Tagesdosis 8.11.2018 – Der Migrationspakt

Deutungshoheiten.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Am 10. und 11.Dezember 2018 wird in Marrakech, Marokko, der sog. Migrationspakt voraussichtlich von mehr als 185 UNO Staaten unterschrieben. Der Titel der Zusammenkunft lautet: Zwischenstaatliche Konferenz zur Annahme des Globalen Paktes für eine sichere, geordnete und reguläre Migration.(1)

Der „Globale Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ birgt Interpretationsfreiräume. Das Zünglein an der Waage betrifft das Wort regular im englischen Originaltitel, mehrheitlich übersetzt als geregelte, oder auch ordentliche Migration (Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration). Nun befinden nicht wenige Kritiker, dass sehr wohl für den Begriff regular auch die deutsche Übersetzung regelmäßige, bzw. ständige Migration genutzt werden kann, bzw. genutzt werden sollte.

Das Gros der befürwortenden Politiker begegnet unmittelbaren Gegner dieses Papiers mit den üblichen Beschwichtigungsformeln. Inkompetente Kritik. Fürchtet euch nicht. Vertraut unserer Kompetenz. Lasst euch nicht blenden von den hetzenden Alternativmedien. Leider wurde das eingeforderte Vertrauen in den letzten Jahrzehnten mutwillig und ohne Rücksicht auf Verluste nachhaltig missbraucht. Zweifel und Skepsis in breiten Kreisen der Bevölkerung sind daher nachvollziehbar.

Blicken wir zurück. Am 19. September 2016 hat die UN-Vollversammlung ein Paket von Verpflichtungen zur Verbesserung des Schutzes von Flüchtlingen und Migranten verabschiedet. Benannt wurde es nach dem Ort der Schaffung, die sog. New Yorker Erklärung. (2) Der Text ist von Relevanz, da sich das anbahnende Abkommen von Marraesch auf den Inhalt oben genannter Erklärung beruft:

Zitat: Die New Yorker Erklärung gründet auf der Anerkennung der Tatsache, dass die Mobilität der Menschen weltweit ein beispielloses Ausmaß angenommen hat. Auch wenn diese zum Großteil positiv und bereichernd ist und freiwillig erfolgt, erkennt die New Yorker Erklärung an, dass die Anzahl der Menschen, die zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen sind, ein historisch hohes Niveau erreicht hat. Zunehmend sind Flüchtlinge und Migranten auf ihren Wegen mit lebensgefährlichen Risiken konfrontiert und die betroffenen Staaten bis aufs Äußerste beansprucht. (3)

Decodiert formuliert, also für den Normalbürger verständlich übersetzt, bedeutet dieser Text jedoch schlicht : Bedingt durch internationale, wie nationale Gesetzesvorlagen und daraus resultierender menschenverachtender Wirtschaftspolitik müssen Menschen weltweit aufgrund individueller Perspektivlosigkeit, z.B. durch drohende Armut ihre vertraute Umgebung, ihre Heimatländer verlassen. Nun kommen  zu dieser Gruppe noch gebeutelte und traumatisierte Menschen aus Nato verschuldeten Krisen – und Kriegsgebieten dazu.

Das klingt zwar nicht so schön, eben brutaler, käme jedoch inhaltlich schlicht verständlicher rüber. Schauen wir in das Jahr 2015. Es findet sich ein Artikel im Archiv Der Welt. Zitat: Die Europäische Union muss die Verantwortung für das Fehlen einer gemeinsamen Asylpolitik übernehmen…Jeder Mitgliedsstaat hat sich auf selbstsüchtige Weise nur um seine eigenen Interessen gekümmert und oft gegen die Interessen anderer gehandelt. Dies hat unter den Asylsuchenden, der Öffentlichkeit sowie unter den Polizei- und Justizbehörden für Panik gesorgt…Dementsprechend muss ein europäischer Plan von weltweiten Maßnahmen begleitet werden, die unter der Leitung der Vereinten Nationen stehen und deren Mitgliedsstaaten mit einbeziehen... Der Verfasser heißt – George Soros. (4)

Für interessierte Leser und Hörer findet sich zudem ein von der UN verabschiedetes Theoriepapier, ebenfalls aus dem Jahr 2015. Arbeitstitel: Bestandserhaltungsmigration, eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen. (5) Beide Texte sind verlinkt und wichtig für das Gesamtverständnis. (= 4 & 5)

Gut drei Jahre später wird nun aus theoretischen Ansätzen zukünftige Realität. 32 Seiten Migrationspakt, mit 23 sog. Zielen in 39 Unterpunkte gegliedert, (der vollständige Text ist verlinkt) (6) lassen vor allem die Bürger dahingehend im Ungewissen, wie sich zukünftige Entwicklungen bundesrepublikanischer Asylpolitik für dieses Land darstellen wird. Wenige, bis dünne Informationen gelangen, bzw. gelangten bis dato an die Oberfläche. Die Bundesregierung sah anscheinend dazu keinerlei Notwendigkeit. Warum ist dem so und vor allem worum geht es?

Ein Hauptkritikpunkt am Migrationspakt ist die mangelnde Differenzierung, die Aufhebung der Unterscheidung der Personengruppen Flüchtlinge und Migranten. Dazu findet sich folgende Textstelle: Lediglich Flüchtlinge haben ein Anrecht auf den spezifischen internationalen Schutz, den das internationale Flüchtlingsrecht vorsieht. Der vorliegende Globale Pakt bezieht sich auf Migranten und stellt einen Kooperationsrahmen zur Migration in allen ihren Dimensionen dar (Mp.: Präambel Punkt 4).

Man hält sich diverse Hintertürchen offen, durch eine sehr individuell interpretierbare Formulierungsstruktur ( 23 mal findet sich die Formulierung – Wir verpflichten uns…). Nichts muss, alles ist möglich. Solche Strategien werden auch soft law genannt. (7)

Der zweite momentane Hauptkritikpunkt hinterfragt den verbindlichen Charakter nach Unterzeichnung des Papiers. Hierzu findet sich: Dieser Globale Pakt stellt einen rechtlich nicht bindenden Kooperationsrahmen dar, der auf den Verpflichtungen aufbaut, auf die sich die Mitgliedstaaten in der New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten geeinigt haben. Klingt erstmal gut, wird aber im zweiten Absatz dann schon wieder relativiert: In der Erkenntnis, dass die Migrationsproblematik von keinem Staat allein bewältigt werden kann, fördert er die internationale Zusammenarbeit zwischen allen relevanten Akteuren im Bereich der Migration und wahrt die Souveränität der Staaten und ihre völkerrechtlichen Pflichten. (Mp.: Präambel Punkt 7).

Soll heißen? Unterschreibt man den Migrationspakt, kann jeder Staat sich den niedergeschriebenen Vorgaben, sog. Zielen national entziehen? Wohl kaum, weil welche Relevanz hätte dann die geleistete Unterschrift? Der zweite Absatz zeigt eine typische Doppeldeutung: ….und wahrt die Souveränität der Staaten und ihre völkerrechtlichen Pflichten. Souveränität kontra Pflichten? Wer bestimmt hier die Messlatte, den Definitions Freiraum?

Wie man von sich selbst , also den Verursachern, in der dritten Person spricht, um daraus Menschlichkeit zu basteln, ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer von Nato – Angriffskriegen und UN – Sanktionspolitik: Dieser Globale Pakt hat das Ziel, die nachteiligen Triebkräfte und strukturellen Faktoren zu minimieren, die Menschen daran hindern, in ihren Herkunftsländern eine nachhaltige Existenzgrundlage aufzubauen und aufrechtzuerhalten, und die sie dazu veranlassen, anderswo nach einer besseren Zukunft zu suchen. (Mp.: Unsere Vision und Leitprinzipien, Punkt 12)

Einen weiteren Punkt: Mit dem Globalen Pakt wird anerkannt, dass eine sichere, geordnete und reguläre Migration dann für alle funktioniert, wenn sie auf der Basis von guter Information, Planung und Konsens stattfindet. Migration sollte nie ein Akt der Verzweiflung sein. (Mp.: Gemeinsamer Zweck, Punkt 13), Die Bundesregierung reagiert auf eine kleine Anfrage der AfD aus dem April 2018 wie folgt: Nationale Hoheitsrechte werden durch den Globalen Migrationspakt weder eingeschränkt noch übertragen. Rechtliche Verpflichtungen werden nicht begründet. Eine förmliche Befassung des Bundestages ist daher nicht erforderlich. (8)

Wie lautet ein Textbeispiel zur Realität eines prekären Arbeitsmarktes, Lohndumping, Minijobs und Hartz 4 Realitäten in Deutschland: …in Zusammenarbeit mit relevanten Interessenträgern menschenrechtsbasierte und geschlechtersensible bilaterale, regionale und multilaterale Vereinbarungen zur Arbeitskräftemobilität mit sektorspezifischen Standard Beschäftigungsbedingungen. (Mp.: Ziel 5: 21.b)

Zum Thema realitätsfernes Wunschdenken, bei gleicher Thematik: Wir verpflichten uns, bestehende Rekrutierungsmechanismen zu überprüfen, um zu gewährleisten, dass sie fair und ethisch vertretbar sind, und alle Arbeitsmigranten vor allen Formen von Ausbeutung und Missbrauch zu schützen…(Mp.: Ziel 6: 22.)

Deutschland geht es nicht gut. Geschönte, nennen wir sie gefälschte Arbeitsmarktstatistiken, eine völlig verfehlte Wohnungsmarktpolitik, staatlich geförderte Privatisierungen auf allen Gesellschaftsebenen. Viele Deutsche sind verunsichert um ihre Zukunft. Der Staat und seine Bürger leben aneinander vorbei. Kann oder will die Bundespolitik nicht verstehen, dass eine Formulierung im Migrationspakt wie: Wir verpflichten uns, sicherzustellen, dass alle Migranten ungeachtet ihres Migrationsstatus ihre Menschenrechte durch einen sicheren Zugang zu Grundleistungen wahrnehmen können. (Mp.Ziel15,Punkt31) zumindest Fragen aufwirft? Stichwort: Stimmungsbonbon Neiddebatten.

Die Ignoranz der Politik, der fatale Fehler, die Bürger im Vorhinein nicht zu informieren, um Irritationen, Ängsten, Fragen, auch Stimmungen vorzubeugen, zeigt dass die Menschen in diesem Land weiterhin nicht ernst genommen werden. Wahlergebnisse hin oder her. Haben sie zu diesem Thema irgendetwas von Der Linken vernommen? SPD und Grüne leben konsequent ihren Alles Easy Weg weiter aus. Die AFD als  hartnäckigster Kritiker wird wie üblich als populistisch und rechtsradikal in die Ecke gestellt, CDU (9) und FDP werden zunehmend nervös.

International haben bereits die USA, Australien, Österreich, Ungarn, sowie Tschechien ihre Verweigerung zur Unterschrift bestätigt. Als neueste Kandidaten der Ablehnung, werden Polen und Israel gehandelt. (10)

Am heutigen Donnerstag findet nun doch in Deutschland auf Antrag der AFD eine Bundestagsaussprache zum Thema Migrationspakt statt (11), oder wie es die DW Akademie empört formuliert: AfD erzwingt Debatte über Migrationspakt. Wie unverschämt, seiner Arbeit nachzukommen. Es wird sich zeigen, wie sich das politische Berlin positioniert. Vor allem, wie die gewählten Volksvertreter, ihrem Volk die Fakten darlegen und erklären werden.

Wir dürfen gespannt sein.

Nachtrag: Link zur heutigen Bundestagsdebatte zum Thema: „Global Compact for Migration“

Quellen:

  1. https://refugeesmigrants.un.org/intergovernmental-conference-2018
  2. http://www.unhcr.org/dach/de/was-wir-tun/auf-dem-weg-zum-globalen-pakt-fuer-fluechtlinge/new-yorker-erklaerung
  3. http://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/05/New-Yorker-Erkl%C3%A4rung-Kurzinformation.pdf
  4. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article147061754/George-Soros-Plan-fuer-Europas-Fluechtlingskrise.html
  5. https://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf
  6. http://www.un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf
  7. https://de.wikipedia.org/wiki/Soft_Law
  8. http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/017/1901751.pdf
  9. https://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlingspolitik-in-der-union-waechst-der-widerstand-gegen-den-un-migrationspakt/23559790.html
  10. https://www.wochenblick.at/pakt-der-woelfe-israel-erwaegt-jetzt-ausstieg-aus-migrations-pakt/
  11. https://www.bundestag.de/blob/189966/5c499e1439496cb435012a839d4c6c98/ablaufplan-data.pdf

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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80 Kommentare zu: “Tagesdosis 8.11.2018 – Der Migrationspakt

  1. „Für eine Nation ist nur das gut, was aus ihrem eigenen allgemeinen Bedürfnis hervorgegangen, ohne Nachäffung einer anderen. Denn was dem einen Volk auf einer gewissen Altersstufe wohltätige Nahrung sein kann, erweist sich vielleicht für ein anderes als ein Gift. Alle Versuche, irgendeine ausländische Neuerung einzuführen, wozu das Bedürfnis nicht im tiefen Kern der eigenen Nation wurzelt, sind daher töricht.“ (Goethe)

    • Nicht schlecht.
      Mir gefiel in diesem Beitrag mit am besten

      – Was kommt als nächstes? Soll man irgendwann einem Pakt zustimmen, der es einem erleichtert, schneller die Welt zu verlassen, wenn man der Zentralwirtschaft nicht mehr dienlich ist?

      In dieser Zuspitzung habe ich das noch nicht gehört. Die wenigsten wissen jedoch, dass dieser Pakt, ohne dass er öffentlich diskutiert oder unterzeichnet worden wäre, bereits in die Praxis übergegangen ist: Bevölkerungsreduktion durch Ausbringen von toxischen Flugaschen durch Militärflugzeuge.

      Unfruchtbarmachen und also Auslöschung von Völkern (es beginnt mit Bevölkerungsrückgang, den man dann durch Migration zu „heilen“ vorgibt), Zerstörung und Austausch von Völkern, die zu gut gebildet sind und bei denen man Gefahr läuft, dass sie sich wehren bzw. hinterher vielleicht sogar an jenen Rache nehmen bzw. jene bestrafen, die diese Genozide mitgetragen und gedeckt haben, wie etwa im Augenblick fast der gesamte Bundestag und die an jenen angeschlossenen Propagandamedien. Austausch dieser gebildeten Bevölkerungen durch Analphabeten.

      Den Herrschenden geht der Hintern auf Grundeis, dass sie irgendwann für ihre Verbrechen angeklagt werden. Das ist ihre grösste Angst, die Macht zu verlieren und vielleicht von einem zurecht aufgebrachten Volk an den Pranger gestellt zu werden. Daher werden diese Machenschaften von sämtlichen Altparteien und dem gesamten Mainstream gedeckt, die einzige Oppositionspartei traut sich an das Thema nicht heran.

      Auch diese Sätze lassen sich nur schlecht widerlegen
      – Wurde zu Zeiten des Dritten Reiches festgelegt, dass alle Juden Feinde der Deutschen sind, will man heute in diesem Migrationspakt festlegen, daß alle Ausländer Freunde sind.
      – Damals wurde man als Mensch gezwungen, die Juden allgemein als Feinde anzusehen, heute muß man die Ausländer generell als Freunde ansehen.

      Kein essentieller Unterschied in der Propaganda im Vergleich von damals mit heute.

      Wie schwer ist es doch, jene nicht zu hassen, die aus Verblendung und Naivität mitmachen, unser schönes Abendland zu zerstören.
      Diese Kinder, im Sinne einer Entwicklung zu Reife, Weisheit und Realitätssinn, halten uns trotzig ihre Transparente entgegen, No borders no nations, Bleiberecht für alle, und glauben, dass man zusammen mit den Migrantenten die Reichen zum Teilen zwingen könne und wir anschliessend alle zusammen im Paradies leben werden. Und dabei machen sie sich zu den Fussoldaten und Erfüllungsgehilfen jener Eliten, die sie zu bekämpfen vorgeben.

      Wir werden alle zusammen auf den Straßen schlafen, wenn die Sozialsysteme kollabieren und der Mittelstand, Grundstücke und Häuser, enteignet wurde, um die durch den Pakt in Gang gebrachten Migrationsfluten irgendwo unterzubringen. Und dann Gnade Dir Gott, wenn Du nicht zu einem arabischen Clan oder einer osteuropäischen Gang gehörst.

      Das Aufwachen der Gutmenschen wird grausam sein.

  2. Als Antwort auf haltlose Vorwürfe gegenüber Kritikern der geplanten Massenmigration, wie mich (absurde Vorwürfe wie „Neiddebatte“ weiter unten, angebliches „Nicht-Christliches Handeln“ etc.) antworte ich: Wir haben ein Grundgesetz, das ein sehr gutes ist – das Meinungsfreiheit erlaubt. Doch an wichtige Bestimmungen des GG hält sich diese Bundesregierung nicht mehr: Sie beteiligt sich an Angriffskriegen und sie hat das Asylrecht de facto ausgehebelt -denn das Grundgesetz hat genaue Regeln darüber, wer ins Land aufgenommen wird. Einfach die Grenzen für jedermann zu öffnen steht nicht im Grundgesetz. Aber viele Parteien im Bundestag stört das anscheinend nicht.

    Tatsache ist doch, dass es um die Debatten-Kultur in diesem Land sehr schlecht bestellt ist und dass Kritiker sogleich angegriffen und in eine gewisse Ecke gestellt werden, während sich diejenigen, die die bedingungslos offenen Grenzen verteidigen, für die Guten halten. Doch tatsächlich halten sie sich – bis in die höchsten Regierungsstellen – nicht mehr an Recht und Gesetz – und damit höhlt man das Grundgesetz aus.

    Ich will noch einen anderen Aspekt ansprechen, als den ausbeuterisch-wirtschaftlichen, der weiter unten schon angesprochen wurde. Ich will den Aspekt ansprechen, der langfristig den Frieden gefährden könnte:
    Noch vor wenigen Jahren hat sogar Ken Jebsen hier noch angesprochen den Begriff der „Migrationswaffe“ – ein scheußliches Wort – aber es trifft meiner Ansicht nach den Punkt. Hier wird eine Waffe gegen die Europäer, vor allem aber gegen die Deutschen gerichtet – und wer eine Waffe gegen eine Menschengruppe richtet, der greift sie an und will sie bekämpfen. Das Tragische ist nur, dass es innerhalb der Deutschen sehr viele gibt, die praktisch mit den „Angreifern“ kollaborieren, während viele andere europäische Völker und sogar Israel sich aus dem Migrationspakt verabschieden und nicht mitmachen. Unter „Angreifern“ meine ich ausdrücklich NICHT die Migranten, die selbst Opfer von berechnender Politik sind und die gut behandelt werden müssen, wenn sie denn bei uns sind, sondern ich meine damit die planenden, imperialistisch-globalistischen Geostrategen, die, meiner Erkenntnis nach, in zynischer Weise die langfristige Destabilisierung europäischer Staaten anstreben. Dieses Verhalten vieler Deutscher, mit diesen „Angreifern“ die ich meine, zu kollaborieren, wird von vielen Menschen in unseren europäischen Nachbarländern keineswegs positiv bewertet. Ich denke sogar, dass sie das Verhalten vieler links eingestellter und „grüner“ Deutscher wieder einmal als fanatisch und extrem bewerten. Man braucht nur Bürger europäischer Länder befragen, die historische Erfahrungen mit dem Osmanischen Reicht gemacht haben, wie Österreichern und Südosteuropäern. Die sagen: „Ihr seid verrückt.“

    Sind erst einmal verschiedene Parallelgesellschaften in Mitteleuropa angesiedelt, dann ist es zur „Balkanisierung“ Europas nicht mehr weit – und dann können Geostrategen wieder einzelne Volksgruppen als „Schachfiguren“ gegen die Mehrheitsbevölkerung einsetzen, wie schon früher geschehen.
    Ein Beispiel aus der Geschichte: Viele Serben waren, als Christen, im Verlauf der Jahrhunderte aus dem muslimischen Osmanischen Reich ins benachbarte, christliche Österreich-Ungarn eingewandert, weil es doch angenehmer war, als Christen unter einem christlichen Reich zu leben. Österreich-Ungarn hat sie aufgenommen. Im Laufe der Zeit entstand so ein großer Bevölkerungsanteil von Serben innerhalb Österreich-Ungarns. Doch dann befreiten sich die Serben, die im Osmanischen Reich verblieben waren, im 19. Jahrhundert von der Herrschaft der Osmanen und bildeten ein Königreich Serbien. Und nun entstand allmählich die Idee, die Teile von Österreich-Ungarn, in denen überwiegend Serben lebten, sollten doch auch angegliedert werden, damit ein „Großserbisches Reich“ entstünde. Dazu kam noch, dass durch den bedeutenden Einfluß Lord Salisburys Österreich-Ungarn auf dem Berliner Kongreß (1878) „beauftragt“ wurde, Bosnien und die Herzegovina zu „okkupieren.“ England gab Österreich sozusagen das Mandat, diese Aktion im Balkan «zum Heile Europas» vorzunehmen. Doch in Österreich-Ungarn gab es eine heftige Opposition gegen die Angliederung von Bosnien und der Herzegovina, weil die Deutschstämmigen in Österreich sagten: Wir haben schon genug Slawen. Doch genau das war der Grund, warum England wollte, dass Österreich dieses Mandat bekomme – man wollte, dass der Anteil der Slawen in Österreich-Ungarn sich gegenüber dem Anteil der deutschen Österreicher erhöhe – denn – einer wie Lord Salisbury kannte die damaligen, ehrgeizigen russischen Bestrebungen für den Balkan (Stichwort Panslawismus.) So arbeitet die angelsächsische Diplomatie – sie denkt in langen Zeiträumen voraus, während viele unserer deutschen Politiker nur an die nächste Wahl zu denken scheinen und ihre persönliche politische Karriere. Historisch Gebildete wissen, wie die Geschichte verlief: Das Attentat von Sarajewo war ja nur die Spitze des Eisbergs von zahlreichen Morden, die serbische Untergrundbewegungen in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts an Österreich-freundlichen Politikern vornahmen. Der Erste Weltkrieg, die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, hatte zahlreiche „Väter“ – aber durchaus in anderen Ländern als den Mittelmächten.

    Wer sagt denn, dass langfristig nicht etwas Ähnliches in Bezug auf die Ansiedlung von großen Migrantengruppen innerhalb Deutschlands geplant ist? Dass man Volks- und Religionsgruppen innerhalb Deutschlands schaffen will, die globalistisch-imperialistische Mächte dann später wieder, in zynischer Weise, als Schachfiguren zur Stiftung von Unfrieden benutzen können?

    • Moin, A. Eberl, genau so sehe ich das auch, möchte nur zu Ihrem letzten Absatz anmerken, dass wir m.M.n. schon heute auf diese Zustände hinsteuern. In Kiel, wo ich lange Jahre lebte, gibt es einen Stadtteil, der fast ausschliesslich von Muslimen bewohnt wird. Dort ist es dann so, dass man sich als Fremder fuehlt in seiner „eigenen“ Stadt. Von anderen Städten ist ebenfalls bekannt, dass es solche Stadtteile gibt. In Schweden (Malmö, Götheburg) gibt es Stadtteile, die von der Polizei schon seit geraumer Zeit nicht mehr betreten werden. Gefuehlt 2 mal im Monat, wird hier in den Zeitungen von Schiessereien und Bandenkrieg berichtet.
      Das hat zwar noch nichts mit dem von Ihnen angesprochenen Schachbrett zu tun, ist aber auch nicht richtig lustig!

  3. Ob es Sinn macht und ob irgend jemand etwas mit einer übergeordneten bzw. tieferen Perspektive auf die globalen Geschehnisse anfangen kann?
    Ich zitiere aus einem längeren Text von Sri Aghoreshwarananda Saraswati:

    „Globale Entwicklung

    Die Entwicklung bezüglich der globalen Reinigung geht in eine neue Runde. Es ist wichtig, diese Geschehnisse etwas genauer von ihrer spirituellen Seite zu beleuchten, denn sie werden unser Leben in naher Zukunft entscheidend verändern.
    (…)
    Warum nicht ein großes Volk? Ishwara hat Völker erschaffen, weil es verschiedene Gruppen von Seelen gibt. Diese Seelen haben einen unterschiedlichen Entwicklungsstand. Je nach Entwicklungsstand inkarnieren sich die Jivas (individuelle Seelen) in verschiedenen Völkern. Diese Völker haben ein Gruppenkarma. Das individuelle Karma der Jivas muss harmonisch, zum Gruppenkarma des Volkes passen. Jedem Volk gab Ishwara eine Religion. Diese Religion entsprach ursprünglich den Anforderungen des Gruppenkarmas.
    Da nichts in der Natur und dem Dharma statisch und unflexibel ist, gab es zu allen Zeiten eine gewisse Migration. Es kamen immer Menschen aus einer anderen Region und Religion zu einem anderen Volk. Zum einen lag das daran, dass der Jiva seine Lektion dort gelernt hatte und eine andere im neuen Volk auf ihn wartete. Migration war immer individuell, in der Regel nicht Massenmigration.
    (…)
    Der Islam ist eine für den arabischen Raum perfekt erschaffene Religion. Wer den Islam mit seiner Polygamie und Pädophilie kritisiert, hat zwar aus heutiger Sicht völlig recht, allerdings verkennt er die Lebensrealität der Araber im 6. Jahrhundert. Die Araber der damaligen Zeit waren in ständige blutige Fehden verwickelt. Ein Menschenleben hatte keinen Wert, die Mlechas wie sie in den vedischen Schriften genannt werden, töteten und raubten, wie es ihnen beliebte. Frauen hatten keine Rechte, man konnte sie rauben, vergewaltigen und töten wie man wollte. Die Ehe hatte keine Bedeutung. Das Recht des Stärkeren alleine gab den Ton an in der Stammes- und Clanstruktur der arabischen Gesellschaft.
    Ishwara erschuf den Islam, um das zu verändern. Die Ehe wurde auf 4 Frauen begrenzt. Die Frauen durften nicht mehr einfach getötet werden. Stehlen und Raub wurden haram = verboten.
    (…)

    Die Verbindung zum Mond kann sehr gut erkannt werden, in der überall im Islam verbreiteten Mondsymbolik (siehe den Halbmond auf dem Minarett und den Flaggen). Warum gab Ishwara den Arabern einen Mondyoga? Die Energie des Mondes steuert unsere Emotionen. An Vollmondtagen gibt es mehr Morde, mehr Selbstmorde, Schlägereien etc. Der Mondyoga sollte den Zorn der Araber und ihre Wut unter Kontrolle bringen.
    Leider gibt es Teile dieses Wissens nur noch bei dem Originalislam, dem Sufismus. Die anderen Formen des Islam stellen gefährliche Verzerrungen da und sind, wie man im Nahen Osten sehen kann, äußerst gefährlich.
    (…)
    Als die Bundeskanzlerin Angela Merkel im Sommer 2015 die Grenzen geöffnet hatte, geschah dies meiner Meinung nach nicht aus Nächstenliebe. Angela Merkel war meines Erachtens nach nie bekannt für ein soziales Engagement. Sie hat diese, bis heute anhaltende Massenimmigration, bewusst herbeigeführt.
    Die meisten Araber verfügen in der Regel nicht über die Summen, die Schlepper von ihnen verlangen. Man könnte meinen, Angela Merkel, mit ihrer Raute, gehöre einer internationalen dunklen Bruderschaft an, welche nach der Weltmacht strebt. Diese Hintergrundmächte sind es, die ihr scheinbar irrationales Verhalten steuern. Massenimmigration fremder Völker in diesem Ausmaß, gab es das letzte Mal während der spätantiken Völkerwanderung. Ergebnis war die Zerstörung einer gesamten Zivilisation. Individuelle Migration ist im Sinne des Dharma. Massenmigration, die eine Gesellschaft nicht gut bewältigen kann und diese schwächt und entzweit, ist Adharma. Diese Migration verstößt gegen Ishwaras spirituelle Gesetze und stellt einen Akt schwarzer Magie dar, die sich gegen Flüchtlinge und Einheimische richtet. Das wird und kann nicht folgenlos sein.
    (…)
    Der Islam breitet sich als Prüfung und Geißel im Westen aus. Moslems werden in Europa mit etwas anderem konfrontiert und könnten sich ändern, wenn sie wollen. Europäer, die die Lektionen des Christentums nicht gelernt haben, fallen in den Salafismus zurück. Europäer, die ihre Lektion gelernt haben und unterscheidende Weisheit entwickelten, lehnen die degenerierten Formen des Islam ab, mit denen sie konfrontiert werden. Der Salafismus ist das Gegenteil von der christlichen Lehre des Mitgefühls. Die exoterische Scharia ist das Gegenteil der aus dem Christentum entwickelten humanistischen Werte Europas. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Bedrohung des Islamismus eine spirituelle Herausforderung ist, an der sich zeigen wird, wer die Bergpredigt von Jesus zumindest grob verinnerlicht hat. Die westliche Gesellschaft ist, trotz all ihrer Fehler, eine Widerspiegelung der besten Lehren des Christentums. Russland ist im Moment seine reinste Widerspiegelung und es sind asurische Gegenkräfte die stets versuchen, das Gegenteil zu behaupten.

    Allah Hu Akbar
    OM TAT SAT
    HARI BOL
    Sri Aghoreshwarananda Saraswati

    • Von demselben Autor:

      „Der gutgläubige Flüchtlingshelfer, lernt durch Schmerz und Leid die Weisheit der Unterscheidung.
      Er lernt, dass jede Ursache eine Wirkung hat. Er lernt, dass Ishwaras Gesetzte nicht eine Bevormundung und Machtdemonstration sind, sondern Ausdruck der tiefsten Weisheit, die unser begrenztes Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigt. Er lernt, dass es Ishwaras Weisheit und Wille ist, dass Gruppen die Zusammenleben, relativ homogen sein sollten. Es wird erkannt werden, dass eine Schicksalsgemeinschaft kein dumpfer Nationalismus oder Rassismus ist. Der naive Mensch lernt, dass es nicht gut für ihn und andere ist, asurischen Philosophien und Meinungen zu folgen.“

    • Mensch… Andreas, altes Haus. 😉
      Du immernoch hier? Noch nicht frustriert abgewendet und schon wieder en neuer Nick?
      Ich war lange weg. Musst mich erstmal wieder einlesen. Sorry, dass ich dich gesiezt hab.

    • Es sieht alles danach aus, dass die Flüchtlingsströme gezielt und geplant in die EU und besonders nach
      Deutschland gekommen sind. Hier ein Bericht, der genau das beschreibt und unterstützt:

      http://www.free21.org/wie-mit-der-nato-verknuepfte-denkfabriken-die-eu-fluechtlingspolitik-kontrollieren/

      Fast alle beteiligten Personen tauchen regelmäßig z.B. bei den „Bilderbergern“ auf, kommen aus den USA, der
      Nato oder Uno. Zusammengafasst also die „Neoliberalisten“. Die weiteren Flüchtlingsgründe wie Kriege und
      unfaire Handelsabkommen und Globalisierung, tun ein übriges dazu.

      Bereits 2001 hat die UNO Statistiken veröffentlicht, wie sich die Bevölkerungsentwicklung z. B. in
      Deutschland und auch anderen Ländern entwickeln würde. Demnach ist Deutschland aufgrund seiner
      demographischen Entwicklung auf Flüchtlinge angewiesen. Das ist hier nachzuvollziehen:

      http://www.un.org/esa/population/publications/migration/germany.pdf

      Den Laden „Deutschland „aus eigenenr Kraft am Leben zu halten, dass ist natürlich Aufgabe unser
      gewählten Politiker. Was ist ein Kind Wert, das später einmal Arbeiten und Steuern in das deutsche
      Sozialsystem einzahlen wird und das ein Leben lang? Kindergeld und ein wenig Steuererleichterung?

      Doch der „neoliberale Weg“, den Deutschland seit ein paar Jahrzehnten eingeschlagen hat, läßt be-
      sonders das Sozialsystem nach und nach verschlechtern. Alleinerziehende bekommen von den Vorzügen
      der „Konserativen Familie z.B.2 Kinder und beide Elternteile“ nichts mehr ab. Die Kinder unterzubringen in
      Kitas, wird immer schwerer weil…..usw. usw. Besonders nach der Agenda 2010 von SPD+Grünen hat sich
      die Lage in Deutschland verschlechtert und hält bis heute an.

      Solange die „Neoliberalisten“ wie unsere Volksvertreter, Banken, Wirtschaft und die Medien als Sprachrohr
      mit weiteren externen Neoliberalisten wie USA, Nato und UNO unsere Zukunft in Deutschland planen, wird nichts
      gutes dabei für die Deutsche Bevölkerung herauskommen.

      Nur wir als Bürger werden das ändern können….es liegt an uns.

  4. und schon heute haben wir die Beiträge zum Thema: wie sorgt das System für genügend Migrationswillige, am Beispiel Syrien.

    Ich glaube nicht, dass die Unterzeichnung nichts zu bedeuten hat und wie es der “ Zufall“ will, fällt die Unterzeichnung in die Vorweihnachtszeit, wo sich viele ungern mit Politik beschäftigen oder eher in einer „lasset die Kindlein doch kommen“-Laune sind.

    Nein, leider kann man den UN nicht mehr trauen, aber vielleicht war das schon immer ein Irrglaube.

    • Es sind immer mehr und vor allem die USA und die NATO, die die Stellung der UNO bei ihrem Streben nach Ausbau ihrer imperialen Weltdominanz systematisch untergraben.
      Dies zu schreiben heißt nicht, dass die UNO immet vertrauenerweckend ear und ist; siehe Korea…

  5. Bernhard Trautvetter sagt:
    9. November 2018 at 15:48

    Ich reagiere auf diese Zeilen: „Deutschland geht es nicht gut. Geschönte, nennen wir sie gefälschte Arbeitsmarktstatistiken, eine völlig verfehlte Wohnungsmarktpolitik, staatlich geförderte Privatisierungen auf allen Gesellschaftsebenen. Viele Deutsche sind verunsichert um ihre Zukunft. Der Staat und seine Bürger leben aneinander vorbei. Kann oder will die Bundespolitik nicht verstehen, dass eine Formulierung im Migrationspakt wie: Wir verpflichten uns, sicherzustellen, dass alle Migranten ungeachtet ihres Migrationsstatus ihre Menschenrechte durch einen sicheren Zugang zu Grundleistungen wahrnehmen können. (Mp.Ziel15,Punkt31) zumindest Fragen aufwirft? Stichwort: Stimmungsbonbon Neiddebatten.“ Wer ist die Bundespolitik? Ist eine verfehlte Wohnungspolitik Grund für die Kritik am Migrationspakt? Nehmen wir die neoliberalistischen Politik der Privatisierung und Deregulierung hin, aber nicht den Migrationspakt? Wohlgemerkt, ich bin nicht dafür, dass die Länder des Südens… einen Braindrain erleben, wenn vor allem junge und gebildete Menschen mit der Chance auf Perspektive in den vermeintlichen goldenen Westen abwandern und hier die Löhne als industrielle Reserve-Armee des Kapitals drücken und so die Profite der Konzerne steigern.
    Die Stelle im Text „Die AFD als hartnäckigster Kritiker wird wie üblich als populistisch und rechtsradikal in die Ecke gestellt“ macht den Text als Werbung für eine Partei erkennbar, die mit Nazis zusammen agiert und selbst mit ihrer Propaganda Feinden des Zusammenlebens, also des Lebens Tür und Tor öffnet. Beispielsweise Herr Gauland mit seinem Stolz auf Leistungen der Wehrmacht (sie hat das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte ausgelöst), der eine gegnerische Politikerin in Anatolien entsorgen will,… steht einer Partei vor, die sich selbst mit solchen Positionen in die rechte Ecke stellt. Dieser Perspektivenverdreher – wer stellt hier wen? – von Bernhard Loyen erinnert mich an Max Frisch’s Kritik an solcher Art Herabwürdigung: “Die das Nest schmutzig machen, zeigen empört auf einen, der ihren Schmutz bemerkt und nennen ihn den Nestbeschmutzer.”

    • „Die Verhandlungen über einen globalen Migrationspakt sind ein Schritt in die richtige Richtung. Der Schutz von Flüchtlingen und Migranten ist wichtig und richtig, ebenso wie eine bessere Unterstützung für jene Länder, die den Großteil der Flüchtlinge aufnehmen. Ziel muss es aber vor allem sein, die wirtschaftlichen Bedingungen und Lebensperspektiven vor Ort so zu gestalten, dass Menschen erst gar nicht zu Flucht und Migration gezwungen werden“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Beratungen der UN-Mitgliedsstaaten über einen umfassenden Migrations- und Flüchtlingspakt. Dagdelen, die an den Konsultationen in New York teilnimmt, weiter:

      „Die sogenannten Freihandelsabkommen des Westens zerstören die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen im Süden und zwingen sie zu Flucht und Migration. Ein globaler Migrationspakt muss auf die Schaffung gesunder wirtschaftlicher Bedingungen vor Ort abzielen, damit Hochqualifizierte nicht länger aus den Ländern des Südens abwandern.

      Der Brain-Drain durch die gezielte Anwerbung von Fachkräften für Konzerne in Deutschland und Europa hat negative Folgen für die Länder des Südens. Es ist purer Zynismus und rassistisches Nützlichkeitsdenken, die wachsende Bevölkerung in den Ländern Afrikas als zukünftiges Arbeitskräftereservoir für den Niedriglohnsektor in Deutschland und Europa zu sehen. Notwendig sind faire Wirtschaftsbeziehungen und ein Stopp der Waffenexporte. Reiche und Superreiche müssen angemessen an den globalen Kosten von Flucht und Migration beteiligt werden.“

    • Das Zitat von 15:48 zeigt, dass Herr Loyen falsch liegt, wenn er behauptet, von den Linken sei zum Thema nichts gekommen; es ist eine Pressemitteilung von Sevim Dagdelen MdB Die Linke vom 21.2.2018

    • Und auf der Grundlage dieser zwei (unten zitierten) völlig utopischen Forderungen – so recht was für Träumer und Gutmenschen – möchten Sie also, daß der Migrationspakt unterschrieben wird, verstehe ich das richtig?

      Der Beitrag der Linken?:

      „Ein globaler Migrationspakt muss auf die Schaffung gesunder wirtschaftlicher Bedingungen vor Ort abzielen, damit Hochqualifizierte nicht länger aus den Ländern des Südens abwandern.“

      (Ein Jahrtausendprojekt, würde ich vermuten. Und bis dahin?
      Während in der Debatte ein CDU-Politiker die Zustände in einem Flüchtlingscamp in Jordanien dazu verwendete, uns glaubwürdig zu machen, daß die Menschen lieber in ihrem Land bleiben, wenn man sie mit allem versorgt, was sie brauchen, beziehen Sie das gleich auf ALLE Länder, die kein Auskommen haben. So ist es recht.)

      Dazu paßt die nächste Lachnummer, Verzeihung, ich meine, die nächste höchst „realistische“ Forderung:

      „Reiche und Superreiche müssen angemessen an den globalen Kosten von Flucht und Migration beteiligt werden.“

    • „Dazu paßt die nächste Lachnummer, Verzeihung, ich meine, die nächste höchst „realistische“ Forderung:

      „Reiche und Superreiche müssen angemessen an den globalen Kosten von Flucht und Migration beteiligt werden.““

      Es ist natürlich viel leichter pauschal gegen alle Flüchtlinge zu lamentieren
      als die Forderung (Lachnummer) anzugehen.
      Man sucht sich einfach den schwächeren Gegner aus, weil es schnelleren „Erfolg“ verspricht.

    • Moin, Bernhard Trautvetter, vorweg: ich bin wahrlich kein Anhänger der neoliberalen Partei AFD und ich weiss auch nicht, ob Bernhard Loyen Symphatien fuer diese Partei hegt. Was mir allerdings aufstoesst bei Ihrem Post, ist die Argumentation, dass mit dem Satz :“Die AFD als hartnäckigster Kritiker wird wie üblich als populistisch und rechtsradikal in die Ecke gestellt“ Werbung betrieben wuerde und gleichzeitig die Nazikeule geschwungen wird.
      In der Tat haben wir doch mit Ausnahme des Teils der Partei die Linke, die sich um Wagenknecht schart, keine nennenswerte Opposition gegen diesen unheilvollen UN-Pakt. mit Ausnahme eben dieser Partei AFD. Nichts andertes lese ich aus den Zeilen von Loyen. Dass Gauland die Wehrmacht schönzureden versucht ist absolut verwerflich, hat aber doch eigentlich wenig mit dem Migrationspakt zu tun!?
      Sie schreiben, dass Sie gegen den Braindrain sind, verweigern aber die Antwort auf den Versuch der Verelendung Europas durch die Soros, Rockefellers und Merkels mittels der Migrationsflut.
      Sollte es nicht vielmehr zu denken geben, dass eine Argumentation fuer den UN-Pakt genau dieser Politik der Herrschenden entspricht hier in Europa die Errungenschaften der Aufklärung zurueckzufahren sprich die Verelendung zu versuchen?

    • Hog

      wieso benutzt du diese Syntax? Verelendung… Migrationsflut…
      Mal doch den Teufel nicht an die Wand. Man kanns auch herbei beten. Je mehr Menschen so denken, desto eher passierts.
      Woher willst du wissen, dass das passieren wird? Bist du’n Seher oder sowas? Das war jetzt keine rhetorische Frage.
      Und zu unser anderen Diskussion – mit den bewussten Menschen weiter unten: Woher weißt du, dass nur die Deutschen bewusst sind. Komisch. Ich hab eher das gegenteilige Gefühl.
      Wieso machen wir die Flüchtlinge nicht zur 6. Kolonne? Die fünfte sind ja schon die Mio Russen hier im Land. 😉

      Und jetzt werd ich mal ganz provokativ…
      Jeder Hundezüchter weiß, dass Mischlinge am gesündesten sind. 😉

    • Moin, Kristana, in der Tat bin ich leider kein Seher, dann wäre es wahrscheinlich einfacher sich richtig zu entscheiden, aber dennoch zähle ich eins und eins zusammen. Wenn die Teile des US-Imperiums Aussagen machen, wie etwa: das europäische Essen schmecke zwar gut, ist aber qualitativ zu hochwertig und Europa ( und die Welt ) mit ihrem Mcdonalds Dreck ueberziehen, dann hat man eine leichte Ahnung davon, wie es mit den anderen Vorhaben aussehen könnte, wenn sich ihre Vorstellungen durchsetzen.
      Fuer die US-Imperialisten ist Europa und hier speziell DE immer noch ein Konkurrent. Und Konkurrenz muss nach kapitalistischer Sicht der Dinge ausgeschaltet werden. Das erleben wir hier hundertmal. Im Grossen ist es nicht anders.
      Ich will auch nicht den Teufel an die Wand malen, aber seit 2015 sind es ca. 3 Jahre her, dass von der Merkelschen Willkommenskultur bis zu dem UN- Migrationspakt ein Riesenschritt unternommen werden soll, Migration noch einfacher zu gestalten. Sowohl Merkels Reinwinken, als auch dieses Vorhaben (UN-Pakt) läuft ohne parlamentarische geschweige denn gesellschaftlicher Zustimmung ab. Das ist m.M.n. nicht nur bedauerlich sondern auch kriminell, obwohl es dafuer wohl keinen Paragraphen gibt. Die Quittung kann man allerdings in den letzten Wahlergebnissen ablesen.
      Zu der Frage der bewussten Menschen, so stelle ich fest, dass die Teile der Migranten, die zu uns kamen einen anderen Hintergrund haben als wir, die Alteingesessen haben. Meine Erfahrungen beruhen auf meinen Arbeitsstellen, wo ich als Werkzeugmacher mal mit 200 Migranten (ca. 5 Jahre) gearbeitet habe, wobei ein Teil islamischen Glauben waren, während ein anderer Teil (Spanier und Portugiesen) christlichen Glaubens waren.
      Bei einer anderen Arbeitsstelle (ca. 15 Jahre) hatte ich ca. 450 Kollegen aus 150 versch. Nationen, wobei die Mehrzahl Muslime waren. Ich will nicht behaupten, dass sich gut und schlecht in christlich und muslimisch gerennt hat, allerdings sind schon gravierende Unterschiede merkbar gewesen hinsichtlich des Protestpotentials gegen die Chefs, als auch sich der Situation bewusst zu sein als Lohnempfänger abhängig zu sein von der Maloche. Migranten waren eher in ihren Familien zu Hause und kuemmerten sich weniger um betriebliche/Ueberbetriebliche Belange. Das kann man, so wie ich es tat mit dem Bewusstsein uebersetzen.
      Was nun die letzte Aussage anbelangt, so kann ich als Hundebesitzer nur antworten, dass bei einem „rein“rassigen Hund die Charaktereigenschaften eher bekannt sind als bei einer sog. Promenadenmischung.
      Ich will auf jeden Fall wissen/mitbestimmen wen ich mir in mein Haus einlade. Und es nicht Frau Merkel ueberlassen, MIgranten reinzuwinken, wenn das Kapital die Lohnkosten wieder einmal druecken will.

    • Hasenzüchter wissen das auch – aber jetzt mal im ernst.

      Migrationsflut implementiert gleich den Untergang und erzeugt Bilder wie „Rette sich wer kann“.
      Aber man spricht halt so, wie man denkt.
      Es gibt aber noch ne Steigerung aus den NL“ Suizid Pakt.“

    • Ich habe hier keine Position zum Migrationspakt bezogen, da mag man mir alles unter stellen. Das sagt dann weniger etwas über mich.
      Ich habe auch keine NaziKeule geschwungen, das tun die, die ich kritisiere. Max Frisch hat Recht.
      Hitlergrüße auf Demos, auf denen ich mitlaufe, würden dazu führen, dass ich mich sofort entferne. Anders als die, die hier so beschrieben werden, als hätten andere sie in die rechte Ecke gestellt. Ein Herr Landesvorsitzender, der das Holocaust-Denkmal als Denkmal der Schande bezeichnet und eine erinnerungspolitische Wende verlangt, will mit der Kombination dieser beiden Sätze nicht ausdrücken, dass der Faschismus eine Schande war. Dann brauchen wir diese Wende nicht. Das größte Verbrechen in der Geschichte war kein Vogelschiss. Die Kritiker an dieser geistigen Öffnung für die Feinde des Lebens als Menschen mit einer Keule herabzuwürdigen, das spricht für sich.

    • Hog
      Das unterschreib ich dir fast alles.
      Das wir en Konkurrent für die USA sind – absolut. Deswegen auch dieser Wirtschaftskrieg gegen uns (Stahl, Autos, Pharma).
      Dass das Merkel auf Weisung von oben uns diesen ganzen Schlamassel beschert hat – absolut. Naja mit Hilfe der Blockparteien halt.

      Aber glaubst du wirklich, die Löhne würden weniger gedrückt ohne die Einwanderer? Ich weiß nich… Die Lohndrückerei und Abschaffung des Sozial???staats hat doch schon in den 80ern angefangen. Da war von Flüchtlingen noch keine Rede.
      Die Ausländer machen doch schon seit den 60ern die Jobs, die wir Deutschen nicht machen wollen. Mein Kumpel aus Pakistan macht grade (als Elektroingenieur) ne Ausbildung zum Elektriker. Sein Chef hat seit 2 Jahren nen Lehrling gesucht und keinen gefunden. Das gleiche hört man von Bäckern, Gärtnereien und aus den Pflegeberufen.

      Ich glaub dir deine Erfahrungen mit den muslimischen/christlichen Kollegen. Aber auch da hab ich andere Erfahrungen. Allerdings IT-Branche, also ganz anderes Klientel. Ich hatte nie höflichere Kollegen, als die Araber. Bin auch im Mini nicht schief angeguckt oder gar angegraben worden. NIE. Die haben mich voll respektiert und als Vorgesetzte akzeptiert. Und als ich nen Betriebsrat gründen wollte, waren die voll dabei.
      Wenn die Araber so tief schlafen würden, hätte es doch nie nen arabischen Frühling gegeben. Da sind wir doch viel träger und obrigkeitshöriger, wenn ich mich so umschau.

      Und wen du dir in dein Haus einlädst… Um mal bei der Metapher zu bleiben. Die meisten Menschen werden von ihren Angehörigen ermordet, nicht von Fremden.

      Wo kommt bloß diese Angst in unserem Volk her?
      Ich war 2016 in Dubai. Dort sind 80% der Bewohner Ausländer. ACHTZIG Prozent. Der Wahnsinn. Die sind total europäisiert und haben doch auch keine Angst vor Überfremdung und Christianisierung.
      Sind wir uns vielleicht unserer Sache nicht so ganz sicher? Oder wurden wir nur nie richtig entnazifiziert? Ein Volk von Hasenfüßen, die ihren Glauben zwar wie ne Monstranz vor sich hertragen, aber nicht ernst nehmen?
      Wir könnten es als Kompliment sehen, dass die ganze Welt gerade in unser Land möchte. Trotz Regen und Kälte und Ausländerfeindlichkeit und Lebensgefahr und dem waffenstarrenden großen Bruder überm Teich.

      Wir lassen die Falschen dafür bluten, dass wir uns seit Jahrzehnten von den Regierenden verarschen lassen. Das geht doch nich… 🙁

    • Natürlich ist Deutschland nie (richtig) entnazfiziert worden. Siehe z.B. Adenauers Restauration und die schützende Hand des Verfassungsschutzes für die Naziterroriszen NSU + Oktoberfest-Attentat….

    • Hallo Herr Trautvetter,
      warum ich diese Tagesdosis verfasst habe, sollte nicht weiter erläutert werden müssen. Ihre Kritik, bezgl. vereinzelter Formulierungen möchte ich dann doch auf diesem Wege beantworten.
      Sie schrieben: Das Zitat von 15:48 zeigt, dass Herr Loyen falsch liegt, wenn er behauptet, von den Linken sei zum Thema nichts gekommen; es ist eine Pressemitteilung von Sevim Dagdelen MdB Die Linke vom 21.2.2018
      Dieser Hinweis zeigt hervorragend, was ich mit der Frage bezwecken wollte. Eine Pressemitteilung? Wann, wo veröffentlicht, für wen? Soll heißen, die Linke, vormals PDS hatte mal bessere Wahlergebnisse, weil sie vor Ort war. Bei den Bürgern. Nun veröffentlicht sie Pressemitteilungen, die niemand liest. Der Bürger fragt sich, warum höre ich nichts von dieser Partei zu diesem Thema. Ich empfehle folgende Doku. des WDR. Mit Sicherheit, kein Einzelphänomen in diesem Land: https://www.youtube.com/watch?v=0sp-SEiqAD4
      Warum gewinnt also aktuell die AFD in solchen Bezirken, Städten? Weil sie vor Ort ist und sich zeigt. Das mag Kalkül sein, oder politisches Programm. Der Bürger stellt es erstmal nur fest, mein Bezirk, meine Stadt, mein Leben verändert sich radikal. Viele Menschen wollen schlicht wissen, wo geht meine persönliche Reise hin, ausschlaggebend durch die Politik aus Berlin und Brüssel. Wo gewinnt aktuell Die Grüne, wo hohlt die Linke keinerlei Stimmen mehr? Stichworte: glaubwürdige parteipolitische Basisarbeit.
      Sie schrieben: Wer ist die Bundespolitik? Ist eine verfehlte Wohnungspolitik Grund für die Kritik am Migrationspakt? Über den Berliner Wohnungsmarkt brauche ich ihnen nichts schreiben. Stichworte: Rot-roter Senat.
      Ich lebe seit meiner Geburt in Berlin. Ich weiß, was war und was sich verändert hat. Ich kriege Wahrnehmungen mit, die mein Sohn, vierzehnjährig, auf und von dem Weg zur Schule durch drei Stadtbezirke täglich erlebt. Den Satz, ich nehme lieber die S-Bahn, als die U-Bahn, das ist weniger stressig, nehme ich ernst. Es stört, bzw. irritiert ihn: Lautstärke/Lärm, offene Armut, Gestank, Enge/die Fülle und daraus resultierendes Verhalten seiner sog. Mitbürger. Ein Minibeispiel von vielen.
      Wird der Migrationspakt die Stadt weiter verändern – natürlich!
      Sie schrieben:Die Stelle im Text „Die AFD als hartnäckigster Kritiker wird wie üblich als populistisch und rechtsradikal in die Ecke gestellt“ macht den Text als Werbung für eine Partei erkennbar, die mit Nazis zusammen agiert und selbst mit ihrer Propaganda Feinden des Zusammenlebens, also des Lebens Tür und Tor öffnet.
      Tja, was soll man dazu schreiben? Es ist eine, für mich, völlig wertfreie Darlegung gesellschaftlich, politisch, wie medial existenter Realität.
      Sie schrieben:Dieser Perspektivenverdreher – wer stellt hier wen? – von Bernhard Loyen….
      Meinen sie damit den berühmten Blickwinkel? Etwaig wird folgender Mitschnitt von der Bundestagsdebatte zum Migrationspakt meine Intention darlegen:https://www.youtube.com/watch?v=_D6jKXS3pCQ
      Da ich keinerlei Partei angehöre, oder unterstütze entspricht die vermeintliche Wahlwerbung ihrer persönlichen Wahrnehmung.
      Ich werde weiterhin versuchen durch meine Beiträge auf KenFM aufzuzeigen, zu erklären und vor allem versuchen zu einer Diskussion anzustiften, um die „gesamtgesellschaftliche Bewusstlosigkeit“ (Rudi Dutscke): https://www.youtube.com/watch?v=FlXnmVysQi4, dezent im Rahmen meiner Möglichkeiten anzustossen.
      Ich wünsche ihnen und allen Lesern ein sonniges Herbstwochenende.

    • Damit kann ich was anfangen, Herr Loyen. Danke für diese Erwiderung und für die Links.

      Auch Sie betrachte ich als jemanden, der seine Box verlassen hat
      und mit ihr die ständige Wiederkehr des Immergleichen; egal auf welcher Ebene.

      Es gibt noch viel mehr Videos, wo vernünftig und sachlich argumentierende Menschen, Journalisten
      und Politiker einer schreienden, tobenden, pfeifenden, jede Kommunikation verweigernden oder verdrehenden
      Meute gegenüberstehen. Wer in den Bundestag schaut, muß auf weite Strecken glauben, er
      luge in eine Kneipe voller Besoffenen oder gar in eine geschlossene Anstalt.

    • Lieber Bernhard Loyen
      wer sich so wie zu viele (schon eine/r, der v.d. Partei toleriert wird, wäre eine/r zu viel) AfD-PolitikerInnen mit belegten Äußerungen und Verhaltensweisen etwa auf Demonstrationen rechtsaußen Positioniert, den stellen jene, die diese Positionierung benennen, nun einmal nicht in die rechte Ecke. Ich möchte immer noch sagen, was ist, was ich auch unbefangen tue, egal ob ich dann die sachwidrige Kritik ernte, ich stelle jemanden wo hin. Dazu habe ich hier schon argumentiert. Schade, dass Sie dazu hier nichts sagen. Wenn Herr Gauland den von ihm so genannten Eliten, die die AfD gegen das Volk stellt (wer oder was ist das?!) unterstellt, sie wollten die Nation Deutschland in ein „Siedlungsgebiet“ umwandeln [Bundestagsrede gestern], dann frage ich mich, ob es wirklich gerechtfertigt ist, diese Partei als eine darzustellen, die im Unterschied zu den anderen ‚ihre Arbeit‘ macht.
      Ich erinnere daran, dass die Nazis in der Weimarer Zeit unterschätzt wurden, etwa vom Düsseldorfer Industrieclub, vor dem Hitler eine Rede hielt, ehe er (weitere) Millionen erhielt. John Hartfield gestaltete dazu jenes großartige Plakat mit dem wegen des Geldes doppeldeutigen Text „Hinter ihm stehen Millionen“. Ich schreibe das, ohne die AfD komplett mit der Nazi-Partei gleichzusetzen. Ich erinnere nur daran, dass ein Abgeordneter der AfD mit Nazi-Symbolen Stimmung verbreitet, etwa mit einem Bild Hitlers und dem Text, dass die Weihnachtsdekoration schon da ist. Es gibt so viele Alarmsignale, die wir bitte wahrnehmen mögen, um zu vermeiden, dass wir einen gefährlich unvollständigen Eindruck dieser Partei in der Öffentlichkeit transportieren.
      Und was den Migrationspakt anbetrifft: Ich habe in meinem ersten Kommentar hier Gefahren aufgeführt, die mit ihm zusammenhängen (können). Eine Diskutantin antwortet zu Recht, dass es nicht alleine Migranten sind, die als industrielle Resevearmeee lohndrückend wirken. Solange wir den Kapitalismus haben, haben wir da ein Problem. Auch mit den Fluchtursachen, da Kriege in der Natur der Ökonomie der Konkurrenz um Märkte, Ressourcen und Handelswege sind. Ich freue mich, wenn die alternativen Kräfte die Milliarden für Steuervermeidung und das Anfeuern der Kriegsgefahren durch die milliardenschwere Hochrüstung geißeln; dann können wir unsere Schwerpunkte weiter auf andere Felder ausdehnen… Diese sollten vorher auch schon im Blick sein, aber nicht im Schwerpunkt oder gar exklusiv

    • Der Bundestagsabgeordnete mit der Nazi- und Hitler-Weihnachtsdekorations-Text-Bild-Kombinationen heißt Stefan Keuter, er kommt aus meiner Stadt Essen und hat unter anderem eine Kriegsszene mit dieser Textgestaltung kombiniert: „Das schnellste Asylverfahren lehnt 1400 Anträge in der Minute ab!“ Es fällt mir schwer, über so etwas noch dazu so nah an die 70. Wiederkehr des Datums Reichsprogromnacht zu aufzuklären, aber die LeserInnen sollen meine Irritation nachvollziehen kpnnen und: ich werde darauf hingewiesen, dass Herr Gauland den Vorgang nicht problematisch findet, da Herr Keuter diese Text-Bild-Kombinationen nur hätte bewerten lassen wollen. Für diese Bewertung brauchen Demokraten aufgrund ihres Werte-Kompass keine Dritten, das können sie selbst.

  6. am dreckigsten wird es wieder mal den Deutschen besorgt. Denen stellt man eine Mülltonne hin, mit der Aufschrift „Urne“ (kopierter Zettel mit Tesa rangepappt).
    Noch deutlicher kann man es dem Michel doch nicht mehr sagen?!
    Den ttip-Fehler machen die auch nicht mehr. Nun besorgen linksradikale Elemente in der Regierungs spd (und anderen) die antifa-fusstruppen, rüsten sie aus, bezahlen sie für die Dienstleistung unangenehme Stimmen in D zu unterdrücken bzw. niederzuknüppeln.
    Ist ja auch irre, wozu die Panik?! Alles ist gut in D, uns geht es so gut wie noch nie, es gibt so viel Milliardäre wie noch nie (Wochenschau) usw.. usf…
    Ich gehe mal davon aus, dass sich die immer schwächer werdenden Transatlantiker noch gewaltig verrechnen mit dieser Politik. Evtl. landen die alle noch vor Gericht, Maaßen hat in seiner Abschlussrede vor internationelan Geheimdienstlern der westlichen Welt bemerkenswerte Sachen gesagt, unter anderen, dass er sich vorstellen kann in die Politik zu gehen, oder dass die linke Regierungslinie für Desinformation sorgt und D mir Migranten flutet die D nicht bewältigen kann und will… Ausserdem hat er die spd beschuldigt linksradikale Elemente zu beherbergen.
    Das wird noch gewaltiges Nachspiel haben, in Verbindung mit all dem anderen kommt es wohl zu Neuwahlen. Wenn die dem Volk dann merz, kk, oder spahni vorsetzen haben sie sich gewaltig verrechnet…
    Die transatlantiker kacken ab, bessere Strömungen kommen empor.
    Was dies allerding für die normalen Mneschen bedeutet ist nicht absehbar.
    Schlimmer kanns eigentlich politisch nicht mehr werden.
    Ein Aufstand wäre vielleicht auch niocht schlecht?..

    • Die Migrantology-Sekte zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß ihre Mitglieder jene, die anders denken als sie, verhöhnt und lächerlich zu machen versucht. Da sie keine Argumente haben, die wirklich dauerhaft tragen, ist die Diffamierungsmethode die einzige Möglichkeit.

    • Is klar. Ich hab den Herrn/die Dame gezwungen sich Höllenhund zu nennen.
      Bei soner Steilvorlage konnt ich einfach nicht anders. 😉

      Aber Migrantology ist natürlich was total anderes…. Ts…

      Lesen würde helfen. ICH hab Argumente (Verantwortung, Nächstenliebe, Fairness, Gerechtigkeit). Aber die werden ja geflissentlich ignoriert oder negiert.

    • Nein Ich habe die Argumente, nein ich, nein ich, nein ich.
      ??????????????????????????????

      Die wahren Motive hinter dem vorgeschobenen Arbeitskräftemangel äußerte Nicolas Sarkosy unverblümt am 17.12.2008 vor der Elitehochschule „École polytechnique“ in Palaiseau, einem Stadtteil von Paris:
      „Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung. Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung!!! Es ist zwingend!!! Wir können nicht anders, wir riskieren sonst Konfrontationen mit sehr großen Problemen …, deswegen müssen wir uns wandeln und werden uns wandeln. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern: Unternehmen, Regierung, Bildung, politische Parteien, und wir werden uns zu diesem Ziel verpflichten. Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatliche zwingende Maßnahmen anwenden!!!“

      Nächstenliebe pur. Glaube ich Ihnen sogar.
      Dürfen sie auch gern ausüben, wenn sie dann von 190 Millionen Afrikanern und Arabern hier in Deutschland umgeben sind. Wird richtig gemütlich. Und wird an den Zuständen in den Herkunftsländern auch nichts ändern. Eine der großen Ursachen für die Probleme in diesen Herkunftsländern ist die Bevölkerungsexplosion.
      Wird nirgendwo auch nur berührt im Migrationspakt.

      https://www.wissensmanufaktur.net/eva-herman-was-europa-bevorsteht/

      Und das hier finde ich auch sehr anschaulich:

      https://www.youtube.com/watch?v=FzbZwuA03uo

    • Saachi 🙂

      Wir diskutieren uns ja tot. Hat ja wenig Sinn sich zu streiten, wenn man im selben Boot sitzt. Warum sieht niemand, dass unsere Ablehnung GEWOLLT ist? Sie wird forciert von unseren Medien, auch wenn die so tun, als wären sie gegen rechts. Das is fake! Worauf wir (Claus Kleber) unsere Aufmerksamkeit richten, das wird groß. Ergo ist das Anwachsen der Fremdenfeindlichkeit vom System gewollt. Warum übt wohl unsere Bundeswehr schon den Einsatz bei Unruhen in Schnöggersburg? Die WOLLEN, dass wir (die Deutschen und die Migranten) uns die Schädel einschlagen. Ganz praktisch gedacht von den Herrschenden. Wenn wir uns gegenseitig töten, müssen die es nicht tun.

      Wir haben uns seit mind. 40 Jahren nicht gegen deren Politik gewehrt und jetzt ham wir den Salat!

    • @Kristina: dass Sie sich am Nickname eines Kommentators abarbeiten sagt viel über Sie selbst und ihre
      Fähigkeit sich inhaltlich dem Thema zu stellen aus. Aber das kenn man ja hinlänglich…
      Danke für die schöne Präsentation dieser „Strategie“.

    • @Kristina: (9.Nov 2018, 16:53Uhr) ja genau und deswegen schauen wir jetzt, dass wir deren Agenda 100% unterstützen, irgendetwas von Nächstenliebe, Herz, usw. faseln und auchkräftig auf die Straße gehen (für die foccierte Migration) dann wird alles besser denn „wir“ haben den Eliten ein Schnäppchen geschlagen?!…
      Meiner Meinung nach ist dann schonungslose Aufklärung doch besser. Und wenn etwas sichtbar nicht gut ist und sein kann, dann stelle ich mich dagegen und nicht dafür (aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen voin wegen die wollen doch dass wir uns die Köpfe einschlagen)…

    • Kristina: Ps. würde ihre Bildung über Harry Potter, Hollywood-Filme & Wikipedia hinausgehen, könnte sich Ihnen evtl. der tiefere Sinn dieses Nicknamen erschließen.

  7. Mal was grundsätzliches…
    Sind wir nun christliches Abendland oder sind wir’s nicht? Wenn wir uns so nennen und fühlen wollen, dann gilt das Folgende:

    Matthäus 25:
    42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
    43 ICH WAR FREMD UND IHR HABT MICH NICHT AUFGENOMMEN; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
    44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?
    45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.

    Wenn wir Das ablehnen, dann ist doch die Panikmache vor der „Islamisierung“ en Witz! Wie verlogen ist das denn hier? Und wir fühlen uns auch noch moralisch im Recht? Halten andere Völker für weniger intelligent? Ich glaub, ich muss kotzen.

    Ach ja… Und wer’s net so mit Jesus hat… Wie wärs mit Kant?

    Dritter Definitivartikel zum ewigen Frieden
    E s ist hier, wie in den vorigen Artikeln, nicht von Philanthropie, sondern vom Recht die Rede, und da bedeutet Hospitalität (Wirtbarkeit) das Recht eines Fremdlings, seiner Ankunft auf dem Boden eines andern wegen, von diesem nicht feindselig behandelt zu werden. Dieser kann ihn abweisen, wenn es ohne seinen Untergang geschehen kann; so lange er aber auf seinem Platz sich friedlich verhält, ihm nicht feindlich begegnen. Es ist kein Gastrecht, worauf dieser Anspruch machen kann (wozu ein besonderer wohlthätiger Vertrag erfordert werden würde, ihn auf eine gewisse Zeit zum Hausgenossen zu machen), sondern ein Besuchsrecht, welches allen Menschen zusteht, sich zur Gesellschaft anzubieten, vermöge des Rechts des gemeinschaftlichen Besitzes der Oberfläche der Erde, auf der, als Kugelfläche, sie sich nicht ins Unendliche zerstreuen können, sondern endlich sich doch neben einander dulden zu müssen, URSPRÜNGLICH ABER NIEMAND AN EINEM ORTE DER ERDE ZU SEYN, MEHR RECHT HAT, ALS DER ANDERE.

    Also was nun? Wollen wir ein Vorbild für die Welt sein und das Böse ablehnen, oder sind wir nochmal das Land, wo sich unsere Enkel schämen ihre Nationlität zu erwähnen?

    Ach aber was red‘ ich. Wen interessiert schon so’n Gutmenschen-Gelaber von Jesus oder Kant. Hauptsache ich habn iphone.

    • Sie haben scheinbar gut klingende Argumente – bis auf dieses emotionale unschöne Wort „k…“. Das weist auf moralische Überheblichkeit hin, der ich Widerstand leisten will. Ich widerspreche Ihnen, als Christin. Ich bin selbst Christin. Ich kenne den Kernsatz des Christentums: „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Das heißt – auf die heutige Sprache übertragen: Liebe deinen Mitmenschen UND dich selbst. Das heißt, dass man auch sich selbst lieben darf, ja sogar soll. Und wenn man sich selbst lieben darf, dann darf man auch sein eigenes Volk lieben und darf, in vorausschauender Weitsicht, dagegen sein, dass – aus welchen Motiven auch immer – ganz viele Menschen aus einer anderen Religion bewusst undgezielt hier angesiedelt werden, was langfristig zu Unfrieden, Bürgerkrieg und vielleicht sogar der Unterdrückung und dem Ende des Deutschseins und des Christentums in Europa führen könnte. Sankt Martin, dessen Fest wir Christen heute feiern, hat seinen Mantel geteilt – er hat ihn nicht ganz weggegeben, denn dann wäre er selbst erfroren. Selbsterhaltung ist also erlaubt, ja sogar gefordert, Selbstmord gilt im Christentum – anders als in anderen Kulturen, als allerschlimmste Sünde. Dass ein ganzes Volk „Selbstmord“ treibt – ich weiß nicht, ob das gegenwärtig der Fall ist – aber es ist schon ein Verhalten, das in diese Richtung geht… Tentenziell zumindest –
      Haben Sie auch Mitgefühl mit den verfolgten Christen im Irak, in Pakistan? Wissen Sie, wie stark die Christen im Irak durch den IS dezimiert und vertrieben wurden? Und wissen Sie, dass es eine globale Planung hinter der Masseneinwanderung nach Europa gibt, die Europa destabilisieren soll? Ist das christlich, einen ganzen Kontinent destabilisieren zu wollen? Das scheinen aber gewisse Kräfte im Westen zu wollen, siehe hier: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/04/20/uno-eu-und-usa-kreise-planen-seit-jahrzehnten-die-massenmigration/#more-4761

      Und wie stehen Sie dazu, dass der Westen den IS über Saudi Arabien gewissermaßen erst herangezüchtet hat und dass dieser IS die Christenheit im Irak stark dezimiert hat? Heißt Christ sein „blauäugig“ sein? Heißt Christ sein „dumm“ sein zu müssen? Nirgendwo verlangt das Christentum, dass man sich selbst einer anderen Ideologie unterwirft – in diesem Fall der Ideologie von der Auflösung der Nationalstaaten und der kritiklosen Unterwerfung an eine materialistische, kapitalistisch-globalistische Ideologie. Helfen ja –aber vernünftig helfen – nicht so helfen, dass die eigenen Kinder und Enkel gefährdet werden.

    • @Kristina: ihre Einstellung in allen Ehren aber Sie vergessen leider mit welchen hochkriminellen Kräften wir es zu tun haben. Klar, wer den Sozialstaat, die Gesundheitsversorgung, die Renten usw.. abschaffen will, wer den Kapitalhaltern beliebige Niedriglöhne zubilligt (unter die Brücke oder Arbeit für 3€) (oder Essen oder nicht Essen) der unterstützt natürlich diese Politik und heftet sich dann die Gerechtigkeits- und die Ich bin ja so ethisch-Medalie an…
      Allein es ist der falsche Weg! Frankreich raubt hier und heute 14 afrikanische Länder in kolonialer Weise aus, sie sind gezwungen ihr Geld (alles!!!) bei den Franzosen abzugeben und dürfen nur über 20% verfügen. Alles was darüber hinaus benötigt wird müssen sie sich zu „normalen“ Zinssätzen von ihrem eigenen Geld leihen! Frankreich begründet das als Wiedergutmachung, denn der Kolonialismus hat diesen Ländern ja „Segnungen“ beschert wie Infrastruktur, Schulen, Krankenhäusern, Verkehr usw… und all diese Projekte sind in Französicher Hand (Wasserwerke, Strom, Telefon usw… ALLES!!!
      Die ganze EU weiß das, spielt aber mit wei Frankreich so 500Milliarden p.a. aus Afrika rauspresst und sofort pleite wäre würde das beendet! Was passiert dann mit der EU?!(…..)
      Dann die Nato-Kriege, dann andere Länder die ebenso mit Afrika verfahren (England, usa, usw…)
      Dann Handelsverträge…..
      Ihre Einstellung zeigt deutlich, dass Sie sich keine eigenen Gedanken machen, sich nicht selbst auf den Weg machen um Zusammenhänge zu verstehen, Sie fressen das, was ihnen Soros und seine Politikschergen hinwerfen. Sie sind komplett durchmanipuliert. Leider gibt es recht viele von Euch und Ihr seind die wiligen Diener des Raubtierkapitals!
      Mahlzeit!
      PS.: ich habe hier nur einige wenige Ursachen angeschnitten, Lösungen würde es auch zuhauf sehr gut durchdachte geben, soziale Lösungen, niemand müsste hungern, niemand müsste sich bekriegen, allein den perversen Reichtum einiger weniger müsste man (und das nur zum Teil) anfassen!
      Aber diese Lösung, Kristina, gefällt Ihnen nicht, nicht wahr?!…

    • Come on… Sind Sie neu hier?
      Sorry übrigens wegen des Hunde-Vergleichs oben. Aber der kam so spontan, ich konnt net anders.

      Sehen Sie… Unser Aller Problem ist, dass wir denken, die Anderen wüssten nichts über Soros und Konsorten.
      Ich weiß das alles sehr wohl. Bin seit über 15 Jahren an denen dran und hab mir nen Wolf recherchiert.

      Ihr müsst um 3 oder sogar 5 Ecken denken. Das tun DIE nämlich auch. Und DIE haben vorausberechnet, dass der Germane auf die Barrikaden gehen wird. Kanalisierter und kontrollierter Widerstand – dafür wurde die AfD geschaffen. Was nicht heißt, dass nicht ALLE Parteien von Herrscherleins Gnaden genauso ticken. Deshalb bin ich konsequent gegen die parlamentarische Demokratie. Das ist Verarsche. Nennt sich weiche Diktatur durch Manipulation und Gehirnwäsche. Und sooooo viele holen brav dieses AfD-Stöckchen. Traurig…

    • PS für den Höllenhund 😉

      „Wir bewaffnen immer beide Seiten eines Konflikts.“ (Friedman, Stratfor)

      Hihi… Ich? Diener des Raubtierkapitalismus? DER is gut… 😉 ymmd

    • Hallo Frau Eberl 🙂
      sorry für das „k“-Wort. Ja, war hochemotional. Aber war Jesus das nicht auch, bei den Geldwechslern im Tempel. Oder bei den Pharisäern, denen er an den Kopf geknallt hat, sie wären Kinder der Schlange (ich krieg den genauen Wortlaut jetzt grad nicht hin).
      Wenn so eine schreiende Ungerechtigkeit passiert, wie Überall momentan (und dabei haben wir die Flüchtlinge des Jemen, der mit unseren Waffen zerstört und mit unseren Korvetten ausgehungert wird, noch nicht mal vor der Tür), dann nehm ich JC als Vorbild und werde emotional. Steh ich zu. Nicht überheblich, nur ehrlich und unverstellt.

      Ich mache keinen Unterschied zwischen verfolgten Christen, Moslems, Buddhisten, Atheisten oder sonstwem. (ok, ich geb zu, bei Satanisten bin ich auch raus) Die haben ALLE unsere Hilfe und unser Mitgefühl verdient. Nur weil ich nichts gegen Moslems habe, heißt das doch nicht automatisch, dass die Christen mir egal sind.

      Hab ganz bewusst NICHT das Ding mit dem „liebe deinen Nächsten…“ gewählt. Dort kann man interpretieren. Aber an Matth 25,43 ist nichts zu interpretieren.
      Wenn Ihnen diese Argumentation noch nicht reicht, denken Sie an den barmherzigen Samariter. Wozu denn die ganzen Gleichnisse, wenn niemand sie verstehen will. Bin manchmal echt verzweifelt.

      Wir ernten einfach gerade, was wir gesäht haben. Da gibt es heute eine tolle Tagesdosis zum Thema. Aber anstatt endlich mal Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen, füttern wir das Böse, dass es kracht. Unsere Ablehnung gegen andere MENSCHEN, egal woher, ist nicht christlich. Würden wir wirklich auf Gott vertrauen, hätten wir keine Angst vor einer „Umvolkung“ oder „Islamisierung“. Und sollte das trotzdem passieren, haben wirs schlicht verdient. Und machen es mit nem Rechtsruck nur noch immer schlimmer. 🙁

    • Werte A. Ebers:
      „Ich widerspreche Ihnen, als Christin. Ich bin selbst Christin. Ich kenne den Kernsatz des Christentums: „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Das heißt – auf die heutige Sprache übertragen: Liebe deinen Mitmenschen UND dich selbst. Das heißt, dass man auch sich selbst lieben darf, ja sogar soll.“

      Ich sehe das ein wenig anders:
      Die Liebe zu sich selbst ist Voraussetzung um überhaupt den Nächsten zu lieben.
      Von Liebe zum eigenen Volk steht da nichts geschrieben, wie sie weiter phantasieren. Es geht um alle Menschen mit denen wir zu tun haben.
      In „völkischen“ Kategorien hat Jesus nicht gedacht und gehandelt.
      Dieser Satz, der nur schwer zu erfüllen ist und an dem jeder Mensch immer wieder scheitert, sollte Ihnen bewusst machen, dass sie auf dem Holzweg sind.

      Ich diskutiere gerne mit Ihnen über das Christsein, über Anspruch und Realität.

    • Hallo schwarz ist weiß 🙂 seeehr lange nicht gesehen. Freu mich!

      Frau Eberl, ich muss noch was ergänzen…

      Wenn dir einer die Jacke nimmt, schenk ihm deinen Mantel.

    • Scharz ist Weiß: Ja, Sie haben natürlich auch Recht – in „völkischen“ Kategorien hat Jesus nie gedacht, seine Mission war ja gerade das Verbindende aller Menschen, die sogenannten „Blutsbande“ sind seit Jesus, nicht mehr wichtig, sondern wichtig ist, sein Wort zu hören. Ich hätte mich nicht provozieren lassen sollen, mit biblischen Zitaten zu kommen, denn man kann jede Haltung – of Für oder GEgen – auch anderweitig gut begründen.
      Trotzdem bleibe ich dabei: Hier läuft etwas, mit dieser gesteuerten Migration, was nicht christlich ist – hier wird bewusst die Destabilisierung Europas vorangetrieben – nachdem vorher andere Weltgegenden in perfider Weise destabilisiert wurden.
      Kristana: Wir ernten, was wir gesät haben…?! Haben wir, als Bevölkerung, es wirklich selbst gesät oder nicht vielmehr zugelassen, dass unsere Eliten dies gesät haben – Sehen Sie, hier https://www.youtube.com/watch?v=v-dGiLHgTmI , ab 17:33 ff. Die Migranten sollen jetzt Prepaid-Debitkarten haben – das habe die kroatische Polizei gemeldet. Mastercard habe eine Cooperation mit George Soros. Soros habe 500 000 für private Investoren zur Verfügung gestellt. Ob es stimmt, weiß ich nicht, doch es wäre Aufgabe unserer Öffentlich-Rechtlichen, die wir teuer bezahlen, dies nachzuprüfen. Aber sie tun es nicht.

    • A. Eberl

      Ach wir führen eine Neid-Debatte? Kenne das Video mit den Kreditkarten. Und? Wo ist das Problem? Ich gönne diesen armen Menschen jede Hilfe, auch wenn sie von den Helfenden zerstörerisch gemeint ist. (»Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.«)

      Saat und Ernte wirkt laut Bibel bis ins 3. oder 4. Glied. Schon vergessen.
      Davon abgesehen hatte ich eigtl gar nicht das dritte Reich gemeint. Unser Volks-Karma ist so gnadenlos belastet, auch schon vor (Kolonialisierung) und nach (Länderzerstörung durch Krieg und Wirtschaft) dem 3. Reich.

      Wir sind anscheinend nicht lernfähig. Dresden war noch nicht kaputt genug, oder was?
      Jawoll… Versuchen wirs doch nochmal. *unverständiges Kopfschütteln*

    • Der Neiddebatten-Vorwurf ist leider Low-Level. Wenn Sie so klug sind, um drei oder fünf Ecken herum zu denken, warum sind Sie nicht in der Lage zu sehen, was Sie selber tun in der Kommunikation?
      Woher dieser blinde Fleck? Warum rutschen Sie so schnell in Zynismen ab?

      Das Goethe Zitat, (den Satz, den Mephisto erwidert, als er gefragt wird, wer er sei) läßt sich natürlich auch umdrehen und ist dann nicht weniger gültig.

      „Die Kraft, die stets das Gute will und stes das Böse schafft.“

      Kommt sogar viel häufiger vor heutzutage.

      Der Punkt ist doch: Wer betrachtet sich als der Handelnde?
      Wer glaubt, er hätte den Durchblick und müsse die anderen von ihren Irrtümern überzeugen?

      Wer?

      Ich persönlich glaube inzwischen nicht mehr, auch nur einen Funken eines Vorschlages oder einer sicheren Idee zu haben, wie wir diese Krise noch einmal wenden können.

      Ganz ehrlich, ich weiß nicht weiter.

      Ich wünsche Euch allen noch eine gute Zeit.

    • ps.: ich bin nicht neu, vormals Schliemanns, schon von Beginn an dabei aber es gibt bessere Plattformen wenn man mehr als an der Obefläche kratzen will was Geopolitik und ähnliches betrifft.
      Deswegen schau ich nur sporadisch vorbei.

  8. Josef Kandl

    Stephan Harbarth, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag:
    „Wir haben diesen Migrationsdruck deshalb, weil Migranten in vielen anderen Ländern der Welt nicht in den Genuss von Mindeststandards kommen: Keine Gesundheitsversorgung, keine staatlichen Grundleistungen, kein Zugang zum Arbeitsmarkt und so weiter.“

    Wenn man diese Mindeststandards in allen 180 Unterzeichnerländern einführen möchte, so wie sie in Deutschland Standard sind, dann ist es an der Zeit, dass sich die einzelnen Staaten auf die Socken machen. Dazu braucht es keinen Migrationspakt der UN den auch Deutschland unterschreiben will. Alle wissen doch worum es geht und auf los geht’s los. Mali, Nigeria, Niger, Tunesien, Ghana, die Elfenbeinküste, Afghanistan, Syrien, Eritrea, der Sudan und viele andere haben zu tun um die in Deutschland eingeführten Mindeststandards analog einzuführen. Der Sog der von Deutschland auf die Migranten ausgeht schwächt sich ab und die Leute bleiben zu Hause. Dazu braucht es keinen internationalen Vertrag der eigentlich nur eine unverbindliche Willenserklärung ist.
    Bis dahin muss Deutschland die Abschiebung von Migranten ohne Bleiberecht intensivieren und bis dahin muss auch dafür gesorgt werden, dass immer weniger Migranten die Schengen-Grenzen nach Europa übertreten können.

    Wichtig wäre auch, dass z.B. Deutschland darauf verzichtet an illegalen Kriegen ohne UN-Mandat und entgegen die UN-Charta teilzunehmen und damit die Flüchtlingsströme stoppt.

    • Da kann ich nur zustimmen…wir können uns um die Flüchtlingsströme kümmern, aber letztendlich geht
      es doch um die Ursachen, warum so viele Menschen überhaut flüchten. Das können Kriege, unfaire und
      globale Witschaftsabkommen sein, die Globalisierung oder das heranlocken von Billigarbeitskräften
      aufgrund einer selbstgemachten demographischen Bevölkerungsentwicklung wie z.B. in Deutschland.
      Ganz zu schweigen von Klimaflüchtlingen, die entstehen könnten.
      Doch die Kriegsbereitschaft und Teilnahme, Wirtschaftsabkommen, sowie die zu geringe Nähe zur USA
      und Nato, lassen die neoliberalisten erfreulich in die Zukunft blicken. Wollen wir das? Sind das auch unsere
      Ziele und Bedürfnisse….ich glaube nicht.

  9. Zum Migrationspakt kann ich das hier sehr, sehr empfehlen:
    https://www.youtube.com/watch?v=YGDfMsAe8MA
    Rainer Rothfuss in einer Gesprächsrunde über den Migrationspakt – Sehr gute, sachliche Diskussion. Rothfuss weiß Bescheid über Geopolitik und hat sich viele Gedanken gemacht. Eigentlich ist die ganze Diskussion hochinteressant, aber wer nur wenig Zeit hat – ab 30:20 wird es besonders informativ! Ich fasse das mal zusammen:

    Es wird dargestellt auf der einen Seite die wirtschaftspolitische Sichtweise des Migrationspakts. Aber, nach Rothfuss, gibt auch noch eine Sichtweise der politischen Organisation. Er führt aus, dass wir gegenwärtig noch ein System kleiner Nationalstaaten hätten, die kulturell u. ethnisch homogen und demokratisch strukturiert sind, wo auch die Bevölkerungen ihre eigene Einstellung hätten und die selber bestimmen wollten, wie z. B. Ungarn und die Schweiz. All das steht einer Globalisierung im Politikbereich im Weg. Die Globalisierung im Wirtschaftsbereich sei längst Realität, die Finanzmärkte seien schon global und die Regierungen seien letztendlich völlig machtlos gegenüber allein einem Konzern vom Budget her. Doch nun käme es auch zu einer Umstrukturierung des politischen Bereichs. Die EU sei ja schon eine supranationale Institution, doch nun will man uns alle ins Superstaatliche hineinführen, ins Überstaatliche. Also der Supra-Nationalstaat Europäische Union wird jetzt überführt in die „Vereinigten Staaten von Europa.“ Und was stünde im Wege: Diese nationalen Völklein, die sich selbst organisieren wollen, die gewohnt seien, z. B. auf ungarisch zu definieren, was ihre Werte und Ziele seien. Doch das ginge dann in den Vereinigten Staaten von Europa nicht mehr, wenn auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt werden soll, was global gesteuert werden soll, so, dass die Interessen der Wirtschaft global gesteuert würden, wie z. B. die Mobilisierung des „Humankapitals“. (Dann brauchen die Konzerne nicht mehr dahingehen, wo billige Arbeitskräfte sind, sondern die billigen Arbeiteskräfte kämen zu den großen Konzernen.)
    Doch dafür müssten die nationalen Identitäten geschleift werden, und das bekäme man durch massenhafte Migration

    Rothfuss führt weiter aus, dass eine Frage weder in den Medien noch in den Parteien gestellt würde: Wo geht dieses Europa hin? Aktuell sei diese EU gekennzeichnet durch ein Demokratie-Defizit. Das Europäische Parlament könne nicht richtig die Exekutive, die Kommission kontrollieren. Es könne keine Gesetzesinitiativen starten und letztendlich entscheide der Rat und die demokratische Kontrolle sei nicht richtig möglich. Jetzt soll aber dieses Europa transferiert werden in eine nationalstaatliche Verfasstheit, die die Nationalstaaten ersetzt. Letztes Jahr sei die Europäische Verteidigungsunion aus der Taufe gehoben worden, was keiner so richtig mitgekriegt habe. Jetzt käme auch noch der Schengenraum fürs Militär, d. h., die Franzosen können mit ihren Panzern über die Rheinbrücke rollen, nach Deutschland reinfahren. Letztendlich bedeute das, dass das Militär nicht mehr richtig kontrolliert werden könne durch nationale Parlamente. Eventuell könne dann in Zukunft eine Mehrheit anderer Abgeordneter als der Deutschen bestimmen, dass deutsche Soldaten irgendwo in einem Brandherd eingesetzt würden, evtl. für neokoliniale Interessen der Franzosen.

    Ich stimme Herrn Rothfuss voll und ganz zu – diese Bedenken sind berechtigt. Wir, die Bürger, werden nicht gefragt.

    • Danke A. Eberl.
      Bin Ihrem LINK gefolgt und habe mir die Diskussion ab Min. 30:20 angehört.
      Sehr informativ.
      Ich finde auch den Vortrag von Prof. Nida-Rümelin zur Migration interessant.
      https://www.youtube.com/watch?v=JWxtZUxfPt0&app=desktop
      Und; wie Prof. Mausfeld sagt, die Rückeroberung des öffentlichen Debattenraums ist Voraussetzung für wirkliche Demokratie. Deshalb sollte man sich anhand vieler
      Videos und Textbeiträge informieren.
      Und: Wirkliche Demokratie sei nie versucht worden, nur Simulationen von Demokratie Min.30:14
      hier: https://www.youtube.com/watch?v=Vk3_M9ylbQY
      In 1:04 Std. die eigentlichen Probleme liegen immer woanders.

    • Danke für diesen Hinweis und die Zusammenfassung, Frau Eberl. Das hat alles Hand und Fuß, was Herr Rothfuß da vorträgt.
      (Also außerhalb naiver Bibelkreise und dem Glauben, man müsse nur genügend Schatten umarmen und dann, simsalabimm, komme das Licht daraus hervor und alle wären im Paradies. Wenn ich mich krank mache, kann ich niemandem mehr helfen, möchte ich metaphorisch anfügen.)

      Ich stieß gestern auf Folgendes:

      „Sorgen ernst nehmen und dann diskreditieren

      Ernst nehmen heißt also: Wenn eine Person denkt, unter Zuwanderung zu leiden, dann muss man ihr erklären, warum sie irrt. An dieser Stelle darf man mit Fug und Recht sagen: es geht um Propaganda. Denn das Abkommen lässt den Menschen nur zwei Alternativen. Entweder sie glauben, dass Migration allen nützt, oder sie sind fremdenfeindlich oder gar Rassisten. Eine dritte Alternative wird weder im Abkommen noch im Bericht des Generalsekretärs angeboten. Dieser schreibt:

      „Wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass fremdenfeindliche politische Narrative heute sehr weit verbreitet sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese unsere Agenda verzerren. Fortschritte bei der Lösung realer Herausforderungen der Migration zu erzielen, bedeutet auch, alarmistische Darstellungen ihrer Folgen zu verbannen/beseitigen (dispel). Politische Führer müssen die Verantwortung dafür übernehmen, den nationalen Diskurs über das Thema neu zu justieren (reframe).“

      Im Migrationsvertrag selbst taucht das unter anderem in Ziel 17 auf, wo es heißt:

      „Wir verpflichten uns (…) Ausdrücke, Handlungen und Manifestationen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit und damit verbundene Intoleranz gegen alle Migranten zu VERDAMMEN und ihnen entgegenzutreten.“

      Das soll unter anderem folgendermaßen erreicht werden:

      „Förderung unabhängiger, objektiver und hochwertiger Berichtserstattung von Medien, auch indem Medienleute entsprechend sensibilisiert und unterrichtet werden und indem in ethische Berichtsstandards und Werbung investiert wird. Streichung finanzieller Unterstützung für Medienhäuser, die systematisch Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung gegen Migranten befördern, in vollem Respekt für die Freiheit der Presse.“

      Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anzugehen ist ein sehr löbliches Ziel. Wenn allerdings die Definition so ist, dass alles, was die Förderung der Zuwanderung nicht uneingeschränkt begrüßt, als Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gebrandmarkt werden soll, dann liegt der Verdacht nahe, dass hier abweichende Meinungen und Menschen, die auf echte Probleme hinweisen, durch Bewerfen mit Dreck diskreditiert werden sollen.

      Medien als Teil der Pro-Migrationspartnerschaft

      Überhaupt sollen die Medien integraler Bestandteil der Strategie sein, was bei einer Propagandakampagne auch nicht weiter verwundert:

      „Das Globale Abkommen fördert Partnerschaften mit vielen Interessenvertretern (Stakeholder), einschließlich (…) den Medien. (…) Wir werden das Globale Abkommen in Kooperation und Partnerschaft mit Migranten, der Zivilgesellschaft (..) und den Medien umsetzen.“

      Wenn Regierungen in Kooperation mit den Medien die öffentliche Meinung zur Migration verändern wollen, dann wird das schwierig mit dem “Respekt für die Freiheit der Medien”.

      Quelle: http://norberthaering.de/de/27-german/news/996-migrationsabkommen

    • Und hier noch etwas zur Entstehungsgeschichte des europäischen Samaritertums (Ironie, Ironie.)
      Besonders der Begriff Humankapital sagt doch eigentlich schon alles.
      „Weiß man, wie das UN-Migrationsabkommen entstanden ist, wundert man sich nicht mehr so sehr über den Inhalt.“ N. Häring

      Migrationsabkommen Teil II: Was das Weltwirtschaftsforum mit dem UN-Migrationsabkommen zu tun hat
      21.07.2018 |

      Der Club der globalen Großkonzerne und Milliardäre, Weltwirtschaftsforum, der jährlich in Davos zu Stelldichein ruft, hat enormen politischen Einfluss. Diesen hat er intensiv, planmäßig und erfolgreich genutzt, um bei den Vereinten Nationen und den Regierungen für mehr Migration, niedrigere Löhne und weniger Sozialstaat zu werben. Der UN-Migrationspakt, den die Bundesregierung im Dezember mit unterschreiben will, ist eine Frucht dieser Arbeit.

      Die Bundesregierung ist nicht nur eine von 190 vorgesehenen Unterzeichnern des UN-Migrationsabkommens. Sie hat es maßgeblich mit der Reife zugeführt. Seit Anfang 2017 und noch bis Ende des Jahres hat sie zusammen mit Marokko den Vorsitz des Global Forum on Migration and Development (GFMD) inne. „Während dieser zwei Jahre liegt der Fokus der Vorsitzenden auf dem Beitrag des Forums zum UN-Migrationsabkommen“, heißt es auf der einschlägigen Website. Für Deutschland übt diesen Co-Vorsitz ein Karrierediplomat aus dem Hause des Außenministers Heiko Maas aus. Das ist der SPD-Politiker, der auch schon das Netz(zensur)durchsetzungsgesetz auf den Weg gebracht hat, ein sehr gutes Instrument zur Durchsetzung der Ziele des Migrationsabkommens. Denn, wie wir im vorherigen Blogbeitrag gelernt haben, sind laut Migrationsabkommen alle, die nicht einsehen wollen, dass Arbeitszuwanderung gut und förderungswürdig ist, Rassisten oder Fremdenfeinde, deren Hassbotschaften stummgeschaltet werden müssen.

      Hier nun die versprochene Fortsetzung zur Entstehungsgeschichte. Sie konzentriert sich auf die Rolle des Weltwirtschaftsforums.

      Zur politischen Bedeutung des Forums reicht eine Aufzählung, wer beim letzten Treffen in Davos im Februar 2018 den Konzernmanagern und Superreichen seine Aufwartung machte: Donald Trump, Angela Merkel, Narendra Modi, Emmanuel Macron, Theresa May und weitere rund 70 Regierungschefs.

      Das UN Migrationsabkommen wurde von dem Global Forum on Migration and Development vorbereitet, dem die Bundesregierung derzeit vorsitzt. Dieser Konsultationsprozess zur Migration begann schon 2007. Zunächst waren hier Regierungen unter sich. 2011 begann das Weltwirtschafsforum sich hineinzudrängen und dafür zu werben, die Förderung von Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften zu einem der vorrangigen Ziele zu machen. Man schuf einen Global Agenda Council on Migration beim Weltwirtschaftsforum und richtete im September ein ”Thematisches Treffen über Märkte für Migration und Entwicklung” aus. Bereits m Dezember 2011 beschloss das GFMD-Forum, „den Privatsektor“ als wichtigen Partner in die Konsultationen einzubinden. 2015 dann beschloss das Forum einen GFMD Business Mechanism als fest angebundenes Beratungsorgan des Global Forum on Migration and Development der UN einzurichten (Quelle).

      Organisiert wird dieser „Unternehmensmechanismus“ des GFMD gemeinsam vom Global Agenda Council on Migration des Weltwirtschaftsforums und von der globalen Arbeitgeberorganisation International Organisation of Employers (Quelle).

      Das Weltwirtschaftsforum nahm seine, den Regierungen aufgedrängte Beratungsaufgabe sehr ernst. Zwei Jahre lang beriet man untereinander, mit der „Zivilgesellschaft“ und mit Regierungen über die Migrationspolitik. Die EU-Kommission war Partnerin in diesem Unterfangen. Das Ergebnis war 2013 ein Bericht Namens „The Business Case for Migration“(Warum Migration gut fürs Geschäft ist).

      In der Einleitung wird klargestellt, dass es um die Beinflussung der UN-Agenda zur Migration geht:

      „Diese Publikation soll dazu dienen, die Debatte zwischen Nationen und mit der Zivilgesellschaft währende des High-Level Dialogs über Migration und Entwicklung der Vereinten Nationen zu befruchten und zu stimulieren.“

      Darin werben die Vertreter der Multis und der ihnen nahen Stiftungen der Megareichen für mehr globale Migration und beschreiben, wie man Politiker und Gesellschaften entsprechend einzunorden gedenkt. Schon dieser allererste Text der Konzernlobby zur Migrationspolitik ähnelt dem, was im nun vereinbarten UN Migrationsabkommen steht. Man ist nur hier und da deutlicher in der Ausdrucksweise.

      Die Ähnlichkeit ist kein Zufall. Im Oktober 2013 veranstaltete die UN einen High Level Dialog on Migration unter dem Motto: „Making Migration Work for All“. Das ist das gleiche Motto, das der Generalsekretär der UN-Vollversammlung vier Jahre später, 2017, für seinen Bericht zur Vorbereitung des UN-Migrationspakts wählte. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) der UN war aufgefordert worden, diesen High Level Dialog der UN vorzubereiten. Die IOM ist im Global Agenda Council on Migration des Weltwirtschaftsforums vertreten (wie auch Repräsentanten von EU-Kommission und der Weltbank).

      Ihre Empfehlungen lieferte die IOM im Februar 2013 ab, unmittelbar nach dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums, und nicht ohne Konsultation mit diesem. Die beiden ersten Empfehlungen waren, (1) die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion dahingehend zu drehen, dass Zuwanderung für Zielländer kein Problem, sondern ein Gewinn ist, und (2) Migration in die Entwicklungsplanung einzubeziehen.

      Wenn man die Einlassungen der Konzernlobbyisten zum Thema Migration liest, versteht man etwas besser, was das Migrationsabkommen mit seiner ziemlich wolkigen Sprache eigentlich bezweckt:

      Von der Website des GFMD Business Mechanism:

      „Ein übergreifendes Ziel befeuert unser Engagement: Ein regulatorisches Umfeld, in dem Arbeitsmigration den Unternehmen hilft.“

      GFMD Business Mechanism 2017: Mexico Statement:

      „Wir ermutigen Regierungen, reguläre Wege für Migration und Mobilität zu schaffen. Unser Ziel ist ein regulatorisches Umfeld, in dem Arbeitsmigrationspolitik den Unternehmen hilft. Wir wollen ein Gleichgewicht zwischen den Qualifikationsanforderungen und der Verfügbarkeit relevanter Qualifikationen erreichen.“

      Informelles Multi-Stakeholder Hearing für das Migrationsabkommen, 2017. Statement von Stephanie Winet für den GFMD Business Mechanism:

      „In Herkunftsländern ist der Wunsch nach einem besseren Leben durch größere wirtschaftliche Chancen ein starker Anreiz [zu wandern N.H.]. Die gegenwärtige Realität demonstriert (…) die Inkonsistenz von Förderung des internationalen Handels, nicht aber der entsprechenden Mobilität des Humankapitals. Das Migrationsabkommen wird versuchen das zu verbreitern, indem Kanäle für Arbeitsmobilität geschaffen werden. (…) Unternehmen verlieren Gelegenheiten, wenn es keine klaren Wege gibt, Arbeiter aus anderen Ländern anzuheuern. Das Wichtigste ist, dass Mitgliedsstaaten Wanderungsprogramme auflegen, die es Zielländern ermöglichen, Wanderarbeiter aufzunehmen, wenn sie im Arbeitsmarkt gebraucht werden.“

      Weltwirtschaftsforum: “The Business Case for Migration” 2013 (teils sinngemäß zusammengefasst):

      Das Weltwirtschaftsforum hat eine öffentlich-private Koalition zur Förderung der Migration gebildet.
      Politische Parteien, die Zuwanderung zu begrenzen und zu kontrollieren versprechen, sind ein Problem. Sie schaden der Wirtschaft.
      Migration sollte man heute nicht mehr als eine Beziehung zwischen Individuum und Staat verstehen, sondern als Beziehung zwischen Individuum und Arbeitgeber, vermittelt über den Staat.
      Staat und Zivilgesellschaft sollen in Partnerschaft mit der Privatwirtschaft (sinngemäß) eine Willkommenskultur etablieren.
      „ Auf verschiedene Weisen sind Wanderarbeiter aus dem ganzen Fähigkeitsspektrum wichtige Treibkräfte für Wirtschaftswachstum und Entwicklung.“
      „Es braucht bessere Mechanismen um das globale Angebot an Arbeit mit der globalen Nachfrage in Einklang zu bringen.“

      Weiß man, wie das UN-Migrationsabkommen entstanden ist, wundert man sich nicht mehr so sehr über den Inhalt.

    • Es wurde bereits angemerkt, daß Herr Rothfuss sich in Widersprüchlichkeiten verstrickt, seit er den Knobelbecherdomestiken des Kapitals beigetreten ist.

      Nationale Völklein die sich selbst organisieren wollen? Aktuelles Demokratiedefizit? Ohnmächtige Regierungen?

      Einerlei ob supranational oder national, jeder rennt am Ende durch’s Hamsterrad für eine sehr dünne Oberschicht. Die Fixierung auf’s Nationale bei gleichzeitiger Verteufelung des Supranationalen, war übrigends der Einstiegsfetisch der AfD. Bis sie ersatzweise, da’s bis dahin nicht gezündet hatte, den Migrationsfetisch bekam. Zuzüglich sehr viel finanzieller, politischer und medialer Unterstützung. Sei’s drum, es bleibt ein Schaukampf aus „verschiedenen“ politischen Richtungen. Ein Ablenkthema um die strukturellen, die systemischen, Probleme zu verbergen.

      Zum sog. „aktuellen“ Demokratiedefizit:

      Zu einer Elitendemokratie, wie sie sich in den gegenwärtigen Formen einer repräsentativen Demokratie ausdrückt, gibt es eine Vielzahl von sorgfältig ausgearbeiteten Alternativen, die der Leitidee von Demokratie sehr viel näherkommen. Sie werden – häufig unter Stichworten wie „partizipatorische Demokratie“, „Radikaldemokratie“ oder „Rätedemokratie“ – in der entsprechenden Literatur seit je intensiv diskutiert. Interessanterweise sind sie jedoch in der öffentlichen Diskussion praktisch nicht präsent und gleichsam unsichtbar. Diese Unsichtbarkeit von ernsthaft demokratischen Alternativen ist selbst wiederum Folge einer jahrzehntelangen Indoktrination, in der die gegenwärtige Form einer „repräsentativen Demokratie“ nicht nur als beste Form von Demokratie vermittelt wird, sondern auch als alternativlos, da sie die einzig praktikable Realisierung der Leitidee von Demokratie sei
      (…)
      Durch die Indoktrination einer Alternativlosigkeit von repräsentativer Demokratie haben wir im gesellschaftlichen Gedächtnis die eigentlichen geschichtlichen Triebfedern dieser Form der Elitenherrschaft vergessen und sind gar nicht mehr in der Lage zu erkennen, dass die Idee einer repräsentativen Demokratie gerade zur Abwehr von wirklicher Demokratie entstanden ist.
      (…)
      Der Philosoph Karl Jaspers beklagte 1967 in seiner Antwort an die Kritiker seiner Schift „Wohin treibt die Bundesrepublik“: „Paradox könnte man sagen; Wir stehen in dem Zerfall einer Demokratie, die bei uns eigentlich noch gar nicht da war. Wir verrotten, ohne dass eine Substanz eine Substanz verrottete, die gewesen wäre.“
      Der französische Sozialphilosoph André Gorz stellte fest: „In Westeuropa und auf dem amerikanischen Kontinent gibt es kein Land mehr, in dem die gewählten Versammlungen noch eine demokratisch entwickelte Konzeption der Gesellschaft und des Allgemeininteresses vertreten, die wichtigen Entscheidungen nicht von Expertenausschüssen fernab jeder Öffentlichkeit getroffen werden und die parlamentarischen Debatten nicht zu bedeutungslosen Zeremonien herabgesunken sind.“ Und er wies darauf hin, dass „die repräsentative Demokratie notwendig eine mystifizierte Demokratie ist und immer schon war.“ Ihrer eigentlichen kapitalistischen Ideologie zufolge entziehen sich zentrale Aspekte der Gesellschaft ihrem Einfluss: „(…) die Art und die Ausrichtung der Produktion entsprechend den Bedürfnissen der Masse, die technische und gesellschaftliche Arbeitsteilung, die Investitionsentscheidungen der privaten Monopole und des Staates, die Verwendung der wirtschaftlichen Überschüsse (…)“ Soweit nur einige Beispiele, die aufzeigen, dass die neoliberale Revolution lediglich ein Zerstörungsprozess der Demokratie vollendete, der bereits lange zuvor begonnene hatte.
      (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören S. 94/95/98/99)

      Die „Regierungen“ sind keineswegs ohnmächtig, da formal und faktisch sind sie, zumindest bis zum Putsch oder Attentat, weisungsbefugt. Spielt nur keine Rolle, da sie vom Geldadel selektiert sind.
      Man könnte auch sagen, korrupt bis in’s Mark.
      („Gewaltenteilung“ nun mal außen vor, da die ohnehin nicht wirklich besteht.)

      Der Widersprüchlichkeiten wären da noch wesentlich mehr, inklusive herbeifabulierter Homogenität (dies in einem totalitär hierarchischen System) und Schweizer direkte Demokratie.

      Ich denke es genügt auch schon so, um aufzuzeigen, daß von nichts Wesentlichem gesprochen wurde. Daß einem nur Sand in die Augen gestreut werden sollte.

  10. Hallo! Danke an alle Beteiligten und deren Engagement!
    Starling…Simplifikation…was ist es in sich selbst…oder so.
    Weder liegt das Problem bei der bööösen AfD noch den „Persönlichkeiten“, die keine sind der jeweiligen Parteischranzen! Wir sind das Problem!!! Jeder wohlfeile Rotweinsäufer mit Akademikeranspruch, der Marxversteher, der Lenin-oder Stalinanbeter, der Lügengläubige, der Erbschuldjünger, der Selbsthasser, der Schuldselbstbelader und Fremdbestimmte, der Immer-und Gegen alles-was er nicht kapiert-Streiter oder einfach der faule und doofe bequeme Bürger, der eigentlich nur der Kitt dieses perfiden Systems der Zerstörung Europas ist, sind die Totengräber ihrer Kinder und unserer Erde!
    Wann erreicht euch die Einsicht? Nie und nimmer! Was ich dieses wohlfeile zerdiskutieren tödlicher Themen hasse! Aufwachen und aufstehen, statt quatschen! Danke!

    • …und man fange bei sich zuerst an. Man gehe die Schrittte, weg vom System, GEZ-, Abgaben- und Steuerverweigerung auf möglichst allen Ebenen. Nicht mehr das tun, was andere dir sagen, Angst vor hypochondrischen Krankheiten und den gewiss kommenden Tod ablegen und der Gesundheitsindustrie (Krankheitsindustrie) entsagen, Konsum auf das eigene Wohlbefinden einschränken, eigene Mode, eigene Gedanken, eigene Kultur u.s.w. bilden … schlicht: Selbstermächtigung. Das ist die Anarchie, vor der wir stets in den Q-Medien gewarnt werden, vor dem sie aber die größte Angst haben. Wie sagte Ghandi einst ganz richtig? Ignoranz ist die tödlichste Waffe Deines Feindes. Es gibt zwar schon viele, die diese Schritte kennen und gern auch gehen möchten. Ja, es liegt am Tun, bei jedem selbst zuerst.

  11. Hallo Ken Jebsen Team, ich es ist zeitnah wichtig, dass Ihr Euch mit diesem Thema z.B. bei Positionen, zur Sache oder mit einem Interview auseinandersetzt. In meinem Umfeld interessieren sich sehr viele Leute zu diesem Thema und sind extrem verunsichert und teilweise wie gelähmt und verzweifelt. Wenn man sich etwas mit dem Thema intensiver beschäftigt, wird man schnell feststellen, dass dies sich extrem auf Deutschland / Europa auswirken wird. Wäre wäre wirklich gut.
    VG & Glück Auf aus dem Erzgebirge
    Ralf Fischer

  12. Holger
    Find ich gut, dass du auf diesen Film hinweist. Das nur mal so nebenbei. 🙂
    Den Gedanken mit dem „Boss-Mammon“ musst du mal weiter denken. Das bedeutet nämlich ganz konkret, dass wir uns bereits in der berühmten Hölle, oder je nach Glaubensrichtung, Hades, Unterwelt whatever, befinden. Es gibt übrigens ettliche Hinweise in den antiken Schriften auf diesen Tatbestand. Aber lohnt es sich dann überhaupt noch was zu unternehmen. Könnte man die Hölle verändern???

    Hog 🙂
    Wer soll das organisieren? Jedes verdammte Katzenvideo geht viral… Leider hab ichs mehr mit Zahlen, als mit Kreativität. Aber vielleicht fällt ja jemandem was ein dazu.
    Und das die Banken dann kein Bargeld mehr haben, ist doch der Sinn der Übung. 😉

    Ich weiß, dass man Europa mit den Migranten zerstören will. Aber ich weiß leider keine Lösung. War nur sone Idee mit der „Couch-Revolution“. Ich dachte halt, besser ziviler Ungehorsam, als gar nüscht.
    Haste ne bessere Idee, die niemandem weh tut und wo jeder mitmachen kann? Immer her damit!

    • Moin, Kristana, „Haste ne bessere Idee, die niemandem weh tut und wo jeder mitmachen kann? Immer her damit!“
      Ich denke, dass es keine Lösung unserer Probleme gibt, die keinem weh tut.
      Alle, die sich in diesem System eingerichtet haben und davon leben, andere fuer sich arbeiten zu lassen oder die Staatsknete abgreifen als Professor, Politiker in den Parlamenten, oder, oder…, werden nichts aber rein gar nichts freiwillig hergeben. Also muss man es sich holen. Die Alternative ist, dass die Entscheidungsträger weiter machen können wie bisher: Umweltzerstörung, Verelendung der Massen, Demokratie gegen Null fahren, naja alles bekannt.
      Es ist ein frommer Wunsch, zu glauben, dass es ohne Blessuren abgeht fuer die Herrschenden, aber die Alternative ist schrecklich fuer uns.

    • @Kristina

      Im Film La belle verte, werden konkrete Ideen genannt. Eine sehr gute Idee finde ich, dass dort Konsumstreik / Käuferstreik genannt wird. Es wird auf / in dieser Höllenwelt produziert ohne Ende. Das ist überhaupt nicht notwendig. Es ist krank, ständig zu konsumieren. Natürlich: Essen und Getränke sind notwendig. Jedoch: Essen und Getränke dürfen natürlich kein Geld kosten. Es ist krank, für Dinge zu zahlen, die diese Welt kostenlos bereit stellt.

    • Moin Hog und Holger 🙂

      Hog
      Ich wär ja gedanklich sogar dabei, bei ner „richtigen“ Revolution. Aber den Zeitpunkt dafür haben „wir“, die Gesellschafft, verpasst. Der Klassiker – wer in der Demokratie schläft…..

      Das System hat sich so krass hochgerüstet, dass eine richtige Revolution rein technisch nicht mehr machbar ist. Stichwort Mikrowellen-Schall-Waffen. Sobald ne Demo wirksam werden würde, oder gar ein wütender Mob durchs Land zieht, holen die doch diese Dinger ausm Keller. Und ganz ehrlich – ich mag net innerlich gekocht werden. Das tut bestimmt höllisch weh (jedenfalls zeigen das die Tests von der Bundeswehr).
      Auf Bürgerkrieg hab ich allerdings auch keinen Bock. Bei der Spaltung unserer Gesellschaft wär das en Gemetzel, fast Jeder gegen Jeden.

      Wenn also Revolution aus technischen Gründen nicht geht, was bleibt dann, außer den Sumpf durch komplette Verweigerung auszutrocknen?
      Davon abgesehen – du kannst mit Gewalt keinen Frieden schaffen. Das ist doch die Philosophie der Herrschenden, die uns immer ins Gehirn geprügelt wird. Das einzige, womit wir diese Typen ärgern können ist, ihren Dogmen nicht mehr hinterher rennen und das Gegenteil von dem tun, was die sich erhoffen.
      Alles da draußen ist darauf ausgelegt uns zu seelenlosen, ängstlichen, gestressten, gierigen, empathielosen, gehorsamen Zombies zu machen.
      Denk an Bertrand Russel… „Erziehung, Ernährung und Injektionen werden es unmöglich machen, den herrschenden Verhältnissen zu entkommen.“ Unsere Nahrung, die Strahlung aus allen Ecken, die Impfungen, das TV-Programm, die Bildung… ALLES zielt auf unsere Versklavung ab. Und sie haben es fast geschafft.

      Wenn also die „alten“ Tricks, wie Revolution und Demo’s, nicht funktionieren. Was außer Totalverweigerung können wir denn noch tun?
      Wenn das Realistische uns an diesen Punkt gebracht hat, wirds halt Zeit für die Utopie. Sonst wiederholen wir in Dauerschleife die Geschichte.

      Holger
      Ja, Konsumverweigerung halte ich auch für einen machbaren Weg! Allerdings muss ich dir widersprechen, was die „Welt kostenlos bereitstellt“. So ganz ohne unser Zutun, wächst da net sehr viel.
      Meine Utopie sieht so aus: Jeder tut was er am besten kann (das macht ihm dann auch Freude) zum Wohle der Allgemeinheit. Ja ich weiß, das ist das Träumerle in mir, aber wenn wir alle davon träumen würden und es visualisieren, kann das sogar klappen.

    • (hab den Kommentar nochmal erstellt, da der davor leider falsches html enthielt)

      hallo @kristana
      (beziehe mich auf deine Antwort)

      Ich wär ja gedanklich sogar dabei, bei ner „richtigen“ Revolution.

      …dazu fällt mir ein: #Evolution, also nicht nur #revolv (ver-drehen) sondern auf eine neue Ebene gehen

      wie zb:

      …was bleibt dann, außer den Sumpf durch komplette Verweigerung auszutrocknen?

      aber was genau `verweigern`?
      … vielleicht `verweigern`, sich weiterhin `eine` entscheidende Fragen nicht zu stellen?

      zb: GILT eine Pflicht wider das EIGENE Gewissen?

      Wenn ich mir die Frage stelle, komme ich zur Antwort: nein.

      Ich glaube, diese Antwort ist genau die, die `die Herrschenden` nicht erwarten und auch nicht hören wollen.

      du kannst mit Gewalt keinen Frieden schaffen. Das ist doch die Philosophie der Herrschenden, die uns immer ins Gehirn geprügelt wird. Das einzige, womit wir diese Typen ärgern können ist, ihren Dogmen nicht mehr hinterher rennen und das Gegenteil von dem tun, was die sich erhoffen.

      dito!

      EIGENEnase braucht `nur` die Angst überwinden

      Viele Grüße

    • Moin, Kristana,
      zur *Revolution* gibt es sicherlich unterschiedliche Vorstellungen. Das wesentliche ist, dass eine Revolution, wenn sie denn ihrem Anspruch gerecht werden will, von der Mehrheit der Bevölkerung getragen werden muss. Es gibt Beispiele, die zeigen, dass selbst eigentlich konservative Bevölkerungsschichten an forderster Front mitgemacht haben. Ich denke hier speziell an Portugal. Dort hat das Militär an der Spitze der Bewegung gestanden.
      Das Misslingen wurde leider von der Brandt’schen SPD vorangetrieben. Aber wie dem auch sei, eine Revolution kann nicht mit einem Fingerschnipp gestartet werden, sondern wird sich entwickeln. Die bewusstestens Kräfte der Gesellschaft werden sich an einem Umsturz beteiligen, und hier kommen wir wieder zur Migration: fluten mehr und mehr dieser Menschen nach Europa, wird sich der Anteil der bewusstesten Menschen der Gesellschaft reduzieren.

      Leider ist eine Verweigerungshaltung, wie sie mitunter auch hier zu lesen ist, keine ernstzunehmende Alternative, weil soetwas nicht auf Zuruf zu organisieren ist. Ich wuesste auch nicht, dass soetwas schon jemals von Erfolg gekrönt war.

    • rhabarbeer 🙂

      Evolution ist ja noch schwieriger in den Köpfen zu erreichen, als Revolution. Das wär sowieso der Königsweg! Ich wünsche der Welt eine kollektive Nahtoderfahrung. Dann is für alle Zeiten Ruhe mit Krieg und Waffen… Ach ich komm schon wieder ins Träumen. 😉

      Außerdem wird extrem viel unternommen, um diese Evolution zu verhindern. Nimm nur mal als Beispiel Paracetamol. Es tötet unsere Empathie. Und wie viele Leute futtern das Zeug wie Smarties. Und dann wundern wir uns über Gewalt gegen die Feuerwehr. Es sind viele viele Substanzen im Umlauf, die darauf abzielen unsere Zirbeldrüse zu blockieren. Gleichzeitig wird Hanf, der uns friedlich und kooperativ machen würde, verteufelt.

      Krieg ist Frieden
      Sklaverei ist Freiheit
      Ignoranz ist Stärke

      Willkommen bei 1984-Zweipunktnull. Gott bin ich froh, dass ich alt bin… *seufz* Ich muss net mehr so lang… 😉

  13. Der Migrationspakt ist eines von vielen Problemen, wie der Neoliberalismus die Folgen für selbst gemachte Probleme
    dieses handhaben möchte. Möglichst auch noch, um einen Vorteil daraus zu ziehen, oder das Problem eben zu verwalten

    Ob nun UNO, Nato, Europa und somit eben auch Deutschland. Das neoliberale System ist das Problem in der westlichen Welt und auch in Deutschland. Das können Kriegen sein, unfaire und aufgezwungene Handelsabkommen oder eben die Politik hier in Deutschland. Regierungen, die mit Banken, Wirtschaft und Presse als Sprachrohr zusammen Entscheidungen für ihre Interessen treffen, gilt es zu bekämpfen.

    Das falsche System z.B. in Deutschland muß verändert werden…alles andere wird nichts helfen.

  14. Unter den KEY MIGRATION TERMS auf der Seite der INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION ist zu lesen, dass es keine clear (= klare, eindeutige) oder universally (= allgemeine, ausnahmslos) akzeptierte Definition weder von regular noch von irregular Migration gibt.

    Einen KEY-Eintrag zu regular migration habe ich nicht gefunden; erwähnt fand ich regular migration in folgendem KEY-Eintrag:
    Facilitated migration – Fostering or encouraging of regular migration by making travel easier and more convenient. This may take the form of a streamlined visa application process, or efficient and well-staffed passenger inspection procedures.

    Einen KEY-Eintrag zu irregular migration gibt es:

    Irregular migration – Movement that takes place outside the regulatory norms of the sending, transit and receiving countries. There is no clear or universally accepted definition of irregular migration. From the perspective of destination countries it is entry, stay or work in a country without the necessary authorization or documents required under immigration regulations. From the perspective of the sending country, the irregularity is for example seen in cases in which a person crosses an international boundary without a valid passport or travel document or does not fulfil the administrative requirements for leaving the country. There is, however, a tendency to restrict the use of the term „illegal migration“ to cases of smuggling of migrants and trafficking in persons.

    Weiterer interessanter KEY-Eintrag:

    Facilitated (= erleichterte) migration – Fostering (=Fördern) or encouraging = (Ermutigen) of regular migration by making travel easier and more convenient. This may take the form of a streamlined visa application process, or efficient and well-staffed passenger inspection procedures.

    Weitere KEY-Einträge unter der oben genannten Seite.

  15. Zum ersten Mal hörte ich von Eva Hermann, dass es ein Papier der UNO
    zur Migration gäbe. Nanu, manche hören halt das Gras wachsen!
    Aber jetzt spricht unsere Regierung ganz offiziell von der Unterzeichnung
    eines Migrationspaktes.

  16. Dr. Gniffke hat sich bei einer Podiumsdiskussion in Dresden zusammen mit dem ZDF-Chefredakteur Frey, wo dieser Migrationspakt angesprochen wurde, nach Aussage sämtlicher Medien trefflich blamiert. In einem späteren Interview hat er auf die Frage, warum die Tagesschau nicht über den Migrationspakt berichtet erkärt, dass dies wahrscheinlich nach der Unterzeichnung des Vertrages erfolgen werde. Ein gefundenes Fressen für Ullrich Gellermann und seine Sendung „Die Macht um acht“. Eine Aussage zum Fremdschämen. Ich glaube Dr. Gniffke hat das gleiche Problem wie unsere Kanzlerin, beide interessieren sich einfach nicht für Politik.

  17. Und wieder 5-10% mehr für die AfD. Rechts macht sich mal wieder zum braven Kettenhund des Kapitals.

    Der Zorn meiner Mitbürger (ich schreibe bewusst nicht vom teutschen Michel) wird sich WIEDER gegen die Falschen richten. Genau wie das Kapital es wünscht.
    Anstatt endlich mal gegen die aufzustehen, die uns den Ärger ständig eintüten. Aber es ist ja einfacher „Merkel muss weg“ zu schreien, als wirklich etwas zu unternehmen gegen diese Verbrecher in Nadelstreifen.

    Ich hätt da ne Idee…
    10. Dezember? Schöner Stichtag für sowas. 😉
    Wir melden uns kollektiv bis Weihnachten krank, holen mal alle unsere Kohle von der Bank und verweigern den perversen Weihnachtskonsum (der das Fest der Liebe sowieso in den Dreck tritt) komplett.
    Ich wette dann ändert sich sehr schnell etwas.

    Aber das is ja dann soooo anstrengend und rebellisch. Och nö… Anstrengen und verzichten wollen wir uns dann ja auch nicht für ne bessere Welt. Dann lieber druff uff den armen Nächsten.

    • A) mag sein das die AfD wieder bewusste Vorurteile bedient, aber ich kann erstmal nichts daran finden, zu sagen, was gesagt werden muss.
      B) Alle unsere Kohle von der Bank holen? Ja, da ändert sich bestimmt was. Die die nichts mehr abbekommen haben werden die hauen, die noch was abbekommen haben. Und wen die hauen, die sowieso nichts haben, wird man dann sehen. Die denen die wirklichen Werte gehören, Land, Produktionsmittel usw. werden sich in aller Ruhe zurücklehnen und warten, bis alle wieder brav weitermachen, evt. hauen sie auch noch richtig dazwischen.
      Was haben wir dann gekonnt?
      Ist etwa so sinnvoll wie das „Merke muss weg“-Gebrülle.
      Nur rebellisch zu sein, ohne zu wissen wohin man will, ist vielleicht noch dümmer als sich dumm zu stellen und einfach weiterzumachen.

    • Die Deppen (die Wählertrottel) machen genau das, was GEWOLLT ist. Das Wahlvieh lässt sich spalten in Ideologien. Schuldige müssen her! Wer wählen geht, unterstützt STETS Spaltung. NICHT wählen ist die einzige richtige Wahl. AfD wählen? Die AfD ist Diener vom Mammon! Geld regiert diese Welt! Die AfD ist in exakt der gleichen Weise eine kriminelle Vereinigung wie JEDE andere Partei auch. Es wäre notwendig, den Boss dieser Welt zu hinterfragen. Der Boss dieser Welt ist Geld! Immer wieder empfehle ich als Inspiration für eine Welt ohne Geld den Spielfilm La belle verte >>

    • Bei nem FREIWILLIGEN Bankrun…? Warum sollten die, die nix mehr bekommen, denn die anderen hauen? Ist doch keine Krisensituation. (Noch nicht.)

      Ich weiß schon wohin ich will. Dem System nen Schreck einjagen und mal die Macht des Souveräns zeigen. Das tut niemandem weh, wir haben alle ein paar Wochen frei und Herrscherlein erkennt, dass das Volk zusammenhält. Wo ist das Problem?

    • Moin, Kristana, die Frage, die sich mir sofort stellt: Wer soll soetwas organisieren?
      Den perversen Weihnachtskonsum zu verweigern ist eine Sache, und trotzdem ebenso schwer zu organisieren wie die beiden anderen Vorschläge zu realisieren wären.
      Ich vermute auch, dass es nicht genuegend Bargeld auf den Banken gibt, um alle Auszahlungen zu tätigen. Aber das ist wirklich nur ein theoretisches Problem.
      Aber das hat wirklich nichts mit der von Soros und anderen Verbrechern losgetretenen Migrationsflut zu tun. Wir hatten am Montag schon dieses Thema, bei dem verschiedene Foristen sehr kritisch Stellung bezogen zu dem Migrationspakt.
      Es geht hier nicht in erster Linie um die Migranten, sondern um die versuchte Verelendung Europas.
      Wenn es bislang schon schwer war z.B. in DE die Menschen zu bewegen Widerstand zu leisten gegen die herrschenden Verhältnisse, so wird es unter den Bedingungen, die Soros und Merkel fuer uns vorsehen mit immer mehr Migranten schier aussichtslos. Die Menschen, die unten angelangt sind (Rentner und Hartz 4-Empfänger und alle anderen „Abgehängten“) haben ganz einfach nicht mehr die Kraft sich aufzulehnen. Und das ist auch das Kalkuel dieses verbrecherischen Vorhabens.
      Worum es geht, ist dass man sich Rechenschsft ablegt in wessen Sinne man agiert/schreibt.
      Und das hat auch rein gar nichts mit der Politik der AFD zu tun, denn diese Partei hat nicht weniger im Sinn, als den Neoliberalismus fortzusetzen! Und dafuer braucht es viele Migranten. Aber das können sie erst in verantwortlicher (Regierungs)beteiligung zeigen. Bis dahin geistern sie noch als Migrationskritisch durch die Lande.

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