Tagesdosis 6.12.2019 – CO2: Eldorado für Finanzkonzerne (Podcast)

Finanzkonzerne setzen auf die Globale Erwärmung, während NASA-Studie eine Kleine Eiszeit ankündigt.

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Am 30.11.2019 berichtete Georg Ehring im Deutschlandfunk von der „Welt-Klimakonferenz“ in Madrid, dass der Druck auf die Politiker enorm zugenommen habe, entschiedener die CO2-Emissionen zu reduzieren (1). Wörtlich heißt es in dem Bericht:

„Wir sehen auf der anderen Seite, dass der Druck einerseits der Wissenschaft, andererseits von ‚Fridays For Future‘ und den Menschen auf der Straße, drittens vom Finanzmarkt, und viertens auch aus den Kreisen der Sicherheitspolitik massiv zunimmt, endlich ernst zu machen mit der schnellen Umsetzung der Klimaziele.“

Kaum zu glauben, aber die Finanzkonzerne und die Kriegstreiber aus der „Sicherheitspolitik“ haben die Kinder und Jugendlichen der „Fridays For Future“ Bewegung für ihre Zwecke mobilisiert. Die offiziellen CO2 Wissenschaftler und ihre Strukturen wissen schon längst, wo die Futtertröge reich gefüllt sind. 70 global operierende Großkonzerne, neben dem US-Militär wahrscheinlich die weltweit schlimmsten Umweltvergifter, stehen auf einer Liste der Sponsoren von „Fridays For Future“ und CO2 – ähnlichen Bewegungen. Ganz vorne mit dabei sind Finanzkonzerne wie Goldman Sachs, dessen vorheriger Chef Lord Blankfein 2009 bei einer Konferenz in London über seine Arbeit in der Bank gesagt hat: Wir tun das Werk Gottes“ (2). Klar, den Reichen gibt’s der Herr im Schlaf.

Tatsächlich würde die Umstrukturierung der Wirtschaft zur CO2 Neutralität viel Geld kosten. Allein der Ab- und Rückbau der herstellenden Industriebranchen würde teuer werden. Und dann erst der Aufbau neuer Industrien, um die verlorenen Arbeitsplätze zu ersetzen, zum Beispiel in den folgen Branchen. ….. Ups, da fällt mir im Moment nicht viel ein, außer noch mehr Windräder und Photovoltaikanlagen, die aber bereits viel kostengünstiger in China hergestellt werden, oder Elektroautos, die jedoch im Ausland kaum Absatz finden werden.

Dennoch, Finanzanalysten hatten bereits nach dem Klimagipfel von Paris berechnet, dass der industrielle Umbau zur Klimaneutralität weltweit 90 Billionen Dollar kosten würde (3). Das ist eineinhalb Mal so viel wie das globale BIP, also der Wert aller auf dem Globus hergestellten Güter und Dienstleistungen in einem Jahr.

Bereits am UN-Klimagipfel im September 2019 in New York hatten rund 130 internationale Banken teilgenommen, darunter auch die Deutsche Bank, ABNAmro, Citigroup, Barclays und ING. Sie haben sich alle verpflichtet, ihre Unterstützung und Investitionen im Kohle-, Öl- und Gassektor in den kommenden Jahren zu verringern. Die von diesen internationalen Banken vorgelegten Pläne für die notwendige industrielle Umstellung bezifferten die Kosten allein in diesem Bereich auf rund 47 Billionen US-Dollar (4).

Bei der Aussicht auf randvoll mit Dollars gefüllte CO2-Futtertröge drängen die globalen Konzerne nach vorne. Sie sind auf dem besten Weg, die Steuerzahler und Nationalstaaten auszuplündern, natürlich für das Klima. 90 Billionen Dollar, das ist eine Zahl mit 13 Nullen. Und diesen 90-Billionen-Dollar-Klimamarkt hatte es zuvor gar nicht gegeben. Die Eliten haben diesen Markt praktisch aus dem Nichts geschaffen. Das Mittel zum Zweck war das ebenfalls von ihnen fabrizierte Dogma vom Menschen gemachten Klimawandel.

Laut aktuellen Berichten will nun auch die Europäische Zentralbank (EZB) unter Führung von Christine Lagarde ins Klimageschäft einsteigen. Die französische ex-IWF-Chefin Lagarde fordert neben der Erhaltung der Preisstabilität ein zusätzliches Mandat für die EZB, nämlich die Finanzierung der Klima-Neutralität. Mit anderen Worten, wenn es heißer wird, dann druckt die EZB noch mehr Geld. Und natürlich gilt das auch, wenn es kälter wird. Genau das hat die NASA in Aussicht gestellt. Aber wie wir oben von CNN gelernt haben, wird das alles von der CO2 getriebenen globalen Erwärmung verursacht.

Allerdings haben Nachrichten von der NASA in den letzten zwei Jahren aufhorchen lassen. Lange Zeit war auch diese US-Behörde ganz in der IPCC-Hörigkeit verfangen. Aber in letzter Zeit scheint man auch dort wieder zunehmend den Einfluss der Sonnenaktivitäten auf das globale Klima wiederentdeckt zu haben. .

Inmitten der Hysterie um die globale CO2-Erwärmung wartete die NASA Anfang Oktober 2018 mit eigenen Studienergebnissen auf, wonach schon bald eine brutale, globale Abkühlung eintritt. Die NASA berichtete, dass die Sonne dabei sei, in eines der tiefsten Sonnenminima des Weltraumzeitalters einzutreten und die Erdatmosphäre werde dementsprechend reagieren.

„Wir sehen einen abkühlenden Trend“, wurde Martin Mlynczak vom Langley Research Center der NASA zitiert: „Hoch über der Erdoberfläche, in der Nähe des Weltraums, verliert unsere Atmosphäre Wärmeenergie. Wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen, könnte dies bald einen Kälterekord im Weltraumzeitalter („Space Age record for cold“) aufstellen.“  (5) Knapp ein Jahr zuvor, im Juni 2017 hatte die NASA bereits auf ihrer Webseite (6) im Rahmen des Sonnenfleckenzyklus ein einfaches Solares Minimum angekündigt.

Die neuen NASA-Ergebnisse stimmen mit Studien überein, die im vergangenen Jahr von der UC-San Diego (7) und der Northumbria University in Großbritannien veröffentlicht wurden. Beide prognostizieren aufgrund der geringen Sonnenfleckenaktivität ein Großes Solares Minimum in den kommenden Jahrzehnten. Beide Studien sagten eine ähnliche Sonnenaktivität, wie während des so genannten „Maunder-Minimum“ der Sonne Mitte des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts voraus, die mit einer Zeit zusammenfiel, die als Kleine Eiszeit bekannt wurde. In dieser Zeit, in der die Temperaturen viel niedriger waren als heute, gab es auch das aus der Geschichte bekannte „Jahr ohne Sommer“.

Wer hätte gedacht, dass dieser große, gelbe Lichtball am Himmel so großen Einfluss auf unser Klima hat? Für Greta und die CO2 Glaubensgemeinde liegt das offensichtlich jenseits ihrer Vorstellungskraft. In den USA legt bereits seit Anfang November ein Schneesturm nach dem anderen weite Teile des Landes lahm, bis tief in den Süden nach Texas. Ein Teil der Maisernte ist dabei am Stiel erfroren. So etwas hatte es seit Menschengedenken nicht mehr gegeben. Besonders chaotisch war die Situation auf den eisigen und verschneiten Straßen um den „Thanksgiving“ Feiertag, an dem Halb Amerika unterwegs ist, um Verwandte und Freunde zu besuchen.

Bereits letztes Jahr hatte es „das kälteste Thanksgiving im Nordosten der USA seit hundert Jahren gegeben, und in New York womöglich das kälteste Thanksgiving überhaupt“. Und jetzt, am 24. November dieses Jahres lautete die Nachricht, dass es für 26 US-Bundesstaaten, von Kalifornien bis nach New York wegen der Schneestürme Unwetterwarnungen gab.

Bei so viel Schnee, Eis und Kälte in den Häusern konnte man natürlich keinen Amerikaner mehr mit dem Schreckgespenst der globalen CO2 Erwärmung schockieren. Auf dem IPCC-Gipfel in Madrid droht die erneute mediale Indoktrination der Leute mit schockierenden Erderwärmungsberichten ein Flop zu werden. Also legten Medien wie z.B. CNN eine intellektuelle Pirouette hin und erklärten die ungewöhnliche Kälte mit höheren CO2 Emissionen und der Klimaerwärmung.

Am 12. Oktober hieß es bei CNN: „Ja es ist kalt. Aber all diese Reden über die globale Erwärmung sind nicht übertrieben. Um zu verstehen warum, muss man zuerst den Unterschied zwischen Wetter und Klima kennen.“ Dann wird erklärt, dass höhere CO2 Emissionen das Klima erwärmen, das seinerseits die Atmosphäre auflädt (forcing), wodurch das Wetter verstärkt zu Extremen neigt und auch kältere Winter hervorbringt. Das ist natürlich eine Argumentation, bei der die CO2-Emission immer Schuld ist, egal ob es zu kalt oder zu heiß ist.

Diese Erklärung ist nicht neu. Sie wurde schon öfters aus der Schublade geholt, wenn das reale Wetter nicht mitspielte und mal wieder kräftig von den CO2-Klimamodellen der IPCC „Klimawissenschaftler“ abgewichen ist. Die Amerikaner in den eingeschneiten Dörfern und Städten haben darauf mit Witzen geantwortet: Z.B. „Als ich heute Morgen meinen Wagen aus der Garage holen wollte, musste ich zuerst zehn Minuten lang die ‚globale Erwärmung‘ aus der Ausfahrt schaufeln“!

Tatsächlich „beweisen“ auch die neuen Erkenntnisse über die Sonnenzyklen nur, dass wir bestenfalls ein flüchtiges Verständnis für das unglaublich komplexe Klimasystem unseres Planeten haben. Deshalb ist größte Vorsicht angebracht, wenn Politiker und Mainstream-Medien und CO2-Ablasshändler vom Typ Al Gore uns atemlos vor der unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe warnen, wenn wir nicht sofort bezahlen.

Quellen:

  1. https://www.deutschlandfunk.de/cop-25-klimakonferenz-in-madrid-den-krieg-gegen-die-natur.2897.de.html?dram:article_id=464771
  2. https://dealbook.nytimes.com/2009/11/09/goldman-chief-says-he-is-just-doing-gods-work/
  3. http://www.fullertreacymoney.com/general/post10647/
  4. https://oilprice.com/Energy/Energy-General/The-47-Trillion-Death-Sentence-For-Oil-Gas.html
  5. https://moneymaven.io/mishtalk/economics/amidst-global-warming-hysteria-nasa-expects-global-cooling-SJDpCv3V4EqKSOY11A378Q/
  6. https://science.nasa.gov/science-news/news-articles/solar-minimum-is-coming
  7. https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/aaa124/meta
  8. https://www.northumbria.ac.uk/about-us/our-staff/z/professor-valentina-zharkova/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis:   Sundry Photography Shutterstock

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