Tagesdosis 8.5.2019 – Endlich: CO2-Steuer verspricht Klimaverbesserung (Podcast)

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Prolog

Gerne ragt der Sapiens über alles hinaus und thront auf seinem goldenen Sitz, den er sich zurecht gezimmert hat. Mathematik, das nennt er seine große Errungenschaft und die Technik seine Meisterschöpfung. Homo heureka reichte ihm nicht. Er meißelte seine Vernunftbegabung gleich doppelt in seinen Stammbaum hinein: sapiens sapiens. Kein Tier sei ihm gleich, keine Intelligenz höher als die Seine. So fraß er sich durch die Erde und ist nun ganz geschockt, dass ihm die Arten derart rasant aussterben und er einfach nicht herausfindet, wieso es so kam. Ist da Putin wieder einmal am Werk oder gibt es eine noch unentdeckte riesenhaft gefräßige Lebensform? Ja, sich dumm zu stellen ist allemal besser, als zuzugeben, doch ein wenig beschränkt zu sein. Nicht wahr, mein lieber Sapiens? Insekten sterben buchstäblich wie die Fliegen. Der Bestand der Wirbeltiere ist um 82 Prozent gesunken, ein Viertel aller Pflanzen und Tiere sind nahe am Aussterben. Die Ökosysteme sind um 47 Prozent zurückgegangen und 72 Prozent der Ökosysteme, von denen indigene Völker leben, zeigen deutliche Verschlechterungen.(1) Der homo sapiens sapiens, ist er der neue Asteroid, ein Zerstörer und Selbstvernichter? Eine Verschwörungstheorie, ich weiß, aber vielleicht stimmt sie ja – irgendwann.

Homo idioticus rex

Der neue Uno-Bericht (1) schreibt, dass eine Millionen Arten vom Aussterben bedroht seien. Greta Thunberg will uns Erwachsene leiden sehen, weil wir an allem schuld sind und die Politiker diskutieren darüber, ob wir alle nun dafür zahlen sollen, damit das Klima wieder gut wird. Leute, es ist nur noch zum Lachen. Wer, bitteschön, nimmt denn noch diese Politikdarsteller in Funk und Fernsehen ernst? Der Planet geht vor die Hunde und wir, die gesamte Menschheit, sind die Einzigen, die das zu verantworten haben. Die einen mehr und die anderen weniger. Doch am meisten Schuld daran haben die Superreichen, die die Geschicke seit Jahrhunderten leiten und die Politiker in verantwortlichen Positionen, die sich von den Superreichen verleiten lassen, um Gesetze festzuschreiben, die ihnen erlauben, diesen Planeten zu plündern, um aus ihm eine Sondermülldeponie zu machen. Wer ernsthaft glaubt, man könne das Klima oder die gesamte Umwelt mit einer Steuer retten, die dann wieder in dem Maschinengewehr der Finanzwirtschaft landet, um noch mehr Artensterben damit zu verursachen, ist entweder dumm oder vollkommen verlogen. Mit Geld ist das Klima oder die Umwelt nicht zu retten. Der Korporatismus, verkürzt auch Kapitalismus genannt, ist abzuschaffen, denn er ist die Ursache für das ganze Spiel um die Gier und die Habsucht, die Machtgeilheit der Psychopathen aufrecht zu erhalten. Dann ist sofort ein Frieden herzustellen, und zwar weltweit. Alle Rüstungsgüter sind einzufrieren und zu vernichten, komplett. Die Frage der Energiegewinnung ist neu zu stellen und nur erneuerbare sowie natürlich nachhaltige Energien sollen verwendet werden. Cradle to Cradle ist hier das Stichwort. Eine Umverteilung aller Güter und Waren, vor allem der Lebensmittel ist gerecht und nicht nach Geldwerten zu verteilen. Das Geld, sowie alle Währungen sind aufzulösen. Der Konkurrenzkampf, der weltweit das höher schneller und weiter-Prinzip anfeuert, ist in ein weltweit kooperatives Prinzip umzufunktionieren. Frage: und wie soll das alles ohne Geld gehen? Antwort: Franz Hörmann googeln.

Das Weltbild des Überlebens

Wenn wir drei Dinge beachten würden, dann gäbe es keine Umweltschäden mehr, geschweige denn einen menschenverursachten Klimawandel. Diese drei Dinge sind derart einfach und banal Dinge, dass man erst, wenn man sein Gehirn tagelang mit der Frage des Artensterbens und der Umweltzerstörung strapaziert hat, darauf kommt:

  • 1. gesundes Wasser
  • 2. gesunde Luft
  • 3. gesunde Lebensmittel

Würde es darauf ankommen, diese drei Grundbedürfnisse aller Lebewesen zu gewährleisten, weltweit, dann wäre die Umwelt und das Klima vollkommen intakt. Und darum geht es, wollte man tatsächlich diesen Planeten retten. Der Korporatismus ist der Feind dieser Grundbedürfnisse allen Lebens hier auf der Erde. Er ist die Ursache aller destruktiven und dadurch ignoranten Verhaltensweisen der Sapiens, die aus allem starre Konkurrenz zu seinen Mitgliedern und Mitgeschöpfen macht. Diesen Planeten retten wir nur, wenn wir umdenken. Zum Umdenken braucht es aber ein ganz anderes Bewusstsein als das des Kampfes um alles und jeden. Das ist das Prinzip des Überlebens geworden: konkurriere mittels deiner Bedürfnisbefriedigung um alles und gegen alle anderen Sapiens. Der andere Sapiens ist nicht dein Freund, er ist dein Nebenbuhler und hindert dich an deiner Bedürfnisbefriedigung, denn er will alles, gönnt dir dabei aber nichts.

Wir alle sitzen im Hamsterrad des Überlebens. Die meisten Menschen überleben in diesem System der Destruktivität ganz gut. Sie leben aber nicht. Will heißen, sie leben nicht ihr wirkliches, erwünschtes Leben. Um wirklich zu leben braucht es eine völlige Abkehr vom jetzigen System des Überlebens, das an die Wirkmächte der Finanzwirtschaft festgezurrt ist. Den Planeten zu retten, so sagt es dieses System, funktioniert nur über eine neue Steuer, also über die Geldwirtschaft. Wer das wirklich glaubt, hat das Hamsterrad tief verinnerlicht. 

Wir Sapiens müssen einfach nur anders leben. Jetzt fragen sich vielleicht viele, aber wie? Wie sollen wir denn nun leben? Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach: Wir müssen nur damit aufhören, für die Müllhalde zu leben, Dinge zu produzieren, die es nur deswegen gibt, damit ein System der Superreichen existiert, das uns eine Illusion der perfekten Welt verkauft. Niemand braucht diese Weltillusion, wenn die Mehrheit der Sapiens verstünden, das uns Unfreiheit als Freiheit verkauft wird, Krieg als Frieden, Demokratie als Diktat und Arbeitsstellenzwang als freie Arbeitswahl. Ohne Hamsterrad, Gehorsamsprinzip als Erziehung und Bildung und die Anhimmelung der Autoritäten, die uns sagen, was zu tun, oder zu lassen ist. Dazu kommt noch, dass wir unsere Fehler in uns selbst ergründen sollten, um nicht ständig im Außen nach neuen Feindbildern zu suchen, die wir dann für das verantwortlich machen, was in unserem Inneren mit uns selbst nicht stimmt. Ohne Feindbilder zu leben, ist vielen ein Unding, weil sie nie erlernt haben, ihre eigenen Missstände anzuschauen, um sie zu beheben. Feindbilder sind viel zu oft noch Projektionen nicht bereinigter innerer Defizite im Sapiens.

Diese Einstellung ist Teil der Konditionierung des Überlebens als kleines Rädchen im großen Getriebe normopathisch autoritärer Irrationalität. Dieses Bewusstsein muss erst einmal zugelassen werden. Die meisten Menschen aber denken, dass das, was sie wissen und denken, dass das die echte und wahre Welt widerspiegelt. Es spiegelt jedoch bloß das Überleben innerhalb der Kultur wider, in der sie leben. Und diese wird dann partiell, je nach eingenordetem Weltbild, bestätigt, als Universalwissen, als beste aller möglichen Welten verteidigt und über alle anderen Weltbilder gestülpt. Das Einführen einer CO2-Steuer2 folgt derselben Überlebenslogik: Allein auf deine Leistungsfähigkeit kommt es an. Nur wenn du fleißig mehr Geldwachstum und damit mehr CO2-Steuern erwirtschaftest, nur dann können wir alle gemeinsam das Klima, die Erde und alles Leben retten. Nur wenn du das tust, bist du ein Klimaheld – weitersagen, damit sich alle schlecht fühlen, die das nicht tun, oder zu wenig Überstunden ableisten, damit noch mehr CO2-Steuern erwirtschaftet werden. 

Ist die Mehrheit der Sapiens eigentlich noch ganz bei Sinnen, diesen Schwindel nicht zu erkennen? Ein neuer Markt entsteht. Das ist der echte Sinn hinter dieser Steuer, ja hinter fast jeder Steuer. Und mir will doch der Name des ersten Klima-Milliardärs jetzt nicht einfallen? Wie heißt der noch? Ah, Al Gore. Vizepräsident unter Bill Clinton in den USA und 2001 wurde Al Gore beinahe der 43. Präsident der USA. Al Gore, der Dramaturg der Klimahysterie.

Man kann keine Biene retten, wenn man ihr Antibiotikum gegen die Gifte einverleibt, die die Landwirte auf die Äcker stäuben. Um die Biene zu retten, muss man auf die Gifte verzichten, die man als Landwirt auf die Felder sprüht, Das ist die Banalität der Destruktivität der Sapiens und dieses Verhalten macht seinen gesamten Erfolg als Spezies erst aus. Aus allem wird nur ein einziges Ziel anvisiert und dieses heißt Rendite. Daher diese ganze, die Zerstörung noch vorantreibende Symptomlösungs-Strategie, die die Sapiens als Ursachenforschung verstehen wollen. Man kann den meisten Menschen wirklich den allergrößten Blödsinn verkaufen. Dieser Blödsinn wird dann mit Schwert und Schild in die Welt getragen und gegen Ungläubige verteidigt. 

Das Narrenschiff

Daher erlaube ich mir an dieser Stelle einen Rat an die Wenigen, die ihre Intelligenz nach dem ökologischen Prinzip anwenden: Kümmert euch nicht mehr um diese Masse, kümmert euch nicht um das vielseitig beliebte Empörungsmanagement und seid nicht enttäuscht über diese in der Empörung stecken gebliebenen Sapiens. Kümmert euch um euer Leben. Rennt mit eurer Intelligenz von diesen weg und immer mehr zu euch selbst hin. Versucht nicht, sie aufzuwecken, versucht nicht, Mitleid mit ihnen zu haben, versucht euch nicht in der Mission, sie zu retten, sie in ein anderes Bewusstsein zu überführen, sie aufzuklären. Es wird nichts nützen. Sie rennen in ihre Klubs und jammern und weinen. Doch am Ende machen sie, was von ihnen erwartet wird. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass solche zugeben, dass sie sich irren. Sie jubeln, wenn Deutschland ein Tor schießt, doch sie selbst schießen nie auch ein einziges Tor in ihrem Leben, eher massenhafte Eigentore, die dann wie Handbremsen ihr Leben immer langsamer und starrer werden lässt.

Man kann nur denen helfen, die Hilfe wollen und dieses aussprechen. Alle anderen sind noch in der Selbstbestätigung ihrer Weltbilder verfangen und können nicht heraus. Du wirst zu ihrem Feind, wenn du immer vehementer helfen oder aufklären willst. Und sie verstehen eine Diskussion wie einen Zweikampf, in dem ihre Meinung feststeht und sie um jeden Preis siegen müssen. Ignoriere sie sofort, wenn du sie bemerkst. Die Energie, die du an sie verschwendest ist besser angelegt in deinen Weg. Es ist wie Wilhelm Reich in der Mitte des letzten Jahrhunderts über die emotionale Pest der Menschen schrieb: Sie jubeln, wenn ein neuer Jesus ans Kreuz geschlagen wird. Sie verraten all diejenigen, die den Ausgang aus der Falle finden. Und sie winken all diejenigen zurück, die ihnen zuwinken und sagen, dass hier der Ausgang ist und man nun mitkommen könne. Sie denunzieren lieber all diejenigen, die den Ausweg finden, als das sie es ihnen gleichtun und auch aus der Falle gehen. Jeder muss selbst dafür bereit sein, an Weiterentwicklung und Bewusstseinsarbeit Interesse zeigen, und sich selbst in die Lage versetzen, das alles zu bewältigen. Und so schaut die Masse auch noch in zweihundert Jahren den Lanz, die Will, den Kleber, den Gottschalk, den Jauch und die Schöneberger dabei zu, wie sie das Hamsterrad für die Masse weiter anschwingen. Je mehr Fliehkraft die Stars dann für das Hamsterrad bei der Masse entfesseln, desto unbändiger wird der Applaus sein. Ein Narrenschiff, wahrlich und kein Captain Sparrow ist in Sicht, der sie von ihrem eigenen Spuk befreit. 

Epilog: Der General strahlte Selbstsicherheit aus. Fast wirkte er arrogant. Er schaute den Forscher abschätzig an, so als wüsste er ganz genau, wie dieses Treffen ausgehen wird. Möchten Sie auch einen Whisky?, fragte er den Forscher, ist ein 35-jähriger. Der Forscher nickte zögernd. Ich werde ihnen etwas über unsere Gesellschaft erzählen. Hören Sie mir bitte gut zu und wägen Sie dann ab, ob Sie denen allen da draußen wirklich die Wahrheit sagen wollen. Dabei gab der General dem Forscher ein gefülltes Glas Whisky, einen Doppelten. Wissen Sie, fuhr der General fort, auf was diese Gesellschaft aufgebaut ist, ja jede Gesellschaft, überall? Auf Vertrauen. Darauf, dass alles in Ordnung ist, darauf, das wir uns kümmern. Wissen Sie, jeder Einzelne da draußen kann die Dinge, die er tut nur tun, weil die Welt in der er aufwacht, genau die ist, die er gestern beim zu Bett gehen verlassen hat. Für dieses Vertrauen, das alles auch morgen so ist, wie es gestern war, arbeiten wir. Nicht nur wir hier, im Pentagon. Alle da draußen machen ihren Job, weil die Welt sich jeden Tag immer genau so dreht wie gestern. Können Sie mir folgen? Der Forscher nickte. Und jetzt kommen Sie und wollen sie mit einer ungeheuerlichen Sache aufscheuchen und ihnen sagen: So ist es nicht! Es gibt nichts, worauf wir vertrauen können. Da draußen fahren Raumschiffe herum. Kein Mensch weiß wie oder wozu. Was sie wollen, wissen wir nicht. Wir haben nicht die geringste Ahnung und ihre Technologie ist unserer weitaus überlegen. Sie fliegen manchmal sogar um unsere Atomraketen herum und schalten sie aus oder an oder machen sie unbrauchbar. Nachts, da entführen diese Aliens unsere Frauen, Männer und Kinder und niemand weiß, wozu oder warum. Wir können nichts dagegen tun, wir können euch nicht beschützen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um ein Zuchtprogramm, um Hybridwesen zu erschaffen, diese weiter zu entwickeln und weiter zu klonen. Das dann diese aus unserer Spezie in der Galaxis oder irgendwo im Weltall auf den unterschiedlichsten Planeten, Lichtjahre von der Erde entfernt, Zwangsarbeit oder sonst etwas ableisten, für diese Aliens. Das wollen sie veröffentlichen!? Das wollen Sie wirklich tun!? Wissen Sie wie diese Welt, unser Zuhause, dann Morgen aussieht? Wissen Sie, wem die Menschen dann vertrauen werden? Sie werden damit die ganze Ordnung zerbrechen, womöglich sogar unzählige Kriege entfesseln. Die Börsen werden weltweit zusammenbrechen! Weltweit! Wie werden die Gläubigen dieser Welt darauf reagieren, wenn sie erfahren, dass Gott nicht den Menschen als sein Ebenbild schuf, sondern als Sklave für andere Lebensformen? Alles, was diese Ordnung auf diesem Planeten zusammenhält, all das wollen Sie mit einem Schlag vernichten, nur der Wahrheit wegen? Ich sag Ihnen mal was! Die Wahrheit ist, dass jeder Einzelne seine Welt hat, seine Familie und seine Arbeit. Das ist die Wahrheit, um die sich hier jeder kümmert und um die es hier wirklich geht, an der Sie rütteln, wenn sie mit ihrer Wahrheit in die Öffentlichkeit gehen. Sie werden alles zerstören. Die gesamte weltliche Ordnung! Und genau deswegen sagen wir nicht, Ja, es gibt Aliens, sie entführen viele von uns und wir sind machtlos, komplett machtlos. Das hier, das ist ihr Planet, nicht unserer, denn sie sind machtvoller als alle hier zusammen. Keine Streitmacht auf diesem Planeten kann ihnen das Wasser reichen. Und wenn die wollen, dann unterjochen sie uns alle…

Sie können mir noch einen Whisky einschenken, unterbrach ihn der Forscher, und der General legte sein breitestes Lächeln auf und erwiderte dem Forscher, ah, wir verstehen uns. Gerne! Wie geht es Ihrer wunderschönen Frau? Haben Sie sich das Haus gekauft? Wunderschöne Lage. Die Schulen dort sollen erstklassig sein. Ist doch für ihre Kinder kein Problem, sich dort anzumelden, oder soll ich da was machen? Ein Anruf, und…

Wie war das noch mit der CO2-Steuer und der braven schönen menschlich verwandelten Klima-Welt? Die CO2-Steuer rettet das Klima und die Umwelt? Sie ist längst ein Wachstumsmarkt und ist ebenfalls zu einer neuen Ordnung in den Köpfen der Menschen geworden. Noch irgendwelche Fragen? Wollt ihr uns verarschen oder wollt ihr euch selbst verarschen – das ist hier die Frage.

Quellen:

  1. https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-uno-bericht-beschreibt-dramatischen-verlust-der-artenvielfalt-a-1265482.html
  2. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/co2-steuer-cdu-politiker-distanzieren-sich-von-annegret-kramp-karrenbauer-a-1265891.html
  3. https://www.youtube.com/watch?v=BhWXFsqKMVk
  4. https://www.der-postillon.com/2019/05/artensterben.html?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1557241304

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Ein Kommentar zu: “Tagesdosis 8.5.2019 – Endlich: CO2-Steuer verspricht Klimaverbesserung (Podcast)

  1. Es fällt schwer, angesichts des Blödsinns höflich zu bleiben.

    Die CO₂-Steuer wird mitnichten das Klima verbessern, und zwar aus einer ganzen Reihe von Gründen:

    (1) Der Mensch hat mit 358ppm (= 0,358‰) (= 0,0358%) keinen Einfluss auf die CO₂-Bilanz.

    (2) Falls es aber doch so wäre (Achtung, Wenn-Dann-Satz): er müsste seine Lebensprozesse einstellen. Zurück zur Heidschnuckenwirtschaft. War eine niedliche Zeit, in der ich als Zehnjähriger an meiner Blinddarmentzündung damals verendet wäre. Aber wer bin ich schon, mir ein Urteil anzumaßen.

    (3) Dass das Klima sich erwärmt, ist nicht zu befürchten, sondern zu hoffen. Warmzeiten wie etwa zur Römerzeit haben der Menschheit gutgetan.

    (4) Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig CO₂ in der Atmosphäre: CO₂ ist der Grundstoff zur Produktion von Zucker und O₂ in der Atmosphäre. Für Photosynthese wäre nicht 0,4‰, sonder 0,6‰ optimal. (Wenn die Pflanze stirbt, stirbt der Mensch gleich hinterher.)

    (5) Was die Lebensprozesse der Bevölkerung beeinträchtigt ist die zu erwartende finanzielle Mehrbelastung – genau wie damals bei der Mehrwertsteuererhöhung auf skandalöse 19%.

    Aufwachen!

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