Tagesdosis 30.1.2019 – Eine Stimme aus Syrien

Der offene Brief eines syrischen Flüchtlings wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre heuchlerische Syrienpolitik vor.

Ein Kommentar von Karin Leukefeld.

Offener Brief eines syrischen Flüchtlings an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

da das Ende Ihrer Amtszeit in Sicht ist, möchte ich dies zum Anlass nehmen, Ihnen ganz herzlich dafür zu danken, dass Sie mir und meinen Landsleuten Hilfe in der Not geleistet und Ihr Land für vor Krieg und Terror fliehende Menschen geöffnet haben. Dadurch haben Sie uns sehr viel Leid erspart, wir sind hier in Sicherheit und haben die Möglichkeit, in Frieden zu leben. Außerdem habe ich es immer als große Chance für uns Syrer empfunden, im Kontakt mit Europäern eine neue Kultur kennenzulernen, die uns neue Perspektiven eröffnet und es uns ermöglicht, unseren Horizont zu erweitern.

Leider habe ich in Erfahrung gebracht, dass die Voraussetzungen für echte Integration kaum gegeben waren und es auch heute noch, nach drei Jahren, nicht sind. Vielmehr empfand ich die sogenannte Integration eher als Einbahnstraße: Deutschland kam den Geflüchteten sehr stark entgegen, forderte von jenen aber kein Entgegenkommen ein. Erschwerend kam hinzu, dass die deutsche Identität für Zugewanderte kaum zu erkennen ist. Es scheint, als ob sich das Land dafür schäme und deswegen Schwierigkeiten hat, seine Werte zu vermitteln.

In krassem Gegensatz hierzu ist anzumerken, dass viele Geflüchtete über ein übersteigertes, vielfach radikales Zugehörigkeitsgefühl dem Islam gegenüber verfügen, und oftmals dem Staat und der Gesellschaft schon in Syrien Probleme bereitet haben. Ich war voller Hoffnung, dass Sie, Frau Merkel, es schaffen würden, ein friedliches Miteinander zwischen beziehungsweise mit den Zugewanderten zu ermöglichen, was wir in Syrien aufgrund der zunehmenden Radikalisierung und der westlichen Investition in den politischen Islam nicht erreicht haben.

Über Ihre Motive wurde ja immer viel spekuliert, und meistens wurde diese Frage damit beantwortet, dass Sie aus Humanität und christlicher Nächstenliebe gehandelt hätten.

Doch wenn von Menschlichkeit die Rede ist, dann hätten Sie die neulich von Ihnen verlängerten Sanktionen gegen Syrien beenden sollen. Denn darunter leiden seit Jahren immer noch Millionen von Menschen, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen.

chließlich haben auch diese Menschen Nächstenliebe verdient. Auch in einer echten Demokratie, für die Sie ja immer werben, dürfen diese Menschen ihre politische Einstellung haben, ohne dafür bestraft zu werden.

Sanktioniert werden unter anderem Medikamente und medizinische Hilfsmittel, wie Prothesen, die nach einem Krieg dringend benötigt werden. Auch die Kinder, die jeden Tag im Jemen verhungern oder gewaltsam umkommen, sollten nicht verschwiegen werden. Und statt ihnen Lebensmittel oder Medikamente zu schicken, erlauben Sie bewusst und bereitwillig, Panzer und Granaten zu liefern und lassen sogar die saudischen Soldaten durch deutsche Experten trainieren, damit sie dort noch mehr Menschen töten können.

Ist das eine christliche Politik, wie es Ihrer Parteibezeichnung entsprechen würde? Offenbar ist der deutschen Regierung der Profit deutscher Rüstungskonzerne wichtiger als christliche Werte, mit denen man sich so gerne schmückt.

Mit großem Interesse habe ich Ende September in der Westfälischen Zeitung gelesen(1), dass in Düsseldorf ein Anhänger der Freien Syrischen Armee, die von den westlichen Medien gern als „gemäßigt“ bezeichnet werden, als Kriegsverbrecher verurteilt wurde. Er hatte in Aleppo als Angehöriger einer Miliz Menschen entführt, gefoltert und ermordet. Ich begrüße es sehr, dass endlich Maßnahmen ergriffen werden, um die Terroristen, die in dieses Land (nach Deutschland) geflohen sind, zu identifizieren. Meinen Sie, Frau Merkel, dass dies ein Einzelfall war?

Ich habe seit langem darauf hingewiesen, dass sich viele Kriminelle mit radikalen Ansichten unter den Flüchtlingen befinden, und dass Deutschland schnellstens handeln sollte.

Denn gerade wenn man von interkultureller Begegnung spricht, stellen die Radikalen und die Straftäter eine ernsthafte Gefahr für die Integration und das Gastland dar. Sie schaden dem Ruf jedes friedfertigen Migranten, befördern Vorurteile und erschweren den integrationswilligen Flüchtlingen wie auch den „schon länger hier Lebenden“ das Leben.

Die deutsche Regierung hat davor viel zu lange die Augen verschlossen und diese radikale Mentalität sowohl in Deutschland als auch in Syrien verharmlost. Damit hat sie den Radikalen die Botschaft vermittelt, dass sie mit westlicher Unterstützung rechnen können, dass sie in Syrien jedes Verbrechen begehen und dennoch immer Schutz in Deutschland bekommen können. Deutschland ist dadurch zum Fluchtziel der Kriminellen geworden.

Ist es das, was Sie „schaffen“ wollten?

Kürzlich haben Sie sich besorgt über die Lage der Menschen in Idlib geäußert. Hierzu muss man sagen, dass sich in Idlib die schlimmsten Dschihadisten befinden, die bislang nicht bereit waren, die Waffen niederzulegen. Darunter sind FSA-, Al-Nusra- und IS-Kämpfer, aber auch Kämpfer und Dschihadisten aus Afghanistan, Tschetschenien und rund 3.000 chinesische Uiguren. Und gerade diese Terroristen haben am Samstag, dem 24. November 2018 die nordwestlichen Viertel von Aleppo mit Chemiewaffen angegriffen. Dabei sind nach jüngsten Angaben mindestens 107 Menschen verletzt worden. Im September hatten diese Gruppierungen außerdem die überwiegend von Christen bewohnte Kleinstadt Mhardeh nicht weit von Idlib attackiert, wobei zwölf Menschen getötet wurden(2).

Und statt uns zu helfen, diese Gruppen zu entwaffnen, schicken Sie ihnen 50 Millionen Euro deutsche Steuergelder, um sie zu unterstützen, weitere Gräueltaten zu begehen(3).

Vermutlich hat die Bundesregierung vorher auch nicht davon gehört, dass diese „Rebellen“ christliche Kirchen in Aleppo und Homs zerstört und geschändet haben, dass sie im Jahr 2013 Dörfer von Minderheiten in der Provinz Latakia(4) und die Arbeiterstadt Adra(5) angegriffen und erobert, die Männer enthauptet und die Frauen versklavt haben. Bereits im Jahr 2013 wurden zwei Priester aus Aleppo ebenfalls von den „Rebellen“ entführt, und bis heute weiß man nichts über ihren Verbleib.

Es ist mehr als deutlich geworden, dass die deutsche Regierung an der Seite der islamistischen „Rebellen“ in Syrien steht. Dies erkennt man beispielsweise an der medialen Berichterstattung. Aus Ramstein wurden auch Waffen an die „Rebellen“ geliefert(6). Bei diesen sogenannten Rebellen handelt es sich nicht um Kämpfer für Freiheit oder Demokratie, sondern um Islamisten, die die Scharia propagieren und die keine abweichende Meinung oder Lebensweise dulden, sondern hart bestrafen. Es handelt sich um Täter, die sich als Opfer präsentieren und ebenso von westlicher Seite dargestellt werden.

Die Unterstützung dieser „Rebellengruppen“ wird oft mit angeblich erfolgten oder drohenden Angriffen auf die Zivilbevölkerung begründet. Als Beweis werden Videoaufnahmen und Fotos herangezogen. Doch viele Fälle in der Vergangenheit, wie auch die Vorfälle von Chemnitz, haben gezeigt, dass man solches Material sehr genau überprüfen und hinterfragen muss.

In Syrien handelt es sich fast immer um dieselbe Quelle, nämlich die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR). Dabei handelt es sich um einen einzigen Mann, einen Exilsyrer, der seit 2010 in London lebt, mit der Muslimbruderschaft sympathisiert und das Bildmaterial an die Medien verteilt. Dadurch wurde die Gesellschaft in Syrien gezielt gespalten. Menschen wurden sektiererisch aufeinander gehetzt und ausgespielt. Wäre es nicht sinnvoll, diese „Beweise“ kritisch unter die Lupe zu nehmen, bevor man die weitreichende Entscheidung trifft, sich einer internationalen Koalition anzuschließen, und sich darüber in einen völkerrechtswidrigen Krieg verstrickt?

Auch bei den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak, die laut Colin Powell und Tony Blair ganz sicher existierten, hätte man aus der Geschichte eine Lehre ziehen können.

Es ist Zeit zuzugeben, dass die Bundesregierung die falsche Politik in Syrien betrieben hat und für die falsche Seite Partei ergriffen hat. Den Grund dafür sehen Sie darin — und das ist wirklich traurig —, dass die Bundesregierung verpflichtet ist, amerikanische Interessen zu vertreten und zu verteidigen.

Dass für Deutschland nur eine bestimmte Rolle vorgesehen ist, dass Deutschland keine eigenständige und selbstbewusste Außenpolitik hat, das nenne ich die Mutter aller Probleme.

Sehr geehrte Frau Merkel,

ich weiß, dass ich hier nur ein Syrer mit Asylaufenthalt bin. Meine Existenz hier in Deutschland ist ein Kollateralschaden eines unsinnigen Krieges; meine Stimme ist alles, was ich nun habe.

Und ich weiß nicht, ob meine Zeilen Sie jemals erreichen werden. Aber wenn Sie wirklich um das Wohl der Syrer im In- und Ausland besorgt sind, dann heben Sie bitte die Sanktionen gegen Syrien auf. Stellen sie die Weichen, um eine Freundschaft zwischen dem Westen und dem Nahen Osten zu etablieren.

Beenden Sie die Flitterwochen mit den Radikalen, mit den Terroristen, aber auch mit dem sogenannten politischen Islam, sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands. Das sind die falschen Ansprechpartner, und das ist völlig offensichtlich. Stoppen Sie die Lieferung von Waffen in Kriegsgebiete und schicken sie den Menschen im Nahen Osten und der Welt Liebe, Bildung und Kultur aus dem Herzen Europas und nicht Konflikte und Kriegsgerät.

Frau Merkel, die Welt hat sich geändert, das Machtgefüge hat sich verschoben. Nehmen Sie bitte diese Änderung wahr und sorgen Sie dafür, dass Deutschland sich für die Zukunft richtig positioniert.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Majd Abboud

(Saarbrücken, 10.01.2019)


Quellen und Anmerkungen:

(1) Fokus: Urteil bestätigt Syrien-Kämpfer wegen 20-fachen Mordes zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt.
Justiz Online, Pressemitteilung
DW: Höchststrafe für syrischen Kriegsverbrecher
n-tv: Im syrischen Bürgerkrieg verbreitet ein Mann mit dem Kampfnamen „Vater des Wolfes“ Angst und Schrecken. Dann setzt sich der heute 43-Jährige nach Deutschland ab. Er beantragt Asyl. Doch eines seiner Opfer erkennt ihn wieder.
(2) Quelle: Opendoors: SYRIEN: TÖDLICHER ANGRIFF AUF CHRISTLICHE KLEINSTADT
(3) Bundesregierung hilft Idlib-Rebellen in Syrien: Dies geht aus einer Antwort von Außenamtsstaatssekretär Walter Lindner (SPD) auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Evrim Sommer (Linke) hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt.
(4) Spiegel: Dies ereignete sich am 4. August 2013 im Norden der Provinz Latakia-Slinfah
(5) Katholisches.info: Bei diesem Massaker wurden im Dezember 2013 in der Industriestadt Adra in Syrien 100 Zivilisten, die den Minderheitsgruppen der Alawiten, Christen, Drusen und Ismaeliten angehören, getötet. Das Massaker wurde von der Al-Nusra-Front, der Armee des Islam und der sogenannten Freien Syrischen Armee begangen. Entführt wurden über 800 Zivilisten, als die Armee des Islam im September 2014 die Stadt verlassen hat.
Wikipedia: Adra Massacre.
(6) Wikipedia: Timber Sycamore.

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Dieser Beitrag erschien am 29.1.2019 im Rubikon.

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6 Kommentare zu: “Tagesdosis 30.1.2019 – Eine Stimme aus Syrien

  1. Guten Tag Herr Abboud,
    ich bin auch Syrer, Mein Name ist Mostafa Albaik, man nennt mich Safi, 19 Jahre alt, seit über 3 Jahren in Deutschland und mache eine Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen in Hamburg.

    Ich unterstütze Sie und stimme Ihnen 100%ig bei jedem Punkt zu , den Sie erwähnt haben.

    Leider gibt es da was, was Sie sehr wahrscheinlich ignoriert haben, und das ist sicher kein Zufall, und zwar was ist mit dem syrischen Regime? also natürlich solche Organisationen wie „Alnusra“ und die Iguren aus China sind die Katastrophe und die sogenannte Revolution unter Leitung von „Freie syrische Armee“ und die „Rebellen“ ist auch eine radikale böse Revolution, die andere Komponenten der syrischen Gesellschaft ausschließen will, und Syrien zu einem islamischen Staat machen will, was ich Sie und ich und viele nicht wollen. Aber das Regime ist genauso schlimm wie alle anderen Parteien in diesem Krieg, und am besten sollten die Sanktionen gegen dieses brutale Regime nicht aufgehoben werden, damit keine weiteren Häuser und Menschen mit TNT-Gefäße, und chemische Gase beworfen werden.

    Ich hoffe, sie würden das überdenken, denn wenn eine Partei des Kriges schlimm und brutal ist, heißt das nicht, ich soll die Partei unterstützen, die weniger schlimm und brutal ist. Bei dem syrischen Krieg ist es menschlich und moralisch, überhaupt keine Seite zu unterstützen.

    Das war jetzt mal meine Interpretation, falls sie doch nicht die Absicht hatten, das syrische Regime zu ignorieren, dann betrachten Sie meinen Kommentar als Beitrag zu Ihrer Nachricht, denn mit meinem Kommentar finde ich, dass Ihre Nachricht 100%ig vollständig ist und meine Gedanken vertritt.

    Mit freundlichen Grüßen und alles Gute ♥️

  2. Natürlich ist die Zeit schon lange gekommen für Bundesregierung, sog. „Opposition“ und vor allem auch die versammelten Mainstreammedien, einzusehen und zuzugeben, dass die Syrienpolitik der letzten Jahre vollkommen verfehlt war. Nur wird das natürlich nicht passieren. Zum einen deshalb nicht, weil die Politiker und Journalisten dann allesamt nicht nur ihr Gesicht, sondern ihre Glaubwürdigkeit verlieren würden. Es wird kaum auch nur einen einzigen Menschen aus dieser Klasse geben, der dafür die Größe hat. Zum anderen könnte das aber auch juristische Folgen haben. Man stelle sich mal vor, es würden Klagen eingereicht – zum Beispiel gegen Parlamentarier wegen Unterstützung der Sanktionen, durch die viele Menschen ums Leben kamen und immer noch kommen. Oder gegen Journalisten wegen Kriegshetze. Und ganz zu schweigen von der Unterstützung der Terroristen. Niemand wird sich hinstellen uns sagen: „Es war ein Fehler, die Dschihadisten auch noch finanziell zu unterstützen, dadurch haben wir viele Menschen auf dem Gewissen“.

    Also muss erst Zeit, womöglich viel Zeit darüber wachsen. Mindestens Jahrzehnte. Eine halbwegs vernünftige Aufklärung (vorausgesetzt es gibt dann überhaupt die dafür notwendigen Strukturen) wird späteren Generationen vorbehalten bleiben. Und wie wir bei heutigen Diskussionen über die Zeit vor 75 bis 100 Jahren erleben, wird es vermutlich starke gesellschaftliche Gruppen geben, die eine Aufklärung oder auch nur ein kritisches Hinterfragen auch weiterhin zu verhindern suchen werden.

  3. Wir alle sollten jetzt Flagge zeigen und die Kinder und Jugendlichen der Freitags-Demos in ihrem Bemühen für eine bessere Zukunft unterstützen. Daraus würde sich ein gesellschaftsverbindender Antrieb entwickeln, der auch die außenpolitischen Aspekte mit einbezieht. Wir wissen doch, dass Grosseltern und Enkel ein ganz besonders Verhältnis zueinander besitzen. Hier wären sofort Millionen friedliebende Menschen am Start und könnten wie ein menschlicher Schutzschild sich vor die jüngste Generation stellen. So haben wir es 1989 gemacht. Keiner von uns wollte wirklich Syrien in diesen furchtbaren Zustand versetzen. Das sind ganz wenige machtgeile Bosse und Banker.
    Unser schöner Garten Deutschland muss endlich wieder den Perma-Gärtnern überantwortet werden und das wenige wirkliche unmenschliche Unkraut verbannt werden. Dann kommen wir wieder ins natürliche Gleichgewicht.

    Liebe Grüße an alle Friedfertigen

  4. Vielen Dank Frau Leukefeld für die Weiterleitung dieses Briefes. Ich habe diese Tagesdosis an den Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung Herrn Stefan Herbst weitergeleitet und ihn per Mail gefragt, ob er den Mut hat diesen zu veröffentlichen. Sollte ich eine Antwort erhalten, was ich aber nicht erwarte, werde ich Ihnen Bescheid geben. Danke auch für die vielen interessanten Interviews auf Weltnetz, in denen Sie über die Lage in Syrien berichten. Das ist genau das Gegenteil von dem, was die „Syrische Stelle für Menschenrechte“ schreibt. Sie sind vor Ort, während dieser Einmann-Betrieb in seinem gut klimatisierten Büro in London sitzt und propagandistische Unwahrheiten verbreitet. Wenn in den Mainstream-Medien diese Stelle dann auch noch als Quelle angegeben wird, könnte ich mich grad übergeben.

  5. Was sollen wir in Deutschland, mit einer plutokratischen mit neoliberaler Ausrichtung behafteter Volksvertretern er-
    warten? Unchristlich und undemokratisch vertreten sie andere Interessen, als die unseren. Komplettieren tun das dann die US-Hörigkeit und zusammenarbeit mit Wirtschaft und Banken, die mit Globalisierung ihre Interessen von Geld, Machtgier und Profit nachgehen………und wir legitimieren dass dann regelmäßig mit unserer Wählerstimme?

  6. Die (dem Namen nach) christlichen Parteien haben noch nie christlich gehandelt. Genau wie es sich bei der repräsentativen Demokratie nicht wirklich um eine echte Volksherrschaft handelt. Namen wurden schon immer inhaltsentleert und dann den Leuten um die Ohren gehauen.

    Und die Handlungen unserer Vorzeige-Christen sagen mehr als tausend Worte.

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