Tagesdosis 31.8.2019 – Brennende Wälder: der Vormarsch des Geoengineerings?

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Während wir hier in unserer Balkonliege vor uns hin dösen und auf den Monsun warten, weil wir hier in Mitteleuropa eine Stickhitze haben, wie man sie früher nur in den Subtropen fand;

Während die Fichten schon genadelt haben, wie im frühen Januar die abgeschlagenen Weihnachtsbäume und jetzt auch die Laubbäume schon gelb werden;

Währenddessen also ersticken und verbrennen die letzten Naturvölker und die letzten naturbelassenen Tiere im Amazonas-Gebiet. Es brennt dort wie noch nie, und die Frage, ob dort jetzt 7.000 oder 80.000 Einzelbrände glimmen und qualmen, ist egal – das Ausmaß der Vernichtung übersteigt jede Vorstellungskraft.

Und der Gipfel der G7-Staaten demonstriert in erster Linie seine komplette Impotenz. Erstens mal ist dieser Gipfel dieser sieben mächtigsten Wirtschaftsnationen eine glatte Selbstbespiegelung: die Giganten China, Indien und Russland sind nicht dabei, und jene absterbenden Imperien Europas und Amerikas vertreten zusammen nicht einmal mehr vierzig Prozent der Weltwirtschaftsleistung. Zum anderen zeigt die Reaktion der verblendeten Sieben auch sehr deutlich, dass die Politik als Vertreter des Gemeinwillens abgedankt hat. Macron stellt zunächst einmal völlig richtig fest, dass der Amazonas als Weltlunge keine Privatsache des brasilianischen Konkursverwalters Jair Bolsonaro, wohlwollend auch Präsident genannt, ist, sondern ein Gemeineigentum der gesamten Erdbevölkerung; und dass es uns durchaus zusteht, hier mit zu entscheiden, was mit dem Amazonas passiert.

Und? So what?

Macron kratzt 18 Millionen Dollar zusammen von diesen angeblich megapotenten sieben Spitzenökonomien, um Bolsonaro bei seinen Löscharbeiten zu helfen. Also, gleich zweimal nur: obszön. Erstens kriegt man für das Geld noch nicht einmal eine ordentliche Drohne oder ähnliches Kriegsspielzeug. Und was heißt denn hier: bei den Löscharbeiten „helfen“? Der Mann will doch gar keine Hilfe, herrgottnochmal.

Jair Bolsonaro hat doch immer gesagt, dass der Dschungel den tüchtigen Mais und Rindfleisch-Industriellen nur im Weg steht. Und was wollen denn diese Indios da? Wir haben das nur noch nicht geschafft, diese nackten Investitionshemmnisse abzuknallen, wie die US-Amerikaner ihre Indianer! (1) Und das Feuer jetzt ist doch kein Betriebsunfall, sondern vorsätzliche Naturvernichtung. Die großzügige Offerte der anglo-europäischen Spitzenpolitiker ist pures Entertainment. Alldieweil Frau Merkel sowieso an den Geschäftsgrundlagen des Freihandelsabkommens Mercosur mit den südamerikanischen Agroindustriellen auf keinen Fall rütteln will. Hier kommt keinerlei politischer Gestaltungswille mehr zum Ausdruck. Diese Politiker jedenfalls sind nur noch die Sprechpuppen und Erfüllungsgehilfen der globalen Konzerne und Finanzkonglomerate.
Und dieser Jair Bolsonaro ist auch noch so anmaßend, dem Macron „kolonialistische Manieren“ vorzuwerfen (2). Wie bitte?

Bolsonaro ist doch selber der schamlose Laufbursche der US-Konzerne. Nur ihnen und den Geostrategen aus dem Pentagon verdankt er seine Existenz als angeblicher oberster politischer Direktor Brasiliens. Anscheinend wird Bolsonaro durch seine Zugehörigkeit zu einer amerikanischen synthetischen evangelikalen „Religion“ von jeglichen Gewissensproblemen freigestellt. Man muss aber dazu sagen, dass in Brasilien die blauen Bohnen immer besonders tief geflogen sind. Nirgendwo wird der krasse Unterschied zwischen arm und reich so brutal ausgefochten wie in diesem größten Staat Lateinamerikas. Obdachlose Waisenkinder werden dort von Berufskillern abgeknallt wie bei uns früher streunende Hunde. Der Druck auf den Amazonas ist gewaltig, denn Massen von landlosen Neusiedlern versuchen sich im gerodeten Ödland eine karge Existenz aufzubauen. Sie stoßen dabei sowohl mit den Agroindustriellen wie auch mit den Eingeborenen, den Indigenos, zusammen. Der Versuch, mit der Arbeitspartei PT unter Lula da Silva und dann nachfolgend mit Dilma Rousseff als Präsidenten Brasilien zu humanisieren, ist gescheitert. Denn die alten Machtstrukturen blieben immer erhalten, und sobald sich der Wind politisch nur ein bisschen drehte, waren diese sowieso nur halbherzig vorgetragenen Reformen im Nu weggepustet.

Aber nicht nur der Amazonas brennt. Fast sämtliche großen Waldgebiete der Südhalbkugel stehen gleichzeitig in Flammen: Kongo, Angola, Indonesien, um nur ein paar Namen zu nennen. Die wenigsten dieser Brände haben eine natürliche Ursache. Dazu brennen auch noch zu allem Überfluss die borealen Wälder in Sibirien. Es wird so viel Kohlendioxid freigesetzt wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Glaubt unter diesen Umständen noch jemand, dass wir das Ziel, die Erderwärmung unter 1.5 Grad halten zu können, noch einhalten werden? Die völlig unergiebigen Stammtisch-Diskussionen um Kohlendioxid pro oder kontra sind ein reines Ablenkungsmanöver. Wir haben ein ganzes Bündel von Zerstörungskräften:

In der industriellen Landwirtschaft wird z.B. Lachgas freigesetzt (2). Nur in geringen Mengen, die sind aber um einiges wirkungsmächtiger als CO2. Der fast vollständig von Steuerlasten befreite Flugverkehr emittiert oben an der Grenze zwischen Biosphäre und Stratosphäre Schadstoffe, die in ihrer Zerstörungskraft auch nicht zu verachten sind. Über die Sauerei, die Schiffsmotoren in Ozeanen veranstalten, ist ja auch das eine oder andere Mal bereits gesprochen worden.

Das Ziel der Begrenzung der Temperaturerhöhung auf 1.5 Grad ist auch von den Politikern und ihren Hintermännern überhaupt gar nicht gewollt. Vielmehr zeichnet sich am Horizont ein faszinierendes neues Geschäftsmodell ab, das Börse und Realwirtschaft in ungeahnter Weise stimulieren wird. Die Rede ist vom Geoengineering. Oliver Geden von der proamerikanischen Denkfabrik Stiftung Wissenschaft und Politik, die die Bundesregierung „berät“, hat in einem Denkpapier klar gesagt, dass das Ziel einer Reduzierung von Treibhausgasen für eine Begrenzung auf das 2-Grad-Erwärmungslevel nicht realistisch sei: „Da ein als unerreichbar geltendes Ziel politisch aber weder eine positive Symbol- noch eine produktive Steuerungsfunktion erfüllen kann, wird das zentrale Ziel der internationalen Klimapolitik unweigerlich modifiziert werden müssen.“ (3)

Dass die Agenda mit den 2 Grad gar nicht wirklich angesteuert wird, war also schon im Jahre 2012 für die Hintergrund-Strategen völlig klar. Jetzt erzählt man uns sogar etwas von 1.5 Grad Begrenzung der Erderwärmung. Wobei von vornherein klar sein sollte, dass es sich bei diesen Zahlen lediglich um einen Annäherungswert handelt, um nicht-lineare Prozesse überhaupt den Menschen draußen im Lande darstellbar machen zu können.

Klar geworden sein müsste mittlerweile wohl auch, dass nach über siebzig Jahren marktradikaler Zerstörung des Politischen keine Instanz mehr existiert, die den Konzernen überhaupt noch den Hahn abdrehen könnte. Beredter Ausdruck der Machtlosigkeit der Volksvertreter sind die vielen Vorgaben der Politiker, die auf Freiwilligkeit der Wirtschaft setzen nach dem Motto: „Liebe Konzerne, bitte vergiftet doch die Umwelt ein bisschen zivilisierter, aber nur, wenn es Euch nichts ausmacht!“ Oder die zusätzliche Besteuerung von Emissionen. Das wird doch einfach locker an die Endverbraucher weitergereicht. Was soll die Politik denn auch noch tun? Die Staaten sind Schuldner der Banken, und die Regierungen sind durchsetzt von Laufburschen der Privatwirtschaft. Weltweit betrachtet heißt das: es gibt heute weniger Begrenzungen der Umweltzerstörung als vor dreißig Jahren. Der Vormarsch des Marktradikalismus geht einher mit einer synchron zunehmenden Umweltzerstörung. Das hat Naomi Klein in ihrem Buch „Die Entscheidung: Kapitalismus versus Klima“ ausführlich dargelegt.

Schlussfolgerung: es WIRD keine Einhaltung irgendeines wieviel auch immer Grad-Zieles geben! Schminkt es Euch ab! Stattdessen wird bereits seit 1992 darüber nachgedacht, was zu tun ist, wenn das 2 Grad-Ziel nicht eingehalten werden kann. Ein Denkpapier, das von den Spitzen der US-Wissenschaft gemeinsam mit Konzernmanagern von Auto- und Mineralölkonzernen erstellt wurde (4), diskutiert die Optionen einer Art von Palliativmedizin für das sterbende Klima. Offensichtlich in der Tradition der Eugenik stehend, wird zunächst einmal eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums angedacht. Das Volk ist also wieder einmal schuld. Da diese Option aber wohl politisch nicht opportun ist, muss das Problem technisch angegangen werden.

Hierbei beeindruckt die Meisterdenker vor allem die Abkühlung der Erdatmosphäre um ein halbes Grad nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen im Jahre 1991. Die vom Vulkan ausgebrachten Partikel hatten das Sonnenlicht abgehalten. Also, so die Vordenker, könnte man ja auch Staubpartikel künstlich in die Stratosphäre ausbringen. Andere Möglichkeit wäre, den Ozean zu düngen. Man könnte auch in weiter Entfernung von der Erde Reflektoren positionieren, die Sonnenlicht zur Sonne zurückschicken. Stellen wir uns doch mal vor, wieviel Geld mit diesen und anderen vorgeschlagenen Maßnahmen zu verdienen wäre! Dieselben Leute, die mit ihrem Fossildreck gerade die Atmosphäre vergrützt haben, wollen jetzt schon wieder noch mehr Geld mit der Abmilderung der Folgen ihrer Zerstörung verdienen. Da muss man erst drauf kommen.

Seitdem stehen unsere Politiker unter enormem Druck, Geoengineering endlich zuzulassen. Die hochehrwürdige Royal Society legte 2009 mit einem Papier nach, in dem erneut Vor- und Nachteile des Geoengineerings diskutiert werden, mit deutlichem Tenor zugunsten des Geoengineerings (5). Natürlich wollte auch die Bundesregierung wissen, was es mit diesem neuen Trend auf sich hat. Schließlich werden wir Deutschen von den Angloamerikanern als besonders empfindlich in Umweltdingen angesehen, und wir müssen eben ganz besonders bearbeitet werden, um einer Manipulation der Natur durch Geoengineering begeistert zuzustimmen. Deswegen schrieb das Kiel Earth Institute im Jahre 2011 eine Studie zum Thema: „Gezielte Eingriffe in das Klima? – Eine Bestandsaufnahme der Debatte zu Climate Engineering“ (6).

Und die SPD-Bundestagsfraktion machte auch im Jahre 2012 einen zagen Versuch (7), das Thema Geoengineering öffentlich zu machen, leider mit geringem Erfolg. Ihre Kleine Anfrage stellt kleinlaut fest: „Eine frühzeitige intensive gesellschaftliche und politische Debatte über Geoengineering ist notwendig, um nicht nur die Chancen und Risiken, sondern auch die Sinnhaftigkei6t und Machbarkeit von Geoengineering als solches festzustellen. Dafür sind fortlaufend Informationen für Parlament und Gesellschaft über den aktuellen Stand von Regulierung, Bewertung, Forschung und Entwicklung im In- und Ausland zu Geoengineering unverzichtbar.“

Ich zitiere die Kleine Bundestagsanfrage deswegen so ausführlich, um Sie, liebe Leser, mal so richtig aus dem Subtext heraus schnuppern zu lassen, was die Glocke geschlagen hat. Die Politiker werden fortwährend mit immer neuen Vorschlägen zum Geoengineering bedrängt, und sie stehen konzept- und ideenlos vor diesem Tsunami der Wettermanipulationsmafia, die weltweit exzellent vernetzt ist und vor Geldmitteln nur so explodiert. Ich bin den tapferen SPD-Abgeordneten dankbar, dass sie wenigstens in pianissimo die Zumutung, die da auf uns zurollt, ein wenig hinterfragen.

Das war allerdings auch bereits im Jahre 2012. Heute sind die Karten für die zukünftigen Profiteure der Palliativmedizin für das sterbende Weltklima schon wesentlich besser gemischt als vor sieben Jahren. Immer noch wissen Sie, liebe Leser, so gut wie nichts von Geoengineering. Und was Sie hören und lesen, stammt in den meisten Fällen auch noch aus der Desinformationsabteilung der texanischen Koch-Brüder, die mit der Vermarktung von Öl reich geworden sind, und die schon lange dabei sind, das politisch-ideologische Umfeld günstiger zu gestalten für ihre Investitionen. Donald Trump steht diesen Leuten sehr nahe, und auch dessen politischer Ziehsohn Jair Bolsonaro.

Wenn man also weiß, dass sowieso kein Politiker wirklich noch an das 2 oder 1.5-Grad-Ziel bei der Erderwärmung glaubt, und die Palliativ-Medizin in Form des hochprofitablen Geoengineerings bereits weltweit gut vernetzt in den Startlöchern hockt, und nur noch auf den großen Schockschuss wartet, der eine völlig überraschte Weltöffentlichkeit mit der Nachricht überrascht: „Hilfe! Wir verbrennen! Jetzt hilft nur noch: Sonne abdimmen!“: welche Rolle spielt hier das gleichzeitige Abbrennen aller großen Wälder in dieser Schmierentragödie?

Dialektischer Besinnungsaufsatz. Sechs Schulstunden.

Quellen:

  1. https://theintercept.com/2019/02/16/brazil-bolsonaro-indigenous-land/
  2. https://www.zeit.de/video/2019-08/6077798367001/waldbraende-jair-bolsonaro-wirft-emmanuel-macron-kolonialismus-vor
  3. https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas#textpart-3
  4. Oliver Geden: Die Modifikationen des 2-Grad-Ziels. Klimapolitische Zielmarken im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Beratung, politischen Präferenzen und ansteigenden Emissionen: https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2012_S12_gdn.pdf
  5. Policy Implications of Greenhouse Warming – Mitigation, Adaption and the Science Base:
    https://www.nwcbooks.com/download/policy-implications-of-greenhouse-warming/
  6. Royal Society: Geoengineering the Climate: Science, Governance and Uncertainty.
    https://royalsociety.org/topics-policy/publications/2009/geoengineering-climate/
  7. Kiel Earth Institute: Gezielte Eingriffe in das Klima? – Eine Bestandsaufnahme der Debatte zu Climate Engineering.
    https://www.kiel-earth-institute.de/sondierungsstudie-climate-engineering.html
  8. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/103/1710311.pdf

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:   guentermanaus/Shutterstock

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37 Kommentare zu: “Tagesdosis 31.8.2019 – Brennende Wälder: der Vormarsch des Geoengineerings?

  1. Herr Ploppa,
    sie betasten blind an einem Elefanten und behaupten, dass jemand einen Elefanten bringen wolle. Der Elefant heißt Geoengineering!

    Seit dem Jahre 1960 wird systematisch Geoengineering betrieben.
    Seit dem Jahre 1965 wird darüber gelogen.
    Seit dem Jahre 1990 wird das Geoengineering globalisiert.

    Der Propaganda-Name der Klimakontrolle ist Klimawandel, aber auch der Ursprung dieses Begriffs liegt in diesem CIA-Memorandum, welches eindeutig darüber aufklärt, dass der Klimawandel das Ergebnis der Klimakontrolle ist! Das CIA Projektpapier verwendet den Begriff Wandel (Veränderung) mehrfach:

    "Wandel der Luftfeuchtigkeit"
    "Wandel der Windkreisläufe"
    "Wandel der Menge und der Regionen der fruchtbaren Fischgründe"
    "moderater Wandel der klimatischen Eigenschaften"
    "Wandel der klimatischen Bedingungen"
    "Energie- und Feuchtigkeits-Wandlungen"
    "Klimawandel als Ergebnis der Wandlungen, nach der Einführung künstlicher Quellen und Senken der Energie und des Impulses"

    Hier sind die beiden wichtigen Belege über den Begin der Klimakontrolle; dass erste auch in deutscher Übersetzung.

    1960, CIA Memorandum zur Klimakontrolle!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/p/cia-1960-memorandum-fur-general-charles.html

    Originalquelle:
    https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/CIA-RDP78-03425A002100020014-2.pdf

    How the Geoengineering Scam began in 1965! LBJ JFK
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/08/how-geoengineering-scam-began.html

    Originalquelle:
    https://www.documentcloud.org/documents/3227654-PSAC-1965-Restoring-the-Quality-of-Our-Environment.html

  2. Ich kann auch jedem nur empfehlen sich mal mit der ganzen Arbeit von Dane Wigington zu beschäftigen. Die Global Alert News Podcasts die er Jeden Samstag/Sonntag raushaut sollte jeder gehört haben. Weise schon seit über nem Jahr in youtube kommentaren auf ihn hin aber für seine legendäre Arbeit scheint sich niemand so richtig zu interessieren, traurigerweise. Der Mann ist meines erachtens nach der absolut wichtigste Experte, wenn es ums Thema Geoengineering geht.

  3. In den Kommentaren werden lediglich „Wahrnehmungen“ gepostet und sich über die gegenwärtige Situation aufgeregt.
    Offensichtlich ist sich die Masse der Personen nicht bewusst ist, dass sie diesem Desaster ausdrücklich zugestimmt haben!
    Also darf sich niemand (der Wähler) aufregen, niemand der Regierten darf sich beschweren! Wenn die „Personen“ ihre Stimme abgeben und sich damit willentlich und wissenliche einigen wenigen „Personen“ unterwerfen, muss JEDER UMSTAND wie Kriege, verhungernde „Menschen“, eine kranke Gesellschaft usw. bedinglungslos akzeptiert werden.
    Mit DE-monstration bestätigt man lediglich die Macht des Volkes. Denn das Volk ist nicht die Bevölkerung (vgl. Bewässerung).
    Ich lese in unserer Tageszeitung immer wieder über unzählige angebotene Vorträge, wie man mit Demenz, Depression und ähnlichen Krankheiten besser umgehen kann. Nach dem Motto: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
    Meine Frage: Warum müssen Menschen, Tiere, Pflanzen und in Kürze unsere Mutter (Erde) (leidvoll) sterben???

    • Moin, Realist, was meinen Sie eigentlich genau?
      „Offensichtlich ist sich die Masse der Personen nicht bewusst ist, dass sie diesem Desaster ausdrücklich zugestimmt haben!“
      Meinen Sie damit, dass die Menschen bei einer Wahl ihr Kreuz bei irgendeiner Partei gemacht haben? Oder dass die Menschen ihren A…. nicht vom Sofa hoch bekommen?
      „Also darf sich niemand (der Wähler) aufregen, niemand der Regierten darf sich beschweren!“
      Warum nicht? Es werden doch 1000e und abertausende Versprechen gebrochen von den Politikern!
      Sehen Sie es mal so: Die Regierung ist nur der Statthalter des Kapitals. Wenn nun die eine Partei vor der anderen liegt in der „Wählergunst“, so nur weil sie es besser verstanden hat das Volk zu beluegen. Unterm Strich haben alle Parteien die gleichen Aufgaben vom Kapital bekommen: Natozugehörigkeit, Russlandhass, Amerikatreue (nicht unbedingt Trumptreue) und nicht zu vergessen der permanente Klassenkampf gegen die (ärmere) Bevölkerung zur Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben!

      mfG

  4. „More and more fires are breaking out all over the globe while other regions are experiencing record rain and hail.“ D.W.
    Mehr und mehr Feuer brechen aus rund um den Globus, während andere Regionen unter Rekordniederschlägen und Hagel zu leiden haben.

    “ Hurricane Dorian is heading toward Florida, what will be the final outcome? Should we expect the unexpected? More and more fires are breaking out all over the globe while other regions are experiencing record rain and hail. More and more headlines of completely unprecedented climate disasters are coming in from countless directions. Where exactly are we heading? If there is a silver lining to the unfolding BIOSPHERE COLLAPSE, it is that many are now starting to wake up and face reality. All of us are needed to help with the critical effort to sound the alarm. Share credible data from a credible source, make your voice heard, make every day count.“
    Dane Wigington, geoengineeringwatch.org

    ttps://www.youtube.com/watch?v=JmbtouGH-js&feature=youtu.be

    • Wer über Geoengineering aufklärt, muß ein wirklich mutiger Mensch sein. Lesen Sie bitte hier:

      Dane Wigington: „I have a very disturbing and saddening detail to announce in regard to the ongoing production of the geoengineeringwatch.org documentary „The Dimming“.
      The director and editor of our documentary is dead. He died unexpectedly hours after my last conversation with him and hours before a FedEx delivery of a hard drive containing our most essential documentary film footage.“

      D.W.: Ich habe ein sehr verstörendes und betrübliches Detail in Bezug auf die laufende Produktion der Dokumentation „The Dimming“ von geoengineeringwatch mitzuteilen. Der Regisseur und Autor unseres Dokumentarfilmes ist tot. Er starb völlig überraschenderweise nur wenige Stunden nach meinem letzten Gespräch mit ihm und nur wenige Stunden vor der Auslieferung einer Festplatte an ihn, die die wichtigsten dokumentarischen Filmbeweise enthält.

      Weiter Informationen hierzu finden sich auf dem verlinkten Beitrag.

    • https://youtu.be/JmbtouGH-js?t=2421
      Bei Minute 40:21
      Das ist die Stelle auf dem verlinkten Podcast (eigentlich Radiosendung plus unterlegte Slideshow), wo Dane Wigington über den Tod des Editors von „The Dimming“ spricht.
      Todesursache: Plötzlicher Herzinfarkt.
      Ein Harddrive, der dem Editor bereits vorher schon zugesand wurde, war nicht mehr auffindbar.

  5. Ich hatte noch gar nicht so weit gedacht, dass es dabei gleich um Geoengineering geht, eher um das Recht auf Einmischung dort und generell überall, sehr aufschlussreich der Artikel.

    Widersprechen muss ich bei: „Macron stellt zunächst einmal völlig richtig fest, dass der Amazonas als Weltlunge keine Privatsache des brasilianischen Konkursverwalters Jair Bolsonaro, wohlwollend auch Präsident genannt, ist, sondern ein Gemeineigentum der gesamten Erdbevölkerung“

    Macron selbst kann man mit größtem Wohlwollen auch nur als Marionette bezeichnen.

    In jedem Fall aber dürfen die offensichtlich inszenierten Geschehnisse nicht als Rechtfertigung zur Einmischung in andere Staaten dienen, auch wenn es noch so sehr schmerzt, was passiert. Funktioniert es hier funktioniert es immer.
    Wir können uns das kaum erlauben, besonders nachdem wir unsere eigene Ökologie, und nicht nur unsere, zu einem Witz ihres einstigen Glanzes zusammengestampft haben.
    Würde man wirklich und glaubhaft etwas bewegen wollen, müsste man zunächst den eigenen Konzernen den Laden dicht machen.
    Und warum sollte das nicht gehen? Mit Gesetzen, die von Konzernen geschrieben werden, ganz sicher nicht, aber muss man sich an die gebunden fühlen? Wir sind das Volk, wir sind viele, wir sind auch das Militär und die Polizei.

    • Die „westlichen Werte“ haben den vorrangigen Zweck, die Einmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten zu ermöglichen .
      CO2, das überall ist, ist bester Vorwand, überall wirksam werden zu können .

    • Ja, das ist mir auch aufgestoßten. Ungünstig formuliert oder Fakt und so gemeint? Wie weit geht dann das „sich kümmern“ um’s Gemeineigentum?

      Druck auf Bolsonaro wenigstens zu löschen gab’s schon jetzt.
      (Allerdings wurden die Strafen für Brandstiftung in beiden Ländern letztes Jahr gelockert –> indirekter Einfluß der Handelsabkommen?)

    • Ja, traurig, was man sich bei KenFM da herangezüchtet hat. Wenn mir das vor einem oder zwei Jahren jemand gesagt hätte, hätte ich ihn für verrückt bzw. gehirngewaschen erklärt.

      Daher nochmal, man kann es nicht oft genug sagen:
      Ken, schmeiß bitte dringend Rupp, Lenz und auch Loyen raus! Letzterer hat eh noch nie was wirklich Relevantes geschrieben – und seine neueste Tagesdosis, die mir durchgerutscht war, markiert mal wieder einen neuen persönlichen Tiefpunkt.

      Zeus und Moritz Engeler:
      Keine guten Tage für Euch, was? Wenn Ihr in dem Tempo weitermacht, fliegt hier täglich noch jemand von Euren Leuten raus. contra-l und Noesis (oder so) haben sich ja nicht lange gehalten. 😉

    • Herr Reloaded,
      die Möglichkeit, die Sie in diesem Forum fortlaufend wahrnehmen, ihre sehr subjektiven Darlegungen in aller Ausführlichkeit, Schärfe und regelmäßiger Vermessenheit präsentieren zu können, zeigt die hohe Flexibilität, Dehnbarkeit und vor allem Toleranz seitens des Portals KenFM und seiner Redaktion. Diese drei Begriffe scheinen in ihrem Dasein nicht wirklich existent.
      Ihre Formulierung …auch Loyen raus! Letzterer hat eh noch nie was wirklich Relevantes geschrieben…ist freundlich formuliert sehr unhöflich, man könnte auch schreiben anmaßend. Solche Formulierungen vermitteln mehr über Sie und ihre Gedankenwelt als die seltene konstruktiv inhaltliche Kritik zu den Beiträgen von KenFm und seinen Gastautoren – Gruß B.Loyen

    • Moin, Benjamin, die Formulierung, was Kenfm sich da herangezuechtet hätte, ist vielleicht ein Hinweis auf deine innere Verfassung. Nicht die eigenen Ideen der Mitforisten werden zum Gegenstand deiner Ueberlegungen gemacht, sondern irgend jemand hat diese Gedanken „herangezuechtet“ .
      In der Kombination mit der Forderung nach dem Verbot hier veröffentlichen zu können, erinnert mich eher an eine Anleihe an den Stalinismus, wie er im Antikommunismus gang und gäbe ist. Mit Demokratie geschweige denn mit Voltaire hat dein Ansinnen leider nichts zu tun!
      Es ist schon schade mitansehen zu muessen, was Religion, hier die CO2-Religion, mit Menschen anstellt, die frueher einmal durchaus ernstzunehmende Standpunkte vertraten.

      mfG

    • Hallo BenjaminReloaded,

      unzufrieden sind wir alle immer wieder.
      Wäre angenehmer, du sagst welches Thema dir fehlt wenn du auf dem Portal bist und kein geeigneteres findest.
      Unter jedem Artikel hat es die Kommentarfunktion falls du bessere Argumente hast.

      Ich bspw schätze die Artikel namentlich von Bernhard Loyen, sie kommen eher „von der Seite her“ und bringen einen so auf verschiedene Blickwinkel.

    • Herr Loyen

      folgendes:

      1. Sie empfinden scharfe Kritik von KenFM-Usern als „anmaßend“? Für wen halten Sie sich eigentlich?

      Wir finanzieren dieses Portal und Ihr Gehalt per Crowdfunding. (Ich habe meinen seit Langem bestehenden Dauerauftrag vor Kurzem gekündigt – dennoch.) Wenn Sie in einer MSM-Zeitung schreiben würden, müssten Sie sich und Ihre Arbeit vor den Eigentümern und den Anzeigekunden rechtfertigen, hier müssen Sie das vor uns tun.

      2. Es ist ein großes Privileg, dass Sie von Ihrer journalistischen Arbeit leben können. Vergessen Sie das nie! Ich bin der Meinung, dass mehrere Foristen hier – und auch ich – sehr viel bessere Artikel schreiben könnten als Sie. Aber leider bin ich bisher damit beschäftigt, meine Familie und mich durch profane Arbeit im kapitalistischen Schweinesystem über Wasser zu halten.

      3. Sie haben ein 16-jähriges Mädchen als „Gör“ und alles Mögliche verunglimpft! Nun erwarten Sie aber Milde gegenüber sich selbst? Geht’s noch?!?

      Es ist völlig egal, was man von Gretas Anliegen hält und wer möglicherweise hinter ihr steckt oder sie instrumentalisiert. Sie ist noch ein Kind, ebenso die meisten anderen FFF-Aktivisten. Haben Sie Kinder? Ich habe welche – und kann Ihnen versichern, dass ich Ihnen noch ganz anders begegnen würde, falls Sie eines meiner Kinder so behandeln würden!

    • Benjamin,
      Du hast ja recht, dass sich Herr Loyen hier (zumindest für den KenFM-Teil seines „Gehaltes“) vor den Lesern rechtfertigen muss, aber geh da doch bitte demokratisch ran: Ich z.B. fand eine vielzahl von Herrn Loyens Texten lesenswert und auch Herrn Lenz halte ich menschlich und geistig für einen Gewinn auf KenFM. Somit ist es jetzt einer dafür und einer dagegen und da wird die Rechtfertigung plötzlich nicht mehr ganz so dringend…

      Was Herrn Rupp angeht, so denke ich, sollten wir alle mal den Ball flach halten! Wenn der Mann nicht gewesen wäre, hätte es meine Kinder z.B. nicht gegeben und ich denke Deine wären jetzt auch nur noch ein Schatten ihrer selbst. Herr Rupp dürfte hier von mir aus die Ergebnisse des Brigittekreuzworträtsels als Kommentar posten und ich würde mich trotzdem noch bedanken.

      Das bin aber ich. Vielleicht hilft es Dir ja aber mal zu versuchen durch diese Art von Augen zu schauen?!

      Alles Liebe,
      Jörn

    • @Benjamin Reloaded

      Es ist das geschehen, was nicht geschehen durfte. Der Inhalt von Artikeln von Bernhard Loyen, Rüdiger Lenz und Rainer Rupp (Zu diesen Drei gehört aus meiner Sicht auch Dagmar Henn, eigentlich auch Ken Jebsen) wurde völlig unerwartet von Leuten aus der Bevölkerung kritisch hinterfragt, in Frage gestellt. Und dies gleich mehrfach und aus verschiedenen Perspektiven. Es war ein Tabubruch, denn eigene «Journalisten» und Institutionen dürfen nicht ungestraft hinterfragt, in Frage gestellt werden. Dies wohl im ganzen deutschsprachigen Raum.

      Im Bereich der Autoren von Artikeln wie der Kommentarforen sind die Kreise: Privilegiertes Bildungsbürgertum und Intellektuellen-Milieu (dazu gehört auch die Israel-Lobby), also die sogenannte Funktionseliten mit ihrer Anhängerschaft bei KenFM bestimmend, haben KenFM unter ihrer Kontrolle. Sie fühlten sich bereits zu selbstsicher und wurden von der «Revolte» aus der Bevölkerung komplett überrascht.

      Im Gegensatz zu KenFM bin ich Befürworter von klarer Abgrenzung und gegen jegliche Ausgrenzung wie Zensur. Was jedoch KenFM macht, ist aus meiner Sicht: Auf allen Hochzeiten tanzen, in alle Löcher kriechen in die man kriechen kann. Dies wohl vor allem aus finanziellen Gründen. Man entzieht sich damit auch der eigenen Verantwortung. Setzt man eine leichte Brise Fremden-, Muslimfeindlichkeit und Nationalismus hinzu, und der Erfolg ist, wie man an den Likes und der Abonnentenzahl sieht, perfekt.

  6. Es ist weltfremd, wenn Hr. Ploppa den Zusammenhang
    zwischen Resourcenverbrauch und Anzahl der Menschen nicht wahrhaben will .
    Es sind die Anzahl der Menschen und der Wohlstand, die die Erde überlasten . Dass das kapitalistische Gewinnsystem daran beteiligt ist – keine Frage . Aber eine Systemänderung wird die Problemstellung nicht lösen .
    Es ist ein fataler Irrtum, wenn Merkel suggeriert, das reiche Deutschland kann all die vielen Millionen aufnehmen, die andere Sozial – und Ökosysteme überlasten .

    • Nur eine Systemänderung kann -eventuell – die Erde noch retten bzw. diese Menschheit. Und das liegt nicht an den Veränderungen des Wetters, wir sind nun mal in einer warmen Phase, das kann in 2.3.4.5. Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Angeblich war diese Sommer der drittwärmste aller zeiten, nach dem Geschreibe und Gerede war es der allerheißeste und wir alle werden bald sterben…Aber wie gesagt nicht an den tewrmerturveränderungen , eher an einem Atomkrieg, Umweltverschmutzung, Ressourcenverschwendung, auf keinen Fall abe am CO…wann begrifft man das endlich ?

  7. Zur Erinnerung, der herrschenden Klasse ist ein Machtverlust schlimmer, als wenn alles zu Schanden geht:

    Samstag, 25. August 2018, 15:30 Uhr
    ~12 Minuten Lesezeit
    Der Krieg der Reichen
    Die Reichen verschwören sich, um uns zurückzulassen.
    von Rubikons Weltredaktion

    „Flucht statt Ethos“ könnte das Motto dieser Männer sein, geht es ihnen doch nicht darum, die Welt noch zu retten oder zumindest zu verbessern — nein, es geht ihnen um Flucht, darum, die eigene Haut zu retten, koste es was es wolle. Der Autor dieses Artikels, Douglas Rushkoff, kommt zu dem Schluss, dass in dieser Denkweise nicht die „neutrale“ Technologie als das Problem angesehen wird, sondern der fehlerhafte, defizitäre, schrecklich un-binäre Mensch in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Und die gilt es zu transzendieren – Maschinen sind schließlich die besseren Menschen.

    Das Überleben der Reichsten
    von Douglas Rushkoff

    Letztes Jahr wurde ich auf ein exklusives Luxus-Privatanwesen eingeladen, um einen Grundsatzvortrag zu halten. Ich nahm an, mein Publikum werde aus etwa einhundert Investment-Bankern bestehen. Für diese Rede hatte man mir mein bisher höchstes Honorar angeboten – etwa die Hälfte meines jährlichen Professorengehaltes –, nur um einen Einblick in das Thema „Die Zukunft der Technologie“ zu geben.

    „Investieren oder nicht?“

    Ich habe noch nie gerne über die Zukunft gesprochen. Die Frage-und-Antwort-Runden werden immer zu einer Art Gesellschaftsspiel, in denen man mich bittet, meine Meinung zu den neuesten Technologie-Modewörtern abzugeben, als wären diese Börsenkürzel für potentielle Investitionen: Blockchain, 3D-Druck, CRISPR. Meist interessiert die Zuhörer nur die binäre Entscheidung – investieren oder nicht? – und nicht die Technologie an sich oder ihre möglichen Auswirkungen. Aber Geld regiert die Welt, und so nahm ich den Auftrag an.

    Nach meiner Ankunft wurde ich in einen Raum geführt – ich nahm an, dies sei der Green Room, der Vorbereitungsraum hinter der Bühne. Doch statt mit einem Mikrofon verkabelt oder auf die Bühne begleitet zu werden, saß ich an einem einfachen runden Tisch, als man mein Publikum zu mir brachte: fünf superreiche Typen – ja, alles Männer – aus den Führungsetagen der Hedgefonds-Welt.

    Nach ein wenig Smalltalk wurde mir klar, dass sie kein Interesse an meiner vorbereiteten Rede über die Zukunft der Technologie hatten. Sie hatten eigene Fragen mitgebracht.
    Sie fingen ganz harmlos an. Ethereum oder Bitcoin? Gibt es Quantencomputing wirklich? Langsam aber sicher tasteten sie sich an die für sie wirklich interessanten Themen heran.

    Die wirklich interessanten Fragen

    Welche Region wird die kommende Klimakrise weniger zu spüren bekommen: Neuseeland oder Alaska? Baut Google wirklich ein Zuhause für Ray Kurzweils Gehirn und wird sein Bewusstsein während des Übergangs weiterleben oder wird es sterben und völlig neu wieder geboren werden? Schließlich erklärte der Vorstandsvorsitzende eines Maklerunternehmens, dass er den Bau eines eigenen unterirdischen Bunkersystems so gut wie fertiggestellt hatte und fragte dann:

    „Wie erhalte ich nach dem Ereignis meine Autorität gegenüber meinen Sicherheitskräften aufrecht?“

    Trotz ihres ganzen Reichtums, trotz ihrer ganzen Macht glauben sie nicht, dass sie die Zukunft beeinflussen können.

    „Das Ereignis“

    Das Ereignis. Das war ihr Euphemismus für den ökologischen Zusammenbruch, soziale Unruhen, eine Atomexplosion, einen unaufhaltsamen Virus oder einen Mister Robot-Hack, der alles zusammenbrechen lässt („Mister Robot“ ist eine US-Serie, in der ein IT-Spezialist angeheuert wird, um die Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen; Anmerkung der Übersetzerin).
    Sich des Mobs erwehren

    Diese einzige Frage beschäftigte uns für den Rest der Stunde. Sie wussten, dass sie bewaffnete Wachen brauchen würden, um ihre Anwesen vor dem wütenden Mob zu schützen. Wie würden sie aber die Wachen bezahlen, wenn das Geld wertlos geworden wäre? Wie könnte man die Wachen daran hindern, einen eigenen Anführer zu wählen? Die Milliardäre dachten über spezielle Zahlenschlösser für ihre Nahrungsmittelvorräte nach, deren Zahlenfolge nur sie kannten. Oder darüber, ihren Wachen eine Art disziplinarische Halsbänder anzulegen, um sich zu schützen. Oder vielleicht könnten ja auch Roboter als Wachen und Arbeiter dienen, wenn die Technik bis dahin so weit sei.
    (…)
    Persönliches Überleben statt gemeinsamen Erfolges

    Die Entwicklung von Technologien wurde weniger eine Geschichte gemeinsamen Erfolges als eine des persönlichen Überlebens. Schlimmer noch als die Aufmerksamkeit hierauf zu lenken, war, sich unbeabsichtigt als Feind des Marktes oder als technologiefeindlicher Griesgram zu outen, wie ich erfuhr.

    Anstatt sich also mit der praktischen Ethik der Verarmung und Ausbeutung der vielen im Namen der wenigen auseinanderzusetzen, beschäftigten sich die meisten Akademiker, Journalisten und Autoren von Science-Fiction-Werken mit viel abstrakteren und abstruseren Rätseln:

    Ist es fair, wenn Aktienhändler bewusstseinsverändernde Drogen nehmen? Sollen Kinder Implantate für Fremdsprachen bekommen? Wollen wir, dass autonome Fahrzeuge das Leben von Fußgängern über das der Fahrgäste stellen? Sollten die ersten Mars-Kolonien als Demokratien geführt werden? Beeinträchtigt es meine Identität, wenn ich meine DNA verändere? Sollten Roboter Rechte besitzen?

    Moralische Dilemmata

    Während es philosophisch durchaus unterhaltsam ist, solche Fragen zu stellen, stellt es doch einen armseligen Ersatz dafür dar, mit den echten moralischen Dilemmata zu ringen, die mit der ungezügelten technologischen Entwicklung im Namen des Konzernkapitalismus Hand in Hand gehen.
    (…)
    Die Opfer des Vollgas-Kapitalismus

    Die verheerenderen Folgen des Vollgas-Digitalkapitalismus müssen jedoch die Umwelt und die Armen weltweit ausbaden. Für die Produktion einiger unserer Computer und Smartphones greift man noch immer auf Netzwerke von Sklavenarbeit zurück. Diese Praktiken sind so fest verwurzelt, dass ein Unternehmen namens Fairphone – gegründet, um ethisch vertretbare Telefone herzustellen und zu verkaufen – feststellen musste, dass dies gar nicht geht. Der Firmengründer bezeichnet seine Produkte nun traurigerweise als „fairere“ Telefone.

    Währenddessen zerstört der Abbau seltener Erden und die Entsorgung unserer hochdigitalen Technologien menschlichen Lebensraum und macht daraus giftige Abfallkippen, die die Kinder von Bauern und ihre Familien durchforsten, um brauchbares Material an die Hersteller zurück zu verkaufen.
    (…)
    Nicht Rettung, sondern Flucht

    Sie waren nicht daran interessiert, wie eine Katastrophe zu vermeiden wäre; sie sind davon überzeugt, dass wir dafür schon zu weit gegangen sind. Trotz ihres ganzen Reichtums, trotz ihrer ganzen Macht glauben sie nicht, dass sie die Zukunft beeinflussen können. Sie gehen einfach vom dunkelsten Szenario aus und setzen dann soviel Geld und Technik wie möglich ein, um sich abzuschotten – vor allem, wenn sie keinen Platz mehr auf einer Rakete zum Mars ergattern können.

    Einer für alle – alle für einen

    Glücklicherweise haben jene von uns, denen die Mittel fehlen, ihre eigene Mitmenschlichkeit zu verleugnen, viel bessere Möglichkeiten. Wir müssen die Technik nicht auf derart antisoziale, atomisierende Weise nutzen. Wir können zu der Art von Einzelverbrauchern werden, wie die Geräte und Plattformen uns haben wollen – oder wir können uns daran erinnern, dass der wahrhaft entwickelte Mensch kein Einzelgänger ist.

    Ein Mensch zu sein ist keine Frage des individuellen Überlebens oder Fliehens. Es ist ein Teamsport. Was immer zukünftige Menschen haben oder sein werden – sie werden es zusammen haben oder sein.

    (Quelle: Rubikon)

    P.S.:

    Er sagt, was sind die Merkmale dieses neuen Totalitarismus, den er den „umgekehrten Totalitarismus“ nennt:
    – „Demobilisierung von Bürgern zu passiven Konsumenten durch Herbeiführen von Unsicherheit, Angst und Apathie“
    – Staat und Gesellschaft der Wirtschaft untergeordnet
    – Gewalt gegen Dissidenten unsichtbar
    – Einschränkungen des Meinungsspektrums unsichtbar
    – … „Das neue System, der umgekehrte Totalitarismus, übt eine totalitäre Gewalt aus, ohne Konzentrationslager zu errichten, ideologische Einheitlichkeit zu erzwingen oder die Dissidenten gewaltsam zu unterdrücken, solange sie unwirksam bleiben.“

    Man kann bei uns alles machen, man kann jede Meinung äußern, jetzt kommt die wichtige Voraussetzung: solange sie unwirksam bleibt! Sobald etwas anfängt, die Stabilität zu gefährden, zeigt der Staat bzw. die entsprechenden Machtgruppierungen ganz andere Seiten – darauf kommen wir noch zu sprechen.

    Und:

    Wie Warren Buffett sagt: „Wir haben einen Klassenkampf, und die Klasse der Reichen wird gewinnen.“ Diejenigen, welche die Macht haben, bestehen auf einem Klassenbewusstsein, sie versuchen aber, das der anderen zu leugnen oder zu unterdrücken.

    Und:

    Jetzt kommt einer der Haupttricks, und der ist in der Tat ganz neu. Das ‚Ende der Ideologie‘. Die größte Ideologie, wahrscheinlich die raffinierteste Ideologie, die es je gegeben hat, ist die Ideologie der Ideologiefreiheit. Friedman sagt: „Heute ist die große Teilung der Welt keine mehr in Ost und West, Nord und Süd oder Kapitalismus versus Kommunismus. Heute geht es um Weltordnung und Weltunordnung.“ (Thomas L. Friedman, 1.5.2015) Es geht nur noch um ‚Vernunft‘ oder ‚Unvernunft‘. Es gibt keine Ideologie mehr, es gibt nur noch ‚Vernünftiges‘ und ‚Unvernünftiges‘, und was ‚vernünftig‘ ist, muss auch wirklich werden. Und was ‚unvernünftig‘ ist, darf nicht mehr wirklich werden, weil es ja ‚unvernünftig‘ ist. Zum ‚Vernünftigen‘ kann es keine Alternative geben. Wir müssen also bereits die Idee der Alternative ächten, weil die Idee der Alternative zum Vernünftigen bereits die pure Unvernunft ist. – Das ist der Totalitarismus – der des Endes der Ideologie.
    (…)
    Die ganze Stabilität der neoliberalen Ordnung beruht darauf, massenhaft Ignoranz zu produzieren. Und dafür zu sorgen, dass das neoliberale Selbst sich in dieser Unwissenheit auch noch wohlfühlt, durch Konsumismus und all die Mechanismen, die wir haben.

    Aus:
    28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017
    Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus

    • Sehr interessant!
      Als Milliardär, die Leute um die es im obigen Text geht, ist man in seiner eigenen Welt gefangen, abgeschottet, mit einer – vielleicht anderen aber dennoch vorhandenen sehr REALEN eigenen Art von ANGST.
      Die Reeaktion, als ein Schutzprogramm, ist dann irratrional. Eckhart Tolle (Autor des Buches „Eine Neue Erde: Bewußtseinssprung anstelle von Selbstzerstörung“) würde sagen: unbewußt.
      Unbewußtheit ist, glaube ich, ein zentraler Vorgang in dieser Situtation.
      Ein weiterer Gedanke:
      Es läuft auf das Management von CHAOS ginaus. Durch die Medien, die Politik und auch die heute Wissenschaft, die weitegehend keine mehr ist, da die Ideologie vor die Analyse gestellt wird (um es kurz zu fassen), werden Meinungen, Teile von Fakten, konstruierte Zusammenhänge hergestellt, die keiner mehr versteht, der nicht seinen Standort verändert und auch Informationen aus – ja man muss sagen besseren, weil unabhängigen Quellen – bezieht. Mausfeld hat dies sehr deutlich und klar herausgearbeitet.
      Ich empfehle, sich mit Herrn Tolle und zu beschäftigen, Humanität bedarf der MITmenschlichkeit.

    • Danke Box für den Einblick in die Hilflosigkeit der selbsternannten Elite.

      Ich habe mir schon lange dieselben Fragen gestellt, wie wollen sie überleben, wenn das System fällt? Welche Druckmittel bleiben ihnen noch?
      Ich stellte mir vor was ich tun würde, mit meinem eigenen Bunker und meiner eigenen Privatarmee, und fand keine Antworten.
      Schön, dass die Armseligen nicht schlauer sind als ich:)

    • Oh Mann…

      Vor diesen zwei Granaten-Texten hier (also obiger und jener von Box/Rushkoff) habe ich eigentlich gedacht, ich sei schon manchmal Pessimist.
      Jetzt muss ich bemerken, dass ich Dumbo bin, Blumen verspeise und vergnügt im Sonnenlicht rumhüpfe.

      Habe mir nochmal den gesamten Bericht auf Rubikon gegeben, weil mich die Ausklammerungen interessiert haben.
      Und siehe da, ein weiterer Hammerschlag wartete:

      […]Als die Hedgefonds-Leute mich fragten, wie sie nach „dem Ereignis“ ihre Autorität gegenüber ihren Wachleuten am besten aufrechterhalten könnten, schlug ich vor, die beste Chance bestünde darin, diese Menschen jetzt so richtig gut zu behandeln. Sie sollten mit ihren Wachleuten so umgehen, als wären sie Familienmitglieder.

      Und je mehr sie diesen Ethos der Inklusivität auf ihre übrige Unternehmenspraxis sowie das Management ihrer Lieferkette, die Bemühungen um Nachhaltigkeit und die Verteilung des Reichtums ausdehnen könnten, desto geringer sei die Wahrscheinlichkeit, dass ein „Ereignis“ überhaupt einträte.

      Der ganze Technologiezauber könnte schon jetzt für weniger romantische, aber dem Gemeinnutz dienliche Zwecke eingesetzt werden.

      Mein Optimismus hat sie amüsiert, sie haben ihn mir aber nicht abgenommen.

      Tja, was sagt man dazu ?
      Jemand ne Idee ?
      Bei sowas gehen mir echt die Ideen aus.

      Von wegen Evolution statt Revolution…
      Schön wär’s, wenn man sich das Warten leisten könnte.

    • Ja seven@, es gibt nur diese eine Möglichkeit: “ Sie sollten mit ihren Mitmenschen („Wachleuten“) so umgehen, als wären sie Familienmitglieder. Sonst wird das Weiterleben für die ÜBER-Lebenden recht unerfreulich, ich möchte nicht dabei sein. Danke. Herrmann Ploppa für dieses Thema

    • Okay, schon klar : ]

      Aber die dargelegte Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verantwortungslosigkeit in trauter Dreisamkeit ist schwer ertäglich.

      Und darüber hinaus vom Gedanken BELUSTIGT, das „Ereignis“ abwenden zu können…

      Da pumpt die Ader schon ein wenig, wenn man das liest.

  8. “ Ein ernstes Problem für die ganze Gegend ist die Nichtbeachtung der elementarsten Forstgesetze. Der Urwald wird abgeholzt, angezündet, vernichtet – dem braunen Gold der Kaffeeplantage soll Platz geschaffen werden…Die Folgen zeigen sich bereits heute drohend. Dürre ist die Rache des Urwaldes. Die ganze Gegend ändert sich grundlegend in ihrer klimatischen Struktur. . .Das Fehlen des Urwaldes hat berieits zu plötzlichen schweren Hagelwettern geführt, wie sie in dieser Intensität früher kaum auftraten. „………………………Frank Arnau in: der verchromte Urwald, Licht und Schatten über Brasilien, 1956

  9. Nicht das Weltklima stirbt sondern die Umwelt. Mit dem Abbrennen des Urwaldes stirbt alle Flora und Fauna und es bleibt minderwertiges Ackerland übrig. Verbunden mit enormer Aufheizung dieser Fläche weil das Kühlungspotential des Waldes fehlt. Die Humuserde erodiert und verschwindet. DAS IST DAS PROBLEM. Co2 ist damit verglichen völlig nachrangig.
    Brasilien hat seit Ende des 2.Weltkrieges großflächig Urwald abgebrannt. Nach Aussagen der ersten Einwanderer im Süden (Rio Grande do Sul, Santa Catarina, Parana) gab es jahrelang dort keine Sonne zu sehen durch die großflächige Rauchentstehung (in den 60er Jahre).
    Wer über ein Jahrzehnt in der offenen Atmosphäre Nukleartests durchführte und heute massiv Radioaktivität in die Atmosphäre entlässt, ja der wird auch Geoengineering betreiben (wollen). Wie die Folgen der Nukleartests auf die Atmosphäre geleugnet werden, so werden auch die Folgen des Geoengineering geleugnet. Ich meine damit nicht nur Verdunkelung sondern all der Mist der auf uns runter regnet und all die immense Belastung durch Elektromagnetismus in der Atmosphäre.

    • richtig, neben krieg und aufrüstung sind die vermüllung/vergiftung , die ressourcenverschwendung und die gnadenlose, einseitige ausbeutung des planeten die wichtigeren ansatzpunkte. solange wir aber von gretel & co. , auch wieder aus eigennützigen gründen, auf co2 jagd geschickt werden… das kapital jagt jeden tag eine neue sau durchs dorf, nur um geld zu machen und die menschen von ihren wahren interessen abzulenken…

  10. Danke, Herr Ploppa! Wieder ein großartiger Text von Ihnen.

    Der Wahnsinn der globalen „Eliten“ nimmt stetig noch beängstigendere Züge an. Gehört hatte ich natürlich schon mal von solchen Überlegungen wie Sonnenspiegeln, etc. Aber dass man auf solche schwachsinnigen Ideen offenbar wirklich in großem Stil setzt, lässt mich ziemlich fassungslos zurück.

    Wie kann man denn wirklich ernsthaft der Meinung sein, dass eine so primitive Spezies wie wir technisch in der Lage wäre, die hochkomplexe Natur kontrollieren zu können? Von moralischen Überlegungen mal ganz abgesehen…

    • „Aber dass man auf solche schwachsinnigen Ideen offenbar wirklich in großem Stil setzt, lässt mich ziemlich fassungslos zurück.“

      Man setzt nicht auf sie, man PRAKTIZIERT sie
      in Amerika seit mindestens 30 Jahren (vermutlich mehr),
      und in Europa seit wenigstens 2005; inzwischen sogar weltweit.
      42 Regierungen machen mit.
      Das ist der Wetterkrieg.

      Und es sind genau DIESE Methoden des miltärschen Geoengineering, die den „Klimawandel“ hervorgerufen haben.
      Mit anderen Worten: Man versucht jetzt, nachträglich für das eine öffentliche Legitimation zu erlangen, was man im Geheimen seit vielen vielen Jahren längst praktiziert.
      Die Verursacher der Pest verkaufen sich selbst jetzt als ein Heilmittel für diese.

      Wenn ein David Keith nämlich darüber spricht, daß man eventuell die Meere mit Salzsäure besprühen könnte (aus welchen Gründen auch immer; in meinen Augen ein gemeingefährlicher Irrer dieser Mann), dann können wir davon ausgehen, daß das inzwischen längst gemacht wird.

      Das Mikroplastik (ausgebrachte Nanopartikel von Aluminium gebunden an Plastik) überall auf der Oberfläche der Meere reduziert inzwischen die Sauerstoffproduktion durch Plankton um 40 %.

      Mein Dank an Herrn Ploppa.

    • Zeus

      Es überrascht mich nicht, genau das von Ihnen zu lesen.

      Das „militärische Geoengineering“ hat nicht den Klimawandel hervorgerufen. Sondern Geoengineering soll nun als Mittel zur Lösung des Klimawandels eingesetzt werden. Um damit Geld zu verdienen. Davon handelt der Artikel.

      Wenn Ihre Theorie stimmen würde:

      1. Dann müsste man zur Lösung des Klimawandels ja nur mit dem „militärischen Geoengineering“ aufhören – fertig wär die Laube. Wie sollte man denn damit nun Geld verdienen?

      2. Wenn weiterhin das ganze Mikroplastik in den Meeren auch absichtlich verstreut wurde, wie Sie nahelegen, wenn ich Sie richtig verstehe. Was wäre denn dann dafür bitte die Lösung durch Geoengineering?

      P.S.: Wenn Sie mit „militärischem Geoengineering“ z.B. Haarp meinen – ich bestreite nicht, dass es das gibt. Aber dabei geht es ja darum, den Gegner temporär und lokal zu schwächen. Das ist eine völlig andere Baustelle.

    • So primitiv finde ich die Spezies sapiens gar nicht – jedenfalls nicht insgesamt.

      Die Klimafakten-Top Checker sagen uns, dass man mit Geo-Engineering nicht die Rettung ist.
      klimafakten.de/meldung/neuer-faktencheck-ist-geo-engineering-die-rettung-und-werden-emissionssenkungen-damit

      Gut. Aber diese Seite ist aufgrund des Beirates mir schon suspekt. Insofern glaube ich denen erstmal nicht.

      Im Gegenzug dazu scheint mir ein echter Grüner wie Werner Altnickel da schon eher richtig zu liegen.

      Oder Jungk mit seinem Buch „Die Zukunft hat begonnen“. Schon konnte man das Wetter „machen“.

      Dort wird auch schon darüber spekuliert, dass diese Technik als Wetterwaffe eingesetzt werden könnte.

      Dass uns jetzt die das Klimafakten-Sprachrohr der Regierung jenes Gift als leider unbrauchbare Medizin „erklärt“, finde ich eine Verhöhnung.

      In diesem Sinne sind einige wenige Menschen Schuld am Klimawandel. Aber nicht Onkel Herbert mit seinem alten Diesel.

    • Einen Hinweis für offene Geister habe ich noch:

      epochtimes.de/politik/welt/offizielle-version-geoengineering-gibt-es-chemtrails-nicht-und-feuer-die-haeuser-pulverisieren-aber-baeume-verschonen-a2257258.html

      Viel Spaß beim Lesen, aber der wird einem vermutlich vergehen.

    • Oha, Revived, Ihr Link hat es in sich. Ich kannte die Fotos solcher seltsam ungleichmäßigen Brände (Häuser und Autos zerstört, Bäume zwei Meter weiter unversehrt) bereits; aber in der Fülle der zusammengestellten Videos, zusammen mit dem erhellenden Text, wirkt das nochmal anders.

    • Das hier sollte sich jeder mal zu Gemüte führen:
      (aus dem Link von revived):

      ttps://www.youtube.com/watch?time_continue=35&v=NwyH2wAa99o

    • Bemerke einen Flüchtigkeitsfehler gerade erst jetzt: David Keith, wohl DER bekannteste Geoingenieur in den USA, sprach von massivem, weltweiten Versprühen von Schwefelsäure, nicht von Salzsäure, wie ich fälschlicherweise schrieb.

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