Tagesdosis 6.1.2020 – Pulverfass Iran – Ist das US-Attentat eine Warnung an China?

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Mit der gezielten Tötung des zweitmächtigsten Mannes im Iran und der Entsendung von mehreren tausend Soldaten in den Nahen Osten haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem von ihnen zum „weltweit schlimmsten Terrorstaat“ erklärten Iran erheblich zugespitzt.

Die seit Längerem laufenden Kriegsvorbereitungen der USA gegen den Iran sind seit der Amtsübernahme von Donald Trump als US-Präsident und Oberbefehlshaber der US Army systematisch verschärft worden. Die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, die Kündigung des Atomabkommens, die Rekordausgaben für die Rüstung und der von Trump eingefädelte Waffendeal mit Saudi-Arabien sowie die US-Unterstützung der Saudis im Krieg gegen die mit dem Iran verbündeten Huthis im Jemen sind nur einige Meilensteine dieser Entwicklung.

Ein Krieg gegen den Iran ist für die USA langfristig unvermeidbar und wird von fast allen Demokraten und Republikanern zusammen mit den US-Medien unterstützt, und zwar aus folgendem Grund: Der schärfste Rivale der USA, die Volksrepublik China, arbeitet seit 2013 am größten Wirtschaftsprojekt aller Zeiten, der Neuen Seidenstraße. Mit ihrer Fertigstellung würde ein Wirtschaftsraum entstehen, der Asien, den Nahen Osten und Europa miteinander verbinden und die Beherrschung der Welt durch die Supermacht USA ein für allemal beenden würde.

Da der Iran im Rahmen der Neuen Seidenstraße eine Schlüsselstellung einnimmt – zum einen als Nadelöhr zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf und zum anderen als wichtigster Energielieferant – ist ein Krieg gegen das Land das effektivste Mittel, die Neue Seidenstraße zu torpedieren und die globale Vorherrschaft der USA aufrecht zu erhalten.
Dass die USA gerade zu Beginn des neuen Jahres die nächste Eskalationsstufe gezündet haben, dürfte neben diesen Ursachen aber auch aktuelle Gründe haben.

Zunächst wäre da die Krise in der US-Fracking-Industrie, die immer größere Ausmaße annimmt. Obwohl in den vergangenen Jahren hunderte von Milliarden US-Dollar in die Förderung von Erdöl und vor allem von Erdgas gesteckt worden ist, macht die Industrie wegen der Kombination aus Überangebot und niedrigen Preisen immer größere Verluste. Trotz der kontinuierlichen Senkung der Förderkosten liegen diese teilweise über den Selbstkosten, so dass das Gas vielfach vor Ort abgebrannt wird.
Weltweit größter Förderer von Erdgas ist der Iran, der zusammen mit Katar das bisher größte Gasfeld der Welt im Persischen Golf ausbeutet. Ein Krieg gegen den Iran würde den Preis für Erdgas umgehend in die Höhe schnellen lassen, den größten Konkurrenten der US-Fracking-Industrie auf dem Weltmarkt ausschalten und den Sektor sofort in die Gewinnzone katapultieren.

Ein weiterer Beweggrund für die US-amerikanische Aggression gegen den Iran dürften die Probleme sein, die das US-Finanzsystem seit dem vergangenen September aufweist und die offensichtlich wesentlich schlimmer sind als offiziell zugegeben.

Hintergrund ist der zwischen 2015 und 2018 unternommene Versuch, die nach dem Beinahe-Crash von 2007/08 erzeugte Geldschwemme wieder einzudämmen, der zur Jahreswende 2018/2019 gescheitert ist und der die FED im vergangenen Jahr veranlasst hat, die Geldschleusen wieder zu öffnen. Trotz dieser Wende in der Geldpolitik ist es im September zu schweren Turbulenzen am sogenannten Repo-Markt gekommen, an dem sich US-Banken durch Hinterlegung von Sicherheiten mit frischem Geld versorgen.

Bis heute hat die FED sich geweigert, den Grund für ihre seit September andauernden Interventionen an diesem Markt bekannt zu geben. Dafür hat sie ihre Bilanz in kürzester Zeit dramatisch ausgeweitet und so dafür gesorgt, dass ständig neues Geld ins System fließt. Trump wiederum hat den Aktienmarkt monatelang durch Tweets vorangetrieben, in denen er unter anderem wiederholt angekündigt hat, dass er kurz vor dem Abschluss eines „großartigen“ Deals mit China stehe.

Der für Mitte Januar geplante Termin für diesen Deal rückt nun in greifbare Nähe und zwingt Trump, sein Versprechen entweder einzulösen oder sein Gesicht zu verlieren. Da jede Provokation gegen den Iran auch gleichzeitig eine Botschaft an Teherans wichtigsten Verbündeten China bedeutet, könnte die Tötung des ranghohen Generals nicht nur eine Provokation in Richtung Iran, sondern sehr wohl auch eine Aufforderung an China gewesen sein, sich Trumps Bedingungen für einen Deal zu unterwerfen.

Ob Trumps Spiel mit dem Feuer aufgeht, wird sich zeigen. Die größten Trümpfe in seiner Hand dürften neben der Bedeutung der Straße von Hormus für die chinesische Energieversorgung die noch immer bestehende weltweite Dominanz des Petro-Dollars, die Abhängigkeit der chinesischen Exportwirtschaft vom US-Markt und die gewaltigen Probleme im chinesischen Finanzsystem sein, die den Spielraum der chinesischen Führung ganz erheblich einschränken.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis:  KPG Ivary / Shutterstock

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48 Kommentare zu: “Tagesdosis 6.1.2020 – Pulverfass Iran – Ist das US-Attentat eine Warnung an China?

  1. Schalömchen miteinander,

    hier ein sehr lesenswerter Artikel zum grundsätzlichen Thema "Die amerikanische Pest":
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=57451

    Wo bleibt eigentlich ihre Heiligkeit, das kleine Gretalein — könnte es sein, dass auch brennende Ölfelder und urankerngeschossverseuchte Regionen auch schlecht für Klima und Menschheit sind? Oder der Krieg an sich schon schlecht fürs Klima ist?

    Heiliges Greeeetalein …. haaaaaallo, wo bleibst du?

    Ich wette, die bekommt ihr Äffchenmaul nicht auf.

    • Die Wahl Donald Trumps war eine Zäsur. Ab diesem Zeitpunkt spätestens werden die helleren Köpfe so nach und nach umdenken müssen. Das Imperium hat sein Gesicht geändert. Und wir werden vermutlich eines Tages bei der Bewertung und Beschreibung des amerikanischen Imperiums zwischen Deep-State-Amerika (auf dieser Seite auch genannt die Kabale) und D.T.-Amerika unterscheiden müssen. Da jedoch dermaßen katastrophal und verwickelt war, was Trump vorfand, müssen wir mehr als froh sein, daß bis heute kein neuer Krieg angezettelt wurde.
      Wir alle auf diesem Forum wissen mit Herrn Ganser, Wolfgang Bittner, Hermann Ploppa und vielen anderen um die verbrecherische, mörderische, heuchlerische Vergangenheit der USA.
      Es ist schwer, aus dieser Matrix auszusteigen, nicht nur für die neuen Führungskräfte dort (vor allem im Umfeld von Q), sondern auch für jene, die sich daran gewöhnt haben, den Bösewicht dieser Welt in den USA zu sehen.

      Deshalb tut es auch immer noch weh, wenn sich ein amerikanischer Präsident darüber ereifert, daß eigene Truppen im Irak getötet wurden und daß er sie verteidigen werde. Denn die Frage: Was haben diese Truppen dort verloren? deutet ja selbstverständlich auf die Wahrheit. Sie haben dort nichts zu suchen, genauso wie in: ….. (lange Liste mit mindestens 15 Ländern oder mehr).

      Die "amerikanische Pest" ist die Kabale.
      D.T. ist angetreten, diese Pest auszuräuchern.
      Ich hoffe, er ist gut geschützt.

    • Hätte Hillary alle diese Dinge getan, würden bei der nächsten Wahl alle "rechts-national" wählen. In Europa hat man
      einige "rechts-nationale" beseitigt oder kaltgestellt. Das ganze ist ein trojanisches Pferd der "Kabale". Die "rechts-nationalen" sollen die Probleme vertiefen, damit das vermeintliche Wahlvolk, dann wieder die Demokraten wählt oder die Neue Weltordnung um Hilfe bittet. Die Menschen im Nahen Osten erleben staatsgemachten Terror. Die Al Queida und IS Terroristen wurde in allen Fällen von, mit und durch die USA ausgebildet und eingesetzt, um dann durch die USA bekämpft zu werden. Für uns manifestiert sich der Terror in Bilder und Nachrichten, bis es zum entscheidenden Angriff gegen Russland kommt, von deutschem Boden aus und mit Schuldzuweisung an die Deutschen. Garantiert.
      Dass Trump die Kabale "ausräuchern" will, glaube ich nicht. Trump will alles auf einmal und das klappt nicht.
      Man kann nicht den Amerikanern innenpolitisch helfen, behaupten, man wolle keine Kriege führen, andererseits Wirtschaftskrieg führen und realem Krieg drohen und obendrein noch alle Wünsche Israels erfüllen, ohne der Kabale zu dienen. Bush, Obama, alle sind Kriegsverbrecher, Hillary hätte auch Krieg geführt. Trump bringt den hauseigenen Chabad Lubawitscher Zionisten Jared Kushner gleich mit, als hätte die Sekte nicht schon genug Einfluss im Weißen Haus. Schwupp, werden alle Wünsche Israels anerkannt. Botschaft nach Jerusalem, Golan Höhen, Siedlungspolitik usw. anerkannt. Alles im Nov. 2019. Menschen, die den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa nicht passen, kommen gleich auf die Terroristenliste und die wird dann nach und nach abgearbeitet. Kein Aufschrei in Europa "Hallo, das war ein Bruch des Völkerrechts. So einen Superstaat wollen wir nicht! Die Gründerväter der Europäischen Union hatten es anderes im Sinn." Nein, nichts geschieht.
      Bis zum Beweis des Gegenteils bleibt Trump für mich ein Januskopf.

  2. Nur mal so am Rande-hat gestern jemand im Mainstream etwas vernommen über die Golden Globes und die Eröffnungsrede von Rick Gervais!?
    Kein Wunder ,denn Rick Gervais erwähnt all die unerfreulichen Dinge ,die der Mainstream mit keinem Wort erwähnt und Hollywood schon gar nicht.
    Epstein ,Pädo etc….

    • Der britische Stand-Up-Comedian Ricky Gervais eröffnete die Verleihung der Golden Globe Awards, indem er den anwesenden Hollywood-Stars ordentlich einschenkte:

      "Ihr sagt, Ihr seid woke, aber die Firmen, für die Ihr arbeitet… unglaublich. Apple, Amazon, Disney – Wenn ISIS einen Streaming-Dienst starten würde, würdet Ihr Euren Agenten anrufen, oder? Wenn Ihr also heute Abend einen Preis gewinnt, benutzt ihn nicht als Plattform für eine politische Rede. Ihr seid nicht in der Position, der Öffentlichkeit Predigten über irgendetwas zu halten. Ihr wisst nichts über die wirkliche Welt. Die meisten von Euch haben weniger Zeit in der Schule verbracht als Greta Thunberg. Also…, wenn Ihr gewinnt, kommt hier hoch, nehmt Euren kleinen Preis entgegen, bedankt Euch bei Euren Agenten und Eurem Gott und verpisst Euch, okay!?"

      Kleiner Auszug aus der Rede.

  3. wnd.com/2020/01/iran-activist-dont-believe-u-s-media-coverage-soleimani-mourners/

    Was den Iran angeht, so sind viele linke und liberale Journalisten sehr einseitig und leichtgläubig.

    Man spingt auf den Zug der Empörung aktuell auf, weil man das Thema jetzt anti-amerikanisch ausschlachten kann. Man biegt es sich nun so hin, dass Trump doch zu den Bösen gehört.

    Aber das ist nicht seriös.

    Dieser General war ein Terrorist auch und v.a. gegen die eigene Bevölkerung.

    Wir können im Augenblick nicht sagen, wer was und warum getan hat.

    Oder ist bei Kenfm schon investigativ belegt, was der Gerneral S. alles getan hat und noch machen wollte?

    Ist man sich hier so sicher, ihn so reflexartig wohlwollend zu betrachten?

    Ist TRump in eine Falle gegangen? Hat er u. U. den General S. beseitigt, um schlimmeres zu verhindern?

    Wissen wir das alles wirklich bereits?

    • Moin, 16rocks,

      "Dieser General war ein Terrorist auch und v.a. gegen die eigene Bevölkerung."

      Wie weit ist es gekommen mit der eigenen Moral, wenn man (hier: 16 rockss) eine so feige Tat rechtfertigt.
      An anderer Stelle bemerkte ich, dass es kein Gerichtsverfahren gab, dass den General verurteilte. Aus einigen Quellen erfuhr man, dass er als Diplomat unterwegs war mit Wissen (und Einverständnis?) der US-Imperialisten den Streit zwischen Saudi Arabien und dem Irak zu schlichten.
      Das Attentat fand auf Irakischem Boden statt.
      Diese feige Tat reiht sich ein in die schier endlose Reihe von Morden, die der US-Imperialismus zu verantworten hat.
      Trump genoss bis zu dem Attentat den Ruf als weniger Mordluestern zu gelten als seine Vorgänger. Aber das ist nun Geschichte nur.
      Im uebrigen hat die westl. "Wertegemeinschaft" bei der Zerschlagung Jugoslawiens, des Irak, Lybiens ebenso mit dem Terror gegen die eigene Bevölkerung argumentiert. Was daraus wurde können wir (hoffentlich alle hier im Forum) nachvollziehen!

      mfG

      mfG

    • Ich glaube, dass Sie hier einer Art Muster-Übererkennung unterliegen.

      So wie es zum Teil ja auch epidemisch ausgeartet ist, dass alles eine false flag ist.

      Mir kommt das alles zu reflexartig angeschossen. Ohne Details zu prüfen.

      "Der" Iran ist das Opfer. So einfach ist die Welt nicht.

    • Auf den US-Imperialismus warten 145000 versiegelte Anklageschriften…?

      Jugoslawien wurde von denen zerschlagen,die Unfrieden in der Bevölkerung erst schaffen um dies als Vorwand zu benutzen für ihre Interventionen. Aber womöglich waren es dieselben an deren Strippen dieser General hing.
      Nicht nur wahrscheinlich ,-sondern sehr wahrscheinlich.

      Im Falle Jugoslawiens wurde das gesamte Land zerstört und ebenso im Falle Syriens oder Libyens.
      Wäre im Falle des Generals dieselbe Clique daran beteiligt, dann würden diese Leute das als Vorwand benutzen um den Iran zu zerstören.
      Aber Trump sagt,er will keinen Krieg und er achte das Volk der Perser sehr.

    • Der Iran würde militärisch antworten,weil der Deep State das so will, und dann wäre alles im vollen Gange-aber das wird diesmal nicht passieren,weil Trump bisher immer deeskalierend gehandelt hat.Und weil die Kabale nichts mehr auf die Reihe bringt.

    • 16rocks, Peter

      Bei dieser Betrachtungsweise gehen Sie davon aus, dass es einen
      a) homogenen Deep State gibt
      b) die Geschichte als vorherbestimmt gelten kann

      Doch so ist Realität nicht. Auch wenn man noch so vielen Verschwörungstheorien nachhängt, so setzt die Realität doch mitunter Grenzen des Handelns. Wir wissen nicht exakt warum und von wem dieses feige Attentat ausgefuehrt wurde, obwohl sich Trump dazu bekannte. Es kann aber von den Militärs auch schon unterschiedlich beurteilt werden, ob sie sich einen Krieg aktuell "leisten" können gegen den Iran oder eher nicht. Fragen wie z.B.:
      "Wie konkret reagieren die Russen und Chinesen?"
      Worum es z.Z. geht, ist doch die Ermordung des ranghohen Generals als einen feigen Mord zu verurteilen, der nicht im Geringsten mit unseren westl. Demokratiewerten zu vereinbaren ist.

      mfG

    • Ist Clintons Hillery nicht für 5 Jahre, also bis zum Ende einer möglichen zweiten Amtszeit von Trump, nach Nordirland "geflohen"? Als Kanzerlin der dortigen Uni…

      Die Kabale, die Kabale, ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

      Ein Glück!

    • Also so ein Haftbefehl gegen Stalin wegen Holodomor, ja das wäre schick gewesen.

      Blos über reine Symbolik hinaus wäre keinem Ukrainer zu helfen gewesen, denn wer hätte den schon vollstrecken sollen?

    • Während manche noch den Deep State in Frage stellen sind gleichzeitig schon UFO-Technologien offengelegt wurden.
      David Wilcock berichtet darüber.
      So unterschiedlich kann die Wahrnehmung von Realität sein…

    • Ich konnte hier nicht lesen, dass "der General wohlwollend" betrachtet wurde – das ist nur gefühlt so.
      Es gab hier lediglich Informationen, was der General gemacht hat und das unterscheidet sich wesentlich vom " der war Top-Terrorist" – Geschwurbel des Mainstreams!
      Warum kommt man nicht auf die Idee, dass der MS eine Desinformationsquelle aus bekannten Interessen ist?

      Natürlich darf man hinterfragen aber man sollte dann auch das eigene Hirn einschalten um nicht alles zu zerreden ohne die Informationen abzuwägen.
      Wie kommt man auf solche Sätze – Zitat: "Dieser General war ein Terrorist auch und v.a. gegen die eigene Bevölkerung."

      Gibt es da Fakten zu oder ist das nur BILDmeinung?

    • wnd.com/2020/01/iran-activist-dont-believe-u-s-media-coverage-soleimani-mourners/

      Auszug:

      But she pointed to reports of the government forcing people to turn out to mourn Soleimani. And last November, "thousands of Iranians took to the streets across the country to protest against the regime, in the biggest challenge to the clerical rule in 40 years."

      "Many of the mothers of those killed in 2009, in 2017 and in 2019 are rejoicing about Soleimani's death," she said, referring to major uprisings against the regime.

      "How do I know? Because they’ve sent me videos of themselves, speaking to the camera, dancing, or even sharing cakes and sweets."

      Alinejad noted media in the Islamic Republic is heavily controlled.

    • Oder direkter zum General der Herzen:

      "Alinejad pointed out that during the uprising in November, an estimate 1,500 people were killed by security forces, including units of Soleimani's Revolutionary Guard.

      "The protesters had harsh words for Soleimani and his foreign adventures, chanting against Iran’s involvement in Syria and its support of Hezbollah," she wrote. "That came as a shock to the regime, which portrays Soleimani as Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei’s adopted son."

      She pointed out that in 1999, Soleimani was among the Revolutionary Guard leaders who demanded that then-President Mohammad Khatami crush university student demonstrations."

  4. Die USA haengen sich auf lange Sicht mit ihrer Lei(d)waehrung selbst auf.
    Der Iran tut gut daran abzuwarten und Tee zu trinken.
    Sollte er sich die Finger schmutzig machen nutzen das
    die Schirmherren Israels,die Besitzer der FED ,fuer ihr Ziel
    "Gross Israel"aus.

    Eine Balfour-Deklaration 2.0 eben.

    Solange es keinen Krieg mit dem Iran gibt ,so lange werden die Besizer
    der Lei(d)waehrung (FED)versuchen, die Kreditblase des US-Dollar am platzen
    zu hindern.
    Die Existenz von Israel haengt wesentlich vom US-Amerikanischen Tax-Dollar "on work in Israel" ab.
    Der Iran ist fuer sie der Rivale um die Regionalmacht und die Bodenschaetze der Region.

  5. Da sind sie wieder alle, der dumme Trump, die böse FED, die Seidenstrasse der emsigen Chinesen.

    Kann sich noch jemand daran erinnern, dass Trump ( und mit ihm die meisten Amerikaner ) alle Söldner, Privatarmeen und Regulärtruppen nach Hause holen wollte? Trumps Kalkül dabei ist doch nicht Friede, Freude, Eierkuchen – schon vergessen? – er ist Milliardär. Seine nächsten Widersacher sind nicht die Perser, oder Chinesen, sondern andere Milliardär-Clans. Die ihm am meisten zu schaffen machen sind die, die den militärisch-industriellen Komplex kontrollieren. Die lassen den Trump-Clan dort nicht mitspielen. Werden aber Stützpunkte geschlossen, Marines nach Hause geholt, der ganze Militärkomplex rasch verkleinert, ja dann war es das bald mit den Oligarchen, die ihre Macht aus der Dominanz des industriell-militärischen Komplex heraussaugen und ihm immer auf die Nerven gehen und ihn kleiner halten wollen, als es ihm und den Seinen zusteht. Alle Achtunf, ein gut durchdachter Plan mit der Tötung eines 2 Sterne Generals die Regierungen dazu zu bewegen die amerikanischen Militärbasen zu schließen.

    Habt ihr vergessen, dass die öffentlichen Sprecher der Oligarchen des industriell-militärischen Komplexes gute und friedvolle Länder mit Lügen diffamiert und damit den Weg zu ihrer Zerstörung geebnet haben? Aber dieser "run" ist vorbei. Was waren das für Zeiten, diese vielen Tonnen libyschen Goldes, Erdöl umsonst, Supergewinne aus Heroin und Organhandel – doch es neigt sich dem Ende. Da wäre doch die Eliminierung eines bürgernahen Militärs keine schlechte Idee um wieder Kapitalbewegung in nur eine Richtung generieren zu können. Der Krieg ist endlich zum greifen nahe. Mit, oder ohne Seidenstrasse, mit einem "amerikanischen" Imperium an der Seite, oder nicht, ganz egal ob Amerika dabei gewinnt, oder nicht – man würde endlich wieder mit großen Schritten noch reicher und mächtiger – am Ende kauft man sich die Seidenstrassen-Nationalitäten einfach von den bemitleidenswerten, viel, viel ärmeren Ost-Oligarchen.

    Habt ihr vergessen, dass gerade die Perser mit der menschenverachtenden, räuberischen Us-Nachkriegspolitik konfrontiert wurden, dass sie lieber einen Khomeni duldeten und damit noch lange auf "jeder kriegt ein Auto und ein CocaCola dazu" verzichteten. Kopfschüttelnd muß die Inteligenzia des Irans, aber auch des Iraks dem dummen Treiben westlicher Mafiapolitik zugeschaut haben, wohlwissend, dass es irgendwann zu einer Zeit kommt, wo alle zerstrittenen Gruppen nur noch eins gemeinsam wollen werden, USA raus aus unseren Ländern. Obwohl im militärischen Kräfteverhältnis unterlegen, gelingt immer häufiger ein Patt, ein Remis, ja sogar ein klarer Sieg (Libanon, Syrien) dank immer besser werdender hochrangiger Offiziere. Da gibt es einen, der über alle Grenzen hinweg sehr beliebt ist, man hat ihm viel zu verdanken. Könnte er jetzt als Märtyrer sterben, dann wird er ewig in den Herzen bleiben und damit eine Verbindung, einen Zusammenschluss aller zerstrittenen Parteien und Gruppen bewirken. Aber wie bekommt man die US-Militärs dazu diesen 2 Sterne General umzulegen?, möglichst nicht im Kampf sondern in einem nicht bestreitbaren feigen Mord?

    Tja, liebe Leser, das sieht ja hier schon aus als sei es eine WIN-WIN-WIN Situation. Zum Glück haben sich wohl alle "Spieler" gegen eine Zerstückelung gestellt, obwohl ich wetten könnte, dass so mancher wahabistische Scheich Ideen vorgebracht hat. Jedenfalls sieht es nicht danach aus, dass unüberlegt gehandelt und aus der Hüfte geschossen wurde. Alle, bis auf unseren braven Soldaten, wußten bescheid, das ist meine Meinung.

    • Auf Söldner und Privatarmeen hat Trump keine Einfluss-die unterstehen ihm nicht.
      Und wollte Trump irgendeine Rechnung mit einem Milliardär begleichen , dann hätten ihn die Nordischen nicht dazu auserwählt den Sumpf trocken zu legen. Für solch einen Kinderkram sind andere zuständig.

    • Vielleicht auch neues Öl in Form einer CO2-Steuer?
      Brände in Australien nicht natürlich?!

      Ein Krieg setzt natürlich alles auf Null und wäre für die Kabalen das" Beste"

  6. Trump kann eigentlich tun und lassen was er will , aus Sicht des Mainstream ist alles böse und krank was er tut.
    Ich kann das auch verstehen wenn der Rüstungsindustrie die Felle davon schwimmen, weil der Trump die Truppen aus Afghanistan und Syrien abziehen will oder sich mit dem bösen Diktator aus Nordkorea trifft, was in Jahrzehnten kein anderer Präsident auch nur erwogen hat geschweige denn vollzogen.
    Das bedeutet ja womöglich eine Annäherung , was nur das Geschäft schädigt.

    Keine Ahnung wo die Wahrheitssucher waren, als Gaddafi von bezahlten Söldnern der Wertegemeinschaft ins Jenseits geprügelt wurde wie ein tollwütiger Hund und mit ihm ein unschuldiges Land in den Dreck getreten!?
    Da wo niemand mehr von spricht ,dass es eine Lüge war ,dass er gegen seine Landsleute vorgeht.

    Da gibt es Verschwörungspraktiker die behaupten, dass der Deep State seine Leute überall platzierte-im Iran,Nordkorea-dann schieben die sich die Bälle zu und orchestrieren ihre Kriege oder zumindest die Angst davor.

    So wie jetzt der Mainstream wieder das Gespenst des Weltkrieges an die Wand malt,weiß ich den Grund dafür-denn nur weil diese Leute von der Angst leben.Sie lieben es Angst zu verbreiten. Das tun sie jeden Tag, in dem sie nur Meldungen bringen, die uns von der Schlechtigkeit des Menschen überzeugen sollen. Das soll uns abstumpfen und gleichgültig machen.
    In alternativen Medien ist zu lesen, Trump hätte gesagt ,er hat das getan, um keinen Krieg zu vollziehen sondern um einen zu verhindern. Wie immer ,Trump selbst kommt aber nicht zu Wort-man redet nur über ihn oder verbreitet einzelne Sätze ohne Belang.

    Ja, es ist etwas merkwürdig Trump mit Obama oder Clinton in eine Topf zu werfen,

    • Ich las hier das Zitat "Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als unsere Schulweisheit sich träumen lässt"

      Sicher ist das so.

      Kennt jemand das Buch von Michael E. Sella "Das geheime Weltraumprogramm der US Navy und die Allianz mit den Nordischen"

      Ist es Leuten aufgefallen,dass Trump bei Strellungnahmen oder Interviews meistens im Hintergrund die Flagge der US Navy zeigt?

    • Moin, Peter,
      „So wie jetzt der Mainstream wieder das Gespenst des Weltkrieges an die Wand malt,weiß ich den Grund dafür-denn nur weil diese Leute von der Angst leben.Sie lieben es Angst zu verbreiten“

      Ich weiß nicht, ob es Ihnen bewusst ist, dass Suleimani (von Trump befohlen) ermordet wurde. Er hat keine Gerichtsverhandlung bekommen, die seine Schuld (wofür?) bewiesen hätte. Nein! Er wurde (weil auf seiner Stirn Terrorist stand?) kaltblütig ermordet.
      Dass es sich hierbei um den gleichen Straftatbestand wie bei Saddam, Gaddafi u.a. handelte zeigt nur die Kontinuität in der US-Präsidentschaft. Und hier muss man schon alle diese Kriegstreiber in einen Topf werfen!

      mfG

    • Ja, was für ein Kriegstreiber der Truppen abzieht statt sie zu erhöhen.
      Sie sollten einmal wirkliche alternative Medien lesen,um zu verstehen,was passiert.

      Bei dem Mainstream ist es mir klar,dass alles was sie sagen,das Gegenteil bedeutet…

      Vielleicht ziehen sie in Betracht dass der Deep state mit dem Rücken zur Wand steht und seine Marionetten tanzen lässt , um einen Krieg hervorzurufen.
      Manche Verschwörungspraktiker meinen,Suleimani war eine Handpuppe des Deep State. Soll der erst seine Handlungen ausführen können, um ihn dann anzuklagen!?Aber ist es dann nicht zu spät?

    • Wenigstens einer hier, der tiefer denkt.
      Ich übernehme einen Absatz aus Ihrem Link:

      "Dass der Iran vom Tiefen Staat unterwandert wurde, ist aufgrund des historischen Kontextes offensichtlich; dafür sprechen auch die skurrilen Deals während der Obama-Administration und die Förderung des Terrorismus. Dass der getötete General Soleimani als Aussenseiter ausgerechnet durch die Islamische Revolution eine steile Karriere hinlegen konnte, ist sicherlich kein Zufall. Dass er sich nach 9/11 sogar auf eine Kooperation mit der Bush-Administration einliess und mit beiden Seiten in Kontakt stand, bestätigt den Verdacht, dass er eine Marionette des Tiefen Staates war."

      Bliebe aber auch noch die Variante, daß es der Tiefe Staat war, der da zugeschlagen hat und Trump nicht öffentlich zugeben kann, daß große Teile des Militärs nicht unter seinem Kommando stehen.

      Gibt es eine bessere Ablenkung vom gescheiterten Impeachment-Verfahren, das im Senat die ganze Verbrecherbande auffliegen lassen könnte?

      Q!!!

  7. Dem Iran muss es darum gehen, (leider auch den USA), dass Schlachtfeld außerhalb des eigenen Staatsgebietes zu verlegen.
    Da käme Ramstein, als Relaisstation für die Lenkbefehle der Drohnen aus den USA und überhaupt die Westgrenze der BRD mit Büchel und den vielen Atomkraftwerken sehr gelegen. Vorausgesetzt, der Iran verfügt über Mittel- oder Langstreckenraketen, dessen Reichweite über 3000 km hinaus geht.
    Machen wir uns nichts vor. Deutschland ist alles andere als souverän. Im Gegensatz zu Erdogan oder Putin wird Merkel von Trump nicht Ernst genommen. Die von den USA für uns ausgesuchte Sanktionen- Politik zeigt den USA, da kommt nichts von Merkel, also weiter machen. Leider wüsste ich keinen in Frage kommenden Kanzlerkandidaten, der es besser machen würde.

    • Entschuldigung, völlig falscher Link.
      Es geht um den Drohnenangriff, nicht um verstecktes Geld im Kleiderschrank:

      https://www.youtube.com/watch?time_continue=90&v=y2bGrWtPTP0&feature=emb_logo

  8. Die Lageeinschätzungen der meisten Intellektuellen (besonders im Westen) erwecken den Eindruck, dass hinter allen Vorgängen in der Welt ein langfristig angelegter und minutiös ausgearbeiteter Plan der Herrschenden steckt. Wobei die westliche Intelligenzia die einzige zu sein glaubt zu durchschauen, was vor sich geht. Was nach einem Plan aussieht, ist nichts anderes als die paranoide Phantasie derer, die ihn zu sehen glauben. Dieser Plan existiert nur in den Hirnen derer, die ihn konstruieren, weil sie alle Erscheinungen der Welt als Bestandteil dieses Plans interpretieren. Da wächst dann zusammen, was nicht zusammen gehört.
    Aber egal, denn das Gegenteil lässt sich schlecht beweisen. Und wer erinnert schon die Propheten daran, dass sie vor Jahren mit ihren Ankündigungen falsch gelegen haben. Wie oft in den letzten 50 Jahren ist von diesen Sehern schon der dritte WK. Vorausgesagt worden? 50 Mal? Bei jeder mittleren Krise wähnten sie die Welt am Abgrund. Zum Glück für die Welt dreht sie sich immer noch. Doch die Kaffeesatzleser von damals haben wenig gelernt. Die meisten wiederholen ihre Menetekel bei jeder Gelegenheit, die ihnen passend erscheint.
    So fügt auch der Kollege Wolff wieder zusammen zu einem gewaltigen Plan, was gar nicht zusammen gehört. Die Politik der USA zeichnet sich doch gerade nicht durch Weitsicht aus sondern durch Plan- und Hilflosigkeit aus. Überall auf der Welt droht Trump den Unbotmäßigen mit gewaltigen Strafen, Vernichtung und Untergang, wie ihn die Welt noch nie gesehen haben will. Und was kommt heraus bei den großen Worten: Nichts! Sanktionen, ja. Vielleicht auch ein begrenzter Angriff mit Raketen oder Marschflugkörpern wie 2018 in Syrien, wobei dann aber der große Terminator in Washington auch umgehend erklärt, dass das nicht wieder vorkommen wird.
    Nordkorea, das Trump schon gedroht hatte vom Planeten zu bomben, leidet zwar unter den von den USA durchgesetzten Sanktionen. Aber es bietet den Yankees die Stirn und nimmt nun seine Raketentest-Programme wieder auf, wogegen die USA so gut wie nichts unternehmen können. Im Gegenteil: Trump spielt herunter, was er nicht verhindern kann, und behauptet, dass diese Tests nicht verboten seien durch die UN-Sanktionen.
    Nicht einmal in Venezuela, vor der eigenen Haustür, sind die USA noch in der Lage, eine Entwicklung aufzuhalten, die man vor Jahrzehnten noch mit einem sauberen Militärputsch oder einer drohenden Militärintervention kurzerhand erledigt hätte. Heute traut sich Washington das nicht mehr zu und seine Verbündeten in der Region wollen sich von Trump nicht in einen Krieg mit Venezuela hineinziehen lassen, den die USA sich selbst nicht mehr zutrauen. Gegner solcher Größe wie Venezuela sind mit den Mitteln der konventionellen Kriegsführung für die USA mittlerweile ein zu großer Brocken. Vor solchen Abenteuern wie auch einem Krieg gegen die Iran warnen den Präsidenten nicht nur die Weltöffentlichkeit und Verbündeten, nein sogar die eigenen Militärs raten davon ab. Das geht nur noch bei Zwergstaaten wie Panama oder Grenada. Bei allen anderen muss man sich mit dem stumpfen Schwert der Sanktionen begnügen. Vorbei die Zeiten, da man mit der Kavallerie in Korea oder Vietnam einfallen konnte und glaubte, dass die Völker sich in die Hosen machen, nur weil der Yankee mit seiner Militärmacht droht.
    Nicht dass die Sanktionen und die militärischen Vergeltungsmaßnahmen für die Betroffenen ein Nichts wären. Aber gemessen an den großmäuligen Ankündigungen sind die tatsächlichen Handlungen nur der Ausdruck amerikanischer Hilflosigkeit – zum Glück. Die USA stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie wissen sich keinen Rat mehr, wie sie die Entwicklung in der Welt, die all ihren Interessen zuwider läuft, noch aufhalten können. Denn ihre Mittel, die sie seit dem Ende des 2. WK erfolgreich angewendet hatten, militärischer und wirtschaftlicher Druck, führen zum Erstaunen der USA und des Westens nicht mehr zu den Ergebnissen, die sie bisher gewohnt waren. Nur die Intellektuellen im Westen machen sie stärker, als sie sind.
    Der Mord an Soleimani ist ein Ausdruck von Schwäche und Hilflosigkeit. Denn er offenbart, dass die USA nicht mit anderen Mitteln in der Lage sind, im Nahen Osten ihre Stellung zu halten oder gar auszubauen. Sie verlieren zunehmend an Einfluss durch ihre ungeschickte und arrogante Politik. Dadurch stärken sie den Einfluss von Iran und Russland. Dass der Iran so bedeutend im Nahen Osten geworden ist, liegt in erster Linie an den Fehlern der USA. Alles was sie unternahmen, um den iranischen Einfluss zu schwächen, hat sich gegen die USA gewendet und Macht und Ansehen des Iran in der Region gestärkt.
    In Syrien ist der Krieg verloren für den Westen. Aus Afghanistan würde man lieber heute als morgen abziehen, wenn die Taliban nur es ermöglichen würden, dass man ohne Gesichtsverlust abziehen könnte. Aber nicht einmal das, scheint den USA noch zu gelingen.
    Zunehmend verprellen die USA selbst noch die treuesten Verbündeten im Nahen Osten. Die irakische Regierung, die ohnehin wenig Rückhalt in der eigenen Bevölkerung hat, stellen sie bloß, indem sie militärische Manöver durchziehen über den Kopf der Regierung hinweg. Die irakische Regierung sieht keinen andern Weg mehr, als den Abzug der US-Truppen zu verlangen, will sie den Volkszorn nicht noch mehr auf sich selbst lenken.
    Die USA sind auch nicht mehr in der Lage, langjährige Verbündete an sich zu binden. Durch die Unterstützung der Kurden verprellen sie die Türkei und treiben sie in die Arme Russlands, gleichzeitig aber verprellen sie auch die Kurden, weil sie den Türken Gefälligkeiten erweisen wollen, um diese wieder von den Russen zu lösen. Die Politik der USA in Nahost ist gekennzeichnet von Planlosigkeit und überheblicher Selbstüberschätzung.

    All das aber hat mit den Attacken auf China und dessen Seidenstraße-Projekt wenig zu tun. Da ist der Zug für den Westen und besonders für die USA abgefahren. Mit hilflosen Manövern wie dem Zollstreit mit China, der Behinderung von Huawei und ZTE auf den Weltmärkten versuchen die USA den Aufstieg Chinas zu verhindern. Sie werden ihn vielleicht verlangsamen können, aber nicht aufhalten. Der einzige Zusammenhang zwischen den Vorgängen um Iran und der Seidenstraße besteht einerseits in den Phantasien der Wolffs und andererseits in der Hilflosigkeit amerikanischer Politik.
    China ist der größte Markt der Welt mit einem gewaltigen Nachholbedarf. Wer auf diesem Markt nicht vertreten ist, hat welt-wirtschaftlich kaum noch eine Zukunft. Die chinesische Netzwerktechnologie ist der westlichen um etwa zwei Jahre voraus. Das sagen die meisten Fachleute im Westen und der Abstand wächst, denn die Chinesen arbeiten schon an 6G, während Erricson und Nokia selbst bei 5G noch hinterher hinken. Wer nicht auf Huawei setzt, wird in der Nutzung des 5G-Standards gegenüber anderen Nutzern zurückfallen. In wenigen Jahren will China die Technologie-Führerschaft in zehn Industriebereichen erlangen. Und es gibt nur wenige unter den westlichen „Experten“, die daran zweifeln.
    Das Erfolgsrezept Chinas liegt einerseits in der Qualifizierung seiner gewaltigen Bevölkerungszahl. Mittlerweile werden die meisten Patente weltweit in China eingereicht. Und das zweite Erfolgsrezept liegt in der Geschlossenheit der chinesischen Gesellschaft. Wenn auch westliche Medien und Politik dem westlichen Medienkonsumenten Angst vor china einjagen wollen, so kann westliche Propaganda nicht darüber hinwegtäuschen, dass die chinesische Gesellschaft bei weitem nicht so stark von gegensätzlichen Interessen und Kämpfen zerfressen ist wie die westlichen. Da hilft auch die tendenziöse Berichterstattung über die Proteste in Hongkong nicht. Selbst wenn der westliche Medienkonsument gegenüber China negativ eingestellt sein sollte, an der Stärke der chinesischen Gesellschaft ändert das nichts. Es vermindert nur das westliche Urteilsvermögen, nicht die chinesische Leistungskraft. Aber all das hat nichts mit Iran zu tun. Iran ist für die Entwicklung der Weltwirtschaft ein Nebenschauplatz.
    Es ist auch nicht nachzuvollziehen, weshalb Wolff immer wieder die Energiequellen des Iran als wesentliches Element in der Entwicklung der Seidenstraße sieht. Der Hauptstrang dieses Projektes verläuft durch Zentralasien von China nach Westeuropa, die Verlängerung über den Iran nach Afrika ist im Moment noch nur eine Abzweigung allein schon wegen des geringen wirtschaftlichen Potentials dieser Weltregion. Am Hauptstrang der Seidenstraße durch Zentralasien gibt es genügend Energiequellen. Selbst jetzt,da Iran aufgrund der US-Sanktionen kaum noch Öl exportieren kann, kommt doch die Entwicklung der Seidenstraße nicht in Gefahr. Auch die Ölmärkte leiden nicht unter dem Ausfall der iranischen Exporte. Die Weltmärkte ersaufen im Öl.

    • Moin, Ruediger Rauls, neben der Verurteilung dieses feigen Mordes sollte man schon kostatieren wie die Lage auf unserem Planeten sich verändert! Ich teile Ihre Einschätzung, die, soweit ich sie verstehe, eine USA mit dem Ruecken an der Wand sieht.
      Im Boxsport gibt es eine Redewendung, die besagt, dass ein angzählter Boxer doppelt gefährlich sei.
      Einerseits aus dem Grössenwahn heraus, andererseits aus der verbliebenen Enge heraus, halte ich einen Angriff des US-Imperialismus gegen den Iran fuer möglich, zumal sich Woche fuer Woche seine Situation verschlechtert gegenueber seinen Konkurrenten, die sich Zeit nehmen an Buendnissen zu arbeiten, und Massnahmen zu entwickeln, die den USA nicht gefallen werden.

      mfG

    • "Was nach einem Plan aussieht, ist nichts anderes als die paranoide Phantasie derer, die ihn zu sehen glauben."

      Hm, ich glaube, die "paranoide Phantasie" liegt hier eher bei Ihnen, wenn Sie Ihre nicht fundierte Meinung als alleingültig darstellen wollen. Es ist ja nun nicht so, als wären diese zugrunde liegenden Pläne nicht auch bekannt und jedem zugänglich.

      Vielleicht sollten Sie da mal an Ihrer WIssenslücke arbeiten. Z.B. mit Hilfe der Lektüre von Zbigniew Brzezińskis minutiös ausgearbeitetem Plan der Herrschenden, in der das aktuelle, nur scheinbar erfolglose Vorgehen der USA schon vor etlichen Jahren genauestens vorausgeplant wurde.

      Was in diesem Plan des langjährigen US-Präsidentenberaters und international anerkannten strategischen Vordenkers beschrieben steht, wird aktuell und in Zukunft Schritt für Schritt gnadenlos und konsequent umgesetzt.

      Nach der Lektüre sparen Sie bitte nicht mit ausdrücklichen, förmlichen Entschuldigungen Ihres unsachlichen Kommentars wegen an die Adresse des Herrn Wolff.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft

    • Moin, Name,
      Ich möchte nur ein/zwei Gedanken loswerden zum Plan des Zbigniew Brzeziński. Dass er das in seinem Buch so planmäßig entwickelt hat, OK. Doch es hat sich in Syrien eine Situation ergeben, die nicht vorausgesehen werden konnte: ein neuer Globalplayer stieg in den Ring und verhalf Assad zu seinem Recht.
      Innenpolitisch (wir erfahren wenig hier über die Kämpfe arm gegen reich und was fast das gleiche ist, schwarz gegen weiß) gleichen die USA wohl eher einem Pulverfass, das nicht befriedet werden kann. Die Kriegskosten steigen exorbitant!
      Ich vermute, dass es bei den vielen Lebensmittelbezugskarten in den USA auch an Konsumgüternachfrage mangelt.
      Ein kapitalistischer, besser monopolkapitalistischer Staat ist aber dringend angewiesen auf Profite, die nun entschieden kleiner ausfallen, weil z.B. durch die Sanktionsmaßnahmen auch wichtige Rohstoffe fehlen.
      Was fehlt, ist also ein größerer Markt und/oder neue Rohstoffquellen.
      Also, um zum Plan zurückzukommen: der einzige „Plan“ im Monopalkapitalismus/Imperialismus ist die Beherrschung der anderen, entweder als Vasall (DE, GB, überhaupt die EU) oder als „Verbündete“ wie jetzt der Irak genannt wird.

      mfG

  9. Die Neue Seidenstraße verfolgt folgenden Zweck:

    Die Handelsverbindungen sollen gestärkt und die Absatzmärkte der teilnehmenden Länder stärker an China gebunden werden.

    Soweit sich Länder an dieser Initiative beteiligen, bekommen sie zwar das Geld aus China, aber sie müssen sich dort auch verschulden.

    Mitunter ist zu lesen, dass die Neue Seidenstraße eine vermeintliche Großzügigkeit Chinas ist, die jedoch andere Länder in die Schuldenfalle treibt.

    Soweit die chinesischen Kredite nicht bedient werden können, geht dann das Eigentum der Investitionsobjekte auf China über.
    China knüpft die Kredite auch an die Bedingung, dass etwaige Aufträge an chinesische Unternehmen vergeben werden. Gleichzeitig bemängeln es die europäischen Regierungen, dass deren eigenen Firmen zu wenig zum Zuge kämen.

    „Chinas ‚One Belt, One Road‘ wird die neue Welthandelsorganisation werden. Es sei ein gewaltiges Vorhaben.

    Daneben gibt es das Transport Corridor Europe-Caucasus-Asia, TRACECA, deutsch: Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien). Dies sei ein Verkehrs- und Kommunikationsprojekt, das Europa und Mittelasien verbinden soll.

    Italien hat sich bereits für die Neue Seidenstraße entschieden und wird dafür von anderen europäischen Ländern kritisiert.
    Ob Deutschland jetzt nun ebenfalls der Neuen Seidenstraße beitritt oder nicht, ändert dies doch nichts daran, dass China etwa auch immer mehr unseren Mittelstand aufkauft.

    Jedenfalls hatte der Irak jetzt den Abzug der dortigen US-Soldaten gefordert. Gleichzeitig droht Donald Trump mit neuen Handelssanktionen, sollte der Irak an seiner Forderung des US-Truppenabzugs festhalten.

    Jedenfalls fehlt der Politik, auch im Ausland meist das präzise Wissen darüber, wie der Handel wirklich funktioniert.
    Wie Herr Wolff dies ständig richtig andeutet, funktioniert die heutige Tauschlogik der vermeintlichen Marktwirtschaft so nicht bzw. allenfalls nur eine begrenzte Zeit. Es muss daher über alternative Wirtschaftssysteme nachgedacht werden.

    • Wir haben jetzt ja ein plutokratisches oder oligarchisches Geldsystem, in dem die Plutokraten die Regeln vorgeben, (die Gesetze schreiben). Den Mehrwert der geleisteten Arbeit kommt alleine den Arbeitgebern zu Gute, der arbeitende Mensch bleibt Lohnsklave. Diese Strukturen müssen gebrochen bzw. überwunden werden.

  10. Was bin ich froh, daß ich für mich nicht entscheiden muß, was dort tatsächlich vor sich geht.
    Und daß ich mich in der Weltpolitik nicht auskenne.
    Die Wahl zwischen amerikanischem Deepstate (gleich Trumpstate? wohl eher nicht) und antisemitischem Fundamentalismus muß ich glücklicherweise nicht treffen.
    https://www.memri.org/reports/iranian-supreme-leader-ali-khamenei-inspects-military-foot-drills-depicting-collapse-white

    Nur dies: Q!!!

    • wolfcgn, nein, wir haben keine Wahl, die da draußen von Belang wäre. Es fragt uns keiner.
      Meine Wahl für die Gewaltlosigkeit steht allerdings fest und ist unerschütterlich.
      Und dafür, in meinem Rahmen so wahrhaftig wie möglich zu sein und möglichst
      das Lebensfördernde und Lebenserhaltende weiterzugeben und zu stärken.

      begischland
      Zu den Fundamentalisten: gilt hier wirklich entweder oder? Kann man tatsächlich sagen, die einen sind es, die anderen nicht? "Der Fundmentalismus ist dort zu verorten?"

      Ich wollte in meinem obigen Kommentar möglichst blumig umschreiben, daß ich nicht so viel über Weltpolitik und die dahinter stehenden Strukturen und Strategien weiß, daß ich mir anmaßen würde, zu irgend einem Sachverhalt zu sagen: so oder so war es; so oder so ist es; das steht fest.

      Die Scheinheiligkeit ist ja bereits auf dem Gesicht des Herren abzulesen, der da diese Rede vor den Christen hält, in der so gut wie jedes Wort gelogen ist. Vielleicht liegts ja auch am Frame, der krank, verderbt und heuchlerisch bis ins Mark ist: die christliche Religion. Ich meine, was für ein Gesicht mußt Du, wenn Du Erfolg haben willst, in einem christlichen Umfeld wohl aufsetzen?
      (Gilt m.E. für alle Religion.)

      Und dennoch, dennoch: Q!

    • Q deutet auf die Qanon-Bewegung zu deren Hauptrepräsentant Trump gezählt wird.
      Q (vermutlich eine Gruppe von recht vielen Menschen, die Trump schützen und mitarbeiten,
      den Sumpf des Deep State trockenzulegen und die dort aktiven Massenmörder vor Gericht
      zu stellen), postet unregelmäßig Insidernews, die teilweise ganz genau vorhergesagt haben,
      was demnächst in der amerikanischen Politik geschehen wird.
      Wer sich damit befaßt, wird leicht feststellen können, daß Q eine Tatsache ist.

      Ich gebe mal drei Links:

      https://www.youtube.com/watch?v=D6pWwB0eQDI&feature=youtu.be

      https://www.youtube.com/watch?v=mVMs06Idpi0

      Eine Sammelseite: http://www.q-anon.de/

    • Bitte hier nur wenige Minuten an der verlinkten Stelle zuschauen (da leider in meinen Augen auch viel Propaganda vorkommt, die man nur schwer ertragen kann. Aber nicht alles liegt auf dieser Linie.)

      https://youtu.be/ROKnm5kv-vI?t=389

      Es geht um einen Q-Post mit der Chiffre 1320.
      Da Q im Stil und mit den Mitteln von Geheimdienskommunikation arbeitet,
      müßte Folgendes erlaubt sein: 1320 umnotieren in 1/3/20
      Das amerikanische Datum für den Drohnenangriff (3.1.20)
      Zufall?

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