Tagesdosis 27.11.2019 – Die Menschenmacher und wir (Podcast)

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Menschen traumatisieren ihre Mitwelt, weil ihre Innenwelt traumatisiert ist. Sie stellen das Chaos in ihrem Inneren in ihrer Außenwelt her. Wer jedoch seinen inneren Frieden findet, muss auch seine Mitwelt nicht mehr zerstören. Frieden findet, wer seinen Schmerz in Mitgefühl für sich selbst und andere verwandelt. – Prof. Franz Ruppert, Traumaforscher

Jens Wernicke, Gründer des Magazins Rubikon, hat am 25. November einen Standpunkt auf KenFM veröffentlicht(1), der deutlich macht, welchen Drache viele reiten und wie dieser zu zähmen ist. Ich möchte dazu noch eine Ergänzung machen, nämlich die vielen Tiger, die ständig dazu kommen und dazu auffordern, die Konformität der jeweiligen Weltbilder möglichst beizubehalten. Das ist ein noch viel zu unbeachtetes Problem der Aufklärung selbst und sie hat mehr mit dem Gehorsam zu tun, als viele vielleicht glauben möchten. 

Besorgt euch alle meine Realität, denn die fehlt ganz sicher in eurem Hirnregal und wenn ihr dieses nicht mit meiner Idee auffüllt, dann seid ihr alle verloren. So in etwa geht das seit Jahren in der Bewegung zu und der beliebteste Trigger dieser kleinen Tiger ist Angstmacherei, Feindbildeinhämmerung und ein Denken und Daueranalysieren innerhalb der Box. Sie verkonsumiert sich in Gedanken derer, denen schnelle und einfache Weltbilder wie gerufen kommen, um die innere Wut heraus zu schreien, die sie sich selbst über ihren Gehorsam zu den Narrativen dieser Gesellschaft aufgebaut haben, oder aufbauen mussten. In diesen Fängen befinden sich noch immer die meisten Menschen innerhalb der Bewegung. Neue Formate zu deren Befriedigung schießen wie Pilze aus dem Boden. Befreiung aus der Knechtschaft, aus der jeweiligen Klasse oder aus der Megamaschine ganz allgemein tut Not und tut gut. Doch das Problem mit dem Gehorsam sitzt tiefer, viel tiefer und es hat seine eigene anthropogene Wurzel, die wir nur ziehen können, wenn wir wissen, wann und wozu sie entstand. Diese Wurzel werde ich in diesem Artikel mit dem Begriff der De-Indigenisierung der Sapiens noch ausführlicher beschreiben. Doch zunächst zum Gehorsam und zum Trauma.

Die meisten Leute rennen zu Beginn ihrer Aufklärung häufig zu einem Aufklärer, was heißt, sie bedienen sich nicht der Aufklärung selbst, indem sie sich selbst Aufwecken. Sie werden zunächst von irgendwem erweckt, was sich in der weiteren Geschichte ihres Aufwachens als Nachteil für sie selbst herausstellt, aber ein völlig normaler Vorgang ist. Viele bleiben nämlich dann beim Erwecker oder der Erweckerin stehen, übernehmen die Ideologie häufig, laufen ihm oder ihr lange nach, plappern alles weiter was von diesem kommt und bleiben dadurch im Gehorsam und treu zur Autorität. Gehorsam abzuschütteln gelingt, sobald man seinem wahren inneren Terror begegnet, sich ihm stellt und diesen dann hoffentlich auch besiegt. Solange Gehorsam als etwas betrachtet wird, dem es gilt, sich ihm innerhalb der alten Muster zu stellen, wird er bloß überschwappen und somit eine neue Bleibe finden. Das Denken wird neu, aber das Muster bleibt. Das Muster der Traumabindung an das Verhalten dieser Person. Diese Traumabindung muss selbst angegangen werden, damit ein freier neuer Denkprozess überhaupt erlebt werden kann. Frei von allen Konfessionen zu denken ist das, was Hannah Arendt Freiheit nannte. Der Gegner hierzu ist das, was wir mit dem Begriff der Zivilisation meinen. Dazu später mehr.

Jens Wernicke zeigt dies am Beispiel der Klimadebatte, die ich en gros für genauso unsinnig halte wie er. Ich habe einige Artikel hier auf KenFM dazu geschrieben. Doch die Verhärtung beider Seiten haben mich entweder so oder nur so interpretieren können. Das ist ja gerade das, was man mit der Verhärtung der Fronten will: Sie sollen sich gegenseitig bekämpfen. Sie sollen nicht aufeinander zugehen und für einen Faktencheck offen sein. Genau das wird über den Autoritätsglauben und den Gehorsam beim gegenseitigen fronten einzementiert. Um es genauer zu sagen, das ist der Sinn von Gehorsam, nämlich, du sollst dir selbst nicht folgen, folge der Autorität. Und diese muss nicht zwingend eine Person sein, wie wir das ja in der Schule alle in unser Hirn eingedampft bekamen. Gehorsam wird verpaart mit Anerkennung im sozialen Wir-Gefühl. Dann ist beiden Seiten gar nicht mehr möglich, dass zu objektivieren, was da im Inneren wie im Äußeren tatsächlich abläuft. Propaganda für eine ökologische Finanzwirtschaft und apokalyptisches Ketzertum zum Einen und wir sind alles Unschuldslämmer zum Anderen. Die Macher der Gesellschaftskonformitäten, die Menschenmacher wissen ganz genau, dass nichts langweiliger wirkt auf den Menschen als sein Geschwätz von Gestern.

Kurzum, sie wissen, dass die vielen Menschen Für oder Wider beispielsweise des Klimawandels schon bald keine Erinnerungen mehr daran haben, was da geschah – zumindest bei den Allermeisten wird das mit der Zeit irrelevant, weil nämlich die Beibehaltung des Problemmanagements zur Zielaufgabe der hiesigen Politikveranstaltungen gehört. Die Problemdichte muss beibehalten, ja verschärft werden, damit die Lämmer zu müde bleiben, zu recherchieren, zu was und wann sie uns zunutze zu sein haben. Wann hat die Leserin oder der Leser jemals etwas vergleichbares in den Medien gehört, zu denen er oder sie mit vollem Eifer dabei war, nämlich einer wissenschaftlichen Theorie mit Gift und Galle entweder zuzustimmen und sie gegen alle Widersacher zu verteidigen, oder umgekehrt und dafür auch noch auf die Straße zu gehen? Weil die Debatte als eine politische Debatte im Vorhinein gedacht war und man ein politisches Ziel und kein Klimaziel damit erreichen wollte. Besser ist, wenn sich die Schafe selbst in die Dringlichkeit ihrer neuen Tränke ereifern, dann können nämlich wir ihnen eine Lösung vorschlagen, die sie annehmen werden, auch wenn die Tränke dann voller Löcher ist; sie werden sie jubelnd annehmen und jeden mit Gift und Galle speien, der ihnen die Löcher aufzeigt. Das ist das Spiel der Menschenmacher und ihr Gehilfe ist unser Pathogen, unser Erreger. Wenn sie sich gegenseitig ihre Faustkeile zeigen, dann schreiten wir ein und ziehen die Saat und die Frucht an uns.

Die Traumagesellschaft will in ihrem Zielinteresse nicht die Wirklichkeit wahrnehmen, was sie ja auch gar nicht mehr kann. Ihre Teilnehmer können nicht einfach so ihrem Gehorsamswillen entfliehen. Sie können nicht einmal einfach so selbstständig werden und den Autoritäten entsagen. Sie sind sich selbst in ihren eigenen Traumahandlungen ergeben, tief im Inneren ihrer verlorenen Selbste. Das, und genau das ist die Zielsetzung von Herrschaft ganz grundsätzlich. Du darfst kein willensstarkes Selbst entwickeln. So verstehen sie Menschenführung, so handeln sie als Menschenmacher. Und was ist da besser, als ständig und in guter zeitlicher Abfolge, neue angstmachende Muster zu erzeugen, Trigger eben?! Denn diese triggern das Trauma und binden jeden Einzelnen an das, was die Ursache dieser Traumen ist: Zerstörte und fragmentierte Liebesfähigkeit. Schaut euch um und schaut euch an, was wirklich geschieht, außerhalb eurer ideologischen Narrative. Refugees welcome, Nationalstolz ist eine deutsche Tugend – wenn ihr wüsstet, wie leicht ihr es ihnen dadurch macht. Allein wenn sie das bei euch erkennen, können sie einfach nicht umhin, euch zu lenken, wo sie hinwollen. Hauptsache ist, dass der Kampf euch gegen den anderen einnimmt. Was ja immer vorzüglicher gelingt. Dann ist der andere stets der Trigger für den eigenen inneren Terror, der dann bequem auf den anderen projiziert werden kann. Lenkung ist nicht schwer, sie ist erschreckend einfach. Schwer ist für die Meisten nur das Verständnis dessen, was ich hier ausführe, weil es Selbstkenntnis verlangt, Mitgefühl mit sich selbst. 

In dieser Schleife gefangen fallen den Mitgliedern solcher Gesellschaftsordnungen nur Ersatzhandlungen ein. Selbsthandler und Selbstdenker werden fast allerorten bekämpft. Schaut euch um. Wer das leugnet ist blind. Wie gehen wir, als Gemeinschaft, also nicht jeder Einzelne, mit dem Leben ganz allgemein um? Wie ist es um uns selbst bestellt? Da läuft dann fast jeder weg, vor sich selbst. Und auch hier ist das Trauma der Motor des kollektiven Weglaufens, der Normopathie und der derzeit politischen Irrationalitäten durch und durch. Menschen, die den anderen Menschen wie sich selbst anerkennen, ihm die gleichen Gefühle zuordnen können, wie die, die er selbst hat, die die gleichen Gefühle jedem Baum und allem, was lebt zugestehen, der steht fassungslos vor dieser schier gewaltigen Masse an gehorchenden Zombies. 

Ich schrieb viele Tagesdosen nur deshalb, aber die Leute interessiert viel dringender, wie sie ihre innere Zerrissenheit auf die bösen Anderen projizieren können, damit es ihnen wenigstens einen kurzen Moment besser geht. Sie erkennen den Terror in ihnen selbst nicht, sie wissen nichts über ihren inneren Gehorsam, über ihr anhimmeln des Aggressors und sie wissen nichts darüber, dass sie nur deswegen einer Autorität nach der anderen folgen, und doch immer nur den Tätern gehorchen, den Verursachern vorangegangen Übels. 

Wer Politiker wählt oder Parteien wählt, der tut genau das. Sie sind nur an einem interessiert und das ist nicht Geld. Es ist Hierarchie. Ich oben – Du unten. Dann fließt Geld in Strömen aus Deiner Börse in ihre Taschen, weil du gehorchst und sie über dein Leben herrschen können. Stockholm-Syndrom light, ich schrieb es schon mehrfach. Herrschen wollen sie alle, egal welche Partei oder welcher Ismus. Sie alle sehen den Feind in deiner Selbstbestimmung und sie alle sind die echten Feinde der Demokratie. Um sie herum, wie das Rainer Mausfeld so einhellend auf den Punkt zu bringen versteht, bauen sie ihre Imperien und Machtstrukturen herum, die immer einen totalitären Faschismus zum Ziel haben. Ich sage es noch einmal: Sie tun es alle, sobald sie Macht erlangen. Wer mitregieren will, der muss seinem Trauma erliegen. Er muss sich entempathisieren und denen gehorchen, die die Lenkung der Menschen innehaben. Vorher schwätzen sie und lenken so von ihren Traumen ab. 

Alle anthropogen verursachten Probleme lassen wir genau auf dieselbe Weise entstehen. Um diese eine Ursache wird ganz besonders in intellektuellen Kreisen ein möglichst großer Bogen geschlagen. Warum? Weil man in der Ersatzhandlungsschleife selbst Gefangener seiner Traumen ist. Man selbst erkennt sie nur schwer und zu stark ist bei fast allen der Geist der Ablenkung. Es schmerzt, dort hinzusehen und diese ganze Litanei an Ersatzhandlungen zu erkennen und sie zu wandeln. Fast ist es wie bei 9/11. Man erkennt auf einem Schlage, dass man vollständig fremdbestimmt umherwandelte, aber dachte, der eigene Lebensweg sei aus dem eigenen Geist geformt und hervorgegangen. Kognitiv ist das eine Niederlage des eigenen Selbstes. Denn dies alles bei sich selbst zu erkennen bedeutet, das Schauspiel zu erkennen, dass ich Tag ein Tag aus mit mir veranstaltet habe. Wir können das alles, was ich bisher schrieb und noch weiter schreiben werden, bei dem Psychoanalytiker Arno Gruen nachlesen. Seine Art, psychologisch zu denken, und seine Begriffsdefinitionen habe ich in diesem Artikel benutzt, daher werde ich hier jetzt nicht ellenlange Quellen angeben. Es genügt zunächst, ein zwei Bücher von ihm zu lesen. Alice Miller ist übrigens auch sehr zu empfehlen.

Der Blick in die Geostrategie als Allheilmittel des eigenen Denkens über die Probleme der Welt ist nur das Anschauen von Farbe. Den Untergrund sieht man daher nicht. Und so streiten sich alle um das, was das System erhält, um die Politik. Ich bin links, du bist rechts, Du libertär und du ein Christdemokrat usw. Das sie alle sich irren und im selben Kescher gelandet sind, dass sehen sie dabei nicht. Denn hier tobt der innere Terror gegeneinander, es wird gekämpft um die richtige Meinung, um Ersatzsinnsuche. Doch das ihre inneren Muster einen Menschenmacher dazu verleiten, sie alle zu lenken, und zwar immer in die von den Menschenmachern zuvor erdachten Richtungen, davon ahnen sie nichts, rein gar nichts. Die innere Struktur des Gehorsams der großen Mehrheit lenkt das System. Und dabei ist es völlig irrelevant, welche Farbe man selbst liebt oder welcher man restlos verfallen ist. Doch die Farbengruppen untereinander bekämpfen sich und glauben wirklich, dass ihre Farben das Recht zu regieren haben, wenn, ja wenn nicht alle anderen Farben so hässlich wären. Wenn man sich in die Farben hinein verrannt hat, dann werden sie seziert und mit allerlei Schnörkel und Gold verziert. Dann entstehen lieblose Betten, gehorsame Betten und dort darf dann nur schlafen, wer die Parole der jeweiligen Farben auswendig aufzusagen weiß. Alle anderen sind Feindbilder, fertig. 

Das geschieht und es geschieht rein nach ihren jeweiligen Glaubenssätzen. Das ganze Hirn wird dort hineingewälzt, wie in Mehl, nur hier in Ideen und Rituale, damit man sich abgrenzen kann und als erstes den Feind sofort erkennt. Der Feind ist der, der anders denkt. Dass sie sich selbst dieses andere Denken ins Hirn gefräst haben, das wird solchen nie wieder wirklich bewusst. Die Klammer der jeweiligen Traumamuster sorgt dafür, das Einigkeit und Ausgrenzung bestehen bleiben. Das Trauma ist der innere Meister deines Selbst geworden, den wir alle durch eigenes Wegschauen und Verdrängen des schmerzhaft Erlebten dazu ermächtigen, uns in die Irre zu leiten und dem anderen unser Irresein vorzuwerfen, es dauerhaft immer im anderen hineinprojizieren. Es ist nicht das Entlanghangeln an die jeweilige politische Chiffre. Sie, die Chiffre, ob links oder rechts oder libertär oder sonst was, ist bloße Ersatzhandlung, ein Muster, das all den Ersatz bietet, nach dem ich mich wirklich als Mensch sehne. Und da ich das Menschliche nicht an mich ran lasse, es nicht mehr in mir selbst spüre, kann ich sagen: Ich muss jetzt auf dich schießen, oder, du bist meine Zielscheibe. Das kann ich verbal oder mit einem Gewehr machen. Der Unterschied ist nur marginal. Denn die Geschichte hat schon bewiesen, dass alle sich des Guten verschriebenen politisch verseuchten Menschen aufeinander schießen, wenn der Befehl und die Situation es erzwingen. Besser als in Wir sind immer und zu jeder Zeit die Guten, kann man es nicht ausdrücken. Der Gehorsam, die Gefolgschaft zu etwas anderem als zu sich selbst ist die Krankheit, das Übel, das Pathogen, der Erreger, der uns quasi parasitär lenkt. Es ist das Pathogen der sapiens, mit dem sich viele von ihm infizierten, als sie den Ackerbau und die Domestizierung seiner Ernährungsweise erfanden, sagen immer mehr Anthropolgen, Biologen und Universalhistoriker. Dort fing die De-Indigenisierung unserer Spezies an. Wenn man so will ein Virus, der dann auch viel später das Kapital erfand, den Besitz, das Eigentum, den Geldhandel und die Trennung der Welt in Objekte und Subjekte, in meins und deins, in Gefolgschaft und Gehorsam. Zuvor war die Welt der Sapiens von Sinnhaftigkeit geprägt, von starker Empathie zu allem, zu den Flüssen und Bergen genau so wie zu den Tieren und ihresgleichen, bis zu den Sternen, dem Firmament. Du und alles andere, das war zu der Zeit ich selbst. Das Fühlen war, dass sich mitteilen, dass erfassen der Welt. Viele Menschen können das heute noch und in allen steckt dies tief verborgen im Panzerschrank nicht gelebter Gefühle und wartet nur darauf, wiederentdeckt zu werden.

Um es ausdrücklich an dieser Stelle zu erwähnen: Niemand ist daran schuld. Das ist es, was es zu verstehen gilt. Niemand besitzt an seinem Tun schuld, wenn er so handelt, denn er handelt in Unkenntnis dieses Betruges und der Ausbeutung an seiner Menschlichkeit. Die Aufarbeitung dieses gesamten Musters, das ich hier nur rudimentär und holprig zu beschreiben versuche, ist erst am Anfang. All die Muster, die dazugehören, sind noch von niemanden zusammengefasst worden. Das menschliche Pathogen herauszulösen, in seinem Zusammenhang zu erfassen, seit der De-Indigenisierung der Sapiens, durch ein falsches Abbiegen in ihrer anthropogenen Geschichte, ist in einem kürzeren Artikel nicht möglich. Seine Erklärung müsste in Buchform geschehen. Die Psychologie allein wird nicht in der Lage sein, dieses menschliche Problem adäquat zu erklären. Alle Wissenschaften sind de-indigenisertes Substrat einer Welt, die sich von ihren Wurzeln abgetrennt hat, und dies geschah vor sehr sehr langer Zeit. Die Quantenphysik scheint hier einen möglichen Bogen hin zu unseren Wurzeln aufzubereiten. Der heutige Mensch fürchtet sich vor seiner Indigenialität so sehr, dass er Menschenfallen im Sinne von Nuklearsprengköpfen, Biowaffen und chemische Massenvernichtungswaffen eine Hochtechnologie nennt und nur solche sie entwickeln und weiterentwickeln können, die sich am besten mit ihren Traumen arrangieren und in Schulen anpassen konnten. Vorsicht Schulbildung! Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden solche Sticker gedruckt und getragen werden, als Ausdruck einer geistigen Befreiung der Bildungsversklavung und Entmenschlichung der Menschen selbst.

Wenn wir keinen Blick in diese Richtung zulassen, aber weiterhin in falsche Richtungen unterwegs bleiben und uns als intellektuelle Aufklärer preisen, verharren wir in Wahrheit nur in den Mustern, die als eben ihre beste Ablenkung übrig geblieben sind. Der Ausmachung von Feinden, die gegen unsere Weltbilder bekämpft werden müssen. Dagegen hat selbst eine Friedensbewegung kein Gegenmittel parat. Achtet einfach mal selbst darauf, welche Geschichten und Reportagen ohne Feindbilder wissen und Aufklärung vermitteln können und ihr werdet staunen, wie wenige es sind. 

Wir müssen damit anfangen, zu denken, wie die Menschenmacher. Ihre List und Tücke zu durchschauen wäre eine vollkommen neue Form der Aufklärung. Eine echte Aufklärung 2.0. Bisher ist die Aufklärung durchtränkt von Rationalisten. Die neue Form der Aufklärung braucht aber zusätzlich Empathen und Transformisten. Denn nur so kann man überhaupt die ganze Menschenmacherei durchschauen, ihre Verschwörungen verstehen und ihre Muster, nicht bloß die Personen aufdecken. Das Trauma ist der Erreger fast aller anthropogenen Verwerfungen auf diesem Planeten und in uns selbst. Das Trauma ist jedoch nicht der am Anfang allen Übels stehende Auslöser dieser ganzen menschlichen Destruktivität. Sein Pathogen ist die De-indigenialität unserer Spezies selbst, hin zu dem, was allgemein als eine Zivilisation und folglich als zivilisierter Mensch benannt wird. Die Zivilisation ist eine Abrichtungsanstalt für die Masse Mensch. Das ist es, was sie wirklich ist. Sie vermehrt Krankheiten und trennt uns von unserer Menschlichkeit, unserer inneren Kraft ab, weswegen wir diese Vielzahl an Zivilisationskrankheiten überhaupt bekommen. All ihre Präferenzen sind die Auslöser unserer Probleme, im Innen so wie im Außen. 

Die Traumagesellschaft begann an dem Tag, als der Mensch selbst Zweck, also Objekt und nicht mehr Ziel seiner selbst, also menschlich, also indigen war. Ab dem Tage war er nicht mehr eins mit den Gewalten, die ihn umgaben. Ab da teilte er ihre Strukturen in Feinde auf, in große Mächte, der er ab dem Tage wieder Herr wurde, als er sie zu seinen Göttern erklärte und sich Schutz suchend zum Objekt dieser Götter machte. Aber das ist eine andere Geschichte, aber es ist auch deine Geschichte. Gesundheit, alle Gesundheit ist der Zustand eines Gleichgewichtes aller Systeme innerhalb unseres Wesens. Das ist Gesundheit. Und diese ist erst gegeben, wenn wir wieder zurückfinden zu dem, was wir ganz ursprünglich sind. Menschen die ihre Menschlichkeit leben und erleben können, unter Menschen. Wenn dieser Tag kommt, dann werden alle Zivilisationskrankheiten verschwinden. Auch alle Traumen, der Gehorsam und die Schlacht um die eurasische Platte, die das Kernziel der am weitesten erkrankten Menschengruppe ist, der Psychopathen. 

Ziel dieses Artikels ist nicht, seinen Inhalt als Lösung unserer Probleme zu betrachten, sondern als Möglichkeit der Selbsterkenntnis. Das ist sein Ziel. Der Rest kommt dann wie von selbst. 

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Quelle

  1. https://kenfm.de/standpunkte-•-wider-den-gehorsam/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: Benjavisa Ruangvaree Art / Shutterstock

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