Tagesdosis 8.1.2020 – Überraschung: Erde dreht sich auch 2020 weiter

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Gegenwärtig vermeint der Proletarier eine Grundkraft seiner Seele zu treffen, wenn er von seinem Klassenbewusstsein redet. Doch die Wahrheit ist, dass er seit seiner Einspannung in die kapitalistische Wirtschaftsordnung nach einem Geistesleben sucht, das seine Seele tragen kann, das ihm das Bewusstsein seiner Menschenwürde gibt, und dass ihm das als ideologisch empfundene Geistesleben dieses Bewusstsein nicht entwickeln kann. Er hat nach diesem Bewusstsein gesucht, und er hat, was er nicht finden konnte, durch das aus dem Wirtschaftsleben geborene Klassenbewusstsein ersetzt. Rudolf Steiner, zitiert aus: Die Kernpunkte der sozialen Frage, 1919.

Trotz der letzten Monate dreht sich die Erde immer noch weiter. Wer hätte das gedacht? Zumal, wie in jedem Jahr, eine Katastrophe nach der Anderen hätte kommen müssen. Zumindest nach denen, die den Zusammenbruch aller Märkte oder den dritten Weltkrieg mehrfach ausriefen. Nicht zu vergessen sind da die Klimaprognosen. Na gut, deren Anhänger haben das Ende des Überlebens aller Lebewesen auf die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre festgelegt. Dabei, so lese ich heute, sind die CO2-Emmissionen überraschend stark gesunken(1). Der Spiegel schreibt, Zitat: Es ist eine gute Nachricht für das Klima: In Deutschland wurde 2019 weniger Kohlendioxid ausgestoßen als erwartet. Soso, also eine gute Nachricht für das Klima. So als wäre das Klima ein Lebewesen, eine Person. Na ja, gut dass es da die unerschrockenen Marxisten noch gibt. Die werden nämlich die Kapital-Eliten stürzen und dann gehts mit ihren Eliten, den Arbeitern, endlich wieder totalitär weiter, endlich. 

Machen wir weiter im Spiel um das Rechthabenmüssen und um die beste aller Recherchen überhaupt. Der Spiegel schreibt, Zitat: Langer US-Aufschwung trotz Präsident(2). Die US-Konjunktur läuft ungebrochen. Dabei unternimmt US-Präsident Trump nach herkömmlicher Logik alles, was der Wirtschaft schadet – und nun droht auch noch eine Eskalation des Konflikts im Iran. Tja, so ist er, der US-Präsident. Er wird maßlos überschätzt und ist in Wahrheit nur ein Blitzableiter, eine perfekte Projektion für die Massen und die Eliten. Die USA werden pleite gehen und vor allem untergehen. Auch das wurde im letzten Jahr ordentlich recherchiert, der Untergang der USA durch den Untergangsmeister Donald Trump. 

Tja, wer heute noch glaubt, dass der US-Präsident die Geschicke der Welt lenkt, für den ist der Weihnachtsmann Angela Merkel, denn die hat kurz nach ihrem ersten Wahlsieg sinngemäß von sich gegeben, was man ein Ergebnis nennt. Es sei nämlich viel einfacher, wenn man das Bruttosozialprodukt an nur wenige Große ausmachen kann, als dass man es an sehr viele kleine Unternehmen unübersichtlich werden lässt. Daher bleibt Deutschland bei den Großen, nennt das aber freie Marktwirtschaft. 

Wer die Definition des Begriffs der Freiheit politisch zu deuten versteht, der weiß, dass dieser Begriff nur und ausschließlich über die Wirtschaft definiert ist: Frei ist, wer im Warenverkehr einige Waren verkehren lässt und dadurch an der Freiheit des Kapitalflusses teilhat und mindestens einen Tümpel in sein Haus verlegen kann. Alle anderen bleiben unfrei, bedroht, durch Hartz IV. Ziemlich zynisch, nicht wahr, aber so verstehen die Korporatisten ihre Idee vom totalen Kapital. Hier spielt selbst ein US-Präsident nicht mehr und nicht weniger die Rolle eines umkippenden Sackes Reis irgendwo auf diesem Planeten. 

Das Trump nun den zweiten Mann im Staate Iran terminieren ließ, ist in diesem verqueren Sinne eine Handlung aus der Friedenssicherheit heraus, die der Aufrechterhaltung von Freiheiten der US-Administration für die Eliten dient. Um so verdreht denken zu können, habe auch ich Jahre gebraucht. Aber so geht Politik, wenn wir, also die Bevölkerungen der jeweiligen Staaten, diese Trottel immer und immer wieder wählen und nicht unsere eigene Freiheit leben. Sinn von Politik ist es unter anderem, die korporationalen Kräfte der Kapitalgeber und den Kapitalströmen in einen Fluss zu halten, der stets den eigenen Interessen dient. Man will seinen Tümpel in einen See und dann in einen reißenden Strom verwandeln.

Derweil, wieder beim Spiegel zu lesen(3), Zitat: Was ziehe ich an? Politikerinnen werden ständig daran gemessen, wie sie aussehen. Das ist nicht fair, hat aber Gründe. Sie sollten souverän damit umgehen. Dann kommt’s Freunde, der Schock, ein Bild der drei Teufelinnen: AK 47 Knarrenbauer, Green New Deal-Flintenuschi und Ihr schafft das-Angela Merkel. Dann wären da noch die schuldig aber straffrei-Chefin der europäischen Zentralbank Christine Lagarde, Annalena Baerbock vom Zentralkomitee der Grünen, ähh die populärste Grüne. Ja, was diese Frauen so alles anziehen mögen, das scheint wichtig zu sein im Schein darum, ob es sich bei ihnen denn überhaupt noch um Frauen handelt, die weiblich sein wollen, beziehungsweise Weiblichkeit an sich ausstrahlen und leben können. Für mich sind diese Frauen extrem vermännlicht, aber das tut nicht zur Sache. 

Vorausschauende Leitbilder in der totalen Ökolight-Diktatur, das sind ihre echten Kleider, die sie tragen. Und die Mehrheit der Frauen denken nur daran: Endlich eine Frau an der Macht, endlich mehrere Frauen mit Macht bestückt, das alleine wird deren Gründe rechtfertigen, diese Ungeheuer Beifall klatschend zu wählen. 

Was sagte mir im letzten Jahr ein UN-Beauftragter für den Frieden, mit dem ich zwei Tage zusammen kam, sinngemäß: Ich komme ja mit vielen Entscheidungsträgerinnen in Kontakt. Und immer wenn ich weiß, ich muss mit einer von ihnen sprechen, dann weiß ich im Vorfeld, das die nicht entscheiden können. Rüdiger, Frauen in hohen Ämtern können nicht entscheiden. Ich werde dann immer mit irgendeinem Mann reden müssen, der dann entscheidet, in ihren Namen, wo es langgeht. So ist das immer mit Frauen in hohen Ämtern. Frauen in solchen Ämtern kommen ohne männliche Berater gar nicht aus. Ich kenne keine Frau, bei der das nicht so war, zumindest bei denen, mit denen ich geredet habe. Und ich habe mit sehr vielen Frauen reden müssen. 

Der Mann, der mir das mitteilte, hatte mit Spitzenpolitikerinnen zu tun. Spitzenpolitikerinnen der heutigen Generation, die an den Hebeln politischer Macht ziehen. Er sprach nicht von Wirtschaftvertreterinnen oder Managerinnen oder anderen Frauen in Spitzenberufen. 

Noch im letzten Jahr war die Zerstückelung eines saudischen Journalisten ganz oben, aber sehr verhalten in der Empörungsliste der Medien zu finden. So verurteilte noch im Dezember 2019 ein saudisches Gericht fünf Täter dafür zum Tode. Doch die Pointe kam vom Kronprinzen Mohammed bin Salman selbst. Er meinte, der Welt mitteilen zu müssen, wie schlimm das alles sei, aber, jetzt kommts, die Verantwortung für den Mord an den Journalisten würde er, der Kronprinz Mohammed bin Salman höchstpersönlich übernehmen(8). Niemand räusperte sich. Da kam mir dann in Erinnerung, was die Quintessenz des Kinofilms Der Staat gegen Fritz Bauer war: Seilschaften der besiegten Täter halten zusammen, da sie vereint ihre mögliche Verurteilung oder Verhaftung besser vereiteln können als einzeln. Tja, so auch die Freundschaft zwischen Deutschland und den NATO-Staaten mit den Saudis in Arabien. Wer hier nicht merkt, was wirklich abgeht, was bei den Eliten ganz alleine Phase ist, der sollte sein meckern für immer einstellen. Wir sind das Vieh, sie die Hirten. Und wer da noch immer glaubt, es käme bloß auf die richtige Politik und Ideologie an, der frisst auch kleine Kinder mit Senf, hätte man zu meiner Kinderzeit darauf geantwortet. 

Habe ich schon erwähnt, dass ich mir einen neuen, größeren Kotzeimer für 2020 besorgt habe? Nein? Und prompt wurde er eingeweiht, als ich hörte, das Trump die Kulturstätten des Iran zerstören wolle, das Pentagon aber intervenierte und frontete, dass man sich in einem Krieg an die Gesetze des Krieges halten werde, und die verbieten die Zerstörung von Kulturstätten als Kriegshandlungen. Mal so ganz unter uns, Freunde: Wie viel Reparationszahlungen die USA dafür zahlen müsste, gerade weil sie das seit 1945 im großen Stil taten, will ich nur am Rande erwähnen. Das US-Militär ist eben nicht gut auf Trump zu sprechen. Hat er doch bisher viel zu wenig von dem Material verdampfen lassen, an dessen Aktien die höheren US-Offiziere sich ihren Altersabend vergolden möchten. Hillary Clinton, ja das wäre eine echte Frau für das Abnicken aller möglichen Kriegsschweinereien gewesen. Die hätte schon längst den Iran zerbombt und Putin mit dem Abwurf von größeren Kernkraftwaffen nicht nur gedroht. 

Ob sich Hollywood schon die Rechte am Film über den ermordeten iranischen General Qasem Soleimani gesichert hat? Mit Tom Cruise in der Hauptrolle? Trump Gun. Ob der WDR-Chef Tom Buhrow die Umwelt-Omasau-Affäre überlebt? War seine Entschuldigung ein Kreuzgang vor den rechten Trollen? So schrieben es ihm ja einige Autoren(5) in ihrer Solidaritätserklärung, sicher links und grün zertifiziert und als Kunst getarnt. Ob selbige Unterzeichner das altindische Glückssymbol, das heutige Sonnenrad der Buddhisten, genannt Swastika oder Hakenkreuz auch als Kunst- und Religionsfreiheit solidarisch unterstützen würden? Immerhin zeichnen im Swastika die Haken im Rad genau anders herum, als im Sonnenrad der Nazis. Oder ob sie sich da alle mit der alle Nazis außer ich -Jutta Ditfurth solidarisieren und schreiben würden, dass alle Spiritualität sich letztlich nach rechts orientieren würde? 

Ja, diese Marxisten sind letztlich durch das Klassenrad des Materialismus vollständig vernebelt worden und können nicht erfassen, dass sie vor dem Kreuz der Eliten kriechen. Ja selbst dann, wenn ihr heiligstes Mittel Wirklichkeit würde, der Klassenkampf. Ja ja, zeter und mordio solch bösmenschlichem Geschwurbel hier. Ich weiß, ihr sagt ständig, keinen Millimeter rechten Gestammels solle man dulden, man müsse es nach Gröhlemeyer Manier niederschreien, mit letztem Atem. Aber ihr vergesst dabei die nächst höhere Ebene, die Totalität politischer Ideologien an sich, die ihre je intrinsische Totalität bedingen. Berichtigt mich bitte, aber heißt das nicht bei euch Antifaschisten. Ja, das sind die, die eure Totalität unters Volk bringen. Marx sagte ja nicht ohne Grund, er sei kein Marxist. Aber lassen wir dieses Gesteche im Wespennest vorerst lieber sein. Sonst drückt sich der Klassenkampf noch in zweihundertfünfzig Dislikes nieder, ihr Heldinnen und Helden aller Klassenkämpfereien.

Warum dieses Potpourri an Ereignissen?

Kennt hier irgendjemand das Folgende? Da grübelt man seit ein zwei Jahren um ein Problem herum und findet dessen Lösung. Diese ist aber so weit weg von den Erkenntnissen gleichkluger Menschen, sodass man diese Lösung nicht sagen will. Man erkennt aus dem eigenen Lösungsweg, wie viele Kaskaden man umdenken und praktisch erkunden musste, um auf die Lösung selbst zu kommen. Man weiß daher, dass eine Rede allein nicht zur Weitergabe der darin wichtigen Erkenntnisse führen kann. Man würde sodann angeschaut werden, als käme man vom Mars. Also wartet man ab, um die Dinge auf sich beruhen zu lassen, damit sich die richtigen Worte, die richtige Rhetorik und die richtige Logik nach und nach entwickeln können. So vergehen die Monate und man stöbert in Büchereien nach einem neuen Buch. Und wie der Zufall, den es ja gar nicht gibt, so will, schlägt man ein dem Text nach sehr uninteressantes Buch auf und, voilà, dort beschreibt ein Autor gleich zu Beginn in seiner Vorrede exakt das, was du vor Monaten selbst erkannt hast. Dann, zuhause angekommen, musst du ins Auto steigen, weil du zu deinem Vortrag fahren musst. Im Auto legst du eine Audio-CD ein, die du schon länger hören wolltest. Dort erklärt dir dann der Autor die gesamte Metaidee von dem, was du als Lösung erdacht und zusammengereimt hast. Fügung nennt man das. Kennst du das, lieber Leser? 

Anti-Kapitalisten liegen mit ihren Lösungen völlig falsch. Sie, die Lösung, wird an den Marxisten komplett vorbeisausen. Sie sind noch in den kommenden Jahrzehnten nicht in der Lage, neues zu erkennen. Dazu müssten sie komplett neu Denken lernen, was sie für Geschwurbel halten. Jedes Jahr, das noch kommen wird, wird ein Jahr werden, in dem uns das Murmeltier mit den Worten begrüßen wird: Und, gescheckt, oder noch immer nicht gescheckt, was Phase ist. 

Wenn alles was wir denken und worüber wir reden, innerhalb des Debattenraumes der Eliten stattfindet, wie Marx ja betonte, dann ist der Klassenkampf selbst ein elitäres Projekt, denn er findet nicht nur wegen des Kapitals statt, sondern viel deutlicher noch: Er findet innerhalb des Materialismus statt, der das Kapital aus seinem Schoß entbunden hat. Marxisten müssten demnach zu Antimaterialisten werden, doch dieser schützt permanent ihre Projektionen. Würden sie zu Antimaterialisten, so würden sie auch zu Antimarxisten werden. Der Materialismus ist das komplette Spielfeld der Korporatisten, weltweit, unter Marxisten auch Kapitalisten genannt. Ein Entkommen ist mit Marxisten nicht möglich. Lediglich wird das Gatter gewechselt und neu gestrichen

Was also muss zunächst erst einmal in den Köpfen der Massen geschehen? Sie muss sich wahrheitsgetreu die soziale Frage stellen. Denn diese wurde noch nie von Materialisten, also auch von Marxisten gestellt. Ihr voran steht die Frage nach dem, was wir, die Menschen, wirklich sind. Sind wir bloße Maschinen, wie es der Materialismus beschreibt? Wer diese Frage noch immer rein materiell beantwortet, der wird nicht verstehen, was ich verstehe, wenn ich jetzt nach Manier eines Nietzsche schreibe: Marx ist tot. Marx Ideologie ist das, was ich eine Gefängnisideologie nenne. Und das Gefängnis ist der Materialismus. 

Wer hingegen den Menschen auch als ein geistiges Wesen versteht und dann die soziale Frage stellt und diese beantwortet, der wird sich der Totalität sogenannter politischer Ideologien erst wirklich und wahrhaftig bewusst. Solange politische Ideologen ihre Totalitäten den intellektuellen Massen anbieten und diese nicht erkennen, mit was sie es tatsächlich zu tun haben, so lange werden Diktatoren mittels totalem Brainfuck regieren. 

Das Diktat ist der Materialismus, die Verdinglichung der äußeren Welt zum Konsumismus. Der Sozialismus und der Kommunismus sind keine besseren Ideen als der Kapitalismus an sich. Sie sind ebenfalls Verelendungstheorien, die allerdings das Elend verlangsamen können, wie im Zeitraffer. Sie halten aber alles Elend nicht auf oder wandeln es in Friedfertigkeit, oh nein, das tun sie mit Sicherheit nicht. 

Ich weiß nicht, ob Rudolf Steiner der erste gewesen ist, der das mit klarster Brille in seiner Theorie von der Dreigliederung der sozialen Frage(7) beantworten konnte. Sicher aber scheint mir, dass eine Einbeziehung des Menschen als geistiges Wesen das Ende allen totalitären Elends, samt seiner Ideologien, ist. Alles Andere bleibt ein Wiederholungsgruß des Murmeltiers, egal welches Jahr oder welchen Tag wir haben. Es siegt sodann immer und immer wieder der Materialismus, als Tonträger all dieser verheerenden totalitären Ideologien: Faschismus, Kommunismus, Sozialismus, Diktatur im Allgemeinen und auch das, was wir heute eine Demokratie nennen. Solange Politik am Materialismus allein selig werden will, wird sie totalitär herrschen müssen. Totalitär ist letztlich auch all das, was wir tun, dabei zu glauben, wir täten es aus eigenem Bedürfniserwerb und aus eigenem freien Willen. Doch in Wahrheit tun wir es aus Hypnose und ständiger Trance heraus, die uns allumspannend umgeben. 

Es wandeln unter uns Parteimeinungen wie Urteilsmumien. Rudolf Steiner

Quellen: 

(1) https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/deutschland-co2-ausstoss-im-vergangenen-jahr-ueberraschend-stark-gesunken-a-1303865.html

(2) https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/die-us-konjunktur-laeuft-dabei-fuehrt-donald-trump-krieg-gegen-sie-a-1302855.html

(3) https://www.spiegel.de/plus/kleider-code-der-macht-ist-es-wichtig-wie-politikerinnen-sich-kleiden-a-00000000-0002-0001-0000-000168763962

(4) https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/umsatzsteuerbetrug-ifo-und-ifw-attestieren-eu-hohen-handelsueberschuss-mit-sich-a-1303880.html

(5) https://www.spiegel.de/kultur/tv/tom-buhrow-und-das-umweltsau-lied-kritik-von-tv-autoren-a-1303783.html

(6) https://www.sueddeutsche.de/panorama/thunberg-vater-interview-1.4739914

(7) https://www.rudolfsteinerausgaben.com/Die-Kernpunkte-der-sozialen-Frage-TB.html

(8) https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/saudischer-kronprinz-uebernimmt-volle-verantwortung-im-fall-khashoggi-16410826.html

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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47 Kommentare zu: “Tagesdosis 8.1.2020 – Überraschung: Erde dreht sich auch 2020 weiter

  1. Unter einem meiner früheren Pseudonyme schrieb ich mal, daß ich mich lieber mit einem Tauben auf eine Diskussion über die Zwölftonmusik einlassen würde, als mit einem Marxisten auf eine Diskussion über seine Theorien und Ideologie.

    Herr Lenz, wenn wir Sie nicht hätten.

    Jeder Ihrer Sätze erschließt sich mir direkt und unmittelbar.

    Aber Ihr Versuch, diejenigen, die diesen Raum des inneren Wissens und Bewußtsein nicht kennen, dort hineinzuheben, ist vermutlich zum Scheitern verurteilt.
    Man geht unter den Lesern mit Werkzeugen an einen Text heran, der eben diese Werkzeuge hinter sich zurückgelassen hat, weil er aus einer anderen Quelle kommt. Bzw. darauf deutet, daß dies möglich ist.

    Ihre große Leistung und Ihr hartes Los besteht wohl darin, eine Brücke zwischen diesem Bewußtsein und der politischen Welt zu bauen. Das machen Sie ziemlich gut.
    Wieviele werden dort aber wohl hinübergehen?

    Hier gibt es jemanden, der aus demselben Bewußtsein, aus derselben Tiefe spricht. Er hat uns in einem Kurzvideo fünfzehn Schlagzeilen präsentiert, wie wir sie höchstwahrscheinlich in 2020 lesen werden.
    Liegt er richtig? Viel Spaß: https://www.youtube.com/watch?v=yMMPcE983w0&feature=youtu.be&t=91

    • Moin, Gesara,
      "Unter einem meiner früheren Pseudonyme schrieb ich mal, daß ich mich lieber mit einem Tauben auf eine Diskussion über die Zwölftonmusik einlassen würde, als mit einem Marxisten auf eine Diskussion über seine Theorien und Ideologie."
      Es ist wohl keine Kunst einen Tauben vollzuquatschen, hat er doch keine Chance zu verstehen.
      Eine Kunst im Sinne der Ueberzeugungsarbeit ist wohl eher einen nicht gehandikapten Menschen versuchen zu ueberzeugen.

      mfG

    • Beim Wiederlesen muß ich jedoch trotz allen Wohlwollens feststellen, daß Sie gar nicht gehört haben,
      was ich mit meinem ersten Satz ausdrücken wollte.
      Wer wollte einen Tauben "vollquatschen"?
      Das war eine Metapher, ein Bild, ein symbolischer Versuch, die Unmöglichkeit darzustellen, mich mit einem Marxisten sinnvoll auszutauschen.
      Er hört eben nicht.
      Er hört in dem, was ich sage, nur was er kennt und weiß.

    • Ok, Gesara, ich gestehe, dass ich mich habe verleiten lassen, aber es war zu verfuehrerisch auf diese sprachliche Ungenauigkeit nicht einzugehen.

      mfG

    • @Cesara, Sie haben, was mich betrifft, den Nagel direkt auf den Kopf getroffen.
      Ja, ich will Brücken bauen, genau das ist mein Anliegen hier auf KenFM.
      Und DANKE, für das Lob. Sie erkennen was mich antreibt, dass tun hier nur wenige.

    • Haben Sie Rudolf Steiner entdeckt, Herr Lenz ?

      Hier noch einige Zeilen von Rudolph Bahro, der sich auch als Brückenbauer betätigte zwischen Politik und Spiritualität. 1987 veröffentlichte er sein Buch "Logik der Rettung" mit dem Untertitel "Wer kann die Apokalypse aufhalten? Ein Versuch über die Grundlagen ökologischer Politik." Darin verfasst er im Anschluss an eine 6 tägige Übung in Selbsterkenntnis so etwas wie einen Aufruf für Menschen, die eine Neugründung der Gesellschaft und der Politik schaffen wollen:

      „…Frappierend war auch, in wie kurzer Zeit einander vorher fremde Menschen, jede(r) für sich und alle zusammen, in einen höheren Zustand gelangen können. Natürlich verliert sich das meiste wieder, besonders fürs Soziale, wenn alle immer wieder in ihre verschiedenen Alltage auseinanderlaufen.
      Ich fragte mich, warum wird der Alltag, werden Woche, Monat, Jahr nicht von solcher Mitte, solchen Festen her gelebt und gestaltet? (Denn es wurde immer festlicher aufs Ende hin, und es gab dann auch noch ein veritables Fest, wie eine Kammermusik zu Sechzehn.) Warum fahre ich als politischer Wanderprediger in der Bundesrepublik und in der Welt herum, anstatt einen solchen Ort zu schaffen? …

      Nach einigem Abstand von dem Ereignis und von der euphorischen Stimmung sah ich dann um so klarer, wie rein man die eigene Gestalt haben müsste und was es hieße, eine hier in Deutschland, in Europa vollgültige sozial kulturelle Gestalt zu schaffen. Auch hat mich immer noch der alte Perfektionismus nicht völlig losgelassen, ich habe die Gymnasiastenangst vor dem eigenen Versagen, den melancholischen, menschenscheuen Anteil meines Potentials nicht so weit hinter mir wie ich gern möchte.
      Um so besser weiß ich, was doch selbstverständlich ist, dass wir viele Verschiedene sein müssen, Männer und Frauen, die Altersgruppen, die Talente, die Charaktere.
      Seit jenem Enlightenment Intensive ist verhältnismäßig viel Zeit vergangen. Jetzt muss es einfach sein. Ich möchte also, dass sich jene melden, die prüfen wollen, ob wir nicht für mehr als intellektuellen Austausch zusammenkommen sollten, z.B. hier in Worms, wo ich zu diesem Zweck ein altes Haus gekauft und Ende 1986 begonnen habe, Menschen für Wochenenden einzuladen.
      Laßt uns beginnen, diesen kollektiven Fürsten zu formen. Es ist leicht, ein politisches Programm zu formulieren — bisher hat sich nachher immer herausgestellt, dass unter seinen Trägern Menschen waren, die charakterlich genau entgegengesetzt funktionieren. Überdies wird die intellektuelle Verständigung leicht, wenn wir einander als ganze
      Menschen kennen.
      Ganzheitliche Politik müsste unweigerlich hohle Phrase bleiben ohne eine Praxis der Integration und Meditation. Lasst uns die menschliche Substanz assoziieren, reinigen und präzisieren, mit der wir auch zur Ausführung jenes Programms taugen würden, wenn die Stunde schlägt…“

  2. Lieber Rüdiger Lenz,
    nun muss ich mich doch mal einmischen. Der dialektische und historische Materialismus ist ein Fachbegriff aus der Philosophie, er hat nichts mit materiellen Werten zu tun und nichts mit Konsum. Er ist eine Weltanschauung, die auf der Prämisse beruht: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“ Dass dieser philosophische Ansatz viel mit der Realität zu tun hat, beweist Ihr Artikel. Es gilt: Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Ich denke, jeder sollte sich auf dem Gebiet tummeln, auf dem er zu Hause ist. Sie haben offensichtlich von Philosophie genauso wenig Ahnung, wie von Marx. Da geht es Ihnen wie den meisten, die versucht haben, Marx Gedanken umzusetzen. Ob das der Straßenräuber Stalin war oder die Tischler und Dachdecker aus der DDR. Wer Marx wirklich gelesen hat, der entdeckt, dass er auch gute Gedanken zur Umsetzung hatte, z.B. in „Kritik am Gothaer Programm“. Lenin hat übrigens formuliert, dass der Kampf zwischen den Systemen über die Arbeitsproduktivität entschieden wird. Siehe China! Der Imperialismus kann nicht siegen, weil er die Menschen platt macht. 😉
    Ich wünsche Ihnen ein gesundes und friedliches Jahr, vielleicht gelingt es Ihnen ja, Ihren Narzissmus wieder etwas einzufangen.

    • Über Arbeitsproduktivität hat zuerst einmal der Kapitalismus den Sozialismus besiegt .
      Und selbstverständlich hat der Materialismus mit Konsum zu tun,
      als er den erfüllenden Spiritualismus abwürgt und so Mangel erzeugt und diesen Mangel
      u.a. durch Produktkauf ersetzt .

    • Moin, wasserader, Da können Sie ja sehr stolz sein auf den Kapitalismus?! Hat er doch den Sozialismus besiegt. Fragt sich hier welcher?
      Die Frage, die sich stellt ist doch:
      Woher nehmen Sie diese Gewissheit und vor allen Dingen was bleibt von dem Mehrprodukt/Mehrwert fuer Sie ueber?
      Welche Erkenntnis fuehrt Sie zu solch abstrusen Äusserungen:
      "Und selbstverständlich hat der Materialismus mit Konsum zu tun, (…)"?
      Aus dem Post von Sarina17 ist nachlesbar, dass der Begriff "Materialismus" im diskutierten Zusammenhang aus der Philosophie stammt.
      Das, was daraus gemacht wurde von der Kirtche und den Antikommunisten ist die Version, die Sie hier auftischen!

      mfG

    • @ Hog1951
      Stolz ?
      Ich habe das als sachliche Aussage geschrieben .

      "Das, was daraus gemacht wurde von der Kirche und den Antikommunisten ist die Version, die Sie hier auftischen!"
      Weder Kirche noch Antikommunismus sind Grundlagen meiner Analyse .

      Der Begriff "Materialismus" stammt nicht aus der Philosophie, sondern von Menschen, die sich Gedanken über die Gesellschaft machten .
      Es ist ein Fehler, Philosophie über das Denken des freien Menschen zu stellen .

    • @wasserader
      "Der Begriff "Materialismus" stammt nicht aus der Philosophie, sondern von Menschen, die sich Gedanken über die Gesellschaft machten .
      Es ist ein Fehler, Philosophie über das Denken des freien Menschen zu stellen ."

      Nun kann man natuerlich jeden Begriff neu definieren. Aber ist dann eine vernuenftige Diskussion noch möglich?

      Menschen, die sich Gedanken ueber die Gesellschaft machen und Schluesse daraus ziehen nennt man gemeinhin Philosophen. Daraus folgt aber auch, dass es Mumpitz ist zu behaupten, dass es ein Fehler sei die Philosophie ueber das Denken des freien Menschen zu stellen.

      mfG

    • @Hog1951
      "Menschen, die sich Gedanken ueber die Gesellschaft machen und Schluesse daraus ziehen nennt man gemeinhin Philosophen."
      Dann ist jeder Philosoph .

      Begriffe sind selbstverständlich – wie sollte Philosophie sonst funktionieren – veränderbar .
      So steht unweigerlich jeder Mensch über einem durch eine Philosophie geprägten Begriff .
      Die jeweilige Begriffsverwendung muss dann aber im Rahmen einer Diskussion haltbar sein .

    • @ Wasserader
      Ich schrieb vom dialektischen und historischen Materialismus. Da ist nichts deutbar.
      Der Kampf der Systeme dauert an, wir haben eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg.

  3. Ganz ehrlich, wollen wir dieses wirre Gerede wirklich hören? Der Mann der ständig psychologische Einfühlung und Verständnis predigt, schlägt einfach auf alle ein , und hat inhaltlich nichts zu sagen . sorry mein Kommentar kann einfach nicht freundlicher ausfallen.

    • "Der Mann der ständig psychologische Einfühlung und Verständnis predigt, schlägt einfach auf alle ein …"

      Wo im Text, schlage ich auf alle ein? Ich bin ganz Ohr und nehme Ihr Geschriebenes ernst.
      Kognitive Dissonanz? Ist es das, was Sie verspüren und es mir vorhalten?

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/bertram/' rel='nofollow'>@Bertram</a>,

      ich empfinde das genau so. Jemand, der ein tiefes Verständniss für andere Menschen als Aushängeschild vor sich her trägt, von dem würde ich so einen Artikel nicht erwarten. Wieder mal der Spalter, wie so oft und zwar gegen alle, gegen die Klimaaktivisten, gegen Frauen, gegen die Arbeiter und Marxisten, gegen fast alle, nur nicht gegen Trump. Weil der irgendeine Wahrheit gefunden haben soll, die andere wohl nicht sehen können.

      Und beantwortet keine der von ihm aufgeworfenen Fragen und tut so, als gäbe es nur Marxismus oder Kapitalismus und sonst keine denkbaren anderen Systeme. Wie lächerlich.
      Was ist mit der sozialen Frage gemeint, die sich die Massen stellen müssen (Schliesst ihn selbst offenbar nicht mit ein)?

      @Rüdiger Lenz

      wie verbogen muss die Selbstwahrnehmung sein, um nicht zu merken, auf wen man alles einschlägt? Dann auch noch dem Kommentator, der das fest stellt, Dissonanz vorzuwerfen, das hat was. Aber mit Empathie nichts zu tun, soviel steht fest.

    • @Rauschi, meinen Sie, und das höre ich wirklich häufig, dass ein Mensch, wie tief seine Verständnis oder seine Empathie auch immer sein mag, das ein solcher Mensch zu allem Ja und Amen zu sagen hat, dass ein solcher Mensch nicht selbst zu denken habe, auch dort, wo es weh tut? Mein letzter Gast in der Sendung M-Pathie sagte: "Empathie, da wo es weh tut.

      Also, ich empfehle allen, denen dieser Artikel von mir weh tat, dass sie Empathie mit sich selbst üben, nicht Mitleid, sondern Mitgefühl mit dem, warum es denn weh tat. Den Autor für sonstwas hinzustellen ist da sehr einfach. Und wenn Sie den Text ein mal nach Feinbildern abklopfen, die vom Autor stammen, dann gehen sie wieder in sich, denn der Autor schreibt ohne Feind. Marx ist nicht mein Feind, auch nicht die Marxisten oder MKommunisten oxder Sozialisten oder sonst wer politischen Willens.

      Wenn mich etwas stört, dann ist es das ewig gleiche Denken, ohne sich zu bemühen, alles einmal neu zu denken. Frei denken, wissen Sie was das heißt? Es heißt, die Dinge selbst, ohne Plakate und ohne vorgefertigtes aufgedrücktes Wissen zu denken. Ich versuche das und genau deswegen tut es weh – bei einigen anderen, die das dann so auffassen, als würde ich ihnen ihr Weltbild nehmen oder es beleidigen. Ich sage bloß: denkt mal anders und ich verwies auf Rudolf Steiner, von dem man das sehr gut lernen kann. Aber vorsicht, denn wer das tut, der wird dabei auch Abschied nehmen müssen von all dem Wissen, was zuvor als hieb und stichfest galt. Dazu gehört auch der ganze Marx.

      Es ist schon erstaunlich was einem widerfährt, wenn man tatsächlich sagt, was man denkt. Genau von denen, die die Meinungsfreiheit hoch halten und das Elend mindern wollen und sogar das Recht des einfachen Menschen als das höchste auf ihre Fahnen schreiben.

    • @Rüdiger Lenz
      "Also, ich empfehle allen, denen dieser Artikel von mir weh tat, dass sie Empathie mit sich selbst üben, nicht Mitleid, sondern Mitgefühl mit dem, warum es denn weh tat. "

      Ich soll Mitgefühl mit mir haben, weil ich eine Frau bin? Weil ich Klimaretter bin? Geht`s noch?

      "Wenn mich etwas stört, dann ist es das ewig gleiche Denken, ohne sich zu bemühen, alles einmal neu zu denken. Frei denken, wissen Sie was das heißt?"

      Gleiches Denken? In welcher Beziehung? Wer macht das denn angeblich? An der Feindschaft zu Klimarettern ist doch rein gar nichts neu, Spaltung ist ein uraltes Herrschaftinstrument.

      "Ich versuche das und genau deswegen tut es weh – bei einigen anderen, die das dann so auffassen, als würde ich ihnen ihr Weltbild nehmen oder es beleidigen. "

      Ach ja, deswegen? Nein, weil es feindselig ist und verletzen soll! Nein? OK, Selbstwahrnehmung im Eimer.

      "Ich sage bloß: denkt mal anders und ich verwies auf Rudolf Steiner, von dem man das sehr gut lernen kann."

      Ach so, ich muss nur den Menschen anderes denken, schon ändern sich die Machtverhältnisse. So einfach wäre es, na gut. Bin wohl zu geerdet um das zu verstehen.

      "Genau von denen, die die Meinungsfreiheit hoch halten und das Elend mindern wollen und sogar das Recht des einfachen Menschen als das höchste auf ihre Fahnen schreiben."
      Häh, Meinungsfreihheit heisst doch nicht Kritikfreiheit, wie verbogen ist das denn? Und was soll das mit den einfachen Menschen zu tun haben? Keine Ahnung, was das soll. Das Recht der Menschen auf was? Feenstaub?

    • Sie haben es versucht, Herr Lenz. Im Battle-Mode sind die Menschen jedoch meist überhaupt gar nicht mehr zu erreichen, denn es gibt keinen Abstand mehr zum lustvollen Drama des denkenden Geistes – ein Werkzeug, das nichts als ein Werkzeug sein sollte, das aber bei fast allen die Herrschaft übernommen hat. Man glaubt seinem Geist in diesem Zustand jeden Gedanken.

      Und dabei ist die Übung "Mitgefühl mit mir selbst" eine der Basisübungen aller ernsthaften Spiritualität und kommt in vielen Traditionen vor.

      Vielleicht sollte man öfter darüber aufklären, daß beim Kontakt mit einem erwachten Bewußtsein zunächst im Gegenüber meist erst mal der Schatten aktiviert wird. All das, was über dem reinen Bewußtsein liegt, gerät in Wallung.
      Es gehört Reife und Erfahrung mit innerer Arbeit dazu, dieses Aufwallende nicht auf das Gegenüber zu projizieren, das diesen Prozeß ausgelöst hat.

      Ich habe ja tatsächlich auf you tube lesen müssen, daß ein Kommentierender Sie für bösartig hält.

      Da ist nun wirklich alles auf den Kopf gestellt.

    • @Rauschi, es sind Ihre Gefühle, die kommen aus Ihnen und da würde ich achtsam sein, mache ich bei mir immer so.
      Sie glauben doch nicht etwas ernsthaft, dass ich mich an die tasten mache, nur um Menschen zu verletzen, dass mir das Freude bereitet und ich darin dann richtig aufgehe?
      Schauen Sie sich doch einmal die Kommentare b ei YouTube dazu an oder andere Berichte und dann die Kommentare dazu. Das finden Sie überall u d ich glaube kaum, dass die vielen Autoren ihre Leser ärgern wollen. Sie wollen auf etwas hinweisen.

      Mal nebenbei, was hat das damit zu tun, dass sie eine Frau sind oder das Klima retten wollen? Mitgefühl mit dem, was Sie getriggert hat von dem, was ich schrieb, das meinte ich.

    • @Cesara,
      "Vielleicht sollte man öfter darüber aufklären, daß beim Kontakt mit einem erwachten Bewußtsein zunächst im Gegenüber meist erst mal der Schatten aktiviert wird. All das, was über dem reinen Bewußtsein liegt, gerät in Wallung.
      Es gehört Reife und Erfahrung mit innerer Arbeit dazu, dieses Aufwallende nicht auf das Gegenüber zu projizieren, das diesen Prozeß ausgelöst hat."

      Genau so ist es.

      Kennen Sie das hier von mir? https://www.youtube.com/watch?v=IUSrpaOyFU8&feature=emb_title

    • @Rüdiger Lenz

      „Mal nebenbei, was hat das damit zu tun, dass sie eine Frau sind oder das Klima retten wollen?“

      Tja, ich habe dann wohl die folgenden Passagen in den falschen Hals bekommen, sie wollten das eigentlich gar nicht sagen? Ich würde mal vorschlagen, die Texte gegen lesen zu lassen.

      „Nicht zu vergessen sind da die Klimaprognosen. Na gut, deren Anhänger haben das Ende des Überlebens aller Lebewesen auf die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre festgelegt. Dabei, so lese ich heute, sind die CO2-Emmissionen überraschend stark gesunken.
      Na ja, gut dass es da die unerschrockenen Marxisten noch gibt. Die werden nämlich die Kapital-Eliten stürzen und dann gehts mit ihren Eliten, den Arbeitern, endlich wieder totalitär weiter, endlich.

      Vorausschauende Leitbilder in der totalen Ökolight-Diktatur, das sind ihre echten Kleider, die sie tragen. Und die Mehrheit der Frauen denken nur daran: Endlich eine Frau an der Macht, endlich mehrere Frauen mit Macht bestückt, das alleine wird deren Gründe rechtfertigen, diese Ungeheuer Beifall klatschend zu wählen. “

      „Rauschi, es sind Ihre Gefühle, die kommen aus Ihnen und da würde ich achtsam sein, mache ich bei mir immer so.“

      Genau, niemand kann andere verletzen, denn das sind ja immer die eigenen Gefühle, also vom aussen immer unabhängig. Jetzt habe ich es, nicht Ihre Äusserung sind verletztend, sondern meine Gefühle sind falsch, so wird es wohl sein.

      „Sie glauben doch nicht etwas ernsthaft, dass ich mich an die tasten mache, nur um Menschen zu verletzen, dass mir das Freude bereitet und ich darin dann richtig aufgehe?“

      Ich habe keine Ahnung, warum Sie was tun, ich kenne Sie nicht. Als ob man andere nicht verletzen könnte, ohne das explizit zu wollen. Wäre mir neu, das es immer einen Vorsatz dafür benötigt.

      „Das finden Sie überall u d ich glaube kaum, dass die vielen Autoren ihre Leser ärgern wollen. Sie wollen auf etwas hinweisen.“
      Mir ist ganz egal, was Sie glauben, auch sie kennen den Antrieb der Autoren nicht. Meinen Sie ernsthaft, ein Rainer Rupp wolle nicht alle vermeintlichen Greta Jünger mit Bausch und Bogen verbannen? Dann muss ich wirklich mangelnde Empathie fest stellen. Sicher will der das.
      Wer wie sie dauernd von Marxisten faselt, die weder Zahlen- noch machtmässig irgendeine Rolle spielen, will mir was sagen? Wer von Ökodiktatur schwafelt, der will mir was sagen, seine Hochachtung für die Klimabewegung? Oder liegen da mal wieder meine Gefühle falsch? Prüfen SIe doch mal Ihre Gefühle zu diese Gruppen, die sie so oft beschimpfen.

    • @Rauschi,

      @Rüdiger Lenz

      „Mal nebenbei, was hat das damit zu tun, dass sie eine Frau sind oder das Klima retten wollen?“

      Tja, ich habe dann wohl die folgenden Passagen in den falschen Hals bekommen, sie wollten das eigentlich gar nicht sagen? Ich würde mal vorschlagen, die Texte gegen lesen zu lassen.

      „Nicht zu vergessen sind da die Klimaprognosen. Na gut, deren Anhänger haben das Ende des Überlebens aller Lebewesen auf die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre festgelegt. Dabei, so lese ich heute, sind die CO2-Emmissionen überraschend stark gesunken.
      Na ja, gut dass es da die unerschrockenen Marxisten noch gibt. Die werden nämlich die Kapital-Eliten stürzen und dann gehts mit ihren Eliten, den Arbeitern, endlich wieder totalitär weiter, endlich.

      Vorausschauende Leitbilder in der totalen Ökolight-Diktatur, das sind ihre echten Kleider, die sie tragen. Und die Mehrheit der Frauen denken nur daran: Endlich eine Frau an der Macht, endlich mehrere Frauen mit Macht bestückt, das alleine wird deren Gründe rechtfertigen, diese Ungeheuer Beifall klatschend zu wählen. “

      Antwort: Ich schreibe hier die "Mehrheit der Frauen". Wenn Sie dazugehören, dann wählen Sie Merkel und damit die Regierung. Für mich sind Kriegstreiber Ungeheuer, egal ob Mann oder Frau.

      „Rauschi, es sind Ihre Gefühle, die kommen aus Ihnen und da würde ich achtsam sein, mache ich bei mir immer so.“

      Genau, niemand kann andere verletzen, denn das sind ja immer die eigenen Gefühle, also vom aussen immer unabhängig. Jetzt habe ich es, nicht Ihre Äusserung sind verletztend, sondern meine Gefühle sind falsch, so wird es wohl sein.

      Antwort: In meiner Theorie kommen Konflikte zum großen Teil immer von innen. Es sind Spiegelungsphänomene nicht helöster inneren Traumen oder Konflikte, Trigger, die dann jedoch vom Anderen kommend gefühlt werden. Solche Gefühle dürfen in jedem menschen aufkommen, doch sollten sie einmal wirklich angeschaut werden. Sie sagen einem dann nämlich, was in mir selbst noch nicht gelöst wurde, aber ich jetzt dadurch die Chance habe, etwas in mir zu lösen, damit dieser Trigger verschwindet und ich nicht immer darauf anspringe. Noch einmal: Ihre Gefühle dürfen sein und genau das will ich in meinen Artikeln auch oft bei den Lesern erreichen.

      „Sie glauben doch nicht etwas ernsthaft, dass ich mich an die tasten mache, nur um Menschen zu verletzen, dass mir das Freude bereitet und ich darin dann richtig aufgehe?“

      Ich habe keine Ahnung, warum Sie was tun, ich kenne Sie nicht. Als ob man andere nicht verletzen könnte, ohne das explizit zu wollen. Wäre mir neu, das es immer einen Vorsatz dafür benötigt.

      Antwort: "Selbsthilfe in Konflikten", von Friedrich Glasl, meine Empfehlung dazu. Warum wir immer bei bestimmten Dingen Dingen so abgehen und es gleich dem anderen vorwerfen.

      „Das finden Sie überall u d ich glaube kaum, dass die vielen Autoren ihre Leser ärgern wollen. Sie wollen auf etwas hinweisen.“
      Mir ist ganz egal, was Sie glauben, auch sie kennen den Antrieb der Autoren nicht. Meinen Sie ernsthaft, ein Rainer Rupp wolle nicht alle vermeintlichen Greta Jünger mit Bausch und Bogen verbannen? Dann muss ich wirklich mangelnde Empathie fest stellen. Sicher will der das.
      Wer wie sie dauernd von Marxisten faselt, die weder Zahlen- noch machtmässig irgendeine Rolle spielen, will mir was sagen? Wer von Ökodiktatur schwafelt, der will mir was sagen, seine Hochachtung für die Klimabewegung? Oder liegen da mal wieder meine Gefühle falsch? Prüfen SIe doch mal Ihre Gefühle zu diese Gruppen, die sie so oft beschimpfen.

      Antwort: Ich glaube gar nichts, was Rainer Rupp angeht. Ich schätze ihn sehr, doch das müssen Sie Rainer Rupp selbst fragen.
      Ich fasele nicht dauernd von Marxisten. Dieser Artikel hier, er ist der erste, bei dem ich Kritik an dem Marxismus benenne. Ich habe diese hier nur angekratzt, da eine Tagesdosis nicht wirklich dazu ausführlich taugt. Sie irtren sich sehr, wenn Sie meinen, dass Marxisten zahlenmäßig keine Rolle spielen. Das mag für Sie zutreffen, für mich, der ständig in intellektuellen Debattenräumen diskutiert, sehe ich eine ganz andere Konzentration.
      Von einer politischen Ökodiktatur hat der Chef der Grünen selbst bei Precht geredet. Einblicke dazu finden Sie in dem gleichnamigen Roman von Dirk C. Fleck. Was die Politiker mittels Klimawandel und Ökodiktatur wollen, dass ist ein grün angestrichener Kapitalismus, besser Korporatismus. Die scheren sich einen Dreck um den Klimawandel und die Umweltzerstörung.

      Meine Gefühle zu dieser Gruppe beschränkt sich auf leichtes Mitleid und Unverständnis darüber, noch immer den politischen Rattenfängern auf den Leim zu gehen. Und dies, obwohl das Dritte Reich in Schulen rauf und runter gelehrt wird. Wohl aber nicht die tiefen feinen psychologischen Kniffe, die heute wie damals ihre magnetische Wirkkraft entfaltet: Gehorsamseintrichterung, Autoritätenhörigkeit, Konformismus und Schweigespirale. Das wirklich kritische oder freie Denken wird nicht gelehrt – nach '45.

  4. Der Zufall ist das ,
    was einem zufällt .
    Es ist also nichts zufällig, wie der Materialismus den Zufall definiert .

    Man kann da bei "Intelligent Design" forschen, nach Gesetzen suchen, ohne gleich von einem konkreten Schöpfer auszugehen

  5. Vielmehr artikuliert sich in der von Politikern und Journalisten zumeist favorisierten Sprache ein tiefer Anti-Intellektualismus und mit ihm eine Geringschätzung, wenn nicht gar Verachtung für das Argument überhaupt. In derartigen Diskurssimulationen, wie sie die Medien tagtäglich inszenieren, gibt es nichts mehr, das sich durch Argumente oder empirische Befunde widerlegen ließe. Jeder Widerlegungsversuch würde nur ein neues Rauschen an Wörtern hervorrufen, bei denen längst die Frage bedeutungslos geworden ist, was sie und ob sie überhaupt etwas bedeuten. Selbst die Bezeichnung »Diskurssimulation« wäre ein Euphemismus, da die Vorstellung von dem, was eigentlich simuliert werden soll, schon längst nicht mehr vorhanden ist. Alles ist möglich, alles ist zulässig – nach dem Motto: My Ignorance is as good as your knowledge! Was alleine zählt, ist der Zustimmungseffekt bei den Adressaten. In der politischen Kommunikation scheint mittlerweile der letzte verbliebene Hort von Rationalität bei den PR-Agenturen zu liegen, die noch einer gewissen technischen Rationalität folgen, wenn sie möglichst wirkungsstarke Worthülsen entwickeln und erproben. Bei den politischen Anwendern dieser sorgfältig auf Effekt getrimmten Worthülsen geht es hingegen nur darum, im politischen Streit publikumswirksam zu siegen und mit geeigneten Signalwörtern möglichst wirkungsvoll »Freund« und »Feind« zu markieren. In solchen Formen politischer Diskursverwahrlosung und Diskursverrohung ist Sprache nur noch Fortsetzung der Faust mit anderen Mitteln.
    Zugleich dient die durch eine Verwendung bedeutungsleerer, doch effektstarker Worthülsen hervorgebrachte politische Diskursvermüllung – der gegenüber sich jedes altmodische Reden über fake news nur noch als lächerlich erweist – einem weitergehenden machtstrategischen Ziel, bei der Bevölkerung – in Hannah Arendts Worten – grundsätzlich die Befähigung blockieren oder zu zerstören, überhaupt irgendwelche Überzeugungen ausbilden zu können.
    (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien)

    Oder:
    Sinowjew sagte oft, dass man nach Gorbatschows Verhalten nicht ausschließen könne, dass er für den Westen arbeite, aber dass es letztendlich nicht wirklich wichtig sei, weil das, was er getan habe, genau den Interessen des Westens diene.
    – Alexander Alexandrowitsch Sinowjew (Russischer Philosoph, Autor, Soziologe und Journalist)

    Einerlei, … Begründung für eine Ideologie, die sich so jedoch nicht nennen mag, gleichwohl jedoch andere verdammt.

    Der anderenorts beklagte totalitäre Anspruch, wird in der Tagesdosis selbst erhoben. Ein Alleinstellungsanspruch zur Seligkeit, der quasireligiös begründet wird.
    Eine Theokratie. Die Priesterschaft legitimiert sich auch bereits durch korrekte Rezitation, hier der Psalmen.

    Zusätzliche Legitimation wird wie gehabt und bereits erwähnt erwirkt, durch Delegitimation anderer Formen. Dazu, über Verkürzungen und Verklammerungen. Faschismus – Kommunismus – Sozialismus, die allesamt , jedoch unbegründet, Diktatur bedeuten.

    Zu Materialismus gleich Konsumismus …

    „Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in wenig mehr als einem Jahr.“

    Jean Ziegler (er war der erste UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und ist heute Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrates) im Gespräch mit Peter Wolter von der Zeitung „Junge Welt“ vom 16.11.2012: über sein neuestes Buch: „Wir lassen sie verhungern. Massenvernichtung in der Dritten Welt.“

    (Polemik) Sicherlich könnten die Verhungernden auch göttliches Mana essen.

    Schlußendlich etwas Konkretes, neben Gelbwesten und Anderen:

    Chile: Die "Flaites" kämpfen als die neuen Akteure an vorderster Front
    07. Januar 2020 Gaby Weber
    Im Andenstaat ist die Geduld am Ende
    (heise/Telepolis – YouTube)

    Auszug:
    "Wir haben die Lügen, die uns ständig vorgekaut wurden, am Ende selbst geglaubt: dass unser Volk nur an Konsum interessiert und dass das System unangreifbar sei, weil niemand es verändern wolle.

    Die Realität war eine andere. Große Teile der Opposition haben die neuen politischen Akteure nicht wahrgenommen, weil wir sie als unkultiviert verachtet haben. Plötzlich wurde uns vor Augen geführt, dass es genau diese Leute waren, die das Heft in die Hand genommen hatten, um große politische Veränderungen zu erkämpfen."

  6. Ja …
    Noch ein Jahr, ein Jahr der Amazonen zuviel, also der von der Moral restlos emanzipierten und von der Macht verhexten Rambo-Frauen …
    Ein Schlusswort zur Lage des real existierenden Kapitalismus am Ende 2019
    http://marktwirtschaft-neu-denken.de/Aufbau/ps/19a/ps19a.php?tbch=ps&auslese=yyF8&ordner=19a

  7. Lieber Rüdiger Lenz

    wieder einmal großen Dank für deinen Text!

    … da unten oft im Prinzip gefragt wurde: "was soll mir das jetzt sagen?"
    einfach nochmal den letzten Absatz zitiert:

    `Sicher aber scheint mir, dass eine Einbeziehung des Menschen als geistiges Wesen das Ende allen totalitären Elends, samt seiner Ideologien, ist. Alles Andere bleibt ein Wiederholungsgruß des Murmeltiers, egal welches Jahr oder welchen Tag wir haben. Es siegt sodann immer und immer wieder der Materialismus, als Tonträger all dieser verheerenden totalitären Ideologien: Faschismus, Kommunismus, Sozialismus, Diktatur im Allgemeinen und auch das, was wir heute eine Demokratie nennen. Solange Politik am Materialismus allein selig werden will, wird sie totalitär herrschen müssen. Totalitär ist letztlich auch all das, was wir tun, dabei zu glauben, wir täten es aus eigenem Bedürfniserwerb und aus eigenem freien Willen. Doch in Wahrheit tun wir es aus Hypnose und ständiger Trance heraus, die uns allumspannend umgeben.`

    … wer will, macht etwas daraus … für sich und damit für Alles 😉

    … und viele Grüße in die Runde

    (und an Rüdiger Lenz: kleine Erinnerung an (m)einen Empathie-Gast-Wunsch)

  8. Lieber Herr Lenz,

    lassen Sie doch mal den armen Karl Marx in Ruhe; das ist der Falsche. Er war sicher kein Materialist. Nicht umsonst scheuen die "echten" Marxisten das Fetischkapitel im Kapital wie der Teufel das Weihwasser und – als solche Diskussionen noch geführt wurden – hießen wir nicht materialistischen Marxleser bei denen dann "Linkskommunisten". Wer kann schon für seine Epigonen und Trittbrettfahrer.
    Übrigens war der erste überlieferte Materialist Martin Luther mit seinem deus absconditus. Nicht umsonst mussten nach der von ihm verkündeten die Lehre die Leute nun Gott lieben und zum Pietkong mutieren wo man in der religiösen Epoche noch sicher war, von Gott geliebt zu werden. Jedenfalls war ab da ein jedes nur auf sich bedacht und dem anderen übel gesinnt, worin enthalten ist, dass es einen sozialen Inhalt, der die Gemeinschaft und das soziale Gefüge der Leut bestimmt, nicht mehr gibt.

  9. Ich verstehe die Sinnhaftigkeit der Lenzschen Beiträge ein ums andere Mal nicht. Für wen soll es eine Überraschung sein, dass die Erde sich weiterdreht? Selbst als Metapher ist das ziemlicher Stuss. Oder, Zitat: "Nicht zu vergessen sind da die Klimaprognosen. Na gut, deren Anhänger haben das Ende des Überlebens aller Lebewesen auf die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre festgelegt." Wer hat das wann so "festgelegt"? Gibt es dafür einen Beleg? Sind solche – mit Verlaub – dümmlichen Aussagen nicht mindestens so hysterisch wie die angebliche "Klimahysterie"?

    Prädikat: Wertlos.

    • … vielen Dank für die Bewertung, Herr Oberleher … es freut mich zu lesen, dass es Menschen gibt, die genau wissen, was wertvoll und was wertlos ist … WEITER SO!

    • Ich sehe das ganz genau so. Lenz kann man nicht verstehen, weil es nichts zu verstehen gibt in seinen Beiträgen.

  10. Lieber Rüdiger Lenz, danke für Ihre wunderbare Tagesdosis. Sie sind ein beseelter Schreiber und ein beseelter Mensch! Ich wollte erst nicht antworten, aber ich habe mich aufgeregt über die Komentare , die ich zu dieser Tagesdosis lesen musste. Auch wenn ich mich jetzt unmöglich mache, aber das muss jetzt raus:
    Dagmar , sie sind der einzige Mensch, der Rüdiger Lenz auch verstanden hat. An die anderen Urteilsmumien kann ich nur eine Träne im Knopfloch verschicken. Sind sie wirklich so….so… so merkwürdig speziell oder können sie nicht anders? Wer hat ihr Denken vernebelt und sie zu solchen ärmlichen Wortakrobaten gemacht? Aber solche Fragen prallen an ihrer stolz geschwellten Wissensbrust ab. Sie dürfen gerne all ihre Wut und ihre Desinformationssuppe über mich vergießen. Ist mir egal. Aber bisschen mehr Rüdiger Lenz verstehen zu wollen sollte doch möglich sein. Ich bitte Sie , schalten Sie doch einfach mal ihre Herzen und Gehirne ein und versuchen Sie über ihre Tellerränder zu schauen. Egal wo ihre Teller stehen. Ansonsten tummeln sie sich doch einfach an anderen Stellen im Netzt. Bitte nicht missverstehen, ich habe nichts gegen andere Meinungen, wenn sie als eine Meinung erkannt werden können und den Diskurs ergänzen können. Anber nicht so was. So und jetzt habe ich fertig. Bin nicht nett und heute ist mir die Galle hochgekommen.

  11. zu Swastika: in Srichtung , senkrecht geschrieben, symbol für Ganesha und Lakshmi. Auch in linker Richtung wird es verwendet, alllerdings seltener, aus Gründen darausfolgender Disziplin. Das Swastik wird wie das Vastushastra, das indische Feng Shui, nach den Haupthimmelsrichtungen ausgerichtet. Nach zwischenhimmelsrichtungen verpönt, da schwarze Magie, oder schwarzer Tantra damit betrieben werden. Und genau dies ist die Ausrichtung des Hakenkreuzes der Nationalsozialisten, schräggestellt. Soweit meine Recherche geht, in beide Drehrichtungen.

  12. Danke Herr Lenz, die Erkenntnis, dass der Mensch mehr ist als eine Maschine, wie uns der Materialismus einredet, nämlich dass er ein geistiges Wesen ist, scheint mir der einzige Weg aus all dem Chaos zu sein.

  13. Moin, Ruediger Lenz,

    was kann ich Ihrem Artikel wissenswertes entnehmen?

    "Trotz der letzten Monate dreht sich die Erde immer noch weiter."

    Nun, dafuer reicht aber auch ein Blick nach draussen.

    mfG

    • Er nutzt halt jede, aber auch jede Gelegenheit, um gegen Links zu stänkern und zu sticheln.
      Warum, erschließt sich mir nicht…. und manchmal wünsche ich mir hier Susam Bonat zurück. 😉

      In wirklich jedem seiner Interviews und auch in absolut jedem seiner Artikel macht er diese Art von Bemerkungen. Da kann man schon regelrecht auf sein Linke-Bashing warten und wird niemals enttäuscht.

      Hier und heute wird "Marxisten" (??) und vermutlich überhaupt allen Linksdenkenden nun auch noch Fähigkeit zur Spiritualität, zur Philosophie und zum Sozialverhalten und -denken abgesprochen. Sieh an, interessant…

      Gleichzeitig erzählt Herr L. dann immer wieder über die Notwendigkeit von "Liebe und Verständnis zwecks Wandel" auf diesem Planeten. Wie passt das nun zusammen?

      Ich lese/höre seine Veröffentlichungen nicht mehr, mir sind die zu einseitig eingefärbt und eingeschränkt.

      Und dass der Mensch ein geistiges Wesen mit Schöpferkraft ist, hat u.a. auch Steiner zusammen mit 1000den Anderen und über alle Zeiten hinweg und sogar weltweit erfasst. Und auch nicht beschränkt einzig auf Nicht-Linke!

      Dafür muss auch das Rad nicht neu erfunden werden, man muss sich nur umsehen.

      Gerade die neuen Medien veröffentlichen viel "Neues Wissen" und viele interessante wissenschaftl. Erkenntnisse zum Thema, was für die meisten von uns Menschen bis vor kurzem gar nicht zugänglich war und uns nun einen ganz neuen Horizont (und damit neue Hoffnung auf eine bessere Welt) eröffnen kann.

    • Moin, Kit2,
      ich habe soeben einen Gastbeitrag von S. Bonath auf RT-deutsch gelesen.
      Auch keine leichte Kost. Aber immer noch besser verständlich als R. Lenz.

      mfG

  14. Lieber Herr Lenz sie haben geschrieben:

    "Und wie der Zufall, den es ja gar nicht gibt, so will, schlägt man ein dem Text nach sehr uninteressantes Buch auf und, voilà, dort beschreibt ein Autor gleich zu Beginn in seiner Vorrede exakt das, was du vor Monaten selbst erkannt hast."

    Sie haben in den Quellen angegeben wo man sich dieses Buch erwerben kann. Vielleicht möchte ja die eine oder der andere ein wenig darin stöbern, ohne es gleich kaufen zu müssen;

    http://bdn-steiner.ru/cat/ga/023.pdf

    Sicher ist es mit seinen 101 Jahren nicht mehr das top aktuellste Buch.
    Nichts desto Trotz birgt es packende Ideen.

    Danke für Ihre Tagesdosis

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