Tagesdosis 8.10.2019 – Der Demokratie-Suizid

 

In seiner Rede vor der diesjährigen Generalversammlung der Vereinten Nationen hat US-Präsident Donald Trump am 24. September Sätze formuliert, die kaum ein Politiker mit Regierungsverantwortung in Europa so formulieren würde. Hier ein paar Zitate:

„Die wesentliche Kluft, die sich durch die ganze Welt und die gesamte Geschichte zieht, wird wieder einmal offensichtlich. Es ist die Kluft zwischen denen, deren Durst nach Kontrolle sie dazu verleitet zu denken, dass sie dazu bestimmt sind, über andere zu herrschen, und jenen Menschen und Nationen, die nur über sich selbst herrschen wollen.“

„Mein geliebtes Land hat wie jede in diesem Saal vertretene Nation eine geschätzte Geschichte, Kultur und Tradition, die es wert ist, verteidigt und gefeiert zu werden und die uns unser einzigartiges Potenzial und unsere Stärke verleiht. Die freie Welt muss ihre nationalen Grundlagen annehmen. Es darf nicht versucht werden, sie auszulöschen oder zu ersetzen.“

„Wenn du Freiheit willst, sei stolz auf dein Land. Wenn du Demokratie willst, behalte deine Souveränität. Und wenn du Frieden willst, dann liebe deine Nation.“

„Die Zukunft gehört nicht den Globalisten. Die Zukunft gehört den Patrioten. Die Zukunft gehört souveränen und unabhängigen Nationen, die ihre Bürger schützen, ihre Nachbarn respektieren und die Unterschiede ehren, die jedes Land besonders und einzigartig machen.“

„Das wahre Wohl der Nation kann nur von denen verfolgt werden, die sie lieben. Von Bürgern, die in ihrer Geschichte verwurzelt sind, die von ihrer Kultur genährt werden, sich ihren Werten verpflichtet fühlen, ihren Menschen verbunden sind und wissen, dass ihre Zukunft ihnen gehört, die sie aufbauen oder verlieren müssen.“

„Die Freiheit wird nur erhalten, die Souveränität wird nur gesichert, die Demokratie wird nur nachhaltig durch den Willen und die Hingabe der Patrioten, die Größe wird nur durch den Willen und die Hingabe der Patrioten verwirklicht.“

„Schätze deine Kultur. Ehre deine Geschichten. Schätze deine Bürger.“

Donald Trumps Rede vor den Vereinten Nationen …

Exemplarisch für die vielen Kommentare in Europa zu dieser Rede war ein Kommentar des öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunks vom selben Tag:

„Donald Trump hat in seiner Rede zur Eröffnung der Generalversammlung der UNO seine America-first-Doktrin in den Mittelpunkt gestellt und allen Nationen angeraten, ihm auf diesem nationalistischen Wege zu folgen. Damit hat er einmal mehr den exakten Gegenentwurf zur Idee der Vereinten Nationen geliefert — seine Rede war eine einzige Absage an die multilaterale Weltordnung und eine Ode an den nationalistischen Eigennutz.

Dass er mit diesem Rückgriff auf das Konzept der Nationalstaaten des späten 19. Jahrhunderts einem eklatanten Irrtum aufsitzt, scheint weder ihn noch seinen Beraterstab zu stören: Ob beim Klima, bei der nuklearen Aufrüstung, beim internationalen Handel oder irgendeinem anderen brennenden Thema in dieser vernetzten, globalisierten Welt — mit krudem Nationalismus ist all dem nicht mehr beizukommen. Die Welt ist eben deshalb in so einem kläglichen Zustand, weil im Windschatten dieses eigenmächtigen Spalters und Störers im Weißen Haus zunehmend jeder tut, was er für richtig hält.“

… und ein Impeachment-Verfahren gegen den US-Präsidenten

Nur einen Tag später kündigte die Mehrheitsführerin im Repräsentantenhaus des US-Kongresses, das Mitglied der Demokratischen Partei Nancy Pelosi, die mögliche Eröffnung eines Impeachment, also eines Amtsenthebungsverfahrens gegen den amtierenden US-Präsidenten, an.

Als Grund dafür nannte sie ein Telefonat des US-Präsidenten mit dem amtierenden Präsidenten der Ukraine im Juli 2019. Der US-Präsident soll den ukrainischen Präsidenten gedrängt haben — sagen die einen, gebeten haben, sagen die anderen —, ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden und dessen Sohn Hunter wieder aufzunehmen. Joe Biden ist heute ein aussichtsreicher Anwärter für die Kandidatur der Demokratischen Partei für die nächsten Präsidentschaftswahlen im Herbst 2020.

Als Vizepräsident unter Barack Obama war Joe Biden zuständig für die US-Beziehungen zur Ukraine. Zur selben Zeit, nach dem Staatsstreich vom Februar 2014, wurde Bidens Sohn Hunter für eine sehr lukrative Position (50.000 US-Dollar Gehalt pro Monat) von einem ukrainischen Gaskonzern angestellt. Dieser Konzern stand aber auch unter Korruptionsverdacht. Vater Biden hatte bei der ukrainischen Regierung interveniert und eine Ablösung des für die Ermittlungen zuständigen Staatsanwalts verlangt — was auch geschah. Und auch die Ermittlungen gegen den Konzern wurden eingestellt.

Das alles ist schon lange bekannt — und ohne Folgen geblieben —, neu ist lediglich die Kenntnis vom Telefonat des US-Präsidenten. Die politischen Gegner von Donald Trump machen nicht das Verhalten von Vater und Sohn Biden zum Thema, sondern werfen dem amtierenden Präsidenten vor, mit seinem Telefonat gegen ein US-Gesetz verstoßen zu haben. Präsidentschaftsbewerbern in den USA ist es verboten, sich Wahlkampfhilfe aus dem Ausland zu beschaffen.

Wie die Sache ausgeht, ist derzeit offen.

Unerbittliche Machtkämpfe

Erneut deutlich wird aber, dass sich die politischen Gegner in den USA unerbittlich und ohne irgendwelche Skrupel bekämpfen. Und wenn wir ehrlich sind: So viel anders sieht es bei den Verbündeten der USA in Europa auch nicht aus.

Überall da, wo in Europa grundsätzliche politische Alternativen auftauchen, wird ähnlich unerbittlich gekämpft. Mit dem Unterschied — siehe die Zitate des US-Präsidenten aus der Rede vor der UNO-Generalversammlung —, dass die politischen Kräfte, die ein Programm wie das des US-Präsidenten verfolgen, in Europa — mit ganz wenigen Ausnahmen — keine Regierungsgewalt innehaben und es fast überall einen dominierenden Mainstream gibt, der diese Kräfte als „Extremisten“ bezeichnet und politisch auszugrenzen versucht. Dabei geht es aber weder in den USA noch in EU-Europa um den Schutz von Recht und Demokratie, sondern um etwas ganz anderes.

Kishore Mahbubani, Professor für Politikwissenschaft in Singapur und viele Jahre für sein Land im diplomatischen Dienst tätig, hat 2008 ein viel beachtetes, aber leider wohl zu wenig ernst genommenes Buch mit dem Titel „Die Rückkehr Asiens. Das Ende der westlichen Dominanz“ veröffentlicht.

Heute, elf Jahre später, wirkt dieses Buch noch aktueller als im Erscheinungsjahr. Mahbubani kritisiert den Westen und dessen noch ungebrochenes, aber nicht mehr realistisches Dominanzverhalten in Weltpolitik und Weltwirtschaft gegenüber einem nicht mehr zu leugnenden Aufstieg asiatischer Staaten.

Wenn auch das Wertvolle des Westens …

Aber er würdigt den Westen auch:

„Die westliche Philosophie hat einen enormen Beitrag zur Entwicklung der Menschheit geleistet. Die einfachen, aber revolutionären Ideale der Gleichheit der Menschen und der Würde des Einzelnen sind große Geschenke des Westens an die Menschheit. Auf der Grundlage dieser einfachen Ideale hat sich ein wahrer Schatz von Menschenrechten entwickelt, der die Lebensqualität überall im Westen erheblich verbessert hat.

Darüber hinaus hat die westliche Philosophie das Wissen der Menschen in gewaltigem Ausmaß erweitert. Moderne Naturwissenschaft und Technik sind größtenteils eine westliche Errungenschaft. Buchstäblich alle Gesellschaften trinken ohne große Schwierigkeiten aus den tiefen Quellen der westlichen Gelehrsamkeit.“

… verloren zu gehen droht

Es ist doch erstaunlich, dass uns ein Asiate hieran erinnern muss, während wir uns selbst den Anschein geben, als wollten wir uns in unseren Ländern und politischen Gemeinschaften gegenseitig zerfleischen. Ideologische Grabenkämpfe und sich unversöhnlich gebende Interessen scheinen die Suche nach gemeinwohlorientierten Lösungen für reale Probleme zugeschüttet zu haben.

Was bieten wir für ein Bild für die Menschen in Asien und Afrika — das ist die Mehrheit der Menschheit? Welche „Lehren“ werden daraus gezogen, sollte unser heutiges Verhalten als die faule Frucht von Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie gedeutet werden — obwohl die Auswüchse der Machtkämpfe alles ignorieren, was die Substanz von Freiheit, Rechtstaat und Demokratie ausmacht?

Die Weimarer Republik, so heißt es, sei eine Demokratie ohne Demokraten gewesen und habe von Beginn an keine Chance gegen die kommende Diktatur gehabt. Das ist so nicht richtig. Die große Mehrheit der Deutschen begrüßte nach dem Ersten Weltkrieg die neue Republik, wählte die Parteien, die sich entschieden zur Republik bekannten, hielt nichts vom politischen Extremismus und verteidigte die junge Republik gegen die Anfeindungen von links- und rechtsaußen.

Aber die Republik versagte dabei, überzeugende Antworten auf die drängenden Fragen ihrer Bürger zu geben, zerfleischte sich in Grabenkämpfen und so weiter und so fort — neben all den Schwierigkeiten, die dieser Republik auch von außen gemacht wurden. Das Ende kennen wir.

Welche Folgen wird es haben, wenn die Verantwortlichen der Staaten des Westens, die heute auf dem Papier noch alle Verfassungsstaaten sind, ihre Machtkämpfe weiter so austragen wie derzeit?

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Bildquelle: Drop of Light/ Shutterstock

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Dieser Beitrag erschien am 4.10.2019 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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43 Kommentare zu: “Tagesdosis 8.10.2019 – Der Demokratie-Suizid

  1. Ich finde es spannend und wichtig, dass ein klassisch linkes Medium, dazu zähle ich den Rubikon ebenso wie KenFM, mit diesem Beitrag gleich zwei heiße Eisen anfasst: Zum Einen Trump, der auch in Deutschland eine wachsende Schar meist deutlich rechter Anhänger hat, zum Anderen die Begriffe Nation (Volk), nationale Kultur (Heimat), Patriotismus und Volks-Souveränität, also aktuell von ganz weit links bis ziemlich weit rechts eindeutig verfemte Begriffe.
    Auch wenn die Redeauszüge Trumps aus der Feder der Identitären Bewegung stammen könnten, so nehmen sie doch deutliche Anleihen bei einer klassisch "linken" Bewegung, soweit man den Kampf um bürgerliche Freiheiten, nationale Souveränität und bürgerliche Demokratie zwischen Befreiungskriegen, Vormärz und der ersten deutschen (bürgerlichen) Revolution als originär "linke" Bewegung ansieht und nicht zwischen links und freiheitlich bzw. Freidenkern unterscheidet, obwohl letztere wohl eher der studentischen Elite als der proletarischen Unterschicht angehörten und auch heute noch angehören. Ebenso bemerkenswert und ziemlich bitter ist es doch, dass ein Sven Liebich durchaus treffend Hoffmann von Fallersleben zitiert und Aufmärsche rechter Wutbürger im Brustton der Überzeugung "Die Gedanken sind frei" intonieren.
    Anlass genug jedenfalls für das aufgeklärte "linke" Bürgertum, sein aktuell äußerst gestörtes Verhältnis zur Demokratie und ihrer Abhängigkeit von einem Staatsvolk und einer Nation zu hinterfragen. Dass letztere Begriffe in Deutschland traditionell ethnisch-kulturell statt zufällig-geografischen verstanden werden und der jüngste Versuch des Verfassungsschutzes, dieses klassische – und mangels real-existierender Alternativen demokratie-theoretisch zwingende – Verständnis als rechtsextrem und verfassungsfeindlich zu verunglimpfen, im offenen Widerspruch zum Verfassungstext und dem bis 1999 geltenden deutschen Staatsbürgerschaftsrecht steht, sollte einem aufgeklärt-kritischen "linken" Geist umso mehr zu denken geben.
    Dass Trump den offenen Hass transatatlantischer Netzwerke nicht für den Blödsinn, den er gelegentlich verzapft, sondern für Aussagen auf sich zieht, die als gefährlich – das heißt vertretbar, überzeugend und im Zweifel wahr, erachtet werden, ist demgegenüber beinahe trivial.

  2. Wenn es die Strategie „Drain the swamp“ gibt, was ist dann die Taktik zur Erreichung des Zieles?

    Vereinfacht: Lass die Kriminellen weiter Verbrechen begehen, hindere sie nicht daran, in aller Öffentlichkeit neue Verbrechen zu begehen und erwische sie in flagranti. Nur so kann man sie einkassieren. Unter Anwendung des Rechts. Neue Verbrechen mit neuen Beweisen. Das Zeug von vor 2016 dürfte schwerer zu belegen sein. Und es wirkt nicht so knallartig wie eine aktuelle Sau, die man durchs Dorf jagen kann. Dass dann vielleicht auch noch alte Kisten aufgemacht werden, ok, hoffe ich drauf.

    Denn nur mit aktuellen Zeug wird die Öffentlichkeit hinter Verhaftungen, Prozessen oder Tribunalen gegen die Elite stehen.

    Die linke Demokraten Presse wird immer Buh! Rufen, weil es Kabale Blätter sind.

    Ist doch herrlich, wenn Biden das Ukrainefass aufmacht und selbst darin ertrinkt! Keine Ahnung, ob der überhaupt noch vernünftig tickt, aber ausgerechnet er macht dieses Fass auf. Sagenhaft verzweifelt muss das alte System sein….

    Oder Clintons Dümmste, die Trump wegen nicht gesicherter Emails anbieselt…ideal! Besser kann es nicht kommen. Ungesicherte email…Knast! OK, Frau Clinton, dann reden wir darüber, sehr gerne!

    • Erstaunlich wie diese Inszenierung verfängt: Der Dieb ruft ständig verhaftet den Dieb, und die EINZIGE Wirkung ist: die ONLOOKERS und BYSTANDERS sind "verhaftet" – wie vor der Glotze.

    • So richtig wird man ja (noch) nicht schlau aus der Clinton.

      Sie hat mails auf ihrem ungeschützten Server und diese werden geleakt.

      Trump hat ein Telefonat und veröffentlich auf Verlangen ziemlich gleich den Inhalt.

      Und Clinton will jetzt Amtsenthebung wegen…Landesverrat oder so?

      Die betreibt doch ihren eigenen Untergang, oder?

      Ihre letzte Chance wäre eine Kandidatur um als Präsidentin nicht so leicht angeklagt werden zu können…

    • Das ist Red-Herring-Business. Lieblingsbeschäftigung der Angelsachsen, seit William Cobbett (1763-1835), auch Porcupine (Stachelschwein) genannt.
      Googeln: Red Herring und William Cobbett.

      Modern Speak: Fake News

    • Möge es zu einem Impeachment-Verfahren ruhig kommen.
      Ich würde mich freuene, wenn dabei der deep state in tausend Einzelteile zerlegt würde.

      Oder ist das Spiel noch eine Runde abstruser?

      Die Clinton-Mafia muss einfach dermaßen dämlich den eigenen Untergang besiegeln, damit es Trump ein leichtes ist, den nationalen Notstand und die Diktatur zu erreichten?

      Clinton ist das Krokodil in der Show und damit der bester Wegbereiter für Trump, weil alle unter einer Decke stecken?

      Man kann es nur erahnen. Bisher sehe ich Trump wohlwollend neutral, da er kein Ballermann ist und die dreckigen player an ihm abtropfen.

      Sollte er was bewegen wollen, dann kommt Clinton nur im Todesfall des Präsidenten davon.

      Aber der deep state hat seit Jahren nichts mehr gebacken bekommen. Alles, was die anzetteln, hat Trump weitgehend gekontert und sich nicht in einen Krieg treiben lassen. Stand heute.

  3. "I think that Crooked Hillary Clinton should enter the race to try and steal it away from Uber Left Elizabeth Warren. Only one condition. The Crooked one must explain all of her high crimes and misdemeanors including how & why she deleted 33,000 Emails AFTER getting “C” Subpoena!"

    Was hätte man vor ein paar Jahren gedacht über so einen Tweet? EIner von der Wahrheitsbewegung spricht, weil er Killerys Verbrechen anspricht? High crimes!!! Wer hat sich das schon gewagt über Hitlery zu sagen? Wer von Rang und Namen??? Kein Schwein ist in den Ring gegen diesen Teufel gestiegen. Nur kleine Internet-Leuchten als es noch billig war und es ein paar Klicks gab. Heute? Schweigen…

    Aber mache Alternativen haben heute einen Knoten im Hirn und dienen damit der Clinton-Junta, nur weil es vom Potus kommt…

    mobile.twitter.com/realDonaldTrump/status/1181571571787403265

  4. Das sind nicht die einzigen Äußerungen des aktuellen USA-Präsidenten, die nahelegen, dass er kein Exzeptionalist ist.
    Schön und gut, trotzdem ist das meiste, was er da sagt, falsch.
    Und seit Kennedy erschossen wurde, hat kein USA-Präsident mehr das Thema Währungshoheit angetastet und damit ist die Sache klar.

    • "Nahelegen"… kommt vielleicht darauf an, wie groß die Nähe zu Trump ist.
      "…das meiste …falsch" kommt sicher hin.

      "…und damit ist die Sache klar" – der Spruch eines exzeptionell Informierten? Aber so könnte es auch Trump getwittert haben.

    • @ Tony
      Wenn Trump twittern würde, dass seit Kennedy (erschossen wurde) kein USA-Präsident mehr das Thema Währungshoheit angetastet hat, wären das soweit auch nur Worte, aber immerhin wäre es angesprochen.
      Wenn man es umdreht, könnte es so aussehen:
      Was Politiker parlamentarischer Demokratien NICHT ansprechen, ist die Machtgrundlage der Machthaber; Großaktionäre und andere Oligarchen.
      (Naja wer hätte das geahnt … )

    • Anscheinend glauben Trump-"Anhänger", er sei gegen die Währungshoheit oder die Machtgrundlage "der Großaktionäre und anderer Oligarchen". Trump ist kein solch "anderer Oligarch"? Merkwürdige Logik: Wer gegen Killery, die Clintons, Obama, Bush etc. ist, der muß für Trump sein? Wer gegen Verbrecher in der Politik ist, der muss Anhänger eines Mafia-vernetzten Beton-Oligarchen sein? Wer gegen Politik-Kriminelle ist, der muss für Beton-Kriminelle (ergo Mauerbauer) sein? Merkwürdig, daß bei ansonsten detaillierten Kenntnissen des amerikanischen Deep State das Wissen darüber, wie US-Präsidenten "gewählt" werden, entweder nicht vorhanden ist oder ausgeblendet wird. Wer sind die Koch-Brüder? Wer hat Trump mit wieviel Millionen zum Präsidenten gemacht? Ja, Trump wettert gegen die Koch-Brüder. Aber der deutsche Michel versteht angelsächsische Spiele nicht: "Throw a red herring"; und selbstverständlich: Birds of a feather flock together", das gehört zum Ehrenkodex; was beim deutschen Michel "Gleich und Gleich gesellt sich gern" pfui! ist. Die Koch-Brüder: verborgene Macht geboren aus Rattenlinien. Koch-Brüder = Hayek Neoliberalismus als Anarchokapitalismus.

      "Was Politiker parlamentarischer Demokratien NICHT ansprechen, ist die Machtgrundlage der Machthaber; Großaktionäre und andere Oligarchen." Trump ist der "andere Oligarch".

      Trump finanzieren und dann demontieren?

      In den Medien reflektiert sich das "red-herring business" des Verhältnisses Trump/Koch.

      https://www.nytimes.com/2018/09/06/opinion/trump-koch-brothers-alliance.html
      https://www.theguardian.com/us-news/2019/jan/27/charles-koch-frederick-douglass-trump-california-retreat
      https://www.newsweek.com/charles-koch-afghanistan-donald-trump-1457506

      Oct 09, 2019, Newsweek:
      "But on Wednesday, Charles Koch's namesake think tank appeared to have had a change of heart about Trump. The Charles Koch Institute has long pushed for a withdrawal from Afghanistan. Charles Koch chairs the organization and various family members including his children Chase Koch and Elizabeth Koch are listed as directors in the organization's official tax forms."

      Wer gegen Krieg ist, der muss für Anarchokapitalismus sein?

      Für mich kein Entweder-Oder! Ich will weder noch!

    • Tja die Usaner können im wesentlichen zwischen "Demokraten" und "Republikanern" wählen.
      Wir Bundesrepublikaner können voll die Vielfalt wählen: Die Linke, CDU, SPD, Grüne, AfD, FDP 😀

  5. Wer gegen die Bank spielen will, sollte einfach nicht mehr hingehen und Vertrauen wagen. Menschen können sich nur im kleinen vertrauten Kreis, auch im Ausland bei anderen Kulturen begegnen. Der tägliche kleine Frieden untereinander ist schon schwer genug, nämlich sich als Mensch zu ertragen. . Wer viel größer denken möchte, wird sich überheben. Bescheidenheit und Zuversicht trotz aller Wirren sind nicht die schlechtesten Ratgeber.
    Bleibt behütet!

  6. "Welche Folgen wird es haben, wenn die Verantwortlichen der Staaten des Westens, die heute auf dem Papier noch alle Verfassungsstaaten sind, ihre Machtkämpfe weiter so austragen wie derzeit?"

    Die Schlussfrage des Artikels ist doch einfach zu beantworten:
    Die sogenannten, vorgeblichen 'Verantwortlichen' der Staaten des Westens sind Nachzügler.
    Sie treiben voran, was im Osten bereits praktizierte Realität ist – Unipolarität der Macht.
    Ziel letztlich, wie es auch ganz offiziell kommuniziert wird: die Trilaterale Verkommissionierung der Welt durch 3 Machtblöcke:
    – asiatisch-pazifisch
    – amerikanisch
    – europäisch
    Man benötigt 3 Attraktoren, um die nach wie vor unberechenbare Dynamik der Globalität konterkarieren zu können.
    Die drei scheinbar unterschiedlichen Blöcke sind aber natürlich nur 3 Aspekte ein und derselben Sache.

    h ttps://imgur.com/gallery/1zZ6VSe

    • Die "Trilaterale Verkommissionierung" wird in Asien m. E. (noch) sabotiert. Die Trilateralen in den Parlamenten sind da, aber "sehr diskret", weil Tradition und Nationalstolz starke Kräfte sind, die sich der Verkommissionierung verweigern, wenn diese Kränkung und Gesichtsverlust bedeutet.

  7. Zumindest einen Aspekt spiegelt diese Sonntagsrede wider; nämlich, dass D. Trump im Gegensatz zu seinen Vorgängern keinen weiteren Krieg losgetreten hat.
    Ansonsten alles wie gehabt.
    Der US-Imperialismus ist weiter auf der Suche nach neuen/weiteren Absatzmärkten, um die eigenen Konzerne friedlich zu stimmen im Inneren. Und dieses Spiel, diesen Balanceakt muss D. Trump auch mitspielen, ansonsten könnte es ihm wie JFK ergehen.
    Dass die europäische herrschende Klasse, insbesondere die deutsche, mit den US-Demokraten, also den Kriegstreibern der US-Imperialisten heult und möglichst an deren Kriegen partizipieren will (die Ruestungsexporte sind ein weiteres Mal gesteigert worden in DE, trotz gegenteiliger Verlautbarung) ist auch nichts Neues und sollte entsprechend verurteilt werden!

  8. Neben dem russischen Historiker Alexej Fenenko beschreibt auch ‘german-foreign-policy.com’ die sich weiter ausdehnende Grossmacht und Vorherrschaft Deutschlands über Europa.
    Alexey Fenenko:
    «Ich würde den Zustand Deutschlands als deponiert bezeichnen —- Die Deutschland-Frage bleibt bestehen und wartet wohl auf ihre Zeit —- Deutschland (wie Japan) haben eine wirtschaftliche Macht erlangt, die schnell in militärisches Potenzial umgesetzt werden könnte —- Wann die Bombe hochgeht, ist eine andere Frage»
    german-foreign-policy.com:
    «Die deutsche Dominanz in Europa hat sich seit dem Fall des Potsdamer Abkommens (1991) beschleunigt und binnen zweier Jahrzehnte ein hegemoniales Stadium erreicht. Inzwischen gilt die Bundesrepublik Deutschland als anerkannte Führungsmacht der EU und tritt zugleich als Konkurrentin der USA und Russlands auf. Die militärische Aufrüstung wird intensiviert und zielt auch auf "Teilhabe" an atomaren Waffen»

    Wenn deutsche Medien und Politiker von Europa schreiben und reden, so verstehen sie darunter Deutschland (wie auch schon Goebbels und Hitler). Ein Europa nach deutschen Vorstellungen, deutscher Vorherrschaft und Führung. Man beachte auch, wie die deutsche EU-Präsidentin, Ursula von der Leyen, durch und durch und alleine für die Interessen Deutschlands steht und weder eine Ahnung noch Interesse hat an Gleichwertigkeit, Partnerschaft, Konsens und Solidarität.

    Die deutsche Grossmacht und Wirtschaft ist sehr stark auf Erdgas und Erdöl angewiesen, das Deutschland fehlt. An beidem, wie auch anderen Bodenschätzen Russlands und nicht den russischen Menschen und deren Kultur, sind sowohl die anti- wie prorussischen Teile des deutschen Bildungsbürgertums, Intellektuellen-Milieus wie schon eh und je interessiert. Das Gleiche gilt für den Nahen und Mittleren Osten.

    Für Kriege, welcher Art auch immer, um das Ziel einer Grossmacht, Vorherrschaft zu erreichen und für Unterdrückung und Ausbeutung braucht es Feindbilder. So wie die USA für ihre imperialen, braucht Deutschland für seine weiteren Grossmachtbestrebungen seine Feindbilder. Besonders ausgeprägt seit 9/11 ist bei den USA wie bei Deutschland das Feindbild Muslime/Islam (Öl, Gas, Geostrategie, Naher, Mittlerer Osten, …. ). Hinzu kommen bei Deutschland die Feindbilder: USA, Russland, Türkei, Palästinenser, Schweden, Greta usw., usw. welche je nach Bedarf mehr oder weniger aktiviert werden. Kriegsvorwände resp. -Gründe sind eh kein Problem.

    Selbst von Seiten der sogenannten Friedensbewegung, «alternativen» oder «freien» Medien ist gegenüber Minderheiten wie Muslimen irgendwelchen Schutz, Sympathien oder Solidarität auszumachen. Im Gegenteil: Man ist bei ihnen mit wohl dem gleichen Ausmass an Islamophobie konfrontiert wie beim Mainstream. Differenziertes Denken, das Beachten von Verhältnismässigkeit, Solidarität mit Muslimen kommt auch bei der sogenannten Friedensbewegung den «Alternativen», «Freien» schlecht an. Wird oft mit Beschimpfung, Diffamierung, Einschüchterung, Mobbing beantwortet. Die Hatz der grossen Mehrheit des Bildungsbürgertums gegen Muslime, welche alle in einen Topf geworfen werden, ist schlimmer als jene damals vor 86 Jahren und darauf gegen die Juden.

    Doch der Schutz, die Solidarität gegenüber Minderheiten gehört zu den fundamentalsten Voraussetzungen für die Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft eines Landes. Es ist auch der Massstab für die Qualität und die Zivilisiertheit einer Gesellschaft resp. eines Landes.

    Heuchlerisch wird die Teilung der Bevölkerung bejammert, während sie selbst auch zu den Teilern gehören. Es wird das praktiziert, was man vorgibt zu bekämpfen. Sie geben vor, für den Frieden einzustehen, unterstützen und fördern jedoch insgeheim durch ihr Schweigen die Grossmachtbestrebungen und Vorherrschaft Deutschlands (tabuisiert, versteht sich). Das Wort ‘Menschenrechte’ findet man bei ihnen selten. Auffallend ist, dass der selbstkritische Blog ‘german-foreign-policy.com’ weder bei der «Friedensbewegung» noch bei den «Alternativen» oder «Freien» je zitiert wird.

    Nicht erstaunlich, dass solche, wie nachstehende wichtige Themen, bei KenFM und in dessen Kommentarspalten genauso tabuisiert sind wie beim Mainstream:
    – Deutschlands weitere Grossmachtbestrebungen und Vorherrschaft über Europa
    – Abbau von Macht
    – Gesellschaftliche Strukturen resp. Machtstrukturen
    – Gleichwertigkeit
    – Möglichkeiten und Strategien des zivilen Ungehorsams und Widerstandes (anstelle von weiterhin Gehorsam, Unterwürfigkeit, Autoritätshörigkeit)

    Es geht um die weiter andauernde Grossmachtbestrebungen und Vorherrschaft Deutschlands über Europa.

    german-foreign-policy.com
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8065/

    NB
    Russland ist bekanntlich sehr einseitig auf den Export von Erdöl und Erdgas ausgerichtet (Gegen 60% der Wirtschaft). Jede Verminderung des Verbrauchs dieser Energieträger in einem grösseren Ausmass würde Russland hart treffen. Logischerweise bekämpft es jegliche Verminderung seines Absatzes. Das erklärt wohl das Verhalten von ‘RT deutsch’ oder ‘Der Fehlende Part’. Dies liegt zwar auf der Hand, wird aber tunlichst verschwiegen.

    • Es ist erstaunlich wie die deutsche Politik das Feindbild Moslem zu Millionen importiert .
      Es ist die EU, die auf Großmachtpolitik drängt und VdL ist nun folgerichtig in Brüssel .
      Der Massenimport von Afrikanern und Menschen aus dem Nahen Osten steckt die anvisierten Grenzen ab
      und eine Großreich zerbricht an kulturellen Identitäten .
      Diese Erkenntnis hatte der Österreicher CouldenhoveKalergi nach dem WK1 und nach ihm benannte Preise werden an entsprechende Personen vergeben .
      Das Feindbild Moslem ist ein anderes Spiel , es tritt ja den Großmachtambitionen der deutschdominierten EU entgegen . Wer will denn wirklich, dass der Westen gegen die Muslime kämpft ….

      Und wenn auch -von einer Seite gewollt- der Moslem , der übrigens in Deutschland in Form seiner Einwanderung auch breite Unterstützung hat, der neue Jude ist, ist der neue Jude als öffentlich prangerndes Feindbild doch viel mehr der Deutsche, oder allgemein die Gruppe, die für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung eintritt .

    • @wasserader
      Deutschland ist und war immer der bestimmende Hegemon in der EU. Dies hat auch an den Universitäten in Wirklichkeit niemand je ernsthaft in Frage gestellt, auch wenn dies der deutschen Bevölkerung ganz offensichtlich anders vermittelt wurde. Mit Ursula von der Leyen ist es lediglich auch ganz offiziell und gut sichtbar, dass Deutschland die Führungsrolle in der EU innehat.

      Für die Mehrheitsbevölkerung der Nachbarstaaten Deutschlands ist und wäre nicht das Schlimmste, DASS sie von Deutschland, das als Vasale und Konkurrent teilweise in die Fussstapfen der USA treten will, beherrscht werden oder würden, sondern WIE sie von Deutschland beherrscht würden. Und daran besteht für mich nach jahrelanger Beobachtung besonders im Bereich der «alternativen» oder «freien» Medien und des Bildungsbürgertums, des Intellektuellen-Milieus Deutschlands kein Zweifel. Die Lehren aus der Geschichte kommen lediglich hinzu.

      In Nachbarländern, welche stark von Deutschland beeinflusst sind, streben grosse Teile der gleichen Milieus wie die obengenannten in Deutschland, die Nähe zu Deutschland an. Das haben solche Kreise auch schon zu Nazideutschland.

      Der Lehren der Geschichte (II)
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8067/

      Die «Hunnenrede»
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8066/

      NB
      Auffallend, dass ‘german-foreign-policy.com’ nirgends erwähnt und verlinkt ist.

    • @ Kari
      Sie meinen: an den ausländischen Universitäten nicht in Frage gestellt. Was geschieht wird immer wieder mit dem Blick von Außen früher erkannt. Erkannt sollte auch werden, dass alte historische Erfahrungen unter den Chinesen durchaus bewusst sind und berücksichtigt werden müssen.

      @ Wasserader
      Es geht um Bevölkerungspolitik. Bisher konnte eine Minderheit der Weltbevölkerung die Mehrheit dominieren; angeführt durch China, Indonesien, Indien etc. wird diese Mehrheit ein Problem für die Bevölkerungszahl der bisher dominierenden Minderheit. Chinas Entwicklung zeigt eindringlich wie wichtig die Bevölkerungszahl ist. Couldenhoven Kalergi ist natürlich noch im Spiel; hauptsächlich für Ordensverleihung. Import von Menschen ist Bevölkerungspolitik vor diesem Hintergrund.

    • @Kari
      "Auffallend, dass ‘german-foreign-policy.com’ nirgends erwähnt und verlinkt ist."
      Habe german foreign policy viel gelesen bis mir die transatlantische Schlagseite zu einschlägig war .

    • @ Wasserader

      Lesen Sie ANDRE VLTCHEK, Counterpunch.org. unverdächtig der transatlantischen Schlagseite, was er zur Kolonialisierung schrieb:

      https://www.counterpunch.org/2014/12/19/christian-dogma-should-be-questioned/

    • @wasserader
      Eigenartig, bis jetzt betrachte ich als neutraler, kritischer Ausländer ‘german-foreign-policy.com’ als den deutschen Bloc (oder Presseportal) mit der bei weitem kleinsten transatlantischen Schlagseite. Nicht nur das, er beleuchtet auch immer die Zusammenhänge und die geschichtlichen Hintergründe. Das einzige worüber ich mir noch nicht im Klaren bin, ist seine Haltung gegenüber dem engsten Freund und Verbündeten Deutschlands, dem rassistischen Apartheit- und Besatzerstaat Israel.

    • Da es weder mehr ein Deutschland gibt, noch wahrhaft deutsche Politiker im Sinne von echten Volksvertretern, ja noch nicht einmal mal mehr ein deutsches Volk, welches sich, womöglich noch mit Respekt und Achtung vor seiner eigenen Kultur und Geschichte, auf sich selbst als Einheit beruft, ist auch ihre Analyse grundlegend gesehen falsch.

      Deutsche Interessen gibt es nur noch in den Augen jener, die weder das Schauspiel noch die handelnden Subjekte als das erkannt haben was sind, eben Schauspieler, die beauftragt sind uns und dem Rest der Welt etwas vorzumachen.
      Und sie spielen ihre Rolle wohl ausgezeichnet.

  9. Ach und weil, denn aktueller geht es im Grunde kaum:

    Das gilt übrigens allgemein. Ein Trump-Hass und eine Obama-Begeisterung sind lediglich zwei Seiten derselben Verblendungsmedaille. Beide Personalisierungs-Affekte machen blind für die Art und für das Funktionieren tatsächlicher Machtstrukturen. Für eine Analyse politischer Machtverhältnisse ist es ebenso wenig relevant, ob ihre Repräsentanten in kultivierter oder in vulgärer Maske auftreten, wie es für die Opfer eines Verbrechers relevant ist, ob der Täter bei seiner Tat bürgerlich-kultivierte Manieren gezeigt hat oder nicht. Personalisierungen erzeugen stets eine Art Affektverschiebung auf Ablenkziele und sind genau aus diesem Grund ein bewährtes Mittel zur Spaltung und Zersetzung von emanzipatorischen Bewegungen.

    Aus:
    Samstag, 12. Oktober 2019, 15:58 Uhr
    ~26 Minuten Lesezeit
    Die neue Arche
    Im Interview mit Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke klärt Elitenkritiker Rainer Mausfeld über aktuelle Massenmanipulation rund um die Themen globale Erwärmung und Umweltzerstörung auf.
    von Rainer Mausfeld, Jens Wernicke
    (Rubikon)

    Sie sehen eine Ablenkung ist so gut wie die Andere, wenn sie nur ausreichend von den zugrundeliegenden Strukturen wegführt.

    • Ich weiß nicht, ob Sie Mausfeld ein Bärendienst tun, indem Sie ihn ständig mit denselben Zitaten hier einkopieren und dabei sinnvolle Aussagen in ihr Gegenteil verkehren. Verblendung, Personalisierung, Affekte, Verhalten von Massen, Hass, Begeisteerung sind psychologische Vorgänge innerhalb von Machtstrukturen, also Gegenstand der Untersuchung des Psychologen Prof. Mausfeld, somit Teil seiner professionellen Analyse von Machtverhältnissen. Sie behaupten nun, solche Analyse politischer Machtverhältnisse sei irrelevant für eine Analyse von Machtstrukturen!

    • Box
      "Personalisierungen erzeugen stets eine Art Affektverschiebung auf Ablenkziele und sind genau aus diesem Grund ein bewährtes Mittel zur Spaltung und Zersetzung von emanzipatorischen Bewegungen."

      von Rainer Mausfeld, Jens Wernicke
      (Rubikon)

      Hussein; Gadhafi, Kim, Milosevic, Assad … Putin … aber:
      Wer dermaßen Durchschaubarem auf den Leim geht, ist möglicherweise selber keineswegs emanzipiert, also wenn so etwas ein bewährtes Mittel zur Spaltung und Zersetzung von emanzipatorischen Bewegungen ist, dann steht hinter "emanzipatorischen" ein großes ? .

    • Immer noch verlogen. Herrn Mausfelds Kritik ist von tiefergehenderer Natur als sie das darlegen und davon steht nichts in dieser Tagesdosis, unabhängig von enthaltenen Lügen, auf welche ich weiter unten einging. Eine Analyse natürlich der Techniken zur Machtausübung, aber eine Machtelitenkritik, unabhängig zu welchem Verein diese gehören und natürlich steht er dabei auf einem radikaldemokratischen Fundament.
      Viele der sogenannten "Alternativen," versuchen doch einfach Knechte für ihren Wunschkönig zu rekrutieren, wenn es nicht, wie bereits erwähnt, simple Ablenkung ist. Von ihrem Wunschkönig erhoffen sie sich dann Besitzstandwahrung und/oder Erweiterung.

      Übrigens was hier von Herrn Mausfeld nun verlinkt ist und wovon sie ablenken, ist neu, der Aspekt der Personalisierung. Obwohl so neu ist das auch nicht. Anders formuliert, in anderem Zusammenhang, der Diffamierung, wurde es bereits genannt. Aber offenbar ist die Aufmerksamkeitsspanne doch sehr gering. Und offen gestanden erfordert das auch eine wenig Fähigkeit zur Übertragung.

      Ihren Ausführungen Gewicht beizumessen wäre ein Bärendienst, sie wünschen lediglich Knecht eines anderen Herren zu sein, bzw. sind es.

    • Ist Kritik an Mausfeld tabu?

      Kann es sein, daß Mausfeld die "Schafe" nur im "dummen Wahlvolk" sieht? Diesen Eindruck kann man m. E. bekommen, jedenfalls in der Rezeption von Mausfeld. Damit hätte ich ein Problem. Das Problem der Massenpsychologie verwüstet die sogenannten Eliten nicht in geringerem Maß als das "Wahlvolk", welches "sprachkonventionell" als Masse und Schafe definiert wird. Für mich sind die vermassten Eliten die Schafe, gehirngewaschen, Bologna-geschädigt und in Kohorten ausgestoßen als BWLer und MBAler Anhänger einer Religion, die sich Wirtschaftswissenschaft nennt. Elite-Schafe, die konkurrent z.B. Sprachkonventionen kreieren, die dann vermasst werden, zuerst unter den Eliten und dann im Trickle-Down ins "gemeine Volk", wie "zeitnah, Kasus, political correctness, etc. Vermassung ist nicht klassenspezifisch. Insofern stimme ich der massenpsychologischen Analyse von Ortega y Gasset zu. Vermassung geschieht mit dem "Menschen" über alle Klassen hinweg.
      Bezüglich radikaldemokratischer Grundlage würde ich Mausfeld mit einem Radikaldemokraten wie Erich Fromm vergleichen wollen.

    • PS:
      Das ist ganz hinten runter gefallen:
      "Ein Trump-Hass und eine Obama-Begeisterung sind lediglich zwei Seiten derselben Verblendungsmedaille."

      Exakt auch meine Meinung, auch hier vielfach ausgedrückt. Hätte man lesen können. Aber dazu müsste man nicht nur die eigenen einkopierten Kommentare lesen – und die Antworten darauf.

    • Globalisierung ist auch "sein" Programm; ebenso wie das von Xi Jinping. Unterscheidungsmerkmal zur One-World-Globalisierung: bei Trump: Amerika first; bei Xi Jinping: Prinzip der Nichteinmischung.

      Wie Globalisierung ohne Nichteinmischung einerseits und mit Amerika First andererseits funktionieren wird, das ist Spekulation.

  10. Ah, fein, ein Artikel der bürgerlichen "Mitte." Zitat:

    "Die Weimarer Republik, so heißt es, sei eine Demokratie ohne Demokraten gewesen und habe von Beginn an keine Chance gegen die kommende Diktatur gehabt. Das ist so nicht richtig. Die große Mehrheit der Deutschen begrüßte nach dem Ersten Weltkrieg die neue Republik, wählte die Parteien, die sich entschieden zur Republik bekannten, hielt nichts vom politischen Extremismus und verteidigte die junge Republik gegen die Anfeindungen von links- und rechtsaußen."

    Ignoriert werden die Erkenntnisse die man bezüglich der repräsentativen Demokratie oder generell über demokratische Prozedere gewann, denn am Besten delegiert man alles über Wahlen. Daß das damals wie heute ein korrupter blutsaufender Verein war, wird ignoriert, salopp, es wird glatt gelogen.

    Dazu nur ein Bsp.:

    Der linksliberale Publizist Sebastian Haffner hat schon über die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht geschrieben:

    Der Mord vom 15. Januar 1919 war ein Auftakt – der Auftakt zu den tausendfachen Morden in den folgenden Monaten der Noske-Zeit, zu den millionenfachen Morden in den folgenden Jahrzehnten der Hitler-Zeit.
    Sebastian Haffner

    Die Morde an den 30 Matrosen gehörten zu den von Haffner beschriebenen "tausendfachen Morde in den Monaten der Noske-Zeit". In den Märztagen 1919 wurden über 1.200 Menschen, in der Regel unbewaffnete Arbeiter, in den Ostbezirken Berlins ermordet. Deutsche Militärflugzeuge warfen Bomben über Arbeiterquartieren hat.

    Fotos davon sind in einer von dem Historiker Dietmar Lange kuratierten Ausstellung unter dem Titel "Schießbefehl in Lichtenberg" zu sehen. Dort findet sich auch die Kopie einer Zeitungsausgabe, auf deren Rand entsetzte Bürgerliche ihren Schrecken verewigt haben, als sie sahen, wie Arbeiterhäuser bombardiert wurden. Anlass für den Schießbefehl im Osten Berlins war ein Generalstreik.

    Der Pakt der SPD mit den abgesetzten Generälen

    Die Beteiligten wollten wie ein Großteil der noch immer sozialdemokratischen Arbeiter im März 1919 die Revolution vollenden, die am 8. November 1918 mit dem Abgang des Kaisers begonnen hatte. Denn sie haben gesehen, dass die Männer der Sozialdemokratie, die sich im Namen der Revolution an die Spitze gesetzt hatten, alles taten, um die Gegenrevolution zu stärken.

    Schon kurz nach dem 9.November bildeten die Regierungssozialdemokraten einen Pakt mit den abgesetzten Generälen. Gemeinsam rief man zur Gründung der Freikorps auf, die bald mit Terrormaßnahmen gegen alle vorgingen, die eine grundlegende Umgestaltung der Republik im Sinne der arbeitenden Menschen anstrebten.

    Aus:
    Am Beginn der Weimarer Republik standen Staatsmassaker
    13. März 2019 Peter Nowak
    In diesen Tagen jähren sich Ereignisse, die zeigen, wie schmal die Trennung zwischen bürgerlichem Staat und Faschismus ist
    (heise/Telepolis)

    Beim Rubikon steht nachzulesen, Herr Müller schreibt für Zeit-Fragen. Ein Blatt dem Herr Bräutigam einst eine Feigenblattfunktion verweigerte:

    Antagonismus

    Der Kapitalismus erlaubt keine Demokratie. Sie widerspricht seinem Wesen diametral und endet letztlich, wo Kapitalinteressen walten, also zum Beispiel vor jedem Fabriktor, vor jedem Bankeingang – und allemal vor dem Berliner Reichstag.

    Nein, Betriebsräte, das Betriebsverfassungsgesetz, die Mitbestimmung und Ähnliches – um nur diese zwei zu nennen – widerlegen meine Auffassung nicht, im Gegenteil! Sie basieren auf der Farce der Sozialpartnerschaft. Sie ist ein Popanz, eine contradictio in adiecto, weil die Gleichrangigkeit von Kapital und Arbeit in keiner Weise gegeben ist, solange es das uneingeschränkte Privateigentum an den Produktionsmitteln gibt. Aber sie ist dabei ein höchst unterhaltsamer Popanz. Dieser lenkt trickreich ab, beschönigt die tatsächlichen Machtverhältnisse, verhindert deren Korrektur und korrumpiert die Arbeiterschaft! Ich möchte hier nur an die Bordellbesuche des VW–Betriebsrats erinnern, es handelt sich um ein durchgängiges, systemisches Problem.

    Auch die parlamentarische Praxis widerlegt mich nicht. Es gehört zu den Gepflogenheiten im Parlamentarismus dieser Tage, dass er selbst die ihm zugrunde liegende Idee der Volksherrschaft nur als Folklore betrachtet. Was der Kapitalismus als Wirtschaftsform, gesellschaftliches Grundmuster und Organisationsrahmen der Politik im allergünstigsten Falle zulässt, ist eine Formaldemokratie mit dem Hauptzweck, den Primat der Geldaristokratie zu garantieren und die ökonomische Vormacht mit der Weihrauchwolke „Freiheitlich-demokratische Grundordnung“ zu umhüllen.

    Das sehen wir gegenwärtig in höchst eindrucksvollen Szenen auf der finanzpolitischen Bühne: Hier zeigt die bürgerliche Demokratie ihre Blöße – ihr Versagen, ihre Schwächen und Mängel – in geradezu pornographischer Schamlosigkeit her. Dennoch wird von ihr immer noch frech behauptet, sie sei eine ehrbare Dame.

    Bürgerliche Demokratie trägt günstigstenfalls zur Verkleisterung sozialer Gegensätze, zur Tarnung der tatsächlichen (demokratisch nicht legitimierbaren) Machtverhältnisse und zur Volksberuhigung bei. Zugleich bedient sie sich – höchst autoritär – eines umfangreichen Instrumentariums der Gewalt und Brutalität. Unterstützt durch einen aufgeblähten Unterdrückungs– und Desinformationsapparat schließt sie aus, auch nur ansatzweise infrage gestellt zu werden.

    Die bürgerliche Formaldemokratie hat weder den Willen noch das Potenzial zur Schaffung echter Volksherrschaft, wohl aber die systembedingte Neigung zu autoritärer Ausformung. Der kritische Ansatz der Schweizer Zeit-Fragen an der aktuellen Entwicklung in Deutschland kommt ja nicht von ungefähr.

    Aus:
    Dienstag, 30. Januar 2018, 10:34 Uhr
    ~10 Minuten Lesezeit
    Die Farce-Demokratie
    „Demokratie ist die Staatsform des Bürgertums, wenn es sich noch nicht getraut, seinen Faschismus offen zu zeigen“, meint Volker Bräutigam.
    von Volker Bräutigam
    (Rubikon)

    Was Herrn Müller hier Kopfzerbrechen bereitet, ist kein Mangel an Demokratie, denn darum geht es überhaupt nicht, sondern daß sich die westlichen Machteliten am Besten beim Plündern und Ausbeuten einig sein sollen. Die im Artikel verwandten, durchaus positiv besetzten Worthülsen dienen lediglich der Verschleierung oder wie's bei Herrn Bräutigam steht, als Folklore.

    • "Ah, fein, ein Artikel der bürgerlichen "Mitte."

      Der Feind ist ausgemacht und der Tag hat Struktur. Im folgenden Beitrag erkenne ich weder Struktur noch wesentliche Beziehung zum Artikel.

    • Der Erste welcher den Feind ausmachte und welches sie geflissentlich ignorierten, war Herr Müller. Also nochmals:

      "Die große Mehrheit der Deutschen begrüßte nach dem Ersten Weltkrieg die neue Republik, wählte die Parteien, die sich entschieden zur Republik bekannten, hielt nichts vom politischen Extremismus und verteidigte die junge Republik gegen die Anfeindungen von links- und rechtsaußen."

      Täter und Opfer von damals werden gleichgesetzt. Das was Herr Müller hier als Linksextremismus beszeichnet, war der Versuch zur Basisdemokratie, also etwas das den Namen Demokratie auch verdient.

      Ihre Fähigkeiten zur Erkenntnis erstaunen mich nicht im Geringsten. Geht es doch um die Verdeutlichung, daß es etwas mehr als Korrekturen kosmetischer Natur bedarf. Sie wünschen lediglich einen anderen Lokführer.

    • @ Box

      Ich kann nicht erkennen, daß Herr Müller einen Feind ausmacht, wie Sie das tun: "Ah, fein, ein Artikel der bürgerlichen "Mitte"; indem Sie Herrn Müller in eine Schachtel stecken und eine Etikettierung aufkleben. Dieses in ein Schachtel stecken ist gemeint mit Feind ausmachen. Zu Analysen in Schachteln meine Antwort an Sie an anderer Stelle.
      Ich finde auch nicht das Wort "Linksextremismus" , welchen Begriff Sie unterstellen würde verwendet für "etwas, das den Namen Demokratie verdient".
      Geht es etwas weniger sibyllinisch als: "Geht es doch um die Verdeutlichung, daß es etwas mehr als Korrekturen kosmetischer Natur bedarf."
      Wer wäre denn der von mir gewünschte "andere Lokführer"?

      Wenn ich hier nun Bakunin anführe und sein Statement zur Sprache der deutschen Sozialisten, dann könnten Sie erkennen, daß ich keinen Führer wünsche.
      Bakunin: Historische Sophismen der doktrinären Schule der deutschen Kommunisten.

      "Diese Herren sind sehr schlechte Genossen: jähzornig, eitel, und selbstsüchtig wie Deutsche und, was noch schlimmer ist, wie deutsche Schriftsteller, die sich bekanntlich durch vollständiges Fehlen von Geschmack, Menschenachtung und sogar von Selbstachtung auszeichnen. Sie haben den Mund immer voller Beleidigungen, gehässigen und hinterlistigen Andeutungen, tückischen Bosheiten und der gemeinsten Verleumdungen gegen alle, die das Unglück haben, nicht unbedingt in ihrem Sinne sich zu geben und zu wollen, die vor ihnen nicht die Flagge streichen können."

  11. "Dabei geht es aber weder in den USA noch in EU-Europa um den Schutz von Recht und Demokratie, sondern um etwas ganz anderes."

    Und das schließt Trump ein, trotz und gerade wegen der schönen pastoralen Worte, die er an seine von ihm erwählte pastorale Klientel richtet. Worte, die in seiner Rede, als er als Präsident den Schwur leistete, durch diese Worte noch übertroffen wurden. In einem solchen Maß, dass mittlerweile angenommen werden muß, dass die Tatsache, dass Trump noch am Leben ist, nur der Tatsache zu verdanken ist, dass er immer noch sagt und tut, was er sagen und tun soll und darf. Eben was ein "loose cannon" so darf. Bei all diesen Scheingefechten, bei denen ein zweiter "loose cannon" (Boris) an Bord des Schlachtschiffes ist.

    Was D (EU-Europa) betrifft, da liegt im Dunkeln, was bei der NSA-Spionage von Merkel und deutscher Industrie gefunden wurde und evtl. die Antwort darauf wäre, warum die deutsche Wirtschaft nun demontiert wird.

    Zu Rückkehr Asiens und Ende der westlichen Dominanz: Leider ist der Blick der meisten Historiker im Westen auf den Westen beschränkt. Ein Grund, warum die "Rückkehr Asiens" so spät erkannt wird sowie die Auswirkungen, etwa daß in Zukunft die Mehrheit der Weltbevölkerung nicht mehr durch eine Minderheit dominiert werden kann. Trump steht m. E. für diejenigen, die dies erkannt haben. Er spricht sogar die "chinesische Sprache" der Nichteinmischung. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt: scheinheilige Pfaffensprache.

    Karl-Jürgen Müller: "Skrupellose Kräfte im Hintergrund haben Europa in den Ersten Weltkrieg gestürzt — und versuchen dies nun erneut."

    Sie haben das nicht alleine ohne eigenes Zutun getan. Genau das kann wieder geschehen. Wenn der (deutsche) Michel in Europa weiterhin schläft, könnte er in einer Welt aufwachen, in der Trump sich mit China bestens versteht mittels "Armtwisting", unterstützt durch Boris und City of London (special relationship) in Hongkong – und zusammen mit China, Russland und dem Rest der Welt die Seidenstraßen baut. Europa und Deutschland wären dann ein Museum für den Rest der Welt; keine kriegerische Auseinandersetzung mit Russland vorausgesetzt.

    PS: Singapur ist ein besonders interessantes "Experiment" der "asiatischen Demokratie".

    • Wer hinter dem 1. Weltkrieg steckt wird in dieser 3-teiligen Dokumentation sehr gut aufgedeckt.
      Den Kanal kann ich sehr empfehlen, da dort unglaublich gut recherchiert wird. Noch weitaus besser als bei KenFM, wo leider manche Themen nicht wirklich angefasst werden (warum auch immer).

      https://www.youtube.com/watch?v=tclAbWvBt70

    • Nach Ihrem Kommentar oben ("…macht mir Trump immer sympathischer. Mir scheint, als hätte er das Ziel der Globalisierung erkannt…" muss ich annehmen, dass Sie meinen Kommentar missverstanden haben könnten.

      Globalisierung ist auch "sein" Programm; ebenso wie das von Xi Jinping. Unterscheidungsmerkmal zur One-World-Globalisierung: bei Trump: Amerika first; bei Xi Jinping: Prinzip der Nichteinmischung.

      Wie Globalisierung ohne Nichteinmischung einerseits und mit Amerika First andererseits funktionieren wird, das ist Spekulation.

    • Es ist wie bei den diversen Casino-Werbungen:
      "YOU WILL WIN!" … aber natürlich gewinnt immer die Bank und alles verläuft nach deren undemokratischen Spielregeln, aber alle wollen rein, um ihr 'Glück' zu machen und unterwerfen sich dem Casino-Diktat.

      Solange also dieses (Herrscher)Pack mit Worthülsen um sich schmeißt, um dem Schweinevieh das Maul zu stopfen, das sich daran mästen will, indem es die Hülsen mit bedeutungslosen Inhalten füllt und sich gegenseitig schmatzend angeifert, läuft alles nach Plan – für Trump wie für Xi Jinping, für…

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