Tagesdosis 30.8.2018 – Kommunen der offenen Gesellschaft

oder Zwischenräume des Miteinanders.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

„Kommunen sind der Ernstfall der Demokratie“. So steht es auf der Seite des Netzwerks: Die Offene Gesellschaft. Initiiert von der Bertelsmann Stiftung, dem Deutschen Städtetag und dem Deutsche Städte – und Gemeindebund. Es folgt Politiker Phrasensprache, die für viele Bürger nicht mehr zu ertragen ist: Wir leben in Zeiten, in denen unsere Demokratie zunehmend unter Druck gerät. ABER: Die Mehrheit der Bevölkerung lebt gerne in einer offenen Gesellschaft, ist tolerant und demokratisch gesinnt. Das wollen wir deutlich machen! (1).

Bis dato haben sich 22 deutsche Kommunen auf dieser Seite registriert. Es gibt in Deutschland insgesamt 11059 Gemeinden, also Kommunen(2). Was sagt uns diese Zahl? Was sagt uns vor allem der Satz: Die Mehrheit der Bevölkerung lebt gerne in einer offenen Gesellschaft, ist tolerant und demokratisch gesinnt. Ja, natürlich unterschreiben diesen Satz die Mehrheit der Bürger dieses Landes, aber ist den Bürgern auch ein ABER mit anschließender individueller Satzfolge erlaubt, bzw. überhaupt aus Sicht der Politik zulässig?

Deutschland, im August 2018. Abermals spaltet ein Ereignis das Land, seine Gesellschaft. Es bilden sich zügigst Fraktionen, Meinungen. Online, wie offline. Die Stimmung ist angespannt bis irritiert. Warum diese Wut? Warum dieses Unverständnis? Warum dieser Hass? Alle , also viele, bzw. die, die sich zu Wort melden wollen Recht haben in der Einschätzung der Gesamtlage. Anscheinend gibt es jedoch weiterhin für viele Menschen nur die zwei Seiten der berühmten Medaille. Also die Bösen, die Wütenden, der Mob auf der einen und die Guten, die Toleranten, die Verständnisvollen auf der anderen Seite. Die anderen Medaillenbesitzer blicken auf Wahrheit, Durchblick und Härte, gegenüber Naivität, Ignoranz und Verrat. Nein, es fehlt leider die jeweilige Differenzierung in der Betrachtung. Individueller Tunnelblick.

Es kam ein Mensch zu Tode. Nicht der erste in diesem Jahr. Nicht der erste Mensch, der erste Deutsche, der durch einen Ausländer, einen Migranten, einen Asylbewerber, geduldet oder abgelehnt, aus dem Leben gerissen wurde. Sind diese Zeilen rechts, also radikal, bzw. ausländerfeindlich oder die neutrale Formulierung von Fakten? Werden diese Fakten genug kommuniziert, oder medial reduziert als tragische lokale Ereignisse? Die Zeitung Die Zeit vom gestrigen Abend: Wenn zwei Männer einen dritten erstechen, ist das immer ein fürchterliches Verbrechen, aber nur selten eine nationale Nachricht. Wenn aber zwei Flüchtlinge einen Deutschen erstechen, könnte die Nachricht derzeit nicht größer sein…Die Bluttat und ihre Folgen erschüttern seither das Land(3).

Darf man individuelle Dramen, Schicksale der letzten Jahre addieren zu einem realen existierenden Faktum, oder ist das dann schon Stimmungsmache?

Das einzige, das aktuell wirklich überraschen sollte ist die Tatsache, dass erst jetzt das Pack (Zitat Sigmar Gabriel vom September 2015.(4)) organisiert den Weg auf die Straße findet. Das ist kein neues Phänomen (die Pegida Jahre), allseits bekannt, wird aber gerne gesellschaftlich verdrängt, weil irgendwie schmuddelig. Heuchlerisch, das aufgewärmte Entsetzten über die Existenz von sog. Wutbürgern. Der Spiegel meldet besorgt: Darunter leidet das Ansehen ganz Deutschlands, schaden dürfte dies aber vor allem dem Image von Sachsen. Das kann bedeuten: Weniger Investitionen, weniger Arbeitsplätze, weniger Chancen für die Zukunft(5). Kommt einem bekannt vor.

Warum gerade dieser Vorfall dermaßen mobilisiert stellt Fragen. Besorgte Bürger auf beiden Seiten der Straße. Dazwischen eine überforderte Polizei, tendenziell sympathisierend mit der organisierenden Seite. Gestern fand sich der Original Haftbefehl des Chemnitzer Mordes im Internet. Sicherlich kein Versehen(6). Die ganzen Ereignisse nach dem Todesfall eine spontane Bürgerdynamik? Welche Kräfte möchten dieses Land prüfen, herausfordern? Überfordern?

Die Gründe dieser Entwicklung finden wir in der Politik. Die Reaktionen aus den entsprechenden politischen Lagern im gewohntem Floskel Modus. Nach vier Tagen meldet sich der Innenminister zu Wort: Ich verstehe, wenn in der Bevölkerung über so ein brutales Verbrechen auch eine Empörung vorhanden ist. Für die Ereignisse vom Wochenende findet sich danach die beliebte Oberfloskel von Politikern: Inakzeptabel(7). Überflüssiges Gestammel.

Wortbedeutungen verlieren in der Politikersprache ihre ursprüngliche Bedeutung. Beispiel Sebastian Czaja von der FDP: Antifaschisten sind auch Faschisten. Feuer mit Feuer zu bekämpfen ist keine gute Idee. Gewaltmonopol liegt allein beim Staat. Wir müssen laut sein, aber niemals radikal(8). Wie soll der Bürger die Politik aus Berlin der letzten Jahre denn bitte verstehen? Radikaler geht es kaum.

Die AFD hat ihre Jubelwoche. Nachdem aus den Bundes-, wie Landtagen wenig konstruktives die letzten Wochen zu vernehmen war, kann jetzt aus dem Vollen geschöpft werden. Die Wählerklientel wird für eigene Interessen, nämlich kommende Landtagswahlen, brühwarm abgeschöpft. Für den kommenden Samstag wird bundesweit mobilisiert zu einem Schweigemarsch durch Chemnitz. Björn Höcke bietet die verbale Schulter zum Anlehnen. Zitat Aufruf: All diejenigen, die noch über ein natürliches menschliches Empfinden und einen gesunden Menschenverstand verfügen, laden wir am kommenden Sonnabend, den 1. September 2018, um 17.00 Uhr nach Chemnitz ein(9). Ganz nach dem Motto: Wir sind was folgt.

Am Montag folgt dann die andere Seite der gesellschaftlichen Medaille. Künstler aus dem sog. Linken Milieu rufen zur Gegenveranstaltung auf. Die üblichen Kandidaten spielen auf: Kraftklub, Die Toten Hosen, K.I.Z, Casper & Marteria, Feine Sahne Fischfilet(10).

Gibt es dann eigentlich noch Zwischenräume des Miteinanders. Ja, es gibt sie. Sie müssen nur genutzt werden.

Mörgel müss wesch ruft die Straße in dieser Woche. Ja und dann? Es stellen sich viele Fragen. Wieviel Verschlossenheit verträgt eine Gesellschaft? Warum werden nachweisliche Tatsachen negiert, bzw. in ihrer Wirkung auf nicht unwesentliche Bevölkerungsgrößen dermaßen unterschätzt, bzw. gedeckelt? Welches Szenario soll sich forciert entwickeln?

Warum ist dieser Staat seit Jahren nicht Willens seinen gesetzlichen Radius so ausschöpfend effizient zu nutzen, um Ruhe in dieses Land zu bringen? Engagierte Bürger werden staatlich behindert, boykottiert. Stumpfe Gewalt wird staatlich gefördert und geduldet. Wo wird das Drehbuch für die kommenden Wochen geschrieben, bzw. in welchem Gebäude findet sich der Regieraum? Es wird ein unruhiger Herbst. Das ist mit Sicherheit keine Verschwörungstheorie.

Quellen:

  1. https://www.die-offene-gesellschaft.de/kommunen
  2. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1254/umfrage/anzahl-der-gemeinden-in-deutschland-nach-gemeindegroessenklassen/
  3. https://www.zeit.de/2018/36/chemnitz-afd-rechtsextremismus-neonazi-rechtspopulismus
  4. https://www.deutschlandfunkkultur.de/verrohte-sprache-wenn-gegner-als-pack-bezeichnet-werden.1005.de.html?dram:article_id=329884
  5. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/news-chemnitz-angela-merkel-volker-kauder-donald-trump-a-1225197.html
  6. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/chemnitz-rechtsradikale-veroeffentlichen-haftbefehl-im-internet-15760764.html
  7. https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/reaktionen-auf-gewalt-in-chemnitz-die-wurzeln-fuer-die-ausschreitungen-liegen-im-wir-schaffen-das-von-merkel/22968574.html?ticket=ST-4146313-2lG3N43Yo9eemEWi6d16-ap5
  8. https://twitter.com/SebCzaja/status/1034374729493356544
  9. https://www.facebook.com/Bjoern.Hoecke.AfD/posts/2173575556217052
  10. http://www.spiegel.de/kultur/musik/chemnitz-casper-kraftklub-kuendigen-konzert-gegen-rechts-an-wirsindmehr-a-1225611.html

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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46 Kommentare zu: “Tagesdosis 30.8.2018 – Kommunen der offenen Gesellschaft

  1. „War das jetzt schon wieder zu viel des Guten?“ schrieb Herr Bauer.

    Vielleicht sollte ich mich mal an einer Defintion des ‚Gutmenschen’ versuchen. „Zuviel des Guten“ oder „zu gut“ geht nämlich eigentlich gar nicht. Es muß jedoch echt sein; authentisch; angemessen. Der Gutmensch ist eine Persiflage; eine Imitation; eine verwackelte Raubkopie eines Menschen, der in seinem Wesen wirklich gut ist. Der Gutmensch ist für mich jemand, der, immer auf der Flucht vor seinem inneren Unglücklichsein ist, immer auf der Flucht vor dem, was er selbst in Wahrheit über sich denkt, eine künstliche Identität über seiner inneren, ungefühlten Hölle (uns seinem inneren Bösen) dergestalt errichtet hat, wie sie dem Zeitgeist entsprechend nach der Mehrheit der öffentlichen Meinung zu sein hat. Der Gutmensch ist ein Opportunist. Er ist ein Mitläufer. Er ist ein wandelndes Programm. Der Gutmensch fängt an, seine Wohnung aufzuräumen und zu putzen, wenn er Besuch bekommt (ansonsten lebt er in einem Saustall). Der Gutmensch wirft den Minderbemittelten vor allem dann eine Münze in den Hut, wenn die Verwandtschaft oder Freunde zusehen. Ach, wie gut er sich fühlt, nachdem er anderen einen Brosamen abgegeben hat, während daheim die Speisekammer voll ist. Der Gutmensch betrügt sich selbst. Der Gutmensch hält sich für das, was andere über ihn denken oder sagen oder schreiben. Er hat keine Ahnung wer er wirklich ist, also tut er, was von ihm verlangt und erwartet wird. Er ist ein Schaf. Er ist ein schlafendes Schaf, das seinen Schlächtern vertraut und wenn er sich nicht aufs ewige Leben vertrösten läßt, dann erwartet er die Anerkennung zumindest von seinem gegenwärtigen Umfeld. Der Gutmensch hat seine Wurzeln in den Doktrinen des Christenstums genauso wie in einer Gegenreaktion auf das, was die Linke seit jeher aus ihren politischen Gegnern und aus Andersdenkenden zu machen versucht: nämlich Unmenschen.
    Der Gutmensch als Gegenreaktion auf den Unmenschen, zu dem der Deutsche seit ca 70 Jahren gemacht werden soll.
    Das trifft es vermutlich am besten.
    Nichts echtes. Einfach nur die andere Seite der Medaille mit dem Unmenschen.
    Nichts, was Beständigkeit hat oder Dauer oder was tatsächlich Frieden schafft oder andere wirklich glücklich macht.
    Eine Lüge. Ein unaufrichtige Strategie.
    Eine Gefahr im Grunde.
    Denn was mit dieser künstlichen Identität, was mit dieser gefaketen, aufgeblähten, gutmenschlichen politischen Korrektheit passiert, sehen wir sehr schön an einer Politikerin aus Kaufbeuren, die vor laufender Kamera in Tränen ausbricht, weil es ihrer Fraktion nicht gelungen ist, den Bau einer Moschee durchzudrücken. Es bricht ihr das Herz, daß nicht alle so gut sind, wie sie selbst. Sie kann es einfach nicht fassen, wie schlecht die Welt inzwischen geworden ist. Und das ist es, was bleibt, wenn die Fassade des Gutmenschen zusammenbricht: Schmerz, Unglück, die innere Hölle, vor der man sein ganzes Leben lang auf der Flucht war.

    „Zu gut“ geht gar nicht, sofern es authentisch ist. Zu viel des Guten, das ist schwerlich möglich, sofern es nicht aus dem Ego kommt, sondern aus dem Herzen und aus der Seele.
    Nur darf ich mir dann auch nicht die Lorbeeren für mein gutes Handeln anstecken, denn im besten Falle fließt es durch mich hindurch, wie auch der Atem ganz natürlich durch mich fließt. Es ist weder meines, noch kommt es von mir. Es kommt aus der Quelle allen Seins, so wie alles, was beständig und unzerstörbar ist.
    Und so wikt denn der Gute in seiner wahrhaftigen Güte am liebsten unerkannt und in seinem stillen Kämmerchen. Der Gutmensch hingegen sucht das Scheinwerferlicht und dan Applaus der anderen. Das, was die anderen über ihn denken, ist für ihn das Wichtigste, was es gibt. Und lieber gibt er sich selber auf, als daß er sich von jemandem als Unmensch, als Rechter, oder gar als Nazi bezeichnen läßt.
    Was für ein Jammertal.
    Was für eine Farce.
    Was für ein Schmierentheater.

    Mein Dank an die wenigen und immer zahlreicheren Aufrichtigen in Chemnitz. Ich bin in Gedanken bei Euch.

    • Fast hätte ich den unausgesprochenen Vertrag vergessen, den jeder Gutmensch – bewußt oder unbewußt – mit seinem Umfeld und mit der Gesellschaft geschlossen hat. Der Vertrag lautet:

      Ich tue so, als ob alles in Ordnung wäre. Und dafür tust Du so, als ob Du mich liebst.
      Und umgekehrt: Ich tue so, als ob ich Dich liebe, und dafür tust Du so, als ob alles in Ordnung wäre
      (Und vor allem, als ob ich in Ordnung wäre, woran ich ja, in meinem tiefsten Inneren, nicht glaube.)

      Noch einmal: Ich tue so, als ob alles in Ordnung wäre, und dafür tust Du so, als ob Du mich liebtest.
      Das ist das credo des Gutmenschentums.

      Von daher der Wahlerfolg des M.
      Sie ist geradezu eine Verkörperung dieses Vertrages.

      Ich tue so, als ob …..

  2. Danke Herr Loyen!
    Wieder einmal ist ein Etappenziel erreicht! Wir, die hier Lebenden schlagen sich verbal und körperlich die Köpfe ein, während die grooße Politik sich dazu ausschlämmen kann! Ekelhaft. Dann noch der Auswurf an Propaganda in den Schweinekoben der Foren wie Huhutupe etc. zum Thema…es graust einen. Keiner der Geifernden kennt die Fakten oder macht sich Mühe sie sich anzueignen. Hauptsache Rechte und die üblichen Verdächtigen waren es mal wieder. Oder die armen Linken und Bürger aus der Mitte (der Abfallgesellschaft) grölen gegen alles und sind für nichts. Wir sind so weit, überrannt und endgültig in rechts und links gespalten über die Klinge unserer Umerzieher zu hüpfen! Herzlichen Glückwunsch ihr was auch immer ihr sein wollt Einwohner und unliebsamen Hinzugezerrten aus aller kriminellen Herrenländer, die ihr hier in Küzre vor den Herren treten sollt! Egal, wessen Psalme oder Suren ihr herunterleiert! Dieses Land ist verloren für die Menschen, denn es gibt keine mehr. Nur noch Linke und Rechte und Politiker, die sich darüber freuen…Lösungen? Keine, solange wir nicht die Geschichtsschreibung der Sieger und Lügner überwinden und uns loslösen von Instrumentalisierung und Söldnertum. Was müssen wir unsere Kinder und Verwandten hassen, ihnen diese Wüste aus Hass, Neid und Dummheit hinterlassen zu wollen!!!

    • Und nach dem Lesen der Kommentare hier entsteht wieder einmal der Eindruck, es geht nicht um Sache selbst, sondern um einen wohlfeilen intellektuell durchnässten Diskussionsabend bei einem guten Roten (gut gespritzt) am Kamin…Nutzen=0.

    • Ich teile Ihren Zynismus und sehe ebenfalls mit größter Missbilligung, wie es gelingt die Gesellschaft schön in Links und Rechts zu spalten, was mir (neben einem Vorwand für neue bürgerrechtseinschränke Gesetze) der eigentliche Sinn der Übung scheint und ich könnte Kot…
      Ich weiß auch nicht warum bei so unerträglichen Zuständen so viel Konformismus und so wenig Widerstand in allen Bereichen zu beobachten ist. Außerdem wüsste ich gerne mal von einem Zeitzeugen (z.B. von einem authentisch gebliebenen 68er), ob die Verhältnisse heute wirklich, verglichen mit z.B. vor 50 Jahren, ihrem eskalierenden Höhepunkt entgegen gehen, oder ob dieses mir nur so vorkommt, weil ich, je älter ich werde, umso mehr Vorhänge lüfte.
      Vermutlich passiert so wenig, weil niemand so recht weiß, wo zu beginnen wäre und somit ein vernünftiger Anfang fehlt, zumindest geht es mir so. Sollte man sich um die Schulen und Universitäten bemühen, um wenigstens den nachkommenden Generationen eine geeignete Basis zu schaffen? Oder sind es eher die manipulierenden Medien, die zuerst loszuwerden wären? In der Theorie wäre es so einfach, einfach ignorieren, ausschalten, nicht mehr kaufen, aushungern. Teilweise läuft der Prozess ja, aber insgesamt leider viel zu langsam.

  3. Was die Möglichkeiten der Provokation angeht, siehe NTV vom 3.7.2015, „V-Leute dürfen sich „szenetypisch“ verhalten“

    „Als Konsequenz aus den NSU-Ermitttlungspannen beschließt der Bundestag eine Reform des Verfassungsschutzes. Zum ersten Mal werden konkrete Regeln für den Einsatz von V-Leuten festgelegt: Die dürfen zwar den Hitlergruß zeigen, aber nicht gewalttätig werden.“

    Der V-Mann darf also den H-Gruß machen. Vielleicht um einen Bürgerprotest zu diskreditieren?

    • Jouwatch:
      Um Journalisten gewünschte Bilder zu liefern: Linke wollen Hitlergruß auf Chemnitzer AfD-Demo zeigen

      Offenbar soll der AfD-Trauermarsch am Sonnabend in Chemnitz gezielt durch das Zeigen von Hitler-Grüßen sabotiert werden. Im Internet kursieren Aufrufe von linken Aktivisten, die Demonstration durch das verbotene Heben des rechtes Armes zu diskreditieren. Schon bei der vorigen Demo gab es Behauptungen, das „Heil Hitler“ sei von V-Leuten des Verfassungsschutzes und Journalisten gekommen.

      Auf Twitter forderte ein User: „Den Nazis ordentlich in die Suppe kacken. Rein in den Haufen und richtig laut 2-3 Mal ‚Heil Hitler‘ rufen. Morgen in den Zeitungen gibt’s dann richtig was zu lesen.“ Mit dieser Strategie sollen den Journalisten die Bilder geliefert werden, die sie brauchen, um die Demo anschließend als Nazi-Aufmarsch zu diffamieren.

      Schon beim Protestzug am Montag, an dem 10.000 Menschen teilnahmen, hatten wenige Demonstranten ganz offen vor den Fotografen den Hitlergruß gezeigt. Sie posierten förmlich damit. Verwundert zeigten sich viele, dass die direkt daneben stehende Polizei nicht eingriff. Aktivisten hatten daraufhin die Behauptung aufgestellt, bei den zweien, die immer wieder gezeigt wurden, handele es sich um einen informellen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, beim anderen um einen Journalisten. Überprüfbar sind diese Darstellungen zunächst nicht.

      Obwohl ein Querschnitt der Bevölkerung auf die Straße gegangen war, dominierten diese Bilder die Berichterstattung in den Medien. Damit war der vermeintliche Beweis erbracht, die Nazis hätten Chemnitz gekapert, und alle Teilnehmer seien Faschisten.

      Nun warten viele Journalisten darauf, auch am Sonnabend ähnliche Bilder machen zu können. Die AfD hat Sorge davor, dass bewusst Provokateure in die Demonstration eindringen könnten, um unschöne Bilder zu provozieren. Schon beim Demo-Aufruf am Montag formulierten die drei Landesvorsitzenden von Thüringen, Sachsen und Brandenburg es so: „Es ist darüber hinaus leider nicht auszuschließen, dass in unseren Trauerzug Provokateure eingeschleust werden – von wem auch immer. Bleiben Sie wachsam, melden Sie den Ordnern Provokationen und filmen Sie wenn möglich Störaktion, um Beweismaterial für eine anschließende Strafverfolgung zu sammeln.“

      Zu dem würdevollen Trauermarsch in schwarzer Kleidung und ohne politische Botschaften werden am Sonnabend um 17 Uhr mehrere Tausend Menschen erwartet. Lediglich weiße Rosen als Zeichen der Trauer und Deutschland-Fahnen sollen gezeigt werden dürfen. (WS)

  4. Das hier läßt mir einfach keine Ruhe. Ich meine, der Grad an Realitätsverweigerung, der sich hier offenbart, der ist für mich fast unerträglich.

    M.B. schrieb: „auch nur veraengstigte Menschlein (die) mit Messern nach Monstern ins Dunkel stechen.“

    1: Keine MenschLEIN
    2: Verängstigung lähmt und führt zur Zusammenziehung; es ist nicht die Angst, es ist die pure, besinnungslose Gewalt, die sich hier austobt
    3: Sie stechen nicht nach Monstern, sondern nach Menschen.
    4: Wer blindlings ins Dunkel sticht, ist schlicht unzurechnungsfähig und gehört weggesperrt.
    Und fünftens nehmen Sie dem angesprochenen G. gegenüber eine Haltung ein, wie ein Vater seinem ängstlichen Vierjährigen. Die Arroganz und Anmaßung, die ich nicht nur hier sondern fast ständig und überall bei diesen verdrehten gutmenschlichen Wirklichkeitsverleugnern sehe, die treibt mir fast meinen Mageninhalt nach oben.
    Was nehmt Ihr Euch eigentlich heraus?
    Respekt dem Kommunikationspartner gegenüber sieht anders aus. Ganz anders.

    • Und prompt wurde die Tagesdosis von der Titelseite genommen. (Wohingegen andere schon mal drei, vier oder fünf Tage dort stehen bleiben.)
      Paßt wohl nicht so gut ins Narrativ?

    • Danke Rulai fuer die ehrliche Kritik.
      Ich schau mal wie ich mich verbessern kann.
      Ich kann mir nicht Vorstellen das der Affentanz von Taeter zu Opfer und Opfer zu Tater
      irgend etwas bringt ausser den Herrschenden.
      Im Paradigma der dominanten Konkurrenz zerstoert Mensch oft nur das paradox um was Mensch kaempft.
      Nur der Paradigmenwechsel zur vernuenftige Kooperation kann das Paradoxon wohltuend ueberbruecken.
      War das jetzt schon wieder zu viel des Guten?

  5. Lieber Herr Loyen,

    was soll denn das real addierte Faktum sein, das Sie hier andeuten? Dass Menschen einander ermorden, oder dass, Migranten aufgrund ihrer genetischen Konstitution zu Mord und Totschlag neigen? Oder wie? Ich muss gestehen diese, eine geheime Wahrheit andeutenden, unkonkreten Formulieren gehen mir gewaltig auf den Zeiger. Hier entsteht genau das Bedeutungsvakuum mit dem sich öffentliche Äußerungen anbiedern, entsprechend interpretiert zu werden, von jenen die „es“ ja immer schon gewusst haben. Ja, genau das ist Stimmungsmache.

    • Stimmung muss nicht mehr erst gemacht werden, schon gar nicht durch einen Schreiber, diese wurde längst gemacht und ist bereits da.
      Und diese hat einen Namen, nämlich den, dass seit Jahren eine zunehmende Gewalt negiert wurde: Es gibt nichts zu sehen, gehen sie gefälligst weiter. Die Menschen auf der Straße sind nicht dauerhaft für dumm zu verkaufen. Diejenigen, die über lange Zeit regelmäßig Kontakt zur Gewalt in Brennpunkten haben, das sind auch Opfer dieser neuen Zuständ ein unserem Land.

      Hier jaulen jetzt die gut situierten Vorstadt-Schnösel auf, die in sicheren Bezirken wohnen und alles nur vom Hörensagen kennen. Ich kann schön für Migration und welcome-Larifari sein, wenn ich mich nicht mit den Folgen konfrontiert sehe.

      Was wollen Sie denn andeuten? Dass es im Umfeld der Migration keine Zunahme von Gelt gab und gibt?
      Das ist Stimmungsmache! Es ist Realitätsverweigerung de luxe.

    • Ein Augstein-Zitat gefällig, das die ganze linke, sebstvergessene Idiotie offenlegt:

      „Sachsen ist wie das Internet. Nur in echt. Der ganze niedrige Hass, der sich im Netz Bahn bricht – in Sachsen kann man ihn auf der Straße sehen. Die Videos aus Chemnitz zeigen sie ja, die dicken, stiernackigen Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren – allerdings Pimmel mit Sonnenbrillen. Sie sind das Fleisch gewordene Rülpsen und Tölpeln, das die sozialen Medien durchflutet. Es spricht tatsächlich viel dafür, dass nicht diese Leute das Netz ruinieren – sondern dass das Netz diese Leute ruiniert.“

      Steht genauso m Spiegel, das findet jeder selbst.

      Die Schweizer Morgenpost fragt dagegen: „Einsatz von «Agent Provocateur» ?“ Dann:

      „Es sind nicht wenig Fälle aus Deutschland bekannt, bei denen Agenten von der Staatsmacht rechtswidrig eingesetzt wurden, etwa zur verdeckten Störung von Bürger-Bewegungen und der gewalttätigen Eskalation von Demonstrationen. Diese bezahlten Agenten wenden beispielsweise einen Hitlergruss oder das Skandieren von rechten Parolen an, um einen falschen Eindruck zu erwecken und die breite Öffentlichkeit zu täuschen. Vielleicht gehörte der ausgestreckte Arm einem Journalisten des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» oder die rechte Parole kam aus dem Mund einer FAZ-Redakteurin und die Hausfotografen waren mit vor Ort? Grosse deutsche Medienkonzerne waren erwiesenermassen in den 70er und 80er Jahren schon daran beteiligt, um durch gestellte Fotos mit diesen «Schauspielern», die sie selbst gegen Bezahlung auf Demos schickten, die öffentliche Meinung zu manipulieren.“

    • Oder Vera Lengsfeld, Wie man den Ausnahmezustand herbei schreibt vom 30.08. auf ihrer homepage.

      „Spätestens seit dem Interview des Chefredakteurs der stramm linken „Freien Presse“ Torsten Kleditztsch im Deutschlandfunk, dass die Journalisten vor Ort keine Hetzjagden beobachten konnten, ist die von einem Zeckenbiss-Video ausgelöste Medien-Kampagne, in Chemnitz hätten Neonazis Ausländer gejagt, widerlegt worden.“

      […]

      „Das Ganze beruht auf den Behauptungen des Antifa-aktiven Journalisten Johannes Grunert, dem es gelang, in der Nacht zum Montag bei Zeit online den Spruch unterzubringen: „Rechte jagen Menschen in Chemnitz. Zwar liefert er keinen einzigen Beweis, aber das Mediengewitter ging los. Die Kollegen von spoekenkiekerei haben den Ablauf dankenswerterweise genau recherchiert. Ihr Bericht ist ein einzigartiges Dokument des wohl größten Medienskandals in diesem Jahrhundert. Das Besondere an diesem Skandal, dass die linksradikale Unterstellung vom Kanzleramt unverzüglich übernommen wurde. Die Gründe dafür werden einst Historiker erforschen.“

    • @gloucester
      Ich will weder eine Realität verleugnen, noch Spekulationen den Rang bewiesener Tatsachen heben. Das Einzige was von Bedeutung ist, ist die Frage warum etwas passiert. Dies ist der Kern meiner Frage an den Autor. Leider wird diese Frage stets nicht, oder nicht in geeigneter Weise gestellt. Eine forensische kriminalistische Untersuchung, sofern sie tatsächlich stattfinden sollte, wird nicht abgewartet. Kurz nach dem Todesfall gackert alles, sich im Vollbesitz aller Tatsachen wähnend, umher. Davon dass, noch ein geeignetes rechtsstaatliches Gerichtsverfahren bzw. mehrere, hinsichtlich des mutmaßlichen Mordes und auch der evtl. stattgefundenen politisch motivierten Sekundärstraftaten, abzuwarten wäre, will ich gar nicht erst anfangen.

      Aus diesem Grund kann man nichts Wahres wissen oder sagen. Deswegen ist es Stimmungsmache und eine Hexenjagt, von der alle Beteiligten betroffen sind.

    • Hallo MajorBarf,

      ja Menschen morden einander seit Menschengedenken. Dass sie bei den Migranten eine genetische Konstitution hinterfragen ist ihre Formulierung, aber nicht mein Textinhalt. Es stören sie geheime Wahrheiten, bzw. unkonkrete Formulierungen.

      Eine Auflistung aller (unkompliziert) recherchierbaren Ereignisse zu dieser Thematik war nicht Ansatz meines Kommentars. Einzelschicksale darzulegen ebenso nicht. Vermeintliche Stimmungen zu erzeugen, bzw zu forcieren, obliegt der Wahrnehmung des Lesers.

      Die Erwähnung, bzw. Darlegung der schlichten Existenz der Problematik kritisieren sie als Bedeutungsvakuum, bzw. „es ja schon immer gewusst zu haben“.

      Da muss ich sie zurück fragen: Waren das unpräzise Neuheiten für sie? Auflistung und Benennung sind unerwünscht. Die Existenz zu formulieren ist aber auch unerwünscht. Nun existieren aber das Internet, vereinzelte Printmedien und viele Menschen die nicht nur still erdulden, sondern sich eben informieren – wollen. Zudem Millionen Bewohner eines Hauses, eines Straßenzugs, eines Bezirks/Viertels die täglich erleben.

      Negierung und Verschweigen zündeln mehr an einer Wutglut, als der wertfreie Hinweis von schlichten Realitäten in diesem Land. Mein Ansatz war die Besorgnis, dass der Elitismusgedanke ( das Böhmermannsyndrom) eines Großteils der Bevölkerung, den leidenen Großteil der Bevölkerung zunehmend radikalisiert.

      Lösungsmodelle? Miteinander reden, zuhören. Sorgen, Nöte, Kritik Ernst nehmen. Ereignisse erkennen und respektieren. Ursachen beheben.

      Lieber geerdet und bodenständig, als elitär und abgehoben. Beziehe ich natürlich jetzt nicht auf sie.
      Gruss B.Loyen

    • Lieber Gloucester
      Als kleines Kind hatte ich manchmal dumpfe Angst vor unbekannten
      Gestalten im Dunkeln .
      Man Vater nahm mich dann immer an die Hand und wir untersuchten
      dann diese Monster zusammen.
      Es stellte sich aber immer wieder heraus das es z.B nur ein Busch war
      in den wir den Kopf steckten.

      Wenn ihnen ihre Umgebung Angst macht,dann moechte ich Sie ermutigen
      ihre Umgebung mit Licht genauer zu Untersuchen. Sie werden ziemlich sicher herausfinden, das auf
      der anderen Seite auch nur veraengstigte Menschlein mit Messern nach Monstern ins Dunkel stechen.
      Bringen Sie also Licht ins Dunkel damit dieser Irrsinn sich beruhigt nicht perfide von schlechten Eltern
      (Staat ?Eliten?Anfuehren?) ausgenutzt werden kann.

    • Also jetzt platz mir hier der Kragen. ich wollte mich heraushalten, da diese Wortschwälle eh zu nichts führen außer zu neuer Gewalt und zu neuen Mißverständnissen. Kommunikation in der Anonymität, ohne dem Gegenüber in die Augen zu schauen, das ist, zusammen mit der Behauptung, man wisse etwas über den anderen und habe jederzeit das Recht, ihn zurechtzuweisen oder sonstwie schlecht aussehen zu lassen, eine Perversion, die sich seuchenartig ausbreitet.
      An Bauer: Wie hier einer den anderen von oben herab belehrt, ist in meinen Augen und in meinem Empfinden unerträglich. Ich kenne hier auf KenFM kaum jemanden, der mehr geerdet und auf dem Boden der Tatsachen steht und mehr versucht, das Dunkel, das ihn umgibt, mit Vernunft und Objektivität zu durchdringen, als Gloucester. wohingegen Sie, Herr Bauer, ja gern im New-Age-Gedankengut schwelgen und glauben, man müsse sich nur auf das Gute konzentrieren und schwupp – die ganze Gewalt da draußen ist verschwunden. Und es sind ja auch nur Opfer, die mit Messern auf das einstechen, wovor Sie Angst haben.
      Armes Deutschland.
      Wie sehr Sie und Ihresgleichen am Untergang von allem mitwirken, was unsere Vorväter und Vormütter in vielen Jahrzehnten lang aufgebaut haben – so etwas seltenes wie ein realistischer Solidargedanke z.B., ein echtes Wunder, betrachtet man die Geschichte der Menschheit, ein absoluter Ausnahmefall – das kriegen Sie ja wohl schon lang nicht mehr mit, oder?
      Ne ne ne. Mit Euch wird das nichts.
      Wenn ich Geld hätte, würde ich auswandern.

    • An der Gedenkstelle für den mit unzähligen Messerstichen geschlachteten David X steht neben vielen Kerzen und Blumen auch ein kleine Tafel. Auf der steht: „Entweder Ihr nehmt Ihnen die Messser, oder wir nehmen Euch Eure Ämter.“
      ich zitiere von einem Bekannten: „Dieses spezifische Messerphänomen ist seit 2015 schlagartig im Land gewesen. (…) Die Pakistani im Asylheim haben mir als erstes zu verstehen gegeben, dass ich alles machen kann, nur nicht das Messer wegnehmen. Sonst bin ICH weg.
      Das ist wie Eier ab. Das ist so eine rituelle Ehrensache, Aufnahme in die Männerwelt. Dshalb kriegen die Bullen auch den Stress, wenn sie so einen Messerträger entwaffnen wollen. Da sehen die rot.
      Abgesehen davon, dass die das jederzeit als Waffe auch anzuwenden bereit sind. Nicht nur spazieren tragen. Das ist kein Schmückstück.
      Und ich naiver Trottel dachte, denen einen gut gemeinten Tipp zu geben, ihre Messer nicht offen zu tragen oder ganz abzulegen, weil das die anderen Bewohner aus anderen Kulturen ängstigen könnte.

      Die haben mein Gesprächsangebot überhaupt nicht lustig gefunden. Als ich dann ein paarmal über Messerangriffe gelesen hatte, bin ich schnell sehr reserviert geworden und habe mich nur noch um Frauen gekümmert. Bei uns gab es keine mir bekannten Messerattacken oder Verletzungen. Dennoch waren die Messer immer präsent.“

      Also weg mit den Messern! Völlige Entwaffnung jener, die aus Kriegsgebieten zu uns kommen. (Und von anderswoher.) Verbot des Tragens von feststehenden Klingen bei Strafe. Das wäre doch schon ein Anfang.

    • Lieber Herr Loyen,

      zunächst herzlichen Dank für Ihre Antwort.
      Es stimmt, die Genetik habe ich ins Spiel gebracht. Zum Einem wollte ich damit aufzeigen zu welchen Interpretationen ihre wage Formulierung führen kann bzw. bei manchen wohl führen wird. Zum Anderen war sie Teil meiner ernst gemeinten Frage, was den nun kumulierten Realitäten sind auf die Sie anspielen. Eine Frage die Sie, wie ich finde, noch nicht beantwortet haben. Eine Frage die sie dem Auge des Betrachters überlassen. Damit komme ich zu Ihrer Frage und zum Kern meiner Kritik.

      Nein, das sind keine unpräzise Neuheiten für mich. Ganz im Gegenteil. Gewalt von Migranten, Gewalt gegen Migranten, das erstarken der politischen Rechten, Schlägertrupps auf den Straßen, verschiedene Fraktionen die ihre Süppchen auf dieser Gemengelage kochen und der normale Bürger mittendrin. Das ist keine Neuheit und keine auch geheime Wahrheit. Hier braucht es keinerlei Wahrnehmungsspielraum für den Betrachter. Das ist kein Kunstprojekt. Das ist ein alter Hut. Ursachen, Zusammenhänge, Intention der Beteiligten und die dem zugrundeliegende Psychologie sind erforscht. Ein guter Ansatz für einen Artikel wäre z.B. ein Blick auf die Sozialökonomischen Zusammenhänge, oder die Geschichte der Kriegsvorbereitungen. Wie dankenswerter Weise auch schon oft geschehen. Es wiederholt sich schlicht die Geschichte zu xten mal. Deswegen ist mir völlig unbegreiflich warum auch Autoren der alternativen Medien sich am Ungefähren abarbeiten und damit womöglich nur zu einem Teil des Prologs der nächsten Katastrophe werden.

  6. Danke für den Beitrag! Wie immer werden wir aufeinander gehetzt, statt nach oben zu sehen, woher der Hass kommt, die Bürger dieser Kolonie der USA dazu bringt sich selbst zu zerfleischen! Wer sich als Gast nicht benimmt, fliegt raus! Wer flüchtet und sich nicht benimmt, fliegt raus! Keine Sonderrechte für Andersfarbige! Wer Gastrecht missbraucht, ist raus!
    Ende mit der sinnfreien Diskussion, ob nun alle oder nur einzelne Flüchtlinge Kriminelle sind! Wir als Deutsche sind weltweit unter Generalverdacht und Zahlungsverpflichtungsgebot! Wer als Kriminellerund als Vertreter einer Nation oder eines Volkes hier auftritt, stellt sein Volk unter Verdacht – generell, so wie wir immer als…verdächtig sind, nur weil wir leben wollen!
    Ende mit Toleranz! Wir oder die – ich bn für meine Kinder!

  7. Die Massenmigration ist gefordert und geplant .
    Von der UNO und von der EU ,
    von den Bilderbergern und dem CFR ,
    von Konzernen und Milliardären .
    Massenmigration und Krieg und Terror
    und mediale Kontrolle und Einschränkung der Freiheit sind aus einem Konzept .
    IS ist ein Teil des Konzeptes und IS ist die Söldnertruppe des globalistischen Kapitals .
    IS(Alkaida) ist immer dort, wo Gewaltinteressen des globalistischen Kapitals sind .
    Als Truppe für den Krieg in Afghanistan oder in Bosnien oder in Syrien , als (zumindest behauptete) Terrorgruppe, die die weltweiten Krieg des Westen erst ermöglichte und die Totalüberwachung und Zensur im Westen .
    Auch wenn hierfür die Bezeichnung IS nicht verwendet wurde , ist die Massenmigration militärstrategisch ein weiteres Aufgabengebiet . Jedem Soziologen dürfte bekannt sein , wie fatal Massenmigration besonders bei grossem kulturellen Unterschied auf die aufnehmende Bevölkerung wirkt . Völlig unkontrolliert wandern nun auch aus Kriegsgebieten , also auch tatsächlich IS ein .
    Ein subtiler Teil von Terror ist die markante Steigerung von Überfällen und Vergewaltigungen und Mord .
    Angesichts der Vorfälle in Chemnitz ist ein weiterer Aspekt der Ziele der Massenmigration deutlich :
    Das Volk , das gegen diese Zustände protestiert wird nun von Medien und Politik zu Tätern gemacht .
    Der Einsatz von Militär gegen des Volk ist eine Frage der Zeit .

    • Lieber schwarz ist weiss
      In der Kurvendiskussion der Mathematik legt man durch Quotientenbildung eine Tangente an die Kurve.
      Natuerlich entspricht die Tangente nur dort der Realitaet wo sie sich mit der Kurve schneidet.
      Im uebertragenen Sinne legt Wasserader die gedankliche Tangente an die kurvige Wirklichkeit.
      (Wirklichkeit kommt von wirken)
      Und dort wo sich seine lineare Tangente raeumlich und zeitlich
      (Raumzeit kann als die vierte Dimension aufgefasst werden)
      mit der Kurve schneidet erfasst er die Realitaet goettlich genial.

      Wichtig fuer uns Menschen ist doch das wir die Kurve kriegen.

      Und dazu ist es auch interessant zu wissen wo die Kulminationspunkte unserer Entwicklung liegen(und diese
      nicht mit einem „Sattelpunkt“zu verwechseln,)damit wir bei Zeiten noch raeumlich vernuenftig abbiegen koennen.

      Die goettlich gute Power liegt bei uns.

      Die Tiere sind dem ganzen Treiben durch anpassen und/oder aussterben ausgeliefert.
      Unserem inneren Ego-Affen der ein Teil der tierischen Welt ist ,ergeht es nicht anders.
      Darueber kann man sich aufregen.
      Mensch kann aber auch mit dem goettlichen dritten Auge die Dinge vernueftig erfassen und geistig genial kontrollieren.

      “ Fantasie Ist Wichtiger Als Wissen, Denn Wissen Ist Begrenzt.“
      (Albert Einstein)

    • Ich sollte vielleicht besser sagen:
      „Mensch kann aber auch mit dem goettlichen dritten Auge die Dinge vernueftig erfassen und geistig genial ausbalancieren.“

  8. Der Clou bei der Sache ist doch eigentlich, dass der „rechte Mob“ überhaupt nicht gegen den Staat agiert, sondern diesen geradezu anbettelt, das nackte Gewaltverhältnis an denen zu exekutieren, die keine Staatsbürger sind oder wahlweise zwar Staatsbürger, aber über den Mythos Nation ausgeschlossen werden können.
    Für die, die es interessiert, nachstehend im Selbstzitat Überlegungen zum ach so wunderbaren Gewaltmonopol:

    Zum einen geht es nicht oder erst in zweiter und dritter Hinsicht um die Arrogation von Waffenarsenalen, sondern das Gewaltmonopol bedeutet das Aufrechterhalten aller gewaltsamen Verhältnisse, die am Anfang als Geburtshelfer der bürgerlichen gesellschaftlichen Verhältnisse stehen. Geld, Land und Menschen zu Waren zu machen, ist ein Gewaltakt, an den wir uns längst gewöhnt haben, der aber am Anfang als primordiale Tat der bürgerlichen Gesellschaft blankes Entsetzen und Unverständnis hervorgerufen hat, weil er alle vorher erfahrene Gewalt übertroffen hat. Dass Menschen unfrei waren und als Unfreie verhandelt, verkauft, verschenkt und weitergegeben werden konnte, ist eine jahrtausendalte Erfahrung. Dass die Herren und Frauen den Knechten und Mägden befohlen und sie bestraften, war unter diesen Verhältnissen allgemein gültig und nicht in Frage gestellt. Dass aber die Unfreiheit nun auf anderen Grundlagen sich durchsetzte und nicht mehr als persönliche Herrschaft erfahren wurde, sondern zusätzlich als Vertreibung von Grund und Boden, zusätzlich als Beraubung aller Rechte und Privilegien, die vordem noch gegolten und gemeinschaftliches Überleben gesichert hatten, zusätzlich als Unterwerfung unter die Disziplin von Arbeitshäusern, Zwangsarbeit und Umsiedlung ohne Rekompensation, diese Umwertung aller gültigen Werte war nur durch gewaltsame Begleitmusik möglich, die den aufklärerischen Beschönigungen vom „Leviathan“ bis zum „Gesellschaftsvertrag“ Hohn sprach und sie widerlegte und als vernünftige Übereinkünfte das Ausreizen von modernen Übergriffen maskierte. Gewaltmonopol des Staats ist also nicht dem vernünftigen Abwägen geschuldet, wer die Verfügungsgewalt über die Waffen haben solle, ist nicht die Selbstbescheidung vernünftiger Staatsbürger, die die Gewalt ächten, sondern die ideologische Verschleierung der dieser gesellschaftlichen Formation zu Grunde liegenden Gewalt, die zur Durchsetzung der abstrakten Beziehungen nötig ist. Denn abstrakte Beziehungen sind es, wenn für Märkte produziert wird (also für Instanzen, die die Produkte nicht brauchen), wenn Werte von Dingen an Produktionszeiten gemessen werden (also an Parametern, die über die Brauchbarkeit nichts aussagen), wenn Menschen ihr gesellschaftliches Ansehen aus ihren erzwungenen Selbstdarstellungen und Vorhaben ziehen (also nicht aus der Erfahrung durch andere).

    • Der rechte Mob, wie sie ihn nennen, bettelt beim Staat nur darum, dass er seinen verdammten Job macht, in dem Fall geht es um die innere Sicherheit, die Sicherheit in einer Stadt. Was ist daran rechts? Dass Rechte unter den Demonstranten waren? Jemand oder einige den H-Gruß gemacht hat? Wieviele waren das? Vielleicht ein paar Provokateure des VS?
      Denn wir können alle einpacken, wenn diese Ordnung zusammenbricht. Oder wielange können Sie überleben, wenn das Land den Betrieb einstellt?
      Uns ist es wohl ein paar Jahrzehnte zu wohl ergangen, dass wir nun eine Sehnsucht nach Untergang entwickeln.
      Mein Kumpel ist aus Jugoslawien geflohen als die Menschen aufeinander losgegangen sind und kein Staat mehr Herr der Lage war. Nichts daran ist attraktiv, man hat nur Verlierer.

      Vor langer Zeit im Kabarett aufgeschnappt:

      Ich sah Trümmerfrauen mit Schokolade im Gesicht
      Unter Adenauer gab es so was nicht
      Ich stand in diesem Wellnesshotel
      Und ich hatte das Gefühl
      60 Jahre Frieden sind zuviel

      Aber reden Sie ruhig über abstrakte Beziehungen, da draußen wird es ganz konkret, weil die geknechtete Unterschicht schlicht keinerlei Böcke drauf hat, dass ihr Kiez zum no go-Idiotenstadel verlottert. Die müssen Tag für Tag ein Leben meistern.

    • Moin, Petra, ja, der buererliche Staat hat das Gewaltmonopol. Das ist keine Frage! Und wir, hauptsächlich die, die diesen kapitalistischen Staat abschaffen wollen, leiden am meisten durch seine Drangsalierungen. Ich muss hier sicherlich nicht ins Detail gehen, um diese These zu untermauern.
      Aber hier in diesem Fall, wo „Fluechtlinge“ durch Soros und co. nach Europa geflutet werden mit all den kulturellen Mitbringseln, die wir schon seit der Aufklärung hinter uns gelassen haben, will ich, dass dieser verdammte buergerliche Staat mit seinem Gewaltmonopol einen Riegel vorschiebt. Ich will kein „Ehren“mord und keine Kindergenitalverstuemmeler und keine Kopfabhacker geschweige denn Messerstecher in diesem Land.
      Eine Argumentation, die der Grenzenlosigkeit das Wort redet, und sich auf u.U. sogar auf kommunistische Ideen beruft ist einfach nur verlogen und verkennt die besonderen Vorzeichen unter denen Internationalismus gelebt werden kann. Dazu gehört nämlich u.a. Gleichheit der Menschen und zwar weltweit.

    • @Gloucester
      Es ist gerade umgekehrt: Wir können alle einpacken, wenn diese Ordnung nicht zusammenbricht.
      Und so wie Sie fragen: Uns ist es nicht nur Jahrzehnte nicht! gut ergangen, sondern, wenn wir „uns“ auf die quantitativ vielen, von den Qualitäten ganz zu schweigen, beziehen, ist es nicht mehr gut ergangen seit dem Zusammenbruch der uns vorher gehenden Epoche im 16. Jahrhundert. Und ja, Jugoslawien, der Präzedenzfall des Untergangs westlicher Welterklärung in Europa (geographisch für dieses Mal), war der Anfang, wo sich die Widersprüche einer im Grunde völlig inhaltlosen Welterklärung in aller ihr zu Grunde liegenden sehr konkreten Gewalt auch hier im Westen zeigte.
      Widerlich, und letztlich auch nicht zielführend, ist die Anrufung der Strukturen, die Entreicherung, Entfremdung und Überlebensmittel seit ehedem und fortlaufend entzieht. Wenn Sie so denken, wie Sie verlautbaren, dann ist die Frage angebracht, warum Sie auf Staat und Nation rekurrieren müssen, um Ihr Leben zu meistern? Abstrakta kann niemand essen!

    • Welche Konkreta haben Sie denn anzubieten, dass dieses Wochenende in Chemnitz ordentlich über die Bühen gehen könnte. Gant konkret loben Sie die Zeit vor dem 16. Jahrhundert?
      Ja, und wie gut war es erst als Hannibal mit den Elefanten noch über die Alpen zog…aber was nützt das konkret den Menschen in Chemnitz?

  9. Ich plädiere dafür, daß wir Geschehnisse benennen und sicht irgendwie in Watte einpacken oder kleinreden.
    Durch 25 Messerstiche zu Tode gekommen, das geht gar nicht.
    Durch 25 Messerstiche getötet, ist das Wenigste.
    Noch besser aktiv: Mit 25 Messerstichen bestialisch ermordet.
    Bestialisch, weil: sind das noch Menschen?

    • Mich hat in den Medien, auch im Großteil des alternativen mainstream, immer gestört, dass die akademische Laber-„Elite“ in sicherein Jobs oder gleich A13 aufwärts verbeamtet allen erklärt hat, dass es keine Probleme gibt und gegen wird. Aber wo wohnen denn die Migranten in der Hauptsache? Mitten unter dem normalem Volk, also eher bei der Unterschicht.
      Das sind diejenigen, die damit klar kommen müssen. Nicht die feinen Pinkel aus der Vorstadt.

      Und jetzt reicht es dem Volk enfach. Was erwartet man? Eine feine Reaktion? Einen runden Tisch mit ausgewogenen Wortmeldungen?

      Ist doch lachhaft, auf jeder Bürgerversammlung, bei der es um Windräder oder solch Zeug geht, fliegen schon die Fetzen unter Hausbesitzern. Wie sollen dann die Unterprivelegierten reagieren, wenn ihnen das Kiez zur no go area wird?

      Im übrigen hat Dirk Pohlmann in einem Video-Interview bei ExoMagazinTV zusammen mit dem Moderator eine Sequenz kommentiert, in der eine vermeintliche Jagdszene gezeigt wurde. Vollkommen albern, so kennt man doch selbst von früher (so Pohlmann). Ein Typ rennt einem anderen hinterher und scheucht ihn vom Acker. Mehr nicht. Kein Ton, da weiß man auch nicht, was dort an Wortgefecht gelaufen ist. So geht es halt zu unter jungen Männern.

      Aber ist das ausreichend um den Ruf von Chemnitz, Sachsen und Deutschland bodenlos in die Tonne zu sabbeln!
      Das riecht nach Kampagne, Rufmord.

      Ich muss mich bei meinen ausländischen Bekannten rechtfertigen! Danke für nichts!

    • Wenn Sie ein Bekannter anschreibt und Sie fragt was denn los ist mit den neuen Nazis im Land und ihren Hetzjagden, dann ist das bei mir so, dass ich mich in einer Art Verteidigungsmodus befinde, egal ob ich dort war oder nicht, wie in dem Fall jetzt.
      Auch wenn man quasi augenzwinkernd von der Seite angehauen wird, ist die Sache so ernst, dass ich das nicht gleicgültig hinnehme. Es berührt mich und insofern bin ich Betroffener und will mich verteidigend um eine Begradigung der schrägen Wahrnehmung bemühen, weil es nicht nur überzogen, sondern hyterisch-destruktiv ist.
      Ich will jetzt nicht sagen, dass ich das Land verteidige, aber ich nehme es nicht auf die leichte Schulter, wenn das Bild der Deutschen im Ausland so idiotisch weiter kaputt gemacht wird.
      Und es nervt, auf so ein schräges Narrativ mehrfach angesprochen zu werden. Was bleibt denn davon wirklich hängen in ein paar Wochen?

    • Verstehen kann ich das schon.
      Aber einen Sachverhalt sehen die Menschen halt von verschiedenen Seiten.
      Ich hab schon zu DDR-Zeiten, als Kind, einen unterschwelligen Rassismus bei meinen Mitmenschen wahrgenommen.
      Ich hatte einen Freund mit dunkler Hautfarbe.
      Und selbst da habe ich nicht alles geblickt, was ihm widerfahren ist.

      Zu Chemnitz: Ich habe ein anderes Verständnis, wie man mit Trauer umgeht.
      Da gibt es auf beiden Seiten so viele Trittbrettfahrer, die den Mord (Totschlag) und auch die Reaktion darauf instrumentalisieren.
      Ich wurde nun einmal zufällig in Deutschland geboren und nun muss ich halt damit zurecht kommen.
      Wenn ich mich auf der Welt so umschaue, hab ich damit noch Glück. Also kein Grund zu klagen.

    • Rulai,
      Mord würde ich immer als bestialisch bezeichnen. Egal wer ihn begeht.
      Woher wissen Sie das es Mord war?
      Von Mord spricht man, wenn es geplant war.
      Durch Messerstiche zu Tode gekommen – das ist das, was ich zu wissen glaube.
      Ob es 25 Messerstiche waren kann ja wohl nur die Gerichtsmedizin feststellen.
      Aber 25 Messerstiche stacheln die Situation an.
      Daran sind bestimmte Gruppen interessiert, so denke ich.

    • schwarz ist weiß, ich bin in einer West-Nachbarschaft aufgewachsen, wo Türkenwitze an der Tagesordnung waren. Ich fand das als Kind unangenehm, abstoßend.
      Als Jugendlicher bin ich beim Fußball im Verein in so einen türkisch-kurdischen Schlamassel reingeraten. Ich kannte Deutsche, die gedealt haben, und Ausländer, die geklaut haben. Und ich habe Kumpels auf beiden Seiten. Meine zwei besten Kumpels sind ein Yugo (wie er sich selbst nennt) und ein Rumäne.
      Das ist nicht nur schwarz oder nur weiß für mich. Ich bin weder Rassist noch anti-deutsch.
      Es gibt Rassismus, aber es gibt auch Ausländerkriminalität.
      In der Schule typische 68er Lehrer, die uns (wörtlich so vorgekommen) beibringen wollten, dass es voll egal sei, ob die Deutschen aussterben oder nicht. Für die Welt wäre es sicher kein Nachteil, wenn…dreimal dürfen sie raten was.
      Als Judendlicher fand ich das schrullig, ich hatte anderes im Kopf als darüber nachzudenken.

      Heute habe ich ein Leben zu leben und Verantwortung für eine Nachkommen und ich habeeinfach keine Böcke, dass wer auch immer die Ordnung in dem Land mit Gewalt zerdeppert. Ordo ab chao ist nicht mein Ding.

      Heute schon wieder Beatles im Radio, der Song verfolgt mich gerade:

      You say you want a revolution
      Well, you know
      We all want to change the world
      You tell me that it’s evolution
      Well, you know
      We all want to change the world

      But when you talk about destruction
      Don’t you know that you can count me out

  10. Hier das (Ab-)Drehbuch fuer die Affen rasen durch den Wald?

    2014 schrie Konjunktions-info folgenden Beitrag und wurde dann von der Internetzensur wochenlang torpediert.
    Das zeigt eigentlich nur das Konjunktions-info ins „Schwarze“ getroffen hatte.

    Unter der Urknalltheorie verstehen wir heute die Schaffung des Universums bzw. die zeitliche Entwicklung nach dem Urknall, der vor ca. 13,8 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll.

    Die Urknalltheorie in einem anderen Kontext gesehen, soll der rote Faden im nachfolgenden Artikel sein.

    Alles deutet daraufhin, dass die Welt, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Kräften (politisch, wirtschaftlich, ökologisch, sozial, usw.) und das zugrunde liegende Schuldgeldsystem seinem natürlichen – weil mathematisch berechenbaren – Ende zueilt.

    Irak, Iran, Syrien, Mali, Israel, Gaza, Libyen, Pakistan, Indien, Argentinien, Brasilien und nicht zuletzt die Ukraine sind kleinere bis sehr große Brandherde, denen man in früheren Zeiten als einzeln zu löschend durchaus Herr geworden wäre. Doch die Ballung dieser Konfliktpunkte in einem kleinen Zeitfenster scheint wie geschaffen zu sein, um als Urknall den entscheidenen Umsturzmoment auszulösen, den schon David Rockefeller 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) ansprach:

    Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.

    Jeder halbwegs informierte und nicht komnplett blind durch die Landschaft laufende Mensch weiß, spürt und sieht, dass unser auf Wachstum passierendes Schuldgeldsystem kein zukunftfähiges System ist. Umweltverschmutzung, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, die Herabwürdigung der Menschen als reines Humankapital und die sich immer mehr verstärkende Diskrepanz zwischen Fleissig und Reich, wie auch die bewusst gesteuerte Positionierung der verschiedenen Weltreligionen (vgl. ISIS/IS/ISIL) gegeneinander und die Propagandaauswüchse auf beiden Seiten im Ukraine-Konflikt zeigen nur eines überdeutlich:

    Das System steht unter massivem Druck und sein Druckventil ist kurz vor dem Versagen.

    Doch ist man seitens der Politik, der Wirtschaft und vor allem der Schattenmännern und -frauen hinter den öffentlichen Köpfen überhaupt bereit das Druckventil zu öffnen, so dass der überschüssige Druck entweichen kann? Oder will man genau jene Gemengelage dazu nutzen, um eine allumfassende Krise auszulösen, die eben alle Nationen dazu veranlassen wird eine Neue Weltordnung zu akzeptieren?

    In zahlreichen Artikeln bin ich bereits auf die Thematik des Schuldgeldsystems, dem ihm innewohnenden Zwang von Nachschuldnern eingegangen, wie auch auf das seit den 1970ern bestehende Petrodollarsystem. Beides sind in meinen Augen die wahren Ursachen für unsere heutige Lage – gerade weil sie fast nie in den “Qualitätsmedien” angesprochen werden.

    Doch sowohl das Schuldgeldsystem als auch der Petrodollar stehen vor dem Aus. Das Schuldgeldsystem findet keine Nachschuldner mehr und damit findet kein Wachstum mehr in ausreichender Höhe statt, um den Zinseszinseffekt zu bedienen. Gleichzeitig haben wir vor gut 10 Jahren Peak-Oil, also den Höhepunkt der Erdölexploration – und -förderung erreicht, und es findet eine Abkehr vom US-Dollar als alleinige Fakturierungseinheit statt.

    Doch gerade auf das kollapierende Schuldgeldsystem und insbesondere auf den Petrodollar stützt sich die Macht der – nach eigenem Bekunden auserwählten – USA. Die Vormachtstellung Washingtons basiert auf diesen beiden Säulen, deren Stabilität immer mehr verloren geht. Doch wie bei jedem fallenden Imperium wird auch die USA notfalls mit all zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen den eigenen Zerfall aufzuhalten – koste es was es wolle.

    Dies geht meiner Meinung nach soweit, dass man seitens der Eliten durchaus bereit ist einen Krieg im größeren Maßstab zu beginnen. Die oben erwähnten, zum Großteil geschürten Konflikte können dabei als Zündfunken dienen, um den eigentlichen Urknall auslösen und vor allem begründen zu können.

    Über eines müssen wir uns im Klaren sein: Die Veränderungen der letzten Jahre (Überwachung, Manipulationen an diversen Märkten, Blasenbildung am Immobilienmarkt und jetzt bei Aktien, Derivate, usw.) dienten nur einem Grund: Dass sich die Eliten so positionieren konnten, dass sie nach einem Urknall wieder die führenden Positionen einnehmen können – ohne als Schuldige dazustehen oder gar als mittellose Menschen, wie es dann für den 99,999% der noch lebenden Bevölkerung der Fall sein wird.

    Und dies führt mich zur eigentlichen Urknalltheorie in diesem Kontext zurück:

    Nach dem Urknall werden die Profiteure des heutigen System auch die neuen Profiteure sein. Deswegen müssen wir diesen Eliten in die Hand fallen und sie daran hindern, dass sie ihre Vorstellungen eines Urknalls und des nachfolgenden Systems realisieren können. Natürlich bedarf es einer grundsätzlichen Haltungsänderung, was Umwelt, Ressourcen, Kapital, Geld, usw. betrifft. Doch vorrangig ist in meinen Augen derzeit, dass wir verhindern, dass per divide et impera die Menschen aufeinander losgelassen werden und sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenseitig ermorden und durch gesteuerte Propaganda den jeweils anderen als das einzig Böse betrachten.

    Es gilt, dass wir uns mit vereinten Kräften gegenseitig zeigen, dass Religion, Weltanschauung oder Neigungen und Nationalität keinerlei Rolle spielen. Noch ist es nicht zu spät, noch können wir als Masse eingreifen. Noch… nur nicht mehr allzu lange.

    • Wo ist denn die Masse?
      Ich sehe nur Leute, die sich gegenüber stehen und ihre Energie verheizen.
      Das ist Energie, die ungenutzt verpufft.
      Naja – die Hoffnung stirbt zuletzt.

  11. „Es kam ein Mensch zu Tode. Nicht der erste in diesem Jahr. Nicht der erste Mensch, der erste Deutsche, der durch einen Ausländer, einen Migranten, einen Asylbewerber, geduldet oder abgelehnt, aus dem Leben gerissen wurde.“
    Verharmlosung, die auf ganz leisen Sohlen daherkommt. Ganz gefährlich, was Sie hier machen. Nicht der erste, der zu Tode kam. Also eigentlich sowieso nichts besonderes. Kaum er Rede wert, ja?

    Zu Tode kommen. (Das klingt schon fast freiwillig).
    Aus dem Leben gerissen werden. (Jetzt reiß Dich doch mal zusammen.)

    Wie wärs mit: Ermordet? Getötet? Erstochen?

    Schön, daß sie uns wenigstens die Dahingegangenen ersparen. Die Verschiedenen. Verblichenen.

    • Überlassen wir doch den Ermittlungsbehörden was wirklich passiert ist. Zum Glück funktioniert die Gewaltenteilung noch einigermaßen. Mord, Totschlag, Notwehr oder was auch immer können wir nicht von hier aus entscheiden. Auch wenn die Gewaltenteilung im zwischenstaatlichen Umgang bestimmter Staaten aufgehoben ist und man auch ohne Beweise mit Sanktionierungen nur so um sich wirft, sollte man sich daran kein Beispiel nehmen, es sei denn es ist Chaos, Lynchmob und Destabilisierung erwünscht.

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