ist. es ist ein NARRATIV, mehr nicht. Und das wird auch deutlich, wenn man weiterliest oder zuvor den Ebola-Vergleich auf sich wirken lässt.

    • @Zeus
      Der Teufel existiert(wie auch immer)
      Wenn es keine starke Erzählung gibt, die die Gesellschaft schützt, ist die Gesellschaft ausgeliefert .
      Die Politik des globalistischen Neoliberalismus hat mit seinem Relativismus alle Basis und Sicherheit hinter sich gelassen und mit seinem Geld alles gekauft – auch die Opposition .

      @Rüdiger Lenz
      Es ist kein Spiel mehr .
      es macht keinen Sinn Pflöcke einzuschlagen um sie im verlaufenden Text wieder zu relativieren .

    • Wasserader, Ihre Kommentare kenne und schätze ich nun seit mehr als drei Jahren. Und Sie sind einer der ganz wenigen, die hier selten daneben gehauen haben, meiner nicht bescheidenen Meinung nach.
      Was Sie zuletzt sagten, hat sogar aus Sicht der von Herrn Lenz hier -dankenswerterweise – immer wieder vorgetragenen esoterischen Sichtweisen Bestand.
      Nur hält sich niemand daran. Er selbst auch nicht.
      Es geht so gut wie immer nur um das Schlechte, das Falsche, das Negarive, das Zerstörerische.
      Und dann im nächsten Satz behaupten, unsere Aufmerksamkeit erschaffe Realität.
      Also was jetzt?

      Vor kurzem schrieb jemand, daß das Unterbewußtsein des Menschen keine Negationen kenne. Dem stimme ich so zwar nicht völlig zu, aber der Satz ist hilfreich, zu verstehen, daß auch Ironie, Abmilderungen, Relativierungen und Negationen im Zusammenhang mit großen Begriffen zur Energie des Feldes jener Begriffe beitragen. Jede Nennung des Begriffes stärkt ihn.
      Wenn ich also den Begriff „anthropogener Klimawandel“ in meine Texte einbaue, dann ist dem Unterbewußtsein relativ egal, ob ich mich gegen oder für diesen Begriff ausspreche. Er steht da. Und er wird viele tausendmal jeden Tag wiederholt. Und er wird mit jeder Wiederholung stärker. Und wird immer mehr zu einer unwiderlegbaren Realität, denn was geschieht, ist, daß Abermillionen den Klimawandel herbei beten. Und unsere Gebete haben Kraft, denn was wir erbitten, das werden wir erhalten.

      Vielleicht wäre es also mal an der Zeit, werter Herr Lenz, sich an das, was Sie lehren, selbst zu halten.

  10. Vielen Dank, was für ein super Zitat von Hannah Arendt : „Wer aus dieser Welt, wie sie uns vorgeführt wird, ausbrechen will, der muss so tun, als gäbe es sie nicht bei sich selbst. Und dann muss er leben, sein Leben leben und darf sich durch nichts davon abbringen lassen.“
    Denn das ist genau das, was wir JETZT und HIER tun müssen. Jeder und jede von uns darf, sollte, muss (wenn sie ausbrechen will aus dem Wahnsinn) entdecken: Was will ICH selbst überhaupt, wie bin ich, wo sind meine Verletzungen und wo bin ich manipuliert? Und dann sich selbst leben. So erschaffen wir das Neue.
    Denn Narzisten sind immer auch Parasiten. Da sie keinen Zugang zu sich selbst haben, können sie nicht kreativ sein. Sie bedienen sich der Kräfte anderer, die nicht narzistisch sind. Wenn wir, wie bei Michael Endes „Momo“, unsere Herzenskräfte wieder zu uns nehmen, verlieren die narzisstischen grauen Herren und Damen alle Macht.
    Das ist ein unspektakulärer, individueller, unendlich wichtiger Vorgang.
    Lieber Rüdiger, häng das Bild von den 4 Damen, wie die du NICHT werden willst, lieber ab, denn damit gibst du ihnen immer noch Energie. Häng dir lieber ein schönes Bild auf, das zeigt, wie du dir dich und die Welt wünschst, von einem schönen kraftvollen Baum zum Beispiel, der bis in den Himmel reicht…

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