Tagesdosis 3.4.2018 – Falsche Flaggen: Von Anthrax bis Novichok

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Lehrkräfte, Professoren, politische Bildungseinrichtungen… bitte mal kurz herhören: im Zusammenhang mit dem vergifteten britisch-russischen Spion Skripal und seiner Tochter sind jetzt Dokumente aufgetaucht, die sich ganz hervorragend für das Medienkompetenz-Training von Studierenden eignen. Es handelt sich um die geleakten Papiere, mit denen die britische Regierung die europäischen Nationen erfolgreich überzeugte, sich an der Ausweisung russischer Diplomaten zu beteiligen.  Beweise werden auf den fünf Seiten des Briefings keine benannt – außer dass das Gift sehr wahrscheinlich von einem Typ sei, der in der Sowjetunion entwickelt wurde. In dem Papier heißt es allerdings, dass  dieser “Novichok” genannte Gifttyp “nur  von Russland” entwickelt worden sei.  Ein Hinweis darauf, dass die Formeln seit Jahrzehnten allgemein bekannt sind und im Prinzip jeder so ein Gift herstellen kann, legten die Briten ihren EU-Kollegen nicht vor. Stattdessen aber eine beeindruckende Seite, warum nur Russland als Täter in Frage kommt und dass dies eine – Zitat –  “neue Phase der russischen Aggression” bedeuten würde. Zwölf Schwerverbrechen werden dem Täter hier zur Last gelegt: von der Vergiftung Alexander Litvinenkos 2006 über die “Destabiliserung” der Ukraine 2014  und den Abschuss der MH-17 bis zur “Einflussnahme auf die US-Wahlen und den ominösen “Bundestagshack”.

Für keine dieser “Taten” liegen Beweise vor, die von einem Gericht oder einer internationalen Behörde geprüft und anerkannt sind –  das  Vorstrafenregister ist somit komplett im Bereich der Verdächtigung, Vermutung, sowie der üblen Nachrede anzusiedeln. Es handelt sich dabei um nichts anderes als Verschwörungstheorien, also Hypothesen, für die es Indizien und Spuren geben mag, aber eben keine Beweise. Doch reicht eine solche Litanei von Behauptungen ganz offensichtlich aus, um die “Solidarität” anderer EU-Staaten einzufordern und eine internationale diplomatische Krise herauf zu beschwören.

Um zu zeigen, wie “Fake News” und “Verschwörungstheorien” funktionieren, wenn sie von höchster Stelle verlautbart und von den McMedien-Konzernen konzertiert und unhinterfragt verbreitet werden, bieten die sechs geleakten Power-Point-Folien samt ihrer politischen Folgen einen hervorragenden Anschauungsunterricht. Und wer nicht glauben will, dass mit derart dreisten Unterstellungen Politik gemacht wird, der kann sich von der “Zeit” belehren lassen: “Es braucht keine eindeutigen Beweise!” heißt es da. Erstaunlich in einem einst für den liberalen Rechtsstaat stehenden Blatt, für Frontmagazine des Kalten Kriegs aber üblich. Wenn’s gegen den Richtigen geht, sind Rechtsnormen und Prozessordnung zweitrangig.

Unterdessen wird aus London pünktlich zu Ostern eine Wiederauferstehung von den Toten gemeldet: die angeblich mit dem militärischen Kampfstoff “Novichok” vergiftete Julia Skripal ist wieder bei Bewußtsein. Ist der Stoff, mit dem angeblich 130 Personen in Kontakt gekommen sein sollen, die alle wohlauf sind, also doch nicht “7 – 8 mal giftiger als herkömmliches Nervengift”, wie es anfangs hieß?  Oder wurde der mit seiner Tochter ohnmächtig auf einer Parkbank entdeckte Ex-Agent Skripal mit einem ganz anderen Stoff attackiert? Die britische Regierung hat bis heute keine konkreten Angaben zu dem verwendeten Gift gemacht – und dass die internationale Chemiewaffenkontrollbehörde OPWC nach Abschluß ihrer Untersuchung einen Täter nennen wird, ist sehr unwahrscheinlich.

Denn wenn es sich wirklich um “Novichok” handeln sollte, säßen neben Russland auch die USA auf der Anklagebank – denn sie waren es, die 1999 die Demontage der Chemiewaffenfabrik beaufsichtigten, in der das Nervengift im sowjetischen Usbekistan entwickelt wurde. Und die dafür sorgten, dass dieser Stoff NICHT in die Liste der verbotenen Chemiewaffen aufgenommen wurde.  Auch dann nicht, als der in die USA gekommene sowjetische Chemiker Vil Mirzayanov 2008 die Formeln dafür in einem Buch veröffentlichte – und Wissenschaftler und Diplomaten auf diesen neuartigen Kampfstoff aufmerksam wurden. Von Hillary Clintons Statedepartment erging dann aber – wie in einem von Wikileaks veröffentlichten Kabel nachzulesen ist – vor einem internationalen Treffen zur Chemiewaffenkontrolle 2009 die Anweisung an die amerikanischen Delegierten, diese Kampfstoffe und das Buch nicht zu erwähnen und jede Diskussion darüber zu vermeiden. Sollten sie darauf angesprochen werden, so wies Hillary ihre Diplomaten an, sollten sie sagen, sie wüßten davon nichts.

Diese merkwürdigen Instruktionen deuten darauf hin, dass es sich bei “Novichok” keineswegs um Stoffe handelt, die – wie die Briten behaupten – “nur in Russland” hergestellt werden konnten und dass die Amerikaner  ebenso über das Knowhow dafür verfügten. Und mit diesen Anweisungen dafür sorgten, dass “Novichok” erst Ende 2016 von der OPWC gelistet wurde. Nachdem iranische Forscher die Stoffe hergestellt hatten, um Nachweismethoden dafür zu entwickeln, die sie dann der internationalen Kontrollbehörde zur Verfügung stellten. Warum ausgerechnet iranische Forscher das machten? Weil sie einen Angriff mit diesen neuartigen Stoffen befürchten mussten und wohl wussten, dass weiter daran geforscht wird, von den Amerikanern und auch von den Briten.

Nur wenige Kilometer vom Tatort des Skripal-Anschlags entfernt, ist Porton Down, die größte Chemiewaffenfabrik Europas, wo ein 70 Millionen schweres Gemeinschaftsprogramm für Bio,-und Chemiewaffen mit dem Pentagon läuft.

Wir erinnern uns an “Anthrax”, das Nervengift, das nach 9/11 an Journalisten und Politiker verschickt wurde, die für eine ordentliche Untersuchung der Anschläge eintraten – es wurde ohne einen Beweis Saddam Hussein und dem Irak in die Schuhe geschoben. Bis sich nach Jahren herausstellte, dass das Gift einem US-Militärlabor entschlüpft war. Wenn im Fall Skripal in ein paar Jahren Ähnliches herauskommt, sollte das niemanden überraschen…

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Mathias Bröckers schrieb (mit Paul Schreyer): „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“, Westend Verlag,  und bloggt auf broeckers.com.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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13 Kommentare zu: “Tagesdosis 3.4.2018 – Falsche Flaggen: Von Anthrax bis Novichok

  1. Lachnummerbeitrag der stellvertretenden Regierungssprecherin:
    https://www.youtube.com/watch?v=qEsRk9AmuKM
    Pressefragen zum „Fall“ Skripal

    Text zum Video: (Also Realsatire übelster Art)

    „“Das ist doch eine hypothetische Frage, die beantworten wir ja nicht gerne“ (Ulrike Demmer).

    Das ist die abschließende und erschütternde Antwort an Journalisten auf der Regierungspressekonferenz, hinsichtlich der aktuellen Erkenntnisse im Fall Skripal. Unter bohrenden Fragen der Journalisten suchten die Regierungssprecher verzweifelt nach Ausreden. Die kritischen Nachfragen der Journalisten wurden von den Regierungssprechern als „nicht konstruktiv“ gewertet. Auf die Frage, ob sich aufgrund der neuen Erkenntnisse im Skripal-Fall in der Beurteilung der Bundesregierung „irgendetwas verändert“ habe, antwortet die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer mit „Nein“. Im Übrigen wolle man jetzt zunächst die Ergebnisse der OPCW-Untersuchung abwarten. Ein weiterer Reporter möchte erfahren, warum auch die Bundesregierung Russland vorverurteilt habe, wo doch ein OPCW-Bericht noch gar nicht vorliege. Darauf erwidert Demmer, dass sich an „der Begründung“ für die Perspektive und Maßnahmen der Bundesregierung nichts geändert habe. Auf die Frage, ob es aufseiten der Bundesregierung denn eventuell noch „Restzweifel“ an der These gäbe, „dass Russland der Urheber dieses Anschlags war“, erklärt der Sprecher des Auswärtigen Amts, Rainer Breul: Wir haben seit gestern keinen neuen Sachstand. „Neu“ sei lediglich, „dass der Laborleiter da öffentlich Stellung genommen hat“. Des Weiteren hätte Großbritannien der Bundesregierung „sehr detailliert dargelegt, weshalb die Verantwortung Russlands sehr wahrscheinlich“ sei. Wir stimmen mit dieser Einschätzung Großbritanniens überein“, ergänzt Breul. In Bezug auf die Frage, über welche Erkenntnisse die Bundesregierung denn zusätzlich verfüge, um nach der jüngsten Aussage, wonach die Produktion des mutmaßlich verwendeten Giftstoffs nicht eindeutig einem Staat zugeordnet werden könne, die bisherige Position aufrechtzuerhalten, verweist Breul auf das „laufende Verfahren“ und den „Quellenschutz“. Ein weiterer Reporter möchte wissen, worin die Bundesregierung die fundamentalen empirischen Unterschiede im Fall Skripal gegenüber der Präsentation von vermeintlichem Beweismaterial durch Colin Powell sieht, die ausschlaggebend für die Invasion des Irak im Jahr 2003 war. Breul zeugt sich in seiner Antwort davon überzeugt, dass es „nicht sinnvoll“ sei, „hier in einen Detailvergleich einzutreten“. „Ein gewaltiger Unterschied“ bestehe jedoch darin, so Breul weiter, dass man es im Skripal-Fall mit einem „Chemiewaffenangriff mitten in Europa“ zu tun habe. Die Unterschiede zu den manipulierten Beweisen, die zum Irakkrieg führten, seien daher doch „offensichtlich“.

    OHNE EINSICHT !!!

    Ulrike Demmer, eine ehemalige deutsche Journalistin und seit Juni 2016 stellvertretende Regierungssprecherin der deutschen Bundesregierung. „

  2. Wenn es eine Gemeinsamkeit des wertewestlichen Handelns der letzten Jahre gibt, dann ist es der völlige und zunehmend unverhohlene Verzicht auf absolut alles, ja, geradezu die lässige Zerstörung von allem, was die internationale Gemeinschaft der Länder zusammengehalten hat.
    Und wohlgemerkt, die amis und briten lügen nicht etwa deshalb so schlecht, weil sie es nicht besser könnten; Nein, die lügen so schlecht, weil genau das ihre Ansage an Russland ist: Egal, auf welchem Feld ihr zu spielen versucht, wir werden es verderben, vergiften, abfackeln und unsere einzige Rücksicht wird sich darauf beschränken, es so zu tun, dass der Durchschnnittsbürger unser Märchen und nicht eure Wahrheit glaubt.
    Und, das nur nebenbei angemerkt, auch der Umstand, dass der Skripal-Anschlag da stattfand, wo er stattfand, nämlich in der Nähe der britischen militärischen Gift-Kampfstoffe Einrichtung, ist kein Zufall sondern bewusste und auf Hohn abzielende Absicht. Es ist wie ein Vergewaltiger, der noch ein Selfie mit seinem Opfer twittert. Ein fettes „Fuck You!“ in Richtung Russland.
    Die einzige Sprache welche der völlig heruntergekommene multikriminelle Hochverratswesten versteht ist wohl die Sprache des Krieges…
    Wir können dankbar sein, dass einer der wenigen wahrlichen Staatsmänner die diese Bezeichnung auch verdient haben der wiedergewählte Päsident Russlands ist; Vladimir Putin. Er hat an 1. März eine unmissverständliche Rede (auch und gerade) an den „Werte“westen gerichtet, die nämlich, dass militärisch gesehen der Westen nur sehr nackt dasteht. Ihre Luftabwehr, alles was sie in Jahrelanger Arbeit militärisch aufgebaut haben, können sie getrost auf den Schrotthaufen der Geschichte verfrachten. Sie sind wehrlos wie eine Gummiente auf offenen Meer.
    Und ich kann nur wiederholen; wir können dankbar sein dass Putin und Russland diese Kraft hat, wäre es umgekehrt hätte es längst schon gekracht.
    So bleibt dem Westen nichts anderes übrig als das zu tun, was sie schom immer taten: andere der Taten beschuldigen die sie selbt vollbracht haben, kläffen, Brusttrommeln, laut kreischen, sich auf angebliche Werte berufen und Geschlossenheit demosntrieren obwohl das ganze Konstrukt schon seit geraumer Zeit am zusammenbrechen ist…
    Man darf gespannt sein was unsere Politiker, also das korrupte, Rückgradlose Gewürm, der schleimige Bodensatz von Blutsäufern, Satanisten und KIndesmissbrauchern als nächstes für Niederträchtigkeiten geplant haben.
    Die bewusstlose Masse kauft es ihnen ja noch ab und solange sich das nicht ändert wird sich auf diesem Wege auch wohl nichts ändern…

    • Sicher.
      Im Atom Zeitalter wurde das gut möglich.
      Wenn Chrustjow seine Raketen, mit Atomköpfe, zurück holte aus Cuba konnte ein jeder wisssen das die USSR keine Krieg wollte.
      Aber die Propaganda ging weiter, die USSR musste auf die Knie.
      Es ist wie den ersten Weltkrieg, Versailles, es wurde gedacht dat Deutschland schwach bleiben würde.
      Aber dann kam ein Hitler, mit Schacht, und wieder eine starkes Deutschland.
      Und so kann mann Putin sehen wie der neue Hitler.

  3. Ich kann mich noch gut an die antisowjetische Hysterie erinnern, als in Schwedens Schärenküste vor Stockholm U-Boote einer „fremden Macht“ gesichtet wurden. Die Regierungen aller Natostaaten waren sich einig, dass es sich hier nur um eine sowjetische Agression handeln könne. Seit Jahren steht jetzt fest, dass es sich um eine Falscheflaggeaktion der CIA gemeinsam mit schwedischen Militärs handelte und dass italienische Klein-U-Boote verwendet wurden. Mit diesen Aktionen gelang es die Abrüstungsbemühungen von Olof Palme zu torpedieren. Kurz vor einem Treffen mit Gorbatschow wurde Olof Palme auf offener Strasse ermordet. Bis heute wurde noch nicht aufgeklärt, wer den Mord begangen hatte. Bei den Ermittlungen waren eigenartigerweise viele Akten im schwedischen Verteidigungsministerium verschwunden. Erstaunlich, dass sich auch ältere deutsche Politiker nicht an diese Affäre zu erinnern scheinen. Auch damals hiess es, dass allein die Sowjets die Agressoren sein könnten, da nur sie ein Tatmotiv haben könnten.

  4. Sachverständige klären darüber auf, dass der sehr mühevolle Nachweis einer Novitschok-Vergiftung einige Tage benötige, um die gefundene Molekülstruktur im Blut der Betroffenen dem Gift zuzuordnen. Da die Schuldzuweisung unmittelbar erfolgte, müssen Geheimdienste sehr schnell Informationen an London gegeben haben, um die Molekülstruktur des Blutes dem Gift zuzuordnen.

    Atropin und ähnlich wirkende Medikamente als Gegenmittel, sind zudem sehr schnell nach einer Vergiftung mit dem Nervengift zu verabreichen, um die Effekte auf das Zentralnervensystem und Gehirn unter Kontrolle zu bekommen.
    Das geschah zum Glück ebenfalls sehr sehr schnell. da der Gesundheitszustand der Scripal-Tochter sich nun rapide verbessert.
    Die Gladio-Geheimdienste müssen also unmittelbar den Scripals beigestanden haben, um das ehemals sowjetische -, und seit 1999 im US-Eigentum befindliche Novitschok zu ihren Gunsten sinnvoll einzusetzen.

    Zumindest ist jetzt auch der Völkermord durch das deutsche Sarin-Giftgas im Irak / Iran-Krieg zu klären.

  5. Man stelle sich nur einmal vor, es gäbe diese Art Journalisten wie Mathias Bröckers nicht, die jetzt so unermüdlich und tapfer mit all ihrer Kraft voraus gegen den Strom schwimmen, um die lügnerisch verklappte Wirklichkeit für uns immer wieder mühsam Stück für Stück in die Wirklichkeit zurück zu klappen! Damals, als der Jugoslawien-Krieg tobte, hatte ich z.B. noch nicht durchgeblickt. Einen Computer besaß ich noch nicht. Heute wüsste ich aber auch ohne Computer, was im Grunde geschieht, weil die die Unbestechlichen von Heute die wahre Struktur offen gelegt haben, so wie die einzelnen großen Unbestechlichen in der gesamten Menschheitsgeschichte es uns gesagt und vorgelebt haben und dies oft genug mit ihrem Leben bezahlten.

  6. Schreiben wir gegen den Mainstream und seinen Sprachgebrauch und seine Stratgien nun an, oder halten wir es genauso wie dieser und verwenden dessen Kampfbegriffe einfach nur spiegelverkehrt?
    Entscheiden, bitte!!!

    „Für keine dieser “Taten” liegen Beweise vor, die von einem Gericht oder einer internationalen Behörde geprüft und anerkannt sind – das Vorstrafenregister ist somit komplett im Bereich der Verdächtigung, Vermutung, sowie der üblen Nachrede anzusiedeln. Es handelt sich dabei um nichts anderes als VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN, also Hypothesen, für die es Indizien und Spuren geben mag, aber eben keine Beweise.“

    Und gar das hier: „Um zu zeigen, wie “Fake News” und “Verschwörungstheorien” funktionieren“

    Der Herr B. sagt hier tatsächlich, daß Fake News und Verschwörungstheorien ein und dasselbe seien. Nicht zu fassen.

    • Mein Gott, nicht verkrampfen! Humor war eben noch die Sache von Euch Rechten* . 🙂

      *Auch wenn Du es natürlich nie zugeben würdest, einer zu sein.

    • Moin, Andreas G, aus dem von Ihnen zitierten Absatz:
      „Fuer keine dieser „Taten“ liegen ……“ erschliesst sich mir nicht was Sie dem Artikelschreiber vorwerfen. Es wäre von Vorteil, wenn Sie es uns wissen liessen.
      Dass der Autor behauptet „daß Fake News und Verschwörungstheorien ein und dasselbe seien“ kann ich beim besten Willen, auch nach mehrmaligem Lesen nicht nachvollziehen. Vielleicht sollten Sie den Artikel nocheinmal in aller Ruhe lesen, um sich den Inhalt der Aussagen besser erschliessen zu können.

    • @ Schliemanss: „Die einzige Sprache welche der völlig heruntergekommene multikriminelle Hochverratswesten versteht ist wohl die Sprache des Krieges…“

      Sehe ich leider auch so.
      Aber: können wir denn wirklich in Anspruch nehmen, zu diesem nicht dazuzugehören?

      Ich meine, wenn Autoren, die über diesen Sachverhalt aufklären wollen, die Sprache der Herrschenden verwenden, dann ist das ein Kotau vor eben dieser Kriegsrhetorik und man bleibt im gleichen System.

      Umrüstung – auch und vor allem im Mentalen, im Sprachgebraucht – ist was anderes, als die Kampf- und Verleumdungsvokabeln der Herrschaftssprache nun seinerseits anzuwenden.
      Aber glücklicherweise sind wir hier weder in einem semantischen Seminar noch auf einem Wunschkonzert. (Geht an die zwei vorhergehenden Schreiber.)

      Ich bin mir fast sicher, daß der Autor gehört hat, worauf ich hinauswollte.
      Das genügt mir.

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