The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Der Lockdown und der digital-finanzielle Komplex

Heute ist Samstag, der 30. Mai, und die Welt befindet sich zurzeit auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft.

Der weltweite Lockdown wird nach und nach beendet und viele Menschen hoffen, nun wieder ins alte Leben zurückkehren zu können. Aber die Hoffnung trügt: In den vergangenen 3 Monaten ist im globalen Wirtschafts- und Finanzsystem ein Prozess vorangetrieben worden, der keine Rückkehr in das alte Leben mehr zulässt.

Wir sind ja bereits mit einer einsetzenden Rezession und einem schwer angeschlagenen globalen Finanzsystem in das Jahr 2020 gestartet und haben dann Anfang März einen Absturz des Ölpreises um mehr als 50 Prozent erlebt. Das allein hätte schon ausgereicht, um das System ins Wanken zu bringen.

Dann kam aber noch der wegen der Pandemie herbeigeführte weltweite Lockdown dazu, der an den Finanzmärkten ein wahres Erdbeben ausgelöst und zahlreiche Rekorde bewirkt hat:

Wir haben im März innerhalb von drei Wochen den stärksten jemals registrierten Einbruch an den Aktienmärkten erlebt. Die Zentralbanken haben daraufhin die bisher größten Summen zur Stabilisierung des Systems aufgebracht und im April ist es dann zum schnellsten jemals verzeichneten Anstieg an den Aktienmärkten gekommen.

Weil die Mainstream-Medien und die Politik die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit während dieser Vorgänge ständig auf das Virus gelenkt haben, ist den meisten Menschen dabei etwas Entscheidendes entgangen – nämlich eine gigantische Vermögens- und Machtkonzentration, die sich in 3 Phasen abgespielt hat:

Phase Nr. 1: Nach dem Fall des Ölpreises Anfang März war bereits klar, dass die Märkte kräftig nachgeben würden. Als dann auch noch immer mehr Länder beschlossen, ihre Wirtschaft wegen der Pandemie stillzulegen, wurde noch deutlicher, dass ein kräftiger Börsensturz bevorstand. Trotzdem haben die Börsenaufsichten weltweit – mit einigen wenigen Ausnahmen – kein Verbot von Leerverkäufen erlassen. Die Folge: Großinvestoren konnten den Crash durch Wetten auf fallende Kurse nutzen und Milliardengewinne einstreichen.

Phase Nr. 2: Nachdem der Crash immer bedrohlicher wurde, haben die Zentralbanken Billionensummen zur Stabilisierung des Systems bereitgestellt. Der Löwenanteil dieses Geldes ist aber nicht etwa an die gegangen, die am stärksten vom Lockdown betroffen waren, also die mittelständischen und kleinen Betriebe, sondern an diejenigen, die in den vergangenen 12 Jahren bereits am meisten von den Zinssenkungen und der Geldschöpfung profitiert hatten. Die Folge: Die, die ohnehin auf riesigen Geldbeständen saßen, hatten nun noch mehr Geld zur Verfügung.

Phase Nr. 3: Die auf diese Weise bereits doppelt begünstigten Investoren haben das Geld der Zentralbanken aber nicht etwa benutzt, um den Millionen von Beschäftigten, die von ihren Unternehmen in Kurzarbeit geschickt oder arbeitslos wurden, über eine finanziell schwierige Zeit hinwegzuhelfen, sondern es zum großen Teil wieder in die Finanzmärkte gesteckt und so – zum Beispiel über Aktienrückkäufe – im April und im Mai ein weiteres Mal riesige Summen eingenommen.

Diese dreifache Bereicherungsorgie hat dazu geführt, dass das Nettovermögen der Milliardäre in den USA laut dem „Institute for Policy Studies“ zwischen Mitte März und Mitte Mai um mehr als 430 Milliarden Dollar auf 3,4 Billionen Dollar angestiegen ist – ein Zuwachs von 15 Prozent innerhalb von nur 2 Monaten. Allein die beiden reichsten Milliardäre, die Chefs von Amazon und Facebook, sind um etwa $ 60 Milliarden reicher geworden – in acht Wochen.

Der sogenannte „Corona-Crash“ ist also einhergegangen mit der größten Vermögenskonzentration, die es jemals in so kurzer Zeit gegeben hat. Und nicht nur das: Parallel dazu ist es zu einer ebenso extremen Machtkonzentration gekommen.

Am deutlichsten ist das bei Amazon zu sehen, das während des Lockdowns 170.000 Neueinstellungen vorgenommen und seine globale Marktführerschaft stärker als je zuvor ausgebaut hat. Weniger sichtbar, aber mindestens ebenso bedeutend, ist der Machtzuwachs der Großkonzerne Microsoft, Apple, Alphabet und Facebook, die den Weltmarkt heute in einer nie dagewesenen Weise beherrschen und dabei mächtige Verbündete haben.

Zu ihren Aktionären zählen nicht nur Zentralbanken wie die Schweizer Nationalbank, die ja selbst Geld drucken und Aktienkurse damit per Mausklick nach oben treiben kann, sondern auch BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, der von der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank im Zuge des Lockdowns als Berater angeheuert wurde, um über die Verteilung der freigegebenen Gelder mit zu entscheiden.

Aber auch das ist noch nicht alles: Der Lockdown hat nämlich auch für einen erheblichen Machtgewinn des digitalen Sektors gegenüber dem Rest der Wirtschaft gesorgt. Sowohl Homeoffice als auch Homeschooling eröffnen den IT-Konzernen ja riesige neue Märkte. Und auch alte Märkte wie der Internethandel, die Plattformökonomie und die digitale Unterhaltung erleben zurzeit einen gewaltigen Boom, genauso wie der Bereich der Finanzdienstleister, der von der Zurückdrängung des Bargeldes profitiert.

Vor knapp 60 Jahren hat der amerikanische Präsident Eisenhower in seiner Abschiedsrede vor dem „militärisch-industriellen Komplex“ gewarnt. Inzwischen ist dieser Komplex längst vom digital-finanziellen Komplex übernommen worden. Die Allianz der mächtigsten Spieler der Wall Street und des Silicon Valley übt heute weltweit wesentlich mehr Macht aus als es der militärisch-industrielle Komplex je getan hat – und hat darüber hinaus durch den Lockdown den größten Schub seiner Geschichte erfahren.

Aber auch diese Kraft ist nicht allmächtig. Man muss sich den digital-finanziellen Komplex nämlich wie einen Tumor vorstellen, der sich – begünstigt durch den Lockdown – immer schneller ausbreitet, der dabei aber seinem Wirt – der Realwirtschaft – immer mehr Lebensenergie entzieht. Das heißt aber nichts anderes, als dass sein Wachstum den Tumor zwingt, die eigene Existenzgrundlage zu zerstören.

Genau diese Zerstörung werden wir in den kommenden Wochen und Monaten sehr intensiv erleben. Große Teile des Mittelstands werden in den Bankrott getrieben und von Geierfonds übernommen und ausgeweidet werden. Millionen von Beschäftigten werden nicht in ihre Jobs zurückkehren. Die Geldschwemme der vergangenen Wochen wird eine nie gekannte Austeritätspolitik nach sich ziehen. Gleichzeitig werden immer mehr Finanzinstitute, Großkonzerne und auch ganze Staaten mit immer höheren Summen gerettet werden müssen.

Der Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit der Menschen wird einbrechen und damit auch der Konsum als Motor der Wirtschaft. Den Zentralbanken wird nichts anderes übrig bleiben, als zum Mittel des Helikoptergeldes zu greifen und damit eine gewaltige Inflation in Gang zu setzen, die vor allem die unteren Einkommensschichten mit aller Härte treffen und die mit Sicherheit soziale Unruhen auslösen wird.

Das alles sind düstere Aussichten, aber sie haben auch eine Kehrseite. Sie bergen nämlich auch eine historische Chance. Weil die Menschen durch die Logik der Entwicklung in immer höherer Zahl mit diesem System in Konflikt geraten, werden immer mehr von ihnen aufhören, den offiziellen Narrativen zu glauben – wie dem, dass ein Virus am Einbruch der Weltwirtschaft und am Absturz des globalen Finanzsystems schuld ist.

Immer mehr Menschen werden beginnen, nach einem Ausweg zu suchen und daher zunehmend bereit sein, das gegenwärtige System infrage zu stellen. Dieser Prozess wird nicht geradlinig verlaufen, aber er könnte trotzdem dazu führen, dass am Ende eine Mehrheit zu der Einsicht gelangt:

Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem.

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43 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Der Lockdown und der digital-finanzielle Komplex

  1. The ´´Money for nothing and chicks for free Cover up ´´ in the black jacking stage.

    https://wallstreetonparade.com/2020/06/blackrock-is-bailing-out-its-etfs-with-fed-money-and-taxpayers-eating-losses-its-also-the-sole-manager-for-335-billion-of-federal-employees-retirement-funds/?fbclid=IwAR2nXsLTOf2gcktIJt7NgVFhzNIpIgRxGX8BXLzqPCfK_24D9zGC3KRR_8k

  2. Lieber Sportfreund Retlich,
    es gibt so Verrückte, die verpassen dem Herrn Dramatiker Brecht eine obergeile Tarnung und geben ihm, so zum Spaß, deswegen den Vornamen BERTOLT. Herr Wissenschaftler Marx fand schon vor 1850, dass die Gesellschaftsordnung in der er lebte eine absolut bescheuerte, verrückte sei. Eine, die nämlich Ihre Kunden weniger und immer noch weniger werden lässt: Arbeiter und Angestellte. Ersetzt sie durch Maschinen, Automaten und heute künstliche Intelligenz. Dann kommt, sagt Egon W. Kreutzer, der Tag, wo selbst Nutten und Polizisten durch Automaten, gefühlsecht natürlich, ersetzt sind, die aber keine Ware mehr kaufen können. Aber immer noch Schwarzen auf dem Hals knien können. Und deswegen funktioniert dieser Kapitalismus anfangs ganz prima als Manchester-Kapitalismus, kartätscht nur paar schlesische Weber ins Jenseits, dann als kriegsführender Imperialismus bringt zu Hause in Deutschland 60 Millionen Juden und in Russland knapp 30 Millionen Widerständige um. Um zum Abschluss als unregulierter Neoliberal-Kapitalismus, noch schneller und noch mehr Arbeiter, Menschinnen, selbst Kühe und Kunstmaler durch KI/AI, durch Automaten und Digitalisierung zu ersetzen, abzuschaffen. Die sterben dann nicht am nächste Virus sonder verhungern mangels Arbeitslohn. Und das Geldsystem, so Egon W. Kreutzer, zerbricht dann schließlich am "Tag der allgemeinen Wertlosigkeit". Keiner kann mehr Ware vom produzierenden Neoliberal-Kapitalisten kaufen, Der nimmt nichts mehr ein und wir alle gemeinsam, die Neoliberalkapitalisten und die fast verhungerten Arbeiter, Menschinnen und Angestellten wandern dann übers Mittelmeer mit Schlauchbooten nach China aus. Die sollen dort nämlich ein anders System haben. HUAWEI beispielsweise ist kein blöder Privatzirkus, sondern eine GENOSSENSCHAFT. Und dann nimmt der Ken Jebsen seine letzten verbliebenen Milliarden und gründet in China die Kenfm-Genossenschaft, lieber Tobias Retlich. Übrigens: Du warst dir doch ganz sicher, dass sich der Brecht als Berthold schriebe, bist Du nun ein redlicher oder unredlicher Retlich? Schau doch noch mal in Deine Geburtsurkunde, ich habe da reichlich Erfahrung mit meiner Lese- und Rechtschreipschwäche.

  3. Die Digital-Bank-Corporate-Kleptokratie kann aber auch auf den totalen Zusammenbruch hinarbeiten, weil sie von Stunde NULL an alles diktieren und an allem verdienen koennten. Sie sind ja alle in denselben Bereichen investiert.
    GMO-Food, Pharma, HighTech, Geo-Engineering, Drogen, Waffen…..
    Wer sich unterordnet, bleibt am Leben, die anderen braucht es nicht….

  4. Hier wurde ja allgemein schon viel Richtiges und Wichtiges zum Gates Thema und verwandten Themen zu Tage gefördert – hier noch einige Ergänzungen: eine Doku-Reihe zu Gates' Netzwerken und Werdegang von James Corbett, wie immer natürlich mit Transkript und sehr ausführlichem Quellenverzeichnis.

    Teil 1: https://www.bitchute.com/video/JWoPBwypMIJR/

    Teil 2: https://www.bitchute.com/video/d2R9kHQlVO21/

    Teil 3: https://www.bitchute.com/video/P0QdgMIaaDxi/

    Teil 4: https://www.bitchute.com/video/y9BDHF1Nf50T/

  5. "Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem."

    Der charakter des Geldsystem bestimmt im wesentlichen unserer Wirklichkeit.
    Jeder Mensch sollte sich dessen wirklich bewusst sein.
    Um das Geldsystem und damit die Welt zu ändern steht der beste Zeitpunkt kurz bevor.

  6. Wie eine demagogische Irrwanderung namens „Neue Normalität“ zurück in die „Politische Realität“ fand.
    Der einzig durch den Souverän zugelassene Wegweiser lautet:
    „C o r o n a – A u s s c h u s s“

    Schiffbruch mit Zuschauer (Hans Blumenberg, Metaphernlehre)
    https://www.youtube.com/watch?v=qhsunoUs1a0&list=PL6cI1_8BvV-YtMxB1L_7BuO8VvgtZtPl0&index=8

  7. "Der Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit der Menschen wird einbrechen und damit auch der Konsum als Motor der Wirtschaft. Den Zentralbanken wird nichts anderes übrig bleiben, als zum Mittel des Helikoptergeldes zu greifen und damit eine gewaltige Inflation in Gang zu setzen, die vor allem die unteren Einkommensschichten mit aller Härte treffen und die mit Sicherheit soziale Unruhen auslösen wird."
    Fast schon prophetisch angesichts, dessen was gerade in den USA passiert. Das kommt dann auch über den Atlantik, nur eine Frage der Zeit.

  8. und ihr müsst euch vorstellen, jeder, der ein paar hunderttausend Euro auf den Banken hat, weiß das der Knall gekommen ist, dem hat nämlich der Banker längst gesagt, daß er sein Geld je Hunderttausend auf verschieden Banken verteilen soll. Leute wie beispielsweise Dirk Pohlmann, Bröckers, Jebsen oder Dr. Bodo Schiffmann, die sind alle längst im Club ich-weiß-Bescheid, ob sie nun vorgaben Ernst Wolffs Arbeit zu kennen, oder es geleugnet haben.

    Ich kann nicht verstehen, wie man heute eine neue Partei, Widerstand2020, gründen kann, oder zum Widerstand aufrufen wie Ken, ohne zur Frage Stellung zu nehmen, wie man zukünftig leben will: obszön privilegiert wie bisher, oder auf demselben Level, wie sein Kameramann, seine Maskenbildnerin, seine Arzthelfer, seine MTA oder seine Anwaltsgehilfinnen. Ich sehe in den Augen der Herren Unternehmer immer noch die Hoffnung glimmen, daß sie vergnügt so weiterleben können wie bisher: Alle 14 Tage nach Mallorca fliegen, weil seine Tochter lebt doch dort! Und daß die Crew auf dem Billigflug von ihren Gehältern kaum noch leben konnte und der Flugkapitän als (gezwungenermaßen) Einzelunternehmer zwar ein unbehandeltes Magengeschwür, aber keine Krankenversicherung mehr hatte. So wollt ihr weiterleben? Ohne euch zur Frage von Arm und Reich zu stellen?

    „Reicher Mann trifft armen Mann, beide sehen sich lange an, dann sagt der arme Mann ganz bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!“ (Berthold Brecht)

    • Deswegen wird ja auch nur mit dem GG gewedelt…wie lächerlich.

      Gebt uns unser Besatzungsstatut zurück!

      Putin und Trump biten einen Friedensvertrag an, mit dem die BRD beendet werden könnte, nein müsste.

      Und die Herren von der Hemd- und Schlipsopposition wollen unters GG zurück kriechen.

      An Ihrer Opposition könnte ihr sie erkennen.

      Das ist die beste pseudo-Opposotion, die man sich wünschen / denken / kaufen kann.

    • Sehr geehrter Tobias Retlich!
      Zitat:
      " und und ihr müsst euch vorstellen, jeder, der ein paar hunderttausend Euro auf den Banken hat, weiß das der Knall gekommen ist, dem hat nämlich der Banker längst gesagt, daß er sein Geld je Hunderttausend auf verschieden Banken verteilen soll. Leute wie beispielsweise Dirk Pohlmann, Bröckers, Jebsen oder Dr. Bodo Schiffmann, die sind alle längst im Club ich-weiß-Bescheid, ob sie nun vorgaben Ernst Wolffs Arbeit zu kennen, oder es geleugnet haben.

      Wenn ich Ihren Text so lese, entsteht bei mir der Eindruck, dass Sie ernsthaft glauben, dass Ken Jebsen zu denjenigen gehört, denen ein Bänker die Umschichtung von mehreren 100.000 Euros empfohlen hat und der deshalb lange "Bescheid" wusste und es geleugnet hat.

      Falls Sie das tatsächlich so schreiben wollten, gestatten Sie mir die Frage, ob Sie wirklich sicher sind, dass Sie das Phänomen der Crowdfinanzierung richtig verstanden haben?

    • Das Phänomen der Crowdfinanzierung ist wie es ist, aber ich sehe keine Transparenz, so dass ich jedenfalls nicht ausschließen kann, dass dort viel Geld fließt und übrig bleibt.

      Die Firma Kenfm scheint nicht gerade am Hungertuch zu nagen.

    • at Redlich

      Mal ganz abgesehen davon wie Du jetzt hier auf so ein Thema kommst, und ob es sich so verhält(bitte Quellangabe) bei kenFM besteht ja auch eine Verantwortung für die Spendengelder, und Schiffmann würde ich jetzt auch nicht gerne pleite erleben. Nur mal so ein Gedankengang. Irgendwie leicht abtrust Dein Post.

      at Medium

      Könnte es sein dass Du hier etwas falsch interpretierst. Sieh die Sache mit dem GG als das was es ist, ein (erstmal) symbolischer Akt. "Erstmal" deswegen, weil wir Alle von den vollkommen kranken Ereignissen überrollt wurden, in Folge werden sich hier Wege & Möglichkeiten finden.
      Lächerlich? Na, dann mal los mit den Vorschlägen.

      Wir alle sollten froh sein dass die Fa. kenFM NICHT am Hungertuch nagt – mal drüber nachdenken.
      Abgesehen davon, Jebsen geht auch ein sehr großes persönliches Risiko ein und muss sein ganzes Dasein danach ausrichten, da gönne ich ihm schon das eine oder andere Brötchen mehr. Du nicht. Egal ob er den Weg selbst gewählt hat, das ändert nichts an den Erfordernissen.

      Weiß nicht was diese recht seltsame Art der Hinterfragerei ausgerechnet jetzt soll.

    • Vorschläge? Friedensvertrag, volle Souveränität des Volkes, wegen mir Jalta 2 oder ein Wiener Kongreß, denn der Crash der EU wird massive Verwerfungen nach ziehen und viele schwelende Probleme und alte, verschleppte Fragen aufwerfen.

    • at Medium

      Fein, es geht voran – danke. Jetzt wäre nur noch eines zu klären, wie machen wir das jetzt mal ganz auf die Schnelle?

      Das ist ja nun die Kernsache momentan, was geht, was geht nicht, und was bleibt an REALISTISCHEN Optionen übrig.

      Rein theoretisch könnte ich heute Nacht ca. 70 – 80 Seiten A4 voll schreiben was alles getan werden müsste, sollte, könnte, würde usw. Wie gesagt – rein theoretisch. Als Praktiker ist es aber eher sinnvoll sich nach und nach, auf wie abzuregen, vordringlich erst einmal das umzusetzen was auch tatsächlich realistisch ist.

      Langfristig schließe ich mich Wölfchens Themenabschluss an, vielleicht hilft es tatsächlich das ganze Ding mal kräftig gegen die Wand zu ballern. Es gibt keine bessere politische Motivation als Hunger und Armut, die eigene Familie samt Plänen und Träumen in den sozialen Abgrund rutschen zu sehen. Das füllt die "Wut – u. Hassbatterie" mal richtig auf.
      Hatte die CIA nicht vor wenigen Jahren eine Analyse herausgebracht, hier in Westeuropa wäre in Bälde mit enormen sozialen Unruhen zu rechnen?
      Na, die müssen es ja wissen, bei so vielen Ländern wie die schon in den Abgrund manipuliert haben.

    • Wenn Sie mit Wir das deutsche Volk meinen, dann müssen wir erst einmal klären, was wir bei einem Danach wollen.

      Wenn ich den Videos bei YT glauben kann, dann haben sowohl Putin als auch Trump die Frage nach dem Friedensvertrag in den Raum gestellt. Von den beiden könnte wir also etwas erhalten, was die Voraussetzung für die Beendigung der BRD wäre. Oder wollen wir so weiter machen, das ginge auch, ist für mich aber nicht interessant.

    • at Medium

      Also(?), ich denke nicht, oder besser ich weiß, dass es bei den meisten Menschen die eine halbwegs normale Sozialisation durchlaufen haben dazu nicht so viel zu klären gibt.
      Man möchte einen Job der gut bezahlt ist, mit seiner Familie in Ruhe & Frieden leben, ein politisches System das transparent ist und fähig , viel mehr benötigt es nicht zum persönlichen Glück.
      Und wir waren schon einmal auf diesem Weg, die Aufbaujahre nach dem zweiten Weltkrieg, Politiker die den Sozialstaat erschaffen haben, Gesetze für die Menschen und nicht gegen sie. Uns hier in Deutschland ging es gut, mal von einigen Ausnahmen(nichts ist perfekt) abgesehen. Deswegen hat sich ja niemand mehr um die Politik gekümmert, es lief Alles einigermaßen erträglich. Die Leute die damals aktiv waren hatten teilweise 2 Weltkriege mitgemacht, das war eine ganz andere Art Mensch als man sie heute finden kann.
      Natürlich war es nicht perfekt, doch zumindest so gut, dass das Interesse bei den meisten an Politik eingeschlafen ist. "Die machen das schon, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist, das ist eben Demokratie". So dachte der Großteil, die "Unkenrufe" "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf", haben die meisten geflissentlich überhört. Dann kam die nächste Generation, alles lief irgendwie und war auch nicht besonders beunruhigend.
      Erst Ende der 70 ziger, Anfang der 80 ziger wurde es wieder merklich ruppig.

      Aber gut jetzt, nur mal kurz ein Überriss, was jetzt passiert ist klar, wir wachen grade extrem dümmlich & und ruppig auf dem Stolperpfad in die Diktatur auf, die Hilflosigkeit des Einzelnen ist verständlich.
      Aber niemand, absolut niemand, will in einem kranken System leben, in dem ein psychisch gestörter krimineller Hosenanzug vom Zettel abliest, was ihm an kranken Müll aufgetragen wurde.
      Jetzt wiederholt sich Geschichte erst einmal wieder, viele Menschen werden sterben. Entweder scheitern DIE jetzt und werden gestoppt, oder wir haben verdammt unruhige Jahre vor uns.
      Was ich aber nicht glaube, das man diesmal die Täter wieder straffrei wegkommen lässt. Nach dem 1, nach dem 2 Weltkrieg, nach der DDR – Diktatur sind die Täter bis auf wenige Ausnahmen immer straffrei davon gekommen.
      Durch den technischen Fortschritt wird dies diesmal nicht der Fall sein, zumindest könnte ich mir das vorstellen.
      Kann nur hoffen dass der Weg dorthin nicht mit zuviel Leid & Blut getränkt wird. Aber vielleicht ist das die Voraussetzung in eine wirklich bessere Zukunft.

    • Zitat:
      Langfristig schließe ich mich Wölfchens Themenabschluss an, vielleicht hilft es tatsächlich das ganze Ding mal kräftig gegen die Wand zu ballern. Es gibt keine bessere politische Motivation als Hunger und Armut, die eigene Familie samt Plänen und Träumen in den sozialen Abgrund rutschen zu sehen. Das füllt die "Wut – u. Hassbatterie" mal richtig auf.

      Wenn ich solche Sätze lese, dann habe ich das Gefühl, hier möchte einer in der ersten Reihe sitzen, und sich die Sache genüsslich ansehen.

      Da scheinen irgendwelche Endzeitphantasien mit zu schwingen.
      Ich hoffe, sie ziehen rechtzeitig den Kopf ein, wenn die „Hassbetterie“ sich entlädt.

      Und träumen sie nicht von Superkräften. Das gibt es nur im Kino
      Da kommt irgend jemand und haut ihnen den Knüppel auf den Kopf. Das wars dann.
      Den blauen Himmel, den sie sich da erträumen, den sehen sie nicht.

    • at Schlafschaf

      Gar nicht mal so schlecht die Motivationsanalyse – Respekt. So wie sich die Dinge grade entwickeln möchte ich nicht, ich werde mir das genüsslich ansehen, allerdings im TV. Übrigens, in der 1 Reihe sitzt man nicht, da muss man sich schnell und zügig bewegen. Der Polizeiknüppel ist da auch nicht die größte Sorge, eher die Pflastersteine die aus den hinteren Reihen angeflogen kommen. Hatte ich übrigens Alles schon in den ausgehenden 70 ziger Jahren bis Mitte der 80 ziger in Westberlin. 1 besetzte Haus in Westberlin an den Yorckbrücken, auch da war ich schon aktiv.
      Tja, und dann sind alle eingeschlafen, ich übrigens auch. Aber das ist eine andere Geschichte.

      End..zeit…Phantasien? Tja Genosse Schlafschäfchen, ich weiß nicht was Du glaubst dass hier grade passiert?
      Milliardäre die sich ganze Staaten kaufen, privat an Kernmaterial rumbasteln, Labore unterhalten die ohne jede effektive Kontrolle an Kampfstoffen forschen. Kein Telefonate, keine E – Mails die bespitzelt und abgespeichert werden. An jeder Ecke 1 Überwachungskamera die man sieht, und 3 versteckte. Drohnenmorde und Okkupationskriege, Geheimgefängnisse über den ganzen Erdball verteilt, Folter als legitimes Mittel der Informationsbeschaffung. Politiker die durch dümmliche leicht durchschaubare(man gibt sich nicht mal mehr besondere Mühe) Lügen – Konstrukte durch die Hintertür die Diktatur einläuten, seit Jahren schon ungestört die Gesetze aushöhlen, um basteln wie sie grade benötigt werden. Das langsame Einkreisen der Atommacht Russland, die Stationierung von Atomwaffen in ganz Europa(wozu wohl?). Oder auch die Sache die Finanz – Wölfchen grade in seinem Artikel(danke auch) recht verständlich dargelegt hat. Unter anderem natürlich, ich möchte jetzt hier kein Buch schreiben.

      End..zeit…Phantasien? Es wäre schön, so schön! Das ist es allerdings NICHT. DAS sind KEINE Phantasien, um das zu erkennen benötigt es nun wahrlich nicht viel.
      Insofern, einfach mal realistisch bleiben und NICHT den Kopf einziehen wenn sich die Hassbatterie entlädt. Etwas Vorsicht wäre allerdings empfehlenswert.

      Superkräfte/Kino/Knüppel auf den Kopf/blauer Himmel erträumen? Sorry, kann ich grade nicht beantworten da mir der Bezug nicht klar.
      Worum geht es Schäfchen? Angst? Unsicherheit? Depressiv? Selbstbetroffen aber versteckt? Die Realität ist selten euphorisch, davor muss man aber keine Angst haben. Durch, durch die Angst(Macht kaputt, was Euch kaputt macht), danach geht es gleich viel besser. Pessimismus und "hat doch Alles keinen Sinn"(freie tiefenpsychologische Beitragsübersetzung) führt nur noch tiefer in die Verzweiflung.

      Und abschließend mein kleiner Blöckmann, merke, es geht IMMER, es geht IMMER voran, wenn auch mit kleinen Rückschlägen. Wir rufen jetzt einfach mal das Jahr 1573 auf, arbeiten folgend die sozialen Errungenschaften bis 2020 detailliert raus. Einverstanden? Dann sieht das auch alles nicht mehr so dystopisch grau in grau aus.

    • Gab es eine Zeit, in der es über Jahrzehnte 2 % Arbeitslosenquote gab?

      Im Schnitt über 3 5 Wachstum bei 0,5% Inflation?

      Einer Steuerlast von max 10%? Keine Einkommensteuer?

      Und einer Staatsquote von 14%

      Leider läuft uns auch gerade wieder der Apparat davon.

      Wenn man ab einem bestimmten Kipppunkt dem Staat zu viel Schwungmasse, v. a. Geld über Steuern zugesteht, dann vergisst er das Volk.

      Auch ganz ohne transatlantische Verschwörung.

      Für mich kann nur ein schlanker Staat die Zukunft in Freiheit bdeuten.

      Seine Aufgaben? Innere und äußere Sicherheit sowie Volkswohlfahrt.

      Und dafür reichen 5% Steuern und ein paar Staatsdiener, kein Millionerheer an Staatsknetelutschern.

      Wir brauchen Volksdiener im Amt! Menschen mit Moral in den Knochen, denen es eine Ehre ist, der Allgemeinheit zu Diensten zu sein.

      Aber ohne eine richtige Verfassung und ohne das Ausmisten dieses Bürokrattenstalls ist das aus meiner Sicht heute unmöglich. Mir fehlt die Hoffnung, dass wir eine neuen Entbürokratisierungsbehörde schaffen, die dann die Bürokratie abschafft.

      Das System BRD ist durch und durch dysfunktional geworden. Strukturell und personell.

      Wenn ich die Oma-Generation befrage, dann sagen die uns, dass es nach dem Krieg nicht so schlimm war mit dem Staat und seinen Übergriffen ins private und in die Wirtschaft.

      Die Gewerkschaften konnten noch richtige Fortschritte erstreiten, weil es einen Steit gab. Und keinen Staat, der quasi beide Seiten gängelte.

      Das Wort Staat erregt bei mir allmählich nur noch Übelkeit.

    • Da ich nun schon ein Alter jenseits der 70 erreicht habe, werde ich mich mal in „Schlafsack„ umbenennen, denn der Name soll ja auch Programm sein.
      Das Schlafschaf hatte ich gewählt, da ja gerne über dieses abschätzig geurteilt wird.
      Den alten Sack will ich aber auch nicht abgeben.

      Um mal auf ihre Antwort einzugehen, in der sie mich missverstehen.

      Ich unterstelle mal, das es Äußerungen sind, die andeuten sollen, dass mit friedlichen Mitteln kaum noch Verengerungen erreicht werden.
      Sehe ich ähnlich.
      Nur mit unfriedlichen Mitteln, werden die Dinge nur noch schlimmer.
      Welche Möglichkeiten hätte den eine gewaltsame Auseinandersetzung.
      Es würde massenhaft Blut fließen.
      Am Ende würden ein paar Köpfe rollen, und dann geht doch die gleiche Scheiße weiter.
      Ich hab schon mal an anderer Stelle geschrieben, dass ein Umlernen zur Weiterentwicklung nötig ist.
      Ich möchte auch gleich anmerken, das es nur Überlegungen sind, die nicht stimmen müssen.

      30. Mai 2020 at 12:10
      Zum noch nicht gelutschten Drops möchte ich sagen, Ja , stimmt, nur wird an dem Drops schon sehr lange gelutscht, und anscheinend wird er nicht kleiner, sondern eher größer.
      Eben lese ich in der SZ, das die Ausschreitungen in Minneapolis eskalieren.
      Man könnte sagen, ah es rumort in der Gesellschaft. Aber der Spartakusaufstand endete auch am Kreuz und so könnte man den Drops immer weiter lutschen, mal friedlich mal blutig.
      Ich sehe hier eigentlich kein voran kommen.
      Der einzige Weg ist meines Erachtens, eine grundsätzlich positivere Einstellung zu seinen Mitmenschen zu entwickeln.
      Damit meine ich nicht plakative Hilfsbereitschaft wie Spenden oder Ehrenämter.

      Nein, es muß gelingen den Egoismus bei sich selbst zu erkennen, und diesen objektiv betrachten.
      Wie weit schadet mein Egoismus anderen, und warum rechtfertige ich mich immer.
      Die Rechtfertigung ist das zweite Problem, es verbaut die klare Sicht.

      Das wird sicher in vielen wissenschaftlichen Abhandlungen auch erkannt sein, aber es wird nicht zur Weiterentwicklung der menschlichen Verhaltensweise gelehrt.
      Nein, man studiert diese Dinge, und kehrt sie sogar ins Gegenteil.
      Das sieht man deutlich an den „ Hygienedemos“.
      Ein Anliegen, welches ja der Allgemeinheit am Herzen liegen sollte, (Grundgesetz) wird lächerlich gemacht. Und viele Menschen stimmen der Diffamierung zu. Sie stellen nicht ihr Verhalten in Frage. Und solange dieses Verhalten nicht einen Abwehrreflex bei den Menschen auslöst, werden wir den „Gutmenschen“ zum lächerlich machen haben, und Jesus ans Kreuz nageln. Der Egoist wird sich als die erfolgreiche Spezies verstehen, ohne zu erkennen, dass sie den Antipoden, also den Altruisten braucht.
      ———
      Soweit meine Überlegungen.
      Ein noch mal nachdenken über sein Verhalten kann ja nicht verkehrt sein.
      Schönes Pfingstwochenende

  9. Finanzterrorismus.

    Komm wir ergaunern uns Billionen
    Wenn wir ungeborene Generationen verschulden,
    soll sich das auch lohnen
    Komm wir nehmen dann das Geld
    Und finanzieren damit die Kriege der Welt

    Wir sind die Manager.
    Wir sind hinter dem Mana her.
    Unser Wert, der fliegt uns einfach zu,
    und verschuldet worden bist Du.

    In Politik und Wirtschaft sind wir wohlbekannt.
    Gabs ein Problem sind wir noch immer fort gerannt.
    Denn zum Glück für unser System,
    bürgt für uns der Bürger und die Bürgerin !

    Ja, Wir sind die Manager.
    Sagen Sie mal, wo haben Sie das viele Mana her ?
    Unser Wert, der fliegt uns einfach zu !
    und gearbeitet hast ..

    Komm wir leihen uns Billionen .
    Wenn wir das Volk "verscholzen",
    soll sich das auch lohnen
    Komm wir leihen uns ganz viel Geld
    Und finanzieren damit die Krisen in dieser Welt.

  10. Die Klaren Worte verstehe ich leider nicht.
    Es werden in dem Text eine Phrase an die andere gereiht, ohne dass da wirklich Zusammenhänge sichtbar werden.
    Nehmen wir Phase 1
    Wenn der Ölpreis fällt, ist das eine bewusste Endscheidung.
    Hier war es Saudiarabien welche die Ölförderung hoch gefahren hat,
    um dem Amerikanischen Fraking Oel den Marktanteil streitig zu machen.
    Nun ist das schon mal betrachtenswert, da wir ja wissen, dass die Amerikaner angeblich einen Deal mit den Saudis haben.
    Das das Virus oder die Pandemie zum Lockdown führt, ist sicher nicht im Interesse der Märkte gewesen, es sei denn, man unterstellt das Einzeltäter hier die Finger im Spiel haben.
    Sie hätten dann zwar mit großen Verlusten zu rechnen, da sie ja ihre Vermögen z B. über Black Rock verwalten, aber gleichzeitig wetten sie auf fallende Kurse, um ihre eigenen Vermögensanteile billig wieder einzukaufen. Da sehe ich eigentlich keine Logik drin.

    Phase 2
    Die Zentralbanken, stellen riesige Summen zur Verfügung, die sich wieder skrupelose Dunkelmänner unter den Nagel reißen. Nun sitzen sie auf noch einem größeren Haufen Geld.
    Auch hier sehe ich keine Logik.
    Man verweigert der Melkkuh das Futter, also dem Mittelstand. Wenn ich aber denjenigen die Grundlage entziehe, die ich schröpfen möchte, dann ist dieser riesige Haufen Geld ja nichts wert.
    Hinter dem Geld muß ja ein Wert stehen, sonst ist es ja nur Papier.
    Also da sehe ich überhaupt keinen Sinn.

    Phase3
    Hier bestätigt Herr Wolf, dass man das Geld, welches man sich so schnöde angeeignet hat, nicht in die Unternehmen steckt sondern wieder in den Aktienmarkt investiert.
    Man macht Firmen kaputt um sie dann billiger zu kaufen. Auch hier entbehrt es der Logik.
    Eigentlich kaufe ich etwas, was günstig ist, in der Hoffnung, oder dem Wissen, dass dieses Unternehmen sich als Goldesel erweist.

    Am Ende spricht Herr Wolf von Helikopter Geld, welches nun mit der Gießkanne verteilt wird, und damit zur Inflation führt.
    Auch hier kann ich die Schlussfolgerung nicht nachvollziehen.
    Wenn Unternehmen Zerschlagen werden, große Arbeitslosigkeit dadurch entsteht, so werden ein paar Euro doch nicht die Wirtschaft auf sonderbare weise wieder in Gang setzen.
    Oder glaubt irgend jemand das die Heinzelmännchen still und leise die benötigten Wahren und Lebensmittel produziert.
    Für mich ist diese ganze Tagesdosis ein einziges runter rasseln von Klischees, die mir keine Zusammenhänge erklärt.

    • Es ist ja auch nicht wirklich logisch was gemacht wird.
      Aber das sind nunmal die Folgen der Politik.
      Im Endeffekt wird nur ein Umdenken jedes einzelnen zu weniger Monopolen im Internet führen. Anderes Konsum/ Kaufverhalten , dezentrales Geldsystem nutzen/ fördern, regionalere Kreisläufe nutzen etc.

  11. Klare deutliche Worte und so beschrieben, dass man es auch verstehen kann ….. herzlichen Dank.

    Vor allem für den Hinweis am Schluss: wir können aus dieser mieslichen Lage auch etwas machen, wenn wir begreifen, dass man für seine Vorstellungen und Ideale auch etwas tun muss.

    (finanzielle) Freiheit ist kein Geschenk, man muss sie einfordern.

  12. Sehr geehrter Herr Wolff,
    Leerverkäufe sind doch Wetten auf steigende oder fallende Kurse mit Aktien die ich noch gar nicht gekauft habe.
    Falls ich mich irre, bitte ich um Korrektur.
    Und nun zur Sache; Wer nimmt den diese Wetten entgegen? Ist das jetzt Monopoly unter Oligarchen?
    Soll das bedeuten, das Leben so vieler Menschen und ihre ökonomisch Existenz, damit wird gewürfelt?

    • >>Leerverkäufe sind doch Wetten auf steigende oder fallende Kurse mit Aktien die ich noch gar >>nicht gekauft habe.
      Sie werden nicht gekauft, sondern (für einen bestimmten Zeitraum) entliehen, um sie zunächst zu verkaufen und danach wieder zurückzukaufen – da man sie ja zuirückgeben muss. Es sind Spekulationen auf sinkende Preise.
      Beispiel: Man leiht sich 10 Aktien (Rohstoffe, Nahrungsmittel, ect.), die einen aktuellen Börsenwert von je 100€ haben und verkauft diese zu einem Preis von 1000€. Fällt danach der Preis auf 50€ kauft man sie zu einem Preis von 500€ zurück und hat damit 500€ verdient. Die geliehenen Aktien werden hernach dem Eigentümer gegen eine Leihgebühr zurückgegeben.
      >>Wer nimmt den diese Wetten entgegen?
      Börsenhändler, auch Broker genannt, im Auftrag ihrer Kunden (Aktieninhaber).
      >>Ist das jetzt Monopoly unter Oligarchen?
      Wenn man sicher ist, das bspw.der Erdölpreis, oder der Preis von Nahrungsmitteln fallen wird, weil man weiß, das zB ein Lockdown stattfinden wird, ist das wohl kein Glücksspiel mehr – je höher der Einsatz, umso größer der Gewinn. Aber natürlich ist das nur Fiktion, denn WER sollte das denn schon wissen!??
      Im Inet kursieren ja eine Menge Anbieter. die mittels ihrer "Superbörsenprogramme" leicht zu verdienendes Geld versprechen. VIele Leute nutzen sie – auch ohne eine Ahnung davon zu haben, was mit ihrem Geld an der Börse gemacht wird.
      >>Soll das bedeuten, das Leben so vieler Menschen und ihre ökonomisch Existenz, damit wird >>gewürfelt?
      Ja.
      Darüber hinaus entziehen Spekulationsgeschäfte das in der Realwirtschaft erwirtschaftete Geld, weil es nicht dorthin zurückfließt, sondern sich in den Händen weniger ansammelt.
      Der Teufel sch… bekanntlich immer auf den größten Haufen.

    • Danke, für die Erläuterung.
      Es ist also eine riesen Sauerei.
      Ich kann mir ja das Auto meines Nachbar nicht einfach ausleihen und dann verkaufen. Und wenn der Wert dann sinkt kauf ich es günstig zurück. Das darf ich nur als Eigentümer.

    • Naja wenn es ein Fahrrad wäre könnten sie das schon machen… beim Auto hat das ja andere Gründe zwecks Versicherung etc.

    • Und ich dachte, es gibt Finanzprodukte, die sogar Leerverkäufe versichern.
      Dieser ganze Mist gehört weg. Wie Phonac schon sagte.
      Nur ich kann dass nicht mal meiner Frau erklären was da läuft. Wie viel schwerer ist es eine breite Öffentlichkeit darüber aufzuklären.

  13. Wie in den USA mit Trump Amtsantritt gestartet, eine Zensurmanie gegen alternative Meinungen. Gefolgt von DSGVO, Artikel 13/17 und nun rechne ich mit noch mehr Zensurwahnsinn durch die neuen Trump Ankündigungen. Wir sind doch gerade erst am Anfang der politischen Meinungszensur in Deutschland und Europa.

    Und wenn ich einen Herr Axel Voss in Zusammenhang mit Corona höre, gehen bei mir alle Alarmglocken an und fühle mich in eine Brazil-1984-Brave New World-Fahrenheit 451- Dystopie versetzt.

    Amazon, Netflix, Facebook, Bargeldabschaffung wie in den USA rauf, der Rest der Welt runter. Die Trump Ära bedeutet: America 1st and rest is Third World

    (I'm) just saying

    • Also ich kann Ihnen überhaupt nicht folgen, es ist doch eher umgekehrt, Trump nimmt Twitter ins Visier und arbeitet an der Beendigung der Zensur.

      youtube.com/watch?v=_ScMpho-T5s

      Da bin ich ganz fröhlich, wenn ich diesen Mann im Amt sehe.

      Ich wünschte, wir hätten so einen echten Typen mit Kanten und wegen mir auch Fehlern, aber eben einen Mann, der nicht wegen jeder Zeitungsente umkippt, indem die Systempresse ihm schlechte Werte einreden will.

      Wenn man den deep state ausräuchern will, dann kann man mit linken Lappen nichts rocken. Was man dazu braucht, sind Cojones. Und keinen Bildergerhosenrock.

    • Erste Tag im Office und Trump telefoniert mit Taiwan um den Chinesen vor den Kopf zu stoßen, es folgt dann die Hong Kong Einmischung der USA um die chinesische Wirtschaft zu treffen…Finanzlobbyarbeit at it's finest…die Rechnung an die Chinesen wegen der Corona Pandemie ist schon in der Tasche und Zahlen müssen nur noch eingesetzt werden. Nee, gleiche Deepstate Zirkus wie sonst auch….

    • Dafür hat er aber dann auch jeden einzelnen Krieg begonnen, den man ihm auf dem Silbertablett feilgeboten hat.

      Und in jeden Konflikt Öl gegossen bis die Schwarte knackt.

  14. "Fresst euer Geld" kann man ja leider nicht mehr sagen, da das Geld in der analogen Welt ja nicht existiert, sondern lediglich eine auf einer Tastatur eines Rechners eingegebene, beliebige Zahl ist.

    Leider glauben alle an die tatsächliche Existenz von Geld, erst wenn wir aufhören, dem Geld zu huldigen, werden auch die Suprreichen plötzlich feststellen, dass sie einer Chimäre aufgesessen sind.

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