Tagesdosis 25.9.2017 – Stockholm-Syndrom

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Deutschland hat gewählt. Die alten und neuen Verwalter der BRD des Jahres 2017 drängen um die Fresstöpfe im Berliner Glaspalast. Eine Lösung für die Krise eines Systems, das an seinen ökonomischen Widersprüchen global zu kollabieren und in die absolute Barbarei zu verfallen droht, ist so fern wie ehedem. Aber das Bewusstsein der Masse liegt auf dem Tablett. Die Herrschenden lachen sich kaputt.

Das Zeichen ist deutlich: Eine von Abstiegsängsten geplagte Gesellschaft hat sich – wieder einmal – mehrheitlich dafür entschieden, nach unten zu treten. Nach unten treten ist das Grundprinzip im marktkonformen Wettbewerb. Es gilt, schwächere Konkurrenten auszuschalten. Mit allen Mitteln. Ganz so, wie Großkonzerne um Märkte und Profite konkurrieren, konkurriert der kapitalistische Mensch um Posten, Lohnarbeitsplätze, Wohnungen, sozialen Habitus.

Wankt der soziale Habitus, endet für viele die Suche nach einer Identifikation bei der Nation. Mensch will sich anerkannt fühlen. Er ignoriert, dass die Apparate der Nationalstaaten überhaupt nur existieren, um die Ausbeutung der Mehrheit zugunsten der besitzenden Profiteure effektiv zu managen. Es ist wie ein ewiges Stockholm-Syndrom: Geiseln solidarisieren sich mit ihrem Peiniger. »Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden«, sagte schon der polnische Journalist und Satiriker Gabriel Laub.

Laub war wohl nie im sächsischen Osterzgebirge. Der ländliche Kreis hätte sein Paradebeispiel werden können. Er ist geprägt von hoher Erwerbslosigkeit, wachsender Altersarmut und einem ausufernden Niedriglohnsektor. Rund ein Zehntel aller Menschen lebt dort auf dem Niveau der Grundsicherung. Mehr als ein Drittel der abhängig Beschäftigten arbeitet für Mindestlohn.

Und doch: 70 Prozent der Urnengänger haben im Osterzgebirge ausgerechnet die Parteien gewählt, die am stärksten auf sozialdarwinistische Aus- und Abgrenzung setzen und am frenetischsten den kapitalistischen Konkurrenzkampf feiern: AfD, CDU und FDP. Sie haben die neoliberale Avantgarde gewählt, die für Imperialismus, Krieg, Aufrüstung, mehr Repressionen und den weiteren Abbau sozialer Grundrechte steht.

Dass die AfD im Osterzgebirge mit 35,5 Prozent der Stimmen Platz eins ergattern konnte, hat eine Ursache: Mit Millionen-Spenden aus der Wirtschaft hat sich die Partei, die sich funktional aus Ex-CDU-Kadern, Unternehmern, erzkonservativem und fundamental-christlichem alten Adel und reaktionären bürgerlichen Möchtegern-Mitspielern rekrutiert, erfolgreich als »Opposition gegen Merkel« verkauft. Scheinbar hat sie die seit Jahrzehnten nicht nur in Sachsen politikbestimmende CDU besiegt. Tatsächlich verkörpert die AfD nur eine andere Kapitalfraktion, die sich nicht mehr von Merkels russlandfeindlicher Politik vertreten sah.

Der Vorwurf, AfD-, CDU- und FDP-Wähler aus eher abgehängten Schichten hätten nur das Programm nicht gelesen, greift zu kurz. Die kapitalistische Gesellschaft des Wettbewerbs »jeder gegen jeden« ist auch eine Gesellschaft der Glaubenssätze und Hierarchien. Der Mythos »Freiheit« hängt der FDP so unerschütterlich an, wie jener Mythos, die CDU sei wirtschaftlich irgendwie kompetent. Beide machen seit Ewigkeiten hauptsächlich begünstigten Konzernen und sich selbst die Taschen voll. Vom kapitalistischen Standpunkt aus betrachtet, ist das tatsächlich kompetent. Warum soll es der Wähler anders sehen?

Die AfD hatte dazu noch keine Gelegenheit. Damit sie nun mitmachen darf, wurde und wird sie satt gesponsert. So ist dem reiche Unternehmer vereinenden »Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten« nichts zu teuer für seine Favoriten. Doch das Kalkül des ostdeutschen Geringverdieners ist wohl ein anderes: Er klammert sich vermutlich an die Vorstellung, mittels ethnischer Homogenität und subjektiver Aufwertung seiner eigenen Identifikationsgruppe seine angeschlagene wirtschaftliche Stellung in der Gesellschaft kompensieren zu können.

Wenn die Lebenswelt ins Wanken gerät, beginnt der Run um den Status. Sündenböcke am unteren Ende der Hierarchie sind schnell ausgemacht und leichter zu bekämpfen als ein komplexes System. Irgendwo muss die Wut ja hin. Ethnische Säuberungen, wie sie CDU und SPD längst versteckt betreiben, werden aber die globale Krise des Systems nicht stoppen. Auch die stärkste Armee der Welt und die sichersten Grenzen werden nicht reichen, dauerhaft Milliarden Opfer der Barbarei aus- oder einzusperren. Der Krieg der Systemprofiteure in der Krise macht vor den imperialistischen Zentren nicht halt.

Wer gestern den Kapitalismus gewählt hat, ob in Form von CDU, CSU, FDP, SPD, den Grünen oder der AfD, kann sich eins ins Notizbuch schreiben: Er hat sich für die Fortsetzung des imperialistischen Krieges von deutschem Boden aus entschieden. Es ist das Votum einer Mehrheit, die gern selbst Sklavenaufseher wäre. »Jede Religion misst die Glaubensstärke ihrer Anhänger an der Bereitschaft, Holz für den Scheiterhaufen herbeizuschleppen« – sagte Gabriel Laub.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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62 Kommentare zu: “Tagesdosis 25.9.2017 – Stockholm-Syndrom

  1. Lassen wir die 20 Millionen Hungertote jährlich weg ( 4,4 Milliarden wären zum Überleben notwendig).
    Lassen wir die Aussage des BVG 2012, dass die Sitzzuteilung beim Wahlverfahren verfassungswidrig ist, weg.
    Lassen wir die weltweiten Rüstungsausgaben weg, die 2016 weltweit etwa 1,572 Billionen Euro gewesen sind.
    Lassen wir die Diskussion um Bewusstsein weg.

    Lassen wir auch die Diskussion um den Artikel von Frau Bonath weg.

    Konzentrieren wir uns ausschließlich über die richtige Ernährung.

    Ich bin gespannt, wie die Argumentation sein soll, dass die Ernährung alles andere lösen wird.

    Ich freue mich auf Torsten und Je m’en vais .

    Denn die beiden wollen das wirklich als oberste Priorität haben.

    So – meine Frage: unter welchen Umständen könnt ihr gegenüber Andersdenkenden, was die Ernährung angeht, tolerant sein?

    • Die einen essen Tiere, die anderen regen sich darüber auf.
      Dann gibt es Zirkel, die essen …, und niemand spricht darüber (auch die Vegetarier nicht).

    • volume: Ich weiß, was Sie meinen. Ich spreche schon darüber, aber niemand möchte es hören, geschweige denn glauben. Und das ist der beste Schutz für diese Bestien von Menschen. Dagmar Neubronner spricht auch öffentlich darüber und andere. Sie hat dazu ein Buch verlegt: „Der Himmel bleibt offen“.

    • Die kunst einen respektvollen Umgang mit anderen Auffassungen zu führen, ist offensichtlixch schwer zu erlernen. Auch ich ertappe mich gelegentlich dabei, dass meine Ungeduld mit diesen ‚Ernährungs-Tier=Mensch‘ Befürwortern zunimmt.
      Ich kenne die Landwirtschaft/Tierhaltung ein wenig und bin auch bekannt mit Auswüchsen bei Pferde-, Hundezucht.
      Hieraus abzuleiten das bei einer anderen Behandlung der Tiere sich alles ändern würde, ist schon fahrlässig naiv.
      Solange die Menschen mit dem Kampf um ihre Existenz und einem menschenwürdigen Dasein beschäftigt sind, sich Gedanken um Alternativen zum bestehenden Wirtschaftssystem machen ‚müssen‘ ist das, sicher verabscheuungswürdige Leiden der Tiere sekundär, sorry.
      Damit können und werden sich die Menschen beschäftigen, wenn die Umstände so sind, dass ein verantwortungsvoller Umgang, durch andere menschliche Lebensumstände, mit den uns begleitenden Lebewesen möglich sind.
      Alle sogenannten ’native‘ Völker haben, im Einklang mit der Natur, gejagd und sich auch von Fleisch ernährt. Den amerikanischen Büffel haben die Indianer ganz sicher nicht ausgerottet. Auch ‚wir‘ haben mit Wild jagen gelebt und dann Tiere domestiziert um einen wachsenden Bedarf und die Gefahren der Jagd zu umgehen. Fleisch konsumieren ist uns als omnivoren eigen und normal.
      Das ich ein begeisterter Anhänger der Gedanken und klugen, fundierten Beiträge von Frau Bonath bin habe ich ich hier schon anklingen lassen. Auch dieser Aufarbeitung der Ursachen des Wahlresultats kann ich mich nur anschliessen und bin der Auffassung, dass es wirklich Zeit wird für das bündeln unserer Intelligenz um Alternativen auszuarbeiten, die wir kommunizieren können.
      Die zunehmend unterwanderte und weichgespülte Linke scheint sich ja eher Richtung ’soziale Marktwirtschaft‘ zu bewegen, als zu dem Grundsatz das wir besser können als Kapitalismus.
      Als Grundsatz hier mein Vorschlag, um sich auf der Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse von Marx (Manifest & Kapital) auszutauschen;
      a wie man diese Erkenntnisse in die heutige Zeit von technischer Entwicklung & der generellen, heutigen Auffassung von lohnabhängiger Erwerbsarbeit neu einpassen kann
      b die Idee, ‚wir können besser als Kapitalismus‘ zum Leben erweckt, verständlich für jeden und mit Raum für Entwicklung
      c einen Plan zu erarbeiten, der schrittweise dazu führt das die Produktionsmittel, z.B. via Genossenschaftlichem Eigentum an die überführt werden, die die Werte schaffen
      Das Lumpenproletariat, die allerärmsten werden sich immer an die verkaufen, von denen sie sich zumindest etwas ‚zu fressen‘ erhoffen oder jemanden präsentiert bekommen auf den sie noch treten können um sich nicht eingestehen zu müssen das sie selbst schon ganz unten sind.
      Wir brauchen alle die für Friede und internationale Zusammenarbeit sind und einem fairen Menschenbild anhängen.
      Als letztes einen Punkt der mir übel aufstösst.
      Es hilft niemandem zu sagen das die Unterschiede zwischen Rechts und Links nicht mehr gelten.
      Links ist immer antiimperialistisch, für Frieden und Zusammenarbeit. Für Fairniss und Gerechtigkeit.
      Rechts ist immer imperialistisch, Kapitalismus hörig, kriegsbegeistert und dem Prinzip teile und herrsche verbunden.
      Mitte ist verkappt rechts, Fähnchen nach dem Winde wehen lassen und heimtückisch an den Pfründen zerrend, in der vergeblich Hoffnung mal ‚dazu‘ zu gehören, aufzusteigen zu den Reichen und Schönen, die sich insgeheim mit Abscheu abwenden und diese schamlos für ihre Interessen benutzen.
      Ihnen allen alles Gute

  2. Zu der Auseinandersetzung weiter unten: Die Menschheit ist im Materialismus versackt. Unsere profitorientierte Wissenschaft trägt unserer eigenen Sinneswahrnehmung nicht mehr Rechnung und diskriminiert unsere wahren Gefühle. Wer als Entschuldigung für seine tagtägliche konsumierende Teilnahme an der Tier-Qual mit „wissenschaftlichen Erkenntnissen“ und nicht mit seiner eigenen Sinnneswahrnehmung ankommt, hat verdrängt, dass er die ganz offensichtlich qualvoll leidenden sog. „Nutztiere“ genauso ansieht, wie diejenigen, die damit kalt lächelnd ihr Big Money machen, nämlich als reine Ware, als Sache und nicht mehr als fühlende Lebewesen, die sie sind. Das finde ich das Traurigste von allem und darüber kann mir auch ein freundlich und friedlich lächelnder Daniele Ganser nicht hinweghelfen.
    Diese Menschen sollten sich lieber endlich einmal ernsthaft mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen befassen, die schon lange belegen können, dass tierisches Protein für den Menschen gar nicht zuträglich ist und dass der ganze Planet mit allen seinen Ressourcen und seinem gesamten Leben an dieser weltumspannenden Tierqualindustrie zugrunde geht. Ganz abgesehen von der unsichtbaren Wirkung, die sie auf unsere Psyche ausübt und die wahrscheinlich das Schlimmste von allem ist, gerade weil sie von der Mehrzahl immer noch nicht erkannt werden will.
    Ungerechtigkeit, liebe Susan Bonath, muss an der Wurzel gepackt werden.

    • Diese Menschen sollten sich lieber endlich einmal ernsthaft mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen befassen, die schon lange belegen können, dass tierisches Protein für den Menschen gar nicht zuträglich ist und dass der ganze Planet mit allen seinen Ressourcen und seinem gesamten Leben an dieser weltumspannenden Tierqualindustrie zugrunde geht. Ganz abgesehen von der unsichtbaren Wirkung, die sie auf unsere Psyche ausübt und die wahrscheinlich das Schlimmste von allem ist, gerade weil sie von der Mehrzahl immer noch nicht erkannt werden will.
      Ungerechtigkeit, liebe Susan Bonath, muss an der Wurzel gepackt werden.

      Ja. Je m’en vais, ich hab einen schönen Artikel für Sie gefunden:

      Nazis und Tierschutz Tierliebe Menschenfeinde

      Hitlers Zuneigung zu seiner Schäferhündin „Blondi“ ist legendär. Dass strenger Tierschutz und Verachtung für Menschen für die Nazis ohne weiteres zusammengingen, beweist die Geschichte des „Reichstierschutzgesetzes“ von 1933.

      Quelle:http://www.spiegel.de/einestages/nazis-und-tierschutz-a-947808.html

      Ich bin sicher, es ist nur ein dummer Zufall, dass Sie, Je m’en vais, mir ähnlich erscheinen; was Tierschutz und Verachtung für Andersdenkende bei der Ernährung angeht.

      Harald Lesch, der sicher nur eine etwas unglückliche Wortwahl bei seiner Doku gewählt hat, könnte Ihnen gefallen:

      https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/die-luege-vom-gerechten-artenschutz-100.html

      ab Minute 16:06 :“ Auch die Schafe auf Island, ohne die es weder Islandpullis, noch leckeres Lammfleisch gäbe, sind Einwanderer.“
      Ab Minute 16:34 : „Die einen liebt man, die anderen erschießt man. Bei Tieren mit Migrationshintergrund, da gibt’s keine klare Linie. Da sind wir unentschieden…“

    • Wo es keine Menschen gibt mit Rechten gibt es auch keine Tierrechte. Das eine hängt mit dem anderen zusammen.

    • Harald Lesch ist mir von Anfang an widerlich gewesen. Mit solchen MSM-Lügnern habe ich überhaupt nichts zu tun. Und Sie haben keine Ahnung davon, wer und was ich bin. Ich finde Ihre Ausführungen ehrlich gesagt sehr plump und primitiv. Wir beide brauchen nicht mehr miteinander diskutieren. Da kommt nichts Gutes bei raus. Alles Gute noch und viele neue Erkenntnisse!

  3. Es ist anscheinend wichtig, dass der Wähler unmittelbar nach der Wahl genaustens verortet wird, ohne wirklich die Motive des Wählers für seine Wahl zu hinterfragen.
    Passt es nicht dem Wahldeuter, so wird der Stab gebrochen.
    Demokratie findet nur da statt, wo die vermeintlich richtige Wahl getroffen wurde.
    Alles andere wird negativ belegt.
    Das lese ich hier, wie in der SZ,der Tagesschau und so weiter.
    Mag sein, dass manch ein Wähler ein wenig schlichte Gedanken hat, aber deswegen kann man ja nicht selektieren. In dem Kommentaren von Susan Bonert, wird der Wähler aus dem Ost Erzgebirge in die Ecke gestellt.
    Garstiger AFD Wähler. Was ist das für eine Auffassung von Wahlen. Da denk ich, goldene Zitrone für Susan Bonert, den/die Demokratieversteher/rin

    • Ich weis nicht was sie wollen.
      Die Analyse ist doch zutreffend.
      „Der AFD-Wähler aus dem Ost Erzgebirge“ ist nur ein Beispiel und keiner wird in die Ecke gestellt.
      Susan Bonath gibt Erklärungen, warum gerade in Gegenden, wo die sozialen Kälte des Systems besonders akut ist (HarzIV, Mindestlohn, kleine Renten usw.) Leute in Massen AFD wählen. Die Flüchtlingskriese wird durch die AFD instrumentalisiert, Misstrauen und Angst wird geschürt und von den „Altparteien“ übernommen – auch um Wahlen zu gewinnen.
      Das der AFD-Wähler ein garstiger Mensch ist, hat niemand gesagt.
      Das der Wähler das perfide Spiel nicht durchschaut, hat seine Ursache in der Bequemlichkeit und an seinem Interesse einfache Antworten zu bekommen.
      Es liegt schlicht an seiner Denkweise, der Indoktrinierung durch die Medien und an seiner Erziehung + Umgebung.
      Er lebt in einer Welt der Konkurrenz und großer sozialer Unterschiede –> im kapitalistischen System. Das das prägt ist wohl unbestritten.
      „Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“
      Wenn er sein Sein und sein Umfeld nicht als das erkennt was es ist, er in einer Matrix lebt, wo soll den sein Bewusstsein herkommen?
      „Demokratie findet nur da statt, wo die vermeintlich richtige Wahl getroffen wurde.
      Alles andere wird negativ belegt.“
      Demokratie (haben wir die?) macht nur Sinn wenn man sein Augenmerk auf das Wohl der Gesellschaft + seiner Minderheiten hat, einen sozialen Ausgleich schafft und den Frieden (auch in der Gesellschaft) bewahren will.
      Über den Weg kann gestritten werden.
      Den einen gegen den anderen auszuspielen macht die Gesellschaft kaputt. Und darum geht es.

    • Hallo Schwarz ist Weiß

      Ich will ihnen ja nicht widersprechen, dass die Analyse zutreffend ist, weil ich sie ja nicht widerlegen kann. Ich war lediglich ein mal im Ost- Erzgebirge, genauer in Saifen.
      Das war vor ca 20 Jahren, und damals hatte ich den Eindruck, die Menschen standen dem kapitalistischen System durch aus aufgeschlossen gegenüber. Sie wahren meines Erachtens materialistischer eingestellt, als die sogenannten Wessis.
      Trotz 50 Jähriger sozialistischer Erziehung oder meinetwegen Gehirnwäsche.

      Und plötzlich haben sie es ja nie anders gelernt? Das kann nicht sein.

      Die Ursachen liegen wahrscheinlich in der Enttäuschung, die schöne Glitzerwelt des Westens war doch nicht so einfach zu erlangen, wie sich die Menschen das vorgestellt hatten.

      Was mir auffällt, ist das immerzu dem ganz normalen Menschen eine Denkkrücke in die Hand gegeben werden muß.

      Muss sie das wirklich, brachen wir ständig einen Vorsager, der uns erzählt was gut und schlecht ist.

      Das ist lediglich meine Kritik. Völlig wurscht, ob ich nun Links, Rechts oder sonst wo hin tendiere.

      Ich brauche keinen Aufpasser, der meine Gedanken in die vermeintlich richtige Richtung lenkt.

      Das ist nämlich die Matrix, in der wir gefangen gehalten werden. Der vermeintlich kompetente Vorerzähler, den man nicht kritisieren darf.

      Das ist etwas, was mir grundsätzlich stinkt.

      Mit dem Strom schwimmen, dann hat man auch recht. Ob hier bei KFM , oder als Bild konsument.

    • hallo Socke4612,
      Ihr Eindruck, dass vor 20 Jahren viele Menschen in Seifen (wie überall im Osten) dem kapitalistischen System aufgeschlossen waren, ist richtig.
      Gerade wegen der „sozialistischen Erziehung“. Der Wiederspruch von Theorie und Praxis und der ständige Blick in’s „Schaufester des Westens“ gehören zu den Ursachen. Man fühlte sich betrogen und als die waren Verlierer des Krieges. Der Westen hatte gewonnen und mancher Apparatschik mutierte zum Verfechter des Kapitalismus.
      Nach der sogenannten „Wende“ wollte man nun alles nachholen. Autos, Reisen, Konsum waren, so schien es für jeden in kürzester Zeit erreichbar. Da wurde nichts hinterfragt.
      Es dauerte nur kurze Zeit bis viele ihre Arbeit verlohren und man wieder in der Realität zu Hause waren.
      Viele der „Freigesetzten“ wurden noch mit Abfindungen und Frührente ruhig gestellt.
      Aber es gab nicht wenige, die anderen zumindest den Eindruck vermittelten, „wir haben es geschafft“.
      Diese Leute waren und sind „Vorbild“ vieler. Man muss nur halt nur volle Leistung bringen oder eine gute Idee haben und die dann vermarkten, dann kann man es schaffen. Die, die Grund und Boden hatten und im großen Maßstab an die „Richtigen“ verkauften verdienten sich eine goldene Nase. Es gab so etwas wie eine „Goldgräberstimmung“.
      Das, was jemand hatte und sich leisten konnte wurde immer wichtiger und das Zwischenmenschliche kam immer mehr unter die Räder usw.
      Sie schreiben: „Ich brauche keinen Aufpasser, der meine Gedanken in die vermeintlich richtige Richtung lenkt.“
      Einen Aufpasser brauch ich auch nicht.
      Es braucht aber eine Gegenöffendlichkeit zum Mainstream. Und das schafft dieser Artikel.
      Ich schreibe ja hier auch nur meine Sicht der Dinge.
      „Vorerzähler“ gibt es auf allen Seiten. Es liegt an uns es einzuordnen – in das, was wir für richtig, unwichtig und falsch halten.
      Das nimmt uns keiner ab.

    • schwarz ist weiß,-wieso stellen sie sich gegen die Aufklärung,wenn ein Mensch die Wahrheit erkannt hat!?

      Wieso zeigen sie nicht ihr wahres Gesicht?

      Sind sie der Urheber ihrer Gedanken oder sind sie Opfer der Indoktrination?

    • „Sind sie der Urheber ihrer Gedanken oder sind sie Opfer der Indoktrination?“

      Wenn ich ehrlich bin – ich befürchte – beides! 🙂

      Der Inhalt ist nicht neu. Der Nichtwähler ist der, mit dem alleinigen Durchblick!
      Verwackeltes Bild und ein gestammelter Text.
      Wen wollen Sie damit erreichen?
      Die, die noch immer wählen?

  4. Steffen Jurisch schreibt „Ich bin der festen Überzeugung, dass, solange der Mensch die anderen Lebenwesen nicht als Gleichberechtig ansieht, akzeptiert und behandelt, er nicht aufhören wird sich selbst zu vernichten. Denn erst wenn kein Mensch mehr irgend einem Tier (Lebewesen) ein Leid selbst antun kann oder antun lassen kann, dann wird er den wahren Wert des Lebens begreifen und jedem Lebenwesen neben sich das gleiche Recht zugestehen, auch jedem Menschen – erst wenn der Spezifismus besiegt wurde, wird die Erde wieder ein wundervoller Ort sein – derzeit ist er die reinste Hölle. Da helfen auch keine Wahlen!“

    Nur sind die meisten Menschen gar nicht so,denn wir alle werden in ein System geboren,das wir nicht durchschauen und das wir selbst uns nicht ausgesucht haben.Die Mehrzahl der Menschen würde es nie akzeptieren,die Landwirtschaft und die Tierhaltung so zu industrialisieren,wie das heute der Fall ist Wo die Schweinezüchter aus Holland und anderen Ländern kommen,weil die Massentierhaltung in Deutschland besonders gefördert wird.Das alles wird getan,um dann hinterher fast die Hälfte des Fleisches wegzuschmeissen. Dafür leiden dann unzählige Tiere.
    Aber all das findet statt vollkommen automatisch und ohne dass das die Menschen so wollen.
    Der entfremdete Produktionsprozess der Mega-Maschine ,-genannt Kapitalismus-läuft ganz automatisch und ist dazu da ,jedes Jahr ein Wachstum zu erwirtschaften.
    Diesem Wahn haben die Menschen selbst nie zugestimmt,weil sie auch eigentlich keine Stimme haben,die wahrgenommen werden könnte. Denn die Menschen wurden zu juristischen Personen erklärt,in dem Moment,wo ihre Geburtsurkunde registriert wurde.
    Das ist der Grund dafür,dass sich nichts ändert ,denn eine juristische Person wird im Handelsrecht geführt ,-wie ein Unternehmen.

    Hier immer wieder auf die Verantwortung des einzelnen Menschen hinzuweisen ,und dass die Veränderung im einzelnen beginnen muß ist schon klar,aber auch ziemlich zynisch.Zynisch dann,wenn der Grund dafür vernebelt wird,warum sich nichts ändert.Denn der Mensch kann sich selbst zu hoher Sittlichkeit aufschwingen,aber wenn er nicht erkennt,was aus ihm gemacht wurde und er diese Pseudo-Identitäöt (Juristische Person)nicht ablegt,dann wird sich auch nichts ändern.Denn die universellen Rechte des Menschen sind unantastbar und immer gültigaber eine juristische Person hat diese Rechte nicht.

    Das alles ist dargelegt in dem Buch von Michael Tellinger „Das Ubuntu-Prinzip“: Michael Tellinger wurde hier schon vorgestellt in der Bärensuppe.

    • Ihr letzter Abschnitt: „Hier wurde wieder auf die Verantwortung des einzelnen Menschen hingewiesen….“
      Und zwar zurecht. Denn der Bereich Konsum ist für jeden selbstständigen Freidenker (und Frei-Fühler) immer noch frei. Hier ist ein völlig gewaltfreier Hebel tatsächlich in Masse erheblich etwas zu ändern. Denn wenn der ganze unhesunde und umweltzerstörerische Qual- Scheiß nicht mehr gekauft bzw. gegegessen wird, dann muss die Produktion zwangsläufig sinken und es entsteht dazu noch ein ganz anderes Bewusstsein in der Welt. Es ist genauso, wie mit dem Konsum des geschriebenen Scheiß in den MSM. Begreift Ihr denn wirklich nicht, dass die MSM genau das selbe sind wie die industrielle Massenproduktion? Mit den chemischen Arzneimitteln, die zu ihrer angeblichen „Sicherheit“ im Tierversuch getestet werden, ist es genau das selbe. Sie haben mehr schädliche Nebenwirkungen auf Mensch und Umwelt, wie irgend eine heilende Wirkung. Heilen kann uns nur die reine Natur. Das ist schon immer so gewesen und wird auch immer so sein. Kapitalistisch orientierte Menschen können nie und nirgends ein Heil bewirken! Hier wird überhaupt nichts vernebelt, ganz im Gegenteil.

    • Wie soll das gehen, eine Identität als juristische Person abzulegen? Und was würde sich dadurch ändern? Das müssen Sie schon genauer erklären, sonst bleibt Ihre Aussage nebulös.

    • Natürlich wird vernebelt,Je m´en vais.

      Torsten,die Bewusstseinswerdung kann ich ihnen nicht abnehmen-das müssen sie schon selbst tun.

      Wenn ich mich als Mensch erkläre,gebe ich eine Willenserklärung ab und melde meine juristische Person ab.
      Wenn das alle tun würden,dann wäre der Kapitalismus von heute Geschichte.

    • „Wenn ich mich als Mensch erkläre,gebe ich eine Willenserklärung ab und melde meine juristische Person ab.“

      Das ist ja einfach.
      Wo kann man diese Willenserklärung den abgeben? Überall?
      Werde ich dann als juristische Person gestrichen?
      Und wer erkennt das an? Das Finanzamt? Die GEZ? Das Gericht?

      Ich schätze, das sind „Oldfakes“.

  5. Auffallend ist hier, wie Begrifflichkeiten wie besispielsweise ‚Nazis‘ durch den ‚hypermodernen Feminismus‘ und ‚Holocaust‘ durch den poststrukturalistisch dekonstruktivistischen Veganismus allmählich ihre Wirkung verlieren.

    Der Faschismus ist wieder einmal auf einem guten Weg, denn die Symbolik wird wieder subversiv aus der Klamottenkiste geräumt..

    Der Mensch, der in der Vergangenheit lebt, ist dazu verdammt, die Geschichte als unvergänglich zu betrachten. Und täglich grüßt das Murmeltier.

    Dem Menschen dürstet nach Gewißheit, findet er keine, so schafft er sich welche. Im Glauben an Identitäten verdummt.

    Dem ungewissen Leben entfremdet, der _nicht_ bestimmbaren Existenz überhaupt abgeneigt.

    • Auffallend ist hier, wie Begrifflichkeiten wie besispielsweise ‚Nazis‘ durch den ‚hypermodernen Feminismus‘ und ‚Holocaust‘ durch den poststrukturalistisch dekonstruktivistischen Veganismus allmählich ihre Wirkung verlieren.

      Das stimmt. Eine einseitige Sichtweise und Grundhaltung nimmt in einigen Köpfen Platz. Sowohl was Kritik an bestimmten Menschen der Friedensbewegung angeht, als auch was das Thema „Krieg und Ernährung“ als Kombination angeht.

      Es ist mit diesen Menschen nur schwer möglich, über Frieden zu schreiben und sprechen, wenn Ihre eigene Ernährung nicht so ist, wie die Menschen es von Ihnen erwarten.

      Das dies evtl. zu einer völlig einseitigen Sichtweise führt und evtl. sogar nur aufgrund der Ernäherung eskalieren könnte, lässt die Befürworter der veganen und vegetarischen Ernährung kalt.

      Der Krieg in den Köpfen der Menschen ist so groß, dass viele lieber den realen Krieg ausblenden und sich über Grundsätzlichkeiten wie die Ernäherung streiten.

      Das macht evtl. Spaß und entlastet die Verantwortung und das Empfinden der Streithähne.

      Schaut man sich die Statistik an, wird evtl. ein Umdenken möglich:

      https://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/ausgaben/einzelplan.html

      Dort lässt sich ablesen:

      34.287.847 tsd Euro für Bundesministerium der Verteidigung ( 10,82 %)

      5.595.168 tsd. Euro Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ( 1,77%)

      anders formuliert heisst es: das Thema Ernährung nimmt im Bundeshaushalt unter 2% an Kostenumfang an.

      Das Thema Verteidigung 5mal mehr an Kostenumfang als beim Thema Ernährung.

      Aber die 1,77% reichen den Menschen aus, die 10,82% auszublenden und mit anderen Menschen über deren Ernährung in Zusammenhang mit Krieg und Frieden zu streiten.

      Teile und Herrsche, oder „Streite und Herrsche“

    • Das, was F.M.A. schreibt, stimmt überhaupt nicht. Euer Verständnis von Faschismus und Rassismus und Kapitalismus ist viel zu oberflächlich. Diese sind ja erst dadurch entstanden, dass die Natur und das ganze Nicht-Menschliche Leben nicht mehr geachtet und geheiligt wurde. Das war die erste Stufe zu diesem niederträchtigen Zustand, in dem diese Welt heute ist. Speziesismus.

    • Was F.M.A. und der „Gegenentwurf“ hier machen, ist nichts anderes als Gewaltrechtfertigung, wenn auch auf subtile Weise. Sie sind die wahren Störer und Spalter.

    • Torsten sagt:
      26. September 2017 at 01:41

      Was F.M.A. und der „Gegenentwurf“ hier machen, ist nichts anderes als Gewaltrechtfertigung, wenn auch auf subtile Weise. Sie sind die wahren Störer und Spalter.

      Bei den Nazis ging beides, Torsten.

      Tierschutz und Menschenverachtung.

      Nazis und Tierschutz Tierliebe Menschenfeinde

      Hitlers Zuneigung zu seiner Schäferhündin „Blondi“ ist legendär. Dass strenger Tierschutz und Verachtung für Menschen für die Nazis ohne weiteres zusammengingen, beweist die Geschichte des „Reichstierschutzgesetzes“ von 1933.

      Quelle:http://www.spiegel.de/einestages/nazis-und-tierschutz-a-947808.html

      Wie steht es mit Ihrer Toleranz gegenüber Fleischessern?

    • Franz Maria Arwee,

      Ihre Ausführung ist leider zutreffender als gedacht.

      Dem Dogmatismus fröhnend, das Bewusstwerden der Menschen umterminierend und vor Verachtung speiend, äußern sich die Menschen mit „Tierliebe“ in der Art und Weise so, wie es an manchen Stellen an das Denken um 1933 erinnert.

      Wir sind ja auf einem „guten Weg“, scheint mir:

      Wir erleben derzeit einen Anstieg von Unterschiedlichkeit in der Gesellschaft – selbst in der Hass-Szene. Es gibt nicht mehr nur die dumpfe, wenig überzeugende, klar rechtsextreme Abwertung in Diskussionen on- und offline, sondern auch modernere, scheinbar intellektuell daherkommende, kulturrelativistische und ideenreiche Argumentationen. Es gibt Populismus, nicht nur von rechts, je nach Themenfeld unterschiedlichste Querfronten und Zustimmungsraten in der Gesellschaft. Das kann nur heißen, dass unsere Antworten auch vielfältiger werden müssen.

      Deshalb bekommt unser Internetportal http://www.Netz-gegen-Nazis.de einen neuen Namen und eine neue Konzeption: „Belltower.News – Netz für digitale Zivilgesellschaft“. Ein Watchblog mit Watchdog, der mit der Bulldogge des „Simplicissimus“ genauso spielt wie mit Tier-Memes im Internet: Mit Humor, mit Gelassenheit, mit Augenmaß wollen wir Debatten führen, demokratisch streiten, und weiterhin Menschen ermutigen, sich Gedanken zu machen, welche demokratischen Werte und Rechte ihnen wichtig sind und wie sie dafür einstehen können.

      Belltower.News wird sich mit Rechtsextremismus beschäftigen, aber nicht nur. Die Seite wird inhaltlich breiter aufgestellt: Wir werden uns weiter mit den Facetten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Strategien und Argumentationsmustern beschäftigen, aber auch intensiver mit digitaler Gewalt und Kommunikationskultur. Es geht um Fragen des konstruktiven Streitens, der Haltung und darum, mit vielfältigen Antworten aus dem gesamten demokratischen Spektrum auf Rechtspopulismus und Rassismus zu reagieren.

      „Wir wollen berichten, wie etwa Rassismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland befeuert werden und wie versucht wird, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben – auch, wenn dies nicht aus der rechtsextremen Ecke geschieht. Und wir wollen alle Demokratinnen und Demokraten ermutigen, über eigene Haltungen im Alltag nachzudenken und sie zu leben“, sagt Chefredakteurin Simone Rafael. „In einer komplexer werdenden Welt geht es darum, einen möglichst vielfältigen Zugang zu einer Bandbreite von Informationen zu ermöglichen – und Kriterien zu vermitteln, diese zu bewerten und in überzeugende Argumente im Meinungsaustausch zu verwandeln. “

      „www.netz-gegen-nazis.de – Mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus“ gibt es seit 2008. Die Website wurde von der ZEIT gestartet und ist seit 2009 bei der Amadeu Antonio Stiftung beheimatet. Belltower.News geht am 03.04.2017 online. Mit der Neukonzeption endet die Verbindung mit dem ZEIT-Verlag, die schon zuvor seit 2009 nur noch technischer Natur war.

      Quelle: http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/2017/aus-netz-gegen-nazisde-wird-belltowernews/

      Da wird mir zunehmend übel.

      Merken die Menschen noch was, oder ist die Bezahlung so gut, wenn eine antisoziale Haltung eingenommen wird?

  6. Anbei eine weitere sehr gute Stellungsnahme, Herr Kirner beim Rubikon:

    Das Zentrum kollabiert
    Die Ergebnisse der Bundestagswahl zeigen vor allem, dass die Krise des Systems einen kritischen Punkt erreicht hat.
    von Florian Ernst Kirner

    (…)
    Kurz und gut: es kann in der jetzigen Lage durchaus zu einer Wendung zum Besseren kommen. Aber nur, wenn sich die Menschen unten in der Gesellschaft organisieren und sich gemeinsam wehren – und nicht durch parlamentarisches Geplänkel und eine Politik der Zeichen und Symbole.

    Die Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen wird einiges an Raum lassen für solch einen Aufschwung an Kämpfen. Mit sozialen Angriffen auf den Lebensstandard der Normalbevölkerung ist unbedingt zu rechnen. Aber diese Regierung mit ihrer geschwächten Chefin wird selbst sehr angreifbar sein. Wird sie angegriffen, kann man ihr Niederlagen beibringen.

    Aus solchen erfolgreichen Abwehrkämpfen heraus könnte die Kraft geschöpft werden für eine neue Offensive.
    (…)
    Diese Bundestagswahl war schließlich eine Farce, weil sie die ganze Impotenz und Überalterung unseres Parlamentarismus aufgezeigt hat. Ja, man hat uns wieder an die Urnen gezwungen mit der Konstruktion von weltbewegenden Entscheidungssituationen, die in Wirklichkeit alle relevanten Themen nur zugedeckt haben.

    Aber das soll die Demokratie im 21. Jahrhundert sein? Alle vier Jahre ein Kreuz auf einem Zettel machen und dann wieder keinerlei Mitsprache für die nächsten 1460 Tage?

    Wir wollen neuartige Organe der Demokratie! Wir wollen die Demokratie neu erfinden! Wir wollen auch kein Zurück zur „Vollbeschäftigung“, sondern eine fortschrittliche Antwort auf das Ende der alten Arbeitsgesellschaft – eine Antwort, die uns befreit aus der elenden Plackerei und den Sinnlosigkeiten des kapitalistischen Hamsterrads!

    Und wir wollen eine Welt, die mit der Politik des Krieges und der globalen Ausbeutung radikal bricht, die mit dieser ewigen Machtpolitik auf Kosten von Milliarden Menschen, von Tieren und Natur nicht mehr das geringste zu schaffen hat: eine solidarische Welt des Friedens, der Nachhaltigkeit und der Solidarität!

    Diese Visionen sind im digitalen Zeitalter umsetzbar geworden. Und mit nichts weniger sollten wir uns auch zufrieden geben. Auch und gerade nach dem Erdbeben dieser Wahl.
    https://www.rubikon.news/artikel/das-zentrum-kollabiert

  7. Ich lach mich kaputt – allerdings ist dies kein befreiendes Lachen eher ein wütendes.

    »Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden«

    Und das würde man nicht, wenn man den Change, den Wechsel der Regierung hätte geschafft, ja vielleicht den Wechsel des Systems vom Kapitalismus zu … ja was eigentlich? Ich meine, daran scheitert es dochshcon mal ganz fundamental, keiner kann einem sagen was nach dem Kapitalismus kommen soll. (Ich meine der Versuch des Sozialismus um den Kommunismus aufzubauen ist ja total verschrien…) aber darauf will ich hier nicht hinaus!

    Denn selbst wenn wir die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen schaffen würden abzulegen, hier in Deutschland, lasst uns mal fantasieren und voraussetzen, dass nicht am nächsten Tag ein Krieg bzw. eine militärische Besetzung Deutschland stattfinden würde…
    Meint hier wirklich irgend einer ernsthaft, dann würde das Zitat mit dem Skalavenhalter nicht mehr zutreffen?

    Dann habt ihr eurer Denken vorzeitig beendet oder abgebrochen!

    Ich glaube nämlich nicht – denn ich bin mir sehr sicher, dass der Mensch (zumindest der überwigende Teil derer) weiterhin den täglichen Holocaust an Millionen von unschuldigen Lebenwesen, die nicht zur Gattung Mensch, in Auftrag geben und akzeptieren würde. Weil es ja „alternativlos“ ist. Also würde er Sklavenhalter bleiben, denn ein Sklavenhalter kann seine Sklaven verkaufen, ausnutzen, töten oder quälen… sind ja dann nur noch Tiere denen das geschieht und auch nur die zu denen wir keinen persönlichen Bezug/Kontakt haben. Wen juckt es?

    Mich, denn ich bin mir sehr sicheru nd bewußt, dass dies die alles entscheidende Frage ist auf dem Weg in eine „bessere Zukunft!“

    Ich weiß, Tiere sind keine Menschen, wir sind die Krone der Schöpfung… bla, bla, bla und keiner bekommt mit, dass der Mensch so mit das einzigste Lebewesen auf diesem Planeten ist, der seine eigene Exitensgrundlage systematisch zerstört. Nicht nur durch Kriege, um sich gegenseitig umzubringen, nein, nebenbei bringen wir alle Lebenwesen mit um, auch die die wir dringendst brauchen und wir verseuchen die Erde…

    Ich bin der festen Überzeugung, dass, solange der Mensch die anderen Lebenwesen nicht als Gleichberechtig ansieht, akzeptiert und behandelt, er nicht aufhören wird sich selbst zu vernichten. Denn erst wenn kein Mensch mehr irgend einem Tier (Lebewesen) ein Leid selbst antun kann oder antun lassen kann, dann wird er den wahren Wert des Lebens begreifen und jedem Lebenwesen neben sich das gleiche Recht zugestehen, auch jedem Menschen – erst wenn der Spezifismus besiegt wurde, wird die Erde wieder ein wundervoller Ort sein – derzeit ist er die reinste Hölle. Da helfen auch keine Wahlen!

    Ghandi sagte: „Wenn du willst das sich die Welt um dich herum ändert, ändere dich zuerst.“

    Und ich füge hinzu, dass die Worte „wenn“ und „aber“ die Ausreden des Menschen sind, um nicht wirklich als Mensch leben zu müssen. Fangen wir also heute, jetzt und hier sofrot an und benutzen sie nicht mehr, zumindest nicht, um nicht unser eigenes Tun und Handeln danach auszurichten zu müssen. Lassen wir sie nicht länger als Ausrede zu!
    Wenn alle Menschen die hier im Forum schreiben, mitarbeiten, etc. ab heute „NEIN“ zur Ausbeutung, Inhaftierung, Ermordung von anderen Lebewesen (jeglicher Art und Spezie) sagt, ohne Wenn und Aber, und dies, durch die Vorbildwirkung, um sich greift, dann wird die Welt ein friedlicher, glücklicher und schöner Ort werden…

    Und ehe hier der Erste einen Gegenkommentar startet, setze er sich hin und denke sich in solch eine Welt hinein. Tut euch den einen Gefallen, lasst alle Argumente die ihr je gehört habt, die scheinbar dagegen sprechen und so logisch klingen, bei Seite, denn sie wurden von Leuten verfasst und gedacht, die Tiere und andere Lebenwesen (auch Menschne anderer Rassen) als minderwertig ansehen!

    Wie sagt Gary Yourofsky immer so schön: Versetzt Euch in die Lage der Opfer, wie würdet Ihr dann fühlen, wie würde es Euch dann ergehen?

    • Holocaust an Tieren? Gehts noch eine Nummer dramaturgischer?

      Wie wäre es mit
      Werdet einfach zu Rindviechern und die Welt ist gerettetet !1!11!!!
      Lobet und preiset die Stechmücke, die Läuse, die Bazillen!

      Ständig werden Aberfantastillarden Bazillen in den Gedärmen von Tieren vernichtet, ein Genozid ohne gleichen!1!!

      Oder wie wäre es mit Genozid an Pflanzen? Wer braucht schon Nahrung, werdet suizidale Lichtwesen!!!

      Mündige Menschen?…Kein Wunder, wenn die Welt wie wir sie kannten lange untergegangen ist…dem Leben entfremdet…

    • Steffen Jurisch: Herzlichen Dank für diesen hervorragenden Text. Ich stimme Ihnen Wort für Wort vollumfänglich zu. Wenn Susan Bonath tatsächlich auf die Linkspartei setzen würde bzw. auf die Leute, die heute unbedingt links genannt werden wollen, so ist sie tatsächlich im Irrtum.
      Ich hätte eine V-Partei gewählt, die den Holocaust-Vergleich mit der heutigen weltweiten Tier-Hölle NICHT kritisiert hätte. Er ist übrigens eine Erfindung der Holocaust-Überlebenden selbst, Franz Maria Arwee. Ich diese Tierhölle sogar eher noch schlimmer ein, weil es noch zusätzlich durch permanente technische Vergewaltigung der weiblichen Tiere zu einem sich immer wieder selbst regenerierenden Höllen-System gemacht wurde. Und diese Lebewesen sehen zum größten Teil in ihrem ganzen kurzen Qual-Dasein nicht ein einziges mal die Sonne und den Himmel! Wer sich von so etwas auch noch ernährt, kann nicht mehr klar im Kopf sein.

    • Und das würde man nicht, wenn man den Change, den Wechsel der Regierung hätte geschafft, ja vielleicht den Wechsel des Systems vom Kapitalismus zu … ja was eigentlich? Ich meine, daran scheitert es dochshcon mal ganz fundamental, keiner kann einem sagen was nach dem Kapitalismus kommen soll. (Ich meine der Versuch des Sozialismus um den Kommunismus aufzubauen ist ja total verschrien…) aber darauf will ich hier nicht hinaus!

      Das Thema Wandel wird z.B. bei der Thrive-Bewegung auch angesprochen: http://www.thrivemovement.com/

      Eine Systemstruktur zu verändern, heisst zuallerst: mit mehreren Menschen darüber einig zu sein: was haben wir gerade für eine Systemstruktur und was stört uns überhaupt daran?

      Welchen Schaden haben wir z.B. durch das bisherige Wahlsystem allein?

      angeblich 76 % Wahlbeteiligung – die Menschen wissen es also nicht.

      Das Grundsatzurteil vom BVG von 2012:

      Neuregelung des Sitzzuteilungsverfahrens für die Wahlen zum Deutschen Bundestag verfassungswidrig

      Pressemitteilung Nr. 58/2012 vom 25. Juli 2012

      http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/bvg12-058.html

      Hat da irgendwer im alternativen oder massenmedialen Bereich flächendeckend und wiederkehrend darauf aufmerksam gemacht?

      Ich kann mich nicht daran erinnern.

      Solange die CDU vorne ist, stört es die Wenigsten. Da die meisten, systemisch angepassten Menschen von der CDU profitieren werden.

      Denn selbst wenn wir die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen schaffen würden abzulegen, hier in Deutschland, lasst uns mal fantasieren und voraussetzen, dass nicht am nächsten Tag ein Krieg bzw. eine militärische Besetzung Deutschland stattfinden würde…
      Meint hier wirklich irgend einer ernsthaft, dann würde das Zitat mit dem Skalavenhalter nicht mehr zutreffen?

      Das meine ich ernsthaft mit „Ja“ beantworten zu können, denn ein Bewusstseinswandel, so egoistisch er auch nur für Deutschland gedacht werden mag, breitet sich insgesamt auf der ganzen Welt aus – und davon auszugehen, dass nur Deutschland aufgewachtere Menschen hat , die darauf verzichten möchten, sich mit anderen aufgewachten Menschen weltweit zu vernetzen, sehe ich als unwahrscheinlich an.

      Wahrscheinlicher ist: aufgewachte Menschen finden andere aufgewachte Menschen und vernetzen sich. Weltweit.

      Das passiert zum Teil auch schon.

      Also würde er Sklavenhalter bleiben, denn ein Sklavenhalter kann seine Sklaven verkaufen, ausnutzen, töten oder quälen… sind ja dann nur noch Tiere denen das geschieht und auch nur die zu denen wir keinen persönlichen Bezug/Kontakt haben. Wen juckt es?

      Ich empfehle zur Vertiefung des Themas eine interessante Tierdoku mit dem politischen Kommentar von Harald Lesch:
      https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/die-luege-vom-gerechten-artenschutz-100.html

      Hier ein paar „Leckerbissen“:

      Ab Minute 16:06 :“ Auch die Schafe auf Island, ohne die es weder Islandpullis, noch leckeres Lammfleisch gäbe, sind Einwanderer.“
      Ab Minute 16:34 eskaliert etwas die bewusst gewählte Wortwahl: „Die einen liebt man, die anderen erschießt man. Bei Tieren mit Migrationshintergrund, da gibt’s keine klare Linie. Da sind wir unentschieden…“

      Also die Wortwahl bezieht sich sicherlich nur auf die Tiere dort, nehme ich stark an.

      Ich bin der festen Überzeugung, dass, solange der Mensch die anderen Lebenwesen nicht als Gleichberechtig ansieht, akzeptiert und behandelt, er nicht aufhören wird sich selbst zu vernichten. Denn erst wenn kein Mensch mehr irgend einem Tier (Lebewesen) ein Leid selbst antun kann oder antun lassen kann, dann wird er den wahren Wert des Lebens begreifen und jedem Lebenwesen neben sich das gleiche Recht zugestehen, auch jedem Menschen – erst wenn der Spezifismus besiegt wurde, wird die Erde wieder ein wundervoller Ort sein – derzeit ist er die reinste Hölle. Da helfen auch keine Wahlen!

      Dazu empfehle ich den Vortrag von Dr. Daniele Ganser in München, 04.09.2017:
      https://www.youtube.com/watch?v=p-rRQ_Lq2cs&t=121m30s

      Wenn alle Menschen die hier im Forum schreiben, mitarbeiten, etc. ab heute „NEIN“ zur Ausbeutung, Inhaftierung, Ermordung von anderen Lebewesen (jeglicher Art und Spezie) sagt, ohne Wenn und Aber, und dies, durch die Vorbildwirkung, um sich greift, dann wird die Welt ein friedlicher, glücklicher und schöner Ort werden…

      Das Mitarbeiten durch Gedanken im Forum durch viele Menschen ist zwar ein Schritt. Aber nur weil es hier geschrieben wird, heisst es nicht, dass danach auch eine Handlung stattfindet.

      Das wirklich auch etwas bewegt wird.

      Ich hab schon einiges hier beobachtet und bin mir einigermaßen sicher, dass hier ein paar Auftragsmenschen dabei sind, die in einem fremden Auftrag unterwegs sind und eine bestimmte Sichtweise transportieren möchten.

      Ich unterstüze zwar den Grundgedanken, dass es schön wäre, wenn es hier im Forum mehr Einigkeit zwischen den Menschen, den Kommentatoren und den Journalisten hinsichtlich lösungsorientierter Visionen käme, möchte gleichzeitig darauf hinweisen;

      es gibt auch die Wege ausserhalb des Forums aktiv sich zu beteiligen. Das Forum kann einen Anstoß geben.

      Für mehr Veränderung bräuchte es mehr Einsicht bei manchen Menschen.
      Es bräuchte ein unmittelbareres Verständnis von Menschen, dass ihre eigenen Sätze und Sichtweisen auch unmittelbaren Einfluss auf die schreibenden Kommentatoren wie auch die schreibenden Journalisten hätten.

      An beiden Stellen sollte ein Bewusstsein dafür enstehen.

      Gleichzeitig sollte auch ein Bewusstsein dafür da sein, dass bei jeder Idee, die mehr sozialen Sonnenschein verspricht, sofort auch die Akteure der Dunkelheit in die Tasten hauen werden.

      Sei es mit einer ganz bestimmten Grundsatzdiskussion, warum genau dieser eine wichtige Punkt und der Stelle xy nun garnicht gehen kann, bevor etwas an Stelle z sich verändert hat…

      und schon kommt wieder jeder Gedanke in Richtung Lösung zum erliegen, weil die Energie auf die schreibenden Störerlinge verlagert wird.

      Dafür braucht es auch Bewusstsein und Verständnis, dass es solche Menschen gibt, die genau diesen Zweck der Zersetzung mit ihren Kommentaren bezwecken wollen. Die möchten bestimmte Bewusstseinszustände bei den meisten Menschen niedrig halten – daher ist es ihre „ethische“ Pflicht ( aus deren Verständnis = ethische Pflicht), sich gegen höheres Bewusstsein im Forum zu engagieren.

      Wie sagt Gary Yourofsky immer so schön: Versetzt Euch in die Lage der Opfer, wie würdet Ihr dann fühlen, wie würde es Euch dann ergehen?

      An der Stelle verweise auf einen Vortrag von Eugen Drewermann:

      https://www.youtube.com/watch?v=m-knVi5bkS4&t=46m20s

      Aber welche Chance haben Sie normalerweise zu begreifen, was an diesem gottverdammten Sonntag los war? Das man jemandem eine Freude machen wollte, der eine Freude dieser Art garnicht haben darf, der sich aber sehr freut einen Menschen zu haben, der eine Freude machen will; wenn er nur darauf käme, die richtige Freude zu machen ohne das er wüsste, oder eben nur allzugut wüsste, was die Freude für den Andere wäre.

      Wenn man nämlich schon bitten muss, was einem Freude macht, dann ist es verloren. Dann macht’s überhaupt keine Freude mehr. Nur wenn der Andere von selber drauf kommt, dann ist es wunderbar.

      Das alles sind Mechanismen, die sehr strapaziös sein können, aber darauf zurückzuführen sind, dass man niemals dem Anderen eine Strapaze zumuten darf.

      Und so bei all den Projekten, die gemeinsam ausprobiert werden möchten.

      Und diese Sätze – viele andere gute Sätze auch zum Thema Nahrung gibt es von Eugen Drewermann in diesem Vortrag noch zu hören.

      Die Grundthematik aber, welche das Thema gesellschaftliche Veränderung betrifft, finde ich in diesem Zitat ( aus einem anderem Zusammenhang des Vortrags von Eugen Drewermann) treffend beschrieben.

      Es gibt sinngemäß die Vorstellung bei vielen Menschen: alles könnte anders oder besser sein, wenn die anderen Menschen es nur verstehen würden.

      Dieser Fokus führt immer wieder davon weg, selbst etwas zu tun.

      Das Thema Bewusstsein bei sich selbst ist ein Thema für sich – ebenso wie die Vorstellung, dass ein einzelnes Bewusstsein mit einem anderen Bewusstsein ein gemeinsames, größeres Bewusstsein erschafft.

      Bei dem folgenden Beitrag wird auch deutlich, dass Pflanzen ebenfalls ein Bewusstsein haben:
      https://de.sott.net/article/22989-Neue-Studien-zum-Bewusstsein-Pflanzen-die-Gefuhle-haben-und-Gedanken-lesen-konnen

      Und wenn das einmal klar ist, gibt es, wie durch den Vortrag von Eugen Drewermann schon erwähnt Probleme:

      Darf ich Pflanzen essen, die Gefühle und ein Bewusstsein haben ?
      Denn wenn Pflanzen emotional reagieren, wie im Link beschrieben – wie groß ist der Unterschied zu Tieren?

      Es ist letztlich immer eine individuelle Entscheidung eines jeden Menschen, ob er vegetarisch isst oder Fleisch isst.

      Und diese Grundhaltung beeinflusst bei manchen Menschen das Denken in der Art: „Nur wenn die Menschen alle Vegetarier werden, hören die Kriege auf, weil Sie dann erst achtsam sind.“

      Wenn diesen Menschen nun bewusst wird, dass auch Pflanzen ein Bewusstsein und Gefühle haben, kommen diese Menschen evtl. in das Dilemma sich nun auch wieder zu fragen: „Darf ich Pflanzen essen, die ein Bewusstsein haben?“

      Und dann gäb es zwischen Tiere und Pflanzen immer noch als dritte Möglichkeit: Chemisch hergestellte Nahrung zu sich zu nehmen.

      Aber diese Substanzen werden ja auch der Natur entnommen. Also es gibt für mich persönlich beim Thema der Ernährung nur die Sichtweise der Toleranz.

      Denn Bewusstsein gibt es überall auf der Welt. In Menschen, Tieren, Pflanzen.

      Wenn Menschen sich aber töten, nicht wegen Kannibalismus, sondern wegen Machtinteressen weniger Menschen, siehe dazu:

      https://www.youtube.com/watch?v=k4lv_3hcE9o&t=68m30s

      Dann ist das ein viel größeres Anliegen, was gemeinschaftlich gelöst werden sollte – so meine Meinung.

    • Wem zu dem weltweiten Tiermissbrauch dieser von Menschen geschaffenen widersinnigen Tier-Hölle, einer für jeden offen sichtlichen erbarmungslosen Folter, die unausweichlich zum Tode führen soll, heute nur einfällt, dass doch bitteschön Pflanzen ja doch auch leiden, zu dem fällt mir tatsächlich nichts mehr als Antwort ein. Denn wer diese Qual nicht sehen, hören und riechen will und sich deshalb auf eine Wissenschaft hinaus redet, um selber keine Konsquenzen ziehen zu müssen, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

    • Steffen Jurisch, ich danke Ihnen für diesen Kommentar. Es freut mich immer, wenn neue Kommentatoren das unermessliche Leid der Tiere ansprechen. Wir Alten werden hier ja von einigen als Störer und Spalter bezeichnet und versucht abzuspalten. Wer hier öfter mal auf den gegenwärtig stattfindenden Holocaust hinweist, ist schnell für einige ein Dogmatiker, der mal wieder ein völlig anderes Thema „entert“. Daß die Motivation zum Schreiben durch den Anblick der traurigen Augen todgeweihter Tiere entstanden sein könnte, ist für diese Gefühlszombies außerhalb ihrer Gedankenwelt.
      Toleranz darf nur soweit gehen, daß sie kein schlimmes Leid einschließt. Das Essen von Tieren ist aber mit genau diesem Leid verbunden. So etwas muß hier beim Namen genannt werden dürfen.

    • Daniele Ganser ist ein guter Rechercheur auf seinem Gebiet und ein netter Mensch, aber von den Auswirkungen der Tiervernutz-Industrie und der menschlichen Psyche weiß er nicht so viel. Wir können dankbar sein, dass es ihn gibt, aber er sollte sich doch nicht in seinen Kompetenzen vergreifen. Nobody is perfekt.

    • Besser ein guter Verwalter als eine korrupte und/oder diktatorische ’souveräne‘ Regierung wie in vielen Teilen der sogenannten ‚Dritten Welt üblich.
      Und wenn Sie auf die angebliche ‚Nichtexistenz der Souveränität‘ des deutschen Staates anpielen: Die Bundesrepublik Deutschland ist als Staat wahlich souverän genug. Die Staatsmacht der BRD ist unagefochten und ziemlich mächtig auf dem Staatsgebiet installiert. Es gibt sicher nicht zu wenig staatliche Macht in Deutschland! Die Natur der Existenz eines jeden Staates ist pure Macht, nichts Anderes. Und Macht hat die Bundesrepublik Deutschland nach innen.

    • @ Thatsit
      Staaten existieren nicht, sowenig wie Nationen oder Parteien existent sind…
      Staaten sind Produkte eures Glaubens, der ihn für euch erschafft…
      Ein Staat hat ungefähr gar nichts mit Natur zu tun…nur mit eurer Phantasie. 😉

      Der Gläubige tut nur so ‚als ob’…

      Tja, der mündige Staatsbürger…

    • Staaten existieren sehr wohl. Versuchen SIe mal ohne Visum zum Beispiel nach Saudi-Arabien oder Iran zu fahren, und Sie werden merken, dass diese Staaten existieren und eine Menge Macht über Sie haben. Oder weniger aufwändig: Zahlen Sie einfach keine Rundfunkgebühren und keine Steuern und warten Sie, was passiert.

      Wo ich Ihnen recht gebe: Staaten existieren nicht – wie die Rechtspopulisten in Dauerschleife den Leuten weismachen wollen – als Naturgegebenheiten. Staaten sind rein künstliche, menschengemachte Konstruktionen – aber eben real und kt sehr viel, oft allzuviel, Macht. Und die Souveränität eines Staates zeigt sich dadurch, wie unangefochten die Staatsmacht auf dem betreffenden Gebiet ist.

    • „Und die Souveränität eines Staates zeigt sich dadurch, wie unangefochten die Staatsmacht auf dem betreffenden Gebiet ist.“
      Da gebe ich Ihnen recht. Leider zeigt sich da, dass unsere Staatsmacht, nach der Pfeife des Imperiums USA tanzt.
      Ich gehe davon aus, dass das der freie Wille unserer Staatsmacht ist. Mann erhofft sich da politische, millitärische sowie wirtschaftliche Vorteile.
      Und die hat man ja auch, nach deren Denke.

  8. Wenn man sich die Wahlanalysen anschaut kann man feststellen, dass durchaus auch Linke, Grüne, und auch von den Anderen in nicht geringer Menge zu sogenannten NAZIS mutiert sind…. sogar der Nichtwähler hat sich zur URNE bewegen lassen…. wurde ja auch so gefordert und dafür getrommelt in den Medien….. nun ist es passiert, der Nichtwähler hat nun zum Teil doch mit gewählt….. nun ist er NAZI wenn er AfD gewählt hat und muss sich wieder beschimpfen lassen…..

    Wie ist das eigentlich wenn ein Linker oder Grüner nun AfD gewählt hat…..? Ist er dann ein Teilzeitnazi…? Kann er bei der nächsten Wahl, falls er dann wieder Links wählen sollte Ablass erhalten und ihm wird verziehen?

    Was ist eigentlich wenn ein früherer AfD Wähler nun Grün gewählt hat…..? ist er dann ein Grüner mit Nazivergangenheit und kann, nein besser, darf es so etwas überhaupt geben?

    Fragen über Fragen…..

    • Wie kommen Sie auf die Idee, dass es in Deutschland, wo die Nazidiktatur praktisch demokratsich gewählt wurde (bevor sie Wahlen abschaffte), nicht mindestens 14% Nazis geben könnte?? Sehr viele ‚AfD‘-Wähler sind Nazis oder geistige Nachfolger der Mauerbauer und Mauerschützen der SED.

    • „Fertige“ Antworten habe ich auch nicht. Aber einige unfertige Gedanken:

      * Nicht alle Menschen sind „gut“, „normal“ oder was auch immer. Es gibt auch Psychopathen, Egoisten etc.
      * Alle Parteien bemühen sich auch um die Wähler aus dem Lumpenproletariat, um die Senilen, die „Doofen“ etc.
      * Der Anspruch einer echten Linken dabei wäre Aufklärung beim Kampf um die Stimme, die Anderen wollen nur die Stimme
      * Manchmal erhalten die Linken nur die Stimme und die Aufklärung gelingt nicht, deshalb muß man die Stimme nicht verschmähen
      * Nicht unerhebliche Teile in der Partei Die Linke produzieren unendlichen Stuß z.B. in der Flüchtlingsproblematik, Gender-und Religionspolitik, moralischer Keulenschwingerei (z.B.: Zu Karneval nicht als Indianer verkleiden) etc.etc. Das hilft nicht gerade bei der Aufklärung
      * Wenn ein Bodo Ramelow der Privatisierung der Autobahnen zustimmt, dann kann man schon verstehen, wenn Menschen, die wenig von Politik verstehen, nur noch in blinder Wut eine Protestpartei wählen, scheißegal welche Farbe, denn wer hat uns verraten?

    • @hj_allemann

      bitte korrigieren Sie mich, falls ich mit meiner Interpretation Ihrer Antworten daneben liege…..

      „auch Linke Parteien, eigentlich alle Parteien sind populistisch…. das liegt in deren Natur, da sie an die Futtertröge der Macht wollen“

      „Parteiprogramme haben keine Bedeutung, da sowieso nicht einklagbar, aber sie lesen sich halt gut“

    • nein, diese Interpretation endet in Hoffnungslosigkeit, die ich nicht teile.

      Man kann Parteiprogramme nicht einklagen, aber sicher die Taten mit den Worten messen – ein guter Beurteilungsmaßstab gegen das Vergessen!

      Mit „populistisch“ kann ich nichts anfangen, zu sehr mißbraucht durch Mainstream-Medien.

      Und natürlich geht es um die Machtfrage, jetzt haben die Warren Buffets dieser Welt die Macht und führen Krieg gegen uns.

      Wenn wir diesen Krieg gewinnen wollen, müssen wir uns organisieren und das heißt, wir müssen jemand anderem die Macht übertragen. Das ist bei den bisherigen Versuchen (Rußland, China, Nordkorea etc.) auf grausigste Weise schief gegangen. Ein Beweis, wie sehr Macht korrumpiert. Die Frage, die sich daraus für mich ergibt, lautet nicht, wie man den Kapitlismus reformieren kann, sondern wie wir den Weg zum Sozialismus reformieren müssen. Parlamentarismus gibt mir da keine Hoffnung.

  9. Meines Erachtens reden auch Sie als offensichtliche Unterstützerin der Linkspartei sich – wie seltsamerweise die meisten Politiker der demokratsichen etablierten Parteien – die ‚AfD‘-Wähler schön. Sie lassen ebenso kein geradezu schwültsige Formulierung aus, um die ’neuen‘ Rechtsradikalen als ’sozial Abgehängte‘ oder ‚Leute, die nicht ernstgenommen werden‘ hinzustellen.
    Das ist schon der grundsätzliche Fehler im Ungang mit der Hetz- und Klamaukpartei ‚AfD‘ und mit der Gesamtsituation.
    In Deutschland gibt es ein erhebliches Problem mit echtem Rechtsradikalismus, der sich in der Mitte der Gesellschaft breitmacht. Deutschland ist ein Land, ind em eine mörderische rechtsradikale Diktatur vor 75 Jahren mittels demokratsicher Wahlen die Macht erhalten konnte.
    Sachsen hat sogar ein richtiges akutes Naziproblem, in Sachsen wurde kürzlich z.B. minderjährige Flüchtlinge von einem geisteskranken, mörderischen Hetzmob bedroht und durch die Stadt (Bautzen) gejagt.

    Solange man die 14% Wähler der rechtsradikelan Hetz- und Klamaukpartei ‚AfD‘ hofiert und wie die eigentliche Regierung Deutschlands behandelt und die rund 80%, die klar hinter der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin stehen, übergeht und ignoriert, geht man der ‚AfD‘ und ihren geldgebern voll auf den Leim. Die CSU hat sich mit dieser Anbiederung nach rechts völlig unmöglich gemacht und die FDP hat Schwarz-gelb damit unmöglich gemacht und steht nun zwar wieder im Bundestag, aber vor einem inhaltlichen Scherbenhaufen, viel Spaß an Christian Lindner beim Regieren mit den Grünen, DAS haben er und seine Leute, die wegen der ‚AfD‘ auch die FDP auf rechtspopulistisch verbogen haben, verdient, und zwar so, dass es den Bürgern nicht schadet, bitte!

    • Wirklich bedenklich z.B. folgende aktuelle Meldung:

      „Das dritte AfD-Direktmandat im Freistaat (Sachsen) gewann der Polizist Karsten Hilse im Wahlkreis Bautzen I mit 33,2 Prozent gegen den CDU-Kandidaten Roland Ermer (30,6 Prozent).“

      Ein offen rechtsradikaler POLIZIST in einer Stadt, in der pogromartige Hetzmobs gegen Flüchtlinge abliefen – das ist ernsthaft bedenklich. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit ’sozial abgehängten Mindestlohnbeschäftigten‘ zu tun, zumal die ‚AfD‘ nichts speziell für Arbeitnehmer zu bieten hat. Das hat etwas mit dem Einzug Rechtsradikaler in die bürgerliche Mitte und in die Machtzentren der Exekutiuvgewalt Deutschlands zu tun und ist bedenklich. Wenn Polizisten kriminell sind und/oder nicht die freiheitlich-demokratische Grundordnung vertreten, wird es langsam ernst.

    • Meiner Meinung schlagen Sie wild um sich gegen die Wähler der AFD.
      Kennen Sie Karsten Hilse?
      Ich nicht. Er ist auch nicht das Problem sondern ein Symptom.
      Ich finde es wichtig, sich mit dem Wähler der AFD und seinen Problemen auseinanderzusetzen.
      Die wenigsten sind Nazis. Viele Wähler wählen diese Partei aus Protest wegen der Zustände im Land.
      Die Sozialen Probleme müssen gelöst werden. Dann hat sich das mit der AFD für viele erledigt.
      Das scheint aber nicht im Focus zu stehen.
      Und so werden die Rattenfänger weiter an Kraft gewinnen.
      Wirkliche Problemlösungen sehe ich bei der AFD persönlich nicht.
      Das sehe ich bei der CDU und FDP auch nicht, aus deren Schoß die AFD ja kam.
      Die SPD hat mit ihrem sozialen Kahlschlag auch eine Mitschuld beim entstehen der Partei.
      Von der jetzigen EU ganz zu schweigen.

  10. Guter Text. Aber die meisten halten diese Wahrheiten nicht aus, denn dann müsste sich ja auch jeder einzelne auch mal an die eigene Nase packen. Da glauben halt viele lieber noch an Parteien und Wahlen. Das ist bequemer, erfordert wenig eigene Denkleistung und mentale Stärke. Ich habe mich an die eigene Nase gepackt und mir eingestanden, dass ich in diesem System auf ganzer Linie versagt habe.

    • Es gibt große Unterschiede zwischen CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen und natürlich der Linkspartei. Wirklich große. Es macht einen ziemlichen Unterschied, ob etwa Rot-Grün oder Schwrz-gelb regieren. Sogar jetzt noch, wo die FDP kaum noch wiederzuerkennen ist und die Führung der FDP nicht liberal ist.
      Wer das nicht erkennt, muss schon rechts- oder linksradikal sein, und völlig desinteressiert an den meisten politischen Themen. Sorry, aber das ist einfach die pure Faktenlage!

      Und wenn nach Lesart der ‚AfD‘ die anderen Parteien einen ‚Einheitspartei‘ sind, ist der Wahlausgang köar: 86% Demokraten, 14% rechtsradikale ‚AfD‘-Hetzer. Wenn die ‚AfD‘ das als Erfolg für sich ansieht, kann sie wohl nicht einmal zählen.

    • Es gibt große Unterschiede zwischen CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen und natürlich der Linkspartei. Wirklich große. Es macht einen ziemlichen Unterschied, ob etwa Rot-Grün oder Schwarz-gelb regieren. Sogar jetzt noch, wo die FDP kaum noch wiederzuerkennen ist und die Führung der FDP nicht liberal ist.
      Wer das nicht erkennt, muss schon rechts- oder linksradikal sein, und völlig desinteressiert an den meisten politischen Themen. Sorry, aber das ist einfach die pure Faktenlage!

      Und wenn nach Lesart der ‚AfD‘ die anderen Parteien einen ‚Einheitspartei‘ sind, ist der Wahlausgang köar: 86% Demokraten, 14% rechtsradikale ‚AfD‘-Hetzer. Wenn die ‚AfD‘ das als Erfolg für sich ansieht, kann sie wohl nicht einmal zählen.

  11. Und schon geht die Analyse der selbst ernannten Systemversteher los. Die Wahl ist durch und
    der Kommentar ist schon in den Tasten.
    Da fühlt sich der Leser dieser Zeilen von Susan Bonerth gleich richtig erkannt und Durchschaut.
    Eigentlich sollte man annehmen, das gerade hier ein wenig mehr auf freien Willen und freie Meinung gesetzt wird. Aber da der Kommentar ja schon geschrieben war, muß er nun auch raus.
    Wo da ein reflektieren beim Autor statt gefunden haben soll, ist rein Zeitlich unerklährbar.
    Hauptsache man verliert nicht die Deutungshoheit.
    Eigentlich könnte ich auch die Tagesschau anhören oder die Süddeutsche lesen. Es ist halt dieses nicht aus den Finger lassen, so dass sich jeder seine eigenen Gedanken machen kann, die das Karussell antreiben.
    Also in vier Jahren auf ein neues. Hoffentlich mal ohne Schubladenkommentatoren.

    • Ich werde allmählich das Gefühl nicht mehr so richtig los, dass in Bezug auf Die Linke hier eine Wahrnehmungsstörung vorliegt.
      Wer also dort sein Kreuz gemacht hat, der gehört in jedem Fall zu den moralischen Siegern, mithin zu den Guten schlechthin, weil damit dem Kapitalismus richtiggehend eins ausgewischt wurde?
      Wer mit solcherlei Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher.

      Denn erst wenn Die Linke in die Nähe der Fressnäpfe kommen sollte wird sich zeigen, welche Priritäten sie zu setzen Willens sind.

      Solange bleibe ich auf das Äußerste skeptisch.

    • Es ist richtig, das die Wähler der Linkspartei skeptisch bleiben (sein) müssen.
      Für mich spricht z.Z. mehr für die Linken als dagegen.
      Ich fühle mich in keiner Weise als moralischer Sieger!
      Mir wäre ein Wahlsystem, dass sich an Themen orientiert und nicht an Parteien, lieber.
      Auch die Linke wird ganz sicher auch unterwandert und menschliche Schwäche im Bezug auf die Fressnäpfe gibt es in allen Parteien.
      Es wäre dann Aufgabe des Wählers die Spreu vom Weizen zu trennen.
      Aber selbst da bin ich skeptisch.

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