The Wolff of Wall Street: Inflation & Deflation

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag um 12:00 Uhr Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Inflation & Deflation“.

Bei einer Inflation steigen die Preise auf breiter Front. Das führt dazu, dass die Kaufkraft sinkt, das Geld also an Wert verliert. Die Ursache hierfür verrät uns der Begriff selbst: Das Wort Inflation kommt vom lateinischen Verb inflare = aufblasen. Ausgelöst wird eine Inflation durch ein Aufblasen der Geldmenge. Zuständig für diese Geldmenge ist – die Zentralbank.

Eine Inflation ist also nichts anderes als die Folge einer Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank.

Bei einer Deflation handelt es sich um den entgegengesetzten Prozess: Hierbei fallen die Preise auf breiter Front, so dass die Kaufkraft steigt, man also für die gleiche Menge Geld mehr Waren erhält. Ursache ist in diesem Fall eine Abnahme der umlaufenden Geldmenge.

Diese Abnahme kann verschiedene Ursachen haben. Es kann an einer Überproduktion liegen, durch die das Angebot die Nachfrage übersteigt – mit der Folge, dass die Anbieter, um ihre Waren loszuwerden, die Preise senken müssen. Es kann aber auch an sinkender Kaufkraft liegen, zum Beispiel bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit oder bei stagnierenden oder fallenden Reallöhnen. Es kann aber auch an einer Rezession liegen, also einem deutlich Rückgang des Wirtschaftswachstums, was einerseits zu Massenentlassungen und andererseits zu vermehrtem Sparen führt, weil die Menschen aus Zukunftsangst zögern, ihr Geld auszugeben.

Das Grundproblem in unserem Wirtschaftssystem besteht darin, dass der Fortschritt der Technik und die ständige Rationalisierung der Massenproduktion die Herstellungskosten von Waren unablässig senken, wir es also mit einer tendenziellen Deflation zu tun haben. Andererseits aber ist das System kreditgetrieben und es gibt niemanden, der eine solche Deflation mehr fürchtet als diejenigen, die Schulden haben.

Warum? Bei einer Deflation sinken nicht nur die Preise, sondern auch die Einnahmen sowohl der Unternehmen als auch des Staates. Was aber nicht sinkt, ist der Schuldenstand, und das bedeutet: Die Schulden nehmen im Verhältnis zum allgemeinen Preisniveau zu.

Bei einer Inflation passiert genau das Gegenteil: Das erhöhen sich die Preise und damit auch die Einnahmen, während der Schuldenstand sich nicht verändert, also relativ zum allgemeinen Preisniveau sinkt. Deshalb spricht man auch vom „Weg-Inflationieren von Schulden“.

Sowohl der Staat als auch Unternehmen und verschuldete Privathaushalte haben also ein Interesse an einer – zumindest milden – Inflation. Genau die versuchen die Zentralbanken durch ihre Geldpolitik zu erreichen. Die Europäische Zentralbank EZB zum Beispiel verfolgt ein Inflationsziel von knapp 2 Prozent.

Halt! Die EZB hat doch zur Rettung des Systems zwischen März 2015 und Dezember 2018 über den Ankauf von Wertpapieren mehr als 2,5 Billionen Euro ins System gepumpt… Müsste die Inflation da nicht längst bei weit über 2 Prozent liegen?

Nein, und zwar aus einem einfachen Grund: Der Löwenanteil dieses künstlich geschaffenen Geldes ist nicht – wie offiziell behauptet – zur Ankurbelung der lahmenden Wirtschaft benutzt worden, sondern direkt in die Taschen von Großinvestoren geflossen, die es zur Finanzspekulation benutzt und es in die Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkte gesteckt haben. An diesen Märkten haben wir es tatsächlich mit einer gewaltigen Inflation zu tun – nur, dass man sie nicht so nennt, sondern stattdessen von „Blasen“ spricht.

Da das Geld weder bei der produzierenden Wirtschaft, noch bei den Konsumenten angekommen ist, hat es – mit Ausnahme der steigenden Mieten – zu keiner nennenswerten, im Alltag spürbaren Inflation geführt. Im Gegenteil: Die sogenannte „lockere Geldpolitik“ ist ja auch noch von der Austeritätspolitik begleitet worden und die hat – zusammen mit der Stagnation der Reallöhne und der Ausweitung des Niedriglohnsektors – die Kaufkraft großer Bevölkerungsteile weiter eingeschränkt.

Die Folge: Das Problem der Deflation hat in der Realwirtschaft trotz der riesigen Geldinjektionen ins System weiter bestanden, weshalb man zusätzlich die Zinsen gesenkt hat – in der Eurozone bis auf Null Prozent. Damit allerdings hat man zwar eine Deflation verhindert, sich für die Zukunft aber ein weiteres Problem eingehandelt:

Sobald die Welt nämlich in eine Rezession rutscht – und das ist unausweichlich – bleibt den Zentralbanken gar keine andere Wahl als noch mehr Geld zu schaffen und die Zinsen noch weiter zu senken. Damit aber werden sie die Inflation an den Finanzmärkten noch stärker befeuern – und zwar so lange, bis die Blasen platzen. In der Realwirtschaft dagegen werden diese Maßnahmen auch in Zukunft nicht ankommen. Deshalb wird auch hier weiterhin das Problem der Deflation vorherrschen.

Um genau dieses Problem zu lösen, wird in Zentralbankreisen inzwischen das Konzept des „Helikoptergeldes“ diskutiert. Das heißt: Die Zentralbanken verteilen flächendeckend Geld an die Bevölkerung und zwar mit der Auflage, es umgehend in den Konsum zu stecken, um so die Nachfrage zu erhöhen.

Einerseits also zwingt man die arbeitende Bevölkerung durch die Austeritätspolitik dazu, den Gürtel enger zu schnallen, andererseits aber ist man bereit, ihr Geld zu schenken – aber nicht etwa aus humanitären Erwägungen heraus, sondern nur, um ein System in Gang zu halten, das aus sich selbst heraus nicht mehr lebensfähig ist.

Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

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17 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street: Inflation & Deflation

  1. Zitat von schwarz ist weiß:
    „Der Punkt ist doch, dass Geld, der gesamten Menschheit dienen sollte und keiner Kaste.“

    Eine möglichst globale Übereinkunft zu einer Art Höchstlohn pro Mensch (Bsp.: Besitz von Milliardenvermögen wird verboten) würde wohl viele Probleme beseitigen.

    • Globale Übereinkünfte (auch auf anderen Gebieten) haben den Nachteil, das sie nicht durchsetzbar sind.

      Die Politik hat, was ihren Vorschlag angeht, daran überhaupt kein Interesse.

      Die Mehrheit träumt wahrscheinlich davon, dass auch sie einmal ein Milliardenvermögen besitzen könnte und das sollen sie dann der Allgemeinheit zur Verfügung stellen? Das geht ja gar nicht! 🙂

    • Vollkommen nachvollziehbar, jedoch wie schon kommentiert – unrealistisch.

      Eine Ergänzung: Lassen wir das Kapital, wo es ist. Lasst den Reichen reich sein und bleiben – wenn es glücklich macht. Denn: Gebt die Investitionsentscheidung der Allgemeinheit.

      Als Idee würde jemand vielmehr 13,2% einer Investitionssumme besitzen, welche in einem 100% Investitionsvolumen agiert. Somit wäre auch der allgemeine Faktor der Wertsteigerung stets dargestellt und prozentual auszuschütten, bei einer zielgerichteten Investition für die Allgemeinheit.
      Stellt es euch als einen Reigen vor. Hierbei wäre eine kontinuierliche Selbstförderung der Gesellschaft gegeben und jeder Gewinn des Einzelnen ist auch besser für Alle. Es basiert auf den Umsätzen und refinanziert sich aus den Gesamt-Gewinnen (…wenn das der Erich hören könnte…wenn das die Treuhand hört.)

      peace

  2. Wie schafft man es, denken auszuschalten?

    Inflation kommt von der Geldmenge. So, so deswegen „drucken“ japan, usa und europa geld und die Kerninflation ist immernoch 1% oder weniger. Ihre Logik ist unvergleichbar! Und komischerweise hat Deflation bei Ihnen plötzlich was mit Arbeitslosigkeit zu tun. „GeldmengenTheorie“ – Quantitätstheorie mit 4 Variablen und 3 unbekannten, die Gleichung kann nur ein Hr. Wollf und Hr. Sinn lösen?????

    • Japan ist das perfekte Beispiel, vielen Dank.

      Dieses Video scheint leider ausnahmsweise eher eine fleißige Abarbeitung von Begrifflichkeiten, die in Verbindung stehen sollten. Tun Sie aber nicht, ist jedoch die OFFIZIELLE LEHRE vor allem bei BWL und selbst bei Sozialwissenschaftlern hört man dies heraus. Man weiß den Preis von Allem und kennt den Wert von Nichts.

      ABER:
      Arbeitslosigkeit WAR einmal der ultimative Indikator, jedoch ist Anstellungslosigkeit der trefflichere Begriff, wenn Ablehnungen aufgrund von Überqualifizierung ebenso zur Nichteinstellung führen kann.
      Prof H. Flassbeck löst diesen Gordischen Knoten in seinem Satz „man glaubt immer noch, die Welt könne man wie einen Kartoffelmarkt abhandeln“; und da sicherlich keiner von uns eine Familie mit 1,4 Kindern getroffen hat, so ist jedwede statistische Bearbeitung dieses zum Scheitern verurteilt.

      peace

      ps: ich traue Herrn Wolff gerne zu, dass er eine Lösung hierzu finden kann – Herrn Sinn nicht. Ebenso würde ich Herrn Wolff einen Kaffee spendieren, allein für den Mut dieses haarsträubende Konstrukt des Geldes überhaupt analytisch anzugehen. Seien wir mindestens gnädig: Bei Geld kann man nur verlieren 😉

    • Herr Wolff wohl nicht, Herr Sinn definitiv ein Neo-Klassiker und so wie ich ihn persönlich einschätze, so bin ich überzeugt, er hat sich 99% seines Lebens mit dem Satz „Macht doch Sinn, oder…Kicher Kicher“ aus der Affäre ziehen können.

      Ich schlage vor, dass Herr Wolff und Herr Hörmann das gesamte Themenfeld vielleicht zusammen in einem Dialog oder einer Debatte darstellen, da es zu heikel ist, um mit Definitionen zu agieren. Es handelt sich immerhin um MARKTMECHANISMEN. Name egal, sorry.

      peace

  3. Lieber Herr Wolff,
    so sehr ich Ihre Beiträge schätze, liegen Sie hier wirklich daneben. Inflation ist keine Funktion der Geldmenge. Die so genannte Quantitätstheorie des Geldes ist sowohl theoretisch als auch empirisch immer wieder widerlegt worden, unter anderem von Marx und von Keynes. Eigentlich wird sie nur noch ernsthaft von der „Neoklassik“ vertreten, die auch sonst noch gespickt ist mit längst widerlegten Theoremen wie z.B. dem „Sayschen Theorem“, demzufolge sich jedes Angebot seine Nachfrage schafft. Die Quantitätstheorie des Geldes wurde erst wieder hoffähig, als man in den 1970er Jahren ein Konzept benötigte, das man gegen die keynesianisch inspirierte Beschäftigungspolitik setzen konnte. Milton Friedman hat dazu seinen „Monetarismus“ präsentiert, der dann mit allen propagandistischen Mitteln bis hin zum Nobelpreis gefördert wurde. Nun hatte man endlich ein Konzept, mit dem man Politik gegen den Sozialstaat legitimieren konnte.

    • Ich stimme Ihnen zu, Herr Wolff unterliegt hier einem Irrtum.

      Inflation und Deflation sind seit Keynes anerkannte inhärente Folgen von Wert und Prognose in einem Markt, hierbei erscheint die Währung symptomatisch.
      1. Geld und Kapital sind nicht reziprok
      2. Inflation und Deflation gleichen sich innerhalb der Devisenstruktur an und alle nicht von Real-Wert gestützen Geld-Anlagen wandeln sich zu freiem Kapital, welches die nächste Inflation entwickelt (vgl. Keynes – Bildung von Kapitalblasen) ;oder s.a. Kunst als Investment/Oldtimer etc. in Verbindung mit Rückversicherungen „Die Preise entbehren jeglicher Grundlage – dass Geld muss weg!“ arte Doku, find ich jetzt nicht mehr, tut mir Leid).
      Alles wird ständig mehr wert, oder kriegen Sie heute noch den Warenkorb, den Sie in Ihrer Position zuvor bekamen? Schade, dass die häusliche Arbeit der Frauen und Männer heutzutage weder qualifiziert noch effektiv genug ist, um diese wertschätzen zu müssen. Passen Sie selbst auf Ihr Kind auf ist das keinen Cent wert, Babysitter machen es markteffektiv zu einer be-Lohn-baren Aufgabe.
      Vielleicht sollten wir uns alle gegenseitig auf die Kinder aufpassen, dann haben wir zum Einen jede Menge Spaß und zum anderen könnten wir so viel VERDIENEN wie WIR eigentlich VERDIENT HABEN. Überall.

      Auf gute Nachbarschaft und ein gutes Leben.

      peace

  4. „Der Löwenanteil dieses künstlich geschaffenen Geldes ist nicht – wie offiziell behauptet – zur Ankurbelung der lahmenden Wirtschaft benutzt worden, sondern direkt in die Taschen von Großinvestoren geflossen, die es zur Finanzspekulation benutzt und es in die Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkte gesteckt haben.“

    Offiziell war es das Ziel, dass das Geld zur Ankurbelung der lahmenden Wirtschaft benutzt wird.
    Habe aber nirgend wo gelesen, das das auch so geklappt hat. Auch nicht im Mainstream.
    Deshalb wurde ja auch mehr und mehr nachgeschossen. War aber fast wirkungslos –> zu wenig Rendite.

    Die Wirtschaft stagniert ja eher, was die Eurozone betrifft.
    Und deshalb gibt es auch keine Zinsen, denn die müssen erarbeiten werden.
    Spekulation schafft eben keine realen Werte.

    • Irgenwie schon. Abwrackprämie. Dämm-Vorschriften.
      Bitte um Verzeihung, doch dieses Geld ist definitiv in die lahmende Wirtschaft geflossen. Benutzt wurde es nicht zur Ankurbelung der Wirtschaft durch prognostizierbare Zuwächse, sondern um den Vorgang zu verlängern und Investments stabil zu halten, um bei der nächsten vielversprechenden Blase schnell reagieren zu können und zu wechseln. (VW-Porsche Kauf oder nicht Kauf und plötzlich kauft nicht Porsche VW sondern VW kauft Porsche…erinnern wir uns bitte an solche Vorgänge)

      Wieso:
      Wirtschaftsunternehmen bedienen sich bei Investoren (freies Kapital zur Spekulation) und ein Kredit bezieht sich stets auf einen real zu erwirtschaftenden Wert (Ressource + Arbeit + SchnickSchnack = Hätteichgerndafür).
      Dies ist aus Renditesicht vollkommen vernachlässigbar, da der Kapitalmarkt jeden Realwert minutlich übertrifft, da ein Investment keinen Eigner, sondern einen Teilhaber darstellt. „Schwarzer Peter“ oder „Der letzte brennt“, es gibt sicherlich tausend Namen für dieses Kinderspiel.

      peace

  5. Die Zündschnur der EZB-„Geldpolitik“ ist schon arg runtergebrannt. Und der Glaube auch, dass allein „Geldmenge-regulieren“ ausreicht um Wirtschaftspolitik zu machen – und den Rest erledigt der freie Markt.
    Aber wie wäre es, wenn „Helikopter-Geld“ nicht flächendeckend, sondern ausschließlich durch Verdreifachung des Hartz4-Regelsatz von 424,-€ * 3 = auf 1.272,-€ erhöht würde?
    Der Staat könnte sanften Druck bei der unteren „Lohnfindung“ ausüben.
    Klar, der gepriesene Niedriglohnsektor würde sich sagen, „ich bin doch nicht blöd für lau zu arbeiten“, – was umgehend zu höheren Nominallöhnen führen müsste.
    Na, dann steigen eben die Preise, – und ENDLICH hat man die ersehnte INFLATION auch an der Supermarktkasse.
    Die Mieten würden nicht EXPLODIEREN – sondern wären bezahlbar. Das südliche Europa würde aufatmen und zur blühenden Landschaft werden.
    Nur der Export-Weltmeister müsste darben. Ach der arme Export.

    Deren GAU wäre bestimmt, es würde einen Index-Lohn geben, der sich automatisch mit der Produktivität des Unternehmens erhöhen würde. Dann würde es keinen Druck auf Billiglöhner geben, sondern auf Kreativität und Wettbewerb um beste Ideen. Doch die scheinen zzt. versiegt zu sein.

    • „Lohnfindung“ bzw. reale Lohnstückkosten… das wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen.
      Der Ansatz mit der Erhöhung des Mindestlohns + Hartz4 finde ich richtig.
      Das kann aber nur der Staat und die EU. Genau so wie die Besteuerung von Arbeit und von Spekulation.

      Das hätte mehr Nachfrage geschaffen und auch Investitionen. Dann kann man den Hubschraubereinsatz auch sein lassen.

      Ist halt die Frage ob man das will.
      Wenn die EU und ihre Staaten zuschauen, wie das Geld der EZB nur zum zocken verwendet wird, brauch man sich nicht wundern, wenn es nach hinten los geht.

  6. Hallo Herr Wolff, einseitiges Posten und sonst nichts?

    Ich hatte eine Frage gestellt und um Antwort gebeten: Bitte antworten Sie !

    Ich stelle mir ein demokratisches Geldsystem wie folgt vor:

    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/04/08/jeder-steuer-staat-eine-absurditaet/

    Kommt mir selbst ´verrückt´ einfach vor – habe noch nichts in dieser Richtung gefunden:

    > Hallo Herr Wolff: wo bitte, geht meine Überlegung in die Irre ? Ich suche dringend fachmännische Antwort!

    • Hallo Frau Weiss,
      mein Gott, Wolff wird klare Vorstellungen haben. Und wird wissen, wie das ginge.
      Man kann selbstverstaendlich doch nicht mit dem Geldsystem beginnen: wer soll denn woher als ein einschlagender Blitz das Demokratierecht her haben, ein Geldsystem zu verordnen?
      Gehen Sie, meine Anregung, mal auf 1903 und Rudolph Diesel zurueck. Der hat da volksnah, praktisch, gesetzeskonform schon mal dargelegt, wie Demokratie ganz stickum, harmlos, einvernehmlich und per Vertrag erst unter wenigen, dann immer mehr werdend entstehen kann und mit ihm ein Warentauschsystem, welches selbstverstaendlich auch jederzeit zu einem Geldsystem erweitert werden koennte.
      Erst der frame, dann das Geld im frame, wie denn sonst?

    • Wäre es nicht interessant, über die „klaren Vorstellungen“ des Wolffes informiert zu werden?
      Bei einigen schon angesprochenen Sachen besteht schon bei einigen Begriffserklärungen kein Konsens.
      Man sollte sich nicht darauf verlassen, das eine Person oder Personengruppe schon weis, was und wie er das macht.
      Das hat noch nie funktioniert.
      Das Gerede vom künstlich erschaffen Geld, verfängt bei mir nicht. Geld war und ist immer ein künstliches Konstrukt. Oder wächst Geld an Bäumen?
      Der Punkt ist doch, dass Geld, der gesamten Menschheit dienen sollte und keiner Kaste.

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