Tagesdosis 26.7.2019 – Sommerhitze kein Grund zur Klima-Panik

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

CO2, Co2, Co2, Wir sind auf dem Weg in den Untergang, nicht erst Übermorgen, sondern jetzt. Wir stehen am Rande des Abgrunds. Die Panik greift um sich. Wir alle müssen Handeln, sofort, um das Klima zu retten. Niemand darf abseits stehen. Verwerfliche Individuen, die sich nicht beteiligen, sind eine akute Gefahr für die Allgemeinheit. Sie müssen an den Pranger gestellt und gesellschaftlich geächtet werden. Sie dürfen keine Artikel mehr schreiben oder Reden halten. Für die Rettung der Welt müssen sie medial neutralisiert werden.

Wie im tiefsten Mittelalter, als griechische Lehrbücher über Mathematik und Physik unter dem Gejohle der Gläubigen als Hexenwerk verbrannt wurden, werden auch heute andere Meinungen über die möglichen Ursachen des Klimawandels nicht mehr toleriert. Damals wurden Gottesleugner von der kirchlichen Inquisition bei lebendigem Leib verbrannt, heute unternehmen die fanatisierten Anhänger der politisch zunehmend mächtigen Anti- CO2-Sekte mit Hilfe geneigter Medien, Politiker und wirtschaftlicher Profiteure alles, um Klimaleugner (wie sich die Sprache gleicht) beruflich und gesellschaftlich zu ächten.

In der Tat haben wir es hier mit einer neuen Religion zu tun. Das Glaubensbekenntnis „CO2, CO2, CO2 ist die alleinige, die größte Todsünde“, wird von den jugendlichen Jüngern und Schwestern der neuen Kind-Göttin Greta jeden Freitag vor allem auf den Straßen Deutschlands mit großer Inbrunst in die Welt posaunt. Ein – vielleicht etwas übereifriger – Bischof hat Greta sogar als neue Heilsbringerin mit Jesus vergleichen (1).

Selbst höchste Würdenträger aus Politik und Gesellschaft, unser Bundespräsident mit eingeschlossen, sind schon zu Greta gepilgert für ein Publikumswirksames, gemeinsames Foto und um sie natürlich um Rat beim CO2-Problem zur Rettung unseres Planeten zu bitten. Guten Rat gibt das gesalbte Kind denn auch gerne. Wenn sie nicht gerade mehr Atomstrom aus CO2 freien Atomkraftwerken fordert besticht die Kind-Göttin in ihrer unendlichen Weisheit mit tiefsinnigen Worten wie „Alles ist möglich“. Das trifft in der Tat auf den Wahnsinn und Aberwitz zu, der heutzutage in unserem Land von einer wachsenden Zahl von Menschen für normal, bzw. für gute Politik gehalten wird.

Auch das Argumentationsmuster der neuen anti-CO2-Sekte gleicht dem der christlichen Religion mit seiner Eschatologie, der Lehre von den letzten Dingen, von der Endzeit, vom Abgrund der Hölle und den Verheißungen des Paradieses. Bei der neuen Sekte heißt der Teufel CO2. Jeder der sich mit diesem Teufel einlässt, trägt dazu bei, dass unser Globus schon bald, sehr bald in der Höllenglut der Sonne zu Asche zerfällt. Daher basteln schon jetzt Mitglieder und Sympathisanten der CO2-Sekte an neuen Gesellschaftsmodellen, wie man z.B. mit einem von der Gestapo entlehnten System von Blockwärtern die ungläubigen Klima-Ketzer identifizieren und öffentlich ächten kann.

Aber die anti-CO2 Sekte wäre nicht so erfolgreich, wenn die Klima-Fanatiker nicht von einflussreichen Kreisen mit Spenden und medialem und politischem Wohlwollen begleitet würden. Denn kaum einem der jungen „Klima-Aktivisten“ dürfte bewusst sein, dass sich hinter dem CO2-Wahn ein gigantisches Geschäft für bestimmte Wirtschaftsbranchen und Finanzkreise versteckt.

Wer erinnert sich eigentlich noch daran, dass die großen Konzerne, die über Jahrzehnte die schärfsten Gegner des Umweltschutzes waren, vor über zehn Jahren plötzlich zu lautstarken Verfechtern der CO2-Reduktion geworden sind. Woher kam der Gesinnungswandel? Hatten die Profithaie und Dividendenjäger der großen Aktiengesellschaften plötzlich ihre soziale Verantwortung entdeckt? Wohl kaum! Oder haben staatliche Hilfs- und Fördermaßnahmen, verbunden mit Steuervergünstigungen den CO2-Umweltschutz zu einem profitablen Geschäft gemacht, das natürlich – wie könnte es auch anders sein – wegen staatlicher Mindereinnahmen auf Kosten der Allgemeinheit ging.

Es geht nicht um Hunderte von Milliarden Euro sondern um Billionen, die in den Industrieländern im Laufe des vergangenen Jahrzehnts über staatlich verordnete Umweltmaßnahmen von den Steuerzahlern in die Taschen der großen Konzerne und anderer Profiteure der Klima-Hysterie geflossen sind.

Man denke da nur an den gigantischen Beschiss mit dem Handel von Verschmutzungsrechten. Zu diesem Schwindel gehört auch die neue CO2-Steuer, die jetzt während der heißen Sommertage noch schnell durchs Parlament gepeitscht werden soll, bevor im Oktober in Berlin womöglich schon der erste Schnee fällt und einige Abgeordnete vom Klima-Wahn abfallen.

Natürlich ist von den Billionen auch wieder etwas Geld zurückgeflossen, an willige Forschungsinstitute und NGOs, sowie an Medienschaffende und andere Meinungsmultiplikatoren. Für CO2 Studien zur Unterstützung der Treibhaustheorie war es kein Problem, Forschungsgelder zu bekommen. Studien über andere möglichen Gründe des Klimawandels, z.B. die Veränderung des Magnetfeldes der Erde, oder auch der Sonne mit entsprechend höheren Sonnenaktivitäten oder die Einflüsse langfristiger, geologischer Zyklen waren und sind dagegen bis heute nicht angesagt. So kam es, dass sich heute Klima-Aktivisten auf Studien von Tausenden von Akademikern berufen können, die alle zum selben, politisch gewünschten und vorfinanzierten Ziel gekommen sind.

Die ganze CO2-Hysterie basiert auf einem Computer-Modell, mit vielen Annahmen, von denen der Großteil bis heute nicht bewiesen ist, bzw. bei denen es sich oft nur um Vermutungen handelt. Der Hauptpfeiler des aktuellen Klima Modells beruht auf der sogenannten AGW Theory (Anthropogenic Global Warming), also der Theorie des Treibhauseffekts. Dieser Effekt entsteht angeblich hauptsächlich als Resultat der Zufuhr von Kohlendioxid (CO2) in die Erdatmosphäre.

Die Theorie des Treibhauseffekts steht schon allein deshalb auf wackligen Füssen, weil sie alle anderen Effekte als mögliche Gründe für den Klimawandel nach dem Prinzip des „ceteris paribus“ weitgehend ausblendet. Und noch viel wackliger wird das kuriose Treibhauskonstrukt, wenn behauptet wird, dass der vom Menschen produzierte Anteil am CO2 Gehalt der Erdatmosphäre der Hauptschuldige für den Klimawandel ist.

Wer nachfragt und recherchiert, dem wird schnell klar, dass es keine physikalischen Beweise für die Theorie gibt, dass sich die Erde aufgrund menschlich verursachter Erhöhungen der Treibhausgase, hauptsächlich Kohlendioxid (CO2), erwärmt. Es gibt nur Klimamodelle, die diese Theorie beweisen sollen! Man recheriert also nicht ergebnisoffen in alle Richtungen, sondern versucht gezielt eine sehr schwammige Theorie zu beweisen. Diese Klimamodelle weisen viele Ungenauigkeiten auf, die die Ergebnisse der Modellrechnungen ungültig machen. Beispielsweise gibt es keine physischen Beweise dafür, dass CO2 überhaupt globale Erwärmung verursacht, sodass das einzige Argument für CO2 als Ursache für die Erwärmung ausschließlich in der Computermodellierung liegt.

Aber auch mit seinem vernünftigen Menschenverstand kann der Laie das Problem ergründen. In seinem „Aufruf zur Besonnenheit: Keine CO2-Steuer“ (2) hat der in Trier lebende Publizist und investigative Journalist Rüdiger Rauls das CO2-Problem in einleuchtenden Zahlen und Verhältnissen wiedergegeben, was jedem Klima-Hysteriker den Wind aus den Segeln nehmen sollte, falls er noch nicht vollkommen von seiner Pseudo-Religion besessen ist.

Nachfolgend ein längeres Zitat aus dem Rauls-Aufruf:

„Aus der Panik, die verbreitet wird, könnte man schließen, dass CO2 einen gewaltigen Anteil an unserer Atemluft ausmacht. In Wirklichkeit beträgt er aber nur 0,04%. Wussten SIE das? Das wissen viele der Klima-Aktivisten selbst nicht, wenn sie darauf angesprochen werden.

Die wenigen, die es wissen, verweisen dann auf den Anstieg der CO2-Emissionen seit dem Beginn der Industrialisierung. Sie schließen daraus, dass dieser Anstieg nur menschengemacht sein könne. (Das soll hier nicht bestritten werden, wenn es denn auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht statt auf Annahmen und Vermutungen.)

Innerhalb von ca. 150 Jahren stieg demnach der CO2-Anteil der Luft von 0,03% auf heute 0,04%. Das sind 33% in 150 Jahren. Das halten Klima-Aktivisten für viel und sehen darin eine Bedrohung. Frage an SIE: „Würden Sie einen Lohnanstieg von 33% in 150 Jahren auch für „viel“ halten?“

Sie sehen: „Viel“ ist ein sehr dehnbarer Begriff und nicht zu trennen von der Sichtweise des Betrachters und seinen Interessen. Denn bei einer Veränderung von 0,03% auf 0,04% innerhalb von 150 Jahren könnte man genauso gut von konstanten Werten sprechen, zumal wenn man bedenkt, dass Temperaturen und die Zusammensetzung der Atmosphäre immer Schwankungen unterlegen haben.

Hinzu kommt, dass ja auch die Natur selbst CO2 produziert durch die Photosynthese der Pflanzen. Es wird nicht nur von ihnen produziert sondern andererseits auch von ihnen aufgenommen. Dieser Vorgang wird in Treibhäusern genutzt. Durch die Zufuhr von CO2 wird die Photosynthese und damit das Wachstum der Pflanzen gefördert. Pflanzen brauchen zu ihrem Wachstum CO2. Sie verbrauchen es und regulieren damit auch seinen Anteil in der Luft. Das müssten eigentlich auch die Klima-Aktivisten wissen, wenn sie im Biologie-Unterricht aufgepasst haben.

Die wenigen, die diese Fakten kennen, verweisen dann aber auf das sogenannte menschengemachte CO2. Was schätzen SIE, wie hoch der Anteil des Menschen an der CO2-Produktion ist? Die Natur selbst produziert 96%, der Mensch nur 4%. Damit beträgt der Anteil des menschengemachten CO2 der Luft 4% von 0,04%. Das sind 0,0016%. Der Anteil Deutschlands daran liegt dann noch einmal bei 3,1%, also etwa 0,0005%. Und dafür sollen wir mit einer CO2-Steuer belastet werden? (Alle hier verwendeten Zahlen sind öffentlich zugänglich, und bezüglich ihrer Richtigkeit bestehen in der Wissenschaft keine Differenzen – anders als beispielsweise in Fragen des Klimawandels.)“

Wenn die Tatsachen also so sind, wieso setzt sich dann nicht eine besonnenere Haltung gegenüber dem CO2-Problem und dem gesamten Thema Klimawandel durch?

Erstens kennen viele Menschen diese Zahlen nicht, weil die Diskussion um das Klima nicht bestimmt ist von Sachlichkeit, sondern von Stimmungsmache und Empörung. Dadurch wird ein Klima der Bevormundung und des Vorwurfs in der Gesellschaft geschaffen. Die Menschen bezichtigen sich gegenseitig eines klimaschädlichen Konsumverhaltens. Jeder versucht, dem anderen Vorschriften zu machen“.

Soweit der Auszug aus dem empfehlenswerten „Aufruf zur Besonnenheit“ von Rüdiger Rauls, der unter Klima-der-Vernunft@web.de kontaktiert werden kann.

Quelle:

  1. https://www.evangelisch.de/inhalte/155887/13-04-2019/bischof-koch-vergleicht-greta-mit-jesus
  2. https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2019/07/23/aufruf-zur-besonnenheit-keine-co2-steuer/

Bildhinweis:  Chayathorn Lertpanyaro/ Shutterstock

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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171 Kommentare zu: “Tagesdosis 26.7.2019 – Sommerhitze kein Grund zur Klima-Panik

  1. @Petra un zum Folgenden von ihr:
    „.. So teilen sich Menschen und Natur die freigewordene Kompetenz Gottes, in die schöpferische Allmacht…“ (Zitatende)

    1.Ich nehme mal an, dass Sie „Kompetenz Gottes“ hier nur im „metaphorischen“ Sinn meinen
    .
    2. Aus der zunehmend besseren Kenntnis von Naturgesetzlichkeiten ergibt sich noch lange keine „Schöpferische Allmacht“.
    Vermutlich noch „sehr lange“ nicht. Wenn überhaupt jemals . Aber das sind (zumindest zur Zeit noch) metaphysische Spekulationen.

    3.
    Ein Tipp für Petra: Kondensieren Sie ihre Ausführungen auf die Hälfte der bisherigen Länge (ohne viel an Inhalt einzubüßen) und ich lese sie mit noch mehr Vergnügen. (-:

  2. Es sind schon soviele Kommentare gekommen. Aber ich möchte auf zwei Dinge hinweisen: Ernst Ulrich von Weizsäcker sagte jüngst auf seinem 80. Geburtstag, dass er ein Gretaanhänger sei. Er hielt eine fundamentalen Vortrag, was wir tun müssen, um von einem Jahrhundert der Ökonomie, das uns vorangebracht hat, aber jetzt ins Verderben führt, zu einem Jahrhundert der Ökologie zu kommen, was uns alle in Würde alt werden lassen könnte: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=7805 . Und ein zweiter aktueller Vortrag von nur 15 Minuten, der uns sagt, dass wir das „Narrativ“ ändern müssen von dem Neoliberalismus zu einer kooerativen Menschheitsfamilie: https://www.ted.com/talks/george_monbiot_the_new_political_story_that_could_change_everything?utm_source=newsletter_weekly_2019-07-26&utm_campaign=newsletter_weekly&utm_medium=email&utm_content=talk_of_the_week_image

    • „Es sind schon soviele Kommentare gekommen.“

      Von denen Sie offensichtlich noch keinen gelesen haben. Sollten Sie evtl. mal tun, dann würde Ihnen vielleicht aufgehen, dass der Herr von Weizsäcker mit dem Alter womöglich einen Hauch senil geworden ist. Denn wie Sie hier von Monbiots Idee, dass wir den Neoliberalismus hinter uns lassen und zu einer kooperativen Menschheitsfamilie werden sollten die geistige Brücke zum Greta-Fantum von Weizsäcker schlagen, ohne zu Stolpern ist mir ein Rätsel, denn Greta entpuppt sich zunehmend als ein von den Eliten installierter Spaltpilz, der eine tendeziell halb- bis nicht-gebildete Jugend gegen die Elterngeneration aufhetzt, ganz nach dem Vorbild von Maos roter Kulturrevolution mit dem damaligen Ergebnis von Millionen von Toten, soll hier wohl gerade eine grüne Kulturrevolution angezettelt werden. Hier mal als Empfehlung ein kleiner Blick über den Tellerrand für Sie:
      https://www.youtube.com/watch?v=_G9GQvwsfT4

  3. Die weltweite Einsicht darüber das Geburtenkontrolle dringend notwendig ist wäre m.E. äußerst begrüßenswert.

    https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.523833.de

    Hier sieht man schnell welche Energieträger wir nutzen dürfen und welche nicht.

    Der Netzausbau wird m.E. im Interesse der großen Energiekonzerne in die Länge gezogen und damit die Energiewende ganz gezielt verschleppt um Profite zu erhalten.

    Was soll es bringen wenn das heizen durch die CO² Steuer noch teurer wird ?

    Sollen wir frieren während der Kohleausstieg ganz offiziell bis 2038 hinausgezögert wurde?

    Als ob man mit der CO²-steuer weniger heizen müsste, sparsam mit dem Gas sind viele von uns eh schon.

    • „Die weltweite Einsicht darüber das Geburtenkontrolle dringend notwendig ist wäre m.E. äußerst begrüßenswert.“

      Klar, das LEBEN AN SICH ist die allergrößte aller Umweltsünden überhaupt!
      Meinen Sie das wirklich ernst, was Sie da schreiben?!
      Ich denke eher Gandhi hatte Recht als er meinte: Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier!

      Zum ganzen Themenkomplex Überbevölkerungs-Hysterie und Programm der Eugeniker zur Bevölkerungsreduktion empfehle ich, sich mit dem Pseudowissenschaftler Paul Ehrlich und seinem Wettstreit mit Julian Simon auseinanderzusetzen!
      Das beste Video, das ich dazu kenne ist leider nur auf Englisch:
      https://www.youtube.com/watch?v=ZS6EGoTuWNY

  4. Herr Rupp zeigt mir einmal mehr, daß meine Vermutung, diese ganze Klimahysterie ist doch nur ein weiteres Mittel zur Profitmaximierung, ein Mittel um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, richtig ist.Es geht weder „dem Klimakabinett“ noch „Greta“ um das Klima an sich, sondern nur darum mit Schaumschlägerei Geld zu machen und von den wirklich existentiellen Bedrohungen für diese Erde abzulenken.
    Die größte und gefährlichste Bedrohung, die bei den Klimaschützern nicht oder nur am Rande auftaucht ist Krieg und Aufrüstung. Wer das nicht erkennt und entsprechend handelt , der hat es nicht begriffen. die zweitwichtigste , hängt natürlich mit der ersteren zusammen ist die ungebremste Drang nach Profit und noch mehr Profit zu Lasten von allem, was das Leben auf der Welt möglich macht. Also vom Plastikmüll bis hin zum Abholzen der Urwälder passiert doch alles nur, weil jemand davon profitiert, jemand damit Geld macht. Also gehört die sofortige Umkehr vom Eigennutz zum Gemeinnutz zur 2.großen Forderung , nach der Forderung für Frieden und Abrüstung… aber was sagen den Gretel, Merkel, der Pabst und andere Heilsbringer dazu ??? Und was sind deren Taten ? Merkel will für 25 mrd. mit Macron zusammen ein neues Kriegsflugzeug bauen. Ein Vierte würde reichen , um Europas Küsten von Plastikflaschen/Tüten u.a. Unrat zu reinigen und vieles andere mehr !

  5. Herr Rupp zeigt mir einmal mehr, daß meine Vermutung, diese ganze Klimahysterie ist doch nur ein weiteres Mittel zur Profitmaximierung, ein Mittel um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, richtig ist.Es geht weder „dem Klimakabinett“ noch „Greta“ um das Klima an sich, sondern nur darum mit Schaumschlägerei Geld zu machen und von den wirklich existentiellen Bedrohungen für diese Erde abzulenken.
    Die größte und gefährlichste Bedrohung, die bei den Klimaschützern nicht oder nur am Rande auftaucht ist Krieg und Aufrüstung. Wer das nicht erkennt und entsprechend handelt , der hat es nicht begriffen. die zweitwichtigste , hängt natürlich mit der ersteren zusammen ist die ungebremste Drang nach Profit und noch mehr Profit zu Lasten von allem, was das Leben auf der Welt möglich macht. Also vom Plastikmüll bis hiun zum Abholzen der Urwälder passiert doch alles nur, weil jemand davon profitiert, jemand da Geld macht. Also gehört die sofortige Umkehr vom Eigennutz zum Gemeinnutz zur 2.großen Forderung , nach der Forderung für Frieden und Abrüstung… was sagen den Gretel, Merkel, der Pabst und andere Heilsbringer dazu ???

  6. Das für mich Traurige an der Diskussion des Beitrags besteht darin, dass die Phänomene und Probleme ausschließlich im Begriffs- und Bezugsrahmen der Form von Ungesellschaftlichkeit diskutiert werden, die diese Situation hervorgebracht hat.

    Der von den Diskutanten strikt eingehaltene Rahmen ist:
    Die Natur ist vernunftmäßig in ihren Gesetzen und die Menschen erkennen diese Vernunft, indem sie sich ihr unterwerfen und in dieser Unterwerfung und durch sie vernünftig sind und handeln. So teilen sich Menschen und Natur die freigewordene Kompetenz Gottes, in die schöpferische Allmacht.

    Was zunächst noch recht einsichtig erscheint, als vernunftmäßige und vernünftige Beschränkung von Tätigkeiten, gerät aber unter der Hand zur ungebändigten Hybris, zu einer multipotenten Aufplusterung. Da die Leute der bürgerlichen Formation sich ohne! Verantwortung sehen, anders gesagt, als verantwortlich bloß für die korrekte Benutzung, Verwendung und Durchsetzung der Naturgesetze, der Ordnung von Vernunft und Natur, wie sie sich aus den Wissenschaften und Philosophien ergibt, kann ihr Streben nur danach ausgerichtet sein, nichts anderes als Natur hervorzubringen, nichts anderes, als was die Natur selbst geschaffen hätte. Daraus erklären sich auch so sonderbare Anstrengungen wie die Herstellung von künstlicher Intelligenz oder künstlichem Leben. Längst sind die Unterfangen der Wissenschaft über das Erkennen und Begreifen der Natur durch Experiment hinausgegangen, das Modellieren hat das Experiment abgelöst und tendiert nun zur Reduplikation. Daneben läuft das gesellschaftliche Getriebe aber weiter und die Krisen oder Schädigungen sind nicht weiter als bloß neuer Forschungsgegenstand. Die Logik ist die, dass nicht Schicksal oder Fügung, schlicht redundantes Pech an Katastrophe oder schlimmem Ereignis schuld wäre, sondern menschlicher unbedachter Eingriff und zu geringe Einsicht in und Unterwerfung unter die Gesetze der Natur. Vernunft kann dabei nur gedacht werden als eben diese beschleunigte Anhäufung und Vervollkommnung von Einsicht und nicht etwa als Innehalten und Reflektieren menschlicher Tätigkeit. Die ist ja ohnehin nur ein Sonderfall der Natur, menschliche Geschichte ein Sonderfall der Naturgeschichte und den darin herrschenden Naturgesetzen unterworfen. Ökonomische Krisen werden nicht auf ein gesellschaftliches Handeln zurückgeführt, das die Produktion von Lebensmitteln vom Verzehr der Lebensmittel entkoppelt hat, das produziert, ohne dass die Produkte einem Verbrauch zugeführt würden; dieses Produzieren um des Produzierens willen wird dem Prozessieren der Natur abgeschaut und mit ihm gerechtfertigt.

    Wenn wir nun uns Gedanken machen über die Nachfolge der untergegangenen Welt, dann müssen wir dies jenseits von schöpferischer Natur und tätiger Menschheit tun. Das bedeutet, dass wir uns jenseits der Konstruktionen der bürgerlichen Welt des Modernen Ensembles aufhalten, wenigstens für die Momente, die das Hamsterrad uns dafür übrig lässt:
    Die schöpferische Natur als Konstruktion, als notwendige Konstruktion zu sehen, ist nicht so problematisch, Metaphysik und Religion bieten die entsprechenden, vielleicht auch belächelten, aber durchaus honorigen Alternativen zwar nicht für uns, aber für alle, die mit der Schöpfungskraft der Natur, der Selbstorganistaion der Materie ihre liebe Not haben. Schwieriger schon wird es mit der tätigen Menschheit. Hierin die bürgerliche Ideologie zu finden, die Legitimationen unserer Epoche und die Rechtfertigungen für unsere Existenz zu entdecken, ist nicht ganz selbstverständlich. Ist denn der Mensch nicht tätig, zeigt nicht die ganze Geschichte, dass das Tätigsein der Menschheit den Fortschritt und die Entwicklung hervorgebracht haben, deren wir uns heute erfreuen? Wo wären wir heute, wenn die Menschheit nicht tätig gewesen wäre? So schallt es allenthalben, um uns der Dummheit und Gedankenlosigkeit, der Verbreitung von Illusionen zu zeihen. Aber bei dieser Argumentation handelt es sich bloß um Kulissenschieberei, ist doch das Problem nicht die Tätigkeit; es geht um die Menschheit, die das Konstrukt ist und der die Tätigkeit zugeschrieben wird wie übrigens auch bei der Schöpferkraft, der Selbstorganisation der Natur nicht diese das Problem darstellt, sondern die Natur, die als Träger dieser Eigenschaften konstruiert wird.

    Die Menschheit ist empirisch nicht fassbar, ist ein Schemen, ein Gespenst. Worauf bezieht sich dieser Begriff? Auf die Art homo sapiens oder die Gattung homo? Bezieht sich dieser Begriff auf allgemeine äußere Merkmale wie aufrechter Gang, arbeitsteiliges, organisiertes und reflektiertes Sozialverhalten und kulturelle Evolution neben der biologischen? Dann ist damit nichts gewonnen außer einer naturgeschichtlichen Beschreibung, wie sie unzählige Monographien über unzählige Arten an die Hand geben. Oder bezieht sich dieser Begriff vielmehr auf eine bestimmte Art, sich selbst zu sehen und zu reflektieren? Bezieht sich „Menschheit“ auf Zuschreibungen, die wir gern für uns in Anspruch nehmen, um uns und unser Tun zu rechtfertigen? Dann bezieht sich das Tätigsein der Menschheit auf unsere subjektiven Unternehmungen bis hin zur Gestaltung der so genannten internationalen Staatengemeinschaft, dann verlängern wir unsere spezifische, aktuelle, gleichzeitig historische Art der Tätigkeiten als menschheitlich in die Vergangenheit und behaupten, was wir tun, tun wir mit dem Segen der Geschichte der Menschheit und der Geschichte von Entwicklung, Evolution und Fortschritt. Wir sagen in diesem Zusammenhang „aktuell, gleichzeitig historisch“, weil mit „historisch“ nicht Vergangenes bezeichnet wird, sondern Gegenwärtiges, das sich mit Vergangenem legitimiert, es nicht ruhen oder sterben lassen kann, sondern zu unserer Rechtfertigung seiner bedarf. So halten wir diese Leichname künstlich am Leben, damit sie uns stützen und uns willfährig dienen. Dieser Art, sich auf Vergangenheiten zu beziehen, setzen wir Denkmäler, die auf uns verweisen und uns immer daran gemahnen, dass wir Verwalter und Fortführer des menschlichen Erbes sind. Der Gedanke, Altes, Kaputtes oder Verbrauchtes entsprechend zu behandeln, ist uns widerwärtig und erscheint uns als barbarisch. Wir bemerken gar nicht mehr die Ungeheuerlichkeiten, die wir begehen, wenn wir darauf bestehen, durch weltweite Verträge gebunden, das „Erbe der Menschheit“ – immateriell oder nicht, kulturell oder natürlich – zu bewahren. Wir verschließen uns die Zukunft, die Neuerung, die tabula rasa, die Möglichkeit, mit dem Erinnern aufzuhören. Eine Gesellschaft wie die des Modernen Ensembles, die auf ursprünglicher Rechtlosigkeit und zu Grunde liegender Gewalt beruht, die um ihres Fortschritts willen, den sie ja doch nur als abstraktes Wachstum begreifen kann, die Vergangenheit als einziges Maß von Wachstum und Entwicklung willkürlich am Leben erhalten muss, um „aus der Geschichte zu lernen“, braucht die Menschheit, auf die sie sich berufen kann, deren kulturelle und natürliche und immaterielle Güter sie bewahren will, auch wenn diese jede Praktikabilität verloren haben und wir Tempeltanz oder Küferhandwerk nicht verstehen und nicht brauchen und uns Zeugnisse der ägyptischen Religion nicht weiter anrühren als durch ihre tote Monumentalität – ihre lebendige Bedeutung ist für uns ja längst geschwunden. Wir finden keinen Zugang außer dem archäologischen und musealen, aber verweigern ihnen den Untergang im Assuan-Stausee oder im Vergessen. Wir bauen unseren Städte keine Hochhäuser und Türme ins Zentrum, nur an den Rand, um die alten Stadtkerne im Ensemble zu schützen. Wir verzichten darauf, den Turm als lebendiges Zeichen und Mal der Stadtbevölkerung und ihrer Größe noch einmal aufzurichten, weil wir uns der Bewahrung verschrieben haben, nicht der Erneuerung. Bewahrt aber wird im Namen der Menschheit, ungeachtet dessen, ob die realen Menschen diese Bewahrung brauchen oder ob sie nicht sogar zu deren Lasten geht.

    • Liebe Petra,
      die Natur ist nicht „vernünftig“.
      Sie ist eben so wie sie ist.
      Ein großes Problem der Allermeisten ist aus meiner Sicht, dass die lebendige Natur nicht im Ansatz verstanden wird. Hier beziehe ich mich gerne mit ein!
      Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihr „Gut/Böse-Denken“ schnell überwinden!
      Dann sind Sie hoffentlich auch nicht mehr so traurig ;).

      Herzliche Grüße

    • Da haben Sie mich komplett missverstanden. Ich habe die Sicht der Heutigen auf sich und ihre Welt beschrieben – in aller Distanz und ex-zentrisch.
      Selbstverständlich ist die Natur nur so lange „vernünftig“, wie die Menschen sie so sehen und dazu erklären. In den untergegangenen Epochen der Religion oder bei den Wildbeutern (Animismus) war die jeweilige „Natur“ ganz anders, im Unterschied zur Moderne aber nicht tot und auch nicht selbst organisiert.
      Ich bin auch nicht traurig, sondern eher ungeduldig. Wenn man schon die Ehre hat den Epochenbruch zu erleben, könnte es ruhig noch schneller gehen.

    • Hallo Petra, wäre es möglich, daß Sie sich vollständig in Konzeptwelten verlaufen haben?

      Falls Matthias Sie wirklich vollkommen falsch verstanden haben sollte, dann lag das vermutlich zum kleinsten Teil bei ihm, möchte ich mal behaupten.

      Ich sag’s mal bäuerisch simpel: No ozon layer, no life on Earth. No ozon layer, no Epochenbruch.
      Bzw. keine Zeugen, die einen Epochenbruch beobachten könnten.

    • @Zeus
      Nunja, die Lage ist ja die, dass die Leute eben keine Epochenbrüche wahrnehmen, sondern einem Universalgeschichtsbild verhaftet bleiben, welches zudem auch noch ableitungslogisch ist. Mal platt gesagt: von der Rüsselamöbe bis zum Terraforming des Mars.
      Anders gesagt: Der Epochenbruch geschieht nicht durch das Erkennen einer Ozonschicht und nachfolgender technischer Bewältigung im Rahmen vorhandener Denkweisen und Wertproduktion, sondern darin, die Sozialbeziehungen völlig anders als bisher zu gestalten. Die einzig wirkliche Kompetenz der Menschen ist, dies tun zu können, so wie das bisher zumindest zwei Male radikal geschehen ist.

    • Petra, Sie haben nicht gehört, was ich Ihnen mitteilen wollte.
      All Ihre Texte klingen für mich so, als wollte jemand ein gigantisches Labyrinth verlassen,
      was er jedoch mithilfe von Bruchstücken aus eben diesem Labyrinth zu bewerkstelligen versucht.
      Sie treibt nicht zufällig eine große Todesangst an?
      Denn die ist nachweislich für ganze Bibliotheken von Philosophien verantwortlich, deren Produktion den Denkern geholfen hat, immer etwas oberhalb der Realität und mit Distanz zu vor allem ihrem eigenen Inneren sich aufzuhalten.
      Am Ende aber nur Redundanz.
      Ich fühle nicht, daß Sie Ihre Begriffe bis auf den Grund durchdrungen haben.

      Jetzt haben Sie mich aber doch zumindest neugierig gemacht auf jene zwei Mal, in denen den Menschen etwas völlig Alogisches radikal gelungen sein sollte.

      Und vor allem, von welchem Nichtzentrum aus Sie denn wohl schreiben (ex-zentrisch).

    • Ach Zeus, die Kritik des Standpunkts, von dem aus Kritik geübt werden kann bzw. darf und die damit einhergehende Verunmöglichung jeder Transzendenz, damit nur ja die bloß asymptotische Annäherung gewahrt bleibt und wir in der üblen Apologetik des – gerade in Deutschland wirkmächtigen – obersten Dunkelmanns Kant und seines transzendentalen Gebäudes verbleiben, ist ein altes und allfälliges Muster mit ganz langem Bart und dazugehöriger Aufwickelmaschine. Mir fällt da gerade ein: „Türcken und Pohlen raus“ anlässlich einer Diskussion in Tübingen mit dem „staatlich anerkannten“ und sehr ungefährlichen Jürgen Habermaß als ausersehenem Erben der Kritischen Theorie. (Es ging um Christoph Türcke und Wilhelm Pohl, die da als Nestbeschmutzer herhalten mussten).
      Ist aber nicht so wichtig, weil die da geübte Kritik völlig zahnlos ist; Kritik bleibt (leider) immer ihrem Gegenstand verhaftet und kann ihn nicht übersteigen.
      Redundanz ist nicht per se schlecht, weil sie den sozialen Zusammenhalt einer geteilten und substantiellen Inhaltlichkeit stärkt (heute ist Substanzlogik absolut verpönt und durch Wesenslogik ersetzt). Aber – beispielsweise – ein Wilhelm von Ockham ist kein Apologet und auch kein Wiederholer, sondern ein erster Verkünder des Zusammenbruchs einer Epoche, der, weil die Legitimation der Verhältnisse unglaubwürdig (die Legitimation in der religiösen Epoche war Glaubwürdigkeit) wurde, dies ich auch auszusprechen wagt. Solche Denker sind aber keine Initiatoren oder „Erfinder“, sondern nur Resonanzböden für die bereits fragwürdig gewordenen Verhältnisse.
      Das Nicht-Zentrum ist nicht gar so schwer zu erreichen, wenn sich eins der Legitimationsideologie der westlichen Moderne, nämlich der Universalgeschichte entschlägt. Moderne „Geschichte“ und das, was einst geschehen ist, haben recht wenig miteinander zu tun. Dazu schrieb ich bereits in meinem Beitrag.
      Betrachtet man unsere unerträglichen Verhältnisse als bereits vergangen, gewinnt man einen Standpunkt (nicht der Kritik, aber des Erzählens), der sogar jenseits all dieser redundanten Kritik liegt: Wie hat es so weit nur kommen können!!!

    • Ach Petra, warum beantworten Sie denn nicht auch nur eine einzige meiner Fragen?
      Auf Mitwelt mit wem hoffen Sie denn noch?

      Transzendenz finde ich nicht in alten Schriften oder Worten sondern immer jetzt. Genau wie mein Zentrum auch.

    • Ich meine, daß unser Hin- und Her am wenigsten von allen Kommentaren auf dieser Seite zu einer Lösung beiträgt.
      Ich bedauere, mich hier eingelassen zu haben. Da war ich wohl auf dem Egotrip.

    • Sie sehen: jede Antwort vergebens. Transzendenz findet im Übrigen nicht individuell statt; das Einzige, was die Menschenleute wirklich können, ist ihre sozialen Beziehungen den Bedingungen gemäß zu erklären und funktional zu machen. Das ist viel, jedoch nicht gewollt. Stattdessen „erkennt“ die bürgerliche Subjektivität Gesetze, die, einfach genug, sie selbst in die Welt gesetzt hat.
      Hervorgehoben sei auch Ihre Verachtung für die Alten. Wir werden sie nicht zur Gänze verstehen in Ihrer Andersartigkeit. Aber uns wundern können, dass „Welt“ auch ganz anders funktionieren kann, was sie uns lehren, das wäre eine Erkenntnis, die uns Heutigen hülfe, dass alles auch ganz anders sein könnte und nicht das ewig nämliche, das die Bürgerliche Welt und ihr gewalttätiger Universalismus fordert an Blutzoll und Malthusianischem „verschwindet von dieser Erde“. Selbstverständlich wäre das nicht eine Wiederholung der Welterklärung der eben auch an sich selbst gescheiterten Epochen, sondern ein „anders“, welches jenseits bürgerlicher Entwürfe des modernen Ensembles zu verorten ist. Aber da steht tief eingewurzelt der Topos der Universalgeschichte, die jedes, sei es auch noch so verschiedenes Verhältnis der Menschen unter einander, einebnet und verständnis- und verstandslos von beispielsweise Feuerstein- und mittelalterlichen Finanzindustrien schwafelt.

      Das wollen Sie persönlich offensichtlich nicht. Ich neide Ihnen Ihren Zentrismus in der grassierenden Barbarei des Modernen Ensembles in seinem Niedergang nicht. Als mitfühlendes Wesen bedauere ich und wünsche von Herzen und mit aller Ehrlichkeit das Allerbeste.

    • Ich wollte Ihnen gerade eine Privatnachricht schreiben, um diesen Thread nicht noch länger völlig sinnlos zu verstopfen. Aber das funktionierte nicht. Also noch einmal hier.

      Aber bitte, wer noch mitliest, lieber schnell nach unten scrollen. Das hier bringt gar nichts. Nichts als Mindfuck.

      Was hier passiert lenkt lediglich ab und das ist ja auch die Funktion des Mindsets, das von sich behauptet, setlos zu sein und von sich selbst abstrahieren zu können.

      Transzendenz gibt es sogar NUR im Individuellen. Aber wer nicht meditiert, kann das nicht nachvollziehen.
      Und wer glaubt, ein Zentrum habe zwangsläufig mit Zentrismus zu tun, der weiß wirklich nicht, wovon er da redet.

      Und jede Wette, daß Sie diesen hier keine zehn Minuten lang aushalten können:

      ttps://www.youtube.com/watch?v=ZVwGHsqIMIQ

  7. „A Climate Engineering Introduction To Media And The Uninformed

    by Dane Wigington

    1.
    The most critical step in regard to helping in the fight to expose and halt climate engineering ( and thus helping in the fight for the greater good) is making the decision to get involved with the cause at hand. There is only one way forward in this battle, we MUST reach a critical mass of awareness, this effort will take all of us. The human race faces countless challenges, so one must prioritize. One must decide what the most critical priority battle is. Global geoengineering/weather warfare/biological warfare programs are the greatest and most immediate threat currently faced by the human race short of nuclear cataclysm (a threat that climate engineering is also exacerbating by making Earth more vulnerable to solar flares, electric grid shutdown, and thus nuclear meltdown). The ongoing weather warfare assault is completely derailing the planet’s climate systems, completely contaminating our air (all precipitation), our soils and waters. Geoengineering is also shredding the ozone layer. No ozone layer, no terrestrial life on Earth. From countless directions climate engineering is pushing the human race and all life on Earth toward mathematically certain near term total extinction. The greatest single leap we could take toward changing our current course of biosphere implosion is to expose and halt the geoengineering insanity.

    2. Spend Some Time Getting at Least Somewhat „Up to Speed“ On the Issue Yourself

    It is important to be able to field at least some basic questions about this most dire issue if you are to gain credibility with others. People (of any political stripe) do not want to be test subjects in an ongoing lethal experiment. Most are at least partially aware that the weather is now very different from what it was historically speaking. Many are aware that chronic respiratory diseases and countless other related diseases are going off the charts. There is a general awareness that weather modification (at least in some form) is real. A conversation can often be initiated by simply asking someone if they have noticed the weather is unusual or changing? Are they aware of the fact that there are massive global weather modification programs that are not being reported by media? The geoengineering or climate engineering terms are important in any conversation on this issue. If a person googles „geoengineering“ or „climate engineering“, they will find volumes of science articles and reporting. If only the word „chemtrails“ is used, disinformation and debunking sites and definitions will be the first thing they come to. Again, know the basics. Geoengineering is shredding the ozone layer, altering the weather patterns, polluting our air, waters and soils.

    It is also very important to have some idea of who you are speaking with and what aspect of the geoengineering issue they will be most interested in and affected by. Going too far into the „rabbit hole“ is almost always counterproductive, stick to the basic straightforward facts. DON’T discredit the subject at hand by wandering into other issues that are not science based and that do not belong in this discussion.

    (…)

    • Moin, Zeus, aus der KenFM-Netiquette!

      „Haltet eure Kommentare bitte in Deutsch, damit sich jeder am Austausch beteiligen kann.“

      mfG

    • Vielen Dank für diese Information zu Geoengineering, auch wenn es auf englisch ist.
      Informationen auf Deutsch über dieses Thema, das an Beduetung nicht unterschätzt werden kann, kann man durch Vorträge von
      Werner Altnickel auf YouTube bekommen.
      Auch Franz Miller aus Tirol hält sehr informative Vorträge über das Thema. Auf YouTube ist einiges verfügbar.

      Freundliche Grüße, besonders an die, die es nicht schaffen sachlich zu bleiben, und lieber ihren mit Glauben und pseudointellektuellen Informationen konditionieren Denkapparat präsentieren.

    • Danke für die Ermutigung Yaronimo und die weiterführenden Hinweise.
      Leider versteigt sich gerade Werner Altnickel aber auf so manch anderem Gebiet, so daß er die Sache der Aufklärung (auch seiner) über Geoengineering eine etwas schillernde Einfärbung verleiht, um es mal gelinde auszudrücken.
      Ich mag ihn und seine Arbeit sehr, aber hier kommt eben dies ins Spiel: „Going too far into the „rabbit hole“ is almost always counterproductive, stick to the basic straightforward facts. DON’T discredit the subject at hand by wandering into other issues that are not science based and that do not belong in this discussion.“
      (Ich übersetze: Wenn man (im Gespärch und der Diskussion mit anderen) zu tief in den Bau des Kaninchens einsteigt, so ist das meist kontraproduktiv; bleiben wir also bitte bei den glasklaren Fakten. Bitte diskreditieren wir nicht unser Thema, indem wir in andere Bereiche abdriften, die nicht wissenschaftsbasiert sind und die nicht unbedingt zur Diskussion beitragen.)
      Und Franz Miller scheint leider aufgegeben zu haben. Nach einigen Jahren großen Zulaufs, die ihm die Hoffnung vermittelten, daß jetzt ein Erdrutsch an Interesse seitens der Menschen stattfinden werde, kamen immer weniger Interessierte und die Angriffe auf ihn waren so massiv, daß er keine Vorträge mehr hält.
      Da ist er nicht der einzige, der sich aus dieser Aufklärungsarbeit zurückgezogen hat.
      Es tut einfach sehr weh, ständig von jenem beschimpft, angegriffen und verachtet zu werden, für deren Überleben man sich engagiert.

  8. Eine Co² Steuer würde vor allem uns armen alten Frauen, die wir eh absolut kein Geld für einen dicken SUV oder eine Flugreise haben wehtun.
    Wir können bald wie es aussieht auch nicht mehr ausreichend heizen, weil das Gas zu teuer wird.

    Aber, nur weil manche Maßnahmen die ergriffen werden sollen kritikwürdig sind den gesamten menschgemachten Klimawandel zu leugnen, ist m.E. noch viel schlimmer.

    Die Welt gerät immer mehr aus den Fugen, Dürre, Überschwemmungen, Hurrikans, das Auftauen des Permafrostes usw., usw., wer bei all dem keinen Zusammenhang sehen will soll das natürlich dürfen, wird aber von mir zumindest was dieses Thema betrifft absolut mehr ernst genommen.

    Statt den Klimawandel zu leugnen muss es doch jedem verantwortungsbewussten Menschen darum gehen wirklich hilfreiche Konzepte wie wir das Unheil aufhalten und zumindest noch teilweise abwenden können zu entwickeln.
    Und dazu müssen dann m.E. natürlich auch gesetzgeberische Maßnahmen gehören.
    Auch sollten wir z.B. Lösungen erarbeiten, wie wir mit der bevorstehenden Süßwasserknappheit und der Unbewohnbarkeit von Teilen dieses Planeten umgehen.

    • Zusammenhänge kann man gewiß herstellen, aber doch bitte nur zwischen Bestandteilen, die plausibel sind und zusammengehören; zu Ursachen, die maßgeblich sind.
      Wer Englisch kann ist leider klar im Vorteil.

      https://www.geoengineeringwatch.org/world-renowned-doctor-addresses-climate-engineering/

      „Though there are countless forms of contamination from human activities, the climate engineering fallout is the most widespread and unavoidable of all.“ Dane Wigington

      Obwohl es zahllose Formen der Vergiftung (der Welt) durch menschliche Aktivitäten gibt, ist der durch Geoengineering entstehende Fallout doch der am meisten verbreitete und unentrinnbarste von allen.

      ++
      In der CO2-Frage genügt mir persönlich ein einziger vir bonus, der sich auskennt. Und wir könnten uns endlich darauf konzentrieren, die Lage zu wenden, statt sie totzureden.

    • Moin, Cosmea, wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, gab es im Laufe des Bestehens der Erde mehrfach Klimaschwankungen, die zu kuehleren wie auch zu wärmeren Perioden fuehrten. Diese Schwankungen kamen zustande ohne Auswirkungen der modernen Industrie. Die Vermutung ist die, dass die Umlaufbahn der Erde um die Sonne nicht konstant ist, sondern variiert.
      „Statt den Klimawandel zu leugnen muss es doch jedem verantwortungsbewussten Menschen darum gehen wirklich hilfreiche Konzepte wie wir das Unheil aufhalten und zumindest noch teilweise abwenden können zu entwickeln.“
      Wie wäre es mit der Forderung nach Geburtenkontrolle? Der Stand der Produktivtechnik lässt eine Reduzierung der an der Produktion beteiligten Menschen schon lange zu. Eine Reduzierung auf z.B. 10% der Einwohner liesse doch auch den Lebensstandard um einige Grade nach oben schnellen.

      mfG

    • Eine freiwillige Geburtenkontrolle wäre ganz bestimmt ein wertvolles Mittel, Hog1951.
      Während wir uns über dieses Thema jedoch entzweien, findet, von den meisten völlig unbemerkt, etwas viel Übleres statt: die erzwungene Reduktion der Menschheit durch Vernichtung des Männlichen. Dr Dietrich Klinhardt zufolge (der sich wiederum auf eine MIT-Spezialistin bezieht, deren Name ich gerade nicht parat habe), wird es schon in 9 – 11 Jahren nur noch autistische männliche Kinder geben, was auf das Zusammenwirken von Elektrosmog, Glyphosat und Ausbringung von vor allem Aluminium-Aerosolen zurückzuführen ist. Das Gespräch, das ich verlinkt habe, (aber noch geprüft werden muß) ist aber leider nur auf Englisch und wie ich weiß, baten Sie ja bereits einmal darum, nur deutsprachige Beiträge zu verlinken.
      Ich hoffe, das Gespräch wird bald von jemandem übersetzt. Ich halte es für eines der Wichtigsten überhaupt in diesem Jahrhundert.

    • Moin, Zeus (at 12.54), ja, vielen Dank fuer den Post! Leider ist mein Englisch nicht so gut, dass ich solche Abhandlungen lesen könnte.
      Worum es mir im Wesentlichen ging, war der Hinweis an die Mainstreamfraktion, sich der Problematik der Ueberbevölkerung und der Verschmutzung der Erde anzunehmen, bevor man sich ueber fehlende Konzepte, wie das Unheil aufgehalten werden könnte, ergeht.

      mfG

  9. Gibt es einen Treibhauseffekt?
    Dass es den Treibhauseffekt (+33°C) in der Atmosphäre gar nicht geben kann, kann man schon mit Unterstufen-Physik-Kenntnissen erkennen.
    Wie wird der Treibhauseffekt dargestellt: Die Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung, IR) der Erdoberfläche(Land/Meere) strahlt (aufgeheizt durch die Sonne) in die Atmosphäre und wird dort von den Treibhausgasen absorbiert und diese strahlen wiederum in alle Richtungen ab, und ein Teil strahlt somit auch wieder zur Erde zurück, und dadurch ist es 33°C wärmer als ohne dieser Rückkopplung. In simpleren Darstellungen (zb. für Schulkinder) wird nur gesagt: „die Treibhausgase reflektieren die Wärmestrahlung“ was physikalisch nicht korrekt ist.
    Also die Treibhausgase – das ist eigentlich ein politischer Begriff – in der Wissenschaft werden sie die „infrarot aktiven Gase“ (IR-aktiven Gase) genannt, allen voran Wasserdampf (H2O unsichtbares, sehr leichtes Gas – Anteil in der Luft: 0,5% über Wüsten u. bis zu 5% über dem Regenwald), dann CO2 (Anteil: 0,04%), Methan, Lachgas und Ozon sind die wesentlichen Gase in der Atmosphäre welche Wärmestrahlung IR aufnehmen können und wieder abstrahlen können.
    Stickstoff, Sauerstoff und Argon (99,96% der trockenen Luft) können das nicht, da geht Wärmestrahlung völlig wirkungslos hindurch.
    (Wärme)strahlen kann nur Materie. CO2, H2O,CH4 usw. ist Materie (halt keine feste). Und „womit“ kann es strahlen? Mit der eigenen Schwingung, d.h. mit der Eigentemperatur. Wo befinden sich unsere IR-aktiven Gase? In der Atmosphäre, in 4.000m, in 10.000m, in 20.000m, in 30.000m Höhe! Welche Temperatur hat es da? Minus 60°C, minus 40°C, minus 20°C!
    Die Atmosphäre unseres Planeten ist eiskalt, und das H2O und CO2 da oben hat viele viele Minusgrade und kann unmöglich den viel wärmeren zb. 20°C warmen Erdboden anstrahlen und aufwärmen. Wo diese IR-aktiven Gase hinstrahlen können, ist dorthin wo es noch kälter ist als sie selber kalt sind – ins Weltall !!! Das (leere) Weltall hat minus 270°C, also 3,7° über’n absoluten Nullpunkt. Dorthin hat es locker 200 Grad Temperaturdifferenz, dorthin „strahlt es sich gut ab“.
    Und nun sehen Sie dass die IR-aktiven Gase für die KÜHLUNG des Planeten zuständig sind !!!

    Dass also die IR-aktiven Gase die Wärmestrahlung der Erdoberfläche absorbieren stimmt, und sie erwärmen sich dadurch auch, theoretisch zb. von -57 auf -55, aber im gleichen Augenblick steigt auch die Kühlleistung der Atmosphäre weil die Temperaturdifferenz zum Weltall ansteigt. Physiker sprechen von einem „Fließgleichgewicht“. Die Atmosphäre nimmt die Wärme der Erdoberfläche auf und gibt sie ins Weltall ab.

    Die zwei langjährigen Lead-Autoren beim IPCC Jeffrey Kiehl und Kevin Trenberth machten eine Einschätzung wie sich die Wärme-Abstrahlung der Erde ins Weltall aufteilt, und kamen auf folgendes Ergebnis: 17% werden von der Erdoberfläche (Land/Meere) abgestrahlt, 13% von der Oberseite der Wolken(Lichtreflexion) und 70% von der Atmosphäre!
    Aber welche Gase in der Atmosphäre können Wärme (IR) strahlen? Ausschließlich die IR-aktiven Gase, die politisch „Treibhausgase“ genannt werden. Also sind die „Treibhausgase“ für 70% der Kühlung des Planeten zuständig!

    Quelle: KE-Research.de
    die Autoren wurden auch schon zur Beratung in den Thüringer Landtag und in den Niedersächsischen Landtag eingeladen.
    Die pdf’s dazu gibt es auf ihrer homepage zum downloaden.

    Der Treibhauseffekt wurde bereits 1909 wiederlegt!
    Die 1896 von dem schwedischen Physiker Svante Arrhenius aufgestellte „Treibhaus-Theorie“ wurde bereits 1909 von dem amerikanischen Physiker Robert W. Wood widerlegt. Es gibt keinen „Treibhaus-Effekt“ in der Erdatmosphäre! Im Gegenteil: die „Treibhaus-Gase“ kühlen sogar die Erdatmosphäre!
    Quelle: Treibhaus-Effekt wurde bereits 1909 widerlegt | Forum – heise online

    • Moin, Peter 77, danke fuer so viele sachliche Informationen!
      Allein ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt, die sich davon uebrzeugen lassen!
      Ich denke hierbei u.a. an den Disput, den Eugen Dewermann seinerzeit mit seinen Vorgesetzten in der katholischen Kirche fuehren musste, bevor er unbeugsam aus seinem Amt als Seelsorger entlassen wurde (aus der Erinnerung in den 1980er Jahren).
      Worum ging es? Nun, Drewermann hatte zu der „Himmelfahrt“ des Jesus gesagt, dass es sie so nicht gegeben haben konnte, dass man diese Himmelfahrt symbolisch begreifen sollte und hatte zur Unterstuetzung seiner These angemerkt, dass, wenn es damals eine Kamera gegeben hätte, man die „Himmelfahrt“ eben nicht hätte aufnehmen können.
      Das hat seine Chefs (studierte Menschen und in höheren Ämtern der Katholika) derart erbost, dass er seinen Job los wurde.
      Auch hier ist es offensichtlich, dass Religion/Glaube mehr zählt als banale Fakten.

      mfG

  10. Klima ist ein kompliziertes Thema. Wenige Grade mehr bedeuten Dürren, Unwetter und viele Hitzetote und Klimaflüchtlinge, ein paar Grad weniger bedeuten kilometerdickes Eis auf Deutschland. Wie Rezo http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=7561 sagt, alle Länder, die daran beteiligt sind, und es sind die meisten, erkennen die Ergebnisse von dem IPCC https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnfter_Sachstandsbericht_des_IPCC an. Und es klingt überzeugend, dass 0,04% nichts bewirken könnten, aber das ist Physik. Und Greta spricht das aus, was die Wissenschaft sagt. Und die Wissenschaft sagt, das Carbonbudget ist ziemlich aufgebraucht… wir haben nur noch 10 Jahre, um Schlimmes zu verhindern, es ist hohe Zeit…

  11. Das Aufeinanderprallen von einander ausschließenden Positionen zur Klima-Entwicklung und zur Frage eines menschenverursachten Einflusses veranlasste mich zum Text „Im Zweifel für die Umwelt“, der bei kenfm.de am 22.04.2019 veröffentlicht wurde.
    Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den jungen Menschen von Fridays for Future den Rücken zu stärken, die gerade Erfahrungen damit sammeln, welche Horizonterweiterungen soziales Engagement eröffnet, was auch für die Entwicklung der Gegenkräfte im Kapitalismus von Bedeutung sein kann.

    • Moin, Bernhard Trautvetter, natuerlich sind die Positionen nicht vereinbar, doch deshalb einen Standpunkt einzunehmen, der taktischer Natur ist halte ich nun gerade fuer das Falscheste, was man machen kann.
      „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den jungen Menschen von Fridays for Future den Rücken zu stärken, die gerade Erfahrungen damit sammeln, welche Horizonterweiterungen soziales Engagement eröffnet, was auch für die Entwicklung der Gegenkräfte im Kapitalismus von Bedeutung sein kann.“
      In erster Linie muss es doch um eine Klärung gehen!
      Rainer Rupp hat m.E. mit Recht darauf hingewiesen, dass es sich um die Herausbildung einer neuen Religion handelt. Und das aufzuzeigen wird den jungen Menschen mehr helfen, als im Einheitsbrei der Klima/CO2 Besessenen mitzumachen. Wer, wenn nicht die älteren mit einer Portion Erfahrung können hier etwas gegen diesen Wahn unternehmen.
      Mit diesem Hebel (CO2/Klima) haben die Herrschenden die jungen Menschn soweit, dass sie die bittere Pille schlucken, und die Verzichtsideologie zu ihrer Religion erheben.
      Kein Gedanke wird verschwendet die Ueberbevölkerung durch Geburtenkontrolle in den Griff zu bekommen. Selbst allerselbstverständliche Umweltschutzmassnahmen können ausgeblendet werden, weil, „es geht ja ums Klima“!
      Es ist hier bei Kenfm schon viel zu der Debatte geschrieben worden, und die Betreiber/Verkäufer der regenerierbaren Energien (Solar, Windkraft) hängen sich auch fleissig rein, doch ein wenig Vernunft, sollte ausreichen, wie bei anderen Religionen auch, der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

      mfG

    • Moin, Hog 1951 – in einer Krise, die sich für die Zivilisation eventuell zu einer existenziellen auswachsen kann, was niemand valide ausschließen kann, dann ist es m.E. Gebot der Umsicht, alles dafür zu tun, dass die nicht auszuschließende Zukunftsgefährdung abgewendet werden kann. Ich beziehe diese Position, u.a. weil einige ernst zu nehmende FreundInnen sich mit wissenschaftlichem Anspruch auch an sich selbst zu den sog. Klimaskeptikern oder zu den sogenannten Alarmisten rechnen. Die Schlussfolgerung, die ich ziehe, ist die, die ich hier oben beziehe!

    • „Die Schlussfolgerung, die ich ziehe, ist die, die ich hier oben beziehe!“

      Der Gedanke, dass diese Haltung – „in der Unwissenheit“ im Zweifel für blinden Aktionismus zu plädieren – allerdings dazu führen könnte, dass man sich vor einen Karren spannen lässt, den die elitären 1% für die 99% zu lenkenden Schafe aufgestellt haben, ist Ihnen dabei nicht gekommen, Herr Trautvetter?
      Die familiären Hintergründe der Fridays for Future-Front-Girlies Thunberg und Neubauer/Reemtsma lassen da doch zumindest einmal aufhorchen. (Selbst wenn man nicht so weit gehen möchte wie Janich in diesem trotz allem interessanten video 😉 https://www.youtube.com/watch?v=hAooIa7OfbA)
      Ansonsten empfehle ich auch Ihnen nochmals sich mit der Thematik meines Posts von 14:47 Uhr weiter unten zu beschäftigen. Geschichte wiederholt sich…

    • Guten Morgen Herr Trautvetter!
      Gibt es einen Treibhauseffekt?
      Dass es den Treibhauseffekt (+33°C) in der Atmosphäre gar nicht geben kann, kann man schon mit Unterstufen-Physik-Kenntnissen erkennen.
      Wie wird der Treibhauseffekt dargestellt: Die Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung, IR) der Erdoberfläche(Land/Meere) strahlt (aufgeheizt durch die Sonne) in die Atmosphäre und wird dort von den Treibhausgasen absorbiert und diese strahlen wiederum in alle Richtungen ab, und ein Teil strahlt somit auch wieder zur Erde zurück, und dadurch ist es 33°C wärmer als ohne dieser Rückkopplung. In simpleren Darstellungen (zb. für Schulkinder) wird nur gesagt: „die Treibhausgase reflektieren die Wärmestrahlung“ was physikalisch nicht korrekt ist.

      Also die Treibhausgase – das ist eigentlich ein politischer Begriff – in der Wissenschaft werden sie die „infrarot aktiven Gase“ (IR-aktiven Gase) genannt, allen voran Wasserdampf (H2O unsichtbares, sehr leichtes Gas – Anteil in der Luft: 0,5% über Wüsten u. bis zu 5% über dem Regenwald), dann CO2 (Anteil: 0,04%), Methan, Lachgas und Ozon sind die wesentlichen Gase in der Atmosphäre welche Wärmestrahlung IR aufnehmen können und wieder abstrahlen können.
      Stickstoff, Sauerstoff und Argon (99,96% der trockenen Luft) können das nicht, da geht Wärmestrahlung völlig wirkungslos hindurch.

      (Wärme)strahlen kann nur Materie. CO2, H2O,CH4 usw. ist Materie (halt keine feste). Und „womit“ kann es strahlen? Mit der eigenen Schwingung, d.h. mit der Eigentemperatur. Wo befinden sich unsere IR-aktiven Gase? In der Atmosphäre, in 4.000m, in 10.000m, in 20.000m, in 30.000m Höhe! Welche Temperatur hat es da? Minus 60°C, minus 40°C, minus 20°C!
      Die Atmosphäre unseres Planeten ist eiskalt, und das H2O und CO2 da oben hat viele viele Minusgrade und kann unmöglich den viel wärmeren zb. 20°C warmen Erdboden anstrahlen und aufwärmen. Wo diese IR-aktiven Gase hinstrahlen können, ist dorthin wo es noch kälter ist als sie selber kalt sind – ins Weltall !!! Das (leere) Weltall hat minus 270°C, also 3,7° über’n absoluten Nullpunkt. Dorthin hat es locker 200 Grad Temperaturdifferenz, dorthin „strahlt es sich gut ab“.
      Und nun sehen Sie dass die IR-aktiven Gase für die KÜHLUNG des Planeten zuständig sind !!!

      Dass also die IR-aktiven Gase die Wärmestrahlung der Erdoberfläche absorbieren stimmt, und sie erwärmen sich dadurch auch, an einer bestimmten Stelle theoretisch zb. von -57 auf -55, somit bleibt es aber dabei dass die viel kältere Materie(Gase) die wärmere Erdöberfläche nicht erwärmen kann. Und nach oben hin ist es so dass wenn die Atmosphäre wärmer wird, im gleichen Augenblick auch die Kühlleistung der Atmosphäre ansteigt, weil die Temperaturdifferenz zum Weltall ansteigt. Physiker sprechen von einem „Fließgleichgewicht“. Die Atmosphäre nimmt die Wärme der Erdoberfläche auf und gibt sie ins Weltall ab.

      Die zwei langjährigen Lead-Autoren beim IPCC Jeffrey Kiehl und Kevin Trenberth machten eine Einschätzung wie sich die Wärme-Abstrahlung der Erde ins Weltall aufteilt, und kamen zu folgendem Ergebnis: 17% werden von der Erdoberfläche (Land/Meere) abgestrahlt, 13% von der Oberseite der Wolken(Lichtreflexion) und 70% von der Atmosphäre!
      Aber welche Gase in der Atmosphäre können Wärme (IR) strahlen? Ausschließlich die IR-aktiven Gase, die politisch „Treibhausgase“ genannt werden. Also sind die „Treibhausgase“ für 70% der Kühlung des Planeten zuständig!

      Quelle: KE-Research.de
      die Autoren wurden auch schon zur Beratung in den Thüringer Landtag(2018) und in den Niedersächsischen Landtag(2014) eingeladen.
      Die pdf’s dazu gibt es auf ihrer homepage zum downloaden. (>Studien)

      Der Treibhauseffekt wurde bereits 1909 wiederlegt!
      Die 1896 von dem schwedischen Physiker Svante Arrhenius aufgestellte „Treibhaus-Theorie“ wurde bereits 1909 von dem amerikanischen Physiker Robert W. Wood widerlegt. Es gibt keinen „Treibhaus-Effekt“ in der Erdatmosphäre! Im Gegenteil: die „Treibhaus-Gase“ kühlen sogar die Erdatmosphäre!
      Quelle: Treibhaus-Effekt wurde bereits 1909 widerlegt | Forum – heise online

    • Das mit den Karren, vor den ich mich spannen lassen könnte, das ist so eine Sache. Ich lasse mich nicht einspannen. Und Angst davor führt nicht dazu, dass ich meine Gedanken zensiere. Wer meine Position missbrauchen will, macht das, ohne meine Position authentisch zu transportieren.
      Ich habe Distanz zu sich KlimaskeptikerInnen nennenden Herrschenden auch in den fossilen Industriezweigen (EIKE,…) und den UnterstützerInnen ihrer Position, das geht von D. Trump über die AfD … bis zu anderen, die davon über-zeugt sind, dass nur sie die Wahrheit gepachtet haben und ihre Gegner herabwürdigen.
      Und ich habe Distanz zu jenen, die mit der Inbrunst, nur sie haben Recht, als Alarmisten bezeichnet, unversöhnlich mit ihren Gegnern umgehen. Sie Eskalieren nicht minder und verhindern einen offenen Diskurs. Ich bediene mich meines Denkvermögens ohne Angst vor jenen, die mich ausgrenzen, herabwürdigen,… und da habe ich schon viel erlebt. Ich lasse mich nicht davon abbringen, im Einklang mit mir selbst zu argumentieren. Ich betone: Argumentieren!
      Die Frage, ob es einen Treibhauseffekt gibt, hat letzte Woche die Universität Bern geklärt. Siehe ‚Nature‘ vom 24.07.2019: „No evidence for globally coherent warm and cold periods over the preindustrial Common Era“.
      Klima-/Wetterschwankungen hat es immer gegeben. Akribische Vergleiche von 700 Studien ergaben: Das Neue ist, dass dies seit wenigen Jahren kein lokal begrenzter Prozess ist. Der Anteil des Menschen wird je nach Studie unterschiedlich gesehen. Konsequenz: Siehe meinen Kommentar oben!

    • @ Hr. Trautvetter: Kein Mensch verlangt von Ihnen, dass sie Ihre Gedanken zensieren und Sie sollen auch keine ANGST davor haben, sich vor einen Karren spannen zu lassen. Sie sollten mE nur in Ihre Gedanken die Möglichkeit berücksichtigen, dass dies durchaus der Fall ist/sein kann – und dass es dafür bedeutende faktische Hinweise gibt, mehr nicht.

      Meine Wortmeldung war sozusagen eine Einladung für den erwähnten offenen Diskurs, beide im Einklang mit sich selbst, ich mit meinen Argumenten und Sie mit Ihren.

      „Akribische Vergleiche von 700 Studien ergaben: Das Neue ist, dass dies seit wenigen Jahren kein lokal begrenzter Prozess ist.“

      Aha?! Ich glaube nicht, dass das Aussterben ganzer Arten in früheren Zeitaltern der Erdgeschichte ein besonders „lokal begrenzter Prozess“ war…

      Dazu: „Konsequenz: Siehe meinen Kommentar oben!“

      In meiner Ansicht im Einklang mit mir selbst bleibt diese Reaktion weiterhin „blinder Aktionismus im Angesicht des Nicht-Sicher-Wissens“. Ich für meinen Teil glaube, dass es immer besser ist, die Natur in Frieden ihren eigenen Ausgleich finden zu lassen, anstatt als Mensch zu versuchen zu VERSCHLIMMBESSERN und noch weiter hineinzupfuschen! Wie etwa solchen auf der CO2-Ideologie basierenden steuergelder-verschlingenden pseudowissenschaftlicher Wahnsinn weiter voranzutreiben:
      https://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_14310276/forscher-pumpen-kohlendioxid-unter-die-erde.html

      Unter dem Banner der angeblichen Rettung des Klimas wird für einen Haufen Unsinn Unmengen an Gelder herausgeworfen, der an sinnvollen Stellen dann fehlt. Worüber auch z. B. Sie sich dann ja richtigerweise beschweren.

    • Angst groß zu schreiben war aus meiner Sicht unötig. Danke für die Feedback-Kommentare. Ich gebe hier Putins neueste Rede zum Thema in den offenen Austausch. Ich tue das, ohne mich damit vor irgend einen Karren zu spannen. Ich rate, bei allen Über-Zeugungen immer zuerst darüber nachzudenken, was dagegen sprechen könnte.
      Hier die Rede:
      Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

      Willkommen in einem der größten Zentren der Wissenschaft, Bildung und Industrie in Russland, in Jekaterinburg, auf dem Global Summit on Manufacturing and Industrialization.
      Zum zweiten Mal schon versammeln sich hier Vertreter der Regierung, der Wirtschaft, der Wissenschaft und von non-profit-Organisationen aus fast der ganzen Welt. Und in der Tat zeigt sich, dass dieses Forum zu einer dringend benötigten internationalen Plattform für eine tiefe Diskussion über die Herausforderungen des neuen technologischen Zeitalters wird.

      Ich möchte dieses Podium nutzen, vielen Dank für die Einladung, um noch einmal über Russlands Ansätze zur Lösung gemeinsamer grundlegender, ohne Übertreibung zivilisatorischer Probleme, und über unsere Vision der langfristigen Trends zu berichten, die die globale Entwicklung bestimmen und über die Risiken, denen wir bereits ausgesetzt sind oder in naher Zukunft ausgesetzt sein könnten.

      Ja, heute ist es offensichtlich, dass der sich ständig beschleunigende technologische Wandel das Gesicht ganzer Regionen, Branchen, Produktionsprinzipien und Geschäftsmodelle radikal verändert. Künstliche Intelligenz, 3D-Druck und andere Entwicklungen haben einen großen Einfluss auf die Effizienz und die Produktivität. Es scheint, dass wir in der goldenen Zukunft angekommen sind. In der postindustriellen Gesellschaft, frei von Umweltrisiken, von der Zukunftsforscher des 20. Jahrhunderts geträumt haben.

      Aber die Hoffnung, dass neue Technologien den Planeten vor zunehmendem anthropogenem Einfluss und Belastungen retten werden, hat sich in vielerlei Hinsicht als Illusion erwiesen. Die Schädigung der Natur und des Klimas setzt sich fort. Und sie wird durch immer mehr Dürren, Ernteausfälle und Naturkatastrophen immer offensichtlicher.

      Übrigens, in Russland spüren wir das am stärksten. Bei uns steigt die Temperatur, ich habe vor kurzem darüber gesprochen, die Temperatur in Russland wächst zweieinhalb Mal schneller als im Durchschnitt auf dem Planeten. Schauen Sie nur, was in diesen Tagen in der Region Irkutsk passiert: ein riesiger Waldbrand, Hunderttausende Hektar Wald brennen, und es gab schreckliche Überschwemmungen. Wenn nichts unternommen wird, wird die rasche technologische Entwicklung die Probleme nicht lösen, sondern im Gegenteil die Umweltherausforderungen verschärfen, einschließlich des Klimawandels und des Problems der Verschwendung endlicher Ressourcen.

      So werden schon bis Mitte des nächsten Jahrzehnts Milliarden von Kommunikationsgeräten und eine schnell wachsende Infrastruktur der Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Big Data voraussichtlich mehr als 30 Prozent des weltweiten Stroms verbrauchen. Die Frage, woher diese zusätzliche Energie kommen soll, ist noch gar nicht geklärt.
      Gleichzeitig bedeutet die Erhöhung des Energieverbrauchs und die erhöhte Energieprodutkion zur Deckung des Bedarfs unweigerlich neue Risiken, wie weitere Veränderungen des Klimas. Bereits heute wird ein Viertel aller CO2-Emissionen von der Energieerzeugung verursacht. Weitere große Emittenten von Treibhausgasen sind Landwirtschaft, Industrie und Verkehr.

      Und es gibt auch noch keine Entscheidung darüber, wie man diese langfristige Entwicklung der Steigerung der Produktion mit dem Naturschutz und einer hohen Lebensqualität der Menschen vereinbaren kann. Wie kann sichergestellt werden, dass die digitale Revolution und die Robotik nicht in einer Ressourcen- und Umweltsackgasse enden?

      Diese Fragen erfordern unserer Ansicht nach eine gründliche Diskussion. Doch anstatt über die Probleme der globalen Klima- und Umweltagenda zu sprechen, sehen wir leider oft regelrechten Populismus, Spekulationen, und manchmal, ich habe keine Angst es so zu nennen, ein Stochern im Dunkeln.
      Das geht so weit, dass die Welt aufgerufen wird, den Fortschritt aufzugeben, was es bestenfalls ermöglichen wird, die bestehende Situation zu bewahren, was nur lokal für Wohlergehen für einige wenige Auserwählte schaffen kann. Gleichzeitig sollen Hunderte Millionen Menschen auf dem Planeten akzeptieren, was sie haben, oder ehrlicher gesagt, was sie nicht haben: Zugang zu sauberem Wasser, zu Nahrung, zu Bildung und anderen Früchten der Zivilisation.
      Solche archaischen Ansätze sind natürlich ein Weg ins Nirgendwo, das führt nur zu neuen Konflikten. Das Ergebnis dieses Ansatzes ist die Migrationskrise in Europa und auch in den Vereinigten Staaten.

      Die Absolutisierung, der blinde Glaube an einfache und spektakuläre, aber ineffektive Lösungen führt zu Problemen. Ich meine damit Ansätze wie den vollständigen Verzicht auf Kernenergie oder fossile Energie und die Hoffnung, sie durch bestehende alternative Energiequellen ersetzen zu können.

      Wird den Menschen das Leben auf einem Planeten gefallen, der von Windrädern und mit mehreren Schichten von Sonnenkollektoren bedeckt ist? Wie man bei uns sagt, anstatt zu Hause aufzuräumen, kehren wir nur den Müll unter den Teppich.

      Jeder weiß, dass Energieerzeugung durch Wind gut ist, aber an die Vögel denkt man dabei nicht. Wie viele Vögel sterben in den Windrädern? Sie vibrieren so stark, dass die Würmer den Boden verlassen. Das ist kein Witz, das sind die schwerwiegenden Folgen der Verwendung dieser modernen Möglichkeiten der Energieerzeugung. Ich sage nicht, dass dies nicht weiterentwickelt werden sollte, aber wir sollten die damit verbundenen Probleme nicht vergessen.

      Natürlich kann man niemandem verbieten, sich in Felle zu kleiden und wieder in Höhlen zu wohnen. Aber es ist einfach unmöglich, den Fortschritt der gesamten Menschheit zu stoppen. Die Frage ist: Auf welcher Grundlage können die von den Vereinten Nationen skizzierten Entwicklungsziele für das Jahrhundert realistisch erreicht werden?

      Ich bin überzeugt: Um saubere Luft, Wasser, Nahrung und damit eine neue Lebensqualität und höhere Lebenserwartung für Milliarden von Menschen auf unserem Planeten zu erreichen, ist es notwendig, grundlegend neue Technologien und technische Geräte zu entwickeln, die weniger ressourcenintensiv, aber dafür umweltfreundlicher sind. Solche supereffizienten wissenschaftlichen und technischen Produktionslösungen werden es ermöglichen, ein Gleichgewicht zwischen Bio- und Technosphäre herzustellen, die anthropogenen Auswirkungen auf die Natur und die Umwelt zu verringern und wirksam zu kontrollieren. In diese Richtung arbeiten sogenannte naturähnliche Technologien, die natürliche Prozesse und Systeme nach den Gesetzen der Natur reproduzieren.

      Ein Beispiel für naturähnliche Technologien ist, was auf den ersten Blick seltsam erscheint, die thermonukleare Energie (Fusionsreaktoren), die die Prinzipien der Erzeugung von Wärme und Licht im Zentrum unseres Sonnensystems nutzt, der Sonne.Es besteht die Möglichkeit, eine kolossale, unerschöpfliche und sichere Energiequelle erhalten. Aber auf dem Gebiet der Kernfusion und bei der Lösung anderer grundlegender Probleme werden wir nur dann erfolgreich sein, wenn wir eine breite internationale Zusammenarbeit, eine Zusammenarbeit der Staaten, der Wirtschaft und von Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete erreichen. Das kann nur gelingen, wenn die technologische Entwicklung wirklich global wird und nicht durch Versuche, den Fortschritt zu monopolisieren, den Zugang zu Bildung zu monopolisieren und den freien Austausch von Wissen und Ideen zu verhindern.

      Ein markantes Beispiel für eine offene wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit ist übrigens der internationale thermonukleare Reaktor ITER, auf dessen Grundlage eine kontrollierte thermonukleare Fusion geplant ist. Russland ist aktiv daran beteiligt und bereit, seine wissenschaftliche Infrastruktur für gemeinsame Forschung, für die Arbeit internationaler wissenschaftlicher Teams auf dem Gebiet der naturähnlichen und anderer Bereiche zur Verfügung zu stellen. Es geht dabei auch um die Schaffung einmaliger Cluster, die wir Megascience nennen.

      Mit ihrer Hilfe werden Wissenschaftler buchstäblich sehen können, wie die Natur ihre Objekte schafft. Ich möchte anmerken, dass so ein Cluster zu einem integralen Bestandteil des interdisziplinären Zentrums naturähnlicher Technologien geworden ist, das seit mehr als zehn Jahren in einem unserer größten wissenschaftlichen Zentren in Russland, dem Kurtschatov Institut, funktioniert.

      Die weltweit mächtigste Quelle für Neutronen, der PIK-Reaktor, hat in der Nähe von St. Petersburg seine Arbeit aufgenommen. Auf dessen Basis entsteht ein internationales Neutronenforschungszentrum. Die Planung einer Quelle für Synchrotronstrahlung der vierten Generation wurde in Nowosibirsk begonnen. Unsere Pläne beinhalten den Bau und die Modernisierung von Megascience-Einrichtungen in Wladiwostok und Protvino bei Moskau.

      Für internationale Forschungsteams in Russland, die große interdisziplinäre Projekte durchführen und wissenschaftliche Cluster schaffen, schaffen wir beste Bedingungen und Mechanismen. Russland werden derzeit umfangreiche Wissenschafts- und Technologieprogramme begonnen, die eine starke umweltfreundliche, ökologische Dimension haben, einschließlich von Bereichen wie künstliche Intelligenz, Materialforschung, genomischer Technologien und sauberen Lösungen für die Landwirtschaft. Das schließt auch tragbaren Energiequellen und neue Technologien für die Übertragung und Speicherung von Energie ein.

      Um diese Ziele zu erreichen, wollen wir das Potenzial unserer führenden Unternehmen mit staatlicher Beteiligung einbinden. Übrigens war ich kürzlich in Italien, wo ich mit unseren Partnern gesprochen habe, und auch unsere dortigen Kollegen binden bei der Lösung solcher Probleme Unternehmen mit staatlicher Beteiligung ein. Seltsamerweise tun wir parallel das gleiche. Warum? Die Aufgabe ist erstens von internationaler Bedeutung und zweitens werden staatliche Gelder ausgegeben, die man gemeinsam auf diese Schlüsselbereiche der Entwicklung konzentrieren könnte.

      Um all diese Aufgaben zu erfüllen, wollen wir, wie gesagt, das Potenzial unserer Unternehmen mit staatlicher Beteiligung einbinden und natürlich freuen wir uns über eine aktive Partnerschaft mit Privatunternehmen und sogenannten Technologieunternehmern. Wir halten es für entscheidend, ein wirksames rechtliches und regulatorisches Umfeld dafür zu schaffen.

      Natürlich wissen wir, dass dies heute schwierig für uns ist. Das ist leider nicht schnell zu lösen. Wir wären gerne schneller, aber es ist sehr wichtig, keine vorschnellen Schritte zu unternehmen, keine Fehler zu machen, die dann zu unkalkulierbaren Konsequenzen führen können. Die Regierung wurde bereits beauftragt, einen wirksamen Mechanismus für die rasche Annahme von Regulierungs- und Gesetzgebungsentscheidungen im technologischen Bereich auszuarbeiten. Wir werden weiterhin konsequent daran arbeiten, das Geschäfts- und Investitionsklima in Russland zu verbessern. Eine solche Freiheit für Initiativen ist eine Schlüsselvoraussetzung für den Erfolg der Gesellschaft und des Landes in einer sich rasch wandelnden Welt.

      Liebe Freunde! Meine Damen und Herren!

      Wir müssen genau die systematische Antworten auf die Herausforderungen finden, vor denen wir stehen. Das ist die Garantie für eine nachhaltige Entwicklung. Ich glaube, dass in einer Zeit des schnellen Wandels und leider auch großer Unsicherheiten die Priorität auf bedingungslosen Werten liegen sollte. Ich meine damit die Schaffung besserer Entwicklungsmöglichkeiten für die Menschen und die Förderung ihrer individuellen Potenziale.
      Diesem Zweck müssen die beeindruckenden Fortschritte im technologischen Fortschritt dienen. Das ist unsere große Verantwortung für die Zukunft unseres Landes und des Planeten als Ganzes. Und wir müssen auf jeden Fall zusammenarbeiten.

      Liebe Freunde!
      Russland ist offen für eine so breite, gleichberechtigte Zusammenarbeit.
      Ich wünsche Ihnen alles Gute und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

    • Vielen Dank für das Teilen der Rede.
      „Die Schädigung der Natur und des Klimas setzt sich fort.“

      Bei Schädigung der Natur gehe ich mit, bei der des Klimas nicht.
      Meiner Auffassung nach sollte die Menschheit sich darauf konzentrieren, die Schädigung der Natur in den Griff zu bekommen, dann wird sich die Sache mit dem Klima ganz von alleine regeln.

      Bei der Beinflussung des Klimas spielen die ganz großen planetarischen Räder des Universums eine Rolle, dass der Mensch das mit „ein bisschen Manipulation des CO2-Gehalts der Atmosphäre“ regeln könnte ist einfach nur lachhaft!

      Eine Klimaveränderung ist für mich tatsächlich denkbar, aber eher als letzte Möglichkeit des Universums sich am Raubbau an der Natur zu wehren. Wenn der Mensch die Schädigung der Natur nicht in den Griff bekommt, wird er vom Universum durch Klimaveränderung sehr wahrscheinlich von der Bildfläche hinweggefegt. Aber es als Mensch mit der Macht der großen planetaren Kräfte aufnehmen zu wollen…? Ich wiederhole mich…. lachhaft!
      Das Rumdoktern am CO2-Gehalt ist jedenfalls kein erfolgversprechender Weg. Besser Abholzung stoppen, Meer nicht mehr als Müllkippe verwenden etc. pp.

      Die CO2-Ideologie ist reine Ablenkung von den wahren Dringlichkeiten unserer Zeit!

      Mir fällt zu dem ganzen blinden Wahnsinn nur noch ein Zitat von Frank Haubold ein – aus seinem Buch Blindensturz: Ein Land am Abgrund:

      „Wäre ein Schriftsteller oder Filmregisseur auf die Idee gekommen, eine gestörte Halbwüchsige als Gallionsfigur einer generalstabsmäßig geplanten und perfekt inszenierten ‚Klimarettungs’-Kampagne darzustellen, die über Wochen und Monate die öffentliche Debatte dominiert, hätte man ihm vermutlich exzessiven Drogenkonsum oder zumindest eine überbordende Phantasie unterstellt.“

      Ansonsten fällt mir nur noch ein das eine oder andere video von Gerhard Wisnewski zur neuen „Kultur-Revolution“ anzuschauen. Daher weht der Wind…

    • P.S. Weil selbst gerade erst entdeckt. Hoch interessant das neue Gespräch zwischen Wisnewski und Janich zur neuen express-zeitung Nr 27

      Während man, wie Putin richtig feststellt, beim „übermenschlichen“ Thema „planetares Klima“ als Mensch vorwiegend im Trüben fischt, sind die dort vorgetragenen Ursprüngen der zugrunde liegenden MENSCHENGEMACHTEN Ideologie mit handfesten Fakten beleg- und Schritt für Schritt nachvollziehbar.
      https://www.youtube.com/watch?v=JEaceBytSx4
      Ich empfehle dringend die zur Kenntnisnahme dieser nachprüfbaren Fakten!
      Zumindest ich ziehe lieber den „menschengemachten“ Klimawandel in Zweifel als nachprüfbare Fakten… (auf dem Niveau der CO2-Ideologen könnte man das auch auf eine griffige Formel bringen: Klimaleugner vs. Faktenleugner, aber das halte ich für nicht unbedingt förderlich für den offenen Dialog, wenn wir ihn denn wirklich anstreben wollen… bei den Klima-Ideologen hab ich da manchmal meine Zweifel.)

  12. Ich glaube ,dass die in meinem Kommetar von 15:24 kurz skizzierten Befürchtungen sich leider (!) eventuell schon an der Person von Dirk Pohlmann manifestieren. Zeigt Herr Pohlmann doch eine gewisse, nicht ganz nachvollziehbare „Dichotomie“ im kritischen Denken, die vielleicht auf eine gewisse „Halbblindheit“ in Bezug auf das zückgeht, was er sich unter wissenschaftlicher Objektivität, Neutralität oder Korruptionsresistenz vorstellt. Vielleicht kann oder will er sich aufgrund seiner „soziologischen“ Herkunft oder einer gewissen Naivität, was „Wissenschafts- oder Erkenntnistheorie“ angeht, einfach nicht eingestehen , auch (reale) Naturwissenschaftler all den politisch- soziologischen Zwängen (einschließlich Korrumpierbarkeit) unterliegen können, wie die Mitglieder der restlichen Gesellschaft auch. Eventuell will oder kann er nicht erkennen, dass die wissenschaftliche Selbstdarstllung, dass die hehren wissenschaftlichen Ideale mit der Forcher- Realität deckungsgleich seien, ein propagandistisches Phantombild ist.
    So ist eventuell auch seine „Verblüffung“ darüber zu erklären , dass Soros/Koch bezüglich der „Klimafrage (plötzlich) umschwenken , was zu der verunsichernden Feststellung führt, dass die eigentlichen politischen Hauptfeinde nun auf einmal (bezüglich der Klimaerwärmung !)) mit ihm (fast) einer Meinung sind. Und der Gedanke, dass er (eventuell) dann bald auch mit der AfD „einer Meinung sein muss scheint ihn fast schon etwas aus dem (mentalen) gleichgewicht zu bringen

    Die neoliberale Intelligenzia erkennt sehr schnell die Schwachpunkt bzw. die „blinden Flecken“ ihrer (linken) Gegner . Besonders auch, was zu naive Natur-Wissenschafts- Gläubigkeit betrifft. Und hat damit einen Propagandavorteil.
    Und schon liegen sich kritische Linke relativ unversöhnlich („klimatisch“) in den Haaren.

    Dividere et impera ! Oder so ähnlich. (-:

    • links, das was heute als links firmiert und das Sagen hat ist ein vom neoliberalen Kapital gesteuertes links .
      Da gilt schon lange keine Wissenschaft mehr, nur noch was das Dogma zur wissenschaftlichen Erkenntnis erklärt .

      Mit dem CO2 Steuermodell lässt das neoliberalen Kapital die Katze aus dem Sack .
      Schon meldet sich der vom neoliberalen Kapital in Brasilien an die Macht gebrachte Präsident Bolsonaro,
      um , nachdem Kapital vor Jahren massiv in Urwald investiert hat, nun genau den als CO2 Umwandeler teuer zu vermarkten.

  13. Herr Rupp ist offensichtlich kein Fachmann bei diesem Thema – und das ist bei der Milchmädchenrechnung, die er eröffnet, noch höflich formuliert. Es empfiehlt sich diese Erklärung hier:

    https://kurier.at/wissen/scott-pruitt-als-fragwuerdiger-us-umweltpolitiker-unter-trump-fragen-und-fakten-zum-klimawandel/251.136.877

    Diese Argumente werden auch in der Quelle, auf die Herr Rupp sich bezieht, ignoriert. Die Argumentation ist jedoch stichhaltig.

    • Da muss ich ja gerade mal ganz laut lachen und aus Ihrem „stichhaltigen“ Artikel zitieren:

      „In der Tat gibt es rund ums Klima noch eine ganze Reihe offener Fragen. Doch Fakt ist: Mehr als 90 Prozent der Klimaforscher sind überzeugt, dass der Mensch den Klimawandel maßgeblich verursacht. Die Unsicherheiten beziehen sich nur auf Details. Man könnte das Klima mit einem Wassertopf auf dem Herd vergleichen: Während sicher voraussehbar ist, dass bei 100 Grad das Wasser zu kochen beginnt, ist kaum vorhersehbar, wann und wo wie viele Blasen aufsteigen werden. Regionale Klimaänderungen sind die Blasen – und unsicher.“

      Der Wassertopf-Vergleich ist mindestens 10 Etagen unterirdischer als es Hr. Rupps angebliche Milchmädchen-Rechnung je sein könnte. Fangen Sie mal an wissenschaftliche Quellen zu lesen, anstatt hier irgendein albernes Mainstream-Blättchen zu verlinken. Stichhaltig ist dieses gequirlte Propaganda-Geschreibsel jedenfalls nicht!

  14. Lieber Herr Rupp,
    ich bin wirklich ein großer Fan ihrer trefflichen politischen Analysen.
    Aber welche haarsträubenden Milchmädchenrechnungen sie hier (unbesehen?) als relevante Einwände gegen die vorherrschende Einschätzung vorbringen, der Klimawandel sei unter anderem auch auf menschlichen Einfluss zurückzuführen, das ist schon sehr ernüchternd!
    „Würden Sie einen Lohnanstieg von 33% in 150 Jahren auch für „viel“ halten?“
    So einen schwachsinnigen Vergleich muss man sich erst mal einfallen lassen. Und dann noch Meinungsmultiplikatoren finden um das vermeintliche Argument in die Hirne von Leuten einzupflanzen, die es nicht gewöhnt sind ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
    33% Lohnanstieg in 150 Jahren wäre angesichts des Produktivitätszuwachses in dieser Zeit natürlich eine extreme Reallohnsenkung. Das wird jeder Mensch verstehen, der auch nur einen schwachen Schimmer von Makroökonomie hat. Wo ist der Pedant zum Produktivitätszuwachs in der uns umgebenden Natur in den letzten 150 Jahren?
    33% Anstieg eines für Organismen potentiell schädlichen Gases hingegen – egal in welchem Zeitraum und egal von welcher Ausgangskonzentration ausgehend – ist höchst alarmierend. Ob etwas schädliches Gift oder heilbringende Medizin für ein übergeordnetes System ist hängt bei dieser Art von Substanzen von der Dosis ab. Das sollte eigentlich auch Bestandteil eines durchschnittlichen Allgemeinwissens sein.
    Aber der zitierte Autor Rüdiger Rauls scheint die Kunst der Milchmädchenrechnung perfektioniert zu haben. Und auch das übernehmen sie kritiklos: „Die Natur selbst produziert 96%, der Mensch nur 4%. Damit beträgt der Anteil des menschengemachten CO2 der Luft 4% von 0,04%. Das sind 0,0016%.“
    Die Natur produziert seit höheres organisches Leben auf diesem Planeten möglich wurde unter Schwankungen netto 0% Kohlendioxid. Eine Leistung des Ökosystems als Ganzes, dass den Artenuntergang innerhalb von Grenzen hält, die ein Überleben des Gesamtsystems gewährleisten. Seit Beginn der Industrialisierung ist dieser altbewährte Regelkreis jedoch einer extremen Belastung unterworfen. Eine Spezies produziert (in Kooperation mit den von ihr KZ-mäßig gehaltenen unterjochten Spezies) netto ca. 4% dessen, was im Gesamtsystem brutto erzeugt (und wieder abgebaut wird). Diese 4% (anfangs weniger, Tendenz steigend) akkumulieren sich natürlich über die Jahre und der Effekt ist der beobachtete Anstieg des Treibhausgases um 33% seit Beginn der Industrialisierung. Dieser Anstieg geht netto aufs Konto der Spezies Mensch und wird sich ohne die erforderlichen Gegenmaßnahmen noch weiter beschleunigen.
    Das Gesamtsystem „organisches Leben auf dem Planeten Erde“ ist meiner Meinung nach robust genug um auch mit einer wildgewordenen Spezies fertig zu werden, die ihre eigenen Lebensgrundlagen willentlich verbrennt. Da nützt unserer Spezies auch nicht, dass wir mit zu den an alle möglichen Lebensbedingungen anpassungsfähigsten Spezies gehören. Wenn wir es schaffen die Parameter so zu verschieben, dass selbst für uns Anpassungskünstler kein Überleben mehr möglich ist (weil vorher ein Massensterben anderer Arten eingesetzt hat die essentieller Bestandteil unserer Nahrungskette sind), so wird es doch genügend Organismen geben die sich dank dem wundervollen Evolutionsmechanismus des Gesamtökosystems an die neuen Bedingungen angepasst haben. Dann wird das Gesamtsystem einen neuen Anlauf machen um eine neue Spezies als „Krönung der Schöpfung“ zu installieren. Oder aber so einen Versuch wohlweislich gleich unterbleiben lassen. Jedenfalls wird die Spezies Homo Sapiens nichts mehr damit zu tun haben.

    • Ich war ja eigentlich der (optimistischen) Meinung für die großartige Geistesleistung, den Unterschied von brutto und netto zu vernachlässigen und somit beliebig schwachsinnige Kombinationen und Vergleiche von Zahlen anzustellen um zu beabsichtigten Ergebnissen zu kommen bedürfe es des IQ eines durchschnittlichen FDP-Spitzenpolitikers. Aber offenbar sind auch intelligentere Menschen nicht vor derartigen Fehleistungen gefeit.

    • „Seit Beginn der Industrialisierung ist dieser altbewährte Regelkreis jedoch einer extremen Belastung unterworfen.“

      Soweit die Kindergarten-Niveau-Propaganda der Weltuntergangs-Apologeten. Wenn Hr. Rupp eine Milchmädchen-Rechnung aufmacht, dann weiß ich gar nicht mehr, wie man diese 0-Summen Versimplifizierung nennen soll…

      Dem stelle ich mal echte Wissenschaft entgegen:

      „Die Realität: CO2-Rückgang seit 600 Millionen Jahren:
      Ein völlig anderes Bild zeichnet dagegen Prof. Wolfgang H. Berger von der University of California San Diego in einem auf der Homepage der Universität angebotenen Online-Kurs [CALU], Bild 3. Demnach lag der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre vor etwa 500-600 Millionen Jahren bis zu 20mal höher als in den letzten paar Jahrhunderten vor der industriellen Revolution. Im Laufe der Zeit gab es dabei auch teils erhebliche Schwankungen. So begann der CO2-Gehalt vor etwa 450 Millionen Jahren erheblich abzusinken, bevor er vor rund 250 Millionen Jahren erneut auf etwa den fünffachen heutigen Wert anstieg. Seither nimmt er – wenn auch mit einer Reihe von Schwankungen – im Prinzip kontinuierlich ab. Heute haben wir die seit 500-600 Millionen Jahren nahezu niedrigsten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. Würde man der obigen „Fieber“-Argumentation folgen, dann hätte die Erde vor Jahrmillionen fast schon kochen müssen. So sprach der Schweizer Professor und IPCC-Berichts-Chef Thomas Stocker in einem Interview mit der Weltwoche am 11. 4. 2013 von einem Temperaturanstieg von 2 bis 4,5 °C pro Verdopplung des vorindustriellen CO2-Gehalts von 280 ppm [STOC]. Zahllose Fossilien belegen jedoch, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt früherer Zeiten trotz eines um bis zu 2000 % höheren CO2-Gehalts im Groβen und Ganzen bester Lebensbedingungen erfreute.

      […]

      Der Trick, mit dem die Vertreter der AGW-Hypothese (Antrophogenic Global Warming) arbeiten, ist schlicht der, dass sie die zeitliche Dimension so verkürzen, bis der von ihnen gewünschte Effekt „bewiesen“ zu sein scheint. Die hier dargelegten Fakten legen dagegen zwei ganz andere „unbequeme“ Hypothesen nahe: Erstens scheint die Klimawirksamkeit des CO2 sehr viel geringer zu sein als von den AGW-Vertretern behauptet. Zweitens hat das verfügbare CO2 vor allem in den letzten 230 Mio. Jahren recht stetig abgenommen, Bild 7. Es ist sogar nicht auszuschlieβen, dass der Planet inzwischen diesbezüglich soweit verarmt ist, dass eine neue „Eis-Erde“ (Snowball Earth) [SNOW] viel eher drohen könnte als eine katastrophale Erwärmung.“

      Quelle: http://www.science-skeptical.de/klimawandel/unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/0010011/

    • @W.Schürer
      „Die Natur produziert seit höheres organisches Leben auf diesem Planeten möglich wurde unter Schwankungen netto 0% Kohlendioxid. Eine Leistung des Ökosystems als Ganzes,“
      Gut, einmal als Annahme ,
      zeigt sich sofort die Komplexität des Systemes, das vielfältig auf Gleichgewichtsreaktionen basiert .
      So nimmt die Pflanzenwelt CO2 als „Treibstoff“ um zu wachsen und O2 zu produzieren .
      Enorme Mengen CO2 sind als Kalk in Gebirgen gespeichert und enorme Mengen in Ozeanen .
      — Wie eben auch enorme Mengen CO2 in Erdöl gebunden ist ;
      Dieses CO2 wird nun in grösserem Umfang freigesetzt .
      Es steht aber jeglicher Beweis aus, dass nicht mittelfristig in Gleichgewichtsreaktionen umgekeht CO2 gebunden wird
      ,indem. nur als Beispiel, die Sauerstoffproduktion durch Pflanzen zunimmt .

      Und wenn, wie ich weiter unten schon ausführte, diese Erhöhung des CO2 durch den Menschen in der Atmosphäre
      möglich eine Erwärmung hat, ist der Umgang mit der Klimaerwärmung längst politisch und hysterisch .

    • Soso, vor 600 Millionen Jahren war also der CO2-Gehalt 20 mal höher!
      Ob das gute Lebensbedingungen für Säugetiere waren? Kann man natürlich nicht so ohne weiteres beantworten. Bis zu deren Auftreten auf der Erde verstrichen ja schließlich nochmal ca. 500 Millionen Jahre. Was zumindest die Schlussfolgerung nahe legt, dass zu diesem Zeitpunkt bessere Lebensbedingungen für Säugetiere herrschten als 500 Millionen Jahre vorher.
      Dass unser Ökosystem (ohne Homo Sapiens) auch noch mit einem 40 mal höheren CO2-Gehalt als heute weiter existieren wird, daran zweifle ich keineswegs.

    • „Es steht aber jeglicher Beweis aus, dass nicht mittelfristig in Gleichgewichtsreaktionen umgekehrt CO2 gebunden wird
      ,indem. nur als Beispiel, die Sauerstoffproduktion durch Pflanzen zunimmt.“
      Na klar. Könnte möglich sein. Also lassen wir es doch einfach drauf ankommen!

    • PaulPeter,
      „Wenn Hr. Rupp eine Milchmädchen-Rechnung aufmacht, dann weiß ich gar nicht mehr, wie man diese 0-Summen Versimplifizierung nennen soll…“
      OK, was halten sie davon, wenn ich mein Statement
      „Die Natur produziert seit höheres organisches Leben auf diesem Planeten möglich wurde unter Schwankungen netto 0% Kohlendioxid.“
      abändere in
      „Die Natur produziert seit Säugetiere auf diesem Planeten auftauchten unter Schwankungen netto 0% Kohlendioxid.“?
      Dies nur als Konzession an ihre Rigorosität. Denn eine etwas entspanntere Betrachtungsweise würde auch für eine Schwankung des Atmosphärenanteils zwischen 0,04% und 0,8% (das zwanzigfache) durchaus noch als netto 0% durchgehen lassen. Für die Art von Lebensformen die innerhalb dieser Schwankungsbreite überleben kann ist das natürlich keine vernachlässigbare Größenordnung. Eine zwanzigfach erhöhte Dosis ist für gewisse Lebensformen eher Gift und für andere eher idealer Nährboden. Daran besteht kein Zweifel.
      Mir geht es hier um den Blickwinkel aus der Perspektive des Homo Sapiens im engeren und aus der Perspektive der Säugetiere im weiteren Sinne. Dass auf unserem Planeten im gleichen Zeitraum in dem sich der Kohlendioxidanteil um 33% erhöht hat ein in erdgeschichtlichen Zeiträumen gemessen extremes Artensterben eingesetzt hat werden sie ja wohl nicht ernsthaft bestreiten wollen, oder?

    • „Dass auf unserem Planeten im gleichen Zeitraum in dem sich der Kohlendioxidanteil um 33% erhöht hat ein in erdgeschichtlichen Zeiträumen gemessen extremes Artensterben eingesetzt hat werden sie ja wohl nicht ernsthaft bestreiten wollen, oder?“

      Bitte präzisieren auf was Sie genau hier Bezug nehmen, oder nennen Sie mal eine Quelle. Ich zweifle inzwischen sehr vieles an, was ich in der Schule oder Uni gelernt/eingetrichtert bekommen habe.

      Eines kann ich dazu aber mit Sicherheit sagen: An dieser Erhöhung des Kohlendioxidanteils der Atmosphäre in der fernen Vergangenheit, von der Sie hier behaupten, dass sie alleinig für ein wie auch immer geartetes Artensterben verantwortlich gewesen sein soll… daran war damals ganz sicher nicht der Mensch schuld! Und wenn dies auf unserem Planeten in Zukunft nochmals geschehen sollte, wird auch dann wieder nicht der Mernsch der Auslöser gewesen sein, sondern eben größere planetare Einflüsse unseres Sonnensystems, auf die der Mensch eben keinen Einfluss hat. Aber eigentlich bezweifle ich tatsächlich, dass auch damals der Anstieg des Kohlendioxidgehalts der alleinige Auslöser einer solchen Katastrophe gewesen sein soll.

    • Einen fetten Daumen nach oben W.Schürer!

      Ich finde es immer wieder belustigend, wie die Skeptiker des anthropogenen Klimawandels versuchen, das aufgezeigte Szenario (Wasserspiegelanstieg, Wüstenbildung, etc) in ein Hollywood-Bild zu pressen, in dem die letzen 3 Menschen davon rennen und der kleine Sohn auf den letzen Metern noch dahingerafft wird.

      Nein wie in der Diskussion mit @PaulPeter und @wasserader folgerichtig aufgezeigt geht es um die massive Verschlechterung der derzeit bekannten Lebensbedingungen, nicht um die komplette Auslöschung des Lebens und ohne prophetische Künste kann ich sagen, wenn Bangladesh Land unter meldet und die Holländer auch, dann sind einfach schon mal so 350 Millionen Menschen unterwegs, die irgendwo hin gehen werden; – die setzen sich nicht neben die Straße zum sterben. Die kommen und natürlich kommen die in die höher gelegenen Gebiete. Unsere Ökosysteme sind aber heute schon am Limit und können weitere starke Belastungen gar nicht mehr verkraften. Die Folge ist ganz platt – Krieg. In machen Kulturen früher, in anderen später, aber je mehr Menschen auf einer Fläche zusammengedrängt werden, desto größer die Spannungen….eigentlich ganz logisch. Und wenn ich mir jetzt noch die Verwerfungen durch bewaffnete Konflikte zum Klimawandel dazu denke, dann mach ich lieber die Augen zu und übe beten.

    • Ich muss immer solche nachgeschobenen unqualifizierten und unbelegten Äußerungen belächeln, bei denen man nur erahnen geschweige denn wirklich nachvollziehen kann, auf welche vorher getätigte Aussage sich das nachgeschobene Gestichel den nun genau beziehen soll…

      Ich empfehle beim Beten üben direkt ein kleines Stoßgebet mit einzufügen, es möge etwas Hirn regnen für die Hysteriker, die direkt in die neue bzw. aufgewärmte Falle der Eliten für uns tappen: Klimawandel ist der neue Ersatz für den War on Terror!

      Ach ja… und zu Ihrem halbgaren Szenario, das Sie hier stricken: Klar, die sich ausbreitende Sahara gibt’s erst seit der Industriellen Revolution! Und von den Eisbären, die schon in den nächsten paar Jahren keine Scholle mehr finden werden, um sich drauf zu retten, von denen hat man mir schon in meiner Schulzeit via Sendung aus dem ÖR-Fernsehen erzählt… und das ist inzwischen fast 30 Jahre her. Holland und Bangladesh gibt es soweit ich das überblicken kann aber immer noch auf der Landkarte…

      Ich kann vor so viel Schwachsinn wirklich nur noch fassungslos den Kopf schütteln!

  15. Ich bewundere den Mut des Herrn Rainer Rupp.

    Einen solchen Artikel wagen (zur Zeit) nur sehr wenige Linke. Und sogar nur wenige aus der öminösen linksliberalen oder konservativen Mitte.

    Und zwar , weil sie den strategisch- propagandistischen Kontaktschulvorwurf in Bezug auf die AfD fürchten.

    Aber gerade auch für Linke sollte intellektuelle Redlichkeit (in einem „aufgeklärten und aufklärerischen Sinn) eine Grundvoraussetzung sein. Und das verträgt sich nicht mit angstvoll populistischem „Herdentrieb“ aus der Angst heraus, als „Außenseiter“ ausgegrent zu werden.

    Noch zur Zeit von Marx und Engels waren (objektive) Wissenschaftlichkeit und aufgeklärte Bildung der Unterschicht eine Grundvoraussetzung zur Emanzipation von der Manipulation der Finanz- und Kapitaloligarchie.

    Fängt auch „die Linke“ an , aus Weltrettungs- und „Klassenrettungs- Motiven“ heraus objektive Wirklichkeiten gering zu schätzen, weil sich mit eine bißchen „pädagogisch- didaktischem“ Manipulieren der Tatsachen ihre Agenda vielleicht schneller durchsetzen lässt, verliert sie langfristig im „Volk“ und vor allem auch bei der “ Intelligentia“ ihre Reputation für Jahrzehnte oder länger. Was dann der absolute Gau für die linke Emanzipationsbewegungen wäre.

    Schon jetzt drängt man Menschen mit kritischen Fragen in die Arme der Afd, in dem man propagndistisch versucht sie als wissenschaftsignorante Trottel zu stigmatisieren.

    • „Schon jetzt drängt man Menschen mit kritischen Fragen in die Arme der Afd …“

      Kaum. Wuerde eher meinen, dass eine Partei oder deren Waehlerschaft mit dem Motto „der Kuchen gehoert mir“ oder „weiter so“ bezueglich dem Individualverkehr usw ueberhaupt keinen relevanten Beitrag zu diesem Thema liefern kann.

  16. Mal ein ordentlicher Beitrag zu diesem Thema bei KenFM, danke dafür!
    Ansonsten auch tolle, interessante Beiträge in den Kommentaren vor allem von Zeus und Matthias, auch dafür herzlichen Dank!

    Ansonsten würde ich auch noch Recherchen zum Thema Rockefellers Alkohol-Verschwörung empfehlen, die schließlich zur Prohibition und in der Folge zu Macht und Einfluss der Mafia in große Bereiche der Politik in den Staaten führte. Stichwort dazu David Blume. Schon damals wurde ein ethisch löbliches Thema instrumentalisiert (die Abstinenzler-Bewegung wurde von Rockefeller großzügig unterstützt, die Greta-Armee von damals !), um Ethanol als dominanten Treibstoff vom Markt zu verdrängen und die Welt in das Erdöl-Zeitalter einzuführen. (Leider alles auf Englisch, den einzigen sehr löblichen Beitrag dazu auf Deutsch, den ich bislang finden konnte, ist die Folge 61 der Amok Alex und Frank Stoner Show – sehr empfehlenswert diese Folge!)
    https://www.youtube.com/watch?v=PnplLFhis9Y&list=PLzlZNCFP4sGfbwtpfski6bFQ8nnTfhHtG&index=58

    Dieselbe Elite, die der Masse der hart arbeitenden Menschen heutzutage einimpfen will, dass sie Schuld am Schmerz von Mutter Erde ist, weil sie zu viel Auto fährt, zu viel pupst oder das Flugzeug zu häufig benutzt (und zum Regulieren dieser Unsitten – man höre und staune – diese Massen weiter besteuern möchte oder anderen modernen Ablass-Handel einführen will!!), ist diejenige Elite, die dieser zu steuernden Masse, den ganzen Wahnsinn mit dem Verbrennen von Erdöl erst aufgezwang, als über die Verquickung von Staatsmacht mit Rockefeller-Imperium der sehr umweltschonende Treibstoff Ethanol über PROHIBITION vom Markt ausgeschlossen wurde.

    Fazit: Wer sich in Geschichtsbildung auf das verlässt, was er in der Schule gelernt hat, ist dazu verdammt von derselben Elite immer und immer wieder mit genau denselben Methoden erneut eingeseift zu werden!

  17. Die Erde hat einen „simplen“ Kreislauf über Millionen Jahre etabliert. Mehr CO2 in der Athmosphäe lässt mehr mehr Pflanzen und Bäume wachsen. Durch mehr Pflanzen und Bäume mehr Kühlungspotential. Leider hat der Mensch Wald und Grün weltweit zerstört, betoniert was das Zeug hält, usw. Sieht man in jedem Neubaugebiet in DE, sieht man in jeder Stadt zu Hauf.

    Jetzt wird hier wie überall hitzig diskutiert ob die Temperaturerhöhung auf der Erde in einem kausalen Zusammenhang mit dem Co2 Gehalt in der Atmosphäre steht oder (nur) korreliert. Alles verständlich.
    Nur, wenn es uns jetzt zu heiss ist auf der Erde, warum dann nicht das Kühlungspotential durch Bäume und Pflanzen sofort nutzen? Das ginge nur durch sofortiges Anpflanzen von Bäumen, auch hier in DE – Beispiele:
    https://www.collective-evolution.com/2019/06/20/news-scotland-has-added-22-million-trees-since-last-year/
    http://german.china.org.cn/txt/2019-03/24/content_74606525.htm
    Wem hier im Forum das unbekannt ist sollte bitte „Kühlungspotential“ „Wald“ „Gras“ googlen.

    Wie soll eine CO2 Steuer denn nach Meinung der Befürworter hier im Forum die Temperatur jetzt herunterbringen wenn selbst nach schulwissenschaftlichen Ansätzen ein geringerer CO2 Anteil an der Atmosphäre dies nicht sofort täte?
    Warum können wir nicht sofort alle Kriegsoperationen weltweit stoppen, alle Elektromagnetische Beeinflussung der Atmosphäre, SOFORT?

    • „Warum können wir nicht sofort alle Kriegsoperationen weltweit stoppen, alle Elektromagnetische Beeinflussung der Atmosphäre, SOFORT?“

      Das ist die richtige Frage, um den CO²-Schwindel deutlich zu machen.

  18. Während wir uns hier so streiten werden wir als Menscheitsfamilie ueber das „so gesagte“
    Klimaproblem gespalten,eingetuetet und mit eimem Barcode versehen.

    Hegel’sche Dialektik:
    Die „Erleuchteten“ erzeugt perfide ein Problem(Klimaproblem) und bieten teuflisch
    ihr Loesung (Eine-Welt-Geldordnung=A Stable Strategic Order) an.
    (Ein Griff ins Klo)

    Bilderzwergekonferenz (Quelle:Dudeweblog)

    Schlüsselthemen 2019
    1. A Stable Strategic Order (Anm. DWB: Da der Begriff NWO inzwischen schon zu “belastet” ist, hat man sich passenderweise einen neuen kreiert…)
    2. What Next for Europe? (Anm. DWB: EUdSSR)
    3. Climate Change and Sustainability (Anm. DWB: Greta lässt grüssen. 😉 )
    4. China (Anm. DWB: Eigenes Traktandum (nach 2016 & 2017 schon zum dritten Mal) weil in China die NWO schon weitestgehend fertig installiert ist.)
    5. Russia (Anm. DWB: Schwer einschätzbar. Wir hätten hier eher den Iran erwartet.)
    6. The Future of Capitalism (Anm. DWB: Abschaffung zugunsten der Installation des Weltkommunismus nach dem Vorbild China)
    7. Brexit (Anm. DWB: Gähn. Natürlich auf der Traktandenliste nach dem Zirkus bei den EU-Wahlen 😉 )
    8. The Ethics of Artificial Intelligence (Anm. DWB: Haha, als würden die sich für Ethik interessieren – für die Öffentlichkeit muss das aber natürlich so formuliert sein. 😉 )
    9. The Weaponisation of Social Media (Anm. DWB: Passend zur fortschreitenden Zensurwelle allüberall. Wobei sich niemand, der bei asozialen Medien – hinter denen Sklavenkonzerne stehen – ein Nutzerkonto hat, über Zensur echauffieren sollte, zumal es eher geboten wäre, wenn solche Leute sich über ihre eigenen Idiotie ärgerten, solange sie sich weiterhin diesen Sklavenkonzernen hingeben…)
    10. The Importance of Space (Anm. DWB: Sehr weitläufig und allgemein gehaltenes Traktandum, deshalb auch eher schwer einschätzbar. Vielleicht geht es um die schon länger geplante Bewaffnung des Weltraums; nicht nur mit 5G-Satelliten.)
    11. Cyber Threats (Anm. DWB: Nach 2015 und 2016 neuerlich auf der Traktandenliste – geht vermutlich Hand in Hand mit den Punkten 5, 8 & 9.)

  19. Die zivile Religion Wissenschaft ist genau so wenig objektiv wie es Religionen im allgemeinen sein können.
    Die Frage ist immer: In wessen Auftrag wird geforscht, wer finanziert sie. Je präziser das Forschungsziel definiert ist, umso höher sind die „Drittmittel“.
    Natürlich gibt es noch Idealisten auf denen diese Regel nicht anwendbar ist. Prof. Judy Wood z.B., welche zur Zerstaubung der WTC- Türme (neue Energieform) geforscht hat, oder Prof. Dr. Claus Turtur, dessen Thema die freie Energie (Raumenergie) ist.
    Zu vermuten ist, dass nicht nur das Pentagon über Wissen zur freien Energie verfügt, dass nicht publik werden darf, weil es weltweit revolutionäre gesellschaftlich instabile Zustände generieren würde, an denen die Machteliten kein Interesse haben kann.
    CO2 ist ein wichtiger Verwirrungsbaustein in dem Spiel, mehr nicht.

  20. Irgendwo muss ja das Geld für die zwei Prozent Angriffsbudget vom Bruttoinlandsprodukt, wie von der NATO gefordert ja herkommen.
    Da kann man Wissenschaft schon mal zur Meinung erklären, Wetterstationen von kühleren Gebieten in wärmere Regionen verschieben oder sogar abbauen und das Klima (eine statisiche Auswertung von Wetterdaten) als lebensbedrohlich bezeichnen.
    Mathematische Zusammenhänge, wie in den von MENSCHEN programmierten Softwareprogammen, sind KEINE physikalischen Zusammenhänge, eine Korrelation ist kein Beweis. In den Simulationsprogrammen ist der „Klimawandel“ im wahrsten Sinne des Wortes „menschengemacht“, denn belastare statisische Daten, die dies beweisen gibt es nicht. Wenn Meßpunkte verschoben oder verschwinden, ist dies nicht wissenschaftlich.
    Aktuell sehe ich keine Möglichkeit mittels Wissenschatft Metoden zu erarabeiten und umzusetzen um Daten zu generieren, die einen „menschengemachten Klimawandel“ beweisen oder zu dementieren, da die „Befürworter“ aber auch die „Leugener“ interessengetrieben sind und damit nicht ergebnisoffen arbeiten (können).
    Wie immer, wenn man die Zusammenhänge betrachtet, kommt man zum Ziel, wenn man der Spur des Geldes folgt und damit zur Systemfrage.

    • CO2-Steuer ist neben NWO-Herrschaftsinstrument auch eine versteckte Migrationsabgabe, die, würde sie unter diesem Namen gefordert, vermutlich eine Revolte auslösen würde.
      Die Sozialstaaten sind am zusammenbrechen. Wie also das System noch aufrechterhalten?
      WARUM eine CO2-Steuer?

    • Zeus 🙂

      Warum eine CO²-Steuer? Das kann ich dir beantworten.
      Maximierung von Leid!
      Daran laben sich die Herrschenden.

  21. Hier stossen Glaubenskrieger und oekonomische Interessen aufeinander. Dabei ist die Frage ob CO2 im komplexen Klimageschehen ein relevante Rolle spielt eigentlich sekundaer, von der Tatsache mal abgesehen, dass die Wissenschaft in der Frage keine eindeutige Antwort gibt, gar nicht geben kann.

    Fakt ist wohl, dass CO2 in der Atmosphere seit Beginn der Industrialisierung ansteigt. Nun weiss die kritische Wissenschaft zumindest, dass eine Korrelation kein Beweis fuer eine Ursache-Wirkungs-Beziehung ist. Wenn einem nun der gesunde Menschenverstand sagt, dass CO2 nicht unbedingt der „Schuldige“ an einem moeglichen Klimawandel, ist, der ja von einigen sagar komplett geleugnet wird, so sollte man sich besser auf relevante Fragen konzentrieren. Als da waeren :

    – wie kann der fraglos vorhandenen fortschreitenden Zerstoerung der Biosphere des Planeten Einhalt geboten werden
    – kann eine CO2-Steuer, CO2 als Indikator menschlicher Aktivitaet nicht unbedingt als klimaschaedliches Gas, hier einen Beitrag leisten und unter welchen Bedingungen
    – die kritische Ueberpruefung von Massnahmen wie der Energiewende, des Elektroautos .. . auf deren Gesamtenergiebilanz usw usw

  22. Oh je, das wird nichts mehr mit dieser Spezies… Überall nur noch Nonsens, auch hier auf KenFM immer mehr.

    Wird es bewusst gemacht, nur noch über polarisierende Themen zu schreiben, um Klickzahlen zu generieren?
    Oder darf eben jeder KenFM-Autor frei über alles Mögliche schreiben?

    Falls Letzteres zutrifft, empfehle ich dringend eine Änderung: Die Autoren dürfen weterhin frei schreiben, was sie wollen – die Themenauswahl vorab muss aber abgestimmt werden mit der (noch zu gründenden?) Redaktion. So ließe sich so ein unterirdisches Ergebnis hier vermeiden. Herr Rupp kann gerne über Geostrategie schreiben, aber bitte nichts über den Klimawandel.

    • Ja, genau, wir sollten Herrn Rupp unbedingt verbieten, seine Kommentare über Themen zu schreiben, zu denen Sie und Ihresgleichen eine andere Meinung haben.

      Ironie aus.

      Sehr viel selbstentlarvender und selbstbloßstellender als Sie es hier machen, kann man sich wohl nur noch schwerlich artikulieren.

      „Unterirdisch“, sagt der Maulwurf. Bin blind. Macht nix.
      Alles hell.

  23. „…Über die Klimakatastrophe wird schon lange geredet. Svante Arrhenius hat die Theorie, daß das Kohlendioxid die Grundlage des Treibhauseffektes ist, begründet. Eine vollkommen unbegründete Hypothese, denn Kohlen-di­oxid ist in unserer Atmosphäre im Vergleich zum dominierenden Wasser nur sehr schwach vertreten. Wasser­dampf und Kohlendioxid sind in ihren physikalischen Wellenabsorptionseigenschaften sehr ähnlich. Das letztere wird vom Wasser vollkommen übertönt. Wenn viel Kohlendioxid in der Atmosphäre ist, dann wirkt sie wie das Wasser und dessen Eigenschaften in den Wolken sind nicht zu übersehen. Je mehr Wasser da ist, um so kühler wird es. Je mehr Wolken am Himmel sind, um so erträglicher wird die Sonne, wenn wir einmal von der soge­nannten Schwüle absehen, die dafür aber die Pflanzen um so besser wachsen läßt. Sie sind die Haupteinwohner unserer Erde neben den Wolken. Je mehr Kohlendioxid, dem Wasser sehr ähnlich, in der Atmosphäre ist, um so kühler muß es werden, weil es die infrarote Wärmestrahlung wie das Wasser absorbiert.

    Um dieses Wasser der Tropfen und Blasen in den Wolken geht es. Sie bestehen vor allem aus dem Blasenwand­wasser in den Wolkenblasen. Es ist dieses Wasser, welches das Ultraviolett schluckt und die Funkwellen, die In­frarotwärmestrahlung usw. Wenn es bevorzugt durch Mikrowellenbestrahlung in die Gasform des Wassers ver­wandelt wird, verliert es sofort seine nützlichen Absorptionseigenschaften. Es ist als Dampf natürlich hochflüchtig, eines der leichtesten Gase überhaupt und flieht deshalb in die obere Atmosphäre. Auch wird durch die Strahlung des UV ein Teil des Wassers in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt, wobei letzterer unsere Erde verläßt. Die Erde wird nachgewiesenermaßen von einer ständig erneuerten Wasserstoffschicht umgeben, die aus dem Wasserzerfall durch UV entsteht. Der aggressive Sauerstoff, der nach der Wasserspaltung in der Atmosphäre verbleibt, bildet das Ozon, um dessen Schädlichkeit man schon lange weiß. Ozon schützt unsere Erde nicht vor UV, sondern ent­steht durch dieses über die Zerlegung des Wassers. Über den Polen ist die Einstrahlung besonders in den langen Polarnächten praktisch Null, so daß sich auch keine Ozonschicht bilden kann. Außerdem ist bei Kälte der Wasser­gehalt der Atmosphäre sehr gering. Australien ist einer der wasserärmsten Gebieten dieser Erde. So ist es kein Wunder, daß die Sonne dort bis auf den Erdboden mit ihrem UV vordringt und nur wenig Ozon erschaffen kann. Das ist der Grund warum dieser Kontinent von den Menschen nicht so gut erobert werden konnte. Die Urein­wohner Australiens konnten durch das fehlende Wasser und die starke Strahlenbelastung keine Überproduktion, kein Mehrprodukt, produzieren und blieben zurück. Auch die Tierwelt hat nur die Beuteltiere erschaffen, die we­sentlich primitiver als unsere Säugetiere sind. Die Ratten, Kaninchen und Dingos haben diese Überlegenheit ge­nutzt und Australien um einiges ärmer an Ursprünglichkeit gemacht. Die Ur- und jetzigen Einwohner leiden sehr unter der starken UV Belastung, die durch das fehlende Wasser nicht in den oberen Schichten der Luftwasserhülle aufgefangen wird.

    Wenn Wolkenblasen durch die Mikrowellen besonders stark vergrößert eben aufgeBLASEN werden, dann las­sen diese folglich mehr Infrarot- also Wärmestrahlung auf die Erde. Die trockenen Gebiete werden noch trockener und die nassen, vor allem die Ozeane verdunsten nun mehr Wasser und die Unterschiede zwischen den Regionen werden immer größer. Es kommt zu mehr ausgleichenden Stürmen also Luft- und Wasserbewegungen. Der Be­weis für die Wirkung von Mikrowellen auf das Klima ist die veränderte Strahlung der Sonne durch die Sonnen­flecken. Das hat einen nachweisbaren Effekt auf das Klima. Das haben ausführliche statistische Erhebungen ge­zeigt. Es ist eine Verstärkungswirkung, denn die Intensität ist nicht genug, um die Temperaturerhöhungen zu er­klären. Die größer werdenden Wolkenblasen wirken wie ein Ventil, daß nun plötzlich geöffnet wird.

    Nur auf Grundlage der richtigen Wassertheorie kann der Elektrosmog begriffen werden, der der Strahlenwirkung der Sonne analog ist. Wasser als Blasenwand, Flüssigkeit oder Gas hat immer vollkommen andere Absorptionsei­genschaften. Elektrosmog (Mikrowellen) trocknet unsere Erde aus und läßt die lebendigen Wolken nach oben verschwinden. Die Mikrowellen machen das, weil ihre Wellenlänge in Resonanz mit den Dipolschwingungen des Blasenwand­wassers steht. Alle Wellen schaffen zusammen mit der Sonne das Wasser auf den Weg in die unend-lichen Weiten des Kosmos und trocknen die Atmosphäre aus, so daß sie ihre Schutzeigenschaften verliert.

    Zu dieser Strahlungsaustrocknung unserer Atmosphäre kommt aber noch ein sehr wichtiger Aspekt hinzu. Die Verdunstungsfläche der Erde wird ständig verkleinert. Erstens durch die Bodenversiegelung zweitens durch die extensive Landwirtschaft. Ein Feld verdunstet viel weniger Wasser als ein Wald, geschweige denn ein Regenwald in den Tropen. Alles zusammen schaukelt sich gegenseitig auf. Je weniger lebendiges dichtes Dipolwasser in der Atmosphäre, um so mehr Strahlungsbelastung und noch mehr verstärkte Austrocknung unseres Planeten…“
    Quelle: http://www.dichtes-wasser.de

    Seit wann nehmen Wetterextreme stark zu? Und seit wann wird flächendeckend mit Hochfrequenztechnik (Militär, Mobilfunk) gearbeitet?

    Zur Vertiefung der Einsichten Peter Augustins empfehle ich auch das Wissenschafftplus Magazin um Dr. Stefan Lanka.

    Weitere Hinweise für die problematischen Wechselwirkungen der Hochfrequenztechnik mit dem Lebendigen finden sich in den Veröffentlichungen von Prof. Konstantin Meyl.

    Herzliche Grüße!

  24. Wenn man die uns bekannten Wetteraufzeichnungen betrachtet, dann geben die derzeitigen Rückgänge bei den Niederschlägen in den Sommermonaten und die steigenden Temperaturen durchaus Anlass zur Sorge. Der Eintritt der Veränderung scheint zudem in etwa mit dem Beginn der expansiven Geldpolitik der EZB übereinzustimmen. Etwa der TV-Metereologe Sven Plöger sagt es ganz klar, dass die derzeitige Veränderung ein Klimawandel und nicht nur eine Wetterveränderung ist.

    Es gibt jedenfalls noch nicht so besonders lange Wetteraufzeichnungen. Eine Ausnahme bilden da die Klöster, weil es dort gelegentlich auch sehr viel ältere Aufzeichnungen über die Verläufe des Wetters gibt.

    Die in 1929 von Archivaren entdeckte Karte des Piri Reis scheint sogar die Antarktis eisfrei zu zeigen.

    Bezüglich des Wetters könnte es Faktoren geben, auf die der Mensch keinen Einfluss hat.

    Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass die derzeitigen Klimaveränderungen vor allem auch etwas mit der weltweiten Abholzung zu tun haben.

    Ich sehe immer wieder Überschriften wie „7900 Quadratkilometer Regenwald binnen einem Jahr abgeholzt“.

    Außerdem sind die Ozeane überfischt und verdrecken mit Plastikmüll.
    Australische Forscher hätten es gemäß der Zeitung Die Welt herausgefunden, dass ein Temperaturanstieg von nur 2,8 Grad dramatische Auswirkungen auf die Ökosysteme im Meer hätte.

    Jedenfalls sind es doch die Niederschläge, die immer wieder für die nötige Abkühlung sorgen.

    Eine wichtige Voraussetzung für etwa das Entstehen von Wärmegewittern ist jedoch feuchte Luft.

    Diese wird es aber in waldarmen Gegenden kaum geben.

    Die weltweite Abholzung wird vor allem auch etwas mit unserem fehlerhaften Geldwesen zu tun haben, weil Geld auf fehlerhafte Weise als Schuld gegenüber den Banken entsteht, wodurch die weltweiten Schulden immer schneller explodieren, aber der Schuldenabbau wegen der künstlichen Geldverknappung gar nicht funktionieren kann.

    Ob eine CO2-Steuer eine geeignete Maßnahme ist?
    Sie könnte möglicherweise eine Sofortmaßnahme sein, weil man damit etwa den Flugverkehr ein wenig zurückdrängen könnte.
    Allerdings ist es durchaus nicht sicher, dass das zu hohe CO2 der Übeltäter ist.
    Außerdem wird CO2 für das Pflanzenwachstum benötigt.

  25. …die wissenschaftlich maskierte CO2 Steuer wird dann wirken wie eine Verbrauchssteuer. Bezahlt wird sie genauso wie die Mehrwertsteuer durch den Endverbraucher, der in vielen Fällen keinen Einfluß darauf hat unter welchen Bedingungen und mit welchem CO2 Ausstoß die gekaufte Ware produziert wurde. Die Vermögenden werden wie bei der Mehrwertsteuer auch schon nur einen homöopathischen prozentualen Anteil ihres Einkommens für die kommende CO2 Steuer aufwenden, während die weniger Vermögenden einen hohen prozentualen Anteil ihres Einkommens versteuern werden. Die einen können es sich nicht leisten (siehe Gelbwesten in Frankreich) und die anderen haben es nicht nötig.
    Ob der CO2 Preis mit Klimadividende einen besseren Steuerungseffekt auf die CO2 Emissionen haben könnte bezweifele ich ebenfalls. Aber ich vermute mal darum geht es bei der ganzen Debatte auch nicht.

    Klimawandel als Einkommensquelle für Verbrauchssteuern, Green-Business, e-Mobilität, Forschungsinstitute oder kurz: Umverteilung von unten nach oben.

    • RICHTIG; Der Verbraucher hat keinen wirklichen Einfluss darauf. Das kennen wir ja schon von Bio

  26. Ein Medienportal namens Heise war mal journalistisch gut und irgendwann machte sich dort die Sitte breit, mit Artikeln zu erfahrungsgemäß provokativen Themen Klickzahlen zu generieren.
    Der Punkt war, dass nur noch sinnlos auf erfahrungsgemäß provokativen Themen rumzureiten, um Klickzahlen zu generieren, kaum informativen Mehrwert für potentielle Leser hat.
    Das Portal scheint kommerziell gut zu laufen, ja das ist finanziell toll für die Betreiber, aber Leute, die nach Sachinformationen suchen, kommen nur noch äußerst selten in die Verlegenheit, dort klicken zu müssen.

    Die Liste der Wissenschaftsirrtümer dürfte so lang sein wie die Geschichte der Wissenschaft.
    Zur Widerlegung der Irrtümer führte die wissenschaftliche Methodik selbst: die in der wissenschaftlichen Methodik wesentliche Kritik an wissenschaftlichen Ergebnissen.
    Diese Art „Selbstreinigungsfunktion“ folgt aber wie gesagt wissenschaftlicher Methodik, nicht beliebigem Vermengen gefühlt herausgegriffener Aspekte.
    Was für ein Theater der CO²-Ablasshandel ist, bedeutet nicht, dass CO² und die menschengemachte Menge CO² klimamäßig wirkungslos wäre.
    Und ich sehe aus nachvollziehbaren Gründen die menschengemachte Radioaktivität sehr viel kritischer für das Überleben der einzigartigen Tierart Mensch … aber deswegen nicht auch auf CO² zu achten, das wäre in meiner Welt nur dann sinnvoll, wenn sich die Menschen erstmal auf das Problem Radioaktivität konzentrieren würden und dadurch danach die Kapazitäten frei hätten, sich danach um CO² zu kümmern.
    Nur sieht die Realität etwas anders aus.

    Ich schätze Rainer Rupp sehr für die Beiträge auf den Gebieten, wo er Durchblick hat wie sonst nur wenige, die auf diesen Gebieten öffentlich schreiben.

  27. Rainer Rupp hat in letzter Zeit auch zu anderen Themen ziemlich herumfabuliert, das war dann teilweise ganz interessant, teilweise zum Fremdschämen. So eine komische Mischung. Hier hat er einen vollkommen faktenfreien Beitrag auf niedrigstem Niveau abgeliefert. Er enthält folgerichtig auch nur zwei Quellenangaben, eine davon verweist auf die Meinung irgendeines Bischofs, der von der Materie natürlich ebenso wenig Ahnung hat wie Rupp selber. Eine Meinung, die völlig irrelevant ist.

    Die andere verweist auf eine Meinung, dass eine CO2-Steuer Unfug sei – das ist vollkommen richtig, sie ist grandioser Unfug, nur bedeutet das nicht, dass man gar nichts tun sollte. Das war schon die ganzen letzten Jahre falsch, und wenn Leute wie Rupp oder die versammelte AfD-Anhängerschaft hier das kapiert heben werden, wird es endgültig zu spät sein. Vor allem aber ist der verlinkte Artikel von Rüdiger Rauls unfassbar unwissenschaftlich. Weder Rauls, noch Rupp, haben von der Materie auch nur einen Schimmer. Schade, dass sie sich für diesen Mist hergeben.

    Dass dieser Mist hier bei vielen auf unkritische Zustimmung stößt, ist allerdings kein bisschen überraschend. Es gibt ja den alten Spruch, die Bitte an irgendeinen „da oben“ (den es natürlich nicht gibt), dass er Hirn runterschmeißen möge. Weil es ihn nicht gibt, regnet es auch kein Hirn. Wie gesagt, es wird (immer noch) einiges passieren müssen, bevor auch die Hirnärmsten etwas merken. Bis dahin wärmen die immer wieder die Geschichte vom „geringen“ CO2-Anteil auf, ohne auch nur ansatzweise zu kapieren, dass es sich dabei um keinerlei Argument handelt. Warum gerade bei Leuten, die ja ganz offenkundig der AfD nahestehen, alles Linke hassen und sich als „konservativ“ verstehen, so wenig Wille existiert, irgendetwas zur Erhaltung einer lebenswerten Erde zu tun, das werde ich wohl nie verstehen.

    Wenn Rupp & Co etwas zur Sache beitragen wollen, dann schlage ich vor, dass sie sich damit beschäftigen, wie Politik und Mainstream, die das Thema zunächst auch ignorierten und danach sträflich vernachlässigten und nur aufgrund gesellschaftlichen Drucks aufgewacht sind, mit ihren vollkommen falschen Ideen und Maßnahmen und purem Populismus überhaupt nichts zu einer Lösung beitragen. DAS ist nämlich das wahre Problem. Die Wissenschaft ist nur der Überbringer der schlechten Nachrichten. Natürlich sind Ideen wie eine CO2-Steuer absoluter Schwachsinn. Die Politik, wie immer gnädig begleitet von den MSM, ist nicht einmal ansatzweise gewillt, wirklich wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Nicht Greta ist der Sündenbock. Die Sündenböcke sitzen im Bundestag und den Partei- und Medienzentralen. Auch in der der AfD, dort wird das ganze Problem einfach negiert (weil man damit solche Wähler gewinnt, die sich hier im Forum mehrheitlich tummeln). Das ist kein Stück besser als das lautstarke Garnichts der Regierungsparteien.

    • „Warum gerade bei Leuten, die ja ganz offenkundig der AfD nahestehen, alles Linke hassen und sich als „konservativ“ verstehen, so wenig Wille existiert, irgendetwas zur Erhaltung einer lebenswerten Erde zu tun, das werde ich wohl nie verstehen.“

      Alice Miller „Das Drama des begabten Kindes“
      Hans Joachim Maaz „Der Gefühlsstau“

    • Lieber,Liebe,Liebes Corax,
      welcher Wissenschaftler wäre denn deiner Meinung nach der „Richtige“?
      Lass mich raten – derjenige der dem menschengemachten Klimawandel das Wort redet?
      Dann wäre derjenige Wissenschaftler der das bezweifelt ja logischerweise der „Falsche“. Richtig?

      Nun dann kannst du auch in eine Kirche gehen, wenn du nicht akzeptieren kannst, das es zu dem Thema eben unterschiedliche wissenschaftliche Expertisen gibt. Denn es geht genau darum. Es gibt eben keine stichhaltigen und hinlänglichen Beweise das der Anstieg von 0,03% auf 0,04% CO2 den Temperaturanstieg erklärt.
      Nicht einmal die konstruierten Computermodelle ermöglichen diesen Beweis.

      Es sind reine Vermutungen und Annahmen – mehr nicht.

      Das für sich genommen wäre kein Problem – wenn man nicht auf Grund dieser Annahmen Maßnahmen diskutiert, die eine komplette Volkswirtschaft zerstören können.

      Hinzu kommt – trotz aller anders lautender Behauptungen in den Medien – diese Hysterie ist ein rein deutsches Problem. Die übrige Welt denkt nicht im Traum daran den deutschen Wahnsinn nachzumachen.

      Und nur mal angenommen CO2 hätte tatsächlich einen gravierenden Einfluss auf das gobale Klima, und wir nun jede CO2 Emission in Deutschland auf Null drücken würden, hätte es global Null Auswirkungen.

      Uns würde es zwar in Deutschland wegen der Null Emission nicht mehr geben aber die Temperaturen würden dennoch steigen – oder eben auch nicht.

      Es gibt auf diesem Planeten keinen einzigen verdammten Wissenschaftler, der ein zutreffendes Szenario vorhersagen kann. Und das ist die Krux.

      Das dann übliche Argument „Lasst uns alle Maßnahmen ergreifen, wenn sich später herausstellt CO2 ist doch nicht Verantwortlich – haben wir ja nichts verloren“ ist derart dumm, das es fassungslos macht.

      Doch, wir haben sehr viel zu verlieren – die dann fehlenden Kapazitäten für sinnvollen Umwelt und Tierschutz, Forschungskapazitäten, soziale Infrastruktur, ökonomischen Bestand und Fortschritt usw. usw.

    • Sie versuchen hier den begründeten Zweifel am antropogenen Klimawandel in eine rechte Ecke zu schieben.
      Personen mit abweichender Meinung werden einfach diffamiert, statt auf Argumente einzugehen. Auch Sie werden nicht ewig an einer Dachdiskussion vorbei kommen.

      Ich bin übrigens kein Anhänger der AFD oder der Grünen. Eigentlich sind mir alle Parteien zuwieder. Ich erkenne aktuell keine, der es wirklich um das Wohl der Menschen geht.

    • @ davegahen

      DANKE!

      Danke vor allem auch für den letzten Abschnitt, dass wir nämlich alle sehr viel zu verlieren haben, wenn wir – so ins Blaue – ähem Grüne? – mal einfach so Milliarden zum Fenster rausschmeißen, um das Klima qua Kohlendioxidreduktion davon abzuhalten, sich zu ändern.

      Wenn ich nicht selbst von diesem Unsinn betroffen wäre, würde ich mir das sehr gerne von außen anschauen, wie viele derjenigen, die heute lauthals eine CO2-Steuer einfordern, dann, wenn sie mit den Folgen konfrontiert werden, bei dieser Haltung bleiben. Eigentlich würde es schon reichen, die hüpfende Jugend (und auch alle anderen Klimapaniker) mit Maßnahmen zu konfrontieren, die sie sofort, ohne jegliches Einschreiten der Politik, selbst umsetzen könnten, wenn sie denn unbedingt CO2 sparen wollen, da bräuchte es überhaupt keine Steuer:

      – Nur noch Nahrungsmittel aus der Region (ja gut, dann wird das im Winter halt etwas eintönig, aber für’s Klima muss man schon auch Opfer bringen). Wegfallen dürften vor allem beliebte Obst- und Gemüsesorten, die hier nun mal nicht wachsen, aber selbstverständlich auch Fleisch und andere Tierprodukte.
      – Wie bereits von einigen Klimaaktivisten gefordert: nur noch kalt duschen (wenn überhaupt!), nicht heizen (oder nur gaaaanz wenig).
      – Keine Auto, Motorrad, Moped oder sonstiges fossil angetriebenes Fahrzeug
      – Keine Handys, PCs, Tablets, etc.

      Na? Immer noch Lust auf CO2-Sparen?

      Apropos, wir zahlen bereits „KLIMASTEUERN“, und das nicht zu knapp:

      41 Milliarden Energiesteuer von der Tankstelle
      + 9 Milliarden Kfz-Steuer
      + 6 Milliarden Stromsteuer
      + 7,5 Milliarden Lkw-Maut

      Die C0-2-Steuer (euphemistisch als Energie-Bepreisung bezeichnet) soll weitere 30 Milliarden pro Jahr bringen

      Was bitte ist die bisheriger ENERGIESTEUER von 41 Mrd. auf Benzin u. Dieselkraftstoff an den 14.000 deutschen Tankstellen ?
      (Ca. 87 Cent pro Liter für Benzin und ca. 69 Cent pro Liter auf Dieselkraftstoff)

      Was bitte ist die bisherige Heizölsteuer auf Heizöl u. die Energiesteuer auf Heizgas ?

      Was bitte ist die Stromsteuer und die Abgabe für die Windräder, die Fotovolktaianlagen die uns in Höhe von über 20 Mrd. pro Jahr aus der Tasche gestohlen werden ?

      Im Jahr 2016 wurde über 328.000 deutschen Haushalten der Strom gesperrt, weil sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen konnten !

      Aber das lässt sich doch noch toppen. Ein Professor Paech hat auch eher krude Vorstellungen, was wir noch alles zur Klimarettung unternehmen sollten. Danach war ich erst mal sprachlos. Er fordert ganz explizit die Deindustrialisierung. Also zurück auf Bäume und in Höhlen?

      https://www.youtube.com/watch?v=61493OEvBts

      Na dann, fröhlichen Untergang allerseits!

    • @davegahen:

      „welcher Wissenschaftler wäre denn deiner Meinung nach der „Richtige“?“ – Die Frage verstehe ich nicht. Von einem „richtigen Wissenschaftler“ habe ich nichts geschrieben.

      „Es sind reine Vermutungen und Annahmen – mehr nicht.“ – Das ist a) nicht ganz richtig, denn es sind natürlich Annahmen, die durch Modelle, Experimente und logische Schlüsse untermauert sind. Keineswegs sind es „reine Vermutungen“. Und b) ist es halt nunmal so, dass die Annahmen ja stimmen könnten, vielleicht sind sie sogar noch viel zu zurückhaltend und alles ist noch viel schlimmer. Das könnte ja ebenso gut sein wie die Möglichkeit, dass sie falsch sind.

      „Es gibt auf diesem Planeten keinen einzigen verdammten Wissenschaftler, der ein zutreffendes Szenario vorhersagen kann. Und das ist die Krux.“

      Ja natürlich. Genau das ist die Krux. Du sagst es.

      „Das für sich genommen wäre kein Problem – wenn man nicht auf Grund dieser Annahmen Maßnahmen diskutiert, die eine komplette Volkswirtschaft zerstören können.“ – Es hätte auch ganz anders kommen können. Hätte man rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen – dazu gehört gewiss keine CO2-Steuer -, dann könnte Deutschland heute tatsächlich einen Vorsprung haben. Dass Maßnahmen gegen den Klimawandel eine Volkswirtschaft zerstören könnten, ist genau so hysterisch und panikmachend wie die von dir erkannte „Klimahysterie“. Beises ist absoluter Schwachsinn, genau das ist ja mein Punkt. Wir müssen etwas tun, international, aber Politik und Medien lenken davon ab, weil ganz im gegenteil zu dem, was aus den bekannten (AfD-nahen) Kreisen immer verlautet, die Konzerne eben gerade KEIN Interesse an echten und wirklich wirksamen Maßnahmen haben. Weder die Energiekonzerne, noch die Reisekonzerne, noch die Flugzeughersteller, noch diejenigen, die seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass die Güter auf der Straße bleiben und nicht auf die Schiene kommen, noch die Fleischindustrie (ich esse übrigens gerne Fleisch) und so weiter und so fort. Und die alle gegen im Bundestag ein und aus.

      „Das dann übliche Argument „Lasst uns alle Maßnahmen ergreifen, wenn sich später herausstellt CO2 ist doch nicht Verantwortlich – haben wir ja nichts verloren“ ist derart dumm, das es fassungslos macht.“

      Nein, genau andersrum macht es fassungslos. Selbstverständlich können wir mit wirklichen Maßnahmen nur gewinnen, weil wir den Planeten damit wieder ein Stück bewohnbarer und zukunftsfähiger machen. Die Einstellung, nichts zu tun, weil es ja nur Annahmen sind und wir einfach mal hoffen, dass diese nicht eintreffen werden, DAS macht fassungslos. Ich halte Menschen mit einer solchen Haltung für asozial, egoistisch, faul und dumm. Entschuldigung, das ist gar nicht böse und auch nicht persönlich gemeint, aber etwas anderes fällt mir dazu inzwischen nicht mehr ein.

    • Genau, man sollte nur zu Themen Artikel schreiben, wenn man Ahnung vom Thema oder gute Argumente hat.

      Hier gibt es heute Halbwissen und Vorurteile ohne Ende. Was Herr Rupp nicht beachtet, ist die Tatsache, dass Glauben und Religion immer etwas mit Nichtwissen zu tun hat. Wenn im Mittelalter Menschen verbrannt wurden, dann fehlte der Mehrheit das Wissen zu besserer Erkenntnis.

      Selbst wenn der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht sein sollte, könnten wir Treibhausgase reduzieren und dies hätte mit Sicherheit einen positiven Effekt. Konzerne betreiben nur Greenwashing, betreiben zu ihrem schmutzigen Geschäft einfach grüne PR und erzählen dem Verbraucher, wenn er den Cafe to go mit Holzlöffel anstatt Plastiklöffel nimmt, dann rettet er die Welt.

    • Und was Sie nicht beachten, Frank S., ist, wieviel Glauben und Wissenschaft inzwischen miteinander zu tun haben. (Rupert Sheldrake: Der Wissenschaftswahn)
      Spinoza: Wir brauchen eine zivile Religion.
      Das war die Geburtsstunde der Wissenschaft, weshalb wir durch Schulen und Universitäten von klein auf gehirngewaschen werden, um uns für die zivile Religion namens Wissenschaft und ihre Dogmen voreingenommen programm-empfänglich zu machen.

      Und um es vorwegzunehmen: Aber ja, ich bin ein Wissenschaftsleugner, nur mit Bauchgefühl unterwegs, kicher …

    • @ Zeus: „Wissenschaftswahn“ ist ein typischer Propagandabegriff religiöser Fanatiker. Glaube und Wissenschaft haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Wissenschaft glaubt nicht. Wissenschaft wird permanent hinterfragt, überprüft, gegengecheckt, verworfen oder korrigiert. In den Bereich des Glaubens gehört eher die Einstellung „ich glaube, wir machen mal gar nichts gegen den Klimawandel, weil ich glaube, dass es den gar nicht gibt, und falls doch, dann glaube ich nicht, dass wir etwas dagegen machen können“.

      Bauchgefühl ist übrigens etwas sehr Gutes und Wichtiges, in vielen Lebenssituationen. Wissenschaft leugnen kann man natürlich auch, aber das bringt nichts, denn Wissenschaft kann man nur widerlegen, und zwar mit Beweisen, nicht mit Bauchgefühl.

    • Ha, der war gut: „Glaube und Wissenschaft haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Wissenschaft glaubt nicht. Wissenschaft wird permanent hinterfragt, überprüft, gegengecheckt, verworfen oder korrigiert.“

      Glauben Sie eigentlich selbst, was Sie hier von sich geben?

    • @ Frank S.

      „Genau, man sollte nur zu Themen Artikel schreiben, wenn man Ahnung vom Thema oder gute Argumente hat.“

      … und die FFF-Kids haben natürlich diese „Ahnung“ und man muss sie unbedingt fragen, was zukünftig zu tun ist, denn sie haben die Erfahrung, Erkenntnisse und das Wissen dazu.

      „Selbst wenn der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht sein sollte, könnten wir Treibhausgase reduzieren und dies hätte mit Sicherheit einen positiven Effekt.“

      Sicher! Die milliardenschweren Bemühungen zwecks Reduzierung des menschenproduzierten Minianteils am Gesamt-CO2 werden durch einen einzigen, klitzekleinen Vulkanausbruch nicht nur zunichte gemacht, sondern regelrecht ad absurdum geführt.

      Mit diesem Geld, wenn es dann schon sein muss, könnte man deutlich sinnvollere Maßnahmen finanzieren, z. B. Bäume pflanzen!!

    • @ Zeus:

      „Glauben Sie eigentlich selbst, was Sie hier von sich geben?“

      Ich weiß es. Dass Glaube und Wissenschaft miteinander zu tun hätten, ist ein Widerspruch in sich selbst.

      Ich muss jetzt weg und werde nach dem Wochenende nicht mehr in diesen Thread schauen, ich habe auch noch ein richtiges Leben.

    • https://www.youtube.com/watch?v=8ooI-q6-OVw

      Ach Du je, Sie werden hier sowieso wieder reinschauen, C. Ich glaube Ihnen kein Wort.
      Aber wenns ans eigene Weltbild geht (auf Sand und Krücken und Arroganz gebaut; und ja: vor allem auch auf Angst), dann verabschiedet man sich schon mal lieber und geht schwimmen.
      (Ich hoffe sehr, wir gehen nicht alle zusammen baden.)

      Und wenn ich nicht auch noch ein richtiges Leben hätte, das gerne noch ein paar Jährchen länger dauern darf, dann würde ich Ihnen jetzt, die Sie ZWEIFELSOHNE WISSEN, mindestens 300 Seiten und genausoviele Links von Menschen präsentieren können, die Sie aus Ihrer totalitären Allwisssenheit ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholen könnten.

      P.S.: Das mit dem Bauchgefühl war ein Scherz. Ich weiß ja, daß Sie vor allem aus Ihrem unglücklichen Emotionalkörper heraus leben, der um den Bauchnabel herum angesiedelt ist. Wohingegen die Intuition als Antenne viel höher liegt und keine Schnittmengen zum Verhalten und „Wissen“ der Dramaqueen aufweist, für die ich Sie halte.

  28. Ein wenig differenzieren und 100%gegen die Klimahysterie .
    Treibhausgase gibt es und sie sind die Basis des Lebens wie wir es auf der Erde kennen .
    CO2 ist eines davon , Methan z.B. ist noch wirksamer .
    Auch wenn die Konzentation von CO2 mit einem Anteil von 0.04 Prozent gering ist, ist CO2 wirksam .
    Die Konzentration ist kein Argument !
    Die Änderung theoretisch schon .
    Treibhausgase lassen die Sonnenstrahlung zur Erde , die Erdabstrahlung in anderer Frequenz wird von den Treibhausgasen
    aufgenommen und in Schwingungsenergie (in Wärme) umgewandelt .
    Dies ist die Basisargumentation, die nun auf die komplexe Gegebenheiten unserer Atomosphäre trifft .
    Hier endet die exakte Wissenschaft (weitgehend) und die Türe für Annahmen öffnet sich.
    Unter politischer Finanzierung passen sich Ergebnisse an .
    Die Klimaerwärmung ist längst ein politisches Projekt mit in agnostischer Zeit neuem religiösen Wahn .
    Wenn der Mensch möglicherweise auch Einfluss auf das Klima hat, ist die möglicherweise mitverursachte Klimaerwärmung sicher nicht zentrales Problem der Zukunft .
    Die Unbewohnbarkeit halber Kontinente oder das meterhohe Steigen der Meere oder das Abschmelzen des Grönlandeises oder gar der Arktis sind nur Hysterie .
    Bei Grönland – Grünland an ein eisfreies Grönland unter den Vikingern zu denken ist ebenfalls Unsinn – da waren, wenn überhaupt, die Ränder etwas stärker begrünt .

    Der Westen hat kein tragendes Zukunftsmodell und bei einbrechender Wirtschaft und sinkendem Lebensstandard und schwindendem Glauben an das Fortschrittsprojekt soll nun offensichtlich u.a. mit CO2 Reduktion ein großes gemeinsames Ziel kreiert werden und natürlich viel Geld gemacht .

    • „Die Unbewohnbarkeit halber Kontinente oder das meterhohe Steigen der Meere oder das Abschmelzen des Grönlandeises oder gar der Arktis sind nur Hysterie .“

      Das Ausmaß von Eisschmelze und (damit vebundenem) Anstieg des Meeresspiegels kann momentan nicht vorhergesagt werden. Es kann aber nach Ansicht der damit beschäftigten Wissenschaftler durchaus so groß werden, dass es dramatische Konsequenzen haben kann. Von einer „Unbewohnbarkeit halber Kontinente“ oder „meterhohen Steigen der Meere“ habe ich allerdings noch nie gehört. Vielleicht weil ich keine Blödzeitung lese? Das Verharmlosen halte ich auf jeden Fall für den ganz falschen Ansatz. Es gibt ja auch so schon so gut wie keinen Willen zum Handeln (außer in Sonntagsreden, und erst recht nicht bei den Kreationisten etwa in diesem Forum hier, na gut, ob die Kreationisten sind, weiß ich nicht, aber sie argumentieren auf dem entsprechenden Niveau). Natürlich bringt uns Hysterie kein Stück weiter, aber bei vielen gibt es ja noch nicht einmal ein Minimum an Einsicht. Vernünftig wäre, auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse, auch wenn sie lückenhaft sind, Strategien zu entwickeln. Das geht selbstverständlich nur in weltweiter Kooperation und nicht mit westlicher Besserwisserei (die im Falle Deutschlands dann regelmäßig mit dem Eingeständnis endet, dass man selbst nicht etwa Vorreiter, sondern ein lahmer Ackergaul ist).

    • @Corax
      Was ist gegen Kreationismus grundsätzlich einzuwenden ?
      Sind doch die Theorien des Materialismus so kläglich gescheitert –
      Aber wer hier wäre für den Kreationismus eingetreten ?

      Und noch der differenzierten Analyse wegen :
      Alle Kritiker des kapitalistischen Globalisierungsfaschismus sind AfD Wähler .

    • Liebe, Lieber, Liebes Corax,
      ich zitiere mal: „Das geht selbstverständlich nur in weltweiter Kooperation und nicht mit westlicher Besserwisserei“

      Yep…genau so ist es.
      Und andere Länder, deren Wissenschaftler, Regierungen ect. bezweifeln eben einen Zusammenhang von CO2 und Temperaturerhöhung.
      Weil Deutschland ja nun hinlänglich schlechte Erfahrungen mit der millitärischen Durchsetzung seines Willens gemacht hat, wäre es gut beraten jede verfügbare finanzielle und ökonomische Resource in Schulen, Bildung und Forschung zu stecken um technische Lösungen zu erarbeiten – Speichertechnologie, vernetzter Verkehr, sichere Kernkraft usw.

      Das erfordert aber einen Industriestandort, es erfordert massive finanzielle und ökonomische Möglichkeiten – alles Dinge die die ideologisierte linksgrüne Politik am zerstören ist.

      Allein eine zweite Stromerzeugung (neben Kohle,Gas und AKW) durch PV und Windkraft zwangsweise aufzubauen ohne auch nur ansatzweise eine Möglichkeit der Energiespeicherung zu haben ist schlicht wahnsinnig.

      So etwas gebieren nur Ideologen – mit Verstand, Vernunft oder Verantwortung hat das rein gar nichts zu tun.
      Man könnte sich genauso auch erst den Schuh und dann den Strumpf anziehen und sich dann noch Medial als innovativen Held feiern lassen.

      Das trotz der erpressten Milliardensubventionen im EEG Sektor in den letzten 10 Jahren Deutschland keine nennenswerte CO2 Reduktion erreicht hat, ist hier nur eine Randnotiz.

    • @ wasserader:

      Unter Kreationismus verstehe ich den Glauben an eine Schöpfungsgeschichte exakt nach der Bibel und die Ablehnung aller wissenschaftlichen Erkenntnisse, sei es die Evolutionslehre, sei es Altersbestimmungsmethoden und vieles mehr. Ein Glaube, der besonders im amerikanischen „Bible Belt“ verbreitet ist und dessen Anhänger in aller Regel auch wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel ablehnen – so wie sie jedwede Wissenschaft ablehnen, die ihrem stupiden und absurden Glauben widersprechen.

    • @Corax
      Unter den Kreationisen gibt es Hardliner, die die Welt auf die Bibel reduzieren.
      Diese kleine Gruppe wird gerne zitiert und aufgeblasen wenn der bekehre Rationalist Feind braucht.
      Ich habe an Intelligent Design gedacht das ja von Wikipedia und einschlägiger Gruppe auch gerne unter Kreationismus subsummiert wird.

    • Nun, ich habe geschrieben, was ich meine. „Intelligent Design“ halte ich allerdings für ebenso unwahrscheinlich. Es setzt einen Designer voraus, der bereits alles mitbringt. Wo soll der herkommen? Für mich ist die Evolutionstheorie vollkommen überzeugend. Sie erklärt alles, außer den Urknall. Und der ist kein bisschen unwahrscheinlicher oder schlechter belegt als ein Gott oder „Designer“. Im Gegenteil. Ich gehe mit großer Überzeugung davon aus, dass die Wissenschaft noch viele Rätsel lösen wird und dabei auch weiterhin ohne Glauben an höhere Mächte auskommen wird. „Intelligent Design“ beleidigt meinen Verstand und meine Logik. Beide Gruppen von Kreationisten, falls man da überhaupt einen Unterschied ausmachen kann, sind auf dem Holzweg und haben dicke Bretter vor dem Kopf.

      Muss jetzt weg.

    • Corax

      Intelligent Design ist real. Schau dir das hier an. Unfassbar geil !!! Die Planetenbahnen malen Blumen im All.
      Zu fantastisch für Zufall (für mich jedenfalls). 🙂

      Signatur der Sphären:
      youtube.com/watch?v=VICsdLGldXE

    • Sorry Corax, falscher link.

      Hier ist der Trailer für Ungeduldige. 😉
      youtube.com/watch?v=Kb4nBRnn8UM&t=114s

  29. eine Ergänzung:
    Vor einigen Jahren bereits stellte ich mir die Frage in welchem Umfang die debattierten CO2-Abgaben für die produzierenden Industriebetriebe in meiner Heimatstadt (Konstanz) zukünftig eine finanzielle Belastung darstellen werden.

    Die Antwort war einfach: Für die chemische Industrie nicht, denn die gab es am Ort seit einigen Jahren nicht mehr (Great Lakes, Ravensberg, Byk Gulden, Degussa hatten alle dichtgemacht).
    Für die Textilindustrie ebenfalls nicht, denn die gab es damals schon seit über zehn Jahren nicht mehr (Herose, Stromeyer).
    Dasselbe bei der eisenverarbeitenden Industrie, die letzte große Fabrik (Gießerei Rieterwerke) hatte gerade die Produktion für immer beendet.
    Das gleiche beim Apparatebau (AEG, Siemens).
    Maximal noch Verwaltung blieb übrig.

    Diese ganze ehemals vorhandene schmutzige und energieintensive Industrieproduktion fand längst in anderen Teilen der Erde statt.

    Was heißt das nun?
    Ein Gedanke kam mir: Hier bei uns hatte viele viele Jahrzehnte lang eine solche Industrieproduktion stattgefunden – ohne CO2-Abgaben – und zum hiesigen Wohlstand beigetragen.
    Nun haben wir das nicht mehr nötig und die Volkswirtschaften der Schwellenländer, also dort wo jetzt diese schmutzige Produktion stattfindet, die werden nun durch CO2-Abgaben belastet.

    Diese Darstellung ist gewiss stark vereinfacht. Vermutlich wiegen die Interessen multinationaler Konzerne schwerer als die Volkswirtschaftsinteressen einzelner Staaten.

    Gänzlich unbedeutend ist der Gedanke aber trotzdem nicht.
    Denn wo kämen wir hin, wenn die Chinesen genauso viel Auto fahren, Flugreisen machen, Elektrogeräte kaufen und Fleisch konsumieren würden wie wir hier? Entsetzlich! Das darf nicht sein! Denn dann geht der Planet ganz bestimmt in ‚ Arsch.

    Sorry für den Zynismus.

    • „Denn wo kämen wir hin, wenn die Chinesen genauso viel Auto fahren … “

      Wenn man dann als Ausländer dort einen Abschleppdienst betreiben dürfte …
      Wäre Geschäft mit dem Untergang, aber kurzfristig würde die Kasse laut klingeln. ^^

    • Tolles Argument! Ich komme ebenfalls aus Konstanz und so kann ich diese verengte Sichtweise der Konstanzer, die ja den Klimanotstand ausgerufen haben, wunderbar nachvollziehen. Ich bin nicht betroffen, Papa ist nicht betroffen, der Müller aus der Hardstraße ist nicht betroffen – keiner verliert seinen Arbeitsplatz, wenn die Industrie für den verursachten Dreck zahlen soll und wenn die Chinesen oder Afrikaner oder sonst wer Stahl verhütten, dann sollen die auch zahlen. So denkt der Konstanzer! Bravo!

      Aber:
      1. Die Luft, die von Industrie, der Mobilität und der Wärmegewinnung verschmutzt wird gehört allen und ist somit nicht von Einzelnen zu zerstören. Luft, Licht, Erde und Wasser sind fundamentale Lebensrechte, die nicht personalisiert werden können und ebenso wenig zum Abschuss frei gegeben werden dürfen. (Es ist ja schon ein Irrsinn, dass wir in Mitteleuropa Wasser in der Flasche kaufen – man darf da gar nicht darüber nachdenken, dass Wasser aus Flüssen und Bächen ungenießbar bis gesundheitsgefährdend ist! Nur so für Spaß: Das Grundwasser der Gemüseinsel Reichenau, die Unmengen an Obst und Gemüse produziert, ist für den menschlichen Verzehr gesperrt und das Wasser aus der Leitung kommt aus Konstanz. Unglaublich!)

      2. Eine künstliche Verteuerung von umweltschädlichen Produkten, Produktionsverfahren, Transporten und der Wärmegewinnung ist leider der derzeit einzige Weg den ALDI-Kunden, den Häuslebauer und den Supertypen, der drei mal im Jahr zur Entspannung in den Aschram nach Indien fliegt, zu disziplinieren, denn genau das ist es um was es am Ende geht. Disziplinlosigkeit, Gedankenlosigkeit, Faulheit und Bequemlichkeit, wirtschaftliche Chauvinismus und Lebensverachtung. Wer mal ganz genau in sich hinein hört bei der Frage, ob die Unmengen Fleisch jeden Tag wirklich nötig sind, kommt ganz schnell auf Vorstehendes.

      Aber zum Aber:
      Gesetz dem Fall es gäbe eine Abgabe – nicht auf CO2, sondern generell für umweltschädliches Verhalten/Produkte, so müsste dieses Geld direkt zweckgebunden werden, denn sonst haben unsere Herren in Berlin nur einen neuen Fleischtopf aufgemacht, an dem sie sich schamlos gütlich tun.
      Würde man nur mal die fast jedes Jahr vom Bundesrechnungshof beanstandeten 58 Milliarden Euro schädliche/unnötige/kontra produktive Subvention streichen und dieses Geld in umweltfördrnde Maßnahmen investieren, wäre mit ein paar Federstrichen allen geholfen, denn auch die Konzerne und Superreichen, die derzeit noch alles verhindern was nur irgendwie geht, würden sich ganz schnell auf die Sche nach derartig viel Geld machen und ebenfalls am gleichen Strang ziehen.

  30. Ich finde es durchaus bemerkenswert wie sich intelligente Menschen querstellen, sobald sie aus ihrer Wohlfühlzone gedrängt werden sollen. Mal ganz ehrlich: wenn jede Minute 3 Fußballfelder Amazonaswald abgeholzt werden, oder ein U-Boot am tiefsten Punkt der Erde von Müll begrüßt wird muss sich der denkende Mensch nicht mehr fragen ob etwas falsch läuft. Das Attribut offensichtlich ist das Wort der Wahl!!

    Ich schätze Herrn Rupp sehr für seine politische und da eben geostrategische und militärische Expertise, aber beim Thema Nuturzerstörung / Zerstörung des einzigen Raumschiffs, das wir haben, da liegt er nach meiner Meinung vollkommen falsch. Ich weiß schon, jetzt kommt das Argument man müsse Klimawandel und Umweltzerstörung sauber von einander trennen um eine sachliche Diskussion zu haben. Aber ich sage ganz klar NEIN! Das ist ein und die selbe Diskussion, es muss Schluss sein mit Atomisierung und Zerlegung von exorbitanten Problemen zu „Ach das ist auch so ein Problemchen“. NEIN! Und jeder hat seinen Beitrag zu leisten, ganz einfach.

    Und zum Thema Profiteure: Vom gegenwärtigen System profitieren die alt bekannten Konzerne und Staaten, weiß jeder ( Herr Rupp scheint das nicht weiter schlimm zu finden, denn ich habe keinen auch nur leisen Vorwurf gegen Exxon Mobil, Shell, RWE, Vattenfall, Saudi Arabien, Quartar, USA, Beyer, BASF, Bank of America, Chem China, Dow Chemicals, …. gehört.) Aber die neuen Profiteure wie Solar Complex, Die Stadtwerke Wuppertal und Herr Müller, mit seiner VP, denen wird unterstellt sie stehen in der gleichen Tradition wie die Kopfschlächter des Planeten. Sonderbare Ansicht. Warum wirft Herr Rupp nicht der Diakonie vor, dass sie mit ihren Obdachlosenheimen fette Gewinne machen – das ist doch die Wahrheit, genauso wie das Rote Kreuz die erbettelten Blutkonserven für horrendes Geld an Krankenhäuser verscherbeln. Egal wie sich irgend etwas entwickelt, es wird in diesem Schweinesystem immer Gewinner und Verlierer geben, so ist das nun mal gebaut.

    Es gibt bei Leibe viel zu kritisieren an der Art und Weise, wie die Energiewende und der Umweltschutz gehandhabt werden, aber wer derlei Anstrengung mit Religion und Fanatismus gleichsetzt lehnt diese folglich ja auch ab und ruft damit zu asozialem Verhalten auf.

    Aber so richtig angepisst werden die „Kritiker“ immer erst, wenn sie sich selbst aus ihrer Selbstherrlichkeit erheben sollen und die eigenen leib gewonnenen Privilegien abgeben sollen.

    • Prinzipiell haben Sie recht in der Frage des Unterschieds der Umweltzerstörung und Klimawandel. Bin ich 100 Prozent bei Ihnen.

      Doch bin ich auch der Meinung das Rupp sich deswegen nur auf das CO2 bezieht weil es ja „nur“ darum geht. Ich glaube wirklich nicht das er den Klimawandel und/oder Umweltzerstörung leugnet. „CO2“ ist halt gerade das Schlagwort aller Parteien, um sich damit oder auch nicht die Köpfe einzuschlagen. Die Zerstörung und somit bedingte Wandel finden statt, ob mit oder ohne CO2 ist doch eigentlich egal. Sie haben ja treffend das Beispiel mit der Abholzung gewählt oder dem Uboot. Wer wirklich noch glaubt, das das keine Auswirkung hat, dem kann man doch echt nicht mehr helfen. – Und in dem Fall hoffe ich das Rupp einfach keine Lust hatte seine Meinung konkret zu äußern oder es einfach vergessen hat oder es tatsächlich nicht für notwendig gehalten hat, frei nach dem Motto: es zu leugnen, so blöd kann niemand sein.

      Ich bitte Sie noch nicht deswegen an Rupps Verstand zu zweifeln 🙂

      Schönen Abend noch und nochmals Danke für den Kommentar der eben auch aufzeigt, wie unbedeutend CO2 eigentlich in Anbetracht anderer offensichtlicherer Zerstörung und Auswirkung, eigentlich ist.

  31. Vielen Dank, Rainer Rupp, nur ein paar kleine Anmerkungen:
    Seit dem die Erde besteht, und erst recht, seit dem es die Besiedelung durch den Homo Sapiens gibt, haben wir Klimaschwankungen.
    Als Nordamerika ueber die Behringstrasse besiedelt wurde vor ca. 13000 Jahren, war der Meeresspiegel ca. um 100 m gefallen, weil riesige Eisberge das Wasser aufgenommen hatten.
    Vor 6000 Jahren hatten wir ein ähnliches Phänomen, das dazu fuehrte, dass Seefahrer damals die Landmassen (im Wesentlichen die Ufer) der Antarktis kartieren konnten.
    Im Mittelalter gab es eine weitere kleine Eiszeit. Alle Klimaschwankungen kamen zustande ohne den Einfluss von industriellen Abgasen, also ohne menschlich verursachten Co2 Ausstoss.
    Worum es m.M.n. hauptsächlich geht, ist die Ablenkung von Umweltverschmutzung wie bsp.weise die Verdreckung der Meere mit Plastik, die Verdreckung der Luft mit Feinstaub und, und, und zugunsten einer nicht beweisbaren Erhöhung von Co2 durch Menschen.
    Mit der Mär von der menschl. verursachten Co2 Erhöhung und dem daraus resultierenden Weltuntergang, versuchen die Herrschenden uns auf eine Verzichtsideologie einzuschwören, die uns zu Algenfressern und was weiss ich noch alles dressieren soll!

    mfG

  32. „Schuster bleib bei Deinen Leisten!“
    Die Pseudologik der (fossilen) Energielobby dringt genauso schnell in das Hirn eines naturwissenschaftlich wenig Gebildeten wie der Fluch gegen einen vermeintlichen Sündenbock auf einer PEGIDA-Veranstaltung. Der Klimaschutz ist nur ein wichtiger Teil des Umweltschutzes, d. h. unser aller Daseinsvorsorge.
    Bereits Spuren CO2 und anderer Klimagase (CH4, H2O, O3, FCKW, N2O, …) verschieben die thermische Bilanz der Erde, so wie z.B. auch das Botulinustoxin in kaum nachweisbaren Konzentrationen bereits töten kann (In zweifelhafter Dosierung sogar nur die für Hautfalten verantwortlichen Zellen). Es gibt unzählige Atmosphären- und Klimamodelle, in denen alle diese gegenläufig wirkende Effekte aufgerechnet werden. Das Ergebnis: Es wird brenzlig!
    Der „Klimaskeptiker“ verurteilt das ganze mit seinem „Gesunden Bauchgefühl“. Mit viel Geld wird er dabei von den allbekannten Profiteuren des WEITERSO unterstützt. Es sind nämlich die gleichen, die (Ressourcen-)Kriege führen und den Globus mitsamt ihrer Bevölkerung brutalst ausbeuten. Wer sich auf Kriegspropaganda versteht, der … .
    Bei den Friedensmahnwachen fanden sich die unterschiedlichsten „besorgten Bürger“ zusammen um einen Konsens zu finden: FRIEDEN. Friedens-, Sozial- und Umwelt(auch CO2)bewegungen gehören zusammen. Die zweite Welmacht ist die Öffentliche Meinung. Aus fff eine sachliche Bewegung zu machen und Trittbrettfahrer rechtzeitig zu identifizieren, haben sich die Wissenschaftler von sience4future zur Aufgabe gemacht. Wenn allerdings, wie befürchtet, die Klimabewegung zu einer Religion verkommen sollte, haben die „Weltzerstörer“ gesiegt.
    Das zu verhindern, das ist dann auch Ihr Gebiet. Da würden wir gern auf Ihre Kompetenzen zurückgreifen.

    • Die Friedens- und die Umweltbewegung stehen für das Gleiche ein — sie sollten endlich Seite an Seite kämpfen.

      rubikon.news/artikel/zum-schutz-des-lebens

  33. Von der guten Greta selbst kam ja anfangs gar nichts in Richtung CO2 .
    Sie wandte sich gegen den verantwortungslosen Umgang mit der Umwelt die so zum Untergang verdammt wird .
    Die Klimascharlatane schauten dumm drein, und man wusste sich nicht anders zu helfen, als davon abzulenken.
    Erst dann kam der Clou sie zu überfahren, sie per Hype zu instrumentalisieren und vor die CO2- Steuer zu spannen.
    Das bedenkliche an solchen Artikeln ist, dass der Eindruck vermittelt wird, es sei alles fragwürdig und nicht so schlimm, während sich nicht nur das Klima, sondern der der komplette Planet in eine Müllhalde verwandelt.
    Wenn wir nicht mal anfangen die Aufmerksamkeit auf den konkret stattfindenden Umweltvandalismus des Kapitalismus zu lenken, wird MAD MAX allmählich verdammt real.
    Bereits in wenigen Jahren haben wir mehr Plastik als Lebewesen in den Ozeanen usw.
    Wohl doch keine Frage dass wir dabei sind den Planeten zu ruinieren, auch wenn das herzlich wenig mit CO2 zu tun hat.

  34. Also ich hab da noch eine ganz andere Theorie zur Atmosphärenproblematik und beziehe mich da auf meinen Erdkunde LK in der Schulzeit. Durch den Weltraumschrott im All (ist hier dieser mengenanteilig größtenteils von den Amerikanern verursacht?????) verglüht dieser im Laufe der Jahre beim Eintritt in die Erdatmosphäre und schwächt dabei die Ozonschicht (Ozonmoleküle sind hitzeempfindlich). Ozonlöcher wie sie mal in den 80er und 90er Jahren über Australien ausgemacht wurden, verschwanden dann mit der Zeit wieder, weil sich das Ozon wieder verteilt hat. Die Ozonschicht ist aber dabei dünner geworden. Ozon blockiert in erster Linie die kurzwellige UV Strahlung, die jedoch nicht wie IR-Wärmestrahlung direkt die Atmosphäre aufheizt. Hier bin ich jetzt am grübeln, wie eine geringere Ozonschicht die Atmosphäre aufheizen kann….

    Anmerkung;
    Ich weise ausdrücklich darauf hin: Hierbei handelt es sich nur um Ideen welche nicht auf wissenschaftlichen Quellen beruhen 😉

  35. Bei allem Richtig und Falsch, fände ich eine Diskussion über die Verwendung, der über eine CO2 Steuer erhobenen Mittel auch spannend. Bekommen unsere Häuser dann alle eine Solaranlage mit Speicher im Keller? Hat dann jede Kommune ihren Windpark und oder Biogasanlage? Bestimmt bekommen alle Supermärkte riesige Solarpanel spendiert, damit man die Kühlungen betreiben kann.

    Förderprogramme für z.B. Solaranlagen sind dann so ausgelegt, das wir z.B. 30% vom Staat bekommen, unter der Bedingung, dass sich die Anlage für uns nach 5 Jahre bezahlt gemacht hat. Damit das funktioniert kassieren die Hersteller nur, wenn die Anlage bezogen auf den Eigenanteil (70%) nach 5 Jahren die ersten Gewinne abwirft. Als Folge hätten Mehrfamilienhäuser plötzlich auch Solaranlagen auf dem Dach.

    Wenn wir dann soviel lokal erzeugten Strom hätten, würden wir statt der aufwändigen Stromsenken vielleicht Wasserstoff/ Wasserstoffgas produzieren?

    • „Eine CO2-Steuer eingeführt und der Markt regelt die Klimaproblematik ganz von allein.“ HB-Männchen lässt grüßen. Unsere Neoliberale Religion ist das Problem. Mit ihr löst man weder Erderwärmung, Kriegsgefahr oder Verelendung – im Gegenteil. Nicht mit Feigenblättern kleckern, sondern mit einer sozialverträglichen Umgestaltung der Energie-, Verkehrs-, Landwirtschafts- … sektoren klotzen. Ach ja: Abrüsten nicht vergessen!

  36. Danke, dass jetz mal jemand zu Wort kommt der den auf dem CO2 Ausstoß des Menschen basierenden Klimawandel zumindest kritisch hinterfragt. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass auch hier Rezo gewonnen hätte „Es gibt nur eine legitime Meinung!“ Wenn ich soetwas höre fange ich, wie jeder kritische Geist, erst recht an mich für die Geganargumente zu interessieren.

    Die Zusammenfassung der CO2 Zahlen habe ich so schon mehrfach in Quellen gesehen, kann also bestätigen, dass er sie sich nicht aus den Fingern gesaugt hat. In der Zeit des Wirtschaftsaufschwungs nach dem 2. WK, als der CO2 Ausstoss exorbitant nach oben ging, sanken die Temperaturen sogar stetig, bis in die 70er, man sprach damals davon, dass wir auf eine neue Eiszeit zusteuern würden.

    Ich bin mir noch nicht sicher ob der Mensch Einfluß hat und wenn ja wie hoch er ist. Beide Seiten haben ihre Argumente. Ich würde mich über eine öffentliche Debatte zwischen prominenten Mitgliedern beider Lager freuen.

    Dabei geht es mir nicht darum einen Freibrief zur Umweltzerstörung zu geben, was Skeptikern immer wieder unterstellt wird, sondern das Geld, das in den „Klimaschutz“ fließt (z.B. Abschaltprämien für Kohlekraftwerke, deren Laufzeit extra verlängert wurde um sie zu kassieren – bis zu 1,5 Mrd. € pro Gigawatt siehe „Die Anstalt“ https://www.youtube.com/watch?v=gIek3bi9qvs&t=7s) in sinnvollen Umweltschutz zu investieren. Damit könnte man z.B. einige große „Fangschiffe“ bauen, die damit anfangen den Plastikmüll aus den Meeren holen, anstatt es RWE und Co. wieder in den Rachen zu werfen.

    • Auf eine öffentliche Debatte zwischen Mitgliedern beider Lager wirst du aber lange warten müssen. Man spricht nicht mit den Schmuddelkindern die die These des menschengemachten Klimawandels hinterfragen. Rutscht doch mal jemand in einer Veranstaltung rein, wird er/sie sofort geblockt.
      Das zieht sich vom „Mainstream“ bis zu den „Alternativen“ komplett durch.
      Einzige Ausnahme sind die Leute von Nuovisio – die lassen auch Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker zu ,die wenigstens dort ihre sehr gut begründeten Zweifel ausreichend vortragen können.
      Leider die Ausnahme – beim Rest der s.g. Alternativen kannst du auch gleich ARD/ZDF gucken – da hast du es wenigstens im Original.

  37. „So kam es, dass sich heute Klima-Aktivisten auf Studien von Tausenden von Akademikern berufen können, die alle zum selben, politisch gewünschten und vorfinanzierten Ziel gekommen sind.“
    Nicht wirklich.

    Die CO2-These ist noch nie wissenschaftlich bewiesen aber schon mehrmals widerlegt worden.

    Das 97 % der Klimawissenschaftler vom Mensch-gemachten Klimawandel überzeugt sind ist Fake-News.
    => https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-97-prozent-konsens-bei-klimaforschern-in-der-kritik-a-992213.html
    und deutlicher
    https://www.eike-klima-energie.eu/2014/09/15/behauptungen-eines-konsens-von-97-basieren-auf-betruegerischen-und-verzerrten-forschungen/
    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/28/studien-der-97-prozent-mythos/

  38. Ich checks nicht.
    Seit wir fossile Brennstoffe verbraten, steigt die Temperatur.
    Ist doch offensichtlich.
    Und unser Konsum von Energie steigt exzessiv. Ist im Auto hocken etwa gesünder als sich selber zu bewegen?
    Werden wir glücklicher, wenn wir möglichst oft in der Welt rumjeten?
    Wer mal seine Nase an einen Autoauspuff hält, merkt, was da für Dreck rauskommt.
    Also überlegen wir uns doch ökologisch weniger riskante Alternativen.
    Das hat doch nichts mit Hysterie zu tun.

    • Eric

      NIEMAND hat was gegen Umweltschutz!!! Die meisten hier sind sogar ausgesprochene Ökos. 😉

      Die Hysterie, die erzeugt wird, dient einzig dazu Bereitschaft und Verständnis für Ausbeutung 2.0 (auch CO²Steuer genannt) der Ärmsten zu etablieren.
      Anstatt uns ins Höschen zu machen, wegen einer strittigen These, sollten wir anfangen die Umwelt zu retten. Mit unserem Klimaschutz zerstören wir sie nur zusätzlich (Biosprit, Windräder, Akkus etc) und zahlen auch noch dafür.

      Zeus 🙂
      Wieso bist du denn hier, geschätzter Gatte? Du wolltest doch den Olymp hüten, während ich unterwegs bin. 😉

  39. Das Thema Klimaänderung auf CO2 zu reduzieren nennt man, glaube ich, Framing. Es scheint so, als wenn die Batterieindustrie dahintersteckt.

    Batteriegetriebene Fahrzeuge wären ein Bombengeschäft, nicht nur wegen der Explosions- und Brandgefahr. Auch wäre die Nutzungsdauer so eines Fahrzeuges weniger als halb so lange wie die eines verbrenners. Quttiert der Akku eines E-Mobiles nach ca. 8 Jahren den Dienst, wird aufgrund der hohen Akku-Kosten ein neues Fahrzeug fällig. Der KFZ-Verkäufer steht dann mit Rat und Tat bei, hat er doch ein viel größeres, schöneres und neueres Modell im Angebot. Ein Fahrzeug mit solch einen Defekt kann auch in Afrika nicht weiter genutzt werden. Die Wegwerf-Gesellschaft würde mit E-Fahrzeugen voranschreiten. Die Smartphones mit den nicht austauschbaren Akkus sind Vorbild.

    Zurück zum CO2: Viel plausibler sind die Ausführungen von Prof. Kirstein: Demnach ist die Temperaturerhöhung die Hauptursache für den CO2 Anstieg. Je kühler die Ozeane, desto mehr CO2 können sie speichern. Bei Tempereaturerhöhung geben die Ozeane CO2 an die Atmosphare ab. Bei genauer Betrachtung hinkt die CO2-Kurve der Temperatur immer hinterher. Die „Klimadebatte“ ist also nur vorgeschobener Umweltschutz. Wobei von Umweltschutz gar niemand spricht. Unsere Hofberichterstatter palavern ja immer nur vom „Klimaschutz“.

    Dass der Eingriff der Menschen in die Natur zur Erderwärmung führt, ist durchaus vorstellbar: Ich denke dabei an die Vernichtung von (Regen-)Wälder, Flächenversiegelung, Frachtschifffahrt, Flugverkehr und excessive Landwirtschaft.

    Der „Klimaschutz“ wird uns als Religion dargeboten. Die CO2-Steuer entspricht dem Ablasshandel aus dem Mittelalter:
    Wenn die Abgabe im Staatssäckel versinkt, das Klima aus dem Feuer springt.

  40. Auch wenn ich die Beiträge von Rainer Rupp immer gerne lese und dem Inhalt gewöhnlich zustimme, bin ich hier geneigt zu sagen: „Thema verfehlt!“. Nun mag es im Rahmen einer rein wissenschaftlichen Debatte durchaus sinnvoll sein, den Anteil der Menschheit an den Veränderungen des Klimas zu diskutieren, und ist es absolut gerechtfertigt, den Mißbrauch des Umweltschutzgedankens durch das Kapital zu kritisieren, das es auch in diesem Bereich schafft, aus jeder Scheiße Gold zu machen.
    Sich gegen Umweltzerstörung und damit auch die Klimabeeinflussung (die ja bei weitem nicht auf das CO2 reduziert ist) zu wenden bedeutet aber für viele Menschen vor allem, das unsägliche, rein profitorientierte kapitalistische Wirtschaftssystem anzuprangern und für ein bewussteren Umgang mit den Ressourcen zu werben – und dabei auch noch eine gerechtere Verteilung zu erreichen.

    • Hallo!
      Es ging hier, so interpretiere ich das, um den Gedanken klar zu stellen, dass hier Panikgemacht wird und pseudowissenschaftlicher Unsinn als Gebet und Bibel verkauft wird. Warum? Damit man uns mal wieder in die Tasche greifen kann und alles dümmlichst verteufelt und sogar die Kinder dafür mißbraucht auf alles was diesen Dogmen nicht folgt einzudreschen. Damit spaltet man und sorgt dafür, dass wir immer fein abgelenkt das Hamsterrad bedienen. Gern darf dafür das Gehirn ausgeschaltet werden, wie der Deutschlandfunk vor ein paar Wochen morgens in einer Reportage stolz CO2 als „Giftgas“ bezeichnete – zumindest die minder bemittelte Reporterin gab diesen Schwachsinn von sich. Ich sehe die Firmen schon lechzen vor Freude, die für die unterirdisch (dumme) e Verklappung von CO2, was dem Sumpf der Politik entkroch, Gewinne zu scheffeln hoffen. Aber der Plan scheint bei ihnen auf zu gehen, dass man sich ruhig in klein-klein verlieren soll statt sich dieser Welle von dummen Kommerz entgegen zu stellen! Immer die Frage stellen, wer damit Geld verdienen kann. Dann wird es recht einfach, die Lüge vom bösen Klimakiller auszumachen. Immer nur wir hier in der Ebene werden angehalten etwas zu ändern und brav Geld zu löhnen, dabei gibt es genug in der Welt der Politik, dem Militär und in der der Reichen sinnvoll Schnitte zu tätigen, die wirklich etwas bewirken würden. Erst soll da angefangen werden, wo der meiste Dreck herkommt – nicht hier unten. Lasst euch nichts einreden oder euch ein schlechtes Gewissen machen!

  41. Protestieren sie gegen Klimaveränderungen und debattieren sie so lange sie mögen, was wohl Auslöser sein könnte. Protestieren sie gegen Migranten oder rufen sie dazu, „kommen Sie näher, kommen Sie ran! Hier werden sie genauso beschissen, wie nebenan.“ Protestieren sie gegen diese oder eine andere Militärbasis, ungeachtet dessen werden global Weltraumstreitkräfte aufgestellt und das extraterrestrische Territorium bereits aufgeteilt. Fordern sie höhere Löhne im Affenzirkus. Fordern sie höhere Steuern. Fordern können sie bis sie schwarz werden, ungeachtet dessen, daß das die Tod- und Zerstörungsmaschine nicht aufhält. Es erhöht vielleicht den Beuteanteil.

    Aber, bei Gott … lassen sie mir die zugrundeliegende Ursache außen vor. Tun sie was immer sie wollen, denn schließlich gibt es ausreichend „Fachpersonal,“ dessen einzige Aufgabe darin begründet liegt, wahlweise abzulenken, anzustacheln und/oder Beides. (Vermutlich lebt dieses Fachpersonal in einem Paralleluniversum und ist von der allgemeinen Zerstörung ausgenommen)
    Sie sehen, „Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend grosse Ausmasse angenommen hat.“
    (Bertold Brecht)

    Oder hier:

    »Für die Völker des Südens hat der dritte Weltkrieg längst begonnen« Der deutsche Faschismus brauchte sechs Jahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen. Der Neoliberalismus schafft das locker in gut einem Jahr.
    Ein Gespräch mit Jean Ziegler Interview: Peter Wolter
    (Wolfgang Huste Polit- Blog)
    http://wolfgang-huste-ahrweiler.de/2012/11/16/fur-die-volker-des-sudens-hat-der-dritte-weltkrieg-langst-begonnen-der-deutsche-faschismus-brauchte-sechs-jahre-um-56-millionen-menschen-umzubringen-der-neoliberalismus-schafft-das-locke/

    Nun vielleicht sind verhungerte Tote nicht ganz so tot, wie Jene die erschossen wurden und wenn man jemand in den Suizid treibt, ist das womöglich auch gerade so.

    Egal welche kapitalistische Spielart gerade proaktiv nach vorne befördert wird, Neoliberalismus, Faschismus und was auch immer:

    Viele Intellektuelle, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen kritisieren heute die total globalisierte Ausbeutungswirtschaft mit ihren mörderischen Kriegen, mit Massenflucht und Terror auslösenden Folgen unter den allzu harmlosen Begriffen wie Neoliberalismus oder Finanzkapitalismus. Damit wird aber suggeriert, der historische Wirtschaftsliberalismus, der frühere Handels- und spätere Industriekapitalismus wäre, ungeachtet dessen, ob wir ihn mit den Medici, mit Calvin oder Adam Smith beginnen lassen, auch nur eine Spur humaner gewesen. Dass jedoch Widmann das Blutbad, das dieser friedliche finanzkapitalistische Neoliberalismus weltweit verursacht, nicht einmal andeutet, interpretiere ich meinerseits als Versuch, mit der provokativ zugespitzten These, die Oktoberrevolution sei nichts weiter als „ein Verbrechen gegen die Menschheit“ gewesen, von den historischen und aktuellen Verbrechen derer abzulenken, die im Namen Gottes, der Eigentumsfreiheit und des Profits begangen werden. Wer aber den entpolitisierten und unwissenden jungen Menschen wissentlich ein Zerrbild über verzweifelte Versuche, sich aus dem überproduktiven Vernichtungslagern der kapitalistischen Demokratien zu befreien, vermittelt, verhindert die überlebenswichtig gewordene rationale Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Geschichte des Kapitalismus.

    Aus:

    Mittwoch, 06. Dezember 2017, 12:00 Uhr
    ~46 Minuten Lesezeit
    100 Jahre Konterrevolution
    Eine Replik auf Arno Widmanns Mordphantasien zur Oktoberrevolution in der Frankfurter Rundschau.
    von Hans See
    https://www.rubikon.news/artikel/100-jahre-konterrevolution

    Nun denn. Bei all dem was global vorgeht, fällt mir tatsächlich zunächst der Begriff Suizid ein. Jedoch ist Suizid eine vorsätzliche Selbsttötung. Treffender ist der Begriff Amoklauf – in einem Zustand krankhafter Verwirrung umherlaufen und blindwütig töten, dabei den eigenen evtl. Tod evtl. in Kauf nehmend.

    Und stets denke ich an:

    Reinhard Mey – Das Narrenschiff (live)
    https://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

  42. Hier bin ich überhaupt nicht derselben Meinung und sehe die (offiziell) wissenschaftliche Betrachtung des Themas als richtig an.
    Aber es ist auf jeden Fall gut, hier Vertreter aller Meinungen zu Wort kommen zu lassen.

    (Für tatsächlich Interessierte gibt es auf dieser Seite -> „www.klimafakten.de“ einen ganzen Haufen nachzulesen.)

    Ich sähe übrigens auch keinen Mehrwert darin, Leute wie Herrn Pohlmann, Rainer Rupp oder andere miteinander Disskutieren zu lassen über das Thema, Sie können durchaus eine Meinung vertreten, können aber diese nicht durch tatsächliche Fachkentnisse untermauern. (Fachkenntnisse = Klimatologe, nicht Journalist, Geologe, Mathematiker, Philosoph oder Youtube-Prediger o.ä.)

    • Hallo! Aber die genannten Herren sind in der Lage außerhalb der unsäglichen Unsinnsmedien Quellen zu öffnen, denen nicht nur Gülle entspringt. Was die offiziellen Wissenschaften und deren Vertreter oder die die sich so nennen dürfen zum Klima beizutragen pflegen hat nur einen Hintergrund: Immer schön im Gespräch zu bleiben und satte Stützen für die Institute zu kassieren für Forschungen und Gutachen, die keiner braucht! Es würde nicht schaden, den Horizont über den der Wissenschaften im herkömmlichen Sinne zu weiten und einmal simpel und logisch der Natur auf´s Maul zu schauen!
      Gruß!

    • Hallo Sting
      Ich kann lediglich versichern, dass ich mich bereits mit der alternativen Sicht auf dieses Thema auseinandergesetzt habe. Trotzden, ich bleibe dabei – die offiziell Wissenschaftliche Sicht ergibt für mich am meisten Sinn. Kein Klimawandel in diesem Masse läuft innert Hundert Jahren ab ohne massiven Eingriff/Kathastrophe. Da keine natürliche Katastrophe (grössere Vulkanausbrüche a là Decan Traps/ Steigerung der Sonnenaktivität oder besonders ungünstiger Stand im Milankovitch Zyklus) vorliegt, sind wir wohl die Katastrophe.

      Übrigens, da ich mich seit früher Kindheit für Astronimie Interessiert habe : Den Einfluss von Co2 auf eine Atmosphäre kann man wunderbar an dem Planeten Venus erkennen. Auf der gesamten Oberfläche herrschen Temperaturen vor, die um die 450 Grad liegen (natürlich nicht nur wegen des Co2). Auf dem Merkur schwankt die Temperatur aber zwischen +450 Grad am Tag (Ist ja sehr nahe an der Sonne) und -170 Grad in der Nacht.
      Soviel dazu, falls ich das mit „der Natur aufs Maul zu schauen“ nun richtig verstanden habe.

      Aus Neugierde: Welche Vertreter haben Sie denn da so im Sinn? Forschung die keiner Braucht? Meinen Sie damit die weltweite Klimaforschung?

  43. Das Konzept ,das hinter der Co2-Echobox (der Glaube kann Berge versetzen,ich bin doch nicht bloed) steht ist die Hegel’sche Dialektik.
    Die „Bilderzwerge“(z.B.)schaffen ein Problem und offerieren perfide ihre Loesung.
    Die offerierte Loesung des Co2 Problems (welches eigentlich gar keines ist)soll eine
    Ein-Geld-Weltordnung initial durchzuenden.(Urknalltheorie nach Rockefeller)
    Sowohl der realexistierende Sozialismus wie auch der Kapitalismus gehen in ihren Widerspruechen unter.

    Das Krisen-Tagebuch des Peer Steinbrück*
    In einer der vielen internationalen Sitzungen, in denen wir über die Finanzmarktkrise und ihre Folgen brüteten, schob mir meine französische Kollegin Christine Lagarde einen Zettel zu. Darauf stand: „Der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus: Im Kommunismus werden die Banken erst verstaatlicht, und dann gehen sie bankrott. Im Kapitalismus gehen die Banken bankrott, und dann werden sie verstaatlicht. Treffen Sie Ihre Wahl.“ Das war für mich einer der wenigen Momente der Erheiterung in der hochangespannten Zeit seit Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007.

    Die Synthese aus der These und Antithese soll nach den „Erleuchteten“(z.B. Bilderzwergen) eine „Ein-Geld-Weltordnung“nach dem Vorbild Chinas werden?
    Das Mittel zum Zweck(Werkzeug)ist Geoengineering und angewendete Massenpsychologie.
    Die Freimaurerei laesst gruessen.
    (1000 Jahre Tempel und Dombau (z.B zu Koeln) ist fuer die Freimaurerei kein Problem.)

    NEUE WELTORDNUNG: STEHT DIE NACH DAVID ROCKEFELLER ALLES VERÄNDERNDE, GROSSE KRISE UNMITTELBAR BEVOR?
    6 AUGUST 2014

    Unter der Urknalltheorie verstehen wir heute die Schaffung des Universums bzw. die zeitliche Entwicklung nach dem Urknall, der vor ca. 13,8 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll.

    Die Urknalltheorie in einem anderen Kontext gesehen, soll der rote Faden im nachfolgenden Artikel sein.

    Alles deutet daraufhin, dass die Welt, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Kräften (politisch, wirtschaftlich, ökologisch, sozial, usw.) und das zugrunde liegende Schuldgeldsystem seinem natürlichen – weil mathematisch berechenbaren – Ende zueilt.

    Irak, Iran, Syrien, Mali, Israel, Gaza, Libyen, Pakistan, Indien, Argentinien, Brasilien und nicht zuletzt die Ukraine sind kleinere bis sehr große Brandherde, denen man in früheren Zeiten als einzeln zu löschend durchaus Herr geworden wäre. Doch die Ballung dieser Konfliktpunkte in einem kleinen Zeitfenster scheint wie geschaffen zu sein, um als Urknall den entscheidenen Umsturzmoment auszulösen, den schon David Rockefeller 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) ansprach:

    Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.

    Jeder halbwegs informierte und nicht komnplett blind durch die Landschaft laufende Mensch weiß, spürt und sieht, dass unser auf Wachstum passierendes Schuldgeldsystem kein zukunftfähiges System ist. Umweltverschmutzung, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, die Herabwürdigung der Menschen als reines Humankapital und die sich immer mehr verstärkende Diskrepanz zwischen Fleissig und Reich, wie auch die bewusst gesteuerte Positionierung der verschiedenen Weltreligionen (vgl. ISIS/IS/ISIL) gegeneinander und die Propagandaauswüchse auf beiden Seiten im Ukraine-Konflikt zeigen nur eines überdeutlich:

    Das System steht unter massivem Druck und sein Druckventil ist kurz vor dem Versagen.

    Doch ist man seitens der Politik, der Wirtschaft und vor allem der Schattenmännern und -frauen hinter den öffentlichen Köpfen überhaupt bereit das Druckventil zu öffnen, so dass der überschüssige Druck entweichen kann? Oder will man genau jene Gemengelage dazu nutzen, um eine allumfassende Krise auszulösen, die eben alle Nationen dazu veranlassen wird eine Neue Weltordnung zu akzeptieren?

    In zahlreichen Artikeln bin ich bereits auf die Thematik des Schuldgeldsystems, dem ihm innewohnenden Zwang von Nachschuldnern eingegangen, wie auch auf das seit den 1970ern bestehende Petrodollarsystem. Beides sind in meinen Augen die wahren Ursachen für unsere heutige Lage – gerade weil sie fast nie in den “Qualitätsmedien” angesprochen werden.

    Doch sowohl das Schuldgeldsystem als auch der Petrodollar stehen vor dem Aus. Das Schuldgeldsystem findet keine Nachschuldner mehr und damit findet kein Wachstum mehr in ausreichender Höhe statt, um den Zinseszinseffekt zu bedienen. Gleichzeitig haben wir vor gut 10 Jahren Peak-Oil, also den Höhepunkt der Erdölexploration – und -förderung erreicht, und es findet eine Abkehr vom US-Dollar als alleinige Fakturierungseinheit statt.

    Doch gerade auf das kollapierende Schuldgeldsystem und insbesondere auf den Petrodollar stützt sich die Macht der – nach eigenem Bekunden auserwählten – USA. Die Vormachtstellung Washingtons basiert auf diesen beiden Säulen, deren Stabilität immer mehr verloren geht. Doch wie bei jedem fallenden Imperium wird auch die USA notfalls mit all zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen den eigenen Zerfall aufzuhalten – koste es was es wolle.

    Dies geht meiner Meinung nach soweit, dass man seitens der Eliten durchaus bereit ist einen Krieg im größeren Maßstab zu beginnen. Die oben erwähnten, zum Großteil geschürten Konflikte können dabei als Zündfunken dienen, um den eigentlichen Urknall auslösen und vor allem begründen zu können.

    Über eines müssen wir uns im Klaren sein: Die Veränderungen der letzten Jahre (Überwachung, Manipulationen an diversen Märkten, Blasenbildung am Immobilienmarkt und jetzt bei Aktien, Derivate, usw.) dienten nur einem Grund: Dass sich die Eliten so positionieren konnten, dass sie nach einem Urknall wieder die führenden Positionen einnehmen können – ohne als Schuldige dazustehen oder gar als mittellose Menschen, wie es dann für den 99,999% der noch lebenden Bevölkerung der Fall sein wird.

    Und dies führt mich zur eigentlichen Urknalltheorie in diesem Kontext zurück:

    Nach dem Urknall werden die Profiteure des heutigen System auch die neuen Profiteure sein. Deswegen müssen wir diesen Eliten in die Hand fallen und sie daran hindern, dass sie ihre Vorstellungen eines Urknalls und des nachfolgenden Systems realisieren können. Natürlich bedarf es einer grundsätzlichen Haltungsänderung, was Umwelt, Ressourcen, Kapital, Geld, usw. betrifft. Doch vorrangig ist in meinen Augen derzeit, dass wir verhindern, dass per divide et impera die Menschen aufeinander losgelassen werden und sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenseitig ermorden und durch gesteuerte Propaganda den jeweils anderen als das einzig Böse betrachten.

    Es gilt, dass wir uns mit vereinten Kräften gegenseitig zeigen, dass Religion, Weltanschauung oder Neigungen und Nationalität keinerlei Rolle spielen. Noch ist es nicht zu spät, noch können wir als Masse eingreifen. Noch… nur nicht mehr allzu lange.
    (Quelle:konjunktion.info)

  44. Hallo Herr Rupp,

    ich finde Ihre Kommentare zu anderen Themen fast immer sehr aufschlussreich und interessant.

    Allerdings sollten auch Sie sich überlegen, ob Sie zu jedem Thema etwas schreiben müssen. Auch zu Themen von denen Sie augenscheinlich – wie in diesem Fall – nicht so viel verstehen.

    Ich hatte schon überlegt, das Lesen des Artikels zu Beginn des zweiten Absatzes abzubrechen – habe ihn aber tapfer bis zum Ende gelesen. Zu Beginn des zweiten Absatzes schreiben Sie “ …, werden auch heute andere Meinungen über die möglichen Ursachen des Klimawandels nicht mehr toleriert.“ Dazu will ich Ihnen folgendes schreiben:

    Der Klimawandel ist kein Meinungsthema. Ich weiß nicht, wie Sie – und alle anderen Laien, die sich zu diesem Thema äußern – auf die Idee kommen, sie könnten hier Meinungen vertreten.

    Es gibt hier eine ganz konkrete wissenschaftliche Forschung. Und diese Forschung kommt zum einen zu dem Ergebnis, dass die Zunahme des Kohlendioxids in der Atmosphäre vom Menschen verursacht wurde (und wird) und zum zweiten, dass bei weiterer Zunahme dieses Stoffs mit Klimaveränderungen zu rechnen ist. Das ist der aktuelle Stand der Forschung.

    Es gibt sicher Wissenschaftler, die das anders sehen und die zu anderen Ergebnissen kommen. Aber das ist eine Diskussion zwischen Wissenschaftlern. Ich kann nicht verstehen, wie Sie als Laie, ohne jedes Fachwissen, in einer innerwissenschaftlichen Diskussion irgendeine Position beziehen können. Auf welcher Basis tun Sie das? Auf der Basis der Aussagen von anderen wissenschaftlichen Laien, wie dem von Ihnen genannten Rüdiger Raul?

    Ich verstehe außerdem nicht, wieso Sie wirtschaftliche Interessen so einseitig wahrnehmen. Die großen Konzerne, deren Geschäftsmodell auf der Ölverarbeitung beruht, haben keine Interessen? Bringen Sie doch mal in Erfahrung, wieviel Geld diese Konzerne in PR Maßnahmen gesteckt haben (und weiter stecken), um den Ball in Bezug auf Begrenzung des Kohlendioxidausstoßes möglichst flach zu halten.

    Ich könnte Sie nun fragen, warum Sie die Interessen dieser Konzerne vertreten – so wie Sie ja leider allen möglichen Leuten unterstellen, Sie wären gekauft.

    In einem anderen Beitrag hab ich mal gefragt: Warum ist die amerikanische Administration so sehr an Venezuela und dem Iran interessiert? Weil sie dort Solarpaneele und Windräder aufstellen will?

    Ich schlage Ihnen vor, dass Sie sich vor Ihrem nächsten Artikel zu diesem Thema mal mit Leuten unterhalten, die von diesem Thema wirklich was verstehen. Sie sind ja Journalist und es sollte Ihnen daher nicht schwerfallen, einen entsprechenden Gesprächspartner zu finden. Wie z.B. diesen hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=9tRwY59GzaU

    Ein schönes Wochenende,
    Lutz Wünsch

    • „Der Klimawandel ist kein Meinungsthema. Ich weiß nicht, wie Sie – und alle anderen Laien, die sich zu diesem Thema äußern – auf die Idee kommen, sie könnten hier Meinungen vertreten.“

      Wollen Sie Meinungen verbieten oder untersagen?

    • @MarioFM

      Nein, natürlich nicht.

      Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass man um bestimmte Dinge beurteilen zu können, mehr als eine Meinung braucht – vor allem dann, wenn es um komplexe Sachverhalte geht, die nur von Fachleuten beurteilt werden können.

      Mal ein Beispiel: Ich arbeite im Bereich IT. Es hilft mir nichts, wenn ich auf die Meinung von Laien bei der Beurteilung und Lösung von z.B. Serverproblemen hören würde. Vor allem bräuchte es mich dann nicht, wenn ich auf die Meinung von Laien hören würde.

      Oder: Wenn Sie ein Haus bauen, verlassen Sie sich im Allgemeinen auf die Expertise eines Architekten und nicht auf Ihre Meinung, wie man ein Haus bauen sollte. Natürlich können Sie eine Meinung dazu haben, wie man ein Haus baut. Das ist völlig ok. Kritisch wird es aber wahrscheinlich wenn Sie Ihr Haus tatsächlich auf der Basis Ihrer Meinung zu bauen beginnen.

      Für die Beurteilung bestimmter Sachverhalte brauchen wir Experten. Dafür werden diese ausgebildet – und als Wissenschaftler sogar sehr lange ausgebildet.

      Für was brauchen wir diese ausgebildeten Leute (z.B. Klimaforscher), wenn jeder Krethi und Plethi ohne jede Ausbildung meint, selbst diese Sachverhalte beurteilen zu können?

      Was ich also mit meinem Beitrag sagen wollte ist: Wir sollten nicht zu jedem Thema eine Meinung haben oder uns eine Meinung bilden. Und das einfach deshalb, weil uns für bestimmte Themen das Fachwissen fehlt.

      Wenn mir also ein Klimaforscher wie Herr Rahmstorf z.B. sagt, dass sich das Eis in der Arktis schneller zurückbildet als man bisher berechnet hat, oder das der Golfstrom sich um 15% verlangsamt hat, wie käme ich als Laie dazu, ihm zu widersprechen? Aufgrund meiner Meinung? Weil ich ja auch eine Meinung zu dem Thema haben darf?

      Wenn wir aufgrund von Meinungen unsere Probleme angehen, können wir gleich einpacken – und zwar fast egal bei welchem Thema.

    • @MarioFM: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Lutz Wünsch erklärt, dass fachliche Laien (das ist übrigens gar nicht abwertend gemeint, sondern einfach der neutrale Ausdruck für Menschen, die sich nicht über Jahre (!) in Vollzeit bzw. hauptberuflich empirisch/forschend mit einer ganz bestimmten Fragestellung beschäftigen) in keinem Fall eine so qualifizierte Position vertreten können, wie es eben Wissenschaftler tun, die genau diesem Thema ihr Leben widmen.

      Da können Sie hoch und niedrig springen, aber das macht aus einer Meinung (=gesundes Bauchgefühl) trotzdem keine wissenschaftlich belegbare Position.

      Ein wenig überspitzt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die … halten. 😉 Und ja – das bedeutet dann, dass Sie die Wahrheitsfindung Fachleuten überlassen müssen. Aber keine Sorge, sie sind da in guter Gesellschaft: Die Gesundes-Bauchgefühl-Fraktion ärgert sich seit der Aufklärung über diese dreisten Leute, die einfach Messinstrumente, Teleskope, Tabellen, Redundanz und Logik benutzen, um Stammtischwahrheiten zu entkräften. Wissenschaftler werden seit Jahrhunderten für das beschimpft, was sie tun, besonders, wenn es den Alltag von Menschen betrifft. Da ist das 21. Jahrhundert keine Ausnahme.

      Das Zulassen oder Unterdrücken von Meinungen steht dazu also mithin in keinem plausiblen Zusammehang; ihre Nebelkerze ist leider wirkungslos verpufft.

      Fahren Sie mehr Fahrrad.

    • Den Experten fehlt möglicherweise der Überblick. Sie starren nur aufs CO2 und übersehen dabei, dass ein anderes Spurengas, nämlich der sehr variable Anteil an Wasserdampf schon mal um den Faktor 100 größer sein kann, als CO2. Und der trägt bekanntlich zur Wolkenbildung > Wetter > Klima bei. Eine Diskussion mit Harald Kautz, (kein Experte, aber mit Überblick) und Lesch würde mich schon interessieren. Sie glauben an die zivile Religion, die Wissenschaft und übersehen dabei, dass es sich immer nur um vorläufiges Wissen handelt. Auch die Quantentheorie, die in den Schulen noch nicht und an den Unis selten vorkommt, ist nicht das Ende vom Lied.
      Zum Öl: Thatcher war es, welche die Co2 Problematik angestoßen hat, und zwar um die Kernenergie zu fördern. Da es der Atomindustrie in DE gelungen ist, die Endlagerung auf den Steuerzahler abzuwälzen, war die Gewinnspanne gewaltig. Inzwischen kein Thema mehr.
      Aber die Umverteilung von unten nach oben klappt auch mit CO2 Zertifikaten/Steuer. Da ist die Großindustrie flexibel. Und die Lämmer sind dumm genug sich im klein-klein zu verzetteln und ihren wahren Feind nicht zu erkennen. Amen.

    • Lieber Lutz,
      ich zitiere mal:
      „Es gibt sicher Wissenschaftler, die das anders sehen und die zu anderen Ergebnissen kommen. “
      Siehst du – und genau darum hat Hr.Rupp auch eine andere Meinung wie die Wissenschaftler, die dem menschengemachten Klimawandel das Wort reden.
      Da du nun als Laie den Wissenschaftlern das Wort redest die vom menschengemachten Klimawandel ausgehen verstehe ich nicht, das du das gleiche dem Hr. Rupp absprechen willst.
      Aber so ist es halt heute in der Kirche – wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht das gleiche.

      Und sorry – es tut mir sehr leid, es ist zwar Stand der Forschung ob CO2 für Temperaturerhöhung verantwortlich ist – es ist aber beileibe keine wissenschaftliche Erkenntnis. Es sind Vermutungen, Annahmen, Hypothesen und Modellvorstellungen – nicht mehr und nicht weniger – es fehlt einfach an Beweisen. Im Gegenteil, es gibt sehr gute Argumente und Nachweise das CO2 und Temperatur nicht korrelieren und wenn dann genau umgekehrt.

      Und da beiden Theorien weder verifiziert noch falsifiziert sind, bleibt logischerweise nur noch die Möglichkeit der Meinung. So auch bei allen Wissenschaftlern – sie können momentan nur Meinungen haben. Leider denken die einen aber meistens das sie die richtige Meinung haben.

    • Hallo davegahen,

      ich referiere als Laie nur den Stand der Forschung. Stand der Forschung ist:

      • Durch die Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre erwärmt sich die Atmosphäre
      • Für die Zunahme der Treibhausgase ist Mensch zum weit überwiegenden Teil verantwortlich
      • Durch die Zunahme der Treibhausgase und die damit verbundene Erwärmung der Atmosphäre verändert sich das Klima

      Den aktuellen Stand der Forschung kann man hier (https://www.ipcc.ch/report/ar5/syr/) nachlesen.

      Über den Konsens in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu diesem Thema findet man hier (https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel) Informationen.

      Wenn mir über 90% der Fachleute, die sich mit diesem Thema beschäftigen, sagen das oben aufgeführten Aussagen richtig sind und ich – wie Herr Rupp – trotzdem der Ansicht bin, das die übrigen weniger als 10% der Fachleute die richtige These vertreten, muss ich das begründen. Zumindest dann, wenn ich das als Journalist per Artikel in alle Welt verbreite und diese Ansicht nicht privat für mich behalte, oder sie im Familien- und Freundeskreis äußere. Vor allem auch dann, wenn ich – wie Herr Rupp – in meinem Artikel diese über 90% mit Begriffen wie „Anti-CO2-Sekte“, oder mit der Unterstellung von finanziellen Interessen zu diskreditieren versuche.

      Auf diese Begründung von Herr Rupp wäre ich sehr gespannt.

      Wissenschaftlich wird er es kaum begründen können – es sei denn er hätte uns seine Ausbildung als Klimaforscher verschwiegen. Denn wenn er entscheiden wollte, ob die These von Wissenschaftler A oder Wissenschaftler B die richtige ist, müsste er zumindest er über das entsprechende Fachwissen verfügen. Aber selbst wenn er über das Fachwissen verfügte, wäre seine Ansicht zu diesem Thema nur eine weitere unter vielen.

      Sie schreiben: „Da du nun als Laie den Wissenschaftlern das Wort redest, die vom menschengemachten Klimawandel ausgehen…“. Darauf will ich folgendes erwidern:

      Ich rede diesen Leuten nicht das Wort, sondern ich referiere – wie schon oben angemerkt – nur den Stand der Forschung. Wenn Sie zu einem Problem, das Sie selbst nicht lösen können, Experten befragen und Ihnen über 90% der Experten eine bestimmte Lösung für Ihr Problem nennen: Warum sollten Sie sich für den Lösungsvorschlag der übrigen 10% entscheiden? Rational wäre das nicht.

      Sie schreiben: „Und sorry – es tut mir sehr leid, es ist zwar Stand der Forschung ob CO2 für Temperaturerhöhung verantwortlich ist – es ist aber beileibe keine wissenschaftliche Erkenntnis. Es sind Vermutungen, Annahmen, Hypothesen und Modellvorstellungen – nicht mehr und nicht weniger – es fehlt einfach an Beweisen. Im Gegenteil, es gibt sehr gute Argumente und Nachweise das CO2 und Temperatur nicht korrelieren und wenn dann genau umgekehrt.“ Hierzu hätte ich folgendes zu sagen:

      Hier gilt für mich das gleiche, wie für die Aussagen von Herrn Rupp. Auf welcher Basis des Wissens kommen Sie zu diesen Aussagen? Sicher, Sie werden das irgendwo gelesen haben – aber wieso halten Sie diese Information für glaubwürdiger, als die Ergebnisse, auf die über 90% der Fachleute, die sich mit dem Thema beschäftigen, gekommen sind?

      Ich will Ihnen Ihre persönliche Meinung nicht nehmen. Von mir aus, können Sie auch an den Osterhasen glauben. Aber: Wir haben aber alle eine gewisse Verantwortung für das, was wir öffentlich verbreiten – der eine mehr (wie Herr Rupp als Journalist, der seine Ansichten weit verbreiten möchte), der andere weniger (wie Sie und ich, die vielleicht mal Kommentare schreiben).

    • Hallo blauersalamander,

      Sie glaube doch nicht wirklich, dass die tausenden von Experten, die sich zum Teil seit Jahrzehnten mit dem Klimawandel beschäftigen, den Anteil des Wasserdampfs übersehen haben?

      Ich glaube an gar keine Religion – auch nicht an „die zivile Religion, die Wissenschaft“, da Wissenschaft keine Religion ist. Und ich übersehe auch nicht, dass „es sich immer nur um vorläufiges Wissen handelt.“ Ich schreibe nicht umsonst vom „aktuellen Stand der Forschung“.

      Obwohl Wikipedia mit Vorsicht zu genießen ist, hier mal ein Link zum Thema „Forschungsgeschichte des Klimawandels“ : https://de.wikipedia.org/wiki/Forschungsgeschichte_des_Klimawandels.

      Den Namen Thatcher finde ich hier nirgendwo.

      Was die CO2-Zertifikate bzw. die CO2-Steuer angeht: Ob das vernünftige Mittel sind, um den Kohlendioxidausstoß zu begrenzen kann ich nicht sagen. Mit dem Thema habe ich mich noch nicht beschäftigt. Was die Zertifikate angeht, hab ich zumindest den Eindruck, dass dieses Konzept bisher nicht viel zur Verminderung von CO2 beigetragen hat.

  45. Wer seinen Atem (Bewusstsein) in die C02 Religion investiert, dem fehlt er/es bei der Naturvergiftung und Naturzerstörung.

    Wenn das Meer kippt, war’s das mit der Lunge der Erde.
    Wenn das Grundwasser übelst verseucht, die Insekten genoziert wurden, war’s das mit der Spezies Mensch.
    In der Luft und in menschlichen Körper ist Microplastik längst nachweisbar.

    Garten zu legen, wieder Teil der Naturkreisläufe werden… in Kooperation treten (siehe Kirchheim, siehe Rettenbach), eigene Wege gehen, raus aus der Idologie-Mühle. Bewusstsein auf Fakten lenken und aktiv werden.

    Da findet die Veränderung statt

    • Huhu, Hera!
      Das hier ist auch gut: https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2019/02/22/weltklimarat-ipcc-zum-co2-alles-halb-so-schlimm-die-klimamodelle-haben-versagt/

      „Prof. Marotzke kündigt in erfreulicher Offenheit und Klarheit an, der Weltklimarat werde zur Erreichung des 1,5-Grad-Erwärmungszieles den Höchstwert für das C02-Budget auf etwa tausend Gigatonnen mindestens verdoppeln. Plötzlich werden also fünfhundert Gigatonnen – fünfhundert Milliarden Tonnen CO2 – als „nicht-erwärmungs-wirksam“ frei gegeben. Gleichzeitig wird in Deutschland auf das Härteste um die Abschaltung der letzten Kohlekraftwerke gerungen. Der jährliche CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen Kohle-Kraftwerkes beträgt etwa 20 Mio. Tonnen. Folglich könnten weltweit zusätzlich 2.500 (zweitausendfünfhundert) durchschnittliche Kohlekraftwerke etwa zehn Jahre lang im Vollast-Betrieb Kohle verbrennen, um das riesige CO2-Budget zu verbrauchen, das so überraschend zusätzlich frei gegeben worden wird.

      Diese Kehrtwendung des Weltklimarates in Sachen „Treibhauseffekt“ ist – auch nach Meinung von Prof. Marotzke – nahezu revolutionär :

      „Das (Anm.: die Verdoppelung des Höchstwertes) ist eine wirklich spannende Frage, die in der Fachwelt seit etwa einem Jahr für helle Aufregung und heftige Diskussionen sorgt“.

      Begründet wird die CO2-Kehrtwende des Weltklimarates mit Versagen der Klima­-Modelle :

      „Unsere früheren Modelle sind an einer entscheidenden Stelle zu empfindlich. Die Simulationen geben zwar korrekt wieder, wie eine erhöhte C02-Konzentration in der Atmosphäre zu dem entsprechenden Temperaturanstieg führt. Das Problem ist nur: Weitere Emissionen führen zu einer geringeren C02-Konzentration in der Luft als vermutet. Offenbar verbleibt ein kleinerer Teil der Treibhausgase in der Atmosphäre, weil Wälder und Ozeane mehr davon schlucken als gedacht. Anders ausgedrückt: In den früheren Simulationen erzeugten die angenommenen Emissionen eine stärkere Erwärmung als in der Wirklichkeit.“

      Auch die auf der Pariser-Klimakonferenz fast als „Rettung der Welt“ gefeierte Absenkung des Erwärmungszieles auf 1,5 Grad Celsius wird massiv herabgestuft:

      SPIEGEL: „Warum wurde die Grenze von 2 Grad auf 1,5 Grad abgesenkt ?“

      Marotzke: „Das kam auch für uns Klimaforscher überraschend. Vor allem die westpazifischen Inselstaaten bestanden bei den Pariser Verhandlungen auf 1,5 Grad, weil sie schon bei 2 Grad vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht wären. In den meisten Weltregionen jedoch, insbesondere in Europa, erwarten wir keine großen Unterschiede zwischen einer 1,5-Grad-Welt und einer 2-Grad-Welt. Es ist sicher nicht so, daß bei 1,5 Grad alles in Ordnung wäre und bei 2 Grad alles katastrophal.“

      SPIEGEL: „Gibt es Schwellenwerte, oberhalb derer irreversible Prozesse beginnen ?“

      Marotzke: „Wir können das nicht ausschließen, aber die Belege für solche Kipp-Punkte sind bisher eher schwach. Am ehesten könnte eine Erwärmung von 2 Grad dazu führen, daß der grönländische Eispanzer abschmilzt, wodurch der Meeresspiegel langfristig um sieben Meter anstiege – das wäre eine höchst dramatische Veränderung. Aber selbst wenn es dazu käme, würde sich das Abtauen über 3000 Jahre hinziehen. Alle anderen angeblichen Kipp-Punkte wie das Versiegen des Golfstroms oder das Abschmelzen der Westantarktis sind auf absehbare Zeit unwahrscheinlich.“

      Dank der offenen Worte von Prof. Marotzke wird in dem Interview neben der Fehler­-Anfälligkeit von Klimamodellen eine zweite, ebenfalls oft kritisierte Schwäche des Weltklimarates deutlich. Es handelt sich um die „Tendenz“ des Weltklimarates, wissenschaftliche Ergebnisse nach politischen Interessen und politischen Opportunitäten zu manipulieren:

      SPIEGEL: „Politisch ist das (Anm.: die Verdoppelung des CO2-Budgets) äußerst brisant.“

      Marotzke: „In der Tat. Einige von meinen Kollegen machen sich deshalb schon Sorgen, daß dies falsch ankommt. Wenn sich das herumspricht, so ihre Befürchtung, legen alle wieder die Hände in den Schoß. Ich sehe aber auch das Umgekehrte: Der unerwartete Zeitgewinn hilft uns gegen den weitverbreiteten Fatalismus, man könne nichts tun, weil sich der Klimawandel ohnehin nicht mehr aufhalten lasse.“

    • Wozu? Eine eher rhetorische Frage, da ich mir ziemlich sicher bin, daß Sie die Antwort kennen, nicht wahr, Heike?
      Wollen wir es nochmal hinschreiben?
      Ich lasse Ihnen den Vortritt.

    • Guten Morgen Zeus,

      selbstverständlich war die Frage rhetorisch gemeint 😉

      Dass es nur darum geht, uns nun auch die letzten Groschen aus der Tasche zu ziehen, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden und die Besteuerung der Luft ist aus der Perspektive der Profiteure der Geniestreich. Wenn’s denn stimmt, hat Joschka Fischer dies ja bereits 2005 wie folgt vorhergesagt:

      „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

      Selbst wenn die CO2-Steuer international eingeführt werden sollte (manche Länder haben sie ja schon), ändert das nichts an der Brisanz einer solchen Aussage eines Politikers, der, wie alle seine grünen Kollegen, von genau den Menschen fürstlich bezahlt wird, denen er das sauer verdiente Geld abnehmen will.

    • Heike, das haben Sie trefflich formuliert.
      Ergänzen könnte man evtl. noch, daß im Zusammenspiel mit dem wohl nicht aufzuhaltenden 5 G, ein weltweites Herrschaftsinstrument und Steuersystem etabliert werden soll, das auf relativ schlanker Basis (CO2-Fußabdruck; Umwelt-Sozialkreditsystem à la China) alle Menschen unter ein einziges faschistoides Banner zwingen wird.

      In der Agenda 21 der Vereinten Nationen wurde das alles von langer Hand vorbereitet. Aber wenn ich jetzt jenen investigativen Journalisten hier anführe, der das minutiös, detailgerecht und klug durchleuchtet hat, dann wird man mich für einen esoterischen Spinner halten. Also laß ich’s lieber 😉

    • Zur Zerstörung Deutschlands durch die Grünen und innerhalb des Systems der freien Marktwirtschaft ist natürlich ein Land, das sich freiwillig völlig unrealistische CO2-Drosselungen und – abgaben auferlegt, aus dem internationalen Wettbewerb raus.

      Könnte ja ganz sinnvoll sein, wenn es denn nicht nur bei einem oder einigen Ländern bleiben würde.

      Ich baue seit diesem Jahr erstmals mein eigenes Gemüse an. Und je öfter ich mich ins Treibhaus setze und die Pflänzchen mit meinen Ausatmungen beglücke, desto besser geht es ihnen.
      (Profis nutzen CO2-Gasflaschen und leiten das in ihre Treibhäuser. (Ich atme einfach nur.)
      Die Biokost wird folglich noch sehr viel teurer werden.)

      Wußten Sie schon, daß nach dem Verzicht auf Kinder (Nicht in Afrika, nur hier bei uns.) als CO2-Einsparung jetzt auch unsere Haustiere, Hunde und Katzen verboten werden sollen, wenn es nach den Linken ginge? Wurde zumindest mal angedacht.
      (Artikel: „Um dem ganzen Irrsinn noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, hat nun Katharina Schwirkus, eine Autorin des früheren SED-Zentralorgans Neues Deutschland, auch noch das Verbot von Katzen und Hunden zum Schutz des Klimas gefordert – also von Haustieren, mit denen der Mensch schon seit Jahrtausenden zusammenlebt. Die neueste Wendung der politischen Linken scheint darin zu bestehen, den „Kampf gegen Rechts“ um den „Kampf gegen das Tier“ zu ergänzen.“ Sven Reuth )

      Und das hier ist auch gut: „Porno schauen ruiniert das Weltklima.“ Und wer schaut vor allem Pornos? Na, der alte weiße Mann natürlich.

      Ganz ehrlich?: Ich beschäftige mich intensiv mit Auswanderung. Sie erscheint mir immer verlockender.

    • Hallo Zeus,

      ja, ich kenne da auch jemanden, der frühzeitig die Agenda 21 durchleuchtet und analysiert hat.
      Da kann einem schon mal mulmig werden, wenn man das liest bzw. hört.

      Und wie sagt er immer so treffend, um seine sich fast immer bewahrheitenden Voraussagen zu erklären: „Know the outcome, and you know the journey“. Ganz einfach. Wenn das Ziel bekannt ist, sind die einzelnen Etappen auf dem Weg dahin erkennbar.

    • Einem Opportunisten wie Joschka Fischer traue ich natürlich alles zu. Wäre aber schön, wenn sie eine Quelle für dieses angebliche Zitat liefern könnten. Sonst sind sie so glaubwürdig wie die Mainstreampresse mit ihren unbelegten Zitaten angeblicher Experten.

    • Glücklicherweise geht es den Kommentierenden hier wohl nicht um den Aufbau irgendeiner „Glaubwürdigkeit“ durch Quellen und Belege und nicht um einen Vergleich mit Mainstreammedien.
      Nach keinen fünf Minuten Recherche fand ich das hier; konnte es jedoch, mangels Originaltext (also Buch) nicht nachprüfen:

      ****************************

      Die Aussage stammt aus folgender Quelle:

      Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen, Rezension zu seinem Buch „Risiko Deutschland“, Die Welt 07.02.2005
      ttps://www.welt.de/print-welt/article423170/Risiko-Deutschland-Joschka-Fischer-in-Bedraengnis.html
      (…)

      Übrigens, ein weiteres Zitat des Herren:

      Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Pflasterstrand 1982; zitiert“Nation & Europa, Mai 1999, Seite 7):

      “Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.”

    • Da war ich wohl zu schnell. In diesem Welt-Text steht das Zitat nicht drin.
      Der, den ich zitierte, läßt es aber leider so aussehen. Ziemlich frech. Das Buch von J.F. werde ich mir aber trotzdem ganz sicher nicht kaufen.

    • Besten Dank, Zeus, Sie sind mir zuvorgekommen, ich war aber bis jetzt nicht online und habe die Frage von Herrn Schürer jetzt erst gesehen. Eine weitere Antwort meinerseits erübrigt sich ja nun, da Sie das Buch bereits erwähnten.

      Kaufen würde ich es auch nicht, höchstens second hand, sozusagen als „Dokument“.

      Schönen Sonntag allerseits.

  46. Liebes KEN FM Team,

    bitte nicht schon wieder so ein blöder Artikel über das „Nichtproblem“ des menschengemachten Klimawandels.

    Ich bin entsetzt, wie sehr sich die Unwissenschaftlichkeit Bahn bricht.
    Dei meisten Behauptungen sind glatte Lügen oder Augenwischerei. Ab welchem Anteil ist Arsenik tödlich? (1,4mg/kg oder 0,00014%)
    Auch wenn der Anteil so gering ist, das damit dessen Unwirksamkeit belegt werden soll. Hat sich die Temperatur erhöht, ja oder nein? Kann bestimmt werden, ob das zusätzliche CO2 Menschenverursacht ist? Ja, eindeutig.

    Wenn alle Modelle nicht korrekt sein sollten, rate ich allen ab, sich in ein Auto zu setzen, oder mit einem Liftt zu fahren, denn, man höre und staune, die Gesetze zu deren Funktion sind auf der gleichen Grundlage erstellt, wie die Aussagen zum Klimawandel.
    Als gäbe es nicht auch ohne das Zuviel an CO2 das wirklich gute, gute Gründe (endliche Rohstoffe, die für wichtigere Dinge als zu verbrennen gebraucht werden z.B.), eine Energiewende anzustossen.

    Manchmal hilft wohl nur ein Stossgebet gen HImmel : „Herr, schmeiss Hirn, aber reichlich“

    • „Ab welchem Anteil ist Arsenik tödlich? (1,4mg/kg oder 0,00014%)“

      CO2 ist aber nun mal kein Arsen, kein Zyankali und auch kein Plutonium!

      Im Gegenteil, ohne CO2 geht nichts, gar nichts. Wie Herr Rupp schon in dem Zitat von Hern Rauls beschrieb, brauchen alle Pflanzen zwingend CO2 und es wird von Landwirten sogar zusätzlich verwendet, weil es wachstumsfördernd wirkt und die Pflanzen obendrein auch noch widerstandsfähiger macht und ihren Wasserbedarf senkt. Das ist eine Tatsache.

      Dazu zitiere ich aus der aktuellen Ausgabe der Express-Zeitung:

      „Mehr CO2, mehr Pflanzen
      Anders als Medien und Politik unablässig behaupten, wären höhere Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre ohnehin kein Grund zur Besorgnis und hätten schon gar keine katastrophalen Auswirkungen auf das Nahrungsmittelangebot auf Erden, denn Kohlendioxid ist kein „Klimakiller“, sondern in erster Linie ein unverzichtbares Nahrungsmittel für Pflanzen. Weizen bringt beispielsweise erst bei einem Kohlendioxidwert von etwa 1200 ppm den höchsten Ertrag. Mit den heute in der Atmosphäre vorhandenen 400 ppm ist diese Hauptgetreidesorte also deutlich unterversorgt, was so auch für andere Nahrungspflanzen gilt. Um den Ertrag zu erhöhen, werden viele Gewächshäuser daher nicht nur beheizt, sondern auch künstlich mit Kohlendioxid begast. Würde also der Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre ansteigen, dann hätte dies vor allem eine deutliche Beschleunigung und Verbesserung des Pflanzenwachstums zur Folge, was in einem höheren Nahrungsmittelangebot resultieren würde, insbesondere auch in der 3. Welt. Das „Center for the Study of Carbon Dioxide and global change“ stellt dazu fest: „In unserem Redaktionsbeitrag vom 11. Juli 2001 haben wir experimentelle Arbeiten beschrieben, die auf Studien von Mayeux et al. (1997) und von Idso und Idso (2000) beruhen. Aus ihnen lässt sich ableiten, dass der Luftgdüngungseffekt (durch eine höhere Kohlendioxidkonzentration, Anm. d. Autors) zu folgenden mittleren Ertragssteigerungen geführt hat: 70 % für C3-Getreide, 28 % für C4-Getreide, 33 % für Obst und Melonen, 62 % für Hülsenfrüchte, 67 % für Wurzel- und Knollengewächse und 51 % für Gemüse“.
      Diese Ertragssteigerungen gehen einher mit einem deutlich geringeren Wasserbedarf der Pflanzen sowie einer Verbesserung ihrer Fotosyntheseleistung und ihrer Widerstandsfähigkeit.“

      Jeder, der sich bei Hitze einmal in die Nähe eines Waldes oder gar in einen Wald hinein begeben hat, dürfte die wohltuende Kühle gespürt haben. Ergo: mehr CO2 = mehr Pflanzen und Bäume = Kühlere Temperaturen. So schwer isses doch nicht! Insofern gebe ich Ihren zuletzt geäußerten Wunsch gerne an Sie zurück.

      Das Klima wandelt sich, ja, das hat es immer schon, ganz ohne unser Zutun. Anstatt sich darum zu kümmern, dass keine wirklichen Gifte in die noch vorhandene Natur gelangen, wird jetzt verlangt, eine CO2-Steuer einzuführen. Ja sicher, wenn alles teurer wird, wird es auch automatisch kälter. Ja, ne, is klar!
      Vor vielen Jahren bereits, wurde angesichts der immer zahlreicheren Steuern bereits darüber spekuliert, dass irgendwann wohl auch noch die Luft besteuert werden würde. Wir sind angekommen, Glückwunsch!

      An Herrn Rupp: DANKE, vielen Dank für diese knackige Zusammenfassung! Ihren Text habe ich mir gleich abgespeichert als Argumentationsfundus 😉

  47. Danke Rainer Rupp!
    Habe nur leider das Gefühl, wie schon im Artikel beschrieben, daß das allgemeine Brainwashing hier auch bei sehr vielen greift. Was ja sowieso zu beobachten ist, ist, daß fundierte Argumente (nicht nur bei diesem Thema) komplett in den Wind geschlagen werden. Gruselig!

  48. Danke für die griffigen Zahlen!

    Notwendigen Umweltschutz bzw. das komplexe Phänomen Wetter auf eine einzige Verbindung zu reduzieren muß irrwitzig sein.

    (Erst bezahlen wir fürs Ausatmen, später kann man auch das Einatmen monetarisieren. Die Industrie erhält sicher wieder Sonderkonditionen.)

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