Tagesdosis 9.9.2019 – US-Kriegsvorbereitungen: Es geht nicht darum, den Iran zu besiegen

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Auf dem G7-Gipfel in der vorletzten Woche gab US-Präsident Trump eine Pressekonferenz, bei der er verkündete, er habe ein gutes Gefühl bezüglich eines neuen Atomabkommens mit dem Iran. Das Land habe sich entscheidend verändert und stehe vor einer großen Zukunft.

Viele Zuhörer trauten ihren Ohren nicht, denn zu ihnen sprach derselbe Mann, der das bestehende Atomabkommen mit dem Iran im Mai 2018 einseitig gekündigt, die bisher schärfsten Sanktionen gegen das Land erlassen und ihm erst vor Monaten die „Vernichtung“ angedroht hatte. 

Trotz dieses eklatanten Widerspruchs zwischen den Worten und Taten des US-Präsidenten hieß es in den Mainstream-Medien anschließend, Trump habe offenbar eingesehen, dass ein Krieg gegen den Iran nicht zu gewinnen sei und suche deshalb nach einer diplomatischen Lösung.

Diese Einschätzung der Lage aber steht in krassem Gegensatz zu den seit Monaten andauernden Kriegsvorbereitungen der USA. 

Darüber hinaus übersieht sie eine der wichtigsten Lehren der Geschichte – dass es nämlich bis heute kein Land gegeben hat, dass vor der Entfesselung eines Krieges nicht seine Bereitschaft zum Frieden erklärt hätte. Schließlich verkennt sie auch die Tatsache, dass es den USA überhaupt nicht auf einen Sieg ankommt, da sich die Ziele und Absichten ihrer Kriegspolitik in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert haben.

Bis zum Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sahen die USA ihre wichtigste Aufgabe in der „Eindämmung“ des Einflussbereiches der Sowjetunion, also der Verhinderung der Ausdehnung von Planwirtschaften. Mit dem Ende der Sowjetunion und dem Fall des Ostblocks aber entfiel dieser Grund. 

Da sich damals bereits abzeichnete, dass zwei der drei Säulen der US-Vorherrschaft, nämlich die wirtschaftliche und finanzielle Übermacht gegenüber dem Rest der Welt, sich nicht auf Dauer aufrecht erhalten lassen, blieb Washington nichts anderes übrig als verstärkt auf die dritte Säule – das Militär – zu setzen. 

Weil man aber dem eigenen wirtschaftlichen und finanziellen Verfall kein positives Konzept entgegenzusetzen hatte, dienten sämtliche Kriegseinsätze seit den Neunziger Jahren vor allem der Destabilisierung des Rests der Welt, der Förderung der US-Rüstungsindustrie zur Ankurbelung der Finanzmärkte und der Ablenkung der eigenen Bevölkerung vom Zerfall der US-Infrastruktur und der zunehmenden sozialen Ungleichheit im Land.  

Keines dieser Ziele würde durch die siegreiche Beendigung eines Kriegseinsatzes erreicht. Im Gegenteil: Ein solches Ende wäre sogar kontraproduktiv. Die Kriege in Afghanistan, im Irak und in Libyen haben dafür bereits eindrucksvolle Beispiele geliefert: In allen drei Fällen haben die USA keinen Sieg davongetragen, sondern vollkommen zerstörte Länder mit verwüsteter Infrastruktur, am Boden liegender Wirtschaft und einer schwer traumatisierten Bevölkerung hinterlassen. 

Dass die USA jetzt den Iran ins Visier nehmen, liegt vor allem daran, dass er beim Bau der Neuen Seidenstraße, also der Verschmelzung der Wirtschaftsräume der größten US-Konkurrenten Asien und Europa, eine Schlüsselrolle spielt und deshalb aus US-Sicht destabilisiert werden muss. 

Eine weitere Triebkraft hinter dem immer wahrscheinlicheren Krieg gegen den Iran ist die gegenwärtig einsetzende Rezession. Sie wird sowohl die USA als auch den Rest der Welt wesentlich härter treffen als alle bisherigen Rezessionen, da die Zentralbanken ihr Pulver – Geldschöpfung und Zinssenkungen – in den vergangenen zehn Jahren weitgehend verschossen haben.

Ein über Jahre ausgedehnter Krieg käme den US-Großinvestoren in dieser Situation sehr gelegen, denn er würde nicht nur die Rüstungsindustrie anheizen, sondern auch den Ölpreis auf Jahre hinaus in die Höhe treiben und die riesige US-Fracking-Industrie endlich profitabel machen. 

Zudem würde er Präsident Trump die Möglichkeit geben, den Iran für Sparmaßnahmen wie die Kürzung und das Streichen von Sozialleistungen verantwortlich zu machen – Maßnahmen, die angesichts der rasant zunehmenden Staatsverschuldung der USA unausweichlich sind.

Alles in allem muss man zurzeit davon ausgehen, dass ein Irankrieg immer wahrscheinlicher wird – trotz Donald Trumps vermeintlich versöhnlichem Auftritt in Biarritz.  

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Bildhinweis: Samuel Acosta / Shutterstock

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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13 Kommentare zu: “Tagesdosis 9.9.2019 – US-Kriegsvorbereitungen: Es geht nicht darum, den Iran zu besiegen

  1. #Tony
    In der Regel vermesse ich gerne die Welt mit den 7 Hermetischen Prinzipien.
    Dabei ergeben sich aus dem Perspektivenwechsel vom „inneren Ego-Affen“ zum „Selbst“ noch
    einmal Wahrnehmungen ,ich sag mal goettlicher Natur.

    Zu ihren Fragen
    1. Wer ist „alle“?
    Jeder der es wissen moechte.(Stichwort Triffin Dilemma)

    2. Wer hat wem bisher „den Stecker gezogen?
    Jeder der im Paradigma der dominanten Konkurrenz meinte die totale Uebermacht
    in den Haenden zu halten .(Napoleon,Hitler,jetzt die 5 Besitzer der FED?)

    Letzendlich schlaegt das Pendel immer auch in die Gegenrichtung aus.(Ableitung aus der Hermetik)

    Gut waere ,wenn wir uns als Menschheitsfamilie im Spiel der „wirklich vernuenftigen Kooperation “
    wieder finden wuerden.
    Dadurch verringern wir die Amplituden und erhoehen die Frequenz .
    Das Resultat daraus ist eine ruhig und schnell drehende goettliche Entwicklung.

    3. Wer ist immer weniger in der Lage (wem) den Stecker zu ziehen?
    Das Imperium den anders tickenden (Geld-)Systemen,

    4. Wer ist immer mehr in der Lage (wem) den Stecker zu ziehen?
    Der Kriegsverbrecher und Friedhofs-Nobelpreistraeger Henry Kissinger hat mal gesagt:
    „Wer das Geld kontrolliert regiert die Welt“
    Fuenf Familien kontrollieren die FED und die Lei(d)waehrung

    5. Die Globalisten ziehen sich selbst den Stecker?
    Die Globalisten ziehen sich nicht selbst den Stecker sondern
    nur ihrem alterschwach gewordenen US-Dollarsystem.
    Die Globalisten haben zur Zeit vornehmlich in China investiert.
    Der US-Dollar ist fuer sie nur Mittel zum Zweck.
    Ist der Zweck erreicht ,so lassen sie ihn vergluehen wie eine ausgebrannte Raketenstufe.
    (Stichwort Triffin Dilemma:Die Funktion der Lei(d)waehrung vertraegt sich auf Dauer nicht gut
    mit der Funktion einer nationalen Waehrung)
    Trump mag das nicht.Er mag „America first“ und fuehlt sich von den Globalisten verschaukelt.
    (Mit USA als Leuchtturm zur NWO haben sie die Patriotenin gelockt)

    1988 wagte der „Economist“fuer 2018 schon die neue Lei(d)waehrung (Phoenix) anzukuendigen.

    Es sollten bis zu diesem Termin noch bestimmte Etappenziele zur neuen Ein-Geld-Weltordnung
    (Neudeutsch:A Stable Strategic Order : Da der Begriff NWO inzwischen schon zu “belastet” ist, hat man sich passenderweise einen neuen kreiert…)eingefaedelt werden.

    Eingeleutet wurde das Finale mit dem Big-Bang von 9/11 was Thomas Barnett (Chef-Ideologe der Bush-Administration) auf Seite 380 seines ersten Buches“triggern“nennt.

    Dazu gehoerte eben auch den Iran (vielleicht zu Gunsten Gross-Israels?) vom Imperium jetzt „zer-trump-eln“ zu lassen.
    Nur der Mann erkennt was gespielt wird und
    „Your Majesty the Queen is not amused“
    Fuer diese Leute hat alles seine Zeit.
    Gelingt der Plan innerhalb des Zeitkorridors nicht ,so ist die Chance vermasselt.
    Wir Menschen werden in diesem Spiel als Humankapital herabgewuerdigt und zum
    grossen ausloesen des Chaos aufeinander gehetzt.
    „Ordo ab Chao „heisst Mephistos perfides Spiel.

    • Ja, wenn der Plan innerhalb eines nunmehr recht schmalen Zeitkorridors nicht gelingt…..
      Ja, creative destruction heißt das Spiel; gespielt von Menschen unter dem Einfluß der von ihnen selbst geschaffenen Dämonen – wie auch immer sie genannt werden.

      Mit Punkt 2 meinte ich eigentlich all diejenigen, denen bereits der Stecker gezogen wurde vom Imperium (Japan, Gaddafi…).
      Mit Punkt 4 meinte ich eigentlich die Akteure (China etc.), bei denen wir eigene Systeme sich entwickeln sehen, und die nicht mehr unter Kontrolle sind wie die unter Punkt 2.
      Punkt 5: Die Globalisten haben in China investiert. Ja, aber Shenzen ist nicht Hongkong; und meine Erfahrung mit Asiaten ist, daß das Verhältnis 51% zu 49% MAXIMALE Grenze ist und nicht aufgegeben wird. Ich hörte in Asien immer wieder Geschichten von Westlern, die mit großem Geld in Asien eingestiegen und bankrott wieder abzogen, wenn es den 51% gefiel. Ihr eigenes Land „first“ funktioniert dort im Gegensatz zu Amerika. Ich kann es mir (noch) nicht vorstellen, daß sich das ändert.

      Frage: Wie vermisst man die Welt mit den 7 hermetischen Prinzipien, wo doch die Herrschenden die Inhalte dieser Prinzipien für sich deuten mit ihrer Deutungshoheit? Am verheerendsten beim Prinzip von Ursache und Wirkung m.E..

      Ein Standpunkt:
      Oliver Reiser; Kosmischer Humanismus und Welteinheit.
      In einem Passus über Steiner:
      „…Natürlich gründet sich dieser Homomorphismus auf die alte Lehre, daß der menschliche Mikrokosmos ein Abbild des Makrokosmos ist. Dies stellt eine Anwendung der hermetischen Doktrin „wie oben, so unten“ dar. Auf diese Weise wird menschliche Evolution durch kosmische Kräfte bestimmt. … Ich weiß nicht mittels welcher Studien zoroastrischen Mazdaismus Dr. Rudolf Steiner zu seinem „Wissen“ über alte persische (indo-iranische) Religion kam; auch ist nicht offenbar, wo und wie Steiner seine Einblicke in die Evolution der mikroskopischen (physiologischen) Gegenstücke zu den zwölf kosmischen „Kräften der Hierarchie“ erhielt. Dieser Bezug auf ein Urwissen ist, wie wir wissen, Teil der „orthodoxen“ Theosophie, das man akzeptieren mag oder nicht. Ich für meinen Teil möchte nicht urteilen….Eine der interessanten Nebenaspekte dieser Art von Betrachtung ist die Art und Weise, wie derartige Makrokosmos-Mikrokosmos-Analogien bei Giordano Bruno auftauchen. Dies ist jedenfalls die These von Frances A. Yates. In ihrem wissenschaftlichen Werk „Giordano Bruno and the Hermetic Tradition (London 1964) argumentiert Miss Yates sehr folgerichtig, daß Bruno in Wirklichkeit ein Okkultist und Magier war, der die heliozentrische Kosmologie von Kopernikus als untergeordneten Bestandteil einer magischen, astrologischen, hermetischen Philosophie verteidigte. Kein Wunder also, daß der Mönch, der glaubte, daß das Christentum eine korrupte Version einer überlegenen Religion sei, die ursprünglich aus Ägypten stammt, von der Inquisition der Ketzerei schuldig erklärt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde! …. zurück zu unserem früheren Problem – ob uns der Makrokosmos-Mikrokosmos-Homomorphismus hilft, die „Psychodynamismen“ …. zu verstehen, so daß das „Hesekielmuster“ in der Tat mehr ist als eine zufällige Analogie. Wenn dem so ist, besteht die wirkliche Herausforderung dieser Überfülle an Spekulationen in dem definitiven wissenschaftlichen Problem des modus operandi der kosmischen Kraftfeld-Einflüsse. Die Aussichten auf Erfolg sind gering. Aber bevor wir daran verzweifeln, irgendeine rationale Erklärung zu finden, wollen wir uns gewisse recht gut eingeführte empirische Entdeckungen vergegenwärtigen.
      Wir wissen beispielsweise, daß es Beweise dafür gibt, daß eine Interaktion zwischen dem irdischen Magnetfeld, der Ionosphäre und dem Alpharhythmus des Auge-Gehirn-Sektors im menschlichen Organismus besteht….“

  2. „War mir von Anfang an klar“ warum der President werden wollte.“

    Um sich endlich – nach all den ständigen von der Mafia „geretteten“ Pleiten – für alle Zeiten zu sanieren, einschließlich Anhang.
    Meine Meinung – von Anfang an. Und er durfte, weil man einen brauchte, der nicht der traditionellen Elite angehört, eh schon einen „dubiosen“ Ruf hat, und zudem behauptet werden kann, er sei von den Populisten gewählt worden. Die Wähler sind dann schuld; nicht die ehrwürdige, alte, vernetzte aristokratische Elite, wenn das, was die altehrwürdige Elite nicht mehr in den Griff bekam, den Bach runter geht. Hätten die Wähler doch nur einen aus der alten Linie gewählt!

    Und nun muss er nach allen Seiten ausschlagen und von allen Seiten Kritik einstecken – logisch auch von denen, die ihn an die „Macht“ ließen.

  3. Tagesdosis in Asien heute .
    SEITE 1. Gaza wird heftig bombardiert. Mit deutlichen Hinweisen, wo die Kriegstreiberei ihren Ursprung hat.
    SEITE 2. Chinesen verhandeln Wiederaufbau Afghanistans

    https://asia.nikkei.com/Politics/International-relations/China-edges-closer-to-Afghanistan-as-US-cancels-peace-talks?fbclid=IwAR1Mh_MruHnzNQ-Cpw-JxfoBdRt_CtSwkzNJ0gMNFjf6WSDg4MkMlX0eoV8

    Die einen zahlen für die Zerstörung und sacken dennoch QE-Dollars ein, die anderen verdienen am Wiederaufbau.

    • China verhandelt auch vermittelnd zwischen Pakistan und Indien. Mit Pakistan, Indien und Afghanistan in der Seidenstrasse, dürfte der Weg über Iran an das Mittelmeer so gut wie sicher sein.

  4. Es waere ein Leichtes fuer China gewesen seinen atomaren Schutzschild dem Iran anzubieten
    Es waere ein Leichtes fuer Russland gewesen dem Iran seine SS400 Systeme zu verkaufen.
    Warum ist es nicht passiert wenn der IRAN so ein wichtiger Brueckenkopf der neuen Seidenstrasse ist?

    Weil alle wissen ,das der Stecker des Dollarsystems durch die Globalisten nach dem Irankrieg gezogen wird.

    Die USA und Grossbritannien taeten jetzt gut daran mit dem Iran nach der China und Russland Blamage im Rahmen des Commonwealths freundschaftlich zu kooperieren und die Sanktionen aufzuheben.

    Das perfide Spiel der Globalisten gegen die USA wuerde dadurch am „Brueckenkopf“IRAN
    haengen bleiben.
    Wenn man so will garantiert der IRAN durch seine Existenz als Regionalmacht fuer die Sicherheit der USA,
    und die USA garantieren fuer den IRAN.
    Das nenne ich gut ausbalanciert und Trump ist faehig diese 180 Gradwende seiner Politik
    zum Staunen der Weltoeffentlichkeit auch erfolgreich umzusetzen.

    • Trumpismus (Trump gegen die „Globalisten“) ?

      Für die Festland-Seidenstrasse ist Festland-Iran m. E. kurzfristig gesehen (alles China ist langfristig!) nicht so wichtig. Die erstreckt sich bereits nach Europa (D), was diese Wege betrifft (und weiter nach Portugal). Was die Seewege und Küsten im Fokus Chinas betrifft; da ist Iran bereits Teil der Strategie. Festland-Iran ist umgeben von Chaos / Israel / Saudis… China wird sich chinesisch-diplomatisch raushalten; langfristig planen. Und Trump weiß auch nicht, was er tun soll. Aber am Ende werden die Sanktionen als für alle schädlich erkannt und begraben werden; Putin und Erdogan werden die Tore aufmachen für die Seidenstrasse über den Iran ans Mittelmeer; Putin und Erdogan werden Israel darauf aufmerksam machen, dass jede Menge Juden im Iran leben und in Politik und Wirtschaft maßgebend aktiv sind; die Saudis werden sich weiter vom Öl unabhängig machen; Deutschland/Europa folgt den Wirtschaftsbossen nach China via Seidenstraße und hilft Amerika bei Fracking und Miltärausgaben; Amerika und GB (Brexit aktuell ungelöst) folgen ihren Wirtschaftsbossen auf ihrem Weg in die Seidenstrasse.

      Apropos „perfides Spiel“: Trump + Boris (Perfidious Albion) = Special Relationship + Revival of the Commonwealth?
      Das hätten sie gern in London – und so mancher von ihnen in Albion hat dieses auf dem Plan (Brexit). Aber wäre das „Trump vs. Globalisten“?

      „Weil alle wissen, dass der Stecker des Dollarsystems durch die Globalisten nach dem Irankrieg gezogen wird.“

      1. Wer ist „alle“?
      2. Wer hat wem bisher „den Stecker gezogen?
      3. Wer ist immer weniger in der Lage (wem) den Stecker zu ziehen?
      4. Wer ist immer mehr in der Lage (wem) den Stecker zu ziehen?
      5. Die Globalisten ziehen sich selbst den Stecker?

      Dem Dollarsystem mag der Stecker gezogen werden (egal von wem), aber das Ergebnis wird m. E. weder EINE globale Währung noch EINE globale Welt sein, sondern die Welt wird aufgeteilt sein in West (Amazon-Bit-etc.-Währung) vs. Ost/Süd (Huawai-Bit- etc.-Währung).

      Warum? Die nationalen, traditionellen und kulturellen Faktoren sind m. E. im Osten zu wirksam und nicht kompatibel. Zudem sehen wir verstärkt nationale Entwicklung auch im Westen. Die Eine-Welt-Globalisten werden m. E. akzeptieren müssen, in einer Welt zu leben, die aufgeteilt ist in West und Ost plus den Süden; eine Welt, in der der Osten (China, Indonesien, Indien) und der Süden (Afrika, Lateinamerika), also die Mehrheit der Weltbevölkerung nicht mehr akzeptiert, was eine Minderheit der Weltbevölkerung diktiert
      3. Weltkrieg? nicht wirklich eine Alternative der Globalisten; damit würden sie uns allen den Stecker ziehen.

      Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Wir werden sehen.

      „Die USA und Grossbritannien täten jetzt gut daran….“

      Perfidious Albion im Rahmen des Commonwealth + USA = Special Relationship?

    • PS: Eine neue Special Relationship?

      Boris Johnson and Donald Trump: A New Special Relationship? Kalima Horra on Al Mayadeen
      https://youtu.be/8wA81j3CYAk

    • #Tony
      Wussten Sie beispielsweise, dass die Königin von England nicht nur zu den reichsten Menschen auf der Welt gehört, sondern auch der weltgrößte Grundbesitzer ist? Grundbesitz im Wert von 17.600.000.000.000 Pfund? Obwohl eine Schätzung äußerst schwierig ist, da viele “Stellvertreter” eingesetzt sind, wird geschätzt, dass diese Frau die obszöne Summe von 33 Billionen US-Dollar besitzt. Dabei muss man sagen, dass diese Berechnung aus dem Jahr 2007 stammt – also vor fast 10 Jahren errechnet wurde.

      Nominell besitzt die Queen 6,6 Milliarden Hektar Land auf einem Planeten, der insgesamt nur über 36,8 Milliarden Hektar bewohnbares Land verfügt. Und dabei wird sie und ihre Familie jährlich zusätzlich in Millionenhöhe vom britischen Steuerzahler gesponsert.

      Wenn man sich näher damit beschäftigt, wird offensichtlich, dass ein Mensch, der 1/6 der bewohnbaren Landmasse sein Eigen nennt und der zudem in Geld schwimmt, keine Ahnung haben kann, was 100 Euro oder 100 US-Dollar für einen Normalsterblichen bedeuten, was ein Liter Milch oder ein Brot kostet.
      (Quelle konjunktion.info 29 Januar 2015 WOHLSTANDSVERTEILUNG: WENN ZEHN PROZENT 91% BESITZEN)

    • @ Martin Bauer

      Ja, wusste ich. Die Briten lieben ihre Royal Family; und dabei versäumen sie es nicht, bei jeder Gelegenheit zu betonen, daß die Demokratie auf ihrer Insel ihr Zuhause hat.
      Ja, weltweit größter Grundbesitzer.
      Ja, obszön reich – und eine obszöne royale Geschichte.

      https://www.bueso.de/suchen?search_api_views_fulltext=Untergang+Hauses+Windsor
      Karina Urbach: Go Betweens for Hitler (Verbindungsleute für Hitler)

  5. Die wahre Triebkraft war schon immer, dass sich mit Militär Auf -und Ausrüstung das meiste Geld verdienen lässt. Die Aktienbesitzer der Kriegsindustrie freut es. Daher sind auch die Gewerkschaften in der Metall- und Chemieindustrie so schweigsam. Die Probeläufe sind weltweit (Beispiel: Brasilien, USA, Israel,Türkei usw) schon im Gange, bei Aufprall der Rezession bekommt der Faschismus dann so richtig Aufwind!

    Wehret den Anfängen, das war gestern – Deutschland ist weltweit und auch mit Brandenburg und Sachsen schon zu über 25% drin. Wie viel Kriege gab es seit dem 2 Weltkrieg?

    Man mag es als polemisch betrachten, doch es ist ratsam sich zu erinnern.

    Kleiner Einsteig: Nackt unter Wölfen (Film 2015)

    Link: youtube.com/watch?time_continue=6036&v=pQjL_P87XkQ

  6. Was Dagobert bzw, Donald, da quatscht und veranlasst nimmt halt heftigen Einfluss auf die Märkte.
    Wenn der Lockheed Martin oder etwas aus der Abteilung kauft, kann man davon ausgehen, das es kracht.
    Beim letzte Syrienangriff reichten 59 Raketchen um Rüstungsaktien um insgesamt ca 10 Milliarden USD aufzuwerten.
    Mit den Sanktionen ist es ähnlich, auch die sorgen für rege Bewegungen.
    War mir von Anfang an klar warum der President werden wollte.
    So verdient der sich dumm und dämlich.

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