Teaser: KenFM im Gespräch mit: Felix Domke („Diesel-Gate“)

Das AUTO.

Volkswagen ist ein deutscher Automobilkonzern, der zu den größten PKW-Produzenten der Welt gehört und bisher einen soliden Ruf hatte. „Made in Germany“ stand für höchste Qualität und Zuverlässigkeit und das alles zu einem fairen Preis.

VW produziert im wesentlichen Brot&Butter-Autos und überlässt das Luxussegment der Konkurrenz.

Der VW-Käfer wurde das Symbol des Wirtschaftswunders, der Bully von den Hippies adoptiert und mit dem Golf schuf man in Wolfsburg eine weltweit nach ihm benannte Fahrzeugklasse. Die Golfklasse. Der größte Automarkt der Welt sind die USA. Hier gelten besonders harte Sicherheitsnormen und Abgasregeln.

Um auf dem US-Markt verkaufen zu dürfen, stellen viele Hersteller, so auch VW, spezielle US-Varianten europäischer Modelle her. Wer alles richtig macht, kann in Amerika viel Geld mit PKWs verdienen.

Jetzt wurde der VW-Konzern von der US-Justiz zu einer Strafe von 4,3 Milliarden Dollar verknackt. Nicht die erste große Summe, die von VW an die USA überwiesen werden muss.

Aktuell geht es um die Abgasmanipulation, speziell bei Dieselfahrzeugen. VW hatte die Steuerungselektronik, sprich die Software, diverser Modelle so modifiziert, dass die Fahrzeuge selbstständig erkannten, wann sie auf einer Abgasprüfanlage auf ihren Ausstoß getestet wurden. Dann verbrannte der Motor den Kraftstoff deutlich sauberer, um so der US-Norm zu entsprechen. Im normalen Betrieb auf der Straße mutierten die VW-Diesel dann zu Dreckschleudern.

VW musste hunderttausende Fahrzeuge in den USA nachrüsten und die Kunden mit entsprechenden Rückrufaktionen behelligen. Neue Kunden gewinnt man so nicht.

KenFM sprach mit dem Software-Spezialisten Felix Domke über die Tricks, mit denen VW seine Steuerung manipuliert hatte. Im Gespräch wird klar, dass wir es in der Zukunft wohl noch häufiger mit solchen Tricks zu tun bekommen werden, da der Bereich Elektronik und Software schon heute in PKWs riesig ist und immer größer wird. Anders als bei einem mechanischen Bauteil, bei dem sich auf den ersten Blick erfassen lässt, ob es manipuliert wurde oder nicht, ist der Quellcode einer Software ein Dschungel, an dem sich eine ganze Crew über Wochen die Zähne ausbeißen kann, um programmierte Betrügereien zu finden.

VW wurde erwischt. Was ist mit den anderen großen Diesel-Herstellern? Haben auch sie ihre Software für den Prüfstand „geimpft“?

Das Gespräch mit Felix Domke dreht sich um abstrakte Softwarefragen, wurde aber so geführt, dass auch der Laie locker mit einsteigen kann. Stellt uns auf den journalistischen Prüfstand und testest das aus. Keine Tricks.

KenFM. DAS Presseportal.

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8 Kommentare zu: “Teaser: KenFM im Gespräch mit: Felix Domke („Diesel-Gate“)

  1. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt,wieso es niemanden interessiert ,wenn in den USA ihre eigenen hergestellten Autos mit großen Motoren und dem entsprechenden Benzinverbrauch ,der bei uns an Lastkraftwagen erinnern würde, herumfahren,ohne dass das jemanden in der Öffentlichkeit auch nur tangiert.

    Währenddessen werden die VW-Dieselfahrzeuge ,die ja einen geringen Verbrauch verzeichnen im Vergleich zu amerikanischen Benzinern,dermassen verteufelt. Für mich ist das ganze Theater total unverhältnismäßig.
    Ich halte das für eine Kampagne gegen VW.Die Wirtschaft der USA ist wie man weiss,stark geschwächt und auf dem absteigenden Ast.Da ist etwas Ablenkung von der eigenen Schwäche immer sehr willkommen.

  2. Ich möchte da mal anders anfangen.
    Es sollte ein Vergleich gemacht werden wie viele Schadstoffe diese betroffenen VWs ausstoßen und wie viele die amerikanischen Autos und anderen anderer Autos (europäisch, japanisch) und dann noch amerikanische LKWs.

    Ich vermute das dann deutlich erkennbar wäre das die VWs auf jeden Fall für die Gesundheit der US Amerikaner gesorgt haben und nicht das sie zum Gesundheitsrisiko und Krebsrisiko geworden sind. Würden alle VWs durch amerikanisch Autos ersetzt werden dann würde der Schadstoffanteil stark steigen. Stellt man dazu den Schadstoffausstoß von LKWs in Relation so wird wohl jeder erkennen, dass die LKWs den bei weitem größeren Anteil an den Schadstoffausstoß haben.
    Hinzu kommt das die USA für Dieselautos die Grenzwerte so niedrig festgelegt hat dass sie technisch kaum eingehalten werden können. In den USA werden nur Autos mit Benzin Motor hergestellt, die eigenen Industrie hat das nicht betroffen.
    Auch die andere Autohersteller haben gemogelt.

    Es geht also um eine Aktion seitens der USA gegen Deutschland. die USA hat es dringend nötig die eigene Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und dazu müssen Importe gestoppt werden. Donald Trump wird das stark unterstützen, her hat schon angekündigt eine Importsteuer von 35% auf Autos zu erben. Das ist schon viel ehrlicher.

    Was jetzt aber nicht vergessen werden darf ist dass die halbe Welt auf die US Dollar angewiesen ist, sie brauen die Dollars um Öl zu kaufen. Die USA drucken sie einfach. Die Deutschen kaufen mit den US Dollar Öl und die Saudis müssen schauen wie sie dieses gedruckte Papier los werden und das geht am besten damit indem sie in den USA Waffen kaufen.

    Hier fängt das Problem an die USA können mittels Importe andere Länder ausrauben, daher haben sie gar kein Interesse das zu stoppen, nur wird eben das Geklaute nicht fair verteil sondern viele die in den USA durch die fehlende Wirtschaft keinen Arbeitsplatz mehr haben, gehen leer aus.

    Die Deutschen nützten das bestehende Verbrechersystem so gut es geht zu ihren Gunsten und daher müssen sie eben die Autos in die USA liefern.
    Wenn sie keine Autos mehr liefern können dann sind sie in kürzester Zeit pleite.
    Das Diesel-Gate war ein Warnschuss von den USA an die Deutschen, ihr macht was wir wollen oder wir nehmen euch aus dem Spiel.

    • Das Giralgeld oder der Dollar braucht heute nichtmal mehr gedruckt zu werden,es wird einfach durch einen Buchungseintrag erschaffen.
      Gerade mal 5-8 Prozent des Geldes sind ja heute Bargeld.

      Wenn der IWF einem Dritte-Welt-Land einen neuen „Kredit“ verabreicht ,dann wird ja da kein Container hingeliefert mit mal eben 1 Milliarde Dollar,-sondern die Geldschöpfung passiert einfach per Buchungseintrag am Computer.

  3. Korrigiert mich wenn ich falsch liege aber ist die Frage, wie viel die Führungsetage wusste nicht zweitens? Ein naher Verwandter von mir leitete einmal einen Milchhof. Dieser stellte unter anderem Babynahrung her. Wenn dieser Verwandte, auf den Vorwurf es befände sich Rattengift in der Babynahrung, gesagt hätte, er habe nichts gewusst wäre diese Antwort von einer unfassbaren Lächerlichkeit gewesen. Und wir reden hier nicht von einem einmaligen Vorfall, sondern von systematischen Betrug. Fallen wir bei dieser Diskussion nicht auch wieder auf eine Nebelkerze herein?

    Ich weiß es ist nur ein Teaser, wollte es nur anmerken.

  4. BLZ 14./15. 1. 2017 steht u.a.:
    „… MORGEN
    Der FF91 von Faradáy Future hat eine Batterie mit einer Kapazität von 130 Kilo-
    wattstunden an Bord, die für 700 Kilometer Reichweite sorgen soll. Die Leistung
    liegt bei 1050 PS, das Drehmoment bei 1500 Nm, und natürlich kann der E-Flitzer
    autonom fahren und umgibt sich mit einem digitalen Ökosystem, Start 2018…“
    700 km!

    • Da kann ja irgendwas nicht stimmen. 1050 PS sind ca 700 kw. Bei einer Batteriekapazität von 130 kwh dürfte das grade mal für etwa 10 Minuten Fahrzeit reichen- Wieweit kommt man da bei Höchstgeschwindigkeit =Leistungsmaximum (wohl ca. 250-300 km/h)?

    • Hallo vizero,
      ein leistungsstarker Motor!
      Man schreibt u.a.:
      „… Aber auch in der Reichweite soll der FF91 überragen: Der Akku hat eine Kapazität
      von 130 kWh, was für eine eine Strecke von 608 Kilometern nach US-amerikanischer
      EPA-Einstufung ausreichen soll. Dem Tesla Model S geht nach 507 Kilometern der Saft
      aus. Damit der FF91 nicht ewig an der Ladesäule steht, soll er Supercharging mit 200 kW unterstützen…“
      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektro-Autos-Faraday-Future-zeigt-Serien-Modell-FF91-und-will-die-Autoindustrie-auf-den-Kopf-3587394.html

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