Tagesdosis 9.9.2017 – Wahlkampf-Endspurt 2017: Wer hat eigentlich die Macht in unserem Land?

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Der Wahlkampf in Deutschland ist in seine Endphase getreten. Obwohl ihn bisher kaum jemand bemerkt hat, geben sich die Mainstream-Medien derzeit alle Mühe, unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken und uns ihre Botschaft einzutrichtern: Ihr – das Volk – entscheidet als Souverän über die Politik der kommenden vier Jahre. Ihr legt mit Hilfe des Wahlzettels die Politik fest, die euer Leben in den kommenden vier Jahren bestimmt.

Ist das tatsächlich so? Fragen wir uns doch einfach einmal, was für unser Leben wirklich von entscheidender Bedeutung ist. Doch wohl, dass wir eine gute Ausbildung genießen können, dass wir Arbeit haben, im Krankheitsfall versorgt werden, im Alter abgesichert sind und dass wir vor allem in Frieden leben und von Kriegen verschont bleiben.

Die Bilanz ist ernüchternd

Fragen wir uns jetzt einmal, was die Politik in den vergangenen Jahren zur Erreichung dieser Ziele beigetragen hat. Die Ausbildungssituation in unserem Land ist durch marode Schulen, Unterrichtsausfälle, unterbezahlte und überforderte Lehrkräfte gekennzeichnet, das Arbeitsleben wird von befristeten Arbeitsverträgen und einem ausufernden Niedriglohnsektor bestimmt, im Krankheitsfall werden immer höhere Zuzahlungen fällig, alten Menschen werden durch Niedrigzinsen die Ersparnisse weggefressen, der soziale Frieden im Lande wird durch die explodierende soziale Ungleichheit zunehmend gefährdet und die Kriegsgefahr wächst – unter aktiver Mitwirkung unserer Regierung, die sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt und die Gefahr so selbst mit anheizt.

Was nützt uns also unser Parlament? Was nützt es uns, dass wir alle vier Jahre mit darüber entscheiden dürfen, wer darin als Abgeordneter Platz nehmen darf, wenn das Ergebnis derart ungünstig ausfällt? Die Antwort lautet: Nichts, gar nichts. Dafür aber nützt die Wahl denjenigen, die gewählt werden: Sie werden hohe Diäten kassieren, Rentenansprüche erwerben, Vergünstigungen genießen, ihren Job zum Teil als Sprungbrett für lukrative Jobs in der Wirtschaft benutzen und dabei weiterhin in nicht-öffentlichen Ausschüssen Entscheidungen treffen, die dem widersprechen, was sie uns im Wahlkampf versprochen haben.

In wessen Interesse werden wir regiert?

Wie kann es sein, dass sich dieses immer wieder gleich ablaufende Schauspiel alle vier Jahre wiederholt? Aus einem sehr einfachen Grund: Weil dahinter mächtige Interessen stehen und weil Politiker und Parlamente in unserer Gesellschaft eine überaus wichtige Funktion erfüllen. Sie sollen uns alle glauben lassen, dass sie ihr Geschäft in unserem Namen und in unserem Interesse betreiben. Das aber ist schon deshalb ein Trugschluss, weil die wahre Macht in unserem Land weder vom Parlament, noch von der Regierung ausgeht, sondern in den Händen einer winzigen Finanzelite liegt, deren Vermögen so groß ist, dass sie sich alles und jeden kaufen kann.

Diese Finanzelite achtet sehr sorgfältig darauf, unerkannt im Hintergrund zu bleiben und ihr Geschäft im Wesentlichen von zwei verschiedenen Gruppen erledigen zu lassen: Zum einen von hochbezahlten Managern in Hedgefonds, Großbanken und multinationalen Konzernen, die dafür sorgen, dass sich das Vermögen der Ultrareichen ungeachtet aller sozialen Folgen rasant vermehrt. Und zum anderen von ihren politischen Günstlingen, die im Gegenzug für ihnen gewährte Privilegien eine für die Finanzelite sehr wichtige Funktion ausüben: Dem Volk die Interessen des großen Geldes als die eigenen zu verkaufen und die Herrschaft der Finanzelite nach Kräften zu verschleiern, damit nur ja niemand auf die Idee kommt, sich gegen sie aufzulehnen.

Die große Ausrede

Zu diesem Zweck greifen Politiker, sobald man sie wegen der – für uns alle ungünstigen – Ergebnisse ihrer Arbeit kritisiert, immer wieder zur gleichen Ausrede: Sie verweisen auf die

„Finanzmärkte“, von denen nach ihrer Aussage Sachzwänge ausgehen, denen sie unterliegen und die es ihnen unmöglich machen, all das durchzusetzen, was sie doch eigentlich zu unser aller Gunsten gern durchsetzen würden.

Diese „Finanzmärkte“ aber sind Teil eines Systems, das sie selbst mit geschaffen haben und das ohne ihre aktive Mitarbeit so niemals entstanden wäre. Sowohl CDU, als auch FDP, SPD und Grüne haben während ihrer Regierungszeit mitgeholfen, die Finanzmärkte zu „deregulieren“, und das, obwohl längst klar war, dass diese Maßnahmen nur einer winzigen Minderheit zugute kommen und den Lebensstandard der großen Mehrheit der arbeitenden Menschen im Lande senken würden. Aber auch die übrigen Parteien haben ihren Teil zu dieser Entwicklung beigetragen, denn zum einen unterwerfen sie sich durch ihr „Ja“ zur Sparpolitik ebenfalls den Zwängen der Finanzmärkte und zum anderen lassen sie uns ja auch glauben, dass unsere Zukunftsprobleme auf parlamentarischem Weg gelöst werden könnten.

Das aber ist ausgeschlossen. Die vor uns liegende Wahl wird ein weiteres Mal zeigen, dass Wahlen nichts ändern und der Parlamentarismus nichts anderes als die Verschleierung der Herrschaft des großen Geldes ist. Eine wirkliche Veränderung unserer Gesellschaft kann niemals über Wahlen und politische Parteien erfolgen, sondern nur über das aktive Eingreifen durch politische Bewegungen, die nicht von Postenjägern und Karrieristen geführt, sondern von einer breiten Masse von Menschen getragen werden, die das System durchschauen und sich in einem Punkt einig sind: Dass es Zeit ist, die Herrschaft der Finanzelite ein für allemal zu beenden.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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55 Kommentare zu: “Tagesdosis 9.9.2017 – Wahlkampf-Endspurt 2017: Wer hat eigentlich die Macht in unserem Land?

  1. Und nun stellt sich die Frage mit dem Schlußsatz dieser Tagesdosis, wie beenden wir die Herrschaft der Finanzeliten?
    Denn die Erkenntnis ist ja bei vielen Menschen schon angekommen.
    Das Wahlen nichts ändern, schreibe ich ja immer wieder, und nehme an, dass zu mindest- hier, die meisten das auch so sehen, aber wo soll man den Hebel ansetzen.
    Mein Wahlboykott ist ja auch nur ein Sandkorn, im Getriebe. Viel Sand wäre schon wichtig, und notwendig, um ein Zusammenzucken der Schulzens; Merkels, Lindners, und wie sie alle heißen, zu bewirken. Schneidet sie von den Futtertrögen ab. Nur so wird sich die Fratze zeigen, die hinter diesem System steckt. Auf dass es auch die Mutti Wähler langsam schnallen.

  2. Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

    Für einen kurzen Moment gab es in Deutschland 1989 mal Demokratie. Es war wohl das erste und letzte mal das wir Demokratie hatten. Es war als die Ostdeutschen sich die Freiheit nahmen und mit den Füßen demokratisch abstimmten durch ein Loch im Zaun nach Westen zu flüchten. Nichts ahnend, das sie dort in ein größeres Gefängnis gingen.

    Ja Ja

    Verwechseln wir bitte nicht unseren vom Konzern-Kapital erlaubten Freiraum nicht mit Freiheit, denn der erlaubte Freiraum ist nur ein Knast ohne Gitter der mit Freiheit nichts zu tun hat, aber die Kunst zu beherrschen sich Unabhängig zu versorgen ist die wahre Freiheit. Wir, das sind über 90% der Weltbevölkerung, dürfen nicht von Freiheit reden, da über 90% der Weltbevölkerung Lohnabhängig sind, was gleichbedeutend ist mit Versklavung durch Lohnabhängigkeit.

    Curd Schuhmacher Rede von Joan Lui Adriano Celentano.

    https://www.youtube.com/watch?v=rSUfUAU-MG0

    Einst will ich euch sagen, die ihr hier euch gegen einander das Leben schwer macht: Das der Handel, der hinter allen Kriegen und Regierungen steckt und die Gewalt die in jedem Handel drin ist, schon zwei mal in eine Katastrophe geführt hat. Der Handel wird uns auch ein drittes mal in die Katastrophe eines Weltkrieges führen.

    Weil wir alle mitmachen !

    Wir Lohnabhängigen haben keine Visionen wie es ohne Handel geht, gehen aber jedes mal einen Handel ein und ein Pakt mit dem Teufel.

  3. bei „Fassadenkratzer“ gibt es Hinter-Grund Wissen zu dem was geschieht. Einen Artikelt dazu verlinke ich. Weitere könnt ihr auf der Website nachlesen.
    Macht macht untertan – Die Unvereinbarkeit von staatlicher Macht und Demokratie
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/03/macht-macht-untertan-die-unvereinbarkeit-von-staatlicher-macht-und-demokratie/

    Gute Infos gibt es auch bei
    http://www.pelagius.de/

    http://www.perseus.ch/

  4. Demokratie sollte ein Spiel sein, wobei diejenige, die es gelingt die schönste Erzählungen zu er erzählen die meiste Stimmen bekommt, und damit Macht zu regieren.
    Das mit die schönste Ezählungen lässt sich nicht ändern in eine Demokratie, wir wahlen für die Zukunft, nicht über die Geschichte.
    Natürlich, ein Politiker die bereits Macht hatte, und damit nur Mist baute, wird es schwer haben nogmals Stimmen zu bekommen.
    Ich glaube das Merkel nun so weit ist, ob sie sich in rot kleidete wegen eine erwartete Tomate, ich weiss es nicht.
    Aber wir sehen in die USA das gewählt sein noch kein, oder nicht viel, Macht, bedeutet.
    Es ist klar das nicht alle das Demokratie Spiel ehrlich mitspielen.
    Ich vermute das wir das jetzt auch in Myanmar sehen können, die gewählte Presidentin, das ist meine Idee, kann gegen die Armee, und grosse Teile der Hinduistische Bevölkerung nicht viel machen, wie Trump gegen Deep State.

    • „Demokratie sollte ein Spiel sein, wobei diejenige, die es gelingt die schönste Erzählungen zu er erzählen die meiste Stimmen bekommt, und damit Macht zu regieren.“

      Genau das macht doch Merkel. Geschichten erzählen. 🙂

  5. Meiner Ansicht nach, sollten wir das nicht so stark fokusieren.
    Ist doch klar wie sich Vassallen aufführen, wenn ihnen auf einmal das Herrchen (USA) abhanden kommt.
    Das Herrchen hat jetzt momentan andere Sorgen (Heimatfront: Zwietracht von oben bis unten durchgehend, Ironie des Schicksals: Klimaveränderungsleugner wird von mehren Tropenstürmen heimgesucht, Verlierer sämtlicher Konflikte die man geschürt hatte, usw.)
    Dieses Schauspiel ist doch nicht neu, entweder suchen sich die Vassallen ein neues Herrchen oder versuchen sich selbst als den Neuen zu behaupten. Merkel will wie Obama neuer Friedensnobelpreisträger werden und Gabriel biedert sich den Russen an, der Schulz ist nur als unsympathischer Clown ausgepackt worden, um die Stimmung ein bißchen abzulenken.

  6. Ein guter, weil informativer und aufklärender Beitrag, Herr Wolff.

    Eine wirkliche Veränderung unserer Gesellschaft kann niemals über Wahlen und politische Parteien erfolgen, sondern nur über das aktive Eingreifen durch politische Bewegungen, die nicht von Postenjägern und Karrieristen geführt, sondern von einer breiten Masse von Menschen getragen werden, die das System durchschauen und sich in einem Punkt einig sind: Dass es Zeit ist, die Herrschaft der Finanzelite ein für allemal zu beenden.

    Dieser Aussage kann ich komplett zustimmen.

    Die Frage, die sich viele Menschen stellen könnten, welche unzufrieden mit der Politik der letzten Jahrzehnte sind: wie können wir gemeinsam als Bevölkerung unsere Unzufriedenheit über sämtliche Gesetze und politische Entscheidungen regelmäßig den Politikern deutlich machen und in einen Diskurs kommen?

    Die Politiker vertreten unsere Interessen – wer kann das für sich erkennen, der wirklich die Wahlversprechen und Handlungen der Parteien der letzten Jahrzehnte sich anschaut?

    Es braucht einen regelmäßigen Diskurs mit den Menschen und den Politikern. Nicht bloß vor der Wahl, damit die Politiker sich wieder an die Macht- und Einflusspositionen durch die Bevölkerung wählen lassen wollen.

    Für einen regelmäßigen Diskurs braucht es aber auch Menschen, die regelmäßig Feedback sammeln, weitergeben an die Politik und dies dokumentieren.

    Damit deutlich wird, was gesprochen, geantwortet und getan wurde, braucht es Dokumentationen. Dokumentationen ohne Schnitt. Am besten per Video, weil dort neben den Inhalten auch die Betonungen der Menschen zu hören sind.

    Wie klar oder verschleiert klingt die Stimme eines Politikers der gerade von einem Journalisten den Unmut der Bevölkerung zu einem bestimmten Aspekt zu hören bekommen hat?

    Auf Dauer würden Politiker schnell in dem Maße von vielen Menschen gesehen werden, wie die Politiker wirklich sind – wenn regelmäßig die Diskurse mit den Menschen durch die Journalisten als Vermittler stattfinden würden.

    Das braucht es wirklich.

    Und je mehr Menschen sich über die Entscheidungsfähigkeit als Mensch, als Gemeinschaft klar werden, umso eher lässt sich der Schlusssatz von Herrn Wolff auch umsetzen.

    Was bisher fehlt, aber konkretisiert werden kann:

    Ein regelmäßiges Portal, was direkten, politischen Austausch dokumentiert.

    Ohne konkret auf eine Partei zu fokussieren, sondern wirklich regelmäßig in Feedbackschleifen und Diskursen die Meinungen der Menschen zu bestimmten Politikern immer im Austausch: Meinungsbild der Menschen zu Handlungen und Antworten des Politikers abbilden.

    Alle Macht geht vom Volk aus. Also sollten wir uns dessen bewusst werden und davon Gebrauch machen, um solche Diskurse zu fördern und zu fordern.

    Denn wenn ein Politiker regelmäßig Rede und Antwort seinem Wahlkreis und den Menschen in Deutschland stehen soll – so wird er sich zehnmal überlegen, ob er die Annehmlichkeiten der Lobbyistengruppen immer noch ohne nachzudenken annehmen möchte, wenn er regelmäßig sich gegenüber Journalisten erklären darf; weswegen er nun schon wieder gegen den Willen des Volkes entschieden hat.

    Es braucht diesen Gegendruck durch die Öffentlichkeit und es braucht Journalisten, die das regelmäßig an die Politiker weitergeben und zurückspiegeln.

    Freiwillig ändert sich dieses System von Lobbyisten und Politikern in der Form nur, dass immer mehr globale Marktradikalität zugunsten Weniger und zum Schaden der meisten Menschen weltweit erfolgt

    ;und das kann kaum im Interesse der Menschen sein, die unter dem Einfluss der deutschen Politik seit Jahrzehnten zu leiden hatten.

    • „Die Frage, die sich viele Menschen stellen könnten, welche unzufrieden mit der Politik der letzten Jahrzehnte sind…“

      Alles schön und gut.
      Die meisten Menschen sind so indoktriniert und programmiert, das diese Fragen erst gar nicht aufkommen. Das geht für sie schon in Richtung Verschwörungstheorie, wenn Sie davon hören.
      Ursache ist der Kapitalismus und deren Handlanger in Politik und Medien, die den Markt als Naturgesetz den Leuten jeden Tag verkaufen. Dem müssen wir uns unterordnen, Das wird geglaubt, es ist die Religion unserer Zeit.
      Dieser so genannte Wahlkampf ist doch exemplarisch dafür, das es der Mehrzahl der Leute nicht um Veränderung geht.
      Es soll sich möglichst wenig ändern.
      Solange das so ist, sehe ich nur wenig Möglichkeiten, das sich die Gesellschaft ändert.

    • Dieser so genannte Wahlkampf ist doch exemplarisch dafür, das es der Mehrzahl der Leute nicht um Veränderung geht.

      Wie kommen Sie zu dieser Ansicht?
      Weil: wer führt denn den Wahlkampf?
      Und: welche Journalisten in den gängigen Massenmedien oder den sogenannten Alternativmedien unterstützen den Wahlkampf?

      Wer ist dabei die Mehrzahl welcher Leute?

      Ich stelle die Fragen alle bewusst so, denn: ich weiß die Antwort darauf nicht.

      Ich sehe wohl auch Wahlplakate, sehe das gängige Medien sich medial in Position für bestimmte Parteien bringen, sehe das auch manche alternative Medien teilweise unfreiwillig Werbung im Sinne der Aufmerksamkeit für Parteien machen –

      aber wer ist der Mehrzahl dabei?
      Die Menschen, welche solche Inhalte schauen?

      Nur, weil Jemand Inhalte schaut, macht er sich nicht automatisch gemein mit den Inhalten oder?

      Also ich bin da neutral, was den Begriff „die Mehrzahl“ angeht, weil ich kein Messinstrument habe, was mir darüber Auskunft gibt.

      Es soll sich möglichst wenig ändern.
      Solange das so ist, sehe ich nur wenig Möglichkeiten, das sich die Gesellschaft ändert.

      Wenn sich nur wenig ändern soll, gibt es nur wenige Möglichkeiten, dass die Gesellschaft sich ändern kann; verstehe ich Sie da richtig?

      Das sehe ich gänzlich anders, wenn Sie das so meinen sollten.

      Denn dann würden Sie ja immer in der Erwartung sein, dass Jemand aus der Politik den Ton für die Veränderung findet. Da können Sie lange warten.

      Sie können auch lange warten, dass die gängigen Medienhäuser plötzlich gegen Ihre Auftraggeber beginnen zu schreiben und zu kritisieren.

      Beides ( „Ton aus der Politik“ und „Medienhäuser gegen Auftraggeber“) wird nicht passieren.

      Was passieren kann, dass Bewegungen wie die Friedensbewegung und Aktionsplattformen und alternative Medien zusammen mehr tun.

      Menschen wachrütteln durch Inhalte. Durch Fragen und Beispiele der Einflussnahme.

      Und jeder Mensch könnte, wenn er denn wollte, auch in seinem Umfeld immer mal wieder Themen ansprechen oder interessante Zeitschriften hinlegen, um später über diese zu sprechen.

      Ich sage nicht, dass es morgen alles anders wäre – ich betone aber, dass es eine ganze Menge an Einflussmöglichkeiten gibt, etwas zu tun.

      In erster Linie beginnt es schon im eigenen Kopf: wie frei bin ich in meinen Entscheidungen?

      Und wenn ich für die Kontrolle der Politik bin, wie kann ich mich und andere Menschen wacher bekommen?

      Es gibt viel mehr Möglichkeiten – und es liegt an jedem Menschen selbst, ob er sich diese bewusst machen kann und will.

      Nicht jeder Mensch kann und wird alles machen können und wollen; aber die Möglichkeiten sein eigenes Bewusstsein und das mancher Menschen ein bisschen zu verändern – diese Möglichkeit hat jeder Mensch, der ein bisschen flexibel unterwegs ist.

    • Ich glaube das die Geschichte der Niederländen sehen lässt das sehr wohl friedlich und demokratisch eine Gesellschaft geändert werden kann.
      1918 hätte Troelstra eine Revolution haben können, er tat es nicht.
      Er beschloss allmähliche Änderung.
      Die Änderung, zum guten, meinem Ansicht, ging weiter bis etwa 1990, dann stoppte es, Europäische Gedanken.

    • Wenn ich Frau Plininger und ihre Bürgerabgeordneten richtig
      verstehe, dann ist dies genau das, was sie wollen: einen ständigen
      direkten Gedankenaustausch zwischen ihrem gewählten Bürger-
      abgeordneten und seinen Wählern.
      Ob es ein solcher Kandidat auf den Wahlzettel meines Bundes-
      landes geschafft hat, weiß ich nicht. Ich würde das begrüßen
      und unterstützen.

    • Lösungssuche – sie drehen sich meinen Text, wie es ihnen passt!

      „59 Prozent der Deutschen sind laut ARD-„Deutschlandtrend“ zufrieden mit der Arbeit von Angela Merkel.“ Spon
      Das sind fast zwei Drittel .. und jetzt können sie sich ihre Fragen selbst beantworten.

    • @ Pieter Kamp:

      Ich glaube das die Geschichte der Niederländen sehen lässt das sehr wohl friedlich und demokratisch eine Gesellschaft geändert werden kann.

      Das freut mich, wenn es positive Gedanken und Beispiele gibt, die ermutigen. Vielen Dank für diese Antwort.

      @ phlox:

      Wenn ich Frau Plininger und ihre Bürgerabgeordneten richtig
      verstehe, dann ist dies genau das, was sie wollen: einen ständigen
      direkten Gedankenaustausch zwischen ihrem gewählten Bürger-
      abgeordneten und seinen Wählern.
      Ob es ein solcher Kandidat auf den Wahlzettel meines Bundes-
      landes geschafft hat, weiß ich nicht. Ich würde das begrüßen und unterstützen.

      Ja. Das ist von der Grundtendenz auch mein Gedanke. Nur ich glaube, in dieser Wahlperiode werden die Bürgerabgeordneten noch nicht die Mehrheit in der Politik haben – und in meinem Gedanken denke ich einfach an etwas Grundsätzliches. Ich habe so viele Jahre ärgerliche und wütende Menschen getroffen und gesprochen, die alle über die Politik schimpfen konnten – aber eine Idee, wie einen dauerhaften Austausch, damit die Wut und die Enttäuschung mal in einen konstruktiven Diskurs mündet, habe ich nie gehört.

      Und ich möchte mehr Menschen für diese Gedanken sensibilisieren. Weil es sehr befreiend und beruhigend sein kann zu wissen, dass jeder Mensch ständig doch viel mehr Einfluss nehmen kann und könnte, egal wer gerade an die politischen Ämter durch Wahl kommen wird.

      @ schwarz ist weiß:

      Lösungssuche – sie drehen sich meinen Text, wie es ihnen passt!

      „59 Prozent der Deutschen sind laut ARD-„Deutschlandtrend“ zufrieden mit der Arbeit von Angela Merkel.“ Spon
      Das sind fast zwei Drittel .. und jetzt können sie sich ihre Fragen selbst beantworten.

      Weil die ARD eine Umfrage gemacht hat, ist immer noch nicht klar: wen hat die ARD bei der Umfrage gefragt; wieviele Menschen und wirklich als Querschnitt der Gesellschaft oder ausgewählte Menschen, wo absehbar ist, dass diese die Fragen in der gewünschten Weise beantworten werden. Ich glaube Umfragen nicht sonderlich, schwarz ist weiß.

      Und nur weil SPON diese Umfrage schriftlich aufgreift, möchten Sie nun, dass ich Ihnen zustimme, schwarz ist weiß ?

      Einen Text „drehen“, wie es mir passt, ist Ihre Auffassung, schwarz ist weiß.

      Nur weil ich eine andere Perspektive auf die Dinge habe, heisst es nicht, dass Sie Ihre Meinung ändern müssen.

      Ich sage für mich nur: ich glaube Umfragen nicht und ich glaube auch nicht den Aussagen, dass die meisten Deutschen so wahnsinnig zufrieden mit allem sind.

      Denn in jedem Fall passiert doch eins, wenn Jemand allgemein mainstreamgünstigen Aussagen Glauben schenkt:

      er setzt sich in Beziehung zu den Aussagen, glaubt diese und gibt sich mit der Unveränderlichkeit der Systemstruktur zufrieden.

      In dem Moment nämlich, wo er anfängt, veröffentlichte Meinung als eigene Meinung und als generell gültige Wahrheit zu akzeptieren; die angebotene Sichtweise auf die Realität sich zu eigen zu machen.

      Da ich aber seit Jahrzehnten schon genügend Informationen habe, was alles eher gegen das Volk entschieden wurde – ich kann jedem empfehlen mal die Geschichte oder seine eigenen Erwartungen an die Politik der letzten Jahrzehnte zu überprüfen – , sehe ich absolut kritisch sämtliche Aussagen von Nachrichtenformaten wie der ARD oder SPON entgegen.

      Die haben zur Statusquostabilisierung eine Menge beigetragen.

      Zu alternativen Ideen, Mitgestaltungsmöglichkeiten und positive Veränderungen der Politik fällt mir beim besten Willen nichts ein.

      Daher: ich bin offen für die gegenseitige Ermutigung der Veränderung, schwarz ist weiß.

      Wenn Sie bei Ihrer Meinung bleiben möchten, dass wir als Gemeinschaft alle nichts ändern können, weil SPON oder die ARD doch eine Umfrage veröffentlicht haben, so können Sie gerne diese Meinung haben, schwarz ist weiß.

      Ich persönlich lehne diese Sichtweise jedoch grundsätzlich ab, da ich diese Sichtweise als hinderlich ansehe und deren Wahrheitsgehalt ebenfalls anzweifeln möchte.

    • Es geht mir nicht um Spon!
      Ich glaube (das ist meine Erfahrung u. meine Wahrnehmung), der Großteil der Menschen ist verblödet, Verzeihung indoktriniert und gelenkt.
      Sie leben in einer Blase. Schauen sie sich mal um.
      Reden Sie mal mit jungen Leuten. Die wissen nichts und das ist unsere Zukunft.
      Ein Umbruch, oder wenn Sie so wollen ein Neuanfang muss von den Jungen kommen.
      Die haben ihr Leben noch vor sich.
      Da können Sie so viel analysieren wie sie wollen.
      Es herrscht keine Aufbruchs- oder Umbruchstimmung.
      Ich sage ihnen bescheid, wenn es soweit ist.

    • @ schwarz ist weiß

      Es geht mir nicht um Spon!
      Ich glaube (das ist meine Erfahrung u. meine Wahrnehmung), der Großteil der Menschen ist verblödet, Verzeihung indoktriniert und gelenkt.
      Sie leben in einer Blase. Schauen sie sich mal um.
      Reden Sie mal mit jungen Leuten. Die wissen nichts und das ist unsere Zukunft.

      Was möchten Sie mit Ihren Beiträgen im Grunde bewirken, schwarz ist weiß? Soll ich den Kopf in den Sand stecken; weil es ein Problem gibt, in Punkto Aufklärung bei der jungen Generation?

      Ist es das, was Sie möchten?

      Schauen Sie sich mal die Bevölkerungsstatistik von 2017 an; Sie werden diese im Internet finden können: 17,7 Millionen +65 Jährige ( 22%), 20-64 Jährige: 49,3 Millionen ( 60%) und unter 20 Jährige : 14,5 Millionen ( 18%).

      Und ja; es gibt viele ältere Menschen in Deutschland, aber es gibt auch diese Spanne dazwischen, die 20-64 Jährigen.

      Ein Umbruch, oder wenn Sie so wollen ein Neuanfang muss von den Jungen kommen.
      Die haben ihr Leben noch vor sich.
      Da können Sie so viel analysieren wie sie wollen.
      Es herrscht keine Aufbruchs- oder Umbruchstimmung.
      Ich sage ihnen bescheid, wenn es soweit ist.

      Ich glaube, es gibt durchaus eine Chance bei der jüngeren Generation zu Punkten, schwarz ist weiß – und interessanterweise kommt diese Chance durch Youtube.

      Einige Gamingkanäle werden demonitarisiert. Bekanntere Gamer sprechen teilweise den Verdacht der Zensur aus.

      Wenn es gelingt, da die Aufmerksamkeit hinzubekommen, zu den Gamern und den Zusammenhang dort herzustellen, dass die Zensur gegen alternative Nachrichten auch geschieht, so lässt gedanklich etwas vernetzen.

      Und so bekommen Sie schneller die Menschen in ein Boot.

      Das geht auch, schwarz ist weiß – eine Analyse, die dann auch Lösungen aufweißt.

      Was ich bei Ihnen lese bisher, sind immer Einwände; wo überall Baustellen sind – was nicht geht – und keine Umbruchstimmung etc. – ich sehe mir eher die Chancen an.

      Deswegen: vielleicht gibt es ja auch welche der jungen Generation, die solche Themen mit in die Gamingkanäle bringen und so dann Vernetzungen schaffen.

    • In Ihnen Ausführungen ist mir einfach zu viel „wenn – dann“ drin.
      Wie wollen sie den die Menschen organisieren?
      Wie stellen Sie sich das denn vor?
      „Gamer auf die Barrikaden“ – dafür fehlt es mir an Phantasie.
      Bei meiner Umschulung hatte ich mit vielen jungen Gamern zu tun.
      Die haben sich tagtäglich die Pizza in ihre Bude an den PC bringen lassen, weil sie zum Abendbrot ihren Hintern nicht hochbekommen haben.
      Wenn Sie diese degenerierten Personen aktivieren wollen, müssen sie das Netz abstellen oder das Pizza-ausliefern verbieten.
      Frau Merkel war ja nun auch auf der Gamescom 2017.
      Sie scheint schon zu wissen, das dieses Gebiet nicht so unwichtig ist.

    • Hören Sie, schwarz ist weiß; es bleibt Ihre Sichtweise und Meinung, die Sie aus meiner Ansicht für sich ableiten.

      Ich werde Ihnen nicht auflisten, was ich alles im Hintergrund tue.

      Ich biete immer wieder neue Perspektiven an – und ich finde es ein Stückweit müßig, Ihnen immer wieder neue Ansätze zu vermitteln.

      Die Kunst der Veränderung liegt im selber tun. Das kann ich Ihnen mitteilen.

      Auch wenn Sie manche Gamer kennengelernt haben und Frau Merkel die Klientel auch aufgesucht hat – sind es beides Anzeichen dafür, dass bei Ihnen auch Berührungspunkte vorhanden sind.

      Mit Ihnen dann auszudiskutieren, dass es auch dort gerade Möglichkeiten gibt, in Kontakt mit den Menschen zu treten – ist irgendwann müßig ; denn wenn Sie selber nur alle Ihre Baustellen und Probleme hier zum Besten geben…nun vielleicht gibt Ihnen das eine Art von Sicherheit.

      Es reicht ja manchen Menschen schon, immer wieder Ihre eigene Sichtweise reflektiert zu wissen; und sei es nur darin, mit dem Finger auf die Fehler bei anderen Menschen zu zeigen.

      Ich selber tue einiges für die Vernetzung bestimmter Menschen, Gruppen und Ansichten.

      Und ich merke, mir tut das gut.

      Wenn es Ihnen gut tut, bleiben Sie bei Ihrer Sichtweise.

      Ich weiß mittlerweile: Veränderung geschieht oft ganz anders, als gedacht.

      Der Wille, sich den möglichen Veränderungen gegenüber offen zu stellen, oder sogar aktiv Veränderung mit in die Wege zu leiten, ist wirklich die Angelegenheit jedes einzelnen Menschen.

      Es gibt einige Menschen, die finden es wunderbar überall die Baustellen, Probleme, Schwierigkeiten und Gefahren zu suchen.

      Ich suche mir die kreativen Lösungen, Ideen und Veränderungspotenziale.

      Ihnen auf jeden Fall einen schönen Abend.

    • „Es reicht ja manchen Menschen schon, immer wieder Ihre eigene Sichtweise reflektiert zu wissen; und sei es nur darin, mit dem Finger auf die Fehler bei anderen Menschen zu zeigen.“
      Das ist nicht der Punkt. Meine Sichtweise auf bestimmte Sachen hat sich auch das eine oder andere mal geändert.
      Das ist nichts statisch. Auch ich komme ab und zu „neuen“ (anderen) Erkenntnissen.
      „Fehler“ ist auch nicht der richtige Ausdruck. Es sind die Zustände die ich beurteile.
      Ich beobachte – und ich wäre froh, wenn meine „(Vor)urteile“ mal nicht bedient würden. Vielleicht meine persönliche Methode nicht so oft enttäuscht zu werden.

  7. Ein wirklich toller Beitrag, der es genau auf den Punkt bringt. Vielen Dank fürs teilen.

    Besonders angesprochen hat mich dieser Satz am Ende, damit ist eigentlich schon alles gesagt.

    “ Eine wirkliche Veränderung unserer Gesellschaft kann niemals über Wahlen und politische Parteien erfolgen, sondern nur über das aktive Eingreifen durch politische Bewegungen, die nicht von Postenjägern und Karrieristen geführt, sondern von einer breiten Masse von Menschen getragen werden, die das System durchschauen und sich in einem Punkt einig sind: Dass es Zeit ist, die Herrschaft der Finanzelite ein für allemal zu beenden. „

    • “ Eine wirkliche Veränderung unserer Gesellschaft kann niemals über Wahlen und politische Parteien erfolgen…“

      Ein sehr einseitige Betrachtungsweise, in unserer Wahloligarchie kann man Fehlentwicklungen nur mit den Mitteln, die das System bereitstellt, friedlich korrigieren. Andernfalls richtet sich das System mit dem Gewaltmonopol gegen die verändernde Kraft.
      Zahlenmäßig hätte das Volk das Gewaltmonopol, aber die Gesellschaft versteht nicht als Volk, sondern hat eher im Bezug auf Zusammenhalt und einstehen für eigene Interessen eine Konsistenz eines multikulturellen Breis, verdünnt in einer religiösen, Ideologien und finanziellen Aufteilung: Arm und Reich, Links und Rechts, Christentum und Islam .
      Da sich das deutsche Volk, weil deutsch außer vielleicht bei Sportveranstaltungen ja voll 1933 ist, nicht selbst als Einheit sieht, kann es seine außersystemische Macht nicht effektiv nutzen.
      Das ist auch das eigentliche Ziel der Multikulti-Ideologie und der Massenmigration. Das Volk muss weiter aufgeteilt werden, damit sich eher selbst bekämpft (das sehen wir ja jetzt schon), anstatt sich vereint gegen das herrschende System zu stellen und es abzuschaffen bzw grundlegend zu verändern.
      Daher gibt es nur eine logische Alternative:
      Wir müssen den Zaun größtenteils hellblau streichen.
      Wir bekommen zwar keinen völlig neuen Zaun, aber diese Farbe enthält Inhaltstoffe, die auflösend wirken und uns helfen können (Direkte Demokratie, Stopp von Multikulti und Massenmigration, Bekenntnis zur Nation und Heimat, Stopp der Ausbreitung des Islams in die Politik und Rechtsstaatlichkeit, Annäherung an \ Frieden mit Russland) .
      Die anderen Farben sind zwar schön für den Zaun, aber garantiert giftig für uns.
      Aber hey wieviel Leute geben Geld dafür aus, um sich bewusst zu vergiften oder auch zu verletzen ?!
      Neben Indoktrination, erklärt National-Masochismus vielleicht warum die Menschen wieder die Altparteien und insbesondere die Linke und oder die Grünen wählen.

      Momentan wird die AfD in Umfragen auf 8-10% runtergerechnet, also kann man sich auf ein garantiert 2-stelliges Ergebnis freuen.

    • Wenn das mit dem Blau nicht klappt, kommt so oder so der Moment wo man die Dinge selbst in die Hand nehmen muss um zu überleben. Friedlich wäre dann eher die Ausnahme als die bei diesem aktiven Eingreifen. Friedliche Revolutionen gibt es nur, wenn es das System zulässt.

    • Also ich freue mich nicht über ein „gutes Wahlergebnis“ der AfD, einer verschärften Politik von CDU/CSU/FDP.
      Das die AFD die Politik nach rechts treibt, ist doch klar sichtbar.

      Sie sind doch selbst der „Multikulti-Ideologie“ aufgesessen, auch wenn Sie dagegen sind.
      Wenn wir auch in dem „Fremden“ einen Menschen sähen, wäre es sehr viel schwieriger die Menschen zu trennen und uns zu beherrschen.

    • Ich sehe nach wie vor und immer deutlicher, dass die einzige Chance zu einer Heilung dieser Welt in einem kollektiven Bewusstseinswandel besteht. Dieser kann offensichtlich nur durch unaushaltbare Zustände hervorgerufen werden. Was aber jedem einzelnen als „unaushaltbar“ erscheint, ist relativ. Es soll ja jetzt noch Menschen geben, die alles im Großen Ganzen ganz gut und richtig finden. Ich muss da immer an den überlieferten Ausspruch der Sängerin Alexandra denken, die vor vielen Jahren bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kam: „Ihr merkt erst etwas, wenn Euch die Scheiße direkt ins Zimmer fließt“.
      Der Bewusstseinswandel, den ich meine, könnte innerhalb des angeheizten praktizierten Konsumterrors und der Suggestionsindustrie eine völlig gewaltfreie Revolution bewirken, wenn z.B. nur endlich allen Menschen bewusst würde, was für einen giftigen Müll die Ernährungsindustrie produziert, genauso, wie die Arzneimittelindustrie.
      Außerdem würde dann auch ganz von selbst nicht mehr so viel Nachwuchs produziert, denn dass wir in dieser Welt zu viele sind, ist eine unleugbare und unwiderlegbare Tatsache. Ich verstehe absolut nicht, wieso das immer wieder so viel Aggression aufwirbelt, wenn jemand das sagt. Das ist doch Wirklichkeitsverleugnung höchsten Grades.

    • Einen Bewusstseinswandel herbeiführen.
      Wie macht man das?
      Das geht meines Erachtens nur über einen Perspektivwechsel in der Masse.
      Die Medien und die Politik werden ALLES tun, das zu verhindern.

    • Schwarz ist weis
      Der Fremde muss sie als Menschen betrachten und respektieren, wir alle sagen schon unseren Kindern, dass man mit Fremden Vorsicht seien sollte. Warum ?
      Ganz einfach, weil man ihn nicht kennt und einschätzen kann. Das gilt umso mehr je weniger Bezug wir zu der projektierten kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Zugehörigkeit haben.
      Das ist kein Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit sondern natürlich gesunder Menschenverstand.
      Daher bewirkt eine Multikulti-Massenmigration aus islamischen geprägten kulturfremden Ländern keine Festigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, geschweige denn eine Assimilation und Integration.

      Je men vais die Erde ist nicht überbevölkert, Platz ist genug da, Ressourcen auch, nur die Verteilung und Nutzung ist so ineffizient, dass oberflächlich gesehen ein Mangel besteht. Überlassen sie mir mal diese Verteilung und Nutzung und 20 mrd Menschen wären kein Problem. Außerdem wenn die Erde übervölkert wäre, gäbe es nur eine irdische Lösung: Menschen müssen weg! Es müssen mehr sterben als geboren würden ! Also Geburtenkontrolle, Sterilisation, Epidemien, Pandemien, Kriege und initiierte Katastrophen. Was wäre die ideale Bevölkerungszahl 500 Millionen?

    • Das ist eben genau die Denke, die uns hierhergeführt hat und mit der alles immer nur weiter in den Untergang führt: Der vorurteilshafte Glaube, schon alles zu wissen und alles zu können. Die Welt, wie sie jetzt ausschaut, straft Ihre Worte Lügen.

    • Je man avais , dass es einer großen Katastrophe bedarf damit ein wirklicher Bewusstseinswandel eintritt, stimmt wohl leider. Menschen lernen meist nicht durch Denken dazu, sondern erst durch praktische Einzelfallerfahrungen.

    • „wir alle sagen schon unseren Kindern, dass man mit Fremden Vorsicht seien sollte. Warum ?“
      Sie wahrscheinlich schon – aber bitte nicht verallgemeinern.
      Wo uns dieser „gesunde Menschenverstand“ hingebracht hat, sehe ich jeden Tag.
      Beobachten sie mal kleine Kinder, die von Ihren Eltern nicht zurückgepfiffen werden. (z.B. bei einer Fahrt mit der Bahn)
      Da können Sie zu 99% Momente erleben, in denen ihnen das Herz aufgeht.
      Kinder werden von ihren Eltern so konditioniert. (erzogen) – der Kindeswille wird nicht respektiert und wenn doch, ist es den Eltern peinlich, das es dem Fremden (der ja vielleicht seine Ruhe haben will?) so distanzlos in Beschlag nimmt.
      Wenn jeder nur jedem mit Mistrauen begegnet, kommt das dann so wie Sie sagen. Leider !!!

    • Stimmt schon, Entschwörungspraktiker: man sollte nicht einfach nur negieren, weil dabei nichts fruchtbares mehr rauskommen kann. Aber meine Negierung war eine Konsequenz Ihrer Ignorierung, haben Sie vielleicht bemerkt.
      Sie stellen jetzt eine konkrete Frage, da kann ich antworten:
      Nein, es ist natürlich NICHT allein die Überbevölkerung! Aber sie ist ein Segment dieser ganzen Problemsituation, in der sich die Welt befindet. Wie wir sehen, hat unsere Spezies von allen das größte Macht-Potential zur Gestaltung dieser Welt. Die katastrophale Entwicklung zeigt also, dass diese Macht mehrheitlich missbraucht worden ist. Und zwar aus meiner Sicht durch den Irrglauben, man könne mit Gewalt irgendetwas Gutes bewirken.
      Sorgen über die Überbevölkerung haben sich übrigens schon Philosophen im Antiken Griechenland gemacht, zurecht wie ich meine. Wenn von Überbevölkerung die Rede ist, kommen regelmäßig diese Argumente, die Sie auch genannt haben. Aber so etwas habe ich eben gerade nicht gemeint. Ich denke, wir müssen überlegen, wie die Menschheit zu einer natürlichen Vernunft zurückfinden könnte. Sie hat hier seit vielen tausenden Jahren schon ihre Rechnungen ohne den Wirt gemacht. Sie muss zuerst einmal von ihrem Weltbeglückungs-Sockel runterkommen. Die Wildtiere z.B. schränken ihren Nachwuchs unwillkürlich ein, wenn ihr Lebensraum begrenzt wird. Die Menschheit breitet sich aber willkürlich immer weiter aus, als ob sie endlos Mutterplaneten zur Verfügung hätte. Da stimmt doch etwas nicht mit dem Selbstverständnis der Menschheit. Und wenn Sie meinen, das kann jetzt endlos so weitergehen mit der Multiplikation der Menschheit, dann stimmt da eben auch bei Ihnen im Oberstübchen auch ganz gehörig etwas nicht.

    • Finden Sie es denn besser, wenn die Menschheit durch Vergiftung, Kriege, Ertrinken und Verhungern reduziert wird als durch Achtsamkeit und Einsichtigkeit?

    • Schwarz ist weis

      Wir leben nun mal nicht in einer Welt, die so ist wie wir sie gerne haben möchten.

      Mit gesunden Misstrauen ist die Überlebenschance nun mal höher, als mit einen unbegründeten / naiven Vertrauen. Wenn ihrer Meinung nach, Kinder Fremden immer zunächst Vertrauen schenken sollen, kann das natürlich oft gut gehen, aber falls nicht kann der Preis der Enttäuschung sehr hoch sein.

      Unsere sozialen Bindungen sind von Projektion geprägt, diese können negativ oder positiv sein.
      Auf einen Fremden projizieren wir unseren Erfahrungsschatz, der nicht nur aus unmittelbar persönlichen Erfahrungen besteht.
      Mit der Massenmigration kommen auch zwangsläufig zu viele Gewalttäter ins Land. Durch die Häufung von zehntausenden Einzelfällen entsteht zwangsläufig, auch wenn die Medien versuchen dies zu verhindern, eine negative Projektion. Das ist für sich genommen keine Fremdenfeindlichkeit / Rassismus, sondern eine evolutionärer Bestandteil und Mechanismus unserer Psyche und dieser wird gerne manipuliert.
      Manipulation ist es, wenn man versucht eine Projektion zu vermitteln, die mit der Realität nichts tun hat.
      Eine negative Projektion führt zu einen Teufelskreis bei der Integration und Assimilation.
      Eine ideologische und mediale Manipulation wirkt da nur eine begrenzte Zeit, denn irgendwann holt die Realität die Illusion ein.
      Die Leitragenden sind dann alle in der Gesellschaft , auch die und Migranten / Flüchtlinge.
      Daher finde ich die No Border und unbegrenzte Zuwanderungspolitik äußerst menschenfeindlich, denn nicht nur Einheimische sind „Einzelfälle“ von Migrantengewalt, sondern auch die Migranten selbst.

    • Je men aves
      Sie haben es übersehen oder ich habe nicht klar genug ausgedrückt. In meiner Gleichung zur Überbevölkerung bezog ich mich auf die Nutzung und Verteilung von Ressourcen. Eine gerechte und effiziente Nutzung und Verteilung bedingt die Beseitigung aller Umstände, die dies verhindern. Dementsprechend können auf unseren Planeten weitaus mehr Menschen vernünftig leben.

      Wenn sie so wollen ist die Erde überbevölkert von „schlechten“ Menschen, obwohl die meisten eher Opfer eines perversen und kranken Systems sind. Ich möchte lieber das System entfernen als Menschen von der Erde.

    • „Mit gesunden Misstrauen ist die Überlebenschance nun mal höher, als mit einen unbegründeten / naiven Vertrauen. Wenn ihrer Meinung nach, Kinder Fremden immer zunächst Vertrauen schenken sollen, kann das natürlich oft gut gehen, aber falls nicht kann der Preis der Enttäuschung sehr hoch sein.“
      Ist es nicht so, das die meisten Misshandlungen von Leuten in der Familie oder im Bekanntenkreis passieren?
      Nun kommt von Ihnen wieder die Nebelkerze : „Massen imigration“. Das sind nun die bösen. Ein Feindbild, das von unseren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken soll. Und wie immer, jemand dem wir die Schuld zuschieben können.
      Da machen Sie sich aber einen „schlanken Fuß“.
      Wir können Kinder nur vorleben das sie selbst zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, aufmerksam sein und ihnen helfen wenn es nötig ist. Enttäuschungen kann man nicht ausschließen und gehören zum Leben.
      Aber mit Angstmache geht das nicht.
      „Wir leben nun mal nicht in einer Welt, die so ist wie wir sie gerne haben möchten.“
      – aber wir sollten unseren Kindern nicht auch noch ihre Möglichkeiten u. Perspektiven zu verbauen an einer besseren Welt, durch sie selbst mitzubauen. Wir tun uns im übrigen selbst keinen Gefallen damit!

    • Schwarz und weis
      Ich verstehe die Intention ihrer Argumentation nicht.
      Wollen sie den Missbrauch innerhalb der Familie mit den Missbrauch von Fremden gegeneinander aufwiegen, vergleichen und relativieren ?
      Die gleiche Argumentation hört man allgemein im Bezug auf die Kriminalität: Auch Einheimische sind ja kriminell. Diesbezüglich sei angemerkt, dass ein Fremder auch ein Einheimischer seien kann.
      Die Logik zwei verschiedene negative Dinge gegenüberzustellen um damit eine Art Relativierung zu erreichen erschließt sich mir nicht. -A + -B ist nicht gleich null.
      Auch sage ich nicht alle Migranten sind kriminell und böse, sondern es kommen nur einfach zu viele kriminelle Migranten, das Verhältnis zur Gesamtzahl ist nicht von Bedeutung. Das kann ihnen die überlastete Polizei, die Gerichte und natürlich die Opfer der Einzelfälle bestätigen.
      Ihrer Logik zur Folge ist die zusätzliche Kriminalität zur „einheimischen“ Kriminalität nicht so schlimm weil sie nicht genauso hoch oder höher ist ? Das es dabei insgesamt und absolut mehr Opfer gibt ist irrelevant?
      Diese Opfer und potentielle neue Opfer, unter denen auch Migranten selbst sind, sind vielleicht nur eine Minderheit, aber gerade diese sollte man schützen.
      Die Realität zu benennen ist keine Angstmache, nur weil ihnen diese Realität Angst macht.
      Was meine Perspektive zur einer besseren Zukunft und unserer Verantwortung angeht so können sie sich auch zur Diskussion zur Überbevölkerung beteiligen und meine Standpunkte kommentieren.

    • Entschwörungspraktiker: Für die Bedienung der Bevölkerungsexplosion auf dem gesamten Planeten wollen Sie gute Rezepte wissen, aber bei der Übervölkerung Deutschland machen Sie sich Sorgen, die Sie auch logisch begründen. Das widerspricht sich diametral. Glauben Sie denn dass es woanders in der Welt grundsätzlich anders zugeht, als in Deutschland? In Indien ist Mord auf offener Straße schon lange etwas Alltägliches, z.B. Und da geht es in den wenigsten Fällen um Hunger, sondern um religiöse oder andere Meinungsverschiedenheiten. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, das wissen Sie doch auch. Er braucht auch seine individuellen Freiräume. Geistige Ernährung und Freiheit ist genauso wichtig, wie körperliche für den Menschen. Wissen Sie sicher auch.
      Das Non-plus Ultra-System System, was Sie dafür parat haben wollen, möchte ich mal sehen!

    • „Wollen sie den Missbrauch innerhalb der Familie mit den Missbrauch von Fremden gegeneinander aufwiegen, vergleichen und relativieren ?“
      Ich will gar nichts relativieren.
      Sie malen nur Gespenster an die Wand, um vor unserem Versagen abzulenken.
      Wenn der Missbrauch in der kath. Kirche genau so schlimm ist wie übergriffige Flüchtlinge aus Nordafrika, warum brennen dann nur Flüchtlingsheime und keine Gotteshäuser.
      Klar, der Übergriff aus den Reihen der Kirche zählt zu unserer Kultur und der eines Flüchtlings ist uns fremd.
      Warum fordert da eigentlich keiner die Schließung dieser Kirchlichen Einrichtungen. –> Doppelstandarts ????
      Um das klar zu stellen, beides ist schlimm – und für beides gibt es Gesetzte.

    • Schwarz ist weis
      Empfinden Sie den Missbrauch als christlich und zugehörig zur unserer Kultur?
      Meiner Meinung geht der Missbrauch aus der Reihen der Kirche, die für mich nur eine Institution ist, eher in die Richtung familiärer Missbrauch, weil hier meist Vertrauensverhältnisse ausgenutzt werden. Dieser Missbrauch resultiert aber nicht aus dem Glauben heraus. Warum sollten deshalb Kirche brennen ? Wenn z.B. ein Lehrer einen Missbrauch begeht, müssten da die Schulen brennen ?
      Flüchtlingsheime brennen aus anderen Gründen und Motiven.
      Überhaupt ist der Vergleich ziemlich unpassend, da von Migranten eine breite Palette an Gewalt-Straftaten begangen werden.

      Je men avais in meinen Äußerungen gibt es kein Widerspruch.
      Um es einfach auszudrücken: in einer „perfekten“ Welt mit gerechter Verteilung und effizienter Nutzung aller Ressourcen, könnten mehr Menschen auf dem Planeten leben, auch in Deutschland !
      Die negativen Aspekte unserer Welt sind keine Folge einer Überbevölkerung, sondern Teil eines ausbeuterischen Wirtschafts- und Ressourcenverteilungssystems, da ohne das aufrechterhalten eines künstlichen Mangels nicht funktioniert.
      Wenn Afrika z.B. reich und fortschrittlich wäre könnte man es nicht so effektiv ausbeuten !
      Ohne Armut kann es diesen System keinen Reichtum geben. Die Basis unseres Schuldgeldsystems – Das Vermögen des einen sind die Schulden des anderen.
      Das perverse an diesen System ist, das es z.B. vielen Menschen, die ganz ganz unten in der Hierarchie sind,einredet sie wären die eigentlich verantwortlichen und müssten aufgrund einer moralischen Verpflichtung eine Umverteilung und die Belastungen hinnehmen.
      Die eigentlich Verantwortlichen vergrößern ihr vermögen wie in jeder Krise.
      Geld fließt letztendlich nur in eine Richtung nach oben. Massenmigration bedeutet mehr Gewinn und Ausbeutung !
      Wenn bei uns irgendwann afrikanische Verhältnisse im negativen Sinne herrschen, dann können wir besser ausgebeutet werden. Was glaubt ihr denn wer die gesamtgesellschaftlichen Kosten zu tragen hat ? Die reichsten 1% etwa ?
      Die Massenmigration ist ein weiteres perfides Instrument zur Umverteilung. Das Ziel dieser Verteilung sind aber nicht die Migranten, sondern wieder die reichsten 1%. Denn die Masse der Migranten kann nur eins sein Konsument und Arbeiter.
      Mein Lösung ist, das wir die Ressourcen nutzen um das System zu ändern, bevor wir zu einem 3 Welt Land geworden sind. Denn dann können wie Afrika nicht mal uns selbst helfen.

    • „Empfinden Sie den Missbrauch als christlich und zugehörig zur unserer Kultur?“
      Nein. Missbrauch ist Missbrauch – egal von wem begangen. Aber es gibt ihn überall.
      Missbrauch ist auch nicht muslimisch oder gehört zu deren Kultur.
      Kultur ist das Gegenteil von Missbrauch.
      Es gibt keine Missbrauchskultur.

    • Entschwörungspraktiker: Was Sie hier abliefern, ist nichts weiter als eine Zustandsbeschreibung plus Wunschvorstellunng. Ein Computer hätte das genauso ausspucken können, vermutlich aber noch umfassender und präziser. Es steckt kein wirkliches menschenwürdiges Denken dahinter. Und mir macht das nur immer noch zusätzlich Sorgen, weil ich dieses Gerede jetzt zum gefühlten hunderttausendsten Mal erleben muss. Es ist nichts weiter als Gerede und sinnlose Energievergeudung von Hunderttausenden bzw. Millionen. Es ist nichts anderes als billiger Märchenglaube – das, was Sie sich vermutlich so abschätzig unter Spiritualität vorstellen. Sie verstehen das jetzt vermutlich nur wieder als Negierung, kann ich Ihnen auch nicht verdenken. Aber ich versichere Ihnen, es geht mir nicht um Gegnerschaft und Negierung. Ich habe nur eine völlig andere Sicht und große Sorge um diesen Planeten und um die geistige Verfassung dieser Menschheit.

    • Im Sinn von Sokrates sage ich, ich weiß, dass ich nichts weiß. Menschen müssen bei aller menschlichen Logik auch immer wissen, dass sie letztendlich immer nur glauben können. Und der Glaube richtet sich immer nach der Intensität und Tiefe der Erlebnisfähigkeit- nach der Erfahrung.

    • Je men avais
      Für jemanden dem Spiritualität sehr wichtig ist und der die völlige Vergeistlichung anstrebt, ist die Quintessenz in Ihren Kommentaren weder sachlich noch sich irgendwelche Argumente finden über die man diskutieren könnte. Ich lese nur mähhhhhh – ich hab recht du nicht – warum weis ich auch nicht. Wenn sie es schaffen selbstständig zu denken oder wenigstens irgendwo Argumente abschreiben um ihre Erkenntnisse mir nachvollziehbar darzulegen, könnte man weiter diskutieren.

      Ich habe zahlreiche Thesen und Zusammenhänge erläutert sowie meine Sicht der Dinge dargestellt. Wirklich fundierte Gegenargumente und Antithesen haben weder Sie noch Schwarz ist weis vorgebracht.

      Der einfache Geist versucht durch das Wechseln auf die emotionale Ebene (Empörung, Beleidigung) wieder für sich die Deutungshoheit zu gewinnen, da es ihm nicht möglich ist mit Hilfe von Logik und Intellekt Gegenargumente zu finden oder seine Widersprüche bzw falschen Annahmen zu akzeptieren. Wenn man eine Diskussion beginnt mit der Prämisse, dass die eigenen Ansichten und Überzeugungen unveränderlich und statisch sind, so fehlt die nötige Selbstreflexion für die geistige Weiterentwicklung und Sinnhaftigkeit einer Diskussion. Daher spart euch Plattitüden, Floskeln oder Diffamierungen.

      Wenn ihr noch irgendwelche diskutablen Inhalte vorzuweisen habt, dann bitte…

    • Entschwörungspraktiker: Ich habe eine sachliche Kritik angebracht, auf die Sie nicht geantwortet haben. Ich schrieb, dass Sie hier nur eine Zustandsbeschreibung abgeliefert haben in Kombination mit einer Wunschvorstellung. Ihre Worte z.B.: „Meine Lösung ist, dass wir unsere Ressourcen nutzen um das System zu ändern, bevor wir zu einem 3. Welt Land werden“. Denn dann können wie Afrika nicht mal uns selbst helfen“.
      Sie beschreiben also einfach nur das Gegenteil von dem, was ist und stellen das als Ihre „Lösung“ dar. Sie können oder wollen mir diese angebliche „Lösung“ aber nicht inhaltlich beschreiben. Es ist damit einfach nur ein Schlagwort. Mir werfen Sie aber vor, meine Lösung nicht dargestellt zu haben. Ich hatte Ihnen diese aber schon an anderer Stelle dargelegt und Sie haben sie nicht verstehen können. Sie kennen doch sicher die Einsicht , dass wir Probleme nicht auf der selben Ebene lösen können, auf der sie entstanden sind. Das, womit jetzt das gesamte Leben bedroht ist, dieser Materialismus, ist der verkehrte Glaube gewesen. Ich habe das schon an anderer Stelle erklärt, aber Sie wollen das nicht verstehen und werten es Ihrem Denken entsprechend ab. Ich denke, unsere Diskussion geht damit ins Leere. Alles Gute Ihnen. Ich hatte noch ein Comic dazu verlinkt. Das erscheint vielleicht morgen.

    • Je men avais
      Auch jetzt fehlt in ihrer Antwort eine Argumentation, die sich inhaltlich mit meiner Zustandsbeschreibung und Wunschvorstellung auseinandersetzt. Eine Begründung für ihre Behauptung einer gegenteiligen Zustandsbeschreibung und einer simplifizierten Lösungsansatzes fehlt auch.

      Vielleicht eine paar letzte Fragen dazu:
      Glauben Sie, dass sich durch oder trotz der Migrationskrise der Lebensstandard und die innere Sicherheit in Deutschland nicht verschlechtert?

      Glauben sie, dass wenn man Ressourcen effizienter nutzt und verteilt in der Summe mehr Menschen davon profitieren und leben können ?
      Beispiel: Kein / zumindest weniger Fleischkonsum, Anbauflächen und Wasser anstatt für Tiernahrung für pflanzliche Nahrung (Menschen) nutzen. Bewusstsein für weniger wegwerfen und bedarfsorientierte Produktion. Ende der Wegwerfgesellschaft und Überproduktion.

    • Entschwörungspraktiker: Sie haben meine Texte nicht richtig gelesen haben, bzw. mit Vorurteilsbrille. Was die Über-Migration in Deutschland betrifft, bin ich nämlich schon lange der Meinung, dass das niemandem gut tut. Und schon gar nicht so unkontrolliert, wie das gemacht wurde und immer noch gemacht wird. Dahinter stand/steht nicht die vorgegebene Menschenfreundlichkeit der Kanzlerin, sondern andere Interessen, die weder unsere noch die der meisten Migranten sein können. Sie haben mich aber gleich in einen Topf mit „schwarz ist weiß gesteckt“, obwohl ich dort viel eher auf Ihrer Seite bin. Ich hatte hier Ihre Argumente als logisch bezeichnet.
      Und natürlich müsste es in diese Richtung gehen, die Sie beschreiben. Das ist der einzige denkbare Weg. Aber deshalb ist es doch noch lange nicht die Lösung, weil es mit dem jetzigen Bewusstsein der Menschheit nicht zu machen ist. Man muss sich doch nur einmal die Mehrheit ansehen und anhören. Erst einmal muss die geistige Fehlorientierung zum Schwinden gebracht werden. Und das geht zunächst nur und nur über den geistigen Weg, der dann natürlich auch verwirklicht wird durch real gelebte Beispielgabe. Das ist Spiritualität. Aber da, wie ich schon schrieb, den meisten Leuten erst die Scheiße ins eigene Zimmer fließen muss, geht das viel zu zögerlich voran. Obendrauf kommt dann noch die Bevölkerungsexplosion, die Sie aber meinen, gut in den Griff bekommen zu können. Ich sehe in Ihrem Statement zur Überzivilisation wirklich kein Realitätsbewusstsein, nicht genügend Vorstellungsvermögen. Ich habe z.B. selbst erlebt, dass ich erst zu mir selbst kommen konnte, seit ich auf einem Stückchen Natur allein mit meinem Mann in einem Haus leben kann und damit selbst erlebt, wie notwendig es für uns Menschen ist, eine groß genuge Intimsphäre zu haben und Natur um uns herum. Notwendig für unser inneres Glück und unseren klaren Geist. Dieser Freiraum müsste jedem Menschen zustehen. Aber diese Möglichkeit schwindet tatgtäglich mit jeder sekündlichen Geburt in der Welt. Für mich erklärt sich das angebliche Geheimnis der Wissenschaft, warum die Sauriere ausgestorben sind z.B. ganz einfach damit, dass sie zu viele waren. Wir sind aber keine Sauriere, haben also die Möglichkeit der Einsicht, um umzusteuern. Ein Umsteuern, das niemandem weh tun muss und niemanden unglücklich machen muss. Genauso wie die vegane Ernährung und der ganze eingeschränkte Konsum auf das wirklich lebenglücksnotwendige.

    • Na geht doch… je men avis .
      Sie haben wohl auch übersehen, dass ich ihnen zugestimmt habe:
      „Wenn sie so wollen ist die Erde überbevölkert von „schlechten“ Menschen, obwohl die meisten eher Opfer eines perversen und kranken Systems sind. Ich möchte lieber das System entfernen als Menschen von der Erde.“

      Jetzt ist die Frage muss man,um das System abzuschaffen, die (Welt)Bevölkerung reduzieren ?
      Ich sage nein, denn das „System“ hat schon einen Plan zur Bevölkerungsreduktion, der dient aber nicht dazu das System abzuschaffen.
      Die Welt wäre dann genauso „schlecht“ nur halt mit weniger Menschen.
      Daraus folgere ich, dass das Argument der Übervölkerung als Wurzel allen Übels ein Scheinargument ist. Jedoch wirkt der Bevölkerungszuwachs wie ein Brandbeschleuniger für die zerstörerischen Auswirkungen des Systems.
      Wenn das System wegfällt, fällt auch das Problem mit der Überbevölkerung weg.

      Ich stimme ihnen jedoch zu, dass vielleicht nur eine globale Katastrophe, 3 Weltkrieg, Pandemie, Meteoriteneinschlag das System \ den menschlichen Irrglauben vernichten könnte. Als netten Nebeneffekt gäbe es noch eine ausgiebige Bevölkerungsreduktion. Nur widerstrebt es mir, mich dafür aktiv einzusetzen und ich flüchte mich in meine Wunschvorstellung, dass wenn wenigstens ein Land, ein paar Menschen den Weg zur Erleuchtung (Spiritualität) finden sich diese Einstellung wie ein Pandemie verbreitet und dann das System zu Fall gebracht wird.

    • Ergänzend:
      Wir haben das schlechte System nicht aufgrund der Überbevölkerung, sondern das Problem der Überbevölkerung aufgrund des schlechten Systems.
      Die Welt war schon „schlecht“ (Krieg, Ausbeutung, Zerstörung der Natur) bevor es 7 mrd Menschen gab.

    • Ja, Krieg und Sklaverei, Rassismus und Faschismus und Geschlechterungerechtigkeit sowie Tiermissbrauch gibt es mindestens seit Beginn dieser Zivilisation. Ich schrieb ja schon des öfteren, dass diese Zivilisation eine Entwicklung von Gewalt ist. Diese rücksichtslose Massenkinderproduktion ist sicherlich auch eine Folge der verkehrten gewaltgläubigen Denkweise. Mit möglichst viel Nachwuchs wollten sich die Länder möglichst viel Macht verschaffen und möglichst viele Soldaten produzieren. In Ländern wie Indien, wo große Teile der Bevölkerung in bitterer Armut leben, sind möglichst viele Kinder angeblich eine Art Lebensversicherung. Im AT, das genau der patriarchalen Hirtenkultur entspricht, mit dessen manirierten und verfaulenden Resten wir es jetzt zu tun haben, wird auch geboten: Seid fruchtbar und mehret Euch. Es geht darum, diesen unbewussten Zwangsvermehrungsglauben zu durchschauen. Ich weiß z.B. genau, dass meine Mutter nach dem Krieg am liebsten gar keine Kinder gehabt hätte. Sie hat es nur unter unbewusstem gesellschaftlichem Zwang gemacht.
      So wie die Frauen früher zwanghaft geheiratet haben, weil sie sonst gesellschaftlich verpönt wurden. Überall treffen wir auch heute noch auf ungesunde Zwänge, die nur deshalb noch bestehen, weil sich dessen nie bewusst gemacht wurde. Und diese Großmütter, die sich heute mit Hormonspritzen noch mit aller Gewalt und viel Geld zeugungsfähig machen lassen, haben ein völlig unnatürliches, gestörtes Selbstbild. Genauso die Lustgreise, die so stolz sind, immer noch ein Kind im Urenkelalter produziert zu haben.

    • Dass sich die Eliten / das System bei der Steigerung / Kontrolle des Bevölkerungswachstums nichts gutes im Sinn hat, steht wohl außer Frage.
      Aber sie gehen gar nicht auf meine These ein, dass der Bevölkerungszuwachs nicht das eigentliche Problem ist. Unabhängig von der Anzahl der Menschen würde das System vom Prinzip genauso so schlecht und zerstörerisch sein. Allenfalls die Auswirkung und Intensität wäre unterschiedlich.
      Daher würde zum Beispiel eine globale Sterilisationspandemie auch nichts ändern bis die Menschheit ausgestorben wäre. Übrigens das in Afrika das Bevölkerungswachstum höher ist als in Europa ist ja auch kein Zufall, beides wird durch Impulse und durch die erzeugten Rahmenbedingungen gesteuert.

    • Das ursächliche Problem ist der verkehrte Glaube, der Satanismus. Man sieht es ja an denen, die die Macht ausüben ganz deutlich. Aber die Bevölkerungsexplosion verschärft die Problematik um ein Unzähligfaches. Jedenfalls für jene, die gegen Mord-und Totschlag sind. Die Satanisten haben damit kein Problem. Sie schrecken ja vor nichts zurück, was für uns als Verbrechen gilt und tabu ist. Sie haben bestimmt ihre eigenen Pläne für die Reduktion der Erdbevölkerung, wenn sie meinen, dass es an der Zeit ist. So lange sie noch an dem vielen kranken Leben Geld verdienen können, ist es o.k. für die.

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