Tagesdosis 9.7.2018 – Vernichtungsmaschine stoppen

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Das  Mittelmeer ist ein Massengrab. In diesem Jahr sind schon mehr als 1.000 Menschen darin ertrunken. Die meisten von ihnen hatten ein monatelanges Martyrium in einem libyschen Lager durchgemacht. Folter, Hunger, Durst und Tod hatten Narben an Körper und Seele hinterlassen. Viele hätten ihr Leben noch vor sich gehabt. Sie waren vor dem grassierenden Elend in ihren Heimatländern geflohen, auf dem der Wohlstand in den Industrienationen beruht. Nun liegen Ihre Leichen im Meer. Manche spült die Brandung irgendwann an.

Doch retten ist verboten. Schiffe dürfen fast nirgendwo in Europa mehr einlaufen. Einzig Barcelona im spanischen Katalonien machte zuletzt eine Ausnahme. In Malta steht ein deutscher Kapitän vor Gericht, weil er 234 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt hat. Er weint, spricht von einem jungen Mann, der lieber ins Meer gesprungen wäre, als zurück zu müssen, von erschöpften traumatisierten Kindern und ihren Müttern.

Retten ist verboten. Die EU wird zur Festung, um die Opfer ihrer vollen Supermarktregale auszusperren. Politiker, auch in Deutschland, sprechen über sie, als handele es sich um Abfall. Es geht nicht mehr um Menschen, die leben wollen, sondern »illegale Wirtschaftsflüchtlinge«. Zeitungsberichte erinnern an die Hetze des Stürmers gegen Juden. Eine wachsende Masse in der Bevölkerung johlt die  Hassparolen nach.

Lassen wir sie im Meer ersaufen, in der Wüste verdursten oder in Libyen massakrieren? Wo internieren wir sie? Wie weit kann man ihnen das Essen kürzen? Sind sie selbst schuld an ihrer Lage? Burkinis bestimmen Titelseiten. Emanzipation scheint für manchen bierbäuchigen Alemanen die Garantie fürs Aufgeilen an Frauenkörpern in Freibädern zu sein. Mit Pornovideos mit dunkelhäutigen Hauptdarstellern kennt er sich aus. Hauptsache, kein Afrikaner oder Araber stört sein Wohlstandsgefühl. Es ist widerlich.

Fremdenhass, Sozialdarwinismus und eine perverse Empathielosigkeit brechen sich zusehends Bahn. Die politischen Entscheider machen es vor. Als überflüssig empfundene Menschen werden zum Freiwild erklärt. Töten durch Unterlassen wird nicht nur straffrei gestellt. Bestraft werden heute jene, die für überflüssig erklärte Menschen retten. Die hässliche Fratze des imperialistischen Systems liegt offen da. Verfassungen, Menschenrechtserklärungen und das deutsche Grundgesetz, wonach alle Menschen gleichwertig seien, verkommen zur hohlen Phrase. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Gruppe der Geächteten wächst.

Die Perversion liegt in massenhafter emotionaler Abstumpfung. Selbst angeblich »Linke« zeigen dies. Unter vorgeblich guten Gründen – nämlich die einheimischen vor ausländischen Abgehängten zu schützen – fordern sie vom Staat martialischen Grenzschutz. Das Problem bleibt bestehen: Die Leute fliehen. Die Leute folgen dem Strom der Waren, die zuvor in großen Teilen von ihnen abgepresst wurden. Sie haben lebensgefährliche Wege auf sich genommen und stehen da. Wer sie abweist, wer sie kriminalisiert, muss sich über eins klar sein: Er plädiert letztendlich für Massenmord.

Da helfen alle Erklärungsversuche nichts. Dass die Kapitalisten nichts lieber als billige Arbeitskräfte haben, mit Hilfe derer sie ihre Profite maximieren können, steht außer Frage. Die These vom teuflischen Plan einer Finanzelite, dafür massenhaft arme Schlucker ins imperialistische Zentrum Deutschland zu locken, ist dennoch nicht haltbar. Sie hätten einfachere Möglichkeiten. In der Ukraine oder Moldawien, in Bulgarien oder Polen, in Rumänien oder weiten Teilen Südeuropas stünden massenhaft billige Arbeitsmigranten zur Verfügung. Das aber erschwert die Politik jedoch bewusst mit rigiden Gesetzen.

Auch kann das Großkapital nach Belieben expandieren. Arbeitskräfte in Afrika lassen sich nun mal brutaler ausbeuten als in Deutschland. Die Flucht von Abertausenden Menschen erschwert diese Form der Unterdrückung vielmehr. Ist ein Land politisch und wirtschaftlich zerrüttet und leidet es unter Bürgerkriegen, wird es schwieriger, die dort vorkommenden Rohstoffe effizient zu plündern.

Natürlich: Der Zugzug von Flüchtlingen verschärft die Konkurrenz am Arbeitsmarkt. Das ist immer positiv für Ausbeuter. Davon betroffen sind allerdings vor allem die Menschen, die im Niedriglohnsektor konkurrieren. Umfassend ausgeweitet wurde der jedoch nicht durch Migration, sondern die repressiven Hartz-Gesetze. Mit der Agenda 2010 baute Deutschland nicht nur massiv Arbeitsrechte ab und senkte die gesetzliche Rente. Mittels härtester Sanktionen zwingt man Erwerbslose dazu, jeden Job zu jedem Lohn anzunehmen. Genau dies war das Ziel. Altkanzler Gerhard Schröder sprach schon 2003 in Davos ganz offen darüber.

Es ist ein Ammenmärchen, zu glauben, durch dichte Grenzen ginge es den deutschen Abgehängten besser. Und mal ehrlich: Seit wann macht sich der deutsche Mittelstand Gedanken um die Armen?

Das Problem bleibt: Die Menschen kommen und wir haben die Wahl: Entweder mutieren wir zu gefühllosen Robotern und treiben sie ins Elend zurück oder in den Tod. Oder wir bestehen auf der Einhaltung von Menschenrechten. Denn wie zu erleben ist, bietet der globale Kapitalismus keine Lösung. Das Kapital folgt strikt der Profitlogik. Aus Geld muss immerfort mehr Geld werden. Der Kapitalist ist dem daraus folgenden unendlichen Wachstumszwang unterlegen. Spielt er nicht mit, verliert er. Das ist automatisch mit wachsender Ausplünderung von Mensch und Umwelt verbunden.

Noch mal: Der Kapitalismus mit seinem Privateigentum an Produktionsmitteln und seinen Staaten, welche die Kapitalverwertung managen, bietet keine Lösung. Unternehmer werden weiter Waffen liefern, wenn sie damit genug Profit einfahren. Oligarchen werden in wirtschaftlich wie staatlich zerrütteten Ländern weiter um die Macht ringen, eigene Truppen anheuern, Bürgerkriege anzetteln und dafür Waffen kaufen. Das Ringen um ökonomische Macht in diesem globalen System hat viele Gesichter. Und Hilfe vor Ort? Gibt es kaum.

Dieses Dilemma können viele nicht ertragen, zumal wir alle – wenngleich zuweilen unfreiwillig – daran beteiligt sind. Wir wissen und verdrängen es. Wir fordern unmenschlichste Lösungen, die keine sind. Wir reden im Konjunktiv über Hilfen vor Ort, die es nicht gibt und die nicht geplant sind. So werden wir zum Steigbügelhalter der Herrschenden, zum Garant für das Weiter so in immer brutalerer Weise.

Der Schalter zur globalen Umkehr liegt in einer Änderung der Produktionsverhältnisse. Ressourcen, Betriebe und Konzerne gehören gemeinschaftlich verwaltet, die staatlichen Herrschaftsinstrumente entmachtet. Ansonsten gefährdet die private kapitalistische Vernichtungsmaschine unser aller Lebensgrundlagen. Dichte Grenzen und bewaffnete Truppen werden sie nicht stoppen.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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97 Kommentare zu: “Tagesdosis 9.7.2018 – Vernichtungsmaschine stoppen

  1. Mal zur Güte der unterschiedlichen Meinungen zur Migration:
    Schaut euch mal das Gespräch:
    Gruppe42 zeigt: Monika Donner im Gespräch mit Roland Düringer – Angst, Flucht und Mut –> YouTube.
    an.
    Monika Donner versucht da Angst und Schrecken zu verbreiten – und wie abgeklärt Düringer reagiert.

  2. Liebe Susanne Bonath,

    Du hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen und so das strukturell männlich-weiße-westliche aus den Büschen gelockt. In deren Kommentaren kommt bis zur Übelkeit zur Kenntlichkeit, was die bürgerliche Gesellschaft ist: nackte Gewalt, verwaltet durch die Triage verallgemeinerter Subjektivität. Hinzu kommt die Anverwandlung an die mythische und pseudo-konkrete Nation mit welcher noch immer in der Aufstiegs- wie auch gegenwärtigen Abstiegsgeschichte – Bürgerlicher Ungesellschaftlichkeit der Einschluss der strukturell männlichen Patrioten und Staatsbürger und der Ausschluss aller anderen blutig und mörderisch exekutiert wird.

    Spreu und Weizen: mit den Affirmativen des Modernen Ensembles kommt weder der empirische Mann noch die empirische Frau, noch sonstige substantielle Geschlechter irgendwohin oder überlebt die gegenwärtige Barbarei. Leider ist der Kapitalismus keine bloße Wirtschaftsform, sondern eine epochale Welterklärung mit extrem wenig Raum für die Angelegenheiten, die alle angehen (vormals „res publica“). Der wenige Spielraum ist zudem auf „Öffentlichkeit“ beschränkt und zielt ausschließlich auf die konkurrente Austragung von abstrakten Interessen – ohne jede Ansehung der empirischen Person.
    Alles andere spielt sich im „Reich der Freiheit“ der Bürgerlichen Moderne ab. Im Privaten, hinter verschlossenen Türen, in geschlossener Gesellschaft ist gut Munkeln und es ist konstitutives und garantiertes Recht, dass ein jedes dort ohne Rückbindung auf die Bedürfnisse anderer Individuen allein oder mit anderen eigen erkorene Ziele verfolgen darf. Mit Fug und Recht folgt, dass mafiotische Strukturen unserer sogenannter „aufgeklärten Gesellschaft“ zutiefst inhärent sind. Anders gesagt: Verschwörung ist ohne wenn und aber in der Moderne als „Freiheit“ garantiert und lediglich der sogenannten „Linken“ ist immer noch nicht aufgefallen, dass die Öffentlichkeit lediglich der Überprüfung und Steuerung des Bürgerlichen Subjekts dient, damit es nur ja nicht dieser einzig gesamtgesellschaftlich zulässigen Handlungsform enträt.

    Mit „Ausbeutung“ (ohne sie negieren zu wollen) ist das Argument nicht erschöpfend dargetan. Ebenso kann es nicht um die „Öffentlichkeit“ oder die – unter Linken – sattsam bekannte Gegen-Öffentlichkeit gehen. Die Überwindung unserer perversen und unerträglichen Verhältnisse läge in der Transzendenz von Bürgerlicher Demokratie, Bürgerlicher Ökonomie vulgo Marktwirtschaft, Bürgerlicher Geschlechterverhältnisse, Bürgerlicher Wissenschaft … schlicht in der Anerkenntnis der Tatsache, dass jede Sicht auf uns selbst und unsere Welt immer sozialer, also menschlicher, Übereinkunft entstammt … mit dem Unterschied, dass sie uns demnächst nicht als unhintergehbares Drittes, als Fetisch, entgegen tritt, sondern wir uns bewusst bleiben werden, dass wir als menschliche Leute nicht über uns hinaus reichen können, aber immerhin und exklusiv die Beziehung unter einander seit jeher selbst bestimmen.

    • Ihr Kommentar lässt mich nicht erkennen, was Sie uns eigentlich zum Thema sagen wollen. Weder Sie noch Frau Bonath hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Sie sind handwerklich beide völlig ungeeignet.

      Sie sprechen verwirrt über weiße Männer, die Sie aus Büschen gelockt haben. Dann sollen wieder männliche Patrioten und Staatsbürger den Ausschluss aller anderen (meinen Sie Bürger, Fremde, Menschen, Tiere, Pflanzen ?) auch noch blutig und mörderisch exekutieren. Bei dieser Vorstellung von Gewaltpotential stellen sich mir die Fragen: Wo wohnen Sie denn? Welche Tabletten nehmen Sie, wenn Sie solche Kommentare schreiben?

      Alles andere spielt sich bei Ihnen im Reich Ihrer „eingegrenzten Freiheit“ ab. Natürlich hinter auch Ihren verschlossenen Türen, schreiben Sie. Das klingt schon fast wie ein Brief aus einem Gefängnis. Wahrscheinlich sind Sie in Ihrem selbsterbauten Psycho-Gefängnis geistig gefangen. Wenn Sie als Bürger glauben, dass Ihre Situation pervers und unerträglich ist, sollten Sie den richtigen Arzt aufsuchen oder Ihre Umgebung austauschen. Ihnen geht es nämlich gar nicht um die armen Menschen, die im Mittelmeer ersaufen, sondern um die Geschlechterfrage in Deutschland. Sie können nicht mit der Erfolglosigkeit von Frauen in der Politik umgehen.

      Also ich lebe in diesem Land gern, fühle mich wohl und wunderbar und amüsiere mich köstlich über die Profilierungssucht von erfolglosen Grazien und Frage mich, in welcher schrägen Welt diese Spezies so leben mag. Besonders wenn sie „hochgeistiges Geschwafel“ von sich über das andere Geschlecht abgeben und damit am Thema vorbei reden, da kann ich nur noch den Eimer holen.

      Unsere deutschen Frauen sind die Besten, das sieht man an MUTTI, da brauch ich dann nochmal einen Eimer.

    • Herr Esser, jetzt bin ich aber sprachlos, dass Sie meine strukturell dargetanen Ausführung tatsächlich empirisch unterfüttern. (Ironie off)

  3. Das kleine Deutschland soll ganz Afrika retten. Warum nur Deutschland?

    Warum regen wir uns nicht darüber auf, dass andere Staaten, die reicher sind als Deutschland, wie die USA oder arabische Staaten am Golf, ihren eigenen Landsleuten, wie den Syrern vielleicht mal helfen? Diese Staaten wollen aber nicht helfen. Sie wollen, das Deutschland dafür bezahlt und unsere Regierung macht hier mit. Wir Deutsche sind jetzt die Retter der Welt, schließlich waren wir mal die Herrenrasse. Vom totalen Krieg zur totalen Weltrettung, das sieht die Welt gern. Das ist der typisch Deutsche, früher extrem und heute extrem.

    Mittlerweile haben wir kein einziges funktionsfähiges eigenes U-Boot mehr in unserer Marine, nicht eines, aber viel zuviel teures Personel. Von 179 Panzern gehen nur noch 100, der Rest steht als Antiquität in der Werkstatt, hier gilt auch wieder viel zuviel teures Personal. Wir leisten uns das teuerste Army-Personal der Welt, einschließlich unserer „Flinten-Uschi“, und schwingen große Reden, wie wir FRONTEX und die Welt mit unserer Bundeswehr unterstützen wollen.

    Tatsächlich geht uns bei der „großen Hilfe“ bald das Material und das Geld für unsere eigenen Bedürfnisse aus. Darüber wird geschwiegen im Kanzleramt, wer das weiter bezahlen soll, diesen Wohlfahrtsstaat für Fremde, der unbezahlbare Irrsinn auf Kosten der nächsten Generationen. Welcher Politiker hat gesagt Deutsche raus aus Deutschland? Glauben Sie, dass sich Bundeskanzlerin Merkel mehr für das deutsche Volk einsetzt oder mehr für ausländische Hilfsbedürftige? Was glauben Sie?

    Trump hat meine Zustimmung in diesem Fall:

    „Deutschland gibt Milliarden für russisches Gas aus und will gleichzeitig, dass die USA und die NATO Deutschland vor Russland schützt“. Seine Aussage soll aufzeigen, wie widersprüchlich, großspurig und doch kleinkariert deutsche Politiker mit dieser Sache umgehen. Die Persönlichkeitsspaltung in der politischen Sache zeigt Trump hier auf, das ist aber auch Teil einer deutschen Mentalität. Vielleicht liegt hier auch ein großes Defizit der US-Umerziehung bei westdeutschen Politikern vor, die ja unsere Kanzlerin nicht genossen hat. Sie ist in der DDR geistig zurück geblieben und das merkt man.

  4. https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/20180503_declaration-and-action-plan-marrakesh_en.pdf

    In der Marrakesh Political Declaration vom 2.5.2018 heißt es:

    „Encourage the establishment of exchange networks between vocational training institutes and employment agencies in
    Europe and Africa, in order to draw full benefit from the skills of young migrants and to adapt technical training to the needs of the labour market.“

    Das ist ein wesentlicher Aspekt der Agenda. Und warum kannman das umsetzen? Nicht einfach so. Man brauchte vorher die Bilder von toten kindern am Stand und nun das Mittelmeer-Narrativ.

    Man produziert eine Katastrophe und auf der genau kalkulierten Welle von Empörung und Anti-Haltung drückt man die eigentliche Agenda durch, die in der Summe ausschließlich Verlierer produziert.

    Warum sollte ich das gut finden?

    • GLOUCESTER: Haben Sie tote Menschen aus dem Meer gefischt? Nein, Freunde von mir schon, sie waren in Lesbos und haben dort mitgeholfen. Das wir heute keine Bilder mehr sehen, gehört mit zu der Regierungpropaganda, die da lautet:
      Alles gut, wir haben das im Griff, es kommen keine Flüchtlinge mehr. Seehofer spricht vom Asyltouristmus, schlimmer geht nimmer…

      Und nein, niemand muss es gut finden, das Menschen aufgrund von Not und Elend ihre Heimat verlassen müssen – ich bin auch in der Flüchtlingshilfe tätig und erlebe persönlich, wie schwer traumatisiert diese jungen Menschen von der Flucht sind.

      Noch einmal: es sind Menschen, so wie Sie und ich, denen Hilfe einfach verweigert wird.

    • So wie Sie völlig spekulativ davon ausgehen, dass ich keine Toten aus dem Mittelmeer gefischt habe, könnt eich auch davon ausgehen, dass es ihre Freund gar nicht gibt.
      Das ist doch keine Art, sich zu unterhalten!
      Wollen Sie jetzt künftig die Diskussionserlaubis nur den Menschen erteilen, von denen sie wissen oder glauben, dass die Tote aus dem Mittelmeer gefischt haben?
      Und überhaupt, was heißt denn gefischt?
      Ihre Wortwahl ist vielleicht auch unter aller Würde!

    • GLOUCESTER: dass Sie keine Toten aus dem Mittelmeer „gefischt“ haben, ist selbstverständlich eine Annahme von mir. Weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass jemand, der Tote geborgen hat, so argumentieren kann, sie Sie es tun.

      Und nein, es ist völliger Unsinn, mir zu unterstellen, hier dürften nur Menschen mit diskutieren, die aktiv in der Flüchtlingshilfe mit arbeiten – mir geht es um Mitgefühl und Empathie und die scheint immer mehr Menschen verloren zu gehen…
      Solche Totschlagargumente, wie von Ihnen, komme immer dann, wenn einem nichts mehr anderes einfällt!
      Fakt ist: es sterben immer noch tätglich Menschen auf der Flucht und das ist die bittere Realität! Fakt ist auch, dass die Opfer zu Tätern gemacht werden und Täter sich als Opfer hinstellen. Helfer und Menschen in Not werden kriminalisiert, so läuft das „Spiel“ – nichts Neues, so war es schon immer!

    • Der sicherste Weg, dass keiner absäuft ist der, gar nicht erst in See zu stechen. Sie können auf dem ganzen Meer nicht jedes Nussschale aufgabeln, das wird nie gelingen und die Insassen erfahren den vorerst besten Schutz, wenn sie gar nicht erst in See stechen.
      Menschen, Menschen, Menschen, klar geht es um Menschen. Gerade deswegen ist es doch assozial dafür zu kämpfen, dass diese sich mit irgendwelchen Halunken auf große Fahrt begeben sollen, dürfen.
      Damit dann für einen Haufen Kohle die Seenotrettung wieder 30 oder 300 der 60 Millionen Migranten weltweit einsammelt. Das soll ein Plan sein? Für die Schlepper aug jeden Fall und für die 300 Geretteten. In der Zeit saufen aber andere ab. Aber Hauptsache sich daran hochgezogen, dass man als Gutmensch ja für die Rettung der 300 gekämpft hat. Am PC.

      Dann wäre es konsequeter dafür zu werben, alle einzufliegen, die lager zu stürmen und Essen, Medizin etc. tonnenweise hinzubringen.

      Aber 300 zu retten und es gut finden, dass andere weiter in See stechen. Das ist doch total verkommen.

    • Totschlagargumente sind z.B., anderen, die man nicht persönlich kennt und deren Argumente man negiert oder gar nicht versteht, mangelndes Mitgefühl zu unterstellen oder sie gleich als „Unmensch“ oder „brauner Pseudokommunist“ zu beschimpfen.
      Gibt es irgendeinen Bereich heute in unserem Leben, in dem nicht täglich Menschen oder andere hoch empfindsame Lebewesen qualvoll zu Grunde gehen? Ich kenne keinen.

  5. Oje, die Kommentare sind teilweise wirklich mehr als erschreckend! Und ja, ich kann Susan Bonath gut verstehen, dass sie zornig wird und diesen Zorn auch in Worte ausdrückt.
    Und Voice „die mit den vielen Namen“, wechselt nicht nur ständig ihren Namen, sondern gleich noch ihre Gesinnung. Zwar schreibt sie immer über Gewaltfreiheit, hat aber kein Problem damit, dass allein im Juli bisher über 600 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind, weil sie nicht gerettet werden durften.

    Und es ist wirklich sch…egal, warum die Menschen flüchten – die Fluchtursachen bekommen wir nicht so schnell in den Griff! Doch als Menschen sind wir verpflichtet, Menschen in Not zu retten, auch die, die sich bewusst in Gefahr begeben, weil sie keinen anderen Ausweg aus ihrem Elend sehen. Hier ist an erster Stelle Solidarität angesagt!

    Wer sich dagegen ausspricht und sogar fordert, diese Menschen entweder ertrinken zu lassen oder zurück zu ihren Folterern zu schicken, hat seine Mitmenschlichkeit verloren. Er hat seine Seele an eine Propaganda „verkauft“, von der wir seit Monaten überzogen werden. Die herrschende Klasse scheint den Krieg zu gewinnen: Sie „füttert“ die Menschen mit Angst vor flüchtenden Menschen in Not und klammheimlich, völlig unbemerkt zieht sie ihr Programm der digitalen Revolution durch, an der nur noch wenige Menschen eine Teilhabe in der Zukunft haben werden.

    Sehr viele Arbeitsplätze wird es in naher Zukunft nicht mehr geben und sehr wahrscheinlich werden die Menschen irgendwann mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abgespeist, was nur dazu dient, den Konsum aufrecht zu erhalten. Die „Abgehängten“ werden mit „Seifenopern“ und viel Werbung versorgt, so dass sie beschäftigt sind, während unser Planet stirbt und nur noch für wenige Menschen überhaupt bewohnbar ist. Es wird ein Massensterben von ungeheuren Ausmaß geben. Und nein, daran ist nicht die herrschende Klasse schuld, sondern wir selbst sind schuld, weil wir ihrer Propaganda auf dem Leim gehen und uns verhalten wie die Lemminge.

    Es wird hier oft von „Aufgewachten“ geschrieben – doch ich spüre hier nur völlig irrationale Ängste, nach dem Motto: Deutschland schafft sich ab! Ja, stimmt, doch nicht durch eine Islamisierung – wie von einer breiten Bevölkerungsschicht angenommen wird – sondern weil wir brav dem „Herrsche und Spalte Prinzip“ folgen…sauber!
    Da haben unsere „Erzieher“ ganze Arbeit geleistet!

    • Hier werden wieder einmal die Fakten durcheinander geworfen. Welche „Propaganda“ meinen Sie denn, auf die die Kritiker der Migration des Imperialismus angeblich reinfallen? Fakt ist doch, dass Sie und die, für die Sie hier Partei ergreifen, diesbezüglich die Propaganda und Tatsachenverschleierung der Regierung unterstützen.
      Und Sie als ausgebildete Psychologin tun hier das selbe, wie Susan Bonath, Sie versuchen, user persönlich zu diskreditieren, deren Meinung Ihnen nicht passt. Traurig!

    • @Mamomi
      `…weil wir brav dem „Herrsche und Spalte Prinzip“ folgen…sauber!
      Da haben unsere „Erzieher“ ganze Arbeit geleistet!`

      #dito, wenn nicht …

      … ich `zieh lieber aus` und die #Selbstverantwortung (a) vor 😉
      … und die Frage, wo GENAU diese (a) eigentlich in/für `unsere` repräsentative Demokratie `anfängt`

      eine `Gedankenspiel`-Frage:
      Ist eine Aussage für sich selbst: `Es GILT keine Pflicht wider das EIGENE Gewissen.`
      a) Recht
      b) Unrecht
      ?

      #Spieltheorie

  6. Ganz schlechter Stil, wie Frau Bonath hier heute um 9:54 Herrn Steins beschimpft hat und lässt m. E. wieder einmal psychologisch tief blicken. Erstaunlich, was manche sich hier herausnehmen können, andere aber nicht. Anscheinend gilt auch hier: Alle sind gleich, aber manche sind eben gleicher.

    • Diese Ausfälle sind doch eigentlich keine Kommentierung Wert. Das ist nicht schlechetr Stil, es ist gar kein Stil. Wenn man seine Ideologie nicht und nicht an den Mann bekommt, ja, woran könnte das liegen?
      Bei den Linken ist natürlich der Mensch die Fehlerquelle, nie die reine Lehre, die ja auf wissenschaftlicher Erkenntnis beruht, wissen Sie das nicht? Sie sind damit nur zu dumm oder total bösartig, wenn Sie B. nicht folgen können.
      Ich habe Menschen mit so simplen Weltbilder immer irgendwie bewudert und gefürchtet.

    • OK, kleine Korektur, nicht bewundert, bendeidet wäre der treffendere Ausdruck.
      Wenn alles ganz klat ist, weil es ein Mann mit Bart von 200 Jahren hingeschrieben hat, dann hat das Züge von religiöser Sendung, fast wahnartig werden da Weisheiten verabsolutiert…Mir ist das fremd, weil es mit der Welt, wie ich sie antreffe, so nicht zusammen passt.
      Wer aber daran glauben kann ohne Zweifel, dem ist geholfen, der kann glücklich werden ohne Zweifel. Schön für ihn oder sie, aber die ganze Welt aus diesem Punkt heraus kureren zu wollen, das ist doch anmaßend und für meine Begriffe zeugt das von einem sehr, sehr schlichten Gemüt.

    • Gloucester: Ich fand schon, dass das kommentiert werden musste. Egal, wie schlicht das Gemüt von jemandem ist, der sich hier äussert: Wenn so ein „Stil“ sich noch weiter ausbreitet und sich am Ende dann nur noch solche „schlichten Gemüter“, wie Sie es nennen, derart unterirdisch äussern , kann man jedwede ernsthaft themenbezogene Auseinandersetzungen hier in Gänze vergessen. Sie bewirkt dann keinerlei Aufklärung mehr, sondern nur noch böses Blut. Es tendiert ja bei genau dieser Thematik sowieso schon stark dorthin. Ein anderer user, der ein eigenes Forum betreibt und hier begonnen hatte, ganz vernünftige Kommentare zu schreiben, hat sich leider wieder zurückgezogen, nachdem er auf ähnliche Weise wie hier Herr Steins von Frau Bonath von Box angegriffen worden ist. Hab den Namen des users vergessen, werde ihn nachtragen.

    • Lassen Sie sie doch krakehlen, das spricht doch für sich.
      Ignorieren ist für mich das Beste, mehr wäre zuviel Aufmerksamkeit. Einfach weiter diskutieren. Fakten suchen und zusammenpuzzeln. Bei wem die Realität nicht zur Weltanschauung passt, der kann auch nur verrückt werden. Es sei denn, man überdenkt die Ideoligie. Sei es drum. In dem Fall kaum zu erwarten.
      Selten so ein jämmerlichen Betteln um Aufmerksamkeit gelesen. Der braune Pseudonazikommunistenekeligittblablubb, da ist für mich alles gesagt. Würde man solch eine Bemerkung an der Bushaltestelle aufnehmen, würde man sich doch sogleich fragen, ob die Klappsmühle mal wieder Wandertag hat.
      Hier aber eher, ob das von innen kommt, gegen Bezahlung erfolgt oder ob nur ein nützlicher Idiot am Werk ist, der die Gegenöffentlicht spaltet. Jedenfalls ist das Ergebnis so, dass man es aus Sicht des Sytems sich nicht besser wünschen kann. Gesteuerte Opposition. Immer nur Teilaspekte…Stopp Ramstein, aber so richtig raus aus Nato, hm, schwierig. Amis raus, aber Friedensvertrag oder Souveränität, ohoh, dünnes Eis.
      Scheiß Kapitalismus, aber ran an die Zentralbanken oder mal das Thema Geldadel oder gar Rothschild nennen, vorerst noch nicht. Begriffe wie Zionismus, deep state benutzen, am besten inflationär, aber nicht genau sagen, was man damit meint.

  7. Ich bade gern im Mittelmeer, besonders wenn es ein Massengrab sein soll. Ich kenne nur eine Vernichtungsmaschine und das war der industrialisierte Massenmord in Konzentrationslagern. Die Häftlinge gingen nicht freiwillig in die Lager, sie wurden von Deutschen abgeholt und das, ja nur das war eine echte Vernichtungsmaschine. An das Mittelmeer kommen die Flüchtlinge aber freiwillig, sie zahlen noch dafür, dass sie u.a. in deutschen Schiffen aufgenommen werden. Das ist der Unterschied.
    Ihre „deutsche Asyl-Industrie“ freut sich mit jedem maroden Schiff über die fast abgesoffenen Flüchtlinge und über die zu erwartenden Provisionen. So wie sich damals Himmler über jeden Häftling gefreut hat, der noch im KZ arbeiten konnte. Die Autorin masst sich an, über eine Vernichtungs-maschine im Mittelmeer zu sprechen, die es so gar nicht gibt. Das sind Selbstmörder, die da im Mittelmeer herumschwimmen.
    Die Autorin will den Vergleich, dass ihr Tod im Mittelmeer genauso organisiert ist, wie der Massenmord in deutschen Lagern. Bonath, jetzt eine deutsche Retterin eines freiwilligen Massenmordes im Mittelmeer? Wohl kaum, mehr ein Fall für viele Neurologen oder Psychologen. Diese Autorin hat keine Kompetenz, kein historisches Gespür und keine Verantwortung gegenüber den echten Problemen in Afrika. Wahrscheinlich kennt sie den Kontinent nur aus Grzimek´s Tierfilmen. Offenbar gefällt es der Autorin nicht in Deutschland und will nicht mehr im Mittelmeer baden gehen. Was hat sie nur gegen deutsche Männer, die Pornos anschauen, ist sie vielleicht eine Lesbe ? Was soll´s? Ach so, fette deutsche Frauen mit Riesen-Titten und Brustwarzen so groß wie Bierdeckel gucken wohl keine schwarzen Pornos? Wer bedient diese Klientel denn?
    Mein Tipp: Dann sollte Bonath nicht nach Afrika, insbesondere nach Nigeria, auswandern. Sie sollte sich dafür einsetzen, dass z.B. Homosexualität nicht mehr in 38 Ländern strafbar ist und das mehr Asylantenheime für Homosexuelle in Deutschland gebaut werden. Das wäre eine gute und sinnvolle Aufgabe für Bonath.

  8. Warum weigern sich die NGOs, Seenotrettung direkt an der Küste zu gewährleisten?

    Warum lassen die NGOs Menschen sterben, wenn sie diese nicht nach Europa schleusen können?

    Über die widersprüchliche Lage in Libyen kann man streiten, aber ein Urlaubsland wie Tunesien ist kein unsicherer Staat für Seenotrettung.

    Allerdings geraten die Migranten bspw. in Italien in die Fänge der Mafia, Frauen werden zur Prostitution gezwungen, Männer für den Drogenhandel angeworben. Das Interessiert die Menschenhändler NGOs aber nicht, denn denen geht es nur darum, soviele Afrikaner wie möglich nach Europa zu schleusen.

    Die ganze Argumentation des organisierten Verbrechens wie PRO ASYL und Co. verdeutlicht, dass es denen nicht darum geht, das Leben von Menschen zu retten, sondern ausschliesslich um die Replacement Migration des Imperialismus.
    Dafür werden PRO ASYL und Co. ja auch von der imperialen Institution EU und staatlichen Institutionen finanziert.

    Menschenhandel ist keine Seenotrettung. Faschismus und organisiertes Verbrechen pflegten ja schon immer eine gewisse Nähe. Es ist geradezu obszön, wie Kapital und organisiertes Verbrechen jetzt versuchen, den Menschenhandel nach Europa aufrecht zu erhalten.

  9. Mir widerstrebt in der Regel schon allein das Durchlesen von Bonath’s Artikeln. Keine Besonderheit, geht mir auch bei anderen Schreibern oder Schreiberinnen so. Dieses Phänomen hat sich bisher nur bei einem Bonath-Artikel nicht gezeigt, nämlich dem über ADHS vom 25.06.2018. Diesen Artikel fand ich perfekt: gut recherchiert, sachlich und intelligent dargestellt und politisch korrekt durchschaut. Aber das war alles überhaupt nicht Bonath-mäßig. Jetzt frage ich mich, wie das sein kann. Haben Sie diesen Artikel wirklich selber geschrieben, Frau Bonath?

  10. Wenn lange Schlangen an der Grenze zu Österreich entstehen, so bringt das den Sonntagsausflügler auf die Palme.
    Das weiß man und deswegen werden diese Grenzkontrollen wohl in erster Linie gemacht.
    Es wird ein Klima der Ablehnung systematisch geschürt.
    Mag sein, dass wir ein Zuwanderungsproblem haben, aber das steht in keinem Verhältnis zu der systematischen Verrohung die von Rechtslastigen Politikern forciert wird.
    Ob nun in Deutschland mehr dunkelhäutige Menschen zu sehen sind, stört doch eigentlich nicht.
    Wenn die Kasernierung und Ausgrenzung, das zwei Klassen System aber von der Politik als unumgänglich dargestellt wird, so wird es einen bestimmten Prozentsatz in der Bevölkerung geben, die sich bestätigt fühlt.
    Die anders Denkenden werden in eine Verteidigungssituation gedrängt.
    Der Krach in der eigenen Bevölkerung wird damit befeuert.
    Der, bis jetzt nur verächtlich gemachte, Gutmensch, wird zum Zielobjekt der gesetzestreuen Unmenschen.
    Weiter so liebe Mitmenschen, schlagen wir uns die Köpfe ein.
    Die Gewinner grinsen sich eins.

  11. Die Burschen sind nach Seerecht zu retten und an Land zu bringen, jedoch nicht in ihr Wunschziel, sondern ihren Heimathafen.

    Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen ist falsch. Richtig ist, Wirtschaftsflüchtlinge zu vermeiden, indem wir die afrikanischen Märkte nicht mit subventionierten Lebensmitteln fluten und so die dortige Wirtschaft kaputt konkurrieren.

    Des weiteren sind diese Burschen nicht in Seenot „geraten“, sondern haben sich in Seenot „begeben“. Das mal am Rande.

    • Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen ist genau der richtige Weg um die neokoloniale und kriegerische Politik zu ändern.
      Ohne Druck und ohne Not werden die Industrieländer nie Ihre Wirtschaftspolitik ändern.
      Es muss für Sie zumindest das kleinere Übel sein.
      Mit Einsicht rechne ich nicht. Sie etwa?

    • „Die Burschen sind nach Seerecht zu retten und an Land zu bringen, jedoch nicht in ihr Wunschziel, sondern ihren Heimathafen.“
      Die EU hat die NGO’s verpflichtet, einen sogenannten einen Code of Conduct unterzeichnen, welcher besagt, dass Sie verpflichtet sind, die Menschen nach Europa zu bringen.
      Die Flüchtlinge z.B. zurück nach Libyen zu bringen ist nahezu unmöglich. Ein Eindringen in die territorialen Hoheitsgewässer ist verboten.
      Ohne die Erlaubnis der z.B. der tunesischen Regierung dürfen Sie mit Geflüchteten an Bord in keinen Hafen dort einfahren.
      Eine Erlaubnis wurde bisher nicht erteilt.

    • Moin, schwarz ist weiss, ich bin geneigt zu fragen wovon sie nachts träumen?
      „Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen ist genau der richtige Weg um die neokoloniale und kriegerische Politik zu ändern.“
      Die Betreiber dieser Masseneinwanderung sind doch gerade die Herrschenden in Europa und USA. Soros der Verbrecher hat gerade fuer dieses ‚Unternehmen‘ (Fluechtlinge nach Europa) ‚zig NGO’s gegruendet, um sich des Erfolgs sicher zu sei. „Pro Asyl“ ist nur eine Tarnorganisation seiner vielen. Der Druck, wie sie schreiben, entsteht doch nicht beim Kapital (Immobilienbesitzer, Unternehmer), sondern bei dem „kleinen Mann“, der mehr Miete bezahlen muss fuer seine Behausung oder sich mit niedrigerem Lohn (ob der Lohndruecker aus Afrika und Asien) zufrieden geben muss. Es sind im Uebrigen seine (des „kleinen Mannens“) Abgaben, die von „unserer“ Regierung generös an die Fluechtlinge verteilt werden.
      Wie blauäugig ist es, zu glauben, dass die Industrieländer ihre Wirtschaftspolitik ändern wuerden durch noch mehr Flutung des Lumpenproletariats!

    • Kann schon sein , das das naiv ist.
      Ich bin aber lieber naiv anstatt ein Menschenfeind.
      Wen ich an eine solidarische Menschenfamilie glaube, dann muss ich den wirklichen Tyrannen in der Familie erkennen und entmachten – und nicht die, die am meisten tyrannisiert werden, die Tür vor der Nase zuzuschlagen.

  12. War ja klar, dass Sie Unmensch und brauner Pseudo-„Kommunist“ wieder hier herumlabern müssen. Sie betreiben Dumm-Wording. „Menschenhandel“ sagt man, wenn Menschen gegen ihren Willen irgendwohin verschleppt werden. Das ist hier nicht der Fall. Und jeder, der noch nicht völlig zum Zombie-Büttel der herrschenden Verhältnisse geworden ist und ein Rest Herz besitzt, bringt niemanden in libysche Lager zurück, wo Menschen grausam misshandelt, gefoltert, getötet, zwangsprostituiert und ggf. als Sklaven verkauft werden. Nun, wer sich wie Sie so gerne als Herrenmensch fühlen möchte, den stört das nicht. Mich stört das schon. Sie tun nur eins: Sie rationalisieren Ihre eigene Unmenschlichkeit unter dem Deckmantel von irgendwas „Revolutionärem“.

    • Überraschende Wortwahl für die Autorin des Artikels.

      Ich habe Herrn Steins Kommentar angeschaut. Der einzige Vorwurf, der greift, ist mangelnde Strukturierung.

      Er greift den Gedanken auf, dass die „Seenotretter“, die sich nach eigener Angabe aus „Spenden“ finanzieren, in Wahrheit indirekte, verborgene Provisionen pro „Gerettetem“ einfahren.

      Und wissen Sie was? Gerade, wo Sie mich darauf gestoßen haben: der Gedanke hat was. Nicht unplausibel.

    • Ich fasse zusammen: Der Kapitalismus soll weg. Und wenn das über den Weg der Massenmigration zu erreichen ist, dann ist das zu unterstützen, auch wenn das Konzept vom Kapitalismus kommt, denn der Kapitalismus ist so doof, dass er dann gar nicht mehr bemerkt, wie die Autorin im trojanischen Pferd Platz nimmt um den Laden zu stürmen.
      Aber der Kapitalismus hat einen Plan B, immer. Das isz nämlich das Rezept, während hier das lauwarme Gequatsche aus einem ML-Seminar feilgeboten wird.
      Migration ist ein NWO-Tool. Ende.
      Und dass wir dieser NWO etwas ganz schlimmes antun, weil wir ihr Konzept durchdrücken helfen, ist mir nicht zu verkaufen.
      Bin ich auch damit auch schon ein brauner sonstwas?
      Im Übrigen müssen sich die Sozialisten doch gar nicht so dick machen, läuft doch in Brüssel alles in richtige Richtung, dort gibt es ihn doch schon, den neuen Zentralrat, der alle plant und die Misswirtschft der Regierung und der Kombinate, die bei uns Multis heißen, dem Volk in Rechnung stellt.
      Früher hatte man Geld und es gab nichts zu kaufen, heute ist es eben umgekehrt.

    • Ich sehe keine Antwort auf meine Frage ob es auch ein Menschenrecht ist die eigene Kultur und Gesellschaft zu schützen.
      Das es in Lybiën schreckliche Zustande gibt, gut möglich.
      Aber wer verursachte die, nach meinem Ansicht Mutti mit ihr Willkommen, und Brussel, die 60 Millionen Afrikaner will, wofür, ich weiss es nicht.
      Schreckliche Horror Stories wie Roboter Jobs wegnehmen
      Erinnnere mich noch sehr gut jemand aus Syriën ‚I’ll apply for refugee status, and then I get a house‘, ach ja, Alles ist Umsonst hier.
      Haben wir gefragt um Massen Immigration ?
      Ein jeder seht doch die Folgen, Viertel in alle Grossstädte wo die Polizei Angst hat zu gehen, Paris, Nantes, Berlin, Malmö, Stockholm, Brussel.
      Guerilla Gewalt gegen Polizei, Molotov Cocktails.
      Zerstörung unseres sozial System, in den Niederlanden arbeitet nach acht oder so Jahre 70% der Somalier noch immer nicht.
      Arbeitgebern bei uns, die erklären das ein Drittel der Migranten zu dumm ist für die dummste Arbeit.
      Natürlich, es gibt Afrikanische Länder wo das Westen Migration verursacht, wie Sudan und Nigeria, aber Niemand spricht darüber.
      Das Länder wie Zimbabwe und nun auch Süd Afrika sich selbst nicht regieren können, was haben wir damit zu tun ?
      Kolonialismus wieder einführen ?
      Es ist natürlich schön ein Gutmensch zu sein, fühlt sich gut an.
      Was ihre Enkelkinder davon denken werden, ich frage mich.

    • Im Augenblick reiben sich die Banken die Hände, da nicht nur der ganze Asylwahn hier auf Pump finanziert wird, nein, v.a. die schwammigen Immobilienkredite sind vorerst saniert, wo doch die Preise Dank der neuen Nachfrage stabil hoch bleiben oder auch in schlechten Gegenden hoch schießen.
      Was man mit den Beträgen an Hilfe vor Ort hätte leisten können. Das ist für mich der Wahnsinn. Wir füttern hier 1,2,3 Millionen durch? Will das jemand mal ausrechnen, wieviel Menschen mehr man vor Ort hätte versorgen können?
      Um was geht es? Hilfe? Wohl kaum.
      Und diese no border-Politik animiert die Menschen erst loszugehen, die Schlepper feiern ein rauschendes Fest nach dem anderen.
      Das sollen wir als kritische Gegenöffentlichkeit unterstützen?
      Ja von wem werden Sie denn bezahlt? Wer schickt denn Sie, uns diesen Quark ins Hirn zu drücken?
      Ich gebe Herrn Kamp recht, wenn er auf das Recht auf die eigene Kultur pocht.
      Und wenn diese Kultur verändert werden soll, dann müsste ja der Urnenpöbel schon gefragt werden, oder?
      Aber wenn eine Propagandafunktionärin das einfach so mir nichts dir nichts über uns ausschüttet, kriegt sie von wem Applau? Ihrem heimlichen Fanclub aus dem Osten? Mutti wirds schon richten.
      Linke haben halt keinen Bezug zur Gesellschaft, sie lehnen diese ja ab. Das sollte man bedenken, dann muss man sich über scheinbar verquere Allianzen nicht mehr wundern.

    • @Gloucester: in ihrem Kommentar steht alles wunderbar zusammengefasst was diese ganze Migrationssituation ausmacht und auszeichnet. Dem ist nichts hinzuzufügen! Danke! Es ist erbaulich, dass es doch noch denkende Menschen in diesem Lande gibt seien sie auch in der unterzahl…

    • „Was man mit den Beträgen an Hilfe vor Ort hätte leisten können.“
      „Will das jemand mal ausrechnen, wieviel Menschen mehr man vor Ort hätte versorgen können?“

      Jaa HÄTTE – HAT man aber nicht !!! Und MACHT man auch weiter nicht!! – und WILL man auch in Zukunft nicht.

      Will vielleicht jemand mal ausrechnen , wieviel finanziellen Vorteil „wir“ schon aus diesen Ländern gezogen haben?

      zum letzten Abschnitt:

      Meine Enkeltochter (12 Jahre) hat ca. 3 Jahre nicht in Deutschland zugebracht.
      Viel davon Südamerika und Süd-Europa und Afrika.
      Sie hat Verständnis und auch Empathie für die Leute, die zu uns kommen.
      Sie denkt überhaupt nicht in den hier propagierten Kategorien.
      Wenn Sie ihre kommenden Enkel im ihrem Sinne konditionieren, besteht die Möglichkeit, dass Sie so denken wie Sie.
      Es kann natürlich auch passieren, dass Sie Sie für einen ewig gestrigen Opa halten.

      Bei den Enkeln meiner Freundin wollten, „gutmeinende Bekannte“ von den besagten Kindern erfahren wie viele Ausländer im Kindergarten sind,
      Die Antwort war, „bei uns gibt es keine Ausländer, bei uns gibt es nur Kinder“. 🙂

  13. Liebe Frau Bonath
    Wenn es wirklich so ist wie es sagen,geht das natuerlich gar nicht.

    Jede Wahrnehmung ist perspektivisches Sehen (Nietzsche)
    und jede Kriese ist immer auch eine Wahrnehmungskriese.(Dieter Lange)
    Nur im Schwarz-Weiss Paradigma werden Sie es schwer haben sich selbst
    und ihre Mitmenschen in ein gesunde Balance zubringen.
    Vielleicht moegen Sie auch kein Mittelmass weil es zu wenig leidenschaftliche, brausende
    Energie entfesselt.
    Auch gut.
    Irgendwo gibt es ein Pendant das auch Sie wieder
    rund und heil macht.
    Der Kapitalismus mag als Ideal in seinen Wiederspruechen genau so obsolete
    geworden sein wie sein Pendant der Kommunismus und sein dialektischer Materialismus(Marx)
    Aber auch der Kapitalismus hat wie auch der Kommunismus Anteile in denen
    er besonders gut funktioniert.Der Kapitalismus z.B organisiert sich sehr gut selbst.
    Wenn der eine keine Lust mehr hat ,dann kommt schon ein andere der es gerne selbstverstaendlich tut.
    Da muss nicht erst umstaendlich geplant werden.
    Aber auch die Planwirtschaft hat im Grossen ihre Vorteile.
    Ressourcen koennen wissenschaftlich Sinnvoll und gerecht weltweit gemeinschaftlich eingeteilt werden.

    Bilden wir doch nach der Hegelschen Dialektik aus derThese und Antithese das neu ,vernuenftige Ideal ,die Synthese.
    (Dialektischer Idealismus)

    Natuerlich wird auch dieses Ideal eines Tages durch die sich wandelnen Lebensverhaeltisse
    und sich aufbauenden Wiedersprueche obsolete werden.
    Dann werden neue Generationen ein neues Ideal bilden nach dem sie spielen moechten .

    Der Geist des Menschen kontrolliert die Materie ,weiss die Hermetik und
    die Materie sein inneren Affen=Ego sage ich.

    Wenn wir an Geld und seine Wirkung glauben,dann sollten wir auch genau hin schauen
    auf was wir da vertrauen und bauen.
    Denn Fiat-Geld enthaelt im Gegensatz zu Voll(wert)geld den Wachstumskrebs.
    Und wer das Geld kontrolliert,der regiert die Welt weiss Kriegsverbrecher Henri Kissinger.

    Der Weg ist unser Ziel.
    Das Erlebnis zaehlt nicht das Ergebnis.(Dieter lange)
    Das letze Hemd hat zum Glueck keine Taschen.
    Der Weg vom Kopf zum Herzen ist fuer die meisten Menschen der laengste Weg ihres Lebens.(Dieter Lange)
    Herzerfrischende leuchtend bunte Gruesse auch wenn ihnen vielleicht eher der Sinn nach Schwarz -Weiss steht.
    Die Gruesse sollen Medizin sein und kein Gift.

  14. Na Frau Bonath: sie plädieren also für noch mehr „Seenotrettung“??? Also die Leute in der Nähe von Lybien aus ihren bewusst lebensgefährlichen Booten aufnehmen und nach Europa schippern? Das ist doch erst der Grund warum so viele sich auf dieses Wagnis machen: sie wissen, sie werden „gerettet“. Und manchmal klappt das hat nicht so gut, dann ersaufen wieder 100 Menschen. Dieser Schlepperpraxis gehört ein Riegel vorgeschoben und dann spricht sich es herum und die Menschen versuchen es erst gar nicht mehr. Auch wenn D keine dieser Glücksritter mehr aufnimmt spricht sich das herum!
    Das Argument, wir sind alle daran Schuld weil wir die ja ausbeuten ist einfach nur daneben.
    Und wenn ich im Radio höre, dass ein Privatmann einen Spendenaufruf stzartet, er will ein Schiff chartern und bei Lybien schleppen und wenn ich höre, dass innerhalb von einem Tag fast 200 000E zusammenkommen muss ich am Verstand der Menschen zweifeln. Sie blasen ins selbe Horn!
    Produktionsmittel in Gemeinhand, da bin ich ganz bei ihnen!
    Aber, dass Europa und hier vor allem D sämtliche Menschen aufnimmt denen es in der Heimat schlechter geht als in D ist grober Unfug.
    Leider lassen sich die Menschen massiv manipulieren, die Medien pressen ihnen ja täglich ein was sie zu denken haben und das schlimme dabei ist, sie wollen es nicht anders, sie wollen dass man ihnen sagt was sie denken.
    Das kommt dann dabei heraus…

  15. Ich lese die Kommentare von Frau Bonath nicht mehr. Ich hatte die Ehre schon einmal mit ihr auf Facebook zu diskutieren. Vom Prinzip her beschreibt sie ja ziemlich die Realität. Aber über die Ursachen und die Auswirkungen darf man mit Frau Bonath nicht diskutieren. Dann nämlich, sollte man eine andere Sicht der Lage haben wird man sofort zu Rassisten erklärt. Frau Bonath glaubt ernsthaft sie sei im Besitz der einzigen Wahrheit. Ihre Kommentare klingen ziemlich verbohrt. Und ich denke sie braucht dringend ärztliche Hilfe.

  16. Manchmal ist es auch angebracht, die öffentlich-rechtlichen Medien zu loben.
    Die Doku „Europas dreckige Ernte“ der ARD von heute ist sehr zu empfehlen.

    Wenn jetzt wieder das scheinheilige Gelaber losgeht, was ich als linksgrünversiffter Gutmensch denn außer moralischen Appellen selbst tue: Mein Obst und Gemüse nur noch auf dem Markt kaufen von regionalen Erzeugern. Immerhin.

    Ja, es sind auch ein paar Bananen darunter, ab und zu. Ich bin also nicht konsequent. Es ist einfach unsinnig, nur auf persönliche Initiative zu bauen!! Ohne eine politische 180-Grad-Kehrtwende sind wir alle geliefert! Völlig egal, was wir hier für Kommentare in die Tasten hauen.

  17. Freaming aus der moralisch stets überlegenen linksalternativen Ecke.

    > Alle Flüchtlinge sind verfolgt, gut und hilfsbedürftig
    > Alle deutschen Männer sind bierbäuchige Spanner mit Potenzneid (sofern noch nicht von Alice Schwarzer zum 3. Geschlecht überredet)
    > Wer anderer Meinung ist, ein empathieloser Fremdenhasser (hier fehlt noch die Nazi-Keule) und schuldig der Tötung durch Unterlassung (Schuld – das geht bei Deutschen immer egal an was)

    Ein toller Einsteig in eine Kapitalismuskritik.
    St. Martin spielen mit dem Mantel von anderen – und wehe es passt Ihnen nicht, wenn man mit dem Messer auf Ihn zukommt.

    Was will Fr. Bonath mit diesem Artikel sagen ? Dass Sie auch gern mal in einem der von Ihr angeführten Filmchen mitspielen möchte, weil die Hauptdarsteller darin so empathisch sind – im Gegensatz zu den einheimischen Sozialdarwinisten?

    Evtl. ist Sie sich aber auch nicht bewusst, dass etliche der von Ihr so emotional verteidigten „Retter“ genau das Geschäft derjenigen betreiben, die Sie andererseits so kritisiert (https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Der-ewige-Soros/Soros-Migrations-FAKTEN-von-Friederike-Beck/posting-32146655/show/).

    • „Giordano wurde ein Mitglied vor 1 Stunde, 44 Minuten“

      Nichts gegen Neumitglieder – aber es wird immer mehr von diesem braunen Pack, hier. Widerwärtig!

    • Na das hat ja lang gedauert mit der Nazi-Keule – immerhin fast 10 Minuten ….
      Und Danke IM Benjamin, dass Du so schön aufpasst wann wer Mitglied geworden ist – das hat ja auch eine immense Aussagekraft.
      Schon interessant wie man aus bestimmten Richtungen reagiert, wenn es an die Eigenen Empfindlichkeiten geht…
      Wie war das noch: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“
      Dieser „braune“ Leitspruch ist auch der Grund, warum ich Kenfm unterstütze – und zwar schon sehr viel länger als 1:44 h . Gerade weil hier viele Meinungen möglich sein sollen – sogar von Leuten mit einem derart schnellen (Vor-) Urteilsvermögen wie Dir 😉

    • @Giordano: da sind sie ganz schnell die Linken bzw. das was sich gerne als links bezeichnet. Ginge es nach solchen Leuten gäbe es schon Gefängnisse für Andersdenkende.

  18. Warum weigern sich die NGOs, #Seenotrettung direkt an der Küste zu gewährleisten?

    Warum lassen die NGOs Menschen sterben, wenn sie diese nicht nach Europa schleusen können?

    Menschenhandel ist keine Seenotrettung. Faschismus und organisiertes Verbrechen pflegten ja schon immer eine gewisse Nähe. Es ist geradezu obszön, wie Kapital und organisiertes Verbrechen jetzt versuchen, den Menschenhandel nach Europa aufrecht zu erhalten.

    • Es ist ein Problem in die hoheitlichen Gewässer von afrikanischen Staaten einzudringen. Man darf da nicht einfach einen Hafen anfahren und Leute aussteigen lassen, die man zuvor außerhalb hoheitlicher Gewässer, also auf hoher See, gerettet hat.

  19. Übervorteilung

    Ein wesentliches Zeichen von Übervorteilungsversuchen ist das Nihilieren oder auch nur Nivellieren von Kausalitäten oder Zusammenhängen.

    Warum sollte der eine Euro, der jemandem geklaut wird, dem HartzIVler abgezogen, der Bankenrettung zugeordnet wird, bitteschön wundersam gerade bei ideologisch unliebsamen Themen plötzlich bei Flüchtlingen nicht ausgegeben und weg sein, wenn er ausgegeben wurde?

    Teilt sich der Euro, die Milliarden so wundersam, dass dieselben Milliarden plötzlich doppelt und dreifach vorhanden sind, sodass HartzIV, dem Kindergarten, der Pflegekraft auch noch deisselbe Summe zur Verfügung steht, und ist das Wunder so wundersam, dass all diese Milliarden nicht irgendwo gekürzt werden müssen, und auch gar nicht erarbeitet werden müssen?

    Oder sind Milliarden mittlerweile so vernachlässigbar Kleine Beträge, dass wir sie bei Flüchtlingen, Bankenrettungen etc. einfach raushaun können, weil wir ja so großzügig sind und Rente auch noch gleich auf 100% anheben?

    Wie arrogant und Menschenverachtend.

    Natürlich kostet uns die heimatzerstörende Bindungsverachtende Umsiedlungspolitik, aka instrumentalisierte Flüchtlingskrise, nicht nur jetzt eine irrsinnige Menge Geld, natürlich kostet es eine wahnsinnige Anstrennung jährlich ungewachsene Städte in Deutschland aufzunehmen, natürlich kostet uns die Ausbildung dieser von einem völlig anderen Kontinent und aus völlig anderer Kultur stammende Aufnahme von Menschen – die diese Bereitschaft der Hilfe/Moral/Arbeitsbereitschaft uns gegenüber erst noch beweisen müssen – eine überhaupt nicht zu nennende Anstrengung.

    Und natürlich hat derjenige, dessen Hilfe hier verteilt wird, ein Anrecht, zu prüfen, ob dies alles noch richtig und gerecht ist.

    Zuerst erklärt man den Leuten, dass der Sozialstaat zu teuer sei für dies und jenes, dass Sicherheiten, Gesundheitswesen, Sozialsystem, und und und heruntergefahren und die Kosten eingespart werden müssen, dass nun beide Elternteile arbeiten müssen, dann schafft man Millionen von Arbeitslosen, HartzIVlern, Aufstockern verlangt Nachweise, schafft Drangsal und Willkür auf den Ämtern, und dann hat man die pervers hohen Gelder für Bankenrettung, Steuerverschwendung, Militärausgaben, und dann eben auch ‚Flüchtlingskrise‘-Umvolkung.

    Ach, wie kann man darüber nur unzufrieden sein. Der Staat ist ja für alles und jeden da. Nur nicht für die eigenen Leute. Die sollen sich bitte erklären, bei HartzIV, warum und wohin sie umziehen wollen.

    Ich empfinde diesen Artikel einfach nur als eine Ohrfeige für alle Steuerzahler.

    Und ja. Warum nicht Grenzen? Wir haben überall Grenzen, und eventuelle Tote sind uns scheißegal:
    Grenzen = Kondome = Pille davor = die Pille danach = Abtreibungsmord

    Haben wir die Leute in Boote gehetzt?

    Sorry. Wenn ich flüchten müsste, dann würde ich aus sprachlichen Gründen Österreich, Schweiz wählen. Hernach womöglich Italien, Spanien, ebenfalls aus sprachlichen aber auch schon aus beruflichen Gründen, … in einen fremden Kontinent mit völlig fremder Sprache, die man auch nicht mal im Ansatz im Urlaub spricht, die nicht verwandt ist, wo sogar die Schrift nicht einmal gelesen werden kann, wo sogar ein andere Glaubenskultur herrscht zu flüchten ist keine Flucht, sondern Siedeln.

    Und ich würde mit dem Fahhrad, dem Auto, den eigenen Füßen flüchten, Zug, Bus womöglich, Fähren, Schiffe … über Seen und Flüsse ja. Aber mit einem ‚Tretboot‘ zu flüchten, ist keine Flucht, sondern Schlepperbandenlogik, die auf die staatliche Umsiedlungs-Umschiffung baut.

    Und wäre ich geflüchtet, würde ich im Begriffe sein zu flüchten, würde ich Flucht planen, wäre meine erste Sorge: Wo und wie Arbeit finden.

    Es ist völlig idiotisch zu glauben, diese Art der Flucht wäre als ‚Flucht‘ plausibel. Als nächstes soll uns glauben gemacht werden, die Buchung übers Reisebüros wäre Flucht.

  20. Nun, es ist wichtig zu helfen. Aber helfen kann nicht bedeuten die Sozialkassen eines Landes zu plündern. Schauen wir uns doch Schweden an. Hier hatte alles funktioniert, bis die Menschen so unvernünftig wurden und das Sozialamt der „Welt“ sein wollte.
    Siehe Epoch Times:
    https://www.youtube.com/watch?v=4Q0NVc1psGc
    Nein nein, ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden. Ich denke, wir sind uns weitgehend einig. Die AFD ist unwählbar!
    Aber wir müssen mit Augenmaß an die Sache herangehen.
    Ich hätte aber einen Vorschlag: Wie wäre es denn, wenn wir das nicht über die Sozialkassen finanzieren sondern eine kleine „Banken und Beamtenabgabe“ einrichten. Nun ich denke 1-10% vom Umsatz der Banken, und oder von den Bezügen der Beamten müsste doch ausreichen.
    Dann hätten wir doch mal nach dem „Verursacher-Prinzip“ gehandelt.

    • Ja, ist das denn die Möglichkeit?, ein sehr interessanter Vorschlag, ich würde mal sagen – alternativlos. Vielen Dank, so machen wir`s.

    • „Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.“
      (Jean Ziegler)

      Können sie aber leicht auch, auf die erste Welt anwenden:

      Die Illusion der freien Märkte
      Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält. Exklusivabdruck aus „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“
      19 Dez 2017
      von Fabian Scheidler

      Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war. Die frühneuzeitlichen Staaten gewährten Händlern und Bankiers wie den Fuggern Monopolrechte als Gegenleistungen für Kredite, mit denen die Landesherren Söldner und Rüstungsgüter bezahlten. Nur durch diese Kredite konnten die sich neu formierenden Territorialstaaten ihre Macht aufbauen. Und nur durch die Monopole konnten die Händler und Bankiers die enorme Konzentration von Kapital in ihren Händen erreichen, ohne die der Kapitalismus undenkbar wäre. Die ersten Aktiengesellschaften des 17. Jahrhunderts waren Schöpfungen von Staaten und wurden von ihnen mit Charterbriefen, Monopolrechten und sogar militärischen Mitteln ausgestattet. Bis heute sichern Staaten für private Unternehmen weltweit Handelswege und setzen Eigentumsrechte durch – oft gegen den massiven Widerstand lokaler Bevölkerungen, wenn es etwa darum geht, neue Kupferminen oder Tagebaue zu erschließen, Pipelines zu bauen oder Kleinbauern für Palmölplantagen zu vertreiben. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich darüber hinaus einige weitere Methoden entwickelt, mit denen Staaten die Maschinerie der endlosen Geldverwertung in Gang halten. Drei Strategien sind dabei von besonderer Bedeutung: Subventionen, leistungslose Einkommen aus Eigentumsrechten und Aneignung durch Schulden. Diese Dreifaltigkeit der Tributökonomie wird immer wichtiger, je instabiler die Weltwirtschaft wird. Denn sie beschert dauerhafte Geldflüsse auch dann, wenn sich am Markt kaum noch Profite durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen erzielen lassen.

      Konzerne am Tropf

      In fast allen Staaten der Erde existiert ein komplexes Subventionsdickicht, durch das private Konzerne mit Steuergeldern kontinuierlich gefördert werden. In den letzten Jahrzehnten ist dieses Subventionsnetz zu einer Art Herz-Lungen-Maschine für den dahinsiechenden Kapitalismus geworden. Ein Großteil der 500 größten Konzerne der Erde würde ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder längst bankrott sein. Schauen wir uns die mächtigsten Branchen einmal nacheinander an:

      • Die Erdöl-, Erdgas- und Kohleindustrie wird nach Schätzungen der ausgesprochen konservativen Internationalen Energieagentur jedes Jahr mit rund 500 Milliarden Dollar subventioniert.

      • So gut wie alle Großbanken der USA, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und vieler anderer Staaten würden heute nicht mehr existieren, wenn sie seit 2008 nicht mit Steuergeldern in Billionenhöhe gerettet worden wären.

      • Die IT-Konzerne des Silicon Valley haben ihr Kapital auf Computer-Technologien aufgebaut, die jahrzehntelang von staatlichen, aus Steuergeldern finanzierten Forschungseinrichtungen entwickelt wurden, insbesondere dem Massachusetts Institute of Technology.

      • Die Pharmaindustrie erhält milliardenschwere Subventionen, unter anderem über den Umweg von öffentlichen Forschungseinrichtungen. Die EU etwa pumpt mit der »Innovative Medicines Initiative« (IMI) 2,5 Milliarden Euro in die Pharmabranche.

      • Die Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung, ein Forschungsprogramm mit einem Umfang von 27 Milliarden Euro, ist überwiegend ein Subventionsprogramm für Großunternehmen.

      • Die Chemieindustrie wird in Deutschland allein durch die Ausnahmen von der Erneuerbaren-Energien-Umlage mit 1,6 Milliarden Euro pro Jahr subventioniert.

      • Die Atomindustrie wurde und wird in allen Staaten, die Kernenergie produzieren, massiv subventioniert und war zu keinem Zeitpunkt ohne solche Hilfen existenzfähig. Laut einer Greenpeace-Studie flossen allein in Deutschland seit den 1950er-Jahren 200 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern in die Kassen der Energiekonzerne.

      • Die gesamte Rüstungsbranche wird ausschließlich durch die aufgeblähten staatlichen Verteidigungsetats am Leben gehalten, weltweit ein Geschäft von 1,5 Billionen Dollar pro Jahr.

      • Praktisch alle großen Konzerne profitieren von dem Netz aus Steueroasen und Steuerschlupflöchern, das von Staaten geschaffen und – allen gegenteiligen Lippenbekenntnissen zum Trotz – hartnäckig aufrechterhalten wird.

      • Investitionsschutzabkommen (manche davon werden irreführend »Freihandelsabkommen« genannt) geben Konzernen die Möglichkeit, Staaten auf Schadensersatzzahlungen zu verklagen, wenn ihnen zum Beispiel durch neue Sozial- oder Umweltgesetze fiktive künftige Profite entgehen könnten. Deutschland hat bereits 130 solcher Abkommen abgeschlossen, um Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland abzusichern. Auch das CETA-Abkommen der EU mit Kanada und das »Freihandelsabkommen« mit Japan sehen exklusive Klagemöglichkeiten für Konzerne vor. Der Sinn dieser Verträge besteht darin, Investitionsrisiken auf Steuerzahler abzuwälzen, Gesetzgeber von unliebsamen Regulierungen abzuschrecken und eine neue Art von Geldflüssen aus Staatskassen an Unternehmen zu organisieren.

      • Ein beträchtlicher und wachsender Teil der 130 Milliarden US-Dollar, die Staaten für Entwicklungszusammenarbeit ausgeben, fließen über Organisationen wie USAID oder die Deutsche Entwicklungsgesellschaft DEG in die Kassen großer Konzerne und ihrer Shareholder.

      • Auch im Inland enthalten ÖPPs oft versteckte Subventionsmechanismen. Bei der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe in den 1990er-Jahren etwa schloss der Senat mit den »Investoren« Vivendi/Veolia und RWE einen geheimen Vertrag, der den Konzernen garantierte Profite in Höhe der durchschnittlichen marktüblichen Renditen plus zwei Prozent zusicherte, und zwar unabhängig von den Leistungen des Unternehmens.
      (…)
      Rente statt Profit

      Das Subventionswesen für Konzerne, für ihre Shareholder und Manager, ist Teil einer größeren Struktur, die man bisweilen als »Sozialismus für Reiche« oder »Neofeudalismus« bezeichnet hat. Den oberen Schichten ist es gelungen, sich ein »bedingungsloses Maximaleinkommen« zu sichern, das von ihren Leistungen und Verfehlungen weitgehend entkoppelt ist. Nicht Markterfolge erhalten und vermehren die großen Vermögen und Einkommen, sondern Strategien der Privilegiensicherung, insbesondere durch Einflussnahme auf den Staat. Die staatliche Gabenökonomie für Superreiche verbindet sich mit dynastischen Strukturen, in denen Macht und Reichtum wie einst beim Adel durch die Geburt vererbt werden.

      Dazu gehört auch, dass ein immer größerer Teil des Kapitals gar nicht durch Produktion und Verkauf von Waren und Dienstleistungen vermehrt wird, sondern durch das, was man in der Ökonomik »Renten« nennt. »Rente« bedeutet hier nicht Altersversorgung, sondern ein Einkommen aus Gebühren für die Nutzung von Land, Wohneigentum oder aus »geistigen Eigentumsrechten«, zum Beispiel Patenten. Entscheidend ist, dass Kapitalbesitzer hier gar nichts produzieren und dann verkaufen, sondern allein aus dem Rechtstitel auf ein Eigentum ein Einkommen generieren.

      Tributzahlungen von diesem Typ vereinnahmen einen erheblichen Anteil der Volkseinkommen.
      http://www.free21.org/die-illusion-der-freien-maerkte/

      Da finde ich Frau Bonaths Lösung wesentlich effizienter, an Stelle des max. 10% Anteils an der Diebesbeute.

      „Der Schalter zur globalen Umkehr liegt in einer Änderung der Produktionsverhältnisse. Ressourcen, Betriebe und Konzerne gehören gemeinschaftlich verwaltet, die staatlichen Herrschaftsinstrumente entmachtet. Ansonsten gefährdet die private kapitalistische Vernichtungsmaschine unser aller Lebensgrundlagen.“

      Aber das wissen sie bereits selbst.

    • Ah und nach Augenmaß entscheiden wir dann, wer krepieren soll und wer leben darf? Und wer ist eigentlich „WIr“? Sind Sie der Staat? Haben Sie hier irgendwas zu entscheiden?

      Hier scheinen einige nicht zu verstehen, dass sie selbst für die Herrschenden und ihre Büttel, die Staatsorgane, nur Ausbeutungsmasse, nur Produktionsfaktor sind, die, sobald nicht mehr nutzbar, besser wie Abfall entsorgt werden sollte. Also auch Sie, Herr Wiergowski.

      Ich weiß, das ist schwer zu ertragen. Sie ertragen den Widerspruch nicht, selbst zur Schicht des „Nutzviehs“ zu gehören. Und das wollen Sie und viele andere kompensieren, indem anderes „Nutzvieh“, also das für unbrauchbar und überflüssig erklärte, entsorgt wird. Sie rationalisieren Ihre Unmenschlichkeit, weil Sie Angst um Ihren Platz am Fressnapf haben. Und genau diese Angst, aus der heraus Sie von „Rationalität“ schwätzen, nützt den Herrschenden und erhält ihr System, ihre Macht. Denn Ihre Rationalität ist die Rationalität, mit der die Eigentümer der Produktionsmittel und ihre Organe, die Industriestaaten, plündern und morden. Es ist die brutale Rationalität der Herrschenden, die Sie sich zu Eigen machen.

    • Wenn wir schon wissen, dass wir nicht fehlerfrei sind, so sollten wir doch wissen wie wir diese Fehler beheben können.
      Kein guter Rat ist ideologisch geprägt zu argumentieren.
      :: „WIR sind der Staat und demnach müssen WIR abgeschafft werden“.

  21. immer diese moralisierende Tagesdosis???
    da haben sie wohl vergessen zu erwähnen, von welchen Kapitän die rede ist?
    zurecht steht der kapitän des Schlepperboots „liveline“ vor Gericht.
    und wie auch sonst ist ihr Artikel sehr „lückenhaft“ und sorgt für Konfusion. wie immer bedienen sie sich irgendwelcher kampfbegriffe, die sie dann völlig aus den Kontext reißen.
    bilden sie sich doch erstmal, bevor sie so einen zusammenhanglosen Unsinn veröffentlichen.

  22. Ach schon wieder Klassenkampf, Frau Bonath?

    Das kommt immer so spät. Vielleicht, nein, sehr wahrscheinlich liegt es an Ihrem Kausalverständnis, Ursache – Wirkung. Tatsächlich ist das ganze aber ein System und von daher systemisch zu betrachten.

    Das heißt, lange, lange bevor Sie eine Ursache-Wirkung feststellen können wurden im System dafür die Weichen gestellt. Das Millionen nach Europa kommen werden und viele tausende dabei ertrinken ist seit Anfang der 90iger klar. Zu dieser Zeit hatten viele Gesamtdeutsche andere Sorgen und Träume. Karrierechancen in den Verwaltungen im Osten Deutschlands, allen Ossis nochmal eine Lebensversicherung andrehen, blühende Landschaften, die Rente ist sicher, herjeh müssen denn soviele Russlanddeutsche kommen…, das war dann in Richtung Jahrtausendwende.
    Es war zu der Zeit auch mal von afrikanischen Blutdiamanten die Rede, im Kongo schepperte es ständig und bei uns wurde alles vom Jugoslawienkrieg übertönt.

    In dieser Zeit gab es doch auch Handel mit afrikanischen Ländern. Wir haben doch schon soviel Handel und Entwicklungshilfe in Afrika entfacht, dass die uns doch schon längst in allem überholt haben müssten, wie Eltern die die Entwicklung ihrer Kinder hegen und pflegen und diese dann statt den väterlichen Metaller-Handwerksberuf auszuüben, mit Zahnarzt und Goldschmied einen draufsetzen und die Familientradition veredeln. Nein?, dem ist wohl nicht so, ganz kausal gesagt, weil sich die von uns durch Wahl autorisierten nicht wirklich elterlich gegeben haben.
    Warum gab es denn keinen Presse-Artikel-Klassenkampf-Aufschrei bei den afrikanischen Freihandelsabkommen – ehrlich gesagt – die habe selbst ich nicht mitbekommen, z.B.

    Zitat euractiv vom 11.10.2016 https://www.euractiv.de/section/entwicklungspolitik/news/umstrittenes-eu-freihandelsabkommen-mit-afrika-in-kraft/

    Namibia, Botswana, Swasiland und Lesotho werden einen zollfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt genießen. Südafrika als stärkere Volkswirtschaft wird nur auf einen sehr kleinen Anteil seiner EU-Exporte Abgaben zahlen müssen. Im Gegenzug müssen die afrikanischen Länder ihre Märkte für Produkte aus Europa öffnen und Zölle für 86 Prozent der Einfuhren beseitigen.Zitatende

    Wer wird da wohl langfristig das bessere Geschäft machen?, Frau Bonath, das haben Sie doch sicher schon recherchiert. Ging hier jemand auf die Strasse? Nein, nicht einmal die integrierten Afrikaner und das waren in dieser Zeit zu mindestens 50% Intelektuelle – jedenfalls hier in der Nähe von Bonn.

    Die Wahrheit ist, die Afrikaner wären auch ohne Einladung von Frau Merkel und selbst mit einem intakten Libyen irgendwann nach Europa geflüchtet,

    Merkel hat nur versucht daraus politisches Kapital zu schlagen, Obama, den sie anhimmelt, hat sie den kleinen Finger für seinen Allerwertesten gereicht und alles gemacht und versprochen um die Region Syrien von jungen Männern zu „befreien“. Tja, ist nicht aufgegangen, doch im Gegensatz zu dem, was ich immer wieder von Ihnen zu lesen bekomme, Frau Bonath, hat das ganze „Wir schaffen das“ doch eine systemische Qualität. Das Putin in dieser Region der bessere Schachspieler sein wird, hätte man sich allerdings denken können. Stellt euch doch mal vor: McDonalds auf der Krim, Israel und Türkei bekämen weite Teile von Syrien, den Rest hätte man den Kurden als Staatsgebiet versprochen – was zu einem Dauerkonflikt mit den dort lebenden syrischen Stämmen geworden wäre, die Türkei wäre satt in die EU eingetreten und die Restpalästinenser hätte man schön über die neuen Gebiete zersiedelt und mit ihrer billigen Arbeitskraft die segensreiche Pipeline gebaut, um die es anfangs eigentlich nur ging. Eine win-win-win-win-win-win situation. Viel Gewinn, so dass man hier die Rente um 1,2 % erhöht hätte können und auch der Hartzer wäre mit 2,50 € mehr in der Tasche rausgekommen und Angela Merkel … wenn sie nicht gestorben ist, dann regiert sie auch noch heute…hätte ein Denkmal in doppelter Lebensgröße bekommen. Tja, alles kaputt, fehlt nur noch, dass Russland Fußballweltmeister wird.

    Okay, werden wir mal konstruktiv. Also wenn dieses überflüssige Abgeheule eigentlich nach 1993 gehört, dann müsste ja jetzt gerade etwas passieren, worüber dann Frau Bonath in 25 Jahren den Klassenkampf ausrufen wird. Was kann das nur sein? Ja, strengt euch mal ein bisschen an, so schwer kann`s nicht sein. Schließlich sind das keine Schachspieler, die Merkel, der Trump und auch in den Geheimdiensten sind ja nur die nach oben gekommen, die sich den Doktortitel erpfuscht haben und ihren Gönnern auf gar keinen Fall gefährlich werden konnten. Wenn wir das jetzt herausfinden, können wir es verhindern.

  23. Ich will keine Zuwanderung durch Millionen Flüchtlinge. Aber noch weniger möchte ich , dass Menschen auf der Flucht sterben oder wegen geschlossener Fluchtwege umkommen. Hilfe vor Ort wäre das Beste, aber die gibt es nicht. Susan Bonath schreibt: ‚Wir reden im Konjunktiv über Hilfen vor Ort, die es nicht gibt und die nicht geplant sind.‘
    Aber zugleich fordert sie im Schlussabsatz: ‚Der Schalter zur globalen Umkehr liegt in einer Änderung der Produktionsverhältnisse. Ressourcen, Betriebe und Konzerne gehören gemeinschaftlich verwaltet, die staatlichen Herrschaftsinstrumente entmachtet. Ansonsten gefährdet die private kapitalistische Vernichtungsmaschine unser aller Lebensgrundlagen. Dichte Grenzen und bewaffnete Truppen werden sie nicht stoppen.‘
    Aber das ist doch auch genauso eine Möglichkeit, die es nicht gibt und die nicht geplant ist!! Wer soll denn den Schalter umlegen? Dafür müssen Menschen auf die Straße gehen. Jeder muss im eigenen Land für seine Lebensbedingungen kämpfen. Gegen Ausbeuter demonstrieren und die Produktionsverhältnisse ändern.

    • Frau B. will also mit genau den Menschen, die sie meist als vollkommen assoziale, ignorante und gefühlskalte, vom Kapital ethisch korrumpierte Masse abqualifiziert, das Kapital entmachten und dann die ganze Welt gemeinschaftlich mit genau denen verwalten?

      Ja, mach nur einen Plan!

  24. Ein Auszug aus dem Buch:

    Ken Saro-Wiwa
    Flammen der Hölle
    Nigeria und Shell: Der schmutzige Krieg gegen die Ogoni

    An William wandte ich mich, wann immer ich in meinen Bemühungen für die Ogoni gegen eine Mauer lief. Ich erinnere mich daß er mir 1991 riet, mich mit Amnesty International und Greenpeace in Verbindung zu setzen. Ich rief bei Greenpeace an. „Wir arbeiten nicht in Afrika,“ lautete die ernüchternde Antwort, die ich bekam. Und als ich bei Amnesty anrief, fragte man mich: „Ist jemand tot? Ist jemand im Gefängnis?“ Als ich das verneinte, erklärte man mir, da sei nichts zu machen. Ob ich wütend war? Das Volk der Ogoni wurde zwar umgebracht, aber auf eine unkonventionelle Weise. Amnesty International interessierte sich nur für konventionelle Tötungsmethoden.
    Und was Greenpeace anging, warum kümmerten sie sich nicht um Afrika? Um die Ogoni? Allem Anschein nach waren die Ogoni dem Untergang geweiht.
    Von dieser Reise nach London kehrte ich völlig verzweifelt zurück. Die Erkenntnisse, die ich bei meinen Reisen gesammelt hatte, mündeten in eine Ergänzung zur Ogoni Bill of Rights, die dem Lenkungsausschuß der MOSOP vorgelegt wurde. „Der Appell an die internationale Gemeinschaft“ erschien als Anzeige in einer überregionalen nigerianischen Tageszeitung; diesmal bezahlte ich die Anzeige selbst, ohne auf Beiträge anderer Ogoni zu warten.

    Ergänzung zur Ogoni Bill of Rights

    Wir, das Volk der Ogoni als unabhängige und eigenständige ethnische Gruppe innerhalb der Bundesrepublik Nigeria, erklären hiermit:

    A. Am 2. Oktober 1990 richten wir eine „Ogoni Bill of Rights“ an den Präsidenten des Bundesrepublik Nigeria, General Ibrahim Babangida, und an den Regierungsrates der Streitkräfte.

    B. Nach einer Wartezeit von einem Jahr hat sich der Präsident nicht in der Lage gesehen, uns die Audienz zu gewähren, um die wir ersucht haben, um die in der Ogoni Bill of Rights enthaltenen legitimen Forderungen zu erörtern.

    C. Unsere in der Ogoni Bill of Rights dargelegten Forderungen sind legitim, gerecht, entsprechen unseren unveräußerlichen Rechten und stehen in Einklang mit den Werten der zivilisierten Welt.

    D. Seit dem 2. Oktober 1990 hat die Regierung der Bundesrepublik Nigeria fortgesetzt eine Politik betrieben und Maßnahmen angeordnet, die das Ogoni-Volk weiter marginaliseren, uns politische Autonomie, das Recht auf unsere Ressourcen, die Entfaltung unserer Sprachen und unserer Kultur, eine angemessene rechtmäßige Vertretung in allen Staatsorganen Nigerias und den Schutz unserer Umwelt und Ökologie vor weiterer Zerstörung verwehren.

    E. Wir können nicht länger untätig zusehen, wie wir als Volk unserer Menschenwürde beraubt, langsam ausgerottet und in den Untergang getrieben werden, während unsere reichen Bodenschätze ausschließlich zum Wohl und Nutzen anderer nigerianischer Gemeinschaften und der Aktieneigner multinationaler Ölkonzerne abgezogen werden.

    Unter Bekräftigung unseres Wunsches, Teil der Bundesrepublik Nigeria zu bleiben, ermächtigen wir hiermit die Bewegung für das Überleben der Ogoni (MOSOP) für die Fortdauer dieser Ungerechtigkeiten bei der Menschenrechtskomission der Vereinten Nationen, dem Sekretariat des Commonwealth, der Afrikanischen Kommission für Menschenrechte und Völkerrecht, der Europäischen Gemeinschaft sowie bei allen internationalen Körperschaften vorstellig zu werden, die eine Rolle in der Erhaltung unseres Volkes spielen, und folgendes darzulegen:

    1. Die Regierung der Bundesrepublik Nigeria verweigert uns seit Erlangung der Unabhängigkeit 1960 bis heute in äußerster Mißachtung der Menschenrechte unsere politischen Rechte auf Selbstbestimmung, unsere wirtschaftlichen Rechte auf unsere Ressourcen, unsere kulturellen Rechte auf die Entwicklung unserer Sprachen und unserer Kultur und die sozialen Rechte auf Bildung, Gesundheitsversorgung und angemessene Wohnmöglichkeiten sowie die rechtmäßige Vertretung in staatlichen Organen.

    2. Die Bundesrepublik Nigeria verweigert uns seit über 33 Jahren die Zahlung von Feldesabgaben und bergrechtlichen Förderabgaben aus unserem Boden in Höhe von schätzungsweise zwanzig Milliarden US-Dollar.

    3. Die Verfassung der Bundesrepublik Nigeria schützt keines unserer Rechte als ethnische Minderheit von 500 000 Menschen in einer Nation von über hundert Millionen Einwohnern und setzt die Stimmenmehrheit und Militärgewalt der ethnischen Mehrheitsgruppen jederzeit skrupellos gegen uns ein.

    4. Die multinationalen Ölkonzerne, namentlich Shell (NL/GB) und Chevron (USA), ahben einzeln und gemeinschaftlich unsere Umwelt und Ökologie zerstört, dreißig Jahre lang Gas in unseren Dörfern abgefackelt, Verseuchungen durch Öllecks, Blow-outs und so fort verursacht und die Angehörigen unseres Volkes einer menschenunwürdigen Behandlung ausgesetzt, indem sie ihnen Arbeitsplätze und alle Vorteile vorenthalten haben, die Industriekonzerne in Europa und Amerika den Regionen ihrer betrieblichen Tätigkeit üblicherweise zukommen lassen.

    5. Die (bürokratische, militärische, industrielle und akademische) Oberschicht Nigerias hat sich gegen diese Verletzungen der Menschenwürde durch die ethnische Mehrheit blind und taub gestellt und steht in heimlichem Einverständnis mit den Agenten der gegen uns gerichteten Zerstörung.

    Ken Saro-Wiwa wurde im November 1995 in Nigeria erhängt. Dies ist das letzte Buch des Schriftstellers, Bürgerrechtlers und Umweltschützers, der 1994 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde: Ein sehr präzises Gefängnistagebuch und zugleich präzise dokumentierte Geschichte des Widerstandes seines Volkes, der im Nigerdelta lebenden Ogoni, gegen die Vernichtung seiner Lebensgrundlagen durch das Militärregime in Nigeria und multinationale Ölkonzerne, allen voran Shell.

  25. Ein sehr guter Artikel von Susan Bonath, der ja nur das Offensichtliche beschreibt, was man eigentlich gar nicht erklären müssen sollte…

    Wie man da wieder dagegen argumentieren kann, ist mir völlig unklar – bzw. widert mich an.

    Natürlich kann Deutschland nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen und natürlich finde ich auch vieles nicht gut in anderen Kulturen wie z.B. den Umgang mit Frauen. Aber was will man mir damit sagen? Dass es die Menschen daher verdient hätten, zu ersaufen? Ich will die Antwort besser nicht hören, das ist einfach nur würdelos.

    • „Wie man da wieder dagegen argumentieren kann, ist mir völlig unklar – bzw. widert mich an.“

      Flucht macht frei.

      Flüchtlinge aufnehmen macht frei.

      Arbeit macht frei.

      „Wie man da wieder dagegen argumentieren kann, ist mir völlig unklar – bzw. widert mich an.“

      —-
      Mich widert an, dass ernsthaft geglaubt wird, dass Kritiker nicht denselben moralischen Reflex des Helfens hätten.
      Wer über diese eigene Selbstbewichsung, Phärisäer-Hilfe nicht hinauskommt, der wider mich an.
      Und was mich außerdem anwidert: Moral postulieren ist noch längst keine Tat.

      Wenn Sie schon von Kritik angewidert sind, dann vermute ich, dass sie nur noch kotzen, wenn es an Ihnen ist, dafür einzutreten und etwas zu tun, und zwar dann, wenn es von ihnen unfreiwillig abverlangt wird.

    • „Flucht macht frei“ wurde ein Mitglied vor 4 Stunden und 47 Minuten. Keine weiteren Fragen, eigentlich. Für’s Protokoll trotzdem noch eine, s.u.

      Frau Bonath fordert quasi eine Revolution (des Wirtschaftssystems) als Lösung. Das wird nicht dadurch falsch, dass es nicht realistisch erscheint.

      Was fordern Sie denn zur Lösung des „Flüchtlingsproblems“ und der sonstigen, immer eklatanteren Probleme hierzulande (bzw. global) außer der Schließung der Grenzen?

  26. Es sind die Ideologen und ihre Schlepperbanden,
    die die Massenmigration in Gang brachten .
    Gezielt wurden durch die Kriege der NATO/EU Millionen in Not gebracht , Flüchtlingslagern elementare Gelder gestrichen , von den gleichen , die die Kriege führen die humanitäre Dränendrüsen PR gestartet, die Schuld PR gestartet, von der gleichen skrupellosen gesetzesbrecherischen Politik praktisch die ganze Welt eingeladen, in die Sozialsysteme Europas, vornehmlich Deutschlands, zu kommen .
    ….. Und es gibt noch immer Ewiggestrige, die meinen, sie helfen, wenn die diese abgrundtief verkommene Politik für gut heissen und die Massenmigration unterstützen .
    Die Massenmigration ist der Krieg der Internationalen Kapitalinteressen gegen die Freiheit und Selbstbestimmung der Völker und Krieg gegen die Vielfalt der Kulturen .

    • Also die Ideologen und die Schlepperbenden arbeiten zusammen.
      Welche Schlepper meinen Sie.
      Da wird ja einiges durcheinander geworfen.

      Würden Sie auch so vehement für „die Freiheit und Selbstbestimmung der Völker und Krieg gegen die Vielfalt der Kulturen“ einsetzen, wenn keine Migranten nach Europa kämen.

      Ich fürchte, dass wäre Vielen dann egal.

    • Reihenfolge beachten: Erst kamen die (Drohnen)bomben, dann kamen die Flüchtlinge, dann kamen die Schlepperbanden. Natürlich ist die Massenmigration vom Kapital gewollt. Aber weil erst die westlichen Bomben kamen, könnte ich keine Politik vertreten, welche die Schiffe nicht anlanden lässt und die Migranten zu den Bomben zurück schickt. In das Dilemma haben uns die Geldeliten und ihre Helfer, die Politiker gebracht. Die gilt es zu bekämpfen und nicht die Migranten.

    • @schwarz ist weiß
      Mir bewusst ist der Kampf gegen das Völkerrecht durch internationale Interessen
      etwa seit dem
      Angriff der NATO gegen Jugoslavien . Klar sind für mich seit dem die Folgen .
      Und seit dem beziehe ich Stellung gegen die Zerstörung des Völkerrechtes .

    • @Horst Kietzmann
      Die über Libyen kommen wandern erst in das von der NATO/EU zerstörte Libyen ein .
      Selbstverständlich ist auch Merkel an diesen Kriegen beteiligt .
      Es ist widerwärtiger Zynismus, wenn Merkel die politisch gewollte Massenzuwanderung nun über Moral, Menschenrechte und Solidarität durchziehen will .
      Die Massenzuwanderung ist nur ein Aspekt des umfangreichen Krieges , den Merkel als Handlangerin der Globalisten führt .
      NATO Kriege – Massenzuwanderung – Zerstörung von Kulturen und Souveränität – vollständige Abhängigkeit der Bevölkerung von Konzernen und dies unter dem Banner von Demokratie und Menschenrechten ist ein Programm .

    • Ob Masseneinwanderung ein Hauptziel vom Kapitalbesitzern immer gewollt ist, kann bezweifelt werden.
      Verspricht es Profit, dann bestimmt.
      Es kommt immer darauf an auf welchem Gebiet man „sein Geld“ verdient.
      Da wird doch viel über einen Kamm geschert.
      So einfach funktioniert die Welt nicht.

    • Das Merkel die Massenintegration 2015 undiskutiert zugelassen, bzw. noch forciert hat, obwohl sie ein paar Monate vorher in einer TV- Sendung einer etwa zehnjährigen Migrantin noch erklärte, warum sie nicht in D. bleiben kann, kann ich mir nur mit einem „Wunsch“ aus den USA erklären. Da geht es erstmal nicht um Profit sondern um Schwächung der Konkurrenz. Und die größte Konkurrenz ist noch die EU vor China. Vermutlich nicht mehr lange.

  27. liebe Susan Bonath
    danke für ihre Zusammenfassung!
    Das genau in/aus dieser Richtung eine `Lösung` liegt/kommt,
    wird deutlich, wenn man die große Mehrzahl der Kommentare hier und auch bei yt liesst:
    „Dusch mich, aber mach mich nicht nass!“
    Die #Wahr-nehmung, des JEDER Einzelne (mehr oder weniger) TEIL und vor allem Grundlage für die Legitimation dieses,
    `unseres Westliche Werte- Spiels` ist, führt bei (noch zu) vielen zur `Vogel Strauss`-Reaktion:
    „Nein, ich doch nicht!“
    Doch … leider … wir spielen mit, eine (scheinbare?) #Pflicht vor uns selbst zu rechtfertigen, obwohl der Inhalt/die Wirkung dieser `Pflicht` GEGEN das eigene Gewissen steht (Milgram).
    Angst spielt hierbei eine sehr große Rolle … und natürlich die Frage: wer ist eigentlich nicht traumatisiert?
    Dazu auch das wunderbare Gespräch von Daniele Ganser und Franz Ruppert mit Florian Ernst Kirner und Jens Lehrich:
    https://www.youtube.com/watch?v=0L1YvxI6q2g&t=29m42s
    Die Zeit ist reif, die Verantwortung zu erkennen, anzunehmen und die nächsten Schritte SELBST zu gehen.
    Es GILT keine Pflicht wider das EIGENE Gewissen!
    #HumanConnection

    • @ rhabarveer: vielen Dank für diesen Kommentar! Allein das immer von Migranten und Flüchtlingen gesprochen wird, machte diese Menschen, die in großer Not sind, zu Objekten. Mit Objekten muss man kein Mitgefühl haben, ob die nun sterben, verhungern oder im Mittelmeer ertrinken ist doch wurscht.
      Das erinnert mich daran, dass die Menschen in Vietnam als Termiten bezeichnet wurden…wie grausam Sprache sein kann, wie entkoppelt von der Menschlichkeit – und keiner merkt es und, das ist das allerschlimmste.

      Wir machen uns mitschuldig, wenn wir so über Menschen in Not sprechen, anstatt in die Verantwortung zu gehen. Und was ich hier teilweise in den Kommentaren lese ist erschreckend: Sie fordern für sich und andere Menschen in Deutschland und Europa soziale Gerechtigkeit, doch haben keine Probleme, wenn Menschen in Not sterben – ja ermordet werden!

      So wie es Franz und Daniele in dem Gespräch sagen: die Wahrheit wird nicht ausgesprochen, sondern mit Sprache verharmlost…Und dann werden noch Einzelschicksale – die furchtbar und schrecklich sind – als Rechtfertigung für diesen Massenmord herangezogen – unfassbar!

      Und ja, da steigt Scham in mir auf! Es gibt so etwas wie „Fremdschämen“! Ich wurde in einem Land geboren – ohne dafür verantwortlich zu sei – dessen Menschen immer mehr ihr Mitgefühl und ihre Menschlichkeit verlieren.

      Doch genauso wirken unverarbeitete Traumata generationsübergreifend weiter, völlig blind und ohne für sich selbst in die Verantwortung zu gehen – ja, es noch nicht einmal zu merken! Das ist die ganz typische Täter-Opferdynamik – die Opfer werden zu Tätern und die Täter fühlen sich als Opfer!
      Und ja, es gibt auch eine Mittäterschafft – nämlich, wenn ich die grausamen Taten anderer versuche zu rechtfertige; von Umvolkung, Flüchtlingsflut oder Migrantenüberflutung spreche, anstatt die Dinge glasklar beim Namen zu nennen, so wie es Susan Bonath in ihrem Beitrag tut.

    • @ Mamomi
      https://kenfm.de/tagesdosis-9-7-2018-vernichtungsmaschine-stoppen/#comment-145334
      danke zurück und ich will dir sehr gerne zustimmen!
      Im #Kern liegt das Problem bei jedem EINZELNEN, der eine (scheinbare, veröffentlichte) Gedankenmehrheit wider sein EIGENES Wesen/Gewissen akzeptiert und so dieses `Spiel` am laufen hält. Der daraus hervorkommende Vorwand, es sind `die anderen` erscheint den meißten (noch!) als Weg des geringeren Widerstandes (gegen seine EIGENEN gewohnten `Bilder`)
      Irgendwo beschrieb es TeamKenFM mal so: „Die `Welt` soll sich ändern, aber ich kann bleiben wie ich bin.“
      Erst wenn der Einzelne diese beiden (künstlich, selbst) erschaffenen/erhaltenen `Pole` in seiner Beschreibung dessen, was ihn `umgibt`, für sich wieder verbindet (#All_ein`s), wird sich wieder eine (über)LEBENsfähige `Welt` entwickeln … ganz natur-lich 😉
      Es gibt ein schönes Experiment, was diese Muster sehr schön veranschaulicht: die 5 Affen
      zb https://www.youtube.com/watch?v=D0UHGrentU&t=4s
      Wir sind jedoch, anders als Affen(?), zusätzlich noch mit Verstand und Sprache ausgestattet, dh. können (wer WILL) das `Experiment` SELBST erkennen … wahnnehmen, aussprechen und ändern 😉
      oder? … ich glaube schon
      #GutenMorgen

  28. An alle Kritiker von Frau Bonath: Solange nicht die immer mehr werdenden Kriegsbeteiligungen Deutschlands, sowie die damit verbundene Ausbeutung von Bodenschätzen kritisiert und verurteilt werden, hat Frau Bonath recht.
    Erst wenn wir uns neutral und nicht kriegerisch diesen Ländern gegenüber verhalten, hätten wir das Recht den Islam zu kritisieren. Aber ausbeuten, und dann die Ausgebeuteten ihrem Schicksal überlassen ist scheinheilig und unmenschlich brutal.
    Nicht vergessen, bevor die US-Nato in Libyen einmarschierte hatte das Land unter Gaddafi einen vorbildlichen Sozialstaat errichtet, unvergleichlich besser als der „(A)sozialstaat“ Deutschland. Welcher genau aus dem Grund wieder zerstört werden musste.
    Afrika und der Orient als säkulare Staaten können es also, wenn man sie lässt. ihnen ihre Bodenschätze lässt. Damit sind sie autark und brauchen auch keine Entwicklungshilfe.

    • Ach, Herr Kiezmann, das wissen wir doch alles! Wer ist denn hier für Krieg und Ungerechtigkeit? Ich achte immer schon darauf, niemandem Unrecht zu tun, auch nicht in Gedanken, geschweige denn mit tatsächlicher Gewalt. Ich nehme deshalb z.B. schon mein halbes Leben lang keine Tierqualnahrung mehr zu mir. Jeder sollte erst mal bei sich selbst anfangen, bevor er andere beschuldigt. Wo ich helfen und retten kann, tu ich das sehr gern. Aber was können denn solche Artikel verbessern? Den Leuten, die es noch nicht wissen, immer wieder einhämmern, dass die Welt schlecht ist und ganz besonders die Deutschen?

    • Moin, Horst Kietzmann, Sie beschreiben die Politik der Herrschenden von verschiedenen Blickwinkeln:
      Der Neokolonialismus ist natuerlich in erster Linie zu verurteilen und mit Sicherheit ein(!) Grund mit fuer die Flucht. Aber genauso ist die Politik der EU speziell der Merkeldiktatur, mit der Einladung an die Fluechtlinge ebenso Ursache fuer die Flutung der Menschen.
      Wie hoch sind doch die Mieten gestiegen in den letzten Jahren! Selbst „Kaninchenställe“ werden zu horrenden Preisen vermietet. Die Unternehmer verlangen nach immer mehr billiger Arbeitsware heute „Humankapital“ genannt.
      Sie beschreiben richtig die Zerstörung Libyens, vergessen leider den Irak und die versuchte Ausradierung Syriens. Das ist nämlich die andere Seite der Fratze des Imperialismus (US und EU).
      Wenn man Ihren Gedanken nur etwas weiterspinnt, so ist der Kampf gegen „unseren“ Unterdruecker (DE und EU Imperialismus) das einzige was den Menschen aus Afrika und anderswo wirklich helfen wuerde, um in ihrer Heimat bleiben zu können.
      By the way (…) warum darf ich die faschistische Seite der Kopfabhacker und der Kindergenitalverstuemmeler erst dann kritisieren, wenn sich DE „neutral und nicht kriegerisch diesen Ländern gegenueber (verhält)“?

    • Voice… solange die Wahrheit nicht das Fundament ist, auf dem wir gedanklich aufbauen, von der aus wir dann weiter spinnen, beackern wir die Irrwege. Das gilt für die äußere wie für die innere Wahrheit, die jeder glaubt zu haben. Es steht Ihnen ja frei, ihre Traumata zu verdrängen, ich will das für mich nicht tun.

    • Hog1951,
      Erstmal: Es gibt nur ein Imperium und das sind die USA. Die EU ist nur Befehlsempfänger.
      Der Einfluss Israels auf Washington ist entschieden größer als der der EU.
      Sie schreiben: “ warum darf ich die faschistische Seite der Kopfabhacker und der Kindergenitalverstuemmeler erst dann kritisieren, wenn sich DE „neutral und nicht kriegerisch diesen Ländern gegenueber (verhält)“?“
      Die durch Bomben Getöteten sind „Gefallen“, stehen aber auch nicht mehr auf, wie die durch den elektrischen Stuhl Getöteten. Alles etwas diskreter im Westen, nur wir greifen diese Länder an, nicht umgekehrt. Der pol. Westen ist der Aggressor, nicht vergessen!!!

    • Herr Kiezmann, im Ernst: Sie behaupten hier zu wissen, dass ich „meine Traumata“ verdränge und Sie nicht.
      Soll das ein sachliches Argument zum Thema sein? Ich hatte eine ganz klare Frage gestellt, die mir natürlich auch am Herzen liegt und die ich nicht verdränge, weil ich nämlich von dieser Verdrängungsgesellschaft hier überhaupt nichts halte und mich da noch nie eingepasst habe. Ich bin der Meinung, dass solche Artikel wie dieser das immer wieder neu von den MSM aufgewühlte und immer wieder neu eingeimpfte Traumata der Schuldzuweisung unterstützen. Ich bin nach den letzten Weltkriegen geboren worden und soll mich nicht nur im Nachhinein immer noch für die bösen deutschen Nazis schämen, sondern soll jetzt auch noch für diese Flüchtlingsströme mit verantwortlich sein und mich schämen, schämen schämen und mich schuldig, schuldig, schuldig fühlen. Das jedenfalls möchte Frau Merkel und Sie und diejenigen, die solche Artikel gut finden, reden ihr das Wort. Tut mir leid, aber die Parallele zur perfiden traumatisierende Regierungspolitik ist für mich deutlich. Sie kennen doch sicher das kritische Video, das ein Kanadischer Journalist ins Netz gestellt hat über die Antwort von Frau Merkel auf die Frage einer besorgten Bürgerin. Das ist psychologisch genau die selbe Schiene wie dieser Artikel.

    • Noch einmal: ich verwahre mich dagegen, wie es der Artikel suggeriert, zu diesem „wir“ des Westens zu gehören, das angeblich Leute massakriert und im Meer ersaufen lässt, nur deshalb, weil ich nicht in der Lage bin, zu verhindern, dass dies geschieht. Ich finde, die Befürworter solcher Artikel sind die Traumatisierten.

    • Moin, Horst Kietzmann, dass wir im US-Imperialismus den Hegemon vor uns haben steht ausser Zweifel!, Dennoch haben die EU und auch der DE-Imperialismus eigene Ziele. Nicht umsonst werden Strafzölle gegen deutsche Autobauer verhängt. Es geht eben um Marktvorteile und um das Niederhalten von Konkurrenten. Das kann man schwerlich nur mit Vasallentum erklären.
      Die „Einflussnahme“ der Zionisten hat mit der globalen Ausrichtung der US- Imperialisten zu tun und nicht mit dem Grad der Unterwuerfigkeit.
      Ich kann fuer mich sagen, dass ich mich entschieden gegen die Kopfabhacker und Kindergenitalverstuemmeler ebenso wie gegen die Frauenunterdruecker wende und mir das Recht herausnehme diese Unmenschlichkeit des stinkigen Mittelalters zu kritisieren, auch wenn DE kriegerisch gegen die Länder vorgeht, in denen das Mittelalter praktiziert wird.
      1. bin ich kein Imperialist und
      2. gelten die Errungenschaften unserer Vorväter (und Muetter) nach wie vor.

    • Natürlich kann man mit Bomben hineinpoppen und anschließend die Saat abtreiben oder vorher mit der Pille danach. Grenzen zu und schon hat man Verhütet.

      Wer dann noch meint, den Mount Everest besteigen zu müssen, der muss eben mit den herumliegenden Leichen umgehen können – oder eben den Siedlungsgedanken fallen lassen und einfach nur ins sprach-schrift-benachbarte Land ziehen, wo die eigene Arbeitskraft noch mit Wert angeboten werden kann.

    • Hog1951, Danke! Endlich einmal ein Mann hier, der die gewaltsame, rückwärts gewandte Tradition des Islam gebührlich kritisiert, die sich nun durch die intoleranz dieses Glaubens und die verlogene Toleranz unserer Regierungsmächte ihm gegenüber immer mehr auch in Europa ausbreitet. Mir tun am allermeisten diejenigen leid, die gar nicht erst die Möglichkeit zur Flucht haben.
      Und das sind z.B. die „Nutztiere“ und die Frauen in den islamischen Gottesstaaten, die sich schlagen und vergewaltigen lassen müssen ohne Ende, bzw. bis an den Tod. Möchte nicht wissen, wie hoch da die Suizidrate ist. Oder auch jene, die hier durch ihre eigene Familie mit dem Tod bedroht sind, wenn sie sich diesen unterdrückerischen Sitten nicht fügen wollen und ein freies, selbstbestimmtes Leben führen wollen. Wer ausnahmsweise von denen so stark ist, dass er bzw. sie sich selbst aus diesen Fesseln befreien konnte, wie z.B. Sabatina Jones, der kann sich ohne Schutzeskorte selbst in Europa nicht von hier nach dort bewegen und muss ständig den geheimen Wohnort wechseln. So etwas scheinen Frau Bonath und ihre Fans ganz in Ordnung zu finden. Das wird dann einfach als „wenige Einzelfälle“ hin stilisiert, obwohl das ganz klar die Unwahrheit ist und diese Leute das auch genau wissen. Und die kleinen Mädchen, die an alte Männer zwangsverheiratet werden. Was gibt es schlimmeres, als dienend und missachtet ein Martyrium aushalten zu müssen ohne Aussicht auf Erlösung? Warum hat Susan Bonath noch nie so einen wütenden Artikel über die vergewaltigten Frauen geschrieben, die in Gottesstaaten wie Pakistan deshalb massenhaft im Gefängnis sitzen, anstatt ihre Vergewaltiger? Ist das etwa nicht ein schreiendes Unrecht, über das man sich öffentlich empören müsste? Da fehlt es anscheinend an politischem Anschub durch Ihre Arbeitgeber und auch an dem Mut, den es dazu braucht, dies öffentlich zu kritisieren. Da drischt man dann doch lieber immer wieder auf imaginäre angeblich schuldige Bevölkerungsteile ein. Das ist bequem und ungefährlich und dafür wird ja sogar von unserer Regierung immer nur grünes Licht gegeben.

    • Interessant ist die These, dass die Migration erneute nur eine Stützung des Bankensektors ist.
      Der Verfall der Häuserkredite kann wenn auch nur kurzfristig gestoppt werden, dass Angebot und Nachfrage nachjustiert werden.
      Viel mehr Interessenten und der Preis kann steigen.
      Das alleine ist natürlich nicht der Bringer, denn lange mal einem nackten Mann in die Tasche…
      Wenn nun aber der gute Staat daher kommt und Mieten für sehr viele Menschen garantiert, dann platzen natürlich die kaputten Banken nicht weg.
      Der Häusermarkt ist die tragende Säule im fiat money System.
      Insofern kann man das cui bono schon stellen und fragen, ob denn das Hypothekenunwesen profitiert und 1,5 Millionen Menschen plus/minus x, die nun die komplett überteuerten Mieten vom Steuerzahler, denn das ist ja geldtechnisch der Staat, bekommt, nicht ein Segen sind, wahre Goldstücke. Solche Sprüche muss man immer wörtlich nehmen, dann kommt man der Sach erecht nahe.

      Es ist ja nicht so, dass diese Banken Geld für die kulturelle Einbürgerung zur Verfügung stellen. Die brauchen nur eine gewisse Stückzahl an neuen Mietern.
      Das alleine erklärt nicht die ganze Welt und das Universum.
      Warum kommt von dieser Krawall-Linkstruppe nie das Geldsystem? Weil sonst der Kapitalismus gerettet werden würde? Wieder mehr Gerechtigkeit abliefern würde?
      Dann würde es nichts werden mit der Weltrevolution. Also fördert man und präsidiert dem Niedergang in der Hoffnung auf glorreiche Zeiten.

    • Lesen Sie doch den Artikel nicht.
      Das das ihnen gegen den Strich geht, was Frau B. schreibt, ist doch eh klar.
      Das haben Sie doch schon so oft geschrieben!
      Was stimmt denn an diesem Artikel nicht?

  29. Liebe Frau Bonath,
    https://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/der-westen-soll-die-entwicklungshilfe-einstellen/story/14991589
    bitte mal lesen.
    …..diese: die Europäer sind die Schuldigen und die Afrikaner die armen Opfer-das ist nicht eine Kommunikation auf Augenhöhe…
    bitte, ein bisschen mehr auf alles eingehen und nicht immer nur das betonen, was sie möchten-damit jeder ihr Ziel unterstützt; mein Ziel wäre es: ein aufstrebendes Afrika, dass seine Probleme nicht exportiert- sondern löst und stark gegenüber allen anderen Kontinent dasteht!

    • „ein aufstrebendes Afrika, dass seine Probleme nicht exportiert- sondern löst und stark gegenüber allen anderen Kontinent dasteht!“

      Afrika exportiert seine Probleme. Also die Ursache liegt in Afrika? Ehemalige Kolonialländer?
      Das glauben Sie doch selber nicht.
      Da fällt einem nichts mehr ein.

  30. Moin, Susan Bonath,
    „Lassen wir sie im Meer ersaufen, in der Wüste verdursten oder in Libyen massakrieren? “ und
    „Fremdenhass, Sozialdarwinismus und eine perverse Empathielosigkeit brechen sich zusehends Bahn. “
    Das schreiben Sie zum wiederholten Male, doch darum geht es nicht:
    Auf dem Plan steht soetwas wie die Verteidigung der Aufklärung, der Errungenschaften der französischen Revolution, gegen die stinkenden Zeiten des Mittelalters, die zu uns strömen in der Form des Islamismus. „Ehren“ Mord, Genitalverstuemmelung an Kindern, Unterdrueckung der weiblichen Gesellschaft. Es gäbe sicherlich mehr aufzuzählen.
    Der US-Imperialismus versucht eine multikulti Gesellschaft zu formen, in der genau diese Errungenschaften der Aufklärung keine Rolle mehr spielen sollen. So duerfen Kinder mit Koran-Hintergrund den Handschlag mit der Lehrerin verweigern, weil sie eben eine Frau und damit weniger Wert ist.
    Nein, Frau Bonath, das will ich nicht. im Gegenteil sollten wir Linke uns unserer Vergangenheit und den Errungenschaften daraus bewusst sein und verteidigen!
    Die Frage bliebe auch zu klären, ob dieser immense Zug nach Europa auch stattgefunden hätte, wenn ws nicht diese Einladungen gegeben hätte von Merkel und Co. Sie schreiben selbst, dass die Hartz4 Gesetze die Armut in DE drastisch verschärft hätten. Ja dagegen gilt es zu kämpfen, aber nicht dadurch, dass man das Lumpenproletariat noch weiter vergrössert.

    • Lieber Hog (Zit.): Der US-Imperialismus versucht eine multikulti Gesellschaft zu formen, in der genau diese Errungenschaften der Aufklärung keine Rolle mehr spielen sollen.“
      Das ist mal wieder so eine typische Mischung aus Wabhrheit und Propaganda, was Sie hier reproduzieren. Der Us- Imperialismus versucht nicht Multikulti zu erzeugen, sondern Destabilisierung der Konkurrenzstaaten. Und das wird auch funktionieren, wenn wir uns auf die hass- und angst-erzeugende Propaganda dieses Imperiums einlassen und uns gegen die Flüchtlinge aufbringen lassen, die wir so oder so nur aufhalten können, wenn wir die Ursachen schnell und wirkungsvoll bekämpfen (Klimawandel, Kriege, Ausbeutung durch „unsere“ Konzerne [unsere passt für die meisten, denn sie arbeiten für sie], Vernichtung von letzten Sozialstrukturen für mehr Profite etc.).
      Die Flüchtlinge aufhalten bedeutet ein Blutbad ohne gleichen, gegen das der WKII eventuell wie ein Kindergeburtstag aussieht (nicht für uns vorerst, nur für die Fliehenden). Damit hätten wir unser Existenzrecht endgültig vergeigt.

    • Moin, vizero, gerade durch die Spaltung der Gesellschaft in Christen, Muslime, Juden, Schwule, Lesben , Ökos, Vegetartier, Raucher, Nichtraucher und, und, und… haben sie soviele Eigeninteressen geschaffen, dass der Hauptwiderspruch zwischen Kapital und Arbeit ganz unter den Tisch fällt. Der erhoffte Erfolg ist, wie sie formulieren, die “ Destabilisierung der Konkurrenzstaaten“. Das sehe ich genauso.
      Doch im Gegensatz zu der von Ihnen gezogenen Schlussfolgerung, dass wir uns nicht gegen die Fluechtlinge aufbringen lassen duerfen, sehe ich die Verteidigung der Errungenschaften der ‚Aufklärung‘ als ein ganz wichtiges Ziel hier in EU. Zusammen den Kriegsimperialismus und den Neokolonialismus bekämpfen, damit die Menschen wieder in ihrer Heimat Afrika oder anderswo leben können, das muss unser Ziel sein!

  31. Ich weiß nicht, wofür und wogegen genau sich der Artikel richtet.

    Auf der einen Seite müssen wir Waffenexporte massivst beschränken und unsere Handelspolitik ändern. Natürlich müssen wir Gelder für die Flüchtlinge bereitstellen und können nicht zulassen, dass sie im Mittelmeer elendig ertrinken. Internierungslager, wie sie Seehofer vorschlägt, sind ein Unding.

    Die Art und Weise, wie die Holländer das Problem angehen (auch die haben Auffanglager), scheint mir, soweit ich weiß, eher in die richtige Richtung zu gehen. Denn natürlich können wir nicht davon ausgehen, dass jeder Flüchtling, der sich hier meldet, eine saubere Weste hat und unkontrolliert einreisen und zig Mal Sozialhilfe kassieren darf wie Amrin, der vom Verfassungschutz durch Deutschland kutschierte Attentäter.

    Ist es nicht Zeit, ein konkretes Modell für Deutschland/Europa vorzuschlagen statt Kritik vor zu bringen?

    Übrigens, ich bin 1,86/95, weiß und Alemane und werde nur bei Frauenkörpern geil, egal welche Hautfarbe die haben. Ob und welche Pornos ich mir anschaue, ist völlig egal und geht keinen was an. Genausowenig, wie es mich etwas angeht, ob und dass jemand Frauenzeitschriften mit dem ganzen verlogenen Klatsch liest. (Eine Schande, dass man das in aller Öffentlichkeit tun darf – man stelle sich das mal mit Pornos vor!) Ich habe noch nie jemanden vergewaltigt und kann mir das auch nicht vorstellen. Also was soll der Rassismus und der Feminazismus? Es gibt Vergewaltiger mit schwarzer Hautfarbe und die Mehrheit der Männer gleich welcher Hautfarbe vergewaltigt auch nicht. Das gilt auch für die große Masse der männlichen Flüchtlinge, die wollen einfach nur ein würdevolles Leben, genauso wie ich mit meiner Hautfarbe und meinem kleinen Bierbauch.

    • „Denn natürlich können wir nicht davon ausgehen, dass jeder Flüchtling, der sich hier meldet, eine saubere Weste hat und unkontrolliert einreisen und zig Mal Sozialhilfe kassieren darf wie Amrin, der vom Verfassungschutz durch Deutschland kutschierte Attentäter.“

      Diese Rhetorik ist doch sehr ähnlich, wie damals über Hartz 4 – Bezieher geschrieben wurde.
      Diese Fälle werden zur Regel gemacht, um Stimmung zu erzeugen.
      Die Sozialbetrüger sitzen ganz wo anders.
      Unter Ihnen sind auch Menschen mit kleinen Bierbauch – und über die wird kein großes Tamtam gemacht.
      Über den Verfassungsschutz kann man ganze Bücher schreiben. Ich sag nur NSU.

    • Auch wenn der Name Anis Amri alle 14 Tage aufs neue im Blätterwald auftaucht, nach dem Motto: „Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, bis sie geglaubt wird“, er hatte mit dem Anschlag nichts zu tun.
      Ansonsten muss ich „schwarz ist weiß“ recht geben.

    • Aber stimmt das, ihre Annahme von sich auf andere übertragen, die bereit sind, etwas völlig unplausibles und ungewöhliches (weit über das Maß, was sie selbst tun würden) zu tun, nämlich in einen völlig fremden Kontinent sich zu entmündigen?

      Woher nehmen immer alle die Gewissheit, dass der mit Moral behandelte Mensch selbst moralisch antwortet?

      Am besten sehe man sich die Statistik an. Wir (bzw. unsere Frauen) morden zwar bei Abtreibung alle 5 Minuten, dafür stechen wir weniger mit Messern zu, was wohl eher bei den neuen nichtzuunterscheidenden Mitbewohnern eine Vorliebe der Konfliktlösung ist.

      Dann kann man sich fragen, mit welcher Moralischen Struktur man aufgewachsen ist und sich daran gewohnt hat, es sogar als Recht ansieht, und was nicht.

      Womöglich reicht es aus, dies den neuen Siedlern zu lehren: Messer schlecht. Abtreibung Recht.

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