Tagesdosis 28.1.2020 – Konsens-Nonsens im Klimawandelwald?

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Am 2. Januar dieses Jahres schrieb Thomas Röper einen Artikel über einen Aufsatz von Markus Fiedler, beides ist eine Fundamentalkritik der berühmten Studie von John Cook zum 97% Konsens in der Klimaforschung. 

Es sollte wohl so etwas werden wie die „Zerstörung von Cook und den Klimalügnern“, analog zum viralen Rezo Video, nur aus der umgekehrten Richtung.

Thomas Röper schreibt: „Medien und Politik erzählen uns den ganzen Tag lang, dass 97% der Klimaforscher sich einig sind, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Aber eine Überprüfung dieser Behauptung ergibt ein ganz anderes Bild.“

Und weiter: „Ich hoffe, sie sitzen bequem, denn nun kommt´s: Das war gelogen. Und zwar dreister, als man es sich hätte vorstellen können: Es sind ganze 0,54 Prozent der Arbeiten der Meinung, dass der Mensch auch nur zu mindestens 50 Prozent am Klimawandel schuld ist. Das ist kein Scherz und nun werde ich Ihnen aufzeigen, wie man mit mathematischen Tricks aus 0,54 Prozent 97 Prozent macht.“

In beiden Artikeln wie auch in den darauf folgenden Interviews ist die Wortwahl nicht zimperlich: Betrug, Lüge, Manipulation. Wohlgemerkt, es geht um Wissenschaft. Also um das System, in dem die Kritik an herrschenden Auffassungen Teil der Methodik ist, in einem Maße, wie sonst nirgends. 

Das System Wissenschaft mit Politik und Medien zu einem Lügen-Brei zu vermengen, ist ein starkes Stück. Sind die Wissenschaftler wirklich die Feinde der Wahrheit? Die meisten Kommentare stimmen der Behauptung eines allgemeinen, umfassenden Betruges zu: „Endlich!“ heißt es da, die Matrix werde offenbar, ein Skandal sei aufgedeckt worden. Und: damit sei die leidige Klima-Diskussion vom Tisch. Jetzt sei klar, in welchem Lügensystem wir lebten.

Dass in der Politik gelogen wird, ja, und in den Medien, aber hallo, aber in der Wissenschaft? Da geh ich nicht mit. Es kommt vor, aber weniger, als irgendwo sonst. Das System Öffentlichkeit und Expertenöffentlichkeit als Korrektiv gegen Betrug und Falsche Thesen funktioniert besser als fast überall sonst. Und wie ist es beim Lackmustest 911? Nun, da glänzt die Naturwissenschaft eher mit Abwesenheit. Es gibt nur eine Handvoll Studien und die beiden offiziellen sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Es gibt eine weitgehende Abwesenheit der Naturwissenschaft bei der heißen Kartoffel 911. Zum Klimawandel gibt es mehr als zehntausend Studien. Und die sollen ein Lügengebilde darstellen?

Wenn ich genauer hinschaute, wünschte ich mir, Röper und Fiedler hätten sich etwas mehr zurückgehalten bei ihrer Attacke gegen die Klimawissenschaft. Ich wünschte mir das vor allem, weil Röper und Fiedler geschätzte Kollegen sind. Thomas Röper leistet als -sozusagen- Russland-Korrespondent der Alternativmedien sehr gute Arbeit bei der Aufklärung über die Propaganda-Fehlleistungen des Mainstreams. Und dass Markus Fiedler und ich in Sachen Wikipedia an einem Strang ziehen, um Machtnissbrauch aufzuklären, ist bekannt.

Aber beim Klima hört der 97% Konsens von Röper, Fiedler und Pohlmann auf, den es bei anderen Themen gibt.

Einiges an Fiedlers Aufsatz ist interessant, trotzdem ich bin misstrauisch, ob es auch richtig ist. Aber das ist nicht der Hauptpunkt meiner Kritik. Ich werde erläutern, warum ich sowohl die Arbeit als auch das mediale Umfeld, in dem Fiedlers Kritik jetzt begeistert aufgenommen wird, als fehlgeleitet betrachte.

Im ersten Schritt gehe ich einfach mal davon aus, dass Markus Fiedler mit seiner Kritik an der Methodik der Studie recht hat. Was er nicht hat, aber damit werde ich mich in einem späteren Artikel beschäftigen, der noch etwas warten muss, weil ich Stellungnahmen abgefrage und es dauert, die Antworten einzutreiben.

Zuerst einmal: Fiedler und Röper behaupten, dass der 97% Konsens auf dem Trick basiere, die Zusammenfassungen von etwa 12000 wissenschaftliche Studien, die sich irgendwie mit Klimawandel beschäftigt haben, in schwammige Kategorien aufgeteilt zu haben. Gut 60% der Zusammenfassungen haben gar keine Aussage über den Klimawandel und fallein deswegen aus der Erhebung. Nur 0,54 % der Studien behaupten in der Zusammenfassung explizit einen zu mehr als 50% vom Menschen verursachten Klimawandel. Insgesamt sind es 32,6%, die eine Aussage in diese Richtung treffen.

Fiedler und Röper vergessen zu erwähnen, dass die Studie ihre Methodik sehr genau erläutert und die Daten veröffentlich sind, sogar alle 12000 Zusammenfassungen und deren Einordnung.  Es gibt außerdem die Möglichkeit, seine eigenen Einschätzungen der Studien zu den Kategorien anzugeben. Die Cook et. al.  ist ja sozusagen eine Gesamtübersicht, eine Fleißarbeit.

Wirklich ärgerlich ist es, wenn ein Biologe wie Fiedler schreibt: „Cook et al. nennen folgendes Textbeispiel: „… die Kohlenstoffbindung im Boden ist wichtig für die Eindämmung des globalen Klimawandels“. Schön, dass hier über Klimawandel geredet wird. Hier wird aber keine Aussage zum menschlichen Anteil am Klimawandel getätigt. Das allermeiste CO2 bzw. der allermeiste Kohlenstoff in der Atmosphäre ist nicht vom Menschen erzeugt, daher gibt es hier keine zwingende Annahme, dass der Autor einen anthropogenen Einfluss annimmt, nur weil er Kohlenstoff im Boden binden will.“

„Das allermeiste CO2 bzw der allermeiste Kohlenstoff in der Atmosphäre ist nicht vom Menschen erzeugt?“ Das ist schlicht falsch. Der CO2 Gehalt der Atmosphäre lag vor der Industrialisierung bei 280 Parts per Million, also Anteile pro Million. Heute sind es etwa 410 ppm. Es sind also etwa 45 % mehr CO2 in der Atmosphäre als vor der Industrialisierung, und diese 45% sind menschengemacht. Das CO2 in der Atmosphäre ist der klimawirksame Teil, nicht die Gesamtmenge, die in einem natürlichen Kreislauf konstant umgesetzt wird. Der ist viel größer, zählt aber nicht. Klimawirksam ist nur, was in die Atmosphäre gelangt. Und genau darum geht es ja, dass immer mehr CO2 durch Verbrennung von Ölprodukten bei gleichzeitiger Vernichtung von Wald, auch durch Brände, in die Atmosphäre gelangt.

Es gibt auch bereits eine Reihe von kritischen Gegenstudien zur Cook Studie, und viele Blog-Artikel bei den üblichen Verdächtigen, was sich aus der Bekanntheit und Wirksamkeit der Cook et. Al Studie erklärt. Ähnlich wie die „Hockey Stick“ Grafik von Michael Mann, die in mittlerweile mehr als 3 Dutzend Studien bestätigt wurde, aber immer wieder angegriffen wird, ist auch Cook et. al. konstant unter Beschuss. Eben wegen der Bedeutung der Studie in der Öffentlichkeit. Fiedler und Röper erwähnen die vorausgehenden Kritik-Studien nicht. Warum eigentlich? Vielleicht, weil sie in der Wissenschaft als widerlegt gelten?

Aber zurück zum Hauptargument. Zum Vergleich: Würde man Aufsätze von Geographen darauf untersucht, ob sie an die Kugelform der Erde glauben, ob es also einen wissenschaftlichen  Kugelkonsens gibt, wird man in den meisten Arbeiten dazu keine wörtlichen, direkten Aussagen  finden. Eben weil die Kugelgestalt so breiter Konsens ist, wird sie so gut wie niemand explizit erwähnen. Ich übernehme jetzt einfach die Zahlen der Cook Studie zum Klimawandel. Daraus zu folgern, dass z.B. nur die 0,54%  der Geographen, die die Kugelform ausdrücklich erwähnt haben, an die Kugelform der Erde „glauben“, wäre verwegen.  Es wäre auch nicht überraschend, festzustellen, dass in gut 60%  der Studien dazu überhaupt nichts gesagt wird. Trotzdem dürfte diese Gruppe, die sich nicht äußert, auch nicht als Kugelgegner oder Befürworter gezählt werden, weil es ja keine Aussage von ihr gibt.  Man darf daraus auch nicht schließen, dass sie Gegner der Kugeltheorie wären. Dass in den allermeisten Studien nur aus Bemerkungen wie „Umlaufzeit“, „Rotationsellipsoid“ oder „Großkreisentfernung“ geschlossen werden kann, dass etwa ein Drittel der Autoren von einer Kugelform ausgehen, wäre das überraschend? Und, last not least, aus diesen Zahlen einen „Kugelbetrug“ abzuleiten das wäre was?  Abenteuerlich? Verwegen?  Ich überlasse ihnen das Urteil.

Aber es wird noch besser. Fiedler und Röper berichten nur über einen Teil der Cook Studie. Sie vergessen zu erwähnen, dass die Arbeit aus zwei Teilen bestand. Erstens aus einer Kategorisierung von 11944 Zusammenfassungen, die sie ausführlich analysieren und zweitens aus einer Befragung von 8547 Wissenschafltern, die ihre Arbeiten selbst einordnen sollten. Also eine Befragung, ob die Cook Studie sauber kategorisert hat. Warum erwähnen Röper und Fiedler diesen zweiten Teil der Arbeit nicht, der ja ihre These von der willkürlichen Zuordnung zum Einsturz bringen kann?  Diese Rückmeldung der Wissenschaftler macht es doch besonders interessant, was bei diesem Teil herausgekommen ist.

Bei solchen ausführlichen Befragungen per email liegt die Rücklaufquote bestenfalls bei einem Drittel der Befragten, meist viel niedriger. In diesem Fall waren es 1200 Wissenschaftler, also etwa 14%, die auf den Fragebogen per email antworteten. Ergebnis bei den Antworten: es sind wieder etwa 97%, also der gleiche Wert, wie im ersten Teil, die angaben, dass in ihrer Arbeit der These vom menschengemachten Klimawandel zugestimmt wurde. 

Wäre die Stichprobe, die geantwortet hat, zufällig verteilt, müsste man mit so einem 97% Ergebnis rechnen, wenn die Ergebnisse von Cook et. al. weitgehend richtig sind. Es könnte aber sein,  auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die Wissenschaftler die Befürworter des menschengemachten Klimawandels immens viel auskunftsfreudiger sind, als ihre durchweg schüchternen Gegner,  dass die Stichprobe also eine Falschmessung lieferte.

Es könnte sein, auch wenn es nicht plausibel ist. Aber dieses zweite Ergebnis einfach zu verschweigen, ist sicher keine korrekte Arbeitsweise. Wäre Cook so vorgegangen, hätte der Vorwurf wohl gelautet: Betrug, Lüge, Manipulation.

Um sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen, ist es weiterhin sinnvoll, zu erkunden, ob es andere Metastudien zum Klimawandel außer der Cook Studie gibt. Auch das unterlassen Fiedler und Röper.

Es existieren seit 2000 mindestens 9 weitere Metastudien, also wissenschaftliche Aufsätze, die mit verschiedenen Methoden untersucht haben, wie die „Scientific Community“ zum Klimawandel steht- Z.B. mit Expertenumfragen oder durch Klassifizierung von wissenschaftlichen Aufsätzen. 2003 Bray und von Storch, Oreskes 2004, STATS (US Statistic Assessment Service) 2007,  2008 erneut Bray und von Storch, 2009 Doran und Zimmermann, Anderegg, Prall, Harold und Schneider  2010, Farnsworth und Lichter 2012, Lefsruf und Meyer,  2013  Cook et. al. , Powell 2013 und Verheggen et. al. 2014.

Zwei stechen heraus. Lafsruf und Meyer, die 2012 nach vielen Studien zum Konsens der Wissenschaftler im Auftrag der Mineralölwirtschaft von Alberta, Kanada ihre für die Mineralölwirtschaft arbeitenden Kollegen befragten, das bedeutet Ingenieure und Geowissenschaftler, also Auftragnehmer und Angestellte der Mineralölwirtschaft von Alberta. Eine Studie mit dem brutalstmöglichen Willen zur Objektivität? Naja. Wundersamerweise waren in dieser Gruppe nur 36% der Ansicht, dass der Klimawandel menschengemacht ist, 10% glaubten ein sowohl als auch bei Mensch und Natur. Also selbst bei dieser Fake-Studie waren es nicht 0,54% sondern 36%, oder auch 46%, je nachdem, wie man es zählen will, die den anthropogenen Klimawandel als Realität bezeichneten. 

Bei allen anderen Studien sind es mehr als 90%, meist annähernd 100%, die zum Ergebnis der menschengemachten Klimaerwärmung kommen. Verheggen, er publizierte die andere aus meiner Sicht herausstechende Studie, fand heraus, dass die Ansichten mit der Expertise korrelieren. Größere Expertise im Bereich Klimaforschung führte zu klareren Aussagen in Richtung anthropogenen Klimawandel. Wer mehr als 10 Studien in Journalen veröffentlicht hat, die von Experten gegengelesen und beurteilt wurden, war eindeutig vom menschengemachten Klimawandel überzeugt. 

Es gibt weitere Indizien für den Konsens. 34 nationale Wissenschaftsakademien haben in offiziellen Stellungnahmen die These vom menschengemachten Klimawandel bestätigt. Keine einzige hat sich gegen die These der menschengemachten Klimaerwärmung ausgesprochen. Auch die NASA hat eine Liste von Organisationen veröffentlicht, die sich öffentlich zu dieser Frage geäußert haben, darunter die wichtigsten US Wissenschaftsvereinigungen.

Was ist mit dem Argument, dass dieser wissenschaftlicher Konsens nichts wert ist? Dass es in der Wissenschaft nicht um Konsens geht? Dass ein einzelnes Genie kann wichtiger sein, als die große Schafherde.

In der Wissenschaftsphilosophie gibt es das Argument, dass eine Theorie durch eine EINZIGE abweichende Beobachtung widerlegt werden kann. Alle Schwäne sind angeblich weiß? Der erste schwarze Schwan, der beobachtet wird, falsifiziert die Theorie. In der Wissenschaft ist deswegen eine Theorie, die keine widerlegbaren Aussagen beinhaltet, wertlos.

Vorsicht, wenn sie hören, dass Konsens nichts wert ist in der Wissenschaft. Tatsächlich beruht auch die Wissenschaft auf dem Konsensprinzip. 

Manchmal führt das Konsensprinzip zu falschen Ergebnissen, Es ist selten, aber es kommt vor, dass es einen Paradigmenwechsel in der Wissenschaft gibt, der sich nur schwer durchsetzen kann, z.B. wenn es um eine Änderung des Weltbildes geht. Etwa, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Oder dass auch der Mensch der Evolution unterliegt, dass wir Teil der Natur sind, nicht ihre „Krone“. Oder dass der Mensch das Klima der Erde runieren kann. Diese Erkenntnisse musste sich gegen große Widerstände durchsetzen. Sie haben sich durchgesetzt. Oft erst durch das Aussterben der Wissenschaftler, die den alten Theorien anhängen.

Diese revolutionären Theorien waren anfangs eine Zumutung für den Konsens, nicht nur den der Wissenschaft, sondern für einen Konsens, der die Machtstrukturen der Gesellschaft stablisierte. So wie die Klimaerwärmung eine Zumutung für die Mineralölindustrie und die ihr angeschlossenen Parteien war und ist. Sie bekämpft die Theorie der menschengemachten Erwärmung. Aber mittlerweile gehört der diese Theorie nicht mehr zu den umstrittenen Theorien in der Wissenschaft. Sie hat sich durchgesetzt.

Bedeutende Wissenschaftler mit fundamental neuen Ideen werden anfangs manchmal, nicht immer, nicht meistens, als Querulanten behandelt. Das hat es auch in den Naturwissenschaften wiederholt gegeben. Einstein war anfangs eine Art Querulant in der Physik. Die spätere Bedeutung seiner Orchideenwissenschaft allerdings war damals nicht absehbar. Theoretische Physiker waren bis zum 2. Weltkrieg und dem Bau der Atombombe Meister der brotlosen Künste, mit voraussehbarer Arbeitslosigkeit, ähnlich wie Experten für altägyptische Hieroglyphen. Aber aus der Tatsache, dass anfangs nur eine Handvoll Leute die Theorie Einsteins überhaupt verstehen konnte,  sollte man nicht schließen, dass jeder Querulant ein verkannter Albert Einstein ist.

Die Behauptung, dass es nicht um Konsens in der Wissenschaft geht, wird meist von Personen vertreten, die ihnen z.B. beweisen wollen, dass sie das erste funktionierende Perpetuum Mobile gebaut haben, aber niemand in der korrupten Wissenschaft das eingestehen will. Natürlich ist Konsens in der Wissenschaft wichtig, weil es der Konsens der Personen ist, die am meisten über ein Thema wissen, die Gegenargumente geprüft haben. Wenn Sie bei einer wichtigen Krankheits-Diagnose Zweit, Dritt, oder Viertmeiungen einholen, suchen sie dann etwa nach der möglichst weit vom Konsens entfernten Meinung, um ihr zu folgen? Wegen der größeren Wissenschaftlichkeit des abseitigsten Ratschlages? Wenn ja haben sie gute Chancen, bei einem Quacksalber zu landen.

Es sind ja nicht nur die Wissenschaftler, die von der Klimaerwärmung überzeugt sind. Auch ihr Terrassenthermometer, ihr Oberförster und ihre Gartenwasserrechnung, falls vorhanden, also die Messwerte, nicht nur die Theorie dazu, sind eindeutig der Ansicht, dass etwas nicht stimmt mit dem Klima. 2019 war das wärmste Jahr in  Europa. Seit Aufzeichung der Temperaturen. Nach zwei Trockensommern in Deutschland nacheinander, was es noch nie gegeben hat, wird ein dritter für flachwurzelnde Bäume zur tödlichen Gefahr werden. Sie werden es beobachten können. Dieser Winter hat bisher bei weitem nicht genug Regen gebracht. Es sieht nicht gut aus für den Wald.

Die 10 wärmsten Jahre weltweit, von 1880 bis 2019,  waren in aufsteigender Reihenfolge 2009, 2005,2003 ,2010, 2014, 2018, 2015, 2017, 2019 und 2016. Fällt Ihnen etwas auf?

Trotzdem, sie werden weiter darüber lesen können, wenn sie es wollen, was für eine große, gemeine CO2 Lüge die Klimaerwärmung ist. Wenn Sie an den richtigen Stellen suchen und ansonsten die Augen fest schließen, finden sie lauter Argumente, die sie darin bestärken, dass es überhaupt keine Klimaerwärmung  gibt. Wenn sie es so wollen. Also, wem wollen Sie glauben? Diesen vielen, wundervollen Artikeln und Interviews, in denen steht das eigentlich alles in Ordnung ist, dass es nur finstere Personen, korrupte Wissenschaftler und bezopfte Hysterikerinnen sind, die warnen, weil die in Wirklichkeit eine Ökodiktatur errichten wollen? Und vor dieser bösen Diktatur wollen sie die Guten beschützen, die dabei von der Mineralölindustrie gefördert werden, als Garanten der Freiheit. 

Und da wollen sie Ihren eigenen, verlogenen Augen glauben? 

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: JaySP / Shutterstock

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171 Kommentare zu: “Tagesdosis 28.1.2020 – Konsens-Nonsens im Klimawandelwald?

  1. spektrum.de/news/die-methan-rechnung-geht-nicht-auf/1706944?utm_source=pocket-newtab

    Wirkliche Wissenschaft. Man hat sich um 40% verschätzt! Ich lach mich schlapp.

    Aber natürlich in die richtige Richtung….

    Und klar auch: Es ist alles noch schlimmer. Zumindest schätzungsweise.

  2. Die Ex-Flinten Uschi beschert uns jetzt den EU-Mondmoment…

    Planwirtschaft in grün und moralisch mal wieder ganz hoch thronend!

    Und Mutti droht uns in Davos damit, dass wir unsere gesamte Art des Lebensin den nächsten 30 Jahren verlassen werden.

    WOW! Low life scum hat fertig oder wie? Die Spezies neu denken?

    Oh Mann, wie niederträchtig kann man eigentlich sein?

  3. Das Missverständnis über 97%-Konsens

    Dr. S.Lüning erklärt in einem Interview, was es an sich hat – so. gg. 10:40
    www.youtube.com/watch?v=TGj7nCVmqH0

    Im Übrigen ist das IV auch in voller Länge sehr erhellend, insbesondere für all jene, die ihre Vorstellung von Geo- und Klimawissenschaft nur von Hörensagen bzw. Massenmedien kennen. Dr. S.Lüning ist nicht irgendein Wissenschaftler, der ist vom Fach und weißt Bescheid, worüber er redet.

  4. Das ist wirklich eine steile Behauptung, Konsens in der Wissenschaft – weil es ihn nun mal gibt – sei bei Beurteilung wissenschaftlicher Ergebnisse relevant. Nein denn dieser Konsens bedeutet doch für den Mitmenschen, der eben nicht wissenschaftlich gebildet ist: weil der Konsens besteht muss es wahr sein. Weiter bedeutet es, dass Wissenschaft so quasi ein Glaubensbekenntnis einfordert, was sie schlicht weg nicht DARF.

    Das die Erde rund ist und das jeder weiss, weil man es zumindest sehen kann, wenn man mal im Flugzeug sitzt ist auch kein Argument dafür, dass vom Menschen gemachten CO2 das Klima verändert.

    Auch die Behauptung Wissenschaft würde nicht lügen empfinde ich doch als etwas blauäugig. Die aggressive Konzernwirtschaft hat bis heute fast alles gekauft was zu kaufen ist und da soll sie die Wissenschaftler nicht gekauft haben? Sehr unwahrscheinlich. S

    ind die Machthaber von heute nicht sehr sehr nah dran an der Möglichkeit eine Weltherrschaft errichten zu können. Genauer gesagt, Der Wunsch auf Weltherrschaft ist nicht neu. Napoleon wollte sie, Adolf Hitler auch. Das das nun keinen Hintergrund darstellen darf, dass eben auch in der Wissenschaft gelogen wird, finde ich befremdlich.

    Zumal Geoengineering in dieser Tagesdosis auch hätte Eingang finden müssen, fabrizierten die Amerikaner doch schon 2007 ein Papier „Owning the wether in 2025“. Hier fehlt mir der Wille dieses Phänomen anzuschauen. Denn in diesem Papier wird dezidiert erklärt, wie man Wetter macht. Also, ist das vermehrte Aufkommen von Unwetter nun natürlich oder wird es schon gemacht? Die weltweit errichteten HAARP Anlagen mit denen man die Ionosphäre aufheizt, wenn man sie für Kriegseinsätze nutzt, auch kein Faktor in der Wahrheitssuche? Wir sollten uns mal rauswagen aus unserem Suppenteller und nicht meinen wir könnten, wenn wir in der Suppe tauchen etwas klar erkennen. Das zu lügenden Augen.

    Bei der wissenschaftlichen Einigkeit zu Impfungen müsste ja dann auch alles stimmen – keiner mehr krank werden und keine Nebenwirkungen auftreten wie ADHS, Autismus und so weiter, denn die Wissenschaft ist sich hier auch vorwiegend einig, wie uns vermittelt wird. Ärzte die nicht impfen wollen und ihre Patienten dagegen beraten laufen Gefahr ihre Approbation entzogen zu bekommen. Folgendes ist zu lesen zur Wissenschaftlichkeit: Impfen? Die Wissenschaft spricht dafür.

    24.09.2018 – Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Jüngster Auslöser: Regisseur David Sieveking. Sein Buch und Film „Eingeimpft“ ließ die Gemüter in ganz Deutschland erhitzen. Darin versucht er auf eigene Faust herauszufinden: Welche Impfungen sind für Kinder gut und welche nicht? „Letztlich verbreitet dieser Film zahlreiche Fehlinformationen und wiederholt Mythen, die wissenschaftlich längst widerlegt sind“, kritisiert Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Die Wissenschaft steht auf Seiten der Impfbefürworter – wie die Fakten zeigen.

    Hier zeigt es sich ganz genau, dass ohne Einblick in geistige Hintergründe nicht feststellbar ist ob etwas wahr ist oder nicht. Denn das Kinder einen Entwicklungsschub machen durch z.B. Masern ist Müttern klar, die es erlebt haben. Und denen nicht, die Krankheit als Schaden oder etwas Unnötiges begreifen…

    Man merkt die Absicht und ist verstimmt [Goethe]

    • Zur aktuellen Einigkeit von "Staatsmacht, Wissenschaft, Justiz und Wirtschaft" in Sachen Klima noch ein Kommentar:

      " "Everywhere I hear the sound of marching charging feet, boy", sang Sir Mick Jagger vor über 50 Jahren und konstatierte: "the time is right for fighting in the street, boy". Doch was hat das mit CO2 und Neoliberalismus zu tun? Unser Gastkommentator Wolf Reiser klärt auf.

      von Wolf Reiser https://deutsch.rt.com/meinung/97599-der-gruene-deal-und-das-goldene-kalb/

      Nicht wenige von Nostalgie benebelten Straßenkämpfer aus dem Ku'damm&Kreuzberg-68er-Jahr deuten die weltumspannenden FFF- und XR-Demos als Renaissance ihrer Schlachten. Endlich, so schwärmen die alten grauen Männer, gibt es wieder eine Generation mit Mumm, Wut und revolutionärem Spirit.
      Denkt bei Sozialpolitik gleich an die DDR: Uwe Witt, Bundestagsabgeordneter der Alternative für Deutschland (AfD).
      Mehr lesen:Sozial-ökologischer Fortschritt? AfD findet das "zu DDR"

      Sicherlich kann man das so sehen und gerührt sein von einer neuen jungen Internationalen, die man schon unter digitaler Demenz abgehakt hatte. Allerdings: Ein auffälliger Unterschied zu den blutigen Tränengaskriegen wegen Vietnam, Imperialismus, Polizeigewalt und Notständen aller Art besteht darin, dass die aktuell empörte Jugend von Staatsmacht, Wissenschaft, Justiz und Wirtschaft zu ihren aktivistischen Happenings geradezu angetrieben wird. Auch stehen Greta und unseren Reemtsma-Influencerinnen TV-Studios, Zeitungsredaktionen, Eventhallen, Oligarchenpaläste, Monaco-Yachten, Vatikan und – wie jetzt gerade wieder – die Davoser Premium-Suiten rund um die Uhr offen. Gerade die furchtlos selbstbewussten Umwelt-Diven werden umgarnt, verwöhnt und herumgereicht wie seltene Superfood-Delikatessen. Es verwundert bei allem Respekt für deren tapferen Widerstand, dass jene Gegenkräfte rund um CIA, Gladio, Militärs, Banken und DAX-Konzerne, die einst so gnadenlos auf friedliche Demos reagierten, der heutigen Öko-Guerilla mit väterlicher Zuneigung begegnen…"

  5. Das Märchen vom menschengemachten Klimawandel durch CO2 ist der folgenschwerste Betrug in der Geschichte der Wissenschaft. CO2 kann von seinen Eigenschaften her nicht was es können müßte, um einen solch dramatischen Effekt auszulösen. Das wissen auch die Vertreter dieses Märchens. Daher haben sie ein zweistufiges Modell erschaffen, in dem eine lächerliche Temperaturerhöhung durch CO2 auf wundersame Weise zu einer sehr starken Zunahme von H2O-Dampf in der Atmosphäre führt. H2O ist ein wesentlich stärkeres Klimagas als CO2. Für diesen zweiten Prozess gibt es nicht den geringsten Beweis. Daher sind auch alle Klimamodelle nachweislich falsch. Falsifiziert durch die tatsächlichen Temperaturmessungen. Laut den Rohdaten haben wir weder in Deutschland noch global seit 1998 einen Temperaturanstieg. Bis diese Rohdaten "angepasst" werden … . Dann, oh Wunder, wird die Vergangenheit kühler und die Zukunft in der Kristallkugel wärmer. Im Rechner. Deswegen liegen alle Vorhersagen der Klimahysteriker meilenweit neben der inzwischen eingetretenen Realität. Wie oft die Arktis schon eisfrei und Bangladesch, Florida usw. schon abgesoffen sind, wieviele "Kipppunkte" (klingt toll, so wissenschaftlich!) wir schon ohne Folgen oder irgendwelche Probleme überschritten haben ist kaum noch zu zählen. Alles Unfug, nachweislich. Neudeutsch: Bullshit. Und wenn mir jemand seit mehr als 50 Jahren Bullshit erzählt, dann nehme ich mir die Freiheit, das auch so zu nennen. Und wer mir seit mehr als 50 Jahren Bullshit erzählt, genießt bei mir keine Glaubwürdigkeit. Das ist einfach ein Stück Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand. Aber besonders Letzterer spielt ja auf Seiten der Klimahysteriker keine Rolle mehr – allein der richtige Glaube zählt … .
    Es geht um Fördergelder, Status, Arbeitsplätze, Lehrstühle, ein gutes Gefühl, Macht, Geld und letztlich Kontrolle. Es geht nicht um Umweltschutz und schon gar nicht ums Klima.
    Und jetzt verbrennen wir dann in der EU sinnlos eine Billion Euro zur Lösung eines nicht bestehenden Problems und bauen damit ein Äquivalent zum Militärisch-Industriellen-Komplex der USA auf, einen Klima-Industriellen-Komplex, der so groß und mächtig werden könnte, dass wir ihn kaum noch eindämmen können, der sich dann wie ein Parasit in den europäischen Volkswirtschaften einnistet und sich selbst Aufträge erpresst, weil zuviele Forschungsinstitute, Firmen und Arbeitsplätze an ihm hängen. Und Indien und China bauen inzwischen soviele Kohlekraftwerke, dass es, wenn das CO2-Märchen wahr wäre, völlig egal ist, was wir hier in Europa machen.
    Ach so, die sog. Cook Studie, von der Herr Pohlmann so angetan ist: methodisch so schlecht, dass ein Vetreter der CO2-Kirche bei einer Anhörung im Bundetag davon abgeraten hat, die 97% weiter als Argument zu verwenden, weil die "Studie" methodisch unterirdisch ist. Aber Herr Pohlmann hält ja auch M. Mann für einen ernst zu nehmenden Wissenschaftler. Dessen Hockeystick ist auch so ein "Meisterwerk".
    Es bleibt dabei: Der Glaube, der Mensch verursache einen dramatischen Klimawandel, hat alle Kennzeichen einer Pseudo-Religion, ist durch nichts bewiesen und fügt uns massiven Schaden in vielen Bereichen zu. Aber mit religiösen Fanatikern zu diskutieren war schon immer sinnlos.

  6. Klarheit macht Einigkeit erst möglich!

    Einigkeit an sich ist nicht immer einen unumstößlicher Wert. Wenn wir mit den heute herrschenden „Eliten“ einig sein wollten, so bräuchten wir keine Klarheit. Wenn wir aber erfolgreich gegen Entwicklungen ankämpfen wollen, die das Erreichen oder die Verteidigung des „guten Lebens“ der Menschen beeinträchtigen oder bedrohen, dann brauchen wir Klarheit. „Wir“ das sind hier mal salopp alle, die heute die „alternativen Medien“ lesen und von denen wir annehmen können, dass sie sich mit den heute bestimmenden „Eliten“ aus ihren Erfahrungen, ihrem Wissen und ihren Überlegungen heraus nicht einig sein wollen.

    Da es nun dieses etwas diffuse „Wir“ gibt und das Suchen und die wachsende Kraft hinter diesem „Wir“ spürbar ist, wollen die Bereicherungs-Gewinner und die Bestimmenden der heutigen Welt dieses „Wir“ spalten. Das ist nur logisch. Was ist die wichtigste Methode der Herrschenden dies zu erreichen? Sie wollen das Denken umleiten, fehlleiten, verwirren und so für sie unschädlich machen.

    Wer dagegen halten will muss Klarheit herstellen. Darum sind die drei von mir persönlich angesprochenen – Markus Fiedler, Dirk Pohlmann, Thomas Röper – und viele andere ausgezeichnete und selbstlos für eine gute Zukunft Eintretende offensichtlich bemüht. Trotzdem scheint die Klarheit sich nicht so ohne weiters einzustellen und die Spaltung scheint zu greifen. Was müssen wir tun? Um die Klarheit ringen! Und wie sollen wir dabei vorgehen? Darauf gibt es unter anderem eine Antwort, die sich aus der "Denkgeschichte" der Menschheit ergibt: Wir müssen eine wissenschaftliche Methode anwenden!

    Ich habe mich mit dem Artikel (1) von Markus Fiedler über die angeblichen Lüge, der "Cook-Studie" gründlich auseinander gesetzt, um zu zeigen was heraus kommt, wenn nur scheinbar eine wissenschaftliche Methode angewandt wird. Diese Analyse sollte auf der Website von Markus Fiedler als Leserbrief aufscheinen – ich habe ihn dort hinein gestellt.

    Hier zu diesem Artikel von Dirk Pohlmann, den ich sehr schätze.

    Vorweg: Die vom Menschen entscheidend verursachte Klimaerwärmung gibt es – nach allem was wir heute wissen können. Wer das heute noch in Abrede stellt verfolgt entweder eindeutige Interessen oder er leugnet es aus Angst oder er leugnet die Möglichkeit wissenschaftlicher Erkenntnis. Demgegenüber verweist Dirk Pohlmann gekonnt und zu Recht auf den Stand der Wissenschaft. Markus Fiedler liefert nur scheinbar belastbare Aussagen und Thomas Röper macht daraus den nun angeblich wissenschaftlich belegten Betrug der Wissenschafts-Community an der Wahrheit.

    Es geht um die wissenschaftliche Methode

    Es gibt nach meiner Meinung einen Punkt, wo Dirk Pohlmann in seiner treffsicheren Kritik ein Bild entwirft, das mir so nicht zutreffend erscheint: Dirk Pohlmann sagt:

    „Natürlich ist Konsens in der Wissenschaft wichtig, weil es der Konsens der Personen ist, die am meisten über ein Thema wissen, die Gegenargumente geprüft haben. Wenn Sie bei einer wichtigen Krankheits-Diagnose Zweit, Dritt, oder Viertmeinungen einholen, suchen sie dann etwa nach der möglichst weit vom Konsens entfernten Meinung, um ihr zu folgen? Wegen der größeren Wissenschaftlichkeit des abseitigsten Ratschlages? Wenn ja haben sie gute Chancen, bei einem Quacksalber zu landen.“

    Ist es wirklich generell so, dass wir der Wissenschaft vertrauen können, weil sie am meisten weiß und Gegenargumente geprüft hat? Dirk Pohlmann hat diese verallgemeinerte Aussage an andere Stelle seines Artikels wohl selbst eingeschränkt, aber es bleibt trotzdem das Gefühl übrig, wir können, wenn, dann wohl vor allem der Wissenschaft vertrauen.

    Ich möchte hingegen betonen, wir müssen sehr vorsichtig sein. Wissenschaft kann tatsächlich nicht durch Konsens zu einer richtigen Meinung kommen. Und ja, auch eine „Zweit-, Dritt- oder Viertmeinung“ wird uns relativ oft ein falsches Bild liefern und nicht jeder, der auf eine andere Methode setzt, als sie der Standardlehre entspricht, ist ein Quacksalber!

    Auch die Wissenschaft trägt Verantwortung zum Zustand der heutigen Welt

    Es gibt eine große Zahl von Beispielen, die beweisen, dass nicht alles, was Wissenschaft ist, oder sich Wissenschaft nennt, automatisch zu einer richtigen Erkenntnis führt. Wenn wir die heutige Welt betrachten, so war an der Entwicklung zu dem, wie diese Welt heute ist und damit auch zu dem, was „Wir“ heute aus verschiedenen oder ähnlichen Motiven verändern wollen, seit langer Zeit stets die Wissenschaft beteiligt.

    Es ist also von daher gut verständlich, dass die Aussagen der Wissenschaft auch in Zweifel gezogen werden. Ja, es ist sogar wichtig, dies zu tun! Genau das nennen wir eine kritische Haltung – diese muss es auch gegenüber der Wissenschaft geben!

    Wissenschafter haben uns erklärt, warum diese unsere neoliberale Ökonomie die beste aller Zeiten ist, warum wir an Rassen, an Klassen, an Monogamie, an Aufrüstung, an die Abschaffung der Vermögens- und Erbschaftssteuer und so weiter und so fort glauben sollen. Und immer haben sie "geprüfte" und "wissenschaftliche" Argumente angeführt. Das waren nicht alles nur Politiker, nein, da hat die „Wissenschaft“ stets ihre Dienste erbracht.

    Es gibt also scheinbar ein Problem mit der Wissenschaft, obwohl, was ich betonen möchte, die wissenschaftliche Methode ein völlig unverzichtbares Instrument ist.

    Für dieses Problem gibt es zwei Gründe:

    Erstens die Interessen.

    Es gibt immer Interessen, z.B. Bereicherungsinteressen, Interessen der Erdöllobby, Interessen der Tabakindustrie, Interessen des Militärisch-Industriellen Komplexes, Interessen der Revolutionäre, Interessen der Gaslieferanten, Interessen der Pharmaindustrie und so weiter und so fort. Sie alle versuchen die "unumstößlichen" Aussagen der wissenschaftlichen Erkenntnisse für sich „nutzbar“ zu machen. Und wir wissen, dass das oft auf Manipulation hinaus läuft!

    Man erinnere sich nur an den Arzt („Wissenschafter“), der in der Ordination vor der laufenden Kamera Zigaretten raucht um den Menschen zu erklären, dass er die Camel-Zigaretten besser findet. (Arte-Film über die "Wissenschaft der Meinungsmache") (2). Oder man denke an die „Denkfabriken“ die oft einfach nur „wissenschaftlich“ aufbereitete Propaganda ausarbeiten oder man denke an die Drittmittelfinanzierung der Unis, wo an den Lehrsälen so manches Wissenschaftstempels das Logo eines großen Konzerns prangt und so weiter und so fort.

    Zweitens, die Unbestimmtheit.

    Wissenschaftliche Aussagen führen nicht zu einer absoluten Wahrheit.
    In der Wissenschaft geht es vor allem um die Anwendung einer richtigen Methode. Eine wissenschaftliche Methode wiederum setzt vor allem eine Überprüfbarkeit voraus. Werden wissenschaftliche Theorien und Aussagen von vielen Wissenschaftern seriös also sauber, wissenschaftlich exakt überprüft, so erhärtet sich eine Theorie.

    Das ist aber kein Vorgang der „Konsensbildung“. Niemand stimmt hier ab – auch wenn es letztlich die Meinung einer intersubjektiven Community gibt.

    Auch heißt eine x-fache, scheinbar eindeutige Bestätigung einer Theorie nicht, dass die Theorie „wahr“ ist. Eine Vielfalt von „wissenschaftlichen Aussagen“ haben zum Beispiel die Theorie vom „guten“ und „schlechten“ Cholesterin bestätigt und doch dürfte diese Aussage nicht wahr sein, wie in dem Film „Cholesterin der große Bluff“ (3) sehr überzeugend nahe gelegt wird.

    Wir haben nur die Methode von „Versuch und Irrtum“ (4) und sind Suchende „nach einem schwarzen Hut in einem schwarzen Keller“ (5) sagt Karl Popper zu Recht. Natürlich können wir klare Erkenntnisse in einen Lichtkegel bringen und das sollen wir auch, aber wir dürfen nicht vergessen, dass außerhalb des Lichtkegels stets noch Unerkanntes wirksam ist. Wir dürfen nicht die wissenschaftlichen Aussagen zur Wahrheit erklären sonst begeben wir uns wieder auf das Niveau des Glaubens. Auch wenn man bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnissen eindeutig zustimmt, muss man stets die nicht endgültige Bestimmtheit mitdenken.
    Vom Ergebnis müssen wir immer auch ein Stück weit annehmen, dass es auch falsch sein kann. Deshalb ist es richtig, das „Überzeugungsargument“, dass etwas wahr sei, weil es ja Konsens gäbe, zurück zu weisen.

    Das, woran wir festhalten müssen, ist die Methode! Diese müssen wir stets im Sinne möglichster Objektivität verbessern. Für wissenschaftliches Arbeiten ist die Methode ausschlaggebend.

    Wir brauchen aber doch die Klarheit

    Nun haben wir aber scheinbar ein weiteres Problem:

    Wir wollen ja den Konsens, die Einigkeit. Dazu brauchen wir die Klarheit (also die Bestimmtheit), denn nur die Klarheit kann verhindern, dass wir gespalten werden. Nur mit der Klarheit können wir Ziele vor Augen haben, die die Bevölkerung (im Sinne der Demokratie) zur verändernden Macht befähigt!

    In dieser Frage ist die Antwort relativ leicht: Wir müssen aus dem, was wir als Wissen, als Erfahrung, als Menschen, – die das Interesse des guten Lebens aller (zum Beispiel den Frieden) vor Augen haben –, möglichst große Klarheit über die Ziele entwickeln. Von der Wissenschaft sollen wir uns dabei kritisch begleiten lassen, von Scheinwissenschaft müssen wir uns entschieden abgrenzen. Dabei brauchen wir wiederum eine wissenschaftliche Methode – auch wenn diese allein auch nicht ausreicht.

    (1) https://markus-fiedler.de/2020/01/02/die-97-einigkeit-unter-wissenschaftlern-die-es-nie-gegeben-hat/
    (2) https://archive.org/details/Edward-Bernays-und-die-Wissenschaft-der-Meinungsmache_Jimmy-Leipold_2017
    (3) https://www.youtube.com/watch?v=Gvmq_zACJnY
    (4) Karl R. Popper: "Alles Leben ist Problemlösen – Wissenschaftslehre" Seite 21 Piper Verlag 1995
    (5) ebenda – "Evolutionäre Erkenntnistheorie" Seite 139

    • »Vorweg: Die vom Menschen entscheidend verursachte Klimaerwärmung gibt es – nach allem was wir heute wissen können. Wer das heute noch in Abrede stellt verfolgt entweder eindeutige Interessen oder er leugnet es aus Angst oder er leugnet die Möglichkeit wissenschaftlicher Erkenntnis. «
      Das ist schon starker Tobak, diese Dichotomie 😉
      Nur ist dabei nicht ganz klar, wer die allwissenden "wir" sind.
      Ansonsten im Grunde d'accord.

  7. Na dann genieße die 26 Minuten mit ihm, was er zu dem Thema noch zu sagen hat. Achtung Spoiler: Minute 3:40 "its an scandal,so many People telling lies" usw usw usw und auf die Beantwortung der Frage wem man glauben soll , folgt das wohl schönste Grinsen eines ü90 jährigen.

  8. @COPOKA Viele Antworten für deine Fragen finden sich in "John Christy at the american geological Society shrevereport" und im Interview "Marijn Poels mit Freeman Dyson". Hierbei bitte ich Herrn Pohlmann und Fiedler sich den Wikipedia Eintrag zu Freeman Dyson sich anzuschauen und mit den Aussagen im Interview zu vergleichen. Die GISS Daten und Neujustierung wurden veranlasst, weil die gemessenen Daten nicht mehr den am Boden gemessenen Daten übereinstimmen. Somit stimmen die gemessenen Daten nicht mehr zu den UAH und Wetterballonmessungen .

    • Ja, ich bin durchaus im Bilde was da los ist, nur ich wollte dieses Fass hier nicht noch ein mal aufmachen.

      Was mich echt überrascht hat – dass Freeman Dyson noch am leben ist und sich sogar zum Thema geoutet hat. Dass er den modellbasierten Klimavoraussagen höchst skeptisch ggü steht, ist beileibe keine Überraschung. Das würde jeder Mathematiker genauso sehen, wenn ihm die Komplexität des zu modellierenden Klimasystem zumindest im Umfang von wiki.bildungsserver.de/klimawandel bekannt&bewusst wäre. Und da ich kein Klimatologe/Meteorologe/Atmosphärenpysiker/etcpp, sondern nur Mathematiker/Informatiker bin, habe ich die Mühe auf mich genommen. Die CO2-Mär und prophetische Zauberkräfte der IPCC-Modellierer, was uns nur so um die Ohren gehauen wird, ist himmelschreiender Unfug für FFF-Kinder und Leute, die NULL-Ahnung vom Wissenschaftsbetrieb haben.

      Nur wenigen hierzulande ist es bewusst, dass die "Wissenschaftler" genau wie Medienleute prekär beschäftigte Akademiker sind, die den Teufel tun würden, um sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Professoren, besonders wenn sie bereits emeritiert sind, können sich da viel mehr erlauben. Von daher auch meine kurze Professoren-Liste unten.

    • Vielleicht wird es Zeit für eine echte Debatte.

      Es ist öde, dass sich regelmäßig Pro- mit Contraartikeln abwechseln. Was soll das bringen?

      Jede Seite redet zu ihren Fans, die sich bestätigt fühlen. Der Rest wartet auf den nächsten Artikel und fühlt sich dann wieder besser.

      Meine Meinung ist, dass sich zwei Positionen jeweils im Abgleich der Argumente bewähren müssen.

      Das steht und fällt aber mit der Qualität und Qualifikation der Diskussiosnteilnehmer und der Leitung des Gesprächs.
      Es gibt Profs in beiden Lagern.

      Wer es schafft, diese mal an einen Tisch zu bekommen, könnte entscheidend weiterhelfen.

      Für mich ist das Thema noch lange nicht durch. 97% hin oder her.

      Pohlmann macht Werbung für eine These und ist daher für mich ein Aktivist.

    • Wie eine "Diskussion" zwischen Leugnern der menschengemachten globalen Erwärmung und einem studierten Wissenschaftsjournalisten aussieht, kam man in diesem alten Clip von 2012 bewundern:

      https://www.youtube.com/watch?v=yBg7PF-PBRM

      Genau die gleiche Nummer zieht auch kenfm und nuoviso ab. Es wird so getan als ob es 50/50 wäre und total viel Diskussionsbedarf gäbe. Nein, das stimmt nicht. kenfm und nuoviso geben absichtlich Scharlatanen, die genauso sind wie Mike Morano, Republikaner und ehemaliger Tabaklobbyist, eine Plattform. Nuoviso ist noch schamloser. Da wird generell jede wissenschaftliche Arbeit als große finstere Verschwörung angezweifelt. Es geht nur darum aufregende Geschichten zu erzählen. Das ist genau das Gleiche, was Alex Jones macht, nur nicht ganz so krass. Als er von den Eltern, deren Kinder bei dem Schulmasskaer von Sandy Hook erschossen wurde, vor Gericht gebracht wurde, hat ihn sein Anwalt als "performance actor" bezeichnet. Es sei doch alles nur ein Spiel! Die Eltern wurden aber von Jones-Anhängern mit Todesdrohungen und Psychoterror auch noch Jahre, nachdem sie ihre Kinder verloren hatten, verfolgt. Der Anwalt sagte auch, Jones sei nicht zurechnungsfähig, weil er psychische Probleme hätte. Nuviso hat natürlich auch diese Geschichte damals verbreitet, z.B. so wie kenfm Wichnewski.

      Ihr werft immer den ÖR oder anderen MSM vor, dass sie schlecht arbeiten. Was ihr bei diesem Thema macht und zulasst, ist nicht nicht nur schlecht oder Unfähigkeit. Ich unterstelle euch, dass ihr damit eine gewisse Strategie verfolgt, eben genau wie die MSM. Ihr macht hier nichts besser als die. Im Gegenteil: Man könnte euch genauso als "Lügenmedien" und all die anderen Nettigkeiten beschimpfen, die andere von euren und den neurechten Anhängern ertragen müssen. Ihr verliert auch immer mehr eure angebliche Neutralität und entwickelt euch in die falsche Richtung, nämlich tatsächlich in Richtung neue Rechte.

      Hier noch ein Video wie toll doch der Friedensaktivist Rainer Rothfuss in der AfD arbeitet. Er wird zwar nicht genannt, aber da er genau bei dem Thema involviert ist, spricht das Ergebnis für sich:

      https://www.youtube.com/watch?v=FrO-Wc2phSI

      Also nicht einmal bei eurer angeblichen Kernkompetenz habt ihr noch den Durchblick. Das Traurige bei solchen Ergebnissen ist, dass das nicht unvorhersehbar war. Im Gegenteil!

    • @ Milchgesicht
      > Vielleicht wird es Zeit für eine echte Debatte.

      Und worüber genau soll dabei debattiert werden?
      Nüchtern betrachtet schließt dieses Thema auch politische, ökonomische/wirtschaftliche und soziale Fragen mit ein.
      Nur im öffentlichem Diskurs ist es kein wissenschaftliches Thema mehr und trägt schon längst alle Anzeichen einer ideologischen oder gar religiösen Auseinandersetzung in sich, also Glaubenskrieg.
      –––––––
      Und noch kurz zur Wissenschaft.

      Die M.Mann's berühmt-berüchtigte Kurve, mit der CO2-Hype aka die Klimakatastrophe erst losgetreten wurde, sah wie folgt aus:
      de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschl%C3%A4ger-Diagramm#/media/Datei:Nordhemispheric_temperatures_of_the_last_millenium,_based_upon_Mann,_Bradley,_Hughes_(1999).svg

      T.Ball's dagegen ganz anders, obwohl er sich gleicher Daten bedient hat:
      forum.carnivoren.org/uploads/monthly_2019_11/Battle-of-the-Graphs-Mann-vs-Ball.jpg.87b7e12f195b4e586e494c25693145e7.jpg
      Das ist der Punkt bei Ball-vs-Mann-Streit.

      Und so sieht es nach aktuellen Erkenntnissen aus (s. unten in):
      www.nature.com/articles/ngeo2566.pdf

      »… The ranked order of the best estimate of temperature indicates that the warmest 30-year period is centred on AD 395. No major conclusions have been affected by the corrections made to the Arctic data set including the conclusion that, during the period AD 1971–2000, the area-weighted average reconstructed temperature among regions was higher than any other time in nearly 1,400 years.«

      D.h. sogar in den letzten 2000 Jahren war es schon wärmer gewesen als es ggw. ist. Die Warmperiode der Römerzeit (ca. 300 v.Chr) war sogar etwas wärmer als mittelalterliche Warmzeit.

      Und davor gab's im Holozäne noch einige, die noch wärmer waren:

      wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Holoz%C3%A4n#Mittleres_und_sp.C3.A4tes_Holoz.C3.A4n
      »Es folgte ein Wechsel von relativ kalten (Pessima) und relativ warmen (Optima) Perioden bis zur Gegenwart. Herausragende warme Perioden waren das sogenannte Hauptoptimum des Holozäns zwischen 4000 bis 5000 und 6000 bis 7000 Jahren v.h. mit wärmeren Sommern als heute und recht warmen Wintern, das Optimum der Römerzeit und das mittelalterliche Optimum.«

      Alleine das falsifiziert schon die These über alleinige Schuld des Killergases CO2 bzw. industrieller Entwicklung. Korrelation beweist eben noch lange keine Kausalität. Sogar S.Rahmstorf höchstpersönlich wird nicht müde zu wiederholen, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit Jahrtausenden so gut wie konstant war.

      Im Übrigen war bei Eem vor ca. 120 Tsd. Jahren laut herrschender Meinung in Geowissenschaften noch wärmer als im Holozän. Dazwischen – zur Erinnerung – lag Eiszeit! Die dauern nämlich ca. 10-mal länger als Warmzeiten.

    • @ Götterbote

      > www.youtube.com/watch?v=yBg7PF-PBRM

      Ach Göttchen, du begreifst nicht mal den Unterschied zw. Wissenschaft und Eristik. Wissenschaftsjournalist ist auch nur ein Journalist, der sein Job tut.

      > Hier noch ein Video wie toll doch der Friedensaktivist Rainer Rothfuss in der AfD arbeitet. Er wird zwar nicht genannt, …

      Aber gut dass du einen Anlass gefunden hast, ihm eine Kontaktschuld anzuhängen.

  9. Wie wäre es, das Jahr 2020 als das Jahr des "Sowohl-als-auch!" auszurufen?
    Ich glaube, dass man uns Menschen so leicht in verfeindete Gruppen spalten kann, weil wir das Sowohl-als-auch! so schwer denken können. So sieht es jedenfalls aus.
    So ist es plausibel, dass die üblichen Verdächtigen die Klimakrise aunutzen, um neue Steuern zu erheben, ohen indessen wirklich das Geld zu nutzen, um die Krise anzugehen. Andererseit ist auch plausibel, dass sich das ganze verbrannte Öl, Gas, Kohle und Holz (sofern es den globalen Baumbestand reduziert) spätestens seit Beginn der Industrialisierung, in der Atmosphäre und im Meer als CO2 anreichert, denn wo soll es sonst hin.
    Warum fällt es vielen so schwer, dies beides anzuerkennen, ohne sich in eines der völlig konstruierten Lager einzuordnen?
    Andere Beispiele.
    Artikel zur Klimakrise können methodische Fehler haben *und* ein faktisch richtiges Ergebnis zeigen.
    Es gibt eine Fülle von ökologischen Bedrohungen *und* die Klimakrise ist eine Bedrohung, die sofort angegangen werden muss.
    Auch in ganz anderen Bereichen wird entlang von "Entweder-Oder" Konstruktionen gespalten.

    • … spätestens seit Beginn der Industrialisierung, in der Atmosphäre und im Meer als CO2 anreichert, denn wo soll es sonst hin… Wo soll es sonst hin:
      Na, die Erde wird grüner, das Co2 wird zu Pflanzen, Bäumen, Humus. Es sei denn, die Menschen hindern die Erde daran, grüner zu werden. Und das kann man in jeder Betonstadt sehen. Lebensfeindlichkeit pur. Und davon gibt es immer mehr.

    • CO2 ist notwendig für die Pflanzen *und* es ist bereits ausreichend CO2 vorhanden, um den Pflanzen das zu geben, was sie brauchen.

      Wir existieren, weil das atmosphärische CO2 für angenehme planetare Zustände sorgt (ohne wären es im globalen Jahresdurchschnitt ca. -15°) *und* mehr CO2 macht es nicht noch angenehmer, denn es wird dann noch wärmer (nicht mehr +17° im globalen Jahresdurchschnitt sondern 1° oder 2° mehr oder eben auch noch viel mehr, wenn wir so weiter machen).

    • Wenn viele unabhängig voneinander das Gleiche beobachten oder herausfinden, heißt das nicht, dass es wahr ist *und* je mehr unabhängig voneinander das Gleiche beobachten oder herausfinden, desto wahrscheinlicher ist es.

    • Nun gut @Der Mai
      Die Erde ist nach Millionen Jahren nun zu dumm geworden um das mit dem Co2 zu regeln. Dann geben Sie ihr Nachhilfe. Dominium terrae.

  10. Alles Pflanzenleben und aller Humus auf dieser Erde bestehen vereinfacht gesprochen aus einer Menge Co2. Die Erde hatte sich in ihren Millionen Jahren einen Kreislauf angelegt mit Co2 in der Atmosphäre und der Pflanzenwelt. Die Bäume stehen hier am signifikantesten für die Pflanzenwelt. In all den Millionen Jahren hat die Erde das geregelt, ohne IPCC.
    Wie überall stellt sich nun der Mensch über die Erde: Bäume? Abholzen! Fruchtbare Erde? Beton drauf? Quellwasser? In Betonröhren!
    Und nun zu guten Letzt, der Co2 Gehalt in der Atmosphäre hat DAS zu sein, was der Mensch denkt, nicht die Erde.
    IPCC sagt 400?ppm ist das Limit. Punkt. Ab jetzt wird wieder gegen die Erde "geschossen", die 400?ppm sind zu halten.
    "Macht euch der Erde Untertan", Dominium terrae.

    Co2 Gehalt der Atmosphäre in der neueren Erdgeschichte: Weniger als 385ppm – der letzte Kleks in der Kurve
    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

    Co2 ist das Lebenselexier der Erde.

    Die eigentlich die Erde und das Klima schädigenden Einflussfaktoren sind in anderen Beiträgen hinreichend thematisiert.

    • "In all den Millionen Jahren hat die Erde das geregelt, ohne IPCC."
      Das stimmt. Und, wir greifen eben in diesen Kreislauf massiv ein, indem wir fossile Kohlenstoffspeicher aus der Erde holen und als CO2 in die Luft pusten. Da wir nicht gleichzeitig mehr Pflanzen wachsen lassen, sondern im Gegenteil verbrennen, kann das CO2 seine wärmedämmende Wirkung entfalten. Das führt dazu, dass unser Planet in einen anderen Gleichgewichtszustand kommt, mit einigen Grad mehr globaler Jahresdurchschnittstemperatur. Dem Planeten ist das auf lange Sicht egal. Aber für uns wird es eben ein arges Problem.
      Man muss das IPCC nicht mögen *und* in diesem grundlegenden Sachverhalt haben sie einfach recht.

    • @ Der Mai – Danke für Ihre aufrichtigen Worte:
      "Da wir nicht gleichzeitig mehr Pflanzen wachsen lassen, sondern im Gegenteil verbrennen, kann das CO2 seine wärmedämmende Wirkung entfalten. Das führt dazu, dass unser Planet in einen anderen Gleichgewichtszustand kommt, mit einigen Grad mehr globaler Jahresdurchschnittstemperatur"

      Die Erde lässt ohne Menschen wachsen, wenn es sein muss auch mehr, WENN mehr Co2 in der Luft verfügbar ist.
      Mehr pflanzenverfügbares Co2 wird mehr Nahrung für die kommenden 8+ Milliarden Menschen sein. Auch im Hinblick auf den Schutz der Biosphäre wenn es noch enger wird auf der Erde mit 8+ Milliarden Menschen. Warum sollte nicht auch dann noch mehr Wald entstehen wenn es auf den bestehenden Ackerflächen produktiver wüchse?
      Stellen Sie sich einen Augenblick das Szenario vor, es würde global 5°C kälter werden würde. Zugleich würde die Nahrungsmittelproduktion zurück gehen.

  11. Die Meinung der vielen muss Fakt sein. Das wäre die Zusammenfassung von Dirk Pohlmanns Kommentar.

    Ich verstehe nicht warum man immer wieder auf diesen Propagandatrick hereinfällt.

    Auch verstehe ich nicht warum Dirk Pohlmann keine eigenen Argumente hat sondern nur versucht die Argumente der anderen zu zerstören mit Hinweisen was man da noch hätte aufzählen oder analysieren können. Ziemlich schwach für jemanden der sonst versucht objektiv zu sein!

    Klimawandel ja / nein:
    Ich bin der meinung das alles was jetzt gerade geschieht nur darauf abzielt den Menschen noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, Mit Klima hat das voererst NULL zu tun.
    Klimawandel gab und gibt es schon immer und warum es jetzt auf einmal katastrophal sein soll entzieht sich mir, da zukünftige berechnete Ereignisse kein wissenschaftlicher Fakt sind.

    Wissenschaft:
    Ich bin in dem Alter wo ich live miterlebt habe wo Medien und Wissenschaftler den Konsens hatten das die Erde zufriert und eine Katastrophe eintritt wenn man nicht sofort handelt (so vor 1980).
    EIn paar Jahre später hat man genau das Gegenteil behauptet. Obwohl manche Medien da den Switch in der Argumentation noch nicht so mitbekommen haben und die Erde auch nach 1980 noch zufrierte. Btw. gabs ein paar echt gute Hollywoodfilme zu dem Thema um diese Hysterie noch anzufeuern.
    HEUTE sind dann genau die gleichen Medien und Wissenschaftler wieder im Konsens und glaube mit Computermodellen die Lottozahlen von 2100 äh sorry das Klima von 2100 vorherzusagen dass dort was ganz ganz ganz schlimmes passiert. Weil ja Vorhersagen beim Wetter / Kliam so genau sind. Achja wie wird das Wetter in 2 tagen und wie oft trifft das ein …

    *GÄHN* Genau das ist meine Meinung zur aktuellen Hysterie und dem supertollen Konsens der sogenannten Wissenschaftler.

    Umweltschutz:
    Würde man das ganze Thema Umweltschutz sehe es vermutlich anders aus, denn dann wären wirklich wichtige Themen wie das ewiges Wachstum, Gloablisierung, Gelkd asu dem Nichts und Rohstoffkriege für den Profit vor dem totalen Aus. Aber dazu wird nichts diskuttiert. Man lässt sich lieber von einem Propagandpüppchen wie Greta sagen wie schlecht man doch sei und das wenn man nicht handelt an die Wand gestellt gehört …(sehr demokratisch oder?)
    Cool fand dich übrigens wie Greta einem Obama die Hand gab. Einem Mann also der 8 jahre Kriege (MEHRZAHL!!!) geführt hat und der Führer einer Nation ist die die meiste Umweltverschmutzung auf der Erde produziert …

    JA SEHR GLAUBWÜRDIG *DOPPELGÄHN*

  12. ButcherBoy sagt:
    > Wer entscheidet, welche das sind: "jene Wissenschaftler, die zu dem
    > Thema wirklich etwas zu sagen haben"? Was qualifiziert diese Leute?

    Na, was denkst du denn, was ich mit meinem Link auf Nakamura sagen wollte? Nakamura ist nicht irgendein Wissenschaftler, der sich z.B. mit Auswirkung des Klimawandels auf Paarungsverhalten Kleingetiers oder Vegetation bedrohter Pflanzenarten befasst hat. Der hat sich ein Vierteljahrhundert mit Forschung klimatischer Dynamik auf unserem Planet beschäftigt. Genau DAS qualifiziert ihn – genau genommen seine Aussagen und sein Buch zum Thema – bei dem Thema ernst genommen zu werden.

    Was qualifiziert Prof. Dr. Werner Kirstein, Prof. Horst Malberg, Prof. Dr. Jörn Thiede, Dr. Hans von Storch, Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart, Gutachter des IPCC-Berichts Dr. habil. Sebastian Lüning wie auch viele andere Wissenschaftler dem zu widersprechen, was uns tagtäglich über nahende Klimakatastrophe um die Ohren gehauen wird? Genau DAS, dass es hochqualifizierte Wissenschaftler von FACH(!) sind, die sich mit dem Thema nicht von Hörensagen vertraut sind, sondern sich Jahre oder gar Lebenslang damit beruflich auseinandergesetzt hatten.

    Gegenfragen.

    Was veranlasst NASA die historischen GISS-Daten zu manipulieren, was Prof. Friedrich-Karl Ewert öffentlich belegt hat?

    Womit sind die Hetzkampagnen gg. angesehene Geologen, Meteorologen und Klimatologen, die vom Glauben abgefallen sind, zu erklären? Z.B. ist es so weltweit anerkanntem Meteorologen Lennart Bengtsson ergangen. Svensmark wurde sogar bis zu Herzinfarkt gehetzt, nur weil er durch seine Forschung auf etwas hingewiesen hat, was in der IPCC-Glaskugel gar nicht berücksichtigt wird.

    Und seit wann ist die Zukunft durch math. Simulationen überhaupt erst berechenbar geworden? Wer hier etwas älter ist, der sei noch an peinlichen Mercedes-Elchtest erinnert – laut ergiebigen math. Simulationen von Mercedes-Mathematikern und Modellierern dürfte das gar nicht passieren. Dazu kann ich nur noch anmerken, dass Dynamik eines PKW im Vergleich zu Dynamik des Klimasystems ein Mückenschiss ist.

    Und last but not least, was veranlasst Big-Business und s.g. Finanzindustrie, welche "unsere" Massenmedien und PR-Industrie schon längst "in der Tasche" haben, die Öffentlichkeit und Politik darauf zu drängen, unverzüglich Billionen zu "Klimarettung" locker zu machen, wozu bereits richtige Gehilfin an der Spitze des EU-Kommissariats wie auch EU-Kämmerer(in) installiert worden sind?

    Wie naiv muss man noch sein, um offensichtliches nicht zu erkennen?

  13. Da fällt mir ein Witz ein.

    Ein Einsiedler in Kanada bereitet sich auf den Winter vor. Er hat eine große Holzmiete neben seiner Blockhütte aufgeschichtet und beschließt, zum alten, weisen Indianerhäupling zu gehen und zu fragen, wie der Winter wohl werden wird. Der alte, weise Häuptling brabbelt etwas vor sich hin und näselt dann, ja der Winter, der wird wohl kalt werden. Der Einsiedler baut noch eine Miete und geht noch mal nachfragen. Hm, röchelt der Häuptling, es wird wohl sehr kalt werden. Der Einsiedler schichtet noch eine Miete auf und geht noch einmal fragen. Diesmal stöhnt der weise, alte Häuptling in unheilverkekündendem Ton, oh, der Winter wird wohl kälter als alle, die ich in meinen vielen Jahren je erlebt habe. Als der Einsiedler weg ist fragt der kleine Enkel des Häuptlings, aber Opa, woher weist du, wie der Winter werden wird? Meine Männer berichten mir, der weiße Mann schlägt sehr viel Holz!

    Sowas nennt man Selbstreferenz, wenn auch über einen Umweg. In einer Theokratie ist das ganz normal, niemand traut sich, beim gotterwählten Könich in Ungnade zu fallen, indem er dessen Ansichten widerspricht. Ganz ähnlich heute, in unserer neoliberal optimierten Welt, wo es kaum mehr freie Wissenschaft gibt und die Wissenschaftler in existenzielle Not geraten, wenn sie die "falsche" Meinung vertreten. Ich betrachte daher solche "Einigkeit der Wissenschaft" als eher fragwürdig.

    Ich meine allerdings nicht, der Hype um den CO2-Klimawandel ist falsch. Ich meine, es ist alles sehr viel komplexer und schlimmer. Mit ein paar Maßnahmen, das CO2 einzudämmen werden wir überhaupt nichts erreichen. Die üblichen Verdächtigen werden noch reicher werden und die anderen weiter verarmt.

    Zuallererst müsste man über den Wachstumszwang nachdenken, der uns durch ein anachronistisches Geldsystem aufgezwungen wird.

    Die Menschen haben innerhalb erdgeschichtlich kürzester Zeit einen großen Teil der verfügbaren fossilen Energieträger verheizt. Natürlich wurde dadurch auch mehr CO2 produziert. Aber statt mit den Möglichkeiten, die wir dadurch haben, zu forschen, wie das beendet werden kann, werden verheerende Kriege um die noch vorhandenen Ressourcen und deren Transport (Pipelines) geführt.

    usw., wer mag, kann die Liste ja vervollständigen.

    System Change, not Clima Change!

    mfg

    PS. Wo ist dieser Beitrag auf der Startseite, er ist von gestern und steht unter den Top-Beiträgen auf Platz zwei. Da oxidieren andere Beiträge gefühlt wochenlang rum, aber der ist weg. Was soll das?

    • Moin, McTheSpoon, Sie schreiben:
      „Zuallererst müsste man über den Wachstumszwang nachdenken, der uns durch ein anachronistisches Geldsystem aufgezwungen wird.“
      Es ist nicht das Geldsystem, das uns den Wachstumszwang beschert, sondern das System, das die permanente Akkumulation des Kapitals fordert. Ist der Unternehmer nicht mehr in der Lage sich über weitere Profite einen Vorteil gegenüber seinen Mitkonkurrenten zu verschaffen, so ist sein Unternehmen in kurzer Zeit vom Markt verdrängt worden.
      In der Vereinfachung ist Geld nach wie vor nur ein Tauschmittel, das man prima sparen kann, um sich später mal was „größeres“ kaufen zu können. Mir ist wohl bewusst, dass Geld (als Finanzkapital) aber auch andere Eigenschaften besitzt, nur den Wachstumszwang befördern andere Bedingungen Im Kapitalismus.

      mfG

    • hallo hog1951

      hier möchte ich fragen:

      Wie hoch ist der VORfinanzierungsanteil in `unserem` UMVERTEILUNGsspiel,
      bzw. an der (Real- bzw. Finanz-) Wirtschaft, damit `der Unternehmer … in der Lage`ist `sich über weitere Profite einen Vorteil gegenüber seinen Mitkonkurrenten zu verschaffen…`
      ?

      `Geld regiert die Welt` und damit VOR ALLEM die ART & WEISE wie das, was wir für `Geld` halten in unseren `Bilanzierungskreislauf` gelangt
      oder?

      #my2cents:

      natürlich ist `des Purdels Kern` dort zu finden, wo sich `unser`Geldsystem 24/7 ständig `bilanzverlängert` und das ganz OHNE gesetzliche Regeliung.
      `Geld` entsteht eben nicht aus dem NICHTS, sondern über ein BilanzieurngsPRIVILEG, wodurch die Leistung `anderer` dem `eigenen Haben` zugeschrieben wird und der `andere` dies SELBST als seine Schuld beschreibt
      und und und und und …

      viele Grüße in die Runde

    • Wortspielergänzung zu
      `und der `andere` dies SELBST als seine Schuld beschreibt`

      im doppelten Sinne trifft dies sogar zu:

      Es ist die eigene Schuld (Gewohnheit?), einen `Schuldscheintausch` als `Schuld` zu beschreiben.

      😉

    • Moin, rhabarbeer, zuerst: ich weiss nicht wie hoch der Vorfinanzierungsaneil ist.

      Worum es mir geht in meiner Argumentation, ist die Feststellung, dass die Unternehmen die Gebäude und die Maschinen besitzen, und uns dafuer anstellen, gewisse Produkte herzustellen, die dann weiter verkauft werden. Der Erlöss teilt sich dann auf in die Anteile, die die Angestellten als Löhne erhalten, und den anderen Anteil, den er so benutzen kann wie er möchte. Entweder eine Segeljacht kaufen, oder eben neue/bessere Maschinen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
      Freies Kapital wird dahin "wandern" wo es am meisten Ertrag abwirft. Und das ist z.Z. wohl im globalen Kasino der Fall.

      mit freunlichen Gruessen

    • Mit der Meinung, das Geldsystem, insbesondere Zins und Zinsenzins, führt zu einem Wachstumszwang, bin ich wohl nicht völlig allein.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumszwang#Geldsystem_und_Zinskritik

      Ich sag ja, man muss darüber nachdenken. Ein Vollgeldsystem scheint erst mal vernünftig. Wie das in Zeiten von Nullzinsen aussieht? Aber das m.E. eine politische Maßnahme, um einen Zusammenbruch des Geldsystems irgendwie hinauszuschieben, die schlimme Verwerfungen erzeugt. Wie sagt Ernst Wolff, "Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!".

    • hallo Hog1951
      (https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178447)

      Das was du beschreibst nehme ich auch so wahr.
      Jedoch stellen diese Dinge aus meiner SIcht `nur` die Symptome dar, die sich durch die Art und Weise der VORfinanzierung in `unserem` Umverteilungsspiel einstellen.

      Die Frage bleibt, warum ein `Aussteigen` für den Einzelnen so schwer erscheint?
      Vielleicht weil auch `Lohn` als Ausgleich für `Arbeit` im Kern die selbe Illusion beinhaltet, wie das `Schuld` der Ausgleich für `Erhaltenes` ist …?

      Ich finde in diesem Zusammenhang das aktuelle Interview mit Franz Hörmann offenbarend,
      hier an die Stelle zum Thema Geldschoepfung verlinkt
      …LINK… https://www.youtube.com/watch?v=HKVWS_itj84&t=21m03s

      Aus meiner Sicht würde ein auf tatächlich gleichwertiger ! BILANZIERUNG ! basierendes Bedinungsloses Einkommen genau diese Illusion auflösen … und `nebenbei` die im StatusQuo vorhandene Gesetzeslücke heilen
      hier als Brainstorming im Kommentar etwas ausführlicher
      **…LINK… https://kenfm.de/tagesdosis-11-10-2019-goldene-zeiten-in-der-aera-des-wirtschaftskomas/#comment-172312

      und hallo McTheSpoon
      (https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178448)

      nein, du bist natürlich nicht allein 😉

      Aus meiner Sicht ist mit diesen Betrachtungen (siehe **) die Aussage von Ernst Wolff sogar noch wesentlicher möglch:
      "Die Zeit ist reif für ein humanes Geldsystem!".

      … und viele Grüße in die Runde

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/mcthespoon/' rel='nofollow'>@McTheSpoon</a>
      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/rhabarbeer/' rel='nofollow'>@rhabarbeer</a>
      Nun sind wir ja eigentlich fast vom Thema abgekommen.
      Also grundsätzlich halte ich die Ueberwindung der Mechanismen fuer den Wachstumszwang fuer das A und O aller weiteren Ueberlegungen. Das was ich nicht begreifen kann, ist wie eine Änderung des GeldSYSTEMS zu weniger oder sogar gar keinem Wachstum fuehren soll/kann. Vielleicht kann man mir das erklären?

      mfG an die beiden Foristen

    • hallo hog

      `Also grundsätzlich halte ich die Ueberwindung der Mechanismen fuer den Wachstumszwang fuer das A und O aller weiteren Ueberlegungen.`

      dito!

      Genauer gesagt geht es aus meiner Sicht nicht (nur) um die Änderung des Geldsystems,
      sondern um das Beenden eines gesetzlich UNgeregelten BilanzierungsPRIVILEGs durch die Geldschöpfung
      und es ist aus meiner Sicht kein `vom Thema abkommen`, denn

      `Der Weg` zu #Klimaschutz
      führt ZWINGEND über Erhaltung der #Klimafähigkeit #onEarth
      führt ZWINGEND über #Umweltschutz
      führt ZWINGEND über #Systemfrage
      führt ZWINGEND über FOKUS auf #gesetzlich UNgeregelte VORfinanzierung `unseres` #Umverteilung`sspiels

      Lass mich 3 Thesen benennen und nach deinem ja/nein dazu fragen:

      a)`Recht und Ordnung` sind legitimierende Grundlage unserer Gesellschaft
      b) Geld regiert die Welt
      c) Eine (zugeschriebene) Pflicht GILT wider dem eigenen Gewissen.

      meine Meinung
      a) ja
      b) ja
      c) nein

      viele Grüße in die Runde

    • Ja, rhabarbeer, hier muss ich schon mal passen, denn die Frage a) impliziert *Recht und Ordnung* nach bestehendem Status?
      Natuerlich muss es in einer zukuenftigen Gesellschaft auch *Recht und Odnung* geben, die sich allerdings m.M.n. grundsätzlich unterscheidet von der jetzigen.
      Auch bei b) ist es so, dass es im Jetzt genau so ist. Ich aber andere Vorstellungen von einem Geldsystem habe. z.B. sollte es kein globales Kasino geben!
      Bei c) habe ich Verständnisschwierigkeiten, da bitte ich um eine Erklärung.

      mfG

    • hallo hog

      zu den 3 Thesen ging es mir weniger um die Frage, ob man diese will (dh. das man sie bewertet), sondern eher, ob man sie so wahrnimmt.

      c) zielt darauf ab, was aus der eigenen Sicht mehr `wiegt` für die eigenen Entscheidungen: `Pflicht` oder `Gewissen`

      vg

    • An Hog1951

      "Das was ich nicht begreifen kann, ist wie eine Änderung des GeldSYSTEMS zu weniger oder sogar gar keinem Wachstum fuehren soll/kann."

      Weil durch den Zinseszins die Schulden schneller wachsen, als sie durch den Gewinn bedient werden können. Den Gewinn steigern kann man durch Wachstum. Dazu kommt, das die Bank jedes Jahr ungerührt zu Zinsen zum Schuldensaldo addiert, egal, wie die Geschäfte des Kreditnehmers laufen. Da gibt es Missernten, Absatzkrisen, Gewinnminderung durch eine neue Mode und was weis ich. Und durch den Zinseszins potenzieren sich die Probleme. Wenn man bedenkt, das die Bank das verliehene Geld fast für Lau "geschaffen" hat fällt einen Brecht wieder ein – Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?

      mfg

    • Und? Ist Marine LePen eine Linke, wenn sie eine Position vertritt, die du als links bezeichnest?

      Was Loyalität zur NATO betrifft, gilt doch folgende Regel: Je weiter entfernt eine Partei von der Machtergreifung und Bestimmung der Außenpolitik eines Staates in der NATO ist, je eher können sie es sich leisten für eine anderen Politik ohne NATO zu agitieren, weil das eben dann kaum oder keinerlei Konsequenzen hat – und umgekehrt.

      Trump hat auch von Sanders einige rhetorische Standpunkte geklaut, z.B. dass Nafta ein ganz schlechter Deal war von den Clintons oder dass die ganzen Kriege total doof wären. Und ist er nun ein linker Milliardär und Friedensaktivist seit er Präsident ist? Gibt es so etwas überhaupt? Nein. Unter Bush senior wurde Nafta ausgehandelt, von Bill Clinton gemeinsam mit den Republikanern dafür abgestimmt. Jetzt haben wir bald einen neuen Nafta-Deal. Und ist der besser? Hat Trump was verbessert? Nein, natürlich nicht. Es könnte vielleicht etwas besser werden in ein paar kleinen Punkten, weil einige Demokraten Opposition zu ihm betreiben und z.B. Generika in USA erlauben wollen, um horrende Arneikosten zu senken. Da gibt es aber die üblichen Fronten. Sanders und ein paar andere Außenseiter gegen alle anderen Corporate Democrats und Republicans. Es ist nicht so schwer zu verstehen, wenn man erkennt, dass beide ach so verfeindeten Parteien die gleichen Spender haben. Ich höre auch nichts mehr von kenfm im Bezug auf Trump. Ich sehe das als Eingeständnis, dass sie falsch lagen mit ihren Vorschusslorbeeren für Trump. Mittlerweile dürfte ihnen jedes Mal, wenn wieder gegen den Iran gezündelt wird oder Trump die Saudis oder Israelis besucht, ganz mulmig werden. I warned you!

      Was die "Angriffe auf Kenfm" betrifft, mache ich einfach nur vom meinem "Recht auf Meinungsfreiheit" Gebrauch. Ich habe in der Vergangenheit schon beobachtet, dass er auf Kritik sehr schnell reagiert, wohl weil er ein Perfektionist ist, wenn er die als berechtigt erkennt. Ich sehe es als ein falsches Signal, wenn man Vertretern von Eike eine Plattform gibt oder zu feige ist, CO2 als schädlichstes Klimagas in Deutschland zu benennen, weil dann ein großer Teil des Publikums von kenfm auf die Barrikaden geht, weil sie auch gleichzeitig viel nuoviso und andere Eike-Propaganda schauen. Diese Kritik hatte ich schon in der Vergangenheit geäußert und als Antwort kam was von wegen "Toleranz", was mich nicht überzeugt hat. Intoleranten Menschen eine Plattform zu geben, weil sie dann vielleicht toleranter werden oder um der Toleranz willen, ist für mich ein fehlerhaftes Konzept, zumal Kenfm doch eindeutige Toleranzgrenzen hat, z.B. im Bezug auf Janich, so wie jeder. Da stimmt einfach was nicht bei der Justierung aus meiner Sicht.

      Ich teile nicht die Perspektive einiger Poster. Die sind besorgt, was denn in den Pohlmann gefahren ist? Ich sehe das natürlich andersrum. Warum schafft es kenfm nicht ihre redaktionellen Standards zu erhöhen und z.B. Rupp zu sagen, dass das nicht so weitergeht?

      Oder warum schafft es kenfm bei einem Thema, wo es eben nicht um Glaube geht, ob jetzt Mohammed oder Jesus der Obermacker ist, eine klare Position zu beziehen? Warum mal dafür, mal dagegen, also praktisch im Stile von Horst Seehofer oder Donald Trump oder wie es Martin Sonneborn wunderbar persifiert?

      Dafür und dagegen, such dir aus was du willst! Jack Sparrow lässt grüßen. 😉

      "Einfach den Kanal wechseln, dann muss man sich nicht aufregen!"

      Wie bitte? Ich schreibe in einer Kolumne von Dirk Pohlmann, nicht bei Rainer Rupp wie schlimm der doch wäre. Das ist der große Unterschied. Ich stalke und mobbe niemanden, den ich nicht mag, wie das Rechte so gerne tun und gerade mit Dirk Pohlmann getan haben, wogegen er von der Redaktion von kenfm nach meinem Wissen überhaupt keine Unterstützung bekam. Ich habe doch schon geschrieben, dass ich natürlich beim Thema Globale Erwärmung von kenfm wenig erwarte und mich bei anderen Quellen informiere, die z.B. eine eindrucksvolle Karriere vorweisen und entsprechendes Wissen haben.

    • oh nee, die Antwort war an hog1951 in meinem Thread.

      https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178458

      Man kann auch bessere Software haben. Usablity hilft schon. Muss nicht so sein wie bei SPON oder anderen Medien die ihre Community seit 20 Jahren mit der gleichen verbuggten Software quälen, was natürlich auch sagt, was sie von ihren Usern halten.

      Gute Nacht und Entschuldigung für den Missklick.

    • An Götterbote

      Wenn ein Zuhälter ein komfortables Haus baut, für die Frauen, die er ausbeutet, ist er dann ein Guter? Niemand ist gefeit vor zutreffenden Argumenten. Und werden die Argumente schlechter, wenn sie von einem unsäglichen 8rschl0ch kommen? Ich denke nein.

      Ich hab "links" übrigens nicht erwähnt. Aber natürlich ist eine ausgleichende, Vernunft und Gerechtichkeit fordernde Argumentation links. Sie kann aber auch aus anderer Motivation erfolgen, Religiosität, Patriotismus, schlichte Selbsterhaltung. Solange keine widersprechenden Interessen dazukommen (und hier hätte ich bei Marine Le Pen meine Zweifel), sollten alle gemeinsam die Ziele verfolgen und sich nicht spalten lassen.

      "Warum schafft es kenfm nicht ihre redaktionellen Standards zu erhöhen und z.B. Rupp zu sagen, dass das nicht so weitergeht?"

      Das ist DEINE Meinung, nicht das Götterurteil, mein verehrter Götterbote, leichter Größenwahnsinn, was? Es wäre für mich das Ende von kenfm. Und, das wäre nicht "redaktionell", das wäre Ausgrenzung und Meinungsterror.

      mfg

    • #Götterbote (29.1. at 22.24)
      Ich hatte geschrieben:
      ” Frau Marin Le Pen gilt als Rechte. Trotzdem war sie die einzige im französischen Spektrum der Kandidaten, die einen Austritt aus der Nato forderte; für mich (und viele andere friedensliebende Menschen) eine LINKE Position.
      So muss man jede einzelne Position abfragen!“
      Es ging um eine POSITION und nicht um die Person/Partei an sich, wie man unschwer lesen kann!

    • Moin, McTheSpoon (29.1. at 21.32)!
      Mal unterstellt, die Banken würden keine Zinsen verlangen, was bliebe an Wirkmechanismen? Nun, ich denke die Unternehmen sind nach wie vor „gezwungen“ besser dazustehen als der Mitkonkurrent, weil ansonsten der Konkurrent in bessere Maschinen investiert, um mehr Marktanteile zu erreichen. Und dieses „Mehr“ erreicht er nur, wenn er seinen Gewinn vergrössert. Und da sind wir natuerlich beim Thema Umweltvermuellung/zerstörung.

      mfG

    • Moin, Hog1951

      Klar, das stimmt. Am Ende bleibt ein Moloch übrich, der alles geschluckt hat, weil er am schnellsten gewachsen ist. Ist sicher auch ein Problem der zu Spielkasinos verkommenen Börsen. Ist eine Firma nicht börsennotiert und schafft richtige Werte statt Shareholdervalue, sieht es schon anders aus, da wirds komplizierter mit dem Schlucken. Da muss man dann das korrumpierte Rechssystem, evtl. das amerikanische, das man sich mit irgendwelchen Handelsverträgen zugezogen hat, zurückgreifen.

      Hier bräuchte es wieder mehr Regeln, die die Neoliberalen ja geschliffen haben, als gäbe es kein Morgen. Und einen Europäischen Gerichtshof, der Verbrechen wieder Verbrechen nennt und den Betroffenen den Zugang zu Europa verwehrt, weil sie sonst sofort verhaftet würden.

      Ok, ich träum mal was weiter, ist so schön…

      mfg

  14. Vor einiger Zeit hab ich ja beschlossen, Beiträge von Herrn Pohlmann zur Klimadebatte nicht mehr zu lesen. Heute hab ich doch ein paar Zeilen gelesen. Ich war zu neugierig, was er zu seinem geschätzten Wikipediamitstreiter Fiedler zu sagen hätte. Hab aber dann schnell aufgehört.

    Ich frage mich: warum hat sich Herr Pohlmann nicht mit den von ihm geschätzten Kollegen Fiedler und Röper zusammengesetzt und Strittiges und Missverstandenes mal in Ruhe und Muße geklärt ? Warum setzt er sich wieder auseinander – statt sich endlich mal zusammen zu setzen ? Es käme dann sicher was Besseres dabei raus.

    • hallo josef

      dem will ich mich gerne anschließen!

      Denn bzgl. `Es käme dann sicher was Besseres dabei raus.`
      trage auch ich die Hoffnung, dieses hat auch etwas zb mit
      der Suche nach dem
      `kleinsten` GEMEINSAMEN Nenner zu tun …

      zb
      `Der Weg` zu #Klimaschutz
      führt ZWINGEND über Erhaltung der #Klimafähigkeit #onEarth
      führt ZWINGEND über #Umweltschutz
      führt ZWINGEND über #Systemfrage
      führt ZWINGEND über FOKUS auf #gesetzlich UNgeregelte VORfinanzierung `unseres` #Umverteilung`sspiels
      oder?

      (…LINK… zum Kommentar unten https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178390)

      und viele Grüße in die Runde

    • Das ist auch ein gängiges Meme:

      Der Pohlmann hat nur so eine vorübergehende pubertäre Phase. Wenn er mit den adults in the room reden würde, denn bisher war er eigentlich recht intelligent (hat gesagt, was du hören wolltest), dann würden sich die Missverständisse sicherlich klären. #irrationales_wunschdenken

      anderes gängiges Meme:

      Die Soros-Bilderberger wollen uns alle, also das deutsche Volk, spalten mit divide et impera. So wird das nie was mit der Friedensbewegung für Russland und weiteren Pipelines auf denen дру́жба steht.

      Da kann ich als böser linksgrün Versiffter nur mit dem Meme von Frank-Walter Steinmeier antworten:

      "Das ist schade. Schade auch für Deutschland."

    • Oh, Sie weiser Götterbote !
      Viel Vergnügen weiterhin mit Ihren privaten memes und um sie herum.

    • Dank dir! Du darfst mich auch *großer olympischer Gott Hermes* nennen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hermes

      Mit dem Paketservice oder den Hermesbürgschaften habe ich aber nichts zu tun. Die haben nur meinen schönen Namen geklaut!

  15. Es gibt zwei unvereinbare Lager bei der Frage um den menschengemachten Klimawandel und ob CO2 nicht nur schädlich, sondern das schädlichste Klimagas ist.

    Gruppe 1

    Das sind die bösen linksgrün Versifften, so wie ich, Dirk Pohlmann oder Volker Birk, der unten gepostet hat. Rainer Mausfeld, Matthias Bröckers Pedram Shayar oder das Team von den NDK.

    Wir machen die Umweltprobleme an dem kapitalistischen System fest, wo Profit über alles gehen und Umweltschäden externalisiert werden. Mehr Wirtschaftswachstum geht bei der derzeitigen Abhängigkeit vom Verbrennen von fossilen Rohstoffen mit mehr CO2-Ausstoß einher.

    Deshalb funktioniert ein GND für uns nur mit sozialer Umverteilung und dem Umstieg auf EE. Deshalb versucht die CDU das Thema gerade zu besetzen, so wie den Ausstieg aus der Atomkraft, damit das nicht böse Linke tun. Denn je schlimmer die Lage wird, um so mehr Gewicht wird dieses Thema einnehmen. Oder man verabschiedet sich ganz von wissenschaftlichem Denken, so wie Gruppe 2, für die Eike, die eben selbst keine Forschung betreiben, repräsentativ ist.

    Gruppe 2

    Dazu gehören Rainer Rupp, Thomas Röper, Rainer Rothfuss, Hagen Prell, Martin Sellner, Jürgen Elsässer. Viele davon waren und sind eng verbunden mit AfD, Nuoviso und Eike.

    Es sind mehr oder weniger gut verkappte Rechte, die sich vor Steuern füchten, also dass der Staat ihnen etwas wegnehmen könnten, und natürlich Ausländern (vor allem Moslems) fürchten, die ihnen auch etwas wegnehmen könnten oder eben die falsche Religion anbeten.

    Ihre Stategie ist die der Tabakindustrie. Sie wollen Zweifel sähen und linksgrün versiffte Kritiker mundtot machen. Auch wenn sie so tun als wären sie Anti-Establishment “Merkel muss weg”, sind sie das nicht wirklich.

    https://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker

    Das ist von 2012, aber im Jahre 2020 wissen Kenfm, Fiedler, Röper oder Rupp von nichts. Und Nuoviso sowieso nicht. Die haben nichts zu tun mit Eike.

    Dirk Pohlmann hat schon vor Wochen versucht hinter Rainer Rupp aufzuputzen, damals wegen dem Prozess von Michael Mann. Susan Bonath wurde genauso übel beschimpft wie andere böse linksgrün Versiffte – und passiert ist nichts. Ken Jebsen gibt sich immer schön neutral und träumt auch weiterhin davon, dass er irgendwas vermitteln könnte. Das ist das best case Szenario. Die Konsequenz ist natürlich klar. Die Beschimpften schauen sich nach Alternativen um die nicht AfD heißen.

    Pedram Shayar hat einen tollen Kanal mittlerweile mit Markus Staiger, genannt “kommon”, wo er z.B. von “Ende Gelände” berichtete. Oder Wolfgang M. Schmitt hat seit einiger Zeit den Kanal “Wohlstand für alle”, wo er linke Politik und Standpunkte erklärt. Gefällt mir auch gut, obwohl ich noch nicht so genau weiß, was ich von ihm halten soll. Weiterer guter Kanal ist “Mr. Marxismo”. Es gibt also auch Alternativen zu den Alternativen und wird in Zukunft weitere Alternativen zu diesen Alternativen geben. So gibt es eben für Jeden und Jede ein Plätzchen.

    Mir ist eine amüsante Gemeinsamkeit zwischen kenfm und dem Axel Springer Verlag aufgefallen:

    Beide Gruppen produzieren vom Design und Auftreten Tagesschau-Klone, so wie sie die Tagesschau gerne hätten.

    https://www.youtube.com/user/N24de

    und viele Sendungen von kenfm haben alle so ein schönes blaues Design wie die Tagesschau und viele andere Gemeinsamkeiten.

    Dem oberflächlichen Nachrichtenkonsumenten wird kaum auffallen bei welcher Tagesschau sie gerade sind. Springer hat sich dafür, vermute ich mal, bei Google eingekauft, damit sie immer schön Traffic von deren Algo kriegen. wie auch die Tagesschau. Damit steht eigentlich schon der Sieger oder die Sieger in diesem Rennen um die true-ste Tagesschau fest. Es sind wie immer die Neoliberalen.

    noch ein Wort zum Begriff “Klimawandel”

    Der Begriff “Klimawandel” wurde von Frank Luntz geprägt. Das wissen natürlich Dirk Pohlmann und Andere. Wir wissen auch, warum das so ist. Im nächsten Schritt kommen sie immer und immer wieder mit ihrem Talking Point “Klimawandel gab es schon immer”. Es gibt im Netz schon genug FAQs, worin die gängisten Talking Points der Leugner der menschengemachten, globalen Erwärmung widersprochen wird. Es hilft aber nichts, denn es geht um Missionierung und PR.

    Frank Luntz:

    https://www.youtube.com/watch?v=-b1GCZWQF-M

    Aus dem Schimpfwörterbuch der neuen Rechten:

    https://www.youtube.com/watch?v=UEe97ASU8FM

    • Keiner Anhang, weil ich damit auch ein paar Minuten verbracht habe, um es aufzuschreiben und passende Links auszusuchen:

      keine Abhandlung zum altbekannten Motto: "Früher (in der DDR) war alles besser."

      https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178421

    • So, so, da hat der Götterbote herausgefunden, dass es 2 unversöhnliche Lager im Klimastreit gibt.
      Na, das ist ja mal wirklich was Neues!
      Neu ist für mich eher die Denkweise, dass die 2. Kategorie zwar „linksgrün versiffte Kritiker mundtot machen“ soll, aber sie tun ja nur auf Anti-Establishment.
      Eine Susan Bonath wurde erst dann beschimpft, als Sie R. Rupp ein „menschl. A…loch“ nannte. Sie hat sich selbst diskreditiert.
      Was dann im Folgenden die ganzen Zersetzungsbemuehungen gegen KenFM sollen erschließt sich mir nur, wenn der Götterbote dieses Portal für nicht erhaltenswert erachtet. Dazu passt auch der Vergleich den der Götterbote zieht:
      „Mir ist eine amüsante Gemeinsamkeit zwischen kenfm und dem Axel Springer Verlag aufgefallen“
      Also, was soll das? Raus mit der Sprache, was ist das Ziel des Götterboten?

    • @ Hog1951

      Bei der Frage, wer denn nun den schlimmen Streit angefangen hat zwischen Susan Bonath und Rainer Rupp habe ich mich natürlich – im Gegensatz zu dir – auf das allgemeine Verhalten von Rainer Rupp bezogen. Selbst wenn Bonath den Streit mit Rupp angefangen hätte, wäre das keine Rechtfertigung für das allgemeine Verhalten von Rupp. Es gäbe natürlich andere Erklärungen für das Verhalten von Rainer Rupp, z.B. dass er einer alten Passion von ihm nachgeht, so wie in den guten, alten Zeiten auch oder er könnte auch einfach etwas komisch geworden sein. Zum Glück muss ich das nicht so genau wissen.

      Dieser junge Mann aus dem schönen Österreich erklärt: DIE LINKEN und DIE RECHTEN – Und die EXTREMISTISCHE MITTE des NEOLIBERALISMUS

      https://www.youtube.com/watch?v=96q5FvIPjN4

      kenfm will auch unbedingt in die Mitte, also neue Zuschauerschichten ansprechen, und endlich massentauglich werden. Dafür haben sie all die Jahre hart gearbeitet und dann leider vergessen das Ein oder Andere klarzustellen. Oder sie werfen anderen Gruppen vor, dass diese ungenau arbeiten würden, aber sie selbst sind vielleicht auch nicht so genau. Manchmal kann man durchaus vermuten, dass es Absicht ist, womit man auch wieder im Bereich einer Metadiskussion über mögliche verdeckte Motive wäre, auch VT genannt.

      Ken Jebsen hat z.B. die These von Erwin Thoma, dass das US-Militär der größte Klimasünder des Planeten wäre, sofort übernommen, denn das klang einfach zu gut und zu passend für sein Weltbild. Ich finde die Serie Tree TV an sich sehr gut. Aber bei dieser Information hätte Ken, wie allgemein bei jedem Superlativ, mal nachfragen oder nachforschen können, ob das auch wirklich so stimmt? Wenn es nicht stimmt, dann könnte man es auch weinger dramatisch formulieren und weniger Angriffsfläche bieten: "Ist einer der größten Umweltsünder, verursachen mörderische Kriege und gigantische Resourcenverschwendung." Das ist eigentlich auch schon sehr dramatisch, denn dass das US Militär ein gigantischer Umweltzerstörer ist, ist unbestritten. Genauso wie der fragwürdige Nutzen jeder Armee (möglichst effektiv Menschen zu töten) und deren Potenzial als Umweltzerstörer eigentlich klar ist.

      https://www.welt.de/vermischtes/article203777252/Nato-Bundeswehr-Sprengung-toetete-18-Wale-Nabu-ist-empoert.html

      Die Bundeswehr ist eine der hochgerüstetsten Armeen der Welt. Das wollen viele hier nicht wahrhaben, aber es ist so. Das passt natürlich gar nicht zu dem Narrativ, dass da alles kaputt wäre und wir jetzt ganz viel Geld für neues Kriegsgerät ausgeben müssten.

      Wer einen (absoluten) Superlativ verwendet, nimmt für sich in Anspruch, dass er es ganz genau weiß oder – so wie es oft ist – tut nur so, und nützt diesen als Verkaufsargument.

      Ich habe schon wieder vergessen, was ich damals recherchiert hatte, aber Daniele Ganser bezog sich wohl auf u.a. Noam Chomsky mit der Aussage, dass die US Army mehr Erdöl verbraucht als ganz Schweden und der wiederum auf eine entsprechende Studie oder Schätzungen. Man müsste nochmal die Stelle aus diesem Interview raussuchen.

      Ähnlich ist es auch bei Kritik an Kreuzfahrtschiffen oder globalem Handel und deren Emission von Treibhausgasen. Entweder wird das Thema mit PR, also verkürzten Narrativen behandelt, oder doch mit genaueren wissenschaftlichen Aussagen und Einordnungen in einen Gesamtkontext. Kenfm müsste viele gemeinnützige Umweltorganisationen zitieren oder Wissenschaftler, die an den Themen forschen, aber das passiert herzlich wenig. Denn viele davon sind bei kenfm verpönt als grünes (olivgrün) Establishment oder werden pauschal als PR-Organisationen abgetan. Die Gewichtung ist doch deutlich anders, nämlich sehr unklar, mal contra und mal pro-Erdölindustrie. Was russische Politik betrifft ist kenfm immer pro-Erdölindustrie. Da gibt es natürlich einen Interessenkonflikt zwischen dem, was Daniele Ganser eigentlich fordert, nämlich EE und russophilen Lobbyisten, da der russische Staat doch sehr stark von Exportenn fossiler und anderer Rohstoffen abhängt.

      Ich darf hier auch mal noch erinnern, dass der feine Herr Oliver Janich, ein sehr meinungsstarker Experte in Sachen Klimalüge, sowohl Ken Jebsen als auch Dirk Pohlmann zu einem Rededuell herausgefordert hat und vielfach von seinen Discord-Anhängern herausfordern lies. Das wurde ihm verweigert, weil er sich daneben benommen hat. Ich fand diese Entscheidung gut. Leider ist kenfm bei dem Thema sonst nicht so konsequent.

      Kollegen wie Oliver Janich, Martin Sellner oder Hagen Prell werden von einigen anderen Youtubebewohnern despektierlich als "Internetbettler" bezeichnet. Viele dieser Kritiker sind noch weiter Rechts als Hagen.

      https://www.youtube.com/watch?v=0_gsJNVe9M8&list=PLPtIrRP55rKdSlgpZh7njOFcF0pfbsK33

      Es sind wunderbar unterhaltsame Videos, gerade über Hagen Prell und seine Plattform frei³, die von den weltbesten ungarischen Programmierern erschaffen wurde, um die in Deutschland extrem bedrohte Meinungsfreiheit zu retten, also auch gegen die furchtbare Klimahysterie wettert. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil wir hier einen Streit beobachten können, der sich vornehmlich unter Rechten abspielt, also das gängige Klischee widerlegt, dass nur linksgrün Versiffte die bösartigen Wehrkraftzersetzer wären.

    • Also Götterbote, der Thread ist leider nicht mehr nachzuvollziehen (es ging um Migration), weil viele der Posts gelöscht wurden. Nur was mich wundert ist der Hinweis auf Rupps Verhalten. Ich wüsste nicht wie er sich „allgemein verhalten hätte“?
      Zu dem jungen Mann aus Österreich ist von meiner Seite aus nur zu sagen, dass er nicht inhaltlich argumentiert. In der heutigen Situation ist so viel durcheinander, dass man nicht einteilen kann in links und rechts, ohne die inhaltlichen Standpunkte zu untersuchen.
      Beispiel:
      Frau Marin Le Pen gilt als Rechte. Trotzdem war sie die einzige im französischen Spektrum der Kandidaten, die einen Austritt aus der Nato forderte; für mich (und viele andere friedensliebende Menschen) eine LINKE Position.
      So muss man jede einzelne Position abfragen!
      Was die Angriffe gegen KenFM sollen kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Einfach den Kanal wechseln, dann muss man sich nicht aufregen!

    • @Götterbote …
      ich sehe das leider leider auch so … ich verstehe, dass wir alle im Boot sind und alle miteinander sprechen müssen. Was sollen wir sonst mit Menschen machen, die sich vorsätzlich Menschen-Tier- und Umweltfeindlich verhalten? Wir können sie nicht einfach aus dem Boot schmeißen. Aber diese "rechten" Gesinnungen auszuhalten ist mehr als anstregend, so dass ich nicht mehr gerne mitlese, mitkommentiere und viele Beiträge auch einfach nicht mehr anschaue. Vielleicht wäre die Lösung, mehr Diskussionen mit den Kontrahenten im Positionen-Format zu führen und um einen Konsens zu ringen, der Rassismus in keinster Form toleriert und das Ziel beansprucht, so wenig Leid wie möglich für alle Erdbewohner (damit sind dann auch Pflanzen gemeint) zu verursachen. Für mich nehme ich gern noch in Anspruch, dass Speziesismus nicht toleriert wird 🙂

  16. Divide et impera!

    Lieber Dirk Pohlmann, ausgerechnet Sie lassen sich, von wem oder wovon auch immer, instrumentalisieren?
    Wäre es der (Um-)Welt nicht wesentlich dienlicher, diese absolut vergiftete Debatte hintan zu stellen und sich gemeinsam um unstrittige Probleme zu kümmern? Wem ist geholfen wenn diejenigen die etwas bewegen und Menschen mobilisieren können, sich aneinander abarbeiten?
    Das ist so traurig!

    • Du triffst mit diesem kurzen und knackigen Beitrag absolut ins Schwarze:

      1. Dirk Pohlmann ist ganz klar von bösen Geistern besessen und finsteren Mächten gesteuert.

      2. Weil Pohlmann von diesen Dämonen besessen ist, greift er ständig Rainer Rupp und jetzt sogar seinen Freund Markus Fiedler an, obwohl die überhaupt nichts gemacht haben, außer ihre freie Meinung zu äußern.

      Wir brauchen also einen fähigen Exorzisten. Vielleicht könnte die katholische Kirche helfen?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Exorzismus

  17. Die Wissenschaft hat festgestellt … Niemand kann innerhalb einer Denkweise die Folgen dieser Denkweise mit eben dieser Denkweise umkehren oder beseitigen. Eine andere Welt ist keine Sache von Plänen, Entwürfen, Alternativen oder Reparaturen. Wir müssen nicht andere Energiequellen oder neue Sparsamkeiten überlegen, denn auch so bleibt es bei bloßer Kritik, die immer ihrem Gegenstand verhaftet bleibt ohne ihn überwinden zu können – das Narrenschiff fährt weiter auf den Abgrund zu.
    Eine Welt, die menschlich sein soll, in welcher Menschen also in Frieden angenehm leben können, muss eine sein, wo wir unsere einzige Kompetenz ins Treffen führen, nämlich soziale Wesen zu sein, ohne uns dabei auf außermenschliche Autoritäten zu berufen wie Geister, Götter oder die Naturgesetze und so Verantwortung ablehnen. Denn sowohl Geister als auch Götter als eben auch die angeblich ausschließlich durch Menschen beobachtbare und erkennbare Vernunft der waltenden Naturgesetze sind menschliche Hervorbringungen, die ihnen im Moment der Erschaffung aber sofort als Herrschaftsverhältnis über die Menschen, also sie selbst, entgegentreten. Nach dem katastophischen Zusammenbruch der religiösen Formation an ihren eigenen inneren Widersprüchen – in Europa die Schreckenszeit der Renaissance – hat die Moderne, namentlich die blutige Vernunft der Aufklärung, die Fähigkeit der Leute, ihre sozialen Beziehungen zu gestalten und festzulegen, denunziert (Stichworte: deus absconditus, Gott ist tot etc.) und ungesellschaftliche Vergesellschaftung bloß noch ex negativo als mit einander konkurrierende Egoisten zugelassen. Die sozialen Kompetenzen der Menschen, die sich noch lange gegen die neue Denkweise wehrten, wurde auf perfide Weise und gewaltsam pervertiert. Erst wenn wir unsere menschliche Kompetenz soziale Wesen zu sein, die ihr Zusammenleben unter einander in weiten Teilen selbst betimmen und gestalten können und diese besondere Fähigkeit nicht wieder als außermenschliche "Autorität" installieren, wird diese Welt plötzlich menschlich in einem Ausmaß, das wir uns heute nicht vorstellen können.

  18. Widersprüche erfordern grundlegendes Umdenken

    Innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise sind allerdings so grundlegende Widersprüche, wie Arbeitsplätze und Ausbeutung einerseits, Umweltkrise andererseits, nicht lösbar. Wer den Planeten nicht so weit zerstören will, dass er für das Gros der Menschen unbewohnbar sein wird, muss radikal umdenken. Es ist also notwendig, über das gegenwärtige System hinaus zu denken.

    Grundsätzlich geht es dabei um die Eigentums- und damit verbundenen Machtverhältnisse. Solange die Wirtschaft wenigen Profiteuren gehört und die große Masse lohnabhängig ist und für deren Profite strampeln muss, wird es nicht gelingen, die Produktion von profitgetrieben auf bedarfsorientiert und ökologisch nachhaltig umzustellen.

    Denn selbst wenn der Kohleausstieg im Kapitalismus innerhalb der nächsten Jahrzehnte gelingen sollte, dann nicht nur auf Kosten der "kleinen Leute". Auch das Prinzip der Profitmaximierung und der damit verbundene quantitative Wachstumszwang würden weiter bestehen – abgesehen von den vom Staat bedienten Einzelinteressen an größtmöglichen Renditen.

    Daraus folgt ein Schluss: Ziele, die im Interesse aller Menschen liegen, sind nur gegen die Interessen der Besitzenden und Machtausübenden umzusetzen. Wattebäusche dürften da genauso wenig weiterhelfen wie Drohungen und Hasstiraden gegen Umweltaktivisten und Wissenschaftler oder das Wählen autoritärer Regierungen. Die Zeit samt Umweltzerstörung lässt sich nicht zurückdrehen.

    Aus:
    Kohleausstieg: Bundesregierung plant Milliardengeschenke für die Kohleindustrie
    27.01.2020 • 19:01 Uhr
    Der Entwurf des Kabinetts zum Kohleausstiegsgesetz steht: Kohlekonzerne bekommen demnach Milliarden an Subventionen sowie ein neues Kraftwerk, private Haushalte sollen blechen. Das dürfte die Gesellschaft weiter spalten.
    von Susan Bonath
    (RT)

  19. Sicher tragen die Aktivitaeten – in welcher nachweisbaren Form auch immer – zur Klimaerwaermung bei.

    Könnte man sich nicht mehr darauf kaprizieren, WELCHE menschlichen Aktivitåten in welcher Grössenordnung die Erde erwärmen? Denn dort müsste man ja ansetzen.

    Ehe wir jede menschliche Aktivität mit Umweltsteuern belegen.

    • Dieser Versuch von der Rolle des CO2 als dem schädlichsten Klimagas abzulenken, hilft nur der Industrie und den Machteliten, die vom Verbrennen von fossilen Rohstoffen abhängen und profitieren. Natürlich profitieren hier auch viele Konsumenten.

      Es hilft nichts zu sagen, das könnten wir doch auch ausklammern, weil sich die immer gleichen Personen auf keinen Konsenz einigen wollen. Das Problem bleibt trotzdem gigantisch, denn jedes Jahr werden weitere Miliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre eingebracht und die Lage noch schlimmer.

      Diese Strategie versucht auch kenfm. Sie ist von vornerein zum Scheitern verurteilt, denn sie bringt keinerlei Lösung des Problems, sondern es wir einfach nur totgeschwiegen bis es dann irgendwann einfach so schlimm wird, dass das Problem eben nicht mehr ignorierbar ist.

      Leider reagiert das Klima sehr träge. Selbst wenn wir dann umsteuern wollten, viele Tiere und Pflanzen wäre dann schon ausgerottet und hunderte Millionen Menschen von den Folgen schwer betroffen. Schon heute werden Millionen Menschen jedes Jahr von Extremwetterereignissen, die Folgen der globalen Erwärmung sind, getroffen. Die wollen wir aber nicht wahrnehmen, weil das unsere Bequemlichkeit stört und wir uns dann ja fragen müssten, ob wir uns nicht ändern müssten.

  20. Heute früh meldet Radio RSG, dass der CO2 Ausstoß in den letzten Jahren zurückgegangen
    ist. Ich kann CO2 nicht riechen, wohl aber Abgase. Und dieser Geruch ist merklich
    zurückgegangen.

    Vor ca. einem Jahr war ich bei einem Vortrag bei Dr.Blex (von der nationalzionistischen AFD)
    zum Thema Klima. War ein sehr guter Vortrag. Der sagte, dass der CO2-Anteil in der Luft
    am unteren Limit für das Pflanzenwachstum liegt.

    In der letzten Zeit wurden bei uns so viele kranke Stadtbäume gefällt wie nie zuvor.
    Zusammenhang?

    Macht der CO2-Wahn unsere Natur kaputt?

    • Vielleicht ist der CO2-Betrug doch Teil einer Entvölkerungsagenda.
      Zusammen mit der Bill Gates Stiftung und "seinem" Monstervirus samt dazu schon entwickelter "Impfung" für oder gegen was auch immer! Die klopfen uns weich und ringen uns nicht die Forderung nach einer neuen Steuer ab, sondern wir werden auch bald ein saturday for seeding bekommen. Impfen für die Weltrettung!
      Der Rubel und die Köpfe wollen.

      So sähe dann der moralisch überlegene Völkermord auch noch schick aus!

      Und Pohlmanns Lieblingsdiktatur mittendrin. Durchregieren, durchüberwachen, durchretten, durchimpfen!
      Durchkillen?
      Vorwärts immer und weiterglauben.

      Aber nicht, dass Herr P. noch irgendwann bitterlich wach wird und ganz schnell rückwärts zur Hintertür rausrudern muss…

    • "CO2-Anteil in der Luft am unteren Limit für das Pflanzenwachstum liegt": Das ist herrlich, damit hat der tolle AFD-Experte ja das Gegenteil dessen behauptet, was im eigenen Parteiprogramm steht – Wo gar von "erhöhtem Pflanzenwachstum durch erhöhten CO2-Anteil" die Rede ist. Wegen der gefällten Stadtbäume: Fragen Sie doch einfach mal beim Grünflächenamt Ihrer Stadtverwaltung nach oder irgendeinen beliebigen Förster in Deutschland

    • Ach Gottelachen, eine Partei, in der es Menschen gibt, die nicht das Manifest herunterbeten.

      Wahrlich, das ist so undeutsch, man wundert sich.

      Das waren noch Zeiten, als die Einheit im Denken braun oder rot war. Und Abweichler bald ausgerottet.

      Ja, früher war es wohl besser.

    • "CO2-Anteil in der Luft am unteren Limit für das Pflanzenwachstum liegt": Das ist herrlich, damit hat der tolle AFD-Experte ja das Gegenteil dessen behauptet, was im eigenen Parteiprogramm steht – Wo gar von "erhöhtem Pflanzenwachstum durch erhöhten CO2-Anteil" die Rede ist.
      Nö. Unteres Limit für Wachstum bedeutet mehr CO2 ist besser. Und das bestätigt Dir jeder Gärtner.

  21. Das hab ich mich so nach den Beiträgen von Röper und Fiedler auch gefragt. Insofern erscheint mir das ergänzend und folgerichtig.
    Bis auf, dass die grundsätzliche, von Medien und Industrieinteressen vorgegebenen Paradigmen zur Betrachtung globaler Konditionen, in sich schon kontrovers und paradox angelegt sind.
    Eine Diskussion unter solchen Voraussetzungen führt also so oder so zu keiner konkreten Veränderung, sonder verliert sich in Widersprüchen.
    Der Elefant tobt derweilen lustig weiter im Porzellan, und man spekuliert, wann sich wohl die letze Tasse im Schrank nach welcher ´Theologerie´ zum Scherbenhaufen gesellt.
    Doch damit nicht genug, Dieser ´Show-Down´muss unbedingt auch noch dringend vermarktet werden.
    Artenvielfalt, Gesundheit, Vernunft, und was auch immer den Vandalismus offenbaren könnte, werden samt Gretas Future für ein paar lumpige Dollars unter gekauften Jubel hinterrücks meistbietend versteigert.

  22. Ich habe den Artikel noch einmal gelesen … und finde folgenden Absatz:
    „Es sind ja nicht nur die Wissenschaftler, die von der Klimaerwärmung überzeugt sind. Auch ihr Terrassenthermometer, ihr Oberförster und ihre Gartenwasserrechnung, falls vorhanden, also die Messwerte, nicht nur die Theorie dazu, sind eindeutig der Ansicht, dass etwas nicht stimmt mit dem Klima. 2019 war das wärmste Jahr in Europa. Seit Aufzeichung der Temperaturen. Nach zwei Trockensommern in Deutschland nacheinander, was es noch nie gegeben hat, wird ein dritter für flachwurzelnde Bäume zur tödlichen Gefahr werden. Sie werden es beobachten können. Dieser Winter hat bisher bei weitem nicht genug Regen gebracht. Es sieht nicht gut aus für den Wald.“
    Herr Pohlmann, wir reden über Klimaerwärmung/Wandel nicht über Wetterkapriolen! Wenn Sie diese Aufzählungen anführen, dann sollten sie zumindest auch erwähnen, dass es in Gegenden, die eigentlich keinen Schnee kennen kürzlich geschneit hat. Aber auch das wird nur subsumiert unter Wetter!

    mfG

    • Pohlmanns hinweis ist durchaus wissenschaftlich und hat nichts mit Wetterkapriolen zu tun, die Zeitreihenbetrachtung einer Größe wie "ganz Deutschland" oder "Europa" hat nichts mehr mit Wetter zu tun sondern ist schon Klima. Für die "ganze Welt" lässt sich übrigens die gleiche Entwicklung beobachten…

    • Also, ButcherBoy, in der ganzen Geschichte geht es um das globale Klima! Nicht um die Erwärmung von einzelnen Ländern oder Kontinenten. Das zum Einen, zum anderen ist das "wärmste Jahr in Europa" noch lange kein Indiz fuer einen KLIMAwandel!

    • Ein Indiz auf jeden Fall, alleine aber noch kein Beweis das stimmt.

      Wenn aber 2016 und 2019 die WELTWEIT heißesten Jahre überhaupt sind… ist das mindestens ein starkes Indiz, finden Sie nicht?

    • ich weiß wirklich nicht , wo in deutschland der herr pohlmann wohnt.aber seit letztem herbst hat hier – thüringer wald – der niederschlag sein defizit aus dem sommer längst aufgeholt . und trotz – angeblichem – heißestem sommer aller zeiten, war mein gartenfass niemals leer… dies sind z.b. meine feststellungen ! dazu nochmal eines, das kann jeder , jeden tag wieder beobachten, es gelingt ja kaum das wetter für 1-2 tage zuverlässig vorauszusagen, niederschlagsmengen o.ä. lasse ich da ganz weg , wieso soll denn ' das klima' machen, was diese experten jeden tag schreiben . bis knapp an die 2000- er jahre gab es noch warnungen für kommenden eiszeiten usw. , von nasa und und und. die gleichewn , die heute die co2- keule schwingen und meinen wir würden morgen verbrennen !
      aber da statt den UMWELTSCHUTZ , das kapital und die wirtschaft den KLIMASCHUTZ als neue melkkuh , neue Profitquelle entdeckt haben, hat auf jeden fall r.rupp recht !

  23. Wenn man bedenkt, welch hochkomplexer mathematischer Apparat einer gewöhnlichen Wettervorhersage zugrunde liegt, um den zu bewältigen, man inzwischen modernste Großrechnern mit Unmengen von Daten füttert, damit am Ende etwas Brauchbares herauskommt, gibt es bei Thema "Klima" doch erstaunlich viele Experten.

    • Und wettertechnisch wirklich brauchbar ist ja nur die Erzählung wie das Wetter gestern war. Und selbst da finden sich noch widersprüchliche Schilderungen.

      Wer regelmäig draußen zu tun hat und auf eine Prognose angewiesen ist, der verlässt sich als letztes auf die Wettervorhersage.

      Wettervorhersage, na ja, wer dran glaubt.

      Kommt das Wetter nicht immer gleich nach den Lottozahlen?

  24. Hallo Herr Pohlmann,
    auch ich schätze Ihre Beiträge. Aber in diesem Fall sind Sie, nach meiner Ansicht, auf dem falschen Weg. Vielleicht hat es ja auch etwas mit der von Ihnen erwähnten Anschaffung eines wasserstoffbetriebenen Fahrzeuges zu tun.
    Die wissenschaftlichen Grundlagen, gerade was die Wirkung und den Anteil von CO2 in unserer Atmosphäre, insbesondere auch über Gründung und Zusammensetzung des IPCC, sowie den Konsens der Wissenschaftler, die den anthropogenen Klimawandel befürworten, betrifft, und andere Fakten zu diesem Thema, sind sehr gut in folgendem Buch dargestellt, dass ich jedem, der sich mit diesem Thema beschäftigt, empfehle:

    "CO2: Fakten-Check zum Klimawandel" – von Hans-Jörg Schmidt

  25. Wenn Religion wichtiger wird als Wissen. Mit ist egal wie viele Wissenschaftler irgend etwas behaupten. Wenn es meinem Wisse, das ich auch in Prüfungen beweisen musste, widerspricht und die Wissenschaftler keine schlüssigen Beweise dafür vorlegen können, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Wissenschaftler irren sich oder sie lügen absichtlich. Die Aktzeptanz des letzten Punktes bedeutet für viele, dass ihr komplettes Weltbild zerbricht, was unangenehme intellektuelle Konsequenzen hat. Es ist eben keine heile Welt in der wir leben, sondern sie ist zu 100% kapitalistisch kontaminiert. Es gibt keinen Bereich mehr, in dem das Kapital nicht dafür sorgt, dass seine Existenzbedingungen erhalten werden.

  26. Natürlich gibt es einen Konsens unter den Wissenschaftlern, dass der Mensch einen Anteil an der Klimaerwärmung hat. Nur, wie hoch ist dieser Anteil? Und da gehen die Meinungen weit auseinander. Und da sind wir wieder in der Realität angelangt. Alles Andere wäre irritierend. Denn es gibt keine Beweise, weder für das Eine noch für das Andere. Wer sollte also behaupten, dass der Mensch gar keinen Anteil an der zweifellos vorhandenen Klimaerwärmung hat? 2 Faktoren bestimmen den Anteil: Die Löslichkeit von CO2 in den Meeren und die Klimasensitivität von CO2.

    Die Temperatur der Meere hat sich nur minimal erhöht. Die Ausgasung dürfte sich deshalb in Grenzen halten. Ich schätze den Anteil des Menschen an der CO2-Erhöhung auf 80%.

    Wieviel Wärme kann CO2 überhaupt speichern? Denn das wäre für den Treibhauseffekt erforderlich. Es gibt dazu Versuche auf Schulebene: http://www.schulbiologiezentrum.info/AH%2019.43%20Experimente%20zum%20Treibhauseffekt%2001.07.07.pdf?fbclid=IwAR0oAE7b2vkLaiA4TtNSgLs23_Wg76IQpcnFEkkhEH24TPalqol_t0muj9A Diese Versuche liefern widersprüchliche Ergebnisse, unter anderem auch, dass CO2 seine Wärme wieder voll abgibt.

    Also, es bleibt spannend und wir sollten uns nicht zerfleischen. Hier habe ich mal meine Gedanken zusammen geschrieben: http://russlandfreund.de/index.php/klima/65-die-kalte-sonne

    • Zunächst einmal schön, dass Sie einen der wenigen in diesem Meinungsdisput sind, die überhaupt an einem Meinungsaustausch interessiert zu sein scheinen 🙂 Zu ihrem Argument "Wieviel Wärme kann CO2 überhaupt speichern": Ist das überhaupt relevant, der "Treibhauseffekt" bezieht sich doch auf die Fähigkeit des CO2, Wärmestrahlung zu reflektieren, also quasi auf das Gegenteil von Absorption ?

    • Hallo Butcherboy,
      Ihre Aussagen habe ich gerade nochmal geprüft. Der Treibhauseffekt besteht darin, dass langwellige Strahlung nicht so schnell an den Weltraum abgegeben wird, indem diese Strahlung absorbiert, das heisst, zwischengespeichert wird. Jetzt ist es aber so, dass CO2 weniger Wärme speichern kann als Luft. Eine Erhöhung des CO2-Anteils an der Luft würde also zu einer Abkühlung führen. http://www.gerd-pfeffer.de/atm_strahlg.html

  27. Lieber Dirk Pohlmann,

    selten fand ich einen so spontan gefühlvollen interessanten Artikel, wie den Ihren, Respekt. Sie haben sich zum beobachtbaren Fakt Erderwärmung außer gefühlter Wissensaneignung eine Meinung gebildet, die zu Haltung geworden scheint. Vor allem die vertreten Sie sowohl in Ihrem RUBIKON-Buch und in diesem hier als "Tagesdosis" vorliegenden Gefühlsschwall sehr konsequent. Nun eröffnet mir ihre vorliegende Meinung mehr über Sie selbst, über den Grad Ihrer Erkenntnisfähigkeit, den Grad Ihrer Urteilsfähigkeit, den Grad Ihrer Logik-Fähigkeiten, als widerstreitende Argumente und Fakten über das strittige Thema "Erderwärmung, wer ist Verursacher?" an sich, das heißt, ich vermisse mehr Information.

    Konsens und Wissenschaft sind unvereinbar deswegen, weil Konsens ja "demokratische Mehrheit" bedeutet. Eine Mehrheit, von der Albert Einstein recht wenig hielt:

    "Hunderte widerlegten mich angeblich? Mir reichte ein einziger Beweis."

    Und :

    "Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind und ihre Stimmen genauso zählen wie unsere"

    Aber noch weitaus mehr vermisse ich in Ihren Ausführungen Scharfsinn und exaktes Bestimmen bezüglich KONSENS. Denn Konsens trägt exakt NULL zur Wahrheitsfindung bei, der Stand der Wissenschaft ist gerade wegen des Konsens immer nur der gegenwärtige Stand des Irrtums, nicht zwingend Wahrheit.

    Konsens und Wissenschaft gehören nicht zwingend, sondern lediglich lässlich zusammen, historische Beispiele angefangen bei Hexenverbrennungen, über das Eliminieren eines Giordano Bruno bis hin zum Abschlachten eines Muammar Ghaddafi durch Konsens-Mitglieder hätten zumindest mich an Einsteins Warnungen erinnert, in welche grenzwertigen Bereiche KONSENS hinführen kann.

    Das heißt, Sie haben in Ihrem deswegen so besonderen Artikel-Mix nicht wie die alten Engländer früher, ganz sauber zwischen Information und Meinung/Haltung getrennt. Ist ja zeitgemäß, führt aber in letzter Konsequenz zur Schaffung solcher Strafgesetz-Paragraphen wie den berüchtigten §130, führt dazu das ein Kind mit dem Makel, dass Papa AfD-Mitglied ist, nicht in eine Waldorfschule aufgenommen wird. Strengstens demokratisch abgestimmt.

    Da hat einer im vergangenen Oktober veröffentlicht:
    "Der oder dem Ersten, der mir einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt, verleihe ich einen Preis in der Höhe von 100.000 €. Dieser Beweis hat von schlüssigen und widerspruchslosen Hypothesen auszugehen, die den geforderten Zusammenhang lückenlos erklären. Sie müssen gut begründet und dürfen bis heute nicht falsifiziert worden sein. Jede einzelne dieser Hypothesen muss ebenso wie die gesamte Beweiskette durch empirisch überprüfbare und wiederholbare Experimente bewiesen sein. Einsendungen an Walter Hopferwieser, Santnergasse 61, 5020 Salzburg, Österreich."

    Mir würde zu denken geben, dass sich bis heute noch niemand das Geld abgeholt hat.

    Und ich setze jetzt noch einen drauf:

    Die Physik geht derzeit davon aus, dass lediglich Tragflügelprofile und runde Rotoren DYNAMISCHEN AUFTRIEB (DA) generieren können. Das findet sich im Lexikon der Physik, Spektrum-Verlag 1999 und heute bei WIKIPEDIA.

    Wer mir beweisen kann, dass das wirklich, wahr und wahrhaftig so stimmt, dem zahle ich Tausend €uro und übertrage ihm ein Stück von ca. 2.000 Quadratmeter Bauland im Berliner Speckgürtel.

    Denn ich konnte erkennen, ALLES kann DA generieren. Konsequenz:

    1. Alle bereits existierenden und künftigen Wasserfahrzeuge (Schiffe, Boote, Sportboote etc.) können ab jetzt auch ohne Montage von Segeln, Tragflächen, Rotoren oder Skite-Drachen per Meereswind angetrieben s e g e l n . Der Rumpf über Wasser ist das Segel. Eine unvermeidliche Renaissance der Windkraft, bei der der Überwasser-Schiffsrumpf Querkraftumwandler ist, wird folgen: Weil Geld sparend. Weil ungiftig. Weil leiser. Weil schneller. Weil einträglicher. Weil halt cleverer.
    2. Solche windbewegten Schiffe können mittels Strömungsmaschine/Generator haufenweise elektrischen Strom erzeugen, mit dem dann Wasserstoff/Methan/Methanol/synthetischer Diesel gewonnen und anschließend gespeichert wird. Und genau an dieser Stelle sind sogar irgendwelche niedrigen Wirkungsgrade deswegen unerheblich, weil einfache Rumpfflächenvergrößerungen das auszugleichen imstande sind. „Segelenergie“ könnte die Verwindkraftung des Landes ablösen, wo nötig. (segelenergie.de) Die Repellerverspargelung der Landschaften, das ganze Tonnen schwere Insekten- und Vogelmorden hätte ein Ende. Und die unfreiwillig in Kauf genommene Temperaturerhöhung/Landschaftsaustrocknung durch Windparks. https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aae102

    3. Alle bisherig existierenden Flugzeuge der Welt mit ihren ausladenden Tragflächen könnten unverändert selbst nachträglich mit Zirkulations-Auftriebsboostern (Start- und Landestrecken zu verkürzen, Nutzlasten zu erhöhen) nachgerüstet werden, künftige Flugapparate komplett anders (völlig ohne oder mit minimierten Tragflächen) konstruiert sein. Es ließe sich in Start- und Landephasen sowohl ein Ekranoplan-Bodeneffekt, als auch zugleich eine garantierte Strömungsabriss-Verhinderung herstellen, wohl der Traum eines jeden Anfänger-Piloten und der nun endende Albtraum von BOEING. Und zusätzlich eine neue Bremslastverteilung weg vom Bugrad hin zu den Tragflächen-Räderschaften. Es ist also kein prinzipieller Verzicht/Abbau/Rückbau der klassischen Tragflächen erforderlich, modern zu bleiben! Und die einst erträumte FLYING SAUCER wird nebenbei REALITÄT !!!
    4. Alle Flugzeuge, KFZ und Schienenfahrzeuge, derzeit weltweit eine sehr, sehr reichliche Milliarde Stück, ließen sich für hohe Start-Landungs-, Rollgeschwindigkeiten mit einer lebensrettenden Bremskraftverstärkung/Kippsicherung aus- und nachrüsten. Wie ein unsichtbarer Riesendaumen sorgte ein „Emergency-Break-Booster“ durch erzwungene Zirkulation bei starkem Fahrtwind für gewünschten, „Not!“wendig verstärkten Anpressdruck (DA), selbst auf der durch Kippmoment entlasteten Achsen hinten (beim Flugzeug damit der unter den Tragflächen befindlichen, die somit dem total überlasteten BUGRAD künftig die bisherige Bremsungs-Hauptrolle abnähmen)
    5. Und, besonders vorteilhaft dabei, nichts Altem, nichts Bisherigem bliebe die Anwendung des „Neuen” verwehrt, müsste dazu gar selbst entsorgt werden. So ziemlich alles bereits Bestehende an Fahr-, Flug- und Schwimmzeugen lässt sich ziemlich preisgünstig, unaufwendig, ungefährlich und idiotensicher n a c h r ü s t e n . Beispielsweise per Pressluftkonstrukt als eine Vorrichtung von Schraubenverdichter in Verbindung mit Düsenanordnungen. Technisch geradezu beleidigend primitiv. Aber eine sehr, sehr gute, eine ausgeklügelt zweckmäßige Software brauchte es dennoch, alle möglichen Vorteile dieses “Neuen” optimal auszureizen.

    Und ich habe das gegen weltweiten Konsens erklärt https://www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/schadet-uns-kohlenstoffdioxid/. Hier fänden sich auch meine Erreichbarkeiten.

    Wie schön für mich, dass Scheiterhaufen heute wegen Kohlendioxid-Ausstoß und Feinstaub-Verbreitung so unbeliebt geworden sind.

    Zusammenfassung:
    Lieber Herr Pohlmann, Ihr Artikel stellt Fakten vor, zu denen meine Meinung von der Ihren wesentlich abweicht. Ich verachte Sie zwar deswegen, würde aber alles mir Mögliche dafür einsetzen, dass Sie weiterhin solche Schlüsse ziehen und verbreiten könnten und Ihr Kind die Waldorfschule seiner Wahl hätte.

    • EIKE und andere …

      Millionenbeträge kassiert Heartland von der global aktiven Unternehmensberatung Mercer mit Sitz in New York City. Milliardär Robert Mercer zählt zu den größten Unterstützern neoliberaler Think Tanks. Er beschäftigt 20.000 Mitarbeiter in 40 Ländern. Mercers deutscher Ableger ist die Mercer Deutschland GmbH mit Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart. Der Beratungskonzern ist eine 100prozentige Tochter der Marsh & McLennan Companies. Der New Yorker Versicherungs- und PR-Gigant mit 60.000 Beschäftigten in 130 Staaten fährt einen Jahresumsatz von rund 14 Milliarden US-Dollar ein.

      Die Fäden von Heartland reichen weit. An seinem Tropf hängt das Netzwerk International Climate Science Coalition. Dessen von der Industrie eingeworbene Spenden fließen reichlich nach Deutschland, zum Beispiel in das „Europäische Institut für Klima und Energie“, kurz EIKE. Es sitzt im thüringischen Jena und ist die Speerspitze der neoliberalen Anti-Klima- und Anti-Umwelt-Lobby in Europa. EIKE unterhält weitreichende politische Verbindungen in die AfD, die CDU und die FDP.

      So sitzt beispielsweise EIKE-Vizepräsident Michael Limburg im Fachbeirat der AfD für Energiepolitik. EIKE-Präsident Holger Thuß ist nicht nur CDU-Lokalpolitiker in Jena. Er fungiert auch als politischer Berater des Heartland Institute, ist Mitglied der Hayek-Gesellschaft mit Sitz in Berlin und Autor der rechtslibertären Zeitschrift „eigentümlich frei“. EIKE arbeitet zudem eng mit dem Liberalen Institut der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung zusammen.

      Viele Fäden laufen im marktradikalen Institut für unternehmerische Freiheit (iuf) zusammen. Mit iuf organisiert EIKE regelmäßig gemeinsame „Energiekonferenzen“. Zahlreiche iuf- und EIKE-Mitglieder gehören zugleich der Mont Pelerin Society sowie der Hayek-Gesellschaft an. Personelle Verbindungen bestehen in Dutzende Universitäten, zahlreiche Unternehmerverbände, zur Ludwig-Erhard-Stiftung, zum Deutschen Institut der Wirtschaft und zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.
      (Tagesdosis 16.3.2019 – Das Netzwerk: Wie neoliberale Think Tanks „Systemkritiker“ lenken)

    • "Ich verachte Sie zwar deswegen, würde aber alles mir Mögliche dafür einsetzen, dass Sie weiterhin solche Schlüsse ziehen und verbreiten könnten und Ihr Kind die Waldorfschule seiner Wahl hätte."

      Das ist aber wirklich nett, dass der feine Herr Kostag, zusätzlich zu den vielen Worten in seinem Text, dem Herrn Pohlmann nicht gleich offen mit Gewalt droht und ihn nur verachtet und sich sogar Sorgen um dessen Kinder und die Waldorfschule macht. Wir haben es hier also mit einem echten Gentleman und natürlich seinem hochlöblichen Ehrenwort zu tun auf das sich selbstverständlich jeder rechtschaffende, deutsche Bürger verlassen kann! Bravo!

  28. COPOKA da muss ich Dir auch Recht geben. Nur ist es doch nicht so, das Herr Pohlmann und andere ,dazu aufgerufen haben die sogenannte Elite zu stürzen ? Nun die "Elite" ist in allem finanziell Investiert. In Big Oil ebenso in Pharma , Neue Energien und sonst was, und das Global. Wir stehen ganz nah drann an einem Zusammenbruch unseres Geldsystems. Mit Öl und Kohle die weiterhin noch Jahrzehnte die zweite und dritte Welt beliefern wird , kann man bei den aktuellen Preisen keinen großen Gewinn machen. Um weiterhin die Börsen zu beliefern braucht es neue Anlagemöglichkeiten. Genau das passiert seit ein paar Jahren. Und das mit voller Politischer und Medialen Unterstützung, das das nicht Umweltfreundlich sein kann dürfte doch jedem klar sein. Umweltfrevel aller Art wird mit dem Klimawandel vertuscht, siehe Australien. Gerade der Lithium (sorry vorher Silicium geschrieben) Abbau ist extrem Wasserverschwendend. Nur mal um drüber nachzudenken und kurz gehalten meine Gedanken. Wir werden in den nächsten Jahren sehen wie ganze Industriezweige Mitteleuropa verlassen werden und in Asien und Südosteuropa angesiedelt werden mit viel niedrigeren Umweltstandarts.

  29. Liebe Diskutanten/Kommentatoren/Foristen, Herrn Pohlmann ginge es nicht darum, die leidige Diskussion "Blefusko vs. Liliputaner" aufzuwärmen, sondern alleine um die seiner Meinung nach Steile und unhaltbare These Herren Röper und Fiedler über die HERRSCHENDE MEINUNG über anthropogene Ursachen für den Klimawandel unter Wissenschaftlern. Auch wenn er sich dabei mit seiner MEINUNG nicht hinter dem Berg hält, weil ihm seine eigene wissenschaftliche Expertise fehlt – er ist ja kein Wissenschaftler, tut es nicht das Geringste zu der Sache. Daher ist es vollkommen ok, dass er sich in dieser Frage auf herrschende "wissenschaftliche" MEINUNG verlässt.

    Nur an der Stelle wird von beiden Parteien stillschweigend angenommen, das jeder Wissenschaftler, dessen wissenschaftliche Arbeit etwas mit Klima oder Klimawandel zu tun haben soll, auch die Expertise mitbringt, die wissenschaftlichen Untersuchungen und Publikationen zu den Ursachen u/o Verursacher des Klimawandels zu verifizieren. Es gibt nur wenige Arbeiten, die das Thema wissenschaftlich ausarbeiten, die auch in renommierten Journalen publiziert wurden. Und es gibt nur wenige Wissenschaftler, die ebendiese Veröffentlichungen und daraus resultierende Meinung wirklich fachgerecht falsifizieren können und diese Mühe auch auf sich nehmen. Allen anderen Wissenschaftlern, genau wie Herrn Pohlmann, bleibt ja nichts übrig als sich auf die publizierten Ergebnisse zu verlassen um ihre MEINUNG zu bilden, weil dieses Thema gar nicht ihr wissenschaftliches Metier ist. Jeder, der zumindest paar Jahre lang im wissenschaftlichen Betrieb tätig war, weiß es aus Erfahrung, wie feinkörnig moderne Wissenschaft fragmentiert ist – da versteht ein Wissenschaftler den Anderen nicht, wenn sie sich über ihre Forschungen austauschen, obwohl sie die gleiche Sitzbank an der Uni gedrückt hatten. Und wenn sie einander verstehen, weil ihre Forschungsbereiche nahe liegen, dann kommt keiner von den beiden auf die Idee Ergebnisse den anderen, an denen er jahrelang geforscht hat, in Zweifel zu ziehen oder so nebenbei zu falsifizieren – es erfordert viel Mühe oder bereits vorhandene Erfahrung in diesem Forschungsbereich.

    Für mich persönlich hat die herrschende MEINUNG zu der Frage gar keine Bedeutung, egal ob sie nun 97% oder nur 51% der Wissenschaftler aus abertausenden vertritt. Wichtig ist nur die Meinung und Argumente jener Wissenschaftler, die zu dem Thema wirklich etwas zu sagen haben, weil sie sich damit ausgiebig forschend beschäftigt haben. Siehe z.B.:
    electroverse.net/another-climate-scientist-with-impeccable-credentials-breaks-ranks/
    Man kann noch paar Dutzend dafür und dagegen zufügen, nur muss man sich dabei nicht mit den Meinungen, sondern mit Argumenten, wissenschaftlichen Arbeiten und Ergebnissen befassen.

    • Wer entscheidet, welche das sind: "jene Wissenschaftler, die zu dem Thema wirklich etwas zu sagen haben" ?
      Was qualifiziert diese Leute ? Der von Ihnen verlinkte Text macht sich in den gegebenen Zitaten in absolutistischer weise über die "bisherige Forschung" lustig und bezeichnet quasi alle anderen (bisherigen) Klimawissenschaftler als idioten: ein ziemlich sicherer Indikator aus meiner Sicht, das es sich hier nicht um eine ernstzunehmende Kritik handelt, eher um ein "überbordendes" Ego.

    • Sorry ButcherBoy, mir ist die Antwort als OT ausgerutscht:
      https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178468

  30. Handelsblatt 4.8.2012 "Münchner Re plant Milliardeninvestion…."
    Windkraft-Journal 7.4.2015 "Munich Re kauft drei Solarparks in Großbritanien…."
    energate Messenger 18.7.2012 "Munich Re kauft sechs deutsche Onshore Windparks…"
    usw usw usw

    Also die Weltmeere gasen CO2 nicht aus wenn die Temperatur steigt ?

  31. Der Artikel ließt sich teilweise wie ein polarisierender diffamierungsartikel in Spiegel "qualität".
    Anstatt eine sachliche und neutrale Analyse des Sachverhalts geht es wieder einmal nur um Gegenargumente und Diffarmierung und das aus einem sehr engen Blickwinkel.

    Das ausgerechnet ein "investigativer" Journalist wie Dirk Pohlmann, der sich so gut in geopolitischen Fragen auskennt und Zeitzeuge war, wie man im Rahmen von 9/11 bis zum heutigen Tage in Politik, Medien UND Wissenschaft die gesammte Welt belügt und einfach ALLE dabei mit machen.
    Das ausgerechnet er einen Artikel mit einem solch einleitenen Framing beginnt und zugleich die Wissenschaft als quasi unfehlbar darstellt.

    Es bedarf wirklich keiner außerordentlichen Fähigkeiten um feststellen zu können, dass die Wissenschaft schon lange nicht mehr neutral ist und die eigene Reputation und der Erfolg über den wissenschaftlichen Erkenntnissen steht.
    Beispiele dafür gibt es ohne Ende, von der Archäologie, über Genderforschung bis hin zur ach so WISSENSCAHFTLICHEN Forschung im Rahmen der Pharmaindustrie und Mobilfunk.
    Die Wissenschaft hat schon immer den Herrschenden in Politik, Industrie und sonstigen Machtpositionen gedient.
    Es wird nichts erforscht was sich nicht auch in irgendeiner Form für Profit, Manipulation oder Macht nutzen lässt.

    Die Sanktionen und weltweiten Diffarmierungen für jeden Forscher, der auch nur versucht vernünftig gegen die hoch politisierte und weit von der Wissenschaft abgekommenen Klimaforschung zu argumentieren sind ebenfalls nicht zu übersehen.

    Ich gebe langsam die Hoffnung wirklich auf, dass die Menschen die weltweiten und medialen Massenmanipulationen irgendwann mal durchschauen und merken, dass hier vieles gewaltig nicht stimmt.
    Ist es noch keinen aufgefallen, dass es eine Reihe von Themen gibt, die global geziehlt in einfach JEDEM Land gefördert und vorangetrieben werden?
    Warum es keine Forschung in unabhängiger Energieversorgung, Demokratische Geldsysteme, Umweltfreundliche Nahrungsproduktion? Die Liste könnte man unendlich verlängern.
    Dirk Pohlmann entwickelt sich immer mehr zu einem Heuchler. Wie kann man ständig von einem geheimnisvollen Tiefen Staat sprechen, der die Fäden in den händen hält, sich dabei das Globale geschehen der letzten 300 Jahre mindestens anschauen und dann auch nur von IRGENDEINER unabhängigkeit sprechen?

    Alle sind abhängig, auch die alternativen Medien hier. Ken Jebsen oder Dirk Pohlmann bewegen sich, wie alle anderen auch nur im Rahmen des sagbaren um nich abgesägt zu werden. Ein gutes Beispel dafür ist auch Daniele Ganser.
    So viel illegaler Krieg, so viel böse Dinge auf der Welt aber ganz wichtig dabei, nur von 1946-heute. Bloß kein Tabu Thema ansprechen.

    Fakt ist, wenn nicht bald einflussreiche Menschen bzw. generell eine große Masse aus dem System ausbrechen und die Kinder beim Namen nennt, wird sich rein gar nichts ändern. Aber hauptsache man hat weiter einen Job, kann weiter im System überleben und erreicht am Ende gar nichts. Für ein reines Gewissen wird das sicherlich nicht reichen, wenn es dann richtig kracht und das wird es so oder so.

    • Danke. Genau so sehe ich es auch. War spannend die Positionen 20 Sendung zu sehen. leider wurde nicht aufgeklärt wie Goldman Sachs in der Griechenland Pleite verwickelt ist und davon im Nachhinein profitieren. Oder die sogenannte Elite von 0.01% beim Namen nennt…..wenn nicht Otte , Krall und die anderen Anwesenden könnten da aufklären.

    • Patrick:
      > Dirk Pohlmann entwickelt sich immer mehr zu einem Heuchler.

      Ach kommt, Jungs. Wenn er eine andere Meinung als ihr oder ich vertritt, muss er noch lange kein Heuchler sein. Der hat nur eine andere MEINUNG. Punkt.

      Um die 90% aller Bürger haben dazu gar keine eigene Meinung und können höchstens die von jemanden verkündete wiederholen. Und 99,9% können es gar nicht selbst beurteilen. Somit ist es nur die Frage, wem sie mehr vertrauen, wenn sie entgegengestzte Meinungen wahrgenommen haben.

      Und ansonsten habt ihr auch nicht verstanden, worum es ihm ginge.

  32. Lieber Dirk Pohlmann,

    dass das Verfeuern fossiler Kohlenstoffverbindungen plus Wälder zu planetar relevanten Anreicherungen von CO2 geführt hat und weiter führen wird, kann jeder verstehen, der sich nicht dagegen wehrt. Aber ich verstehe nicht, was Sie hier eigentlich bezwecken. Und, ich verstehe Ihre Prozentrechnung nicht:

    Sie schreiben:
    „Das allermeiste CO2 bzw der allermeiste Kohlenstoff in der Atmosphäre ist nicht vom Menschen erzeugt?“ Das ist schlicht falsch. Der CO2 Gehalt der Atmosphäre lag vor der Industrialisierung bei 280 Parts per Million, also Anteile pro Million. Heute sind es etwa 410 ppm. Es sind also etwa 45 % mehr CO2 in der Atmosphäre als vor der Industrialisierung, und diese 45% sind menschengemacht.

    Tatsächlich sind 410 etwa 46% mehr als 280. Soweit so gut. Danach wird es für mich unverständlich. Was zu den 280 ppm (Stand: anno 1850) hinzukam, das sind 130 ppm, und das sind ca. 32% von 410 ppm. Also: ca. ein Drittel des CO2 in der Luft ist menschengemacht. Folglich ist die Aussage von Markus Fiedler richtig, denn zwei Drittel sind ja natürlich in dem Sinne, dass sie dem natürlichen Kohlenstoffkreislauf zuzuordnen sind.

    Also sehe ich soweit kein Argument dafür, dass Fiedler mit seiner Kritik an Cook et al. falsch liegt. Insofern bin ich gespannt, was bei Ihrer Untersuchung des Falls herauskommen wird. Allerdings werden Sie schon sehr genau und objektiv sein müssen, sonst geht die Sache eher nach hinten los.

    Aus meiner Sicht kann es sein, das Cook unwissenschaftlich gearbeitet hat, aus Eigennutz oder um die Welt zu retten, oder beides, oder noch was anderes. Wer weiß. Das ändert nichts am fatalen Einwirken des Menschen auf das Weltklima. Das weiß Herr Fiedler natürlich auch. Und da wird es für mich schräg.

    Markus Fiedler mag Recht haben, wenn er in dem gestern veröffentlichten Interview auf NuoViso bspw sagt, Michael Mann habe den formalen Fehler gemacht, nicht zu erwähnen, dass er für die letzten Jahre seiner „Hockey Stick“ Grafik andere Messdaten genommen hat, als für die Jahre davor. Gleichzeitig macht Fiedler aber keine Aussage über die Plausibilität dieses Ansatzes. Für mich kommt Fiedler da wie ein Anwalt vor, der sich daran erfeut, dass er die Gegenseite aufgrund eines formalen Fehlers schlagen kann, wobei es ihm aber völlig egal ist, wer intte seine Abfahrt der Sache Recht hat. Am Ende läuft der Schwerverbrecher frei herum, aber Fiedler hat, wenn man mit seiner Perspektive schaut, triumphiert und alle können es sehen. Ich kann mir seinen offenbaren Genuss am Fehlerfinden (ohne auf den Inhalt bzw das Ergebnis zu schauen) nicht anders erklären, als durch persönliche Neigungen und Frustrationen bedingt.

    Dass Herr Fiedler hier irgendwie "fehlgeleitet" ist, finde ich also auch, aber ob es die Mühe Wert ist, das zu begründen, bezweifle ich. Ich finde es einfach schade, dass ein Markus Fiedler es vorzieht, seinen Esprit vor einer Leuchte wie Robert Stein („CO2 ist gut für die Pflanzen, also Leute, ihr werdet belogen!“) scheinen zu lassen, statt sich einen Gesprächspartner vom Fach zu suchen, wie bspw Stefan Rahmstorf, um über Wissenschaftlichkeit und die Belastbarkeit von Ergebnissen in der Klimaforschung zu sprechen.

  33. Also die Behauptung ,das alleine der Mensch für die Erhöhung des CO2 Wertes von 280ppm auf 410ppm verantwortlich ist, ist einfach nicht wahr. Denn wenn die Temperatur steigt löst sich mehr CO2 aus dem Wasser. Außerdem bezieht sich der Wert von 280ppm auf eine Kaltphase also in einer Phase wo mehr CO2 vom Meer gebunden werden konnte. So hab ich das im Physikunterricht gelernt. Entweder möchte Herr Pohlmann hier täuschen oder hat nicht recherchiert. Oder liege ich falsch ?
    Das wir ganze Ökosysteme durch unser handeln zerstören ist definitiv richtig….aber das geht nun weiter mit Silicium Abbau. Das wird vielen Gegenden den Rest geben. Alleine wenn man an die Wassermengen denkt die aus dem Boden gepumpt werden müssen, oder Flüsse dafür aufgestaut werden. Siehe Australien (größter Siliciumproduzent) mit den viert größten Reserven. Das gleiche mit dem Windradausbau auf Ackerflächen und in Wäldern oder Solarparks. Solarpanele gehören auf die Dächer. Ebenso mit dem Energiepflanzen Anbau für Biogas. Die fehlenden Nahrungsmittel werden nun im Amazonasgebiet angebaut.

    Fazit : Klimaschutz ist nicht automatisch Umweltschutz ! aber Umweltschutz könnte Klimaschutz sein.

    Ich frage mich schon lange warum Marijn Poels hier zu diesem Thema nicht eingeladen wird. Mit seinen zwei letzten Dokumentationen "the uncertainty has settled " und "Paradogma" zeigen genau das Dilemma in dem wir uns befinden und wie wir durch Propaganda der Eliten gelenkt werden. Außerdem werden Wissenschaftler wie Rahmstorf und Lesch von der Münchner Rückgeld Versicherung gesponsert…diese Firma versichert seit einigen Jahren vermehrt Solar und Windparks. Also auch hier spielt Finanzielles Interesse mit. Nicht nur die eine Seite wird Finanziell von Firmen unterstützt.
    Auch könnte man sich das Interview von Marijn Poels mit Freeman Dyson sich anschauen ca 26 Minuten in der er schon bei Minute 3:40 sagt "since ten years i would say its an scandal, so many people lying"

    Aber leider gelingt uns es nicht aus den jeweiligen Dogmen zu befreien.

    • "dass alleine der Mensch für die Erhöhung des CO2 Wertes von 280ppm auf 410ppm verantwortlich ist, ist einfach nicht wahr."
      Doch, ist es. Auch der CO2 Gehalt des Meeres ist insgesamt enorm gestiegen. Es gibt in der Tiefe genug kaltes Wasser. Die Folge ist Versauerung der Meere. Korallensterben.
      Übrigens ist es nicht allzu schwer, den bisherigen Verbrauch von fossilen Brennstoffen seit 1850 zu schätzen. Da gibt es Statistiken. Da all dies (hinzu kommen die Wälder) im Endeffekt verbrannt wurde, kann man auf die menschenerzeugten CO2-Emissionen schließen. Sogar ohne zu messen. So kommt man auf eine Masse CO2 die weit größer ist, als die 130 ppm Zuwachs hochgerechnet auf die Atmosphäre. Der Rest kann nur von den Meeren aufgenommen worden sein. Wären die Meere nicht so ein potenter Speicher für CO2, sähe die Lage schon viel dramatischer aus.

      Im Übrigen meinst du vermutlich Lithium, nicht Silizium.

    • "Außerdem werden Wissenschaftler wie Rahmstorf und Lesch von der Münchner Rückgeld Versicherung gesponsert…diese Firma versichert seit einigen Jahren vermehrt Solar und Windparks."
      Ach nee. Die Münchner Rück versichert Versicherungen, sonst gar nichts. Unfassbar, was man sich alles aus den Fingern saugen kann.

  34. jeder Idiot mit einem IQ von unter 80 kann heutzutage studieren, jeder Volltrottel Wissenschaftler werden,
    ob diese Damen und Herren für irgend etwas einen Konsens haben ist völlig irrelevant. Der Konsens in der Onkologie fordert jährlich Millionen Tote, der Klimakonsens ist der größte Nonsens überhaupt und nimmt den armen Leuten das letzte Hemd. Die Wissenschaft braucht Beweise und die haben wir in der Geschichte und Warmzeiten waren im Gegensatz zu einem Eiszeitalter in dem wir jetzt leben immer ein Segen für die Evolution. Falls wir Menschen das Erdklima aufheizen könnten sollten wir es beschleunigen, leider haben wir nicht die geringste Kraft dazu.

  35. Cool, mich verwundert diese kontroverse Diskussion über den selbstgemachten Klimawandel wirklich.

    Seit 40 Jahren weiß man über den Klimawandel in etwa das, was man heute darüber weiß – im populärwissenschaftlichen Bereich! Im Fachbereich schon deutlich länger. Irgendwie ist es auch furchtbar logisch: Ich nehme Kohlenstoff aus der Erde, verbrenne ihn und reichere ihn damit in der Atmosphäre an. Er war vorher ein Spurengas und ist es auch nach der Anreicherung durch die Verbrennung kohlenstoffhaltiger Energieträger. Nur ist dieses Spurengas eben relevant für die bodennahe Oberflächentemperatur unseres Planeten weil es einen Einfluss auf die Reflektion der Wärmestrahlung hat. Früher nannte man es Treibhauseffekt. Und das ist sogar experimentell wunderbar darstellbar.

    Die Wissenschaft ist heute in der Lage im 1/1000 Protonenradius Bereich zu messen, dagegen ist die Betrachtung der Eigenschaften von Molekülen wirklich mehr oder weniger trivial.
    Also, warum jetzt diese kontroverse Diskussion, vor allem bei Menschen Fiedler vs. Pohlmann? Eigentlich "kämpfen" wir doch alle auf der gleichen Seite!?

    Ich habe da meine eigene Theorie. Die herrschenden Eliten haben das Thema für sich entdeckt und breiten es jetzt über uns aus, genau wie sie die "Annektion der Krim", die "Brutkastenlüge" oder "der Irak hat Massenvernichtungswaffen – hier ist der Beweis" über uns ausgebreitet haben. Bei den Kriegsgründen wissen wir, wir wurden belogen.
    Und jetzt denken einige, das wäre beim Klimawandel genauso. Ist es von der naturwissenschaftlichen Faktenlage her aber nicht.

    Etwas anderes sind die Vorschläge der Machteliten, wie man dem Klimawandel begegnen muss. Sie wollen daraus nämlich wieder – innerhalb des bestehenden Systems – ein Geschäftsmodell machen. Und das funktioniert halt nicht. Zum einen vergrützt es die Bevölkerung mit schwachsinnigen Ideen, zum anderen ist es in der Sache weitestgehend nutzlos. Als Sahnehäubchen obendrauf kommt Greta Thunberg, die meiner Meinung nach in der Sachen völlig Recht und einen intellektuellen Reifegrad erreicht hat, wie ihn die meisten Erwachsenen niemals erreichen werden. Nur: Sie wird von den Machteliten in einer Art und Weise medial instrumentalisiert, dass selbst denjenigen, die sie sympathisch finden, inzwischen kotzen müssen wenn der Name fällt.

    Mein Fazit: Über die naturwissenschaftliche Faktenlage des Klimawandels braucht man nicht mehr zu diskutieren. Das Thema ist seit 40 Jahren durch. Das ist genauso albern als wenn man die Existenz der Gravitationskräfte anzweifeln würde oder behauptet, die Erde ist eine Scheibe.
    Die andere Seite ist, und das muss man getrennt betrachten, was uns von den Machteliten als Lösung für das Problem vorgesetzt wird und wie der mediale Umgang mit dem Thema ist. Dahinter stehen Geschäftsmodelle und Nebelkerzen, die der Sache nicht dienlich sind und nur einen Zweck haben: Uns zu spalten! So gehen wir uns nämlich gegenseitig ans Messer und unsere Eliten können nach wie vor machen was sie wollen, z.B. in Davos "grüne" Geschäftsmodelle entwickeln, die dem Klimawandel keinen Einhalt gewähren werden, dafür die herrschenden Eliten aber noch wohlhabender machen.

    Wir sollten uns bei diesem Thema nicht spalten lassen. Denn genau das ist das Ziel dieser unsachlichen medialen Klimawandel-Kampagne!

    Wer noch Zweifel an der Wissenschaft hat, kann sich ja mal bei der Müchener Rück, sie hat die älteste Datensammlung zum Thema, oder beim Militär darüber informieren. Bei letzterem ist das Thema gesetzt und es geht nur noch darum, wie man mit und den zu erwartenden Entwicklungen z.B. bezgl. Flüchtlingströme und Naturkatastrophen umgehen muss. Wenn man sich da informiert, wird einem anders.

    Leute, wir haben die Chance durch Vernunft zu lernen oder durch Katastrophen belehrt zu werden.
    In der Vergangenheit haben wir allzu oft die Katastrophe gewählt und selbst da scheint sich eine gewisse Demenz breit zu machen, so dass man gerade wieder auf die nächste Katastrophe zu läuft.

    Muss das sein?

    • Sehr schön gesagt, vielen Dank! Für das ganze könnte man ein neues Krankheitsbild definieren, "postfaktische Traumabewältigung". Leider bin ich sehr skeptisch, was unsere Belehrbarkeit angeht, denn wir werden bereitwillig die "Placebo"-Lösungen, die man uns gerade verkauft, akzeptieren. Wie wir schon die Ausbeutung anderer für billige Konsumgüter, das Bombardieren anderer für billiges Öl und die Verunmenschlichung unserer selbst für billiges Fleisch akzeptiert haben: aus Bequemlichkeit …

  36. Solange wir nicht eineindeutig, also unumstößlich den allerletzten Fakt valide haben, dass der Mensch (nicht) an der Erderwärmung Anteil hat, haben wir die Verantwortung, das eventuelle Kippen des Ökosystems als oberste Priorität so gut, wie nur irgend möglich, abzuwenden. Eine abwartende Haltung als Basis für ein Weiter-so wie bisher verbietet sich für eine intelligente Gattung mit ihrer Fähigkeit, weitsichtig zu reflektieren und empathisch wahrzunehmen sowie vorsorglich handeln zu können. Wenn es vielleicht bald schon – was keiner ausschließen kann – unausweichlich klar ist, dass es den Zusammenhang zwischen den Verbrennungsabgasen der kapitalistischen Industrie, dem Militär und dem Lebenswandel vor allem in den Industrieländern einerseits und der Erderwärmung andererseits gibt, wenn dann der Kipp-Punkt – was auch keiner ausschließen kann – der relativen Klima-Stabilität, wie wir sie seit ein paar Jahrhunderten kennen, hinter uns und vor uns die definitive Unkontrollierbarkeit einer sich beschleunigenden Dynamik sich gegenseitig verstärkender zerstörerischer Prozesse liegt, dann kann es zu spät für die Überlebensfähigkeit der Gesellschaft sein. Jetzt kann es eventuell noch nicht zu spät sein. Wir haben kein Recht, darauf zu vertrauen, dass es immer noch gut gegangen ist. Das wäre, das ist Spekulieren im Walde.

  37. Liebe Streithähne und -hennen!
    Ob und wer die Änderungen der Wetterabfolge hin zu höhreren Temperaturen zu verantworten hat, ist obsolet! In einem Treibhaus hausen wir nicht. CO2 ist nicht der Feind. Was ein Treibhaus ist, kann jeder selbst im Baumarkt heraus finden. Das unsere unselige Spezies mit ihren Atomtests und Kriegen etc. die Welt verändert ist für jeden sichtbar. Ob nun wir allein oder mitverantwortlich oder einfach nur zufällig in einer Zeit wüten, in der sich die Wetterabfolge änden mag ist ebenfalls obsolet. Was machen wir daraus, sei die Frage? Sei bunt bedrucktes Papier wie immer das Heilmittel oder reift die Erkenntnis, dass man eben dieses Papier nicht Leben verlängernd fressen kann bzw. im Falle des Holocoust der Menschheit, betrieben von den immer und ewigen Opfern dieses unser eigenes Dogmas und deren Vasallen in Regierungen und Konzeren nicht einlösen kann, wenn die Welt in Schutt und Asche liegt? Nein! Wer etwas logisch zu denken veranlagt ist, benötigt keine "Wissenschaften" oder deren Ergüsse im Dienste von wem auch immer, um zu erkennen was des Pudels fauler Kern ist. Eben mit diesen Hahnenkämpfen werden wir beschäftigt, um nicht auf die richtigen Ideen zu kommen. Wer was und wo wozu schrieb ist unwichtig! Immer steckt eine ureigene Absicht dahinter, denn sonst würde man nicht auf andere einprügeln, statt sich in der Sache sachlich zusammen zu tun, um dem Üble des Gelde und des Zinses ein für allemal den Garaus zu machen! Der Feind ist dort, wo das Geld und Vermögen sitzt! Aslo habt euch lieb und bildet eine Front gegen die, die uns meinen verarschen zu müssen! Also gegen das System, die Regierungen, die EU (den Vasallen-Apparat) und vor allen gegen die USA und Englands Eliten! Hatten wir das nicht schon mal vor mehr als 70 Jahren???

    • jup
      und schließe gerne an:
      (Kopie `von weiter unten` …LINK… https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/#comment-178306)

      Und erst recht weil es einen Klimawandel gibt, ist es aus meiner Sicht wichtig, den Fokus im Danken und Handeln mehr auf die KLIMAFÄHIGKEIT #onEarth als eben auf EIN `Klimagas` zu richten.

      Denn die KLIMAFÄHIGKEIT wird #onEarth durch unsere Art zu leben/wirtschaften/legitimieren/bilanzieren* geschädigt.
      Und diese Art* ist im wesentlichen VORfinanziert und verlangt daher nach einem `Weiterso` bzw `Wachstum`.

      Ups … ein scheinbares Dilema für all die, die von dieser Art * `profitieren`/leben (wer eigentlich nicht?), denn es offenbart sich die Notwendigkeit, dem zwingend NOT-wendigen Mitwelt-, Naturschutz durch eine `ENDE` von dieser Art * eine echte Chance zu geben.

      Und da kommt wie von `Geister Hand` ein `Klimagas` daher, welches gepaart mit einer Besteuerungsidee die Grundlage für einem Weiterso sogar mit `Klimaschutz`-Mantel erlaubt, in dem durch die CO2-Steuer besicherte CO2-Zertifikate eine neuen BILANZIERUNGsraum schaffen (dh. Raum für BILANZVERLÄBGERUNG auf der `Wachstumszwangleiter`)

      " … 2600.000.000.000 EUR" …LINK… zb https://www.spiegel.de/politik/ausland/green-deal-der-eu-ursula-von-der-leyen-und-ihr-billionen-versprechen-a-da790e50-2c7d-4223-bb26-bec41cb8e450

      "Blackrock setzt auf Nachhaltigkeit" …LINK… https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/blackrock-setzt-auf-nachhaltigkeit-100.html

      und das nützt dem Klima … äääh … der Natur/Mitwelt, dem Menschen …?

      wohl kaum
      … aber das will wohl `keiner` merken 😉

      … oder doch?

      Der `kleinste` GEMEINSAME Nenner:

      `Der Weg` zu #Klimaschutz
      führt ZWINGEND über Erhaltung der #Klimafähigkeit #onEarth
      führt ZWINGEND über #Umweltschutz
      führt ZWINGEND über #Systemfrage
      führt ZWINGEND über FOKUS auf #gesetzlich UNgeregelte VORfinanzierung `unseres` #Umverteilung`sspiels
      oder?

      und viele Grüße in die Runde

  38. Der sehr geschätzte Herr Pohlmann hat es geschafft, mich aus der Reserve zu locken. Gerne habe ich die Interpretation und Analyse des Artikels Rupp / Fiedler gelesen und kann dieser in Sachen, aus meiner Sicht, journalistischen Darstellung nur ein Hut ab vergeben.

    Dennoch habe ich Bauchschmerzen: Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens. Die wissenschaftliche Analyse baut auf einer Theorie zweifelsfrei auf, bis diese belegt oder widerlegt ist. Sobald nur ein wiederholbares, nachvollziehbares Experiment das gleiche Ergebnis bringt und so die zugrunde liegende Theorie widerlegt, ist diese Theorie falsch. Dann können 120 % der Wissenschaftler das anders sehen. Wissenschaft ist keine demokratische Veranstaltung.

    Ich kann nicht widerlegen, dass die wärmsten Jahre seit der Temperaturaufzeichnung die sind, die Herr Pohlmann dargelegt hat. Auch die Wasserrechnung ist höher und der CO2 Gehalt der Atmosphäre ist angestiegen. Ich leugne den Klimawandel nicht, bin allerdings auch nicht bereit zu akzeptieren, das die beschriebene Zunahme des CO2 Gehaltes nur durch den Menschen gemacht ist, resp. es nur so sein kann. Hier hört meine Sympathie für Herrn Pohlmann dann auch auf, als ich mich durch den Schlussabsatz moralisch unter Druck gesetzt fühle und offensichtlich einer irrigen Ansicht anhänge.

    Ich frage mich, wenn die Atmosphäre der Big Ben sein soll ,das in der Atmosphäre enthaltene CO2 die letzten 2,5 cm der Spitze des Turmes und der menschengemachte Anteil ein Spritzer eines Volgelschisses sein soll, der zufällig dort vorbei geflogen ist, wie dieser Anteil das Zünglein an der Waage sein soll. Wo ist der Versuch, der den antropogenen und nichatantropogenen Annehmern des Klimawandels weiterhelfen würde, der zeigt, dass eine volmenmäßig gleiche Laboratmosphäre mit sich ändernden CO2 Gehalt und der Zufuhr eine immer gleichen Wärmemenge die Temperaturentwicklung der sogenannten Hockeystick bestätigt oder widerlegt. Warum können alle bisher bekannten Klimamodelle die aus der Vergangenheit bekannten Verläufe nicht nachbilden?

    Kann es sein, dass die Quadratkilometerweise Abholzung von Wäldern mit der dadurch bedingten Veränderung der Verdunstung von Wasser eine Veränderung von Phanömänen bewirkt, die Einfluss auf das Wetter haben und so langfristig das Klima beeinflussen.

    Die Zunahme des CO2 in der Athmosphäre allein auf den Menschen zu reduzieren ist falsch. Jeder Vulkan, auch die nicht aktiven stoßen CO2 aus, die Weltmeere, es gibt unterirdische Kohlebrände durch Selbstentzündung, deren tägliche CO2 Leistung Großkraftwerksbetreiber zu Waisenkindern werden lässt usw.
    Das ist schlimm. Noch schlimmer wird es, wenn wir uns im Rahmen dieser Debatte nicht mehr auf das wirklich menschengemachte Desaster schauen müssen, weil ja alles mit dem Verschwinden von CO2 wieder gut wird. Tschernobyl, Fukushima, die Vermüllung der Meere, das in den Industriestaaten kaum eine Muttermilch existiert, in der keine nachweisbaren Mengen Glyphosat, DDT und welche Gifte sonst noch in der Nahrungskette landen, enthalten sind. In Indien ganze Flüsse antibiotiakaverseucht sind und resitente Keime dadurch eine wahre Bedrohung werden.

    Wir können so nicht weitermachen, wie wir zur Zeit agieren. Unabhängig vom Konsens oder Nichtkonsens in der Wissenschaft, der unsauberen Recherche von Herrn Fiedler oder des CO2 Gehaltes der Luft

  39. Herr Pohlmann sind Sie ein schlechter Verlierer?
    Ich schätze Sie für Ihre Veröffentlichungen zu anderen Themen. Nur beim "Klima" schwimmen Sie nach wie vor an der Oberfläche. Schauen Sie sich doch einfach nur den Emissionshandel, Klimagate oder auch die absurde Klimapolitik in Deutschland an. Schon an diesen Beispielen lässt sich erahnen, vom wem dieses Thema medial geschaffen wurde und genutzt wird. Es dient dazu vom wirklich nötigen Umwelt- und Ressourcenschutz abzulenken, das bestehende politische System zu sichern und dazu auch die Gesellschaft bis in die Familie (hier die Kenfm-Familie) zu spalten.
    Wie viele (konzernbezahlte) Wissenschaftler etwas äußern oder vielleicht äußern wollten ist völlig unbedeutend. Nichts wird durch eine Prozentzahl richtiger oder wahrer. Schon deshalb ist dieser Beitrag mehr als überflüssig.

    Wie wäre es stattdessen miteinander zu reden statt übereinander? Setzen Sie sich doch mit Herrn Fiedler und Herrn Röper zusammen (gern in Begleitung von Herrn Bröckers) und diskutieren Sie das Thema, wenn Sie den Mut dazu haben. Würdigende

    • Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis, einen Ausschnitt einer SEHR interessanten Diskussion, einer öffentl. Anhörung für die Gesetzgebung in "unserem" Land.
      Man sieht welche Folgen es hat, wenn eine Diskussion IDEOLOGISCH geführt wird.
      Wissenschaft kann leicht instrumentalisiert werden. Dies ist bekannt aus der Entwcklung der Atombombe, und wird auch hier, an der Klinmadebette deutlich.

    • Der Herr Levermann hat aber ein schwaches Bild abgegeben! Mein Gott, wie armselig, wenn man nur mit Arrhenius und Clausius-Clapeyron agumentiert und sich auf Quantenphysik (klingt immer gut, ist hier aber völlig trivial, denn das, was es hier braucht, wusste man auch schon vor der Quantenphysik) und Thermodynamik bezieht, dann muss man es schon sehr nötig haben. Denn diese Physik hat mit dem Klima nur insofern etwas zu tun, als sie für ein statisches Erdmodell richtig ist, bei dem der Wasserdampf nicht kondensiert und Wolken bildet oder als Schnee die Erde bedeckt. Denn nur dann reichen Spektroskopie und Thermodynamik zur Beschreibung aus. Von Änderungen der globalen Zirkulation und der dann anderen lokalen Verteilung von Reflexion und Absorption d. h. der Wolkenbildung und der Albedo, den längerfristigen Wirkungen durch die Biosphäre, des Gasaustausches mit den Meeren u. a. gar nicht zu reden.

      Es ist traurig zu sehen, mit welcher dogmatischen Arroganz der Herr dort aufgetreten ist, denn das Klima ist wirklich hochinteressant. Allerdings hätte er dann zugeben müssen, dass die Simulationen, auf denen die Vorhersagen beruhen, hochgradig spekulativ und diese Instrumente dafür weder gedacht noch geeignet sind, da sie nicht durch Experimente überprüft werden können. Sie eignen sich nur zur Überprüfung von Hypothesen, indem deren Voraussagen mit den Messungen der Vergangenheit überprüft werden. Nur, wenn die Physik hinter einer Simulation vollständig mit allen Wechselwirkungen untereinander verstanden ist, sie also keine anzupassenden Parameter enthält und nur physikalisch exakt berechenbare, unwesentliche Wechselwirkungen vernachlässigt, dann kann man damit verlässliche Voraussagen ableiten. Die gezeigte Grafik der Spannweite der Klimasensitivität zeigt dies eindrucksvoll.

      Aber wenn man von einem Institut für Klimafolgenforschung kommt und zugeben müsste, dass die Klimaforschung noch Forschung ist mit großen Unsicherheiten, dann muss man vielleicht mit einem kleineren Etat auskommen. Und das geht nun garnicht.

    • Moin, etwasvernunft, erstmal vielen Dank fuer die Erläuterungen! Ich fand den Herrn Prof. Levermann sehr arrogant und gleichzeitig hilflos.
      Um aber zum Punkt zu kommen:
      Ich hatte mich vor Jahren mit den Schriftrollen von Toten Meer beschäftigt und stiess auf eine ebenso heftig gefuehrte akademische Debatte, wie wir sie im Moment auch fuehren. Es gab den sog. Konsens, der behauptete, dass Essener dort am Toten Meer wohnten (ca. 100 v.d.Z. bis ca. 200 ) Sie hätten die Schriftrollen angefertigt.
      Ein anderer Teil der Gelehrten war der Meinung, dass es die Tempelbibliothek aus Jerusalem war, die vor den Römern gerettet werden sollte.
      Man fragte sich die ganze Zeit, worum der Streit EIGENTLICH ging? Nun, ja, die Prof. die Zugang hatten zu den Schriften hatten fuer ihre Universitäten etwas besonderes zu bieten. Es wurden ueber die Arbeiten an diesen Schriftstuecken Doktorarbeiten hergestellt und das alles liess sich auch in Ansehen und Geld ausdruecken.
      Ich denke, dass es hier eine gewisse Parallele gibt?!

      mfG

    • Danke Hog für das Video,

      etwasvernunft , zudem befinden wir uns auf einem lebendigen Planeten, Wälder wachsen oder können in großem Umfang abgebrannt werden, Vulkanausbrüche, Geoengeneering… schon beginnt die Modellsuche von vorn, Klimavorhersagen bleiben ein Stochern im Nebel, konkrete Zahlenangaben einfach unseriös.

      Man kann sich einig darüber sein, Treibhausgase zu reduzieren, wie das bereits mit FCKW vor 30 Jahren gemacht wurde, aber ausgerechnet CO2? Pflanzen wachsen besser bei höherem CO2 Anteil, findet auch die verstärkte Aufnahme durch Lebensprozeße Eingang in die Modelle?

    • @ Hog1951

      www.youtube.com/watch?v=FVQjCLdnk3k

      Ja, das ist idT ein Video, das sich jeder zu Gemüte führen muss, wenn er sich berufen fühlt, sich an der Diskussion zu beteiligen.
      Mir war es schon längst bekannt, allerdings als ich die "Argumentation" den PIK-Dr. mir angehört habe, weiß ich aus eigener Erfahrung, was Fremdschämen ist.

  40. Ein sehr hilfreicher Beitrag! Vor allem wegen seines Stils, der mittlerweile leider Seltenheitswert besitzt: Dirk Pohlmann belegt nämlich seine Position mit nachvollziehbaren und klar formulierten Argumenten, da finden sich keine Häme, keine üblen Unterstellungen oder Beschimpfungen (z.B. "Klimahysteriker" u. ä.).
    Ich stimme seinen Inhalten zu, möchte aber folgendes kritisch anmerken: eine propagandistische Waffe der Gegner wirksamer Klimapolitik ist die Behauptung, der Klimawandel sei nicht menschengemacht. Herr Pohlmann argumentiert dagegen überzeugend, aber leider scheint er zu übersehen, dass dies kaum das eigentliche Problem berührt. Ich bin zwar kein Klimaexperte, aber die allein entscheidende Frage ist doch nicht, ob der Wandel menschengemacht ist oder nicht, sondern ob die Menschheit in der Lage ist, wirksame Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel zu organisieren. Die letztlich interessengeleitete Propaganda der Klimapolitik-Gegner lenkt meiner Ansicht nach die internationale Debatte mit dieser Frage vom eigentlichen Problem ab und verleitet dazu, an der falschen Front zu kämpfen.
    Anmerkung: Ich habe mein gesamtes Berufsleben im Wissenschaftsbetrieb gearbeitet und vermag leider die hohe Meinung von Herrn Pohlmann über die dort herrschenden bzw. real praktizierten wissenschaftsethischen Orientierungen nicht so zu teilen. Ein großes Maß an Skepsis und Nachprüfung ist in jedem Fall angebracht, aber dann mit der Sorgfalt, die Pohlmann hier beispielhaft vorführt.

  41. Eine Behauptung möchte ich hier eben mal in den Raum stellen:
    Die Leugner des menschenverursachten Klimawandels sind nicht dumm, aber sehr bequem. Sie wollen ihren Lebensstil und ihr Konsumverhalten einfach nicht aufgeben!
    Denn:
    Wer sich etwas intensiver mit der Thematik befasst, erkennt schnell, dass sich die geforderte Reduktion des Co2 Ausstoßes von derzeit 11 auf 2 Tonnen Tonnen pro Mensch in Deutschland  nicht einfach durch technische Neuerungen (Wind- und Solar-Kraft, E-Mobilitat, usw. ) erreichen lässt. Auch Geo-Engineering kann das Problem nicht lösen. Dieses Ziel verlangt massive Verhaltensänderungen.
    Und da geht es ans Eingemachte!
    Nicht mehr in den Urlaub fliegen, Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte, Zug statt Auto, Kleidung auftragen, nicht das schicke neueste Smartphone kaufen, etc. etc.
    Was bleibt denn da noch für uns übrig?
    Sollen wir etwa leben wie die Inder?
    Also, da wird man doch lieber Klimaleugner, oder?

  42. Herr Pohlmann bellt den falschen Baum an.

    Im Interesse der Klarheit lassen wir für den Augenblick die Existenz des Klimawandels beiseite, denn darum geht es in diesem Zusammenhang nicht. Bei der Diskussion unter den Laien, zu denen ich in gewissem Umfang auch Herrn Pohlmann zähle, kann es nicht um die Existenz des Klimawandels und des Anteils der Menschheit daran gehen, denn dazu fehlt ihnen schlechterdings die Fachkompetenz. Es geht hier um die Rezeption der von den für Laien bestimmten Medien verbreiteten Thesen durch den kritischen Bürger.

    Der Bürger merkt an den Erscheinungsformen der Berichte, dass sie die Form von Propaganda haben, wie er sie kennt, aber er kann sie nicht inhaltlich bewerten und widerlegen. Und er sieht deutlich, dass die gleichen interessierten Kreise, die Kriege finanzieren, die keine Probleme mit der Ausbeutung von Ländern, von Menschen, von der gesamten Natur haben, plötzlich die "Welt retten" wollen. Also greift er im Internet nach Thesen, Behauptungen und/oder aus dem Zusammenhang gerissenen wissenschaftlichen Artikeln und versucht, damit zu argumentieren, was natürlich scheitern muss. Er hat aber recht mit seiner Beobachtung: selbstverständlich geht es den Herrschenden nicht um die Rettung der Welt sondern um die Rettung ihres Geschäftsmodells.

    Lesen wir dazu ganz einfach in der Übereinkunft von Paris nach, die immer als Grundlage unserer Verpflichtung zitiert wird:
    Dort heißt es (EU-Amtsblatt, deutsch, 15 Seiten), dass es um Finanzmittelflüsse ((Art.2 (1c)) geht, entsprechende Begriffe erscheinen insgesamt 20 mal in unterschiedlichen Zusammensetzungen, und in Art.10(Abs.5) stehen die Forderungen „Förderung des Wirtschaftswachstums“ sowie „Beschleunigung, Förderung und Ermöglichung von Innovationen“.

    Darum geht es also: vorzeitiger Ersatz von bestehenden Investitionen, Technologieentwicklung und Technologie- und Industrietransfer in Entwicklungsländer und über allem Wirtschaftswachstum. Die konkreten Verpflichtungen sind ausgelagert in Selbstverpflichtungen der einzelnen Länder und so entgeht es dem Blick, dass hier jedes Land seine eigenen Interessen pflegen kann, immer begrenzt durch die Bereitschaft, die "Finanzmittelflüsse" aufrecht zu erhalten. So müssen bspw. China und Indien vor 2030 nichts tun und können und werden weiter Kohlekraftwerke bauen.

    Nehmen wir zur Abwechslung mal die Bibel zu Hand. Dort finden wir (Math. 7:16) die uralte Weisheit zur Entlarvung der falschen Propheten: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Die Propagandisten der Herrschenden sprechen vom "menschengemachten" Klimawandel, aber sie schlagen kein Projekt zur weltweiten Familienplanung vor, obwohl jedem klar sein sollte: wenig Menschen, wenig menschengemachter Klimawandel, viele Menschen, viel Klimawandel. Sie sprechen auch nicht von der sonstigen Belastung der Biosphäre durch z. B. intensiven Ackerbau, Rodungen usw. und wenn, dann blenden sie aus, das z. B. der gesteigerte Fleischverzehr der Welt daran liegt, dass mehr Menschen aus tiefster Armut aufsteigen und sich deshalb mehr Fleisch leisten können. Stattdessen behaupten sie, dass auch mehr als 10 Mrd. Menschen ernährt werden könnten.

    Aber es ist das Gesetz des Kapitalismus: Nur Menschen schaffen Werte, nur Menschen konsumieren, und seien sie noch so arm, also müssen es mehr Menschen werden, um das Wachstum als die Basis seiner Existenz aufrecht zu erhalten. Wie bei uns im 19. Jahrhundert oder zuletzt in China – vor einer Generation ein Fahradland, heute der größte Automarkt der Welt. Und wenn man auf diesen Zusammenhang hinweist, dann kommt das immer gleiche Argument, die armen Länder hätten einen geringeren pro Kopf CO2-Ausstoß. Das ist richtig, aber das Ziel ist ja gerade, diesen zu erhöhen, damit die globale Wirtschaft wachsen kann (s. o.).

    Also liebe Mitbürger, versucht nicht, Wissenschftler zu widerlegen. Als Physiker sehe ich es so: Die Erkenntnis von Arrhenius (1896), dass das CO2 ein Klimagas ist, bestreitet niemand. Die Diskussion unter Wissenschaftlern geht darum, wie die verschiedenen Einflussgrößen von Land, Wasser und Biosphäre, ja auch die extraterrestrischen Teilchenströme über den Mechanismus der Wolkenbildung, zusammenwirken, um in diesem hochgradig nichtlinearen und dynamischen System die Funktion zu finden, die den gemessenen (und für die Zukunft aus der Wirtschaftsentwicklung berechenbaren) CO2-Wert mit dem Wertebereich der Temperaturerhöhung verknüpft. Die dabei benutzten Modellsimulationen kommen zu erheblichen Unterschieden und so ist es einfach, bewusst oder unterbewusst, die Werte zu kommunizieren, die zum Zeitgeist passen.

    Also liebe Mitbürger, lasst Euch nicht auf diese Diskussion ablenken. Die Katze ist den Baum 'rauf. Der CO2-Ausstoß steigt mit ungebremster Geschwindigkeit, selbst wenn wir in Deutschland von heute auf morgen tot umfallen würden. Euer Verdacht, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht, stimmt, wie oben erläutert. Tut was Ihr könnt, um Euern ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, aber achtet darauf, dass das Thema nicht missbraucht wird, um eine neue totalitäre Herrschaft zu etablieren.

    • Ein auf Handeln basierender Widerstand hat seine eigene Daseinsberechtigung. Er ist Katharsis. Er schafft eine Gemeinschaft zwischen uns und anderen, die mit der Dunkelheit klarkommen, indem sie sie beim Namen nennen, sich aber nicht von ihr unterwerfen lassen. In diesem Akt des Widerstandes können wir emotionale Ganzheit, wahre Hoffnung und Euphorie finden – wenn nicht sogar letztendlich einen Sieg.
      (Chris Hedges | Der letzte Akt / Die Ökokatastrophe – Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen, Hrsg. Jens Wernicke und Dirk Pohlmann)

  43. Dass Thomas Röper Aufklärung betreibt, kann ich nicht erkennen. Immer vertritt er genau die Position der russischen Regierung. Noch nie habe ich einen Text von ihm gelesen, in dem irgend eine oppositionelle Meinung in Russland dargestellt wird. Dagegen featured er am Stück den russischen Präsidenten, gerne auch mal emotionalisierend – sprich: er bewirbt ihn.

    Aufklärung sieht anders aus. Auch Russland ist sicher kein Land, in dem es nur eine einzige Meinung – die Regierungsmeinung – gibt. Und dass Röper immer zufällig exakt der Meinung der russischen Regierung ist, will mir auch nicht einleuchten. Bei den Parteien, die ich bei uns gut finde, habe ich trotzdem immer noch viel zu kritisieren. Kritik an der russischen Regierung kommt bei Röper jedoch überhaupt nicht vor. Er ist ein Regierungssprachrohr.

    Das ist aber noch nicht alles. Denn Röper will auch die Neonazis der sogenannten “AfD” hoffähig machen. Auch dazu gibt es immer wieder Artikel von ihm. Und während Leute wie Verena Hartmann aus der Partei austreten, weil Bernd Höcke und “der kleine Himmler” Kalbitz die Partei bestimmen, sieht Röper hier gar kein Problem. Kritik auch hier: Fehlanzeige.

    • Das sehe ich überhaupt nicht so! Thomas Röper sieht seine Aufgabe in aller erster Linie darin, zu bestimmten Themen die Berichterstattung der russischen Medien im Gegensatz zu den deutschen "Medien" aufzuzeigen bzw. übersetzt er lediglich Interviews o.ä. mit Äußerungen von Herrn Putin o.a.! Das erfolgt meist bewußt unkommentiert, damit wir uns ein eigenes Bild machen können. Wir wissen doch alle, dass es nirgendwo perfekt ist, oder!?

    • Lutz natürlich mal wieder am Relativieren. Nuoviso ist ganz harmlos und haben nichts mit Quacksalbern zu tun. Gell? Hatten wir schon in der Vergangenheit beim Thema Globale Erwärmung und Klimakatastrophe …

      Auch wenn du im Gegensatz zu anderen feinen Herren, mit denen du gar keine Probleme hast, immer sehr freundlich auftrittst, kennen wir uns alle doch zu gut und es gibt zwischen uns keine Argumente, die je den Anderen überzeugen könnten seine Position zu wechseln.

      Bei dem Thema Russland gibt es die neuen Rechten und die linke Position, die sich nochmal in Altlinke und Linksgrüne aufspaltet. RT und andere Lobbygruppen für russische Machteliten, wie z.B. nuoviso, nehmen natürlich alles was sie an Opposition zum Mainstream kriegen können und kloppen das in einen Topf. RT deutsch gibt es auch schon seit ein paar Jahren und damit war auch genug Zeit zu beobachten, was sie tun. Bei dem amerikanischen RT gibt es Chris Hedges und Lee Camp. Beim deutschen RT kriegen wir als Moderatoren irgenwelche sehr junge Studentinnen mit recht hohen Wangen, wo dann Interviewte wie Jörg Berger oder Rainer Mausfeld während des Interview etwas gequält schauen. Es sind quasi die Gretas von RT, so wie natürlich auch die AfD ein Greta-Klon unbedingt brauchte.

  44. Hallo Herr Pohlmann, Ihre Beiträge schätze ich immer sehr – genauso wie die Beiträge von Markus Fiedler und Thomas Röper!
    Aber bei Ihrem heutigen Beitrag weiß ich nicht recht, was ich davon halten soll! M. Fiedler und Th. Röper haben in ihren Beiträgen explizit darauf hingewiesen, dass sie den Anteil des Menschen an der Klimaänderung nicht beurteilen können und wollen. Sie streiten aber diese Klimaveränderung in keinster Weise ab, sondern befassen sich ausschließlich mit dem Zustandekommen des 97%-Wissenschaftler-Konsens aus der Cook-Studie, auf deren Grundlage hauptsächlich uns Normalbürgern jede Menge Geld aus den Taschen gezogen wird (was wo anders viel dringender gebraucht würde, z. B. im Sozialbereich!) und was unsere Wirtschaft kaputt macht. Ich bin absolut für Umweltschutz, aber gegen diese Klimahysterie! Vielmehr sollte endlich mal wieder der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Als "gelernter" Ossi kann ich sagen, dass wir früher (natürlich aus anderen Gründen!) ganz anders mit unseren Ressourcen umgegangen sind!
    Was mich aber an Ihren Beitrag besonders stört, ist der Ton! Sie beschwerten sich im "3. Jahrtausend" nach Ihrer Klimasendung darüber, dass manche Zuschauer ihre Abo's gekündigt haben (im Gegenteil habe ich eine Dauerüberweisung eingerichtet!) und treiben jetzt selbst einen Keil zwischen die freien Medien – so empfinde ich es zumindest!
    Warum machen Sie alle nicht mal eine Sendung zusammen (evtl. mit M. Bröckers oder R. Fleischer) und tauschen Ihre Argumente aus??? Das wäre sicher im Sinne vieler Leser/Zuschauer!!

    • "Als "gelernter" Ossi kann ich sagen, dass wir früher (natürlich aus anderen Gründen!) ganz anders mit unseren Ressourcen umgegangen sind!"

      Schauen wir uns mal die Treibhausgasemissionen von Deutschland an, besonders nach dem Ende der DDR:

      https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-D/CO2-D.png

      https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-D/index.php

      Leider benützen selbst offizielle Stellen wie das Umweltbundesamt oft Statistiken, die erst 1990 anfangen, weil darin die BRD besser dasteht nach dem Abbau der DDR-Industrie oder verschweigen zumindest einfach, dass der Rückbau und Umbau der Industrie in der ehemaligen DDR einen Einfluss auf die Statistik hatte.

      https://www.umwelt-im-unterricht.de/medien/bilder/die-umweltsituation-in-der-ddr/

      Das Problem ist auch heute noch nicht erledigt, denn in Ostdeutschland gibt es immer noch Braunkohletagebau, was quasi eine Altlast der ehemaligen DDR ist, genauso wie der Braunkohletagebau in NRW eine Altlast der alten BRD ist.

      https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlenkraftwerke/

      https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/6_abb_entw-co2-emi_2019-03-19.png

      Es gäbe also durchaus relativ einfache Möglichkeiten schnelle Fortschritte zu erzielen beim Umweltschutz in Deutschland, aber es ist sehr bezeichnend, dass du als selbsterklärter Umweltschützer, der in der ehemaligen DDR aufwuchs, diese nie in Betracht ziehst und statt dessen lieber zehntausende wissenschaftliche Studien aus Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt in Zweifel ziehst.

  45. Mich stört sehr, dass Herr Pohlmann immer wieder die sonnengemachte Klimaerwärmung (die niemand bestreiten kann) mit der behaupteten menschengemachten Klimaerwärmung vermischt und die natürliche Temperatursteigerung zum Beweis für die behauptete antropogene macht.
    Zusätzlich führt er ständig die Behauptungen der von Politik und interessierter Industrie bezahlten Wissenschaftler auch als Beleg für seine Behauptung an, der Klimawandel sei antropogen ("34 nationale Wissenschaftsakademien haben in offiziellen Stellungnahmen die These vom menschengemachten Klimawandel bestätigt" die haben alle den Auftrag, zu beweisen, dass der KW antropogen ist, würden sie etwas anderes behaupten, wären sie ihren Job los). Auch sollte er mal untersuchen, wieviele der "97%" Wissenschaftler unabhängig forschen können. Nun, wir werden ja noch von ihm hören, denn auch er lebt von diesem Thema.

  46. Langsam vergeht mir bei der ganzen CO2 Debatte die Lust und das ist wahrscheinlich auch Sinn und Zweck.

    Warum stürzen sich wohl alle auf das CO2 bei der Klimadebatte. Weil der Kapitalismus geil auf Umweltschutz ist? Wohl kaum. Weil die Machteliten ihren Sinn für ökologisch nachhaltige Produktion entwickelt haben? Auch das ist Schwachsinn.

    Es geht um neue Märkte, Wachstum und Rendite. Der Erhalt der Umwelt geht denen am Arsch vorbei.

    Die Medien sind zu 97 Prozent auf ihrer Seite, weil sie unabhängig sind? Auch das dürfte nicht stimmen.

    So und jetzt Frage ich als letztes wer die Wissenschaft finanziert. Tja, Gelder werden in den seltensten Fällen für ergebnisoffene Studien und wissenschaftliche Arbeiten bezahlt.

    • Lieber Huhu
      ich darf ihnen anschliessen.
      Egl wer für mich hier Recht hat, kann mir immer noch nicht erklären, welches Auto die letzte Eiszeit beendet hat.
      Ich bin für Umweltschutz, da sind wir uns wohl alle einig.
      Bewusster Leben, bedeuted für mich als Beispiel , keine Fäkalien in den Teich aus dem ich mein Trinkwasser ziehen würde.
      Danke fürihren klaren Beitrag.
      P.S. Der gestrige Wetterbericht stimmte leider nicht mit dem heutigen Wetter überein, wenigstens hier.

    • "…Gelder werden in den seltensten Fällen für ergebnisoffene Studien und wissenschaftliche Arbeiten bezahlt."
      nicht in diesem System der Profitmaximierung als einzigstem und heiligem Ziel.

  47. Lieber Herr Pohlmann,
    kein Mensch, auch Markus Fiedler und Thomas Röper, sind der Ansicht, dass in den letzten Jahren die Luft- und Wassertemperaturen höher waren als in über 100 Jahren davor. Die Fiedler-Studio bezieht sich gar nicht auf diese Tatsache, sondern knöpft sich ausschließlich die „wissenschaftlichen“ Studien von John Cook und ein anderes Mal von Michael Mann („hockey stick“) vor. Fiedler behauptet in mir nachvollziehbarer Weise, dass in beiden Fällen nicht nur unwissenschaftlich gearbeitet, sondern getrickst wurde. Ob die Erderwärmung der letzten Jahre tatsächlich – auch teilweise – anthropogen („menschengemacht“) ist, spielt in Fiedlers Studie überhaupt keine Rolle. Wieso ist das so schwer zu verstehen?
    Wenn Cook herausbekommen möchte, wieviel Wissenschaftler davon überzeugt sind, dass die (aktuelle) Klimaveränderung „überwiegend anthropogen“ verursacht ist, dann genügt eigentlich nur eine Zweiereinteilung (überwiegend vs. nicht überwiegend) und keine Einteilung mit sieben Unterscheidungen. Cook, das ist eindeutig, ist ein Hochstapler. Anders kann man es nicht formulieren. Er wählt etwa 11.000 Arbeiten aus, findet etwa 56 Arbeiten, in denen die Wissenschaftler definitiv behaupten, dass die Erderwärmung (mind. Überwiegend) anthropogen sei und kommt mit allerlei Tricks auf die ständig wiederholten 97 Prozent. Tolle Leistung.
    Herr Pohlmann, wenn Sie diese Machenschaften verteidigen, erweisen Sie sich einen Bärendienst. Solche Studien sind tatsächlich Nebenschauplätze. Wenn eine Studie platzt, dann können Sie Ihre eigentliche Mission, die Veränderung der Lebensverhältnisse, vergessen.
    Noch vor ca. 35 Jahren (also vor kurzem) haben uns die Wissenschaftler vor einer neuen Eiszeit gewarnt. Die älteren Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern werden sich noch an den sibirischen Winter 1978/79 erinnern. So schnell kann sich das Wetter ändern!! Hätten Sie sich damals auch auf das Glatteis (der Erderwärmung, bedingt durch die Industrialisierung) begeben? Wohl kaum.
    Vergessen Sie solche Studien. Sie sind anfällig, aufzufliegen. Sie sind kontraproduktiv.
    Eigentlich müssten Sie die Inhalte der etwa 56 Arbeiten besprechen und nicht diese beiden statistischen Abhandlungen. Ein kluger Mensch teilte uns mit, dass er nur den Statistiken traut, die er selbst gefälscht hat.

  48. Auch ohne mich näher mit der wissenschaftlichen Seite auseinander setzen zu können, wie es offensichtlich Pohlmann, Röper und Fiedler tun, gibt es für mich Anhaltspunkte, die zu einer zwingenden Annahme von Klimaschwankungen unseres Planeten führen. Allerdings NICHT menschenverursacht.
    Da wäre einmal die Besiedelung Australiens vor ca. 30000 bis 50000 Jahren, die nur erfolgen konnte bei rel. abgesenktem Meeresspiegel, weil es zu der Zeit noch keine hochseetüchtigen Wasserfahrzeuge gab.
    Ebenso verhält es sich mit der Besiedelung des amerikanischen Kontinents über die Beringstraße, die über eine feste Eisdecke verfügen musste.
    Die Flutung des Mittelmeeres und nachfolgend des Schwarzen Meeres, das (wahrscheinlich) als die Sintflut in die Geschichte der Menschheit eingegangen ist, ist wahrscheinlich auch über Klimaveränderung/Erwärmung verursacht worden.
    Des Weiteren habe ich absolute Schwierigkeiten (offensichtlich ebenso wie Mike Ahrend 28.1. at 16.05) der Lügenkette der Herrschenden ein weiteres Glied anzuhängen.
    Das was gemacht werden muss, nämlich die unvollständige Auflistung von Meinenstein 28.1. at 15.53 abzuarbeiten, das ist das Gesetz der Stunde. Aber davon lenkt diese CO2 Debatte leider nur ab. Wieviel Energie würde frei werden, für diese einfache Umweltschutzmassnahme, wenn die Derns nicht in der Welt herumgondeln würden, sondern z.B. den Strand von Plastik befreiten?
    Ok, hier bin ich wohl übers Ziel hinausgeschossen, aber auch das durfte ja mal gesagt werden.

    • "hinausgeschossen", nein ich bin nach wie vor der Meinung, es gibt größere Gefahren als den anthropogenen Anteil am Klimawandel: Hegemonialkriege, Atombomben, Armut, Krankheit, Hunger, Umweltvergiftung und Verschmutzung ………

    • Moin, wolfcgn,
      ich hatte eigentlich gemeint, dass die Deerns, die z.Z. ueberall abgebildet werden, sich doch besser praktisch betätigen sollten! Aber offensichtlich ist das nicht so ruebergekommen?!
      Im Uebrigen sehe ich es genauso: " Hegemonialkriege, Atombomben, Armut, Krankheit, Hunger, Umweltvergiftung und Verschmutzung " eine nahezu unendliche Liste.

      mfG

    • ja, eine unendliche erschreckende Liste und wir kümmern uns um das CO2 mit aller Kraft und Aufmerksamkeit, dann kann's ja in den anderen Bereichen so weiter gehen wie bisher!

  49. Wissenschaft, keine Wissenschaft…ich hab Recht, Du nicht usw… Kindergarten. Einerseits freue ich mich auf die Antwort von Fiedler, bitte auch öffentlich hier. So muss Journalismus sein.
    Lieber Herr Pohlmann, ich schätze Ihre Arbeiten wirklich sehr. Ob es einen menschengemachten Klimawandel gibt kann ich beim besten Willen nicht sagen. Bei einer Sache bin ich mir aber inzwischen sehr sicher:
    Wenn ALLE Mainstream Medien im vollen Konsens mir 24 Stunden am Tag über alle Kanäle die gleiche Botschaft zurufen – dann ist es gelogen! Dann wird die Macht der Medien benutzt um die Eliten zu stärken und der kleine Mann soll mal wieder zur Kasse gebeten werden. Das habe ich unter anderem von Ihnen gelernt. Daher wundert mich, dass Sie es selbst nicht sehen. Es gab keine Massenvernichtungswaffen im Irak, keine Konzentrationslager in Serbien, kein Flugzeug im Pentagon, kein Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, keine glücklichen Tibeter unter der Knute der Lamas…aber der Klimawandel soll echt sein???
    Alle Modelle die es gab waren falsch. (Mir fällt da spontan Al Gore ein, da würde ich seit 5 Jahren schon an der Küste leben – muss immer noch über 3 Stunden fahren…) Ich lasse mich gern überzeugen, aber da muss deutlich mehr Inhalt kommen.

    • # Mike Ahrend

      "Wenn ALLE Mainstream Medien im vollen Konsens mir 24 Stunden am Tag über alle Kanäle die gleiche Botschaft zurufen – dann ist es gelogen! Dann wird die Macht der Medien benutzt um die Eliten zu stärken und der kleine Mann soll mal wieder zur Kasse gebeten werden. Das habe ich unter anderem von Ihnen gelernt. Daher wundert mich, dass Sie es selbst nicht sehen."

      Anschließe mich und Dirk Pohlmann hat wohl auch schon "bessere" Zeiten erlebt, als nun den Mainstream-Medien hinterher rennen zu wollen, zu müssen.

      Schade, aber das schätze ich bei KenFM, auch Meinungen zuzulassen, welche nicht nur zu diesem Text, gar nach Mehrzahl der jeweils aufgelaufenen Kommentare hier zum Thema insgesamt, eher die gerade angesagten Elitenpositionen vertreten.

      Skurriler geht es immer, war auf einem, meinem Blog festzustellen:

      https://dasletzte.net/node/80

  50. Die Fixierung der gegenwärtigen Debatten auf den durch CO2-Ausstoß verursachten „Klimawandel“ rückt das Problem, vor dem die Menschheit steht, in den Bereich des technisch Regel- und Machbaren. Deswegen genießen er und die Bewegungen, die sich an ihm festmachen, gegenwärtig eine derart große Aufmerksamkeit und Beliebtheit. Die jungen Leute von Fridays for Future werden von Teilen der herrschenden Klasse hofiert, ja geradezu umarmt. Sie müssen aufpassen, dass sie sich nicht vor ihren Karren spannen lassen. Deren Interesse besteht darin, eine Bewegung zu stärken, die sich in immanenter und realitätsgerechter Empörung erschöpft: Wir müssen nur auf E-Mobilität umrüsten, und schon kann alles so weitergehen wie gehabt. Wir müssen nichts an unserer Art zu produzieren und das Produzierte zu konsumieren ändern, wir müssen nichts an unserem Naturbezug ändern und vor allem müssen wir die Eigentumsverhältnisse nicht antasten. Mit all dem hat der Klimawandel nichts zu tun. Jonathan Franzen hat in seiner Essay-Sammlung Das Ende vom Ende der Welt geschrieben:

    „Der Klimawandel hat viel mit dem ökonomischen System gemein, das ihn beschleunigt. … Er harmonisiert auch prima mit der Technologieindustrie, indem er die Vorstellung befördert, dass allein die Technik, sei es durch die Effizienz des Fahrdienstvermittlers Uber, sei es durch einen Geniestreich des Geo-Engineering, das Problem der Treibhausgase lösen kann. Als Narrativ ist der Klimawandel fast so simpel wie ‚Märkte sind effizient‘. Was erzählt wird, braucht weniger als hundertvierzig Zeichen: Wir nehmen CO2, das zuvor gebunden war, und pumpen es in die Atmosphäre, und wenn wir nicht damit aufhören, stecken wir in der Scheiße. Naturschutz dagegen ist romanhaft.“

    Mit einem Terminus von Michel Foucault könnte man sagen: Das Konzept „Klimawandel“ ist ein „Dispositiv der Macht“, das dem Versuch dient, die durch das Raubbauverhältnis des Kapitals zur inneren und äußeren Natur ausgelösten Selbstzerstörungsprozesse des industriell-kapitalistischen Systems auf eine Weise zu stoppen, die den Fortbestand des Systems nicht gefährdet. Deswegen ist es wesentlich, den braven, grünen Teil der Protestbewegung vom radikalen, antikapitalistischen Teil zu trennen, jenen zu hofieren und zu päppeln, diesen zu bekämpfen und wenn nötig zu kriminalisieren. Das Kapital bedient sich gelegentlich oppositioneller Bewegungen, um eine neue Stufe seiner Entwicklung zu erklimmen. Um das Ganze zu retten, müssen Teile geopfert werden.

    Der Umstieg der kapitalistischen Produktionsweise von fossilen Energieträgern auf erneuerbare stößt auf Widerstände im eigenen Lager und kann deshalb nur durchgesetzt werden, wenn er sich auf Bewegungen und politische Kräfte stützen kann, die diesen Umbau propagieren, ohne die Markt- und Kapitallogik als Ganze in Frage zu stellen. Diese politische Kraft ist die Partei Die Grünen. Die Fridays-for-Future-Bewegung nähme ihre Zerschlagung in eigene Regie, wenn sie sich als deren außerparlamentarischer Arm verstünde und sich in ihren Zielsetzungen entsprechend begrenzen und verharmlosen ließe.

    Im Sinne Jonathan Franzens umfasst wahrhafter Naturschutz also weit mehr als „Klimawandel“. Er schließt die weltweite Abholzung der Wälder und die industrialisierte Landwirtschaft, die Zerstörung der Habitate, das Ausplündern der Fischgründe und Grundwasserleiter, den Einsatz von Pestiziden und den Plastikmüll, die Verbreitung invasiver Arten mit ein. Das Elend der Wildvögel und der zum Schlachtvieh und zur Ressource denaturierten Tiere schreit zum Himmel. Der Mensch steht mittels kapitalfixierter Technik, Wissenschaft und Industrie „in der Natur wie eine Besatzungsarmee im Feindesland“, heißt es bei Ernst Bloch. Es ginge darum, diese Armee abzuziehen, radikal abzurüsten und unser Verhältnis zur Natur auf eine andere, konviviale Grundlage zu stellen. Wir benötigen eine qualitativ andere Gesellschaft, einen Sozialismus der Verlangsamung, der Entbrutalisierung des Umgangs zwischen Mensch und Natur, der an die Stelle der wildgewordenen betriebswirtschaftlichen Ökonomie eine „Ökonomie des ganzen Hauses“ (Negt) setzt. Deren Rationalitätskriterien wären nicht länger der Markt- und Kapitallogik entnommen, sondern sie bezöge ihre Kriterien aus den Maximen einer sinnlichen und ökologischen Vernunft. Noch nie war es so dringlich, dass eine zur Vernunft gekommene Menschheit die Kontrolle über die ökonomischen Prozesse zurückgewinnt, diese in eine lebendige Gesellschaftlichkeit einbindet und vernünftigen Zielen unterstellt.

    Aus:
    Tier-Cafés – Kuschelroboter – Klimawandel
    08. Dezember 2019 um 11:45 Ein Artikel von Götz Eisenberg | Verantwortlicher: Redaktion
    (NachDenkSeiten)

  51. Mein Kommentar über einen Artikel zur Kritik eines Artikels über einen statistischen Artikel der über die eigentliche Sache nichts aussagt.

    Leider erfordert die eigene Einschätzung zum Klimawandel eine gewisse inhaltliche Beschäftigung mit diesem Thema, wie so viele Themen wegen der die Kinder in der Schule ja auch Naturwissenschaften beigebracht bekommen.

    Metastudien sind für Leute, die immer nur vom Klassenbesten abschreiben wollten, ohne zu verstehen.

    Inhaltliche hat Marcus Fiedler nichts gegen die Theorie vom Menschen gemachten Klimawandel gesagt, vielmehr hat er auch dinge zum Verständnis des Themas veröffentlicht.

    Vielleicht ist es möglich ein paar inhaltliche Beiträge für diesen Kanal zu bekommen. Menschen die erklären warum sie der Auffassung sind (Außer das jemand anders das auch gesagt hat).

  52. Einfach nur Hinriss
    dieses ganze Gekloppe um "menschen gemachten Klimawandel"

    Braucht es erst eine Klimaapokalypse, um sich ökologisch verträglich und nachhaltig zu verhalten (egal ob Wirtschaft, Militär, Konsument .. . .) ??? Is doch krank!

    ganz abgesehen davon, interessiert es doch einen Furz ob Menschen gemacht oder nicht.

    Diese Ursache-Wirkung-Klopperei kommt mir vor, als wenn ich feststellen würde, dass Wasser in der Wohnung irgendwo aus-, überläuft und ich, anstelle den Haupthahn abzudrehen, darauf beharre es laufen zu lassen, bis ich wirklich sicher weiß wo´s herkommt (und streite mich auch noch köstlich mit meinem Nachbarn, oder wat?)

    Plastik im Meer
    Brennende Urwälder
    tote Flüsse
    landwirtschaftliche Monokulturen
    Lieferdienste für jeden Sche….
    Atomkraftwerke
    aussterbende Insekten, Bienen, Vögel, etc. . . .
    Schweröltanker
    Militär
    kein Ausbau von ÖNV
    Raubbau bis in den letzten Winkel dieser Erde
    Frackinggas
    und
    und
    und
    .
    .

    Das ist doch alles schei… auch ohne Klimawandel,
    dafür brauche ich keinen wissenschaftl. Nachweis mehr

    • Genau! So simpel und so leicht anzugehen.

      Den "menschengemachten Klimawandel" brauche ich nur, wenn ich für die Umwelt nichts tun will,

      stattdessen mich von Kennzahlen und Fremdexpertise abhängig machen will und neue Anlageformen für's Kapital brauche.
      Ganz nebenbei belaste ich damit den Planeten völlig unnötig weiter indem ich weitere Rohstoffe aus dem Boden hole – Bauxit, Coltan, Kobalt – für leichtes Alu, Akkus und Solarzellen, extrem giftig im Abbau, vorzugsweise in Regenwaldgebieten gelegen, gerne in Kindersklavenarbeit abgebaut und noch viele Jahre funktionierende Produkte – bspw. Heizungen… – vorzeitig entsorge.

  53. Wer ist John Cook? Er ist ein australischer Kognitionswissenschaftler.
    Wo wurde seine Studie veröffentlicht? In den Environmental Research Letters, einer wissenschaftliche Fachzeitschrift, die seit 2006 von IOP Publishing herausgegeben wird. Chefredakteur ist Daniel Kammen.
    Wer ist Daniel Kammen? Er ist u.a. koordinierender Leitautor des IPCC und Chief Technical Specialist für erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei der Weltbank.

  54. "Philosophin Dr. Dorchain über Massenmanipulation in der Moderne – Noam Chomskys Theorien der rhetorischen Ablenkung – Agamben über den "Ausnahmezustand" – Freud und die Psychoanalyse: Paradebeispiel einer Entfremdungstheorie"
    https://www.youtube.com/watch?v=g5w24ar9Qb0
    Der Beitrag ist schon von 2015, man könnte sonst meinen, er beziehe sich auf die aktuelle Diskussion.

  55. GEOENGINEERING.?
    Und warum gibt es dann so etwas wenn es doch GEOENGINEERING gar nicht gibt.?
    Sehr Aufschlussreich ist übrigens auch der Abspann,man beachte wer das Produziert und wer das Werk Gesponsert hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=tE5mvFd_shQ&t=4s

    Ist der Klimawandel vom Menschen gemacht.?
    JA nur von wenigen Menschen.
    Und zwar von denen die das GEOENGINEERING betreiben.

    • "Glauben heißt nichts Wissen.!" Wissen heißt, glauben, man habe die Realität erfasst. Das erzeugt Hybris. Wirklich kluge Menschen wissen vor allem, was sie nicht wissen, bis dahin dass sie (eigentlich) nichts wissen, also alles glauben. Das sind die klügsten und Demütigsten. Viele Demütige gibt es offenbar nicht auf der Welt. Dunning-Kruger Effekt.

  56. Lieber Herr Pohlmann,

    es gibt die Wissenschaft und es gibt den wissenschaftlichen Betrieb. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Denn letzteres wird durch Drittmittelgeber und Fachzeitschriften (Journale) diktiert.

    Es gibt zu 9/11 diverse Fachpublikationen. Allerdings sind die allermeisten korrumpiert, die es in die Journale schaffen und kritische Auseinandersetzungen werden von den allermeisten Journalen geblockt.

    Wissenschaft ist beim Thema 9/11 anwesend. Siehe zB. das Pre-Print-Paper von François Roby, wozu es hier auf KenFM sogar ein Artikel gab. https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-02004696v3
    Man siehe aber auch die Arbeit der deutschen Physiker von Angar Schneider und Heinz Pommer mit dem GZM. https://911gzm.org https://www.911history.de
    Wir Naturwissenschaftler können nichts machen, wenn wir sogar in den alternativen Medien weitgehend ignoriert werden.

    Soweit ich weiß, sind Sie Wissenschaftsjournalist. Es ist mir ein Rätsel, warum sie die Naturwissenschaftler zu 9/11 bisher komplett ignorieren.

  57. Manchmal ist es zum Heulen.
    Ich bin eine ganze Weile in den sogenannten alternativen Medien unterwegs und habe mich mittlerweile daran
    gewöhnt, daß dort zum Teil genau so polemisiert wird wie im Mainstream, nur dort ist eine klare Tendenz zu erkennen.

    Im Internet-Bereich gibt es eben ein viel bunteres Spektrum und das ist das schöne in diesem Umfeld.
    Für mich ist es inzwischen klar, die Menschheit ist mitschuldig an der Erderwärmung.
    In welchem Tempo dies geschieht und welches die Hauptverursacher sind , C02, Industrielle Abwärme oder
    einfach hitzige Debatten, weiß ich nicht.

    Meines Erachtens nach wird die C02 Debatte aus dem Grunde geführt, weil es am einfachsten ist nur eine Ursache
    zu bekämpfen, aber der großflächige Umbau der Weltökonomie auf Green Economy wird diesem Planeten den Garaus
    bereiten.

    Nachdem ich mich wieder mehr mit den Anfängen der Umweltbewegung befasst habe, insbesondere mit den
    Werken von Mumford, Schumacher, Gruhl etc komme ich zu dem Schluss, wir haben nichts begriffen und schon
    garnichts gelernt.

    Darum hilft nur eine Besinnung auf das was wichtig ist und Konsumeinschränkung.

    • Da kann ich Ihnen nur uneingeschränkt Zustimmen, das Motto für das 21 Jahrhundert lautet: Weniger ist mehr. Leider habe ich den Eindruck, dass viele diesen Wertewandel schon aus Bequemlichkeitsgründen nicht sonderlich toll finden und sich hieraus ein nicht unerheblicher Teil der Motivation der "Klimaskeptiker" speist…

    • hallo butcherboy

      Weniger ist mehr … dito!

      zu
      `Leider habe ich den Eindruck, dass viele diesen Wertewandel schon aus *Bequemlichkeitsgründen* nicht sonderlich toll finden und sich hieraus ein nicht unerheblicher Teil der Motivation der **"Klimaskeptiker"** speist…`

      my2cents ersetzen
      *Legitimierungsgründen*
      siehe zb
      " … 2600.000.000.000 EUR" …LINK… zb https://www.spiegel.de/politik/ausland/green-deal-der-eu-ursula-von-der-leyen-und-ihr-billionen-versprechen-a-da790e50-2c7d-4223-bb26-bec41cb8e450
      und
      **Bilanzverlänger**
      denn das kommt dem Wesen `unseres` UMVERTEILUNG`sspiels näher … 😉

      Viele Grüße in die Runde

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/rhabarbeer/' rel='nofollow'>@rhabarbeer</a>
      Dass die Finanzeliten versuchen, die "Katastrophe" für sich zu nutzen und den maximalen Profit daraus zu schlagen ist völlig klar, es bleibt Ihnen in ihrem sehr begrenzten System auch gar nichts andres übrig. Das wird auch mit den nächsten Katastrophen, die da noch kommen werden, nicht anders sein, Wasserknappheit, Knappheit an (gesunden) Lebensmitteln, etc. Ich bin auch schon gespannt, ob man sich hier im Portal dann wieder genau so streiten wird, ob es diese Katastrophen "wirklich gibt". Die Herausforderung ist, zwischen verkauften und wirksamen Lösungen zu unterscheiden bzw. die Bereitschaft, seine Lebensweise daran anzupassen – insofern das überhaupt möglich ist. Das Erfolgsrezept des (nationalistischen) Kapitalismus war es, die (nationale) Bevölkerung in (kleinem Maße) an der Ausbeutung der restlichen Welt zu beteiligen und damit moralisch zu korrumpieren (Bequemlichkeit), der globale Kapitalismus in seiner Endform (der Abschaffung aller Staaten und Institutionen) kann das natürlich nicht mehr leisten und muss neue Anreize zum Konsum schaffen. Was kann es da besseres geben, als (dysfunktionale) Lösungen (Snake Oil) für (tatsächliche, durch Ihn selbst erschaffene) existenzbedrohende Probleme zu verkaufen ?

    • hallo butcherboy

      willst du dieses UMVERTEILUNGsspiel?

      Ich denke, nein … wie die Mehrheit onEarth
      oder?

      Dieses, `unser` UMVERTEILUNGsspiel beruht auf VORfinanzierung und diese benötigt besicherbare* BILANZIERUNGsspielräume**, denn der Kern*** der Vorfinanzierung kommt ganz ohne GESETZliche Grundlage aus.

      * CO2-Steuer
      ** CO2-Zertifikate, `GreenDeal` etc pp.
      *** "Frage: Was ist die rechtliche Grundlage für die Buchgeldschöpfung?
      Antwort: Es gibt keine di­rek­te recht­li­che Re­ge­lung. …"
      . ….LINK… webcache https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:dbqFRIPBgpoJ:https://www.bundesbank.de/de/service/schule-und-bildung/haeufig-gestellte-fragen-zum-thema-geldschoepfung+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

      `Die Herausforderung ist, zwischen verkauften und wirksamen Lösungen zu unterscheiden bzw. die Bereitschaft, seine Lebensweise daran anzupassen`
      dito … würde aus `Lebensweise` noch `Legitmierungsweise` machen und zwar ganz GRUNDsätzlich 😉

      `Geld regiert die Welt` … oder?

      … ich empfehle in diesem Zusammenhang aktuell Prof. Franz Hörmann
      …LINK… https://www.youtube.com/watch?v=HKVWS_itj84&t=21m03s

      Viele Grüße in die Runde

  58. Allgemein nimmt man an das „die Wissenschaft“, wenn sie sich nur intensiv mit einem Thema befasst, zu einem sichern gültigen Ergebnis kommt. Das dieses nicht immer der Fall ist, wird an der Diskussion über die Klimaveränderung deutlich. Auch die Annahme das Wissenschaftler nur an klar überprüfbaren wissenschaftlich validen Ergebnissen interessiert sind, wird bei näherer Überprüfung als unrichtige Annahme erkennbar.
    Wissenschaftler wollen weiter in ihrem Gebiet arbeiten. Sie wollen weiter arbeiten können, wofür sie Geld benötigen. So und an diesem Punkt beginnt eine ganz unwissenschaftliche Gedankenkette. Wie stelle ich es als Wissenschaftler an, an Fördermittel zu kommen.
    Leute denkt selber nach. Wie oft wurde schon der Untergang der Welt geweissagt. Immer war es der böse Mensch der durch seine Handlungen, früher waren das meist „gottlose“ Handlungen, die Ursache für den Untergang, das nahende Weltgericht trägt.

    Die Erde dreht sich bis heute, zusammen mit den ganzen „bösen“ Menschen. Und das wird sie auch in künftigen Jahrtausenden tun. Das ist so meine eigene private Einschätzung. Und ich fordere jeden und jede dazu auf in sich selber hinein zu spüren! Was kann ich für mich selber als wahr, als wahrscheinlich richtig annehmen? Ihr Wissenschaftler da draußen könnt, Geld und Interessen gesteuert, andere Meinungen, ähm natürlich ganz streng wissenschaftlich untermauerte Thesen vertreten. Mir is des wurscht! Aber verbreitet bitte keine Angst vor dem Höllenfeuer! Und zwingt mich nicht euren Mist zu glauben. Denn es ist ja letztlich wieder ein Glauben, diesmal an „die Wissenschaft“ um den es sich Handelt. Selber überprüfen kann ich diese von EUCH vorgebrachten Thesen nicht. Ich soll euch glauben? Nein Danke!

    • Die Wissenschaft war noch nie nur "an klar überprüfbaren wissenschaftlich validen Ergebnissen" interessiert. Das waren immer nur diejenigen, die Wissenschaft konsumiert haben. Jede wissenschaftliche Erkenntnis war am Anfang nur "spinnerte These".
      "Sie wollen weiter arbeiten können, wofür sie Geld benötigen": Ist das bei Ihnen anders ?
      "Wie stelle ich es als Wissenschaftler an, an Fördermittel zu kommen": das ist in der Tat ein Problem, aber das war auch noch nie anders. Jahrzehntelang wurden Studien gefördert, die den Klimawandel wiederlegen, langsam kehrt sich die Situation um. Dennoch kann die Gesamtheit der Wissenschaftler eine sinnvolle Meinung haben, denn es werden auch die gefragt, die gerade keine Studie finanziert bekommen.
      "Aber verbreitet bitte keine Angst vor dem Höllenfeuer!": Angesichts der tatsächlich vorliegenden Höllenfeuer wie z.B. in Australien glaube ich nicht, das es dafür Wissenschaftler braucht …
      "Und zwingt mich nicht euren Mist zu glauben": Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber ich bin in einer Zeit aufgewachsen, da wurde man "dazu gezwungen" zu glauben, dass ein kommender Klimawandel Bullshit ist und alle, die daran glaubten, waren langhaarige drogenverseuchte Hippies. In der Wissenschaft gab es aber damals schon viele Stimmen, die den Hippies Recht gaben. Die gibt es immer noch, die Hippies weitestgehend nicht mehr…

  59. Abschließend, nachdem ich den Kommentar zu Ende gehört habe:

    Es gibt definitiv eine Klimaerwärmung. Herr Pohlmann möchte das scheinbar als Beweis für die Ursache sehen.
    Genauso könnte man argumentieren, daß die Geschenke unterm Weihnachtsbaum entweder beweisen, daß die Eltern sie gekauft oder der Weihnachtsmann sie gebracht habe, je nachdem was man glaubt.
    Die Beobachtung eines Phenomens lässt die Frage nach den Ursachen zunächst offen.

    Jetzt kann man argumentieren, daß man keinen zweifelsfreien Beweis brauche, um tätig zu werden, angesichts der Lage.
    Das wäre für mich nachvollziehbar und wäre auch bis vor 1-2 Jahren meine Position gewesen.
    Allerdings ist das wissenschaftliche Establishment inzwischen für mich derart unglaubwürdig, daß ich das nun kritisch sehe.
    Hinzu kommt, daß mit der Klima-Agenda wirtschaftliche Interessen verknüpft sind und sie in Form einer koordinierten Kampagne über alle etablierten Kanäle von Universitäten, Medien, Zentralbanken, Politik, NGOs (die sichtbaren Köpfe hier aus Familien der alten Machtelite) psychologisch und machtpolitisch forciert wird.

    Wer kritisch denkt, muß da eigentlich misstrauisch werden.

    • Hallo Sam

      ich möchte mich gerne dem Kommentar anschließen.

      Und erst recht weil es einen Klimawandel gibt, ist es aus meiner Sicht wichtig, den Fokus im Danken und Handeln mehr auf die KLIMAFÄHIGKEIT #onEarth als eben auf EIN `Klimagas` zu richten.

      Denn die KLIMAFÄHIGKEIT wird #onEarth durch unsere Art zu leben/wirtschaften/legitimieren/bilanzieren* geschädigt.
      Und diese Art* ist im wesentlichen VORfinanziert und verlangt daher nach einem `Weiterso` bzw `Wachstum`.

      Ups … ein scheinbares Dilema für all die, die von dieser Art * `profitieren`/leben (wer eigentlich nicht?), denn es offenbart sich die Notwendigkeit, dem zwingend NOT-wendigen Mitwelt-, Naturschutz durch eine `ENDE` von dieser Art * eine echte Chance zu geben.

      Und da kommt wie von `Geister Hand` ein `Klimagas` daher, welches gepaart mit einer Besteuerungsidee die Grundlage für einem Weiterso sogar mit `Klimaschutz`-Mantel erlaubt, in dem durch die CO2-Steuer besicherte CO2-Zertifikate eine neuen BILANZIERUNGsraum schaffen (dh. Raum für BILANZVERLÄBGERUNG auf der `Wachstumszwangleiter`)

      " … 2600.000.000.000 EUR" …LINK… zb https://www.spiegel.de/politik/ausland/green-deal-der-eu-ursula-von-der-leyen-und-ihr-billionen-versprechen-a-da790e50-2c7d-4223-bb26-bec41cb8e450

      und das nützt dem Klima … äääh … der Natur/Mitwelt, dem Menschen …?

      wohl kaum
      … aber das will wohl `keiner` merken 😉

      … oder doch?

      Der `kleinste` GEMEINSAME Nenner:

      `Der Weg` zu #Klimaschutz
      führt ZWINGEND über Erhaltung der #Klimafähigkeit #onEarth
      führt ZWINGEND über #Umweltschutz
      führt ZWINGEND über #Systemfrage
      führt ZWINGEND über FOKUS auf #gesetzlich UNgeregelte VORfinanzierung `unseres` #Umverteilung`sspiels
      oder?

      und viele Grüße in die Runde

    • Die Geschichte der Wissenschaft hat gezeigt, dass diese zu jeder Zeit für die interessen der Machthabenden Instrumentalisiert worden ist, das ist wirklich kein neues Phänomen. Ihr Vergleich mit dem Weihnachtsbaum ist auch nicht ganz Richtig, denn "die Wissenschaft" hat schon 3 Monate vor Weihnachten vorhergesagt, dass die Geschenke von den Eltern in der Woche vor Weihnachten über Amazon gekauft und am 24. gegen 16.30 unter den Baum gelegt werden. Aber hauptsächlich kann ich ihr Argument mit der "Klima-Agenda" nicht verstehen: Natürlich wird versucht, daraus Kapital zu schlagen! Halten Sie die Tatsache, dass ein Medikament Geld kostet und es für den höchstmöglichen Preis verkauft werden soll auch für einen Indikator für dessen Wirksamkeit bzw. dessen Unwirksamkeit ? Sind alle Medikamente grundsätzlich wirksam oder eher grundsätzlich unwirksam weil damit viel Geld verdient wird ? So einfach ist die Welt meines Erachtens nicht.

    • an ButcherBoy:

      In der Tat scheint auch mir die Welt nicht so einfach, wie allerdings Sie sie sich womöglich vorstellen.

      Wer sich dabei was genau vorstellt, lasse ich mal offen.

  60. Der Vergleich mit der "Kugelgestalt" der Erde ist unsinnig.
    Erstmal ist die Lage hier wesentlich simpler verglichen mit dem komplexen Thema von Ursachen für längerfristige Temperaturänderungen im Wettersystem der Erde.
    Wenn man diese Analogie machen wollte, müsste man sich eine ähnliche Meta-Studie vorstellen, die Studien auswertet, welche sich mit der Frage beschäftigen, ob die Erde eine "Kugelgestalt" hat oder nicht. Wenn es solche Studien gäbe, könnte man so eine Metastudie machen und solche Studien mit für die Meta-Studie relevanten Aussagen in die Auswertung einbeziehen.
    Wenn das Thema ein anderes ist, kann man sie nicht einbeziehen.
    Was wenn das Thema aber relevant ist, jedoch kein definitives Ergebnis erzielt wurde?
    Dann MUSS man die Studien in die Auswertung für die Meta-Studie einbeziehen.
    Andernfalls ist das Ergebnis nicht korrekt, bzw. gefälscht, falls Absicht dahinter steckt.

    • *Zudem grober logischer Fehler von Herrn Pohlmann:

      Dirk Pohlmann kritisiert anhand seiner Analogie, daß man Geographen, die in hypothetischen Studien sich nicht äußern, ob die Erde eine "Kugelgestalt" habe oder nicht, nicht als Gegner der "Kugelgestalt" gezählt werden dürften.

      Damit zäumt Herr Pohlmann aber das Pferd von hinten auf. Die Kritik von Herr Fiedler an der Studie von Cook war ja gerade, daß dieser diejenigen, die die untersuchte Hypothese (menschliche Aktivität ist für >50% der Kilmaveränderungen verantwortlich) nicht ausdrücklich unterstützen, dennoch als Befürworter zählt.

      Somit hat Cook genau das getan, was Herr Pohlmann an Herr Fiedler kritisiert (irrtümlich, weil Fiedler nichts dergleichen tut). Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Pohlmann bestätigt (falls denn seine Argumentation grundsätzlich richtig ist, wenn auch fehlgerichtet), daß Fiedler richtig liegt.

    • Pohlmann kritisiert in erster Linie die Zuordnung zu einem Lager anhand sprachlicher Konstrukte und diese Kritik trifft voll ins schwarze und das Kugel Beispiel illustriert das auch sehr gut. Der eigentlich "Dicke Hund" bei Röper und Fiedler ist aber, den qualitativen Teil der Meta-Studie nicht zu berücksichtigen, denn die Studie ergibt überhaupt nur als ganzes einen Sinn. Das an sich ist leider schon unwissenschaftlich. da kann man auf den zweiten teil von Phlmanns "Kritik der Kritik" gespannt sein. Persönlich finde ich das sehr schade, da ich sowohl Herrn Fiedler als auch Herrn Röper für seine Arbeit sehr Schätze, ich habe den Eindruck, dass beide hier eine im Kern sogar berechtigte Kritik an der Studie haben (zu ungenaues Design, ungenaue/schlecht dokumentierte Methodik, …) aber auf dem Rücken dieser Kritik kilometerweit in eine Richtung reiten, welche wesentlich eher von der eigenen Meinung bestimmt ist als von den tatsächlichen Inhalten, Aussagen und Defiziten der Studie.

    • Du könntest dich auch an pysikalischen Größen orientieren, also warum wir über 400 ppm CO2 in der Atmosphare haben im globalen Durchschnitt und die Kurve immer weiter ansteigt und warum es immer wärmer wird.

      Aber ich verstehe schon, wenn man sich nicht mit der Wissenschaft dazu beschäftigen will, dann kümmert man sich um Meta-Studien über die Meinungen der Wissenschaftler, die sich mit Teilfragen des Problems befassen. Das geht dann natürlich in Richtung Meinungsjournalismus und Kanzelpredikt in der Kirche. Es wird zu einer Glaubensfrage. Das wiederum ist weiten Teilen der hiesigen Bevölkerung weit vertrauter als naturwissenschaftliches Arbeiten.

    • an Götterbote:
      Konzentration von CO2 in der Athmosphäre steigt an und es wird wärmer. OK. Koinzidenz belegt jedoch nicht Kausalität. Der Appell wissenschaftliche Fakten zu beachten geäußert von jemanden, der einen solchen Denkfehler begeht, … naja.
      Der Hinweis auf den wissenschaftlichen Konsens und die 97% wird immer wieder als Argument verwendet. Da ist es dann auch nicht unsinnig, die Grundlage dafür zu untersuchen.

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