Tagesdosis 31.8.2017 – AfD ojemine

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Ja, natürlich, mit jedem Artikel über diese Partei, erhält sie automatisch mehr Aufmerksamkeit. Unabdingbare Tatsache ist mittlerweile. sie wird in dem nächsten deutschen Bundestag sitzen. Die Frage lautet jedoch, mit wie vielen Abgeordneten?

Die Gesellschaft diskutiert auch heute über das AfD-Mitglied Alexander Gauland und seine Äußerung über die SPD-Integrationsbeauftragte Özguz[1]. Ich möchte nicht weiter auf seine verbale Entgleisung eingehen. Nur soviel: es war kein Versehen, es war schlichtes Kalkül. Es ist Wahlkampfzeit. Dies sollten die empörten Kritiker doch bitte beachten und vor allem argumentativ entsprechend einsetzten.

Nun kann sich die Partei AfD sehr sicher sein, über die 5%-Hürde zu kommen. Die Frage, die sich vielen Bürgern stellt lautet: Kann diese Partei wirklich etwas verändern und vor allem verbessern in diesem Land? Die letzten Monate hat sie nur eines verändert: Die Stimmung gegenüber ihrem Leitthema – Ausländer, welcher Herkunft und Couleur auch immer. Auch hier muss man ihr unterstellen, klar forciertes Kalkül.

Wahlkampfzeit. Welche Sorgen hat dieses Land, was bewegt seine Bürger? Wo drückt der Schuh? Was bereitet Magenschmerzen? Was treibt die Falte auf die Stirn? Der unsichere Job? Die Mieterhöhung? Der unsichere Kita-Platz? Die Krankenversicherung nicht bezahlt, aber Zahnschmerzen? Der Brief vom Finanzamt? Schulden?

Ich habe heute Morgen die Seite der AfD studiert. Auf der Startseite begrüßen den Leser vier Haupt -Themenblöcke.

Alice Weidel moniert: Teufelskreis der Migrationsanreize – 4 Mrd Euro ins Ausland überwiesen. Herr Poggenburg kritisiert: Wieder Rechtsbruch der Bundesregierung, Rückführungsstopp nach Ungarn ist unrechtmäßig. Frau Petry ist empört: Merkel möchte Deutschland offenbar mit ausländischen Pflege-Fachkräften bereichern (Das Wort Pflege-Fachkräfte ist dabei in Anführungszeichen gesetzt) und Herr Gauland weiß: Sogar der EU geht Merkels Asylchaos zu weit.

Fällt Ihnen etwas auf? Anscheinend hat für die AfD, dieses Land und damit eben die Bürger, momentan keine anderen Sorgen. Ja, natürlich findet man Informationen zu den jeweiligen Landesverbänden und ihrer Arbeit, aber der erste Eindruck sind die Themen der Startseite. Was erhofft sich dadurch diese Partei? Stimmen. Was erreicht dadurch diese Partei? Eine wachsende dumpfe Stimmung in dieser Gesellschaft?

Woraus resultierten doch gleich Anfang der 1990er Jahre Ereignisse, wie in Mölln[2], Solingen[3] und Rostock-Lichtenhagen[4]? Durch eine damals treibende Stimmungsmache von Seiten der Politik. Was damals CDU und Republikaner[5], sind  heute die AfD und Teile der CDU. Die Dirigenten sind wieder mal gestellt. Wie das Orchester, die Bürger, mit den eindeutig falschen Noten umgeht, werden die nächsten Monate zeigen.

Die Republikaner schafften es in den 90ern nicht in den Bundestag, aber in diverse Landesparlamente. Es wird sich zeigen, wie die AfD im Jahre 2017 mit ihrem Bürgermandat, die nächsten vier Jahre arbeiteten wird. Ob sie sich inhaltlich mit den wahren Nöten der Bürger beschäftigt und auseinandersetzt, oder ob sie wie die Republikaner, wie eine schlechte Tischrakete verpufft.

Quellen

[1] – http://www.zeit.de/2017/36/alexander-gauland-afd-aydan-oezoguz

[2] – https://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_M%C3%B6lln

[3] – https://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_Solingen

[4] – https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Lichtenhagen-Gedenken-endet-vor-Sonnenblumenhaus,lichtenhagen348.html

[5] – https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Republikaner

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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19 Kommentare zu: “Tagesdosis 31.8.2017 – AfD ojemine

  1. @ Seven

    „Dass der Euro als Währung nicht funktioniert, hat nichts mit der Wirtschaftsleistung der Länder zu tun, sondern damit, wie hoch die Löhne im Verhältnis zur Produktivität sind. Da wurden von den Südländern zu hohe Löhne, bei uns aber VIEL zu niedrige Löhne bezahlt. Übrigens immer noch.“

    Verzeihung, das ist schlicht unlogisch und falsch. „Wirtschaftsleistung“ ist EQUIVALENT zu „Produktivität“. Diese Ungleichgewichte gab es auch in den Währungen vor der Euro-Einführung. Unter dem DM-Regimes in Deutschland gab es den Länderfinanzausgleich, der zum Ziel hatte, gleichmäßige Lebensbedingungen in Deutschland zumindest anzustreben. Finanzausgleich bedeutet dabei Transfer zB von Bayern nach Bremen/ Berlin etc. Dieser gleichartige Finanzausgleich (Transfers genannt) findet natürlich nun auch unter EURO-Regime in Europa statt. Die „begünstigten“ Regionen liegen aber vornehmlich ausserhalb Deutschlands.

    • Ich dachte, die Wirtschaftsleistung misst sich per BIP und das dieses ein Berechnungsfaktor für die Arbeitsproduktivität sei.
      Und dass die Produktivität in Deutschland europaweit im oberen Bereich angesiedelt wäre, die Durchschnittslöhne im Verhältnis dazu aber wesentlich zu niedrig seien.
      Was dazu führen würde, dass wir unsere Waren widerum billiger als die der anderen verkaufen könnten. Was weiterhin dazu führen würde, dass wir diese Länder niederkonkurrieren würden.
      Desweiteren dachte ich, dass es diesen Länderfinanzausgleich auf europäischer Ebene vergleichbar mit Deutschland gar nicht gibt und dass jeder europäische Vorstoss in diese Richtung, wie etwa Eurobonds, vehement von Deutschland abgewiesen worden wäre.

      Aber ich habe mich im Leben auch schon mehr als einmal getäuscht, vielleicht also auch hier.

  2. Lieber Herr Loyen,

    ich finde zwar gut, dass es mal eine Tagesdosis zur Afd gegeben hat durch Sie, aber Sie schreiben selbst:
    Fällt Ihnen etwas auf? Anscheinend hat für die AfD, dieses Land und damit eben die Bürger, momentan keine anderen Sorgen. Ja, natürlich findet man Informationen zu den jeweiligen Landesverbänden und ihrer Arbeit, aber der erste Eindruck sind die Themen der Startseite. Was erhofft sich dadurch diese Partei? Stimmen. Was erreicht dadurch diese Partei? Eine wachsende dumpfe Stimmung in dieser Gesellschaft?

    Diese Fragestellung und deren Antworten treffen auf die Afd zu.

    Diese dumpfe Stimmung in der Gesellschaft gibt es aber schon länger – nicht erst seit der Afd.

    Was meine Kritik ist, generell – und das ist auch relativ egal, ob ich jemals direkt aktiv bei KenFM arbeiten würde, oder immer ein Kommentarschreiber bleibe:

    Die Meinungskorridore. Das Bewusstsein eines Journalisten und dessen „Bewusstseinsfenster“, bzw. dessen „Perspektive“ auf die Politik.

    Was passiert, wenn ein Journalist eine Tagesdosis formuliert?

    Ich vergleiche es mit einem Maler, der Pinsel und Farbe zur Hand nimmt.

    Er zeichnet rote Linien, blaue Linie, graue Linien – ein paar Fragezeichen und fertig ist z.B. das Thema auf der Leinwand.

    Was geschieht dann?

    Viele Menschen schreiben dann etwas über Afd. Aber ist die Afd wirklich das Problemthema?

    Nein.

    Aus meiner Sicht nicht.

    Was ich hier schon oft festgestellt habe, sind es die unterschiedlichen Meinungskorridore.

    Meinungskorridore heisst: Wenn ein Journalist das Thema „Afd“ z.B. in einer Tagesdosis nennt, unterhalten sich die meisten Menschen über die Afd.

    Er gibt als „Maler“ mit seinem Autorenbeitrag die Farben vor und viele diskutieren dann die Farben und deren Ausstrahlung.

    Mir ist aber schon länger aufgefallen, dass die Gesellschaft , repräsentiert durch mehrere Menschen die ich ausserhalb des Internets gesprochen habe und repräsentiert durch viele Kommentare, die ich hier gelesen habe:

    es fällt vielen Menschen schwer, eine andere Meinung auszuhalten und zu diskutieren.

    Es fällt darüber hinaus vielen Menschen schwer, über das aushalten können hinaus, gemeinsame Lösungen zwischen zwei unterschiedlichen Standpunkten zu finden.

    Es fällt darüber hinaus vielen Menschen schwer, an das Positive und das Bewusstsein mit allen Menschen verbunden zu sein.

    Und ebenso fällt es dann auch noch schwer, sich im Bewusstwerden auch klar zu sein, dass immer wieder im KenFM-Forum, wie auch durch Konzernmedien ausserhalb an einigen Stellen gezielt versucht wird, ganz bestimmte Sichtweisen einzusetzen, die spalten sollen, die das Machtungleichgewicht erhalten sollen; die den Menschen ein Gefühl von Ohnmacht suggerieren „ich bin allein -ich bin so ohnmächtig – alles wird schlimmer, der Crash kommt -die Parteien sind alle blöd…“

    Das im Hintergrund der Staat/ das System immer noch das Gewaltmonopol durch Exekutive und Judikative hat, solange Menschen sich ohnmächtig fühlen, lässt viele Menschen in dem System kritiklos verschwinden.

    Es braucht eine Diskussion um Bewusstwerdung auch innerhalb der Gesellschaft , auch innerhalb des KenFm-Forums.

    Ich schreibe mir schon seit geraumer Zeit die Finger wund; selbst wenn ich etwas aufzeige, genau analysiere – es scheint einer Reihe Menschen ( auch Journalisten) unheimlich schwer zu fallen, den Gedanken des gemeinschaftlichen Konstruktivismus mal bewusst zulassen zu können und sich dessen ständige Wirkungsweise auf alle Menschen zu verdeutlichen.

    Die eigentliche Macht der Parteien besteht in dem Glauben daran, dass diese Parteien Macht haben müssen und ich als einzelner Wähler Ohnmacht haben muss.

    Ein Wähler hat eine Wahl. Die Wahl besteht aber nicht nur in einer Entscheidung eines Kreuzes oder nicht-Kreuzes bei Wahlen, sondern auch in der Wahl über welche Themeninhalte ich sprechen möchte.

    Wenn Menschen an Schwarmintelligenz denken, darüber schreiben oder sich eine Idealvorstellung davon machen, was meinen die Menschen damit eigentlich?

    Sie meinen damit, dass viele Menschen in der Lage sind, sich intelligent in Beziehung zueinander zu setzen. Gemeinsam ein Problem zu erkennen, zu benennen und gemeinsam an eine Verbesserung und Veränderung zu glauben und nach Lösungen für eine Verbesserung zu suchen, um diese dann auch Realität werden zu lassen.

    Davon sind wir noch ein ganzes Stück entfernt, wenn ich mir die Diskussionen und vielen Meinungskorridore; oft durch Journalistenthemen und positive bzw. negative Journalistensicht vorgegeben, anschaue.

    Es wird sich zeigen, wie die AfD im Jahre 2017 mit ihrem Bürgermandat, die nächsten vier Jahre arbeiteten wird. Ob sie sich inhaltlich mit den wahren Nöten der Bürger beschäftigt und auseinandersetzt, oder ob sie wie die Republikaner, wie eine schlechte Tischrakete verpufft.

    Ja. Wir sind im Superwahljahr 2017. Da kann es sinnvoll sein, sich über die Afd zu unterhalten.

    Was die macht, oder nicht macht – nunja; was ist der Effekt hinter so einer Frage?

    Ein Meinungskorridor, worunter die meisten Kommentare abarbeiten werden.

    Hat sich dadurch die Gesellschaft zum Positiven verändert?

    Nein. Es werden lediglich die Meinungen reproduziert im Sinne von :Ich bin für die Afd – gegen die Afd – ich bin für Politik – gegen die Politik – Wählen gehen: ja / nein/ vielleicht … usw..“

    Was ist im Schatten solcher Fragestellungen?

    Die ständige Fähigkeit des Bewusstseins; inwieweit lassen Menschen sich spalten oder vernetzen? Inwieweit gibt es diskussionsfähige Themen, die längerfristiger halten, als sich immer wieder über eine mögliche Relevanz oder Nichtrelevanz von Parteien zu äußern?

    Denn was passiert, wenn ich als Journalist ( als Maler eines Bildes sinnbildlich gemeint) ein Thema vorgebe, dass die reine Politik bearbeitet?

    Ich zeige mit dem Finger auf etwas, was systemisch bisher alle 4 Jahre gewählt wird und danach keinerlei Einflussmöglichkeiten mehr den Menschen erlaubt.

    Ist das sinnvoll?

    Oder kann ein Sinn darin entstehen, sich eher mehrheitlich und gemeinschaftlich in Tagesdosen über die fehlenden Kontrollfunktionen zu unterhalten; welche Lösungen möglich wären, welche denkbar sind – welche jetzt schon umsetzbar wären; umso einfach einen Hebel zu finden, der dem Wort „Einflussnahme durch Wähler“ gerecht wird – den es bisher nicht gab, den es aber dringend brauchen würde.

    Aber wahrscheinlich braucht es dazu wieder mehrere Journalisten, die als Maler mit ihren Farben dann in ihrer Tagesdosis erstmal die Perspektive für eine solche Diskussion vorzeichnen. Ohne Rahmen können viele Menschen nicht denken – sich nicht vorstellen, dass es noch etwas ausserhalb des gedanklich vorgegeben Rahmens / Bildes gibt.

    Dazu kann ich eine Analyse ( zur Versinnbildlichung) zu einem Bild von Prof. Kruse emfehlen:
    https://www.youtube.com/watch?v=WN4zicRv-uk
    OUBEY – Encounter 3 – Prof. Dr. Peter Kruse (Deutsch)

    Dort wird nämlich deutlich, dass manchmal ein Bild auch ohne Rahmen gut auskommen könnte….

    in dem Sinne – bin ich auch mal wieder – ohne Rahmen….

  3. Die SPD-Integrationsbeauftragte Özguz
    bedient diesen dämlichen und unerträglichen Kulturrelativismus , indem sie den Deutschen eine eigene Kultur abspricht .
    Und wenn die AfD auf diesen kulturpolitischen Unsinn hinweist ,
    wird sie von den Monokultur-Globalisierungsfaschisten angegriffen .

    • Was war denn der deutsche Militarismus die durch zwei Weltkriege vernichtet werden musste ?
      Entweder es gibt und gab keine deutche Kultur, damit verlieren die Kriege ihre moralische Bedeutung, oder es gab diese militaristische Kultur, dann waren die Kriege moralisch gut.
      Natürlich bestehen Kulturen, ich lese gerade das 1919 Buch von Ludendorf über WWI, nie gut verstanden was das war, deutsche Militarismus, glaube es jetzt zu wissen, Deutsche sind kompetent, auch in Kriegsführung.

      Es ist leider heute politisch korrekt Kulturenzu leugnen, Globalismus und EU fürchten Kulturen.
      Unsere Immigrantin Königin Maxima sagte buchstablich ‚das es keine Niederlânder gibt‘.
      Ich muss konkludieren das sie niemals Bücher über unseres Land las, im 17ten Jahrhundert waren ausländische Besucher erstaunt über unseres sozialen und demokratischen System.

      Aber auch Macron leugnet eine Französische Kultur, dabei ist es wunderlich das er Frankreich modernisieren will, nach meinem Ansicht ist was er will die Französische Kultur ändern.
      Es gibt gute Gründe dafür, das Land liebt Bürokratie, versteht nicht das man Bürokratie nicht essen kann.

  4. Also mit Verlaub, ich wußte bisher nicht einmal wer Frau Özguz überhaupt ist, geschweige denn habe ich ihren Ausspruch wahrgenommen. Den Namen Gauland hatte ich schon mal gehört, hätte ihn aber auch nicht zwingend der AFD oder irgendeiner anderen politischen Vereinigung zweifelsfrei zuordnen können und wollen.

    Nun kann ich’s und was nutzt mir dieses Wissen?

    Haben beide bisher irgend etwas brauchbares von sich verlauten lassen, irgend etwas getan, irgend etwas erreicht, irgend eine Legitimation um den Status namenloser Politikdarsteller zu verlassen? Bedarf es tatsächlich derart (in-)haltsloser (Hof-)Berichterstattung um die Menschen dorthin zu bringen um sich EIGENE Meinungen zu bilden UND entsprechend zu handeln?

  5. Die AfD schlecht reden, wie in diesem Artikel gehört wohl heutzutage zum guten Ton. Weiter so, vielleicht glaubts ja noch irgendwann mal wer.
    Als einzige ernsthafte Partei in Deutschland, setzt sich die AfD für die Deutschen ein. Sie möchten, dass es uns, ihren Landsleuten wieder besser geht.
    Es wird wohl keiner mehr behaupten, dass Flüchtlinge eine Bereicherung für uns sind, nachdem was seitdem mit unserem Land passiert ist. Aber anscheinend wird dies gerne vergessen, weshalb ich mal ein paar Dinge in Erinnerung rufen möchte:

    – Kölner Sylvesternacht
    – Mauern um Weihnachtsmärkte
    – Taschenkontrollen bei Volksfesten
    – massenweise Vergewaltigungen von Frauen
    – rechtsfreie Räume (z.B. Berlin / Düsseldorf)
    – steigende Krankenkassenbeiträge
    – Grenzkontrollen (darüber waren wir schon hinaus)
    – Ehrenmorde
    – Moscheen
    – Schmarotzertum durch Flüchtlinge (doppelte Leistungen einheimsen, kostenlose Freizeitgestaltungen usw.)

    Die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen. Und das erschreckende ist, dass dies erst seit ca. 2 Jahren bei uns der Fall ist. Vorher musste niemand Angst haben auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen.

    Genau aus diesen Gründen und vielen mehr ist es notwendig, dass wir endlich einen Politikwechsel bekommen. Weg von dem Vasallentum der Merkel gegenüber den USA. Weg von den Sanktionen mit Russland. Endlich aufhören Kriege um Rohstoffe zu führen und sie als „Kampf gegen Terror“ zu klassifizieren. Es muss auch aufhören dass Deutsche Bürger, welche ein Leben lang hier gearbeitet haben in Altersarmut enden. Es muss endlich mehr Eigentum geben für deutsche Bürger, die sich kaum mehr die Miete leisten können.
    Und es muss auch erkannt werden dass der EURO als Währung nicht funktioniert, da die europäischen Ländern extrem unterschiedliche Wirtschaftsleistungen aufweisen.

    Die AfD wird wohl nicht alle Probleme lösen können, aber wenigstens einige. Die Altparteien führen uns alle nur auf die Schlachtbank, an dessen Ende es kein deutsches Volk mehr gibt!

    • Ach ja…

      Das Kind ist schon lange im Brunnen ertrunken, aber neunmalkluge Rassisten wie Sie fordern immer noch, die Zeit zurück zu drehen auf DAMALS, als es alles noch viel schöner war.
      Wie weit nach damals wollen Sie denn, so ca. 80 Jahre ?

      Sodenn, zäumen wir den ganzen Rotz von hinten auf, wie es sich gehört:

      Die AfD wird kein einziges Problem lösen können, sie ist das Problem.
      Dass der Euro als Währung nicht funktioniert, hat nichts mit der Wirtschaftsleistung der Länder zu tun, sondern damit, wie hoch die Löhne im Verhältnis zur Produktivität sind. Da wurden von den Südländern zu hohe Löhne, bei uns aber VIEL zu niedrige Löhne bezahlt. Übrigens immer noch.

      Ich empfehle Ihnen, Ihre Liste tatsächlich endlos fortzusetzen, dann brauchen Sie mit den jämmerlichen Bruchstücken hier niemanden auf die Nerven gehen, sondern für immer weiterschreiben, hasserfüllt im Kämmerlein.

      Wer sich auch nur ein einziges Mal ernsthaft mit Flüchtlingen, Ihrer Geschichte, Ihrer Kultur, Ihren Kindern und Ihrer vergangenen Lebensweise auseinandergesetzt hat, ist automatisch dadurch bereichert.
      Wer dies von vornherein ausschliesst, ist ein engstirniger Feigling, der nur dämliche Parolen übernehmen kann, ohne selbst seine Grütze einzuschalten.

      Freedom-Fighter…. für welche Art von Freiheit meinen Sie denn zu kämpfen ?
      Ach nee, vergessen Sie es, es ist mir eigentlich völlig egal.

      Setzen, Sechs !

    • Andere beschimpfen, weil sie eine abweichende Meinung haben geht gar nicht.

      „Dass der Euro als Währung nicht funktioniert, hat nichts mit der Wirtschaftsleistung der Länder zu tun“

      Das ist nicht richtig. Die gleiche Währung für Länder mit unterschiedlicher Wirtschafts- und Exportleistung ist tödlich. Da profitieren nur die starken Ländern (Währung wird künstlich niedrig gehalten, Exportförderung), die schwachen Länder zahlen drauf. Gibt’s zig gute Analysen dazu, einfach mal suchen.

      „Wer sich auch nur ein einziges Mal ernsthaft mit Flüchtlingen, Ihrer Geschichte, Ihrer Kultur, Ihren Kindern und Ihrer vergangenen Lebensweise auseinandergesetzt hat, ist automatisch dadurch bereichert.“

      Auf jeden Fall. Das, und alle Flüchtlinge vorbehaltlos bei uns aufzunehmen sind aber zwei paar Schuhe. Wie gesagt, das Hauptproblem liegt ganz wo anders, bei den illegalen Angriffskriegen der Nato.
      Es gibt aber auch Menschen, die trotzdem sagen: ich will nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen, sondern weniger. Eine dieser Personen ist z.B. Lisa Fitz. Sie war selbst mit einem Perser verheiratet und hat ein Lied aufgenommen gegen Rassismus, einer ihrer ersten Hits. Heute spricht sie sich vehement für den Frieden aus und betont gleichzeitig, dass sie verstehen kann, dass Menschen sagen, sie wollen weniger, und nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen.

    • Lisa Fitz ist sowieso eine kluge, warmherzige und couragierte Frau und ich wünschte mir, sie würde hier mal interviewt. Ich finde auch, dass es nicht rechtens ist, wenn user hier anderen Noten erteilen oder den Mund verbieten.

    • Andere beschimpfen, weil sie eine abweichende Meinung haben geht gar nicht.

      Das sehe ich genauso wie Sie.
      Wenn das da oben allerdings eine normale Meinungsäußerung sein soll, heiße ich Eight !
      Er/Sie/Es hat sich ein paar Übereinstimmungen rangeholt, die hier am Bord vertreten werden, um seine rassistische Ideologie an den Mann und die Frau zu bringen.

      Bedenklich, wenn darauf reingefallen wird.
      Zusätzlich bedenklich ist, dass KenFM durch solche Follower dann wieder in eine rechte Ecke gestellt werden kann im Zuge der „Ermittlungen“ irgendwelcher vermeintlicher Fake-News-Aufklärer.

      Über den Wirtschaftsteil können wir gern weiter streiten, wenn ich von meinem unterbezahlten Job wieder zuhause bin, mit dem mein Arbeitgeber andere Arbeitgeber anderer Länder unterbieten kann und somit dafür sorgt, dass der Euro nicht funktionieren kann.

    • Ganz offensichtlich sehen Sie das nicht so, sonst würden Sie nicht andere Menschen so übel diffamieren, die ihre eigene Meinung sagen.

    • Soll das heissen, dass Sie im Statement von Freedom-Fighter keinerlei Rassismus erkennen oder soll es heissen, dass Sie diesen gutheissen ?

  6. Ich habe auch viel über die AFD geschimpft, weil sie meiner Meinung nach ganz wichtige Dinge (wie das Finanzsystem, wohl DER Mechanismus, der die Machtpyramide zusammen hält) nicht begreifen.
    Sie schimpfen darüber, dass Deutschland für die (faulen) Griechen blechen muss – ein Land, das wir federführend ausbluten lassen. Da habe ich mich geschämt.

    Aber: sowohl der Mainstream als auch die alternativen Medien bashen die AfD nur. Nichts anderes als Bashing und mit ein paar Worten all die Menschen, welche die AfD wählen abtun. Und da sage ich: so einfach kann es nicht sein.

    Wer nur Feinde hat und von allen Seiten Kritik bekommt, der macht irgend etwas richtig 🙂

  7. Also mit Verlaub, natürlich gibt es eine deutsche Kultur jenseits der Sprache. Frau Özguz’s Ausage ist politisch korrekter Unsinn – staatlich verordneter Unsinn. Ebenso ist die Wortwahl des Herrn Gauland entsprechender Unsinn. Beide Seiten schwadronieren hier mit einer Realitätsferne, dass einem das Kotzen kommt.

    Was mir auffällt ist eher, das heut zu Tage zuviele Menschen da draußen herumlaufen, die sagen, was sie nicht in Ordnung finden und was sie nicht wollen. So auch der Autor, die Politikdarsteller als auch das ganze Gefüge drumherum. Daß aber mal jemand klar sagt, was er tun will oder was er bereits tut, abseits von politischer Korrektheit ist selten. Wir leben aber im hier und jetzt.

    Die Griechenlandhilfe von KenFM ist ein positives Beispiel: es wird nicht über das „nicht“ geredet, sondern konkret gehandelt.

    • Also mit Verlaub, ich wußte bisher nicht einmal wer Frau Özguz überhaupt ist, geschweige denn habe ich ihren Ausspruch wahrgenommen. Den Namen Gauland hatte ich schon mal gehört, hätte ihn aber auch nicht zwingend der AFD oder irgendeiner anderen politischen Vereinigung zweifelsfrei zuordnen können und wollen.

      Nun kann ich’s und was nutzt mir dieses Wissen?

      Haben beide bisher irgend etwas brauchbares von sich verlauten lassen, irgend etwas getan, irgend etwas erreicht, irgend eine Legitimation um den Status namenloser Politikdarsteller zu verlassen? Bedarf es tatsächlich derart (in-)haltsloser (Hof-)Berichterstattung um die Menschen dorthin zu bringen um sich EIGENE Meinungen zu bilden UND entsprechend zu handeln?

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