Tagesdosis 6.4.2019 – Die Kriegsmaschine in Action

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Rüstungsexporte sind das profitabelste Geschäft dieser Zeit. Einer Zeit, in der eine globale Profitmaschine auf exzessiv-expansivem Wachstumskurs die finale planetare Zerstörung eingeläutet hat. Halbherzige Einwände aus dem scheindemokratisch-parlamentarischen Überbau ihrer Machtinstrumente jucken die Profiteure des Räderwerks in den hohen Etagen der Mega-Kartelle schon lange nicht mehr. Es ist eine Binsenweisheit: Bei 300 Prozent Rendite geht das Kapital über Leichen. Daran hält sich auch der europäische Flugzeugbauer und Rüstungsgigant Airbus.

Vor einigen Tagen warnte dessen Vorstandschef Thomas Enders, der am 10. April in seinen satt finanzierten Ruhestand scheiden wird, die Bundesregierung vor »den Folgen des verlängerten Exportstopps für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien«. Damit verliere Deutschland einen Teil seiner wichtigsten Industrie, ätzte er und drohte: »Wir überlegen, ob wir unsere Produkte möglichst german free machen können.«

Für den multinationalen Kriegskonzern ist es kein Problem, das Zeug woanders bauen zu lassen. Die seit der Übernahme von Airbus Frankreich durch EADS in den Niederlanden hauptansässige Airbus Group verfügt über zahlreiche Produktionsstandorte, neben Deutschland auch in Frankreich, China und den USA. Schon jetzt entwickelt das Unternehmen die meisten Rüstungsgüter über Ländergrenzen hinweg.

Ja, richtig, ein Konzernchef geht die Bundesregierung öffentlich an. Damit breche Deutschland sein Versprechen, keine Waffenexporte der europäischen Partner zu blockieren, so Enders. Der Regierung und dem Parlament warf er »moralischen Rigorismus« vor und maulte: Sie gängelten die Rüstungsindustrie mit einem »Beschluss, den keiner richtig versteht«. Damit stehe Deutschland isoliert in Europa da.

Dabei ist die mühsame Einigung der Koalition in Berlin auf die Verlängerung des Rüstungsexportstopps eigentlich eine Schimäre. Zwar gab die Union auf Druck der SPD nach, bis Ende September keine neuen Anträge auf Rüstungslieferungen nach Saudi-Arabien genehmigen zu wollen. Allerdings darf Kriegsgerät im Rahmen europäischer Rüstungsprojekte an andere Konzerne oder Ableger geliefert werden, die es dann nach Saudi-Arabien ausführen.

Auch in die Arabischen Emirate können die Firmen weiter liefern, also quasi über einen Umweg. Seit dem offiziellen Exportstopp im letzten Herbst hat sich Zahl und Wert der Ausfuhrgenehmigungen dorthin vervielfacht. Darüber hinaus gibt es eine ganze Liste von weiteren Ausnahmeregelungen für die Zusammenarbeit mit französischen Waffenproduzenten.

Geradezu absurd und zynisch klingen die eingeflochtenen moralischen Appelle der Bundesregierung an die Großkonzerne: So sollen diese bei ihren europäischen Abnehmern darauf dringen, dass die aus Deutschland gelieferten Teile nicht im Jemen-Krieg zum Einsatz kommen.

Seit März 2015 führt Saudi-Arabien die Kriegskoalition gegen den Jemen an. An dieser beteiligen sich neben den Arabischen Emiraten auch westliche Länder, darunter Großbritannien, die USA, Deutschland und Frankreich. Der Krieg richtet sich gegen schiitische Huthi-Rebellen, die den Saudi-Arabien und den USA nahestehenden sunnitischen Präsidenten Abdo Rabbo Mansour Hadi zuvor aus dem Amt gejagt hatten.

Der Angriff stürzte das schon zuvor ärmste Land der arabischen Halbinsel mit rund 30 Millionen Einwohnern in ein barbarisches Chaos. Ständige Luftangriffe und Seeblockaden sorgen für unbeschreibliches Elend. Die Menschen hungern. Vor allem Kinder sterben an den Folgen von Mangelernährung und Epidemien. Es fehlt sauberes Wasser, die Cholera und andere Krankheiten raffen immer mehr Menschen dahin.

Gemordet wird auch mit deutschen Waffen. Wie aus einer Regierungsantwort an die Grünen-Fraktion jüngst hervorging, nutzen die Konzerne ausgiebig eingebaute Hintertüren. Seit ihrem Amtsantritt genehmigte die Bundesregierung trotz allem Rüstungsexporte an die Jemen-Kriegsallianz im Wert von 400 Millionen Euro.

Der profitträchtige wie mörderische Ehrgeiz der umweltzerstörenden Waffenschmieden ist ungebrochen. Die Bundesregierung spielt mit. Das kann man beklagen. Doch man sollte bedenken: Kein kapitalistischer Staat würde die profitabelsten Geschäfte seiner Finanziers tatsächlich stoppen. Es geht um Profitmaximierung, um sonst nichts. Denn das ist der irrationale Selbstzweck der kapitalistischen Produktionsweise. Und die Aufgabe von Staaten ist es, den Wahnsinn in diesem Sinne zu managen. Nicht mehr, nicht weniger.

Das kriegerische Erobern von Märkten und Ressourcen gehört genauso dazu, wie gewaltsame Regimechanges in und Wirtschaftsblockaden gegen Staaten, die sich dem globalen Markt, diktiert von den Imperien, nicht vollständig unterwerfen. Der Krieg gehört dazu, wie die Hartz-IV-Sanktionen und die Obdachlosen unter Berliner und Hamburger Brücken. Beides nützt dem Kapital. Vor allem dient dazu, Noch-Arbeitsplatz-Besitzer gefügig zu halten. »Wenn ihr nicht gehorcht, landet ihr auch dort!«, so die Botschaft. Das sind Formen des Krieges im Inneren. Die meisten erkennen es nur nicht. Sie haben sich daran gewöhnt.

Die Angst der Noch-Arbeitsplatz-Besitzer um Lohn und Brot ist Teil des ideologischen Programms, um die mörderische Kapital-Akkumulations-Maschine am Laufen zu halten. Solange das Gros der Lohnarbeiter seinen Lebenssinn darin sieht, für die Profite seiner Herren zu schuften, solange die Masse nicht lernt, zwischen Arbeit und Lohnarbeit zu unterscheiden, wird diese Maschine mit Hilfe Millionen freiwilliger Untertanen weiter rotieren. Solange werden auch Soldaten für ihre Herren in Uniformen steigen und morden.

Krieg, ob mit oder ohne Waffengewalt, ist logische Folge und zugleich profitable Triebfeder dieses planetaren Wahnsinns. Je stärker das Kapital in die Profitkrise rutscht – selbiges erleben wir gerade – desto härter werden die Methoden. Die gravierenden sozialen Folgen erzeugen Verteilungskämpfe. Diese wiederum nutzen die Herrschenden, um bewaffnete Konflikte um elementare Güter zu schüren, gern unter dem Deckmantel von Ideologie oder Religion.

Nichts ist einfacher als das in diesem Irrenhaus voller zwanghafter Statusakrobaten, rotierend zwischen Größenwahn und gekränkter Eitelkeit, totaler Realitätsverleugnung und primitiver Futterkonkurrenz. Appelle an die Menschenrechte verhallen darin. Alle Abkommen sind das Papier nicht wert, auf dem sie verewigt wurden. Verträge und Verpflichtungen der Machthaber bedeuten so viel, wie das Versprechen eines Massenmörders, ein guter Mensch zu werden, während er die nächsten Opfer schon auf dem Schirm hat.

Ob Massenmord oder ökonomische Plünderung der Postkolonien, ob Umweltzerstörung oder wachsende Verarmung, ob Hunger oder Vertreibung: Innerhalb der gegenwärtigen Wirtschaftsweise kann es keine Lösungen für diese drängendsten Probleme der Menschheit geben. Sie sind Begleiterscheinungen des Kapitalismus. Seit Hunderten von Jahren schreiben Menschen darüber Bücher.

Solange die Wirtschaft nicht dem Bedarf aller Menschen, sondern ausschließlich dem Profit derer dient, die sie besitzen, wird sich all das immer weiter verschärfen. Kurzum: Stellt der Mensch die Produktion nicht von profitgetrieben auf bedarfsorientiert um, wird er sich in absehbarer Zeit selbst vernichten.

Was der Menschheit droht, wenn sie die Profitmaschine nicht stoppt, darauf deuten bereits die Zeichen der Zeit hin: Unternehmen verschmelzen zu gigantischen Monopolen und Kartellen, die alle wichtigen Branchen, wie Energie, Nahrung, Chemie, Stahl, Rüstung und IT, in sich vereinen. Diese Kartelle werden bald keine Staaten mehr benötigen, um ihre Untertanen zu bändigen. Mit global verteilten Tochterfirmen können sie das gut selbst besorgen. Es ist eine Frage der Zeit, bis sie auch vollständig das Militär und die Polizei dirigieren.

Derweil sorgt die technologische Entwicklung für immer mehr freigesetzte Lohnabhängige, im Herrschaftsjargon »Sozialschmarotzer« genannt. Man lässt sie verarmen, und mit ihnen schwindet die Kaufkraft. Kapital wird zusehends unrentabler. Dazu gehören nicht nur Maschinen und Ressourcen, sondern auch Menschen. Humankapital. Nach kapitalistischer Logik ist unrentables Kapital überflüssig. Es muss vernichtet werden – um Kosten zu sparen.

Blicken wir auf die Zustände in der Welt, wird klar: All das ist in vollem Gange. Die Herrschenden und ihre Presseabteilungen geben sich nicht einmal mehr Mühe, das zu kaschieren. In den Postkolonien zerfallen die Staatsapparate. Internationale Großkonzerne, Banken und lokale Oligarchen teilen die Gebiete unter sich auf. Auch in den Imperien schreiben diese die Gesetze längst selbst. In den Parlamenten gehen sie ein und aus und besetzen höchste Posten.

Und die Zahl der Opfer, ob irgendwo verhungert oder erfroren, von Bomben zerfetzt, im Mittelmeer auf der Flucht ertrunken oder in libyschen KZ´s massakriert, ob mit Hartz IV oder internationalen Wirtschaftsblockaden zu Tode sanktioniert, steigt unaufhaltsam unter dem wohlwollenden Blick der Marktprofiteure und Umweltzerstörer, der Militärdirigenten und vieler williger Untertanen.

Die kapitalistische Agenda nimmt ihren Lauf. Jedenfalls solange sie nicht von unten aufgehalten wird. Blöderweise geben die Eigentümer der Konzerne und Banken keinen Cent, keinen Heller und kein Stück Macht freiwillig ab. Auch in der schlimmsten Wirtschafts- und Finanzkrise werden sie das nicht tun. Im Gegenteil: Da geht das Kapital schon für weit weniger als 300 Prozent Rendite über Leichenberge.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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17 Kommentare zu: “Tagesdosis 6.4.2019 – Die Kriegsmaschine in Action

  1. Solange es Menschen gibt wird es weiterhin Wirtschafts- und Handelskriege, Religionskriege und verdeckte Kriege wie „schwarze Operationen“ geben. Eine der bekanntesten geplanten, jedoch letztlich wegen des Widerstands von Präsident John F. Kennedy nicht ausgeführten schwarzen Operationen war die Operation Northwoods des US-Militärs 1962. Sie umfasste unter anderem die Inszenierung von Terroranschlägen in den USA, um eine Invasion Kubas zu rechtfertigen.

    Aufgedeckte Operationen eines verbündeten Staates werden von der Regierung des betroffenen Staates gegenüber der eigenen Bevölkerung häufig so weit wie möglich verheimlicht oder verharmlost, um die ohnehin angespannten Beziehungen nicht durch einen Aufruhr der öffentlichen Meinung weiter zu belasten.

    Dem deutschen Bundesnachrichtendienst sind verdeckte Operationen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich verboten. Es sind allerdings einige Fälle bekannt, in denen der BND gegen dieses Verbot verstoßen hat. Dazu gehören u.a. die „Plutoniumaffäre“, das Ausspionieren BND-kritischer deutscher Journalisten und die Operation Sommerregen – Entwendung von russischen Waffen aus Afghanistan während des sowjetisch-afghanischen Krieges zwecks Technologiegewinnung.

    Der IS-Staat spricht bei jedem Anschlag: „Die Soldaten des IS haben erfolgreich …“. Wir sprechen hier also von einer „Asymetrischen Kriegsführung“ eines Staates oder glaubt jemand ernsthaft, die IS-Truppen werden sich irgendwo auf der Welt Flugzeuge oder einen Flugzeugträger kaufen?

    Mich wundert nur, dass sich nicht mehr Freiwillige zum IS aus den Ländern wie Yemen, Irak, Iran, Syrien, Lybien oder dem Libanon melden. Diese Kriegsform beschäftigt auch Deutschland. Arafat wurde von allen deutschen Regierungen bezahlt, dass k e i n e Anschläge auf deutschen Boden von seiner Organisation durchgeführt werden. Auf den schweizer Konten des verstorbenen Arafat fand man rund 4 Milliarden Dollar abgezweigtes Privatvermögen.

    Die Frage, die sich mir stellt ist, welchen Preis zahlt die heutige Bundesregierung an Dritte, dass keine Anschläge in Deutschland stattfinden?

    Rheinmetall oder Heckler & Koch interessieren mich und andere nicht mehr. HK gehört zwei britischen Eigentümern, welche ihre Geschäftsanteile für den Kauf einer Megayacht für 26 Millionen Dollar an einen US-Fonds verpfändet haben. Die Vollstreckung soll hier auch schon laufen.

    Hartz IV und der deutsche Sozialstaat in dieser finanziellen Staatsform können nur existieren, weil auch die deutsche Waffenindustrie Steuern zahlt, welche dem „Gemeinwohl“ dienen. Das ist so nicht zu ändern. Wir Deutsche haben Waffen für den Ersten und Zweiten Weltkrieg entwickelt. Wir liefern nun diese Waffen-Technik an den Rest der Welt. Mit unseren Waffen werden Kriege und künftige Kriege bedient, für was sollen diese Gerätschaften sonst eingesetzt werden?

  2. Dieser Artikel startet mit einer falschen Prämisse, nämlich „Rüstungsexporte sind das profitabelste Geschäft dieser Zeit. (…)“
    Wenn dem tatsächlich so wäre, bräuchten wir uns über die Auswirkungen ungehemmter Finanzspekulationen keine Sorgen zu machen. Auch nicht bei angenommenen 300% Profit.

  3. Der Titel dieses Beitrags ist sehr treffend – Die Kriegsmaschiene in Aktion!

    Als Hintergrund und Ergänzung einige Gedanken von einem integren Mann, Philosoph und Wissenschaftler:
    Zitate aus dem Buch der bedrohte Friede von Richard von Weizäcker, 1983:

    1. Die Arbeitslosenzahen werden weltweit nie geahnte Dimensionen erreichen.
    2. Die Löhne werden auf ein noch nie dagewesenes Minimum sinken.
    3. Alle Sozialsystemewerden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen, Rentensysteme zuerst. Auslöser wird eine Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension sein, die von Spekulanten ausgelöst wird.
    4. Ca. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
    5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
    6. Die herrschande Elite wird gezwungen sein zum eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
    7. Diese Eliten werden werden einen weltweiten Überwachungsstaat – eine weltweite Diktatur – einführen.
    8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
    9. Die Kapitalwelt fördert einen noch nie dagewesenen Nationalismus als Garant gegen einen evtl. wiedererstarken Kommunismus.
    10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Biowaffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Tatsache, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können.
    11. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt willen, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
    12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus das skrupelloseste und menschenverachtenste System erleben, wie es noch niemals zuvor existierte, Das System heißt unkontrollierter Kapitalismus.

  4. Ich gehe jetzt einmal mit meinem Kommentar auf Sigmar Gabriel ein, weil ich es vor kurzem gelesen habe, dass er zu Gunsten von Rheinmetall Druck auf die indische Regierung ausgeübt hatte, obwohl es gegen den Rüstungskonzern Korruptionsvorwürfe gab.

    Sigmar Gabriel gehört mit mehreren wichtigen deutschen Spitzenpolitikern zu Soros‘ European Council on Foreign Relations. Die Bundesregierung hat dem ECFR gemäß Medienartikel vom 7. Dezember 2018 450.000,00 EUR gespendet.

    George Soros hätte auch etwas mit dem Maidan Aufstand in der Ukraine zu tun gehabt.

    Dann ist Sigmar Gabriel zurzeit auch noch für den Vorsitz der Atlantik-Brücke im Gespräch.

    Herr Gabriel hätte sich ein wenig informieren können, was die Atlantik-Brücke für ein Verein ist.

    Zu den Gründern gehörten jedenfalls auch die Bankiers Eric M. Warburg und Gotthard Freiherr.

    Als Initiator derselben wirkte der ehemalige Präsident der Weltbank, Direktor der privaten US-Denkfabrik für die Gestaltung der US-Außenpolitik Council on Foreign Relations (CFR) sowie Vorstandsvorsitzender von Rockefellers Chase Manhattan Bank, John J. McCloy, entscheidend mit.

    Dann glaubt Sigmar Gabriel es doch ständig, dass unser Wirtschaftssystem eine Marktwirtschaft ist. Wenn er sich aber noch etwas gründlicher in die wirkliche Funktionsweise unseres Finanzsystems hineindenken würde, dann würde er es nicht mehr glauben, dass wir eine Marktwirtschaft haben.

    Ich leiste jedenfalls zurzeit erhebliche Anstrengungen, um den politischen Parteien in den sozialen Netzwerken in den Kommentaren eben auch die tatsächliche Funktionsweise des Finanzsystems und der Marktwirtschaft zu erklären.

    Teilweise hat Herr Gabriel aber auch durchaus Kenntnis darüber, wo es Missstände gibt.
    Beispielsweise weiß er es, dass die USA ständig Kriege anzetteln.

    Aber im Bereich der Ökonomie stelle ich es fest, dass er es irgendwo zu sehr versucht die Interessen der Wirtschaft oder von Arbeitsplätzen zu vertreten und er müsste stattdessen die Funktionsweise der Wirtschaft im Sinne des Gemeinwohls analysieren.

    Dann haben doch CDU und SPD im Koalitionsvertrag die Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland unterstützt.

    Ferner buhlte Rheinmetall mitunter auch um Aufträge für die Türkei.

  5. Nach mehrmaligem Lesen kam mir mir folgender Satz immer wieder ins Auge kam:
    „Nichts ist einfacher als das in diesem Irrenhaus voller zwanghafter Statusakrobaten, rotierend zwischen Größenwahn und gekränkter Eitelkeit, totaler Realitätsverleugnung und primitiver Futterkonkurrenz.“
    Wie sieht das Menschenbild hinter diesen Worten aus? Bonath schreibt ueber die sog. Unterklasse, die sie der primitiven Futterkonkurrenz zeiht. Wenn wir unterstellen, dass der Kapitalismus die Menschen und damit seine Entwicklung soweit besitzstandslos gemacht hat, dass sie nun eben erpressbar sind und „jede“ Arbeit bereit sind anzunehmen, um nicht den Hungertod zu sterben, dann ist diese Aussage mehr als menschenverachtend.
    Wir leben in einer Zeit, wo der Imperialismus mit seinen Monopolen (uebrigens schon vor 100 Jahren von Lenin treffend analysiert) zur besseren Ausbeutung und besseren Hantierbarkeit der Massen, Menschen aus anderen Kontinenten hereinholt nach Europa und DE. Ein aufschlussreiches Interview mit einem Schleusermafiosi gabs gestern auf RT!
    Wenn ich das Elend nicht mehr sehe, bzw. nicht mehr sehen will, dann kann ich mich ueber den täglichen Ueberlebenskampf lustig machen und von totaler Realitätsverweigerung, von zwanghaften Statusakrobaten usw. reden.
    Erst, wenn man den ganzen Umfang des Systems begreift, wird man diese „Ausreisser“ als Systemimmanent begreifen. Aber die Änderung der pers. Verhaltensweisen, wie auch hier im Forum dann und wann geäussert, ueber ein anderes Konsumverhalten dem Kapitalismus so entscheidend zu schwächen, dass es womöglich sein Ende herbeifuehren könnte, ist eine (vielleicht nette) Illusion; bislang ist aber kein Beispiel bekannt, wo dies passiert wäre. Im Gegenteil mahnt Allendes (Chile) Versuch mit den vielen Toten immer noch, wie es nicht geht und wie es zu soviel Unheil kommen kann, wenn man zu vertrauensselig ist.

  6. Der Krieg hat viele Väter. Rüstungskonzerne und Systemmedien haben einen entscheidenden Anteil an der Kriegsvorbereitung, aber letztendlich ist die Regierung eines Landes für den militärischen Way of Life verantworlich. Richtig ist, dass Gewalt nach außen die Gewalt nach innen züchtet. Wirtschaftskriege, Sanktionen und militärisches „Engagement“ erfordern Gleichschritt auch nach innen. Wer aus der Reihe tanzt wird an die Wand gedrückt. Die Spitze dieses Eisberges ist zur Zeit im polizeilichen Umgang mit den demonstrierenden Gilets Jaunes und der Behandlung von Julian Assange oder in den neuen Polizeigesetzen einiger Bundesländer zu erkennen, ebenso wie in den Zensurversuchen missliebiger Sender oder sozialen Medien.
    Es gilt auch umgekehrt. Die Gewalt nach Innen fördert Gewalt nach außen. Zum Beispiel werden viele Jugendliche durch von Arbeitslosigkeit verursachte Zwänge (lieber Wehrdienst als HartzIV) in einen „freiwilligen“ Wehrdienst gedrängt, so dass sich die Bundeswehr schon Sorgen machen muß, dass eine Unterschichtenarmee entsteht. Wirkt sich diese Rückkoppelung von Innen und Außen auf eine Demokratie aus? Ich glaube, ja

  7. „Es ist eine Binsenweisheit: Bei 300 Prozent Rendite geht das Kapital über Leichen.“
    und
    „die mörderische Kapital-Akkumulations-Maschine “

    So weit so Marx und richtig daran ist, dass vorm Kapitalismus (im Feudalismus) Fürsten und Könige direkt verantwortlich waren, während im Kapitalismus viele beteiligt sind.
    Andererseits ist es so, dass hinter „dem Kapital“ am Ende der Kette „die Kapitalisten“ stehen, die Eigentümer, bei Aktiengesellschaften usw. die Anteilseigentümer.
    Das bedeutet:
    Bei 300 Prozent Rendite gehen die Anteilseigentümer über Leichen.
    Diese Anteilseigentümer sind Menschen.
    Also:
    Es gibt Menschen, die für 300 % Rendite über Leichen gehen.

    Aber es gibt auch Menschen, die genau das hinterfragen (wie hier auf KenFM und anderswo), etliche die den hinterfragenden Analysen beipflichten (wenn man nach den Kommentaren und Klickzahlen geht), etliche die versuchen soweit es geht nicht über Leichen zu gehen; als Kapitalisten soweit möglich zivil Kapital zu akkumulieren, als Konsumenten soweit möglich Geld nur an zivile Unternehmen auszugeben.
    Sicherlich zu wenige, um die Schwelle der kritischen Masse zu erreichen, aber es gibt sie.
    Also selbst innerhalb der Logik des kapitalistischen Systems gibt es auch Menschen, die für Rendite oder andere Vorteile NICHT alles machen, sondern immerhin noch die grundlegende Moral „Du sollst nicht töten!“ haben.
    Und daraus ergibt sich die Frage, worin sich diese Menschen unterscheiden; platt gesagt warum haben die einen Menschen Skrupel und die anderen nicht.
    Indizien sind im Artikel erwähnt:

    „Nichts ist einfacher als das in diesem Irrenhaus voller zwanghafter Statusakrobaten, rotierend zwischen Größenwahn und gekränkter Eitelkeit, totaler Realitätsverleugnung und primitiver Futterkonkurrenz.“

    Zwanghaftigkeit, Statussucht, Größenwahn, Eitelkeit, Realitätsverleugnung, Futterkonkurrenz
    Genau wie es eine Binsenweisheit ist, dass bei 300 % Rendite „das Kapital“ über Leichen geht, ist es heutzutage auch eine Binsenweisheit bzw. zumindest nichts neues (wenn man nach Beiträgen und Kommentaren im Internet geht), dass „die da oben“ Psychopathen sind – und die „unten“ sich zumindest recht reibungslos regieren lassen, möglicherweise aber auch genauso psychopathisch sind, nur andersherum; überspitzt gesagt kann ein Sadist seine Zwänge nicht ausleben, wenn sich kein Masochist zur Verfügung stellt und dabei seine Zwänge auslebt.

    Die ökonomische Analyse von Marx ist zutreffend und trotzdem es seinerzeit noch keine Psychologie im heutigen Sinne gab, machte sich Marx (ganz Philosoph) auch Gedanken zur Bedeutung des Bewusstseins im Zusammenhang mit den ökonomischen Umständen.

    Ökonomische Analyse erfasst den ökonomischen Teil, psychologische Analyse den Faktor menschliches Verhalten, Motivationen, ggf. Hemmschwellen usw..
    Und die psychologische Analyse hat das gleiche Problem wie die ökonomische Analyse:
    Man kann auf ein gesamtes System schauen (den Feudalismus, den Kapitalismus, das Unternehmen/den Betrieb) und man kann auf den einzelnen Menschen schauen (den Kapitalist, den Arbeiter, den Handwerker, den Akademiker).
    Genauso kann psychologische Analyse auf Gruppen schauen (z.B. Gruppendynamiken von kleinen Gruppen bis Massenpsychologie) und auf einzelne Menschen schauen.
    In der ökonomischen Analyse wird leider nach wie vor der Homo Oeconomicus vorausgesetzt und darauf aufbauend wird es als selbstverständlich betrachtet, dass jeder Mensch bei 300 % Rendite über Leichen geht.
    Aber evolutionsbiologisch ist es ein sehr kleiner Zeitraum der Menschheit, in dem es überhaupt Geld gibt.
    Könnte es sein, dass der Mensch nach sozialer Anerkennung strebt?
    Könnte es sein, dass der Antrieb zur Kapitalakkumulation deswegen besteht, weil das Status = soziale Anerkennung bedeutet?
    Was wäre also, wenn sich das Bewusstsein ändern würde?
    Beispiel Schülerproteste:
    Funktioniert ein 2-Tonnen-SUV bei diesen Jugendlichen als Statussymbol, mit dem man soziale Anerkennung bekommt?
    (Zyniker könnten jetzt sagen, nee aber für gleich teures Elektroauto und leider wäre da auch ein Körnchen dran. 😉
    Oder wird man mit von denen – völlig zu Recht – mit dem SUV als unreif betracht?
    Bekäme man von diesen Jugendlichen möglicherweise eher Anerkennung dafür, sich insgesamt umweltverträglich zu verhalten?
    Und was wäre, wenn das nicht nur eine kleine Gruppe innerhalb der Gesellschaft wäre, sondern eine wesentlich größere?

    • „Beispiel Schülerproteste:
      Bekäme man von diesen Jugendlichen möglicherweise eher Anerkennung dafür, sich insgesamt umweltverträglich zu verhalten?“

      Sicher, unbedingt, die bekommt man! Und gutgemeinte Ratschläge dazu.
      Die sind dann aber oft schon wieder ziemlich absurd in ihrer absoluten Abhängigkeit von der digitalen Welt und deren vielem Spielzeug.

      Oder wie soll man es einschätzen, wenn – wie neulich erst in einer regionalen Umweltgruppe – zu einer App geraten wird, mit der man Fotos von Müllbergen inkl. deren Standorten an den örtlichen Müll-Entsorger senden soll, damit der die schneller entsorgen kann?

      Ich benötige also erst eine ganze Menge teuer und schwierig hergestellten Sondermüll, um damit anderswo wiederum anderen (Sonder-) Müll zu fotografieren + melden?? Ist das nicht absurd?

      Da gäbe es doch sicher andere Möglichkeiten, inkl. der von viel, viel weniger *Müll* zu nutzen, kaufen und fahren und damit zu produzieren?

      Oder das andere Beispiel von weiter oben, wenn die gleichen Jugendlichen aus ihrer digitalen Abhängigkeit heraus, beim lobenswerten, extrem wichtigen Versuch von Umweltschutz und gesellschaftl. Wandel, dann aber auf einen bestimmten Seiten-Betreiber verweisen, und dieser dann wiederum verlinkt auf seine Förder-Institution, die aber leider völlig konträr zum ursprünglichen Anliegen steht und dies offensichtlich zu ihren finsteren Zwecken mißbraucht: www.wechange.de

      Warscheinlich fehlt es da noch an polit. Erfahrung u. Bewusstsein und viel Vorsicht, mit wem ich mich einlasse und was für Tools ich dafür verwende, angesichts der großen Übermacht der Multis, Konzerne und Rüstungslobby?

      Wir sollten den Kids helfen bei der Übersicht und im Umgang mit diesen schlimmen Schädigern, soweit es uns möglich ist.

      Vielleicht klappt es dann doch noch mit dem Bewusstseinswandel?

  8. Auch ich stolper ueber diese Sätze:
    “ Unternehmen verschmelzen zu gigantischen Monopolen und Kartellen, die alle wichtigen Branchen, wie Energie, Nahrung, Chemie, Stahl, Rüstung und IT, in sich vereinen. Diese Kartelle werden bald keine Staaten mehr benötigen, um ihre Untertanen zu bändigen.“
    Nun sollte man sich schon entscheiden, ob man die Staaten/Nationen als etwas begreifen will, dass der Monopolisierung und deren Auswuechse etwas entgegenstellen will, oder wie Bonath diese Gedanken in die reaktionäre/faschistische Ecke stellt; oder ob man der ’no Border no Nation‘ Idee anhängt, so wie ich das von ihr bislang gelesen habe. Dann sollte sie allerdings nicht ueber die Auwuechse der Monoplolisierung klagen, sondern sich im Erfolg der Umsetzung dieser Idee sonnen.

  9. Bin über dieselbe Stelle gestolpert, wie Meissen.

    „Unternehmen verschmelzen zu gigantischen Monopolen und Kartellen, die alle wichtigen Branchen, wie Energie, Nahrung, Chemie, Stahl, Rüstung und IT, in sich vereinen.“

    Es ist jetzt schon sehr schwer, um die großen Player drumrum zu kommen. Seit 25 Jahren bestreike ich Procter&Gamble und es wird von Jahr zu Jahr schwerer um ihre Produkte rumzukommen. Gleiches gilt für Nestlé und Kraft. Mittlerweile tarnen sie sich ja sogar mit neuen Namen und man muss erstmal duckducken (googeln), um rauszukriegen zu welchem Konzern sie gehören. 🙁

    Auf manche Produkte verzichte ich mittlerweile völlig, weil man sie nur noch bei Amazon kaufen kann. Aber der Normalbürger kriegt diesen Zwang überhaupt nicht mit…

    • „Auf manche Produkte verzichte ich mittlerweile völlig, weil man sie nur noch bei Amazon kaufen kann. Aber der Normalbürger kriegt diesen Zwang überhaupt nicht mit…“

      Leider nicht, man muß nur mal in die Einkaufswagen gucken, was die Leute so für einen Dreck kaufen.

      Ganz besonders krass ist es übrigens bei den Neuhinzugezogenen, die offensichtlich besonders scharf sind auf diesen ganzen westlichen Unrat, sei es nun Essen, Kosmetik oder Gebrauchsgegenstände, alles mit möglichst viel Plastik, Zusatzstoffen, genetisch verändert, etc. natürlich. Sicher eine nicht zu verachtende Käuferschicht für den Müll dieser abscheulichen Multis…

      Das Beste ist, man kauft seine *Lebens*-Mittel wirklich nur noch ganz bescheiden bei regionalen Anbietern, möglichst in Bioqualität und verzichtet obendrein konsequent auf all den Plastikschrott, der uns tagtäglich vor die Füße und in die Läden geschüttet wird. Eigentlich hat man ja eh schon alles.

      Und die Kriegsmaschine unterwandert sogar „den Wandel“, fördert (!) alternative Projekte und Gruppierungen, indem sie auf deren Webseiten präsent ist, sehr vermutlich viele Gelder fließen lässt, um Greenwashing zu betreiben und/oder auf noch perfidere Weise in die Hirne der Leser/Nutzer dieser Seiten einzudringen. Ob den Betreibern dieser Seiten klar ist, was sie da anrichten??

      Es ist beängstigend… Hier z.B. der Link zu wechange.de, man beachte unbedingt unten den Förderer in Form des AA und die ekelhafte Kriegtreiberei auf dessen Seite:

      https://wechange.de/cms/
      https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/internationale-organisationen/nato/deutschland-nato/2207056

      “ Die Bundesregierung hat sich dazu bekannt, mehr Geld in Sicherheit zu investieren und den Trend sinkender Verteidigungsausgaben umgekehrt. Seit 2014 hat Deutschland seine Verteidigungsausgaben um nahezu 40 Prozent erhöht“.

      Es ist wirklich sehr beängstigend…

    • Selbstversorgung! Statt sich von schlechten Nachrichten in sog. Sozialen Medien die Zeit stehlen zu lassen, die Städte „essbar“ machen (gibt es bereits viele gute Ansätze zu), Urban Gardening gemeinsam mit Freunden in der Stadt oder in Gemeinschaftsgörten auf dem Land.
      Selbermachen statt kaufen – geht phantastisch kit den Tipps, die auf smarticular.net gesammelt werden. Und wesentlich billiger und umweltschonender ist es obendrein!
      Ansonsten: Gegenstände tauschen, mieten oder gemeinsam nutzen.
      Wofür braucht man dann noch Internet-Versandhändler?

    • Paleene

      Ganz so einfach ist es eben leider nicht. Aktuell z.B. suche ich ne feste kleine Garage für mein ebike. Die Händler im Netz handeln nur über Amazon. Hab sie angeschrieben wg Direktkauf und nicht mal ne Antwort bekommen. Naja jetzt freut sich der Schreiner im nächsten Dorf. Der baut mir son Ding per Hand und auch noch für lau. 🙂

      Oder der neue RFID-Safe für die Kärtchen im Portemonaie, gegen’s Auslesen. Gibts einzig und nur bei Amazon. Ich kotz… Weiß jemand hier vielleicht, ob der Trick mit der Alufolie wirklich funktioniert???

    • Hallo Kristana!
      Wieso, dann ging es doch – die Radbutze vom Schreiner aus dem Nachbardorf ist doch DAS Beispiel!
      RFID-Schutzhüllen gibt es in jedem Elektronik-Großmarkt (Saturn, Media, Euronics usw.) und wenn es doch das Internet sein soll bei allen Elektronik-Versendern (zB. Conrad, Pearl u.ä.) Und beim Kopp-Verlag 😉

      Also, kein Grund zu Schimpfen. Geht alles, im Internet insbesondere dann, wenn man nicht unbedingt mit der größten Suchmaschine sucht und nur deren Vorauswahl im Ergebnis sieht, sondern sich an eine der kleineren hält. Oder auf idealo.de gleich noch die direkten Preisvergleiche hat…

    • Moin Paleene 🙂

      Ja natürlich ist es jetzt cool, dass ich diese Lösung mit dem selbst machen (lassen) gefunden hab. Sollte auch nur als Beispiel dienen, wie krass Amazon den Markt bestimmt.

      Leider bin ich (bei allem außer Lebensmittel) auf online-Bestellungen angewiesen. Keen Auto und 25km bis in den nächsten Ort, wo es richtige Geschäfte gibt. Und meine Freunde machen schon so viel, die will ich nicht auch noch für jede Kleinigkeit um Hilfe bitten…

      Auf Kopp hätt ich ja auch selbst kommen können. 😉 Dankeschön für die Info!

  10. Danke dafür!

    „Was der Menschheit droht, wenn sie die Profitmaschine nicht stoppt, darauf deuten bereits die Zeichen der Zeit hin: Unternehmen verschmelzen zu gigantischen Monopolen und Kartellen, die alle wichtigen Branchen, wie Energie, Nahrung, Chemie, Stahl, Rüstung und IT, in sich vereinen. Diese Kartelle werden bald keine Staaten mehr benötigen, um ihre Untertanen zu bändigen. Mit global verteilten Tochterfirmen können sie das gut selbst besorgen. Es ist eine Frage der Zeit, bis sie auch vollständig das Militär und die Polizei dirigieren.“

    Wenn die Mittelschicht weg ist gibt es für „Die Da UNTEN“ hier bei Kenfm einen Vorgeschmack was der Bevölkerung bevorsteht:

    kenfm.de/gilets-jaunes-die-verletzten-die-verstoeren-les-blesses-qui-derangent/

  11. Absolut wahr, absolut ernüchternd.

    Die Menschen retten sich mit einem anderen Denken selbst, aber dafür müssen sie auch erreicht und infomiert werden.
    Das Internet ist unsere Schnittstelle und die Freiheit muss verteidigt werden gegen die, die gerade versuchen diese für ihre Zwecke zu zerstören und natürlich wie immer in Namen der Sicherheit und des Schutzes…

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