Tagesdosis 4.12.2018 – Zensoren in die Produktion!

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Saalmiete überweisen erlaubt, im gemieteten Saal filmen: Verboten! Das ist die Kurzfassung einer Berliner Lokalposse, die nichtsdestotrotz symptomatisch für die Zustände in Deutschland ist.

Ende November organisierte KenFM einen Vortrag von Daniele Ganser in der Urania. Urania Direktor Ulrich Weigand kassierte zwar die Saalmiete, verbot dann aber dem KenFM-Kamerateam, die mit 850 Zuschauern ausverkaufte Veranstaltung zu filmen, um sie danach im Internet zu veröffentlichen. Begründung: angebliche rassistische Äußerungen Ken Jebsens, die er allerdings nicht benennen konnte. Die Entscheidung sei auf Direktorenebene getroffen worden, ließ zudem ein Assistent des Hauses auf Nachfrage mitteilen.

Das ist eine neue Spitzenleistung auf dem Gebiet der Willkürherrschaft, die sich in Berlin breitmacht. Bereits im letzten Jahr hatte es Kultursenator Klaus Lederer geschafft, der Berliner Luft die Geruchsnote McCarthy hinzuzufügen. Er sorgte dafür, dass der Karlspreis der Neuen Rheinischen Zeitung nicht im Babylon Kino an Ken Jebsen verliehen werden konnte, obwohl der dieses Kino früher für einige Veranstaltungen gemietet hatte und leichtsinnigerweise darauf baute, als guter Bekannter und guter Kunde behandelt zu werden.

Nicht nur Ken Jebsen musste lernen, dass in der realexistierenden Demokratie die Regeln des guten Kaufmanns nur gelten, wenn dem Kaufmann gerade danach ist. Dass nicht der Kunde König ist, sondern der Kunde vom König nach Gutdünken gegängelt wird, wie es ihm gefällt und dass der Kapitalismus nur solange demokratische Spielregeln wertschätzt, wie die Herrschaft des Rechts gleichbedeutend ist mit dem Recht der Herrschenden. Und dass Scheinlinke in den letzten Jahren verstärkt Spaß daran haben, die Redefreiheit einzuschränken, Angriffskriege zu rechtfertigen und zur Teilnahme aufzurufen.

Es hilft zur Erhellung der Verhältnisse stets, sie in einem Gedankenexperiment umzudrehen. Man stelle sich vor, die Urania käme auf die Idee, eine anti-deutsche Veranstaltung des anti-deutschen Kultursenators abzusagen, oder ein Verbot für den Veranstalter auszusprechen, seine eigene Veranstaltung filmen zu lassen. Zum Beispiel einen Informationsabend zum glorreichen Fortschritt der Demokratie westlicher Prägung in der Ukraine und ihrer Gefährdung durch Wladimir Putin. Wie lange könnte der Veranstalter wohl noch mit Stütze aus dem Landeshaushalt rechnen? Wie lange würde er seinen Chefsessel noch bewohnen können? Die große Frage ist: 60 Sekunden oder 60 Minuten?

Und wie breit und reissend wäre wohl das Gewässer aus Krokodilstränen, dass die edlen Hauptstadtmedien weinen würden, weil so ein Verstoß gegen die gebenedeite Meinungsfreiheit un-er-hört sei?

Während Ken Jebsen sich nur darauf verlassen kann, dass man dezent wegschaut, wenn er wieder mal gemobbt wird. Die bestallten Veranstaltungsorte und die selbsternannten Qualitätsmedien sind höchst wählerisch in ihrer Gunst und ihrem Verständnis der Meinungsfreiheit. Sie verteilen ihre Aufmerksamkeit für Verstöße nach Gutsherrenart. Gutsherrenart bedeutet: „Seit wann gibt es so etwas wie Meinungsfreiheit auch für Leibeigene? Das Personal und der Pöbel soll bleiben, wo es hingehört. Im Bedienstetentrakt, am Arbeitsplatz, oder vor dem Fernseher und in der S-Bahn, zeitungslesend. Einige sind eben gleicher als andere, das hat dieser Verschwörungstheoretiker und Antiamerikaner George Orwell ganz richtig erkannt.“

Da hilft es auch wenig, darauf hinzuweisen, dass Gleichheit das Wesen des Rechts ist und Meinungsfreiheit schlechthin konstituierend für die Demokratie, wie das Bundesverfassungsgericht verkündet hat. Weil das so ist, oder besser: weil das so sein soll, haben die Statuen der Justitia, die früher gerne vor Gerichtsgebäuden errichtet wurden, eine Augenbinde, eine Waage und ein Schwert. Das sollte bedeuten: Justitia wägt ab und straft ohne Ansehen der Person. Soweit die normative Kindertheater-Version in der Schönwetterdemokratie. Aber die gilt nicht immer und in letzter Zeit nur noch selten.

Demokratie ist nach Ansicht der Transatlantiker und Anti-Deutschen jetzt etwas für Weicheier. Echte Männer heuern heute bei der NSA an, verhören und denunzieren Kritiker, spitzeln bis der Server glüht und foltern bis der Wasserkanister leer ist.

Man sollte deshalb die Statuen an die derzeitige Realität anpassen. Das bedeutet: vor das Gerichtsgebäude gehört die Skulptur eines Special Forces Soldaten mit Scharfschützengewehr und Zielfernrohr, sowie hinter ihm ein NSA Spitzel, der die nächste Zielperson durchgibt. Der freie Westen (Friede seiner Asche) hat sich überlebt, er propagiert jetzt das Recht des Stärkeren sowie die Totalkontrolle der Untertanen, die Existenzvernichtung seiner Kritiker und nimmt sich alles heraus, was er sich herausnehmen will. Es hindert ihn ja niemand daran.

Sie erinnern sich an den Kalten Krieg? Da gehörte die Meinungs- und Pressefreiheit angeblich zum unveränderlichen Wesensbestandsteil der kapitalistischen Demokratie. Damals war die Welt schön in Schwarz und Weiß geteilt. Wir sind die Guten, drüben sind die Bösen. Im Westen ist Kritik erlaubt und der Staat schützt die Freiheitsrechte. Im totalitären System des Kommunismus hingegen unterdrückt der Staat die Meinungsfreiheit und bespitzelt seine Untertanen. Das war angeblich der große, artbildende Unterschied.

Aber kaum hat der Westen den Osten besiegt und annektiert, werden die angeblich unveränderlichen Wesensbestandteile auf Ebay Kleinanzeigen verramscht. Das Wesen der westlichen Demokratie ist jetzt ganz offiziell, dass sie Angriffskriege führt, gegen Kritiker mit aller Macht vorgeht und das Bespitzeln der Staatsbürger ist Markenkern der NSA. Früher musste Solschenizyn nach Vermont auswandern, heute Snowden nach Moskau. Früher musste der ungarische Kardinal Mindszenty Zuflucht vor den Schergen der UdSSR in der US Botschaft suchen, heute muss Julian Assange Zuflucht vor den Schergen der USA  in der ecuadorianischen Botschaft suchen.

Zur Erinnerung: das ehemals meistzitierte (angebliche) Voltaire-Zitat ist: „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ Es hieß nicht: „Alle Menschen haben das Recht, die gleiche Meinung zu haben wie das Verteidigungsministerium der USA. Und wer das anders sieht, der wird unsere Medien und Folterkeller kennenlernen.“

Heute wird gerne darauf hingewiesen, dass Voltaire diesen Satz nie gesagt hat. Als wenn dadurch der Geist Voltaires nach Guantanamo verbannt werden könnte. Was Voltaire aber z.B. wirklich gesagt hat ist: „Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu; und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.“ Das falsche Zitat stammt von jemand, der Voltaire sehr gut verstanden hat, nämlich Evelyn Beatrice Hall, aus ihrem Buch „Die Freunde Voltaires“ von 1906. Es ist kein echtes Voltaire-Zitat, aber es gibt seine Haltung wahrheitsgemäß wieder.

Warum ich wieder mal die selbsternannten Qualitätsmedien kritisiere? Weil sie wieder einmal ihr wahres Gesicht zeigen. In den letzten Monaten läuft nicht nur die hinlänglich berüchtigte Kampagne gegen Daniele Ganser, mit den eingerissenen Diskreditierungen sowie Auftrittsbe- und verhinderungen.

Jetzt werden auch „Mr. Dax“ Dirk Müller (1) und Prof. Rainer Mausfeld (2) von den Oligarchiemedien mit der Güllepumpe bestrahlt.

Beide haben Bücher ganz oben in den Bestsellerlisten. Das muss offenbar bestraft werden. Man könnte zwar auf die Idee kommen, dass die klugen Köpfe in den Redaktionen jetzt nachzuforschen und sich Gedanken machen, warum das so ist, warum offenbar die Anzahl der Untertanen erheblich ist, die sich nicht mehr in der schönen neuen Welt und den ihr angeschlossenen Informationskanälen wohlfühlen. Man könnte auf die Idee kommen, einzufordern, dass die Wirklichkeit an die Regeln angepasst wird und nicht die Regeln an die Wirklichkeit. Zur Erläuterung: Wenn wir feststellen, dass die Anzahl der Morde zunimmt, schließen wir daraus ja auch nicht, dass die Gesetze in Sachen Mord veraltet sind und abgeschafft werden sollten.

Aber diese kritische Reflexion findet nicht statt, schon gar nicht in der Süddeutschen, der Hauspostille der Transatlantifa.

Statt dessen wird jetzt von der Redaktionsleitung ein jeweils möglichst scharfer Hund von der Leine gelassen, der die Reputation der Bestseller-Autoren angreift. Sie werden dafür bestraft, dass sie den Nerv getroffen haben. Die Oligarchiemedien sehen ihre Aufgabe nicht darin, zu verstehen, was in der Bevölkerung vorgeht. Ihre selbstgestellte Aufgabe ist die Erziehung des Wahlvolkes, die Bestrafung der Rädelsführer und die Existenzvernichtung der Kritiker.

Die Süddeutsche erfreut sich am angerichteten Denuziations-Gemetzel wie weiland die Gutsherren, wenn ein aufsässiger Leibeigener mit zu viel Voltaire-Gedanken im Kopf gezüchtigt wurde.

Vielleicht ist es an der Zeit, die Verhältnisse umzudrehen. Bisher können die Denunziatoren, Auftrittsverbieter und Zensoren davon ausgehen, dass ihre Handlungen karrierefördernd sind, sie haben keinen Schaden zu befürchten.

Wer als Veranstalter eines Daniele Ganser Vortrages systematisch von den üblichen Verdächtigen gemobbt wird, hat bisher nur diese Wahl: Er kann entweder Rückgrat beweisen, sich wehren und muss dann mit negativen Konsequenzen bis zum Verlust der Existenz oder des Arbeitsplatzes rechnen. Wer aber andererseits opportunistisch den Mobbing-Profis gehorcht, muss nicht mit negativen Konsequenzen rechnen, darf aber auf einen Karriereschub hoffen.

Es ist also nicht so schwer zu verstehen, warum die Denunziatioren so erfolgreich sind.

Ich schlage deshalb vor, den Spieß umzudrehen. Wer in Zukunft die Redefreiheit beschränkt, wird namentlich benannt und auf einer Webseite zusammen mit seiner Tat veröffentlicht. Und alle, denen an der Redefreiheit liegt, werden aufgefordert, entsprechend ihrer Einschätzung der Schwere des Verstoßes gegen die demokratischen Spielregeln wann immer möglich die benannten Personen an einer Fortsetzung ihrer Aktivität und einer weiteren Karriere zu hindern. Das heißt zum Beispiel ihre Einstellung, Beförderung oder Wahl abzuwenden. Damit wäre annähernd Waffengleichheit hergestellt.

Damit die Sache klar ist: Wer zensiert, wird bestraft. Wer es Gegnern der eigenen Auffassung ermöglicht, deren Ansichten öffentlich vorzutragen, gegen Druck von außen, muss dafür belohnt werden.

Es darf nicht darum gehen, festzulegen, welche Ansichten „richtig“ sind, Redefreiheit gilt absolut. Alles andere ist bereits Verfall.

Es hat keine Sinn, auf eine Demokratie von oben zu hoffen. Demokratie wächst nur von unten nach, sie ist nur auf Graswurzelebene stark und echt. Je weiter das zarte Pflänzchen an Masse zulegt und in die Höhe wächst, je stärker unterliegt es dem Verfall. Oben ist es meist verrottet. Den Verfall zu erkennen und zu beseitigen, ist Aufgabe der Bürger. Und es ist eine der wichtigsten  Aufgaben der Medien.

Wer immer die Redefreiheit einschränkt, wer immer ein Klima der Angst erzeugt und Gehorsam durch Existenzbedrohung erzwingt, sollte mit Konsequenzen rechnen müssen.

Wer dabei mitgemacht hat, als Aktiver oder Opportunist, ist nicht geeignet, eine Führungsposition zu übernehmen.

Wir müssen Gegendruck aufbauen. Den Kampf für die Redefreiheit den Herrschenden und ihren angeschlossenen Verlautbarungsorganen zu überlassen, ist töricht.

Quelle:

  1. https://www.cashkurs.com/meldungen/beitrag/dirk-mueller-wenn-journalisten-rufmord-begehen-eine-fallstudie-in-eigener-sache/
  2. https://www.sueddeutsche.de/politik/soziale-gerechtigkeit-die-da-oben-wir-da-unten-1.4203219

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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41 Kommentare zu: “Tagesdosis 4.12.2018 – Zensoren in die Produktion!

  1. Fantastin, ich weiß zwar nicht, wie genau heutzutage so etwas aussehen kann,
    aber ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen Kirche auch heute noch
    ‚auf die Beine bringt‘; bestes Beispiel die Ukraine 2016 mit ihren Pilgern aus
    mehreren Richtungen nach Kiew. Poroschenko will die orthodoxe Kirche jetzt
    spalten (kein Wunder!). Wenn wir zur selben Zeit solches nur schulterzuckend
    hinnehmen, sehen wir die Chancen nicht, die Kirche bietet.
    Nie hätte ich mir vorstellen können, dass ich einmal Kirche verteidigen würde.
    Wie wahrscheinlich alle Jugendliche richtete ich mein Denken neu aus und
    und hinterfragte alles Religiöse, wahrscheinlich viel gründlicher als die meisten,
    die ohne Glaubensunterrichtung aufgewachsen sind; denn es gab im Westen
    Deutschlands viel innerkirchliche Kritik wie z.B. die von Norbert Greinacher
    und Hans Küng.
    Jetzt könnte ich eine Reihe positiver Beispiele aufzählen, will aber nur einige
    nennen: das Barmer Bekenntnis der Ev. Christen, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee
    Sölle, Karl Rahner.
    Inzwischen sehe ich (ähnlich der Haltung von Helmut Schmidt in „Religion in
    der Verantwortung, Gefährdungen des Friedens im Zeitalter der Globalisierung“)
    ein großes Potential in den Weltreligionen. Zitat: „Der Frieden in der Welt hängt
    in hohem Maße davon ab. dass die Führer der Weltreligionen ihre Verantwortung
    wahrnehmen und ihre Gläubigen zu gegenseitigem Respekt und zur Toleranz
    aufrufen.“ (auf der Rückseite des Bucheinbandes).
    S. 178:“ Ich bin kein Gesinnungspazifist um jeden Preis. ich würde im Notfall
    dafür kämpfen wollen, Demokratie, Grundrechte und überhaupt die Herrschaft
    des Rechtes in Europa zu verteidigen. Aber ich weiß, dass diese Grundwerte
    weder in der Thora noch im Evangelium noch im Koran vorkommen. Die
    abrahamitischen Religionen kennen die Zehn Gebote, nicht aber Rechte und
    Ansprüche… Diese Errungenschaften der Aufklärung sind erst seit drei
    Jahrhunderten langsam und nur schrittweise in unser moralisches Verantwortungs-
    bewusstsein gedrungen.
    Helmut Schmidt hat denn auch Hans Küng’s „Weltethos“ unterstützt, auch auf
    diversen Veranstaltungen Redebeiträge geliefert (Tübingen am 08. Mai 2007,
    am 21. Mai 2007 in Wien),
    aber schon weit früher, nämlich im Frühjahr 1993 auf dem Islam-Symposion
    der ZEIT, am 24. Juli 1996 an der Kairoer Universität zur Notwendigkeit globaler
    ethischer Maßstäbe, am 06. Dezember 1997 an der Augustana-Hochschule Neuen-
    dettelsau zum Thema „Der Christ in der politischen Verantwortung“, am 03.Mai
    1999 in Limassol, Zypern „Religiöse Toleranz im Zeitalter der Globalisierung,
    am 06. März 2000 an der Uni in Haifa „Die Gemeinsamkeit der sittlichen Prinzipien“
    am 28. November 2000 in Kyoto, Rede auf dem 30. Jahrestag der „World Conference
    on Religion and Peace“, 19. März 2003 in Kerkrade, Niederlande „Das dialogische
    Prinzip“ zur Verleihung der Martin-Buber-Plakette, am 21. April 2006, Rede vor
    jungen arabischen Führungskräften „Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen“.

    Helmut Schmidt betonte stets sein distanziertes Verhältnis zum Religiösen, aber
    seine Begeisterung für die großen Werke des Barock, aufgeführt in Kirchenräumen.
    Man muss also kein Kirchgänger sein, um auf die Kraft zu setzen, die von einem
    Dialog zwischen den Kirchenführern ausgeht. Ich lasse mich grundsätzlich nicht
    zwei mal bitten, wenn es darum geht, ein religiöses Fest oder örtliches Brauchtum
    musikalisch mit zu gestalten, damit der kirchliche Einfluss in die Gesellschaft erhalten
    bleibt. Wie sehr Familien vor Ort Einfluss nahmen auf das, was in Predigten gesagt
    werden darf (die Erwähnung von Ernesto Cardenal oder Leonardo Boff z.B.),
    hat mich seinerzeit ungeheuer geschockt und zur Abkehr vom so ‚Eingefangenen‘
    geführt. Heute würde ich sagen, gerade deshalb muss man Kirche und Brauchtum
    stärken.

  2. Vielleicht sollte man gem. dem Glaubensbekenntnis des christlichen WerteWestens solche aufklärerischen Veranstaltungen unter dem Thema „Friedensgebete“ in Kirchen abhalten ? Die stehen doch oft leer. Und medial ließe sich das gut verwenden.
    Leipzig hat es 1989 vorgemacht. Vielleicht eine Initialzündung hin zur direkten Demokratie-Wende.

    • I am missing a comment of mine , what is the reason for this ? What did I do wrong ? Hope it has nothing to do with hintervotzig ! I am sorry or this political incorrectness .

  3. Ich bin immer wieder erstaunt über das Erstaunen.

    Auf einmal ist der Kapitalismus BÖSE? HÄ? Ja was habt Ihr (und damit meine ich den Schreiber dieses und die Schreiber ähnlicher Artikel, etwa in den Kommentaren) denn gedacht.

    Dachtet Ihr tatsächlich es gäbe etwa in dem System des Kapitals Meinungsfreiheit? Wie dumm ist das denn? Am erstaunlichsten finde ich allerdings: Es sind immer wieder die selben Muster und jedesmal, ausnahmslos jedesmal, sind alle wieder aufs neue fassungslos darüber.

    Erinnert sich noch jemand an die „Schwerter zu Pflugscharen“? Das war solange Meinungsfreiheit, wie es gegen den ach so bösen Sozilismus eingesetzt werden konnte. Würde man das heute, zum Beispiel im Zusammenhang mit Afghanistan oder Mali, proklamieren, würde man zunächst totgeschwiegen, dann nieder-ge-mediert und schließlich als Terrorist weggesperrt. Oder was passierte als hier Rosa Luxemburgs „Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden“ zitiert wurde? Wo sind sie hin die Sprüche und Sprücheklopfer.

    Meine etwas schärfere Interpretation zu einem etwas älteren Zitat: Es ist derjenige ein Vollidiot der immer wieder das selbe tut und darauf wartet das sein handeln ein anderes Ergebnis bringt.

    Mit einem Pranger für Gegner der Medienfreiheit wird man nichts erreichen. Ja man muss sie sich merken, diese Scheinhüter von Demokratie und Meinungsfreiheit. Von mir aus auch im internet.

    Aber man muss Ihnen die Mittel zur Weiterexistenz entziehen. Und das sofort. Solange die Urania ihre Gelder bekommt oder die staatlichen Hetzsender ihre GEZ, wird sich nichts ändern. Den Kapitalismus kann man nur mit Entzug des Kapitals bezwingen. Vermutlich wird das aber nur gewaltsam gehen. Darüber wäre zu sprechen.

    Die sogenannte friedliche Revolution in der DDR hat nur funktioniert weil die DDR ein Friedensstaat war. Man stelle sich ähnliches in der BRD vor.

    Wasserwerfer wären wohl das unauffälligste Mittel der Wahl. Bei all den Maschinengewehren. Auf unseren Weihnachtsmärkten.

    • Entziehe ihnen das Geld, das wollen sie am wenigsten.
      Die effizienteste „Waffe“ wäre:
      Konsumverzicht, Medien- und Wahlverzicht.
      Damit würde kein Geld mehr „fliessen“.
      Wir sollten Geld aus dem Geldsystem abziehen und
      in werthaltiges investieren. Weshalb wohl sind Edelmetalle
      derart „unterbepreist“ 😉 um jeden davon fern zu halten …
      Von Hirnbesitzern zu Hirnbenutzern werden:
      Die Hochfinanz lebt von Krediten, also von der Geldzirkulation.

    • Wie das mit dem Wahlverzicht bei den „Volksparteien“ funktioniert, hat man ja gesehen.
      Es gibts dann trotzdem mehr Geld aus dem Steuertopf, die als staatliche Mittel umschrieben werden.

  4. Zitate aus dem Text von Dirk Pohlmann:
    „Ich schlage deshalb vor, den Spieß umzudrehen. Wer in Zukunft die Redefreiheit beschränkt, wird namentlich benannt und auf einer Webseite zusammen mit seiner Tat veröffentlicht.“

    Ansich ein sehr guter Ansatz, und persönlich würde ich das für dieses konkrete Beispiel (Verweigerung einer Vortragsverfilmung für die Veröffentlichung im Internet mit nicht näher begründeten Behauptungen) sogar gutheissen und mir eine solche Seite gelegentlich anschauen. Was jedoch unbetstreitbar ist, und da sind tatsächlich alternative Ansätze nötig: Es hat den Charakter einer Auflistung irgendwie unliebsam gewordener Leute inne; erstmal ganz gleich, warum und was sie taten oder getan haben sollen. Denn: Wer als Person entscheidet/bewertet das entsprechend als solche „Tat“ und stellt das dann wie unabhängig gegengeprüft und für Betrachter grundsätzlich nachprüfbar auf eine von wem betriebene und stets aktualisierte Internetseite? Leute benennen, die die Meinungsfreiheit klar und deutlich einschränken, halte ich ja für legitim, allen vorran jene mit leitenden Funktionen, verantwortliche Personen, öffentliche Entscheidungsträger – das ist eigentlich eine der Aufgaben der Vierten Gewalt. Gibt es denn nicht die Möglichkeit, mit bestehenden Internetauftritten, etwa eines jeden geneigten Bürgers Homepage bis hin zu den gutbesuchten Onlinemedien, solche Vorfälle kundzutun, allerdings ohne die berechtigte Wut in einem noch weiter zu schüren?

    Meine Frage wäre in dem Zusammenhang: Was haben Daniele Ganser und KenFM vor Ort getan, um sogleich den 850 Anwesenden darüber Kenntnis zu geben? Wird Herr Ganser diesen Vorfall in zukünftigen Vorträgen erwähnen? Könnte dies und/oder eine solche Seite/Liste am Ende noch Kontraproduktiv sein, wenn für die Entscheider noch mehr Gründe geschaffen werden, die dann derlei Vorträge in ihren Hallen ganz untersagen werden?

    „Und alle, denen an der Redefreiheit liegt, werden aufgefordert, entsprechend ihrer Einschätzung der Schwere des Verstoßes gegen die demokratischen Spielregeln wann immer möglich die benannten Personen an einer Fortsetzung ihrer Aktivität und einer weiteren Karriere zu hindern. Das heißt zum Beispiel ihre Einstellung, Beförderung oder Wahl abzuwenden. Damit wäre annähernd Waffengleichheit hergestellt.“

    Ich bitte inständig, dies wirklich noch eimal zu überdenken und nicht als Aufruf oder Handlungsempfehlung auszugeben! Schon gar nicht über oder unter einer Namensliste offenbar geneigt vernetzter Persönlickeiten!

    „Damit die Sache klar ist: Wer zensiert, wird bestraft.“

    Bei aller Nachvollziehbarkeit und Verständnis: Das ist nicht legal und ziemlich arg Selbstjustizmäßig.

    „Wer es Gegnern der eigenen Auffassung ermöglicht, deren Ansichten öffentlich vorzutragen, gegen Druck von außen, muss dafür belohnt werden.“

    Volle Zustimmung!

    • Und wie soll das praktisch umgesetzt werden?
      Auf einer Internetseite?
      Diese Seite wird, so befürchte ich, bestenfalls als Querfront-Verschwörungsseite diskreditiert und notfalls vom Netz genommen.

      Ich habe auch die Befürchtung, das wir dann den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollen.
      Ich glaube wir brauchen intelligentere Lösungen.
      Auge um Auge – Zahn um Zahn ist Keine.

    • Die biblische Methode Auge um Auge und Zahn um Zahn erachte ich wie Dirk Pohlmann als die letzte und einzig wahre Methode. Leider. Eine andere Möglichkeit gibt es ja gar nicht mehr in diesem politischen Deutschland. Der Artikel von Herrn Pohlmann findet meine volle Zustimmung.

      Gern spende ich für diese neue geplante Webseite.

      Wir müssen aber vorher noch bei den deutschen Medien die BND und CIA Kontaktpersonen offen legen. Ich habe da schon ein paar Namen im Visier, für einen neuen „Schäferbericht“.

  5. Hallo KenFM,

    wann bringt Ihr denn endlich mal was über die „Gelbwesten“ in Frankreich?!? Da startet – hoffentlich – gerade die Revolution, und hier herrscht Funkstille! Siehe dazu den Beitrag von gestern im Rubikon über den Forderungskatalog der Aktivisten.

    Die haben Macron an den Eiern. Die Franzosen wissen eben, wie man eine Revolution macht! Am Wochenende wird es richtig rund gehen. Hoffen wir mal nicht, dass ein Terroranschlag inszeniert wird, um erneut den Ausnahmezustand verhängen zu können und abzulenken.

  6. Danke Dirk Pohlmann für diesen guten Beitrag.
    Mich würde schon interessieren, ob Figuren wie Lederer & Co. es aus Dummheit, Machtgeilheit oder im Auftrag (wenn ja, wessen?) tun. Es wäre dann schon ein Unterschied, ob wir es mit einem komplexbeladenen Kleingeist oder einem korrupten Psychopathen zu tun haben.

    Genauso interessant wäre ein Lösungsvorschlag, wie man dieser Zensurmaschine Sand ins Getriebe streut. Dauerhaft.
    Denn wenn ich bedenke, dass von den Superreichen Auftraggebern, über die in deren Sinne Gesetze erlassenden Politmarionetten und eben Medien bis hin zu ausführenden Instanzen wie Polizei, Bundeswehr und Justiz, die überwältigende Mehrheit des öffentlichen Lebens eines jeden von uns direkt oder indirekt beeinflusst (und beherrscht), dann stellt sich für mich die Frage, ob man genug Sand auftreiben kann(?)….

  7. Verschwörungstheoretiker sind mir verschwörerisch sympathisch. Pohlmann igehoert fuer mich zu Gruppe derer mit Durch- und Weitblick und Herz am Sozialem. Immer warten noch zu viele auf den Weihnachtsmann. Demokratie hat es nie gegeben, dafür jedoch immer schon Schein-Demokratie.
    Es wird systematisch im alten Freimaurer Stil gespalten, von Familie bis zu den Parteien und Europa.
    So kann man Stärke verhindern und Kontrolle ausüben.

    Wo ist die Liste mit den 41 reichsten Deutschen die den Staat hier lenken? (Geschwister Quand und Albrecht und ?)
    Wo ist die Liste was schon alles in Deutschland nicht in Deutscher Hand ist? (Deutsche Bank – we know, Krankenhauser, Fussballvereine usw.)
    Wo sind die Aufkleber an den Arztpraxen, Anwaltsbüros, Vorstandsbüros, Läden usw: Wir glauben nicht an die offizielle 9/11 story und „Wir lieben Verschwörungstheoretiker“)
    Ja, so outet man sich, besser rechtzeitig — denn sonst machen es schon bald die Anderen wie wir es schon mal hatten mit den Judensternen.

  8. Ulrich Weigand hätte z.B. auch sagen können: „Ich lass keine Neger rein!“ Dann könnte man ihn vor Gericht zerren. Und er würde mit Sicherheit verurteilt. Worin liegt der Unterschied, wenn er sagt: „Ich lass keine Verschwörungstheoretiker rein“? Das müsste doch genauso strafbar sein! Ich hoffe, dass wir bald hören, dass geklagt wird. Ich denke, dass viele wie im Fall Gellermann die Klage finanziell unterstützen würden. Es geht ja nicht nur um Herrn Jebsen, sondern um einen allgemein feststellbaren Verfall des Rechts.

    • Das ist eine Frage der Definition von Rassismus . Der wurde wie die Definition von Flüchtling ganz nach Belieben der neoliberalen Ideologie definiert und ausgeweitet .
      Wir können sicher sein , dass von den Globalisten „Verschwörungstheoretiker“ weder in den Rassismusbegriff (was ja tatsächlich weit hergeholt wäre) aufgenommen wird noch verfolgte „Verschwörungstheoretiker“ asylberechtigt werden .
      Die beliebige Verwendung und Verdrehung von Begriffen ist natürlich ein Verfall der der Kultur, die ein positives Wertesystem hervorgebracht hat, als auch in Folge ein Verfall des Rechtsstaates .

      p.s
      Da wäre z.B. noch die Frage warum „Neger“ rassistisch ist , die Kennzeichnung nach Hautfarbe : „Schwarzer“ dann nicht . Oder wie ein deutsches Gericht vor einiger Zeit festgelegt hat „Köterrasse“ als Bezeichnung für Deutsche legitim , also nicht rassistisch ist .

  9. Zur aktuellen Entwicklung, der immer weiter zunehmenden offenen und verdeckten Zensur, hatte ich zuletzt einen Gedanken. Aus meinen Studientagen ist mir der Satz „Wer fragt, der führt“ noch in guter Erinnerung. Heute ist die Meinungsfreiheit in Gefahr, was aber nicht in Gefahr ist, ist die „Fragefreiheit“.

    Wir sollten uns „bewaffnen“ mit vorformulierten Fragen, welche wir (mit WIR meine ich uns einfache Menschen)
    auf einer Online-Plattform offen zur Verfügung stellen. Somit kann sich jeder, der denunziert oder diffamiert wird,
    mit konkreten, gezielten Fragen wehren.

    Das Problem ist oft, dass man zu wenig Kaltschnäuzigkeit und Schlagfertigkeit an den Tag legt
    und ob der Dreistigkeit der „Behauptungen“ und „Lügen“, welche über einen verbreitet werden,
    erst einmal in eine Art „Schockstarre“ und „Sprachlosigkeit“ verfällt. Dies jedoch nützt bereits wieder
    dem anderen.

    Wenn wir die Agitatoren mit Fragen überziehen, konkret und klar FORMuliert, dann
    gibt es schnell Ergebnisse, wie ich meine.

    Entweder gibt es keine Antworten. Das kann man dann als feige abtun.
    Oder man erhält Antworten. Und anhand derer wird man schnell die Absichten „entlarven“ können.

    Ich meine, es kommt auf die Qualität der Fragen an, die gestellt werden.
    Fragen müssen kurz und prägnant sein, einfach und einprägsam.
    Je einfacher, desto wirksamer.

    Ich habe hier einmal einige Beispiele:

    1) Wem nützt Ihr Ansinnen/Ihre Absicht?
    2) Wer profitiert von Ihrer Entscheidung?
    3) Worauf begründen Sie Ihre Meinung?
    4) Welche Interessen vertreten Sie?
    5) Wer finanziert Sie/Ihr Projekt?
    6) Was wären Sie, ohne Ihren Titel/Amt/Position/Verbindungen/Privilegien?
    7) Was wollen Sie mit dieser Behauptung bewirken?
    8) Kennen Sie die Inhalte der UN-Menschrechte, welche Sie gerade verletzen?
    9) Kennen Sie die Goldene Regel und halten Sie diese gerade selbst ein, bei dem was und wie Sie agieren?
    10) Was bezwecken Sie mit Ihrem Verhalten/Handeln wirklich?
    11) Worum geht es Ihnen? Eher um Macht/Einfluss oder eher um Aufmerksamkeit/Prestige/Profit?
    12) Mit wieviel Geld haben Sie genug?
    13) Weshalb tun Sie, was Sie tun?
    14) Wer sagt, dass Sie richtig liegen?
    15) Was, wenn Sie sich irren?
    16) Wollen Sie Recht haben oder erfolgreich sein?
    17) Inwieweit dient das, was Sie hier tun, ausschliesslich Ihrem Ego?
    18) Gäbe es auch andere Alternativen für Ihr Denken und Handeln?
    19) Wissen Sie, was Glaubenssätze sind und wie diese entstehen?
    20) Wer hat Sie derart geprägt, dass Sie das von sich und anderen glauben?

    Ich habe nun einmal schnell-schnell einige Beispiele zum Besten gegeben.
    Vielleicht entsteht ja aus diesem Input eine kleine Pflanze, die es den Untertanen (99,99%) erlaubt, sich
    korrekt und verbal anständig zu wehren.

    Liebe Grüße aus Österreich

  10. Aufhören!!
    Nichts gegen Beifall für einen Artikel, was dann aber meistens folgt ist Abgesang, Rumgeheule, Verurteilungen und Negatives.

    Nehmen wir Hog1951: Das ist erstmal Beifall und Zustimmung und danach eine völlig unnötige Negativetiketierung gegenüber, gegenüber … ja wem eigentlich, ahja, den Verantwortlichen, soso.

    Holger: Er ergänzt mit Belehrung, ein schlaues Köpfchen dieser Holger, nicht das noch jemand meint Herrschaft sei was anderes als institutionalisiertes Unrecht.

    Meinenstein: Beifall und Abgeheule.

    Schramms Thomas is` ne Ausnahme, klingt jedoch ein wenig nach ADHS und Aktionismus, dabei irgendwie schon nach Aufbruch von der Gruppe „wir“ und man kann, denke ich, davon ausgehen, dass wenn das „wir“ endlich mal aufbricht, Schramms Thomas vielleicht mit kommt – ich meine, er hatte ja schon die gute Idee, vielleicht fällt ihm noch eine ein, während das „wir“ unterwegs ist, aber vielleicht kommt er auch direkt mit. Mal sehen.

    Huhu! Bist du sauer? Von was? Von den vielen Demokilometern, die du offenbar umsonst gelaufen bist? Immer fehlt was, nicht wahr? Ja, dann heul doch, danach ist alles wieder gut.

    Wasserader: Alles stand schon fest, was sollen wir da noch machen. Diese Betreiber der Globalisierung, unglaublich, sogar mit Widerstand haben die gerechnet und sich auch gleich überlegt, wie damit umgegangen wird. So eine Gemeinheit.

    Lieber Wolfgang Altpeter, keiner hat dich jemals als Verschwörungstheoretiker geadelt, denn keiner hört dir auch nur zu. Und das Wort „stolz“ in diesem Zusammenhang klingt schwer nach Hartz4, na?, Treffer?

    Dieser Artikel will uns etwas anderes sagen! Er pfeift auf Beifall und will euer Geheule nicht hören. Und ich spüre beim Lesen dieser Kommentare, wie mir meine Energie wegrutscht und in die Erde auf nimmer wiedersehen zu fließen droht, mit beiden Händen reiße ich sie zurück und schreibe diese Ohrfeige.

    Ich will keinen von euch verletzen, aber mit diplomatischen Schmuseworten ist dem ja nicht mehr bei zu kommen.

    Also, zunächst mein Beifall und die Erleichterung nicht alleine da zu stehen.

    Damit die Sache klar ist: Wer zensiert, wird bestraft. Wer es Gegnern der eigenen Auffassung ermöglicht, deren Ansichten öffentlich vorzutragen, gegen Druck von außen, muss dafür belohnt werden.

    Es gibt schier unzählige Möglichkeiten. Wir dürfen uns aber NICHTzusammen schließen. Das ist etwas anderes wie die Gelbjacken – die stellen Forderungen, oder wehren ab. Hier schreibt jemand kurz gesagt: Es muß Konsequenzen haben!!! REPRESSION – Bestrafung und natürlich wird das sehr schnell Wirkung entfalten, denn diese Heinis,( unglaublich jetzt kommt auch nochmal Merz, einfach unglaublich – bald kommt bestimmt auch nochmal Karl-Theodor zu Guttenberg ), sind kleine feige Memmen, die sich einem fairen Wettkampf nur stellen, wenn sie ihn manipulieren können und wie der Herr so das Gescherr. Sobald Widerstand nicht von einer lokalisierbaren Gruppe kommt, wird es unangenehm für einen jeden Heini. Wenn zusätzlich nicht mehr die Möglichkeit besteht innerhalb einer eigenen Gruppe einzutauchen, sich dahinter zu verschanzen, sondern persönlich mit seiner Handlungsweise konfrontiert zu werden droht- ich sag`s euch, dann geht die Muffe und sorgt für Bluthochdruck und Stuhlgang, ich kenne meine Pappenheimer. Wenn es sogar gelingen sollte persönliche Geldmittel des Denunzianten abfließen zu lassen, bzw zu treffen, herrjehh, dann geht das Geheule erst richtig los und es wird lauter sein, als das aller Hartz4er. Schon bald, ich spreche von wenigen Tagen, wird so manch vermeintlich gesicherter Beutezug ins Stocken geraten, einfach weil einzelne, involvierte Heinis nicht auf diese Liste wollen und dann einfach doch nicht das tuen, was vorher korrupt verabredet wurde. Dann schwärmen Söldner und hartgesottene Weichbirnen aus und deshalb ist es wichtig innerhalb der bestrafenden Exekutiven nicht lokalisierbar, weder physisch, politisch, philosophisch, oder was auch immer zu sein. Mein Anspruch ist mit Witz und List und auf gar keinen Fall direkte Gewaltanwendung, weil man das nicht tuen darf, denn diese Kranken gehören trotz allem auch zur Menschheitsfamilie. Aber Geld und Macht entfernen, wie man ja auch einen Drogensüchtigen erstmal die Schore entzieht, ist völlig in Ordnung und gehört zur Therapie. Das wäre Nachhaltig und führt zur sofortigen Veränderung. Und immer im Kopf behalten: Ein Drogenspchtiger bleibt ein Drogensüchtiger auch wenn er entzogen hat, auch wenn er 10 Jahre, oder mehr clean gewesen ist.

    • Moin, arteurope, fuehlen Sie sich hier als Oberlehrer berufen?
      Welche Probleme haben Sie?
      Sie kommen so weltmännisch daher „… ich kenne meine Pappenheimer“. Aber leider kommt nichts Kluges dabei herum.
      Haben Sie einen Standpunkt zu einem Kommentar eines Foristen, so kommen Sie rueber mit der Kritkik, aber so halbphilosophisch ist es nur ein Ärgernis.

      mit wenig freundlichen Gruessen

    • arteurope: ja vielen Dank, dass sie mit ihrem erhabenen, alles überblickenden Geist dem „Nichtsblickerpöbel“ hier mal kräftig auf die Sprünge helfen.
      …für jeden was dabei nicht wahr?!… wie der Punktrichter am Spielfeldrand, dabei unfehlbar, präzise und voller Geist und sprühender Intelligenz…
      Narzissmus, Boderline, Manisch Depressiv oder auf Droge?
      …das ist hier die Frage…
      Kopfschüttel.
      PS.: ein dermassen von sich selbst überzeugter Mensch hat in den meisten Fällen schon vor langer Zeit aufgehört zu lernen (liegt in der Natur der Sache!).

    • Ja meine Herren, es tut mir aufrichtig Leid, so, wie ich schrieb lag es nahe Ärger auszulösen. Aber sehen Sie, hernach wurden die Kommentare viel besser, viel wacher, Standpunkte, Taktiken und Bedenken. Zwischendurch schrieb ich folgendes, was ich hier nicht unbedingt posten wollte, aber jetzt, wo ich ein Oberlehrer bin… 🙂

      Ich möchte im Folgenden die Diskussion erweitern und dafür werben grundsätzlicher – nämlich strategisch – mit der Gesamtproblematik umzugehen.

      Strategie

      Strategie ist eine zielgerichtete Harmonie zwischen Kraft, Raum und Zeit.Schachtagebuch 1986 Frank Olsowski

      Strategie umschreibt ein (Versorgungs)System. Eine funktionierende, das heißt harmonisierte Strategie kann nicht geblockt werden. Sie führt zum Erfolg, wenn sie eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten eröffnet, die ins Ziel führen können. Sie geht auf, wenn das Ziel tatsächlich erreicht wird.

      Zum Beispiel stellt sich beim Fußball die Frage, wie die Stürmer mit Bällen versorgt werden können – das ist Strategie. Deshalb wird noch kein Tor fallen. Die Strategie funktioniert, wenn tatsächlich die Bälle bei den Stürmern ankommen. Sie geht auf, wenn sich daraus taktische Möglichkeiten entwickeln, die zum Torschuß führen.

      Wenn eine (gegnerische) Strategie ersichtlich wird, deren Ziel die Zertrümmerung der Grundrechte ist, kann man sich zunächst mit taktischen Maßnahmen wehren zum Beispiel in der Diffamierungssituation einfache prägnante Fragen zu stellen, wie sie hier aufgelistet wurden. Dadurch wird im hitzigen Moment das Aufgehen der gegnerischen Strategie mit seinem finalen taktischen Schlag „Verschwörungstheoretiker“ und den folgenden sozialen Konsequenzen möglicherweise Einhalt geboten, nicht jedoch das weitere Funktionieren dieser Strategie, die an tausenden anderen Orten und Situationen zur gleichen Zeit , pausenlos 24/7 taktische Möglichkeiten gegen die Grundrechteträger ihren anhängenden Geisteskranken offeriert.

      Ein System ändert sich, wenn ein Teil des Systems sich ändert. Schauen wir es uns an:

      Zeit: Man möchte meinen sie tickt für alle gleich, aber das stimmt nicht. Während wir Normalbürger in allerhöchstens 20 Jahrschritten rechnen, bis Kredit abgezahlt und die Kinder groß sind, rechnet beispielsweise die Kirche in 300 Jahresschritten und die Rothschilds möglicherweise in 500 Jahrschritten. Außerdem unterliegen die Systeme der Oligarchen nicht den 24 Stundentaktungen und schon gar nicht den Biokurven normaler Menschen. Was immer sie machen wollen, sie können es 24 Stunden, 7 Tage die Woche machen. Da ist wohl kaum etwas zu unseren Gunsten zu ändern.

      Raum: Na?, wem gehört der Raum? Ich spare mir die Ausführung.

      Kraft: Genau, wir sind ja so viele mehr. Stimmt, wir sind viele – mit vielen Interessen. Wir sind viele kleine Kräftchen und würde es gelingen, diese Kraft zu einigen – für wie lange? Länger als die Planungen der Reichsten, länger als 500 Jahre? Schauen wir besser weiter.

      zielgerichtete Harmonie: d.h. Kraft, Raum und Zeit wirken nur zusammen auf ein Ziel, wenn sie harmonisch, sich nicht gegenseitig behindernd, ineinandergreifen. Das ist ein Hebel und jede identifizierbare Gruppe, auch ganze Staaten, die es wagen daran Hand anzulegen, müssen elimimiert werden. Es ist also nicht mal böse Absicht, diese millionen von zerbombten Toten der letzten 18 Jahre, es ist einfach nur die Schwachstelle einer winzig kleinen Oligarchengruppe, die mit Argusaugen auf den Einklang (Harmonie) achten müssen damit ihre gewaltigen Räume und riesigen Kräfte nicht auseinandergehen. Und so, wie sie das tuen, verraten sie uns, dass es nicht viel dazu bedarf. Das ist unser Hebel.

      Fazit:
      Die Idee: „Wir sind viele, die sind wenige“ ist ein Holzweg. Dagegen ist jede kleinste Störung im strategischen Harmoniegefüge geeignet hebelartig wesentlich größere Effekte im Zusammenspiel von Kraft, Raum und Zeit auszulösen. Ein jeder kann unorganisiert , ganz für sich alleine diesen Hebel ansetzen, ohne sich exponieren und zur Zielscheibe werden zu müssen.
      Die Idee mit Namenslisten die Zielebene zu schärfen ist ein weiterer Schritt zu einer schnell wirksamen harmonisierten Strategie mit dem langfristigen Ziel, den kranken Habgieren schnellstens therapeutische Hilfen zukommen lassen zu können.

      Die uns von ihmen aufgehalsten weltweiten Probleme werden dadurch allerdings nicht entschärft.

    • Lieber Arteurope,

      vielleicht fangen Sie erstmal mit Respekt vor anderen Kommentaren an
      und üben sich dann weiter in etwas weniger „Allmachtsfantasien“ (stehn meistens für verdrängte Ohnmachtsgefühle).
      Wenn Sie dann noch akzeptieren können, dass es auch Menschen gibt, die anders sind und denken als Sie und deswegen nicht gleich bescheuert oder abgewertet sein müsssen, sind Sie schon ein ganzes Stück vorwärts gekommen.

  11. Der Verschwörungspraktiker Ken Jebsen bucht für den Verschwörungspraktiker Daniele Ganser eine Halle. Der Veranstalter KenFM überweist die Hallenmiete darf aber keine Aufnahmen machen. Wieso verbieten die Verschwörungstheoretiker auf der „Direktorenebene“ das Filmen? Alexander von Humboldt würde sich im Grabe umdrehen.

  12. Im Normalzustand verraten Überreaktionen JEDEM – von links bis rechts und volldumm bis blitzgescheit – dass ein Nerv getroffen wurde. Im Normalzustand macht sich verdächtig, wer überreagiert. Dieser Normalzustand existiert nicht mehr. Wir sind im Ausnahmezustand. Und so ist derjenige souverän, der den Ausnahmezustand beherrscht. Man fühlt sich so souverän, dass man nicht mehr befürchtet, sich verdächtig zu machen, wenn Grundrechte und Gesetz gebrochen werden.

  13. Gobalisierung ist das absolut gesetzte Ziel .
    Dass die Globalisierung vor allem unter den Menschen Europas auf Widerstand stossen wird war den Betreibern der Globalsierung bewusst – und die Bereitschaft diesen Widerstand durch Zensur und Propaganda und auch Gewalt zu brechen stand von Anfang an fest .

  14. Ich prangerte auch an, aber mit welchem Ergebnis? Wer hat denn die Entscheidungsgewalt in den Medien und den öffentlichen Anstalten? Kann der Pöbel die Karriere eines Opportunisten stoppen? Was fehlt ist die aufgeklärte Jugend, welche nicht schon in der Grundschule das Leistungsprinzip des „Neoliberalismus“ eingeimpft bekommt und der schon frühzeitig die Ellenbogen ausfährt. Wo sind denn die Studenten, die beim Springer-Stiefel Blatt die Tore blockieren? Die sind entweder im Genderwahn, voll auf Karriere getrimmt und wenn politisch interessiert vom antideutschen Spektrum indoktriniert und assimiliert. Ihnen wurde das freie Denken aberzogen und mit Hilfe der richtigen Spindoktoren würde das kritische Denken nur in die richtigen Bahnen gelenkt. Ich kenne viele, die meine Einstellung und auch Ihre zum System teilen, nur im Moment ist es wie bei Hase und Igel. Gibt es eine neue Bewegung, wird sie sofort infiltriert und okkupiert.

    • Beim Bologna-Prozess, der zentralen Gestaltung der Bildung in Europa,
      wurde vom Ziel der Allgemeinbildung abgegangen und Produktions- und Wirtschaftsinteressen ins Zentrum gestellt.
      Gleichzeitig fand die Umstellung der Medien von Information zu immer niveauloserer Unterhaltung und verschärfter politischer Manipulation statt . Das Intellektuelle wurde durch Körperzentrierung ersetzt .

  15. Laßt uns zusammenfinden, gemeinsame Ziele definieren und aufbegehren….um unser Leben zu verbessern….
    Laßt uns die wenigen Prozente der Machteliten zeigen…wer Deutschland und was Deutschland ausmacht….
    Deutschland das sind wir…und zwar mehr als 90% der Bevölkerung (sofern sie sich interessieren/Zeit haben)………

    Es wird Zeit, dass wir etwas tun………..Frankreich mit den gelben Westen hat angefangen…machen wir doch
    einfach mit……..ansonsten sind auch andere/neue Ideen wilkommen………..packen wir es an, je länger wir brauchen,
    desto schwieriger wird es……..es ist noch nicht zu spät…aber es wird höchste Zeit……………….

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