The Battle of Brexit

Von Willy Wimmer.

Seit wann hat die Regierenden in Berlin, Brüssel oder London interessiert, was die Menschen denken? Das war einmal anders und zum Leidwesen der jetzigen Machthaber können sich noch viele daran erinnern. Vermutlich nicht der leider noch im Amt befindliche Herr Bundespräsident. Herr Gauck, der vermutlich keine Kenntnis von der Friedensliebe des deutschen Volkes hat, weil er sonst seine Kriegsreden nie im Leben gehalten habe würde, erklärt in seinem jüngsten ARD-Interview das deutsche Volk-bis auf seinesgleichen-zum Problemfall. Aus seiner Sicht zählt vermutlich auch dazu, dass das deutsche Volk in seiner überwiegenden Mehrheit kein Verständnis dafür hat, wenn die Frau Bundeskanzlerin wegen des Migrationsansturms in unser Land kurzerhand die dem Schutz Deutschlands geltenden Regeln eigenmächtig und dauerhaft außer Kraft setzt. Dadurch wurden die Substanz des deutschen Staatsrechts und die geltenden Regeln des EU-europäischen Rechts mit unabsehbaren Folgen beseitigt und nicht wiederhergestellt. Mit diesen Maßnahmen, die man den Regierenden durchgehen lässt, wurde in der jüngeren Geschichte schon einmal unser Land in den Untergang geführt.

Motto für Festtags-Reden: Alle Macht geht vom Volke aus

Ist das mit der Entscheidung der britischen Wähler am vergangenen 23. Juni 2016 anders geworden? Das könnte durchaus so sein, aber nur vordergründig. Der britische Souverän und das ist nun einmal das Volk, hat sich in einem Referendum sein Recht zurückgeholt. Da können andere jetzt jammern, wie es ihnen Spaß macht. So ist es nun einmal. Die Diskrepanz zwischen dem Souverän und dem Regierenden in ganz Europa zeigt sich aber darin, wie gewaltig die Verwerfungen sind, die das Ergebnis dieses Referendums bewirkt hat. Die Briten haben entschieden, aber wir haben alle in der durch eine katastrophale Politik „des Westens“ hervorgerufenen weltpolitischen Lage das Gefühl, dass der unter unseren Füßen liegende Teppich einfach weggezogen wird. Dem Vernehmen nach war die britische Regierung noch nicht einmal in der Lage, über Umfrageinstitute die eigentliche Meinungsentwicklung in Großbritannien zu erfassen, weil auf ein Referendum nicht die Umfrageregeln einer gewöhnlichen Parlamentswahl anzuwenden sind. Kein Interesse und dann jetzt über die Folgen wehklagen!? Für alles andere wirft man das Geld zum Fenster hinaus und den tatsächlichen Willen des Volkes will niemand wissen? London als angebliches „Mutterland der Demokratie“ sollte sich schämen. Für uns Deutsche ist damit eine letzte Warnung verbunden. Wenn es interessierten Kräfte auch noch gelingt, die direkte Demokratie in der Schweiz zu beseitigen, ist es mit „Demokratie“ in Europa vorbei, denn unser Land lässt schon seit langem substantielle Beiträge zu dieser staatlichen Grundsubstanz vermissen.

Es kann mit EU-Europa so nicht weitergehen, verweigerte Reformen befördern den Untergang.

Die Briten haben für viele von uns gesprochen, auch wenn viele Menschen auf dem Kontinent die Konsequenzen anders sehen, als dies in Großbritannien angestrebt wird. Es kann so mit der Europäischen Union nicht weitergehen und das wird sich vermutlich in den nächsten Wochen dramatisch entscheiden. Wir sehen es schon heute. Die Bürgerinnen und Bürger in Großbritannien haben ihren Willen mehrheitlich manifestiert und Martin Schulz und Konsorten drängen auf sofortige Mitteilung durch die britische Regierung über den Austritt aus der Europäischen Union durch London. Bei der in Brüssel herrschenden Geisteshaltung muss zwingend angenommen werden, dass „Schulz and friends“ jetzt Druck machen, um von den Erwartungen vieler Menschen in der Europäischen Union abzulenken. Die Briten haben doch klargemacht, was sie mehrheitlich denken und warum kündigen Schulz, Junkers, Tusk, Merkel und Hollande nicht öffentlich an, dass sie die Botschaft aus Großbritannien verstanden haben und umgehend, d. h. sofort, eine „Europäische Revisionskonferenz“ einberufen, weil niemand mehr an dem Mehrheitswillen in Großbritannien herumdeuteln sollte. Die Eile, die diese Herrschaften gegenüber London in Bezug auf den „Austritts-Brief“ an den Tag legen legt doch mehr als den scherwiegenden Verdacht nahe, dass man genau das nicht will. Es könnte ja sein, dass durch ernsthafte Bemühungen, Europa wieder demokratisch, sozial und gut-nachbarschaftlich werden zu lassen, das britische Verdikt in sein Gegenteil verkehren könnte. Die von Regierenden propagierte „Vertiefung der EU“ oder „ein Europa der zwei-Geschwindigkeiten“ sind doch die wesentlichen Ursachen für den Spaltpilz, der Europa ergriffen hat. Warum will man den „Vaterländern“ des großen Europäers Charles de Gaulle in EU-Europa keine Zukunft mehr geben? Es ist doch für jeden eigentlich mit den Händen zu greifen, dass ohne einen funktionierenden Nationalstaat „Demokratie“ nicht machbar ist. Warum haben sich denn mächtige Interessengruppen „Brüssels“ bemächtigt?

Die europäischen Potentaten müssen sich doch fragen lassen, ob sie nicht deshalb diese Verweigerungshaltung an den Tag legen, weil sie genau keine Veränderung des verhängnisvollen Weges wollen, den sie eingeschlagen haben? Wie dramatisch Entwicklungen bei den so stolzen Briten sein können, haben wir doch in diesem Referendums-Wahlkampf gesehen. Jetzt waren es plötzlich die polnischen Einwanderer Schuld und daran hat man sein britisches Mütchen gekühlt. Es waren doch die polnischen Piloten in britischen Maschinen, die Großbritannien wesentlich im Zweiten Weltkrieg vor dem Schicksal ihrer eigenen polnischen Heimat bewahrt haben. Es sind die Regierungen, die durch eine vernünftige Politik dafür sorgen müssen, dass in der Bevölkerung derartige Tendenzen keine Rolle spielen dürfen.

„EU-Europa“ wird demokratisch, sozial und gut-nachbarschaftlich oder überhaupt nicht sein.

Wenn „Brüssel“, “Paris“, “Wien“ und andere jetzt ihren Aufgaben gerecht würden, könnte der „zwei-Jahres-Zeitraum“ für den Austritt Großbritanniens aus der EU in ganz anderer Weise genutzt werden. Warum keine EU entwickeln, die auch die Menschen in anderen europäischen Ländern wollen, um das britische Referendum in anderer Weise zum Erfolg zu führen? Verbleib in einer EU, die im Falle unterbliebener und verweigerter Reformen bei nächster Gelegenheit uns ohnehin um die Ohren fliegen wird. Einer EU, die wetterfest gemacht wird, weil man das britische Referendum so ernst nimmt, wie es viele auf dem Kontinent ernst genommen haben wollen. Der in Spanien stattgefundene Wahlkampf hat es doch deutlich gemacht.

Darüber entscheidet allerdings faktisch nicht „Brüssel“ alleine. Alle wissen, dass die Mehrheit der Briten, nicht der Schotten, nicht der Menschen in dem britischen Kolonialgebiet Nordirland, die „Scheidung wollen“. Diesen Willen haben sie ausgedrückt und ihrer Regierung vor die Füße geknallt. Was macht die? Das Verhalten der Regierung Cameron wird Aufschluss darüber geben, was eigentlich hinter dem Referendum stecken könnte, wenn man diese Zweifel fördert. Wir müssen doch die weltpolitische Lage in Betracht ziehen. Im Nahen Osten nutzt Israel die Lage in Syrien, sich syrisches Staatsgebiet auf Dauer unter den Nagel zu reißen und das „Gaza-Syndrom“ mit gewaltiger Sprengkraft zu potenzieren. Die USA mit den „Riegel-Staaten“ zwischen uns und der Russischen Föderation schaffen eine Situation des Aufmarsches gegen Moskau. Das lässt in Moskau niemanden kalt und kann es auch nicht. 75 Jahre nach dem Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion bekennt sich die NATO zu der Politik von Napoleon und Hitler gegenüber Russland. In diesem Zusammenhang entfaltet das britische Referendum mit der Schwächung Kontinentaleuropas und der britischen neuen Rolle in einem von der NATO dominierten amerikanischen Vorfeld in Europa eine ganz andere Wirkung mit einer komplett anderen Sichtweise.

 

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

45 Kommentare zu: “The Battle of Brexit

  1. Auf den NachDenkSeiten gefunden:

    Vor allem alte Briten ohne Hochschulabschluss
    haben für den Breit gestimmt?
    Mag sein.
    Aber unsere CDU wird auch vor allem
    von „den Alten“ und „den Dummen“ gewählt.
    Können wir nun auch die
    letzte Bundestagswahl anfechen?

    • Deshalb leider nicht. Weil Dummheit nicht per Gesetz verboten ist.

      Dummheiten machen schon – also nicht erwischen lassen. zwar könnte die CDU ihre dummen Wähler erwischen da sie ja namentlich auf dem Wahlzettel stehen, aber es ist wie immer im Leben – der eine Dumme hackt dem anderen Dummen kein Auge aus.

  2. Gerade aktuell Elmar Brok auf phoenix zum Thema Brexit.

    „Das heißt die Bürger müssen merken, das die Probleme die sie heute haben, vor denen sie Angst haben, das Europa sie bewältigt. Wir haben die Kompetenzen, die Instrumente… (es folgt teilweise unverständlich genuscheltes bla bla).

    ………… Elmar Brok

    Ich habe nur vor einem Angst – das Kreaturen wie Sie frei rumlaufen dürfen.

  3. Brexit – die polyglotte Spaltung

    Der Brexit spaltet nicht nur das UK, die Briten, die Walliser, die Iren, die Schotten, er spaltet auch Europa, die Deutschen, die… Er spaltet auch Die Linke-n. Kurzum, der Brexit spaltet einfach alles, die ganze Welt, Alle gegen Jeden, Jede gegen Alle, Jeden gegen Jede und Jede gegen Jeden.

    DAS IST EINE RIEEESIGE SPALTAXT.

    Und hier noch ein Spaltartikelchen gegen die linken Faschisten, über die Spaltung der Linken gegen die Arbeiterklasse.

    *

    Brexit – Deutsche Linke gegen britische Arbeiterklasse

    Mit ihrer „Brexit“-Entscheidung hat die Bevölkerung Großbritanniens für Chaos unter den selbsternannten „europäischen Eliten“ gesorgt. Sie hat, um ein englisches Sprichwort zu gebrauchen, die Katze in den EU-Taubenschlag geworfen – und dort flattern nun die europäischen „Eliten“ und Großfinanziers wild durcheinander. Doch während die britische Arbeiterklasse gegen die EU-Kaste rebelliert, agitieren zahlreiche deutsche Linke, gemeinsam mit der Ausbeuterklasse, gegen die Brexit-Entscheidung.

    von Rainer Rupp

    Es ist eine Revolte gegen die sogenannte „politische Klasse“, die jedoch besser mit dem Begriff „Kaste“ beschrieben wird. Es ist eine zutiefst korrupte Kaste, deren Mitglieder in den letzten Jahrzehnten immer tiefer in den reich gefüllten Taschen der von der EU profitierenden transnationalen Konzerne verschwunden sind und dafür die nationalen Interessen, nämlich die Interessen der einfachen Bevölkerung, der Arbeiter und kleinen Angestellten für ihre eigenen Privilegien und die EU-Finanzmärkte geopfert haben.

    Zunehmender Sozialabbau, immer mehr schlecht bezahlte Zeitarbeit, ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, die verlorene Zukunft einer ganzen Generation der Jugend, vor allem in den peripheren EU-Ländern, immer weniger Kaufkraft in den Taschen der arbeitenden Bevölkerung während eine kleine Minderheit von dem neo-liberalen Angriff auf die sozialen Errungenschaften unvorstellbar reich geworden ist und dies auch noch provokativ demonstriert, all dies und noch viel mehr sind die wahren Gründe für die EU-Verdrossenheit in den letzten Jahren, die nun droht, in das Stadium der offenen Revolte überzugehen.

    Die größten Mehrheiten für den Brexit, teils über zwei Drittel, kamen aus den ärmeren Regionen von England und Wales, während nur im sogenannten Speckgürtel von London und in dem begehrten „Garten von England“ südlich der Hauptstadt, wo die Immobilienpreise so hoch sind, dass Arbeiter oder einfache Angestellte oft wegen unbezahlbarer Mieten wegziehen müssen, die Mehrheit für einen Verbleib in der EU stimmte. Vor diesem Hintergrund ist es besonders erschreckend und beschämend, dass in Deutschland ausgerechnet politisch organisierte junge Linke, oder junge Leute, die sich für sowas wie „links“ halten, gemeinsam mit der Ausbeuterklasse am lautstärksten gegen die hauptsächlich von der britischen Arbeiterklasse getragenen Entscheidung auf den Straßen gegen Brexit demonstriert als angeblich rechtskonservative oder nationalistische Entscheidung.

    Es wird sicherlich nicht lange dauern, bevor nicht auch junge deutsche „Linke“ die Parolen ihrer „linken“ Altersgenossen in England übernehmen, die jetzt noch intensiver gegen Brexit agitieren und ein zweites Referendum fordern, mit dem Argument, dass die Mehrzahl der Exit-Befürworter aus den „ungebildeten“ Bevölkerungsschichten stammt und sie daher „nicht wissen, was sie tun“. Den Arbeitern und kleinen Angestellten, also den einfachen Leuten und somit der Mehrheit der Bevölkerung, das Wahlrecht abzusprechen, ist nicht links sondern offen faschistisch! Dafür gibt es genug Beispiele in der Geschichte. Der nächste Schritt wäre dann, wer ab welchem Bildungsniveau oder mit welcher Hautfarbe Kinder haben und erziehen darf.

    Die erschreckende Reaktion der „linken“ Jugend in England und Deutschland und nicht nur dort, zeigt mit Erfolg die totalitäre Indoktrinierung unserer Gesellschaft, insbesondere unserer Jugend, durch das zutiefst neoliberale Projekt der EU – ein Projekt für die Großkonzerne und nicht für die Bevölkerung. Zugleich zeigt es das totale Versagen der Führungskader der zumeist nur noch dem Wort nach „sozialistischen“ oder „linken“ Parteien, die auf dem besten Weg sind, sich selbst abzuschaffen.

    • genauso ist….kollektives wegschauen und verdrehen von tatsachen und das von denen, die eigentlich dafür stimmen müssten, unerklärlich wie „linke“ Generationen realentwicklungen bewerten und ihre schlüsse daraus ziehen…das kann man sich nicht mehr wirklich argumentativ erklären….völlige Desorientierung. es kann nur an unserer aller Bildung liegen. kein Mensch wird so geboren…

      diese Erklärung, ist die einzige, die mir Mut macht, deswegen muß ich daran glauben….

    • Ich bin mir sicher das das mit Bildung absolut nichts zu tun hat. Und das nicht nur weil Bildung ein völlig unbestimmter Begriff ist.

      „Bildung ist das was übrig bleibt, wenn man alles was man gelernt hat wieder vergessen hat.“
      (Georg Kerchensteiner)

      Wenn überhaupt Bildung, dann kann es sich nur um Verbildung oder Einbildung handeln – oder doch um Bildbildung.

      Es handelt sich um einen Mix aus Eigeninteresse, Unwissenheit, Unerfahrenheit, Unfähigkeit logisch zu denken und Ideologien.

    • Die Zeit der Clowns währt eh schon viel zu lange. Wenn der Verkehr rollen soll, gehören die Fußgänger unter die Erde…

      Nun ist das Zeitalter der Clo(w)nerei.

  4. Ich kann Herrn Wimmer’s Erzürnen durch eigenes nachvollziehen.

    Beinahe täglich jagen sich nun die sichtbar werdenden Hilflosigkeiten, die das „großartige“ Gebäude einer EU als flatterndes Zelt in lauen Lüften erscheinen lässt.
    Da trifft sich Frau Merkel heute mit Hollande und Renzi zu einem „Krisentreffen“. Unbekümmert wird dann vor die Presse getreten. Leider gibt es das komplette Auftreten nicht als Video. Daher nur sinngemäß die Frage eines Journalisten, der offenbar meine Gedanken gelesen hat. Er fragte ob dieses Treffen Ausdruck eines neuen Dreier-Kerns eines künftigen EU“Präsidiums“ sei!

    Jesses nee! Was sollte denn das nun wieder?!
    Irgendwann in 2013 wurde diese Dame auf einem Wahlplakat irgendeiner EU Wahl gezeigt. Sie stand aber gar nicht zur Wahl! Die gleiche Nummer.

    Wozu gibt es denn eine installierte Institution in Brüssel? Wenn diese Institution Frau Merkel nicht passt, muss sie das auch SAGEN! Und nicht die „Besorgte“ spielen. Furchtbar…

    Abgesehen davon, die Aufnahme GB’s in die EU hat sich ja schon vorher durch die Inkompetenz dieser gerächt. Die EU wurde regelrecht in den Schwitzkasten genommen. Da kann man alles mögliche anführen. Eine Sache finde ich besonders krass: 2010 wurde GB seitens der EU „erlaubt“ das alte, verkrustete, metrisch inkompatible, jeglicher Vernunft widersprechende Maßsystem beizubehalten. Gut gemacht, Brüssel.
    Die jüngsten Beweise katastrophaler Entwicklung liefert heute die „Chefdiplomatin“ der EU, Frau Mogherini:
    „Die EU wird die Zusammenarbeit in Verteidigungsangelegenheiten systematisch ermutigen und eine schlagkräftige europäische Verteidigungsindustrie schaffen“.
    Und gegenüber welchem Feind? Lachhaft.

    Es gibt eine weltweite Institution, die großen Einfluss auf heutige menschliche Bedürfnisse hat. Und klappt so reibungslos und geräuschlos, dass sie nie in negative Schlagzeilen kommt: ICAO! (zivile Luftfahrtorganisation) Die dort erarbeiteten Richtlinien, Verfahren usw. orientieren sich ausschließlich an Vereinheitlichung (nicht Gleichmacherei) und folgen der Zwangsläufigkeit von Naturgesetzen. Politiker und deren „Interessen“ (=Macht) sind da unbedeutend, es arbeiten Menschen, die ihren Job gelernt haben. Und siehe da: schon funktioniert es.

    GB wird nach meiner Meinung untergehen, befeuert durch den „Finanzplatz 1“ (London), aber die EU genauso. Wenn das passiert, werden die Ärmsten überleben. Dieses Überleben haben sie gelernt. Wir nicht.

  5. Der hat mir so zugesagt, das ich ihn (euch) nicht vorenthalten konnte.

    “Never let a good crisis go to waste.”

    Die Brexit-Kampagnewar schlicht und einfach Inszenierung, wie sie sich das internationale Finanzsystem so richtig wünscht. Und nur das spielt überhaupt eine Rolle. Der Rest ist Politshow.

    Auch das Abstimmungsergebnis spielt keine Rolle. Die Finanzmärkte mit ihren devoten politischen Erfüllungsgehilfen werden die Situation zu ihren eigenen Gunsten nutzen und sich die nächste Schweinerei ausdenken, die kleinen Leute für ihre Ziele zu instrumentalisieren. –

    Seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 können sich die Giganten unter den Großbanken, Versicherungen, Hedgefonds und multinationalen Konzernen darauf verlassen, dass sogenannte „systemrelevante“ Unternehmen von Regierungen und Zentralbanken im Notfall mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gerettet werden. „Wat Ever It Takes“ – ein Freibrief.

    Auch in diesem Fall wird das Geld jetzt umverteilt, und die Geld-Junkies werden einmal mehr mit der großen Spritze versorgt. Die Bank of England erklärte prompt, mehr als 250 Milliarden Pfund zusätzlich in die Märkte zu pumpen, um die Lage zu stabilisieren: „The Bank stands ready to provide more than £250bn additional funds to support markets“, verbreitete die BoE über Twitter.

    Es ist so viel Geld wie nie auf dem Markt. Zentralbanken pumpen seit 2008 ein ums andere Mal Milliarden um Milliarden angeblich „zur Stabilisierung“ in die Finanzwirtschaft.

    Und keine politische Opposition wird daran etwas ändern. Siehe Griechenland mit seinem noblen Wendehalspremier Alexis Tsipras: treuer Erfüllungsgehilfe der Troika und Dienststellenleiter des deutschen Protektorats.

    Im Sommer 2016 Brexit. Im Sommer 2015 Grexit! Reines Sommertheater! Die Bevölkerung ist verachtete Staffage und Geisel.

    Die EU ist nichts anderes als eine Veranstaltung, die immer dann durchgeführt wird, wenn es darum geht, die Beutezüge der Finanzwirtschaft zu organisieren und darum, die Bürgerinnen und Bürger hierfür zu disziplinieren (Griechenland 2015 lässt grüßen).

    Wieso gehen eigentlich so viele davon aus, die Briten hätten „dem gespaltenen Europa schweren ökonomischen und politischen Schaden zugefügt“, wie heute in den Ruhr Nachrichten zu lesen war? So eine flotte Behauptung ist abenteuerlich und unseriös, da es niemanden auf der Welt gibt, der die Dynamik des Brexit zu überschauen vermag.

    Zudem: Hat schon mal jemand etwas von Demokratiedefizit der Europäischen Union gehört? – Eine EU-Bürgerabstimmung über einen EU-Verfassungsvertrag ist nie erfolgt. Man brauchte die „unmündigen Bürgerinnen und Bürger“ dafür nicht, man schloss sie aus.

    Man pflegte lieber die Kooperation mit z. B. den „European Round Table of Industrialists“.

    Das bewusste Umgehen aller demokratischen Kontrollen und der mittlerweile riesige bürokratische Brüsseler Apparat mit seiner Mischung aus Überheblichkeit und Selbstbedienungs-Mentalität stoßen die arbeitenden Menschen in Europa von Jahr zu Jahr mehr ab.

    https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/hoert-ihr-die-signale#1466876797642900

  6. „Der Brexit ist jedoch nur eine Reaktion auf den Niedergang der Vereinigten Staaten.“

    27 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer
    Der Brexit teilt die Geopolitik neu auf
    von Thierry Meyssan

    Während die internationale Presse auf der Suche nach Möglichkeiten zum Wiederbeleben Europas ist, aber immer noch ohne Russland und jetzt auch ohne das Vereinigte Königreich, denkt Thierry Meyssan, dass nichts mehr den Zusammenbruch des Systems verhindern kann. Jedoch, unterstreicht er, was auf dem Spiel steht, ist nicht die Europäische Union selbst, sondern die gesamten Institutionen, die die Dominanz der Vereinigten Staaten in der Welt und die Integrität der Vereinigten Staaten selbst erlauben.
    Voltaire Netzwerk | Damaskus (Syrien) | 27. Juni 2016

    Niemand scheint die Folgen der britischen Entscheidung, die Europäische Union zu verlassen, zu verstehen. Kommentatoren, die die Politiken interpretieren und die längst das Wissen über internationale Themen verloren haben, konzentrierten sich auf die Elemente einer absurden Kampagne: einerseits die Gegner einer unkontrollierten Einwanderung und andererseits die „Knechte Ruprecht“, die dem Vereinigten Königreich die schlimmsten Qualen androhen.

    Die Herausforderungen dieses Beschlusses haben jedoch keine Verbindung mit diesen Themen. Der Unterschied zwischen Realität und der politischen Rede zeigt die Krankheit, an der die westliche Eliten leiden: ihre Inkompetenz. Obwohl sich der Schleier vor unseren Augen zerreißt, verstehen unsere Eliten die Situation nicht besser, als die kommunistische Partei der Sowjetunion die Folgen des Falls der Berliner Mauer im November 1989 verstand: die Auflösung der UdSSR im Dezember 1991 und dann die des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW; COMECON) und sechs Monate später, die des Warschauer Paktes und dann noch die Versuche, Russland selbst aufzulösen, das fast noch Tschetschenien verlieren sollte.

    In ganz naher Zukunft werden wir identisch die Auflösung der Europäischen Union und dann die der NATO miterleben, und wenn sie nicht gut aufpassen, den Abbau der Vereinigten Staaten.
    Welche Interessen hinter dem Brexit?

    Im Gegensatz zur Prahlerei von Nigel Farage ist die UKIP nicht die Urheberin des Referendums, das sie gerade gewonnen hat. Diese Entscheidung wurde David Cameron von den Mitgliedern der konservativen Partei auferlegt.

    Für sie muss die Londoner Politik eine pragmatische Anpassung an die Entwicklungen der Welt sein. Diese „Krämer-Nation“, wie sie Napoleon genannt hat, erkennt, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr die größte Volkswirtschaft, noch die erste militärische Macht der Welt sind. Also haben sie keinen Grund mehr, ihr privilegierter Partner zu sein.

    So wie Margaret Thatcher nicht gezögert hatte, die britische Industrie zu zerstören, um ihr Land in ein globales Finanzzentrum zu verwandeln, in ähnlicher Weise haben diese Konservativen nicht gezögert, den Weg für die Unabhängigkeit von Schottland und Nordirland zu ebnen, und daher auf das Öl aus der Nordsee zu verzichten, um aus der City das erste offshore Finanzzentrum des Yuan zu machen.

    Die Brexit-Kampagne wurde von der gentry und dem Buckingham Palace weithin unterstützt, die die Boulevardpresse mobilisiert haben, um zur Unabhängigkeit zurückzukehren.

    Entgegen dem, was die europäische Presse sagt, wird der Austritt der Briten aus der EU nicht langsam vor sich gehen, weil die EU schneller zusammenbrechen wird als die nötige Zeit für die bürokratischen Verhandlungen über ihren Abgang. Die RGW-Staaten brauchten ihren Austritt nicht verhandeln, weil der RGW aufgehört hat zu funktionieren, als die zentrifugale Bewegung losging. Die Mitgliedstaaten der EU, die sich an Strohhalme klammern und darauf bestehen, zu retten, was von der Union übrigbleibt, werden ihre Anpassung an die neue Lage versäumen, mit dem Risiko ähnliche schmerzhafte Krämpfe zu erleben, wie die der ersten Jahre des neuen Russlands: riesiger Rückgang des Lebensstandards und der Lebenserwartung.

    Für die Hunderttausend Beamten, Volksvertreter und europäischen Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze unweigerlich verlieren werden und für die nationalen Eliten, die auch von diesem System abhängig sind, sollte man eine dringende Reform der Institutionen unternehmen um sie zu retten. Alle glauben fälschlicherweise, dass der Brexit eine Bresche schlägt, in die sich die Euroskeptiker stürzen werden. Der Brexit ist jedoch nur eine Reaktion auf den Niedergang der Vereinigten Staaten.

    Das Pentagon, das den NATO-Gipfel in Warschau vorbereitet, hat auch nicht verstanden, dass es nicht mehr in der Lage ist, seinen Verbündeten aufzudrängen, ihren Verteidigungshaushalt zu entwickeln und seine militärischen Abenteuer zu unterstützen. Die Dominanz von Washington über den Rest der Welt ist zu Ende.

    Wir kommen in eine andere Ära.
    Was wird sich ändern?

    Der Einsturz des sowjetischen Blocks war zuerst der Tod einer Weltanschauung. Die Sowjets und ihre Verbündeten wollten eine solidarische Gesellschaft bauen, in der man so viel wie möglich Öffentlich-rechtliches schafft. Sie bekamen eine riesige Bürokratie und nekrotische Führer.

    Die Berliner Mauer wurde nicht durch Anti-Kommunisten niedergerissen, sondern durch eine Koalition der kommunistischen Jugend und der lutherischen Kirchen. Sie wollten die kommunistischen Ideale ohne die sowjetische Vormundschaft, die politische Polizei und Bürokratie wieder aufbauen. Sie wurden durch ihre Eliten verraten, die, nachdem sie den Interessen der Sowjets gedient hatten, mit ebenso viel Eifer, den der Amerikaner dienten. Die engagiertesten Wähler für den Brexit wollen zuerst ihre nationale Souveränität wieder erlangen und dann die west-europäischen Staats-und Regierungschefs, die sich nach der massiven Ablehnung der Europäischen Verfassung (2004-07) der Einführung des Lissabon-Vertrags schuldig gemacht haben, bestrafen. Auch sie könnten enttäuscht sein von dem was folgen wird.

    Der Brexit markiert das Ende der ideologischen Vorherrschaft der Vereinigten Staaten, die der Demokratie auf die billige Tour von den „vier Freiheiten“. In seiner Rede zur Lage der Union im Jahr 1941 hat Präsident Roosevelt sie definiert als (1) die Freiheit der Rede und Meinung, (2) eines jeden Freiheit, Gott zu ehren, wie er es für richtig hält, (3) die Freiheit von der Notwendigkeit, und (4) die Freiheit der Furcht [vor einer ausländischen Aggression]. Wenn die Engländer zu ihren Traditionen zurückkehren, werden die Kontinentaleuropäer die Fragen der französischen und der russischen Revolutionen über die Legitimität der Macht wiederentdecken, ihre Institutionen umstoßen, mit dem Risiko, dass der deutsch-französische Konflikt wieder auftaucht.

    Der Brexit bedeutet auch das Ende der militärisch-wirtschaftlichen US-Vorherrschaft; die NATO und die EU sind die zwei Seiten derselben Münze, auch wenn die Konstruktion der Außen- und Sicherheitspolitik länger dauerte als die des Freihandels. Vor kurzem schrieb ich einen Bericht über diese Politik gegenüber Syrien. Ich testete alle internen Dokumente der EU, öffentliche und nicht öffentliche, bis ich zu dem Schluss kam, die sie, ohne Kenntnis der Realität des Landes aus den Notizen des deutschen Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten geschrieben waren, welches selbst die Anweisungen aus dem US-Außenministerium übernommen hatte. Ich hatte ein paar Jahre vorher einen solchen Auftrag für einen anderen Staat ausgeführt und war zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen (außer, dass in diesem Fall der Vermittler nicht die deutsche Regierung, sondern die französische war).
    Erste Folgen innerhalb der EU

    Derzeit weisen die französischen Gewerkschaften den Gesetzentwurf über die Arbeit zurück, der von der Valls-Regierung auf der Grundlage eines Berichts aus der Europäischen Union geschrieben wurde, der sich selbst auf die Anweisungen des US-Außenministeriums stützt. Wenn die Mobilisierung der CGT den Franzosen erlaubt hat, die Rolle der EU in diesem Fall zu entdecken, haben sie jedoch immer noch nicht die EU – USA Artikulation begriffen. Sie haben verstanden, dass durch die Umkehrung der Normen d.h. die Platzierung der Firmen-Vereinbarungen über die Branche-Vereinbarungen, die Regierung die Vorrangstellung der Gesetze über den Vertrag in Wirklichkeit in Frage stellt, aber sie ignorieren die Strategie von Joseph Korbel und seiner zwei Kinder, seiner natürlichen Tochter, die Demokratin Madeleine Albright und seiner Adoptivtochter, die republikanische Condoleezza Rice. Professor Korbel versicherte, dass, um die Welt zu beherrschen, es genüge, dass Washington die internationalen Beziehungen in angelsächsischem Recht neu verfasse. In der Tat, wenn ein Vertrag über dem Gesetz steht, begünstigt das angelsächsische Recht langfristig die Reichen und Mächtigen im Vergleich zu den Armen und Bedürftigen

    Es ist wahrscheinlich, dass die Franzosen, die Niederländer, die Dänen und noch andere versuchen werden, sich von der EU zu lösen. Sie müssen dazu ihrer herrschenden Klasse die Stirne bieten. Wenn die Dauer dieser Schlacht nicht vorhersehbar ist, ist das Ergebnis jedoch ohne Zweifel. Wie auch immer, in der Zeit des Umbruchs, die sich hier ankündigt, werden die französischen Arbeiter schwer manipulierbar sein, im Gegensatz zu ihren englischen, heute desorganisierten Kollegen.
    Erste Konsequenzen für das Vereinigte Königreich

    Premierminister David Cameron benutzte die kommenden Sommerferien, um seinen Rücktritt auf Oktober hinauszuschieben. Sein Nachfolger, im Prinzip Boris Johnson, kann daher den Wechsel vorbereiten, um ihn sofort nach seiner Ankunft in der Downing Street anzuwenden. Das Vereinigte Königreich wird nicht auf seinen endgültigen Ausstieg aus der EU warten, um seine eigene Politik zu führen. Beginnend mit seiner Abwendung von den Sanktionen, die gegen Russland und Syrien getroffen wurden.

    Im Gegensatz zu dem, was die europäische Presse schreibt, ist die City of London von dem Brexit nicht unmittelbar betroffen. Ihrem ungewöhnlichen Status als unabhängiger Staat unter der Autorität der Krone zufolge, war sie nie ein Teil der Europäischen Union. Natürlich wird sie nicht länger Firmensitze bestimmter Unternehmen beherbergen können, die sich in die Union zurückziehen werden, aber sie wird die Souveränität von London verwenden können, um den Markt für den Yuan zu entwickeln. Bereits im April erhielt sie die erforderlichen Berechtigungen durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit der Zentral-Bank von China. Darüber hinaus sollte sie ihre Aktivitäten als Steueroase für Europäer entwickeln.

    Wenn der Brexit auch, in Erwartung von neuen Regeln, die britische Wirtschaft vorübergehend stören wird, ist es wahrscheinlich, dass das Vereinigte Königreich – oder zumindest England – sich schnell zu seinen Gunsten reorganisieren wird. Es bleibt offen, ob die Designer dieses Erdbebens die Weisheit haben werden, ihr Volk daran profitieren zu lassen: der Brexit ist eine Rückkehr zu nationalen Souveränität, er garantiert aber nicht die Souveränität des Volkes.

    Die internationale Landschaft kann sich gemäß den Reaktionen, die folgen werden, auf sehr unterschiedliche Weise entwickeln. Selbst wenn das für manche Völker schief gehen sollte, ist es immer besser, an der Realität festzuhalten, wie es die Briten tun, anstatt in einem Traum zu beharren, bis er zerbricht.
    Thierry Meyssan

    Übersetzung
    Horst Frohlich

    http://www.voltairenet.org/article192536.html#

    • * Die Dominanz von Washington über den Rest der Welt ist zu Ende.
      * Der Brexit bedeutet auch das Ende der militärisch-wirtschaftlichen US-Vorherrschaft.

      guter Artikel – bei den 2 oben genannten Punkten ist wohl eher der Wunsch, der Vater des Gedankens.
      Wenn nicht – um so besser!

    • „Die Dominanz von Washington über den Rest der Welt ist zu Ende.“

      Das ist in jedem Fall Fakt. Auch wenn die U nited S atanic A rea (noch immer) anderes proklamiert und nicht wahrhaben will.

      Eine wirtschaftliche Vorherrschaft der USA ist auch nur noch Traum und Wunschdenken.

      Das Einzige was momentan noch bleibt, ist die militärische Kriegsvorherrschaft. Und die wird gerade „abgearbeitet“ seitens BRICS, respektive maßgeblich Rußland und China.

    • Jetzt beginnt die Phase der Interpretationen aller Art – vor allem von den zahlreichen ‚Mitarbeitern‘ der ‚Teile-und-Herrsche‘-Spaltungslobby, um davon abzulenken, dass ihre Politik wieder einmal in keinster Weise für die Bürger funktioniert. Aber auch unabhängige Kommentatoren interpretieren hier so einiges hinein, meist beflügelt durch eigenes Wunschdenken.
      Das Beispiel hier von Thierry Meyssan ist besonders krass. Er behauptet allen Ernstes, dass die britische Chaospolitik, die wirklich im ureigenen innerpolitischen Bereich stattfinden, ein Zeichen der ‚Schwäche‘ der USA sei. Das stimmt in keinster Weise. Vielmehr schwächen die Briten gerade die gesamteuropäische Position weiter. Das ist so offensichtlich, dass man es kaum weiter erklären muss.
      Die EU muss nun umso mehr auf Russland zugehen können, natürlich ohne ihre Werte zu verraten, aber momentan blockt die auf militaristischem und kriegstreibenden Großmachts-Kurs befindliche Putin-Regierung eine wirkliche Zusammenarbeit ab.
      Meyssan verschweigt auch einfach die Spaltung Großbritanniens, sogar Englands (London gegen den ländlichen Teil), und erstamls ist sogar die angloamerikanische Lobby selbst gespalten. Einige von denen wollen den ‚Brexit‘, also Spaltung in Europa, weil sie von von ihnen abhängigen Regierungen auch in Europa träumen, aber z.B. die Londonder Finanzwelt ist mehrheitlich massiv gegen ‚Brexit‘ und für die EU. Eine Zusammenarbeit der britischen Finanzleute mit der ‚Teile-und-Herrsche‘-Lobby, wie es bezüglich Saudi-Arabien passiert, wird es hier wohl schon mal nicht geben.

    • Die EU muss nun umso mehr auf Russland zugehen können, natürlich ohne ihre Werte zu verraten, aber momentan blockt die auf militaristischem und kriegstreibenden Großmachts-Kurs befindliche Putin-Regierung eine wirkliche Zusammenarbeit ab.

      Das ist aber interessant! Ich muss anscheinend in einer anderen Realität gelebt haben in den letzten Jahren!

      Auf meiner Landkarte sieht’s nämlich so aus, also ob die NATO sich gegen Russland ausgebreitet und „kriegstreibend“ (quer über’n Globus) gewirkt hat.

      In meiner Realität ist es auch Putin, der nicht müde wird, um Kooperation anzufragen, erst neulich wieder, als es um die Sanktionen ging. Und der erstaunlich gelassen reagiert auf all die Provokationen seitens des Westens.

      In meiner Realität ist es die EU – nicht Russland – die stur an den Sanktionen fest hält und damit eine Verweigerung signalisiert.

      In meiner Realität sehe ich auch, dass die ukrainische Regierung nicht daran denkt, die den östlichen Teilen zugesagte Autonomie (Minks-Abkommen) zu gewähren, wodurch der ganze Konflikt wahrscheinlich auf einen Schlag erledigt wäre.

      (Aber in dieser meiner Realität ist auch Österreich nicht ursächlich Schuld am Versagen der EU-Flüchtlingspolitik, aber das ist ein anderes Thema…)

      Anscheinend steht meine Welt total auf dem Kopf.

      Oder vielleicht doch nicht…?

    • „Anscheinend steht meine Welt total auf dem Kopf.“

      Mach Dir keine Sorgen, diese Deine Welt steht fest auf Füßen. Aber Du könntest Deine Worte auch an eine Wand richten – die wäre mit Sicherheit verständiger…

  7. Mir geht die Diskussion zu schnell, denn das Referendum der Briten ist nicht bindend: http://www.heise.de/tp/artikel/48/48650/1.html

    „Anders als bei bindenden Volksentscheidungen, wie sie in der Schweiz stattfinden, ist das Brexit-Referendum nur als Empfehlung zu sehen, an die die Regierung, eben auch die künftige, nicht gebunden ist.“

    Zudem gibt es noch die Möglichkeit, dass Irland ein Veto einlegt.

    Ich wäre da erst einmal entspannt, die Diskussionen jetzt sind nicht relevant, da noch keine zwingende Entscheidung durch das britische Parlament vorliegt. Erst diese ist dann rechtsverbindlich. Vor dem Hintergrund ist auch der von der EU fabulierte Zeitdruck völliger Unsinn. Junker will bis Dienstag, also morgen, das rechtsverbindliche Austrittsgesuch erhalten – was für ein Schwachsinn.

    Bei der verblödeten EU verwundern die aktuellen – völlig aus der Luft gegriffenen – Diskussionen kaum…

    Fazit: es ist noch gar nichts passiert. 52% sind eine knappe Mehrheit, eine Wiederholung des Referendums wird ebenso in Betracht gezogen.

    • Der Start der EU – spätestens seit physischer Einführung des Euro 2002 gegen den Willen der Völker – war der Beginn des Weges hin zum Ende der EU.

      Die EU in dieser absolut gestzlosen Form ist bereits Geschichte – auch wenn es viele noch nicht wissen oder wahrhaben wollen.

  8. Und nicht zu vergessen, den Briten MÜSSEN harte Zeiten entgegenschlagen. Da wird das britische Empire für sorgen, als auch der Rest der EU Mischpoke.

    Das kann und darf gar nicht anders sein. Man stelle sich vor, den Briten ginge es nach Austritt aus der EU besser und vielleicht sogar noch signifikant besser… Die Außenwirkung, das Signal wäre verheerend – für die Politverbrecher.

    Eben allein darum wird man jetzt alles tun, um die Briten UND die Völker Europas Dreck fressen zu lassen – das ist sicherer als das Amen in der Kirche. Schließlich muß der Souverän gebodigt werden für die Unverschämtheit nicht auf die Eliten zu hören. Es muß ein Exempel statuiert werden.

    Wir können am Beispiel Rußland überdeutlich sehen, das unsere Verbrecherregierungen in keiner weise mehr auch nur ansatzweise real, logisch oder vernünftig handeln.

    Es geht im Fall Rußland AUSSCHLIEßLICH darum Putin, die Regierung und das Volk abzustrafen und größtmöglichen Schaden herbeizuführen.

    Dabei spielt Geld, die Kosten für Europa NICHT DIE GERINGSTE ROLLE!! Selbst wenn das noch hunderte Milliarden kostete, es spielte schlicht und einfach keine Rolle. Der Schaden geht eh schon in hunderte Milliarden Euro und ist auch nie wieder auszugleichen, nie wieder reinzuholen.

    DAS HABEN WIR MIT UNSERER HÄNDE ARBEIT BEZAHLT!!! – und zahlen es weiterhin.

    Es ist immer das gleiche. Wenn ein Staat VON IHM BESTIMMTES UNRECHT durchsetzen will, kann er noch so verschuldet, noch so arm sein, DANN AUF EINMAL SPIELT GELD KEINE ROLLE MEHR UND IST OHNE ENDE VORHANDEN!

    • Das stimmt schlicht und einfach überhaupt nicht, was Sie da schreiben.
      Die Briten haben derzeit keinerlei klare Linie, die haben nicht den geringsten Plan, was sie nun eigentlich als britische Position in den Detailfragen anbringen wollen.
      Die EU hat in der Tat liberale Werte und ich bin mir sicher, dass die EU auch daher nicht die Briten als solche ‚abstrafen‘ wird – die Briten, die für den ‚Brexit‘ gestimmt haben, hätten es aber in der Tat verdient, dass sie nicht mehr visafrei nach Spanien reisen dürfen.

      Ein großer Teil der ‚Eliten‘, nämlich die US-amerikanische Kriegslobby, hat mit dem ‚Brexit‘ das von ihnen Gewollte bekommen. Man darf nicht vergessen, dass es die britische Regierung war, die dieses Thema überhaupt so weit gebracht hat. Dass Cameron selbst wohl wirklich gegen den ‚Brexit‘ war und ihn dennoch beförderte, zeigt noch mehr, wie lobbygesteuert das Ganze war und ist – und welches Chaos die verfehlte Politik der Spaltungslobby da anrichtet, wo sie sich durchsetzen. Diese ‚Volksentscheide‘ sind keine Basisdemokratie, sondern eher vergleichbar mit Stöckchen, die eine konfus und agierende und von mehr als fragwürdigen Herrschafts- und Monopolinteressen motivierte Lobby den Bürgern hinhält, damit sie ‚darüberspringen‘.

    • @michael kanellos

      sie haben keine Ahnung worüber sie schreiben. es gibt oder gab in der EU 3 große nettozahler….Deutschland, Frankreich, Großbritanien… einzig Deutschland kann duch extreme exportüberschusse und reichlich betrug am Bürger diese Zahlungen stemmen….Frankreich ist da deutlich limitierter…dort schlagen die mangelnde exporttätigkeit und der daraus resultierende Druck voll auf die Sozialleistungen des Staates durch…und in GB ist das ähnlich, nur die Bürger merken es , genauso wie in anderen Ländern auch, halt zuerst, wohingegen die bonsen weiter vor sich hin rechnen. in GB hat man den „Fehler“ gemacht, die Bevölkerung wählen zu lassen und die haben gezeigt, was sie denken. fùr GB wirds in der Tat schwierig , weil versucht werden wird , sie spüren zu lassen, was es heisst, alle anderen in einem solchen maroden Wirtschaftverbund zurückzulassen…und das wissen alle Politiker ganz genau…GB ist raus und das sollen sie merken. ich würde mir wünschen, dass andere es gleichtun und diesen Ausverkauf stoppen…. aber die Vernunft wird wohl wieder nicht gewinnen….das EU wirtschaftsmodell ist gescheitert und wenn wir so weitermachen scheitert das europäische Modell der Völkerverständigung genauso…und ja Herr kanellos, das sind zwei verschiedene Themen…wenngleich nicht vollständig voneinander loslösbar….

  9. George Friedman, Stratfor, US-Geheimdienstberater, hat im Feb. 2015 der US-Elite „Empfehlungen“ gegeben, Deutschland gegen Russland kämpfen zu lassen, siehe hier: http://www.cashkurs.com/kategorie/meldungen/beitrag/us-denkfabrik-stratfor-vorbehalte-gegen-deutsch-russische-kooperation/
    Friedman empfahl für Deutschland und Russland, was Reagan mit Iran und Irak gemacht hatte: „Ich empfehle eine Technik, die von Präsident Reagan eingesetzt wurde gegen Iran und Irak: Er unterstützte beide Kriegsparteien! Dann haben sie gegeneinander und nicht gegen uns gekämpft…“„..Das Hauptinteresse der USA, für das wir immer wieder Kriege geführt haben – im Ersten und Zweiten Weltkrieg und auch im Kalten Krieg -, waren die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse besteht darin, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“ Zitatende
    Und Friedman sagt die Wahrheit, denn ich habe etwas entdeckt, was es beweist: Wieder ist es Antony C. Sutton, genialer Historiker, der das Thacher-Memorandum gefunden hat:
    In “America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones” Taschenbuchausgabe, druckte er auf S. 141 Auszüge aus dem Thacher-Memorandum: (Thomas D. Thacher war Mitglied beim Orden von Skull & Bones und Partner in der Wall Street Anwaltskanzlei Simpson, Thacher & Bartlett) um 1919 / 1920:
    Zitat Thacher: „First of all… the Allies should discourage Japanese intervention in Siberia. In the second place, the fullest assistance should be given to the Soviet Government in its efforts to organize a volunteer revolutionary army. Thirdly, the Allied Governments should give their moral support to the Russion people in their efforts to work out their own political systems free from the domination of any foreign power… Fourthly, until the time when open conflict shall result between the German Government and the Soviet Government of Russia there will be opportunity for peaceful commercial penetration by German agencies in Russia. So long as there is no open break, it will probably be impossible to entirely prevent such commerce. Steps should therefore be taken to impede, so far as possible, the transport of grain and raw materials to Germany from Russia.”
    Ich übersetzte mal ab Punkt 4: „… Viertens sollen deutsche Firmen bis zum Ausbruch offener Konflikte zwischen der deutschen Regierung und der Sowjet-Regierung Handelsniederlassungen gründen dürfen. Solange es nicht zum offenen Bruch kommt, wird es wahrscheinlich nicht möglich sein, solchen Handel ganz zu unterbinden. Dennoch sollten Schritte unternommen werden, soweit wie möglich, die Ausfuhr von Getreide und Rohstoffen von Russland nach Deutschland zu verhindern.“ Das ganze Dokument befindet sich im US Außenministerium Decimal File Microcopy 316, Roll 13, Frame 698
    „Bis zum Ausbruch offener Konflikte…“ „offenen Bruch“ Man bedenke, dass das kurz nach dem Ersten Weltkrieg von einem Skull & Bones-Mitglied verfasst worden war. Man bedenke, dass zu dieser Zeit die Sowjetunion noch nicht einmal fest im Sattel saß, sondern noch gegen die Kolchak-Verwaltung und andere kämpfen musste, dass in Deutschland großes Elend herrschte, ihm irrsinnige Reparationszahlungen auferlegt und die heimgekehrten, teils invaliden Veteranen vollkommen kriegsmüde waren – und da planten diese Skull-and-Boner, die Einfluss auf die Wilson-Administration hatten, schon den nächsten Riesenkonflikt zwischen der Sowjetunion und Deutschland. Denn Sutton schreibt auf derselben Seite weiter: „It was in fact the hidden policy adopted at the highest levels, in absolute secrecy, by the United States and to some extent bei The Group (especially Milner) in Great Britain… When President Woodrow Wilson sent U.S. troops to hold the Trans-Sibirien railroad, secret instructions were given by Woodrow Wilson in person to General William S. Graves. We have not yet located these instructions (although we know they exist), but a close reading of the available files shows that American intervention had little to do with anti-Bolshevik activity, as the Soviets, George Kennan and other writers maintain.”
    Dieses Thacher-Memo belegt einen Teil von Friedmans Aussagen, nämlich dass einflussreiche Kräfte in den USA wollten, dass erneut Zwietracht und Krieg zwischen Deutschland und Russland herrschten.
    Antony Sutton belegt in seinem Buch: „America’s Secret Establishment – an Introduction to the Order of Skull & Bones“ nicht nur, dass Mitglieder dieses Ordens äußerst aktiv den Aufbau der Sowjetunion betrieben haben, sondern auch Hitler über Thyssen eine Kreditlinie besorgt haben, als keiner ihm Geld leihen wollte, und zwar über die Union Banking Corporation in New York, die von der Bank voor Handel en Scheepvaart, die frühere von Heydt-Bank Thyssens in Holland kontrolliert wurde. Vier Geschäftsführer der Union Banking Corporation waren Ordensmitglieder: E. Roland Harriman, Knight Woolley, Ellery Sedgewick James, Prescott Sheldon Bush – Großvater von George W Bush.
    Aber nach dem Zweiten Weltkrieg wurde noch etwas anderes betrieben und dafür ist dieses youtube-Video aufschlussreich: https://www.youtube.com/watch?v=ofpY8EsepOM
    Ein Argentinier liest vor, was der Hooton Plan mit den Deutschen vorsah.
    Bei 5:00 geht es um die Potsdamer Konferenz, da sagt er: „Der stellvertretende US-Außenminister Archibald MacLeish sagte dort, es müsse das Ziel der Umerziehung sein, den Charakter und die Mentalität der deutschen Nation zu ändern…“
    Mein Gott, diesen Namen hatte ich schon mal gelesen: Wieder in „America`s Secret Establishment“… von Sutton, denn Archibald MacLeish war Mitglied bei Skull & Bones und wurde 1915 initiiert. 1945 war er Assistant Secretary of State for Public Affairs und später vertrat er Amerika bei der Gründung der UNESCO.
    Schon wieder Skull & Bones – und wieder geht es bei einem Ordensmitglied um eine Intrige gegen Deutsche, wie beim Thacher-Memorandum. Was für ein teuflischer Plan, was für ein Verbrechen: Ein ganzes Volk – mein Volk – über Generationen hinweg umzuerziehen, zu verbiegen, ihm seine Identität zu nehmen, ihm bewusst seine Seele zu nehmen, es zu knechten, es auszuplündern, unschuldige Nachkommen in Schuldgefühlen ersaufen zu lassen…
    Und gegenwärtig, 2016 die Durchführung des Hooton-Plans…
    Sehr geehrter Herr Wimmer – glauben Sie mir jetzt? Habe ich Ihnen nicht im September einen Brief über Suttons Erkenntnisse geschrieben… Ich weiß nicht, ob er sie erreicht hat.
    Es gibt eine gigantische Verschwörung – gegen den deutschen Geist.

  10. „Die europäischen Potentaten müssen sich doch fragen lassen, ob sie nicht deshalb diese Verweigerungshaltung an den Tag legen, weil sie genau keine Veränderung des verhängnisvollen Weges wollen, den sie eingeschlagen haben?“
    Und wohin führt dieser verhängnisvolle Weg? Sie haben eine Agenda, die sie verfolgen und das, was wir, die Völker Europas wollen, interessiert sie deshalb nicht. Diese Agenda heißt, „eine Neue Weltordnung errichten“ und der schöne Gedanke der europäischen Einigung wird von ihnen für diese Agenda genutzt. Die NWO ist ihre Agenda, siehe hier, Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Kirchentag 2011 (Zitat):
    „Wenn man aber eine wirkliche Weltordnung“ haben will, eine „globale, politische Ordnung“, dann wird man nicht umhin kommen, an einigen Stellen … Souveränität…, Rechte an andere abzugeben…“
    https://www.youtube.com/watch?v=6nzAwNoSbUw.
    Als Kanzlerin Angela Merkel diesen Spruch tat, verkündete sie da den Willen des Souveräns? Wollen wir, das deutsche Volk, eine „globale, politische Ordnung, für die wir Souveränität und Rechte abgeben? Also, ich will das nicht. Ich kann mich auch nicht entsinnen, dass wir, der Souverän jemals gefragt wurden, ob wir eine globale politische neue Weltordnung mit abgegebenen Rechten und eingeschränkter Souveränität haben wollen.
    Wer will also diese Neue Weltordnung, diese „globale, politische Ordnung, in der man Souveränität und Rechte an andere abgeben muss? Von wem hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Begriff „Neue Weltordnung“ denn übernommen? Die Spur führt zum ehemaligen Präsidenten George H.W. Bush, dem Vater von George W. Bush. Er hat als Präsident 1990 von der „New World Order“ gesprochen, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Icxy8MQ86dU
    Der Historiker ANTONY C. SUTTON hat schon 1983/84 diese Pläne der amerikan. Elite zur Errichtung einer Neuen Weltordnung erkannt, siehe hier:
    „The activities of The Order are directed towards changing our society, changing the world, to bring about a New World Order. This will be a planned order with heavily restricted individual freedom, without Constitutional protection, without national boundaries or cultural distinction.“ = dt. “Die Taten des Ordens sind darauf ausgerichtet, die amerikanische Gesellschaft zu verändern, die Welt zu verändern und eine Neue Weltordnung hervorzubringen. Diese wird eine durchgeplante Ordnung mit stark beeinträchtigten individuellen Freiheiten sein, ohne verfassungsrechtlichen Schutz, ohne nationale Bindungen oder kulturelle Unterschiede.“
    (engl. Zitat aus: „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“ von Antony Sutton, S. 31, Taschenbuch.) Vater und Sohn Bush sind beide Mitglieder des Ordens Skull & Bones.
    Dieses Ziel einer Neuen Weltordnung hat sich Sutton erschlossen, indem er die Taten einzelner Ordensmitglieder erforschte und zusammenführte. Mitglieder des Ordens nutzten die Hegelsche Lehre von der Historischen Dialektik, d.h., sie trachten danach, Gegenkräfte in einem „Clash“ aufeinander prallen zu lassen. Sie glauben, dass ein Konflikt, eine große Krise unbedingt notwendig sei, um Veränderung herbeizuführen. Um also ihre Neue Weltordnung zu erreichen, brauchen sie den bewusst herbeigeführten und orchestrierten Konflikt. Klingt wahnsinnig, aber unten werde ich Zitate bringen, die genau das belegen.
    Wenn ich das zu Ende denke – und ich denke gerne die Dinge zu Ende – und die verheerenden Krisen der letzten Jahrzehnte mit einbeziehe, dann tun sich brisante Fragen auf:
    Inwieweit spielen die bewusst erzeugten Krisen während der Amtszeiten der beiden Bushs, aber auch die ihrer Nachfolger Clinton und Obama, eine Rolle für das Vorantreiben der Neuen Weltordnung? Und in wieweit sind unsere eigenen Politiker darin involviert, beziehungsweise, in wieweit sind sie in die Informationen mit einbezogen? Denn es gibt noch eine Aussage , die mich stutzig macht, von Finanzminister Wolfgang Schäuble:
    „Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer…“
    siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Xganww9S2K0
    Moment Mal – für Veränderungen braucht man also eine größere Krise?
    Wofür werden denn die Fähigkeiten größer? Etwa, um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren durchsetzen zu können, obwohl das eindeutig gegen unser Grundgesetz verstößt? Ich erinnere an Suttons Erkenntnis: „This (New World Order) will be a planned order with heavily restricted individual freedom, without Constitutional protection…“
    Also – könnte das, was Wolfgang Schäuble hier mit “Veränderungen durchsetzen” meint (= Coercion, Zwang), ein Schritt in die Richtung der New World Order sein?
    Dieser Gedanke, dass eine Krise, ein Konflikt notwendig sei, um Veränderungen herbeizuführen, den hat auch David Rockefeller formuliert:
    „Alles, was wir brauchen, ist eine richtig große Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.“
    (siehe Youtube-Video hinter dem Schäuble-Zitat.)
    Wenn diese Neue Weltordnung das übergeordnete Ziel ist, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass manche innerhalb der Eliten der EU, die diese Veränderungen, zusammen mit den Eliten in den USA, durchsetzen wollen, sich nicht um das kümmern, was die Leute wollen, denn der Wille der Leute zählt für sie offenbar nicht. Sie wollen nur ihre Ziele durchdrücken. Mit Coercion. Auch gegen den Willen der Völker.

  11. Am meisten erschüttert, wie der hoffnungsvolle Gedanke einer europäischen Union durch solche Versager wie in Brüssel korrumpiert und kaputt gefahren werden kann. Gibt es dagegen keine innere Sicherung, keine Schutzprotokolle die sowas verhindern?
    Allein schon, wie mit der Bevölkerung in Griechenland umgegangen wurde, hätte so niemals passieren dürfen! Wer soll denn für so einen Laden noch Zuversicht und Vertrauen aufbringen können? Ebenso, wie die Flüchtlinge einfach im Regen stehen gelassen wurden. Totales Versagen in sozialen Angelegenheiten. Aber, kein Einsehen, kein Bedauern, kein Eingeständnis, kein Versprechen auf Besserung. Hoffnungslos.
    Dazu diese Sanktionen gegen Russland, wieder aller nüchternen Vernunft. Nochmal verlängert! Weder Herz, noch Verstand, nur Ego bis zum Abwinken. Überheblichkeit statt Integrität. Sprüche statt Souveränität. Nachbarschaft, wo? Zum kotzen. Nun die beleidigte Leberwurst. England gehab dich denn wohl, aber fix.
    Wie bitte gelangen solche Herren an die Spitze einer europäischen Union? Und warum bitte gehen sie nicht endlich?

    • wiebitte….

      Es wird im Punkt Russland, endlich reagiert…

      Gegen Sanktionen: Deutsche Unternehmen bauen Fabriken in Russland…

      Russland profitiert auf unerwartete Weise von den EU-Sanktionen: Die Direktinvestitionen deutscher Unternehmen erreichen neue Höchststände, weil die Unternehmen direkt in Russland Fabriken bauen. Sie wollen den wichtigen russischen Markt nicht wegen der Sanktionen verlieren.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/26/gegen-sanktionen-deutsche-unternehmen-bauen-fabriken-in-russland/

      Deutschlands Schaden wächst!

    • wiebitte .. volle Zustimmung
      Diese Versager, wie sie sagen, kommen ja alle aus europäischen Nationalstaaten, gewählt oder von den Regierungen bestimmt. Und diese Leute machen die Europäische Idee kaputt.
      Schäuble sitzt nicht in der EU, war aber als deutscher Finanzminister federführend mit Jeroen Dijsselbloem im Umgang mit Griechenland.
      Hier wird auch Politik z.B. von Deutschland über die EU gemacht und durchgesetzt.
      Was die Sanktionen gegen Russland betrifft, ist die EU Erfüllungsgehilfe der USA und handelt gegen ihre eigenen Interessen.
      zu:
      „Deutschland exportiert Arbeitsplätze…“
      Ich denke, bei der Industrie ist es zweitrangig, wo sie ihre Gewinne einfährt.

    • den bûrgern kanns aber nicht egal sein, wenn ihre eh schon verbilligten Arbeitsplätze auswandern..denn das schafft Rezession. und schon gar nicht bei einem solchen Rohstoffriesen wie Russland.

    • wir Deutschen werden richtig tief fallen, wenn die Entwicklung europäisch und weltweit so weitergeht…. aber ich schätze wir habens verdient, am tiefsten von allen zu fallen…

      was unsere administration innen- und außenpolitisch leistet, ist einfach nur noch zerstörerisch und feige….

      wenn man Gabriel die letzten Tage über Europa sprechen hörte, bekam man nur noch brechreize. …Wachstum , Wachstum , Wachstum….wahrscheinlich wird der den Banken unser Steuergeld jetzt noch schenken wollen , damit die das System weiter „stabilisieren “ können. diese Leute verstehen nix vom Wirtschaften und werden es auch nie verstehen lernen.

      sozial wird nix passieren in europa….jeder macht jeden kaputt und auf diesem Weg , zerstört sich jeder noch selbst und irgendwann sind dann auch mal wir richtig mit dabei.

      mich wundert nicht, dass die Franzosen , zeitweise sogar die Grenzübergänge nach Deutschland mit ihren Protesten blockiert haben…unseren obersten gehört mal ordentlich die Fresse poliert….die sollten sich ohne Bewachung gar nicht mehr aus ihren Häusern trauen können.

    • „den bûrgern kanns aber nicht egal sein, wenn ihre eh schon verbilligten Arbeitsplätze auswandern..denn das schafft Rezession. und schon gar nicht bei einem solchen Rohstoffriesen wie Russland.“
      Erst einmal gehen die Arbeitsplätze nicht selbständig in`s Ausland.
      Das bestimmt in erster Linie das Unternehmen.
      Die Bürger wissen das meist auch gar nicht. Es wird für Sie erst wichtig wenn die eigene Arbeit „flöten geht“.
      In einer globalisierten Welt haben die Bürger kaum Einfluss, wohin die Arbeitsplätze wandern.
      z.B. nach China.
      Fast die gesamten Arbeitsplätze in der Textilindustrie sind nicht mehr in D.
      Natürlich sollte die Regierung dafür sorgen, dass Arbeitsplätze im Land bleiben.
      Aber da sind wir schon wieder beim Nationalstaat. Was würdest du denn sagen, wenn die Arbeitsplätze z.B. innerhalb der EU z.B. nach Frankreich gehen würden? Und wo ist die Lösung?

    • wenn abzusehen ist, dass in einer Branche unverhältnismäßig viele Arbeitsplätze oder gar alle Arbeitsplätze ins Ausland abwandern z.B Textil. dann hat der Staat die Pflicht durch Investitionen in unternehmen und personal, die binnen Wirtschaft in diesem Bereich am laufen zu halten und sich gegen unfair agierende handelspartner zu schützen….notfalls mit zollbeschränkungen…aber dasselbe Spiel mitzuspielen ,wäre Selbstmord für alle….

    • Russland ist politisches Versagen auf ganzer Linie…wenn Unternehmen know how exportieren und sich komplett der heimischen Wirtschaft entziehen- kann man langfristig die Deutschland GmbH ad acta legen…kapitalschaden sozusagen..

    • globalisierte Welt heisst doch nicht, durch künstliches preisdumping ( u.a.löhne) Gewinne zu erwirtschaften….der einzige Weg der am markt ein übergewicht herstellen kann ,ist Qualität oder Innovation. man sieht es blos nicht mehr, dass das den Unterschied machen soll…da sind sich die volkswirtschaften viel zu ähnlich und technologisch auf augenhöhe. überall blos noch reine Trimmung auf Masse. und Masse ist in der Regel betrug am Menschen…

    • „dann hat der Staat die Pflicht durch Investitionen in unternehmen und personal, die binnen Wirtschaft in diesem Bereich am laufen zu halten und sich gegen unfair agierende handelspartner zu schützen….notfalls mit zollbeschränkungen…aber dasselbe Spiel mitzuspielen ,wäre Selbstmord für alle….“
      Das macht der Staat meistens nicht. (Gegenbeispiel dt. Automobilindustrie)
      China macht das wohl – und wird dafür gescholten.
      Wenn z.B. die deutsche Stahlindustrie über Billigstahl aus China bei der EU interveniert, und dann selber Zuschlagstoffe aus China (weil billiger) kauft ….
      Es gibt immer 2 Seiten.
      Ich denke auch, das hab ich schon mal geschrieben, dass D. seine Arbeitslosen nach Südeuropa exportiert.
      Das ist doch Teil des „Spiel`s“, das wir sehen.
      D. ist noch auf der Gewinnerseite.
      Mir gefällt das auch nicht, aber es muss wohl schlimmer werden, bevor es besser werden kann.

    • schwarz ist weiß sagt: 27. Juni 2016 at 02:31
      „Was würdest du denn sagen, wenn die Arbeitsplätze z.B. innerhalb der EU z.B. nach Frankreich gehen würden? Und wo ist die Lösung?“

      Na ja, dann bliebe der Kuchen wenigstens in der EU. Umgekehrt erhalten von/durch Frankreich auch Arbeitsplätze.

      Aber das ist nicht der Punkt. Es ist ein erheblicher Unterschied ob ein Unternehmen aufgrund polititischem Wahnsinn das eigene Land verlassen MUSS!, oder ob es sich freiwillig aus welchen Gründen auch immer dazu entscheidet. Das sind völlig andere Voraussetzungen.

      Ein freiwilliger Umzug wird langfristig geplant, finanziert usw., hiesige Arbeitnehmer werden eingebunden, oder entschädigt, oder diverse Programme aufgelegt.

      Ich sagte es schon, die Sanktionen sind ein perfekter Bumerang und der kommt halt mit Schmackes in die Hand des Werfers zurück…

      Ich gönne das Rußland absolut und von Herzen. Ist es doch das Erste Mal das deutschland Rußland was richtig gutes tut, nachdem durch deutsche Hände ZIEBENUNDZWANZIG MILLIONEN Russen abgeschlachtet wurden.

      Mal liest, hört und schreibt das immer so locker daher. Man muß sich diese unvorstellbare Menschenmenge mal vorstellen. Stell dir mal vor in deutschland gingen 27 Millionen zur Demo auf die Straße – man würde nichts anderes mehr sehen als Menschen.

    • Sebastian Mühl sagt: 27. Juni 2016 at 02:30
      „…unseren obersten gehört mal ordentlich die Fresse poliert….die sollten sich ohne Bewachung gar nicht mehr aus ihren Häusern trauen können.“

      Die gehören Alle auf die Knastbank – keineswegs in irgend einen Sessel/Stuhl von wo aus sie irgend etwas zu sagen hätte. Verbrechen haben sie so offensichtlich und viele begangen, das reicht locker für 20 Jahre.

      Das Gabriel von Wachstum Wachstum Wachstum spricht, verwundert nicht. Er macht/lebt es doch vor…

    • @ schwarz ist weiß

      das schlimme ist eben, dass dt. eben nicht in der breiten masse auf der Gewinner Seite ist. die einzigen, sind die Großkonzerne, aber da von substanziellen gewinnen zu reden, wäre auch falsch…weil keine Innovation dahinter steckt..die gehen alle ein, wenn der Absatz wegbricht..also wer ist denn nun der Gewinner? der bürger nicht, die Unternehmen sehe ich zum großen Teil nicht als Gewinner.. wer denn dann? es ist fast ausschließlich das Finanzsystem , die haben Schotter ohne Ende….vollgepumpt durch unternehmen, staat….das ist aber auch nicht wirklich werthaltig siehe letzten Freitag….also verlierer sind alle…also außenschutz hoch, um Binnenmarkt zu schützen das ist das einzige Rezept und wer unsauber handelt muß systematisch rausgedrückt werden. das ist tägliche kleinstarbeit der Politik….sie versteht es blos nicht mehr…weil sie alle für große Lösungen sind….das ist aber die wahre aufgabe der Politik….und Länder die künstlich Währungen abwerten….genauso …die gehören aus den Märkten ausgeschlossen…. bis die begreifen, dass sie ihre binnenwirtschaft zuallererst ordnungsgemäß zu regeln haben….

    • und wir deutschen sollten mal begreifen, dass das ,was die Briten jetzt Vorhaben , zehnmal besser ist als das, was die deutschen durch ihr beständiges imponiergehabe in diesem Land alles noch anrichten werden…die Briten wären sich wenigstens gegen den Ausverkauf ihres landes und stecken dafür jetzt richtig ein…die deutschen merkens erst, wenn sie ihre nobelautos zu Bratpfannen „umtöpfern“ müssen….

    • „das schlimme ist eben, dass dt. eben nicht in der breiten masse auf der Gewinner Seite ist.“

      Die breite Masse war noch nie in der Geschichte auf der Gewinnerseite. Das ist kein dt. Phänomen.
      Ich habe aber mehr Fragen als Antworten.
      Es wird viel gefordert und das zu Recht – zumindest verständlich.
      Die Verwerfungen sind global und betreffen Politik sowie auch Wirtschaft.
      Alles ist miteinander verzahnt. Dazu kommt, dass die Politik von Interessengruppen beeinflusst, zum Teil auch gesteuert wird, die nicht in der Öffentlichkeit stehen. Jeder scheint zu wissen, wo der Störenfried steht.
      All das geschieht schon sehr lange global und ist nichts wirklich Neues.
      Wenn jetzt versucht wird, sich abzuschotten (Grenzen zu), wird das nicht funktionieren.
      Nationalstaaten werden mehr Probleme schaffen als sie lösen.
      Es muss nach Lösungen gesucht werden, die man mit „Leben und leben lassen“ beschreiben könnte.
      Das muss aber für alle Menschen auf der Erde ermöglicht werden !!!
      Rücksichtsloses Macht- und Profitstreben ist Gift für menschliches Zusammenleben und endet in Krieg, Elend und Flucht. Leider läuft das schon ewig.
      Die große Frage ist, ob und wie das erreicht werden kann. Meine Befindlichkeiten sind da zweitrangig.

    • jedes Land muß auf seinem Niveau anfangen solide zu wirtschaften und den binnenbedarf mit konsum abdecken…wenn das nicht über heimische Güter geht, dann müssen vergleichsgüter entwickelt und geschaffen werden. aber starker außenhandel ist nicht die Lösung. wenn dies nicht möglich ist, dann muß gezielte Migration folgen…. ganz klar. aber davor sperrt sich ja auch jeder. dt. ist im Prinzip gar kein migrationsland , das ist doch das Problem. wir lutschen nur Länder mit hohen Rohstoff vorkommen aus und produzieren viel daraus , vor allem konsum, aber eben keine Innovation ….ein Land wie dt. müsste im Bereich Forschung und Wissenschaft führend weltweit sein…wir forschen aber fast nur noch über Konsum und Decken die Welt nahezu ausschließlich mit konsumartikel z.b. pkw ein. das war mal etwas anders. Deutschlands Wachstum basiert auf Export von Konsum…reines quantitatives Wachstum….aber das was zählt ist Qualität…. wer das nicht kann , stagniert oder wächst sehr langsam . das muß das weltweite Ziel sein…Fortschritt kann nicht durch Menge kommen , sondern nur durch Qualität. wenn ich lese , dass der Ölpreis real von 1960 bis heute Inflationsbereinigt sogar gesunken ist, dann wird mir vieles klar….es wird bewusst Innovation gebremst, um massenproduktion weltweit zu probagieren….der Transport von waren ist immer noch viel zu lukrativ……in einem Wirtschaftsraum wie Europa kann es einfach nicht möglich sein. dass Deutschland importland Nummer eins bei fast allen Nationen ist…das geht logisch gar nicht….rein logisch, müssten die Südstaaten untereinander viel stärkeren Handel betreiben…weil sie sich viel ähnlicher sind. aber was machen diese Länder falsch? ganz einfach, sie passen ihren Bedarf dem, Der Nordländer an…Katastrophe….zuerst binnenwirtschaft ,mit allen Mitteln….

  12. Ich schrieb an anderer Stelle hier vor der Abstimmung, das das Ergebnis bereits feststeht und es keinen Brexit geben wird. Und ich habe Recht behalten. ?? Weil ich auch schrieb, wenn es einen Brexit gibt, dann werden wir aus den Folge-Handlungen der Politiker absehen können, warum es den Brexit geben sollte und musste.

    Es gibt ja keine Wahl – außer in Venezuela – bei der nicht betrogen wird. Die Frage ist immer nur um wieviele Stimmen welche Partei-en bei der „Auszählung“ betrogen wird.

    Um 1 Uhr Nachts hatte Farage bereits „seine“ Niederlage eingestanden. Ich nehme an das da einige Drähte – vielleicht aus Übersee kommend – heiß gelaufen sind und die gewechselten Worte nicht einem freundlichen Plauderton entsprachen. Und siehe da – welch Wunder – ein paar Stunden später wird der Verlierer zum Gewinner. Die „Schuldigen“ wurden auch schnell ausgemacht. Es waren die blöden Bauern und die umnachteten Hinterwäldler. Ok, das haben wir dann auch alle ganz schnell eingesehen…

    Wie auch immer und vor allem was auch immer jetzt passieren wird, wir werden erkennen können warum es einen Brexit geben musste.

    Der Brexit bringt auf jeden Fall gewisse Vorteile anderer Art mit sich. Es gibt ab sofort einen Hauptschuldigen – für ALLES. Alles Negative was jetzt kommt, findet selbstverständlich seine Begründung, seine Ursache mit dem Austritt der unverantwortlichen Briten aus der EU.

    Das heißt z.B. man könnte ab sofort beginnen alle geschönten Wirtschaftsdaten, alle zurechgelogenen Arbeitslosenzahlen, einfach schlicht Alles peu a peu der aktuellen Realität anpassen und hat immer einen Schuldigen parat.

    Die Wirtschaften liegen eh darnieder. Statt einem Miniplus kann man nun den Fakten entsprechend ein sattes Minus präsentieren – die Briten waren es. Die Arbeitslosenzahlen in deutschland irgendwie unter 3 Millionen heruntergeschrieben und gesprochen, können sich den Fakten – irgendetwas zwischen 7 und 9 Millionen nach und nach angleichen – die Briten waren es. Und so weiter und so fort etc pp.

    Denkt dran und nicht vergessen…

    DIE BRITEN WAREN ES – SCHULD.

    • P.S.

      Und nicht zu vergessen, den Briten MÜSSEN harte Zeiten entgegenschlagen. Da wird das britische Empire für sorgen, als auch der Rest der EU Mischpoke.

      Das kann und darf gar nicht anders sein. Man stelle sich vor, den Briten ginge es nach Austritt aus der EU besser und vielleicht sogar noch signifikant besser…

      Eben allein darum wird man jetzt alles tun, um die Briten UND die Völker Europas Dreck fressen zu lassen – das ist sicherer als das Amen in der Kirche. Schließlich muß der Souverän gebodigt werden für die Unverschämtheit nicht auf die Eliten zu hören.

      Wir können am Beispiel Rußland überdeutlich sehen, das unsere Verbrecherregierungen in keiner weise mehr auch nur ansatzweise real, logisch, vernünftig handeln.

      Es geht im Fall Rußland AUSSCLIEßLICH darum Putin, die Regierung und das Volk abzustrafen und größtenmöglichen Schaden herbeizuführen.

      Dabei spielt Geld, die Kosten fpr Europa NICHT DIE GERINGSTE ROLLE!! Selbst wenn das noch hunderte Milliarden kostet, es spielt schlicht und einfach keine Rolle.

      Es ist immer das gleiche. Wenn ein Staat von ihm verordnetes Unrecht durchsetzen will, kann er noch so verschuldet, noch so arm sein, DANN AUF EINMAL SPIELT GELD KEINE ROLLE MEHR UND IST OHNE ENDE VORHANDEN!

    • EU: Gott strafe England, aber dalli

      Brüssel und seine Verbündeten haben es eilig, die Austrittserklärung der Briten zu bekommen, weil sie UK öffentlichkeitswirksam bestrafen wollen – und das geht ohnedies nicht schneller als nach zwei Jahren. Die Züchtigung soll über den Entzug des Freihandels erfolgen – etwas, das dem Züchtiger mehr Schmerzen bereitet als dem Gezüchtigten. Die Kommissare Glühbirnenverbot und Gurkenkrümmung wollen daheim reinen Tisch machen.

      Wem bewusst ist, dass europäische Regierungen für die Vorbereitung jedes drittrangigen Meetings oder jeder Erklärung viele Tage, ja Wochen benötigen, dem muss die Eile, die Brüssel jetzt an den Tag legt, unnatürlich, geradezu verdächtig vorkommen.

      Die Hast der EU ist unmöglich zu übersehen. Im Speziellen will man dort endlich die formelle Austrittsbenachrichtigung überreicht bekommen. ….

      weiter hier:
      http://staatsstreich.at/eu-gott-strafe-england-aber-dalli.html

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