Tagesdosis 8.5.2019 – Corona: Erfolgsgeschichte Vietnam

Ziviler Ungehorsam in den USA

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In der zurückliegenden Woche hatte Vietnam einen doppelten Grund zum Feiern. Da war der 45. Jahrestag des Sieges über die US-amerikanischen Invasoren, den das tapfere vietnamesische Volk mit tatkräftiger Unterstützung durch die Sowjetunion in langen, entbehrungsreichen Jahren unter unglaublichen Opfern erfochten hat. Zum anderen kann Vietnam nach einem kurzen aber disziplinierten Kampf den Sieg über das Coronavirus feiern. Im Zeitraum 17. April bis 5. Mai gab es nur noch 3 Neuansteckungen (2 Fälle am 24.04 und ein Fall am 3.05). Vietnam ist so gut wie Corona frei.

Mit Stand vom 6. Mai zeigt die Gesamtbilanz der Corona-Epidemie, dass Covid-19, wie die vom Virus verursachte Krankheit heißt, nicht zwangsläufig in einer menschlichen und wirtschaftlichen Katastrophe enden muss. Insgesamt hat es in Vietnam nur 271 Infektionen gegeben, von denen 232 bereits genesen sind. Dabei war kein einziges Todesopfer zu beklagen; und das in einem Entwicklungsland mit einer Bevölkerung von knapp 100 Millionen Menschen und mit einer relativ hohen Bevölkerungsdichte von mehr als 300 Bewohnern pro Quadratkilometer. Im Vergleich dazu kommt Deutschland mit seinen 83 Millionen auf durchschnittlich 232 Einwohner pro Quadratkilometer.

Natürlich sind inzwischen weltweit „Experten“ erpicht darauf, das Geheimnis zu ergründen, das hinter diesem durchschlagenden vietnamesischen Sieg über Corona steht. Um das Erfolgsrezept der Vietnamesen in anderen Ländern zu kopieren, ist es jedoch schon zu spät. Zu viel Zeit ist nach dem ersten Auftreten von Covid-19 vergangen. Das Virus hat sich in den meisten Ländern bereits zu weit verbreitet hat, als dass der vietnamesische Erfolg wiederholt werden könnte.

Bereits Ende Dezember 2019, die Chinesen hatten gerade die Nachricht von einem unbekannten aber gefährlichen Virus gemeldet, und lange bevor die Chinesen das Epizentrum von Wuhan unter Quarantäne gestellt hatten, hatte die Regierung in Vietnam ihre präventiven Notfallpläne für eine Pandemie aus den Schubladen geholt und begonnen, diese schnell und entschlossen umzusetzen. Dabei ist Hanoi nach einem strategischen Plan vorgegangen, bei dem vieles an das Vorgehen zu Zeiten des nationalen Befreiungskriegs gegen die US-Besatzer erinnert. Dazu gehörte das systematische Einkreisen der Dörfer und Städte, in denen sich „der Feind“ gesammelt hatte, um auf diese Weise dessen Bewegungsfreiheit einzudämmen.

Mitte Januar 2020, die Corona-Fälle waren im Nachbarstaat China bereits sprunghaft angestiegen, hat Hanoi die direkten Flugreisen von und nach Wuhan, dem chinesischen „Epizentrum“ der Seuche – nicht mehr gestattet. Eine Woche später, am 23. Januar, gab es dann die ersten beiden Infektionsfälle in Vietnam. Am 30. Januar – obwohl es bis dahin keine weiteren, bestätigten Neuansteckungen gegeben hatte, machte Vietnam seine knapp 1.500 km lange Grenze zu China vollkommen dicht, obwohl das im Ausland als Überreaktion kritisiert wurde.

Während des ganzen Monats Februar gab es weniger als ein Dutzend bestätigte Neu-Infektionen. Das änderte sich dann schlagartig im nächsten Monat, weshalb die Regierung am 31. März eine generelle, landesweite Quarantäne bis zum 15. April verordnete.

Wo auch immer in dieser Zeit in den Dörfern, Städten und Großstadtvierteln Fälle von Infizierten auftauchten erließ die Regierung strenge, ergänzende Quarantänebestimmungen. So wurde beispielsweise am Rande der 8-Millionen-Metropole Hanoi eine 200.000 Einwohner zählende Vorstadtsiedlung am 13. Februar drei Wochen lang komplett abgeriegelt, obwohl es zu diesem Zeitpunkt in ganz Vietnam erst zehn Infizierte gegeben hatte. Zeitgleich konnte in den anderen Stadtvierteln von Hanoi und im übrigen Land das für Vietnam typische muntere Treiben weiter gehen, mit Ausnahme des Schulbetriebs, der bereits am 30. Januar stillgelegt worden war.

Indem die vietnamesischen Gesundheitsbehörden von Anfang an methodisch und konsequent ihren Pandemieplan umgesetzt hatten, konnten sie jede einzelne Infektion verfolgen und die Infektionsherde isolieren und erfolgreich bekämpfen. Wie ganz anders war das in den meisten westlichen Ländern, wo man erst mal gar nichts tat und die Bevölkerung unter Verweis auf die angeblich so tolle, medizinische Versorgung und tolle Apparatur zu beruhigen versuchte.

In Deutschland z.B. blieb der scheinbar vergessene, offizielle Pandemie-Notfallplan von 2012 erst einmal in den Schubladen liegen. Der Herr Gesundheitsminister Span, war in den ersten zwei Monaten des Jahres und länger vollauf damit beschäftigt, sich in dem CDU-internen Gerangel um den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur zu positionieren. Als er endlich am 9. März seinen Verzicht erklärte, war es schon zu spät, um sich erfolgreich der Corona zu widmen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Infektionszahlen längst die kritische Masse überschritten, so dass – anders als in Vietnam – eine Nachverfolgung der einzelnen Infektionsfälle und deren Isolierung und gezielten Bekämpfung unmöglich geworden war.

Um die schwerwiegenden eigenen Fehler zu korrigieren entschieden sich dann die Politiker in Bundes- und Landesregierung bei der Corona-Bekämpfung für die brachiale Methode des bundesweiten, totalen Lockdowns, dessen menschliche, soziale und wirtschaftliche Kosten noch nicht abzuschätzen sind.

Derweil konnten in der asiatisch-pazifischen Region professionelle Hüter der US-geführten kapitalistischen Weltordnung den „kommunistischen“ Vietnamesen ihren Erfolg bei der Corona-Bekämpfung nicht gönnen. Wie zu erwarten versuchen sie, den Erfolg der vietnamesischen Regierung in den regionalen Medien klein zu reden oder rundum in Frage zu stellen, mit der Begründung, dass man „Kommunisten“ niemals glauben dürfe.

Teil dieser anti-vietnamesischen Front aus verknöcherten Kalten Kriegern ist Phil Robertson, stellvertretender Direktor der asiatischen Filiale des US-geführten Propagandaorgans, das unter dem Namen „Human Rights Watch“ firmiert und vorgibt, eine globale Menschenrechtsorganisation zu sein. So versucht Robertson z.B. den positiven Artikel der große australische Zeitung „Sidney Morning Herald“ über den Erfolg Vietnams unter Verweis auf die angeblichen diktatorischen Verhältnisse in dem Land zu relativieren. Aber selbst der berufsmäßige Vietnam-Kritiker Robertson Robertson, der von der Zeitung „als häufiger Kritiker des vietnamesischen Regimes“ vorgestellt wurde, musste in dem Artikel einräumen, dass die Regierung in Hanoi über „fähige Leute im Gesundheitsministerium verfügt. “

Auch gebe es im Land „fähige Fachleute, die mit der Regierung zusammenarbeiten, wie mit dem Virus umzugehen ist“. Zudem erlaube die Struktur des politischen Systems in Vietnam, „dem nationalen Regime, mit seinen Bürgern bis auf die Ebene der Dörfer und kleinen Siedlungen“ zu kommunizieren. Zudem erkennt Robertson an, dass die Umsetzung der einschneidenden Quarantäne-Maßnahmen bei der Eindämmung der Ausbreitung des Virus eine Rolle gespielt habe, nur um anschließend sofort zu beklagen, dass diese Einschränkungen für die Bevölkerung manchmal „zu weit gegangen“ seien. Diesbezüglich wäre es jedoch angebrachter gewesen, wenn Robertson zur Abwechslung die Vereinigten Staaten zur Zielscheibe seiner Kritik gemacht hätte, wo man ein Versagen auf der ganzen Linie feststellen muss.

Mit Stand vom 6. Mai 2020 gab es in den USA 1,26 Millionen Infizierte (+24.572 im Vergleich zum Vortag), 171.000 Genesene (+ 7.000 zum Vortag) und 74.581 Todesfälle (+2.557 zum Vortag). Als die Zahl der US-Corona Toten letzte Woche die Zahl der im Aggressionskrieg gegen Vietnam gefallenen US-Soldaten (58.220 US-Kriegstote) überstiegen hatte, gingen entsprechende Meldungen durch die internationalen Medien, die die beiden Katastrophen miteinander verglichen. Der naheliegenden Frage, wie viele der gealterten US-Vietnam-Kriegsveteranen jetzt überproportional unter den Corona-Toten vertreten sind, ist jedoch niemand nachgegangen, obwohl viele der Veteranen heute durch Corona besonders gefährdet sind. Denn in Vietnam ist die Gesundheit von Zig Tausenden GIs dauerhaft ruiniert worden – z.B. durch Kontakt mit dem hochgefährlichen „Agent-Orange“ Gift, von dem Millionen Tonnen als Teil der verbrecherischen, chemischen Kriegsführung des Pentagon über Vietnam versprüht wurden.

Mit derzeit über 74 Tausend Corona-Toten stehen die USA weltweit an erster Stelle, weit vor China mit aktuell 4.633 Todesfällen, und das bei einer vierfach größeren Bevölkerung von knapp 1,4 Milliarden Menschen. Damit haben die Vereinigten Staaten auf makabre Weise ihren Anspruch als „Ausnahme-Nation“ unterstrichen. Tatsächlich hat das mächtigste Land der Erde, das fast eine Billion Dollar für Kriege und Rüstung ausgibt, unter allen entwickelten Industrieländern für die arbeitende Bevölkerung das miserabelste Gesundheitssystem. Der hohe Anteil der US-Bevölkerung, der aus Kostengründen nicht krankenversichert ist, der wegen der kaum existierenden und qualitativ schlechten staatlichen Gesundheitsvorsorge an unbehandelten Vorerkrankungen leidet und sich armutsbedingt schlecht ernährt, dürfte eine Teilweise Erklärung dafür sein, dass die US-Bevölkerung besonders stark von Covid-19 heimgesucht wird.

Aber für diese alles andere als wünschenswerte Sonderstellung gibt es noch viele andere Gründe und Verhaltensweisen, die in Bezug auf die Virusbekämpfung das totale Gegenteil zum Erfolgsmodell Vietnam sind. Da wären u.a., dass in den USA:

  1. nicht nach einem strategischen Pandemieplan gehandelt wurde und wird.
  2. die verantwortlichen Behörden lange, viel zu lange untätig geblieben sind.
  3. die Bundesbehörden sich mit den Landesbehörden endlos über Zuständigkeiten gestritten haben und immer noch streiten.
  4. die bis aufs Blut ausgefochtenen, partei-politischen Streitigkeiten zwischen Demokraten und Republikanern nicht nur den US-Kongress lähmen sondern auch die Zusammenarbeit zwischen der Trump-Administration und dem Repräsentantenhaus erschweren. Zudem wird auch die Kooperation zwischen der Trump-Administration und denjenigen Bundesländern, die von „Demokraten“ regiert werden, oft blockiert.
  5.  Die sehr heterogenen Bevölkerungsgruppen politisch extrem polarisiert sind und daher nur schwer oder überhaupt nicht von der Dringlichkeit der Einhaltung der Quarantänemaßnahmen überzeugt werden können. Das hat wiederum eine Reihe von Gründen:
  • nicht selten werden hinter den Quarantänemaßnahmen dunkle Verschwörungen oder einfach nur Schikane der herrschen Mächte vermutet.
  • für viele Menschen sind die Maßnahmen unbequem. Oft werden sie auch nicht verstanden und erscheinen deshalb übertrieben und werden entsprechend abgelehnt, bzw. konterkariert.
  • Der Hauptgrund dürfte aber sein, dass in sehr vielen Fällen die Corona-Maßnahmen die berufliche, bzw. materielle Existenz der Bürger zu vernichten drohen. Bereits vor der Corona Krise hatten Umfragen ergeben, dass 40 Prozent der US-Bürger über weniger als 400 Dollar Notgroschen verfügen und die unteren 20 Prozent außer Schulden gar kein Geld in Reserve haben. Das kann für viele Menschen sehr schnell zu verzweifelten Situationen führen. Aber das kümmert weder die Trump-Administration noch den US-Kongress. Zusammen repräsentieren sie die US-Regierung, und das ist eine Regierung von Reichen für die Reichen.

Anders als bei Banken und Großkonzernen ist Washington daher bei der Verteilung staatlicher Hilfen an die von Corona besonders betroffenen Familien der Unter- und Mittelschicht sehr viel selektiver und weitaus weniger großzügig. Kein Wunder, dass jetzt bei ganzen Bevölkerungsgruppen zunehmend die Nerven blank liegen. Zumal seit Beginn der Corona-Krise über 26 Millionen Amerikaner von einem Tag auf den anderen ihren Job verloren haben.

Seit Mitte April hat sich der wachsende Unmut in der US-Gesellschaft zunehmend durch öffentlich Proteste unter demonstrativer Missachtung der staatlichen Lock-Down und Quarantänemaßnahmen bemerkbar gemacht. Immer öfter waren die Demonstrationen vor den Behörden oder Regierungssitzen der Bundesländer von schwer bewaffneten Bürger-Milizionären begleitet, die dann den Einheiten der Polizei und/oder der Nationalgarde, die zum Schutz der öffentlichen Gebäude angerückt sind, Auge in Auge gegenüberstehen.

Aus Sorge vor einer Initialzündung, die schnell zu einer Explosion des bewaffneten, zivilen Aufruhrs in den USA führen könnte, hatten Polizei und Militär bisher nicht den Auftrag, die nicht erlaubten Demonstrationen zur Beendigung der Quarantäne mit Gewalt aufzulösen. Dabei dürfte auch die zusätzliche Sorge mitschwingen, dass es im Ernstfall zu einer Fraternisierung zwischen den bewaffneten Demonstranten und Polizisten und Nationalgardisten, die in den jeweiligen Bundesländern zu Hause sind, kommen könnte.

Dass diese Sorge nicht von der Hand zu weisen ist, zeigt ein bemerkenswerter Vorfall, der sich am 1. Mai vor dem Kapitol in Sacramento, (dem Sitz der Landesregierung von Kalifornien) zugetragen hat. Neben San Francisco und anderen Städten hatten sich Medienberichten zufolge an diesem Freitag auch in Sacramento Tausende von Demonstranten versammelt, um massiv gegen die hyper-restriktiven Corona-Restriktionen des demokratischen Gouverneurs Gavin Newsom zu protestieren.

Den Demonstranten gegenüber stand eine Hundertschaft von Polizisten, die in ihrer schwarzen Straßenschlacht-Montur wie furchteinflößende Roboter aussahen. In mehreren Reihen tief gestaffelt und Knüppel schwingend blockierten sie der friedlichen, aber chaotischen Demonstrationsmenge aus Plakaten schwingenden Männern, Frauen und Kindern den Weg zum Kapitol. Als es weder vor- noch rückwärts ging, schien sich die Lage zuzuspitzen. Das war der Moment, als der ehemalige US-Soldat der Marines, Cordie Lee Williams, ein Megafon ergriff und die kalifornische Staatspolizei aufforderte, „zu entspannen und abzuziehen“.

„Im Angesicht der Tyrannei, im Angesicht der Freiheit, werdet ihr in eurer Aufstandsbekämpfungsausrüstung weiter gegen friedliche Demonstranten stehen?“, fragte Williams. „Oder werdet ihr sagen: ‚Weißt du was, es ist Zeit, dass ich mich für mein Land einsetze. Weil ich einen Amtseid abgelegt und gesagt habe: „Ich werde mein Land gegen alle Feinde verteidigen, egal ob aus dem In- oder Ausland.“

Williams fuhr fort: „Ihr könntet euren Job verlieren, aber ich würde lieber meinen Job verlieren als meine Seele“.

„Was willst du heute Abend deinem kleinen Jungen oder deinem kleinen Mädchen erzählen? Dass du deinen Schlagstock genommen hast und einer Person den Schädel eingeschlagen hast, die eine Mutter war? Ist es das, was ein harter Kerl tut? Das ist nicht das, was im Marine Corps Ehre, Mut und Einsatz bedeutet.“

Williams stellte dann direkt die Integrität der Befehlshaber in Frage: „Im Militär haben wir sowas wie einen ‚rechtmäßigen Befehl‘. Und wenn Du einen Befehl erhältst, dann musst Du überprüfen, ob dieser Befehl ein rechtmäßiger Befehl ist oder ein Scheiß-Befehl?‘

„Wenn es ein Scheiß-Befehl ist und er den Schnüffeltest nicht besteht, dann sagst du ‚Sergeant‘, dann sagst du ‚Oberst‘, dann sagst du ‚General‘, dann sagst du: ‚Gouverneur, das tue ich nicht. Für sowas habe ich nicht meinen Arbeitsvertrag unterschrieben.“ In diesem Stil sprach Williams noch einige weitere, versöhnliche Punkte. Unmittelbar nachdem er seine Rede beendet hatte, zogen sich die ersten Polizisten bereits zurück. Weitere folgten. Und innerhalb von zwei bis drei Minuten waren sie alle unter dem Applaus der Demonstranten abgezogen. Das dürfte etlichen Leuten in den oberen Etagen des Oligarchen- Regimes USA einen kalten Schauer über den Rücken gejagt haben.

Die Videoaufzeichnung dieses Vorfalls kann auf Youtube unter folgendem Link angesehen werden

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

+++

Bildquelle: argentozeno_th / shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

26 Kommentare zu: “Tagesdosis 8.5.2019 – Corona: Erfolgsgeschichte Vietnam

  1. https://twitter.com/democ_de/status/1259120201167233025

    Die wollen Sie an die Macht bringen Herr Rupp?

    Ist das wirklich Ihr Ernst?

    Waren Sie nicht immer sicher ein Linker?

    Ein Antikapitalist, der manchmal die DDR verteidigt hat?

  2. oh da ist noch mehr ein artzt in Amerika hatte nach erhalt der test kits für corona virus getestet denn er war sich nicht sicher über das weil diese test kits und ich rede auch davon das Europas test kits alle von china stammen und er teste es an einer frucht die jetzt kommt positive war bei dem corona virus test…….

  3. Sehr geehrter Herr Rupp

    Sie schreiben hier auf einer Plattform deren Betreiber nach wie vor behauptet das Sars-CoV-2 nicht gefährlicher als eine normale Grippe ist.
    Was meinen Sie was passiert wäre, wenn wir wie Vietnam Anfang Januar unsere Grenzen geschlossen hätten?
    Womit hätte unsere Regierung das begründen sollen?
    Vietnam hatte am 31.3.2020 154 Fälle und dann trotzdem wie Sie schreiben eine generelle, landesweite Quarantäne bis zum 15. April verordnet.
    Bei uns wird ja nach über 270000 Toten weltweit noch immer darüber diskutiert ob Sars-CoV-2 wirklich gefährlich ist.

    Vietnam ist ein Einparteienstaat, sind dort Demonstrationen gegen die Sars-CoV-2-Maßnahmen überhaupt erlaubt?
    Die verschiedenen Systeme haben halt Vor- und Nachteile, deswegen ist sich eines aussuchen ja auch keine wirkliche Option.

    Wie würde bei einer Rede wie die des ehemaligen Soldaten Cordie Lee Williams die vietnamesische Regierung reagieren?
    Wollen Sie auch bei uns solche Zustände das Tausende bewaffnete Demonstranten einer Gruppe von Polizisten gegenüberstehen?

    Das Covid-19 im Failed-State USA am schlimmsten wütet ist selbstredend.
    Judy Foster als US-Präsidentin wäre glaube ich sehr gut.

    Die Arbeitslosigkeit in den USA ist doch eh viel höher als offiziell zugegebenen, ich hab mal was von 25% gelesen.
    Da dann noch diejenigen, die durch Sars-CoV-2 arbeitslos geworden sind obendrauf und man liegt bei 30-40%.
    Es gibt Videos aus den USA bei You-Tube, da sieht man Kilometerlang Lager von Obdachlosen, lange vor Sars-CoV-2.

    Der Kernaussage Ihres Artikels würde ich aber zustimmen, es wäre besser gewesen, wenn wir eher gehandelt hätten.

    Nur das ist dann halt das Gegenteil von der Behauptung, dass Sars-CoV-2 nicht gefährlicher als eine normale Grippe ist.

    Liebe Grüße

    • nur zum Hinweis das ist deine Meinung ich habe Informationen das es nicht so ist die stammen von vielen, vielen Ärzten die Ahnung haben weil sie das Jahre lang gemacht haben und sich immer wieder informieren müssen. darüber hinaus die Informationen von jeder Welt Regierung, von Worlds HealthCare Organisation WHO oder CDC sowohl auch daten von vielen Krankenhäuser weltweit sind fake oder total manipuliert wie ganz einfach WHO oder CDC sagt ihnen das sie jeden aufzeichnen der diesen virus hat und auch wenn er nicht an diesen gestorben ist oder auch wenn der jene diesen virus hatte aber bekämpft hatte und dann sogar an was anderes stirbt und wenn sie gesund werden die Aufzeichnungen bleiben in den daten ob wohl diese gesund werden, soll heißen die zahlen gehen nur nach oben weil die gesunden nicht drin sind und es einfach nur hinzugefügte daten sind ohne nachhaltig diese zu ändern logisch ändern. also bitte das ist deine Meinung aber dies ist meine und Kenfm Meinung basierend auf richtigen Informationen und daten…….

    • @ bluefalkon

      Stimmt, die Zahlen können nicht stimmen.
      Kaum ein Land hat genügend Tests.

      https://www.ft.com/content/6bd88b7d-3386-4543-b2e9-0d5c6fac846c

      Die Zahl der Toten weltweit könnte 60% höher sein.

  4. Der obige Beitrag wäre dann vermutlich richtig, wenn es bei dem Virus nicht wie es wahrscheinlich der Fall ist, um Geostrategie gehen würde.
    Ich finde es schon etwas komisch, dass ausgerechnet Italien dermaßen von dem Virus betroffen ist, weil Italien doch der Neuen Seidenstraße beigetreten ist.

    Knapp 30.000 Coronatote in Italien und 213.000 Infizierte. In Deutschland hingegen, das rund 23 Millionen Einwohner mehr hat als Italien, sind es derzeit etwas mehr 7000, denen das Virus ihr Leben nahm.

    Hier wissen wir es nicht so genau, in welchem Umfang die Kontaktverbote in Deutschland dazu beigetragen haben, dass sich das Virus bei uns nicht dermaßen verbreitet hat.

    Ist das Virus also völlig zufällig in einem derartigen Ausmaß nach Italien gelangt?

    In diesem Zusammenhang könnten wir nicht nur über die vielen Biowaffenlabore der USA, sondern auch über Giftgas nachdenken.

    Etwa der Stern schreibt:
    Japan
    Die Einwohner dieser Inseln sind klein, flauschig und hoppeln: Japanische Touristen sind ganz verrückt nach der Insel der Häschen. Dabei sind die Tiere als Teil eines fürchterlichen Militärprogramms auf die Insel gelangt.

    Dann setzten doch die Mörder von Kim Jong-uns Halbbruder chemische Waffe ein.
    Dann sollte Nordkorea laut einiger hochrangiger Deserteuren bereits im Jahr 1997 5.000 Tonnen Giftgas gehabt haben.
    Ein Krieg mit Nordkorea hätte zwei Milliarden Todesopfer zu Folge. Ist dies aber nur Propaganda oder Realität?

    Jedenfalls schrieb die Welt am 12.04.2013 folgendes:
    Das gefährliche Unwissen über Nordkoreas Atomrakete

    Kim Jong-un ist ein Mensch ohne jede Moral und seine militärischen Experimente sind eine Bedrohung. Nordkorea scheint sich als isoliertes Land in besonderem Maße für solche Experimente zu eignen, aber das geht so nicht!

    • kenfm hat nur eine Meinung also mach kenfm nicht runter weil sie glauben etwas zu wissen oder Informationen haben die sie gefunden haben und damit sich eine Meinung gebildet haben also mach sie nicht runter idiot frei meinungs Äußerung klar….

  5. charite.de/international/fuer_studierende/ihr_weg_ins_ausland/bilaterale_austauschprogramme/china/tongji_medical_college/

    Die Charite hat eine Partnerunsiversität in Whan.

    Klar, ist reiner Zufall. Hat ja praktisch heute jeder.

    Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass China oder sein VOLK böse ist. Nein, es gibt u. U. deep state Strukturem im Reich der Mitte.

    Und diese hätte ich gerne markiert und bekämpft. Ganz ohne Anti-Chinesismus. Nur Pro Menschheit!

  6. Sehr geehrter Herr Rupp,
    Danke für Ihren Vergleich, wie es in Vietnam ablief und
    wie es in den USA abläuft sowie Ihrer Einschätzung, warum dies so ist.

    Ich finde allerdings den Titel und dann den nachfolgenden Untertitel verwirrend.
    (Corona: Erfolgsgeschichte Vietnam / Ziviler Ungehorsam in den USA)

    Das sind doch 2 unterschiedliche Beiträge! Einziger Verknüpfungspunkt ist die Kritik von US-Politikern an Vietnam, aber das machen die doch sowieso, ist also nichts, was nun besonders wäre.

    Das Beispiel von Vietnam sagt mir, dass es zum einen anders geht. Selbst in anders beherrschten Ländern als in den westlichen Schein-"Demokratien". Es zeigt mir, dass dort mehr auf die Menschen geachtet wurde, bzw. das es für die Menschen gemeint war. Ob das dann wirklich ein echter Erfolg ist, wenn die Bevölkerung in Vietnam dem Virus fast nicht ausgesetzt war, wird sich noch erweisen. Aus meiner Sicht ist "Covid 19" vorbei, dann könnte es klappen. Ich wünsche natürlich keinem Vietnamesen eine Krankheit.
    Jedoch die Frage, ob die Bezeichnung dieser Partikel als "Virus" (also "Krankheitserreger") korrekt ist oder ob es besser Lebensprüfer genannt werden sollte – wird auch hier nicht beantwortet.

    Dann kommt der – leider merkwürdige Schwenk zu den USA, wobei der Titel "Ziviler Ungehorsam in den USA" nicht zu Ihrem Text passt. Im Text geht es vorrangig um die "erschreckenden" Daten. Ob dies wirklich korrekte Daten sind darf bezweifelt werden, denn mittlerweile dürfte wohl sonnenklar sein, dass die Test hundsmiserabel sind. Die C-Toten-Zählung hat den Makel des "an oder mit" C.

    Wirklich relevant finde ich nur den Titel und das Video, wo die Soldaten-Polizisten sich von einem der Ihren (Marine Veteran) beeindrucken lassen. Das scheint mir wesentlich auch für hiesige Verhältnisse.

    Die anderen Demonstranten halten sie wahrscheinlich für Pöbel, der am besten verdroschen werden müsste. Ganz so, wie die hiesigen "Polizisten", dazu hat die Executive hierzulande längst auch illegal vorgesorgt – Stichwort "Gefährder". Ich bin überzeugt davon, dass dazu den hiesigen "Polizisten" Hirnimpungen gegeben wird, dass Demonstranten einfach nur Spinner, Irre, Realitätsverweigerer, Abartige, Querulanten, Flacherdler, Aluhüte, Verschwörungstheoretiker sind. Zusammengefasst: Volksschädlinge, Pack, Pöbel, Dreck, Krebsgeschwüre. Anders kann ich mir den "Umgang" mit Menschen durch diese "Polizisten"-Personen nicht erklären.

    Nun ist da aber einer, der ihnen ähnlich ist, der hatte eine Uniform, war im Krieg. So einer kann ja kein einfacher "Gefährder-Pöbel" sein. Von dem lassen sie sich was erzählen. Er hat eine wirklich gute Rede gehalten. Genau da angesetzt, wo sie glauben, woher sie ihr "Recht" nehmen, den Knüppel zu benutzen.

    Und dann gibt es noch einen Beitrag, der einen US-Polizisten zeigt, der seinen Einsatz ordentlich reflektiert: https://www.youtube.com/watch?v=edmVoHqjdJI

    Ein Kommentar dazu lautet: This should be shown at all PD's across the nation.

    "Polizisten"-Personen! Befreit Euch von Eurem Kadavergehorsam. Respektiert, dass da Menschen ihr elementares Recht fordern. Werdet selbst erst einmal wieder zu Menschen.

  7. Und was soll das den Vietnamesen gebracht haben?
    Lassen die jetzt für 2 Jahre die Grenzen zu, bis sie impfen können?

    Herr Rupp nutzt einfach die Schlagwörter
    diszipliniert, Erfolg, entschlossen, strategisch, methodisch, konsequent

    Auf KenFM bekommt aber am Ende alles einen Daumen nach oben,
    wenn es die Bundesregierung und Washington kritisiert,
    egal wie manipulativ argumentiert wird

  8. also 3 sachen muss ich sagen guter beitrag aber nicht ganz korrekt, also das unsere politik Viatnam für unkorrekt hält weil es kommunistisch ist aber china ja doch besser ist trotz kommunistisch zu sein muss ich folgendes sagen egal welches Land oder Regierung irgend welche daten darbietet für andere Länder, wollt ihr mir doch nicht eine Geschichte erzählen das china seine daten richtig sind, dazu muss ich nur folgendes sagen das china schon früher bekannt war das corona bei ihnen seit 2019 ausgebrochen ist aber niemanden davon erzählt hat sagt doch alles aus. und das USA viele kranke hat ist auch kein wunder wenn viele Ärzte so wie auch hier in Europa, angewiesen wurden von Demokraten wohl gemerkt das sie alle Leute auf nehmen sollen die corona haben und auch wenn diese nicht mal daran gestorben sind, neben bei die test die unsere Regierungen benutzten, laut einem Facharzt finden natürlich in jedem corona da selbst wenn jemand corona hatte und es besiegt hat diese DNA in sich hinterlässt und damit der test immer anspringt obwohl er corona bekämpft hatte ohne es sogar zu merken. darüber hinaus Italien wie hoch war dort die alters Quote ? höher wie in allen anderen Ländern? also das im alter das Immun System schwächer ist und ganz besonders in solchen Ländern ist doch klar oder? auch das 5G auch aus Wirkungen auf diese Corona hat weil das auch das Immun System schwächt. sorry aber ob das jemand erwähnt hat keine Ahnung, aber das wir noch wichtig. sonst guter Beitrag.

  9. Indem die vietnamesischen Gesundheitsbehörden von Anfang an
    methodisch und konsequent ihren Pandemieplan umgesetzt
    hatten, konnten sie jede einzelne Infektion verfolgen und
    die Infektionsherde isolieren und erfolgreich bekämp-
    fen, denn nicht umsonst sagt man – sehr optimis-
    tisch und überaus positiv in Asien – im Osten
    geht zuerst die Sonne auf.

    Für einen privaten Meinungsaustausch wäre ich unter meiner
    Handynummer die sich auf meinem Profil befindet unter:
    0157 / 30 80 20 90, erreichbar.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Michael

  10. Beispiel: Für was sollen die US A gut sein ?

    Man/Frau/ Div. kann auch von schlechten Beispielen etwas lernen…

    Über Berlin Südwest waren den ganzen Vormittag Flieger unterwegs, die diesen merkwürdigen Dunst versprühen.
    Ist das Monsanto ? Komme mir vor, wie ein Insekt.

    • JEB ! Morgens zwischen 5 und 7 sehen ich das auch. Jeden Tag!!!. So das sich der Nebel schön verteilt hat bis die Ersten das Haus verlassen um auf die Arbeit zu gehen!

    • Hier in der Eifel waren heute morgen saubere fette Flugzeugspuren gezogen (wie im Karomuster), die über den Tag hinweg sich zu einer geschlossenen Dunstdecke entwickeln haben.

  11. Weissrussland sollte man auch mal unter die Lupe nehmen.
    Kaum Maßnahmen gegen Corona und in der Millionenstadt MInsk gab es keine Berichte von Leichenbergen oder überfüllten Krankenhäusern.
    Wie kann das sein?
    Bitte darüber berichten!

    • Richtig, das macht aber niemand ernsthaft. Außer dem üblichen Geschwafel wegen Diktatur /Autokrat Lukaschenko findet sich nichts. Natürlich sind die besorgten NGO's am Werke, die das Gras wachsen hören… Warum die aber in den USA nicht zu sehen sind ? Der Virus bzw. die ungewöhnliche Lungenkrankheit ist sicher kein Fake. Der Fake ist , daraus eine 'Pandemie' mit weltumspannenden Quarantänemaßnahmen , mit dem fast vollständigen Stillstand der Gesellschaft auszurufen… Interssant ist dabei weiterhin, daß sich dieser Stillstand scheinbar gar nicht auf die Umweltwerte auswirken soll. Wenn trotz halb soviel Verkehr die Luftwerte eher schlechter werden, kann wohl der Verkehr und der böse Diesel-PKW nicht 'die Ursache' sein. Angeblich erreichen wir auch neue CO2 Rekordmarken usw…, das ist alles sehr verwirrend und wenig logisch !

  12. Hallo Rainer Rupp. Wann wurde der Artikel geschrieben? Ich höre immer "die USA", wobei doch hier besser differenziert werden sollte. Das erwarte ich einfach aktuell. Im Moment sollte man nicht alles in einen Topf schmeißen. Gerade bin ich froh, dass es die USA gibt!

    • Im Kenfm-Millieu geht nur: Amerika = böse. Wenige können sich auf das Gedankenexperiment einlassen, dass seit Trump sich ein Machtkampf im Hintergrund abspielt, in den RUS und CH entscheidend eingebunden sind.

      Alleine die Idee, dass sich führende Köpfe aufmachen, dem weltweiten deep state überall die Stirn zu bieten ist zu zumindest spannend.

      So wie die BRD gerade droht im Chaos zu versinken, werden diese Herren nicht lange zusehen. Gehr GR unter, ok, da hilft dann der Obama-Zynismus.

      Bei der BRD kippt dann weltweit einiges um. Zumindest muss man fragen, was die großen Drei für eine Anschlusslösung präferieren:

      youtube.com/watch?v=PuY3XfDt468

      In Russland denkt man bereits offen ein paar Schritte weiter.

    • Na Pippi, von TP zu KenFM geswitcht?
      Kleiner Hinweis: hier gibt es kein Politbüro, das tatsächlich systemkritische Posts löscht. Also viel Spaß hier im Forum.😁
      Jetzt zu deinem Post: Wieso bist du froh, dass es die USA gibt? Glaubst du an denn edlen Ritter auf dem weißen Pferd in Form der USA? Antwort erwünscht….

    • An Pipilangstrumpf:
      "die USA" steht im Artikel von Rainer Rupp genau 1 mal drin.
      Ansonsten sind es Bezüge, wer was getan oder unterlassen hat.

      An medieum-Millieu:
      Zu glauben, dass ausländische Mächte sich wohlwollend um den Besetzten Rest in Deutschland kümmern würden dürfte zwar im Interesse dieser Mächte, aber sonst ein Irrglaube sein.
      Veränderungen müssen hier vor Ort bewirkt werden.

    • Also gut, dann lasst uns nicht das Grundgesetz zurückfordern, sondern endlich einen Friedensvertrag mit voller Souveränität.

      Meine Gute, was eine zahnlose pseudo-alternativ Szene:

      Ich will mein Grundgesetz zurück! Gib mit mein Besatzungsstatut endlich wieder!
      Die lachen sich doch schlapp!

      Weg mit EU, Euro, Nato.

      Aber da machen sich dann die Herren Systemoppositionellen gleich einen Kopf, ob das so gewollte sein könnte?

      Blos nicht zu weit raus rudern!

Hinterlasse eine Antwort