The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Das drohende Zwangsgeldsystem

Wir befinden uns am Ende des Januars 2021. Unser Leben hat sich in den vergangenen 12 Monaten von Grund auf verändert und viele Menschen hoffen zurzeit auf eine Rückkehr zur alten Normalität. Die aber ist unmöglich, denn wir stecken in einem historischen Umwandlungsprozess, der sich nicht aufhalten und nicht rückgängig machen lässt.

Dieser Umwandlungsprozess hat zwei Triebkräfte. Bei der einen handelt es sich um die Finanzialisierung, bei der anderen um die Digitalisierung der Welt.

Die Finanzialisierung hat zu einer tiefgreifenden Veränderung in der Wirtschaft geführt. Durch die fortschreitende Abschaffung rechtlicher Einschränkungen seit der Mitte der 1970er Jahre ist der Finanzsektor immer mächtiger geworden und hat sich in ein Casino verwandelt, das heute ein Eigenleben führt und von großen Vermögensverwaltungen wie BlackRock beherrscht wird.

Die Digitalisierung hat ihren Ursprung ebenfalls in den 1970er Jahren, als Konzerne wie Microsoft und Apple gegründet wurden. Sie sind heute nicht nur Billionen von Dollar wert, sie kontrollieren und beherrschen auch die neben dem Geld wichtigste Lebensader der Wirtschaft, den Datentransfer.

Beide Entwicklungen – also die Finanzialisierung und die Digitalisierung – sind eng miteinander verknüpft. So sind die Vermögensverwaltungen an allen Digitalkonzernen beteiligt, während umgekehrt die Digitalkonzerne ihnen ihr Knowhow zur Verfügung stellen. Auf diese Weise ist eine Art Interessengemeinschaft entstanden, der digital-finanzielle Komplex.

Dieser Komplex hat auf Grund seines Erfolges das Geld der Ultrareichen der Welt angezogen, deren Vermögen heute zu einem großen Teil von seinem Wohlergehen abhängt. Zudem haben zahlreiche führende Kräfte des digital-finanziellen Komplexes Stiftungen gegründet, mit deren Hilfe sie Einfluss auf Medien, Politik oder auch auf internationale Organisationen ausüben können.

Eine solche Konzentration finanzieller Macht, technischer Möglichkeiten und persönlicher Einflussnahme hat es in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben. Trotzdem kämpft der digital-finanzielle Komplex zurzeit mit 3 großen Problemen:

Nach dem Beinahe-Crash von 2007/08 konnte das globale Finanzsystem nur mittels einer beständigen Geldzufuhr und einer kontinuierlichen Senkung der Zinsen durch die Zentralbanken am Leben erhalten werden. Weil das Zinsniveau jedoch inzwischen bei null angekommen ist und Negativzinsen das System von innen her zerstören würden, ist hier kein Spielraum mehr vorhanden.

Die Digitalisierung, zum Beispiel in Form von Robotern, kann Menschen als wertschaffende Arbeiter ersetzen, nicht aber als Konsumenten, die ihre Löhne ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln. Die Digitalisierung produziert daher unausweichlich ein ständig wachsendes Heer von Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängern.

… & das dürfte das vermutlich größte Problem sein: Geld ist in seiner bisherigen Form immer ein Gradmesser für menschliche Arbeit gewesen. Eine Ware ist teuer, weil viel menschliche Arbeit in ihr steckt, eine andere billiger, weil weniger menschliche Arbeit in ihr steckt. Wenn die menschliche Arbeit aber in vielen Bereichen durch die Digitalisierung entfällt, gilt dieser Vergleich nicht mehr. Das Prinzip des Geldes, wie wir es kennen und wie es vor tausenden von Jahren aus der Tauschwirtschaft entstanden ist, lässt sich mit einer immer stärker digitalisierten Welt auf Dauer nicht vereinbaren.

Wie reagiert nun der digital-finanzielle Komplex auf diese Probleme? Wie wir in den vergangenen Jahren beobachten konnten, mit einer Doppelstrategie: Einerseits, indem er das bestehende System bis zu seinem bitteren Ende ausplündert und andererseits, indem er im Hintergrund die Vorbereitungen für ein neues System trifft, das vor allem einem Ziel dient: dem eigenen Machterhalt.

Die Plünderung erleben wir seit der Krise von 2007/08, wobei das Tempo im vergangenen Jahr erheblich verschärft wurde. Das hat dafür gesorgt, dass der digital-finanzielle Komplex mehr Geld und mehr Macht als je zuvor an sich reißen konnte. Allein zwischen Mitte März und Ende Dezember 2020 hat das Gesamtvermögen der Milliardäre weltweit um 3,9 Billionen Dollar zugenommen. Gleichzeitig ist der Lebensstandard von 1,6 Milliarden Menschen zum Teil drastisch gesenkt worden, heute hungern nach Angaben der Vereinten Nationen 130 Millionen mehr Menschen als vor den Maßnahmen.

Wir haben es also seit einem Jahr mit dem schärfsten Anstieg der sozialen Ungleichheit aller Zeiten zu tun. Diese extreme Entwicklung führt natürlich zu ungeheuren sozialen Spannungen, die sich mit Sicherheit in der vor uns liegenden Zeit entladen werden.

Aber auch diese Spannungen und die drohenden Verwerfungen kommen dem digital-finanziellen Komplex keinesfalls ungelegen. Seine Hintergrund-Strategie sieht nämlich die Einführung eines neuen Geldsystems vor, das unter normalen Umständen wohl kaum durchzusetzen wäre. Bei diesem neuen Geld handelt es sich um die digitale Zentralbankwährung, englisch CBDC für Central Bank Digital Currency. An deren Entwicklung arbeiten zurzeit alle großen Zentralbanken der Welt mit Hochdruck.

Die CBDC wird ausschließlich in digitaler Form existieren und mit der vollständigen Abschaffung des Bargeldes einhergehen. Sie wird uns alle nicht nur der Kontrolle des Staates, sondern auch der Kontrolle der großen IT-Konzerne unterwerfen, weil beide sie ja gemeinschaftlich herausgeben werden. Bei der CBDC handelt es sich also zum ersten Mal um teilprivatisiertes Geld, und das wird folgende Eigenschaften haben:

Die CBDC wird man an Fristen binden können, die uns zwingen, unser Geld innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auszugeben. Es wird sich also um das erste Geld handeln, das ein Verfallsdatum haben kann. Die CBDC wird man auch an geographische Räume binden können, so dass wir sie nur in bestimmten Regionen oder Ländern ausgeben können. Außerdem kann die CBDC zweckgebunden werden, so dass zum Beispiel ein Teil des Geldes nur zum Kauf von bestimmten Gütern benutzt oder für andere nicht ausgegeben werden darf.

Darüber hinaus wird man Negativzinsen erheben können, um uns das Sparen unmöglich zu machen und uns dazu anzutreiben, unser Geld schnell auszugeben, um so die Wirtschaft anzukurbeln. Außerdem wird man in der Lage sein, uns bei mangelndem Wohlverhalten gegenüber dem Staat oder den IT-Konzernen Strafen aufzuerlegen, uns Auszahlungen oder Überweisungen zu verweigern oder uns das Konto vollends zu sperren.

All das sind nur einige Eigenschaften, die die CBDC mit sich bringt, aber sie dürften bereits zeigen, dass die meisten Menschen ein solches Geld unter normalen Umständen ganz sicher nicht akzeptieren würden.

Es gibt allerdings ein Szenario, unter dem das möglicherweise ganz anders aussehen könnte:

Man stelle sich vor, man würde unter dem Vorwand, die Ausbreitung einer Krankheit verhindern zu wollen, folgende Maßnahmen ergreifen: Die Wirtschaft in die Knie zwingen, reihenweise für den Bankrott von mittelständischen Betrieben sorgen, Arbeitsplätze in riesigem Ausmaß vernichten, die Staatskasse plündern, als Rettungspakete ausgegebene Zahlungen an die Wohlhabenden vergeben, Hilfszahlungen an die tatsächlich Bedürftigen hinauszögern und die Menschen durch Kontaktsperren zunehmend zu isolieren.

Zudem die Reisefreiheit, das Versammlungsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken, die Bevölkerung durch immer neue Schreckensmeldungen zermürben, sie durch mediale Manipulation gegeneinander aufhetzen – und das alles so lange, bis am Schluss komplettes Chaos entsteht.

Und dann würde man denen, die am Boden liegen – gewissermaßen als Rettung – ein universelles Grundeinkommen anbieten, das allerdings an eine Bedingung geknüpft wäre: die Eröffnung eines digitalen Zentralbankkontos.

Könnte es vielleicht sein, dass man die digitale Zentralbankwährung so ohne großen Widerstand einführen und die Falle auf diese Weise zuschnappen lassen könnte…?

Und wenn es so wäre, wäre es dann nicht dringend geboten, dass wir uns alle einem solchen Prozess unter Einsatz sämtlicher uns zur Verfügung stehenden Mittel widersetzen…?

Die Zeit ist mehr als reif für ein demokratisches Geldsystem.

Die Bücher „Ernst Wolff erklärt das globale Finanzsystem“ und „Weltmacht IWF“ von Ernst Wolff werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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87 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Das drohende Zwangsgeldsystem

  1. Isabelle Emcke sagt:

    https://www.businessinsider.com/goldman-sachs-texas-storm-200-million-gains-report-finds-2021-3

  2. Isabelle Emcke sagt:

    https://youtu.be/r2DaOwrbk1U

  3. Wolfgang Paffrath sagt:

    Durchaus ein interessanter Beitrag, zumindest was den ersten Teil betrifft.

    Leider haut auch Ernst Wolff nach wie vor unverdrossen in die falsche Kerbe: das Virus würde von unserer Regierung nur dazu benutzt, um unsere Wirtschaft absichtlich zu zerstören, Arbeitsplätze zu vernichten und uns Bürger zu manipulieren.

    Man weiß ja, von wem es kommt.

    Wenn das Recht auf freie Meinungsäußerung tatsächlich so eingeschränkt wäre, wie er immer behauptet, dann hätte man ihm längst die Verbreitung jeglichen Unsinns verboten. Oder Schlimmeres. Er sollte mal einen Blick nach Russland oder in die Türkei werfen.

  4. joshua.mansfield sagt:

    @effess
    Ich glaube, Sie meinen ihren Vorschlag vom 10.01. mit einer kybernetischen Kollaborationsplattform wohlwollend. Kooperatives Arbeiten klingt himmlisch im Kontrast zu der Realität, die der Großteil der Arbeitnehmer in Deutschland erlebt. Ich bezweifele allerdings, dass Sie wissen, wie eine KI funktioniert? Habe ich richtig verstanden, dass eine KI riesige Informationsmengen, die in sie eingespeist werden auf Gemeinsamkeiten analysiert? Was dann häufig gemeinsam auftauche, müsse besonders wichtig sein. Statistische Ähnlichkeit bedeutet aber nicht inhaltliche Relevanz. So korreliere der Anstieg der globalen Temperatur mit der Zahl an aktiven Piraten. (Beispiel von Hennig Beck: "Das neue Lernen heißt Verstehen") Niemand käme jedoch auf die Idee, Piraten auf die Weltmeere zu schicken, um den Klimawandel aufzuhalten. Oder etwa doch??? Wir Menschen „denken“ also anders als KI!!

    Auf welche Daten müsste KI zugreifen können, um die von Ihnen imaginierten Vorteile vorschlagen zu können? Bedenken Sie bitte den menschlichen Faktor: Eine KI macht das, wozu sie programmiert wird. Leider sitzen in vielen Chefetagen Psychopathen. Die derzeitige Corona-Politik wird von solchen kaputten Charaktern beschlossen und nicht von KI.

    Ich finde die Vorstellung düster, Technologie entscheiden zu lassen, welche besonderen Fähigkeiten ein Mensch habe, um diesen in einem bestimmten Unternehmensbereich einzusetzen. Was wäre, wenn der Mensch einer völlig anderen Tätigkeit nachgehen wollte, als von der KI vorgeschlagen?? Wäre das noch möglich bei all Ihrem einkalkulierten Effizienzdenken???
    Um meinen Kommentar auf den Punkt zu bringen: Ich denke, wir müssten (wieder-) erkennen, was den Menschen einzigartig macht – die Menschlichkeit, Kommunikation sowie Achtung und Mitgefühl vor dem Leben. Das kann KEINE Technologie der Welt! Zudem hat uns dieser Optimierungswahn aller Lebensbereiche erst in diese Krise gebracht. Ich möchte beim Arbeiten nicht noch von einem Robotter optimiert werden, zumal die dafür gebaut werden, menschliche Arbeit überflüssig zu machen.

  5. Isabelle Emcke sagt:

    https://aim4truth.org/2020/09/21/cat-report-547/

  6. Ralf Becker sagt:

    Eine der wenigen bislang vorgeschlagenen Alternativen zum derzeitigen Geld ist das Informationsgeld von Prof. Franz Hörmann.
    Er hatte etwa eine Stellungnahme zu den in dem Heise-Beitrag von Daniel Hermsdorf vom 18. Juni 2017 vorgetragenen Zweifeln am Informationsgeld geschrieben und auf seiner Webseite veröffentlicht.

    Selbst wenn beim Informationsgeld der Buchhaltungsgedanke oft etwas zu sehr durchschlägt, dann ist die Grundidee, dass Geld keinen intrinsischen Wert haben sollte, sondern dass beim Bezahlen mit asymmetrischen Informationen gearbeitet wird, möglicherweise hilfreich.

    Darüber hinaus ist es vermutlich sinnvoll, dass die Gesellschaft und eben gerade nicht das Geld es steuert, in welche Richtung sich die Wirtschaft bewegen soll und woran etwa gearbeitet werden sollte.

    Die Wirtschaft des "Dritten Reichs" wurde in hohem Maße durch Recht gesteuert. Heute gibt es stattdessen die sog. "fiskalische Wirtschaftssteuerung", die mit einer entsprechenden Besteuerung für Gerechtigkeit sorgen soll. Tatsächlich ist jedoch das deutsche Steuerrecht einfach nur wirr, sehr extrem kompliziert und es entbehrt jeder Logik. Vor allem ist die heutige Schuldscheinlogik des Geldes völlig falsch.

    Jedenfalls sind Sätze wie folgt, völliger Bullshit: "Der Markt ist der beste Verbündete des Papstes"; "Nur der Markt vermag die Dinge im Fluss zu halten" oder „Der Markt ist der einzige demokratische Richter, den es überhaupt in der modernen Wirtschaft gibt!“

  7. DerKleinePuk sagt:

    Was ist dieses Portal noch wert, wenn Kommentare und ganze Threads gelöscht werden, ohne gegen die Netikette verstoßen zu haben ?
    Grundgesetz: … eine Zensur findet nicht statt.
    Traurig jetzt ist der Laden im Eimer.
    KenFm war mal groß. Verkommt aber immer mehr zu einer Kopie von ZON.
    Wer meine Kommentare löscht. ist für mich durch.

    • Ralf Becker sagt:

      DerKleinePuk

      Meistens sind die Zusatzkommentare gar nicht gelöscht. In Wirklichkeit hatte man später stattdessen die Podcast-Version der Seite aufgerufen, wo der Kommentar dann zwangsläufig fehlt.

    • PeterLau sagt:

      Es kommen Kommentare abhanden. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Mein Benutzerkonto war plötzlich auch nicht mehr vorhanden diese Woche.
      Die Ursachen dazu weiss ich nicht, zumindest bis jetzt nicht.

    • Terminator sagt:

      sie haben ja so recht…hier verschwinden reihenweise die Kommentare…hier wird genauso zensiert wie im sogenannten Mainstream…ich würde mal sagen…durchgefallen…

  8. Hans-Jörg Heinzmann sagt:

    Es gibt ein probates Mittel gegen die Finanzkanaille!

    es wurde schon in den 1920er Jahren in Wörgl erfolgreich versucht, bis die "Obrigkeit" den Versuch mit Gewalt beendet hat. Es wird erfolgreich im brasilianischen Fortalezza angewendet und versucht in vielen Gebiete als regionales Lokales "Schwundgeld" mit Verfallsdatum ein soziales Leben ohne Mafia zu ermöglichen. Ein solches System beendet den Zins-/Zinseszinswahn von Räubern, die von leistungslosen Einkommen leben und neue Dynastien aufbauen. Das sind die neuen Könige, Fürsten und Raubritter. Asoziales Pack, das man schon 1789ff mit der humanen Methode des französischen Arztes Joseph-Ignace Guillotin zurecht gestutzt hat.

    Ein nicht unähnliches System hatten wir auch in der BRD nach 1945; das nannte sich Länderfinanzausgleich und wurde von den 'Lederhosen mit Laptop' gerne genutzt, bis sie vom ärmlichen Agrarstaat in die Rolle der 'Geber' gerieten und diesen Ausgleich seither vehement ablehnen. In der EU gab es ebenfalls nationale 'Regionalwährungen' und eine übergeordnete Verrechnungswährungen, den 'ECU'; solange, bis wenige unermüdliche Plutokraten diese, für die "Menschen" und Familien löbliche Einrichtung wieder dem Saumagen aus Oggersheim ab schwatzten gegen den hirnlosen €uro im Tausch gegen die Wiedervereinigung. Zur Zeit erleben wir die Endphase der Billionaires, die es geschafft haben mittels einer der jährlich auftretenden Grippen, genannt Covid-19, die gesamte Welt in Mafiamanier zu übernehmen. Allerdings haben die manischen Wallstreet-Gierhälse, wie üblich, die Rechnung ohne die Menschen gemacht und sogar die digital-affinen Bübchen aus dem Silicon-Valley haben ganz vergessen, dass auch andere Menschen etwas vom 'Neuland-Intelnett' verstehen – sogar mehr als die ehemalige "Sekretärin für Agitation und Propaganda" …

    … en avant!

  9. addcc sagt:

    Lest mal das hier:
    https://de.rt.com/meinung/112529-geld-und-schuldenblase-es-wird/

    Passt gut als Ergänzung zu dem Artikel von Herrn Wolff.

    Für mich sieht es so aus, dass eine etwas schwerere Grippewelle genutzt oder auch geschaffen wurde, um die Weltwirtschaft kontrolliert gegen die Wand zu fahren. Mehr oder weniger kontrolliert, aber eben um einen heißen WK3 zu vermeiden.

    Und bei der Gelegenheit die feuchten Träume eines Schwab, Gates, usw. wahr werden zu lassen. Keine Kriese ungenutzt lassen, nicht wahr? Und ein heißer WK3 würde euch auch wegblasen, was gut wäre!

    Nur die Rolle der Impfung ist mir dabei nicht ganz klar. Dieses Ziel der Eliten kann auch locker ohne diesen zusätzlichen Terror erreicht werden. Sogar einfacher: Mehr Angst, weniger Hoffnung.

    Also, wozu?

    Nur um der Pharma-Industrie ein paar Gewinne zu ermöglichen? Nee, das passt nicht.

    Um die Weltbevölkerung zu dezimieren? Vielleicht. Aber nicht durch Impftote, das ist zu auffällig. Aber wenn eine der Nebenwirkungen Frauen steril machen würde, das könnte man gut vertuschen.

    Oder ist doch schon die Nano-Technologie so weit, Menschen zu manipulieren? Wäre eine Erklärung. Nanos, so der Titel eines Romans von Timo Leibig, müssten dann in den Körper vieler, besser fast aller Menschen eingepflegt werden.

    In Leibigs Roman geht das über kontaminierte Lebensmittel. In der Praxis steht dem vielleicht die Magensäure im Weg.
    Da wäre eine Impfung, die unbedingt alle haben wollen (oder müssen, sonst keine -> Grundrechte, Reisefreiheit, usw.) ideal.

    Reine VT, ich weiß. Aber irgendeine Verschwörung liegt hier sicher vor. Das kann man mit 'nem Stock fühlen!

    • How-Lennon sagt:

      Vielleicht bin ich ja völlig naiv, aber ich sehe das alles ganz einfach und direkt:
      Seit Finanz"krise" 2008 muss dieses System zunehmend gestützt werden, eigentlich ist es ein Zombie.
      Das Virus kam da gerade recht, um unbehelligt von nervenden Fragen und Skepsis der Menschen("kann es sein, dass das System am Ende ist?"), nochmal ordentlich Schulden machen zu können.

      Ich denke auch nicht, dass da noch so viel geplant wird, im Gegenteil, da oben herrscht wahrscheinlich die blanke Panik(sie haben unvorstellbar viel zu verlieren) – da gehts ums nackte Überleben, da wird vielleicht noch bis zum nächsten Tag gedacht.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Ja, mit einer Spritze gehts direkt ins Blut, viele Abwehrmechanismen des Körpers werden damit umgangen.

      Bezüglich Verschwörungstheorien:
      Vieles wird ganz offen gesagt, man kann es im Internet schon finden, bloss könnte man den Codex missverstehen und nichts bemerken. Anderes wird vielleicht eher "zurückgehalten", damit die Leute es nicht etwa "falsch" (also richtig 🙂 verstehen.

      Diejenigen mit der abgefahrensten Technik, sind aus meiner Sicht die Leute des CFR (Council on Foreign Relations). Man kann Ihnen zuhören und es sogar gut finden. Mich täuschen sie vielleicht weniger – die Leute da sind US Exceptionalisten durch und durch, "ubique" wollen Sie alles beherrschen. Da kommt auch der WEF PR Mann (wie heisst der doch nochmal..? egal) nicht dagegen an.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      How-Lennon sagt:
      Nein, nein, nein. Sie sind nicht naiv. Reden Sie sich das nicht ein und lassen Sie es sich nicht einreden. Was Sie sagen ist vernünftig. Die haben keinen Plan! Und es herrscht wirklich die Panik, weil sie KEINEN Plan haben. Es wird auf Sicht gefahren. Und Sie haben Recht, dass vielleicht nicht grad bis zum nächsten Tag gedacht wird, aber auch nicht sehr viel weiter. Aber um Himmels willen zweifeln Sie nicht an IHREM Verstand.

    • How-Lennon sagt:

      Rüdiger Rauls

      Danke!
      Es ist halt zermürbend, ständig gegen die Meinung aller(gefühlt) anzukämpfen.

      Ich wäre allerdings lieber tot, als meine Seele zu verkaufen und mit dem Zombie-System als Zombie unterzugehen.

    • wasserader sagt:

      "Nur die Rolle der Impfung ist mir dabei nicht ganz klar. Dieses Ziel der Eliten kann auch locker ohne diesen zusätzlichen Terror erreicht werden. Sogar einfacher: Mehr Angst, weniger Hoffnung."
      Es geht um Kontrolle .
      Um Kontrolle von Politik&Konzernen über den einzelnen Menschen .
      Bei der pharmazeutischen Einspritzung ohne wissenschaftlich-medizinische Plausibilität klar um die Herrschaft der Pharmaindustrie über den Körper jedes einzelnen Menschen weltweit .

    • How-Lennon sagt:

      Wasserader

      Stimmt.
      Einerseits gehts um Kontrolle, andererseits um Ablenkung – ganz schlicht und einfach.
      Würden sie nur einen Lockdown nach dem anderen verhängen, ohne weitere Bekämpfungsmaßnahmen, wäre die Nummer ja wohl ein wenig unglaubwürdig.

      Die Vorstellung einer "Todesspritze" und der gleichen geht mir dann doch etwas zu weit.

    • Poseidon sagt:

      addcc
      "…um die Weltwirtschaft kontrolliert gegen die Wand zu fahren."
      Der Westen begeht wirtschaftlichen Harakiri und Klaus Schwab
      und die Globalisten sind mit ihrem Investment in China fein raus.

      Blöder geht nur mit Söder!

      China ist die Schlaupause fuer die eine Geld-Weltregierung.wenn es
      nach den Vorstellungen der Globalisten geht.
      Seit Friedhofsnobelpreistraeger und abgeurteilter Kriegsverbrecher
      Henry Kissinger mit Onkel Mao Zedong gekuschelt hat, wird China dazu aufgebaut.

      Falls wir die Klimaziele im Westen nicht schaffen ,wurde schon fuer "Dark Winter" geuebt.
      Der Artzt Dr. Heiko Schöning weiss ein Liedchen davon zu singen.
      https://youtu.be/obNiPVWzkTI

    • Lobozár József sagt:

      Sehr gute Ideen. Danke für die Anregung….

  10. How-Lennon sagt:

    Mal was zum Thema Privatisierung:
    Kann schon sein, dass immer noch (etwas) privatisiert wird, aber auf der anderen Seite wird seit Jahren zunehmend verstaatlicht, nämlich in Form von Ankäufen von Aktien – perverserweise auch direkt von den Zentralbanken.

    Der Kapitalismus frisst seine Kinder (Marx).
    Wir erleben gerade den Ausverkauf – ganz zu schweigen von den Ressourcen.

    • How-Lennon sagt:

      Und diese Ankäufe werden uns als "Rettung", "Stützung" oder "Ankurbeln" verkauft.

    • Richard sagt:

      Sie begehen einen Denkfehler. Erstrens sind die Zentralbanken alles andere als Staatlich. Das Perdonal wechselt im Drehtüreffekt hin und her zwischem Zentralbanken und privater Finanzwirtscvhaft.
      Zweitens: Stehen die wie Sie sagen,"verstaatlichten", Unternehmen als öffentlich-rechtliche Körperschaften dem Gemeinwohl zur Verfügung????
      Wer hat die Kontrolle über dieser Unternehmen???? Privatwirtschasftliche ASkteure, sonst niemeand.

    • How-Lennon sagt:

      Noch.

      Ich gebe dem frechen Irrsinn vielleicht noch 1-3 Jahre.

    • How-Lennon sagt:

      Und mal davon abgesehen – die meisten Konzerne und Firmen werden nach dem Vaporisieren des Zombie-Systems sowieso nicht mehr existieren/benötigt.

  11. Der Nachtwandler sagt:

    "Du musst die Gesellschaft, die sich auf Geld aufbaut,zerstören, ehe du glücklich sein kannst."
    Jean Giono (1937)

    …aber das wirst ein WOLF nie verstehen, im Morast suhlen ist auch so viel schöner (aber vorsicht, kann krank machen!).

    • Der Nachtwandler sagt:

      …so so vor 1000den Jahren aus dem Tausch entstanden – soviel Unsinn (damit kann man aber Lehrer werden).

  12. Giorgio Plaz sagt:

    Also ich habe einen Ansatz für ein "demokratisches Geldsystem" gefunden:
    Eines das auf (menschlicher) Kooperation statt Konkurrenzkampf basiert:

    5 Minuten: Bernard Lietaer – Unser Geldsystem ist das Hauptproblem (deutsch)
    https://www.youtube.com/watch?v=EQn_rCv_QbE

    Kritik?

  13. WeisNix sagt:

    Hallo Ihr leiben liebenden,

    ich habe schon 2008 zu meiner Frau und Freunden gesagt, dass es das Beste sei den Crash herbeizurufen. Hätten einige Leute darauf reagiert hätten einge zwar vor dem Nichts gestanden aber es wären nur wenige gewesen und die Wirtschaft würde sich heute bereits erholen. Jetzt wird es der große Knall für alle sein. Tod und Leid für sehr viele. Steht auf und geht auf die Straße obwohl es eingentlich zu Spät ist können wir noch ein bisschen retten. Nicht unsere Selbstachtung wegen und nicht um Eitelkeiten zu verteidigen sondern für unsere Kinder!

    Leute, nicht nur labern sondern tun……

    Auf gehts und Arsch hoch, denn mehr als jetzt können wir nicht mehr verlieren. Ach so, man könnte sterben und ohje, werden wir das nicht sowieso?

    Ich habe da so einen lieblingsspruch und ich habe keine Ahnung wo ich den her habe aber <<jeder hat das RECHT darauf sich einmal am Tag zu blamieren>>. Gut, es ist abgeändert und zweckendfremdet aber darauf müssen wir uns konzenztrieren.

    Joachim Weis

    Ubs habe einen einen neuen E-mailprofider bin von gmail weg.

    • Peter Lau sagt:

      Was Sie mit Crash beschreiben hat seit 2008 bereits in einigen Ländern der EU stattgefunden: Griechenland, Lettland, Irland. Schauen Sie sich die Auswanderungsrate Irlands doch einmal an, dann wissen Sie haargenau was dort abgeht.

    • Poseidon sagt:

      Aus der Ohnmacht entsteht durch die universelle Liebe Macht.
      Hier ein Protest aus der paradoxen Tagesschau der bunt befuegelt .
      Game Stop!
      https://youtu.be/_Vae1p6xNGE

      Ich liebe den Weg in das Paradies!
      https://youtu.be/AwcWwQwjGTY

      Seit kaum noch Flugzeuge hier in Canada fliegen ist der Himmel
      des Erdenrunds so Tuerkis blau am leuchten wie ich es noch nie gesehen habe.

      Falls ich dennoch mal dazu komme gegen Sueden zu fliegen werde ich jeden Tag
      ein paar Stunden Muell an den Straenden aufsammeln fuer eine schoenere Zukunft
      und die paradoxe Gegensaetzlichkeit die uns Menschen liebenswuerdig ausmacht.

      Falls euch noch weitere absurde Lachnummer ausser "Spahn-Merkel "einfallen bin ich
      im "Kuechenkabinett "gern dabei.

      https://youtu.be/xaMZVw0UUd0

  14. addcc sagt:

    "Die Zeit ist reif, für ein demokratisches Geldsystem."

    Das sagt Herr Wolff jedes Mal.

    Aber wie könnte das aussehen? Kryptowährungen geben das nicht her. Dezentralisiert heißt noch lange nicht demokratisch. Oder nicht beeinflussbar. Man kann sie auch verbieten. Dann bleibt nur noch der Untergrund-Markt.

    Oder Schwundgeld?

    Ich kann mir viele Geldsysteme vorstellen, die besser sind als unser jetziges. Aber demokratisch? Ich passe.

    • Bernhard sagt:

      Da muss man fragen, was ist Geld. Es ist ein Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen UND ein Puffer, eine Wette auf einen Wert in der Zukunft. Nur der zweite Bereich ist das Problem. Vermögen und Schulden sind abhängig von den Wünschen der Menschen in der Zukunft. Insofern ist der Begriff demokratisches Geldsystem richtig. Der Wert kann nämlich nur festgelegt werden, wenn man die Menschen kennt bzw. fragt, was sie in der Zukunft für wertvoll erachten.

    • effess sagt:

      "Kryptowährungen geben das nicht her."
      Natürlich. "Demokratischer" könnte ich es mir jedenfalls kaum vorstellen.
      Über die Blockchain kann – basierend auf demokratisch vom Volk festgelegten regeln – direkt eingegriffen & gesteuert werden.
      Ein "dynamisches Schimmelgeld" wäre realisierbar, um ohne die Investition in Innovation & Fortschritt zu fördern – und die "Horte" zu besteuern.

      das seit ~150 Jahren gut dokumentierte Problem der Kapitalakkumulation (Marx & Co) & der Horte(Keynes) kann mit einer Blockchain-Währung ganz einfach unattraktiv gemacht werden.

      Anstelle eines "MONOPOLY mit Anschreibenlassen" und dem Resultat der Überschuldung usw.
      kann mittels CBDC (Central Bank Digital Currency) ganz einfach auf der einen Seite das angehäufte Geld abgeschöpft / entwertet werden – und ganz nach Bedarf auf der anderen Seite das -logischerweise in eben dieser CBDC ausgezahlte- Grundeinkommen nach belieben erhöht & an die Preisentwicklung angepasst werden…

      … über den verifizierenden Charakter der CBDC über den Status des gesamten Wertschöpfungsnetzwerk & im Zuge der Digitalisierung dann nicht mehr nur an den Systemgrenzen über den Bezahlvorgang, sondern auch entlang der internen Prozesse und deren Kalkulationen der ERP-Systeme sowie ein späterer Zusammenschluss der kybernetischen Kollaborationssystem(e?) welche die Daten aus Kommunikation & Zusammenarbeit erfassen und auswerten – und ihrerseits über die CBDC die Leistungserbringung und der individuelle Beitrag bei der Schaffung von innovativen Lösungen (mitsamt derer anteilsmäßigen Entlohnung über die letztenendes realisierten Umsätze errechnet und leistungsorientiert zugeteilt werden kann …
      … habe ich mich nun doch hinreißen lassen, mich in einem Satz dazu zu äußern 😉

      Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind einfach zu überwältigend & dem althergebrachten derart weit überlegen…

      … und über den Weg des CBDC-finanzierten Grundeinkommens zum Neustart nach dem "Big Reset" bin ich mir einigermaßen sicher, dass die Akzeptanz hierfür schon gegeben sein sollte.

      … aber nun wird ersteinmal noch orgdtentlich weichgekocht.
      Von mir aus auch ordentlich frisiert 🙂

  15. Hans Dampf sagt:

    Lieber Herr Wolf,

    nach meinem Kenntnisstand gibt es keinen Nachweis dafür, dass das Geld aus dem Tausch entstanden ist. Das ist ein Glaube, der sich stetig hält, weil er bislang auch nicht widerlegt wurde. Die Arbeiten von David Graeber sind ein Anhaltspunkt dafpr, wie der Mist sich enteickelt haben könnte.

    Geld ist der Inbegriff des Tauschs. Ich bin fest davon überzeugt, dass Arbeitsteiligkeit auch ohne Tausch funktioniert.

    Das weiß jeder, der Familie oder Freunde hat.

    Es ist an der Zeit die Ära des Tauschens zu überwinden und in echte Arbeitsteiligkeit überzugehen. Dazu braucht es kein Geld. Davon auszugehen, dass man nur etwas erhalten kann, wenn man dafür direkt etwas gibt, häkt uns in Klimaproblemen, unendlichem Wachstum und vielem anderen gefangen.

    Wenn wir erkennen, dass wir nicht die Erlaubnis brauchen uns selbst zu organisieren und uns gegenseitig zu unterstützen, werden wir vom Geld loskommen.

    Globalisierung heißt in Wahrheit, dass jeder irgendwo von anderen abhängig ist. Das zeigt sich daran, dass die wenigsten ihre Familie tatsächlich noch "ernähren".

    Wir alle teilen die selbe Lebensgrundlage auf der (noch) genug für alle da ist.

    Das zu erkennen und anzufangen miteinander statt gegeneinander zu leben ist einer der möglichen Schlüssel.

    Bleibt friedlich…

    Ich

  16. chaukeedaar sagt:

    Genau so läuft es

  17. benx sagt:

    Verkäufer !
    ängstlich, machtbesessen, oder vorschriftsgeil

    ALLE – VERKÄUFER
    von großen Märkten, werden wohl in 2 Jahren entlassen sein.

    alle!

    denn online braucht man sie nicht mehr.
    Das sortieren die Computer ein.
    alle!
    Online, weil – nur dadurch – die Faschisten
    in den USA weiterhin ihre gigantischen Gewinne machen.
    Alles läuft über die USA.
    Die Gier ist grenzenlos.
    alle!
    Ich sah eben, wie ein Aldi Mitarbeiter einen Obdachlosen schlug.
    Er hat ihn ins Gesicht geschlagen, weil er keinen Lappen davor hatte.
    Alle macht ihr eure eigene Zukunft kaputt!
    Purer – LANDESVERRAT – für ein paar Drecksäcke in den USA.
    DAS — DIGITALE — KZ — nicht für einzelne!!!!!! — nein, FÜR –ALLE.
    Denn Merkel & Co geht das Verbrechen nicht schnell genug.

    P.S. Kik, Tedi, Euro Shop, Woolworth etc. werden alle kaputt sein.
    Aus dem gleichen Grund.

    Nicht ich, weil ich es aussspreche bin der Schuldige, nein ihr selbst seid es dann.
    !!!Querdenker wollten unsere Werte erhalten!!!

    • effess sagt:

      "DAS — DIGITALE — KZ — nicht für einzelne!!!!!! — nein, FÜR –ALLE"

      Eine kybernetische Kollaborationsplattform für alle ist doch eine tolle Sache!

      A) Jeder bekommt von der KI genau die Aufgaben in dem zugeteilt, welche/welches am besten zu einem passt. Logo: dadurch ist der Mitarbeiter im "flow" & leistet die beste und ggfls innovativste Arbeit.
      B) die KI hat auch kein Interesse an völlig ausgebrannten Mitarbeitern – da dies ebenfalls die individuelle Leistung des einzelnen sinkt. (logo: bei "Idiotenjobs" wo die KI weiß, dass sie 300 Idioten in der Warteschlange hat und nun einen nach dem anderen verheizen kann und die Schlange wird dennoch immer länger, da gibt es dann ohne festgelegte Regeln ein Problem – aber wenn das Grundeinkommen hoch genug ist, dann empfiehlt es sich ohnehin diese Jobs großzügig aufzuteilen & jede darf mal ran und sich etwas hinzuverdienen…)
      C) und von den Möglichkeiten der Optimierung ganz zu schweigen. Das Rad müsste nicht mehr permanent vom neuen erfunden werden – stattdessen können ganze Lösungen als ganzes oder in Teilen oder als Vorlage zu Analogien direkt von der KI vorgeschlagen werden – ebenso sind via Mustererkennung nicht nur die positiven Optionen, sondern auch sich abzeichnende Gefahren erkennbar – zB über die Art & Weise wie sich im Team untereinander ausgetauscht wird oder wenn ein Weg eingeschlagen wurde, welche bereits zig mal andernorts scheiterte…
      D) und zudem kann in diesem "digitalem KZ" auch eine gerechte Entlohnung stattfinden. Wer "tatsächlich" die innovativen Ideen einbrachte, wer eher stört & blockiert usw usf ist ja dann alles protokolliert.
      E) "Vitamin B", Seilschaften & Korruption? richtig: geht nicht mehr…

      … tja, wer wird denn nun laut schreien, da er seinen Sumpf in Gefahr sieht?
      Richtig … 🙂

    • Lobozár József sagt:

      Wie wahr – Namenloser. Es gibt viele gute Kommentare, welche bei mir leider an Glaubwürdigkeit verlieren wenn die Verfasser sich rückgratlos zeigen und sich "maskieren".

  18. Peter Lau sagt:

    Der Artikel und die Kommentare sind auf ihre eigene Art und Weise interessant:
    Es geht um das Geldsystem und die drohende Kernschmelze, es geht um einen Lösungsansatz. Wir haben längst digitales Geld, a) das von der Zentralbank an die Banken emittierte Zentralbankgeld, b) das von der Privatbanken geschöpfte Bankgeld, was faktisch dem Euro gleich gestellt ist.
    Trotz allem Digitalen droht die Kernschmelze.

    Der Artikel und alle Kommentare bis auf zwei kriegen es hin, das Wort Schuld oder das Wort Schulden nicht zu erwähnen. So als wollten wir es verdrängen, dass durch die Geldschöpfung über Schulden das Geldsystem niemals in Ordnung kommen kann. Niemals.
    Jeder kennt den Volksspruch "alle Jubeljahre einmal", und gerade diese Jubeljahre meinten in der Vergangenheit, dass die Gläubiger in diesem Jahr auf ihre Schulden verzichteten. Und alle Schuldner jubelten.
    Und das zeichnet die Neuzeit in der Tat aus. Die Gläubiger verzichteten nicht mehr auf ihre Schulden, gerade wenn es um Staaten geht. Sie verzichten nicht mehr auf einen Cent, es gibt keinen Schuldenschnitt. Beispiele: Griechenland, Irland, Lettland, Argentinien, Ecuador. Die Länder gehen vor die Hunde, das Gemeingut wird privatisiert, die Löhne gehen zurück, die Arbeitslosigkeit steigt, die staatlichen Sozialleistungen werden gestrichen, die Altersversorgung zerstört, die Steuern erhöht, alle ex-Staatsleistungen mit ordentlicher privat-Maut verteuert, etc. Hat irgendjemand unter den Lesern schon mal von von einem Aufstand der Bürger dieser Länder gegen die Gläubiger gehört? Ich nicht!

    Und wenn das System am Ende ist kommt man auf die Idee eine E-Euros. Die Ursachen liegen im Schuldgeldsystem, und noch nicht einmal hier wird es thematisiert.
    Wer hier unter den Kommentatoren benutzt den kein Paypal?

    • Giorgio Plaz sagt:

      Ich benutze kein PayPal und ich habe Gründe dazu.

      Zum Geld:
      Geld ist eine Form des Kredits. (Die Amerikaner würden dafür ja nicht 'guilt' sagen, das Problem ist bereits ein sprachliches)

      Ein früheres Problem war, dass Bauern im Frühjahr Geld für Maschinen und Saatgut brauchten, aber kein Geld hatten – das Geld kam erst später, nachdem die Ernte (mit Gewinn) verkauft worden ist.
      Also mussten sie sich das Geld borgen.
      Als Person des Vertrauens boten sich eben Banken an.

      Insofern ist Geld nie aus Tauschgeschäften hervorgegangen, sondern daraus, dass Leute oft dann wenn wie Geld brauchten (um Wertschätzung zu erzeugen) keines hatten.

      Für jeden, der etwas mit einfachen Bilanzen anfangen kann (Linke Seite: Asset, Rechte Seite: Liability – oder von mir aus: Debt) ist in 5 Minuten erklärt, wie hier Banken reinkommen: (Univ of Columbia, NYC, Perry Mehrling):

      https://www.coursera.org/lecture/money-banking/payments-money-and-credit-Uus38

      Das Buchgeld steht bei Banken eben auf der rechten Seite (Liability).
      Check: Was steht auf der linken Seite?

      und wer hier folgen konnte, kann hier gleich sehen, wie Geschäftsbanken, Zentralbanken und Schattenbanken funktionieren (12 Minuten):

      https://www.coursera.org/lecture/money-banking/what-is-a-bank-a-shadow-bank-a-central-bank-ppiJF

    • Giorgio Plaz sagt:

      Was den Schuldenschnitt angeht, stimme ich Ihnen zu.
      Eine Abschreibung sämtlicher Schulden (und Vermögen) pus Neustart wäre eine Möglichkeit.

      Allerdings müsste man verhindern, dass sich die grossen Unternehmungen und Spekulaten davor mit Immobilien und anderen greifbaren Werten eindecken, um gleich wieder abzusahnen, sobald die Wirtschaft wieder anzieht.

      Im Englischen nennt man das "debt jubilee" – es wurde in früheren Kulturen vor einigen tausend Jahren schon periodisch gemacht, um die Ungleichheit wieder wegzubekommen.

      Siehe zB (Suchen nach: steve keen debt jubilee)

      Das müsste vom Volk aus gefordert werden – gegen den Widerstand (koste es was es wolle..) der Superreichen.

    • Peter Lau sagt:

      Ein Schuldenschnitt für alle Länder der Erde wäre zu vertreten ohne sich in Diskussionen zu verzetteln, wer es verdient hätte.
      Pensionsfonds gehörten dann auch zu den Verlierern, aber die Ländern wären dann wieder in der Lage eine staatliche Alterssicherung umzusetzen.
      Realistisch erlebe ich aber eher einen Nuklearkrieg, der die ganze Erde verwüstet als dass dieser Schuldenschnitt passieren würde.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Ok, einverstanden.

  19. Poseidon sagt:

    Frei nach Albert Einstein:" Wenn du es einfach erklären kannst, hast du es gut genug verstanden."
    Herzlichen Dank Herr Wolf fuer die Quellwasser klaren Worte.
    Wer rechtzeitig kommt,den belohnt das Leben.

  20. Hartensteiner sagt:

    An dem langen Schrieb von Rauls scheint mir sehr vieles nicht zu stimmen. Er wirkt auf mich wie jemand, der irgendwie trickreich das bestehende System über die Runden bringen möchte, auch wenn er dazu die FFP2-Maske bis hoch über die Augen ziehen muss. Nehmen wir das Beispiel der nicht erschienenen Hyperinflation. Nach bisherigen Verfahren hätte es die geben müssen. Dann aber wurden in den Hinterzimmern der großen Zockerbanken die dort sitzenden Wirtschaftsfachleute durch Physiker ersetzt, die als einzige über die Mathematik verfügen, das Ganze so zu berechnen, dass es weiter läuft. Dazu hat man u.a. ein Verfahren entwickelt, wie man gedrucktes Geld eben nicht in den normalen Geldumlauf gibt sondern etwas Anderes damit anfängt. Voraussetzung ist, dass Staaten tief verschuldet sind, so wie das neuerdings auch die BRD-Regierung für Deutschland (auf Generationen) sicherstellt. Dann geht das gedruckte Geld von der FED zu ausgewählten Großbanken, wie etwa Goldmann-Sachs. Die wiederum reichen es an ihre bewährtesten Investoren weiter, welche dann durch die Welt streifen und alle Arten von interessanten Objekten, vor allem aus Staatsbesitz, aufkaufen (Dto. geht mit es mit privaten Objekten, Firmen etc.). Dieses bezahlte Geld geht dann z.B. an der Staat. Der wiederum ist bei den Banken tiefst verschuldet. Wenn es nicht gleich die "bewährten" Banken, s.o., sind, dann sind diese Banken längst auch bereits bei jenen, z.B. Goldmann Sachs, verschuldet. Das Geld fließt also weiter, landet bei Goldmann-Sachs und Freunden, und der Kreis schließt sich. Das Geld ist wiederum "abgesaugt" und verursacht keine Hyperinflation. Die Besitzverhältnisse haben sich allerdings dabei enorm verändert. Einen solchen "zweiten Geldkreislauf" konnte man sich früher nicht vorstellen (Und der ist noch um Vieles komplexer, als ich das hier darstellen kann) und hat daher mit Hyperinflation gerechnet. Allerdings, wenn "die ganze Welt" eingekauft ist, die Rosinen alle werden, was dann? Dann ist auch dieses System am Ende (demnächst in diesem Hause) und wir kommen wieder bei Ernst Wolff an. Und so geht es weiter…. da bliebe dann von den Aussagen Rauls nicht viel übrig. Außer vielleicht dem Haifischbecken, in dem die Haie allerdings genau so zusammen jagen wie gegeneinander kämpfen können.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Hartensteiner
      Sie trauen mir ja ne Menge zu. Ich also soll in der Lage sein "trickreich das bestehende System über die Runden" zu bringen. Erstens: das Geldsystem lässt sich nicht austricksen, denn es folgt den ökonomischen Gesetzen des Kapitalismus. Dem kann man mit Tricks nicht beikommen. Das kann nur glauben, der davon nichts versteht, wie aus Ihren Erklärungsansätzen für das Nicht-Aufkommen von Inflation zu erkennen ist. Aus welchem Kinderbuch haben Sie DAS denn?
      "Nach bisherigen Verfahren hätte es die geben müssen." Aha! Es ist zwar nicht eingetreten. Aber egal, Für den Hartensteiner gilt nur, was hätte eingetreten sein müssen. Zahlen Sie denn beim Bäcker für Ihre Brötchen nun Milliarden von Euro oder doch lieber die paar Cent, die der Bäcker verlangt. Oder geben Sie ihm die Milliarden, die die Bröchten eigentlch kosten sollten. Dann könnten Sie ja auch sagen: Nach den bisherigen Verfahren hätte auch die Erde eine Scheibe sein müssen. Was sollen denn das für Verfahren gewesen sein. Man kann natürlich immer damit argumentieren, was hätte passieren können oder müssen, wenn es nicht anders gekommen wäre. In welcher Welt leben SIE denn?
      "Dann aber wurden in den Hinterzimmern der großen Zockerbanken die dort sitzenden Wirtschaftsfachleute durch Physiker ersetzt, die als einzige über die Mathematik verfügen, das Ganze so zu berechnen, dass es weiter läuft." Hä? Das hört sich ja so an, als wären SIE persönlich dabei gewesen. Oder aus welchem Nähkästchen haben Sie das? Können diese Mathematiker auch dafür sorgen, dass das Wasser bergauf läuft? Die sind ja schließlich in Ihrer Welt die einzigen, die die Naturgesetze umgehen können.

    • Hermann Bauer sagt:

      Rüdiger Rauls hat recht. Ein Grundsatz wäre beispielsweise Geld das nicht ausgegeben wird kann auch keine Inflation verursachen und genau das ist momentan der Fall.
      An anderen Stellen sehen wir ja eine Inflation, z.B. schon lange bei den Immobilien. Vor allem in Deutschland, weil man hier eine extreme Skepsis ggü. Aktien hat und unbedingt in Beton anlegen will.
      Die Liquidität steigt, Zinsen sind im Keller also denkt jeder sich ein Haus kaufen zu müssen -> das ist eine Form von Inflation. Wenig Angebot, hohe Nachfrage, leicht Liquidität zu beschaffen.
      Wenn uns das jetzt mit Brötchen passiert dann haben wir ein wirkliches Problem.

    • Hartensteiner sagt:

      Rüdiger Rauls…. hast Du jetzt etwas erklärt oder nur beschrieben, was Du Dir nicht vorstellen kannst? Wie ich mal jemandem erklärte: "Wenn die Welt nur aus dem bestünde, was Du Dir vorstellen kannst, wäre das eine recht armselige Welt!" 🙂

  21. Schlafschaf sagt:

    Sag ich doch, endlich mal ein Beitrag von Herrn Wolf, der mir die Logik des Geschehens auf zeigt.
    Da ja Frau La Garde die Einführung des digitalen Euro bis spätestens in fünf Jahren angekündigt hat, kann man davon aus gehen, das da heftig dran gearbeitet wird.
    Allerdings will mir nicht in den Kopf, wie man Gewinne erzielen will, wenn wir alle mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ausgestattet werden. Wofür überhaupt noch Einkommen. Jeder bekommt nur noch seinen Grundbedarf. Der wird nach Gusto mal weniger oder mehr. Dazu noch etwas SOMA, damit alle zufrieden sind. Leistung wird abgeschafft.
    Der Planet wird maschinell ausgeplündert, oder auch nachhaltig abgeerntet, und wir schauen vom Balkon aus zu, da ja immer Pandemie herrscht. Und natürlich lassen sich die Superreichen im Elysium verwöhnen. Die Welt steht ja sowieso seit einem Jahr auf dem Kopf, warum dann nicht auch dieses Experiment wagen.

    • wasserader sagt:

      Die EU hat Mehlwürmer als Nahrungsmittel freigegeben .
      So etwa in diese Richtung wird Grundeinkommen zu interpretieren sein .

      Grundeinkommen kann man auf Kuba studieren .
      Große Hallen, in denen ein paar Säcke Kartoffel und Zwiebel stehen, die auf die Bevölkerung aufgeteilt werden .
      Alles rationiert , sogar Wasser in Wasserflaschen und wenn hunderte Wasserflaschen in einem Geschäft sind – und auch wenn man großen Durst hat – wird dieses Wasser nur an einem bestimmten von der Regierung festgelegten Tag zum Verkauf erlaubt .

    • addcc sagt:

      Das Grundeinkommen wird gerade mal so hoch sein, dass es Revolutionen/Aufstände verhindert.
      Durch Angsterzeugung und Verdummung kann man das BGE sehr klein halten.

  22. Bernhard sagt:

    Ein Argument für das organisierte Corona- Scenario ist ein Vergleich der Sterblichkeit in Deutschland und Schweden. Die Zahl der “Number of deaths reported to Statistics Sweden, per day for 2015-2021 (entire country)” zeigt die Sterberate ist im Januar 2021 zurückgegangen auf das langjährige Mittel. Die Übersterblichkeit aufgrund der Corona – Virus – Infektionen ist vorbei. Schweden hat die „Pandemie“ hinter sich. Der Verlauf zeigt, werden keine oder nur geringe Maßnahmen gegen das Corona- Virus unternommen, ist die Grippe- Welle nach etwas mehr als einem Jahr vorbei.
    Vergleicht man die Übersterblichkeit mit der für Deutschland ermittelten Zahl der Sterbefälle des Statistischen Bundesamtes, so zeigen diese Zahlen, die Übersterblichkeit ist in Deutschland bis jetzt, also im Januar 2021 noch deutlich über dem langjährigen Mittel. Sie liegt mit bisher über 50 000 Toten bereits bei 5 %. Im Vergleich zu Schweden, wo die Übersterblichkeit im letzten Jahr bei 3 % lag. Da die Übersterblichkeit noch eine gewisse Zeit anhalten wird, sind bei uns also etwa doppelt so viele aufgrund des Virus gestorben. Die getroffenen Maßnahmen wie Lockdown, Abstands und Masken Vorschriften haben also zu einer erheblich größeren Übersterblichkeit geführt.

    • Schlafschaf sagt:

      Das liegt daran, dass die Schweden schon das Bargeld abgeschafft haben. Wer artig ist, wird auch mit weniger harten Maßnahmen bestraft. 🙂

    • wasserader sagt:

      Nach der Analyse von Samuel Eckert
      gibt es keine Übersterblichkeit in Deutschland 2020

      https://www.youtube.com/watch?v=rJzeZ-TRMRI

    • Schlafschaf sagt:

      Ich empfehle mal auf die offiziellen Seiten zu schauen zB RK!
      https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

      oder die Belegung der Intensivbetten
      https://desktop.inbee.app/

      Am besten den Link speichern und jeden Tag mal darauf schauen, dann relativiert sich das Geschehen. Diese ständige Angstmacherei kann man nur durch die Unwissenheit der Mitmenschen erzeugen.

    • Giorgio Plaz sagt:

      >> "Da die Übersterblichkeit noch eine gewisse Zeit anhalten wird"

      Sie könnte dieses Jahr auch noch etwas hochgehen, durch die überstürzten Massenimpfungen
      vor allem von älteren Leuten, die zum Zeitpunkt der Impfung bereits Antikörper
      im Blut haben (Folge: Überlastung des Immunsystems)

      Das schreibt jedenfalls ein amerikanischer Arzt, der auch gleich einen Brief ans FDA (Food and Drug Administration) geschrieben hat, den man hier lesen kann:

      https://childrenshealthdefense.org/defender/surgeon-warns-fda-pfizer-immunological-danger-covid-vaccines-convalescent-asymptomatic-carriers/?utm_source=salsa&eType=EmailBlastContent&eId=9a687b92-5f4c-4559-91e9-8afbfabbfd7a

      Primary Link ist von PCR (das ist die Abkürzung von Paul Craig Roberts ; )
      https://www.paulcraigroberts.org/2021/01/29/for-the-elderly-the-covid-vaccine-might-be-more-deadly-than-covid-itself/

  23. Isabelle Emcke sagt:

    Was hat es mit diesem GameStop auf sich? https://www.zerohedge.com/markets/7087-billion-reasons-why-exchanges-betrayed-retail-customers

  24. Rüdiger Rauls sagt:

    Herr Wolff versetzt mal wieder sein Publikum in Angst und Schrecken mit seinen Prophezeiungen. Sein Gebiet ist weniger die Wirtschaft als vielmehr die Zukunft. Zukunft hat viele Vorteile. Sie ist grenzenlos. Was also entgegen aller Prophetie noch immer nicht eingetreten ist, kann ja immer noch eintreten, denn Zukunft endet nie. Zudem: Wer erinnert sich noch an die Weissagungen des letzten Jahres oder an die, die noch länger zurück liegen? Bestes Beispiel sind die Inflationsängste, die seit etwa zehn Jahren nach dem Öffnen der Geldschleusen von den apokalyptischen Reitern, darunter auch Wolff, Sinn und andere, immer wieder geschürt und bei jeder Gelegenheit wieder aufgewärmt wurden. Wo ist denn die Inflation bzw. die Hyperinflation, die manche damals nicht müde wurden vorauszusagen? Von den meisten Inflations-Theoretikern ist nichts mehr zu hören. Auch Wolff ist zurückhaltender geworden. Seit neustem hat er aber ein neues Angstobjekt entdeckt: der digital-finanzielle Komplex.
    Viele seiner Beschreibungen dieser neuen Entwicklung wie die Digitalisierung sind keineswegs falsch. Nur: es sind Beschreibungen, Darstellung des Sichtbaren, keine Erklärung. Eine Erklärung aus den Triebkräften des kapitalistischen Wirtschaftssystem heraus wird nicht geliefert, außer natürlich dem scheinbar unausweichlichen und allgegenwärtigen Wirken verschwörerischer Eliten dahinter. Dabei ist es eine sehr sehr vereinfachende Darstellung, von einem Komplex zu reden, was den Eindruck eines gefestigten Gebildes schafft. Ein solches Bild kann nur liefern, wer alles andere ausklammert, was derzeit sich gerade in und um diesen sogenannten Komplex herum abspielt und nicht ins eigene Bild passt. So übersieht Wolff zum Beispiel, dass gerade unter den Internet-Giganten des Westens eine regelrechte Schlacht tobt. Da sind sich facebook und apple spinnefeind, überziehen sich mit Klagen und Werbekampagnen, die den jeweils andern mit Vorwürfen und Verleumdungen bezichtigen. Dieser Streit ruft auch andere IT-Unternehmen auf den Plan, die für den ein oder anderen der Kontrahenten Partei ergreifen. Von Einigkeit nicht die Spur. Die Konkurrenz unter den großen der Branche führt zu ganz anderen Erscheinungen als der eines Komplexes. Da sollte man lieber von einem Haifischbecken sprechen.
    Aber es tobt nicht nur der Streit um Marktanteile untereinander. Auch von staatlicher Seite bläst den Internet-Giganten der Wind ins Gesicht. Die US-Regierung droht besonders fb, aber auch anderen Internet-konzernen mit Zerschlagung oder ähnlich administrativen Mitteln, um ihren wirtschaftlichen Einfluss und die Behinderung der Konkurrenz einzuschränken. Die EU-Kommission unternimmt Schritte, um die Marktmacht von Amazon, Apple u.a. im eigenen Wirtschaftsraum einzudämmen und die Behinderung von Konkurrenzunternehmen. Gleiches gilt für auch für einzelne Nationalstaaten. Die australische Regierung geht gegen Google und fb vor wegen der Verwendung von Verlagsinhalten. Die Türkei schränkt die Werbetätigkeit von twitter ein und erhob Millionenstrafen gegen andere soziale Medien. Und sie sind nicht die einzigen. Da das Bild eines Komplexes an die Wand zu malen, in dem alle unter einer Decke zu stecken scheinen, wird der Wirklichkeit nicht gerecht. Aber welchen Propheten interessiert schon die Wirklichkeit?
    Dabei ist die Voraussetzung für Veränderung alleine das Verstehen der Wirklichkeit, nicht die Projektion auf die Zukunft. Und Veränderung scheint auch Wolff zu wollen, wenn er immer wieder die Forderung nach einem „demokratischen Geldsystem“ aufstellt, was er aber bisher nicht präzisiert hat.
    Gehörte er nicht selbst auch zu jenen, die immer wieder die Geldschöpferei durch die Geschäftsbanken kritisierte? Nun entsteht das, was er doch immer forderte, ein demokratischeres Geldsystem durch die Schaffung digitaler Währungen. Aber auch das ist nicht das Richtige. Überall vermutet er Überwachung. Auf den Bahamas ist das Digitalgeld mittlerweile als sogenannter Sand-Dollar offizielles Zahlungsmittel. Deren Regierung nannte als Grund für die Einführung, dass nun weitere Teile der Bevölkerung einen einfacheren Zugang zu Geld und Kredit haben sollen, was in den entfernteren Teilen des Landes bisher nur schwer möglich war. Auch China, das bisher in der Nutzung seiner digitalen Währung am weitesten fortgeschritten ist, sieht die Vorteile des digitalen Yuan darin, dass Menschen in dem Riesenreich nun endlich Zugang zu finanziellen Mitteln haben, was vorher durch eine dünne Versorgung mit Banken nicht gewährleistet war. Nun kann man ihnen natürlich allen unterstellen, dass sie lügen und betrügen. Aber die chinesischen Bürger reißen sich um das Digitalgeld, weil es ihren wirtschaftlichen Aufschwung beschleunigt. Man braucht keine Banken mehr, nur noch ein Handy. Das hat in China jeder, Bankfilialen sind aber zum Teil weit entfernt. Was also könnte demokratischer sein als eine digitale Währung, wenn man Demokratie als eine möglichst große Teilnahme der Bevölkerung an den gesellschaftlichen Verhältnissen versteht? Dass besonders die EU sich so schwer tut mit der Einführung einer Digital-Währung liegt in erster Linie daran, dass sie um die Existenz der Geschäftsbanken fürchtet. Was soll mit denen geschehen, wenn die Bürger kein Konto mehr brauchen? Oder sorgt Wolff sich nun doch mehr um deren Existenz? Andernfalls stellt sich die Frage: Was will er?

    • wasserader sagt:

      "Aber es tobt nicht nur der Streit um Marktanteile untereinander. Auch von staatlicher Seite bläst den Internet-Giganten der Wind ins Gesicht."
      Der demokratische gewählte Präsident Trump wollte Facebook zerschlagen
      und zuvor schon die konzertierte Propaganda der Medien stellte den demokratisch gewählten Präsidenten unter Dauerfeuer
      um ihm mit der Sperre seiner Internetöffentlichkeit letztlich jede Öffentlichkeit zu nehmen .

      Das von Wolf vorhergesagte Desaster ist eingetreten
      und wird nun nach etwa Nationalsozialistischem Vorbild durch hemmungslose Gelddruckerei
      und faschistischer Politik kaschiert .

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Genau Wasserader! Vollkommen richtig! Lassen Sie sich bloß nicht von mir Ihr schönes Weltbild zerstören.

    • wasserader sagt:

      Die Macht der Psychopathen und Satanisten wird vorüber gehen .
      Für die Leichen entlang ihres Weges wird wie gewohnt niemand die Verantwortung tragen

    • Hermann Bauer sagt:

      Ich sehe Wolff sich auch manchmal als verrennend – immer wieder Namen zu nennen und die Fakten nicht zu checken. Ja, Blackrock verwaltet Vermögen. Jeder dritte der nen ETF bespart wird wohl bei Blackrock sein und sein Aktionärsstimmrecht iwie an Blackrock abgeben. Allerdings hat Blackrock 1. Interesse daran dass die Leute investiert bleiben und 2. hat Blackrock bei so gut wie keinem Unternehmen Stimmrechtsanteile in einer nennenswerten Höhe.
      Und auch dieses ständige Gequake von Apple wäre ein Datenkonzern und der Vergleich mit Google. Komplett anderes Geschäftsmodell. Man bezahlt Apple, Apple bekommt nicht Geld dafür dass man ihren Service nutzt.
      Apple ist auch so gut wie gar nicht in irgendeiner Form beim Thema Digitalisierung dabei. Klar iwie schon wenn man Apple Geräte nutzt. Aber so gut wie kein Industrieunternehmen tut das und weder Apple noch Google noch Facebook sorgen dafür dass sich jemand Yasakawa, Kuka oder ABB Roboter in die Produktion stellt.
      Und natürlich geht es um die Rettung der Geschäftsbanken. In China sind alle Banken staatlich- da spielt das überhaupt keine Rolle und kontrollieren kann man die Menschen auch effizient anders. Es zahlen eh schon alle mit Ali und WeChat Pay. Und das ist doch bereits völlig gläsern. China hat ein dermaßen riesiges Korruptionsproblem, dass es der Wirtschaft nicht schlecht täte hier und da auf „guanxi“-mäßiges Schmieren seiner Kunden zu verzichten. Ist das nicht mehr möglich läuft da einiges noch effizienter.

      Naja. man könnte ewig über diese Dinge diskutieren.

      Her Wolff, ich hätte gerne mal einen twist in den Ansichten und nicht immer nur das wiederholen der gleichen „Fakten“.

  25. Ralf Becker sagt:

    Man liest in den Medien ständig Überschriften wie: "Die EU stellt ___ Milliarden EUR bereit".
    "Sollen der Bund oder die Länder die Kosten tragen?".
    Dann behauptet es die US-Ökonomie Stephanie Kelton "Geld lässt sich beliebig vermehren. Nur mit Schulden kann die Welt gerettet werden"
    Selbst der neue Zusammenschluss der beiden Parteien "Hanfpartei" und "Widerstand 2000" mit dem neuen Namen "neo – Die Lösung" versteht unser Geld falsch. Es gibt dort etwa Überschriften wie:
    "Immobilien: Günstig bauen, mieten, kaufen"
    Der Bundesvorsitzende dieser neuen Partei, Jörg Gastmann, schrieb auf seiner Webseite economy4mankind-org den Beitrag: "Schuldgeld im Geldsystem: Mythos, Fakten, Denkfehler"
    Ich meine, dass er immer noch neoliberal denkt.

    Jetzt hat sich Olaf Scholz für viele unerwartet bei Twitter von der Marktwirtschaft distanziert:
    "Bei Konservativen und Liberalen gibt es leider den Glauben, alles werde von alleine richtig entschieden und ein starker Markt werde schon alles alleine regeln. Gerade die Pandemie zeigt, dass das ein Irrtum ist."

    Hier hat Herr Scholz aus folgenden Gründen endlich mal etwas Richtiges gesagt:
    – Wir dürfen es nicht dem Markt überlassen es herausfinden zu wollen, was wir alle benötigen.
    – Geld kann es auch gar nicht wissen, wie viele Güter und Dienstleistungen es gibt.
    – Mit Geld gibt es einfach nur eine immer schnellere Umverteilung von fleißig nach reich. Außerdem bildet Geld die Realität mit der Zeit auch immer verkehrter ab.
    Herr Wolff sagt es richtig, dass unser Geld immer mehr zum Zwang und zur Illusion werden muss, wenn wir nichts verändern.

  26. NichtvonBedeutung sagt:

    …und was bitte wären diese zur Verfügung stehenden Mittel? Ist Ihnen Herr Wolff nicht aufgefallen, dass auch bei KenFM und Anderen nichts ohne Geld geht?

  27. Meinenstein sagt:

    Es scheint als wären die Völker der Nationen zu Kolonien im eigenen Staat degradiert und haben es nicht bemerkt, wie in den vergangenen Jahrzehnten sich transnationale Interessengemeinschaften herausgebildet haben, die heute und z.Zt. ja ganz offensichtlich! das Geschehen auf dieser einen Welt bestimmen.

    Wir bekommen alle immer mehr zu spüren, dass das, was unsere Staaten ausmacht und in den Grundrechten und der Verfassungen jeweils niedergeschrieben ist und seinen Ausdruck eigentlich in den zivilisatorischen, sozialen und regulativen Errungenschaften seinen Ausdruck finden sollte, immer mehr zu Folklore einer guten alten Zeit verkommen ist.

    Das müssen wir – aus meiner Sicht – verhindern und ändern.

    Viele von uns (mich eingeschlossen) haben regelrecht gepennt und waren geblendet von den vielen neuen digitalen Errungenschaften und den Infragestellungen der vorhandenen Strukturen und haben schlicht nicht wirklich mitbekommen, dass alles, was unser Staatswesen ausmacht, uns als Nation ausmacht mit Kultur, Bildungssystemen, Wissenschaft und Wirtschaft, etc. . . immer mehr geschliffen wurde und ersetzt wurde durch übergeordnete transnationale Interessen. Geiz ist geil, aber eben nur im Portemonai und nicht im Hirn!

    Seit letztem Jahr ist es uns gewiss, dass wir alle wie der Frosch im Kochtopf sitzen und merken, sch… es wird heiß!!

    Es kann und darf nicht sein, dass unsichtbare Interessengruppen mit unkrontollierbarer Macht das Weltgeschehen Beherschen und die Bevölkerungen zu ihren Kolonieen und die Menschen zu ihren Sklaven macht.

    Die Bevölkerungen müssen aufstehen und ihren Staat zurückfordern und das in dem Maße, indem sie die Demokratien und Selbstbestimmungen und Souveränitäten einfordern, von denen sie geglaubt hatten, dass sie in diesen leben.
    Hierfür bedarf es einer globalen Vernetzung und eines gemensamen Widerstandes gegen die Vereinnahmung unserer Grundrechte und Verfassungen und aller sozialen und zivilisatorischen Strukturen des Miteinanders. Da sollten sich die Widerstandsgruppen global vernetzen und organisieren, denn alle haben das gleiche Problem. holen wir uns die Welt zurück, lautet da eigentlich das Motto. Die Strukturen dafür gibt es ja noch!

    Ein anderes autarkes Geldsystem ist selbstverständlich auch von Nöten, aber eben nicht alles. Hier werden sich aber m.E. die Akteure am wenigsten das Heft aus der Hand nehmen lassen, weil die turbokapitalistische Wirtschaft, bzw. und das Geld die letzte Ebene ist, auf der noch Vernichtungskämpfe geführt werden können, ohne dabei selber gleich mit hopps zu gehen.
    Gleichwohl, alternative autarke Geldsysteme sind vielleicht die effektivste Streikform der Bevölkerungen, um diese Kapitalmonster zur Vernunft zu bringen.

    Bleiben wir stark!

    🙂

  28. anom sagt:

    Bitcoin (incl. Lightning Network) ist das demokratische Geldsystem, dass Herr Wolff sucht. Warum man sich dagegen (direkt/indirekt) wehrt ist mir ein Rätsel. Schade, denn damit wird der Wandel verzögert und der bevorstehende "Schaden" nicht abgewehrt.

    Ich bin aber trotzdem zuversichtlich und optimistisch; Bitcoin wird sich mittel und langfristig nicht verhindern lassen. Informiert Euch und nützt die Tools zur Unabhängigkeit.

    • addcc sagt:

      "Bitcoin (incl. Lightning Network) ist das demokratische Geldsystem, dass Herr Wolff sucht."

      Sicher nicht.

  29. addcc sagt:

    Wenn das so geplant ist und kommen wird, ist es dann nicht nur logisch, dass sich ein Schwarzmarkt epidemischen Ausmaßes entwickeln wird? Silber, Gold, Bitcoin, Dienstleistungen, Tabak, Schnaps, sauberes Wasser, usw. ?

    • Brigitte sagt:

      addcc, so sehe ich das auch. Fürs Erste (Überleben) werden sich die Menschen innerhalb ihrer Familie und Freune per „eine Hand wäscht die andere“ versorgen. Die „Armen“ machen es schon immer so. Darüber hinaus wird getauscht werden müssen. Aber nicht über das Internet, denn hier wird es wahrscheinlich unterbunden. Da werden wir wohl einen munteren Tauschmarkt bekommen. Die Kreative wird Wege finden.
      Nicht lachen jetzt, ich stricke Socken. Socken gegen/für XY. Wie haben sich unsere Senioren im und nach dem Krieg über Wasser gehalten? Schnell nachfragen, die Zeit wird knapp. Aber die Antworten könnten goldwert sein.
      Und danach kommt der Gedanke an eine neue Währung. Die kommt sowieso, egal wie viele irgendwo auf die Straße gehen. Wir leben jetzt, unsere Senioren und Kinder brauchen uns jetzt. Wir brauchen jetzt Überlebensstrategien. Erstmal ganz konkret für Heute.

  30. sandra beimer sagt:

    Mit noch mehr Macht und Kontrolle würde so ein Geldsystem innert kurzem kollabieren. 'Sie' müssten es missbrauchen um ihre Ziele durchzusetzen. Das strategiesche Gegenspiel wäre: sie dazu zu bringen es maximal zu missbrauchen.

    Imho ist was wir sehen (Pandemie, Masken, Rütteln am Geldsstem, Großer Neustart) der Versuch einer Machtdämonstration gegenüber China. Schaut her, das alles können wir mit unseren Bürgern tun. Glechzeitig sind ihre Augen auf China gerichtet und warten ängstlich auf nächsten Spielzug.

    Es ist ein seltsames Spiel. Der einzige Weg zu gewinnen ist nicht zu spielen..

  31. wasserader sagt:

    Es wäre ein Leichtes gewesen durch Änderung der Steuergesetzgebung oder die Verhinderung der Monopolbildungen die gesellschaftliche Entwicklung in eine andere "menschlichere" Richtung zu lenken .
    Wenn die Arbeit des Menschen "zu teuer" wird müssen die Steuern gesenkt werden bzw Maschinenarbeit besteuert werden.

    Es ist die Konzentration des Kapitals, das die Entwicklung in den Abgrund brachte, wenn das Kapital über thinktanks und Stiftungen und Universitäten und gekaufte Medien und gekaufte Politik bestimmt was Zukunft ist
    und mit der von globalen Finanzinteressen gesteuerten Entwicklung Krieg und Untergang nur Mittel sind , die Macht
    des globalen Kapitals zu festigen und auszuweiten .

    • Giorgio Plaz sagt:

      >> "Wenn die Arbeit des Menschen "zu teuer" wird müssen die Steuern gesenkt werden bzw Maschinenarbeit besteuert werden."

      Da bin ich völlig mit Ihnen einverstanden.
      Allgemeiner ist in (kritischen) ökonomischen Kreisen die Rede davon, dass anstatt monetärer Politik (durch die Zentralbanken) die Wiederaufnahme fiskaler Politik schon lange angezeigt wäre. (Sagen wir: Steuern anpassen statt Austeritätspolitik, Gesamtnachfrage stabil halten)

      Es ist auch bekannt, dass in der Eurozone die EZB eigentlich durch das aktive Eingreifen in die Aktienmärkte mit dem Aufkauf von Staatsanleihen im Prinzip eine Art Fiskalpolitik gemacht hat – was sie gemäss Maastricht/Lissabon Verträge gar nicht dürfte, sie darf ja keinem einzelnen Land helfen (was für eine blöde Regel, denke ich mir). Ohne dieses Eingreifen wäre die EU/die Eurozone vielleicht schon Geschichte.

      Insofern kann man die Zentralbanken nicht einfach als Feindbild darstellen – wäre zu einfach und ergo falsch.

      Andererseits hat das aktive Eingreifen der grossen Zentralbanken (orchestriert) grosse Teile des Aktienmarktes im Prinzip verstaatlicht und damit den Aktionsspielraum von Brokers der Privatwirtschaft an der Börse stark verkleinert – das ist schon vor einiger Zeit klar identifiziert worden (siehe z.B Max Keiser & Stacy Herbert, 'Keiser Report', RT)

      Für Leute mit Interesse an solchen Geschichten (und etwas Vorwissen) empfehle ich den Blog von Bill Mitchell (aus Australien):
      bilbo.economicoutlook.net/

      ..Ja, es geht hier um die Sichtweise der MMT (Modern Money Theorie) – für viele ein Reizwort, ich weiss. Wem das nicht passt, muss ja den Link nicht benutzen.

      Einige Beiträge von Herr Mitchell werden auch auf Makroskop.eu (von Heiner Flassbeck, Friederike Spiecker, et al.) auf deutsch übersetzt veröffentlicht, leider oft hinter einer paywall.

  32. Giorgio Plaz sagt:

    Sehr gute Analyse, kompakt und verständlich geschrieben.

    Ich habe ganz ähnliche Analysen und Szenarien aus kritischen Medien in den USA gelesen (economics, finance, banking). Wir Europäer sind ja nicht alleine – es ist wohl das amerikanische Volk, welches da in der ersten Reihe sitzt und bis jetzt auch eher schwerer als wir davon betroffen ist. (Stichwort Identitätspolitik)

    Mich interessierte, wie so ein "demokratisches Geldsystem" in etwa aussehen könnte.
    Wäre schön, wenn man hier mal etwas darüber lesen könnte, irgendwann .. (no stress).

  33. Melezy Przikap sagt:

    Deutlicher kann man die totale Unkenntnis von Geld nicht ausdrücken.

    "Eine Ware ist teuer, weil viel menschliche Arbeit in ihr steckt, eine andere billiger, weil weniger menschliche Arbeit in ihr steckt."

    Um in Zukunft keine solcher Peinlichkeiten mehr zu verbreiten, empfiehlt sich die ausführliche Lektüre folgenden Textes:
    https://opium-des-volkes.blogspot.com/2013/10/wohlstand-fur-alle.html

  34. Claudia sagt:

    Große Frage ist: Wird es genug Menschen geben, die sich dagegen erheben und Alternativen vorweisen können? Oder…. ein oder darf es nicht geben !

  35. WeisNix sagt:

    Also ich werde am Montag, das ist versprochen einen Tausender überweisen.

    Danke KEN

    • addcc sagt:

      Respekt! Ich könnte das nicht. Hab aber ein Mini-Abo. Mein Tausender dauert halt ein paar Monate länger 😉

  36. Laura K98 sagt:

    Hätte ich sehr gerne auf Englisch!

  37. Der Nachtwandler sagt:

    WICHTIGER als Geld! Höchst kriminelle Strukturen!

    Den Teil mit Dr. Vanessa Schmidt-Krüger bitte anschauen und verteilen – ich möchte jetzt langsam mal die Handschellen klicken hören. Das Gespräch ist anstrengend aber sehr wichtig. Hier eine wichtige Sequenz ab 4:15:00 und der Hammer dann ab 4:23:20

    https://www.youtube.com/watch?v=OoeNx1I9GHU&feature=emb_title

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