Tagesdosis 4.5.2019 – Klassengesellschaft ins Visier nehmen

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Wie riesige Kraken grasen Monopolkonzerne den Planeten Erde ab. Sie zerstören ihn nachhaltig und vertreiben Millionen. Die digitale Revolution setzt dennoch nicht nur Massen von Lohnabhängigen frei und lässt sie verarmen. Sie ermöglicht immer umfassendere und wirksamere PR- und Überwachungsstrategien, um die Bevölkerungen ideologisch zu manipulieren, zu kontrollieren, zu spalten, gegeneinander zu hetzen und ihre Ängste gezielt zu kanalisieren. Das neoliberale Management des Spätkapitalismus im 21. Jahrhundert stellt die arbeitende Klasse vor gewaltige Herausforderungen.

Hoppla, Klassengesellschaft ist ja ein „böses Wort“. Das darf man nicht mal denken, das tun nur „ewig Gestrige“. Vermutlich wollen die auch Gulags bauen. Wissen wir doch aus dem Fernsehen. CDU und CSU, FDP und AfD, die „Bild“ und so manches „alternative“ Medium“ predigen das auch. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und die Grünen reden auch lieber von Milieus. In der Linkspartei ist man sich nicht sicher, ob die Arbeiterklasse überhaupt noch existiert. Und die SPD baut auf „Sozialpartnerschaft“.

Nun ja, niemand fühlt sich gern als schnödes Humankapital, stets abrufbar, betriebsbereit und austauschbar, vom Jobcenter in den Niedriglohnsektor gezwungen, von Entlassungswellen in Angst versetzt und falls die Bandscheibe nicht mehr mitspielt, zum unnützen Esser deklassiert. Da redet der Untertan sich lieber das spätkapitalistische Arbeitslager schön, zieht dankbar, zum Mob formiert, gegen ihm vorgesetzte alternative Feindbilder zu Felde und kriecht besonders unterwürfig für kleinste Privilegien vor seinem Chef.

Dabei lassen die gegenwärtigen Erscheinungen keine Zweifel: Die Klassengesellschaft existiert, der Klassenkampf von oben tobt. Einer Minderheit gehört die Wirtschaft. Die befiehlt dem Staat, schreibt die Gesetze und lebt von der Arbeit der Mehrheit. Blöderweise senken Maschinen, Roboter und Computer den Bedarf an Arbeit drastisch. Humankapital wird nutzlos für´s Kapital. Die Ghettos wachsen, und Millionen ziehen auf der Suche nach Jobs und Perspektiven durch die Lande.

Was soll´s, der Kapitalismus ist alternativlos. Das bläuen uns Frau Merkel, Herr Lindner, Frau Nahles und Herr Gauland unisono ein. Dieser Kapitalismus mit seiner gigantischen Profitmaschine, die alles nach oben spült. Und die ein gewisser Karl Marx schon vor 150 Jahren ein „automatisches Subjekt“ nannte: abstrakt und entpersonalisiert, endlos Rohstoffe und Arbeit fressend, sich in wenigen Händen konzentrierend, Monopole und Imperien bildend. Adé, Planet. Für den Profit der Wenigen müssen wir dich leider aufgeben.Alexander

Das Kapital hat viele Gesichter. Zeigte es sich gestern in Gestalt von Vorstandschef x, kommt es heute als Minister y und morgen als Pressesprecher der Deutschen Bank daher. Mal präsentiert es sich als bewaffnete Prügelpolizei, ein andermal als Foltergefängnis. Dann wieder erscheint es als anonyme Schlepperbande, als mordender Islamischer Staat, als Wasserräuber Nestlé, als gen Osten vorrückende NATO-Truppen, als faschistische Bodentruppen oder als Abschottungs-Gendarmerie der Europäischen Union namens Frontex. Ziemlich verwirrend.

Das ist nur einer der Gründe, warum die Propaganda so tief in die Köpfe dringen konnte und die Sklaven ihre Ketten ins Unterbewusstsein verdrängt haben. Die Zeit, als ein Fabrikbesitzer eindeutig als Ausbeuter zu identifizieren war, ist vorbei. Es ist nicht mehr wie damals, als die australischen Bauarbeiter am 1. Mai 1856 mit Massenstreiks erstmals den Achtstundentag erkämpften. Und als 30 Jahre später amerikanische Arbeiter nachzogen und schließlich den Tag zum Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung machten.

Die Arbeiter stehen heute nicht mehr Seit an Seit an der Werkbank. Wo früher Hunderte schufteten, drücken  zwei, drei Leute ein paar Knöpfe. Sie müssen sich nicht einmal kennen. Die Produktionsketten sind globaler, die Abläufe differenzierter. Stammbelegschaften konkurrieren gegen Leiharbeiter, Projekt-Jobber gegen Scheinselbständige, Roboter gegen Produktionshelfer, Computer gegen Büroangestellte.

Es ist der herrschenden Klasse und ihren staatlichen Protagonisten trefflich gelungen, sich jedweden Widerstand nachhaltig einzuverleiben. Das fing schon an, als die deutschen Faschisten den 1. Mai vereinnahmten. Die sich demagogisch als „Arbeiterpartei“ vermarktende NSDAP verwandelte ihn kurz nach ihrer Machtübernahme in einen „Feiertag der nationalen Arbeit“. Am 2. Mai 1933 stürmte und besetzte die SS alle Gewerkschaftshäuser, verhaftete und ermordete Kommunisten und Sozialdemokraten.

Nach dem Krieg gelang die Einfriedung ohne brachiale Gewalt. Die Herrschenden kauften einfach die SPD-Kader und Gewerkschaftsführer ein. Die schwenkten um auf „Sozialpartnerschaft“. Staat und Kapital machten es ihnen dabei leicht. Nach dem Krieg galt es aufzubauen. Es mangelte an Arbeitern, und dann war da noch das konkurrierende System im Osten. Man musste Zugeständnisse machen.

Dennoch ist der deutsche Sozialstaat auch ein Resultat von Klassenkämpfen. Ohne befürchteten Aufstand hätte es ihn nie in dieser Form gegeben. Doch seit Mitte der 1970er Jahren baut man diesen wieder ab, schön schleichend, wie die Sache mit dem Frosch im langsam erhitzten Wasser.

Damals war der Binnenmarkt gesättigt, die Infrastruktur aufgebaut, und eine Wirtschaftskrise zog übers Land. Die offizielle Zahl der Erwerbslosen in der BRD überstieg die Eine-Million-Marke. Zehn Jahre später, Mitte der 80er, waren es schon zwei Millionen. Die Politik reagierte mit Märchenpropaganda über Faulpelze – wir kennen das von Hartz IV. Sie kürzte die Sozialhilfe, verschärfte das Asylrecht, stoppte das Gastarbeiterabkommen und bremste die Arbeitsmigration drastisch. Nur noch ganz besonders Produktive sollten reinkommen. Eine übliche Verfahrensweise mit Humankapital im Kapitalismus. Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Profit geht vor Leben. Man kann es live erleben.

Die Krise in den 70ern machte vor dem Rest der Welt nicht halt. In Großbritannien stampfte die Eiserne Lady den Sozialstaat ein. Woanders geschah es ähnlich. Die Ghettos und Zeltstädte wuchsen dies- und jenseits des Atlantiks. Das tun sie bis heute. Die schöne bunte Warenwelt hat eben ihre Schattenseiten. Es gilt der Sieg im Wettbewerb um Märkte und Ressourcen. Das vereinte Deutschland wollte ihn besonders aggressiv gewinnen. Seither füttert es den Niedriglohnsektor mittels Hartz-IV-Regime inklusive Hungerstrafen-Katalog. Die Imperien rüsten wieder auf, befeuern Kriege, unendliches Leid und Flüchtlingsströme.

Es ist erkennbar: Die Krise spitzt sich zu, und die Mehrheit guckt dumm aus der Wäsche. Dabei hatte das der alte Marx genauso prophezeit. Dazu brauchte er keine Glaskugel, sondern nur Wissen über den Kapitalismus. Aber das ist ja böse, das darf man nicht sagen, sorry, hatte ich vergessen. Trotzdem ist die Krise sichtbar. Die SPD-nahen, im DGB organisierten Gewerkschaften tun trotzdem so, als sei das alles mittels Sozialpartnerschaft zwischen Sklaven und Herren zu beheben. Ironischer Weise „argumentieren“ viele Rechtspopulisten ähnlich: Sie suggerieren, man könne einfach zurück in die 1960er. Grenzen dicht und schon werde alles schön. Allein ein Blick auf die Produktivkräfte entlarvt das als ökonomischen Quatsch.

Man könnte auf die Idee kommen, die profitabsaugenden Konzerne zu vergesellschaften, damit das alles wieder bezahlbar wird. Nicht nur Berliner Mieterbündnisse, sogar der SPD-Jungstar Kevin Kühnert kam jetzt auf die Idee. Und schon schreien wieder CDU, CSU, FDP, AfD und Teile von Kühnerts eigener Partei im Chor: Hilfe, die Gulagbauer und Zahnbürsten-Diebe kommen! Sagt ja auch die Bild. Dann muss es stimmen. Ehrlich? Wer so denkt, kommt übers Betteln um 50 Cent mehr Lohn niemals hinaus.

Und dann sind da noch die autoritären Scheinlösungen, die besonders dressierte Untertanen vom Tablett der AfD und ihren Kumpels saugen. Das deutsche Volk müsse zusammenhalten und sich gegen Ausländer wehren, brüllen sie. Ganz so, als hätte Leiharbeiter Müller dieselben Interessen, Probleme und kulturellen Vorlieben wie die Milliardärsfamilie Quandt. Und als wäre ein Staat, der, einem Hochsicherheitstrakt gleich, aggressiv die Interessen des deutschen Kapitals durchsetzt, irgendwie gut für die in ihm lebenden Sklaven.

Nun hat die Rechte auch erneut versucht, den 1. Mai zu vereinnahmen. Ja, die AfD gebärdet sich sehr erfolgreich als „Partei des kleinen Mannes“. Dass sie das nicht ist, zeigen nicht nur ihre krasser als bei der FDP formulierte programmatische Verteufelung aller Reichensteuern, sowie ihre Huldigungen an das Hartz-IV-Regime und die imperiale NATO-Politik.

Immerhin kroch die Partei aus dem Milieu diverser Unternehmerlobby-Verbände und deren Thinktanks hervor, die ihre Interessen von Merkels Führungsriege nicht genug gewürdigt sahen. Auf sie kann die AfD bis heute finanziell bauen, auch schon mal unter der Hand. Genannt seien hier zum Beispiel die Mont Pélerin Society, die Hayek-Gesellschaft und Hayek-Stiftung, diverse Wirtschaftsverbände, Vereine und Unternehmer. Nicht zuletzt zeigt ihre effektiv und ganz im Sinne des Kapitals betriebene ethnische und soziale Spaltung der Arbeiterklasse, wem sie wirklich dient.

So strampelt das Heer der noch nützlichen Profit-Erzeuger unaufhaltsam im Dienst der vielgesichtigen und doch anonymen, zum Fetisch erkorenen und als Markt geheiligten Profitmaschine. Bloß keine Enteignungen, bloß keine zugunsten aller geplante Wirtschaft, scheiß auf die Natur, nach mir die Sintflut. Bis dahin beißt man systemkonform jeden vermeintlichen Job- und Futterkonkurrenten weg und zwingt seinen Kindern das gleiche Joch des entfremdeten Untertanen-Daseins auf. Eine Mischung aus Stockholm-Syndrom und Aggressionsabfuhr gegen ausgewählte Hassobjekte beruhigt ganz prima die täglich getriggerte Psyche. Zur Not säuft und kifft man sich die Realität eben schön.

Eine Zukunftsoption ist das nicht. Die Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse, die Klassengesellschaft und die zerstörerische Kraft der Kapitalmaschine gehören ins Blickfeld. Kapitalismus ist scheiße für die Mehrheit. Das sind die Lohnabhängigen. Nur sie können das zerstörerische System stoppen, und zwar gemeinsam und international. Sonst wird es, gemäß seiner Natur, alles Lebendige verschlingen.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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80 Kommentare zu: “Tagesdosis 4.5.2019 – Klassengesellschaft ins Visier nehmen

  1. AfD und ihre Huldigungen an die imperiale NATO-Politik:

    Auszug aus dem Grundsatzprogramm:

    „4.2 Nato als Verteidigungsbündnis

    Die Mitgliedschaft in der Nato entspricht den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands, soweit sich die Nato auf ihre Aufgabe als Verteidigungsbündnis beschränkt.
    […]
    Die Nato muss so reformiert werden, und die Streitkräfte der europäischen Partnerstaaten sind so zu restrukturieren, dass sie die Sicherheit in Europa und an seiner Peripherie gewährleisten können.
    Nato-Einsätze außerhalb des Bündnisbereichs, an der sich deutsche Streitkräfte beteiligen, sollten grundsätzlich unter einem UN-Mandat stattfinden und nur, wenn deutsche Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden.“

    Wenn man dazu noch die Haltung und die Einstellung der AfD zu Russland betrachtet:

    „Abgeordnete der AfD reisten 2018 nach Tagesspiegel-Recherchen mindestens zwölf Mal nach Russland und in die von Moskau kontrollierten Gebiete in der Ukraine. Die meisten dieser Besuche befördern in erster Linie die Agenda des Kremls.“

    Nun die AfD sieht in Russland kein Feindbild gemäß der imperialen NATO-Politik.

    Ergänzend zur Waffenexporten:

    „Die AfD hat der Linkspartei eine Zusammenarbeit im Bundestag angeboten, stößt mit ihrem Werben aber auf Ablehnung. „Wenn sich die Linke beispielsweise gegen Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien ausspricht und wir das auch tun, warum sollten wir in diesem Punkt nicht kooperieren?“, bot Parteichef Jörg Meuthen der Linkspartei am Freitag im Redaktionsnetzwerk Deutschland an: „Wenn wir Verbündete für unsere Themen finden, egal wer das ist, dann werden wir das auch punktuell gemeinsam einbringen. Das ist doch logisch.“

    Das Bild der Afd von Susan Bonath ist sehr ideologisch eingefärbt.

    Hier eine sehr zutreffende Analyse / Kritik der imperialen USA/NATO-Politik
    https://youtu.be/O3d1ZixJuvk

    • Wer die übliche AfD Migrations- und Asylargumentation kennt oder überspringen will kann ab in meinem verlinkten YouTube-Video erst ab Minute 7:10 zuhören. Die hier dargelegte kritische Sichtweise zur Geostrategie hinter der „Migrationskrise“ unterscheidet sich nicht von der Sichtweise von z.B. Daniele Ganser oder Willy Wimmer.

      Mein Versuch die objektiv falsche Darstellung von Frau Bonath, die AfD unterschwellig als imperialistische Nato-Kriegstreiberpartei darzustellen, richtig zu stellen, könnte man vielleicht als Wahlkampfwerbung werten, aber mir ging es nicht um eine Wahlempfehlung.

    • Es kommt doch nicht darauf an, ob Herr Wimmer und Herr Ganser mit einem AFD-Politiker Schnittmengen in der Beurteilung der Ursachen Migrationskrise haben, sondern wie ich mich persönlich dazu stelle und damit umgehen will.
      Außerdem denke nicht, dass Herr Ganser und Herr Wimmer, den Wahlspruch haben :
      „Das deutsche Volk müsse zusammenhalten und sich gegen Ausländer wehren.“

    • Die AfD hat Antworten auf alle gesellschaftlichen Fragen:

      Rente? Die bösen Ausländer!
      Erwerbslosigkeit? Die bösen Ausländer!
      Wohnen? Die bösen Ausländer!
      Bildung? Die bösen Ausländer!
      Geburtenquote unter 2? Die bösen Ausländer!
      Umwelt? Die bösen Ausländer!
      Steuern? Die bösen Ausländer!
      Infrastuktur? Die bösen Ausländer!
      Essen lasch, Bier schal, Fußball verloren? Die bösen Ausländer!

      Die AfDler sind echte Tausendsassas, die können jedes Thema.

    • Willst Du uns veralbern? Die NATO war niemals ein Verteidigungsbündnis und wird nie eins sein. Wer wurde denn zuerst gegründet? NATO oder Warschauer Pakt?

    • @ Andreas
      „Die bösen Ausländer!“
      wann hat die AfD von Die bösen Ausländer! gesprochen?
      Die ist die Unterstellungsstrategie der Globalisierungsfaschisten gegen ihre Kritiker .

    • Ui, die bösen Ausländer, jetzt, wo Sie das so sagen.
      Kann ich die dann auch für Ihre Reden zur Verantwortung ziehen? Weil die gehen mir gerade auf auf den Senkel.

    • Wer tatsächlich glaubt, die AFD ist die neue NSDAP, der hat sich aber zerebral bereits lange abgemeldet.
      Diese Unart mit dem Hiterlismus kotzt mich an. Alles ist immer gleich Hitler und Nazi.
      Jeder politische Akteur, der nicht die NWO herbeiklatscht wird zum Nazi und Antisemiten, zum Ausländer-raus-Ekel gemacht.

      Wie arm ist das denn? Merken Sie überhaupt noch was, Andreas?

    • Alexander bitte genau lesen:
      […], soweit sich die Nato auf ihre Aufgabe als Verteidigungsbündnis beschränkt. […] Die Nato muss so reformiert werden […]
      Wenn man das so ausdrückt, sagt man mehr oder weniger direkt, dass die Nato zur Zeit kein Verteidigungsbündnis ist und damit nicht deutschen Interessen dient.

      Zur ihren anderen Einwänden:
      Fußball,… tja an einen verloreneren Spiel könnte durch eine ausländische Mannschaft dran schuld sein. Essen und Getränke sind ist wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksache, aber vor mancher ausländischer Kostbarkeit graust es mir.

      Zu fast allen anderen Punkten Rente, Erwerbslosigkeit, Wohnen, Bildung, Geburtenquote, Umwelt, Steuern, Infrastruktur gibt es eine Wechselwirkung mit dem Thema unkontrollierte (Massen)Migration. Um in ihrer Wortwahl zu bleiben, die bösen Ausländer sind nicht Schuld an den (Grund)Problemen, sie verstärken nur diese hausgemachte falsche mehrkillische Politik.

      Die Lösung der AfD ist bis auf manche Systemfragen wie Rente ist ganz logisch und einfach:
      Ein Moratorium für Migration und Asyl (Einwanderungsrecht + verschärftes Asylrecht)… erstmal die ganzen Integrationsvorraussetzungen schaffen: Die komplette Infrastruktur erweitern, Wohnungen, Schulen, Gefängnisse, Lehrer und Politzisten einstellen. All das braucht Geld und vor allem Zeit… okay Geld kann man der einheimischen Bevölkerung mit weiteren Steuern wie der C0²-Steuer aus der Tasche ziehen aber die Zeit Lehrer und Polizisten auszubilden und Infrastruktur zu erweitern lässt sich nicht beliebig verkürzen.

      schwarz ist weiß es geht um die geopolitische Einordnung eines AfD-Politikers die sich mit den Aussagen des AfD-Grundsatzprogramms deckt.

      Die Einordnung der Nato, die Beziehung zu Russland, Verbot von Waffenexporten, all dies widerspricht der Darstellung der AfD als einen NATO affine Kriegstreiberpartei.

      Kritiker der AfD denken meist selbst sehr rassistisch.
      „Das deutsche Volk müsse zusammenhalten und sich gegen Ausländer wehren.“
      Deutsch ist keine Rasse, sondern eine Nationalität – eine Wertegemeinschaft mit spezifischen kulturellen und geschichtlichen Wurzeln. Wenn man sich mit dieser identifiziert wird man Deutscher unabhängig von Herkunft und Abstammung. Sie denken also schon rassistisch über ein Staatsvolk oder unterstellen der AfD eine rassistische Volksdefinition, die sie auch programmatisch nirgendwo finden werden.

    • D1, sicher ist die AfD nicht in ihrer Gesamtheit die NSDAP. Aber auch die, die „nur“ den diversen neoliberalen Think Tanks und der Stahlhelm-Fraktion der CDU entsprungen sind, sind schon schlimm genug. Und sie haben kein Problem damit, mit Faschisten zusammenzuarbeiten.

    • Die NSDAP war extremistisch liberal – IG Farben, Krupp usw. – und rassistisch.
      Die AfD ist neoliberal und rassistisch.
      (Und nein, AfDler und Anhänger sagen natürlich nicht „Ausländer“, die sagen polemisch „zugewanderte Fachkräfte“ als Code für „Ausländer sind minderwertig und können nichts“.)

      Der Unterschied, der Hoffnung macht, ist dass es heute nur 10% der Bevölkerung sind und auch nur so Aushilfsfaschisten, die ohne massive Unterstützung der angeblich JÜDISCHEN 😀 Großbanker nichts auf die Reihe kriegen würden, obwohl … Moment .. wie kam die NSDAP doch gleich nochmal … naja das Nützliche an nützlichen Idioten ist eben, dass die nicht merken, wie sie benutzt werden.

    • Bis zu „angeblich JÜDISCHEN“ hab ich noch versucht, zu verstehen, warum Sie andere als Aushilfsfaschisten titulieren, aber ich bin nicht drauf gekommen, was die Zielscheibe des Angriffs sein soll und warum.

      Wer ist Aushilfsfaschiste und kriegt ohne die angeblich JÜDISCHEN Banker nix auf die Reihe? Hä?

      Die NSDAP war national und sozialistisch. Und von wem wurden die jetzt gekauft, von angeblich JÜDISCHEN Bankern?
      Hab ich das nun richtig verstanden, so als vermeintlicher Aushilfs…was nochmal genau?

    • Andreas sie sagen es selbst „das Nützliche an nützlichen Idioten ist eben, dass die nicht merken, wie sie benutzt werden.“

      Die ideologische Assoziation AfD = Nazi / NSDAP ist in ihren Denken so fest verankert, dass sie wohl nie rational den Sachverhalt erfassen können. Wenn man sich wirklich rational und so objektiv wie möglich einer Diskussion oder der Analyse von Themen stellen will, dann muss man die Möglichkeit, dass die eigene Einstellung, Überzeugung oder These falsch ist und man sich irrt, in Betracht ziehen. Es gibt natürlich Grundüberzeugungen wo man nicht von abweichen kann und will z.B. ein Thema die von Grünen geforderte Entkriminalisierung von – ihr wisst wohl was ich meine -. Dass diese falsch und pervers, abartig ist bedarf eigentlich keiner Diskussion.

      Ich denke sie betrachten die AfD nicht ergebnisoffen, für sie muss die AfD = Nazi sein.

      Eine These:
      Sagen wir mal die AfD ist auch nur „Installiert“ wurden als eine Art Beruhigungsmittel. Ihre Positionen sind zum Teil eine tatsächliche Alternative und Lösung.
      Was darf wohl nie passieren, damit dann diese Scheinlösung sich nicht selbst demaskiert ?
      Keine Regierungsverantwortung durch die Dämonisierung und Unterdrückung der Partei mit jetzt schon faschistoiden Methoden (Gewalt durch Antifa, Bedrohung von Gastwirten und Unterstützern, Instrumentalisierung des Inlandgeheimdienstes).

      Die AfD ist die einzige politische Hoffnung für einen friedlichen Wandel. Es gäbe rein theoretisch auch eine außerparlamentarische Lösung, aber es gibt kein wert-homogenes Staatsvolk, dass sich als Gemeinschaft versteht. Mit wert-homogen mein ich nicht ethnisch homogen, sondern von den Grundwerten festgehalten im Grundgesetz. Die Abwehrhaltung von Parteisympathisanten und Anhängern der AfD gegen Ausländer ist großenteils (es gibt vlt. auch Bekloppte und Leute die wohl wirklich rassistisch denken in der AfD) nicht ethisch und rassistisch motiviert, sondern werte-orientiert. Imad Karim, Serge Menga, Abdel Samad, Syren Ates, Akif Pirincci, Henrik M. Border und viele andere Nicht-Biodeutsche finden bei der AfD und auch Pegida viel Zuspruch.

  2. Schön daß „die Nation“ weiter unten erwähnt wurde, wie wär’s auch noch mit, besonders infantil, die Fußballmannschaft? Aber das ist etwas was die Mietfedern und andere Knechte nie verstehen werden oder es ist ihnen egal. Dazu wurde im Lauf der Geschichte auch genug geschrieben und erfahren.

    Und es wurde, auch darüber, wieder eindrücklich dargelegt, daß die Machteliten sich ausreichend Fußpotential kaufen können, bzw. sie bekommen es über ihre „Bildungsmaschine“ gratis oder zumindest sehr günstig. Oder anders, bei manchen macht es mehr Sinn die Worte an die Wand zu richten.

    Das läßt sich auch übertragen für Appelle bzw. Ratschläge an die Machteliten. Die haben da ihr eigenes und tatsächlich hochvergütetes Personal.

    P.S.: Einen besonders ausgeprägten Hass, wenn überhaupt, vermag ich bei Frau Bonath nicht auszumachen, sie schätzt nicht besonders die Machteliten und ihre Domestiken. Und was sehr rar ist und zum Inhalt des vorigen Satzes gehört, sie kommt zum Kern.

  3. Wir werden doch hier in ein Kasperl-Theater hineingezogen.

    Die Kinder kloppen sich doch nach solchen Aufführungen draußen auf dem Parkplatz auch, die einen sind für Kasper, die anderen fürs Krokodil.
    Und wie wird es ausgehen? Egal.
    The winner takes it all.

    Nur wer ist das?

    Richtig, der Puppenspieler! Der hat nämlich beide abkassiert.

    Frau B. hasst wie ein Kleinkind alle, die nicht genau wie sie total boah eh voll gegen das Krokodil sind: Kein Fußbreit dem Krokodil!

    Ich werde mich nie von solchen Kindsköpfen im Theater vom Puppenspieler und seiner Show ablenken lassen, indem ich mich nur sinnlos über dessen Krokodil aufregen lasse.

    Kasper und Korokidil werden vom selben Herrscher der Bühne bespielt, gute Frau.

  4. Die Linken schnallen es nicht. Statt zu vermitteln und zu versöhnen, streiten sie sich um die richtige Anwendung von Vokabeln aus Marx’schen Zeiten, mit denen man die Mehrheit der Lohnabhängigen ohnehin nicht mehr auf die Straße locken kann.
    „Wer die Herzen gewinnt, braucht sich um die Köpfe nicht zu sorgen“, (weiß nicht mehr, wer das gesagt hat), umgekehrt funktioniert das nicht.
    Oskar Lafontaine, dass wohl größte politisch-Linke Talent, ist von den Medien kaputt geschrieben worden. Hätte Schröder zu ihm gestanden, hätte es mit der Umsetzung linker pol. Inhalte was werden können, aber Schröder hat ihn verraten, sich für den Serbien-Krieg und die Agenda 2010 entschieden.(Sonst wär er auch nicht Kanzler und Fischer nicht Außenminister geworden.)
    Schröder und Fischer sind die größten Verräter der linken Bewegung in Deutschland seit 1945.
    Die Aufstehen- Bewegung merkt auch so langsam, dass das Volk nicht aufsteht. Und wenn es aufsteht, dann um wählen zu gehen, statt jetzt zB. die EU-Wahl zu boykottieren.
    Die Partei „Die Linke“ ist auch nicht mehr zu retten. Gysi gegen Lafontaine, Kipping gegen Wagenknecht. Das wird nichts mehr. 1999 gab Lafontaine den Parteivorsitz in der SPD auf.
    Seitdem gibt es in DE keine linke Politik mehr, keine Solidarität mehr, aber viele Besserwisser.

  5. Hallo Frau Bonath,

    ihr Kommentar, ihre Meinung, seih Ihnen gegönnt, doch ihr Lösungsansatz widerspricht der Herleitung eklatant: „international und gemeinsam“ als Lösungsansatz. Nur so viel, „international“ geht aber nicht ohne national. National nicht ohne Volk. Ein Volk ist immer homogen, sonst ist es eben kein Volk. Und „gemeinsam“, verstehe ich als die, die mir ähnlich sind und die gleiche Sprache sprechen. Die anderen sind die Fremden.

    Sie sind entweder zerfressen von autoaggressievem Selbsthass und wollen die anderen Deutschen nur mit runterziehen, weil sie zu feige zum Selbstmord sind oder sie sind die fünfte Kolonne der Kapitalisten, die durch Ihre Wühlarbeit von den eigentlichen Tätern ablenken will. Sie wollen Völker auflösen, dann fangen Sie oben an und lösen Sie dass Volk auf, welches am meisten involviert ist, wir Deutschen sind es nicht.

    Fragen Sie zum Beispiel mal Juden, was die davon halten, wenn sie ihr Volk auflösen und deren Nationalstaat abschaffen wollen. Traun Sie sich nicht öffentlich, 10 € drauf. Wenn sie es bei denen schaffen mache ich bei Ihnen mit, uns Deutsche aufzulösen. Nur dieses großartigste unter den Völkern sollten wir dummen Gois uns wohl zum Maßstab machen oder sind Sie Antisemit*ierende(r)?

    • Keine Völker, kein Souverän, kein Widerstand und damit freie Fahrt für Monopole. Die Dame arbeitet für die Konkurrenz.
      Raus aus allen supranationalen Kriminalvereinigungen, zurück zu einer eigenen Währung und die volle Souveränität zurück an die Völker der Erde!
      Dann können wir uns wieder mit unseren Kapitalisten auf Löhne einigen. Das hat früher auch geklappt.

      Und zwar nicht, weil diese lächerliche DDR, Karrikatur von einem Staat mit all seinen alten Männern im Planungsfieber, eine Gefahr war, da lachen sich ja sogar und gerade meine Ossi-Kumpels halb tot.

      Wenn das eine Bedrohung war, ja mei…no brain, no pain.

      Welches Volk, welcher Souverän oder Pöbel oder was auch immer soll denn in EU oder UNO international für oder gegen irgendwas sich einsetzen?

      International…warum nicht gleich intergalaktisch?

      Unabhängigkeit für Uranus!
      Solidarität mit Saturn!
      Egalite für die Exoplaneten!

    • Ich spreche Deutsch aber ich weise entschieden von mir, mit Ihnen, Frau Quandt oder Herrn Albrecht „ähnlich“ oder gar „homogen“ zu sein. Sie sind mir fremder als ein Marsianer. Von meinen Klassengeschwistern aus anderen Ländern unseres Planten trennt mich hingegen nichts. Sie werden von Ihresgleichen ausgebeutet.

    • „Ein Volk ist immer homogen, sonst ist es eben kein Volk. Und „gemeinsam“, verstehe ich als die, die mir ähnlich sind und die gleiche Sprache sprechen. Die anderen sind die Fremden.“

      Ich kenne kein Volk das homogen ist. Wo haben Sie denn diesen Unsinn her. Mit so manchem Fremden habe ich mehr Gemeinsamkeiten, als mit den Leuten, die Sie zu meinem Volk rechnen würden.

      Interessen, Vorlieben, Geschmack und mir wichtige Eigenschaften wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft u.a. sind viel stärkere „Bindemittel“.
      Gemeinsame Sprache ist auch kein Garant, macht aber Manches leichter.

      „Volk“ an sich ist kein Wert, nur ein Hirngespinst, mit dem versucht wird, zu vereinnahmen und gegen sogenannte Fremde abzugrenzen.
      Gegen wen ich mich abgrenze, bestimme ich ganz alleine und nicht die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, wie man die auch immer definiert. So autonom sollte man schon sein.

    • Von unseren „Klassengeschwistern“ aus anderen Ländern unseres Planten trennt mich hingegen nichts. Außer die Möglichkeit, gemeinsam politisch zu handeln.

      Ihre Mitbrüderinnen in so manchen Ländern werden sich sicher verdammt gut dabei fühlen, sich Ihrer wortakrobatischen Solidarität sicher sein zu können.

      Dieser globale Ansatz ist doch der beste Trick, einen Widerstand vor Ort zu zersetzen. Solidarität mit der inneren Mongolei! Für einen freien Süd-Süd-Ost-Sudan.
      Je weiter weg, desto eher lässt man Sie in Sachen Solidaritätsadresse gewähren. Im Gegenteil, dafür bekommen Sie noch Auferksamkeit und Lob. Brav gemacht, immer um die anderen sich kümmern, nie hier was verbessern, das wäre ja für das Sysrtem schlecht und Schützenhilfe kommt von Zersetzungs-Susi: Das ist nur Solzialdemokratismus.

      Na dann eben nicht. Fröhliches Weiterhartzen. Und ideologisch immer schon astrein bleiben. Das ist das wichtigste.
      Nix fressen, nix zu beißen, aber dafür keinen Deut von der Ersatzreligion abgewichen.

      Auch ein Lebensziel!

    • Wenn ich solche Kommentare lese bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch gut ist, dass die Geburtenrate der arischen Herrenrasse unter 2 liegt. 😀

    • Noch einer aus dem Kasperl-Fanclub, dann sind es ja schon zwei.
      Immer drauf aufs Krokodil, das gefällt dem Puppenspieler.

    • Von 1900 bis 1919 versuchten deutsche Nationalisten ihre Nation zu retten.
      Das Ergebnis ist bekannt.
      Von den 1930ern bis 1940ern versuchten deutsche Nationalisten nochmal ihre Nation zu retten.
      Das Ergebnis ist bekannt.

      Wenn zwei Mal Tonkrüge mit Schwung gegen eine Wand geballert wurden – mit den bekannten Ergebnissen – dann wird ein dritter Tonkrug, der auch mit Schwung gegen eine Wand geballert wird, hinterher besser und schöner sein als vorher, gaaanz bestimmt!

    • Von einem Nationalismus ist denn heutzutage die Rede? Wo denn?
      Refugees welcome, CO2 Steuer, Diesel- und Fahrverbot, Energiewende, Enteignungen oder 100% Erbschaftssteuer wie dieser Tage gefordert, Impfpflicht.

      Das sind gerade nationalistische Themen, oder was?

    • D1:
      Sie glauben wohl, wenn Sie alles in einen Topf geben und dann kräftig draufhauen, treffen Sie schon den Richtigen?

      „Raus aus allen supranationalen Kriminalvereinigungen, zurück zu einer eigenen Währung und die volle Souveränität zurück an die Völker der Erde!
      Dann können wir uns wieder mit unseren Kapitalisten auf Löhne einigen. Das hat früher auch geklappt.“

      Interessant, Die Industrie und das Finanzkapital (das schon lange international ist) holen wir aus aller Welt zurück nach Deutschland – das vorher entflechtet werden muss.
      Wer soll das denn tun und wer hat darauf von den Außenstehenden überhaupt einen Zugang geschweige denn Einfluss? – Sie selbst werden sie es nicht machen, denn es ist ihr Geschäftsmodell.
      Dann machen wir ne eigene Währung und werden Souverän, was im übrigen das Volk noch nie war.
      Und dann verhandeln wir mit „unseren Kapitalisten“?

      Und dann ist auch Schluss mit: „Refugees welcome, CO2 Steuer, Diesel- und Fahrverbot, Energiewende, Enteignungen oder 100% Erbschaftssteuer wie dieser Tage gefordert, Impfpflicht.“ –> hat ja früher auch so gut geklappt!

      Da wünsche ich, Viel Erfolg!
      Den Puppenspieler müssen Sie allerdings erst noch finden, der dieses Drehbuch umsetzt. 🙂

    • Ja und an was glauben Sie? Eine sozialistische Weltregierung wird es wuppen? Weil dann die Bösen die Flinten ins Korn geworfen haben werden?

    • @D1
      „Von einem Nationalismus ist denn heutzutage die Rede? Wo denn?“

      Ja wo denn?!
      Sind doch alles besorgte Bürger, keine Nationalisten weit und breit.
      Die sind so besorgt diese Bürger, die haben sich von 1990 bis 2015 – 25 Jahre lang – über nichts Sorgen gemacht, egal was die Regierungen taten, aber bei 1% mehr Ausländer, von 10% zu 11% – 1% (!) statistisches Rauschen – ohhh da waren diese Bürger auf einmal ach-so-BESORGT.

      Zuwanderung „kritisieren“, um die Forderung „Grenzen dicht“ scheinbar zu rechtfertigen.
      Zurück zum Nationalstaat fordern, was ja so gar nicht die Ausgangssituation vor dem Ersten Weltkrieg wiederholen würde …
      Ja nee wo ist da denn Nationalismus?!
      Da ist kein Wald, da sind nur quadratkilometerweise Bäume, aber das ist ja was völlig anderes.

    • @ schwarz ist weiß
      Der Satz eines Kommentators „Dann können wir uns wieder mit unseren Kapitalisten auf Löhne einigen. Das hat früher auch geklappt.“ ist m.E. beispielhaft.

      Wer von seinen Eltern ausgebeutet wurde (und wer ausschließlich in Äußerlichkeiten denkt, wird das nicht kapieren), für den ist Ausbeutung die einzige Form von Kontakt zu anderen Menschen.
      Diese einzige erlebte Art Kontakt ist dann vertraut, aber die Ausbeuter müssen dann auch so ähnlich sein wie die Eltern, nicht irgendwie eine andere Hautfarbe haben oder anders reden, das würde irritieren.

    • Jaja, die Bäume und die Splitter im fremden Auge sowie das Brett vor dem eigenen Kopf.
      Und von den Eltern ausgebeutet. Küchen- oder doch eher Latrinenpsychologie.

    • @ D1
      Versuchen Sie doch vor Ihrem eigenen Inneren zu fliehen, dann wird Ihr Körper Ihnen zeigen, dass da was ist.
      Wenn Sie das so wollen, bitteschön, es ist Ihre Wahl.

    • Danke für den Tipp.
      Ihnen noch viel Freude noch am Untergang der arischen Herrenrassen. Vielleicht reicht es in Zukunft auch mal zu Gedanken, die sich nicht in Kampfzonen des letzten Jahrhunderts bewegen. Oder sind Sie so alt?

  6. Warum Frau Bonath warum, müssen sie immer nur halbe sachen liefern, dabei muss ich wieder einmal sagen der Anfang war hier recht gut aber dann kommt eine gezielte Meinung wieder hervor. klar Kapitalismus ist nicht vollkommen aber verdammt das ist sozial oder Kommunismus auch nicht aber wird nicht hier erwähnt. ich predige schon seit langem warum müssen wir ewig immer nur eine Seite betrachten oder sie wahrnehmen warum nicht alle. ich rede davon warum wir immer nur ein System vollständig aufnehmen und nicht die dinge eines Systemes die gut sind, wie zbsp, Kapitalismus bietet einen freien markt und Sozialismus bietet das um gehen mit anderen Menschen und Kommunismus bietet nah da hab ich leider kein Beispiel aber vielleicht fällt da jemand anderen eines ein. was ich sagen will warum immer nur ein ganzes System nehmen und nicht viele nur das gute nehmen. jedes diese Systeme hat Eigenschaften die gut aber auch für schlechtes von geringen personen benutzt werden können, es liegt nicht allein am System es liegt daran wie es genutzt wird und von wem. schaut euch Deutschland zur zeit des reiches an böse und tot und Zerstörung wo hin es reicht sozial ist nicht falsch aber auch nicht vollkommen, seht euch China an Kommunismus ist ebenso nicht vollkommen. alle Systeme habe es halt aber wenn man nur das beste davon nimmt kann es wirklich gutes erreichen. auch das Marxismus oder eher Karl Marx ist nicht grade die Weisheit mit dem man Löffel gefressen hat, dass muss ich hier nicht auch erwähnen, er hat zur seiner zeit den Teufel angebetet warum? das sollte man sich selber mal fragen.

    • @bluefalkon
      Das Beste aus den bisher erprobten Systemen?
      Da gäbe es für mich eine klare Richtschnur, und zwar ist die UN-Menschenrechtserklärung von 1948 nicht schlecht, jedenfalls gibts nichts mehrheitsfähiges besseres, also:
      Alles, was Menschenrechte betrifft, muss staatlich sein bzw. staatlich geregelt sein, sprich materielle/finanzielle Grundversorgung, Wohnen, Gesundheitsversorgung, Energieversorgung, Wasserversorgung, Infrastruktur einschl. Verkehrsinfrastruktur (Recht auf Mobilität, nicht zu verwechseln mit dem deutschen Autofetisch), Bildung (Zugang zu Bildung, nicht die Inhalte), Gesundheitsverträglichkeit von Nahrungsmitteln usw. bis schlussendlich auch Umweltschutz als Grundbedingung für menschliches Leben.
      Alles, was keine Grundrechte betrifft, also praktisch alle darüber hinausgehenden Güter, können und sollten dem Markt überlassen werden.

      Das könnte man sofort so machen und es würde nach kurzer Zeit pervertieren wie alle bisherigen Systeme.
      Denn Wirtschaften ist nur eine Dimension der Gesellschaft.

      Eine andere Dimension ist die politische – ohne Demokratie pervertiert alles.
      Bisher real existierender Sozialismus war immer eine „Diktatur des Proletariats“, nur dass eine handvoll Bonzen mal eben stellvertretend für das Proletariat diktierte. Das bedeutet nicht, dass Sozialismus+Demokratie nicht funktionieren könnte, gabs nur noch nicht.
      Im real existierenden Kapitalismus ist die Schweiz eine Ausnahme – und die Schweizer haben nebenbei bemerkt auch ein funktionierendes Rentensystem – also Demokratie und Kapitalismus schließen sich nicht aus, aber da ist die Schweiz bisher leider die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Alle anderen kapitalistischen Staaten haben weniger Demokratie und mehr Lobbykratie.

      Die gerne vergessene Dimension ist die juristische – ohne Rechtsstaatlichkeit pervertiert alles.
      Sobald Justiz a) nicht neutral ist und b) staatliche Akteure milder behandelt als einfache Bürger, kann man alles vergessen.
      Das würde bedeuten, dass mindestens alle Richter erwachsene reife integere Personen sein müssten.
      (Momentan haben wir die 1+ Abgänger der juristischen Fakultäten, die Creme de la Creme der hochinselbegabten Auswendiglerner auf Richterstühlen, da kann man sonstwas für eine Struktur drumrum haben, das muss pervertieren und das kann man am aktuellen Rechtssystem ja auch sehen.)
      Was eine erwachsene reife integere Persönlichkeit ist, ließe sich allerdings noch leichter definieren als überprüfen – und selbst wenn, wer überprüft die Überprüfer …
      Gleiches Recht für alle zu schaffen ist offensichtlich nicht so einfach, aber notwendig, denn ohne das ist alles nichts.

  7. Vielleicht bin ich ja zu jung, um den Witz zu verstehen, aber „Zugeständnisse“ an den „konkurrierenden Staat im Osten“?
    Der Westen hat hohe Löhne bezahlt, dass niemand gen Osten rübermacht? Hm, ich kenne nicht viele, die diesen Weg gewählt haben.

    Immerhin hätten doch alle rüber gehen können, in der Richtung war die Grenze doch eher zu überwinden. Der Westen hat doch prima gelebt mit dieser Konkurrenz, oder nicht? Da wurden die Produkte günstig importiert und mit Gewinn verkloppt. Und von dem Gewinn hat man die Sozialpartnerschaft bezahlt. Was hat eigentlich die SED mit diesen Devisen veranstaltet?

    So herum betrachtet kann ich nicht erkennen, mit welchen Argumenten heute für einen neuen Sozialismus geworben werden könnte. Es sich wünschen ist ja lieb gemeint, aber die Menschen zu beschimpfen ist höchstens als Kusnstprojekt tauglich,

    Ich erkenne das Ziel, den Sozialismus, der Autorin, aber die Taktik zum Überzeugen der Menschen scheint mir doch ausbaufähig. Oder soll nicht überzeugt werden? Sie und ihre randständige Ideologieelite setzen das revolutionär gegen die große Masse durch? Mit was? Am Ende dann doch Gewalt, weil sich die dummen Menschen nicht einfügen in die Heilslehre? Wer nicht einsichtig ist, muss weg?

    Wer würde heute ein sozialistisches Experiment unterstützen mit dem Verweis darauf, dass korrupter Eliten/Kader ja nur Sozialpartnerschaft anstreben würden?

    Jetzt nur mal als Taktikschulung: Das ist argumentativ bei der Gemütslage der Menschen ein Rohrkrepierer und verhindert nicht nur ein sozialistisches Hasardieren; konkret zerstört es ein Potential an Protest, dass mal wenigstens sozialpartnerschaftliche Verbesserungen zeitigen würde. Und ich kenne jetzt einen Stall voll Menschen aus dem Prekariat, mit denen konkrete Verbesserungen zu fordern wären, die aber für einen Sozialismus nicht zu bewegen sind. NULL. Und was jetzt? Dann lieber gar nix als Verbesserungen für die ganz unten? Ist die Autorin zynisch oder bezahlt?

    Was ist also die Funktion der Autorin? Das aktuelle Potential zu zerstören?

    Wenn ich nicht alles haben kann, dann soll niemand irgendwas bekommen?

    Wenn Veränderung, dann nur das volle Programm nach der Ideologie der Autorin? Ist das schon notorischer Narzissmus oder nur diktatorische Dämlichkeit?

    • Moin, D1, zu jung? Weiss ich nicht. Aber zu unwissend vielleicht?
      Als es nach dem 2. WK die Konkurrenz gab fuer den US-Imperialismus (und diese Konkurrenz war letztlich seinem Eigreifen in den 2.WK geschuldet und nicht die Befreiung vom Faschismus) nur ein Ziel, und das war die Niederringung des verhassten Systemgegners. Noch vor der Gruendung der CIA begann man mit viel Geld ein Ideologisches Gegengewicht zur SU zu schaffen. Artisten, Musiker, Kuenstler, ueberhaupt Kulturschaffende, die als bekennnende Demokraten oder sogar Sozialisten bekannt waren, wurden versucht gegen die Su in Stellung zu bringen. Das Perfide war eben deren Bekanntheit als Linke. Mit grosser finanzieller Hilfe wurden Zeitschriften und Illustrierte gegruendet und gesponsert, um den Systemgegner zu treffen.
      Als es dann die DDR gab versuchte der US-Imperialismus den ehemaligen Kriegsgener DE als Frontstaat zu installieren. Mit einer CDU, die damals noch im Programm hatte die Schwerindustrie verstaatlichen zu wollen, und Lohnabschluessen, die teilweise im 2stelligen Bereich lagen (Kluncker fur die ÖTV) sollte die bessere Alternative des Kapitalismus suggeriert werden. Es ging nicht darum, die westdeutschen Arbeiter davon abzuhalten gen Osten auszuwandern, wie Sie vermuten, sondern hatte m.M.n. rein zersetzenden Charakter. und so sind viele DDRler auch gen Westen emigriert.
      Nach der Annexion nun holt sich der westdeutsche Kapitalismus das zurueck, worauf er ein paar Jahre lang verzichten musste.

    • Wir werden doch hier in ein Kasperl-Theater hineingezogen.

      Die Kinder kloppen sich doch nach solchen Aufführungen draußen auf dem Parkplatz auch, die einen sind für Kasper, die anderen fürs Krokodil.
      Und wie wird es ausgehen? Egal.
      The winner takes it all.

      Nur wer ist das?

      Richtig, der Puppenspieler! Der hat nämlich beide abkassiert.

      Frau B. hasst wie ein Kleinkind alle, die nicht genau wie sie total boah eh voll gegen das Krokodil sind: Kein Fußbreit dem Krokodil!

      Ich werde mich nie von solchen Kindsköpfen im Theater vom Puppenspieler und seiner Show ablenken lassen, indem ich mich nur sinnlos über dessen Krokodil aufregen lasse.

      Kasper und Korokidil werden vom selben Herrscher der Bühne bespielt, gute Frau.

  8. Im Grunde ist bereits alles bekannt, auch was auf dem Spiel steht und es ist alles gesagt. Das auch nicht erst in diesem Jahrhundert.
    Allein das Zerstörungspotential ist durch die Technologie größer geworden. Welches auch zur praktischen Anwendung gelangt, hauptsächlich schleichend, eine Agonie in jedem denkbaren Bereich; soziologisch, ökologisch, ökonomisch (ökonomisch meint hier nicht die Profitwirtschaft).
    Eine Abkehr von diesem Weg scheitert durch die eingetragene Fragmentierung, stark befördert durch kleinliche Egoismen (was im Grunde nur Ableger dessen ist, was die Kapitalisten in größerer Macht betreiben; mein Haus, mein Auto, mein Partner, mein Kind, meine Familie, alles meins bzw. meiner Familie, meine Kinder sollen es einmal besser haben, eine weit verbreitete, breit akzeptierte Variante davon). Und natürlich durch „die Furcht schützt die Tempel besser als die Mauern.“

    • Das „Mein“ hat substanzielle Berechtigung . Nicht geschrieben haben sie : Mein Land .
      Die Frage ist, was ist das Gegenüber von diesem „Mein“ ? Die EU ? Das Internationale Kapital/Solidarität ? Die Kirche in Rom ? Die NATO ? Der IWF ? Das Märchen von der Wertegemeinschaft ?

  9. Den Kapitalismus in seinem Lauf halten die Lämmer nicht mehr auf. Denn anderes ist in der westlichen Welt nicht im Angebot. Der politische Debattenraum lässt bei den Wahlen nur kapitalistische Kreuzchen zu. Wir gehen wählen, obwohl wir keine Wahl haben. Dumm gelaufen, sagen wir nach jeder Wahl. Das Kapital sieht das ganz anders. Es hat alle und alles unter Kontrolle. Kann seine Kritiker kaufen. Die nicht käuflichen, wie Frau Bonath wiederholen ihre Texte, wieder und wieder, aber immer weniger hören zu. Politiker lügen vor den Wahlen. (Die nächste Wahl steht immer an), sagte Frau Merkel. Aber die Lämmer machen ihr Kreuzchen. Schmeißen ihre (vom Kapital begrenzte Meinung) in die Urne, geben sich auf. Die Schafe.

  10. Der entscheidende Schritt von einer zumindest potentiell gerechten und demokratischen Gemeinschaft hin zu einer totalitären Klassengesellschaft war die vom Kapital forcierten Massenzuwanderung .
    Die Zerstörung gemeinsamer kultureller Interessen hat die Zerstörung eines sozialen Gemeinschaftswollens als Folge . Das theoretisch hochgeschraubte und von der EU propagierte Soziale
    wird nie in eine solidarische Gesellschaft münden, sondern Gated Communities als Folge haben.

    • Ihnen müsste doch auch aufgefallen sein, das das Augenmerk der aktuellen Politik eher auf Abschiebung und Abschottung der EU Außengrenzen gerichtet ist.
      Ist das nur ein Ablenkungsmanöver?
      Des weiteren würde mich interessieren, wo denn ihre kulturellen Interessen liegen, die dann auch noch allgemeinverbindlich wären.
      Von einer solidarischen Gesellschaft der EU kann keine Rede sein.
      Kampflos geht da gar nichts.

  11. Das war eine sehr gute Analyse von Frau Bonath, genau so sieht es aus. Wir Lohnabhängigen oder kleinen Selbstständigen unter 2 Millionen Euro „Vermögen“ sollten mal die Ärmel hochkrempeln um die Megamaschine mit friedlichen Mitteln zu stoppen. So ein schöner Generalstreik wäre bestimmt recht wirksam, hehe.

  12. Mensch, Bonath, welch eine gequirlte Scheisse!
    „Nur sie (die Lohnabhängigen) können das zerstörerische System stoppen, und zwar gemeinsam und international.“
    Wie lange sollen denn Ergebnisse warten, wenn die Voraussetzungen so hoch geschraubt werden „international“?
    Es darf ja keine nationalen Kämpfe geben (nach Bonath), weil sich dahinter nationalistsche Kräfte verbergen könnten? Ist das der Grund, warum Sie den Gelbwestenaufstand so gering schätzen? Weil er „nur“ national gefuehrt wird?
    Der Imperialismus hat es hinbekommen ein Europa zu schaffen mit 0 „NULL“ demokratischen Einflussmöglichkeiten fuer die Lohnabhängigen. Um wieviel undemokratischer, um nicht zu sagen faschistischer sähe eine internationale/globale Diktatur aus?
    Also, wie soll eine kampfstarke internationale Klassengemeinschaft aussehen? Wie soll der Kampf gegen das Kapital gefuehrt werden? Mit Streiks? Wir sind doch jetzt schon zu viele, als dass man den Klassengegner mit einem Streik einschuechtern könnte. Wie schnell werden Sklaven aufgetrieben, die die Produktion retten wuerden?!
    Kommen Sie runter von dieser Idee, Frau Bonath! Sie hilft nur dem Klassengegner.
    Wie könnte denn heute ein Kampf z.B. gegen die Nato-Mitgliedschaft Deutschlands aussehen? International? Eben nicht. Es geht um deutsche Interessen, also wird man den Kampf national fuehren. Dieses unselige Gelaber von national =nationalistisch ist ausgemachter Blödsinn! Fuer eine einigermassen vernuenftige Chance, Kämpfe in DE zu gewinnen ist jeder Migrant, der hierherkommt zuviel.
    Nun kommt sicherlich der Rassismusvorwurf, jedoch sollte man sich vorher klarmachen, wer fuer die Arbeitsmigration verantwortlich ist. Das ist nämlich nicht die deutsche Bevölkerung, sondern die Konzerne und Poliker, die die Freihandelsverträge (Knechtungsverträge) den z.B. afrikanischen Ländern aufzwingen. Und genau diese Konzerne und Politiker muessen auch dafuer zur Rechenschaft gezogen werden! Und nicht der normale Lohnabhängige, der dann abermals weniger verdient, weil viele Arbeiter= geringer Lohn.

    • @Hog1951
      Ich hatte mir vorgenommen die Kommentare von Frau Bonath nicht mehr zu lesen. Nun dachte ich, lies diesen Kommentar dann doch mal. Aber leider musste ich feststellen Frau Bonath schreibt immer die selben Texte mit ähnlichem Inhalt die von mal zu mal immer Hasserfüllter werden.

    • Was ist das, mit Verlaub, für ein dämlicher Mist? Frau Bonath hat niemals gegen die Gelbwesten geschrieben. Wenn man nicht weiterkommt, dann lügt man einfach mal?

    • Also, sorry:
      zu viele in diesem Land fielen auf Allan Dulles mit seinem oesterreichischem Obergefreiten herein.
      Wieder zu viele fallen auf diese erneut US-gesponserte FDJ-Tante aus der Ex-DDR rein.
      Parallel dazu auf die ebenfalls US-gesponserten AFD-Parteikomiker (Harris Media).
      Schroeder/Fischer waren US-gesponserte wieder deutsche Erstkriegsverbrecher nach den Nazis (Serbienueberfall).
      Und die Deutschen nicken immer noch alles ab: Lynchmorde via Ramstein, gelieferte Zielkoordinaten, die Chelsea Mannings und Wikileaks zu Weltruhm verhalfen, Spionagehandy in Kanzleragentinnenhand, Realsatiren wie dieser Maas, Gabriel, Steinmeyer, Merz, you name it.

      Nein, von diesen durch und durch mental und medial versifften deutschen Passinhabern (leider mehrheitlich, natuerlich nicht alle) geht Null aus. Nichts. Nur Untertanengeist, wie schon immer gehabt.
      Vielleicht muessen die Franzosen wieder alles richten. Die Gelbwesten sind derzeit der einzige Lichtblick auf diesem Altkontinent. Neuerdings auch ein paar Italiener wieder. Der Rest: zappenduester.

    • Moin, Alexander, ich hatte geschrieben, dass sie den “ Gelbwestenaufstand so gering schätz(en)t“. Davon, dass sie gegen die Gelbwesten geschrieben hat steht nichts in meinem Post. Liest man sich ihre Kommentare zu den Gelbwesten an, so hebt sie darauf ab, dass die Gelbwesten sozialdemokratische Positionen vertreten wuerden, und dass auch Frau Le Pen versucht das Gelbwesten-Schiff zu entern.
      Damit wird die Gelbwestenbewegung nicht gerade aufgebaut, sondern eher herabgesetzt. Das meine ich damit, wenn ich schrieb, dass „Sie den Gelbwestenaufstand so gering schätz(en)t“.

      mfG

    • @Hog1951
      „Es darf ja keine nationalen Kämpfe geben (nach Bonath), weil sich dahinter nationalistsche Kräfte verbergen könnten?“

      Wenn man sich 1900 bis 1945 anschaut, dann könnte man durchaus auf die Idee kommen, dass Nationalismus gefährlich genug ist, um äußerst vorsichtig gegenüber allem zu sein, was nationalistische Kräfte nutzen könnten.

    • @Hog1951

      Ich habe mir eigentlich vorgenommen, hier auf nichts mehr einzugehen. Aber ihre inhaltslosen Behauptungen gehen einfach zu weit.

      1. Ich habe auf diesem Portal ein einziges Mal über die Gelbwesten geschrieben. Das war ganz am Anfang, wo vieles noch unklarer war als heute. Da habe ich erstens gelobt, dass die GJ Migranten und Geflüchtete nicht ausschließen, zweitens, dass die Bewegung von unten kommt. Dann habe ich festgestellt, dass Rechtsaußen versucht, die GJ zu vereinnahmen. Das entsprach den Tatsachen. Glücklicherweise scheint sich das eindeutig in Richtung links entschieden zu haben. Die Forderungen, die von den GJ inzwischen publiziert wurden, sind sehr links, dem Himmel sei dank kein bisschen rassistisch (im Gegensatz zu den Pfeifen in D., die sie nachahmen). Aber sie sind sozialdemokratischer Natur. Heißt: Sie gehen nicht so weit, den Kapitalismus mit seinen ausbeuterischen Eigentumsverhältnissen überwinden zu wollen. Vielleicht passiert das noch. Ich habe vielerorts mehrfach meine volle Solidarität mit den GJ bekundet. Insofern sind Ihre Unterstellungen falsch.

      2. Ich habe nie behauptet, dass nationale Kämpfe sinnlos sind. Ein Rheinmetall-Mitarbeiter in Düsseldorf oder in Sachsen-Anhalt kann wohl schlecht einen Betrieb in den USA bestreiken. Ich rede von internationaler Solidarität. Möglich wäre ein weltweiter Generalstreik. Oder das Lahmlegen mindestens einer globalen Produktionskette – für den Anfang. Dazu ist internationale Solidarität notwendig. Dass ein Streik in einem einzigen Betrieb nicht den kapitalistischen Wahnsinn abschaffen kann, ist nun nicht schwer zu erraten. Was ich auch sage: Die Arbeiterklasse nach ethnischen Kriterien zu teilen und Privilegien für eine auserwählte Gruppe zu fordern, ist Klassenspalterei und nützt dem Kapital. Kapitalismus hat immer zu Migration geführt. Kapitalisten benutzen Migranten seit jeher für Lohndrückerei. Sie benutzen aber auch andere Repressionsinstrumente wie etwa Hartz IV. Ein Kommunist – und das wollen Sie ja so gerne sein – weiß das. Er weiß aber auch, dass man nur gleiche Rechte für alle fordern kann, um dem entgegen zu halten. Ein Kampf gegen die Migration – zur Erinnerung: Das sind Lohnabhängige, die vom Kapital outgesourct und der Verelendung preisgegeben wurden – nutzt den Interessen der Herrschenden. Gleichwohl ist es ein Kampf gegen die eigene Klasse. Das ist nicht tolerierbar.

      Ihre Interpretationen des von mir Gesagten entspringen also alleine Ihrer Fantasie. Und die ist weit, sehr weit von Marx oder Lenin entfernt, sie ist noch nicht mal links im einfachsten Sinne.

    • Also gut, und wer ist nun der linientreue, linientreuere, am linientreueste Kommuniste (m/w/divers)?

    • Moin, Frau Bonath, bei ihrer Antwort (aber auch bei einigen Kommentaren ihrerseits) komme ich mir vor wie zeitversetzt in die Zeit der *neuen Linken*. Nur der war ein guter Linker, der wirklich bis ins Kleinste das 1X1 des Marxismus beherrschte und der wirklich haaaaaaarrgenau die richtigen Forderungen stellte. Daran sind gemeinsame Demos/Aktionen usw. gescheitert.
      Sie zählen unter 1. auf was denn „dem Himmel sei Dank“ alles richtig gefordert wird und kommen dann zum Schluss darauf, dass es allein sozialdemokratische Forderungen seien. Wie schade auch.
      Können Sie sich vorstellen, dass vielleicht ein grosser Teil der Gelbwesten ueberhaupt keine politische Erfahrung hat, und dass es um das nackte Ueberleben geht bei vielen der Gelbwesten? Und dann kommt Frau Bonath ins Spiel und hebt den Finger und sagt: das sei ja sozialdemokratisch. Solche Menschen nennt man gemeinhin Besserwisser und das im schlechten Sinn.
      Unter 2. schreiben Sie “ Kapitalismus hat immer zu Migration geführt. Kapitalisten benutzen Migranten seit jeher für Lohndrückerei. Sie benutzen aber auch andere Repressionsinstrumente wie etwa Hartz IV.“
      Ja und auch andere Massnahmen wie Steuererhöhungen oder Wohnraummietwucher und, und, und.
      Aber, dass man nun die Zufuehrung weiterer Lohnsklaven begruessen soll kann doch nur ein schlechter Witz sein?!
      Zudem habe ich in meinem Post geschrieben, dass die Verursacher fuer das Elend in z.B. Afrika zur Verantwortung gezogen werden muessen. Dagegen sollte vielleicht eine Aktion gestartet werden:
      „Weg mit dem Freihandelsabkommen zwischen Europa/Deutschland und afrikanischen Staaten!“
      Wo ist das antiimperialistische Element in dem Hereinwinken von immer mehr Lohndrueckern? Das läuft genau nach dem Plan der Herrschenden: Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert.

      mfG

    • @Hog Frau Bonath hat sich in keinem einzigen Kommentar von den Gelbwesten distanziert. Wer nimmt denn an der Bewegung teil? Sind das alles TÜV-geprüfte Marxisten oder sind nicht eher alle möglichen Leute dabei, auch Sozialdemokraten (und mehr)? Das wird man doch erwähnen dürfen. Und auch dass Le Pen versucht hat, die Bewegung zu kapern, ist ein Fakt. Hätten die Gelbwesten blauäugig darüber hinweggesehen, dann wäre es ihr auch gelungen. Aber sie haben aufgepasst, zum Glück. Das alles hat Frau Bonath verfolgt und kommentiert. Ohne Distanziererei. Und wenn die Gelbwesten sich dafür aussprechen, dass die Armen und Ausgebeuteten, gleich welcher Herkunft, sich nicht spalten lassen, dann dürfte das eher Ihnen sauer aufstoßen als Frau Bonath.

      Die Gelbwesten werden sicher niemanden rauswerfen wollen, der zu ihren Klassengeschwistern gehört, so wie Sie es wieder und wieder predigen, Herr Hog. Und dass das nur den Herrschenden nützen würde, ganz unabhängig davon, dass es unmoralisch wäre, haben schon 1907 Sozialisten gewusst.

      „Die Ein- und Auswanderung der Arbeiter sind vom Wesen des Kapitalismus ebenso unzertrennliche Erscheinungen wie die Arbeitslosigkeit, Überproduktion und Unterkonsum der Arbeiter. Sie sind oft ein Mittel, den Anteil der Arbeiter an der Arbeitsproduktion herabzusetzen und nehmen zeitweise durch politische, religiöse und nationale Verfolgungen anormale Dimensionen an.

      Der Kongress vermag ein Mittel zur Abhülfe der von der Aus- und Einwanderung für die Arbeiterschaft etwa drohenden Folgen nicht in irgendwelchen ökonomischen oder politischen Ausnahmemaßregeln zu erblicken, da diese fruchtlos und ihrem Wesen nach reaktionär sind, also insbesondere nicht in einer Beschränkung der Freizügigkeit und in einem Ausschluß fremder Nationalitäten oder Rassen.

      Dagegen erklärt es der Kongress für eine Pflicht der organisierten Arbeiterschaft sich gegen die im Gefolge des Massenimportes unorganisierter Arbeiter vielfach eintretende Herabdrückung ihrer Lebenshaltung zu wehren, und erklärt es außerdem für ihre Pflicht, die Ein- und Ausfuhr von Streikbrechern zu verhindern.

      Der Kongress erkennt die Schwierigkeiten, welche in vielen Fällen dem Proletariat eines auf hoher Entwicklungsstufe des Kapitalismus stehenden Landes aus der massenhaften Einwanderung unorganisierter und an niederer Lebenshaltung gewöhnter Arbeiter aus Ländern mit vorwiegend agrarischer und landwirtschaftlicher Kultur erwachsen, sowie die Gefahren, welche ihm aus einer bestimmten Form der Einwanderung entstehen.

      Er sieht jedoch in der übrigens auch vom Standpunkt der proletarischen Solidarität verwerflichen Ausschließung bestimmter Nationen oder Rassen von der Einwanderung kein geeignetes Mittel, sie zu bekämpfen….“

      https://www.klassegegenklasse.org/grenzkontrollen-sind-fruchtlos-und-reaktionaer-sozialistenkongress-von-1907/

    • @Hog1951
      „Wo ist das antiimperialistische Element in dem Hereinwinken von immer mehr Lohndrueckern?“

      Wo ist das rassistische Element im Bezeichnen von Menschen als Lohndrücker?

      Wenn ich Kommentare dieser Qualität lese, dann weiß ich nicht, ob ich es nicht doch gut finden soll, dass die Geburtenquote der arischen Herrenrasse unter 2 liegt.
      Die Mehrheit der arischen Herrenrasse wählte und wählt regelmäßig Parteien, die Hartz-IV, Leiharbeit, Niedriglohnsektor usw. fördern.
      Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.

    • neopresse.com/gesellschaft/peter-sutherland-migration-freihandel-und-weltregierung/

      Sutherland, der Migrations-Papst der NWO, hat es so formuliert:

      „Man sollte den einzelnen Nationalstaaten die Einwanderungspolitik aus den Händen nehmen! Internationale Migration sollte der gleichen Art von Regeln unterworfen sein, wie z.B. Luftverschmutzung!“
      Na dann: gute Nacht!

      Migration ist die Agenda des Globalismus, Und deswegen bin ich dagegen.

      Die Eine-Welt-Regierung lässt grüßen. Powered by Bonath. Und im Verein mit vielen aus der angesprochene Luftverschmutzungsrichtung. Jeder trägt mit seinem Thema ein wenig dazu bei, dass alles weichgekocht werden und der Weltregierung, also Diktatur zustimmen. Die einen wegen Wetter, die anderen wegen Sozialem, die nächsten, weil sie ihre Heimat hassen. Für alle wird es dadurch nicht besser werden.

      Oder werden die Nachfolger von Sutherland irgendwas mit Sozialgedöns rauslassen, wenn sie ihren Migrationsglobalismus und Anti-Souveränitäts-Wahn in Sack und Tüten haben werden?

    • Moin, Alexander, die Situation 1907 unterscheidet sich gänzlich von der in 2019! Gab es damals im Verhältnis zum Entwicklungsstand der Produktivkräfte relativ wenige Menschen, die ihre Arbeitskraft verkaufen mussten, so ist es heute gänzlich anders. Es gibt leider zu viele von uns, als dass es gescheite Ueberlegugen gibt fuer Streiks. Ich meine jetzt nicht die von sozialdemokratischer Gewerkschaft organisierten Streiks, sondern die Streiks, die politische Schlagkraft entwickeln könnten. Aber selbst in dem von Ihnen zitierten Auszug aus dem Sozialistenkongress wird auf die Gefahren des Lohndumpings hingewiesen. Engels hatte in seiner Untersuchung „zur Lage der arbeitenden Klasse in England“ darauf hingewiesen, dass die eingewanderten Iren als Lohndumper fungierten und ueberhaupt nicht gern gesehen waren bei den englischen Klassenbruedern.

      “ Wer nimmt denn an der Bewegung teil? Sind das alles TÜV-geprüfte Marxisten oder sind nicht eher alle möglichen Leute dabei, auch Sozialdemokraten (und mehr)? Das wird man doch erwähnen dürfen.“

      Genau das hatte ich geschrieben, dass nämlich die allerwenigsten Gelbwesten politische Erfahrungen gesammelt haben, und es von daher nicht so abwegig ist, dass sie sozialdemokratische Forderungen erheben. Ich hatte in dem Zusammenhang Bonath kritisiert, die sich daruber mokierte.

    • Moin, Andreas, warum diese Sentimentalitäten? Lohndruecker können (muessen aber nicht) die gleichen Wurzeln haben wie die, gegen deren Lohn es geht. Z.B. sind oft (nicht immer) Zeitangestellte, die beim Sklavenhalter um die Ecke angestellt sind Lohdruecker. Das ganze hat damit zu tun, dass fuer einen definierten Produktionsablauf unter der kapitalistischen Bedingung des 8Std. Tages eine ganz bestimmte Anzahl von Arbeitern vonnöten ist, um dieses Produkt, um das es geht herzustellen. Gibt es mehr von unserer Sorte, dann hat der Kapitalist/Unternehmer die Möglichkeit den Lohn zu pressen. Und genau an diesem Punkt sind wir. Wir haben n.m.M. jetzt schon zu viele Menschen hier, um bei einem 8Std. Tag mit genuegend Lohn nach Hause zu gehen. Kommen jetzt noch mehr Menschen von ausserhalb, dann wird unser Lohngefuege noch mehr den Bach runter gehen. Das ganze hat wahrlich nichts mit Rassismus zu tun, wie Bonath immer wieder versucht Glqauben zu machen. Ein Lohndruecker kann auch der Nachbar von Gegenueber sein!

    • @Hog1951
      „Lohndruecker können (muessen aber nicht) die gleichen Wurzeln haben wie die, gegen deren Lohn es geht.“

      Meiner Meinung nach müssen Lohndrücker die gleichen Wurzeln haben, nämlich erzogen mit sowas wie „gelobt sei was hart macht“ oder „nicht verwöhnen“.
      Hungerlohn macht hart und ist keine Verwöhnung.
      Wer so erzogen wurde, der tut sich später sowas an.
      Das sind gleiche Wurzeln.

      „Gibt es mehr von unserer Sorte, dann hat der Kapitalist/Unternehmer die Möglichkeit den Lohn zu pressen.“

      Das wäre selbst entlang ökonomischer Lehrtheorie fragwürdig, denn mehr Leute führen auch zu mehr Nachfrage mindestens nach lebensnotwendigen Gütern, also auch wieder zu mehr Bedarf an Arbeitskraft, wenn auch nicht linear.
      Wenn Sie auf die „Hereingewunkenen“ anspielen; ja es kann durchaus sein, dass Zuwanderer anfangs niedrigere Löhne akzeptieren, aber die werden schnell merken, dass hier Wohnung und Brot teurer sind als z.B. in Senegal und darum hier mehr Geld pro Arbeitsstunde reinkommen muss.
      Das ist für jeden die gleiche Rechnung, wieviel brauche ich für Miete, Essen, Krankenversicherung und Kleidung (also für das Lebensnotwendige mindestens), wieviel Stunden kann ich arbeiten, welchen Preis pro Arbeitsstunde muss ich einnehmen.
      Das kann individuell schwanken, aber da Miete und Krankenversicherung entscheidende Kosten sind, kann die Schwankung nur gering sein.
      Wer unter diesen Preis geht, schneidet sich selbst ins Fleisch.
      Und dann ist die Frage, ob Menschen dazu erzogen wurden sich selbst ins eigene Fleisch zu schneiden.

      Und auch wenn ich die Geburtenquote gerne süffisant erwähne, um klarzustellen, dass die Deutschen keineswegs so tolle Hechte sind, sondern im Gegenteil eine kinderfeindliche Gesellschaft geschaffen haben; die Sache hat noch einen anderen Hintergrund:
      Der größte Posten im Bundeshaushalt sind Rentenzuschüsse.
      Da könnte noch an einigen finanziellen Schräubchen gedreht werden, aber da kommt auch die Alterung der Gesellschaft ins Spiel und da ist sie wieder, die Geburtenquote unter 2.
      Das Rentensystem braucht Einzahler, von innen wachsen nicht genug nach, also werden Einzahler „hereingewunken“.
      Hätten die Deutschen ihren Staat so gut gestaltet, dass alle Schweden hierher wollen würden, immerhin scheint hier schon im Mai den ganzen Tag die Sonne …
      Aber irgendwie haben die Deutschen ihren Staat so gestaltet, das eher ausgebildete Deutsche nach Schweden gehen – tja dann sind die „hereingewunkenen“ Einzahler eben nicht blond und blauäugig.
      Wen es stört, mich nicht.

    • „denn mehr Leute führen auch zu mehr Nachfrage“ –

      ja, da freue ich mich schon, dass unsere Kulturbereicherer durch ihren bewussten Konsum unsere Binnennachfrage aber mal so richig ankurbeln werden. Wenn da mal in Solingen die Produktion nicht sofort heiß läuft.

      Ohne Protektionismus werden wir nur weiter Billigschrott aus Fernost oder sonstigen unterirdischen Lohngebieten importieren.

      Davon abgesehen funktioniert das Umlagesystem, wenn vieles gut bezahlte Arbeitsplätze da sind. Und nicht, wenn massenhaft Hereingespülte in Umschulungen herumgammeln um dann doch als Analphabeten eher im nicht wahrnehmbaren Bereich sich „nützlich“ machen.

      Aber sind ja alles Fachkräfte, zumindest potentiell. Muss man halt Geduld haben bis das Potential mal zum Vorschein kommt.

      zeit.de/gesellschaft/2019-04/integration-deutsch-kurs-fluechtlinge-bamf-einwanderer

      Welcher Multi hat schon Bock auf Fachkräfte? Industry 4.0 und IOT bracht bald nicht einmal mehr Hiwis.

    • @D1
      „Welcher Multi hat schon Bock auf Fachkräfte? Industry 4.0 und IOT bracht bald nicht einmal mehr Hiwis.“

      Vor allem keine Putzfachkräfte für die Bodenflächen der Werkhallen, nur Leute die die Putzroboter konstruieren, bauen und programmieren können, wenn das für Sie keine Fachkräfte sind, nun gut …

  13. Na, Frau Bonath hat ja wieder mal ihren Dampf abgelassen. Nur diesesmal wurde von der Fäkalsprache Gebrauch gemacht. Ist mal etwas neues. Ansonsten schreibt Frau Bonath immer den gleichen geistigen Durchfall verpackt in Hasstiraden gegen alles und jeden.

    • Haben Sie auch schon Angst m ihre Konten auf den Cayman Islands? Oder wollen Ihnen die bösen Linken Ihre Villen im Tessin klauen? Oder sollte es sich einfach um einen schweren Fall von Stockholm-Syndrom handeln?

    • Nicht gegen alles und jeden, immer nur gegen den Kapitalismus. Und das ist gut so.
      Jeder Häuslebesitzer mit 60000 Euro plus auf dem Konto fühlt sich dann angegriffen.
      Teilt doch mal die vielen Billionen, die im Geldmarkt rumschwimmen durch die Weltbevölkerung, also 7,5 Milliarden. Es wird Zeit, dass die arm-reich Schere wieder zugeht.
      Ich weiß, dem Geld stehen keine Werte gegenüber. Wenn dem so ist, dass „große Geld“ nur Kleinhalte- und Aufpasserfunktionen hat, also gegen den sich richtet, der es erarbeitet, muss es gegen ein demokratisches Geldsystem ausgetauscht werden. Und das will Frau Bonath doch.

  14. Hier könnte man denken, dass etwa die AfD die Lösung sein könnte.

    Ich lese auf deren Webseite:
    Alice Weidel: Kühnert und die Jusos sind ein Fall für den Verfassungsschutz

    Die Ex-Goldman Sachs Mitarbeiterin möchte also wohl auch bereits dann den Verfassungsschutz hinzuziehen, wenn der mit freundlicher Unterstützung des Bankgeschäfts extrem zu einseitig verteilte Wohlstand etwa von Kevin Kühnert bzw. von den JuSos verbal infrage gestellt wird.

    Jedenfalls hat die jahrzehntelange Bankenpraxis dazu geführt, dass es nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit eine extrem ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung gibt.

    Die Lösungen der AfD überzeugen allenfalls in Teilbereichen.

    Die AfD hinterfragt etwa die Marktwirtschaft nicht. Sie scheint auch auf Nationalismus zu setzen, wovor eben auch die mit 106 Jahren verstorbene Sekretärin von Joseph Goebbels BRUNHILDE POMSEL gewarnt hatte.

    Die Besorgnis der AfD bezüglich des Euro ist zwar begründet, aber die vorgeschlagene Lösung in Form einer Einführung einer nationalen Währung kann so nicht funktionieren.

    Hier könnte man recherchieren, warum es bei uns etwas Ähnliches wie eine Marktwirtschaft gibt.

    Hierzu habe ich folgendes gefunden:
    Nicht Ludwig Erhard hätte die Marktwirtschaft erfunden, sondern der Ökonom Alfred Müller-Armack.

    Aber dermaßen erfolgreich war das Wirtschaftsmodell nach dem Zweiten Weltkrieg wohl doch nicht.
    Der Bielefelder Historiker Werner Abelshauser behauptet es jedenfalls, dass es das deutsche Wirtschaftswunder nicht gab und er hat diesbezüglich auch ein Buch geschrieben.

    Jedenfalls müsste sich die AfD mehr in das Wechselspiel zwischen Geld und Schulden hineindenken.

    Bei unserem etwas sonderbaren Geldwesen gibt es deshalb Geld, weil es Schulden gibt.

    Das System benötigt immer schneller neue Anschlussschuldner und die mit der Zeit immer schneller fehlenden Schulden werden mit der EZB-Geldpolitik künstlich generiert.

    Die Zeitung die WELT schreibt es etwa, dass die EZB mit ihren geldpolitischen Instrumenten Inflation bekämpft. Dann ist etwa im Handelsblatt davon die Rede, dass die EZB die Deflation mit schärferen Mitteln bekämpfen müsse.

    Stattdessen ist es völlig simpel der Fall, dass die EZB irgendwo immer schneller Geld druckt.

    Mitunter schreiben es das Handelsblatt oder etwa EpochTimes, dass Friedrich Merz doch wohl eher als Frau K. K. als Bundeskanzler akzeptiert würde.

    Hier loben also die Kartellmedien wieder mal die schlimmsten Banken-Lobbyisten in die Regierungsverantwortung hinein.

    Ähnlich hat doch auch Sebastian Kurz seine Wahl mit zwielichtigen Spenden in erheblicher Höhe gewonnen. Dann sei er zudem ähnlich wie Sigmar Gabriel oder Alexander Graf Lambsdorff im ECFR European Council on Foreign Relations des Investmentbankers George Soros.

    n-tv schreibt am 03. MAI 2019
    Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich für einen tief greifenden Umbau der Europäischen Union ausgesprochen. „Es braucht einen neuen Vertrag mit klareren Sanktionen gegen Mitglieder, die Schulden machen“.

    Für mich sind die Geistesleistungen des Sebastian Kurz kaum zu ertragen.

  15. Kassandra hat wieder gesprochen. Wie Mausfeld auch schon vorher, die Susan jetzt nur etwas volksnaeher und gerwuerfelter.
    Ja, muss wohl auch so sein, es gibt ja noch die den Kopf in den Sand steckende Mehrheit.
    Darunter auch jene, die das gar nicht hoeren wollen, ist ja nix Erbauliches, was die Susan Bonath so alles schreibt.
    Und womit beginnen wir nun, die Welt zu aendern? Singt da nochmal wo eine Lerche?
    Flattert da nochmal ein Schmetterling auf?
    Wie packen wirs mal an auf einer Gemeinwohlwiese?

    • @Ursprung
      Marxismus ist hauptsächlich eine materiell-ökonomische Betrachtung, also auf Äußeres gerichtet.
      Und Marx sagte: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.
      Aber was, wenn da noch was wäre?
      Könnte unbewusstes das Sein bestimmen?
      Vielleicht ist Klassengesellschaft eine kollektive Reinszenierung des Eltern-Kind-Verhältnisses üblicher Art?
      Höchstwahrscheinlich gibts da nichts monokausales, alles beeinflusst sich gegenseitig mehr oder weniger.
      Die marxistische (materiell-ökonomische) Sichtweise ist m.E. durchaus Teil des Ganzen, aber eben Teil, um das Bild so vollständig wie möglich zu machen gehören da noch die anderen Teile dazu, denn der Mensch ist kein rein materiell-ökonomisches Tierchen.
      Insofern werden die Artikel tatsächlich auf Dauer langweilig. 🙂

    • An Andreas:
      Hab so meine Probleme mit „Sein“ oder was „darueber hinaus“
      noch waere.
      Wir koennten ueber ganz andere, greifbarere Ebenen sprechen und null Dissens in der Bewunderung dessen finden, was die Welt so staunenswert macht. Es bedarf gar keines Kant, einer Religion, Gottphantasien, hoeherer Ordnungen oder was auch immer, um zu kapieren, dass jeder
      Mensch, jeder
      Grashalm, jede
      Termite
      ein unverwechselbares, nur einmal und dennoch nur kurze Zeit vorkommendes Individualwesen darstellt. Wann immer es lebt, gelebt hat oder leben wird.
      Man braucht sich nur erinnern, was schon spaetestens jeder Biologiestudent in seinem einfachen Lehrbuch jederzeit nachlesen kann:
      Jeder der oben Angefuehrten hat an Anzahl von Mikros (Zellen, Bakterien, Funghis) mehr Einzelwesen in sich, die er mit seinem Aeusseren vertritt und repraesentiert, als alle Teleskope der Erde und Computer an Sternen im kompletten Weltall finden koennen.
      Noch klarer kann niemand und kein esoterischer Glaube oder sonstiger Wunderglaube die Einmaligkeit eines jeden Lebewesens im Weltall sofort und voellig logisch muehelos nachvollziehen.

    • @ Ursprung
      Damit meine ich nichts mystisches oder so, sondern wie der eine bei „Positionen, Wie gestört ist unsere Gesellschaft?“ (Ruppert?, weiß nichtmehr genau) sinngemäß sagte:
      Die Menschen wollen den Mars erkunden, aber wie es im Inneren des Menschen aussieht, weiß man nicht bzw. interessiert sich gar nicht so dafür.

      Dabei weiß man heute schon mehr über das Innere des Menschen als noch vor 100 Jahren.
      Und ich finde, bei Überlegungen wie Gesellschaft funktionieren könnte, sollte man das mit einbeziehen, denn Gesellschaft ist letztendlich die Interaktion von Menschen, also sind m.b.M.n. die inneren Faktoren des Menschen entscheidender als äußere Strukturen.
      (Und marxistische Argumentationen (wie bei Bonath) sehen die äußeren Strukturen als entscheidender an.)

    • An Andreas:
      Wie soll Mensch je etwas ersthaft „ergruenden“ wollen , koennen, was aus mehr Einzelteilen besteht, als das Universum an Sternen hat? Also sich selbst?
      Ist systemunmoeglich, weshalb Rupperts Bemerkung nur rhetorische Dimension haben kann und auch nur so wohl gemeint war.
      Die Frau Bonath ist sicherlich wohlmeinend aber rettungslos in engumgrenzten Denk- und Begriffsrahmen gefangen, deshalb wiederholt sie so oft.
      Mir fehlt bei ihr der Denkaufbruch in Auswege aus ihren zutreffenden Ist-Schilderungen.
      Gerade wegen der Abermilliarden Miniwesen in uns haetten wie von der Logik her ja auch Abermilliarden Auswege aus unserem Denkgefaerngnis. Dieses Alternativkapital sollten wir mehr nutzen.
      Und nicht, wie diese komische Pfarrerstochter, laufend von Alternativlosigkeit rumzufaseln.
      Kein Brett ist je alternativlos vor einem Kopp.

    • @ Ursprung
      Es geht m.E. nicht darum, irgendwelche letzte kleinsten Teilchen zu erkunden.
      Sondern es geht darum, überhaupt in Kontakt zu seinem Inneren zu sein, wenn das geschieht, ergibt sich alles andere von alleine.

  16. Nicht nur Deutsche sind im Gedankengefängnis; wie sowas prima funktioniert, dazu eine Buchempfehlung.

    Noam Chomsky: Wie die Medien uns manipulieren

    j-k-fischer-verlag.de/Gesellschaft/Media-Control–7729.html

    • Und: Die Konzern-Marionetten

      rubikon.news/artikel/die-konzern-marionetten

      oder : Die Weltherrschafts-Doktrin

      rubikon.news/artikel/die-weltherrschafts-doktrin

    • Wer zahlt Steuern und darf damit Banken und „to big to fail“ retten?

      Der kleine Bürger am Meisten, die Konzerne gehen nach Panama oder Cayman und zahlen oft = 0

      truthdig.com/articles/the-number-of-giant-companies-paying-0-in-corporate-taxes-doubled-in-2018/

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