The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Corona-Pandemie – Hedgefonds und das Ende des Mittelstands

Heute ist Sonntag, der 5. April 2020, und während die Welt wie gebannt auf die Ausbreitung der Corona-Pandemie starrt, ereignen sich im globalen Finanzsystem Dinge von großer Tragweite.

Seit einigen Wochen können wir beobachten, wie Hedgefonds ihre Marktmacht ausspielen und das bestehende System mit Hilfe von Regierungen und Zentralbanken zu ihren Gunsten auspressen, wie sie ihrem größten Konkurrenten – der mittelständischen Wirtschaft – den Boden unter den Füßen entziehen und jede denkbare Maßnahme ergreifen, um vom inzwischen unvermeidbaren Wirtschafts- und Finanzcrash maximal zu profitieren.

Sofern niemand sie stoppt, werden wir sehr wahrscheinlich schon bald erleben, wie die Hedgefonds uns allen – unterstützt von Politik und Zentralbanken – ein auf die Finanzelite und ihre Bedürfnisse zugeschnittenes neues System aufzwingen.

Um die Hintergründe dieses historischen Umbruchs zu verstehen, ist es wichtig, sich von dem zurzeit am meisten verbreiteten und von den Medien am stärksten geförderten Irrtum zu lösen, all das habe ursächlich etwas mit dem neuartigen Corona-Virus zu tun.

Tatsache ist: Die Probleme im Finanzsektor haben lange vor der Pandemie bestanden und hätten auch ohne sie fatale Folgen gehabt. Das Virus dient denjenigen, die den Finanzsektor beherrschen, nur als willkommener Helfer. Es zieht seit einigen Wochen alle Aufmerksamkeit der Menschen auf sich und ermöglicht der Finanzelite so, die eigene Agenda weitgehend ungestört zu verfolgen.

Um diese Agenda zu verstehen, muss man einen Blick auf die jüngere Entwicklung unseres Finanzsystems werfen: Begonnen hat alles mit der Deregulierung, also der fortschreitenden Abschaffung von rechtlichen Einschränkungen für die Banken. Im Zuge dieser Deregulierung wurden Hedgefonds zugelassen, also Vermögensverwaltungen, deren Kundschaft fast ausschließlich aus sogenannten „High Networth Individuals“ besteht – den Ultrareichen dieser Welt.

Diese Hedgefonds dürfen wie Banken arbeiten, unterliegen aber nicht deren rechtlichen Beschränkungen. Ihre Zulassung war ein historisches Geschenk an das Bankgewerbe, denn sie ermöglichte es den Banken, selbst Hedgefonds zu gründen und auf diese Weise alle ihnen auferlegten rechtlichen Einschränkungen zu umgehen.

Das so eingeläutete neue Zeitalter im Finanzsystem wird auch als das „Zeitalter der Heuschrecken“ bezeichnet. Hedgefonds verfolgen nämlich keine festgelegte Strategie, sondern durchforsten das Wirtschafts- und Finanzsystem ständig nach Gelegenheiten, um in möglichst kurzer Zeit möglichst hohe Gewinne zu machen und gehen dabei extrem rücksichtslos vor. Auf diese Weise sind sie seit der Jahrtausendwende immer größer und mächtiger geworden und übertreffen an Finanzkraft heute sogar die Großbanken, die sich mittlerweile zu einem wesentlichen Teil in ihrer Hand befinden.

Diese historisch einzigartige Macht bringt aber auch ein Problem mit sich. Dadurch, dass die Hedgefonds sich einen großen Teil des Systems unterworfen haben, sind sie selbst in hohem Maße von ihm abhängig geworden und das bedeutet: Wenn das System wackelt, dann auch die Hedgefonds.

Und genau das erleben wir gerade.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat es eine Ballung von Krisen gegeben, die das globale Wirtschafts- und Finanzsystem in seinen Grundfesten erschüttert haben. Zunächst hat in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres in vielen Ländern eine Rezession eingesetzt. Normalerweise ist das keine Tragödie, aber in diesem Fall ist die Rezession auf ein überaus zerbrechliches System getroffen, das seit etwa 12 Jahren künstlich am Leben erhalten wird.

Dann ist im Januar mit China auch noch der wichtigste Motor sowohl der Weltwirtschaft als auch des Welthandels ausgefallen und hat Liefer- und Handelsketten rund um den Globus unterbrochen. Schließlich hat Saudi-Arabien Anfang März auch noch dafür gesorgt, dass der Ölpreis drastisch eingebrochen ist.

Zusammen genommen waren das drei Schläge, die jedes normale Wirtschafts- und Finanzsystem wie einen Boxer zu Boden geschickt hätten. Da das gegenwärtige System aber wegen der lockeren Geldpolitik der Vergangenheit besonders anfällig ist, gleicht es zurzeit eher einem Boxer, der nicht nur auf die Bretter geschickt wurde, sondern angezählt wird und trotz aller Zurufe seines Trainers vergebens versucht, wieder auf die Beine zu kommen.

Die Rolle des Trainers fällt dabei der US-Zentralbank Federal Reserve zu, die in den vergangenen Wochen und Monaten alles versucht hat, das System zu stabilisieren, deren Bemühungen aber erfolglos geblieben sind und die jetzt nur noch solche Mittel einsetzen kann, die es langfristig zerstören werden. Konkret gesprochen: Die FED ist gezwungen, immer mehr Geld ins System zu pumpen, obwohl diese Geldflut mit Sicherheit in einer Hyperinflation enden und das bestehende Geldsystem zerstören wird.

Von alledem erfährt die internationale Öffentlichkeit so gut wie nichts. Stattdessen lenken Medien und Politik die Aufmerksamkeit der Menschen ausschließlich auf die Corona-Pandemie und verschaffen den Hedgefonds damit die Gelegenheit, die aktuelle Krise trotz gewaltiger Verluste zum eigenen Vorteil zu nutzen und das taumelnde System mit aktiver Unterstützung der Zentralbanken zu plündern.

Wie sonst erklärt es sich,

  • dass Hedgefonds, die durch hemmungslose Spekulation in Not geraten sind, von den Zentralbanken mit Billionen und Aberbillionen gestützt werden?
  • dass die Federal Reserve und die EZB einen Hedgefonds – nämlich BlackRock – als Berater und Organisator dieser Verteilung verpflichtet haben?
  • dass große Teile des Mittelstandes durch den Shutdown vorsätzlich ruiniert und vor die Alternative gestellt werden, entweder Konkurs anzumelden oder sich Plattform-Unternehmen anzuschließen, hinter denen große Hedgefonds stehen?
  • dass von Hedgefonds getragene Großkonzerne wie Amazon trotz Shutdown weiter arbeiten, Neueinstellungen vornehmen und riesige Gewinne einfahren dürfen, während Kleinunternehmern die Berufsausübung untersagt wird?
  • dass Konzerne, die ihre Aktienkurse in der Vergangenheit durch Aktienrückkäufe in die Höhe getrieben und den Hedgefonds dadurch Riesensummen eingebracht haben, jetzt Milliardenhilfen aus Steuergeldern erhalten?

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und würde immer wieder zur gleichen Erkenntnis führen: Keine dieser Maßnahmen dient der Mehrheit der arbeitenden Menschen und keine trägt dazu bei, das gegenwärtige System zu stabilisieren. Im Gegenteil: Die Maßnahmen beschleunigen seinen Untergang und verhelfen denjenigen, die es zurzeit plündern, dazu, bei seinem Neustart in der ersten Reihe zu stehen.

Da dieser Neustart aber mit Sicherheit Massenarbeitslosigkeit, das Ende großer Teile des Mittelstands, eine drastische Senkung des Lebensstandards der Bevölkerungsmehrheit und eine weitere Explosion der sozialen Ungleichheit mit sich bringen wird, muss man auf Seiten der Betroffenen mit Widerstand rechnen und – als Antwort darauf – von Seiten der Politik mit repressiven Maßnahmen.

Es sollte einem zu denken geben, dass genau solche Maßnahmen – Kontaktsperren, Versammlungsverbote, Reisebeschränkungen und Grenzschließungen – bereits eingeführt worden sind – unter dem Vorwand des Schutzes der Bevölkerung vor einer Pandemie, bezeichnenderweise aber von genau den Politikern, die in der Vergangenheit alles dafür getan haben, unsere Gesundheitsversorgung durch immer neue Sparmaßnahmen zu untergraben.

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29 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Corona-Pandemie – Hedgefonds und das Ende des Mittelstands

  1. Clara, dem ersten Teil Ihrer Ausführungen stimme ich zu.
    Es ist aber auch besorgniserregend, dass BlackRock auch das Geld von Kleinsparern (in Form von ETFs z.B.) und die Vorsorgeleistungen zukünftiger Rentner in den USA verwaltet und danach strebt auch europäische Rentner dafür zu gewinnen, dazu Mietwohnungen. Dass BlackRock gerufen wurde, das US-Finanzministerium und die Zentralbanken zu beraten, unfassbar!
    https://www.arte.tv/de/videos/082807-000-A/blackrock-die-unheimliche-macht-eines-finanzkonzerns/
    Spannend insbesondere ab 1:01:03 Std.

    Ganz anderer Meinung bin ich bei der Staatsverschuldung.

    2011 also lange vor Corona und vor der Tragödie um die griechischen Staatsschulden hat der Sachverständigenrat
    einen Schuldenpakt vorgeschlagen, und damit einen Weg aufgezeigt, wie alle Mitgliedsstaaten einander beim Schulden-
    abbau! (das war noch eine andere Situation) beigestanden hätten.
    Die Idee: Die Schulden bis zur Höhe von 60% seines BIPs (Maastricht-Kriterium) händelt jedes EU-Mitgliedsland auf seine Weise. Die Verschuldung darüber hinaus aller Mitglieds-
    länder werden zusammenaddiert. In Höhe dieser Summe nimmt die Gemeinschaft (EU)
    Kredite zu einem Zinssatz auf, der bis auf wenige Ausnahmen (darunter Deutschland)
    günstiger ist als für das einzelne Land.
    Staatsverschuldung 2011: Deutschland 79,8 %, Italien 119,7 %, Spanien 69,9 %
    Also nur für 19,8 % seiner damaligen Schulden hätte Deutschland diesen höheren Zinssatz
    bezahlen müssen. Der Charme bestand damals noch darin, dass der Gesamtschuldenstand festgestellt und ein Plan erdacht wurde, wie ein jedes EU-Mitgliedsland seine Schulden in den Griff bekommen könnte.
    Merkel soll das damals abgelehnt haben
    Nachzulesen hier:
    https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/gutachten/ga11_ges.pdf

    Drittes Kapitel, VI. Ein Schuldentilgungspakt für Europa. Das sind die Seiten 109-110.

    WIR und Wucherzinsen zahlen??? Der deutsche Finanzminister hat erhebliche 'Minderausgaben' dadurch, dass alte Kredite auslaufen und neue, zinsgünstigere abgeschlossen werden
    (mit Negativ-Zinsen schulden wir gar weniger, als den aufgenommenen Nennbetrag).
    In einer Wettbewerbssituation geht das zu Lasten anderer Staaten, die mehr bieten müssen.
    Die Sache mit der Bonität ganz allgemein ist doch so, dass derjenige, der kein Geld braucht, einen Superzinssatz bekommt und umgekehrt derjenige, der dringend Geld braucht, den höchsten Risikoaufschlag zahlen muss.
    Wie bei einer Wippschaukel hängt das Oben des einen aber auch ursächlich mit dem Unten des anderen zusammen.
    (Eine Parallele dazu ist der Exportüberschuss Deutschlands und die Defizite der anderen europäischen Nachbarn. Heiner Flassbeck stößt mit diesem Problem – unterschiedlichen Lohnstückkosten im selben Währungsraum – seit Jahren auf taube Ohren.

    Die Staatsverschuldung in Relation zum BIP (100% / BIP * Schulden) in einem Land steigt in einer Rezession ganz ohne neue Schuldenaufnahme alleine durch die nachlassende Jahreswirtschaftsleistung (BIP), wie man an dem Bruch sofort erkennt.
    Insofern sind diese ganzen Negativ-Prophezeiungen keine große Denkleistung.
    Auch Deutschland wird Geld aufnehmen und das ist gut so.
    Über die Verteilung dahin, wo Notlagen sind, sollte man sich viel mehr Gedanken machen.
    So wie die hässlichen Sanktionen auf Regierungen abzielen, aber die Bevölkerung
    treffen, zielt Austerität auf die Willfährigkeit der Regierenden, schadet aber der Bevölkerung,
    und das auf lange Sicht.
    Eigentlich hatte ich nicht vor, noch einmal etwas dazu zu äußern.
    Doch beim Abspielen der flashmob Melodie Nr. 3 letzten Sonntag 'Der Mond ist aufgegangen' wurde mir ganz plötzlich klar, dass ich auch nichts biete als warme Worte mit "Verschon uns Gott mit Strafen und lass' uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbarn auch!"
    Deshalb also noch einmal dies hier und:
    heute, beim flashmob Nr. 4 "Irischer Segenswunsch – Möge die Straße uns zusammenführen" werden wir (Partner-Duett) im heimischen Garten den italienischen Hymnus "Va, Pensiero…" aus Nabucco – Gefangenen- oder Freiheitschor anfügen.

  2. Die „ Finanzmärkte“ sollten renoviert werden, richtig.
    Wer BlackRock damit beauftragt für die Federal Reserve und die EZB Hunderte Milliarden zu verteilen, der macht natürlich wieder den Bock zum Gärtner, dass ist kritikwürdig, stimmt auch.
    Sobald BlackRock die 750 Milliarden verdaut und in die Taschen der Auftraggeber ausgeschieden hat wollen sie mehr, davon kann man ausgehen.

    Nur; ohne das Coronavirus SARS-CoV-2 wären die Aktienmärkte nicht so abgestürzt.

    Zusehen bis der DAX bei 800 Punkten steht, den Aktienhandel bei einem bestimmten Wert aussetzen, oder Ankäufe um Unternehmenswerte zu stützen, man hatte die Wahl und hat sich für Letzteres entschieden.
    Aktienmärkte sind nur ein Instrument zur Vermögensbildung, kein heiliger Gral, mir persönlich wäre es deutlich lieber gewesen den Aktienhandel einfach weltweit anzuhalten.

    Wovon wir in Deutschland momentan aber auch sehr bedroht werden ist eine ausufernde Staatsverschuldung, die uns dann wieder das 1% in Form von Wucherzinsen ohne Ende mästen lässt.
    Und anstatt davor zu warnen wirbt z.B. die Partei die Linke genau dafür.
    So wird das absolut zurecht nichts mit den Mehrheiten, die man für friedliche politische Veränderungen braucht.

    Deutschland soll den anderen EU-Ländern helfen, keine Frage, aber bitte ohne sich wieder an die Zins-Vampire auszuliefern, wie vor der letzten Krise.
    Wenn Eurobonds Deutschlands Zinsen erhöhen und wir dann die nächsten Jahrzehnte angenommen nur 50 Milliarden an Zinsen im Jahr, wie vor der letzten Krise zahlen, so sind das z.B. auf 20 Jahre gerechnet 1000 Milliarden Euro.
    Diese 1000 Milliarden Euro gehen dann wie gesagt an das 1% und werden auch von uns Armen gezahlt.
    Zusätzlich zu den Wucherzinsen halten wir dann noch für jeden Cent der geliehen wird den Kopf mit hin und können wahrscheinlich noch nicht mal mitentscheiden, wie hoch die Summen werden.
    Sobald ein EU-Land seine Raten nicht bezahlen kann steigen auch unsere Zinsen usw. soviel kann die Bevölkerung gar nicht arbeiten.
    Dazu kein Wort hier.
    Olaf Scholz hat Deutschland gestern hoffentlich vor ausufernden Wucherzinsen, über die sich BlackRock wahrscheinlich auch sehr gefreut hätte bewahrt, denkende Linke sollten doch zumindest das realisieren können.
    Der ESM soll ohne Austerität eingesetzt werden, die Aufbaubank der EZB soll Unternehmen helfen, Kurzarbeitergeld soll Arbeitsplätze erhalten, was fehlt ist m.E. so etwas wie eine Europäische Sozialhilfe.
    Entweder man darf den ESM dafür nutzen oder aber man braucht dafür noch andere Lösungen, aber bitte wieder unbedingt ohne Wucherzinsen.
    Sobald die EU-Hilfen geklärt sind steht m.E. die weltweite Ernährung von Menschen, die wegen Coronavirus SARS-CoV-2 kein Einkommen haben an, dafür braucht es Lösungsvorschläge.
    Viele der Zoos in Deutschland haben riesige Probleme, Futter ist nicht so teuer, es wäre sehr gut, wenn unsere Regierung vielleicht auch da helfen würde.

  3. Es sieht nicht gut aus für die solidarischen EU-Anleihen, also die Eurobonds.
    Gleichwohl redet man von Solidarität im Sinne der damaligen Troika (mit dem IWF
    im Boot). In einem Memorandum of Understanding (Mo() werden die Einzelheiten der AUFLAGEN
    festgehalten (also die durchzuführenden Anpassungsprogramme für das antragstellende Land).
    Worin mögen sich die AUFLAGEN von den bisherigen unterscheiden? Und welches Land mag
    sich nach den Erfahrungen, die Griechenland und Portugal damit gemacht haben, kompletten
    Budget-Kontrolle unterwerfen?
    https://www.piqd.de/europa-eu/portugals-weg-aus-der-krise-lusitanische-wachstumspolitik-statt-berliner-sparpolitik

    Früher Schäuble und Merkel, jetzt Scholz und Altmaier.
    Olaf Scholz im Video ab Min. 5 zur den Vorteilen:
    Es geht schnell und passt zu den europäischen Verträgen.

    https://deutsch.rt.com/inland/100569-bundesregierung-erteilt-klare-absage-fuer-eurobonds/

  4. Ja, Herr Wolff ihre gesellschaftlichen kurzen Unterrichtseinheiten gefallen mir sehr. Als Schüler (auch heute noch) hätte ich mir keinen besseren Lehrer vorstellen können, immer nah an der Realität: trockener "Krümelkuchen" in kleinen Portionen passend zum aktuellen Geschehen serviert.

    Jedes System, dass ins Straucheln kommt, versucht sein inneres Gleichgewicht zu finden und zwar mit den Methoden die in ihm "Inne" wohnen, während mögliche Methoden außerhalb nicht einmal gedacht werden dürfen …. denn der Feind muss "Außen" sein bzw. hat sich ins System als Fremdkörper eingeschlichen haben.

    Oh …. das erinnert mich an die wiederlichen kleinen unsichtbaren "Corona-Viren". Vieren beherrschen unsere Welt, treiben den Menschen vor sich her, sind unsichtbar und neigen dazu ihren "Wirt" (also ihre Lebensbases) zu vernichten. Finden wir dieses Handeln nicht auch in den unzähligen Selbstmord-Attentaten?

    Das System erzeugt seinen eigenen Feind und holt sich gleichzeitig in der Bekämpfung des erschaffenen Feindes die Legimation gegen dessen Vernichtung mit allen Mitteln vorzugehen. Es ist eine Spirale die größte Grausamkeit zulässt. Man könnte sagen, hier wird eine Maschenerie in Gang gesetzt, die nur mit "Herzverstand" zu stoppen ist.

    Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass eine globale grenzenlose Finanz-Wirtschaft von heute auf morgen eine Art "Herzverstand" entwickeln kann. Nein – wer auf dieser Art eine Lösung erhofft steht nicht in eigener Verantwortung.

    Das Finanzsystem wird mit Pauken und Trompeten an die Wand gefahren und wird alles mitreißen was mit ihr in Verbindungt steht. Der Zusammenbruch kann nur gemildert werden, wenn die Realwirtschaft und Finanzwirtschaft voneinander getrennt werden.

    Das muss auf rechtlicher Ebene geschehen:
    zum Beispiel durch unterschiedliche Geldsysteme mit gleichzeitigen Negativzinsen innerhalb des Finanzsystem-Kapitals. Anlagemöglichkeitern in Grund und Boden, Patenten und Rechten erschweren bis hin zur Unmöglichkeit. Das Finanzkapital muss Schrittweise augetrocknet bzw. in einer Hyperinflation verbrannt werden, während gleichzeitig die Realwirtschaft aufgebaut werden muss.

    Auf gesellschaftlicher Ebene kann dieser Prozess nicht in Gang kommen, da "neue Gedanken" nie eine Mehrheit bekommen werden. Der Mensch klammert sich an das "Gewohnte", es ist die Angst und die Unfähigkeit Ökonomie neu zu denken. Hier sehe ich das wahre Problem, weil die große Gesellschaft hierfür kein Bewusstsein hat und nicht in der Lage ist eine Art "Bewusseinskissen" zu erschaffen auf das große "Fortschritts-Denker" getragen werden können.

    Für mich wäre die soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner ein echter neuer Ansatzpunkt, dass das lebendige mit einbezieht und nicht nur alles als "tote Materie" behandelt.

  5. Es ist an der Zeit, einmal richtig zu stellen, worum es bei Coronabonds oder Eurobonds wirklich geht.
    Weil die EU einen besseren Zinssatz bekommt, als die meisten der einzelnen Mitgliedsländer,
    macht es Sinn, für alle gemeinsam Geld aufzunehmen, die Zinsen und Tilgung aber bezahlt ein jedes Land selbst. Die Kanzlerin ist dagegen. Deutschland gilt derzeit als 'sicherer Hafen'
    für Geldanlagen und bekommt sogar einen Negativ-Zinssatz für neue Schulden, was den
    Schuldendienst reduziert und dem Bundeshaushalt weniger belastet.
    Es gibt aber verschiedene Gründe dafür, warum
    es Sinn macht, solidarisch zu sein: Deutschland ist Exportnation, und Unterstützung, nicht 'warme Worte' sind das was zählt, zumal in einer Gemeinschaft.
    Egal ob man dieses Europa so wie es 'verfasst' ist, liebt oder nicht, es geht um Hilfe für unsere
    Nachbarstaaten.
    Wer argumentiert: Das Geldsystem bricht ja sowieso zusammen, dem sei entgegen
    gehalten, dass jetzt auf jeden Fall großer Schaden für allein gelassene Länder dadurch entsteht,
    dass sie, um Kredite zu erhalten, Staatseigentum verkaufen müssen. Das ist dann auf jeden Fall weg.
    Die Ukraine soll für einen IWF-Kredit von 7 Mrd. die Bedingung erfüllen, den Verkauf
    ihres fruchtbaren Ackerlandes an ausländische Investoren zuzulassen.
    Die Situation im Gesundheitswesen ist nicht zuletzt Ergebnis von Bedingungen, die
    gestellt wurden, damit immer noch einen Primärüberschuss bleibt, um Kredite zu bedienen.

    Fabio De Masi erklärt das hier detailliert:
    https://www.youtube.com/watch?v=MN09zO79I2Q&app=desktop
    Hier Achim Truger:
    https://www.vorwaerts.de/artikel/wirtschaftsweiser-achim-truger-haelt-corona-bonds-unverzichtbar

    Mehr als 1700 Ökonominnen und Ökonomen unterstützen diese Haltung:
    https://europeanrenaissance.altervista.org/signatories/

  6. Der Kapitalismus ist eine großartige Gesellschaft. Er schafft sich gerade und schnurstracks sang- und klangvoll selbst ab. Zum einen mit der unendlichen Digitalisierung und folgend immer mehr Maschinen, Automaten, KI/AI die wesentlich Produktionsprozesse alter Prägung abschaffen, massenhaft Arbeitsplätze unnötig machen werden. Und mit den neuen Methoden der too big to fail Umverteilung von Unten nach Oben, der Privatisierung von Gewinnen und der Sozialisierung von Verlusten. All das zusammen gestattet keine kosmetische Reformiererei unseres ansonsten doch untadeligen Kapitalismus/westliche Wertegemeinschaft mehr, sondern als letzten Ausweg aus dem Schlamassel, das Volk dumm, schwach und gefügig zu halten, unfähig, zu revoluzzen, endlich mal Krieg, Krieg, Krieg,

    Sollte der allerdings nicht nur beim Bürgerkrieg Heimatschutz gegen waffenstarrende Bürger-Hordenbleiben, gar ins Nukleare hin ausarten reichten die Sprengköpfe der einen Seite völlig aus, den nuklearen Winter herbeizuführen. das Ende höheren Lebens. Die Gegenseite braucht dazu keinen einzigen Schuss abzufeuern sagen alle mathematischen Modelle beider derzeit streitenden Seiten. Ansonsten geht ohne Krieg nicht das höhere Leben, sondern nur der Kapitalismus komplett und global krachen. Weil: Russland folgt dem chinesischen Modell zuerst und dann werden aus der westlichen Wertlosgemeinschaft weitere Kandidaten nachfolgen.

    Da aber bekanntlich Sozialismus nichts taugt, wie man jüngst am Beispiel Venezuelas, Kubas, Nordkoreas und Chinas selbst sieht. Das sind Unterdrückungs- und Unrechtsstaaten, wenn ich das bei BLÖD so richtig gelesen und verstanden habe, wäre das ein Abstieg von uns unentbehrlich, unverzichtbaren Guten in die Hölle der Gleichmacherei, des Mittelmaßes an Vermögensaufbau und wir müssten unsere Villen im Tessin alle ins Volkseigentum überführen. Na das geht doch wohl gar nicht. Dann lieber einen Krieg gegen Venezuela losschlagen, den Rauschgiftboss Maduro seinen russischen Beschützerhänden entreißen und gleich danach mit der NATO in Russland einmarschieren. Als historisch Erste mal endlich nach diversen Fehlversuchen e r f o l g r e i c h angreifen. Nach den jüngsten grandiosen Auftritten der NATO und jahrzehntelangem Rumgesiege der größten JewSA-Siegerarmee der Welt in Serbien, Afghanistan, Libyen, Syrien und sonstwo, kein Problem. Und dann funktioniert er wieder, der Kapitalismus. Zumindest bis zur nächsten Krise des Finanzsystems, wenn wir nämlich feststellen, dass man Gold einfach nicht drucken kann. Erinnert mich irgendwie an die Frage, warum seit Jahrhunderten Männer die Frauen prügeln, sie missbrauchen, benutzen und unterdrücken.

    Weil es sich bewährt hat!

    So wie unser großartiger Kapitalismus, inzwischen das Modell Neoliberalismus-Kapitalismus.

  7. Der Sturm kommt – war absehbar. Doch nicht im Trumpschen Sinne, sondern im Sinne der herrschenden Oligarchie. Langt schon am 5. April 2020 TV zu schauen – also Staatsfernsehen. Seit 4 Stunden ausschließlich "kritischer" Umgang. Es wird noch schlimmer…

  8. Wenn nun bald 50% arbeitslos sind und Kredite fällig gestellt werden, wird es endlose Zwangsversteigerungen geben. Immobilien, Unternehmen und Aktien fallen dann privaten Geschäftsbanken in die Hände. Das wäre der Super-Gau.
    Der Staat muss also alle Banken verstaatlichen. Vielleicht ein erster Schritt zu einem demokratischen Geldsystem.

  9. Dem deutschen Michel muss offenbar erst das Wasser an der Unterlippen-Oberkante stehen, bis er seine Schlafmütze abnimmt und sich wehrt. Mutti muss nicht mehr um Erlaubnis gefragt werden, denn wir sind erwachsen.
    Ziviler Ungehorsam – ja, dürfen wir. Steht im Grundgesetz. Und genau deshalb dürfen wir uns das jetzt nicht nehmen lassen!

    • Ja wäre nicht verkehrt.

      Frau Wagenknecht hat ja nun auch seit paar Wochen so eine Art Wochenschau auf You Tube gestartet.
      https://www.youtube.com/playlist?list=PLWMOkEY81QpiC-0fm6ospJHGMX5_a_BYo

      Wie immer von ihr seröis und eher politisch korrekt, aber trotzdem ganz gut. Für Fortgeschrittene natürlich wenig Erkenntnisgewinn, dafür weis man einfach schon zu viel.

    • Ich hatte mal eine hohe Meinung von Sarah Wagenknecht. Aber nachdem ich gehört habe was sie da in ihrem Youtube Kanal mit gedämpfter Stimme vom Stapel lässt, habe ich die nicht mehr. Das ist sehr naiv und oberflächlich.

    • Ergänzung: In der Monitorsendung vom 2.4. gabe es hierzu ("Hedgfonds") auch eine gute Darstellung:
      https://www.ardmediathek.de/daserste/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg5MTQ3MjNmLTMzYzEtNDE2NC05YzFlLTcwYzNkNWM0ZmJkYQ/trittbrettfahrer-der-krise-angriff-der-hedgefonds

  10. Ausgesprochen interessant! Vielen Dank für Ihre Einschätzung, Herr Wolff!

    Eine Reichensteuer muss her, besser noch noch eine Transaktionssteuer auf Spekulationsgeschäfte.

    Die Bankenhure Merkel hat schon vor Jahren "alternativlose"(!!!) Milliarden aufs Spiel gesetzt und diesen Satansbraten dadurch immense Summen in den Rachen geworfen — na denen, die es ja so nötig haben.

    Das ist Irrsinn im Endstadium und kriminelle Ignoranz vonseiten der Politik.

    Es wäre Zeit sich gegen diese gottverfluchten Verbrecherbanden auch mal finanziell abzusichern.

    Oder mit anderen Waffen. Obwohl, die RAF hätte einen wie Herrhausen mal besser leben lassen.

    Wo bleibt die zweite FFF? "Fridays for Finance-Damming"?
    Die zigtausenden ruchlosen Finanz-Schwerstkriminellen dieser Welt sind tausendmal schneller als das Klima!

    Aber DAS wird dem schälen Schimpfpüppchen aus Schweden ja nicht einprogrammiert.

    • Genau genommen muss eine Steuer so eingerichtet sein auf Reichtum, dass je mehr man hat diese stetig größer wird und irgendwann Reichtum deckelt.

      Das wird zur Flucht durch Konsum oder in Anlagen. Konsum kann man mit hoher Mehrwertsteuer kompensieren, Anlagen durch komplette einbeziehen der Werte in den Gesamtvermögenswert.
      Man wird sich vieles seitens der besitzenden dann ausdenken wollen, aber es muss eben beschnitten werden, um durch dieses Kontroll- und Machtmittel Geld keine Minderheitenkontrolle mehr zuzulassen.

      Eigentlich muss Reichtum seine Bedeutung verlieren und Geld generell wieder nur ein einfachs Mittel zum Tausch darstellen.
      Es braucht viele Hebel die umgelegt werden müssen. Ebenso darfs es keine Armut geben. So wie es nach oben immer mehr zugeht, so schützt es nach unten auch immer stärker ab.
      Am Ende wird sich so ein gesundes Maß ergeben.
      Der der mehr tut, kann auch mehr haben, aber nicht unendlich. Und der der mit wenig auskommt oder auskommen muss, wird durch das System in einem gesunden Maß aufgefangen.
      Dafür ist wohl jeder Zins auch ebenso abzuschaffen.

      Wir sollten unsere Leben wieder auf die wirklichen Kernfragen lenken und uns nicht durch Machtmittel selbst zerstören, oder zerstört werden.

      Dannn stellt sich noch die Frage, wie wird ein grundlegendes bedardsorientiertes System aussehen?
      Grundbedürfnisse + angehangene grundlegende Strukturen, sollten generell vergesellschaftet sein und keinem Profitstreben unterliegen. Dazu immer höchste Priorität genießen und nicht verfallen, sondern absolut 1a aufrecht erhalten werden. Dazu zählen natürlich alle Grundbedürfnisse, sowie auch solche Sachen wie ÖPNV, Post, Vernetzung, Medizin etc.
      Luxus und nicht prinzipiell Wichtiges, kann man auch gerne einer eher profitorientierten Wirtschaft zuordnen. Wird aber bei einem bestehenden System der Deckelung dann eher seicht ausfallen.

      Der Mensch neigt aber immer zur Machtzentralisierung und dadurch Korruption und Kontrolle. Ein echtes demorkatisches System ist mehr oder minder unumgänglich. Und dies sollte sich nicht nur in Abstimmungen zur Machtausübung zeigen, sondern auch in neutrale Aufklärung die nicht interessengesteuert ist und immer mit dem Versuch alle Interessen einzubinden natürlich im Sinne des Systems und der Menschen und als letztes Mittel eine Wahl oder Abstimmung durchzuführen. Demokratie ist nicht einfach nur Mehrheitsentscheid. Es ist ein Konsens verschiedener Interessen zu finden.

    • Ein wichtiger Punkt — Armut, bzw. Ungleicheiten im Exzess — den Sie da ansprechen. Die Wurzel allen Übels, würde ich fast behaupten.

      Das Schlimme ist, dass Ungleichheit recht einfach Schritt für Schritt umzusetzen wäre — dazu sind die Geldeliten und damit, weil verstrickt, die Politiker aber nicht gewillt. Gier und Angst im Endstadium.

      Also wird es irgendwann übel knallen.

    • Pardon — Korrektur:
      Es sollte natürlich "Das Schlimme ist, dass EIN ABBAU der Ungleichheit recht einfach Schritt für Schritt umzusetzen wäre"

  11. Lieber Herr Wolf, auch ich schätze ihre Einstellung / Haltung zu den Finanzmärkten sehr. Trotzdem fürchte ich, dass ihre moralsich berechtigten Erwartungen/Hoffnungen ( noch länger) nicht eintreten werden. Das aktuelle "schöpfen" von Geld aus welchen Gründen auch immer wird m.E. so lange weiter gehen bis die breite Masse tatsächlich den Glauben an unser "Giralgeld" verliert. Dann sollte es inflationär werden. Solange aber die Unsummen, wie sie selbst anmerken, über FED und EZB etc. nicht bei der Masse sondern der assozialen Elite ankommen wird es Inflation eher nur bei bestimmten "assets" wie Aktien, Immobilien und natürlich Gold geben. Meine Befürchtung ist bzgl. dem Corona-Hype ohnehin, dass dies eine konzertierte Aktion vorgenannter super Reichen ist weil quasi aufgrund der gut gelaufenen Asset-Preisentwicklung die Luft ( Preissteigerung) raus war und jede Menge Hedge Fonds und vergleichbar nun über Corona erst auf von ihnen selbst inszenierte fallende und dann absehbar auf steigende Kurse setz(t)en. Mal sehen wer hier richtig tippt? Einige fragen hier im Forum : ..und was soll man jetzt tun?". Eines kann jeder von uns tun, auf Käufe bei Amazon, Nutzen von Google und Facebook etc. zu unterlassen und sich einfach die Mühe machen alternative mittelständische Unternehmen zu wählen die noch Steuern zahlen. Bei uns ist seit Jahren Kaufverbot bei Amazon, wir nutzen startpage statt google und sind nicht bei facebook etc. Die Amerikanische Politik lebt uns seit Jahren vor wie und wen man boykottiert. Wir leben daher diesbezüglich quasi Amerikanisch – diese Sprache ist auch für die Wallstreet verständlich und völlig friedlich!! Warum machen wir diesbezüglich nun nicht eigene Kampagnen gegen die "steuerfreien" Oligopolisten?? Warum bauen wir nicht eine Liste mit steuerzahlenden oder gar gemeinnützigen Firmen/Organsisationen die Verbraucher auf einer Plattform wie KenFM und vergleichbar jederzeit abrufen können?

    • "Warum bauen wir nicht eine Liste mit steuerzahlenden oder gar gemeinnützigen Firmen/Organsisationen die Verbraucher auf einer Plattform wie KenFM und vergleichbar jederzeit abrufen können?"

      Wer genau ist "wir"?
      Selbst eine Liste mit Einträgen von Zuschauern müsste moderiert werden.
      Wer genau soll das machen – das Team von kenfm, die jetzt schon mit schwindenden Spenden zu kämpfen haben und dafür dankenswerter Weise immer noch richtig viel auf die Beine stellen?

    • liebe Kirsten, gute Frage? Sollen wir es also besser nicht machen weil soooviel Arbeit und wir können ja soooowieso nichts machen ausser schreiben. Ich habe ja schon ein paar Firmen Namen genannt. Und natürlich ist KenFM sehr ausgelasstet deshalb mache ich ja solche Vorschläge – wir können ja auch denken. Selbstverständlich spende ich monatlich deutlich mehr als 10 oder 20.–. Vielleicht kann man sowas ja auch z.B. über free21.org oder andere Plattformen darstellen aber letztlich meine ich es sollte bei KenFM erfolgen da dies noch weit mehr Spender und Klicks brächte und z.Zt. die höchste Relevanz . Ich bin zu dieser Tätigkeit gerne bereit – denn beim Verbraucher- Boykott von "nichtsteuerzahlenden" Unternehmen kann sich keiner mehr raus reden dass man ja so machtlos ist. In Zeiten wie diesen habe ich auch meine GEZ Gebühren storniert! Kann man auch machen.

  12. Endlich das Video, auf das ich gewartet habe!
    Die Erklärung von Ken dass hinter diesem Shutdown eine US Pharmafirma steht, die den Impfstoff entwickelt und an der Donald Rumsfeld Anteile hat, erschien mir von Anfang an nicht schlüssig.

    Viel schlüssiger ist da diese Erklärung von Ernst Wolf. Die Corona Hysterie ist ein Ablenkungsmanöver für das, was an der Wallstreet hinter den Kulissen passiert. Das macht endlich Sinn.
    Und warum habe ich in keinem der Videos von Ken Jebsen je das Wort "Hedgefonds" gehört ? Die Hedgefonds gehören den Ultrareichen. Sie machen Wetten auf die Verluste anderer. Wo könnten die mehr verdienen als in einer weltweiten Krise?

    Ihr solltet hier auf das Video von Ernst Wolff über Hedgefonds verlinken:
    https://kenfm.de/the-wolff-of-wall-street-die-hedgefonds/

    • Bedenken Sie bitte, dass nach "Oben" hin die Luft dünner wird.
      Die die in den Pharmakonzernen am Ende das Szepter schwingen, bedienen sich ebenso auch über Hedgefonds oder besitzen diese selbst mit.

      Der Kreis schliesst sich von beiden Seiten her.

  13. Herzlichen Dank, lieber Herr Wolff,
    für diese Zusammenfassung, die es auch Laien einen gewissen Überblick gibt.
    Dass die Einschränkung unserer Grundrechte rund um den Corona-Hype zeitlich einfach zu günstig für den Zusammenbruch der Börsen kam, um als reiner Zufall angesehen zu werden, sage ich seit längerem. Meist vergeblich, kognitive Dissonanz lässt den überwiegenden Teil der Menschen auf einen guten Ausgang hoffen (O-Ton einer Juristin (!) bei einer Bürgschaftsbank:(!!): "So schlimm kann es gar nicht werden, die Banken wurden ja schon mal vom Staat gerettet.")

    Wodurch die ohnehin wenige verbleibende Zeit für Gegenwehr und Vorsichtsmaßnahmen vertan wird. Nicht selten mit Verschönerungsmaßnahmen am Eigenheim, das einem in Kürze vielleicht gar nicht mehr gehört. /Zum Glück sind die Baumärkte ja geöffnet./s

    Es ist zum Verzweifeln.

  14. Herr Wolff,
    vielen Dank für den tollen Artikel. Als Leser Ihrer Bücher und Ihr Fan glaube ich jedes Wort.
    Um bisher "mainstreamgläubige" zu unterstützen fehlen aber ganz dringend die Quellenangaben.

    Bin dann im Garten und säe was aus im Gewächshaus…

  15. Herr Wolff, ich schätze ihre Analysen sehr und teile diese gerne in sozialen Medien.

    Es wäre jedoch hilfreich (um die vielen Skeptiker zu überzeugen), dass Sie sich die Mühe machen, ihre Quellenangaben unter die Beiträge zu schreiben.

    Vielen Dank und machen Sie weiter mit der Aufklärung.

  16. Haben die Oligarchen eigendlich eine Antwort gefunden auf die beiden wichtigsten jetzt anstehende Fragen?

    1 – wer bezahlt die Armee? (die Bürger in den Zeltstädten werden das nicht mehr leisten können)

    2 – wie verhindert man dass die Armee sich einfach das ganze Geld nimmt?

  17. Es gibt keinE Gegenkraft mehr, kein Blog der sich gemeinsam wehrt, denn Macht & Gier friest Hirn,leider auch bei uns OTTO- Normalo.
    Wir haben schnell gelernt "Geiz ist Geil".
    Silvio Gsell Freiwirtschaft & Freigeld wäre eine Alternative,
    Bauern-Hanf Anbau für die Landwirtschaftes,
    freie Energie z.B. Wirbelstromkraftwerke wie in Schöftlan/ Scheiz
    Es gibt sicher mehr, aber ohne Aufwachen jedes Einzelnen geht auch das nicht
    Sehr guter Artikel Herr Wolff

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