Tagesdosis 27.1.2020 – Die Angst vor dem Osten

Im kommenden Jahrzehnt könnten sich die USA wegen der Neuen Seidenstraße mit Russland, China und dem Iran anlegen.

Ein Kommentar von Pepe Escobar.

Die „Wilden Zwanziger Jahre“ begannen mit einem Paukenschlag: Der gezielten Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani. Doch ein noch größerer Knall erwartet uns im Laufe des Jahrzehnts: die unzähligen Spielzüge des neuen „Great Game“ in Eurasien, in dem die USA gegen Russland, China und den Iran, die drei großen Knotenpunkte der eurasischen Integration, antreten.

Jeder Spiel verändernde Akt in Geopolitik und Geoökonomie im kommenden Jahrzehnt wird im Zusammenhang mit diesem epischen Zusammenprall analysiert werden müssen.

Der Tiefe Staat und wichtige Personen der herrschenden Klasse in den USA sind zutiefst erschrocken, dass die „unentbehrliche Nation“ wirtschaftlich von China und militärisch von Russland bereits überholt wurde. Das Pentagon bezeichnet die drei eurasischen Knotenpunkte offiziell als „Bedrohungen“.

Hybride Kriegstechniken mit eingebauter Rund-um-die-Uhr-Dämonisierung werden sich ausbreiten, mit dem Ziel, die chinesische „Bedrohung“, die russische „Aggression“ und die „Terrorismusförderung des Iran“ einzudämmen. Der Mythos vom „freien Markt“ wird weiterhin unter einer Flut illegaler Sanktionen ertrinken, die euphemistisch als neue Handelsbestimmungen ausgelegt werden.

Doch das wird kaum ausreichen, um die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China zum Scheitern zu bringen. Um den tieferen Sinn dieser Partnerschaft zu erschließen, müssen wir verstehen, dass Peking diese Partnerschaft als Übergang zu einer „neuen Ära“ bezeichnet. Das bedeutet eine strategische Langzeitplanung — mit dem Stichtag 2049, dem hundertsten Geburtstag des Neuen China.

In der Tat sind die 2040er Jahre im Blickfeld für die zahlreichen Projekte der „Belt and Road Initiative“, wie die von China vorangetriebene Neue Seidenstraße; dann will Peking erwartungsgemäß ein neues, multipolares Netzwerk souveräner Nationen/Partner in ganz Eurasien und darüber hinaus geknüpft haben, die alle durch ein ineinander greifendes Labyrinth aus Bändern und Straßen miteinander verbunden sein sollen.

Das russische Projekt — Greater Eurasia — spiegelt ein wenig Belt & Road wider und wird darin integriert sein.

Belt & Road, die Eurasische Wirtschaftsunion, die Shanghai Cooperation Organization und die Asia Infrastructure Investment Bank arbeiten alle auf die gleiche Vision hin.

Realpolitik

Diese „neue Ära“, wie die Chinesen sie definieren, ist also in allen Bereichen stark auf eine enge russisch-chinesische Koordination angewiesen. Made in China 2025 umfasst eine Reihe technisch-wissenschaftlicher Durchbrüche. Gleichzeitig hat sich Russland als eine beispiellos technologische Ressource für Waffen und Waffensysteme etabliert, mit der die Chinesen noch immer nicht mithalten können.

Auf dem letzten BRICS-Gipfel in Brasilia sagte Präsident Xi Jinping zu Wladimir Putin, dass „die derzeitige internationale Situation aufgrund der zunehmenden Instabilität und Unsicherheit China und Russland dazu drängt, eine engere strategische Koordinierung herzustellen“.

Putins Antwort: „In der gegenwärtigen Situation sollten beide Seiten weiterhin eine enge strategische Kommunikation pflegen.“

Russland zeigt China, wie der Westen realpolitische Macht in jeder Form respektiert, und Peking beginnt endlich, seine Macht zu nutzen. Das Ergebnis ist, dass nach fünf Jahrhunderten westlicher Vorherrschaft — die übrigens zum Niedergang der alten Seidenstraße geführt hat — das Herzland mit einem Paukenschlag zurückkehrt und seine Vormachtstellung behauptet.

Eine persönliche Bemerkung: Meine Reisen von Westasien nach Zentralasien in den vergangenen zwei Jahren und meine Gespräche mit Analysten in Nur-Sultan, Moskau und Italien in den letzten zwei Monaten haben mir ermöglicht, tiefer mit den Feinheiten dessen vertraut zu werden, was kluge Köpfe die „Doppelhelix“ nennen. Wir alle sind uns der vor uns liegenden, immensen Herausforderungen bewusst — während es uns kaum gelingt, die atemberaubende Rückkehr des Herzlands in Echtzeit zu verfolgen.

Was die Soft-Power betrifft, wird die herausragende Rolle der russischen Diplomatie noch an Bedeutung zunehmen — unterstützt von einem Verteidigungsministerium unter der Leitung von Sergei Shoigu, einem Tuwiner aus Sibirien, und von einem Geheimdienst, der zu einem konstruktiven Dialog mit allen fähig ist: mit Indien und Pakistan, mit Nord- und Südkorea, mit Iran und Saudi-Arabien und mit Afghanistan.

Dieser Apparat glättet (komplexe) geopolitische Fragen auf eine Weise, der sich Peking noch immer entzieht.

Parallel dazu werden nun praktisch im gesamten asiatisch-pazifischen Raum — vom östlichen Mittelmeer bis zum Indischen Ozean — Russland und China als Gegenkräfte gegenüber der US-amerikanischen Marine- und Finanzmacht angesehen.

Beteiligungen in Südwest-Asien

Das gezielte Attentat auf Soleimani ist trotz seiner langfristigen Auswirkungen nur ein Zug auf dem südwestasiatischen Schachbrett. Was letztlich auf dem Spiel steht, ist ein großer geoökonomischer Nutzen: eine Landbrücke vom Persischen Golf bis zum östlichen Mittelmeerraum.

Im vergangenen Sommer stellten Iran, Irak und Syrien im Dreiergespräch fest, dass „das Ziel der Verhandlungen darin besteht, den iranisch-irakisch-syrischen Fracht- und Transportkorridor als Teil eines umfassenderen Plans zur Wiederbelebung der Seidenstraße zu aktivieren“.

Es könnte kaum einen strategischeren Verbindungsweg geben, der den internationalen Nord-Süd-Transportverkehr mit dem Transportweg zwischen Iran, Zentralasien und China bis zum Pazifik und mit demjenigen von Latakia bis zum Mittelmeer und zum Atlantik gleichzeitig miteinander verknüpfen würde.

Was sich am Horizont abzeichnet, ist in der Tat ein Teilbereich des Neuen Seidenstraßenprojekts in Südwestasien. Der Iran ist ein wichtiger Knotenpunkt für „Belt & Road“; China wird sich stark am Wiederaufbau Syriens beteiligen und Peking und Bagdad unterzeichneten mehrere Abkommen und richteten einen irakisch-chinesischen Wiederaufbaufonds ein — mit Einnahmen aus 300.000 Barrel Öl pro Tag im Tausch gegen chinesische Kredite für chinesische Unternehmen, die die irakische Infrastruktur wieder aufbauen.

Ein kurzer Blick auf die Landkarte enthüllt das „Geheimnis“, warum die USA sich weigern, ihre Sachen zu packen und den Irak zu verlassen, wie es das irakische Parlament und der irakische Premierminister gefordert haben: Das Geheimnis ist, die Entstehung dieses Korridors mit allen Mitteln zu verhindern.

Vor allem, wenn wir sehen, dass alle Straßen, die China durch Zentralasien baut — viele davon habe ich im November und Dezember befahren — letztlich China mit dem Iran verbinden.

Das letztendliche Ziel ist, Shanghai mit dem östlichen Mittelmeer zu verknüpfen — auf dem Landweg, über das Herzland.

Während nach der Strategie Chinas der Hafen von Gwadar im Arabischen Meer ein wesentlicher Knotenpunkt des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors werden soll — auch, um „die Straße von Malakka zu umgehen“ — hat Indien den Iran gleichermaßen umworben, neben Gwadar den Hafen von Tschabahar im Golf von Oman als Knotenpunkt aufzubauen.

Genau so sehr wie Peking das Arabische Meer über den Wirtschaftskorridor mit Xinjiang verbinden möchte, so sehr möchte Indien über den Iran eine Verbindung zu Afghanistan und Zentralasien herstellen.

Doch die Investitionen Indiens in Tschabahar könnten sich als erfolglos erweisen, wenn Neu-Delhi weiter darüber nachdenkt, ob es ein aktiver Teil der „Indopazifik“-Strategie der USA werden soll, was bedeuten würde, Teheran fallen zu lassen.

Die gemeinsame russisch-chinesisch-iranische Marineübung Ende Dezember, die exakt von Tschabahar ausging, war für Neu-Delhi ein rechtzeitiger Weckruf. Indien kann es sich einfach nicht leisten, den Iran zu ignorieren und am Ende den wichtigsten Verbindungsknotenpunkt, Tschabahar, zu verlieren.

Die unumstößliche Tatsache: Jeder braucht und will die Anbindung an den Iran. Aus offensichtlichen Gründen ist es seit dem Persischen Reich der privilegierte Knotenpunkt für alle zentralasiatischen Handelsrouten.

Darüber hinaus ist der Iran für China eine Frage der nationalen Sicherheit. China investiert stark in die iranische Energiewirtschaft. Der gesamte bilaterale Handel wird in Yuan oder in einem Währungskorb unter Umgehung des US-Dollars abgewickelt.

Die US-Neokonservativen träumen indessen immer noch von dem, was das Cheney-Regime im vergangenen Jahrzehnt anstrebte: einen Regimewechsel im Iran, der dazu führt, dass die USA das Kaspische Meer als Sprungbrett nach Zentralasien beherrschen, nur einen Schritt von Xinjiang und der Bewaffnung der antichinesischen Stimmung [Anmerk. d. Übers.: Uiguren] entfernt. Man könnte es als eine Neue Seidenstraße im umgekehrten Sinne betrachten, um die chinesische Vision zu zerstören.

Die Schlacht des Jahrhunderts

In seinem neuen Buch, „The Impact of China’s Belt and Road Initiative“, hat Jeremy Garlick von der Wirtschaftsuniversität Prag, verdienstvollerweise zugegeben, dass es „extrem komplex ist, den Sinn von Belt & Road zu verstehen“.

Dies ist ein sehr ernsthafter Versuch, eine Theorie über die ungeheure Komplexität von Belt & Road aufzustellen — insbesondere angesichts der flexiblen, synkretischen Herangehensweise Chinas an die Gestaltung der Politik, die für westliche Menschen ziemlich verwirrend ist. Um sein Ziel zu erreichen, greift Garlick auf Tang Ships soziales Evolutionsparadigma zurück, vertieft sich in den Neogramscianismus und untersucht das Konzept des „offensiven Merkantilismus“ — all das als Teil eines „komplexen Eklektizismus“.

Der Kontrast zu dem von US-amerikanischen „Analysten“ stammenden Narrativ, das die Neue Seidenstraße verteufelt, ist eklatant. Das Buch behandelt im Detail die Vielschichtigkeit der überregionalen Seidenstraße als einen sich entwickelnden, organischen Prozess.

Imperiale Politiker werden sich nicht die Mühe machen, zu verstehen, wie und warum die Neue Seidenstraße ein neues globales Paradigma setzt. Der NATO-Gipfel in London im vergangenen Monat lieferte dazu einige Hinweise. Die NATO hat unkritisch drei US-Prioritäten übernommen: eine noch aggressivere Politik gegenüber Russland, die Eindämmung Chinas (einschließlich der militärischen Überwachung) und die Militarisierung des Weltraums — ein Nebeneffekt der Doktrin der „Full Spectrum Dominance“ von 2002.

Die NATO wird also in die „Indo-Pazifik“-Strategie einbezogen — was eine Eindämmung Chinas bedeutet. Und da die NATO der bewaffnete Arm der EU ist, bedeutet dies, dass die USA sich in die Art und Weise einmischen werden, wie Europa mit China Geschäfte macht — auf jeder Ebene.

Colonel Lawrence Wilkerson, Colin Powells ehemaliger Stabschef von 2001 bis 2005, bringt die Sache auf den Punkt:

„Amerika existiert heute, um Krieg zu führen. Wie sonst interpretieren wir 19 Jahre Dauerkrieg und kein Ende in Sicht? Es ist Teil dessen, was wir sind. Es ist ein Teil dessen, was das amerikanische Imperium ist. Wir werden lügen, betrügen und stehlen, wie Pompeo es gerade tut, wie Trump es gerade tut, wie Esper es gerade tut … und eine Menge anderer Mitglieder meiner politischen Partei, die Republikaner, tun es gerade ebenfalls. Wir werden lügen, betrügen und stehlen, um das zu tun, was wir tun müssen, um diesen komplexen Krieg fortzusetzen. Das ist die Wahrheit. Und das ist die Agonie des Krieges.“

Moskau, Peking und Teheran sind sich der Herausforderungen voll bewusst. Diplomaten und Analysten arbeiten an der Entwicklung einer konzertierten Anstrengung der drei Staaten, um sich gegenseitig vor allen Formen der hybriden Kriegsführung — inklusive Sanktionen — zu schützen, die gegen jeden von ihnen geführt wird.

Für die USA ist dies in der Tat ein existenzieller Kampf: gegen den gesamten eurasischen Integrationsprozess, gegen die Neuen Seidenstraßen, gegen die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China, gegen diese russischen Hyperschallwaffen, die mit geschmeidiger Diplomatie vermischt sind, gegen den tiefen Abscheu und die Revolte gegenüber der US-Politik im gesamten globalen Süden und gegen den fast unvermeidlichen Zusammenbruch des US-Dollars. Sicher ist, dass das Imperium nicht leise untergehen wird. Wir alle sollten auf eine Jahrhundertschlacht gefasst sein.

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Dieser Beitrag erschien am 25.01.2020 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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19 Kommentare zu: “Tagesdosis 27.1.2020 – Die Angst vor dem Osten

  1. zu Ralf Becker und zu Humml
    Der Kommentar ist sehr lang, aber es ist kein Geschwurbel. Um die losen Enden zusammenzuführen: Alle Zentralbanken gehören natürlich verdeckt den Familien de Rothschild. Nur KUBA, Syrien und Nordkorea haben keine Rothschild-Zentralbank. Beim Iran bin ich mir nicht sicher. Blackrock war bis zur 2008 Krise ein "normaler" Vermögensverwalter. Blackrock ging aus Blackstone hervor, einem Rothschild Unternehmen und machte mit deren Hilfe, nicht durch Larry Fink, ein gigantisches Unternehmen daraus. Blackrock ist an allen Firmen dieser Welt beteiligt. An allen deutschen Firmen sowieso. Merz ist genauso eine Marionette (Deutschland ist bis 2099 ein besetztes Land, siehe Agenda 2100) wie der Ex-Rothschild Banker Macron.
    Was der Kommentator Ralf Becker mit Putin meint, erklärt ein DUMA Mann besser:
    Das Imperium besetzt die Welt. Das Imperium regiert auch in Russland. Es ist ein schieres Wunder, dass Putin so viel durchsetzen konnte. Es ist ein Wunder, dass er noch lebt. Hört Euch dazu bitte dringend und geduldig diesen Vortrag an (Stichworte zum Finden = Wichtig! Russland auch okkupiert. Fjodorow (DUMA) Studenten bekommen Lektionen in Okkupation oder dieser Link: https://www.youtube.com/watch?v=WJBRZmyOOuM
    Die russische Föderation ist ein Konstrukt der USA. Die Sowjetunion war der Verlierer des Kalten Krieges. Dieser Mann Fjodorow erklärt im Detail die Auswirkungen. Es ist unglaublich, was das Imperium alles getan hat. Es ist unglaublich, was die herrschende Schattenmacht dahinter für Fäden zieht. Das einzig Vernünftige, was Jelzin in seinem Leben getan hat, war Putin zum Nachfolger zu machen. Teilt bitte dieses Video!!! Dann wird so vieles klarer.
    (Es geht hier nicht um Putin-Versteher oder Antiamerikanismus. Putin versucht das Gleichgewicht wieder herzustellen.
    Das kann nur im Interesse aller Menschen sein.) Der Vortrag öffnet die Augen, warum viele Dinge so sind wie sie sind.

  2. Russland ist unter Putin ein Spielball von Rothschild.
    Bei dem kalten Krieg der USA gegen Russland geht es in Wirklichkeit um Geopolitik.

    Es ist jedoch fraglich, dass die USA wirklich der Gegner von Russland sind, weil beide Länder von den Finanzeliten abhängig sind.

    Dann ist doch jüngst in China der Coronavirus ausgebrochen, der sich mit einer beunruhigenden Geschwindigkeit verbreitet.

    In Bayern hat es jetzt eine Ansteckung mit diesem Virus gegeben.
    Ob dieser Virus absichtlich oder nicht absichtlich in Umlauf gelangt ist, weiß vermutlich kein Mensch.

    Dann gab es in Russland in 2015 bei einem Manöver bei Kaliningrad ein provokantes Gedenken an den Zweiten Weltkrieg. Russische Marinestreitkräfte setzen laut Medien bei einem Manöver Übungsbomben ein, auf denen „Nach Berlin!“ und „Für Stalin!“ geschrieben steht.

    Aber die Wirtschaft in Russland funktioniert doch gar nicht. Etwa in 2014 war zu lesen, dass Russland dem Staatsbankrott entgegen schlittert.

    In 2018 hatte die russische Staatsbank den Leitzins drastisch erhöht.

    Putin sagt in 2018: Russland muss sich für freien Im- und Export vom Dollar entfernen. Zum Jahresausklang 2018 verbreitete er dann bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in Russland in den dortigen Medien einige Halbwahrheiten.

    Die FAZ behauptete Anfang 2019, dass Putin sich verrannt hätte.

    Aber hat er das wirklich? Haben die Eliten, die ihn in sein Amt installiert haben, wirklich jemals die Absicht gehabt, dass es der dortigen Bevölkerung besser gehen soll?

    Sputniknews behauptete es vor knapp einem Jahr, dass Russland seinen Einfluss auf die OPEC ausbaut.

    Jedenfalls hat auch Herr Putin es nicht verstanden, dass es keine Marktwirtschaft gibt, weil Geld in
    Wirklichkeit eine Schuld gegenüber den Banken ist.

    Für das Schulden machen müssen ständig alle Bürger herhalten, aber der spätere Schuldenabbau gelingt doch regelmäßig allenfalls dem Geldbesitzer und auf diese Weise explodieren die weltweiten Schulden immer schneller.

    Vor allem werden Superreiche und Konzerne doch derzeit von den Nationalstaaten praktisch gar nicht besteuert und damit sich dann doch noch einige "Arbeitgeber" im eigenen Land niederlassen, legen die Regierungen ständig immer neue Schulden obendrauf, weil man schließlich nur so frisches Geld aus der Druckerpresse der Banken bekommen kann.
    Außerdem kommt es uns doch so vor, als sei ein großer Teil unserer Politiker gekauft und als sei das doch gar keine Demokratie.

    Wir erkennen doch unseren Schulden-Irrsinn vor allem am immer schnellerem Gelddrucken der EZB.

    Aber Bundespräsident Frank Walter Steinmeier findet das Wirken der EZB doch auch dermaßen beeindruckend, dass er jetzt Mario Draghi mit dem Bundesverdienstkreuz ehren will.

    Etwa Dr. Markus Krall und auch die Buchautoren Weik & Friedrich erklären es in entsprechenden YouTube-Videos, was sie von diesem Vorstoß unseres Bundespräsidenten halten.

    Was China betrifft, gibt es dort etwa Hinrichtungsbusse.
    China hat einen längeren Strafenkatalog, weshalb man dort hinzurichten ist.

    Aber die dortige Machtelite handelt glücklicherweise "legal". Sie bunkert unglaubliche Geldvermögen in Steueroasen. Dann werden dort doch auch die Ausgaben für die Rüstung immer wieder drastisch erhöht.

    China präsentiert zudem auf Militärparaden nie gesehene Waffensysteme.

    In 2015 musste die dortige Zentralbank den Leitzins deutlich senken.

    In 2016 warnte China die EU vor einem "Handelskrieg".
    Der IWF warnte China zudem vor «rasant» steigenden Unternehmensschulden.

    Welt am 15.06.2016
    Wie China der Welt stabiles Wachstum vorgaukelt

    Spiegel am 17.10.2016
    Streit um Marktwirtschaftsstatus
    EU-Staaten fürchten sich vor Chinas Billigware

    Die Webseite Netzpolitik am 12.04.2018
    Dass der Empfehlungsalgorithmus der beliebten Medienplattform „Toutiao“ Nutzern mehr Unterhaltungs- als Parteiinhalte vorschlägt, missfällt der politischen Führung in China. Nach harter Zensur folgte nun die Entschuldigung des CEO – und die Ankündigung, das algorithmische System zu verändern. Parteistimmen sollen künftig prominenter Platz finden.

    Nachdenk-Seiten am 22.01.2019
    China gewinnt den Drohnenkrieg im Nahen Osten

    n-tv am 15. AUGUST 2019
    Insgesamt 430 Milliarden Yuan
    Chinas Notenbank pumpt Geld in die Banken

    Was den Iran betrifft, gibt es dort bekanntlich erhebliche Ölvorkommen.
    Dies scheint doch immer wieder in nahezu jede Geostrategie hineinzupassen.
    Jedenfalls bunkert China in einem unglaublichen Ausmaß iranisches Erdöl.
    Die Demokratie im Iran ist eine Farce.
    Aber immerhin ist der Iran doch immer noch ein Nicht-Rothschild-Land und das provoziert jetzt Donald Trump & Co.

    Jedenfalls lassen doch die USA in jeder Hinsicht ständig ihre Muskeln spielen.
    SWIFT kappt etwa Irans Banken den Zugang zum Zahlungsverkehrssystem

    Trump punktet derzeit beim US-Vorwahlkampf dadurch, dass er es behauptet gegen die arrogante Elite vorgehen zu wollen.

    Der Spiegel ging in 2016 der Frage nach, warum Trump überhaupt US-Präsident wurde.

    – Populistische Botschaft
    – Republikanische Partei
    – Medien
    – Weiße Männer
    Der Rechtspopulist mobilisierte vor allem weiße Wähler aus nicht-akademischen Schichten, an denen die wirtschaftliche Erholung der vergangenen Jahre vorbeigegangen ist.
    – Kandidatin Clinton
    Was zu Beginn des Wahlkampfs noch als Clintons Stärke galt – ihre Biografie als First Lady, Senatorin und Außenministerin – trug sie später als lästigen Ballast mit sich herum.
    Wahrscheinlich hatte Julian Assange maßgeblich dazu beigetragen, dass Donald Trump überhaupt US-Präsident geworden ist. Seine Enthüllungen waren meiner Meinung nach das Zünglein an der Waage.

    Jedenfalls will Donald Trump doch Jobs nach Amerika holen. Er will Amerika "great again" machen.
    Stattdessen leistet er praktisch gar keine Inhaltsarbeit und er verquickt das private Profitinteresse
    seiner eigenen Unternehmensgruppe auf etwas sonderbare Weise mit dem Staatsamt.

    Was Bernie Sanders betrifft, behauptet es ausgerechnet Hillary Clinton, dass niemand ihn mag.

    Aber ist Bernie wirklich der richtige Kandidat?
    Er spricht doch etwa von den USA als dem reichsten Land.
    Was die USA aber in Wirklichkeit haben, das sind doch vor allem unglaublich hohe Schulden, die immer mehr aus der Kontrolle geraten.
    Jedenfalls sind Schulden doch die spiegelbildlichen Guthaben, aber die Guthaben besitzen bei unserem Geldwesen doch regelmäßig wenige reiche Personen. Alle anderen Bürger tragen doch die immer schneller ansteigenden Zinslasten und die bremsen den "Konsummotor der Wirtschaft" immer mehr aus, so dass es mit der Zeit immer schwieriger wird mit normaler Arbeit ein Einkommen zu erzielen.

    Das Programm von Bernie Sanders
    – 1. Erneuerung der zerbröckelten Infrastruktur
    Eine 1 Billionen Investitionsprogramm in Infrastruktur könnte 13 Millionen gut bezahlte Jobs schaffen und unser Land effizienter und produktiver machen.
    2. Klimawandel umkehren
    3. Arbeiter als Unternehmenseigentümer
    Anstatt Steuererleichterungen für Unternehmen, die unsere Jobs nach China oder andere Niedriglohnländer verlagern, sollten wir Arbeitende unterstützen, die in ihren eigenen Firmen arbeiten.
    4. Eine starke Gewerkschaftsbewegung
    5. Erhöhung des Mindestlohns

    Jedenfalls ist Bernie Sanders etwas Ähnliches wie unser "am-Bürger-vorbei-Bundestag".

    Bernie müsste vielmehr Fragen stellen wie etwa
    a) wie entsteht Geld?
    b) wie entwickeln sich die weltweiten Schulden und warum ist dies so?
    c) haben nationale Regierungen überhaupt Kontrolle über das Geld?
    d) ist Geld überhaupt ein Tauschmittel

    Aber solche Fragen stellt auch Bernie Sanders nicht. Jedenfalls benötigen wir ein völlig anderes Wirtschaftssystem, bei dem es nicht mehr wie jetzt einen Machtwettbewerb der großen Akteure der Wirtschaft um die später nicht mehr abbaubaren Schulden aller anderen Bürger gibt.
    Es geht nicht, dass sich die Regierungen völlig beliebig Geld bei den Banken ausleihen, das diese vor allem auch noch aus dem Nichts verleihen.

    Die Banken zocken zudem mit ihren Robotradern und über den Umweg völlig beliebiger und vor allem auch später gar nicht mehr abbaubarer Schulden weitet sich doch unsere Geldmenge immer schneller aus und alle Bürger tragen mit der Zeit immer höhere Zinslasten, obwohl sie doch gar kein Geld besitzen. Dafür gibt es aber dann doch die Banken mit ihrem Goldesel, bei denen sich unsere auffällig "bankennahen" Politiker, wie etwa auch Sigmar Gabriel, gerne "verschulden".

    Aber die Banken kaufen sich auch mit einer unglaublichen Dreistigkeit weltweit die Politik.

    Die Webseite Kontrast-at:
    18,2 Mio. Schulden – Darum ist die ÖVP von Raiffeisen und Großspendern abhängig
    Und können wir eigentlich darauf hoffen, dass Frau UvdL ihm die richtigen Anregungen gibt?
    Schließlich hat diese doch ständig ihre Berater-Millionen, ihre McKinsey Geschichten.

    Wie Sebastian Kurz mit Entwicklungshilfe Raiffeisen und Co fördert

    Spiegel am 19.10.2018
    Haushaltsentwurf
    Österreichs Kanzler warnt Italien vor zu hohen neuen Schulden

    Hier kommt es uns bei flüchtiger Betrachtung so vor, als sei Sebastian Kurz jemand, der sich verantwortungsvoll um das Wohl der Österreicher sorgt. In Wirklichkeit ist er doch jemand, der fremdgesteuert mit Bankspenden in sein Amt gelangt ist und der sich auch nicht sonderlich mit Inhalten beschäftigt hat.

    Jedenfalls schreibt n-tv doch folgendes:
    20. OKTOBER 2017
    Weist die ÖVP der CDU den Weg?
    Kurz ist gelungen, wovon Spahn träumt

    Aber Friedrich Merz auf dem Ludwig Erhard-Gipfel:
    +++ Ludwig-Erhard-Gipfel im News-Ticker +++
    Merz hält Grundsatzrede: Was unser „fantastisches Land“ jetzt braucht

    Von Wolfgang Schäuble empfohlen, von BlackRock fremdgesteuert, und insofern mit Friedrich Merz und ein paar Steuersenkungen etc. die Wirtschaft ein wenig ankurbeln?

    • Was ist denn das für ein abstruses Geschwurbel.
      Ehrlich gesagt, was man auf dieser Plattform manchmal so zu lesen bekommt, läßt uns leiden – mit all den Erbarmungswürdigen, welche dieses freiheitlich-demokratische, vertikal so sinnreich fragmentierte, Schulsystem da so hervorbringt.

      Und natürlich Rothschild wieder.
      Da ist man doch nicht mehr allzuweit entfernt von der bahnbrechenden Erkenntnis, wonach so etwas, wie eine „jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung“ die „freiheitliche Demokratie“ unterwandert habe.
      Diese, mehr oder weniger subtile, Judenfeindlichkeit, deren knapp 2000jährige Geschichte mittels der christlichen Religion offensichtlich unausrottbar in das historische Bewußtsein der Europäer und ihrer transatlantischen Bastarde eingebrannt wurde, widert uns zunehmend an.

    • zu Humml
      Macht kann sich leichter von der Formulierung "jüdisch-bolschewistischer Weltverschwörung" verabschieden und damit aufhören, die Schattenmacht mit einer Verschwörung oder gar dem echten Judentum in Verbindung zu bringen. Das echte Judentum duldet genauso wenig eine Zinsnahme wie der Islam und das Christentum. Durch die Brit. Krone und den Vatikan ist das Zinsverbot verschwunden. Die Brit. Krone ist nicht die Queen und ihre Familie. Das verwechseln viele. Dieses Video erklärt sehr gut, wer wer ist und warum es sich nicht um eine jüdische Weltver-schwörung handelt. Rothschild sind keine Juden. Sie sind nominelle Juden. Eine Verschwörung ist eine geplante Unternehmung gegen jemanden, die den Status "geheim" haben soll. Was ist denn hier geheim? Das wussten schon Leute, da gab es noch kein Internet. Video über https://www.kla.tv/13533 "Die Rothschild-Kontrolle"

  3. Da kann jemand meine Gedanken lesen.

    Colonel Lawrence Wilkerson, Colin Powells ehemaliger Stabschef von 2001 bis 2005, bringt die Sache auf den Punkt:

    „Amerika existiert heute, um Krieg zu führen. Wie sonst interpretieren wir 19 Jahre Dauerkrieg und kein Ende in Sicht? Es ist Teil dessen, was wir sind. Es ist ein Teil dessen, was das amerikanische Imperium ist. Wir werden lügen, betrügen und stehlen, wie Pompeo es gerade tut, wie Trump es gerade tut, wie Esper es gerade tut … und eine Menge anderer Mitglieder meiner politischen Partei, die Republikaner, tun es gerade ebenfalls. Wir werden lügen, betrügen und stehlen, um das zu tun, was wir tun müssen, um diesen komplexen Krieg fortzusetzen. Das ist die Wahrheit. Und das ist die Agonie des Krieges.“

  4. One road, one belt – das hört sich für mich auch danach an, dass sich die oberen 1% alles zurecht filettieren.

    Egal, welchen Pass sie formal bei sich tragen.

    Momentan sehe ich in China Milliadäre in großem Stil wachsen. An chinesische Millonäre sind ja schon gewöhnt.

    Ist das Projekt vielleicht ein gut verpacktes Projekt der chinesischen Ober-Oberschicht? Von 99% Chinesen für 1% Chinesen?

    Die Welteinheitshandelsstraße?

    • Moin, Milchgesicht, was ist verkehrt daran zu handeln? Das ist doch eine sehr normale Angelegenheit! Oder sind Sie Selbstversorger?

      mfG

    • Made in China ist doch bei uns schon lange Jahre der Normalfall, oder was wird nun anders werden?

      China hat davon außerordentlich profitiert. Deutsche Arbeitnehmer bisher gerade nicht.

      Wir soll es denn in Zukunft besser werden?

  5. ” Wir alle sollten auf eine Jahrhundertschlacht gefasst sein.“
    Nun, ja, dass der US-Imperialismus mit dem Rücken zur Wand steht, sollte aus seiner ökonomischen Situation erklärbar sein. Ein Netz von ca. 1200 militärischen Stützpunkten rund um auf dem Globus kosten gewaltige Mengen Geld. Die Industrie, bzw. die Menschen, die dort beschäftigt sind können diesen gewaltigen Geldbedarf nicht decken. Und so ist die entscheidende Frage, woher die Beherrschung der Welt bezahlt werden soll. Kleine Tricks, wie der Verkauf von Monsanto und damit die Übernahme deren Verbrechen an der Natur, die ja auch in Geld ausgedrückt werden können durch die Bayer AG, oder das Abschöpfen der Diesel-Strafe von den deutschen Autobauern, das bringt sicherlich kurzfristig Entlastung, doch es ist kein Schritt hin zum Machterhalt.
    Was also wird der Hegemon machen? Nun, er wird den Angriff auf das „Herzland“ wagen, genauso wie ein angeschlagener Boxer, der seine einzige Chance in KO des Gegners sieht. Dass er sich dabei nicht im Geringsten um Menschenleben schert, das kennen wir aus seiner Geschichte.
    Wir können nur hoffen, dass die politisch verantwortlichen in Europa rechtzeitig den Stecker ziehen und die USA/Nato aus Europa hinauswerfen, weil ansonsten auch hier alles zerbombt sein wird.

  6. Ich empfinde den Beitrag als seltsam subjektlos, das ist kaum als Vorwurf an den Autor zu sehen, als man es auch als eine treffliche Umschreibung der aktuellen Lage ansehen kann.

    "Wir alle sollten auf eine Jahrhundertschlacht gefasst sein." Ich habe keinerlei Vorstellung davon, wie ich das machen könnte und ich will auch gar keine Jahrhundertschlacht.

    Ein entstandenes Vakuum wird sich zwangsläufig wieder füllen, daß China dabei zögert dies zu tun, macht es mir sympathisch, denn wo zu viel Machtkonzentration lauert auch verstärkt der Mißbrauch.

    Europa ist verschwunden. Spätestens seitdem man die Werte der westlichen Gemeinschaft versucht hat zu definieren, um sie von den zugeflüchteten abfragen zu können, stehen viele Fragezeichen im Raum doch keine Antworten. Wofür steht beispielsweise Deutschland? Wohin will es sich entwickeln, welche Zukunft strebt es an? Ist es noch Akteur oder sind wir ausschließlich Zuschauer?

    • Alcedo, ich habe auch "keinerlei Vorstellung davon, wie ich das machen könnte", "auf eine Jahrhundertschlacht gefasst sein". Wir werden zwar hervorragend Informiert über das, was die da oben alles vorhaben könnten. Wenn es aber darum geht, was wir da unten konkret machen können, um dem zu entgehen, fehlt es nach wie vor komplett an realistischen Handlungsanleitungen, die für uns praktikabel sind. Mir kommen nur jene in den Sinn, denen es seinerzeit gelungen ist, vor dem Naziterror ins sichere Ausland zu fliehen. Wir sollten wohl jetzt schon Kontakte knüpfen, die uns eine solche Flucht ermöglichen, wenn es denn soweit ist.

    • Ja, ja, die verbrecherischen Nazis dürfen nicht fehlen.

      Offenbar sind sich einige Juden darüber nicht mehr so ganz einig:
      https://www.righteousjews.org/article27a.html

      Auch Mark Zuckerberg scheint sich da nicht so ganz sicher zu sein:
      https://worldisraelnews.com/facebook-refuses-to-block-holocaust-denial/

      Wenn das doch Hassrede ist und Facebook verpflichtet ist Hassrede zu löschen, dann ergibt das für mich keinen Sinn.

      Auch James Barker, US Außenminister, sah das 1992 auf seine eigene Weise:
      "Wir haben aus Hitler ein Monster, einen Teufel gemacht. Deshalb konnten wir es nach dem Krieg nicht ableugnen. Schließlich haben wir die Massen gegen den Teufel selbst mobilisiert. Also mussten wir nach dem Krieg unsere Rolle in diesem teuflischen Szenario spielen. Wir hätten unserem Volk in keiner Weise klar machen können, dass der Krieg nur eine wirtschaftliche Präventionsmaßnahme war."

      Oder J.F.C. Fuller:
      "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt: Anlass war diesmal der Erfolg seines Versuches, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren: Neid, Gier und Angst."
      (J.F.C. Fuller – Der zweite Weltkrieg, eine Darstellung seiner Strategie und Taktik, S. 487)

      Sich einmal mit dem Londoner Statut vom 08.08.1945 zu beschäftigen ist auch sehr, nun ja, interessant.
      Artikel 9:
      "In dem Prozess gegen ein Mitglied einer Gruppe oder Organisation kann der Gerichtshof erklären, dass die Gruppe oder Organisation, deren Mitglied der Angeklagte war, eine verbrecherische Organisation war."

      Artikel 10:
      "Ist eine Gruppe oder Organisation vom Gerichtshof als verbrecherisch erklärt worden, so hat die zuständige nationale Behörde jedes Signatars das Recht, Personen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer solchen verbrecherischen Organisation vor Nationalen-, Militär- oder Okkupationsgerichten den Prozess zu machen. In diesem Fall gilt der verbrecherische Charakter der Gruppe oder Organisation als bewiesen und wird nicht in Frage gestellt."

      Artikel 19:
      "Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden, er soll im weiteren Ausmaß ein schnelles und nicht formelles Verfahren anwenden und jedes Beweismaterial, das ihm Beweiswert zu haben scheint, zulassen."

      Artikel 20:
      "Der Gerichtshof kann vor der Beweisantretung Auskunft über die Natur des Beweismittels verlangen, um über seine Erheblichkeit entscheiden zu können."

      Artikel 21:
      "Der Gerichtshof soll nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen; dies erstreckt sich auf öffentliche Urkunden der Regierung und Berichte der Vereinten Nationen, einschließlich der Handlungen und Urkunden der in den verschiedenen alliierten Ländern für die Untersuchung von Kriegsverbrechen eingesetzten Komitees, sowie die Protokolle und Entscheidungen von Militär- oder anderen Gerichten irgendeiner der Vereinten Nationen."

      Artikel 24:
      "(d) der Gerichtshof entscheidet über die Zulässigkeit jedes Beweismittels."

      Ob es sich bei diesem Statut um eine Sternstunde der Gerechtigkeit handelt, wie einige behaupten, oder nur Schauprozesse stattgefunden haben, wie andere behaupten, muss der interessierte Leser leider selbst herausfinden.

      Denn dieses Recht ist in Deutschland immer noch aktiv, insofern hat Frau Merkel nicht gelogen als sie sagte: "In Deutschland gilt deutsches Recht."

      Was sie Ihnen (leider) verschwiegen hat ist, dass Besatzungsrecht mittlerweile in deutsches Recht eingearbeitet wurde. Dieses Detail ist ja auch nicht so wichtig und kann schon mal unerwähnt bleiben.

      Der Gerichtsvorsitzende:
      "Und übrigens sitzen wir nicht darüber zu Gericht, ob andere Mächte Völkerrechtsbrüche begangen haben oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen…. Der Gerichtshof hat entschieden, dass derartige Fragen nicht gestellt werden können."
      (IMT, XIII S. 575)

      Der amerikanische Hauptankläger Robert H. Jackson erklärte am 26.07.1946:
      "Die Alliierten befinden sich technisch immer noch in einem Kriegszustand mit Deutschland, obwohl die politischen und militärischen Einrichtungen des Feindes zusammengebrochen sind. Als ein Militärgerichtshof stellt dieser Gerichtshof eine Fortsetzung der Kriegsanstrengungen der alliierten Nationen dar."
      (IMT, XIX, S. 440)

      R.T. Paget:
      "Ob wir in Afrika, in Italien oder in Frankreich auf die deutsche Wehrmacht trafen, immer fanden wir in ihr einen anständigen Gegner. Nach der russischen Propaganda glaubten wir, dass die Deutschen im Osten wie die wilden gekämpft hätten. Die nun vorliegenden Beweise zeigen das nicht. Sie zeigen im Gegenteil, dass der deutsche Soldat unter Verhältnissen von unvorstellbarere Grausamkeit ein großes Maß an Zurückhaltung und Disziplin an den Tag gelegt hat."

    • Moin, Oliver, wo haben Sie den Mist ausgegraben?
      Der 2. Weltkrieg wurde losgetreten von GB, den USA und DE. Es ging um die Zerschlagung der SU und in DE darueberhinaus um die Zerschlagung der starken Arbeiterbewegung.
      "Ob wir in Afrika, in Italien oder in Frankreich auf die deutsche Wehrmacht trafen, immer fanden wir in ihr einen anständigen Gegner. Nach der russischen Propaganda glaubten wir, dass die Deutschen im Osten wie die wilden gekämpft hätten. Die nun vorliegenden Beweise zeigen das nicht. Sie zeigen im Gegenteil, dass der deutsche Soldat unter Verhältnissen von unvorstellbarere Grausamkeit ein großes Maß an Zurückhaltung und Disziplin an den Tag gelegt hat."
      Darauf muss man erstmal kommen! Dieser werte Herr vergass leider zu erwähnen, dass die NAZI-Faschisten mio. von Juden und andere "Untermenschen" bestialisch ermordet haben. Aber das blenden diese Rassisten gerne aus.
      Gerne mal das neue Buch von H. Ploppa in die Hand nehmen!

      mfG

    • Hallo Hog1951,

      offenbar lese ich andere Bücher als Sie, was mich zu anderen Schlüssen kommen lässt. Dass mich dieser Umstand in Ihren Augen zu einem rassistischen, antisemitischen, neurechten Rechtsesoteriker, Nazi, Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker abstempelt, war mir bereits nach dem Lesen von 2-3 Ihrer Beiträge klar. Ihr Hang zur Objektivität schillerte förmlich heraus.

      Wenn Sie allerdings denken, dies würde mich in irgendeiner Form tangieren, muss ich Sie leider enttäuschen. Wenn jemandem o.g. Etikette angeheftet werden, sorgt dies bei mir dafür, dass ich ganz genau hinsehe. So bin ich übrigens auf Herrn Jebsen und Herrn Ganser aufmerksam geworden. Es wird bei mir also genau das Gegenteil von dem erreicht, was beabsichtigt ist – nicht hinzusehen!

      Was aber suchen Sie bitte auf dem Portal von jemandem, dem einige nachsagen er sei ein Antisemit?
      https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/antisemitismusvorwuerfe-rbb-feuert-moderator-ken-jebsen-a-799673.html

      Vielleicht sollten Sie das, was Herrn Jebsen in dem Interview sagt, sich noch einmal in Erinnerung rufen.
      „Dieses ständige messen mit zweierlei Maß, da mach ich nicht mit!“
      Ken Jebsen

      Hier das Interview:
      https://www.youtube.com/watch?v=v12St8qQnbU

      Außerdem habe ich hier noch etwas von dem „Mist ausgegraben“:

      "Der Terror ist ein Mittel der Überzeugung . . . !
      Das Gericht soll den Terror nicht beseitigen – das zu versprechen wäre Selbstbetrug oder Betrug -, sondern ihn prinzipiell, klar, ohne Falsch und ohne Schminke begründen und gesetzlich verankern. Die Formulierung muss so weitgefasst wie möglich sein, denn nur das revolutionäre Rechtsbewusstsein und das revolutionäre Gewissen legen die Bedingungen fest für die mehr oder minder breite Anwendung in der Praxis."
      (Lenin, "Werke", 3. Ausg. Bd. 27, Moskau 1937, S. 296)

      "Kommt es nicht von selbst zum Krieg, so muss dieser angestiftet werden . . . Keine Macht der Welt kann den Weg von der kommunistischen Weltrevolution zur sowjetischen Weltrepublik aufhalten."
      (Lenin, "Ausgewählte Werke", Bd. II S. 310)

      Katyn wurde zunächst auch den Deutschen angehängt, bis 1990 die Wahrheit ans Licht kam:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Katyn

      Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag.

    • Es ist schon eigenartig, wir können uns da nicht so richtig entsinnen, jemals davon auch nur gehört zu haben, daß Lenin oder auch Stalin massenhaft Menschen, nicht zuletzt Kinder in jedem nur denkbaren Alter, ohne jede, rational auch nur ansatzweise nachvollziehbare Begründung, „ins Gas“ geschickt hätten.

      Wenn man bedenkt, wie irrational diese Ungeheuerlichkeit war, die man sinnigerweise heute mit diesem mythisch verklärenden Euphemismus „Holocaust“ bezeichnet, versteht man natürlich, daß derartiges in der „Westlichen Welt“ nicht zu bewältigen ist: Denn so etwas war nicht vorgesehen in deren Selbstbild einer überlegenen, ständig fortschreitenden „Zivilisation“, in dem, nebenbei, für den „Russen“ schon seit Längerem kein gleichwertiger Platz vorgesehen war.

      Da kam die russische Revolution und der mit ihr verbundene Terror, der allerdings auch ein „weißer“ war, und massiv durch die Intervention vormaliger Kriegsgegner, die da gar nichts zu suchen hatten, befördert wurde, und der unter Stalin dann einen traurigen Höhepunkt um die Jahre 1936 -1938 erreichte, gerade recht.
      Da hat man doch etwas, um das eigene Elend nicht ganz so widerwärtig aussehen zu lassen.

      Abgesehen davon, daß es natürlich ein Leichtes ist, massenhaft irgendwo „Textstellen“ und „Berichte“ zusammen zu klauben, um damit die Überlegenheit und „Humanität“, vor allem „Freiheitlichkeit“ dieser westlichen Zivilisation gegenüber dem finsteren, totalitären, russischen Bolschewismus, Kommunismus unter „Beweis zu stellen“, hat das ganze zudem noch den Charme, den „größten Führer aller Zeiten“, wie den „Verteidiger“, ja „Retter“ Europas vor der „russischen“ … sorry, „roten Flut“ aussehen zu lassen.

      Man würde ihn daher heute als den „Größten Deutschen Freiheitskämpfer aller Zeiten“ ansehen, wenn er da nicht so irrational übertrieben hätte – nicht mit den Russen, aber mit den Juden. – mit Diktaturen oder Kriegen hat man im „Westen“ eher weniger Probleme, sofern es die „Richtigen“ sind.

      Man muß sich einmal vorstellen welche Ressourcen dieser „Spaß“ verschlungen hat, die der Ostfront wohl recht gut getan hätten.
      Noch 1944, als die Kacke schon richtig am Dampfen war, hat man Juden massenhaft durch Europa gekarrt, um sie der vorgesehenen Verwendung, z.B. als „Goldquelle“ oder „Polstermaterial“, zu zu führen.

      Mehr noch, und das werden unsere jüdischen Brüder und Schwester jetzt nicht gern lesen: Die deutschen Juden wären mit Begeisterung, Seite an Seite mit ihren arischen deutschen Brüder, in diesen zweiten großen Rußlandfeldzug gezogen – zur Befreiung ihrer jüdischen Brüder und Schwestern vom russisch-bolschewistischen Untermenschen – selbstverständlich.
      Statt dessen wurde da wohl eine erhebliche Anzahl von Divisionen verheizt, ohne daß sie vorher an der Ostfront ihrer deutschnationalen Bestimmung folgen durften. (Gut, tot wären die Meisten 1945 auch.)

      Das alles ficht solche „Menschen“, wie einen Herrn Oliver, natürlich nicht an. Sie vertiefen sich da lieber in die, ihrem historisch beschränkten Verstand entsprechende „Literatur“, und würzen ihr erbärmliches Weltbild mit passenden Zitaten aus Werken ihrer „Feinde“- das ist so lächerlich einfach.

      Das liebste „Spiel“ dieser Leute ist dann die Aufrechnung – nicht von Forderungen, sondern von Toten.
      Und da das manchmal nicht reicht, liest man doch oft von „Schätzungen“, welche „Historiker“ da angestellt haben wollen, die für den „Osten“ selbstverständlich recht großzügig ausfallen, und es kommen dann z.T. Zahlen heraus, die anhand gesicherter Daten unter Anwendung der vier Grundrechenarten – nun sagen wir, doch recht unwahrscheinlich erscheinen.

      Nun könnten wir dieses perverse Spiel durchaus mitspielen, und wir glauben, daß dabei der „Kommunismus“. unter Berücksichtung einiger wichtiger historischer Umstände, die von Typen, wie oben benannt, regelmäßig ausgeblendet werden, nicht mehr ganz so finster aussehen würde.
      Wir werden uns zu solchem nicht hergeben. Zum einen liegt uns gerade die Stalin-Ära doch recht schwer auf dem Gemüt.
      Das Wichtigste ist jedoch: Mit Toten spielt man nicht.

      Zudem ist es einem westlich sozialisierten Experten der Marktwirtschaft unmöglich zu vermitteln, daß nicht immer das drin ist, was dran steht. (Das wäre dann schon die nächste Baustelle. – Pol Pot und so.)

    • Nicht zu vergessen die deutschen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg, durch Belgien marschierend, Babys in die Luft warfen, um sie dann auf ihren Bajonetten aufzuspießen währenddessen sie lustige Liedchen trällerten. Oder Jungen die Hände abschnitten.

      Oder die weltberühmten Leichenfabriken, in denen Seife aus Leichen hergestellt wurde. Oder Lampenschirme, die aus Menschenhaut angefertigt wurden, im Ersten Weltkrieg als auch im Zweiten Weltkrieg. Die Deutschen sind aber auch unverbesserliche Barbaren, die man zurecht sterilisieren und ausrotten sollte. „Menschen“, die so etwas tun, kann man wahrlich nur als tollwütige Hunde oder Köter Rasse bezeichnen.

    • Moin, Oliver (29.1. at 9.12),
      Sie muessen das gar nicht ins Lächerliche ziehen! Einfach mal die Berichte von der Belagerung Leningrads (heute St. Petersburg) lesen!

    • Ich bedanke mich bei Ihnen beiden für Ihr Angebot, das Denken für mich übernehmen zu wollen. Ich bevorzuge allerdings dies selbst zu tun.

      Alle Anschuldigungen, die ich in meinem vorigen Beitrag erwähnte, stellten sich nach sorgfältiger Untersuchung als das heraus, was sie waren – Gräuel- und Lügenpropaganda. Obwohl es angebliche „Augenzeugen“ gab, die während der Untersuchungen nur leider nicht mehr aufzufinden waren. Alles recherchier- und überprüfbar.

      Insofern bezeichne ich als lächerlich, was lächerlich ist.

      Wer sich mit dem Thema Gräuel- und Lügenpropaganda im Zweiten Weltkrieg auseinandersetzen möchte, kann sich z.B. einmal mit Herrn Sefton Delmer und seinem Buch „Die Deutschen und ich“ beschäftigen.

      Um Erinnerunglücken bezüglich der Lenin und Stalin Zeit aufzufrischen, würde ich die Bücher „Der Archipel Gulag“ und „Zweihundert Jahre zusammen“ des Literatur Nobelpreisträgers Alexander Issajewitsch Solschenizyn empfehlen.

      „Ich möchte Sie daran erinnern, mit welchem System sie – die außenpolitischen Beziehungen – aufgenommen wurden. Hier mit diesem:
      Es war ein System,
      das mittels eines bewaffneten Aufstands an die Macht kam, das die verfassunggebende Versammlung auseinandertrieb,
      es war ein System,
      das ohne jedes gerichtliche Verfahren mit den Gegnern abrechnete, das die Streiks der Arbeiter unterdrückte, das die Dörfer so unerträglich ausplünderte, dass es die Bauern zu Aufständen trieb, die es dann blutig unterdrückte,
      es war ein System,
      das die Kirche vernichtete, das zwanzig Gouvernements des Landes in den Hunger trieb,
      es war ein System,
      das als erstes im 20. Jahrhundert Konzentrationslager eingeführt hat sowie das Verfahren der Geiselnahme, d.h. nicht denjenigen, der verfolgt wurde, zu fassen, sondern dessen Familien oder wahllos irgendjemanden, um sie zu erschießen,
      es war ein System,
      das die Werktätigen mit allen Dekreten getäuscht hat: im Dekret über die Landreform, im Dekret über den Frieden, im Dekret über die Fabriken, im Dekret über die Freiheit der Presse,
      es war ein System,
      das alle übrigen Parteien liquidiert hat. Ich bitte Sie, das richtig zu verstehen: Es vernichtete nicht nur die Parteien als solche, es löste nicht bloß die Parteien auf, sondern es liquidierte deren Mitglieder,
      es war ein System,
      das den Genozid der Bauernschaft eingeführt hat: 15 Millionen Bauern wurden zur Liquidierung verschleppt,
      es war ein System,
      das die Leibeigenschaft wieder eingeführt hat,
      es war ein System,
      das in Friedenszeit in der Ukraine eine künstliche Hungersnot hervorgerufen hat. 6 Millionen Menschen starben an Hunger in der Ukraine in den Jahren 1932 und 1933 am Range Europas!

      In den Jahren 1918 und 1919 hat die Tscheka ohne Gerichtsverfahren mehr als 1.000 Menschen im Monat erschossen. Auf dem Höhepunkt des Stalin’schen Terrors, in den Jahren 1937/38, erhält man bei Aufteilung der Zahl der Monate einen Durchschnitt von mehr als 40.000 Erschossenen im Monat. Und mit diesem Land, der Sowjetunion, ging im Jahre 1941 die gesamte demokratische Welt ein Kriegsbündnis ein.“
      (Alexander Solschenizyn in einer Rede am 30.06.1975 im Washingtoner Hilton Hotel auf Einladung der US-amerikanischen Gewerkschaftsorganisation AFL/CIO)

      Ein nettes Systemchen, dem Sie das Wort reden.

      Zu den Anschuldigungen „‚ins Gas‘ geschickt“, und „um sie der vorgesehenen Verwendung, z.B. als „Goldquelle“ oder „Polstermaterial“, zu zu führen.“ können Sie mir dann sicherlich überprüfbare, unwiderlegbare Beweise vorlegen, die mir während meiner langjährigen Recherche entgangen sind. Ich wäre Ihnen hierfür sehr dankbar.

      Bei meinen Recherchen stieß ich darauf, dass beim Prozess gegen Adolf Eichmann vor dem Jerusalemer Bezirksgericht zwischen dem 11. April und dem 15. Dezember 1961, von der Anklage eingeräumt werden musste, dass keinerlei schriftliche Befehle oder Anordnungen, die diese Behauptung belegen würden, existieren. Man sagte dann, dass die Befehle „nur mündlich“ übermittelt wurden. Nun, dann wird es langsam schwierig, einen Gegenbeweis zu erbringen.

      Und mit Ihrem überragenden Geschichtsverständnis können Sie mir dann sicherlich auch dabei behilflich sein, was nach meinem Verständnis nicht so wirklich Sinn ergeben mag, das Transfer – Abkommen oder auch Ha’avara-Abkommen genannt, geschichtlich korrekt einzuordnen.

      Vielen Dank im voraus.

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