Tagesdosis 26.2.2018 – Konkurrenz um Abfälle

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Wer hätte das vor 28 Jahren gedacht: Im vereinten Deutschland des Jahres 2018 kloppen sich Abgehängte um Essensreste: Wer darf die von der Bourgeoisie mildtätig unter den Tisch geworfenen Krümel und abgenagten Knochen aufsammeln? Es tobt der Konkurrenzkampf um abgelaufene Lebensmittel, von Supermärkten zur billigen Entsorgung und kostenlosen Imagewerbung in karitative Tafelhände gegeben. An der Praxis der Tafel in Essen entzünden sich nun moralinsauer politische Gemüter. Sie versagt Flüchtlingen die Essensspenden, weil, lax gesagt, die verarmte deutsche Oma sonst nicht genug bekomme.

Die Tafel in der Ruhrmetropole ist dabei nur ein Aufhänger. So duldet beispielsweise die Essensausgabe im niederbayrischen Zwiesel nur noch 15 ausgewählte Flüchtlingsfamilien neben ihren deutschen Bedürftigen. Und diese, berichtete der Bayrische Rundfunk vergangene Woche, kommen grundsätzlich zuletzt, also nach den deutschen Bedürftigen, an die Reihe. Sie bekommen also sprichwörtlich die Reste der Reste, um, wie es heißt, Neid zu vermeiden. Bei anderen Tafeln gilt seit Monaten ein Aufnahmestopp für jegliche Betroffene. Im nordrhein-westfälischen Lünen etwa wird das seit einem Jahr praktiziert. Lange Wartelisten gibt es auch in Gummersbach, im mecklenburgischen Stralsund und vielen anderen Orten. Es geht um die bürokratische Reihenfolge und die richtige Hautfarbe, nicht um extreme Notlagen, schon gar nicht um Hunger.

Springers Welt online findet das völlig in Ordnung. Die alleinerziehende deutsche Mutter samt Nachwuchs und der deutsche Rentner dürften natürlich nicht hungern, der »junge kräftige Ausländer« hingegen schon, schreibt das bekannte Hetzblatt sinngemäß. Immerhin hätten erstere schon erfolgreich die Obdachlosen verdrängt, für welche die Tafeln zuerst gedacht waren. Die naserümpfenden Blicke armer Mütter und Rentner hätten sie vertrieben. Wer, so ergießt sich Welt-Autor Torsten Krauel, wolle schon dort landen, wo die Straßenpenner sind? Außerdem, führt er aus, sei die Essener Tafel wie alle Tafeln ein Privatverein. Der dürfe tun und lassen, was er wolle. Ja, darf er.

Zeitungsschreiber ereifern sich zu Kommentaren – mal moralinsauer, mal rigoros, immer irgendwie pervers. In den Kommentarspalten tritt maßlose gesellschaftliche Verrohung zu Tage. Die üblichen Floskeln überschäumender Wutbürger ergießen sich wie Flutwellen ins Netz: DIE haben alle ein Handy, kriegen eine Wohnung und »alles in den Arsch geblasen«, schreit der Mob. Von Fakten will da niemand mehr was wissen: Zum Beispiel, dass die oft über Jahre in spartanisch eingerichteten Mehrbettzimmern hausenden, nicht arbeiten dürfenden Asylbewerber tatsächlich je nach Alter bis zu 63 Euro weniger bekommen als Hartz-IV-Bezieher. Und dass nur einer an diesen Menschen mit oft schweren Schicksalen verdient: Die Armutsindustrie, wie Heimbetreiber, Immobilienbesitzer und Securityunternehmen.

An Perversion kaum zu überbieten ist auch das Statement von Familienministerin Katarina Barley. Es müsse nach Bedürftigkeit und nicht nach Nationalität gehen, forderte sie gegenüber der Presse. Das ist pure Heuchelei: War es doch die Partei der SPD-Politikerin, die gemeinsam mit CDU, CSU, FDP und den Grünen Hartz IV inklusive Sanktionsapparat eingeführt und ständig verschärft, die Renten gekürzt und die Vermögenssteuer abgeschafft hat! Es war doch die SPD, die wie alle anderen – außer der Linkspartei – für Aufrüstung und imperialistische Kriegseinsätze gestimmt und so für Millionen Menschen gesorgt hat, die aus Mangel an Überlebensperspektiven erst flüchten mussten.

Ist es etwa nicht Barleys SPD, die stets gemeinsam mit CDU, CSU, FDP und nun auch der AfD eisern auf der Seite der imperialen NATO-Politik und jener Konzerne steht, die sowohl die wachsende Armut als auch die Flüchtlingskrise gleichermaßen verursachen?

Und wer die Spaltung der Ärmsten nun gut und richtig findet, gehört in der Regel nicht zu jenen, die bisher durch ein Herz für verarmte Deutsche aufgefallen sind. Im Gegenteil: Die Debatten aus der Zeit vor der Flüchtlingskrise über »faule« Erwerbslose und »Sozialschmarotzer«, die alle »selbst schuld« seien, klingeln noch genauso in den Ohren, wie die verlogene Parole aus konservativen, liberalen und christlich-religiösen Kreisen, wonach in Deutschland schließlich niemand verhungern müsse.

Es ist so, wie meine Freundin Heidi Langer kürzlich schrieb: Wenn es um Flüchtlinge geht, blöken sie, das Geld solle man besser für deutsche Obdachlose aufwenden. Geht es um Obdachlose, von denen in der Bundesrepublik inzwischen fast eine Million leben, keifen sie: »Niemand muss hier obdachlos sein, es gibt doch Hartz IV!« Geht es um Hartz-IV-Abhängige, pöbeln sie: »Warum gehen die faulen Schweine nicht arbeiten!« Geht es um Niedriglöhner, toben sie: »Selber schuld, warum haben die nichts Anständiges gelernt!« Und die Flaschen sammelnde Rentnerin hätte eben, statt ihre Kinder großzuziehen und die alten Eltern zu pflegen, arbeiten gehen sollen, die faule Alte. Und wenn die Pöbler dann plötzlich selbst ins Hartz-IV-System fallen, jammern sie über die bodenlose Frechheit, SIE mit all den »Assis« in einen Topf zu werfen.

Auf der anderen Seite lehnt man sich derweil bei Champagner und Kaviar leger zurück. Weder das deutsche noch das internationale Kapital interessiert es einen feuchten Kehricht, welche Nationalität auf dem Pass eines Abgehängten oder gar Hungernden steht. Immerhin sterben jeden Tag mehr als 30.000 Menschen, darunter Tausende Kleinkinder und Babys, an Unterernährung. Das juckt die Schmarotzer da oben nicht.

Die Tafeln sind schlechthin ein Konstrukt privatisierter Armenfürsorge. An die Essensreste zu kommen, bleibt Glücksache und abhängig von privater Mildtätigkeit. Die Tafeln ermöglichten es der Propaganda- und Exekutivabteilung der Herrschenden, den Sozialstaat ohne größeren Aufstand zu schrumpfen.

Die Tafeln sind ein Teil des Systems der penetranten Unterwerfung. Das fängt bei Hartz IV an. Wer nicht gehorcht, dem sanktionieren Jobcenter Essen und Obdach weg. Wer hungert und friert, bekommt nur mit bürokratischem Aufwand, ausreichend Wohlverhalten und meist erst nach Monaten, einen Zugang zu den sprichwörtlichen Krümeln unterm Tisch. Nicht umsonst steht auf Containern, also das Sammeln weggeworfener Lebensmitteln direkt aus Mülltonnen von Supermärkten, als Diebstahl unter Strafe.

Ich bin sicher: Irgendwo auf schwarzen Ledersesseln sitzen ein paar millionenschwere McKinsey-Berater und reiben sich vor Lachen die satten Bäuche. Immerhin war es dieser global agierende Think Tank, der ab Mitte der 1990er Jahre die Tafeln mit eigens abbestellten Mitarbeitern zu einem karitativen Almosenkonzern für billige Reste-Entsorgung aufpumpte. Es war auch das Unternehmen McKinsey, das im selben Atemzug Hartz IV mit erdachte und sogar frech das Ziel ausposaunte: Europas größten Niedriglohnsektor im Exportweltmeisterland zu etablieren – im Auftrag der Bundesregierung.

Ja, der Konkurrenzkampf tobt auch um Wohlstandsabfällle. Wenigstens kommt so kaum jemand auf die Idee, zu hinterfragen: Wer produziert und wem gehört eigentlich das Essen? Oder besser: Wer eignet sich die Mittel für Grundversorgung aus welchem Grunde an, obwohl andere dafür gearbeitet haben?

Um als Antwort ein wenig zu dichten: Tausend Mann haben´s angebaut, produziert, transportiert, in Regalen verstaut. Dann hat´s ein Dieb geklaut und für Millionenprofite verkauft.

Aber das ist eine Geschichte, die fast nirgendwo gut ankommt. Es ist die Geschichte von der Klassengesellschaft, von Unterwerfen und unterworfen sein, von freien und unfreien Bürgern, von unterschiedlich privilegierten Lohnabhängigen, die aufeinander einschlagen, von Vermarktung der eigenen Arbeitskraft und Profit schlagen aus fremder Arbeitskraft. Es ist die massive Verschärfung des Widerspruchs zwischen Kapitalbesitz und Lohnabhängigkeit. Ja, das Leben ist ruhiger, wenn man das als Verschwörungstheorie abtut und um Abfälle Konkurrierende als normal betrachtet.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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93 Kommentare zu: “Tagesdosis 26.2.2018 – Konkurrenz um Abfälle

  1. Ich muss hier mal Einspruch erheben, die Autorin war offensichtlich noch nie in einer Tafel. Hier werden keine Abfälle verteilt sondern hochwertige Lebensmittel. Oftmals Dinge welche sich der Normalverbraucher nicht leisten kann. Also z.b. innovative Bio- und Veganprodukte, in der Tafel gibt es das alles und ihr wärt neidisch wenn ihr das sehen würdet. Es ist keine Zeit für andere Sichtweisen, Tatsache ist aber das viel zu viel weggeworfen wird und die Tafel hat auch ein gutes das Dinge dort weiter verwertet werden. In meiner Tafel wo ich hingehe bekomme ich wirklich tolle Sachen das es mir oft die Sprache verschlägt. Weil die Supermärkte sortieren eben alles aus was an die Ablaufgrenze kommt und da sind eben oft sehr hochwertige Sachen dabei. Die Menschen wissen es nicht, sonst gäbe es hier noch eine ganze andere (Neid)Debatte. Das mal am Rande erwähnt, man kann sich glücklich schätzen wenn man Zugang zu einer Tafel hat. Das man sich schämen muss dorthin zu gehen, findet nur in den Köpfen statt, die Realität hochwertigste Lebensmittel sehr günstig zu bekommen ist eine ganz andere.

    • Danke für die Info! Ich bin froh, dass die Ärmsten doch nicht „unter den Tisch geworfene Krümel und abgenagte Knochen“ essen müssen, wie Frau Bonath schrieb.

    • Das war doch als Bild gemeint.

      Natürlich steckt dahinter auch die Idee, nichtverbrauchte Lebensmittel in großer Zahl zu vernichten und entsorgen zu müssen. Lösung: Es den Bedürftigen zu geben.
      Der Nebeneffekt für die Supermärkte (Spender) ist, der soziale Anstrich, den sie sich anheften können.
      Versorgung der Bedürftigen ist aber Aufgabe des Sozialstaates und nicht die privater Wohltäter!
      Der Staat lehnt sich zurück.

    • Genau diese Untertänigkeit ist es, die mich rasend macht. Das ist genau das, was die Beherrscher wollen. Sie werfen euch ein paar Reste hin und schon seid ihr still.

      Zweitens: Ich war bei vielen Tafeln, habe dort mit unzähligen Menschen gesprochen – und ich schei*e auf das „hochwertige“ aussortierte Zeug. Selbst wenn es dort täglich Hummer gäbe und mein Hunger noch so groß wäre, würde ich einen Teufel tun, dort den Bittsteller und Kriecher zu geben. Eher würde ich stehlen.

      Drittens: Die Tafelbetreiber selbst suchen aus, wer einen Tafelpass bekommt und wer nicht. Das dürfen sie auch. Ist ja ein privates bundesweites Unternehmen zur günstigen Resteentsorgung für Supermarktketten. Dazu wurde es von keinem Geringeren gemacht, als McKinsey. Genau dieselbe global agierende Beraterfirma also, die Hartz IV inklusive der Wahlfreiheit zwischen „Zwangsarbeit im Niedriglohn- und Ein-Euro-Sektor oder Sanktionen bis auf null“ mit konzipiert hat. Und man muss sehr wohl ordentlich betteln, sich ausweisen mit Einkommensnachweisen und -bescheiden, um dann evtl. gnädigerweise auf einer Warteliste zu landen. Da kann nicht einfach irgendein hungriger Obdachloser hingehen und um ein Stück Brot bitten. Er muss vorher die ganze Kriechtirade durchlaufen. Erbärmlich.

      Um das mal klar zu stellen: Es geht hier nicht um die Qualität dieser aussortierten Lebensmittel. Es geht um nichts anderes, als vom System outgesourcte Massen mit Resten billig abzufüttern und so ruhig zu stellen. Ja und da können dann gleich auch systemtreue Bürger und Ausbeuter-Konzerne als „Wohltäter“ ihr Gemüt befriedigen. Und Ein-Euro-Jobber „verdienen“ sich ´nen Hunni dazu zum Hartz IV. Daneben dann noch ´ne Kleiderkammer und ne Fahrradwerkstatt, die alte Drahtesel aufbereitet und für nen Fuffi an die armen Schlucker ggf. auf Raten abgibt.

      Das ist DAS Geschäft mit der Armut, ein ganzer „Wohltätigkeits“-Industriezweig. Und die Bedürftigen sollen vor Dankbarkeit im Staub kriechen. Tafelbetreiber, Tafel-Helfer und Tafel-„Kunden“ spielen in perfekter Kopie die Herrdchaftsverhältnisse nach, die uns die Bourgeoisie vorlebt. Wirklich erbärmlich.

      Sorry, aber wer sich dabei wohlfühlt, dem ist nicht mehr zu helfen. Da hat die Gehirnwäsche wohl schon mächtig zugeschlagen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Ein Mensch mit mit einem Rest Selbstwertgefühl bettelt nicht bei Tafeln, der organisiert sich mit anderen Leidensgenossen, um zu tun, was überfällig ist: Die Ausbeuter und Verusacher an die Fließbänder stellen, plump gesagt.

      Das musste jetzt mal raus.

  2. Aha, und schon wieder wurde ein Kommentar von mir gelöscht, nur weil ich darin einige Klugscheißer in diesem Forum beim Namen genannt habe.
    .
    Wird Zeit mich von diesem lächerlichen Zensurverein hier zu verabschieden!!!

    • Da können Sie sich wahrscheinlich bei schwarz ist weiß bedanken, denn von mir wurden sogar mehrere gelöscht.
      Aber ich war auch ganz froh, weil ich mich sinnlos hab provozieren lassen von Euch. Das lasse ich mir jetzt hoffentlich für alle Zukunft eine Lehre sein. Vielleicht meldet er ja jetzt auch schon wieder.

  3. Der Spieltrieb im Dramadreieck geht hier wieder einmal richtig ab.

    Ich lese in Susans Text einfach eine Zustandsbeschreibung und werte dies nicht.

    Übrigens:
    Die Moral von der Geschicht
    Wer von Vermischung von Rassen ausgeht ist zwingend ein Rassist, denn um Rassen vermischen zu können, ist deren Existenz eine Voraussetzung.
    Wer diese Vermischung ablehnt, der ist aus dem gleichen Grund gleichfalls ein Rassist.

    Wer von Klassen ausgeht, ist ebenfalls ein Rassist, denn die Voraussetzung für eine Klasse ist, das unterschiedliche Klassen von Menschen existieren.
    Wer diese Klassen auflösen will ist ebenfalls ein rassist, den auch er setzt die Existenz von Klassen voraus.

    Klassen sind ebenso wie Rassen reine Kategorien der einzig wahren Moral, sie existieren nur im _GLAUBEN_ an diese.

    Es ist nur ein Spiel, ein saudummes noch dazu. Aber was maase ich mir an, Moral einfach als verlogen und dekadent abzulehnen…

    Unschuld bedingt Schuld, Recht bedingt Unrecht. Richter bedingt Henker. Gut bedingt Böse.
    Das Dramadreieck, Täter-Opfer-Retter, die unendliche Spirale des Rollentausches durch Eskalation.

    Hierarchosophen, die Freunde der heiligen Herrschaft. Konstrukte von Göttern über juristische Personen.

    Ganz fest im Glauben an das Gute und damit das Böse erzeugen, um es dann gaaanz heftig bekämpfen zu können.

    Wenn das vernünftig und intelligent ist, ist es vorzuziehen an der Stelle dumm zu bleiben.

    • Den Begriff „Rasse“ haben in diesem gesamten Thread aber nur Sie selbst ins Spiel gebracht. Ich denke, es sollte unstrittig sein, dass es bei den unterschiedlichen Völkern auch verschiedene Kulturen und Gesellschaftsvorstellungen gibt und die sind eben nicht immer kompatibel, wenn sie allzu sehr in ihren wesentlichen Merkmalen voneinander abweichen. Nicht mehr und nicht weniger wird hier diskutiert.

      Über die „Vermischung der Rassen“ haben sich Barnett, Coudenhove-Kalergi, Hooton et al. ausgelassen und diese darf man wohl mit Recht und Fug als „Rassisten“ bezeichnen.

    • Diese Rassisten, die bestimmte Menschentypen produzieren wollen, nennt man noch treffender Eugeniker. Das Ideal des blonden, blauäugigen. hellhäutigen, hochgewachsenen Menschen, das übrigens nicht erst durch die Deutschen Nazis propagiert wurde, ist nun dem Ideal einer „orientalischen Mischrasse“ gewichen. Graf Coudenhove-Kalergi, Mitglied des englischen Ordens B’nai B’rith und Hochgradfreimauerer, sagte1923 schon:
      „wir erstreben ein orientalisches Europa mit einer eurasisch-negroiden Mischrasse der Zukunft. Diese zukünftige Mischrasse wird äusserlich der altägyptischen Rasse ähnlich sein. Führer werden die Juden sein als neuer Adel von Geist und Gnaden.“

    • Wenn die Autorin die Essener Tafel und deren Vorgehen als so schändlich empfindet, dann wäre es vielleicht ratsam, mithin einfach nur seriös, dorthin zu fahren und mit allen Beteiligten zu reden, statt hier pauschal den einen auf die Mütze zu hauen.
      Aber wie Sie schon sagen: mit ein wenig gutem Willen…nur ein wenig, mehr nicht.

      Aber wie bei den meisten vehementen Verteidigern der Migrationspolitik ist es auch hier so, dass Teile der Realität ausgeblendet bleiben müssen, wenn die eigene Ideologie aufrechterhalten bleiben soll.

      Unsere gewesener Bundespräsident und IM i.R. hat nun am 02.02. sich laut Welt kritsch geäußert. Einfach nur kritisch. Ist der nun auch Mob?

      Und was lese ich heute: Das Imperium schlägt zurück! Ich hätte drauf wetten sollen!

      „Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten“, titel der Berliner Kurier…Bingo, da weiß man doch gleich wieder, was angesagt bleiben soll.
      Und wehe denen, die das falsche Lied singen!

    • Danke, Heike. Du solltest hier mal lieber über solche Themen schreiben. Da käme anstatt blinder Hetze etwas von der Wahrheit rum. Merkel hat im Auftrag das Chaos angerichtet und sieht nun tatenlos zu, wie es sich weiter entwickelt. Klasse Typ, dieser Schwarze.

    • Wörtlich zitiert, sagte Mounk im Tagesthemen-Interview: „… dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine mono-ethnische, mono-kulturelle Demokratie in eine multi-ethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen….“

      Hallo?? „Dabei kommt es NATÜRLICH zu vielen Verwerfungen“ – So nach dem Motto, etwas Verschnitt ist immer, oder wie?

      Aber das müssen wir doch aushalten, oder? Schließlich waren „wir“ viel schlimmer, damals 🙁

    • Vielleicht möchte die Autorin als Reporterin vor Ort mal von einer dieser Demos berichten und mit Menschen reden, z.B. soll am 03.03. so eine Veranstaltung in Kandel stattfinden inkl. Gegen-Demo der Antifa, also den bezahlten antideutschen Deppen des Verfassungsschutzes, also jenen, die für das Platzen des NPD-Verbots verantwortlich zeichnen. Danke dafür!!! Oder mal vor Ort berichten von diesen Merkel-muss-weg-Demos. Vielleicht sind da ja nicht nur braune AFD-Nazis, die direkt vom Kapital bezahlt werden. Die Gefahr aber, dass man dort sein geschlossenes Weltbild verlieren könnte, ist natürlich erheblich.
      Einfach mal vor Ort sehen, was die Menschen sagen und denken, ohne jedoch auf die bestellten Provokateure hereinzufallen, die wie seit Jahrzehnten Tradition sich dort unterhaken, um dumm zu tun, damit die ARD ihre bestellten Bilder und O-Töne der hässlichen Fratze abdrehen und abliefern kann.
      Damit auch in Zukunft klar ist, dass eine Gegenmeinung immer von Doofen kommt und man sich dem Inhalt gar nicht stellen muss.
      Ich persönlich habe auch meine Bedenken, ob solche Demos immer ganz koscher sind, aber als Journalist, der Meinung raushaut, würde ich mich tunlichst hüten den Stab zu brechen ohne jeweils ganz genau drauf geschaut zu haben nur um zu unterstellen, dass dort der Mob sich austobt.

    • Danke Ahimsa, für das Wieder-in-Erinnerung-Bringen dieses großartigen Videos über die kanadische Sicht auf Merkel und ihre glorreiche Entscheidung. Wie er schon sagte, er als Jude „darf“ das alles problemlos sagen, ohne sich je dem Verdacht auszusetzen, ein „Nazi“ zu sein… Aus diesem Grund gefiel mir auch der Serge aus dem oben verlinkten Video.

    • Ja, die Deutschen sind schuldig, schuldig, schuldig… 🙂 Da lacht das Herz der antideutschen Linken.

    • Im günstigsten Fall sind diese „Linken“ nur vollkommen hohl und glauben sich ihren Hirnsenf auch noch; eher komme ich zu der Überzeugung, dass es sich hierbei um Fußtuppen des Systems handelt. Rechts kennt man das ja von den Dönermorden, man konnte sich bisher nur nicht so richtig vorstellen, dass der VS sich auch linke was auf Halde hält.

      Erfunden, aufgebaut und am Leben gehalten, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen.
      Wie dieses reisende Terrorgesindel der Antifa. Die werden doch quer durch die Republik gekarrt. Betreutes Stänkern!

      Erst wenn es überall Demos geben wird und zwar zeitgleich wird sich zeigen, dass dem VS die linken Subunternehmer ausgehen; vermutlich sind das landauf, landab immer die gleichen 300 Elendsgestalten.

  4. Wenn wir hier alle in einem Raum sitzen würden

    Was würde passieren?

    Keine Angst, ich will kein „Klassentreffen“

    Hier sind so viele verschiedene gute Ansätze, Ideen

    Hier sind Menschen, die nicht erst seit gestern „Suchen“

    Was würde passieren?

    Es wird Folgendes passieren

    Nichts – Oder?

    Lassen Sie uns gemeinsam wieder ein bisschen runterkommen.

    Man kann nicht im 5. Gang anfahren.

    Claudia Volke aus Dresden

    • Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, hier bei Frau Bonath gar nichts mehr zu schreiben und ich habe es dann doch wieder getan, weil andere user hier ganz ähnliche Empfindungen zum Ausdruck brachten wie meine und z.B. einer fragte, ob er denn damit allein sei. Ich weiß jetzt immer noch nicht, was sinnvoller ist. Ich denke, ersteres.

  5. Socke
    Moin, Socke, ich erlebe die Zeit so wie ich es beschrieb: das Ende der Fahnenstange ….
    Was mich allerdings weiter umtreibt, ist die Hoffnung, dass wir etwas dagegen unternehmen können. Wir haben es mit einem nahezu uebermächtigen Gegner zu tun, der sämtl. Geheimdienste und NGO’s und was weiss ich kontrolliert. Aber wir haben das Wissen darum, dass der Kapitalismus an seine Grenzen gestossen ist.
    Worum es mir geht ist, dass das Schlimmste die Untätigkeit ist. Egal wie begrenzt auch immer eine Sammlungsbewegung sein mag, so wäre es doch ein Schritt in die richtige Richtung. Haben Sie/DU eine bessere Idee?

    • Nun das ist eine Frage , die ich mir immer zu stelle, habe ich eine bessere Idee?

      Ich kann dazu nur sagen, welche Idee soll ich haben, wenn mir das Wasser am Hals steht.

      Ich kann als einzelner nichts erreichen, aber ich kann das perfide Spiel, welches zu mindest mit mir getrieben wird, ignorieren.

      Das heißt, ich funktioniere nur noch im Sinne, dass ich nicht eingesperrt werde.

      Alles was an Engagement oder Patriotismus, oder Solidarität von mir erwartet wird, verweigere ich diesem Staat.

      Das heißt nicht, dass ich nicht meinem Mitmenschen gegenüber gleichgültig werde,
      aber ich lehne jede Art von Solidarisierung mit Flüchtlingen, mit Suppenküchen, mit Hausaufgabenbetreuung, mit allen SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN, die einen solidarischen Staat ausmachen ab.

      Ich benutze die Straße, und die Toilette, weil ich dafür bezahlt habe. Schuldig bin ich diesem Staat nicht das schwarze unter dem Nagel.

      Das ist eine total negative Einstellung, dass weiß ich.
      Aber wenn ein Staat sich so schofelig verhält, wie ich es erlebe, dann kann ich mich mit ihm nicht mehr identifizieren.

      Ich nehme an, dass es etliche Menschen, die Heute Abend auf irgend einer Parkbank oder einem U-Bahnschacht aushalten müssen, ähnlich denken.

      Das muß ich zum Glück noch nicht, aber sehr weit davon entfernt bin ich mittlerweile nicht mehr.

      Und diese Mespoke, von SPD/CDU/BLA-BLA-BLA lässt sich dafür feiern.

      Man muß wohl erst Dreck fressen um zu kapieren, was hier ab geht.

      Daher ist mein Vorschlag – Verweigerung in allen nur möglichen Bereichen, bis die Deppen kapieren, das man so nicht mit Menschen umspringen kann.

    • Ach so,
      Das ich das Internet benutze, und meinen Frust hier ablade, ist sicher nicht von diesen Leuten so vor gesehen, aber ich benutze die Möglichkeit meine Gefühle auszubreiten unter dem Aspekt, die Telekom hat die Hand aufgehalten, nun nehme ich das Angebot an.
      Vorgesehen ist das sicher nicht von diesem SPD/CDU Geschwörl.

    • Und noch ein Nachtrag,
      Ich nehme an, das hier auch SPD Befürworter rein schauen.
      Bevor sie ein Gegenargument bringen, sollten sie Heute Nacht mal im freien verbringen, vielleicht verstehen sie dann, was ich meine.

    • Socke
      Moin, Socke, im Gegensatz zu Ihnen habe ich keine positive Erwartungshaltung gegenueber dem Staat. Er ist fuer mich der Erfuellungsgehilfe des Kapitals. Alles aber auch wirklich ALLES steht im Staat unter der Ueberschrift: wie kann ich mehr aus dem Volk herauspressen, und wie erreicht er das das auf die komfortabelste Weise. Das hilft Ihnen in Ihrer Situation sicherlich nicht weiter, aber diese von Ihnen geäusserte Erwartung “ bis die Deppen kapieren, das man so nicht mit Menschen umspringen kann.“ kann doch nur zur Frustation fuehren. Es gibt keinen, der uns hilft! Das muessen wir schon ganz alleine machen.
      mit freundlichen Gruessen

    • Guten Morgen Hog1951,
      Keine Ahnung , ob der Kommentar noch gelesen wird, aber ich schreibe ihn trotzdem.

      Die Deppen, das sind ja nicht nur eine Frau Nahles oder eine Frau Merkel, die Deppen, dass sind alle, die sich in dem System eingerichtet haben, und meinen auf der sicheren Seite zu sein.

      Ich dachte mein Leben lang in ähnlichen Schablonen, da ich ja jung und Unsterblich war.

      Das änderte sich bei mir im Alter. Man schaut etwas genauer hin.

      Ich bin einfach nicht bereit, mir eine neue Ansicht über unser Zusammenleben überzustülpen.

      Außerdem habe ich mein Leben nach Vorschriften und Regeln gelebt, die einen Staat ausmachen.
      Ich weiß, dass hört sich blöd an, aber ich meine das im positiven Sinn.

      Das galt bis vor 25 Jahren, seit dem wurde permanent das Vertrauen in den Staat nach meinem Empfinden, zerstört.

      Ich strebe keinen anderen Staat an, und auch keine alternativen Lebensformen.

      Ich will lediglich wieder eine Verlässlichkeit auf den Staat haben.
      Die Verlässlichkeit, ist auch die Grundvoraussetzung für einen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

      Habe ich aber nur noch Trixer in den Chefetagen, so geht das Vertrauen den Bach runter.

      Zu den Trixern zähle ich zum Beispiel Gerhard Schröder.

      Ich denke an den Verkauf von Telekomaktien. Ein ganz übler Trick, um an Geld zu kommen.

      Das kann ja ein Sparkassenheini machen, aber ein Bundeskanzler steht für Seriosität.
      Aber diese lässige „Hand in der Hosentasche“ Politik ist zum Regierungsstil geworden.

      Jetzt setzt man vermehrt auf dem Mutti Effekt. Frauen in die vordere Reihe. Die sind doch warmherzig und emphatisch.

      Ein weiterer übler Trick, denn das Ergebnis ist knallharte Klientelpolitik.

      Gegen diese Klientel Filzläuse, die sich ihre Kasperköpfe schnitzen um Profite zu machen, muß man sich wehren.
      Solange ein Lobbyist Gesetzestexte vorformuliert, lehne ich jegliche Wahl ab.
      Das hat mit großer Politik nichts zu tun, das ist reine Erfahrung.
      Vertraue nicht einem Versicherungsvertreter. Er hat sicher dein Wohl als letztes im Auge.

    • Moin, Socke, ja der Kommentar wurde gelesen! Und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man so wie Sie das Vertrauen in die „Obrigkeit“ und ueberhaupt in den Staat verloren hat. Nun bin ich in der bevorteilten Position, dass ich nie an den Staat geglaubt habe, der uns irgend etwas Gutes tut. Aber mit diesen Erkenntnissen des Marxismus lässt sich die welt ganz gut erklären, und schuetzt auch davor von dem Staat entäuscht zu werden.
      mit freundlichen Gruessen

  6. Beim Lesen des Artikels kam mir irgendwie die „Dreigroschenoper“ in den Sinn, in dem Brecht sehr klar den Konkurrenzkampf des Lumpenproletariats beschreibt, und dass es auch in den Niederungen der Armut, noch genuegend Egoismus gibt, um sich an der Lage anderer zu bereichern.
    Wir erkennen an den beschriebenen Umständen, dass der Monopolkapitalismus das Ende der Fahnenstange erreicht hat. Nur durch eine fortschreitende Veramung der Menschen oder durch neue Kriege liesse sich soetwas wie ein Aufschub hinbekommen durch die Möglichkeit weiterer Kapitalakkumulation. All das ist in den Debatten und Nachrichten ob im Mainstream oder hier sehr gut nachvollziehbar.
    Ich wunder mich dann doch schon, dass einige Foristen sich davor verschliessen, und stattdessen eine „Bumsprämie“ fordern (z.B. schliemanns) wie in der ehemaligen DDR. Sind die Menschen auf dem Erdball nicht genug? Muessen es mehr sein? Ja der Kapitalismus funktioniert so, aber das ist nicht meine Vision und hoffentlich bin ich nicht der Einzige.
    Arbeitszeitverkuerzung und ueberhaupt gerechter Umverteilung sind systemimmanente Forderungen, aber deswegen nicht schlecht.
    Wir muessen jetzt damit anfangen in Gewerkerkschaften und Parteien/Verbänden (Seniorenaufstand.de) richtige sozialdemokratische/sozialistische Ideen zu entwickeln. Hier ist uebrigens nicht die Sozialdemokratie der Agenda 2010 gemeint, sondern eine sich neu zu entwickelnde Linke, vielleicht als Sammlungsbewegung an anderer Stelle schon vorgestellt?

    • Ich vermute, dass sie wirklich der Meinung sind, mit diesen Vertretern neue Wege einzuschlagen.

      Mein Eindruck z. B. bei Seniorenaufstand war ein eifersüchtiges überwachen eines Initiatoren, der mich persönlich an schrieb, weil er seine Initiative gefährdet sah.

      Meine Versuche, die wenigen Teilnehmer in diesem Forum anzuregen, sich solidarisch zu formieren, und nicht nur ihrer blinde Wut, durch Pöbeleien Ausdruck zu verleihen, wurden durch ein nicht veröffentlichen, unterdrückt.

      Ich habe eher den Eindruck, dass diese Foren wie übrigens auch dieses Forum hier, eher der Ruhigstellung dient.

      Diese Ruhigstellung wird in vielfacher Hinnsicht betrieben. Mit Satire Sendungen genau so wie, aufklärenden Foren. Kritisch aber, jah nicht anarchisch, denn dann könnte was aus dem Ruder laufen.

      Daher immer wieder Werben für Petitionen und Demos. Mit dem Ergebnis des permanenten Stillstandes.
      Ich pfeife mittlerweile auf alles, was gutgemeint daher kommt. Das verkleistert die Augen.

    • Hog1951: das ist keine Bumsprämie, das ist in Familie und Kinder investieren. Wenn sie schon rumheulen von wegen Demografie!!! wer soll unsere Renten bezahlen??? also müssen wir mit Migration arbeiten…
      Wie verlogen ist das denn?!
      Sie haben wahrscheinlich keine Kinder?! Ich kanns ihnen nicht verübeln in diesem Lande… Ich kann ihnen aber sagen, der deutsche Staat lässt Familien völlig allein dastehen. Der deutsche Staat zieht sich hier schön raus aus der Affäre, zahlen sollen doch die Väter und Mütter. Dass die aber in einem völlig entarteten Mietraum Wohnungen bezahlen müssen mit KInderzimmer (= mindestens 1 Raum mehr) (wenn man sein Kind nicht in der Besenkammer od. in Keller wohnen lassen will) blendet man schön aus. Auch die Steuern die Eltern doppelt und dreifach bezahlen müssen (im Gegensatz zu Alleinstehenden). Wenn man dann noch Alleierziehend ist ist man am Arsch (als Mann ganz schnell mind. 300€ p Monat Unterhalt, als Frau Alleinerziehend und auch kein Geld – Harz4)…
      Also Hog, erst mal Hirn einschalten, etwas über das eigene begrenzte, kleine Universum hinausblicken und dann kommentieren.
      Hinzufügen möchte ich, dass die Deutschen sicher nicht an der Überbevölkerung Schuld haben (jetzt mal ohne „Fachkräfte“ gerechnet).
      Desewegen finde ich auch Grenzen und souveräne Staaten gut. Noch schöner wärs, wenn jedes Land sein eigenes Modell ausprobieren dürfte, vom besten könnte dann die Menschheit lernen aber das geht leider nicht weil einem ja dann der „Partner“ im Westen eine Armee schickt od. Sanktionen ausspricht (die gehören alle schon längst hinter Gitter).

    • schliemanns
      Moin, schliemanns, m.M.n. kann man nur mit dem allergrössten Unsachverstand die 7.5 milliarden Menschen auf dem Globus negieren um eine Fortfuehrung der Familienpolitik im bisherigen Stil zu befuerworten. Die Alterntive im Kapitalismus heisst: Immer mehr!
      Das erleben wir z.Z. : mehr Menschen, mehr Glyphosat, mehr Autos und und und.
      Das ist aber nicht der einzige Ausweg. Arbeitszeitverkuezung, bessere Renten, höhere Löhne, bessere Schulausbildung, bezahlbarer Wohnraum das sind Ziele, fuer die es zu kämpfen gilt.
      Wer unterstellt mir denn, ich sei fuer Einwanderung? Hab ich irgendwas davon verlauten lassen? Nein! Weil das Wenige, was wir uns erkämpft haben in der Nachkriegszeit (zwar unter dem Schutz der damaligen UDSSR) soll jetzt vollends zunichte gemacht werden, durch die Anheuerung billigen „Humankapitals“.
      Ich will nur daran erinnern, dass in China unter Mao tse tung die ein-Kind Familie propagiert wurde, und ich glaube, das ist der richtige Weg!

  7. Auch wenn Frau Bonath in diesem Beitrag vornehmlich das System der „Tafeln“ kritisch betrachtet (was ich gut nachvollziehen kann), empfinde ich den Text als sehr rassistisch – gegen Deutsche.

    Beschreibungen wie „…die verarmte deutsche Oma sonst nicht genug bekomme“ und „…die alleinerziehende deutsche Mutter samt Nachwuchs und der deutsche Rentner dürften natürlich nicht hungern, der »junge kräftige Ausländer« hingegen schon“ sind polemisch und kommen bei mir so an, als seien die Genannten schließlich bestens versorgt und hätten eigentlich überhaupt keinen Anspruch – ganz im Gegensatz zu den „Flüchtlingen“.

    Außerdem finden sich im Internet, ganz im Gegenteil, Darstellungen, dass an manchen Tafeln die Asylanten bevorzugt bedient werden, weil sie ja aus kulturellen und persönlichen Gründen bestimmte Lebensmittel nicht annehmen könnten, damit diese dann den übrigen (sprich: deutschen) Kunden zugutekommen könnten.

    Ist man jetzt gleich „rechts außen“ und ausländerfeindlich, wenn man eine solche Praxis nicht gut findet?

    Auch wenn Frau Bonath etwas weiter unten auch wieder die prekäre Situation deutscher Bürger thematisiert, drängt sich mir leider stark der Eindruck auf, dass diese das etwas besser wegstecken können müssten als die Migranten (an deren Elend „wir“, also auch die ärmeren deutschen Bürger, ja schließlich schuld sind). Diesen Vorwurf hatte ich an anderer Stelle bereits kommentiert und ziehe mir diesen Schuh einfach nicht mehr an.

    Ich finde diese gesamte Problematik enorm schwierig, und es ist kaum möglich, allen Betroffenen gerecht zu werden. Das Ausspielen der einen gegen die anderen finde ich unerträglich, egal wer die „einen“ oder die „anderen“ jeweils sind. Das kann nur zu Konflikten führen.

    Heike

    • Ja, Heike, genau das habe ich auch hier gedacht. Einfach ein umgekehrter Rassismus. Gestern wurde im Radio gesagt, dass es nach offiziellen Angaben in Berlin aktuell 3-6000 Obdachlose gäbe, vermutlich sind es viel mehr.
      Man stelle sich das nur mal vor bei dieser Kälte jetzt, wo ich selbst kaum noch aus dem Haus gehen mag! Denen bleibt doch gar nichts anderes, als sich mit Alkohol zu betäuben und zu erfrieren. Immigranten sind vermutlich nicht darunter.

    • Es ist Möglich um ALLEN Betroffenen gerecht zu werden!
      Abschaffen von Hartz IV inclusive Sanktionen. Anpassen von Arbeitslosengeld (75% vom letzten brutto) an die reale Inflation, zeitlich unbegrenzt.
      Mieten staatlich festlegen.
      Wie bezahlen? easy:
      Enteignen von Steuerbetrügern und -Oasen Nutzern.
      Vermögens & Erbschaftssteuer auf 70% bei allem über 5 Mio €, zur Not (bei Betriebsvermögen) zeitlich abstottern lassen.
      Alle(!) Einkünfte besteuern, über 500 Tausen pro Jahr mit 97% wie bei Rossevelt und dem ’new Deal‘.
      Dann könnten Flüchtlinge und ‚unsere‘ Armen menschenwürdig leben.
      In 4 Wochen geregelt.
      Es gibt nur ARME, keine Flüchtlinge und deutsche Arme, das ist Unsinn und ja der Mob geifert, ist blöd und schaut nicht nach oben. Lieber buckeln und nach unten treten.

    • Ja, THEORETISCH ist das alles kein Problem – da gibt es viele tolle Lösungsvorschläge wie z. B. den „Plan B“ von Andreas Popp (Wissensmanufaktur) oder auch den bei KenFM besprochenen Vorschlag von Peter Haisenko „Die Humane Marktwirtschaft“…. allein, die „Mächtigen“ haben daran kein Interesse, die Mehrheit der Menschen weiß davon nichts und deshalb machen wir weiter wie bisher … bis es nicht mehr weiter geht. So pessimistisch sehe ich das alles mittlerweile, leider 🙁

    • wieso THEORETISCH?
      Ist doch alles schon längst da gewesen.
      Aber da gab es noch eine starke (Linke) inclusive Komministische Partei und Gewerkschaften die diesen Namen verdienen.
      Dies ist jedoch alles durch die neoliberale Ideologie verteufelt worden;
      Ideologie=Scheisse (ausser ihrer eigene)
      Gewerkschaften=Scheisse (kämpfen nur für ihre Mitglieder) der Rest hat bei Tarifverträgen aber dann schön die Hand aufgehalten.
      Solidarität=Scheisse (nur wenn es darum geht Banken zu retten oder marode Konzerne via Subventionen zu erhalten – Lüge von den Arbeitsplätzen-)
      Ausländer=Scheisse (kosten 5200€ pro Tag) ..ja wenn man alle sinnlose deutsche Verwaltungs- und Schikanekosten dazu rechnet und für die Immobilienhaie und ‚Sicherheitsfirmen‘ bezahlt.
      Kommunisten=Scheisse (die wollen Euch alle enteignen und Euch Euer Häuschen wegnehmen und sorgen das es allen gleich schlecht geht, habt Ihr doch in der DDR und UdSSR gesehen.

      Kokom Liste? Psychologische Kriegführung und vom Westen aufgezwungenes Wettrüsten, Sabotage der Ostwirtschaft und Braindrain, schonmal von gehört oder alles erfolgreich verdrängt?

      Ahnung von Geschichte und poltischer Ökonomie?
      Nö-aber rumblaten und rufen das alles Scheisse ist und nicht wissen wie man es verändern soll.
      Alles schön gewaltlos, obwohl alle wissen das dies gegen das Kapital und seine imperialistischen, faschistischen Strukturen unmöglich ist.
      Wasch mich aber mach mich nicht nass..na dann auf zur Tafel und fresst die abgenagten Knochen der Reichen und derer, die sich heute noch ‚Mittelschicht‘ nennen, da sie nicht begriffen haben das sie schon längst schäbige Unterschicht sind, nur ein Jahr Arbeitslosigkeit und das Auffressen ihrer Ersparnisse entfernt von echter Armut.
      Schön weiter die Berufskriminellen wählen, die jeden Brotdieb am liebsten verurteilen lassen würden.
      Die ersten Hungeraufstände werden schnell kommen, allerdings nicht als vernünftige Revolution, da der ‚Michel‘ es gut finden und unterstützen wird, dass man die marodierenden Habenichtse abknallt und für Ordnung sorgt in diesen Land.
      Wir haben Angst vor Krieg? Zu Recht!
      Der Krieg tobt hier schon, nur haben die, die nix mehr zu verlieren haben noch keine Waffen aber das wird sich schnell ändern, da der „Markt“ ja jede Nachfrage befriedigt.

    • fpdcb 🙂

      Jup genau SO. Gute Rede! Da unterschreib ich dir wieder jeden Satz! Erinnert mich schon sehr an meinen Beitrag vom 29.01. Tagesdosis. Wir liegen dicht beeinander.

  8. Was ist da los im Land des Exportweltmeisters? Die Konjunktur brummt und die Wirtschaftszahlen weisen nur in eine Richtung. Andererseits hat sich die Anzahl der „Tafeln“ seit Bestehen fast verfünfacht. Armut hat sich nicht nur verfestigt, sondern breitet sich allem Anschein nach immer weiter aus. Die Sozialsysteme sollen umgestellt werden auf Flaschenpfandsystem. Die einen werfen die Flaschen in die Landschaft, die „Kunden“ sollen sich um die weggeschleuderten Flaschen prügeln. Abgelaufene und retournierte Lebensmittel werden nicht mehr an Mastbetriebe weiterverkauft, sondern öffentlichkeitswirksam unter die „Kunden“ gebracht. Solange ein Kreislauf sich selbst verstärkt, ist diese Methode nicht die Lösung des Problems, sondern gehört zum Problem. Ähnliches gilt für das Militär.

  9. Es ist schon fast belustigend wenn hier über die Auswirkungen, also die Nebenschauplätze die durch unser Finazsystem augelöst werden so abgeledert wird. Wir können genau da weiter machen und uns das Maul über unzählige Ungerechtigkeiten zerreissen. Allein was bringts?!
    Jedem denkenden Menschen (leider sehr wenige) konnte schon vor 20 – 30 Jahren (eigentlich schon wesentlich länger) klar sein wohin das führen muss. Wer mal Monopoli gespielt hat sollte es wissen können, ist ganz einfach.
    Das Kapital konzentriert sich auf einige ganz wenige Punkte, bringt man die Rechnung konsequent zu Ende konzentiert es sich auf EINEN PUNKT. Das wird so aber nicht passieren, denn wenn die „Märkte“ wie die „Märkte“ reagieren und es gewissen Kapitaleignern nicht in den Kram passt wird eben manipuliert.
    Zu den „armen „Flüchtlingen““: die Mehrzahl der „armen Flüchtlinge“ sind ganz profan Glücksritter. Sie verlassen ihre Heimat nicht weil sie dort Hunger und Tod befürchten müssen sondern, weil Merkel, Gauck und wie diese Hochverräter alle heißen, sie eingeladen haben.
    Wendet doch, wenn 35-jährige einfach sagen sie sind 16 oder 17 und haben ihre Papiere „verloren“ dieser völlig pervertierte Staat laut amtlichen Informationen im Schnitt 5250€ pro Monat und „jugendlichen“ „Flüchtling“ auf. Der Staat baut ihnen Häuser und sie leben all zu oft in Luxusgruppen von 3 Bewohnern in gehobenen Einfamilienhäusern. Sie genießen einen Luxus den sich ein beträchtlicher Teil der Menschen „die schon länger hier leben“ nicht leisten kann.
    Aus Italien liegen amtliche Zahlen vor die besagen das nicht mal 3% der „Flüchtlinge“ wirklich Flüchtlinge sind, die restl. 97% haben keinerlei Recht auf Asyl. Aber auch das ignoriert dieser vollkommen korrumpierte Staat.
    Was ist denn eigentlich Asyl? Es ist die Gewährung eines sicheren Aufenthaltes angesichts einer direkten, unmittelbaren Bedrohung des Lebens od. Gesundheit.
    Es ist auch völlig belanglos was der Asylsucghende gerne hätte, auch geht es nicht um vollumfängliche Teilhabe im Gastland. Asyl haben diese Menschen schon in der Türkei, mit welchem Recht, auf welcher GRundlage sollen wir verpflichtet sein Menschen Asyl zu gewähren s´die schon 3 bis 5 sichere Länder durchquert haben?!
    Zur Demografiedebatte: warum wendet der Staat nicht Gelder für junge Familienb auf? In der DDR gab es Kredit für junge Familien (5000 Mark) beim ersten Kind verfielen 2000 Mark, beim 2. KInd weitere 2000 Mark und ab dem dritten Kind war die Famile schuldenfrei.
    Warum macht das unser Staat nicht? Er könnte jungen Familien zB. 50 000€ geben, beim ersten Kind verfallen 20 000€ usw… das wären die Kosten von 10 „jugendlichen“ Flüchtlingen für einen Monat, wenn realistisch gerechnet würde wahrscheinlich für 5 Flüchtlinge.
    Die Debatten sind nur verlogen.
    Fakt ist, Deutschland soll zerstört werden.
    Auch hier sind wir wider bei einer hganz einfachen Rechnung: macht der Staat so weiter kommen endeweder über kurz oder lang (eher kurz) Rechte Parteien an die Macht oder es gibt einen europäischen Maidan.
    Das ist doch der Plan dieser kranken „Eliten“.
    Das ganze Geschwurbel drumherum dient nur der Ablenkung, so auch dieses Thema mit der Essener Tafel.

    • Und dem Plan der kranken Eliten kommt doch ein Gekeife aus der linken Ecke gerade recht. Wenn auch die Linken draufschlagen, egal auf wen, dann erhöht es das Chaos und der Umsturz kommt noch schneller.

      Warum müssen vollversorgte Migranten denn zur Tafel?

      Und warum darf ich es nicht ablehnen, dass hier Arm gegen Arm ausgespielt wird, was übrigens m.E. absehbar war.
      Weil es aus Gründen der Migrationsagenda gewollt ist, dass Unterschicht gehen Unterschicht ausgespielt wird, darf man das nicht kritisieren?
      Was will uns der Kommentar sagen?

      Wir müssen es aus humanen Gründen gut finden, dass es da unten zu Kämpfen kommt?

      Wessen Job macht denn die Autorin da wirklich?

    • Gloucester, Sie bringen’s mal wieder auf den Punkt. Die Autorin schreibt sonst für die JUNGE WELT. Vielleicht sollte man da mal genauer nachschauen.

    • Reicht denn die Vollversorgung für die Flüchtlinge nicht oder warum gehen diese Menschen zur Tafel?
      Kann man da mal Recherche betreiben?

      Und wer schickt sie dorthin?

      Es war zu lesen, dass zum Teil die Sozialämter Migranten zur Tafel schicken?

      Kann das jemand aus Erfahrung bestätigen? Recherche?

      Dann würde also der Staat, der Migration unkontrolliert angschoben hat, diese Migranten in Konkurrenz zu hießigen „Tafelnutzern“ schicken? Das nenne ich NWO.

      Daran könnte ich nur Verwerfliches erkennen und es ablehnen.

    • @Gloucester
      Ich habe die Orientierung verloren. Auf wen und was beziehen Sie sich, wenn Sie von „Gekeife aus der linken Ecke“ sprechen.
      Übrigens: ich fand Ihre Erlebnisberichte neulich wirklich positiv, sie stimmen in einigem überein, was ich von Bekannten höre. Es gibt eben nicht „den“ Armen oder „den“ Migranten/Flüchtling etc.
      @Ahimsa
      Der Punkt ist doch, hat die Autorin recht oder nicht. Ist doch egal, für wen sie schreibt. Ich habe auch immer gerne Peter Scholl-Latour gelesen/gesehen, obwohl der auch für alle möglichen Mainstream Medien geschrieben/gefilmt hat. War höchst informativ und oft sogar richtig. Im übrigen finde ich den Beitrag der Autorin zum allergrößten Teil richtig.

    • Es ist für micht nicht akzeptabel, dass die Autorin Kritik daran, dass nun Migranten an der Tafel erscheinen, um dort mit anderen Abgehängten zu konkurrieren, in die Schmuddelecke steckt und niedere Motive unterstellt.

      Ich dagegen empfinde dieses Vorgehen seinerseits als einen Beitrag dazu, dass sich die Zustände nicht ändern und verschärfen werden.
      Jede Kritik soll unehrlich und rechts und bäh sein.

      Dagegen muss es doch jedem, der im sozialen Bereich schon mal zu tun hatte doch klar sein, was geschieht, wenn man in ein bestehendes, eher knapp ausgestattetes System Tausende und mehr hinzu nimmt.

      Wer die Kritik daran versucht mundtot zu machen, ist an der scheußlichen Zuständen mitschuld.

      Die Autorin ist doch immer vorne dabei, wenn es um die Ungerechtigkeit geht, aber hier soll jetzt einfach zugesehen werden, wie die Tafeln implodieren?

      Wem soll das nutzen? Den Obdachlosen? Den Migranten? Oder denjenigen, die Chaos wollen?

      Und wem nutzt der verbale Refelx der Autorin gegen jene, die genau solche Taktiken der Verknappung kritisieren?

      Das ist für mich Gekeife, weil es nicht faktenbasiert ist, sondern nur ein Weltbild widergibt.

      Wo ist mal ein Vorschlag? Wa swill die Autorin? Höheres Tagesätze für Migranten? Mehr Essen? Konkret?

      Was kommt dagegen? Diejenigen, die die Stimme erheben haben nieder Motive und alles ist moralinsauer, rigoros, pervers etc.

      Diese Art spaltet nur immer weiter und spielt denjenigen in die Karten, die zu „bekämpfen“ die immer vorgibt. Sie betreibt das Geschäft ihres Gegners, ob sie es rafft oder nicht ist dabei einerlei.

    • sorry, so verstehe ich den Beitrag der Autorin nicht. Ich sehe in den ersten beiden Absätzen eine Zustandsbeschreibung, nicht immer glücklich formuliert, aber ein Wort, daß Kritik daran rechts und bäh sein soll kann ich nirgends erkennen.

      Die Tatsache, daß die Essener sich gezwungen sahen, diese Entscheidung zu treffen, ist eine Folge der zunehmenden Armut und der durch Krieg und Handelspolitik erzeugten Flüchtlingswelle. Die Bourgeoisie freut das, weil es spaltet die Leute noch mehr und die Mainstream-Medien hetzen freilich mit. Das habe ich gelesen.

      Die Tatsache, daß es massenhafte fürchterliche Flüchtlingsschicksale und genauso reichlich viel Mißbrauch des Asylrechts gibt, erlaubt mir nicht, die Entscheidung in Essen zu beurteilen. Ich weiß zu wenig und finde auch keine vernünftige Info dazu.

    • Kritik kommt von Wutbürgern, die schäumen und der Mob schreit…das ist doch alles tendentiös in schwarz und weiß, getrennt und etikettiert.
      Mit Journalismus hat das wenig zu tun.
      Warum soll es jetzt so sein, dass die bisherigen Tafelnutzer zurückzustecken hätten? Mit was ist das zu begründen?
      Wem soll das helfen?

      Die Regierung hat die Grenzen aufgemacht und nun sollen diese Migranten an den Tafeln Platz nehmen?
      Für die Autorin scheint das ok zu sein. Für mich nicht, denn das würde nur einigermaßen hinhauen, wenn diejenigen, die zusätzliche Abnehmer schicken (hier die Sozialämter, wie zu lesen war), auch für ausreichend Angebit sorgen. Tun sie aber nicht. Das könnte man kritisieren. Doch nicht, dass es Menschen gibt, die darauf hinweisen, dass dies ein idiotischer Vorgang ist.

      Aber nein, soll es vieleicht sogar zu Verteilungskämpfen kommen?
      Weil der deutsche Penner oder Hartzer leidenfähiger ist und gefälligst verzichten kann?
      Oder weil man endlich genug Stunk für Revolte herbeisehnt?
      Wer denkt sich sich eine so perverse Nummer denn aus?
      Und wer verteidigt das auch noch? Offensichtlich die Autorin.

      Zumindest wird hier eine kritische Auseinandersetzung mit den konkreten Zuständen ageblockt, denn das kommt ja von Wutbürgern, die eh nur schäumen können und als Mob herumschreien.
      Ganz im Stil des Großkrittikers lässt man sich nicht zum konkreten Fall herab, sondern siniert über die Welt an sich.

      Aber wie sieht es denn an den Tafeln in 3,4 oder 8 Wochen aus, wenn bei gleichbleibendem Angebot immer mehr Abnehmer kommen?
      Ist denn irgendeiner armen Sau geholfen, wenn man kommentarlos die Migrabnten auf die Tafeln loslässt?

      Wen hilft dieses Niederbügeln von Kritik? Wird durch das Erdulden irgendwas besser?

      Die Wut staut sich nur noch mehr auf und am Ende verlieren wir noch mehr an dei AFD. So wie das auch mit de Thema Gewalt ist. Es darf nicht wagr sein, man redet nicht drüber und überlässt das Thema den anderen, die man dann wieder als Nazis beschimpfen kann.

    • @ Gloucester

      Genau das meinte ich in meinem weiter oben stehenden Post auch und es geht mir gewaltig gegen den Strich, dass – vermutlich immer mit unserer schuldhaften Vergangenheit im Hinterkopf – Deutsche für alle Zeiten zurückstecken sollen. Meine Güte, mittlerweile muss man sich fragen lassen, ob man das Wort „Deutsch“ überhaupt noch benutzen darf, ohne gleich ganz weit rechts verortet zu werden. Die Umerziehung und Tabuisierung haben bestens geklappt. Glückwunsch!

    • Meines Erachtens vergrößert diese Sorte von Linken mit ihrem aufgeregten Geschrei nur das Chaos und dient damit der NWO. (Und macht mit dem ganzen Gekrampfe und Gekämpfe die Linke weitgehend unmöglich.)
      Im Namen der Humanität erzeugt man nur noch schlimmere Zustände, das System reibt sich die Hände, weil es sich diese nicht auch noch schmutzig machen musste.

      Es sollen also deutsche Penner weniger bekommen, damit die Migranten an der Tafel auch was abbekommen?
      Das ist Ziel einer Linken?

      Wenn die Linke alle Tassen im Schrank hätte, wäre ihr der hundsgemeine Plan hinter der Migration nicht entgangen.
      Aber die Damen und Herren treiben weitgehend orientierungslos umher und kennen weitgehened nur zwei Argumente: Schuld und Nazi. Ach so und Privatbesitz und fertig ist das Weltbild. Alles erklärt und nichts gelöst.

    • „Wenn die Linke alle Tassen im Schrank hätte, wäre ihr der hundsgemeine Plan hinter der Migration nicht entgangen.“

      … die da wären: Hooton-Plan von 1943 oder „Wie lasse ich ein Volk verschwinden?“) oder Coudenhove-Kalergi-Plan (hat Frau Merkel nicht den sog. Europapreis der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi erhalten?)

      Und das soll dann alles Zufall sein?

      Und auf dem Blog „Die Unbestechlichen“ findet sich dann auch noch die Nachricht, dass Frau Merkel „im afghanischen Fernsehen zur Massenmigration nach Deutschland einlädt“:

      „Ohne jede Legitimation durch den Bundestag – und ganz offensichtlich gegen die absolute Mehrheit der deutschen Bürger – schickt Merkel Einladungen an Afghanen, als „Flüchtlinge“ nach Deutschland zu kommen. Kein Fake, sondern nackte Wirklichkeit: Shortnews.de berichtet bereits in einem Artikel vom 13.10.17, dass Merkel Werbespots im afghanischen Fernsehen ausstrahlt, wo sie um dort intensiv um Immigration junger Afghanen nach Deutschland wirbt.“
      https://dieunbestechlichen.com/2018/01/merkel-laedt-im-afghanischen-fernsehen-zur-massenmigration-nach-deutschland-ein/

      Wenn das wahr ist, dann weiß ich nicht, was hier überhaupt noch unklar sein soll …

    • Ojee, Heike! Das ist ja noch viel schlimmer, als ich bisher gedacht habe! Danke für den link. Da muss ich jetzt erst mal recherchieren! Wenn diese Linke, die hier vertreten ist durch Frau Bonath nicht schon längst unterwandert ist, dann bleibt nur die Möglichkeit einer schier unvorstellbaren Realitätsblindheit. Ich bin jetzt wirklich noch einmal mehr geschockt und muss mal wieder an den Spruch der mutigen Lisa Fitz denken: „Jede Recherche eröffnet ein neues Höllentor!“

    • Ja, und außerdem kann der Artikel nur entweder in die Kategorie „Fake News“ oder eben „rechts-esoterische Verschwörungstheorie“ passen, da ja das Wort „Jude“ darin vorkam 🙁
      Ich bin diese „political correctness“ sowas von satt ….

    • Wie sehr der Begriff von Menschlichkeit und Gerechtigkeit schon in Deutschland gekippt wurde, sehe ich z.B. auch darin, dass sog. „Antideutsche“ Parolen wie „Bomber Harris, do it again“ oder „Deutschland verrecke“ in alle Öffentlichkeit bringen können, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen. Und dass solche Leute von der Amadeo-Antonio-Stiftung bezahlt werden, die von einer ehemaligen Stasi geführt wird, die ihre eigenen Landsleute durch Bespitzelung in Lebensgefahr gebracht hat. Zwei davon haben meines Wissens Suizid begangen. Der ehemalige Chefredakteur der JUNGEN WELT, der diese Zeitung mit aufgebaut hat, war ebenfalls ein Stasi-Spitzel, der 5 Kommilitonen ebenfalls durch seine Bespitzelung in Lebensgefahr gebracht hat. Es gibt ein Buch darüber von einer Journalitin, die das selber als Frau einer der betreffenden miterlebt hat. Der Verräter heißt Arnold Schölzel. Die Buchautorin heißt Inga Wolfram. Das Buch hieß glaub ich 5 Freunde und ein Spitzel oder Verräter oder so ähnlich. Schölzel hatte immer eine Aktentasche mit zu den konspirativen Treffs, worin das Tonband lief.

    • @Gloucester, Ahimsa, Vegan…

      sorry, irgendwie habe ich den Eindruck, daß Sie sich hier grundlos in Rage reden (schreiben) und genauso mit Klischees um sich hauen, wie Sie es der Autorin vorwerfen. Aber die will ich gar nicht verteidigen, ich wette, das kann sie selber besser.

      @ Gloucester
      Sie schreiben beispielsweise: „…kennen weitgehened nur zwei Argumente: Schuld und Nazi. Ach so und Privatbesitz und fertig ist das Weltbild.“ Was soll das? Die Worte „Schuld“ und „Nazi“ tauchen bei Ihnen alleine auf, bei keinem sonst in diesem Thread! Und bitte, bitte, seien Sie vorsichtig mit der Verwendung von „Privatbesitz“. Die Bourgeoise (sie bekamen heute 2 Hinweise auf Ihre diesbezügliche Frage) und ihre Journaille verwenden das gerne so unterschiedslos wie Sie in diesem Kommentar es taten. Da schreckt dann jeder auf und denkt, Oma soll der selbstgebackene Kuchen weggenommen werden. Es geht um das Eigentum an gesellschaftlichen Produktionsmitteln – das ist etwas völlig anderes! Gerne kläre ich Sie weiter auf.

      Was die Tafel in Essen betrifft, kann ich mir viele Szenarien vorstellen. Von „Ausländerfeinden“ bei den Helfern (das ist für mich das unwahrscheinlichste Szenario) bis zu einer berechtigten Aussperrung von „Ausländern“, weil es gibt unter denen durchaus eine Menge Rüpel. Man denke nur an die Kölner Sylvesternacht. Dazwischen viele Möglichkeiten, aber ich weiß es nicht, ich weiß nur, wer sich über diese Streiterei freut. Ich mich genausowenig wie Sie. Und ich verurteile jeden Nazi-Vorwurf in dieser Angelegenheit, genauso wie den Vorwurf eines Anti-Deutschtums. Das führt zu nichts. Das ist nicht Probleme analysieren und bewerten, das ist einfach nur Streiten.

      @Vegan…
      Sie schreiben: „…mittlerweile muss man sich fragen lassen, ob man das Wort „Deutsch“ überhaupt noch benutzen darf, ohne gleich ganz weit rechts verortet zu werden“ Wer sagt denn das in diesem Thread? Ich bin viel beruflich in vielen Ländern tätig gewesen. Meine deutsche Erziehung und Erscheinung ist nicht zu leugnen und ich habe da kein Problem mit. Ich bin nicht stolz darauf, Deutscher zu sein und ich schäme mich nicht. Kann weder was für Marx, Goethe, Hitler oder Lieschen Müller. Und meine Nationalhymne lautet: „Germans have no sense of humour, ha ha ha ha haaa hahaha“ nach der bekannten Melodie.
      Ich bin für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle deutschen Paßinhaber. Was die Flüchtlinge betrifft, so hat unsere Regierung (nicht ich und wahrscheinlich auch nicht Sie) wesentlichen Anteil daran, daß sie da sind. Also soll sie auch dafür sorgen, daß die gut unterkommen. Die, die sich nicht benehmen können (Gloucester hat seine Erfahrung auch mit solchen beschrieben) kann und soll man auch wieder zurückschicken. Ich weiß, ich träume, wenn ich glaube, daß die Flüchtlinge von den Eliten und Superreichen alimentiert werden, aber genau hier muß unser Kampf ansetzen und nicht „deutsche Obdachlose gegen Flüchtlinge“ oder „Nazis“ gegen „schuldige Deutsche“. Denn die deutsche Regierung geht fast uns allen ans Geld – denken Sie an die letzte Statistik über die Verteilung des Reichtums. Wieviel des deutschen Vermögens gehört noch mal wie wenigen % der Deutschen?

      @AHIMSA
      Sie schreiben: „Frau Bonath muss jetzt wahrscheinlich erst mal bei der JUNGEN WELT nachfragen, was sie hierzu schreiben soll oder ob überhaupt.“ Das ist Bildzeitungsniveau! Moskauhörig hieß das früher! Haben Sie das nötig? Soll ich mich jetzt wundern, wer Ihre Texte diktiert? So kann man doch nicht reden, wieder nur mit Schaum vor dem Mund streiten. Lehne ich ab.

    • Das Buch heißt: „Verraten. 6 Freunde, ein Spitze, mein Land und ein Traum… und ist auch verfilmt worden unter dem Titel: „Verraten“. Inga Wolfram hat Arnold Schölzel später noch einmal irgendwo erwischt(einmal war er schon vor ihr flüchten gegangen) und ihn zur Rede gestellt. Er hat aber mit keinem Wort ein Bedauern ausgedrückt, im Gegenteil fühlte er sich nach wie vor im Recht. Er habe nur das Leben von 6 Leuten aufs Spiel gesetzt, um das Leben aller DDR-Bürger zu schützen, sinngemäß. Den genauen Wortlaut erinnere ich nicht mehr. Aber er steht mit im Buch.

    • @ hj_allemann

      Ihre Antwort spiegelt exakt wider, was ich in meinem weiter oben stehenden Post meinte, nämlich dass es enorm schwierig ist, dieses Thema ganz ohne Missverständnisse aufzudröseln. Die eine (hier Frau Bonath) echauffiert sich darüber, dass beispielsweise bei der Essener Tafel Migranten NACH deutschen Bedürftigen bedient würden, wobei sie für Letztgenannte leider nur sarkastische, ich möchte sogar sagen zynische Beschreibungen wählt, was – zumindest bei mir – automatisch dazu führt, dem zu widersprechen. Bei Frau Bonath sind (deutsche) Kritiker wahlweise „Wutbürger“ oder „Pöbel“ – das passt mir nicht, ganz und gar nicht, und es ist auch ungerecht. Natürlich gibt es unreflektiert pöbelnde Leute, aber das ist sicher nicht die Mehrheit der kritischen Menschen und ich zähle mich auch nicht dazu.

      Dass man nun automatisch in einen defensiven Modus fällt und scheinbar betonen muss, kein Nazi/Rechtsextremer/Ausländerhasser, etc. zu sein, auch wenn man auch die Rechte der eigenen Bevölkerung gewahrt sehen will, ist ebenfalls als Ergebnis jahrzehntelanger Indoktrination, Gehirnwäsche und Manipulation zu bewerten.

      Und genau das macht es so schwierig …

    • @Gloucester: die Nahrungsmittel die unsere neuen „Fachkräfte“ an der Tafel abholen, lassen sich doch gut verkaufen unter den ganzen Illegalen… da kann man doch noch ein gutes Geschäft nebenbei machen….
      @hj-alleman: die Flüchtlingswelle wurde nicht durch Krieg- unbd Handelspolitik ausgelöst, da ist tatsächlich was im argen, will das nicht abstreiten oder wegbügeln. ABER: Die Flüchtlingswelle wurde durch EINLADUNG und OFFENE GRENZEN herbeigeführt PUNKT.
      Was wäre passiert, wenn unser Staat seine Pflicht getan hätte und laut GG die Grenzen geschützt hätte?! Die Einwanderer hätten sehr schnell kapiert, dass da nix geht und die ganze Sache wäre erledigt gewesen.
      Wohlgemerkt, ich spreche hier nicht von Menschen die tatsächlich Asylberchtigt sind (ungefähr 3% derer die kommen) sondern von dem ganzen „Rest“.
      Und: ich will hier nicht die vielen hochkriminellen illegelen Kriege kleinreden oder der Handelspolitik der sch… EU!

    • Natürlich hantiert die Autorin mit Schuld herum, die Deutschen/der Westen/der Kapitalismus/also wir alle sind Schuld an dem Flüchtlingsstrom, deshalb müssen sie das nun alles genau in der Art klaglos hinnehmen. Hände falten, Goschen halten!
      Das ist doch eines ihrer Hauptnarrative. Dutzendfach geschrieben bisher und vermutlich auch künftig.
      Ihrer Ansicht nach verbietet sich hier jede Kritik. Wenn dann doch Einwände kommen, pöbelt sie „Mob“, „Wutbürger“ udn andere feinsinnige Beobachtungen.
      Damit stellt sie Kritik in die rechte Ecke, gerne gepaart mit irgendeinem Hinweis auf das 3. Reich und die Ideologie der Braunen. Meist an den Haaren herbeigeschleppt.

      Und das ist unanständig und verlogen.
      Damit instrumentalisiert sie ohne auf den Inhalt einzugehen. Kein Bedauern über deutsche Opfer. Ein Tiefpunkt stellte da ihre Geblubber zu Kandel dar. Alles reflexartig hingerotzt, ich möchte schon sagen voller Gift und Galle.

      Man kann ja fordern, dass für Migranten die Essensrationen erhöht werden oder ähnliches. Das wäre eine konstruktive Forderung, die sogar mehrheitsfähig wäre, wenn klar aufzuzeigen wäre, dass es im Augenblick nicht reicht. Wobei meine Erfahrung da eine andere war, aber das ist von Landkreis zu Landkreis anders.

      Aber so zu tun, also ob die abgehängten Deutschen sich nicht so haben sollen, ist doch eine Schäbigkeit.
      Was dem aber die Krone aufsetzt ist der Unterton: Weil u.U. „Rechte“ auch solche Forderungen stellen, muss man dagegen sein. Ohne inhaltliche Prüfung, nur immer drauf und kontra und anti.

      So viel Verbissenheit muss doch weh tun.

    • PS: und ich finde es übrigens erfrischend, dass hier bei KenFm endlich mal Leute auch zum Bevölkerungsaustausch Position beziehen!
      Dieses LinksGrüne Trallallabunterefugeeswellcomegesabbel geht mir tierisch auf den Geist. Es wird Zeit dass die Deutschen aufstehen und den Stall ausmisten.

    • @Schliemanns
      Bevölkerungsaustausch? Was soll das denn sein? Die Afghanen kommen nach D und die Deutschen gehen nach Afghanistan? Oder wie oder was? Was soll mir ein solcher Begriff denn sagen? Soll dieses WischiWaschi-Gesabbel nur auf den nächsten Unsinn vorbereiten?

      Unsinn wie: Die DEUTSCHEN sollen aufstehen? Auch Familie Quandt, Mohn, Schaeffler, Albrecht, Otto, Würth etc.? Schauen Sie doch mal genau hin. Die haben den Stall „verdreckt“. Die stehen übrigens nicht auf, die lassen aufstehen. Notfalls auch braune Horden! Diese reden dann von Umvolkung (war das mit Bevölkerungsaustausch gemeint?), Stall ausmisten etc.

      Also ich wünsche mir eher einen Aufstand der Lohnabhängigen gegen die Klasse, die Krieg gegen die Armen führt, wie Warren Buffet sagte. Da bin ich leider zur Zeit nicht so optimistisch und solche Beiträge wie Sie hier bringen, helfen nur den oben zitierten Familien. 99% der Deutschen helfen sie nicht, sie schaden nur.

    • Bevölkerungstausch ist sicher ein unpassender Begriff.

      Was aber der Politologe Mounk ganz offen anspricht ist, dass es sich um ein Experiment handelt, also etwas gemachtes von einer kleiner Gruppe von Experten, die etwas bewusst geschehen lassen und dann zusieht wie sich die Dinge so ergeben. Da kann man eine Physikerin gut für brauchen.

      Also was sich als „Flüchtlingskrise“ ereignet hat, hätte so nicht kommen müssen. Es ist ein inhumanes Experiment. An den Flüchtlingen und an der Bevölkerung in den Aufnahmeländern, dort v.a. die Unterschicht. Will man unbedingt eine neue Rechte produzieren?

      Diese Schichten prallen nun im Experiment aufeinander. Und ich lehne das ab.

      Zum einen, weil man den Migranten vor Ort helfen könnte, mit den nun aufgerufenen Beträgen in viel umfangreicherem Sinne. Die Berechnungen liegen vor, man hätte dem Libanon, der Türkei und Griechenland nur im Rahmen geltender Verträge helfen müssen, gar nichts Neues erfinden.

      Aber das Experiment multiethnische Demokratie muss ja gemacht werden!

      Zum anderen, weil die „heimische“ Bevölkerung absehbar reagieren wird, wenn man am unteren Rand (siehe Tafel) das Experiment einfach mal laufen lässt. Was wohl rauskommt im Verteilungskampf?

      Und genau deshalb war ich von Beginn an gegen diese scheinheilige Politik. Es soll den Migraten nicht geholfen werden und wir haben auch nix davon. Im Gegenteil.

      Man könnte ja Quandt enteignen, einfacher wäre es gewesen, der Regierung die Gefolgschaft in diesem Experiment zu verweigern, aber wir Trottel stellen uns noch jahrelang in der Freizeit beim Ehrenamt hin und spielen barv mit im Experiment.

      Oder wir dreschen bequem vom Schreibtisch auf diejenigen ein, die vom täglichen Krampf die Nase voll haben und das Stoppschild reinhacken. Die müssen sich dann als Mob titulieren lassen,

      Und genau da hilft u.a. auch diese Autorin hier das Experiment am Laufen zu halten. Da freuen sich die Eliten mal richtig über das Wirken diese ach so revolutionären Schreiberlinge.

      Ob wohl eine kleine Aufmerksamkeit dafür zu erwarten ist?

  10. Der Hinweis, daß Stralsund in Vorpommern liegt, kann zwar geografisch verstanden werden, hat aber einen historischen und damit politischen Hintergrund. In punkto Ausgrenzung besteht so auch ein Zusammenhang mit der Diskussion über die Tafeln. – Als gelernte Westdeutsche habe ich während meines fast 10-jährigen Wohnens in Stralsund die Befindlichkeit der dort seit langem Ansässigen mitbekommen, wenn ihre Region fälschlicherweise Mecklenburg zugeordnet wird. Ab 1952 war die Bezeichnung Vorpommern verboten. – Als Zeichen meiner Wertschätzung für die in der DDR sozialisierten Menschen war mir die Richtigstellung deswegen wichtig.

  11. Mich verwundern wiedermal diese vielen abwertenden und hingerotzten Verben, Adjektive und Substantive.

    Man möge mir das Wort hingerotzt verzeihen

    Mal etwas anders Frau Bonath,

    Ihre Kommentare kommen mir immer vor wie ein explodiertes Pflaumenmusglas

    Es klebt überall

    Aber Essen kann man es nicht mehr

    Und sauber machen muss man auch noch

    Fast am Schluss erwähnen Sie McKinsey und lassen die Leser im Regen stehen

    Was soll das?

    Klären Sie auf oder lassen Sie es sein

    Hier ein Link von 2013 – dieses Thema ist nämlich nicht neu

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=18264

    Sie benutzen die Leser von KenFM

    Das gefällt mir zunehmend überhaupt nicht.

    Claudia Volke aus Dresden

  12. ist doch klar gewesen, dass aus dem „wir schaffen das“, eine Auslagerung/konkurrenz auf die ärmsten in der Gesellschaft und den kostenlosen freiwilligen „arbeitsbienen“ stattfindet. in den USA ist es auch nichts neues, dass „altruistische“ privatorganisationen/Stiftungen nach ihrem „Gutdünken“ menschen „helfen“. scheinbar ist das wohl mit den trickle down Effekt gemeint!?

  13. Es scheint ja fast keinen Grund mehr zu geben, nicht gegenseitig aufeinander ein zu schlagen. Der Beitrag von Frau Bonath erweckt – etwas unterschwellig – den Eindruck, als seien die Tafeln irgendwie mitschuldig an den Verhältnissen, dass es Menschen gibt, die auf kostenlose Essensabgabe angewiesen sind. Sie geht sogar noch etwas weiter, indem sie die Tafeln als Verwalter der Bedürftigkeit sieht. Natürlich sollte sich die Allgemeinheit kümmern (können?) um diejenigen, die nichts oder zu wenig haben. Nur tut sie das eben nicht und sie würde es auch dann nicht tun, wenn es keine Tafeln gäbe. Ich denke auch, dass man es denjenigen, die etwas tun, überlassen muß, wie sie es tun. Wie anders soll man denn etwas tun wollen?

    • Dies ist eine Spielwiese für unreife Gemüter, die einfach immer mal wieder gemeinsam ablästern wollen. Sonst nichts.

    • Die Tafeln sind das sog. Feigenblatt.

      Die Allgemeinheit ist dumm, bräsig, selbstsüchtig, jammernd, jämmerlich, verlogen, rachsüchtig, neidisch, mißgünstig, herablassend, mitleidslos, selbstbeweihräuchernd, hartherzig, gierig, intolerant, ungebildet.

    • Frau Bonath bedient sich einer unangenehm hetzerischen Sprache. Das stößt viele ab, aber zieht anscheinend auch immer noch viele an. Wenn über die selben Zustände sachlicher berichtet würde, könnte man ernsthaft darüber diskutieren. So nicht. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob das so stimmt, wie sie es schreibt. Das Hetzen scheint bei gewissen Linken in Mode zu sein.

    • Ich sehe hier keine Hetze.
      An welcher Stelle ist im Artikel Hetze?
      Auf welcher Seite stehen Sie?
      Auf der Seite der Armen?
      Es ist mir schon klar, dass Sie Frau Bonath nicht mögen.
      Ich finde es aber wichtig, dass man die Finger in die Wunde legt.
      Die Zustände sind doch richtig dargestellt? Oder wo stimmt was nicht?
      Was daran ist unsachlich?
      Ich vermute, Sie suchen einen Grund , einen leisen Zweifel am Wahrheitsgehalt dieses Artikels.
      Ihnen steht es offen, alles zu überprüfen und dann ernsthaft und sachlich zu antworten oder auch nicht.
      Jemanden der Hetze zu bezichtigen und das nicht zu belegen, ist schäbig.

    • Das ich mal wieder, wie immer, nichts verstehe – ist eh klar.
      Das haben Sie mir schon unter mindestens vier verschiedenen Namen mitgeteilt.
      Warum schreiben Sie so etwas? Um sich selber zu erhöhen?
      Ist nur Ihre Stoßrichtung und ihr Niveau ist der Maßstab allen Schreibens?
      Nun werden Sie doch mal konkret, wo hier gehetzt worden ist – und verstecken sie sich nicht hinter Ihrer Abneigung zur Jungen Welt. Und auch, ob Frau Bonath als Porzellanmalerin glücklicher wäre, ist Spekulation und hat mit ihrem Artikel nichts zu tun.
      Sie schrieben von Hetze und bleiben die Begründung schuldig. Werden Sie mal konkret!
      Sie schrieben, an anderer Stelle, sogar vom umgekehrten Rassismus. Das ist, mit Verlaub, Blödsinn!

    • Ich freu mich jedenfalls, dass ich hier immer wieder auch Kommentare lesen kann, die mir wie aus eigenem Herzen sprechen. Dafür muss man sich halt auch ab und zu von anderen auch mal mit Gift bespritzen lassen.

    • schwarz-weiß sagte: „…Das haben Sie mir schon unter 4 verschiedenen Accounts mitgeteilt“.
      Na und? Meine Stimmung hat sich halt entsprechend verändert. Wenn man nicht mehrere Accounts gleichzeitig betreibt ist das doch o.k., wenn man seinen Namen dann wechselt. Und dass ich es dann wieder war, erkannte man sofort, haben mir andere User hier geschrieben. Ich bin eben trotz meiner bald 71 Jahre noch in geistiger Entwicklung. 🙂

  14. Apropos Sozialschmarotzer, dieses ist ein klassisches Bsp. aus dem Bereich Begriffsverdrehungen (Abt. psychologische Kriegsführung) oder „der Dieb ruft, haltet den Dieb.“

    Dazu Herr Schramm, als er sich über die Verdummbeutelung echauffierte, Kanzlerin Merkel sei die mächtigste Frau der Welt:

    „Die mächtigsten beiden Frauen in diesem Land sind Liz Mohn und Friede Springer. Bertelsmann und Bild-Konzern. Die Bild-Zeitung, die den Analphabetismus bereits im Namen und in die Lande trägt. Bertelsmann und Bild, die lautstarken Herolde eines maroden Systems, das weltweit an den Fäden der Geldverleiher zappelt.

    Eine Handbewegung von Friede Springer genügt und die Lohnschreiber werden die Kanzlerin endgültig vom Thron holen und werfen sie ihrer eigenen Partei zum Fraß vor.

    Vielleicht erleben wir es schon demnächst. Die wahrhaft Mächtigen sind gewiss, daß sie die Gunst des Volkes schon verloren haben. Das macht die Kanzlerin so wertvoll, denn solange sie die Gunst des Volkes hat, solange wird sie gebraucht. Aber nur solange sie die Gunst der Macht hat, wird sie es tun können.

    Eine Symbiose nennt man das in der Biologie. Aber wenn es zu Lasten des Wirtstiers geht nennt man es eine parasitäre Symbiose.
    Und das Wirtstier, das sind bedauerlicherweise wir.“

    Prix Pantheon 2010 – Georg Schramm Teil 1/2
    https://www.youtube.com/watch?v=c1WIJQOaMsI
    Prix Pantheon 2010 – Georg Schramm Teil 2/2
    https://www.youtube.com/watch?v=MVRauiWsfB0

    Hier wird das System des leistungslosen Maximaleinkommens etwas exakter beschrieben:

    Hintergrund: Die Illusion der freien Märkte
    Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält.
    Exklusivabdruck aus „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“
    von Fabian Scheidler

    Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war. Die frühneuzeitlichen Staaten gewährten Händlern und Bankiers wie den Fuggern Monopolrechte als Gegenleistungen für Kredite, mit denen die Landesherren Söldner und Rüstungsgüter bezahlten. Nur durch diese Kredite konnten die sich neu formierenden Territorialstaaten ihre Macht aufbauen. Und nur durch die Monopole konnten die Händler und Bankiers die enorme Konzentration von Kapital in ihren Händen erreichen, ohne die der Kapitalismus undenkbar wäre. Die ersten Aktiengesellschaften des 17. Jahrhunderts waren Schöpfungen von Staaten und wurden von ihnen mit Charterbriefen, Monopolrechten und sogar militärischen Mitteln ausgestattet. Bis heute sichern Staaten für private Unternehmen weltweit Handelswege und setzen Eigentumsrechte durch – oft gegen den massiven Widerstand lokaler Bevölkerungen, wenn es etwa darum geht, neue Kupferminen oder Tagebaue zu erschließen, Pipelines zu bauen oder Kleinbauern für Palmölplantagen zu vertreiben. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich darüber hinaus einige weitere Methoden entwickelt, mit denen Staaten die Maschinerie der endlosen Geldverwertung in Gang halten. Drei Strategien sind dabei von besonderer Bedeutung: Subventionen, leistungslose Einkommen aus Eigentumsrechten und Aneignung durch Schulden. Diese Dreifaltigkeit der Tributökonomie wird immer wichtiger, je instabiler die Weltwirtschaft wird. Denn sie beschert dauerhafte Geldflüsse auch dann, wenn sich am Markt kaum noch Profite durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen erzielen lassen.

    (…)
    Rente statt Profit

    Das Subventionswesen für Konzerne, für ihre Shareholder und Manager, ist Teil einer größeren Struktur, die man bisweilen als »Sozialismus für Reiche« oder »Neofeudalismus« bezeichnet hat. Den oberen Schichten ist es gelungen, sich ein »bedingungsloses Maximaleinkommen« zu sichern, das von ihren Leistungen und Verfehlungen weitgehend entkoppelt ist. Nicht Markterfolge erhalten und vermehren die großen Vermögen und Einkommen, sondern Strategien der Privilegiensicherung, insbesondere durch Einflussnahme auf den Staat. Die staatliche Gabenökonomie für Superreiche verbindet sich mit dynastischen Strukturen, in denen Macht und Reichtum wie einst beim Adel durch die Geburt vererbt werden.

    http://www.free21.org/die-illusion-der-freien-maerkte/

    • „Unter Bourgeoisie wird die Klasse der modernen Kapitalisten verstanden, die Besitzer der gesellschaftlichen Produktionsmittel sind und Lohnarbeit ausnutzen. Unter Proletariat die Klasse der modernen Lohnarbeiter, die, da sie keine eigenen Produktionsmittel besitzen, darauf angewiesen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen, um leben zu können.“ ([Anmerkung von Engels zur englischen Ausgabe des Kommunistischen Manifests von 1888)

    • Moin, Gloucester, unter der Bourgeoisie (Buergertum) versteht man die KLasse der Besitzenden (Besitz an Produktionsmitteln wie Land, Kapital Maschinen) im Gegensatz, zu den Nichtbesitzenden (an Produktionsmitteln) als da wären die Lohnarbeiter. Gut nachzulesen bei Marx im kommunistischen Manifest ( gruendlicher auch im Kapital).

  15. „Was du dem geringsten meiner Brüder antust, das tust du mir an.“ Zitat, Jesus von Nazareth, einer der ersten Kommunisten der abendländischen Geschichte, vermutlich auch der eigentliche Grund für seine Kreuzigung.
    Ja, mit seinen Mitmenschen zu teilen, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten, scheint sehr gefährlich zu sein. Zumindest für die Herrschenden.

    • Moin, Frank Purder, dass mit dem Kommunisten kann man vielleicht so stehen lassen, wenn man an die APG denkt, die von Gepflogenheiten seiner Gemeinde berichtet, die wir heute wohl kommunistisch nennen wuerden.
      Der Grund fuer seine Kreuzigung muss aber woanders gesucht werden, weil das Kreuzigungs“recht“ oblag den Römern, die es in schweren Fällen z.B. Aufruhr oder Umsturzversuch ausfuehrten. Der Grund ist auch ueberliefert: INRI (die Kreuzesinschrift, mit der der Anklagepunkt eines jeden Todeskandidaten schriftlich festgehalten wurde).
      Jesus der Nazaräer König der Juden.
      Er hatte sich also gegen die römische Herrschaft gestellt, die keinen juedischen König mehr erlaubte.

    • Machen sie sich mal keinen Kopf, fünf Sekunden Google-Recherche (Lawrence Edward Page), unter Zuhilefenahme der Begrffe McKinsey und Tafeln fördern die gewünschten Ergebnisse zutage.

  16. Eine knackige Tagesdosis von Frau Bohnath und als erster Kommentar gleich ein geografischer Hinweis. Stralsund liegt nicht in Mecklenburg.
    Hier zeigt sich mal gleich, wie beschissen die Wahrnehmung mittlerweile in Deutschland geworden ist. Da treibt es die Menschen anscheinend an die Tastatur, um Spitzfindigkeiten in die Welt zu posaunen.
    Wie borniert ist unsere Gesellschaft, dass sie das Elend mit solchen Kommentierungen bedenkt.
    Ein Gespür für Dringlichkeiten scheint nicht mehr so vielen Menschen bewusst zu sein. Statt dessen Folklore und Mundartpflege.
    Sinnlos, sich überhaupt noch verständlich machen zu wollen.
    Die Deppen sind einfach in der Überzahl.

    Die wüste Beschimpfung wird bestimmt gleich folgen.

  17. Ja, es wurde sehr vieles auf den Punkt gebracht. Doch was soll dieser Kommentar über den Mob? Sind das nicht sowieso Inszenierungen, meist von der Presse selbst herbeigebracht?! Ich halte es für problematisch, in einem/er meinungsbildendem Magazin, Kolumne, … mit solchen typischen Hetzvokabeln zu jonglieren. Nun, vllt sehe ich das ja nur ganz alleine so.

  18. Sehr gut! Deutlich! Treffend!
    Niemand, außer Fr. Bonath, bringt es so schön auf den Punkt und legt den Finger in die Wunde, die viele nicht sehen wollen. Nur wenn man die Dinge so krass beim Namen nennt, wird vielleicht dem ein oder anderen ein bisschen was klar.

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