Tagesdosis 29.8.2018 – Gelenkte Meinung

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

In Chemnitz wurde gestern eine Gegendemo gegen Rechts gestartet. RT-Deutsch hat diese Demo live über den Ticker gebracht. Sie wurde eröffnet mit den Worten: „Man wüsste nicht, was eigentlich passiert ist, aber wir sind gegen Rechts.“ Was war geschehen? Alles nur Gerüchte. Die Polizei, Zeugen und Beteiligte sagen alle etwas unterschiedliches. Es sollen zwei Frauen bei einem Geldautomaten Geld abgehoben haben. Dabei seien sie von zwei oder drei Migranten überfallen worden. Drei Männer kamen zu Hilfe und wehrten die Täter ab. Dann aber kamen schnell ca. 20 Migranten und mehrere Migranten stachen dann wie wild auf die Männer ein, wobei einer verstarb. Ein Zeuge berichtete, zwei Männer starben und zwei kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Dann kam wohl einige Zeit später ein Trupp Neonazis und diese verprügelten wahllos Migranten in Chemnitz. Das, was die Schlagzeilen jedoch komplett füllt, das ist der Nazimob, der wahllos auf Migrantenjagd ging. Bei der Gegendemo eskalierten die Antifa und die Neonazis, sodass auch dieser Abend blutig verlief.

Ich habe keine Ahnung was der Leser nun weiß und was wirklich in Chemnitz geschehen ist. Ich verurteile beide Taten. Zum einen die der Migranten, die zahllose Messerstiche ihren Opfern beibrachten. Und das Klatschen der Ausländer durch Neonazis.

Am Samstag verstarb der US-Senator John McCain am Krebs. Der Spiegel lobte diesen Mann als den letzten Helden, ja fast der gesamte Mainstream und die Presse fanden große Worte für diesen Mann. Doch war John McCain auch ein Kriegstreiber. In der Ukraine sorgte er für Unterstützung der ukrainischen Nazis bis in die Regierung hinein. McCain unterstützte den Jugoslawien-Krieg, den Irak-Krieg von George Bush-Senior. Während seines Präsidentschaftswahlkampfs gegen Barack Obama, wandelte McCain einen Text der Beach Boys um zu Bomb Iran. Barack Obamas Präsidentschaft fand er zu konziliant. Dabei war Barack Obama der erste Präsident der USA, der während seiner gesamten Präsidentschaft nie ohne Krieg zu spielen auskam. Auch die Drohnenpolitik wuchs erst unter Barack Obama an. Weil ich McCain für einen Kriegstreiber halte, viele tun das ebenfalls, habe ich am Sonntag auf meiner Seite ihm symbolisch das goldene Hakenkreuz verliehen. Was für ein wenig Unstimmigkeiten bei meinen Followern sorgte. McCain unterstützte auch die Politik Ronald Reagans, der ja die Anfänge zu dem eingepflegt hat, was wir heute den US-Imperialismus nennen. Reagan betrog Gorbatschow und setzte die Marschrichtung der NATO gen Osterweiterung in Gang. John McCain war kein Held. Er unterstützte viele Kriege und ist damit für viel Leid auf der Welt verantwortlich.

Zum Einen wissen die Medien in unserem Land seit gut zehn Jahren immer ganz genau, wer ein Fascho ist, nämlich der rechts denkende Deutsche. Zum anderen aber unterstützen die Medien echte Kriegstreiber und feiern sie zu Helden. Erinnern wir uns: Barack Obama bekam den Friedensnobelpreis, und zwar im Vorhinein für einen reinen Vorschubglaube, den er nie eingelöst hat. Ganz im Gegenteil! In seiner Amtszeit ließ er pro Jahr 20.000 Bomben auf Menschen fallen. Barack Obama ist es gelungen, der beliebteste Präsident deutscher Medien und des Parlaments zu werden. Fast schon ist er unser Präsident. Barack Obama ist ein Kriegsverbrecher und hat gegen das Völkerrecht verstoßen. Das aber ist vielen in diesem Land nicht einmal bewusst. Diese Doppelmoral wird immer unerträglicher. Nazi, Faschist, Antisemit oder Rechts zu sein, sind Wortmarken geworden, die man wahllos irgendwelchen Friedensleuten heute massenhaft an den Latz knallen kann, ohne dass auch nur irgendwie reflektiert wird. Es wird sich eingestimmt und dann ist das die Wahrheit, gegen die man dann auch Gewalt anwenden darf. Fast schon ist es wie bei der Kriegsstrategie, dass man den Gegner zu Maden, zu Unmenschen zu Bestien erklärt, nur damit man ihnen das Menschliche absprechen kann und ihn dann leichter erschießen kann. Auch das ist eine Form des Rassismus. In der Psychologie der Täter ist diese Bagatellstrategie normal. Danach folgen Rechtfertigungsgründe und Legitimationsstrategien und fertig ist der böse Dämon, gegen den man nun alle Mittel einsetzen darf. Diejenigen, die so denken und sich ihre Feinde zurechtzimmern, sie sind aber in Wirklichkeit der echte Feind und das wirklich Böse. Diesen Grad scheint seltsamerweise die oft gelobte Antifa seit Jahren zu überschreiten, in dem sie pöbelt und Kriegstreiber verherrlicht. Im Scheinwerferlicht des absolut Guten lassen sich viele dunkle Geister nieder. In der forensischen Täterpsychologie weiß man das schon länger. Es ist eine oft angewandte Strategie von Tätern.

Sagt man etwas, dass sich gegen das System richtet, schwups wird die rechte Keule rausgeholt. Steht man dann noch in der Öffentlichkeit, schwups werden die Einträge bei Wikipedia in der Art manipuliert, dass der junge Mensch, der sich gerade politisch orientieren will, mit solchen Lügen für die Mainstreammeinung auf Linie getrimmt. Gruppe42, ein You Tube-Kanal, mit seinen Geschichten aus Wikihausen, hat sich der Aufklärung dieser Machenschaften angenommen. Wer es nicht kennt, ein must see.

Was ist nur los in diesem Land? Es findet quasi eine Umerziehung jüngerer Generationen statt. Und es sieht so aus, als sei das kein Zufall. Aus gut wird schlecht und aus schlecht wird gut in die jüngeren Köpfe konditioniert. Der investigative Journalismus wird ausgeräuchert. Anstatt die Ursachen für die Messerstecherei in Chemnitz aufzuklären, wird wieder schön abgelenkt auf den Kampf gegen Rechts. Selbst Jürgen Todenhöfer scheint auf diese gängige Ablenkung der Dienste hereinzufallen. Was war die Ursache? Ein Raubüberfall von Migranten aus Syrien und dem Irak. Die ganzen Jahre, seit dem die Flüchtlinge von Angela Merkel ins Land geholt wurden, kamen Tötungsdelikte, Vergewaltigungen, Aufstand und Raubdelikte von Flüchtlingen zuhauf in den Medien. Wollte man das Aufbrodeln der deutschen Bevölkerung? Wollte man den Zorn und die Wut schüren, den Rechtsruck der Gesellschaft? Wollte man die Linken zu den Marktschreiern echter Werte und einziger Moral machen? Wollte man die Gesellschaft teilen, sie gegen sich selbst aufbringen? Wenn die Bevölkerung derart geteilt wird, wie sie bis heute geteilt wurde, dann ist doch eines ganz klar: Die politisch orientierten Gruppen vergehen sich gegeneinander. Auf Deutsch: Die gesamten kreativen Energien gehen zum Kuckuck, verpuffen, werden auf Scheinkämpfe gelenkt und gehen in Nichtigkeiten auf. Denn das Ganze ist nicht mehr oder weniger als ein Spiel, in dem die Linken den Kaspar und die Rechten das Krokodil und die AfD den Seppl (für das Volk) spielen. Damit sind die Kräfte für Veränderung gebündelt und gespalten, kämpfen gegeneinander und die Regierung erscheint nicht mehr als Gegner und Gegenspieler für die gemeinsamen Interessen des Volkes.

Immer mehr kümmern sich also die Dienste um die Spaltung und die Interessenkämpfe unterschiedlichster Gruppen. Gewinner dabei ist Angela Merkel, von der viele Politiker sagen, dass ihr Hauptgeschäft darin liege, dass sie gar keine Politik macht. Die Antifaschisten spielen dabei immer häufiger die Rolle der Schutzheiligen für die Politik von Angela Merkel. Was viele Linke bis heute nicht bemerkt haben. Wer auch immer sich das alles ausgedacht hat, der ist nicht dumm. Denn die linken Kräfte in diesem Land hat man damit von ihren wesentlichen Aufgaben, nämlich der Regierung heftigster Stachel zu sein, in eine Überbedeutung in Richtung ihres heftigsten Feindes gelenkt: den Rechten. Überall und in jeder Kritik gegen das System steckt für sie fast ausschließlich ein Fascho. So erklärt sich auch, warum die zwei beliebtesten Aufklärer unserer Zeit, Dr. Daniele Ganser und Ken Jebsen, den meisten Linken als Faschos geframed sind. Damit lenkt man deren Potenziale weg vom Mainstream und lässt die Blase, die beide erschaffen haben, offiziell am Rand der Gesellschaft vor sich hinschmoren. Gleichfalls pfercht man so die Aufgeweckten in ein Milieu hinein, in das der Zugang für junge Leute verbrämt bleibt. Nur die, die ebenfalls den ganzen Irrsinn von selbst bemerken, kommen freiwillig in diese Szene und bemerken den ganzen Betrug sehr schnell. Doch wer in dieser Szene ist, der wird oft zu Unrecht dem rechten Milieu für zugehörig erklärt. Das geniale an dem Erfinder dieser seltsamen Logik ist, dass er die Kaderinteressen linker Politik gegen die Verstandesbildung linker Menschen aufgewogen hat. Das Ergebnis ist all zu sichtbar. Linke Politik wird von Scheinlinken zersetzt.

Und was ist nun mit John McCain? McCain soll, laut Spiegel online, in seiner letzten Botschaft an Trump geschrieben haben, Zitat Anfang: Unversöhnliche politische Feindschaft habe „Ressentiments und Hass und Gewalt an allen Ecken der Welt“ genährt, Zitat Ende. Seit dem Ende der Sowjetunion haben die US-Präsidenten fast unisono diese Welt aufgeteilt und sie wie die ihre behandelt. Der US-Imperialismus setzte sich nicht gerade zaghaft fort. Hass und Gewalt an allen Ecken der Welt, das ist im Grunde die US-Politik seit dem Aufgeben des Goldstandards für ihre Leitwährung. Mit Ronald Reagan begann der endgültige Verrat an alle Länder dieser Welt, sie als ihre Finanz- und Wirtschaftswiese zu verstehen; der Feind, also die Sowjetunion, existierte nicht mehr und die USA fingen schon an, ihren neuen Feind zur Legitimität ihres Weltanspruches zu modellieren. Mit ihrer Politik schufen sie eine weitere, hochmoderne Form des Faschismus, in dessen Hinterteil die ganze EU-Politik steckt und Angela Merkel von dort aus uns alles Gute wünscht. Rechts ist eben dort, wo die Sonne nie hinscheint. Die wirklichen rechten sitzen schon in der EU und den USA. Ihre Mimikry ist hervorragend gelungen. Sie haben sich einfach ihren Hauptgegner gefügig gemacht, in dem sie ihm von ihren Tellern essen lassen. Unter den Linken selbst gab es noch nie so viele Millionäre, wie heute. Das trifft auch für die Grünen zu. Tarnung und Täuschung sind aber enttarnt. Und immer mehr Menschen werden dies in naher Zukunft erkennen. Dank der Arbeiten von Rainer Mausfeld ist dieser Geist nun aus der Flasche. Die Enttarnung läuft. Und für viele linksorientierten Menschen wird dies schmerzlich werden und sie werden sich an den Prolog vom Herr der Ringe erinnert fühlen in dem geschrieben steht: Doch sie wurden alle betrogen, denn es wurde noch ein Ring gemacht, ein Meisterring. Und diesen findet ein Jeder in Walter Lippmanns Buch: Die öffentliche Meinung. Denn diese, unsere Meinung, wird schon seit langer Zeit gelenkt. Leider überfordert die Demokratie die meisten Menschen. Herrsche und Teile ist da schon viel einfacher zu verstehen, versteht man sich aufs Lenken der Richtung in einer Demokratie. Die Macht der inneren Bilder zu lenken ist das Kerngeschäft der Dienste und des dualen Staates, in einer Demokratie. Das ist Demokratie, heute.

Quelle:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/john-mccain-letzte-botschaft-an-donald-trump-a-1225235.html

https://www.westendverlag.de/buch/warum-schweigen-die-laemmer/

https://www.youtube.com/watch?v=8SCcEdl–Bk&t=16s

https://www.youtube.com/watch?time_continue=171&v=MDU1vo0Tz6A

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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48 Kommentare zu: “Tagesdosis 29.8.2018 – Gelenkte Meinung

  1. Scheisse, Herr Lenz,Sie haben ja so recht!
    2014 schrie Konjunktions-info folgenden Beitrag und wurde dann von der Internetzensur wochenlang torpediert.
    Das zeigt eigentlich nur das Konjunktions-info ins „Schwarze“ getroffen hatte.

    Unter der Urknalltheorie verstehen wir heute die Schaffung des Universums bzw. die zeitliche Entwicklung nach dem Urknall, der vor ca. 13,8 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll.

    Die Urknalltheorie in einem anderen Kontext gesehen, soll der rote Faden im nachfolgenden Artikel sein.

    Alles deutet daraufhin, dass die Welt, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Kräften (politisch, wirtschaftlich, ökologisch, sozial, usw.) und das zugrunde liegende Schuldgeldsystem seinem natürlichen – weil mathematisch berechenbaren – Ende zueilt.

    Irak, Iran, Syrien, Mali, Israel, Gaza, Libyen, Pakistan, Indien, Argentinien, Brasilien und nicht zuletzt die Ukraine sind kleinere bis sehr große Brandherde, denen man in früheren Zeiten als einzeln zu löschend durchaus Herr geworden wäre. Doch die Ballung dieser Konfliktpunkte in einem kleinen Zeitfenster scheint wie geschaffen zu sein, um als Urknall den entscheidenen Umsturzmoment auszulösen, den schon David Rockefeller 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) ansprach:

    Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.

    Jeder halbwegs informierte und nicht komnplett blind durch die Landschaft laufende Mensch weiß, spürt und sieht, dass unser auf Wachstum passierendes Schuldgeldsystem kein zukunftfähiges System ist. Umweltverschmutzung, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, die Herabwürdigung der Menschen als reines Humankapital und die sich immer mehr verstärkende Diskrepanz zwischen Fleissig und Reich, wie auch die bewusst gesteuerte Positionierung der verschiedenen Weltreligionen (vgl. ISIS/IS/ISIL) gegeneinander und die Propagandaauswüchse auf beiden Seiten im Ukraine-Konflikt zeigen nur eines überdeutlich:

    Das System steht unter massivem Druck und sein Druckventil ist kurz vor dem Versagen.

    Doch ist man seitens der Politik, der Wirtschaft und vor allem der Schattenmännern und -frauen hinter den öffentlichen Köpfen überhaupt bereit das Druckventil zu öffnen, so dass der überschüssige Druck entweichen kann? Oder will man genau jene Gemengelage dazu nutzen, um eine allumfassende Krise auszulösen, die eben alle Nationen dazu veranlassen wird eine Neue Weltordnung zu akzeptieren?

    In zahlreichen Artikeln bin ich bereits auf die Thematik des Schuldgeldsystems, dem ihm innewohnenden Zwang von Nachschuldnern eingegangen, wie auch auf das seit den 1970ern bestehende Petrodollarsystem. Beides sind in meinen Augen die wahren Ursachen für unsere heutige Lage – gerade weil sie fast nie in den “Qualitätsmedien” angesprochen werden.

    Doch sowohl das Schuldgeldsystem als auch der Petrodollar stehen vor dem Aus. Das Schuldgeldsystem findet keine Nachschuldner mehr und damit findet kein Wachstum mehr in ausreichender Höhe statt, um den Zinseszinseffekt zu bedienen. Gleichzeitig haben wir vor gut 10 Jahren Peak-Oil, also den Höhepunkt der Erdölexploration – und -förderung erreicht, und es findet eine Abkehr vom US-Dollar als alleinige Fakturierungseinheit statt.

    Doch gerade auf das kollapierende Schuldgeldsystem und insbesondere auf den Petrodollar stützt sich die Macht der – nach eigenem Bekunden auserwählten – USA. Die Vormachtstellung Washingtons basiert auf diesen beiden Säulen, deren Stabilität immer mehr verloren geht. Doch wie bei jedem fallenden Imperium wird auch die USA notfalls mit all zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen den eigenen Zerfall aufzuhalten – koste es was es wolle.

    Dies geht meiner Meinung nach soweit, dass man seitens der Eliten durchaus bereit ist einen Krieg im größeren Maßstab zu beginnen. Die oben erwähnten, zum Großteil geschürten Konflikte können dabei als Zündfunken dienen, um den eigentlichen Urknall auslösen und vor allem begründen zu können.

    Über eines müssen wir uns im Klaren sein: Die Veränderungen der letzten Jahre (Überwachung, Manipulationen an diversen Märkten, Blasenbildung am Immobilienmarkt und jetzt bei Aktien, Derivate, usw.) dienten nur einem Grund: Dass sich die Eliten so positionieren konnten, dass sie nach einem Urknall wieder die führenden Positionen einnehmen können – ohne als Schuldige dazustehen oder gar als mittellose Menschen, wie es dann für den 99,999% der noch lebenden Bevölkerung der Fall sein wird.

    Und dies führt mich zur eigentlichen Urknalltheorie in diesem Kontext zurück:

    Nach dem Urknall werden die Profiteure des heutigen System auch die neuen Profiteure sein. Deswegen müssen wir diesen Eliten in die Hand fallen und sie daran hindern, dass sie ihre Vorstellungen eines Urknalls und des nachfolgenden Systems realisieren können. Natürlich bedarf es einer grundsätzlichen Haltungsänderung, was Umwelt, Ressourcen, Kapital, Geld, usw. betrifft. Doch vorrangig ist in meinen Augen derzeit, dass wir verhindern, dass per divide et impera die Menschen aufeinander losgelassen werden und sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenseitig ermorden und durch gesteuerte Propaganda den jeweils anderen als das einzig Böse betrachten.

    Es gilt, dass wir uns mit vereinten Kräften gegenseitig zeigen, dass Religion, Weltanschauung oder Neigungen und Nationalität keinerlei Rolle spielen. Noch ist es nicht zu spät, noch können wir als Masse eingreifen. Noch… nur nicht mehr allzu lange.

  2. Ockam, die einfachste Theorie, die die Fakten erklärt ist die Beste.
    ‚Merkel gar keine Politik‘, ihre Politik ist, meine Ansicht, Deutschland politisch und kulturell zu vernichten.
    Politisch, immer mehr EU, kulturell, immer mehr Migranten.
    Warum, wenn ich Recht habe, sie das tut, weil sie, wie Kohl behauptet Macht will, EU Kaiserin, und/oder, die Idee das Deutschen ein schlechtes Volk sind, schuldig an verursachen von zwei Weltkriege, und an den Holocaust.

  3. Genauso und ich traue mich diese Sachen fast nicht mehr zu sagen, denn dann bin ich ja auch ein Nazi oder Fascho oder Ausländerfeind oder was auch immer. Ich bin manchmal schon fast bestürzt darüber, daß Menschen, die ich durchaus für Intelligent halte, nicht in der Lage zu sein scheinen, dieses Thema differenziert zu sehen. Irgendwie scheinen die Deutschen, die eben keine Neonazis sind oder sein wollen, auf diesem Auge total blind zu sein oder traumatisiert davon, daß wir einmal ein Naziregime hatten? Ich bin dann einfach nur froh solch einen Artikel zu lesen und zu sehen, daß ich mit meiner Meinung nicht so ganz alleine dastehe. Ich habe jedenfalls keinen Bedarf mehr für das Dauergehetze der Antifa-Anhänger.

    • WDR 5 Mittagsecho, 28.08.2018, Interview mit Werner Patzelt:
      „AfD ist Gewinner misslungener Migrationspolitik“

      In etwa so zusammengefasst: Die AFD ist die einzige Partei, welche Antworten auf die herrschenden Missstände im Zusammenhang mit der Migration anmahnt, alle anderen sind auf Merkels welcome-Linie. Das ist der Grund für den Zustrom der Bürger.
      Die Teilnehmer von Demos sind überwiegend eben gerade keine Nazis, sondern Bürgerliche in einer Repräsentationslücke. Menschen, die wollen, dass der Irrsinn endlich mal wahrgenommen werden darf und nicht aus Räson totgeschwiegen wird. Alle, die an der Front Kontakt zu dem Millieu haben, wissen doch eh, was los ist und die Gutmenschen funken immerzu, dass es nichts zu sehen gibt und man weiter gehen soll.
      Chemnitz wird nur dazu benutzt werden, den Überwachnungsstaat auszubauen. Mehr nicht. Und die AFD wird weiter profitieren. Außer man steckt jetzt die Infos mehr und mehr durch, welche Kontalte zu Herrn Maaßen noch da waren…Für mich ist die AFD keine Alternative, sondern ein Staatssammelbecken für Protest.

      Aber die Bürger in Bausch und Bogen zu Nazis zu machen, ist eine Masche, die gerade von Linken in vollkommener Verblendung oder Bösartigkeit mitgetragen wird. Und von VS-Vereinen wie Antifa im Netz und auf der Straße gepusht wird.

      Ich war auf Demos, wo genau diese Gruppen aufeinander trafen, man kann fast sagen, aufeinander losgelassen wurden. Wie in einem Drehbuch. Die guten Linken halten uns di ebösen Nazis vom Leib. Ist das eine erbärmliche Nummer!

    • Über den Kampf der Herrschenden gegen freie Rede und Versammlungsfreiheit
      Antifa in Theorie und Praxis
      Von Diana Johnstone

      „Die Regierung braucht Friedensdemos nicht zu unterdrücken. Diesen Job erledigt die Antifa.“ Das ist in einem Artikel von Diana Johnstone zu lesen, der am 9. Oktober 2017 bei counterpunch.org mit dem Titel „Antifa in Theory and in Practice“ (Antifa in Theorie und Praxis) erschienen ist und der dort für große Aufmerksamkeit und Kontroversen gesorgt hat. Dem Artikel ist ein Zitat vorangestellt: „Faschisten untergliedern sich in zwei Kategorien: die Faschisten und die Anti-Faschisten.“ Es stammt von Enno Flaiano, dem italienischen Schriftsteller, der – so formuliert Diana Johnstone – an „Federico Fellinis großartigsten Drehbüchern“ mitgewirkt hat. In Anlehnung an eine Aussage, die Adorno zugeschrieben wird, ließe sich auch formulieren: Ich fürchte mich vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Anti-Faschisten. Diana Johnstone erkennt: „Die wirklich gefährlichen Leute… befinden sich sicher versteckt in der Wall Street, in Washingtons Denkfabriken, in den Vorstandsetagen der ausufernden Militärindustrie, ganz zu schweigen von den Redaktionsbüros mancher Mainstream-Medien.“ Und sie beschließt ihren Artikel mit dem Satz: „Die Antifa ist in die Offensive gegangen gegen die eine Waffe, die sich noch in den Händen des Volkes befindet: das Recht auf freie Rede und Versammlungsfreiheit.“ Es ist ein Artikel, der auch der Leserschaft der marxistischen Tageszeitung „junge Welt“ zu wünschen gewesen wäre. Aber es ist zu befürchten, dass sich die Redaktion dieser Zeitung dagegen entschieden hat. Es folgt der Artikel von Diana Johnstone in deutscher Übersetzung.
      (…)
      In den vergangenen Wochen wurde eine völlig desorientierte Linke (in den USA – Anm. d. Ü.) im großen Stil dazu aufgefordert, sich um eine vermummte Avantgarde zu versammeln, die sich selbst als Antifa, also antifaschistisch bezeichnet. Sie trägt Kapuzen und schwarze Kleidung und ist im Wesentlichen eine Variante des Schwarzen Blocks. Dieser ist in vielen Ländern dafür bekannt, Gewalt in friedliche Demonstrationen hineinzutragen. Das aus Europa importierte Label Antifa klingt politischer als die Bezeichnung „Schwarzer Block“ und dient auch dazu, die jeweils Angegriffenen als „Faschisten“ zu brandmarken. Trotz ihres aus Europa importierten Namens ist die Antifa im Grunde nur ein weiteres Beispiel für Amerikas stetiges Versinken in Gewalt.
      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24260

    • Dazu passt auch eine Tagesdosis von Frau Bonath:

      Tagesdosis 4.6.2018 – Rassismus für Intellektuelle

      Wer sind die Antideutschen? In meiner letzten Tagesdosis schrieb ich über ihr Treiben in der angeblich linksradikalen Clubszene im Leipziger Süden. Die laufende Veranstaltungsreihe »70 Jahre Israel« wird von Vertretern ihrer härtesten Front dominiert. Gemeint ist das Umfeld der Redaktion ihres Sprachrohrs »Bahamas« um Wortführer Justus Wertmüller. Wie er vertritt das Blatt teils klassisch rechtsradikale Positionen. Es grassiert anti-arabischer Rassismus, Parteien wie die AfD, die FPÖ und der Front National werden bejubelt. Die Tagesdosis stiftete Verwirrung. Tatsache ist, dass die Meisten, auch selbst erklärte Linke, das Phänomen »Antideutsche« nicht verstehen. Eins vorab: sind weder links noch »antideutsch«.

      (…)
      Pseudointellektuelle Thesen

      Zunächst: Der Versuch, politische Bewegungen zu unterwandern, psychologisch zu beeinflussen und zu verwirren, ist nicht neu. Die herrschende Klasse und ihr Instrument, der Staat, haben dazu alle Mittel. Schulen, Universitäten, Stiftungen, Institute, politische Parteien dienen vor allem dazu, Menschen systemkonform zu integrieren. Und Geheimdienste waren und sind ebenfalls nicht untätig.
      Die »Antideutschen« traten erstmals mit dieser Selbstbezeichnung nach dem Mauerfall 1989 in Erscheinung. Sie rekrutierten sich aus Gruppen, die sich als »linksradikale« Intellektuelle sahen. Deren Befürchtung war damals durchaus nachvollziehbar: Sie wollten den Anschluss der DDR an die BRD aus Angst vor einem neuen Erstarken Deutschlands zur imperialistischen Supermacht verhindern. Fakt ist: Heute ist Deutschland einer der ökonomisch stärksten und aggressivsten Staaten in Europa, der die Profite für seine Bourgeoisie durch Niederhalten vor allem Süd- und Osteuropas sowie der »Dritten Welt« sichert. Dass die Politik dafür auf das Bündnis mit der global stärksten Militärmacht USA setzt, ändert daran nichts.
      (…)
      Seit an Seit mit AfD und Co.

      Aufgrund von prokapitalistischer Heroisierung und ahistorischer Entökonomisierung des Faschismus bestimmt heute die Verachtung der Unterschicht das Denken der Antideutschen. Nur so konnte es kommen, dass sie den Islam zum neuen Faschismus erklärten, der die westlichen Imperien bedrohe. Das geht so weit, dass sie den von den USA nach 9/11 im Jahr 2001 ausgerufenen »Krieg gegen den Terror“ zu einem »antifaschistischen Projekt« umdeuten. Angriffe auf den Irak, auf Libyen und Syrien wurden in der Bahamas bejubelt. Lobeshymnen auf die AfD oder den Front National, ja, gar Rufe nach faktischer Neokolonialisierung von als rückständig bezeichneten Ländern gehören zum guten Ton.
      (…)
      Verwirrung stiften

      Wie diese Ideologie in den Teilen des Bildungsbürgertums, das sich links sieht, greifen konnte, lässt sich nur vermuten. Sicher trug die »politisch korrekte« Indoktrination künftiger staatstragender Protagonisten in den Hochschulen und der ohnehin in diesen Kreisen vorhandene bürgerliche Chauvinismus dazu bei. Hinzu kommt flächendeckend, auch in der Linken, fehlendes politisch-ökonomisches Grundwissen. Jedenfalls zieht offensichtlich die schlichte Moralkeule a la »Antisemitismus ist böse«.
      Im Übrigen: Längst lehnen die meisten »Antideutschen« die Bezeichnung »antideutsch« ab. Sie firmieren als »Ideologiekritiker«. Traf »antideutsch« in Bezug auf ihre Haltung zum Anschluss der DDR an die BRD zu, passt der Name heute nicht zu ihrer Verteidigung imperialistischer Nationalstaaten, auch des deutschen. Auch als »links« bezeichnet sich etwa die Bahamas-Fraktion längst nicht mehr. Im Gegenteil: Sie wendet sich vielmehr »gegen den linken Mainstream«.
      Als »linksextrem« dargestellt werden diese Hardcore-Antideutschen und ihre Anhänger, die kurioserweise in Teilen sogar lautstark gegen AfD-Veranstaltungen protestieren und so eine Konkurrenz simulieren, die es nicht gibt, lediglich von politischer und medialer Seite. Das geschieht offenbar sehr kalkuliert. Denn wer politische Begriffe umdeutet und diskreditiert, stiftet unstrukturierte Empörung und Verwirrung. Politisch Verwirrte sind leichter zu lenken.
      https://kenfm.de/tagesdosis-4-6-2018-rassismus-fuer-intellektuelle/

      Herr Baab sprach in der aktuellen Positionen-Ausgabe von einer schwarz-blauen Koalition, nach österreichischem Modell.
      Derzeit in Bayern, welches ohnehin Modellfunktion für Restdeutschland zu erfüllen scheint, zumindest was autokratische Strukturen angeht, reckt die CSU ihre Fühler gen AfD.

      Ach ja, die Faschisten, wenn’s die nicht gäbe, die Kapitalisten hätten sie erfinden müssen. Na sowas, das haben sie ja:

      Novecento 1976 (Part 1)
      Am 06.07.2016 veröffentlicht

      The epic tale of a class struggle in 20th Century Italy, as seen through the eyes of two childhood friends on opposing sides.
      https://youtu.be/p0yVPZx0A_c?t=5247

    • @Amja, ich sehe die gesamte Krise als eine Krise des Bewusstseins. Das ist das alles für mich ganz persönlich.
      Politisch betrachtet ist diese Krise dann ein komplettes Versagen der demokratischen Kräfte in diesem Land. Denn diese sind, wir sehen es ja, in Deutschland rar gesät.
      Die Linken haben versagt, weil sie die Bürger vor gut 15 Jahren nicht dort abgeholt haben, wo sie standen. Deutschland ist heute ein Billiglohnland – unvorstellbar für jemanden wie mich, dass es so gekommen ist.
      Dann haben die Regierungen komplett versagt, weil sie nur für die Großfinanz arbeiten.
      Der Auslöser für fast alles hier ist Angst.
      Da die innere Krise nicht zugegeben werden kann, und zwar von allen Richtungen, muss ein Feindbild erschaffen werden, auf den diese innere Angst projiziert wird. Und da haben viele ihre eigenen Heckenschütztechniken entwickelt.
      Kennst Du das Buch „Halbzeit der Evolution“? Anfang der 1980er Jahre geschrieben. Wenn Du das gelesen hast wird Dir alles ziemlich klar. Ist gebraucht für sehr wenig Geld zu bekommen.
      Die Krise die wir haben ist eine Krise des Bewusstseins.

  4. Treffer, versenkt könnte man anmerken, wenn es nicht so ernst wäre und wenn nicht schon das Blut in den Rinnsteinen flösse. Und was schreibt die „Welt“ heute: ein Bewohner der igrantenunterkunft hat nun Angst vor den Rechten, sie könnten ihm ja nun ans Leder wollen, weil doch die Adresse im Haftbefehl steht.
    Herr laß Hirn regnen!!

    • Ein Studienkollege aus den USA hat mir gemailt, was denn los sei und ob es stimmt, dass in Deutschland wieder (!) Ausländer durch die Straßen gejagt werden. Er könne es zwar nicht glauben, aber es würde so berichtet.
      Wieviele Tage sind nun vergangen? Wo ist die aufklärung darüber, was geschehen ist?
      Wo sind glaubwürdige Zeugen und Bilder (gibt es keine Überwachungskameras?) von der „Menschenjagd auf Ausländer“?
      Das kommt ja zum Teil so rüber, als ob Ausländer hier nicht mehr sicher wären? Wenn es den Umfang hat, dann müsste das doch stichhaltig zu belegen sein.

      Der bürgerliche Protest wird kriminalisiert, so handelt eine Diktatur. Natürlich mischen sich Rechte drunter und wer weiß, welche Agenten hier den H-Gruß gezeigt haben…

      Was kommt denn raus? In den Brennpunkten werden die Gruppen weiter angeheizt durch bis dato unsachgemäße Hysterie. Immerhin wurde einer abgeschlachtet und wo sind die Opfer der Menschenjagd?

      Allein das Wort ist doch eine Frechheit angesichts dessen, was sich soweit heute sichtbar zugetragen hat.

      Es bewirkt eine Diffamierung der Bevölkerung und macht sie zum Ziel von Aggression. Gerade wenn es timmt, dass es in Chemnitz diese wenn auch sehr kleinen Gangs gibt, wie werden diese wohl reagieren. Und die ersten Aufrufe kursieren im Netz, dass Ausländer nach Chemnitz kommen sollen. Wozu? Zum Austausch warmer Worte?

  5. Nunja:
    Wahre! Demokratie, Deep State und Ähnliches: Hier muss es darum gehen, Staat und Gesellschaft, Verschwörung und Öffentlichkeit auseinander zu halten und darauf zu bestehen, dass das eine nicht die Abhilfe für das andere ist. Der Bürgerliche National-Staat war seit seiner Entstehung immer tief und die Demokratie immer wahr. Wir dürfen mit diesen Begriffen nicht so verfahren, als würden sie eine neue Qualität ins Spiel bringen.

    Was die Linke (von mir gemeint: die ex-zentrische Avantgarde) angeht, sollte immer noch die Linke bestimmen, was links ist. Stattdessen lässt sich eine korrumpierte und orientierungslose parlamentarische Linke von ganz anderen Interessen vor sich hertreiben und bedient den rechten Populismus in ihrer Thematik – besorgt dessen Geschäft. Das wird besonders am Querfront-Vorwurf und der allfälligen Subsumption jeglicher Gegenargumente unter den Antisemitismus deutlich. Da geht es nämlich nicht um Antisemitismus, der strukturell eher gestärkt wird, sondern um Kriegsvorbereitung, was eher nicht jüdisch ist, sondern imperialistisch ist. Dass vorgeblich „linke“ verkürzte Kapitalismuskritik seit jeher auch antisemitisch ist, sei an dieser Stelle allerdings auch betont.

    • Petra, Denk das Ganze einmal in menschlich. Denn alles was jüdisch oder sonst was ist, ist zuallererst einmal menschlich. Dann erst kommst Du drauf, dass alles zutiefst menschlich ist, nicht jüdisch, nicht christlich, nicht muslemisch, nicht buddhistisch oder sonst was; einfach nur menschlich ist der Mensch. Alles andere ist Illusion.

    • Rüdiger, wie du weiter unten erwähnt hast geht menschlich gedacht nicht (sehr sehr schwer) in Schrift…. Ich versuche nichts zu denken – das was dann an gedanken übrig bleibt (du kannst dich deiner gedanken kaum erwehren) das ist beinahe immer noch zu viel. dann versuche ich zu handeln – und – es entsteht leben – in form von zwei kindern – und – in form von Pflanzen – und – in Form von Schweinen – und – in Form von Schafen – und – und – und- ….

      Das ist einfach geil!!!

      Denkt nach!!!

    • -Durchaus Rüdiger,
      darum ginge es. Eine wirklich menschliche Sicht macht nämlich alles menschlich, was mit uns zu tun hat, weil unsere sozialen Beziehungen Ausdruck unserer menschlichen Fähigkeit sind eben diese selbst bestimmen zu können.
      Hat aber zur Voraussetzung, dass die Leute das fetischisierte Denken aufgeben. Heute sind uns die Geister des Animismus mehr als fremd und die meisten betrachten die Religion als verdummenden Priesterbetrug. Dabei wird nicht nur übersehen, dass es sich bei den Wildbeutern oder den Sesshaften um über tausende von Jahren sehr praktikable und gelingende Welterklärungen ging, sondern ebenso, dass wir heutigen verkennen, dass „unsere“ Kategorien wie beispielsweise Natur und nachgerade auch Naturgesetze und die ihr abgelauschte Vernunft auch menschlich und von Menschen konstituiert wurden. Und wie ehedem in den untergegangenen Epochen, die die Leitideologie der Universalgeschichte uns als auf uns selbst zeigendes Kontinuum samt Naturgeschichte „interpretiert“ und deren inhaltliche Unterschiedlichkeit und ihren Zusammenbruch unsichtbar werden lässt, kommen uns unsere eigenen Kreationen wieder als unhintergehbares Drittes entgegen. Vernunft ist, was wir in der Natur beobachten. Aber, dass dies zur Voraussetzung hat, dass wir diese Natur erst herstellen, indem wir uns dahin verstehen, dass wir – als einzige Spezies – dieses unser eigenes Konstrukt auch erkennen können, ist nicht nur tautologisch, sondern zeigt wieder auf das fetischbasierte Denken und Erklären.
      Wäre die Welt nun wirklich menschlich, gäbe es kein Drittes wie Naturgesetze oder Götter, sondern es bliebe offenbar, dass wir in den Beziehungen untereinander immer selbst tätig sind, dass dies unsere Kompetenz ist. Damit ginge einher die Demut vor allem, was jenseits von uns ist. In einer solchen Welt bräuchte man auch keine verallgemeinerte Subjektivität (konkurrente abstrakt-universelle Unternehmung) und es entfielen Staat, Nation, Demokratie, abstrakte Rechtsförmigkeit, abstrakte Reichtumsform, Ausbeutung unserer eigenen natürlichen Ressourcen usw. usf.

  6. Übrigens, jetzt mal etwas für Klardenker.
    Seht euch das in Chemnitz mal genauer an. Und jetzt so einige US-Serien, die das Problem tagtäglich in Serien den Leuten vermarktet. Merkt Ihr was? Das dient den Schutzbefohlenen ungemein, denn die können dadurch ihre angeblichen Fähigkeiten und ihre Loyalität zum Volk spielen. Sobald Du aber selbst in ein solches Milieu gelangst, wirst Du den Betrug bemerken. Doch das zun ja die wenigsten. Sie glauben weiterhin an ihre Retter: Die Regierungen und Parteien.

    • Ein weiterer Punkt für die Dienste. Man konnte die Eingreifstruppe des rechten Mobs (im Gladio-Netzwerkstil) in der Praxis erproben, die Ergebnisse festhalten und nebenbei über die Linke Sammelbewegung kaputt lachen.
      Diese Effizens sowie die schnelle Mobilisierungsgeschwindigkeit dieser Operation ist bemerkenswert. Die gleichgeschaltete Presse erledigt den Rest.
      Während die meisten Bürger jetzt abgelenkt ist mit sich auf die Seite der „Guten“ zu positionieren und gegen „Rechtsextreme“ bis zur Verblödung joddeln, bleibt die Untersuchung der Strukturen dieser Reservisten des Rechten Mobs völlig im Dunkeln.
      Genauso wie die konsequente Verfolgung der Verantwortungslosigkeit der Behörden bleibt auf der Strecke.
      Da werden wieder Beteuerungen und ein Paar Bauernopfer zur Schau gestellt und schon hat man die Aufregung des Pöbels unter Kontrolle.

    • Irgendwie ist es doch immer ein ähnliches Spiel. Wenn im Osten menschen auf der Straße waren, dann wurden sie als konterrevolutionäre, anti-sozialistische Marionetten gebrandmarkt, jedenfalls haben die Mächtigen dort immer vermieden, über Inhalte zu reden.
      Wie die Mächtigen von hier.

      Die Technik der Beherrschung scheint so oder so zu funktionieren…

      You say you’ll change the constitution
      Well, you know
      We all want to change your head
      You tell me it’s the institution
      Well, you know
      You better free you mind instead
      But if you go carrying pictures of chairman Mao
      You ain’t going to make it with anyone anyhow

  7. Die Lämmer werden immer dreister so grenzenlos verdummt, was Löhne, Renten und Mieten angeht, dass Nebenkriegsschauplätze geschaffen werden müssen, um von der Ausbeutung der 99% abzulenken.
    Die Nebendarsteller, nur vage mit Versprechungen und Handys auf ihre Rolle vorbereitet, Flüchtlinge und Migranten, meist Araber oder Afrikaner ohne Arbeit, vertreiben sich die Zeit in Clan- Kämpfen um Drogen und Prostituition, so das ganze Innenstädte, wie in Chemnitz, bei Dunkelheit von den Deutschen nicht mehr oder immer seltener betreten werden. Wie von den drei Deutschen, die wohl auf einen Hilfe- Ruf reagiert haben und daraufhin mit Messern traktiert wurden.
    Das fanden die Lämmer gar nicht gut und protestierten gegen ihre Hirten, Kretschmar und Merkel, die diese Zustände (bewusst im Auftrag der Herden-Besitzer?) herbeigeführt haben.
    Jetzt galt es von ihnen abzulenken. Aus protestierenden Normalbürgern wurden extreme Rechte, aus der Antifa- Gruppe, wie in Hamburg und anderswo, laut des Mainstreams gegen Rechts protestierende Linke. Dazwischen viel zu wenig Schäferhunde (Polizei).
    Ein Toter, zwei schwer- Verletzte und Seiten- und Tagelange Berichterstattung in den Schmierblättern, aber mit Erfolg.
    Rechte, die Normalbürger, wurden von der Geld- Elite, von den Linken gespalten, die Ausbeutung kann weiter gehen, solange die Lämmer nicht begreifen, dass es um Oben gegen Unten geht und nicht um Links gegen Rechts!

  8. Wer bei Facebook gemeldet ist, sollte hier mal reinschauen. Fake News der Rechten bei der Demo in Chemnitz: https://www.facebook.com/groups/kenfm.nur.fuer.systemkritiker/permalink/933302646853275/?__xts__%5B0%5D=68.ARAT0Oc0MzukOOkHXJ8E6wGxm2XtuQmhVGNdldjv5Fb4kBOeufmOEpWWB75npIIMICtmtSXA4vgGh9fOs3rsyCBL32PyQQmtySfVX-eaH7ZeRL1TdTY7jtkxiJtSky9Y5BkbPus&__tn__=-R

    Oder hier, wer nicht bei Facebook gemeldet ist. Überall nur noch Fake News. Ich krieg das Kotzen bei solchen gefälschten Deutschen Frauen, die angeblich von Migranten vergewaltigt wurden: https://www.mimikama.at/allgemein/faktencheck-zu-ueberfallene-frauen-in-deutschland/

  9. Bei diesem Fall müssen eigentlich viele die Indikatoren des tiefen korrupten Staates erkennen.
    1. Indikator: Blitzanmeldung & Zulassung einer Demo der extremistischen Rechten
    2. Indikator: auf ca. 6000 Demonstranten + ca. 1000 Gegendemonstranten treffen NUR 600 Polizisten?!?!
    in Hamburg war das Verhältnis 3 Polizisten auf 1 Demonstrant.
    3. Indikator: Datenleck bei der Strafbehörde, Der Haftbefehl gegen (raten muss man nicht) einen Iraker wurde bei Facebook wie ein Lauffeuer verbreitet. Dadurch wurde der Rechte Mob noch mehr in seinem rassistichen Fremdenhass befeuert.
    4. Indikator: Wieder Antifa bzw. der verlängerte Arm der Dienste unter den Gegendemonstranten

    Nur eine Zwischenbemerkung, hier würde mich brennend interessieren was mit der Linkenbewegung in Spee #Aufstehen los ist? Nicht flexibel bzw. dynamisch genug? Noch vorher sich zusammensetzen und gründlich über die Lage sowie die Strategie diskutieren?

    Die Indikatoren zeigen eindeutig eine in sich ohnmächtige, entsolidarisierte, entmutigte Gesellschaft, ansonsten würden die Bürger Chemnitz alleine reichen, um diesen extremistischen Mob alleine Einhalt zu gebieten.

    • Die Demo der extr. Rechten wurde nicht angemeldet.

      „Das Bundes­verfassungs­gericht hat im Jahr 1985 entschieden, dass Spontan­demos nicht allein aufgrund der Verletzung der An­melde­pflicht aufgelöst oder verboten werden dürfen. Eine Auflösung oder ein Verbot dürfe aus Sicht der Verfassungs­richter nur zum Schutz gleich­wertiger Rechts­güter unter strikter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnism­äßigkeit und nur bei einer unmittelbaren, aus erkennbaren Umständen her­leitbaren Gefährdung dieser Rechts­güter erfolgen (Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 14.05.1985, Az. 1 BvR 233, 341/81).“

    • Die ca. 6.000 Menschen sind der Bürgerbewegung Pro Chemnitz gefolgt. (Montag)
      Die Bürgerbewegung hat 3 Leute (Fraktion) im Stadtrat.
      Diese Demo war angemeldet.
      Was haben diese 3 eigentlich die letzten 2 Jahre gemacht.
      Unbekannt dürfte denen nicht gewesen sein, was in der Innenstadt abgeht.

  10. „Was ist nur los in diesem Land? Es findet quasi eine Umerziehung jüngerer Generationen statt. Und es sieht so aus, als sei das kein Zufall. Aus gut wird schlecht und aus schlecht wird gut in die jüngeren Köpfe konditioniert.“

    Frueher war es um einiges schwieriger fuer die Herrschenden ihre Ideologie in die Köpfe der Untertanen zu propfen. Der Pope musste sich eine Woche lang auf seine Predigt in der Gemeinde vorbereiten um möglichst alle Schafe zu erreichen.
    Heute wird ganz einfach ueber die Glotze ein vielfaches Publikum erreicht und dazu noch völlig unverdächtig. Ueber sog. Soaps wird den Menschen das Weltgeschehen erklärt. Und fuer die Resistenten unter den Nutzern gibt es die ARD Nachrichten von den Transatlantikern zusammengestellt.
    Dass es dann zu einer rechts/links Verwirrung kommt, kann man leider auch hier im Forum manchmal lesen und nicht nur bei den hardcore Glotzenschauern.

    • Sie unterschätzen die jungen Leute.
      So einfach ist es nicht.
      Die Jungen machen auch ihre Erfahrungen im System und glauben längst nicht alles was ihnen vorgesetzt wird.
      TV haben viele schon gar nicht mehr. Die Infos kommen aus den Netz und dem Leben.

  11. Ich verstehe, was Sie sagen wollen.
    Ich glaube aber, dass das Problem vielschichtiger ist und das vieles bis zur Unkenntlichkeit vermischt wird.
    Es gibt viele Ursachen warum Menschen sich bewußt oder unbewußt für Gewalt entscheiden.
    Wir sollten darüber nachdenken, wie man Gewaltspiralen abwenden oder wenigstens eindämmen kann.
    Vielleicht kann Rüdiger Lenz da mal in die Bresche springen.

  12. „Der CIA-Vordenker und Harvard-Professor Samuel Huntington rief nach dem Untergang der Sowjetunion die muslimisch-fundamentalistische Welt zum Ersatz-Feindbild für die fügsam zu haltenden Völker des Westens aus. Die stets unaufgeklärt bleibenden muslimischen Selbstmordattentate mit Bekennerschreiben im Internet haben hier bereits ein gutes Stück Arbeit geleistet. Auch in Frankreich, Holland und Belgien ist die Szene schon weit vorangetrieben. Doch in Deutschland setzt sich immer wieder diese widerständige Toleranz gegenüber muslimischen Mitbürgern durch. Um dagegen dennoch das Ziel der neuen Feindorientierung durchzusetzen, erscheinen nun z.B. die neuen Prügel-Horden der sogenannten Salafisten, die vorgeblich durch wundersam entstehende Filme und Karikaturen aufgeheizt brutal auf Ordnung schaffende deutsche Polizisten einschlagen, die wiederum islam-erregte Germanen zur Ruhe bringen sollen. Das friedliche Miteinander der deutschen Gesellschaft weicht einer provozierten Spannung.

    Wem nützt’s? Wer finanziert’s? Es scheint Konsens in der Geheimdienstszene zu sein, dass die Salafisten ebenso wie der liebe Bin Laden und die weltweit vernetzte Al Kaida von Saudi-Arabien im Zusammenwirken mit der CIA gefördert wurden und auch heute noch werden. Wo bleibt die deutsche Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien, um dem Treiben ein Ende zu setzen? Und würde der große Bruder jenseits des Atlantiks mit seinem Generationen währenden Krieg gegen den Terror und dem weltweiten militärischen Zugriff auf die verbleibenden Rohstoffe der Erde dies unterstützen wollen? Im Grunde geht es um das Großmachtinstrument der Destabilisierung auch bei uns. Es werden die Brückenbauer der Toleranz, des Zusammenlebens von Mehrheit und Minderheit, eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht bis beide Seiten nicht mehr miteinander leben wollen und können. Früher nahm man hierfür Protestanten gegen Katholiken, jetzt aufgegeilte Muslime gegen furchtbesessene Spießer. Die von Verfassungsschutz und MAD durchsetzte rechte Szene liefert im größeren Spiel die Bauern, aber nur einen kleinen Teil der Offiziere.

    Dass deutsche Dienste, deutsche Polizei, deutsche Bürokratie immer wieder gnadenlos als Trottel in Erscheinung treten dürfen, hängt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit der Übersteuerung durch ausländische Dienste zusammen. Die können auf Figuren mit doppelten und mehr Hüten zurückgreifen, die bereit sind, sich einer verdeckten, nicht von Deutschland gesteuerten Strategie der Spannung zur Verfügung zu stellen.

    Ein Beispiel dürften die ins Schaufenster der Skandale gestellten Beamten des Auswärtigen Amtes gewesen sein, die die deutsche Botschaft in Kiew/Ukraine anwiesen, ganzen Bus- und Flugzeugladungen von UkrainerInnen ungeprüft Visa nachzuwerfen. Lag das im deutschen Interesse? Nein. Wem nutzte es? Vermutlich einige Jahre später der so genannten orangenen Revolution, dem ersten regime-change in Reihe. Die Kader wurden zur Schulung in die Bundesrepublik geschleust, um hier für die fernsehgerechte Inszenierung des ‚Spontanaufstandes‘ geschult zu werden. Allein im amerikanischen Bundeshaushalt waren hierfür 30 Millionen Dollar veranschlagt. Hohn und Spott blieben am deutschen Subunternehmer hängen.“

    Aus:

    Anmerkungen in Sachen NSU
    So sehen false flag operations aus
    Von Andreas von Bülow

    Am 11. Juli 2018 hat am Oberlandesgericht in München die Urteilsverkündung im NSU-Prozess begonnen. Es geht dabei um die Verbrechen, die in dem im November 2011 an die Öffentlichkeit gelangten Bekenner-Video als Verbrechen des so genannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) zusammengestellt sind. Der Vorstand der Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) befürchtet, dass nach der Verkündung viele Fragen unbeantwortet geblieben sein werden. Er fordert: „Kein Schlussstrich – NSU-Komplex aufklären und auflösen“. Für die NRhZ ist die Verkündung des Urteils Anlass, einen Artikel von Andreas von Bülow aus dem Jahr 2012 in Erinnerung zu rufen. Er erschien 2012 in der Dezemberausgabe der Quartalsschrift DAS KROKODIL sowie am 31.10.2012 vorab in der NRhZ.
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25031

    Es dürfte deutlich sein, daß hier das übliche Spiel abläuft; Ablenkung von Ursachen und Verursachern, teile und herrsche, die Beförderung der Hinwendung an eine autoritäre Herrschaft, die einem Schutz und Sicherheit verspricht.

    Um dies zu erreichen, dürften unter den angekommenen Migranten, auch Jene gewesen sein, die dafür nützliche Soldaten abgeben. Der vermeintliche Gegenpart dieses Standard-Manövers, war ja bereits vor Ort, bzw. rekrutiert fleißig.

    Beide unter treuer Obhut der Dienste, welche selbst schon immer sehr eng mit der organisierten Kriminalität sind. Falls man die überhaupt trennen kann.
    Und die Dienste, wie stets, im Dienst des Großkapitals, wofür es seit Allen Dulles, bis heute, hinreichend Belege gibt.

    • Unter der Obhut der Dienste dürfte aber auch nicht zuletzt die Antifa stehen, die stramm Gewehr bei Fuss stand, um mitzuzüngeln.
      Selbst große US-Zeitungen haben mit dem Zerrbild „Menschenjagd – Nazis jagen Ausländer“ drauf gehauen.
      Die Ossis, die Sachsen oder gleich alle Deutsche werden zur Gefahr für die Menschheit gemacht, dabei ist mir bisher kein „Beweis“ vorgelegt worden, dass es in großem Stil und systematisch so etwas wie eine Menschenjagd gab.
      Ich würde dies auch in kleinem Stil und überhaupt generell ablehnen und rechne nicht gegen, aber woher kommt diese orchestrierte Panik, das Saschsenbashing, das Herunterziehen von Protest? Polizei und Justiz werden öffentlich vorgeführt, heute mit der Veröffentlichung des Haftbefehls, was eine galsklare Straftat ist, oder?

      Spielen hier Dienst oder Fraktionen des deep state gegen die öffentliche Ordnung? Das sieht sehr nach planvollem Handeln aus. Hat man etwa an einem hotspot nur gewartet bis das quasi unvermeidliche eintritt, um dann Chaos z stiften?

    • Spielen hier Dienst oder Fraktionen des deep state gegen die öffentliche Ordnung?“
      Kann alles sein, aber das müsste man dann beweisen.
      Mann kann sich aber auch hinter dem vermuteten Handeln der Polizei verstecken und dann seine Hände in Unschuld waschen.
      Hier hilft nur Zivilcourage.
      Und die kommt mir hier eindeutig zu kurz.
      Bei der Demo kam es auch zur Gewalt.
      Es wurden Menschen angegriffen, die mit der Situation nichts zu tun hatten.
      Und es waren Menschen, die zumindest für Ausländer gehalten wurden.
      Halten Sie das für normal?

  13. Werter Rüdiger Lenz,
    sie schreiben:
    „Ich habe keine Ahnung was der Leser nun weiß und was wirklich in Chemnitz geschehen ist. Ich verurteile beide Taten.“
    ???
    Auf dieser Grundlage einen Artikel zu schreiben ist – schon mutig ??? 🙂

    Bei den anderen Sachen gehe ich mit Ihnen mit.

    • Es ist bis heute schwierig, in dem, was in Chemnitz geschehen ist, objektiv zu sein. Bis heute vermischen sich viel Fake News mit echtem Material. Das wird man erst in Monaten wirklich recherchieren können. Und ich war nicht vor Ort. Aber mir ging es ja auch nicht darum, aufzuzeigen was in Chemnitz geschehen ist. Es ging mir darum, aufzuzeigen, wie stark die Manipulation unserer Meinungen vorangeschritten ist.

    • @Nashika, ich lebe nach der Devise, dass das, was ich will, dass ich es mache.
      Wenn Du willst, dass Deine Auffassungen mehr in die Welt kommen soll, dann musst Du das machen.
      Wenn ich allen Leuten, die Ideen, die sie mir auftragen, veröffentlichen würde, dann würde ich nie fertig.
      Ich schreibe auf KenFM, weil ich das so wollte. Du kannst das Gleiche auch tun. Du musst es nur tun.
      Achja, und NEIN, ich bin keineswegs überfordert mit all den vielen Weltbildern. Ich habe aber auch eins und darum schreibe ich. Jeder der hier schreibt, oder woanders schreibt, ist nicht die Gesamtheit dessen, was er schreibt. KJeder ist noch mindestens 90 Prozent mehr. Aber das geht nicht in die Texte.

    • „Chemnitz ist zur NO GO-Area geworden. Doch nicht etwa weil ein „Rechter Mob“ – so ist es in den Mainstreammedien zu lesen, durch die Straßen zieht, um auf Ausländerjagd zu gehen, sondern weil sich viele Chemnitzer bei Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf die Straße wagen. Arabische Gangs liefern sich desöfteren nächtliche Verfolgungsjagden durch die Innenstadt. Nicht selten sind sie dabei mit großen Klingen bewaffnet. Nicht selten werden von Anwohnern Notrufe abgesetzt. Und nicht selten erscheint dann niemand von der Polizei. Die Bürger fühlen sich im Stich gelassen. Frank Höfer wurde in Chemnitz (damals noch Karl-Marx-Stadt) geboren und Frank Stoner hat sich die „Stadt der Moderne“ als Wahlheimat ausgesucht für sich und seine Familie. Als Chemnitz-Insider mit vielen Kontakten wissen die beiden, was wirklich abgeht im „Sächsischen Manchester“.“
      nuoviso.tv Vorbemerkung zu Interview

    • Habe gestern Nacht auch dieses Gespräch gesehen.
      Es ist für mich glaubhaft, was da Frank Stoner berichtete.
      Warum aber Medienmacher aber erst jetzt damit an die Öffentlichkeit gehen, ist mir ein Rätsel.

      Für mich ist es völlig unverständlich, warum das schon so lange dort so läuft.
      Hat die „Freie Presse“ in Chemnitz versagt, um auf diese Thematik aufmerksam zu machen?
      Gab es keine Leserbriefe?
      Gab es keine Eingaben der Bewohner an die Chemnitzer Oberbürgermeisterin, im Bezug auf diese Zustände?
      Gab es keinen Pressesprecher der Polizei, der diese Zustände thematisiert hat?
      Musste es erst so weit kommen, das ein Mensch abgestochen wird?

      Für mich ist es ein kollektives Versagen auf breiter Front.
      Alle – Polizei, Politik, Presse aber auch die Zivilbevölkerung haben versagt.
      Das sollte eigentlich mehr Betroffenheit als Wut auslösen.

      P.S.
      Die Polizei in Chemnitz ist sehr nervös, was ich selber schon feststellen musste.
      Sie ist verunsichert und wahrscheinlich auch unterbesetzt.
      Als ich im März dieses Jahres, eine Polizeistreife im Zentrum von Chemnitz nach dem Weg fragen wollte, wurde mir zu verstehen gegeben, das ich einen Meter zurücktreten solle. Wir kennen uns nicht, war die Begründung.
      So etwas habe ich so noch nicht erlebt.

    • Naja das mit der Presse ist so eine Sache.
      Als ich auf die Zustände rund um „unser“ Asylheim aufmerksam machen wollte, wurde nach einigen Wortmedlungen meinerseits im Form der Lokalzeitung mein User gesperrt. Ende. Selbst auf schriftliche Nachfrage habe ich keine Reaktion bekommen. Telefonisch war für mich der zuständige Mitarbeiter nicht erreichbar.
      Denke mal, dass man sich nicht die Finger verbrennen wollte?
      Ich höre das ungefragt regelmäßig, dass Feste gemieden werden, v.a. Frauen (jung und alt) trauen sich zum Teil nicht mal mehr in Begleitung raus. Nachts schonmal gleich gar nicht.
      Und meine Bekannten von der Polizei sind in der Tat extrem nervös.

      Ich meine mal ganz ehrlich: Was ist da los, dass man immer wieder von diesen bestialischen Abschlachtungen liest? Jetzt werden 25 Messerstiche kolportiert, das gab es früher höchstens in einem überdrehten Krimi. Und alle Jubeljahre mal bei einer Beziehungstat. Aber das?

      Sind denn da nur noch Gestörte unterwegs? Müssen wir im Integrationskurs noch eine Unteweisung einführen, dass man niemanden schlachtet? Geht es eigentlich noch? Und wir lassen uns das dann als über Jahre als EInzelfall verkaufen?

    • Das ein Großteil unsere Presse nicht ihre Funktion erfüllt, sehe ich auch so.
      Das muss Ihnen aber auch mit konkreten Beispielen klargemacht werden.

      Wenn die Lokalpresse mich für ein Jahres-Abo werben will, habe ich gute Argumente, warum ich genau diese Zeitung nicht will.
      Warum die Abonnenten nicht kündigen, wenn es so ist wie es ist, erschließt sich mir nicht.

      Das Integration so nicht gut funktioniert, ist auch klar.
      Die Verantwortlichen stellen Geld zur Verfügung und dann?
      Dann läuft es?
      Ne Unterweisung wird da auch nicht helfen.
      Die große Menge macht keine Probleme – im Bezug auf Gewalt.
      Es sind Einzelfälle – aber in der Summe auf Land gerechnet zu viele.
      Ich halte aber auch nichts davon, ausländische gegen inländische Straftäter aufzurechnen.
      Gewalt ist immer abzulehnen!

    • Seit Beginn der Migration hat man die Politik gefahren, dass Ausländer nur gut zu sein haben. Alles andere wäre ja ausländerfeindlich. Soweit, so schlecht, denn keine Gruppe ist per se böse, aber eben auch nicht gut.
      Zum einen haben wir das Problem der Kriegsteilnehmer, die zu uns gekommen sind. Diese können traumatisiert oder „nur“ verroht sein. Zum anderen wurden von Daesh (also dem CIA spin off) gezielt Kämpfer eingeschleust.
      Hier wurden eklatante Sicherheitsinteressen missachtet als man einfach alles reingelassen hat. Viele haben gewarnt, aber das waren seinerzeit schon alles Nazis.

      Darüber hinaus gibt es aber auch eine Gewaltaffinität ganz genereller Art bei einer nicht zu kleinen Gruppe junger Migranten. Bei weiten NICHT ALLE, aber eine genügend große Anzahl hat nicht nur ein loses Mundwerk, sondern eben auch eine locker sitzende Hand, um hie rund da mal zuzulangen und meist dazu ein locker sitzendes Messer.
      Und wer das für bashing hält, der hat eben nicht die Erfahrungen in einem Asylbewerberheim gemacht wie ich.
      Und da ist das Thema der ganz normalen Kriminalität wie Erpressung noch gar nicht eingerechnet. Gewalt gegen Frauen wat bei uns notorisch an der Tages- rsp. Nachtordnung. Kollegen aus dem Helferkreis anderer Einrichtungen haben uns von Zwangsprostitution berichtet.

      Ich war nicht dabei, insofern; aber warum sollte ich diesen Ehrenamtlichen weniger glauben als der Presse, auch zum Teil der alternativen, die jahrelang durch das Problem hindurchgesehen hat, weil auch für diese nicht sein konnte, was ums Verrecken nicht sein durfte. Warum? Wem hat das geholfen? Den Opfern auf Seiten der Migranten? Den Opfern auf Seiten der Einheimischen?
      Und weit und breit keine Polizei, Sozialarbeiter oder Frauenhäuser. Was auch immer, einfach nichts.
      Und wie in Chemnitz wurde das über Jahre gedeckelt und geleugnet. Auch auf Kenfm. Immer wieder.

    • Alles was Sie hier schreiben, nehme ich Ihnen voll u. ganz ab.
      Ich nehme mal an, das ich auch zu denen gehöre, die ihrer Meinung nach gedeckelt haben.
      Mir geht es darum, nicht alle über einen Kamm zu scheren.
      Die Situation stellt sich bestimmt noch einmal anders dar, wenn man ganz nah dran ist.
      So nah dran bin ich nicht.
      Leute, welche meist „aufsprechen“ sind es aber auch nicht.
      Wenn man konkret fragt nach dem wann, warum und wo – kommt nur Dünnschiss.
      Sie kennen jemanden, der jemand kennt und der hat erzählt ….
      Oder Sie kommen in eine Situation, deren Vorgeschichte unbekannt ist.

      Wenn das in Chemnitz, und das bezweifle ich nicht, schon Jahre so läuft, dann müssen sich die Leute, die das wussten die Frage gefallen lassen, warum habt ihr nichts getan.

      Wenn F. Stoner da jahrelang arbeitet und dagegen nichts tut, außer sich mit den Türstehern darüber zu unterhalten, ist das zu wenig.
      Warum hat er seine Reichweite nicht genutzt um darüber zu berichten, was da abgeht?
      Warum keine Sendung vor einem Jahr, wenn es so schlimm ist?
      Jetzt, wo das Kind im Brunnen liegt, ist es zu spät.

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