Der Fall Ken Jebsen – Das Buch

KenFM ist einer der erfolgreichsten TV-Kanäle im Internet – unabhängig, crowdfinanziert und mit explizit politischem Programm.

Bevor sich Ken Jebsen und die ARD trennten, war KenFM zehn Jahre lang eine erfolgreiche Jugendsendung im rbb. Und ihr Moderator, Schnellsprecher und rasender Reporter war ein Publikumsliebling in Berlin und Brandenburg.

Ihm gelang der Switch ins Medium Internet und von der GEZ-Gebühr zur freiwilligen Nutzerfinanzierung. Und Ken Jebsen wurde zu einer Reizfigur: Vorwürfe, er sei Antisemit und rechtspopulistisch, begleiten ihn seither, obwohl er selber in seinen Sendungen immer wieder vor eben diesen Erscheinungen warnte.

Was ist nun dran am Phänomen Ken Jebsen? Mathias Bröckers ist ihm und dessen Erfolgsgeschichte auf der Spur. Jetzt reinlesen!

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36 Kommentare zu: “Der Fall Ken Jebsen – Das Buch

  1. Vielen Dank an den „schnell sprechenden Mann“ und an Herrn Bröckers!

    Hab das Buch mit viel Freude gelesen und fand insbesondere auch die Zeit von Ken als „Radiomann“ sehr spannend, denn die ist spurlos an mir vorbeigegangen, da ich ihn da nie gehört habe.

    Das Buch ist meinerseits eine klare Empfehlung und auch als Weihnachtsgeschenk bestens geeignet.

  2. Themen die Ken Jebsen thematisiert finden sich unter Inbetrachtnahme historischer Zusammenhänge auch in dem Buch „Die Lügen Geschichte | Wer die Welt wirklich regiert“ wieder.
    Das Buch ist unter Insidern bereits Kult und wie ein Nachschlagewerk!
    Hier der Link zum Buch:
    https://www.amazon.de/Die-L%C3%BCgen-Geschichte-wirklich-regiert/dp/374181217X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1478172336&sr=8-1&keywords=aybirdi

    Danke KenFM noch Mal für die Tolle arbeit! Finanzielle Unterstützung die nicht für Jachten und Karren geht, sondern in korrekte und ausführliche Berichterstattung jenseits der Mains*it-Medien

  3. Man sollte den Menschen die Arbeit nicht abnehmen und wenn doch, dann nur als Ansporn selbst weiter machen,. lesen zu wollen..deshalb aus NachdenkSeiten, ein Ausschnitt aus dem Interview ….

    Herr Jebsen, warum eigentlich KenFM? Braucht die Welt das?

    Die Welt als solche vielleicht nicht, aber unsere Zuschauer und Leser offenbar schon. Der Unterschied zwischen uns und anderen besteht vor allem darin, dass wir in unserer Community keine Kunden sehen, sondern Menschen, die auf der Suche nach Antworten sind, die ihnen helfen, die Ohnmacht, die sie gegenüber dem System erkennen, zu überwinden.

    Das geht nur durch Bildung. Wer KenFM ansurft will Wissen. Er will Zeit investieren, um sich schlau zu machen. Er will die andere Seite der Medaille sehen und hat längst begriffen, dass die Wahrheit komplex ist.

    Die Art, wie wir Inhalte präsentieren, ist deutlich frischer als bei ARD und ZDF oder FAZ und SPIEGEL. KenFM hat keine Kunden. Wir haben Fans,

  4. Genderwahn ▼ Die Zerstörung der Familie ▼ Frühsexualisierung _ Prof W Leisenberg

    Als ich mir gestern ein Video auf youtube angesehen hatte, war ich gleich doppelt erschrocken.

    Einmal weil ich das gehörte kaum glauben mochte, jedenfalls kaum möglich hielt.
    Und die Klickzahl hat mich erschrocken. Es waren gestern genau 100 klicks, also maximal 100 Menschen die dieses Video angeschaut haben.
    (Gerade noch mal nachgeschaut, sind es nun 618 Klicks – immer noch erschreckend wenig. Der Klickzuwachs ist sicher der Veröffentlichung in einem Forenkommentar bei RTDeutsch zuzurechnen.)

    Denn es geht um unsere Kinder und deren Zukunft, die ja auch zu gewissem Anteil noch unsere Zukunft ist.
    Ich komme ja immer gerne schnell zum Wesentlichen….

    Aus meiner Sicht geht es unter Anderem darum, mittels staatlicher Zwangseinrichtungen wie Kindergarten und Schule, Kinder durch „sexuelle Erziehung“ Pädophilen Perversen zur Verfügung zu stellen. Anders kann ich mir das gehörte nicht erklären…

    Minute 15:50 – „Es ist schon ein unglaublicher Vorgang. Wenn man sich das mal vorstellt, diese Ideologie die unsere gesamte Gesellschaft verändern soll, sie wurde als hidden Agenda (Anm. geheime Agenda) ohne jemals das Parlament oder die Bevölkerung aufzuklären oder gar zu fragen, an allen demokratischen Institutionen vorbei, per Kabinettsbeschluß, für alle gesellschaftlich bedeutsamen Institutionen verbindlich eingeführt. Alle Institutionen sind verbindlich verpflichtet das durchzusetzen.

    21 Minuten DIE SICH JEDER ANSCHAUEN/HÖREN SOLLTE!

    youtube.com/watch?v=kXDAJE6jBww

    • Müssen jetzt alle Mütter verzweifeln, weil sie angeblich schlechte Mütter gewesen sind, weil sie ihre Kinder nicht in diese Mastrubationshysterie haben teilhaben lassen? Den schließlich soll das schon im alter von 0-3 Jahren beginnen..
      Dieses Video zum Ende anzusehen ,war ein Kampf mit sich selbst..Widerlich, was für Psychopathen laufen in unserem Land herum…Zu wenig mastr ….ihr Politiker, oder zu viel Alkohol , Drogen zu sich genommen?

  5. Bin ein großer Freund von KenFM.

    Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist jeglicher Hype um Jebsen und den Kanal meiner Ansicht nach verfrüht, womöglich verfehlt bzw. kontraproduktiv.

    Nüchternheit und Bodenständigkeit, etwas anderes will mir im Moment nicht einfallen, sind diejenigen Wurzeln, die auch in größter Trockenheit noch Wasser ziehen.

    • Als ich Ihre Aussage gelesen hatte, stellt sich mir sofort die Frage…was will Ken Jebsen erreichen.?Negativ, egoistisch betrachtet..Anerkennung, Erfolg etc etc..
      oder aber ein Wachrütteln der Bürger?
      Die Antwort kann man finden, wenn man sich bemüht ihn, soweit es geht,beobachtet, ihm zuhört und ihn erlebt.
      Auffallend war seine folgende, von mir sinngemäß wiedergegebene Aussage: Ich will kein Führer sein, sondern erreichen das Ihr selbst denkt, aktiv werdet .
      Demnach wehrt er sich dagegen, eine führende Rolle zu spielen zu wollen, selbst wenn diese Erwartungshaltung immer wieder von seinen Sympathisanten zu spüren ist.Da kommt die deutsche Tugend zur Geltung, die sich anscheinend nicht ausrotten lässt, das Folgen …!!!
      Dafür kann man ihn nicht verantwortlich machen, sondern die noch immer nicht erwachsen gewordene Gesellschaft!
      So gesehen kann die Hype, wie Sie es nennen, hilfreich sein, den Bekanntheitsgrad zu vergrößern.
      Was glauben Sie denn wie es Parteien , Politiker schafften, mit Zurückhaltung?
      Ich muss gestehen, auch ich benötigte wieder eine ganze Nacht, um meine Vorstellung von Gestern revidieren zu können, was nur geht, wenn man vorurteilsfrei , fair urteilen will und es auch kann.
      Zum Schluß noch!
      So lange man sich dagegen ehrrt die Gesellschaft zu sehe wie sie ist, ihre Schwächen und Tugenden ausklammert, kommt man nie zu einem fairen Urteil.

  6. Ich möchte die Verbreitung dieses Buches gern unterstützen. Durch eine Spende für 5 Exemplare bevorzugt für die junge Leserschaft unter 20. Vielleicht über eine Auslosung?
    Weitere Spender kommentieren sich einfach dazu.

    • Das wird, so gut auch gedacht, problematisch.Wie haben vielleicht viele Leser, aber kaum Kommentatoren, also wird die Verlosung eventuell für Mutter ein Geschenk.Aber selbst lesen?

    • Wenn es so ein wichtiges Buch ist, wäre es vielleicht nicht soo verkehrt, ein kostenloses PDF einzustellen.

    • Das Buch scheint interessant zu sein, sofern man beginnt es zu lesen.Aber so kann es einem auch mit anderen Büchern ergehen, Neugier ist angesagt..

  7. Selbstverständlich sind Querdenker, Nachdenker und Unbequeme eine Bereicherung. Nur immer meckern weil KenFm nicht den eigenen Ansatz hat – und das noch themaverfehlend, ist es nicht. nuevo1 braucht sicherlich einen Ansporn, der seine geistige Energie auf eine konstruktive Bahn bringt. Also rein in die Betriebe und Ideen umsetzen.

  8. Ich bin sehr gespannt. Ich hoffe im Sinne von Peter Weiß‘ Denken in Gegensätzen auf eine Betrachtung der eigenen Geschichte, die den Lesern hilft, insofern diese Betrachtung die eigene Person zum Gegenstand einer dialektischen Betrachtung macht. Peter Weiß ließ auf den Buchrücken  der Ausgabe seiner Notizbücher dies drucken: „„Dieses In-Gegensätzen-Denken — angefressen von der Zweifel-Krankheit, Schwierigkeit, mich für eine Sache zu entscheiden, Hin u Her, Schwanken in der Arbeit,… hierhin, dorthin, dieses ständige Auspeilen, es ist, als sei mein Wesen zusammengesetzt aus den beiden im Streit liegenden Polen, zwischen diesen wird alles ausgemacht, immer wird Gegensätzliches von mir verlangt, das ist meine Triebkraft, die all meine Arbeit erzeugt.“ Wir Menschen sind nicht nur Wesen, in denen Programme laufen, die sich teils sogar gegenseitig ausschließen, wir können uns auch mit selbstkritischem Humor auf den Weg begeben. Des Weg, die Visionen, für die das Herz schlägt, nicht aufzugeben, sondern sich für sie einzusetzen. Für eine überlebensfähige und -willige Gemeinschaft, die sich kein X für ein U verkaufen lässt, sondern die sagt, was ist. Rückhaltlos, auf Lösungen orientiert…

  9. Oh man so viele „doch“, aber wahr bleibt es trotzdem, aber Intellektuelle Nieten denken auch manchmal selbst..weil sie auf das Intellektuelle keinen Bock haben…denn diese Leute erschweren den Menschen das Leben, weil es in ihre Nase schon rein regnen kann!.

  10. Ich finde das gut, dass jetzt mal die ganze Geschichte in einem Buch zusammengefasst ist. Und notwendig, denn, wie Bröckers auch in seinem Vorwort schreibt: „Ein bisschen bleibt immer hängen, wenn mit Dreck geworfen wird!“

  11. „Wir haben alle Bücher, die es für eine gewinnbringende Revolution braucht.“

    Nicht alle, das entscheidende fehlt noch – die Betriebsanleitung oder Gebrauchsanweisung.

    Was z.B Castro in 55 Jahren auf Kuba auf die Beine gestellt hat, ist im Grunde ein Armutszeugnis angesichts der Macht und Handlungsfülle die er innehat.

    • Mir geht es nicht um die Revolution als solche, sondern um die GEWINNBRINGENDE Revolution – also das was nach der Revolution folgt. Und genau da fehlt die Betriebsanleitung.

    • Seltsam,

      wenn Du hier mit Ironie den guten „Centurio“, dessen vornehmlicher Aspekt mehrfach schon darauf beruht, den BT oder sonstige Orte und Personen zu erstürmen, darauf aufmerksam machst, dass Revolutionen ala´Paris und St. Petersburg absurd sind, wird der Kommentar erst geprüft und dann verschluckt.
      Gibt es dafür einen guten Grund oder lediglich einen übereifrigen Zensor, der selbst Smiley-versehene Ironie nicht erkennt??

      Im Übrigen erschien heute auf den NDS ein Interview Jens Wernickes mit Ken u.a. zu diesem Buch.

    • Hi Souverän,

      ich hatte gestern abend „Centurio“ vorgeschlagen schonmal vorzugehen und Revolution ´nach Pariser oder St.Petersburger Vorbild zu machen bis wir dann nachkommen. Darin kamen Worte wie „klein, schlagen, kurz, und“ sowie ein 🙂 vor. Was hat „Centurio“ vor? Mit Mistgabel oder Smartphone den Bundestag stürmen?! Wie töricht, darauf warten die nur. Mit Hundert,- und Tausendschaften.

      Der Kommentar hat dann in der Warte- (Überprüfungs) schleife gesteckt und war heute morgen kpl. verschwunden.

      Statt Spaziergängen und Knüppeln sollten wir besser tun, was die einzige Aussicht auf Erfolg verspricht:
      – Diesem Schweinesystem die Luft raus lassen. Und zwar komplett !! –

      Davor scheut die Masse zurück, weil es lieb gewonnene Gewohnheiten, wie Pokemon-go, billigen Discounterfrass, Plastikflaschenbier für 50 Cent, Facebook, Twitter, WhatsApp etc.. , tangiert und die mtl. Giralgeldanweisung des Arbeitsherren in Gefahr brächte. Also macht dann Irgendwer irgendwann als Letzter das Licht aus und dieser Planet seufzt vor Freude, schüttelt sich ein paar Milliarden Jahre bis dann die nächsten Hirnis hier aufschlagen.

      Ist doch auch cool…

    • Hallo BlueProject

      Tz tz, schlagen schreibt man ja auch nicht, das tut man einfach – Sahne schlagen meine ich.

      Das Problem ist folgendes. Wir haben in deutschland ca. 30 Millionen Arme. Die haben (eigentlich) nichts mehr zu verlieren – die meisten wissen es nur nicht…

      Dann haben wir 30 mio die plätschern so vor sich hin, sind relativ unzufrieden, kommen aber (noch) ganz passabel klar.

      Ferner haben wir 15 mio denen es ganz gut geht, genug Geld, Haus, Urlaub, Auto, alles da – inklusive jeder menge Schulden.

      Für 5 mio heißt es täglich fröhlich aufstehen. Die haben zusätzlich noch ein Boot und keine Schulden.

      Und 2 mio haben irgendwie alles und noch viel viel mehr.

      Und wo ist da Potential zu sehen für eine Revolution, oder überhaupt irgend etwas? – eben…

    • Ja Souverän,

      deine Aufteilung und Einschätzung der Massen passen so wohl. Bin zu ähnlicher Erkenntnis, nicht erst gestern, gekommen. Solange die so vor sich Herplätscherer nicht begreifen, dass sie den Armen schon viel näher sind, als den Wohlhabenden, wird das nix. Also, dauert das noch ungefähr..was weiss ich.

      Vielleicht liege ich völlig falsch, aber was ich u.a. in den letzten, vielleicht 20 – 25 Jahren, meine heraus gefunden zu haben ist, dass in diesem Lande hier die Verhältnisse äusserst gekonnt so weit stabil gehalten werden, wie Du es geschrieben hast, um genau dieses Protestpotential so gering wie irgend möglich zu halten.

      Die, die (noch) was haben sind denen, die nix haben, ganz dicht auf der Spur und kapieren das überhaupt nicht. Du beschreibst das Dilemma völlig richtig. Den meisten Menschen ist nicht klar, dass bei völliger Verweigerung nur einer gewissen kritischen Masse, das Dreckssystem früher am Boden liegt als der einigermassen vorsorglich gefüllte Kühlschrank leer ist. Und dieses Unwissen macht sie steif, ängstlich und unbeweglich.

      Revolutionspotential?! Ja, woher soll´s denn kommen?!

    • „Revolutionspotential?! Ja, woher soll´s denn kommen?!“

      Wie das so ist mit den Wegen nach Rom – sind halt einige die hinführen.

      Ich halte den Revolutionsweg für holprig, verschlungen, unbequem, unsicher weil man ob der vielen und teils tiefen Schlaglöcher, schnell einen Achsbruch erleiden kann – dann liegt der Karren da rum… Zwar hat der Weg seinen Reiz, ist spannend, aber doch recht ungewiss und schnell auch mit Mißerfolg bestraft.

      Mir ist die gut ausgebaute, bequeme, unspektakuläre sichere Autobahn auf direktem Weg lieber und auch Erfolgversprechender.

      Und vor allem, die so oder so zwingend benötigten Souveräne en masse, wären wohl eher für die Autobahn zu begeistern.

      Deine Beobachtung sehe ich als Fakt. Westliche Regierungen achten sehr genau darauf was sich im Volk so tun und fahren hart an der Grenze, testen auch ständig aus wie weit sie noch gehen können, ohne das das Volk zu den Heugabeln greift.

  12. Kleiner Tipp: Wer die stolzen 18,00 € nicht zu zahlen bereit ist, kann ja mal beim Verlag nach einem Rezensionsexemplar fragen und irgendwo eine Besprechung schreiben. Der Effekt wäre durchaus positiv: Bekanntheit von KenFM steigern auf der einen Seite, auf der anderen Geld sparen.

    Schade, dass Bücher immernoch so teuer sind. Das schreckt natürlich zusätzlich ab. Dass die meisten kein Geld haben und keine Zeit liegt an den Faktoren, die sie durchs Lesen erkennen sollen, ein Teufelskreis. Somit wird klar, dass Aufklärung allein nicht viel zu bewirken im Stande ist. Die Macht der Publikationen ist geringer als gedacht, sofern es sich um das Medium Buch handelt, denn das liest ja sowieso keiner von diesen Millionen Betroffenen dieses kapitalistischen Regimes.
    Wichtig ist also eine Bewegung, die a) durch politische Arbeitskämpfe und Selbstorganisation / Selbstverwaltung es schafft, die Lebensbedingungen der Arbeiter und Arbeiterinnen so zu verändern, dass sie mehr Geld und mehr Zeit haben im Leben. b) muss diese Bewegung es schaffen im gleichen Atemzug eine Kultur der Selbstbildung zu transportieren, die dann angesprochene Aufklärung trägt. Dann ist so ein Buch eine Bombe.
    Aber so wie es heute läuft, diese zersplitterten Grüppchen, die keine gemeinsame Zielvorstellung haben, sind keine, eine solche Aufklärung tragende Bewegung mit genügend Kampfkraft, um unabhängig vom Lohnarbeitsmarkt den Menschen eine Lebensgrundlage zu bieten, weil die ökonomische Selbstverwaltung viel zu wenig Beachtung findet.

    Es handelt sich hier um ein deutsches Dilemma: Der Geist wird überschätzt, als das Leben des Menschen beherrscender Faktor. Diese „monokausale Fallgrube“ (Horst Stowasser) erkennt man in der Geschichte immerwieder.
    Gustav Landauer war so ein Fal. Während der Räterevolutionen in Deutschland hat er gepredigt und ermuntert, aufgeklärt und angestachelt, wie es Ken Jebsen macht. Aber die ökonomischen Grundlagen, die die meisten an der wirklichen Teilnahme an einer solchen Bewegung hinderten, konnte er natürlich als einzelner intellektueller, vergeistigter Redenführer nicht aufbringen.

    Man muss verstehen, dass Körper und Geist eine untrennbare Einheit bilden, in der Natur. Daher ist es wichtig dem Geist (Buch, Lesen, Aufklärung) auch einen entsprechenden Körper zur Verfügung zu stellen. Dieser Körper muss sich durch basisdemokratische Organisationen bilden, die in der Lage sind in den Betrieben die Lebenssituation für die Arbeiterklasse so zu verändern, dass sie sich die Ausgabe leisten wollen und es lesen wollen und beides auch können.

    Es ist heute so, dass der Geist schon längst da ist. Wir haben alle Bücher, die es für eine gewinnbringende Revolution braucht. Sie sind nicht alle hochglanz und neu, aber die Inhalte sind genaugenommen da.
    Es ist aber immernoch so, dass der Korpus fehlt. Wie schon zur Zeit der Sozialdemokratie, wo als Korpus der Arbeiterbewegung ein Partei-Leichnahm herhalten musste, der kurz darauf den Geist gleich mit erstickte.

    Meiner Meinung nach, muss viel mehr Willen und Entschlossenheit in eben diesen Korpus gesteckt werden. In das Zwischenmenschliche. Und explizit da wo der Kapitalismus uns knechtet, in den Betrieben. Hier muss dieses Zwischenmenschliche als gemeinsame klassenkämpferische Kultur zur Befreiung der Gesellschaft vom Staat geschützt und ausgebaut werden gegen die Interessen der Herrschenden, des Unternehmertums usw.

    Das Buch als Waffe kann dabei helfen. Es muss aber, wie gesagt, von einer Bewegung getragen werden, die nicht nur auf Demos skandiert, sondern auch die eigenen Bedürfnisse im Betrieb erkämpft und in einer kollektivierten, selbstverwalteten Bedarfs-Ökonomie echte Auswege aus dem kapitalistischen Wirtschaften findet.

    • Eine Bewegung beginnt immer mit dem Ersten…und der fehlt, weil niemanden Möglichkeiten ein fallen!
      Ich erinnere mich an vor 8 Jahren, in einem H4 Forum aktiv ,schlug ich vor, wir waren immerhin gut 3000 Leute, dass jeder mtl 1nen € spendet, der auf ein Sonderkonto überwiesen wird, so könnten wir Notfälle sofort lindern, niemanden tat der 1ne € weh…Was passierte, ein über Monate laufende Diskussion, dass obwohl wir uns in Berlin trafen, um den Weg einer Umsetzung zu finden..Dieser wurde bekannt gegeben, er war durch einen Anwalt(kostenlos da Verwandter) abgesichert..Erneue Diskussion , man fand immer wieder Gründe weshalb man es nicht tun wollte, dass obwohl uns auch 1x im Jahr, je nach Einnahmen,Geld für viele Busse gesammelt zu haben, die aus allen Ecken Deutschlands Demonstranten nach Berlin brachten.Es müssen viele sein, nicht ein paar Tausend, die dann weiter untätig bleiben, wenn sie wieder zu Hause sind. Unser Problem ist die Eigenbrödelei…Wer will denn am Ende wirklich etwas tun, ohne selbst der größte Nutznießer zu werden…drin liegt der Knackpunkt.Richtig ist Kenfm wächst, er auch…nur ändert das etwas an der Situation für die Menschen..Ja, für Einen!
      Wenn selbst HartzIV Empfängern 12€ im Jahr zu viel sind, dann könnte man noch nicht einmal positive , noch nicht ausgereifte Vorstellungen. miteinander in die Entwicklungsphase bringen.
      Ein buch für 18€..für wen ist solch ein Buch gedacht?
      Bessere Frage, wer holt Herrn Jebsen wieder auf die Erde?

    • nuevo1: Was SIe hier anbieten, ist „Geist“ und nicht „Korpus“ (unter Anwendung Ihrer dualistischen Weltanschauung). Wie wäre es mit einer Umsetzung Ihrer Ideen? Gehen Sie doch in die Betriebe und krempeln die um. Versuchen Sie es!

      Was Sie schreiben ist nicht falsch, aber es wirkt – auf mich – immer sabotierend in Bezug/Nichtbezug auf die Interviews/Artikel. Warum machen Sie immer runter was KenFm tut und sind trotzdem noch hier und geben Ihren Geist dazu? Jeder hat seine Perspektive, Herr Jebsens ist nun mal intellektueller Natur. Ihrer ist anders, gründen Sie Genossenschaften oder sowas – da würde dann niemand, der gerne Bücher liest, drüber meckern.

    • KenFmFan,

      es gibt nicht nur eine Wahrheit, weshalb sollen User, die mit einem Artikel, oder auch mehreren nicht einverstanden sind, vom Blog fern bleiben? Sie vergessen eines, das was doch gefragt ist, ist selbst denken..nur wenn das Ergebnis dieses Vorgangs nicht an kommt, ist schweigen, fern bleiben angesagt?
      Dabei sind kontroverse Diskussionen erst wertvoll.Wir können doch ein Lied davon singen, wenn alle nur mit schwimmen!
      Querdenker, Nachdenker, auch die Unbequemen, bewahren doch davor, sich führen zu lassen!
      Und das wollen wir doch erreichen, oder?

    • „Eine Bewegung beginnt immer mit dem Ersten…und der fehlt, weil niemanden Möglichkeiten ein fallen!“

      Nö. Den Ersten gibt es 100 oder gar 10000 fach – ebenso Möglichkeiten.

      Das ist alles kein Problem. Das Problem besteht darin, das es niemanden interessiert und diese Ersten mit ihren Lösungsmöglichkeiten unbekannt sind – also interessiert es niemanden….

    • Es gibt viele Erste die was zum Besseren ändern – auf unterschiedlichen Gebieten, und das ist gut so. Sehr viele Menschen haben das Gefühl daß sich etwas ändern muß. Aber die erste Hemmschwelle ist hoch für jene, die gerne eine Meinung haben, die durch die Mehrheit abgesichert ist. Es muß kapiert werden, daß bei Meinung Mehrheit nicht per se Wahrheit ist.

      Annette: Ich hatte oben dazu geantwortet. Darüber hinaus übrigens gar kein Fernbleiben vom Blog angeraten, nur mein Unverständnis ausgedrückt – nuevo1 will die Betriebe umgekrempelt sehen – und auch KenFm. Die Energie wäre sinnvoller in konstruktiver Weise eingesetzt.

    • Souverän,
      wie sollte jemanden etwas interessieren, wenn die vielen Ersten nicht festzustellen sind?
      Mit einem Schild im Fenster kommt man wohl nicht weit.Würden sich die angeblichen 100-1000den bemerkbar machen, könnten die allein sich schon zusammen tun!
      Das ist wie mit den Machern!?
      Schön allein in der virtuellen Welt herum spaziert, nichts von Ihnen hier zu lesen…jedenfalls nicht ohne Anmeldung.Was heißt, man muss von Ihnen Kenntnis (eine Art Insiderwissen)haben, um sie suchen zu können.Toller Aufbau!

    • Hallo Annette

      Du findest im Internet zig tausende Ideen von zigtausenden Menschen. Wenn einen tatsächlich ein umsetzbares Konzept hat, aber kein oder wenig Geld, braucht er wenigstens ! jemand halbwegs bekannten, der a bisserl anschiebt.

      Hat man keinen guten Freund bei Presse, Funk, Fernsehen, Internetgröße etc – der auch noch in gehobener Stellung sitzt so das er etwas ausrichten kann – sieht es sehr schlecht aus (d)eine Idee überhaupt an den Mann zu bringen. Da kannste dann haussieren gehen. Wenn du da(nn) auf völlige Ignoranz triffst, kannste das schon als gesteigertes Protegieren werten…

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