Tagesdosis 29.11.2018 – Ukraine. Poroschenko will die EU in sein Kriegsboot zurückholen

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Vor drei Tagen überquerten zwei Artillerieboote und ein Schlepper der ukrainischen Marine die russische Seegrenze im Schwarzen Meer und fuhren auf die Straße von Kertsch zu.  War es die forcierte Umgehung gültiger Schifffahrtsgesetze, oder bewußte Provokation? Natürlich war allen beteiligten Personen bewußt, dass die russische Seite umgehend reagieren wird, reagieren muss. Daher, kalkulierte Abläufe waren vollends erwünscht.

Schiffe passieren die Meerenge in der Regel nach entsprechender Genehmigung und nach einem Zeitplan; diese Schiffe hatten aber keine solche Genehmigung, so der Föderale Dienst für Sicherheit der Russischen Föderation (FSB), der für die Aufrechterhaltung der Grenzsicherheit zuständig ist. (1)

Die westliche Welt, UN und EU Staaten sind empört, ob der eindeutigen Beweise. Christian Esch vom Spiegel weiß, bzw. bestätigt folgendes: Eine mögliche Antwort hat der Generalstab der ukrainischen Armee am Montag präsentiert. Er veröffentlichte Funksprüche der russischen Küstenwache, die er am Vortag abgefangen haben will. Sollten die Aufnahmen echt sein, dann geben sie einen Einblick in das Handeln der russischen Seite. Also, alles wie gehabt (2): abgefangen haben will, sollten die Aufnahmen echt sein.

Ja, ein Boot wurde gerammt. Wollte es sich rammen lassen? Das Video ist verlinkt. (3). Der Spiegel zitiert heute den US Amerikanischen Präsidenten zur Thematik so: „Angela, lasst uns Angela einbeziehen!“.(4) Was der Leser vom Spiegel nicht erfährt. Im gleichen Interview mit der New York Post stellt Donald Trump folgende These auf: Da war eine Frage. Eine Warnung? Haben die ukrainischen Boote die Russen wissen lassen, dass sie kommen. Weil, ich denke, da gibt es ein System. Das funktioniert auch.(5) Spiegel Leser wissen mehr.

Warum nun wollte die Ukrainische Marine, ausgehend der Absegnung durch die Regierungsführung in Kiew, diesen Pseudoeklat schaffen? Man möchte a) auf sich aufmerksam machen und b) die internationale Staatengemeinschaft ins sinnbildliche Boot zurückholen. Ehemals euphorisch hofiert (6), bereitet die Ukraine aktuell mehrheitlich Probleme.

Blicken wir zurück in das  Jahr 2013. Erinnern sie sich noch an Victoria Nuland? Das war die für Europa und Eurasien zuständige „Fuck the EU“ Abteilungsleiterin des US-Außenministeriums. (7) . Sie berichtete nach ihren mehrfachen Auftritten in Kiew stolz, dass die US-Regierung seit 1991 rund fünf Milliarden Dollar für eine „wohlhabende und demokratische Ukraine“ investiert habe. Es sei darum gegangen, alles zu tun, dass die Ukraine die Voraussetzungen erfülle, um der EU angegliedert werden zu können, d.h. das Land aus seiner historischen Beziehung zu Russland herauszureißen und via „Europa“ in die US-Interessensphäre zu führen. (8)

So klangen damalige Zukunftsvisionen. Von einem Herrn Klitschko, aus Deutschland installierter Politsunnyboy in Kiew,  hat man auch schon länger nichts mehr vernommen. Der ukrainische TV Sender NewsOne fragte Anfang diesen Monats seine Zuschauer:„Ist Klitschko als Bürgermeister der Hauptstadt erfolgreich oder nicht?“ Insgesamt 7850 Anrufe gingen während der Sendung ein. Dabei zeigten sich 95 Prozent der Menschen mit der Arbeit von Klitschko als Bürgermeister Kiews unzufrieden.„95 Prozent sagen, dass diese Person gescheitert sei. Seine Politik sei gescheitert. Sein Team sei Unheil für die Stadt“, so der Moderator abschließend. (9)

Trotz Milliarden Investitionen und dem wiedermal höchsten Preis gnadenloser Regime Changes, nämlich an die 10.000 Toten im Ukraine-Konflikt (10), lief die ursprüngliche Planung gehörig aus dem Ruder. Im Jahre 2015 wusste das Handelsblatt zu berichten: Die Angst vor der Pleite. Damoklesschwert über Kiew: Schon im Sommer kann die Ukraine möglicherweise ihre Schulden nicht mehr bedienen. Es droht eine Staatspleite – und noch mehr Chaos. Aber auch für Investoren hätte das massive Folgen. (11)

Der altbekannte Kreislauf, wenn Staaten, bzw. Politiker sich für Inhalte und Vorgaben kaufen lassen. Machtgier frisst den Überblick und füttert kriminelle Kanäle. Wohin ist das „Wir haben Großes mit euch vor“ Budget versickert? Zahlen: Es gab Kredite in Höhe von drei Milliarden Euro von der Europäischen Investitionsbank, Investitionen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro seitens der Europäischen Bank für Wiederaufbau sowie insgesamt 879,2 Millionen Euro bilaterale EU-Hilfe. EU-Budgethilfen für die Ukraine belaufen sich auf insgesamt rd. 555 Millionen Euro, die zum Teil noch ausgezahlt werden. An humanitärer Hilfe für die Ukraine hat die EU seit dem Jahr 2014 insgesamt 112,1 Millionen Euro bereitgestellt. (12)

Vor drei Tagen informierte die Wirtschaftswoche: „Ohne den IWF wäre die Ukraine längst bankrott“. (13). Dass es dem IWF noch nie um die Menschen ging weiß man. Wie er arbeitet weiß man. Aktuell in der Ukraine so: Die ukrainische Regierung hatte sich bereits 2015 geweigert, einen fälligen russischen Kredit in Höhe von mehr als drei Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen. Dennoch korrigierte der Internationale Währungsfonds (IWF) für die Ukraine seine Regeln und griff der finanziell angeschlagenen Ex-Sowjetrepublik mit einem Hilfsprogramm von 17,5 Milliarden US-Dollar unter die Arme. Eine der wichtigsten Kreditauflagen war eine radikale Erhöhung der Gaspreise, die seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991, dank billigen Lieferungen aus Russland, weit unter dem Marktniveau gelegen haben. Der IWF sieht in den niedrigen Tarifen die Ursache für Korruption und Gasverschwendung in der ehemaligen Sowjetrepublik. (14). Übersetzt: Kohle, also Geld gibt es nur, wenn das Volk friert und nicht kochen kann. Menschliche Wärme, made by IWF.

Die wahren Gründe. Im März kommenden Jahres wird in der Ukraine gewählt. Die Umfragewerte für Poroschenko sind im Keller. Die Wirtschaft am Boden. Die Menschen hätten berechtigte Gründe wieder auf die Straße zu gehen. Da müssen künstliche Ereignisse geschaffen werden, um vom drohenden Machtverlust abzulenken. Den starken Mann vorzutäuschen, einen möglichen Krieg zu provozieren ist nicht nur verwerflich, sondern nur zu verachten. Starker Mann spielen heißt Kriegsrecht ausrufen und damit Sondersituationen zu eigenem Nutzen zu schaffen. Der MDR erläutert: Auch wenn der Auslöser für die Verhängung des Kriegsrechts ein ernstzunehmender Konflikt mit Moskau ist, geht es hier um wichtige innenpolitische Fragen. Wichtiger Streitpunkt sind die für den 31. März angesetzten Präsidentschaftswahlen. Der Wahlkampf sollte bereits am 31. Dezember starten. Doch bei Verhängung des Kriegsrechts dürfen weder Wahlkampf noch Wahlen stattfinden. (15)

Und unsere Bundesregierung? Die Bild Zeitung schwärmte am 01.11.2018: Zu Hause brennt die Hütte – und Merkel kämpft in Kiew. Für Merkel sind die Gespräche in Kiew so etwas wie ein Heimspiel. Die „liebe Angela“ habe einen „großen Anteil an den Veränderungen in der Ukraine“, sagt Präsident Poroschenko inmitten von Gold, Kristall und leuchtenden Lüstern im Marienpalast. Sie sei ein „wahrer Freund der Ukraine“, zeige „Einigkeit und Solidarität“ mit seinem Land. Sie nennt ihn den „lieben Petro“ und den Umbruch im Land die „Revolution der Würde“. Deutschland ist der größte Geber bei der humanitären Hilfe für die Ukraine. Mehr als 100 verletzte Soldaten wurden bereits in Deutschland behandelt, und ein ungebundener Kredit über 500 Millionen Euro gibt der Regierung von Poroschenko finanzielle Luft für eigene Projekte. 85 Millionen Euro hat die Kanzlerin diesmal im Gepäck, um Forschung auf höchstem Niveau zu fördern und damit der wissenschaftlichen Zukunft des Landes zu helfen.

Soso, die wissenschaftliche Zukunft in der Ukraine möchte die Bundesregierung gewährleistet wissen. Der entscheidende Satz im Artikel: Und natürlich werde sie sich für eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland wegen der Besetzung der Krim und Destabilisierung der Ost-Ukraine einsetzen. (16).

Wie wird sich unsere Bundesregierung im Bündnisfall verhalten? Die Reaktion aus Brüssel lautete nicht unerwartet: (17) Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine die Unterstützung der Militärallianz im jüngsten Konflikt mit Russland zugesagt. Stoltenberg forderte Russland auf, die festgesetzten ukrainischen Soldaten und Schiffe „unverzüglich“ freizugeben. „Es gibt keine Rechtfertigung für den Einsatz militärischer Gewalt gegen ukrainische Schiffe und ukrainisches Marinepersonal“, sagte er. „Russland muss begreifen, dass seine Handlungen Konsequenzen haben.“ Schaut das Regiebuch etwaig ganz anders aus? Win Win Regieanweisung. Du bleibst an der Macht und wir rücken dem russischen Bären auf die Pelle?

Herr Stoltenberg fabuliert über Konsequenzen. Konsequenzen heißen bei solchen Menschen Elend und Tod. Krieg. Ich empfehle der Bundesregierung, den Politikern, Staatssekretär_innen und allen sonstigen Poro-Verstehern folgendes Buch aus dem Westend Verlag: Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen. Wir Deutschen müssen aus den Fehlern der momentanen Lieblingspartei eines Großteils der Deutschen, den Grünen, nur eines in Erinnerung rufen. Nie wieder Krieg, mit keinem Land dieser Erde. Ohne Wenn und Aber.

Quellen:

  1. https://deutsch.rt.com/europa/79901-ukraine-provoziert-militarische-konfrontation-krim-russland/
  2. http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukrainisch-russischer-zwischenfall-angeblich-funksprueche-aufgetaucht-a-1240529.html
  3. https://www.youtube.com/watch?v=At1G-oDgE3I
  4. http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-will-angela-merkel-im-ukraine-russland-konflikt-einbeziehen-a-1240949.html
  5. https://nypost.com/2018/11/28/trump-didnt-like-russias-capture-of-ukrainian-naval-vessels/
  6. https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article176766211/Steinmeier-sichert-der-Ukraine-Unterstuetzung-bei-Reformen-zu.html
  7. https://www.youtube.com/watch?v=FWJCNs6txL4
  8. https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/5-milliarden-dollar-fuer-den-staatsstreich
  9. https://de.sputniknews.com/politik/20181119323013338-ukraine-kiew-klitschko-umfrage/
  10. https://www.zeit.de/politik/ausland/2016-12/vereinte-nationen-ukraine-konflikt-tote
  11. https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukrainische-schuldenkrise-die-angst-vor-der-pleite/11815352.html?ticket=ST-12001219-ceHpsyfEaB2GDCXd3WNJ-ap3
  12. https://deutsch.rt.com/europa/73317-fass-ohne-boden-was-hat-die-ukraine-bis-jetzt-gekostet/
  13. https://www.wiwo.de/politik/europa/landesportraet-ohne-den-iwf-waere-die-ukraine-laengst-bankrott/23683670.html
  14. https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20180804321836512-bankrott-zahlungsunfaehigkeit-gasverteuerung-sequestrierung/
  15. https://www.mdr.de/heute-im-osten/ostblogger/ukraine-russland-kriegsrecht-folgen-100.html
  16. https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ostukraine-konflikt-merkel-trifft-klitschko-und-poroschenko-in-kiew-58174916.bild.html
  17. https://www.n-tv.de/politik/Nato-droht-Moskau-mit-Konsequenzen-article20741923.html

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22 Kommentare zu: “Tagesdosis 29.11.2018 – Ukraine. Poroschenko will die EU in sein Kriegsboot zurückholen

  1. Ich verstehe nun beim Ukraine-Konflikt die Worte meines Großvaters:

    „“Die meisten deutschen Medien sind gekauft und dienen wirtschaftlichen Interessen ausländischer Investoren oder der Finanzindustrie. Sie sind daher als „Volksschädlinge“ zu betrachten. Erst wenn die Autos und Privathäuser dieser Redakteuere und Herausgeber durch eine neue Revolution brennen, erst dann geht es wieder für den kleinen Mann in Deutschland aufwärts.““

    Mein Großvater fuhr 1943 mit dem Zug durch die Ukraine und stellte danach persönlich fest:
    „Diesen Krieg können wir nicht gewinnen.“

    Es ist abscheulich, dass wir Politiker und Medienvertreter in Deutschland haben, die einen Krieg gegen Russland gut finden und mit hetzen. Ich schäme mich dafür. Diese Personen gehören vor ein deutsches oder internationales Gericht oder man muss diese Personen anders stoppen und aufhalten.

    Ehemalige US-Beamtin und CIA-Informantin trieb Kriegsvorbereitungen in der Ukraine voran

    Natalija Enn Jaresko ist eine amerikanisch-ukrainische Regierungsbeamte und Investmentbankerin, die für Regierungsbehörden ihrer beiden Heimatländer arbeitete. In den 1990er Jahren war sie im Außenministerium der Vereinigten Staaten tätig und leitete von 1992 bis 1995 die Wirtschaftsabteilung der US-Botschaft in Kiew. 1995 kündigte sie bei der US-Botschaft und lenkte nun zusammen mit ihrem Ehemann Ihor Figlus, der sie in die Materie einführte, private Fonds, die Hunderte von Millionen Dollar aus den USA und Europa in ukrainische Firmen investierten. Entsprechend reiste sie regelmäßig zwischen den USA und der Ukraine, wobei sie ihren Wohnsitz seit 1992 hauptsächlich in der Ukraine hatte. 2004 begeisterte sie sich für die Orange Revolution. Im Jahr 2006 gründeten sie und ihr Ehemann mit drei ihrer Geschäftspartner die Investmentbank Horizon Capital, die in mehr als 100 US-amerikanische und europäische Firmen investierte.Von 2001 bis 2006 war Jaresko Präsidentin und Geschäftsführerin des von US AID finanzierten Fonds WNISEF, zuständig für Investments in der Ukraine und in Moldawien, und danach bis 2014 Geschäftsführerin des von ihr gegründeten Finanzinvestors Horizon Capital.

    Horizin Capital ist auf der Webseite von Jazenjuk zu sehen. Horizon Capital ist einer der Hauptfinanziers der Stiftung Open Ukraine – der Arseniy Yatsenyuk Foundation, weitere Unterstützer von ihm sind Chatham House, die NATO, der German Marshall Fund (nicht zu verwechseln mit dem Marshall Center in Garmisch), National Endowment for Democracy und das US-Außenministerium.

    Jaresko war Mitglied des für Auslandsinvestitionen zuständigen Beirats des Präsidenten Wiktor Juschtschenko, der damals mit Julija Tymoschenko an die Macht kam

    Am 2. Dezember 2014 wurde Jaresko im Eilverfahren per Dekret von Präsident Petro Poroschenko, zusammen mit dem Litauer Aivaras Abromavičius und dem Georgier Alexander Kwitaschwili (einem Marshall Center Student aus Garmisch) eingebürgert, um vom 2. Dezember 2014 bis zum 14. April 2016 als Finanzministerin in der Ukraine überhaupt tätig werden zu können.

    Mit dem alten PM Arsenij Jazenjuk, dessen Schwester in Santa Barbara (USA) Rechtsanwältin der Scientologen ist und die er dort regelmäßig besucht, und mit Julia Thimoshenko, der altbekannten „Gasprinzessin“, einer korrupten und in den USA mehrfach verurteilten kriminellen Geldwäscherin, also solch kriminelles Pack, das gefällt unseren Mainstream-Medien und sogar unserer Bundeskanzlerin.

    Unser damaliger Aussendienstminister Steinmeier hat sich mit den korrupten ukrainischen Hitler-freunden mehrmals mit dem dubiosen rechtsfreundlichen Nazi-Boxer Klitschko getroffen und technische Hilfe des BND angesprochen, damit diese straffen Neo-Nazis mit Klitschko & Co. den Umsturz überhaupt durchführen konnten. Beschwerden von 32 Knesset-Abgeordneten an den damaligen Europa-Präsidenten Schulz (SPD) wurden einfach von allen Beteiligten ignoriert. Die ukrainischen Nazis gründeten sogar in München eine offizielle Niederlassung, um ihre „Geheimdienst Kontakte“ zu aktivieren und zu verbessern. Sie waren auch schon im Marshall Center in Garmisch.

    Da kann ich nur sagen: „Pack schlägt sich und Pack verträgt sich“ … und dazu gehören die CDU und CSU genauso wie die SPD und die FDP.

    Wir Deutsche haben schon längst heimlich zusammen mit den USA in der Ukraine mit dem kriminellen „ukrainischen Regierungspack“ Russland den Krieg erklärt. Nur sagen will das halt keiner. So ist das in Deutschland mit der „heimlichen Kriegskultur“. Am Bürger und am Parlament vorbei – so geht das,
    Hauptsache wir dienen ausländischen „Investoren“, um auf der deutschen Karriereleiter aufzusteigen.

    Noch geht das.

    In Bayern haben die deutsche und die US-Regierung den Aufstand Maidan zusammen mit den ukrainischen Militärs in Garmisch-Partenkirchen im Marshall Center geprobt. Das muss man sich mal vorstellen, was auf unserem Boden so abgeht. Ich habe Fotos erhalten, wo dieses Militär auf der Freitreppe der ehemaligen deutschen Kaserne steht und sich zur Erinnerung ablichten lies. Mehrere Fotos habe ich auch von sogenannten „Seminarbesuchen“ der Militärs aus Moldawien und Georgien erhalten.

    Keine deutschen Medien schreiben über diese Aktionen des US Marshall Centers. Es gibt auch nicht einen Bericht im deutschen Fernsehen über die Aktionen des vom US-Verteidigungsministeriums eingerichteten Marshall Centers in Garmisch. Frontal 21 vom ZDF, Panorama, die Süddeutsche Zeitung oder Focus haben nicht mal auf meine Anfragen geantwortet.

    Sie schweigen gemeinsam und machen sich so gemeinsam schuldig.

  2. Die Entwicklung in der Ukraine ist besorniserregend.

    Offensichtlich gelingt es den dortigen Machthabern nicht, die unterschiedlichen Interessen der Bevölkerung zusammenzuführen. Statt einer Verhandlungslösung, wurde in Überschätzung der eigenen Möglichkeiten ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung begonnen. Mit verheerenden Folgen (10 000 Tote). Rechtsextremisten werden gefördert, zumindest toleriert. Die Bevölkerung der Krim entschied sich für eine Rückkehr zu Russland. Es war eine Sezession, keine Anexion, d.h. kein Vergleich mit der kriegerischen Löslösung des Kosovos unter tatkräftigen Mitwirkung der NATO-Bomber.

    Nun haben die Machthaber in der Ukraine neben den innenpolitischen Problemen auch aussenpolitische Probleme. Die Unterstützungsbereitschaft westlicher Länder schwindet. Das „Fass ohne Boden“ spült die Gelder eher in die Kassen ukrainischer Oligarchen. In solch einer Situation werden „Nebelkerzen“ militärischer Art gegen Russland gestartet. Das ist für die Welt verdammt gefährlich. Wer stoppt die ukrainischen Kriegstreiber?

  3. „Nie wieder Krieg“ mit den Grünen zu verbinden kann nur sarkastisch aufgefasst werden,
    waren es doch eintscheidend Grüne , im Fall Jugoslavien J.Fischer , im Fall der Ukraine die Grüne H.Böll Stiftung, die für die Kriege in Europa verantwortlich sind .

  4. Endlich Krieg! Schöner kann es doch gar nicht sein für ARD und ZDF und diesen Haufen Volksvertre..räter!
    Und wir sitzen brav vor der Glotze bei Chips und Cola und bewundern die Geschosse, die in Echtzeit im TV zu sehen sind, wie sie auf unsere Städte herab regnen…Was braucht es noch, um endlich dieses Pack von Kriegstreibern und USA-Hörigen-Europa-Genozid-Vollziehern in die uns seit ´45 angedichteten Einrichtungen zur Entlausung einzuweisen!

  5. Moin, Blomberger, dass der „Schokoladenonkel“ der Wunschkandidat des Westens ist, steht ohne Frage.
    Dass die russische Revolution dem Westen, also dem Imperialismus, die Tuer geöffnet hätte um das Land hinterher auszubeuten, muesste erst noch bewiesen werden.

  6. Der Schokoladenonkel ist auch nur ne Marionette der Wallstreet.
    Wie in Russland vor hundert Jahren hat man in Kiew eine „Revolution“orchestriert,damit man das Land unter seine Kontrolle bekommt und ausschlachten kann .

    • Moin, Blomberger, dass der „Schokoladenonkel“ der Wunschkandidat des Westens ist, steht ohne Frage.
      Dass die russische Revolution dem Westen, also dem Imperialismus, die Tuer geöffnet hätte um das Land hinterher auszubeuten, muesste erst noch bewiesen werden.

    • Neja Hog1951, Lenin und seine „Revolutionäre“hatten Geld gebraucht für ihre Unternehmungen,und die Warburg-Bank gab ihnen dieses.Als Gegenleistung installierten die Rothschild-Banker dort ihre Zentralbank und bekamen das Recht diese dort 99 Jahre zu belassen.Jeder Rubel mußte so in Dollar hinterlegt werden.
      Viele wissen ja ,dass alle Zentralbanken der privaten Fed unterstehen.

      Diese 99 Jahre sind nun ausgelaufen und da Putin diese wohl nicht verlängern wird,wäre der wahre Grund für die Anfeindungen gegen Russland gefunden.Ich meine mal die Nato-Osterweiterung zum Beispiel und andere Sachen.

      Auch sollen große Teile der Einnahmen aus dem russischen Öl in die Taschen ausländischer Öl-Konzerne geflossen sein,bis Putin das vor einigen Jahren unterband.

      In den Rockefeller-Papieren kann man lesen,dass dieser es war,der der jungen Sowjetunion Anfang der 20ziger Jahre des 20. Jahrhunderts den ersten großen Kredit gab.
      Daran kann man sehen,dass die obersten Führer uns zum Narren halten und dass der sogenannte Kommunismus als Gegenpart erschaffen wurde zum Kapitalismus,damit der Rüstungsindustrie ein Absatzmarkt,-sprich Feindbild-geschaffen wurde.

    • Moin, Blomberger, warum die Revolutionäre in Anfuehrungszeichen stehen ist mir schleierhaft. Wer sich mit der russischen Revolution näher auseinandersetzt wird in den Schriften von Lenin die Ernsthaftigkeit von ihm und seiner Mitstreiter erkennen. Es ist sicher einfach irgendetwas nachzuschwätzen, was ein schlechtes Licht auf den Umsturz 1917 wirft. Die genauen Umstände der Auseinandersetzungen mit dem Imperialismus zeigen doch, dass es manchmal nur Glueck oder schlechtes Wetter (z.B. Kronstadt) war, was den Revolutionären half.
      Nur wer mit den jetzigen Bedingungen des Daseins (Wertewestens Imperialismus) völlig einverstanden ist, wird eine Veränderung, so klein sie auch war, schlechtreden, weil man sonst in der Verantwortung stuende selbst etwas zu unternehmen.
      Was den Begriff „sogenannter Kommunismus“ angeht, so kann man in der Tat darueber spekulieren wie weit die SU auf dem Wege war ihn zu erreichen. Wenn man Marx und Engels dazu studiert muss man leider feststellen, dass es noch viele Schritte bedurft hätte, den Kommunismus, wie er von M und E beschrieben wurde, zu erreichen, wenn der Weg ueberhaupt der richtige war.
      Aber, kein Zweifel sollte es darueber geben, dass die SU bis zu Gorbatschow sich den Tentakeln des Imperialismus entziehen konnte. Die SU hat durch die Unterstuetzung verschiedener Befreiungsbewegungen nicht zuletzt auch des Vietkong fuer empfindliche Niederlagen der US-Imperialisten gesorgt.
      Erst mit der Säufernase Jelzin hielten die Imperialisten einen Fuss in die Tuer der SU. Aus unerklärlichen Gruenden hat dieser Mensch dann aber mit Putin seinen Nachfolger bestellt. Zum Glueck fuer Russland.

    • Was hat denn dann diese „Revolution“in Russland den Russen Gutes vebracht. Wie viele Menschen „seines“ Volkes hat Stalin ermordet?20 Millionen oder mehr?Ich sage nur Satanist.
      Waren da die Russen unter dem Zaren nicht noch besser dran?

      Und wie viele Russen hatten an dieser „Revolution“ teilgenommen?
      Wieviel Einwohner hatte Russland Anfang des 20. Jahrhunderts? 100 Millionen oder sicherlich noch mehr?
      Und wo fand die „Revolution“statt? In den großen Städten,sicherlich.
      Aber der größte Teil der Bevölkerung waren Bauern,wo manche wahrscheinlich erst sehr viel später erfahren haben,was überhaupt passiert sein soll.Der Großteil der Bevölkerung hat garnicht an dem sinnlosen Morden teilgenommen,-zumindest nicht freiwillig.

      Unter einer Revolution verstehe ich das,was Gandhi gemacht hat.Dabei war der Großteil des Landes beteiligt und mit friedlichen Mitteln haben sie die englischen Blutsauger vertrieben. Das ist eine Revolution,die den Namen verdient.

    • Entschuldigung, Blomberger, ich habe mich ueber Ihren Verhetzungsgrad getäuscht. Eine sinnvolle Auseinandersetzung scheint mir nicht möglich!

    • Ich glaube ,wer das sinnlose Morden von aufeinander gehetzten Bevölkerungsgruppen als Revolution bezeichnet,unterliegt einem Verhetzungsgrad.

      Und Gewalt führt niemals zu einer besseren Welt.Nur zum Gegenteil.

    • Also: Aus dem Nichts entstehen keine erfolgreichen Revolutionen. Revolutionäre müssen essen, brauchen Kleidung und – Waffen und sie brauchen Leute, die wissen, wie man es macht: wie man Massen begeistert- positiv ausgedrückt – oder wie man die Massen manipuliert und aufhetzt (im negativen Sinn). Und vor allem brauchen Revolutioniäre Geld und Devisen – und später Technologie, um die Bodenschätze der eroberten Gebiete ausschöpfen zu können. Folgende Bücher können etwas mehr Licht in die Angelegenheit bringen: Markus Osterrieder: „Welt im Umbruch,“ Kapitel: „Die Bolschewiki sind großartige Kerle“ (S. 1329) und Kapitel: „Let’s make these Bolsheviks our Bolsheviks“ (S. 1337) Ferner kann ich empfehlen: Antony Sutton: „Wall Street and the Bolshevik Revolution“ und „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones.“

      Allerdings: Bei der Februar-Revolution waren offenbar nicht die Wallstreet, sondern Logen entscheidend: Die Februar-Revolution in Russland (Aleksandr F. Kerenskij) war eine von politisch ausgerichteter Freimaurerei inszenierte Revolution – Kerenskij selbst hat in seinen Memoiren geschrieben: „Meine Aufnahme [in die Freimaurerei] fand 1912 statt“ (Welt im Umbruch, S. 1304). „E. D. Kuskova (1869-1958), eine der eminentesten Persönlichkeiten der radikalen Linken und ebenfalls Freimaurerin, schrieb 1955 in einem Brief: „Überall hatten wir „unsere“ Leute. Solche Assoziationen wie die „Freie Ökonomische Gesellschaft“ und die „Technische Gesellschaft“ waren völlig durchdrungen…. Zur Zeit der Februarrevolution war ganz Rußland von einem Logennetz überzogen…“ (S. 1304) Und weiter unten: „Diese stark politisch ausgerichtete Freimaurerei hatte sich in Rußland im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts als ein Ableger des französischen Grand Orient gebildet….“ Ende Zitat aus Osterrieders Buch.

      Übrigens: Auch die Französische Revolution ging nicht „vom Volk“ aus, sondern von – Logen. Graf v. Saint Germain soll davor gewarnt haben… Quelle kann ich raussuchen, falls erwünscht.

      Oft muss die Unzufriedenheit der Massen erst hergestellt werden – das Volk darf auch nicht zuuuu elend sein, sonst hat es keine Kraft mehr, seine Unzufriedenheit bei Großversammlungen kundzutun, die dann genutzt werden, um darauf aufzuspringen und sie in die gewünschte Richtung zu dirigieren. Dazu braucht man Wissen, wie man das macht und dieses Wissen konnte und kann man bei bestimmten geheimenGruppen lernen.

      Tja – heute haben Geheimdienste und „Otpoor“ diese Revolutions-Macherei übernommen – wenn auch im Hintergrund immer noch Geheimgesellschaften die Fäden in der Hand zu halten scheinen. Schließlich hat Victoria Nuland, Gattin von Rober Kagan, der Mitglied bei Skull & Bones ist, sich ja im Dezember 2003 verplappert: http://www.heise.de/tp/artikel/49/49481/1.html :
      „Im Zusammenhang mit der Maidan-Revolte machte Victoria Nuland, US Assistant Secretary of State für Europäische und Eurasische Angelegenheiten am US Department of State, am 13.12.2013 die folgende, weitgehend bekannte Äußerung:
      „Since the declaration of Ukrainian independence in 1991, the United States supported the Ukrainians in the development of democratic institutions and skills in promoting civil society and a good form of government – all that is necessary to achieve the objectives of Ukraine’s European. We have invested more than 5 billion dollars to help Ukraine to achieve these and other goals.”
      Tja – 5 Milliarden – das ist eine ganze Stange Geld für die „Revolution“ in der Ukraine.

    • Ja sicherlich richtig,A. Eberl. Aber für mich sind jene,die das Geld kontrollieren und die verschiedenen Geheimbünde ein und dasselbe. Wenn man ein Buch liest wie „Die 13 satanischen Blutlinien“ ,dann sagt der Autor dort,dass all jene ,die das Geld kontrollieren,gleichzeitig ganz oben stehen in den Geheimbünden Deren Macht ist gebunden an Blutlinien..Man braucht wahrscheinlich auch nicht mehr die Freimaurer und die Illuminaten oder Skull and Bones auseinanderhalten,weil diese nach dem Autor mittlerweile alle in einem großen Bund vereinigt sind.

    • Zunächst zwei Korrekturen von Flüchtigkeitsfehlern bei meinem Post oben: Es muss Robert Kagan heißen, nicht Rober und V. Nuland hat sich 2013 verplappert und nicht 2003.
      Antwort an Blomberger: ich glaube nicht, dass die verschiedenen Geheimbünde alle dasselbe sind, sondern dass sie teilweise auch rivalisieren. Ich denke, es bleibt nicht aus, zu recherchieren und Puzzlestück für Puzzlestück zu suchen und zu überprüfen, ob sie bestätigt werden und als glaubhaft präsentiert werden können. Jedes historische Bemühen, dahinter zu kommen, wie es nun wirklich war oder ist, liefert doch nur wieder einen winzigen Ausschnitt der totalen Wirklichkeit – alles Sehen ist perspektivisches Sehen. Die langwierige Detailarbeit bleibt einem seriös nach Wahrheit Suchenden allerdings trotzdem nicht erspart, zumal auch sehr viele irreführende Theorien gestreut werden. Ich halte die „Blutlinien“-Theorie für eine irreführende Theorie – ähnlich wie Infos über die angeblichen Landungen von „Aliens…“

    • Ich kann ja nur sagen,was ich gelesen habe . Das vergleiche ich dann mit dem,was ich wahrnehme.
      Ist es nicht so üblich,dass alle großen Königshäuser und all diese Geschlechter wie Merowinger usw. nur unter sich heiraten?Das kann man lesen in den verschiedensten Quellen.
      Und so soll es sich auch bei jenen verhalten,die das Geld kontrollieren. Dort wird nur untereinander geheiratet,die vom gleichen Stande sind. Das liest man immer wieder in den verschiedensten Büchern.

      Nun gut -sei es wie es sei.Ist auch nicht weiter wichtig.

    • Vieles was in dem Buch steht können normale Menschen nicht fassen.Ich auch nicht,da sind Außerirdische noch leichtere Lektüre. Wenn es da um bestimmte zerstörerische,sexistische Rituale geht,,die nach einem Kalender abgehalten werden.Der normale Mensch wird das nicht glauben,wenn er es nicht liest im Zusammenhang. Der Autor macht nicht den Eindruck ,dass er das aus Langeweile aufschreibt-er wiill wachrütteln.
      Wenn der Autor Robin de Ruiter über deren Programm schreibt,dann hat er das vor einigen Jahren aufgeschrieben,als an diese Dinge noch nicht gedacht wurde-wie die Abschaffung des Bargeldes,Massenmigration,Krieg im Nahen Osten usw-alles Sachen,die heute umgesetzt werden oder werden sollen.

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