The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Digitales Zentralbankgeld – Das Ende aller Demokratie

Wir befinden uns am Ende des Mai 2021 und die Welt steckt mitten im gewaltigsten Umbruch und gleichzeitig im größten Wirtschafts- und Gesellschaftsexperiment ihrer gesamten Geschichte. Was wir zurzeit erleben, ist nicht mehr und nicht weniger als der Versuch, unser gesamtes Leben vollständig zu digitalisieren.

Mit der Begründung, die Ausbreitung einer Krankheit verhindern zu wollen, werden wir gedrängt, vom Homeoffice aus zu arbeiten, per Homeschooling zu lernen, nur noch online einzukaufen, beruflich nicht mehr direkt, sondern über Konferenzplattformen im Internet zu kommunizieren und unser Bewegungs- und Kontaktprofil über eine Nachverfolgungs-App erfassen zu lassen.

Auch im Finanzsektor zwingt man uns die Digitalisierung immer stärker und immer schneller auf: Bankfilialen werden geschlossen, das Bargeld wird mit aller Macht zurückgedrängt und die Zentralbanken arbeiten unter Hochdruck an dem mit Abstand wichtigsten Zukunftsprojekt unserer Zeit: der Einführung von digitalem Zentralbankgeld.

Parallel zu diesen beiden Prozessen erleben wir eine immer stärkere Einschränkung unserer Grundrechte. Nachdem die Regierungen uns unsere Reisefreiheit und das Versammlungsrecht genommen haben, wird auch die Meinungsfreiheit immer stärker beschnitten.

Zwischen all diesen Entwicklungen gibt es einen direkten ursächlichen Zusammenhang: Die Zukunft, in die man uns führen will, lässt sich nämlich nicht mit den Grundsätzen der Demokratie vereinbaren, und zwar aus folgendem Grund:

Wir leben in einer Gesellschaft, die von einer extrem wohlhabenden und extrem mächtigen, aber gleichzeitig winzigen Minderheit beherrscht wird. Deren größtes Interesse besteht darin, den eigenen Wohlstand und die eigene Macht zu erhalten. Die Digitalisierung erfolgt also nicht zugunsten von uns allen, sondern zugunsten dieser Minderheit.

Da die Digitalisierung selbst aber ungeheure Möglichkeiten der Demokratisierung bietet und die Herrschaft der Wenigen dadurch gefährden könnte, ist diese winzige Minderheit gezwungen, auf ständig neue Mechanismen der Unterdrückung zurückzugreifen.

Das abstoßendste Beispiel dieser Entwicklung erleben wir seit einiger Zeit in China, wo die Regierung ihre Untertanen wie kein anderes Land auf der Erde auf Schritt und Tritt überwacht, kontrolliert und drangsaliert. Dass ausgerechnet diese Regierung von einer Kommunistischen Partei gestellt wird, sollte uns alle hellhörig machen.

Es zeigt nämlich, dass die Ideologie derer, die an den Hebeln der politischen Macht sitzen, in unserer Zeit vollkommen egal ist, und zwar deshalb, weil es eine Kraft gibt, die turmhoch über allen Regierungen steht und im Hintergrund die Fäden zieht. Und diese Macht gibt es in China ebenso wie in den USA oder bei uns. Bei ihr handelt es sich um den digital-finanziellen Komplex, also die Symbiose aus den mächtigsten Konzernen im Digital- und im Finanzbereich.

Dieser Komplex hat es geschafft, durch die Kontrolle der globalen Daten- und Finanzströme mehr Geld und mehr Macht in seinen Händen zu konzentrieren als irgendeine Kraft in der menschlichen Geschichte. Trotzdem steht dieser Komplex seit einiger Zeit vor einem gewaltigen Problem: Das Geldsystem, auf dem seine Macht beruht, ist im März 2020 zerbrochen. Nachdem es mehr als 12 Jahre durch Geldschöpfung und Zinssenkungen aufrechterhalten worden ist, sind die Zinsen bei null angekommen, so dass nur noch bedingungslose Geldschöpfung möglich ist. Die aber führt auf direktem Weg in die Entwertung des Geldes.

Nun kommt diese Entwertung des Geldes dem digital-finanziellen Komplex gar nicht so ungelegen, denn wir haben es zurzeit mit dem höchsten Schuldenstand aller Zeiten zu tun – und eine Inflation ist ein höchst geeignetes Mittel, um diese Schulden aus der Welt zu schaffen. Wie sehr die Inflation vorangetrieben wird, kann man unter anderem an dem für dieses Jahr geplanten US-Haushalt von über 8 Billionen Dollar sehen.

Was aber, wenn die Inflation einen Großteil der Schulden einmal beseitigt hat? Auch dafür gibt es einen Plan, nämlich die Einführung digitaler Zentralbankwährungen. Die aber wird unser Leben auf historisch einmalige Weise verändern, und das nicht zum Besseren.

Geld hat ja zwei Grundeigenschaften: Es ist zum einen Zahlungsmittel und zum anderen Herrschaftsinstrument. Als solches ist es von denen, die es herausgegeben haben, immer zur Festigung und Erweiterung der eigenen Macht eingesetzt worden. Das ist auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen geschehen: durch das Einfordern von Zinsen, durch das Entfachen von Inflation, durch die Koppelung von Krediten an Bedingungen oder die Verstrickung der Menschen in einem Netz der Verschuldung.

Diese undemokratischen Eigenschaften des Geldes als Herrschaftsinstrument sollen nun auf die Spitze getrieben werden. Bei der digitalen Zentralbankwährung, die mit großer Sicherheit in der Form des universellen Grundeinkommens eingeführt werden wird, kommen nämlich ganz neue diktatorische Mechanismen zu den alten hinzu:

Man wird das Konsumverhalten der Empfänger gezielt steuern, ihnen das Sparen unmöglich machen und sie zwingen können, das Geld zweckgebunden innerhalb vorgegebener Zeiträume auszugeben. Man wird Wohlverhalten belohnen, Kritiker dagegen bestrafen und sogar von allen Finanzströmen abschneiden können.

Digitales Zentralbankgeld wird der Kern eines gesellschaftlichen Zwangsregimes sein, das weitgehend ohne offene Gewalt auskommen wird, weil es jede Opposition bereits im Keim ersticken kann. Digitales Zentralbankgeld wird ein fast perfektes Mittel zur Kontrolle, zur Manipulation und zur Konditionierung der Bevölkerung sein und damit zu einer weitgehend unsichtbaren Machtausübung führen. Bei seiner Einführung handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als die am tiefsten in unser Leben eingreifende Währungsreform aller Zeiten.

Das alles klingt verstörend und die Aussichten sind in der Tat bedrückend, denn diese Entwicklung ist in den vergangenen Monaten durch die Lockdowns dramatisch beschleunigt worden. Werden wir diesem neuen Geldregime also nicht mehr entgehen können?

Das hängt nur von einem einzigen Faktor ab, nämlich: dem Bewusstsein der Mehrheit der Menschen. Zurzeit weiß nur ein winziger Teil der Bevölkerung überhaupt von diesem Projekt, weil es von der Politik und den Mainstream-Medien weitgehend verschwiegen wird. Und selbst denen, die davon wissen, sind die dramatischen Folgen in den meisten Fällen nicht bewusst.

Aus genau diesem Grund ist es unseren Tagen besonders wichtig, so vielen Menschen wie irgend möglich klarzumachen, was digitale Zentralbankwährungen bedeuten: das Ende aller Demokratie und den endgültigen Übergang in einen auf dem Geldsystem basierenden Faschismus.

Henry Ford hat einmal gesagt: „Wenn die Menschen der Nation unser Geldsystem verstehen würden, hätten wir vor morgen früh eine Revolution.“ Genauso eine Revolution brauchen wir, und zwar bald – und nicht etwa in den Straßen, sondern in den Köpfen der Menschen.

Die Zeit wird knapp, für ein demokratisches Geldsystem.

Die Bücher „Ernst Wolff erklärt das globale Finanzsystem“ und „Weltmacht IWF “ von Ernst Wolff werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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70 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Digitales Zentralbankgeld – Das Ende aller Demokratie

  1. Bernhard sagt:

    Eigentlich ist doch alles ganz einfach: Die Welt wurde immer beherrscht vom großen Geld.
    Die Frage ist doch, wer hat aktuell die Macht?
    Diese Macht hat die sehr viel Geld hat sogar die Lizenz neues Geld zu erschaffen. Sie hat aber keinen Namen und ist nur ganz wenigen bekannt. Sie ist eine Weltmacht. Erkennbar wird sie durch die völlig ungerechte Verteilung von Vermögen und aktuell durch die Corona- Diktatur. Neu an dieser Macht ist, sie ist eine Verschwörung, die weltweit mittels Bestechung alle staatlichen Organe, die Medien und Konzerne unterwandert hat. Die menschliche Eigenschaft Wichtig sein und die anerzogene Unterordnung sind die erlebbaren Zeichen dieser Macht.
    Die einzige Macht die eine Weltmacht ist und offen zugibt eine solche zu sein ist die chinesische Macht. Auch sie druckt Geld, um die Welt zu erobern. Sie will mit Konsum und Überwachung als Waffen den Krieg gewinnen.
    Die direkten, offen sichtlichen militärischen Waffen, die direkt zum Tod der Gegner führte sind nicht mehr dominant. Die Gegner sind nicht staatliche Gruppen, sondern Menschen mit bestimmten Eigenschaften. Möglich ist, die Dezimierung und Zerstörung der Lebensgrundlagen der Gegner durch biologische und psychologische Waffen.
    Möglich ist ein Krieg zwischen der westlichen Kapital- Diktatur und China. Er ist bereits ausgebrochen, aber nicht offen sichtbar.
    Ein anderer Kriegsschauplatz ist der Kampf um die Erhaltung des bestehenden Geld- Machtmonopols. Der Gegner sind die Menschen, die die Ungerechtigkeit durch die Konzentration der Vermögen auf sehr wenige Menschen ändern wollen. Sie sind in allen Staaten vorhanden, aber immer unterdrückt.
    Wir müssen warten, bis die Geld- Diktatur deutlicher sichtbar wird. Sie unterdrückt prinzipiell alle Vernünftigen, die kreativ und rational für Verbesserungen eintreten. Diese Schwäche wird langfristig ihren Untergang bedeuten. Es wird sich zeigen, die Geld- Vermögen basieren auf Schuldscheinen deren Wert überwiegend sehr gering ist. Da die größten Schuldscheine Staatsschulden sind, müssen Staaten ein neues Geldsystem gründen und sich weigern dem alten Geldsystem die Schulden zurück zu zahlen. Die alten korrumpierten Staatslenker die Basis des Verschwörungssystems sind, müssen durch ein transparentes offenes System ersetzt werden. Bei dem muss die Dominanz des Geldes verhindert werden. Die Ansammlung von extremen Vermögen muss durch Gesetze verhindert und durch ein unabhängiges System überwacht werden.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Ja. Im Prinzip gibts soviele Schulden auf der Welt, wie es Vermögen gibt.
      Sobald es einer kleineren Gruppe gelingt, das meiste Vermögen auf ihre Seite zu schaffen und die Schulden allen anderen zu lassen, gibts Probleme.

      Und nein: Die Schulden des Privatsektors sind grösser und es sind diese, welche die Wirtschaft beeinflussen und sogar blockieren können.

      Staaten, die ihre eigene Währung haben, "verschulden" sich in ihrer eigenen Währung bei ihrer eigenen Nationalbank. Eine Nationalbank (= der Creditor) kann davon soviel erzeugen (per Tastatur-Shortcut), wie sie will. Sie druckt es nicht.

      Sie sehen den Unterschied zum Privatsektor?

  2. Armand de Kneifel sagt:

    Es ist schon erstaunlich – wieder einmal steht der normale Mensch an der Straßenecke und fragt sich: „Wo will ich hin, wo komm‘ ich her, was ist das Ziel?” ‒ und kennt nicht einmal den Weg. Die Zukunft bleibt eine Unbekannte, so wie das Vergessene und Vergangene in nebulöser Historie beide nach dem Pfad der hellen Erleuchtung suchen. Wie kann der Mensch wissen, wo er hin will, wenn er nicht einmal weiß, wo er herkommt! Wieder einmal wird der Gang der Geschichte erneut von drögen Analytikern und „Armchair-Philosophen“ erklärt, zerredet und neu interpretiert. Alles ist schon einmal da gewesen – alles ist bereits tausendfach bestätigt worden. Im Grunde genommen genügt es, die eigen verliebte Frankfurter Schule zu vergessen, die Hypokriten des Fabianischen Sozialismus und Londoner Merkantilismus zu entlarven, die ewigen Diversanten und revoluzzerischen Trotzkisten ad absurdum zu führen und sich auf geschichtliche Alternativen und gelungene Versuche in der Praxis zu berufen. Angefangen hat da bereits alles mit dem Sieg des Bolschewismus von 1917 – den Gewerkschaftskämpfen der US-Amerikaner der 30er Jahre, den Befreiungskämpfen in der „Dritten Welt“ nach dem Zweiten Weltkrieg vom Joch des Kolonialismus, Faschismus und endlosen Imperialismus. Ob Afrika, die Ba’ath Partei im Irak unter Saddam Hussein (ja ja – auch er war ein Held gegen US-Hegemonie und IWF!), Gaddafis hochentwickeltes Libyen oder gar Lateinamerika mit den Sandinistas, Fidel Castro bis Hugo Chávez und Evo Morales – alle können den verweichlichten und ihrer eigenen Souveränität beraubten Europäern á la Junk Fodd-Intoxikation und US-Kulturdespotismus etwas vormachen.

    Wir alle wissen, das uns Verbrecherorganisationen von der Black Nobility, der Deutschen Hanse, den Skull and Bones – heute die Bilderberger, CFR, die historischen Illuminaten und nicht zuletzt das machiavellische „Komitee der 300“ bedrohen, versklaven und nicht zuletzt auf Teufel komm raus verarschen. All das ist bekannt – der weltweite Polizeistaat im mörderischen Aufbau, Freiheit wird mit täglichem McDonald-Konsum entschädigt. Die Menschheit soll krank gemacht und ausgemerzt werden. Nur ein paar wenige Trauminseln bleiben als Rückzugsgebiet für die Rothschilds, Rockefellers, den NATO-Paramilitärs und anderen Vasallen, die sich das Ticket leisten können. Das Jahr 1348 kommt mit seiner Pestilenz zurück, aber diesmal nicht aus Asien, sondern Washington und London mit Tel Aviv, Paris und Berlin als Sprungtuchhalter des klebrigen Spinnennetzes.

    Sicher kann man an Demonstrationen teilnehmen – wie entgeistert dort hin- und herhüpfen, rumkrakelen, neue nächtliche Fackelzüge anführen und bei Kiewer Lagerfeuer seine eigene Historie in die Tonne kippen, wie auch den CO2-Ausstoß am Sternenfirmament einfangen. Aber – es lebe der endlose NATO-Krieg rund um den Globus – bezahlt von den Harz IV Bettlern, den kryptischen AfD-Idioten oder anderen Love-Parade-Trommlern vor Potemkinschen Kulissen im aufgemotzten Berlin.

    Nun was ist zu tun? Bereits das hat schon der gute alte LENIN beschrieben – zu all unseren neuen und doch so alten Problemen Stellung bezogen. Am Ende wird es wieder einmal Russland sein, was die Menschheit von der Geisel des Neo-Imperialismus und Faschismus befreien wird, wie schon so oft in der Geschichte seit der Smuta von 1612! Wer das nicht verstehen oder sich nicht neu organisieren will und eine ehrliche Partei des arbeitenden Menschen ablehnt und nicht gründen will, der bleibt in seiner eigenen Sülze für immer gefangen. Putin-Verleumder suhlen sich da wieder einmal genüsslich in ihrer eigenen Gülle – nicht begreifend, dass bereits alle deutschen und europäischen Autobahnen und Brücken Panzer-tauglich gemacht werden. Warum die vielen Staus und Begradigungen auf den Schnellstraßen US-Europas? Damit auch dort NATO-Verbrecher-Jets ´mal landen können – im Gepäck Napalm-Bomben und Kosovo-Heroin aus den neuen Kolonien oder für diese!

    Tatsache ist jedenfalls – Karl Marx hat bereits das philosophisch ökonomische Rüstzeug dem Menschen auf den Weg gegeben, Lenin den praktischen Ausweg aus dem Elend vorgezeigt, Stalin die Menschheit von der Barbarei – dem faschistischen Genozid und anderen „sozialdemokratischen“ Verrenkungen im Sinne Winston Churchills befreit (Fulton 1946!). Schleimer, Krautfresser, Diversanten und andere Anbeter der „Fünften Kolonne“ wollen immer noch das verlotterte Bündnis zwischen der Sozialdemokratie, den Olivgrünen Hasspredigern, zionistischen Meuchelmördern, NATO-Gangstern und anderen Russophoben Missgestalten pflegen. Sie wollen ewig leben und fressen sogar noch ihre eigenen Kinder, weil ein Parasit dem anderen nicht die kleinste Filzlaus auf der öligen Haut gönnt. Der eine Mensch steht noch ‒ der andere müde Zeitgenosse sitzt bereits ‒ und der Letzte liegt für immer und ewig!
    Fazit: der Mensch muss sich organisieren, wenn er überleben will – Sic!

    • Giorgio Plaz sagt:

      Mit allem einverstanden.
      Die Liste könnte man noch mit Raffael Correa (Ecuador) erweitern, den ich sehr respektiere. Auch in den Veränderungen dieses Landes hatten vielleicht "NGOs" der Staaten (aka Geheimdienste) ihre Hände im Spiel. -> Assange.

  3. Hartensteiner sagt:

    Hier würde ich davon ausgehen, dass 2 Gruppierungen am Werk sind: Die einen, die den Zusammenbruch solange hinauszögern wollen, bis sie ihre Schäfchen in trockenen Tüchern haben (die Welt zusammengekauft) und die anderen, eher optimistischen, die meinen ihr Geld in eine neue Wachstumswelle investieren zu können.
    Aber beide wissen, dass sie am großen Crash nicht vorbeikommen werden. Der soll dann allerdings nur zu Lasten der Massen durchgezogen werden und "das große Geld", das sich materiell abgesichert haben wird (Geld zu Betongeld, vereinfacht gesagt), nicht betreffen.

    • Redis Kruhel sagt:

      Und dann hätten wir noch eine dritte Gruppe, ein Sammelbecken von Erlösungsjunkies.

      Die wollen den Zusammenbruch ganz dringend.

      Die Religiösen, weil es in Ihrer Betriebsvorschrift drin steht.
      Die Linken, weil es in Ihrer Betriebsvorschrift drin steht.

      Ob nun diverse Testamente oder sonstige Schriftchen oder ein Manifest, es gleicht sich doch:

      Erst kaputt, dann alles ganz schön.

      Ohne Dings kein Bumms.

      Kein Messias, kein dritter Tempel kein Kommunismus.

    • Hartensteiner sagt:

      Ich würde die eher "Hoffnungsjunkies" nennen. Das sind die Leute, die auf der Titanic die Pumpen in Gang setzen wollen, weil sie hoffen, das Schiff so vor dem Sinken zu bewahren. Das Schiff ist aber längst so vollgelaufen, dass diese Bemühung der gleicht, den Atlantik auspumpen zu wollen. Auch die Maschinen stehen knapp vor der Explosion, weil das Wasser gerade die Heizkessel überschwemmt…

    • Redis Kruhel sagt:

      Kein guter mindset für Umsturz, Revolution oder Chaos. Die Menschen werden verrückt werden. Falls sie es noch nicht sind.

      Die Bereitschaft, einem Führergurumessias nachzulaufen steigt von Woche zu Woche.

      Wir sind vermutlich seit jahrtausenden vernebelt. Und falls an der Nummer mit der 12 Strang DNA was dran ist, dann sind wir heute schon ein genveränderter Organismus, den man hoch und runterregeln kann. Von wem auch immer.

      Die Entfesselung von psychischen Energien in Revolutionen hat soviel Unheil gebracht. Natürlich hat ein Imperium immer die Revolutionäre selbst gezüchtet und an den Start gebracht. Aber das Volk hat immer neben seine Rolle als Opfer irgendiwe bald auch die des Täters mitübernommen.

      Heute haben wir die Diskussion um den Hack dieser Seite. Kann das Wiki-Leaks gewesen sein, die sind doch so links, was ich überhaupt nicht sehe. Hacking ist genuines Geheimdienstmetier. Da kommt kein linker Dödelhaufen auf einen grünen Zweig. Nix mit progressiv. Das alles ist ein tool zur Stablilisierung, Entweder man gründet es gleich selbst oder die Dienste unterwandern. Die Hackerszene ist wirklich kein sauberes Umfeld.

      Solche Narrative sind aber nicht schädlich. Im Gegenteil. Man kann wieder in links und rechst teilen. Böses Assange, guter Julian. Und keiner kennt Details oder kann sie auch nur kennen.

      Wir projezieren, müssen uns festlegen. Die moderne Krankheit schlechthin. Meine Ideologie, mein Held, meine Weltbild.

      Geheimdienste, politische Lager und Ideologien sind massiv komplexer als sich irgendeiner vorstellen will.

      Heute sieht man es an den Klammereien. An meinem Lager darf es keinen Zweifel geben. Rechts wie links. Alle haben die gleiche Macke und dienen damit der Parteitagsregie. Nützliche Idioten kann man von bezahlten spin doctors kaum unterscheiden.

  4. Redis Kruhel sagt:

    Warum gibt immer nur eine Währung im Land?

    Und dieses Monopol wird auch noch exklusiv vom Staat als Universalmonopol gesteuert.

    Ich bin für Währungswettbewerb.

    • Hartensteiner sagt:

      Zu spät. "Währung" währt nicht mehr.

    • Redis Kruhel sagt:

      Kommt halt was Neues. Die Revolutionäre sind längst präpariert und warten auf den Einsatz.

      Die sind schön sicher im Ausland geparkt, dass sie bei Zeiten eingesetzt werden können.
      Jedes Regime hat seine Reserveumstürzler, die dann in London, der Schweiz oder solch ehrenhaften Orten auf Halde liegen.

      Oder der liebe Herr Jesus kommt als blue beam daher.

      Man wird uns schon einen Plott liefern, den wir als Befreiung feiern.

      Meine Mitmenschen zahlen Steuern und fühlen sich nicht ausgeraubt. Denen kann man jeden Mist unterjubeln.

    • effess sagt:

      "Warum gibt immer nur eine Währung im Land?"

      weil ohne die Option, mit "Frischgedrucktem" die Löcher zu stopfen, welche die systemimmanente Konzentration und Ungleichverteilung nunmal hervorbringt, man entweder enteignen müsste oder es relativ schnell zu Umsturzbewegungen, Widerständlern, echten politischen und systemischen Alternativen usw führen wird…

      MONOPOLY "funktioniert" eben nur mit Anschreibenlassen.

      … ja: "funktioniert" nicht ewig.
      und daher wurde (mM nach) auch diese Nebelkerze gezündet, welche mit dem Event 201 als Generalprobe initiiert wurde.

      … aber jetzt ist erstmal Fußball Europameisterschaft und Sommerpause – im Herbst nach der von den Massenmedien propagandistisch flankierten Inszenierung einer Bundestagswahl sehen wir dann weiter…

      Man darf tatsächlich gespannt sein, ob dies dann die letzte derart gestaltete Wahl auf nationaler Ebene sein wird, oder ob sich in 4 Jahren ganz andere Fragestellungen auftun…

  5. Giorgio Plaz sagt:

    Opposite Editorial: Mein Statement FÜR den Industriekapitalismus.

    Die ursprüngliche Idee des Kapitalismus ist, dass jeder Unternehmer mit einem guten Businessplan Kapital von einer Bank bekommt und damit seine Idee umsetzen kann – ohne erst 50 Jahre lang sparen zu müssen, bis er loslegen kann. Wenn es klappt, gibt das Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze.
    Es braucht viele gute Unternehmungen und viel Wettbewerb, der wiederum gut informierte Konsumenten voraussetzt. Bis 1970 hat das eigentlich in den USA und Europa funktioniert.

    Entwicklungen:
    – Die PR Industrie hat alles darangesetzt, die Konsumenten zu verwirren. ("Werbung")
    – Fusionen von Firmen wurden als Erfolgsindiz angesehen, der damit einhergehende Wettbewerbsabbau wurde ignoriert.
    – Nach dem Wegfall des Glass-Steagall Acts sind viele Banken zu Spielern verkommen, die an produzierenden Firmen nicht mehr interessiert waren (Übergang vom Industriekapitalismus zum Finanzkapitalismus im Westen)
    – Die Quantitative Easing Methoden der Zentralbanken haben zwar enorme Kapitalmengen erzeugt, die aber nie den Weg zu uns Normalbürgern gefunden haben.
    – Zentralbanken haben sich aktiv am Finanzmarkt beteiligt, durch Aufkauf von Aktien zum Beispiel, und damit den Spielraum der Börsenaktivitäten des Privatsektors verkleinert.

    Schauen Sie: Der Kapitalismus IST schon fast tot.
    Möchten Sie einen Geist bekämpfen?

    Falls ja, werden sie womöglich an dem scheitern, was De Gaulle mal so ausgedrückt hat:
    "On ne détruit que ce qu'on remplace."
    Man zerstört nur, was man zu ersetzen vermag. (Das war auch mal Thema eines früheren Beitrags auf KenFM)

    Ich bin kein Gaullist, habe das aber mal von Herrn Scholl-Latour gelesen und für gut befunden.
    Das was heute droht, ist schlimmer als angelsächsischer aggressiver Kapitalismus der übelsten Sorte.

    Ausserdem: Es gibt auch heute noch viele Unternehmer und Banker, die dafür zu haben wären, wieder zu einem einigermassen nützlichen Kapitalismus zurückzukehren. Ich kannte und kenne Unternehmer, die stolz sind, wenn sie den Angestellten einen Lohn auszahlen können, der ein gutes Leben inkl. Bildung einer Familie ermöglicht. Man sollte solche guten Leute im Boot halten.

    Fragen, ob Kapitalismus und Demokratie wirklich vereinbar sind, kann man dann stellen und weitersehen. (Vgl. Richard Wolff, Global Capitalism, der dauernd die Systemfrage stellt und oft auch über gute Analysen von Karl Marx berichtet. Siehe zum Beispiel https://www.democracyatwork.info/gcleu_episode_list_2021)

    Neoliberalismus und Kapitalismus sind zwei verschiedene Schuhe. Aus meiner Sicht ist es der Neoliberalismus, der den Kapitalismus zuerst giftig gemacht und danach so gut wie zerstört hat. Man sollte das mal eingehender diskutieren, ist meine Meinung.

    • RULAI sagt:

      "Wenn es klappt, gibt das Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze."
      Oha. Echt jetzt? Und das hier auf KenFm?

      Sehen Sie, da gibt es schon in Ihrem Ansatz mit dem, was ich für richtig halte, keine Übereinstimmung. (Ziel: Wachstum – und zwar auf einer begrenzten Erde – egal, immer Wachstum; und also ist die regelmäßige Zerstörung notwendig, der Krieg.)

    • Redis Kruhel sagt:

      Wachstum ist doch, wenn mehr Äpfel geerntet werden können als im Vorjahr, oder?

      Bei wachsender Bevölkerung erstmal nicht verkehrt.

    • RULAI sagt:

      Ich finde Plan B nicht verkehrt: https://www.wissensmanufaktur.net/plan-b-fuer-einsteiger

    • wasserader sagt:

      Die Übernahme der Interessenbildung und der Information durch das Kapital
      dürfte das zentrale Problem sein .
      Mit dem Neoliberalismus der 1980er Jahre wurde die Propaganda unter der Bezeichnung PR (public relations)#zur zentralen Gesellschaftsformung . Den Interessen der Geldgeber folgend wurden alle Problem- und Fragestellungen auf die Interessen des Internationalen Kapitals ausgerichtet .
      Klar war die Machtausübung auf Global (Weltregierung) ausgerichtet und die Ideologie auf die Spaltung funktionierender Gesellschaften und die Themenstellungen auf "globale Herausforderungen" .
      Das Soziale ist real die Entmündigung etablierter Gesellschaftssysteme und die Entmündigung des Einzelnen zugunsten
      eines globalen Problemstellung, die aber nichts an der realen Problemstellung, verursacht durch Allmachtsfantasien und Imperialismus des globalen Kapitals, ändern – nur die Machtverhältnisse weiter in Richtung globales Kapital verschieben .

      Der "Sozialismus" der im Raum steht ist nur eine Verwaltungsvorstellung des Kapitals und der Kapitalismus hat -heute extrem ausgeprägt – das Problem der Kapitalkonzentration, die heute klar das zentrale Problem der Menschheit ist .

    • Giorgio Plaz sagt:

      Danke. Aus meiner Sicht waren alle Antworten bis jetzt auch richtig. Besonders die Erwähnung des Sozialismus' als blosse "Verwaltungsvorstellung" für die weissen Schafe könnte leider hinkommen.

      Ich argumentiere damit, dass es verschiedene Arten des Kapitalismus' gab. Für das Weitere müsste man zusätzlich zwischen Demokratie, Marktwirtschaft und Kapitalismus als blosse Organisation für die Art der Finanzierung innerhalb einer Firma unterscheiden.
      Es gibt in den USA und Europa Firmen, die erfolgreich sind und nur eine kleine Veränderung vorgenommen haben: Sie heuern "das Kapital" nur als Geldgeber an, behalten aber die Kontrolle über die Produktion (was wird wo, von wem, wann und wie produziert) bei sich und entscheiden demokratisch (one person one vote) darüber.

      Es gibt dazu einen schönen Film aus Schweden mit englischen Untertiteln, in dem Finanzleute, Wirtschaftsleute, Journalisten, Philosophen und Soziologen zu Wort kommen. Einleitung und weitere Anmerkungen kommen von Noam Chomsky:
      Can we do it ourselves?
      Können wir es selbst tun?

      https://www.youtube.com/watch?v=ZfaFriFAz1k Dauer: 1 Stunde.

    • Hartensteiner sagt:

      Ausplünderung folgt ihrem eigenen Gesetz und das ist das grenzenlose Wachstum, muss also dort ankommen, wo es heute ist und darüber hinaus.
      Deine "guten Leute" sind lediglich die Trittsteine, die selbst verschwinden werden und müssen.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Wieso "müssen"?

      Vielleicht, weil es keine Alternative geben soll?
      TINA: There is no alternative?
      Ich kenne die Zukunft nicht. Kennst Du sie?

    • Giorgio Plaz sagt:

      Ausserdem: Die Wirtschaft in Europa hat sich bis heute noch nicht ganz von der Wirtschaftskrise in 2008/2009 erholt.
      Die Corona Geschichte hat zu einer erneuten Verkleinerung der Produktion geführt.
      Kein Wachstum, sondern das Gegenteil.
      Es gibt erfolgreiche Segmente der Wirtschaft in Europa, welche den Absturz nur der letzten Kontraktion der Wirtschaft bereits fast wieder ausgleichen konnte und denen es gut geht.
      (Globale Transporte, siehe die Container Story von Herrn Ploppa).
      Selbst da: Kein Wachstum in Europa verglichen mit der Situation vor Corona oder vor der Finanzkrise vor 2008/2009, sondern eher ein mühsames, langsames Aufholen, um den Stand vor 13 Jahren annäherungsweise wieder zu erreichen.
      Dazu kommen Rentabilitätsprobleme, wie es sie vor und während der letzten grossen Finanzkrise (1930 bis 1940 etwa) gab.

      Einige Finanzleute machen mir Spass (Max Keiser, Keiser Report, RT)
      Der behauptet, die Finanzwirtschaft sei eigentlich um 2008/2009 schon fast gestorben und liege seitdem auf der Intensivstation, wo sie künstlich stabilisiert wird, so dass es von Weitem für Nicht-Insiders so aussähe, als lebte sie noch ein wenig.

      🙂 (Galgen-) Humor auch ist wichtig.

    • Armand de Kneifel sagt:

      Guter Mann – leider von Politökonomie nichts verstanden.

    • Giorgio Plaz sagt:

      @ Armand de Kneifel
      Ja. Max Keiser ist auch aus meiner Sicht ein guter Mann.

      Politökonomie wäre ein interessantes Thema sowieso.

  6. Nomaske sagt:

    3 GB "erbeutet", ich geh mal schnell zum Lachen in der Keller.

    Was eine Unmenge an Daten. Was ist das hier? Brennpunkt NRW reloaded (ein Gag für Nuoviso-Publikum)?

    Da ist doch jeder Arbeitsspeicher eines Handtelefons größer.

    Und nun zu den Finanzen: Wer glaubt denn diesen bescheuerten Mist: 38.000 Euronen und 200.000 in Bitcoins?

    Das hat vermutlich schon der Ausflug auf die Krim seinerzeit gekostet.

    • RULAI sagt:

      Die 38 000 Euro (um die sich bereichert zu haben man Ken Jebsen unterstellte) sind vermutlich Monatsbudget hier bei so vielen Autoren. Darüber habe ich mich auch köstlich amusiert. Es hat also offenbar entweder jemand gehackt, der keine Ahnung hat, was so ein Portal monatlich kostet; oder dieser Jemand wollte so aussehen, als hätte er keine Ahnung.

      Was solls, KenFm hat blitzschnell reagiert und schon ein paar Stunden später ist wieder alles online. Nur die Kommentare fehlen, oft das Wertvollste auf KenFm, wie ich finde.

    • RULAI sagt:

      Korrektur: Nur die Kommentare fehlen bei einigen der jüngeren Publikationen hier.

    • Hartensteiner sagt:

      Die ganze Diskussion um den "Hack" erschließt sich mir nicht. Selbstverständlich hat jeder interessierte Geheimdienst die relevanten Platten längst gespiegelt und updated die regelmäßig. Warum ein Geheimdienst KenFM für ein paar Stunden lahmlegen sollte, wohl wissend, dass der dann wieder online geht, erschließt sich mir kein bisschen. Das alles klingt eher nach einem Hobbyhacker, der sich aus sowas eine Bestätigung seiner Genialität bastelt. Bleibt noch… ein "Lehrling" beim Geheimdienst hat gepfuscht 🙂 Übrigens… um das alles zu spiegeln braucht man nicht auf die originalen Computer zu gehen – irgendein Server oder Proxy, über den alles läuft, genügt. Da läuft dann ein Maschinchen mit einer großen Platte mit und schreibt alles auf, wie es kommt und wie es geht 🙂 Vielleicht hat es beim Tausch (voll) der Platte irgendwie "gerumst"?

  7. Michael Haas sagt:

    Kenfm schien heute 12.6. für ein paar Stunden gehackt. Irgendwelche Idioten hatten sich damit gebrüstet und diese Angeberei kam in Verbindung mit Beleidigungen von K J, wenn ich die Seite aufrief.
    Jetzt ist sie wieder da. Allerdings fehlen 12 Tage.
    Was ist da los?
    Wünsch Kenfm, dass diese Attacke abgewehrt werden kann.
    Ihr seid SEHR WICHTIG.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Habs auch bemerkt.
      Mir hats die Motivation gegeben, endlich mal die KenFM App auf meinem Huawei, (sowie Telegram) zu installieren und auszuprobieren. Die neuste Macht um Acht (Blindflug) habe ich dann einfach da gehört und den neusten Beitrag von Herrn Ploppa da gelesen. In der App ist alles aktuell.

    • wasserader sagt:

      Die aktualisierte Version der Bücherverbrennung .

      Die fehlenden Tage führe ich auf die Veröffentlichung einer Sicherungskopie zurück .

    • RULAI sagt:

      Ja, der Angriff hat zu betrüblichen Gedanken Anlaß gegeben. Vor allem, da behauptet wurde, man hätte 3 GByte Daten abgegriffen, auch die Namen, Adressen und Passwörter von Spendern und Kommentierenden.
      Ich sage dazu: Jetzt erst recht!!!!

      Und teile den Link nochmal, den ich heute zwei mal reingestellt hatte, der aber auf Seiten stand, die jetzt weg sind.

      Wichtig! Eine Hellsichtige, Jutta Belle, spricht über das, was sie an den Geimpften wahrnimmt. Und zwar handelt es sich genau um das, was Rudolf Steiner vor hundert Jahren schon vorausgesagt hat.

      "Jutta Belle berichtet im Gespräch mit Dagmar Neubronner von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen im Umgang mit Geimpften. Welche Möglichkeiten haben wir, mit dem, was hier geschieht, verantwortlich und zuversichtlich umzugehen und welche Aufgabe ist jetzt vordringlich? Jutta äußert sich auch klar zum Thema Schule. Die Maßnahmen der Regierenden werden einschneidender – unsere Schritte für uns müssen auch deutlicher werden."

      https://bewusst.tv/risiken-und-neben-wirkungen-wie-geht-es-weiter/

      Vielleicht nichts so spät vor dem Schlafengehen. Lieber morgen anschauen. Starker Tobak.

    • RULAI sagt:

      "In the future, we will eliminate the soul with medicine. Under the pretext of a “healthy oint of view”, there will be a vaccine by which the human body will be treated as soon as possible directly at birth, so that the human beeing cannot develop the thought of the existence of soul and Spirit.
      To materialistic doctors will be entrusted the task of removing the soul of humanity. As today, people are vaccinated against this disease or that disease, so in the future (geschrieben um die Jahrhundertwende!!) children will be vaccinated with a substance that can be produced precisely in such a way, that people, thanks to this vaccination, will be immune to beeing subjected to the “madness” of spiritual life.
      He would be extremely smart, but he would not develop a conscience, and that is the true goal of some materialstic circles.
      With such a vaccine, you can easily make the etheric body loose of the physical body. Once the etheric body is detached, the relationship between the universe and the etheric body would become extremely unstable, and man would become an automaton, for the physical body of man must be polished on this Earth by spiritual will.
      So, the vaccine becomes a kind of arymanic force (teuflische Kraft).
      Man can no longer get rid of a given materialistic feeling. He becomes materialistic of constitution and can no longer rise to the spiritual.”

      Rudolf Steiner

    • Giorgio Plaz sagt:

      @ RULAI
      Ok, hier gibts auch starken Tobak:

      https://www.bitchute.com/video/bSxEe9RS0P29/

      (Source of link: Paul Craig Roberts, ehemaliger Wirtschaftsminister der Reagierung Reagan: https://www.paulcraigroberts.org/2021/06/12/who-chief-scientist-accused-of-suppressing-evidence-that-ivermectin-cures-covid/ )

    • RULAI sagt:

      Giorgio Plaz:
      Sehr traurig dieses Video.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Ja.

      Für mich ergibt sich bei der oft gehörten "Abwägung Nutzen/Schäden" des laufenden mRna Experiments eine Assoziation zu einer frühen Phase der politischen Aufklärung, namens Utilitarismus – der für sich alleine aus meiner Sicht giftig wird. Man muss noch die Unantastbarkeit des Lebens dazunehmen.
      Das ergibt einen weiteren Blickwinkel zur Diskussion.

      Ich setze noch meinen mal geposteten "opposite editorial" Beitrag zum Thema, der verlorengegangen ist, wieder oben hin.
      Er ist als Herausforderung gemeint 🙂
      War es nicht jemand vom WEF, der uns sehr schnell erklärte, dass wir nicht mehr zurückkönnten ? TINA?

  8. How-Lennon sagt:

    Der Mikrochip ist nicht der Untergang der Menschheit.
    Er generiert aber eben auch nicht das "ewige Wachstum".
    Wir befinden uns mittlerweile im völligen Chaos, im Untergang des Systems. Digitales Geld? Bleibt überhaupt Geld? Nach dem evolutionären Crash wird das das geringste Problem sein. Die Systematik eines sukzessiv verfallenden Grundeinkommens ist meiner Meinung nach definitiv der richtige Weg in die "neue Welt" der Ressourcen-Knappheit. Das könnte (wird wohl) aber auch schlicht und einfach ein primär geldloses Zuteilungs-System bewerkstelligen.
    Und warum sollte man die "Lenker" und "Verteiler" nicht demokratisch wählen können? In unserem Zombie-Kapitalismus ist das jedenfalls nur noch eine Farce! Hundertprozentig kafkaesk!
    Wir können es drehen und wenden wie wir wollen – was haben wir denn dann? Nichts anderes als ein böses, böses s.isches oder k.isches System (Die Wörter darf man nicht mehr schreiben oder aussprechen, sonst ist man ein Nazi). Sicherlich wird man an Modifizierungen feilen können, aber prinzipiell wird das der einzige Weg sein, der uns im globalen Maßstab bleibt. Die Zeit war damals genau aus diesem Grund auch noch nicht reif, weil dieses System eben NUR global funktioniert.
    Alles andere würde tatsächlich in den Untergang führen.

    Mit s.ischem Gruß

  9. ehrental sagt:

    die Gier des Menschen ist einfach zu groß. Aus diesem Grunde wurden immer schon Kriege geführt. Es wird diesmal nicht anders sein. Man sehe sich nur mal die Vita vieler unserer Politiker an. Die können gar nicht anders als sich unterordnen um ihre gut dotierten Pöstchen nicht zu verlieren. Taxifahrer, Dramturgin in einem Hinterhoftheater oder Küchenhilfe. Mit solchen Lebensläufen würde man nie zu großartigem Wohlstand kommen. Nicht so Teile unserer politischen Garde. Da liegt der Hund begraben.

  10. Oscar Alx sagt:

    Einer der großen Helden beim Kampf um's Bargeld ist übrigens Norbert Häring (http://norberthaering.de). Der hat bspw auch gerichtlich darum gekämpft seine GEZ in bar bezahlen zu dürfen. Zum Thema hat er das Buch "Schönes neues Geld" geschrieben. Interessantes Blog, und sein Twitter zählt bei mir zu den wesentlichen Infoquellen.

  11. Poseidon sagt:

    Mein Sohn hat mit 6 Jahren gesagt:
    "Mama das Leben ist Scheisse"
    Mama verbessert ihn liebevoll:
    "Das Leben ist schoen"
    Mein Sohn dachte kurz nach sagte:
    "Mama , das Leben ist schoene Scheisse!"

    Sie denken sie koennen uns begraben.
    Was sie nicht wissen, wir sind Samen und werden mit ihrer Scheisse natuerlich ueber uns selbst
    und sie hinaus wachsen.

    Dankbare Menschen sind erfolgreich und nicht erfogreiche Menschen sind dankbar.

    • Poseidon sagt:

      Was passiert wenn wir alle unterschiedlich schwingen?
      https://youtu.be/p2W6JrAvze8

    • RULAI sagt:

      "Was passiert wenn wir alle unterschiedlich schwingen?"

      Das ergibt eine Strawinsky-Sinfonie. Scherz beiseite, ich mag seine Musik.
      Aber gegen das Zerfahrene von Menschengruppen hilft das geeinte Ziel.
      Bei mir ist es die Ausrichtung auf das Göttliche. Wenn die jeder zur Priorität
      machen würde, wäre es vorbei mit dem Chaos.

  12. Klaus-Peter Kostag sagt:

    Kapitalismus funktioniert wahlweise auch ohne Demokratie selbst per Faschismus. Das unvergesslich zu machen, stand eine in großen , weißen Buchstaben realisierte, eine schier unübersehbare Erkenntnis
    an einer Westberliner Hauswand, dort lange geschützt:

    "Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern sondern zwischen OBEN und unten"

    Das neue Geld soll bei der angelaufenen Kapitalismus – Konkursverwaltung als Regulator funktionieren, diese Grenzen zu schützen.

  13. Kit3 sagt:

    Hier werden inzwischen schon Kleinstbeträge an der Kasse (selbst beim Bäcker) mit der Karte oder "Handy davorhalten" (^^) bezahlt, der VK bittet sogar darum. Man glaubt es kaum, aber es ist täglich zu beobachten.

    Warum sollte also Irgendjemand, außer ein paar alte Querdenker, gegen digitales Geld einzuwenden haben, ganz egal wo das nun herkommt?

    Hauptsache man kann schnell x mit Handy abrechnen, bis es raucht…und vermutlich wird man sich die PN dann auch gern eintätowieren lassen.

    Ich werde mich dagegen wehren, solange es geht, aber Aufrufe gegen Digitalgeld halte ich – mal wieder wegen der Ignoranz unserer Mitmenschen – inzwischen für sinnlos…Leider.

    • Alcedo sagt:

      Gestern 2 junge Menschen erlebt, die auf einmal in einen kleinen Freudentaumel verfielen. Beim Näherkommen stellte sich heraus, der Test des Jungen war negativ, die Stimmung war wie bei einer Lotterie, in der man gerade gewonnen hatte – Lotterie mit guten Aussichten, denn die Ergebnisse werden meistens dem Wunsch entsprechen.
      Halt du sie dumm, ich halt sie arm.

    • Kit3 sagt:

      Im Grunde wäre es ja sogar eine gute, zukunftweisende Sache, die man durchaus in einer künftigen (?) humanen und zivilen Gesellschaft haben könnte:

      Das Bereitstellen von Geld/Tauschmittel in genügendem Umfang für alle und jederzeit..

      allerdings ohne Kontrolle und Konditionen

      und *zuzüglich* zu freiem Essen, Wohnen, Gesundheit…

      Träum´ruhig weiter, Kit, das wirst du eh nicht mehr erleben 😉

    • Alcedo sagt:

      🙂 Die Gestaltung der Welt beginnt mit einer Idee, gerne auch Traum genannt.

    • Beobachter sagt:

      Digitales Geld,
      für die digitale Welt:

      Jeder weiß, was das zählt
      keiner fühlt sich gequält-

      Doch wer weiß
      wann der Chip
      im Gehirn Einzug hält…..?

      Dann bist selbst Du das Geld,
      das die credit points enthält
      oder auch ein Automat,
      wär das nicht schad´?

      Aber nein, das wär schön
      kannst dich besser dann verstöhn..(äh, versteh´n)
      und wenn endlich du krepierst,
      darfst du auf den Schrottplatz gehn.

      Wird die Rohstofflage heikel,
      wirst Du sicher auch recycelt,
      bringst der Welt
      nochmals Geld,
      nur das zählt!

    • Alcedo sagt:

      Aber nein, das wäre schön,
      ununterbrochen hättest du zu stöhn'n,
      sinnentleert würde fortan sein dein Leben,
      deine Aufgabe – ausschließlich noch Profit zu geben.

      Der wird gebraucht! – Ist des Transhumanisten Lebenssinn,
      Schönheit, Wachstum und Freude schmelzen dahin,
      der digitalisierte Mensch verkümmert sogleich,
      als dataminende biologische Energiequelle macht er die Strukturbesitzer reich.

      Wer nicht die schöpferische Entfaltung zu wählen vermag,
      wird fremdverwertet Tag für Tag.

    • Alcedo sagt:

      Das wäre sehr schad'. Freu mich jedesmal über die Gedichte.

  14. Ralf Becker sagt:

    Dass mit unserem Geld in der Vergangenheit dermaßen viel schief gelaufen ist, liegt vor allem in dem Umstand, dass vor allem Politiker es meistens gar nicht wissen, dass Geld Dritter Schuld ist.
    Geld ist aber noch nicht mal eine Schuld schlechthin. Vielmehr nehmen wir es irrig an, dass die sonderbare Schuld unseres Geldes doch dann bestehen müsste, wenn Banken auf betrügerische Weise Geld aus dem Nichts verleihen.

    Bundesbank, 22.04.2021
    Zitat:
    Ein wichtiger Treiber der Digitalisierung ist dabei neben dem kontaktlosen Bezahlen an der Kasse auch die wachsende Verbreitung digitaler Bezahllösungen für den Onlinehandel, insbesondere durch die internationalen Kartensysteme sowie durch Angebote neuer Anbieter, etwa FinTechs und BigTechs.

    der-Bank-Blog.de
    Zitat:
    Balance zwischen Kriminalitätsbekämpfung und Überwachungsstaat

    Berthold Brecht war jedoch seinerzeit mit seiner Kriminalitätsbekämpfung ein großes Stück weiter:
    Zitat:
    "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

    Etwa folgender Beitrag von Prometheus – Das Freiheitsinstitut "DIGITALES ZENTRALBANKGELD: EIN NEUER ANGRIFF AUF DAS BARGELD" vom 23. Juli 2021 enthält richtige Überlegungen:
    Zitate:
    – "Immer mehr Geld muss produziert werden, um ein bescheidenes Wachstum daraus zu generieren."
    – "Der Staat verschuldet sich, die Banken finanzieren dies. Der Staat und seine Notenbank statten dafür die Banken mit dem Privileg der Geldschöpfung aus. Sie können also selbst Geld produzieren, indem sie Kredite erzeugen"

    Hierzu:
    Unser Geldsystem benötigt also in der Tat immer schneller künstlich generierte Schulden, damit es nicht kollabiert.
    Hierbei ist es jedoch ein Problem, dass das immer schneller im System benötigte Geld nur zu dem Preis nachgelegt werden kann, dass die später (fast) nie wieder abbaubaren Staatsschulden immer weiter ansteigen.
    Dadurch ist dann immer mehr Geld im Umlauf und es gibt etwa auch immer mehr Zinslasten.
    Der spätere (Staats-) Schuldenabbau ist deshalb nicht möglich, weil unser vermeintlicher marktwirtschaftlicher Wettbewerb einfach nur mit der Marktmacht der großen Akteure der Wirtschaft gewonnen wird.
    Politiker wie etwa auch Olaf Scholz (oder auch Joe Biden) lösen ihre Probleme mit immer noch größeren Konjunkturpaketen, weil es auch keine besseren Problemlösungen gibt, was aber letztlich dazu führt, dass sich immer mehr wirtschaftliche Macht in den Händen weniger großer Akteure konzentriert.

    Die großen Akteure der Wirtschaft nutzen ihr Geld meistens erfolgreich für ihre eigene Profitmaximierung, so dass das globale Finanzsystem immer mehr aus dem Gleichgewicht kommen muss.
    Das digitale Zentralbankgeld könnte auch eine Mogelpackung sein um es zu erreichen, dass das Bargeld zurückgedrängt wird, weil die Allianz zwischen Politik und Banken nur so den für den Systemerhalt benötigten Negativzins durchsetzen kann.
    Immer schneller künstlich generierte Schulden, insbesondere mit der Steuergeldverschwendung der öffentlichen Haushalte oder mit dem Gelddrucken der Zentralbanken möglich gemacht, müssen aber auch bedeuten, dass Geld immer mehr zum Zwang und zur Illusion werden muss.

    Dann schreib Frank Schäffler am 14. Mai 2021
    Zitat:
    "Wenn die Notenbanken in diesem System mit einem digitalen Zentralbankgeld für jedermann eine dritte Variante einführen, dann besteht die Gefahr, dass bei einer Bankenschieflage alle Einleger ihr Giralgeld auf das digitale Zentralbankkonto (oder eine digitale Zentralbankwallet) transferieren und damit den Bank Run beschleunigen."

    Bank Run (historisch):
    Im Jahr 1930 fand der größte und bekannteste Bank Run der Geschichte statt. Diesem ging der Börsencrash von 1929 voraus. Nach dem Börsencrash 1929 und weil immer mehr Banken bankrottgingen, verloren die Menschen endgültig den Glauben an die Sicherheit ihrer Ersparnisse.

    Aber sind die Ansichten von Frank Schäffler immer und in jedem Fall richtig?
    WiWo, 12. September 2014
    "Billiges Geld gefährdet Demokratie und Freiheit"
    Zitate:
    – "Die Misere in Südeuropa ist nicht durch zu wenig Kredit, sondern durch zu viel Kredit entstanden."
    – "Dauerhaftes Wachstum entsteht durch etwas ganz anderes: Vertragsfreiheit, Schutz des Eigentums und dessen verlässliche Übertragung auf einen anderen, eine effiziente und weniger korrupte Bürokratie und Rechtsstaatlichkeit."

    Hierzu:
    Es sieht es zwar richtig, dass wir eigentlich etwas Ähnliches wie ein dauerhaftes Wachstum bräuchten. Es ist jedoch äußerst fraglich, dass Vertragsfreiheit oder ähnlich ein solches ermöglichen, weil die Mechanismen unseres Geldes die Wirtschaft immer mehr aus dem Gleichgewicht bringen müssen.

    Dann ist doch auch die Themenarbeit unserer Spitzenpolitiker nicht so ganz richtig, weil diese unser Geld meistens immer noch als ein marktwirtschaftliches Mittel betrachten:

    Webseite spd.de
    Jetzt in unsere Zukunft investieren
    – Die SPD hat konkrete Vorstellungen, wie das Land fit für die Zukunft aufgestellt werden muss. Sie will in Arbeitsplätze, Wirtschaft, Kultur, Familien, Kommunen, Schulen, Klima, Digitalisierung und Infrastruktur investieren.

    Etwa die CDU will die Digitalisierung dadurch erreichen, indem sie entsprechendes Geld im Haushalt bereitstellt:

    t-online, 15.12.2020
    Geld für Digitalisierung: Grünes Licht für Haushalt

    Hierzu:
    Wir müssen stattdessen über Postwachstum und etwa auch Zeitwohlstand nachdenken. Mit unserem heutigen Geld- und Bankensystem muss unser Zeitwohlstand aber auf dramatische Weise immer weniger werden, weil unser gesamtes Geld fehlerhaft auf Schulden basiert, die mit der Zeit immer unbezahlbarer werden.

    Ich war jedenfalls (mit Rollstuhltaxi) bei der Veranstaltung von Ernst Wolff in Hüllhorst. Hatte ihn dann nach seinem Vortrag gefragt, welche Alternativen es für unser Geld gibt.
    Seine Antwort war, dass die Diskussionen in den Internetforen verstärkt werden müssten.

    Eine verstärkte Diskussion, etwa in Internetforen, wird auch der richtige Weg sein, aber ich halte es für ausgeschlossen dass Geld, wie es dieses heute gibt, überhaupt funktionieren kann, selbst wenn es "demokratisch" ausgerichtet ist.
    Wir benötigen etwas völlig anderes, was ich aber etwa bei den Talkrunden unseres Zwangsrundfunks auch nicht annähernd erkennen kann, dass dies verstanden wird.
    Habe mich daher gestern wieder mal per Email u.a. beim Zuschauerservice vom ZDF wegen der Sendung ""maybrit illner"
    -Habeck warnt vor Klimaschutz über CO2-Preis
    beschwert, weil die dortigen Talkgäste sich nicht hinreichend für die Diskussion vorbereitet hatten.

    • effess sagt:

      "Dass mit unserem Geld in der Vergangenheit dermaßen viel schief gelaufen ist, liegt vor allem in dem Umstand, dass vor allem Politiker es meistens gar nicht wissen, dass Geld Dritter Schuld ist."

      Sehe ich nicht so. Weder, dass da "dermaßen viel schief gelaufen ist" noch dass ein Verständnis gegenüber der Zusammenhänge seitens der Politiker hier einen nennenswerten Einfluss gehabt hätte.
      Das Problem liegt an einer anderen Stelle im System – und das fiat-Money hat seinen dienst getan, diesen "Systemfehler" so gut es eben ging auszugleichen und alles am Laufen zu halten.

      Das Problem ist die Kapitalakkumulation, die Ungleichverteilung und die resultierende Störung im Wirtschaftskreislauf durch die Horte.
      DARUM muss laufend mehr ins System gepumpt werden, um nicht von einer Abwärtsspirale erfasst zu werden an deren Ende es einfach zu schnell zu viele Verlierer geben wird. Ohne "Bretton Woods" wäre die Mauer wohl von der anderen Seite her eingerannt worden…

      CBDC löst dieses Problem – bzw ist in der Lage dieses Problem zu lösen, und soll es allen Anscheins wohl auch.
      "Eigentum" wird zukünftig wohl als "Nutzung von Ressourcen" verbucht werden – und wer Ressourcen nutzt, der muss dafür natürlich auch was blechen. Automatisch abgezogen vom CBDC-Konto – und zwar nicht als "Steuer", sondern durch "Entwertung".

      A) Das, was über BGE & Staatsausgaben an frischen CBDC-Einheiten ("units" wäre eine bessere Bezeichnung als "credits" – Kredite haben wir heute…);

      muss

      B) Über eine Entwertung (ggf. mit variablem Faktor) an anderer Stelle wieder glatt gestellt werden, um keine Inflation zu produzieren.

      CBDC ist zudem sehr viel mehr als nur "Geld" – mittels seines dokumentierenden, protokollierenden Charakter kann es zur Optimierung des Einsatzes der verfügbaren Ressourcen verwendet werden.
      a) wie sieht die Nachfrage aus – Status und Trend
      b) wie soll die Nachfrage aussehen
      c) wie setze ich dementsprechend die Hebel in Bewegung, in welche Bereiche werden die Anreize geschaffen und die verfügbaren Ressourcen fließen, um das Maximum rausholen zu können.

    • Alcedo sagt:

      Weiter so im destruktiven Trott, es war doch auch die deutsche Regierung, die die Finanztransaktionssteuer lächerlich gemacht hat. Wenn der Staat meine Informationsquelle als feindlich betrachtet, muß ich nicht mehr Deutschland schreiben, denn in meinem Namen geschieht das nicht.

      Das Geld vom Spieltisch zu holen zurück in den Wirtschaftskreislauf wäre ebenfalls eine Möglichkeit gewesen, der Krise zu begegnen. Es braucht dann eine Gestaltungsidee und kein einfaches weiter so in den Bankrott.

      (Ein digitales Geldsystem ist in allerhöchstem Maße korruptionsanfällig. Wem gehören die Daten und wer hat Zugang dazu… bei der aktuellen Verwaltung wissen wir daß sie BlackRock zur Gestaltung eingeladen haben. Viel mehr Selbstaufgabe geht vmtl nicht, denn alle mir bekannten Unternehmer pflegen eine gewisse Konkurrenz zum Staat, schon systembedingt)

  15. Bruno Gamser sagt:

    Wenigstens sieht der Wolff noch süss aus und er schön strahlt, wenn wir alle zu Grunde gehen. Endlich wieder positive news. Positive Vibration, yeah!

  16. Oscar Alx sagt:

    Nachfolgend ein Link zu einem Dokument beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung:

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/bauen/wohnen/smart-city-charta-langfassung.pdf?__blob=publicationFile&v=7

    Dort geht es um "Smart City Charta – Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten". Auf S. 43 wird dann über "Post-ownership society" und "Post-voting society" gesabbert. Abgesehen von den absolut coolen englischen Überschriften ist das Dokument auf Deutsch. Der Verschwörungstheoretiker Wolff scheint also auf geplante Verschwörungspraxis hinzuweisen.

  17. effess sagt:

    Völlig falscher Ansatz.
    CBDC wird kommen – worauf es nun ankommt: WIE soll die Ausgestaltung sein?
    Soll jetzt ein "Bestandsschutz" her? Die "ALTEN Reichen sind der NEUE Adel", oder was?

    A) das Kapitalismus und Demokratie nicht unter einen Hut passen, ist schon heute so. (Mausfeld, Mies: "Festlegung des Debattenraumes","Fasadendemokratie"…)
    B) durch die Digitalisierung und die Transparenz, welche dieser innewohnt (plus die Option des Broadcastings jedes einzelnen Teilnehmers – und sei es nur durch das Kommentieren von Beiträgen) geht jedoch die Glaubwürdigkeit und die Akzeptanz derzeit im Eiltempo verloren
    C) CBDC & ein über CBDC finanziertes BGE sind durchaus auch eine Chance hin zum Besseren – und wenn die Digitalisierung der Arbeitswelt nun durchschlägt, dann wird das BGE für sehr viele Menschen im Land mit den hohen Lebenshaltungskosten die Grundvoraussetzung zur weiteren Teilhabe im Arbeitsleben sein.
    D) wenn dank CBDC nun der Status und der Trend aller Ressourcen im Wertschöpfungsnetzwerk in Echtzeit abgreifbar sind, dann kann ganz anders optimiert werden.
    E) was als nächstes kommen wird: EIN Kollaborationssystem, welches analog der Ressourcen mittels CBDC auch die wertschöpfende und innovative menschliche Tätigkeiten digital erfasst und die "Human Ressources" optimal einschätzen und einsetzen kann ("Top->Down: Vorschlag ; Bottom->UP: Okay, hört sich gut an!")…
    F) Die Akzeptanz gegenüber den Kapitalerträgen – und damit die Akzeptanz gegenüber den Oligarchen und deren Marionetten in den staatlichen ebenso wie in den "privatwirtschaftlichen" Organisationen werden – durch eben jene "Transparenz, welche der Digitalisierung innewohnt" wohl kaum sehr viel länger aufrechterhalten werden können.

    Die "verfassungsgebende Versammlung" muss nur explizit darauf achten, dass bereits die Vorbereitung hin zu einem "Social Credit System" unter Strafe gestellt wird.

    … der "Rest", wie Meinungsfreiheit und demokratische Partizipation an der Programmgestaltung der öffentlichen-rechtlichen Massenmedien sowie einem Bildungssystem, welches die Bürger des Landes nicht länger einengt und klein hält, sondern individuelle Entwicklungen hin zu einer tatsächlich "pluralistischen Gesellschaft" mannigfaltig fördert und unterstützt, ist ja sowieso jedem klar…

    Im Übrigen:
    CBDC ist nicht nur "digitales Zentralbankgeld" – es ist im Grunde ja viel mehr als das.
    Es ist ein Paradigmenwechsel bei der Verteilung von Ressourcen – und damit wohl die größte Innovation seit der Einführung des Geldes selbst.
    Die Option der "Horte", der Verknappung von Ressourcen und der nicht demokratisch legitimierten Aneignung der eigentlichen Macht kann (und wird!**) dank CBDC nun ein Ende gesetzt werden.

    **ein Alternativsystem, in welchem nicht das "Geld stets zum Gelde schwimmt" – sondern tatsächlich der Markt und damit die Bedürfnisse der Bürger dirigieren – und mittels der "Transparenz, welche der Digitalisierung innewohnt", diejenigen die Ressourcen zugeteilt bekommen welche entsprechend der Empirie wohl im Stande sind, das beste daraus zu machen – ein solches System ist allen anderen weitaus überlegen.

    Nein: es wird auch weiterhin nicht "gerecht" sein – aber wenigstens "Leistungsgerecht".
    … wer viel hat, der hat dann eben auch SELBST viel geleistet.
    … und wer viel hat, der wird dann für diese Ressourcen die er oder sie auf sich vereint dann auch ordentlich zur Kasse gebeten werden (in Form einer CBDC-Entwertung auf dem eigenen Konto)…

    Und logo: zunächst werden die Oligarchen, die Politik-Marionetten und deren Steigbügelhalter nun versuchen, die Herrschaft mit allen Mitteln zu behalten.
    Die Digitalisierung und der evolutionär nächste logische Schritt: der Digitalisierung des Geldes mittels zentralisiertem CBDC mit der Option das Kernprpblem des Kapitalismus, der Ungleichverteilung in Folge der "Horte" abzuschaffen (wer Marx nicht will, der spielt halt MONOPOLY, dann hat er's auch begriffen), ist wohl keine verhandelbare Option mehr.
    Die Chinesen werden es einführen – und alle die nicht mitmachen werden gnadenlos abgehängt werden.

    Das CBDC kommt – und es kommt sehr bald. Und ja: mittels "Coronakrise" -> Massenarbeitslosigkeit -> via Digitalisierung nun Globalisierung der PC-Arbeit -> noch mehr Arbeitslose -> Vertrauensverlust in alle fiat-Money-Währungen -> Ausfall der Rente, der Pensionen, der Gehälter der Staatsbediensteten ==>> BGE als "Anker in der Not" – allerdings ausbezahlt in CBDC.

    DAS ist nicht die Frage – und davor zu "warnen" ist … na ja …. "wenig zielführend"…

    ABER: es muß auch die "Eigentumsfrage" gestellt werden. das Maß der Ungleichverteilung auf Basis der Habe und nicht auf Basis der individuellen Leistung ist inakzeptabel.
    Damit es nicht zur Inflation kommt, kann es ohnehin nicht so sein dass das Geld "einfach alles schnell ausgegeben wird, damit es nicht abgewertet wird" – sondern die damit erworbenen oder sich in Besitz befindlichen Ressourcen müssen zur Disposition stehen. Ohne eigene Gegenleistung / ohne pers. Verwendung und Nutzung von Produktionsfaktoren & "Produktivkapital" werden diese Ressourcen zum "Stein am Bein"…

    "You will own nothing for being happy" MUSS eben für alle gelten.
    … nur eben nicht für jene, die damit etwas anzufangen wissen.
    Diese Getriebenen, die etwas leisten wollen, können und müssen – um darin einen Sinn im Leben zu erkennen.
    … wobei: letztenendes gilt dies wohl dann selbst auch für jene…

    Art 15 GG und Art 14 GG gibt im Grunde alles her, was es dafür braucht…
    … wohingegen das, was die Oligarchen wohl vorhaben, an allen Enden und Ecken mit dem GG kollidiert…

    Auf die CHANCEN zur Behebung uralter systemischer Problematiken ist hinzuweisen – und vor den RISIKEN eines KRIEGES ZUM MACHTERHALT DER ETABLIERTEN sowie der Errichtung einses totalitären, faschistoiden, oligarchistischen Überwachungsstaates ist entsprechend zu warnen.
    DIE werden womöglich auch den Weg über einen Bürgerkrieg gehen. Die Frage ist: Wie werden WIR uns dann verhalten?

    Mein Ansatz: erstmal warten, bis das CBDC-System steht.
    Den Rest – da bin ich ziemlich zuversichtlich – wird die stetig sinkenden Akzeptanz gegenüber den Eignern und deren Regime weitestgehend von alleine regeln…
    … nicht nur die Akzeptanz seitens der Bürger, sondern die Akzeptanz des etablierten Systems unter Zunahme der Digitalisierung selbst wird sämtliche Kapitalerträge (=Kapitalkosten = Minderung der Wettbewerbsfähigkeit der Bürger) zur Disposition stellen.
    [Bedürfnisse der Menschen] – [Datenblock] – [Arbeit der Menschen]
    … und das CBDC ist Bestandteil des Datenblocks, welcher Bedürfnisse und Leistung optimal zusammenbringen wird.

    Klar: so mancher Sumpf wird hierbei trocken gelegt – und die Frösche sind schon laut am quaken…

  18. Wolfgang Mayer sagt:

    Ich liebe die Sprache von Herrn Wolff und seine hervorragende Analysen.

    Umso bedauerlicher ist es, dass er bis heute noch nicht – hier an dieser Stelle und auch nicht in seinen Büchern – im Detail einen gesellschaftlich gangbaren Weg aus der Krise genannt, geschweige denn skizziert hat. Er bleibt stets am Schluss seiner Texte wage und bemüht Floskeln. Dieses Zitat „Das hängt nur von einem einzigen Faktor ab, nämlich: dem Bewusstsein der Mehrheit der Menschen. Zurzeit weiß nur ein winziger Teil der Bevölkerung überhaupt von diesem Projekt, weil es von der Politik und den Mainstream-Medien weitgehend verschwiegen wird. Und selbst denen, die davon wissen, sind die dramatischen Folgen in den meisten Fällen nicht bewusst.“ ist typisch für „es wäre, könnte, wenn das, ja dann“, ect. Nein es hängt von vielen Faktoren ab!

    Das sind keine erstzunehmenden Neuordnungen des Geldsystems. Er wirft den Menschen vor, zu blöd zu sein, die Machenschaften zu durchschauen. Indem er Henry Ford zitiert..: „Wenn die Menschen der Nation unser Geldsystem verstehen würden, hätten wir vor morgen früh eine Revolution.“ ..wird das überdeutlich. Die Menschen verstehen es nicht und sollen es ja auch gar nicht (zumindest meint das Henry Ford so) verstehen.

    Und btw: dass die Genußscheine vom „Wunder von Wörgl“ der Renner waren, haben sie nur der Entwertung der Scheine zu verdanken. Genau diese Entwertung führte zu einem schnellen Umlauf des Geldes. Es wurde in Sachwerte und Produktionsmittel angelegt und nicht gehortet. Das, was ein neues Geldwertsystem stark macht: es darf nicht auf Zinsen (weder positive noch negative) aufgebaut sein. Aktien ja, die Fonds nein, keine Wetten, keine Termingeschäfte. Über derartige praxisnahen Themen und Aufsätze würde ich mich künftig freuen. Dafür schon jetzt ein großen Dankeschön!

    • Oscar Alx sagt:

      » Umso bedauerlicher ist es, dass er bis heute noch nicht (…) im Detail einen gesellschaftlich gangbaren Weg aus der Krise genannt, geschweige denn skizziert hat. «

      Da haben sie recht. Revolutionen kommen grundsätzlich von oben (rivalisierende Gruppen von Eliten) oder von aussen wie Lenin per Eisenbahn. Von unten können sie nicht kommen, denn die Leute "unten" sind in der breite intelligenzmässig voll ausgefüllt sich mit Messer und Gabel möglichst verletzungs- und verlustfrei Nahrung zuzuführen. Hin und wieder kam es zu Bauernaufständen, aber die endeten immer mit so Ergebnissen wie Bayern gegen Schalke.

      Um wenigstens ein gewisses Mass Bewegung gegen die ggw. Entwicklung zu bekommen, bräuchten sie eine Allianz der "echten" Linken (die schon beim Anblick eines Gendersternchens Wallungen bekommen) und "echten" Konservativen (die bei Ausdrücken wie "Privatisierung" und "Senkung des Spitzensteuersatzes" Magenverrenkungen bekommen) gegen die jetzige pseudolinke Allianz ("Woke", Menschenrechte (= Masseneinwanderung und Kriege ) )

    • rhabarbeer sagt:

      Lieber Wolfgang Mayer

      das ein `im Detail … gesellschaftlich gangbarer Weg aus der Krise ` fehlt,
      ist tatsächlich bedauerlich, jedoch ist diese genauso eine Frage zb an Ernst Wollf,
      wie an jeden anderen auch, denke ich.
      Denn der großen Mehrheit ist bewusst, dass `irgendetwas` Wesentliches nicht stimmt
      und wählt den für sich möglichen `Weg des geringsten Widerstandes`,
      um (s)eine Antwort zu finden. 😉

      Und Oscar Alx hat in seiner Antwort recht mit
      `…REVOLUTIONEN kommen grundsätzlich von OBEN (rivalisierende Gruppen von Eliten) oder von aussen wie Lenin per Eisenbahn. Von UNTEN können sie nicht kommen, denn…`

      Hier würde ich anknüofen: denn `von Unten` entwickelt sich EVOLUTION 😉

      Gemeint als Wandel von … ?

      Hier macht es Sinn, dass jeder versucht den für sich selbst gefundenen tiefsten Kern `hinter` dem `Status Quo` zu benennen und darauf aufbauend in eine Debatte zu kommen.

      #my2cents:
      (a) `Recht und Ordnung`
      (b) (Buch-)Geldschoepfung

      `Irgendwo in (a) liegt die Ursache* dafür, dass der Kern von (b) OHNE Recht zu Wirkung kommt.
      (*siehe Bild im LINK … https://twitter.com/rhabarbeer/status/1378848966549331968 … LINK)

      Die `Sesamstrasse` hatte den schönen Textteil:
      Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum …
      … gibt es eigentlich diese Lücke* im Recht?

      Egal ;), sie lässt sich schließen und damit ein `normativ faktisches`
      ! BilanzierunsPRIVILEG !
      zb in eine im Kern tatsächlich gleichwertige
      ! `Selbstwert-Bilanzierung` !
      wandeln?

      Glaube schon!
      Brainstorming
      (als Anregung eine wesentliche Erkenntnis von Prof. Franz Hörmann:
      `Wer ist hinterher wem etwas schuldig?. Niemand!`
      LINK … https://www.youtube.com/watch?v=HKVWS_itj84&t=26m06s … LINK
      … natürlich empfehle ich das Video von Anfang an)

      Und viele Grüße in die Runde

    • rhabarbeer sagt:

      Brainstorming-Ergänzung:

      Nicht
      …Bedinungsloses GrundEINkommen
      sondern
      …BedingungsFREIes LebensAUSkommen

      …`nur` eine Frage von Im Kern tatsächlich gleichwertige Bilanzierung
      … nicht `woher nehmen`
      … sondern `wie jedem lassen`
      … den Jedem EIGENEN `Selbstwert`

      😉

  19. Helmut Edelhäußer sagt:

    Sorry wissen wir ja inzwischen alles .
    Gebe Herrn Wolff zu 100% recht.
    Nur eine Frage wäre da noch offen , es wird vor der Digitalisierung gewarnt und im Abspann genau für die selbige Geworben.
    Wie passt das zusammen.?

    • How-Lennon sagt:

      Die zwei Seiten der Medaille. Bipolarität. Naturgesetz.
      Was kommen wird, das Resultat ist immer der Ausgleich zwischen beiden.
      Der Autor mag im Großen und Ganzen Recht haben, die dystopisch volldigitalisierte Welt wird aber so bestimmt nicht kommen, da schon der enorme Energiebedarf nicht bedient werden kann in einer Welt mit schwindenden Ressourcen und völlig überschätzten "Erneuerbaren".
      Ich denke, das Bargeld bleibt uns erhalten – in Form von Notwährungen. Anlagen (wie "Betongold") nicht. Und das ist gut so!

    • Oscar Alx sagt:

      "Manchmal musst du das Pferd deines Feindes benutzen um anzukommen" (ein Indianerhäuptling). Ausserdem verwendet KenFM nicht Staatsdigis sondern Bitcoin.

    • Poseidon sagt:

      Es kommt immer darauf an wer das Messer haelt.
      Ist es der Chirurg oder der Moerder?

  20. Joni sagt:

    Unsere "Regierungen" haben uns nicht unsere Rechte genommen, nein, nein, die haben wir uns selbst genommen. Denn wir SIND die Regierung. Es ist unsere Angst vor Krankheit, vor Tod, die uns so handeln lässt, wie wir es gerade tun. Hätten wir keine Angst, würden wir uns nicht an die empfohlenen Regeln halten.

    • rhabarbeer sagt:

      Lieber Joni!

      Danke für deine Essenz!
      Ich ergänze: diese Wahrnehmung ist frei von Schuldzuweisung sondern voll von (wieder-)erkannter Selbstverantwortung!

      Eine etwas `zugespitzte` Fragen an jede `EIGENE NAse`
      im Kontext `Recht und Ordnung`,
      in/mit dem die `im Außen` erzeugte Angst verpackt ist:

      (a) GILT eine zugeschriebene PLICHT wider dem EIGENEN Gewissen?

      Und kombiniert mit der Frage:

      (b) Was wäre, würde Würde Sein sein?

      ist die Antwort auf (a) recht nacheliegend: nein Danke!

      Jetzt `nur` noch die eigene Angst überwinden und raus aus dem `Konjunktiv` 😉

      `Am Anfang war (ist?) das Wort.` … habe ich mal irgendwo gelesen
      und etwas in Sprache und Sound verändert,
      gibt es sogar `Legenden` mit diesem Bezug … zb `King Artur` und sein `(s)word` 😉

      LINK … https://www.youtube.com/watch?v=VGAmHGZbOLA&t=70s … LINK

      Der Dialog daraus:
      ***
      `I still can’t control it.`

      `Pick it up.`

      `You pick it up.`

      `Pick it up with both hands.`
      Did you see everything you needed to see?`

      `Where?`

      `In the Darklands.
      Did you look away?
      You want to know, why you still can’t use it?`

      `Why don’t you tell me?`

      `I think you know the answer.
      You will face it when the sword says it to you.
      Dont get me wrong.`

      I’d look away.
      We all look away.

      But that is the difference between a man an a king.`
      ***

      … nur eine Legende
      … jeder wie er will
      … der `King` ist jede EIGENEnase beim sich selbst überwinden

      In dem Sinne / Sound: Core ON! …aah

      und viele Grüße in die Runde

  21. TKCB_Cranberry_ sagt:

    aha, und jetzt soll man das Buch kaufen oder was? Man sollte generell auf alte weiße Männer wie diesen Herr Wolff hören. Clevere versteckte Werbung… 🙂

    • Beobachter sagt:

      Ganz gewiss, man höre auf den ALTEN WEISEN Mann! Was da passieren kann? Für andere Menschensorten haben wir nämlich gar keine Ohren. Wir hören nur auf Europide!

      Wer hat Angst vorm weißen Mann?

      Ein Glück, dass die Wahrheit so leicht zu haben ist: Ja nicht auf alte, weiße Männer hören, sondern auf junge, schwarze Fräuleins……huch, jetzt war ich wohl sexistisch? Oder gar Rassist? Me too, even me, a bloody rascist.

      Hierüber darf keinesfalls gelacht werden!

      Mal etwas sachlicher: Gewiss hat niemand die Weisheit mit goldenem Löffel verputzt (außer vielleicht Bill Gates…
      aber ich wollte ja sachlich bleiben), auch nicht Herr Wolff. Aber der "alte weiße Mann" ist ja nun ein absolut hohle Argumentationsfigur. Der Rassismus gehört in der Tat in die Tonne. Dann soll man ihn aber auch nicht als Popanz mit antiweißer Attitude recyclen. Darüber freuen sich am Ende nur die echten Rassisten, da sich der angebliche Antirassismus damit ad absurdum führt. Trägt aber alles nichts zu den von Herrn Wolff diskutierten
      Fragen bei. Ihnen sei zugestanden, dass Sie den Schematismus nur zum Herauskitzeln irgendeiner Reaktion genutzt haben. War doch wohl nicht ernst gemeint?

    • Schramm sagt:

      Rassismus ist kein Spezifikum des „weißen Mannes“, bzw. der weißen Frau.

      ►Rassismus, historische wie aktuelle Sklaverei und Menschenfeindschaft finden wir unter allen Menschen, jeder Ethnie und regionalen Herkunft, unter Menschen aller Hautfarben, weltweit.

      Um Rassismus und Menschenfeindschaft nachhaltig zu überwinden, dafür müssten wir schon die bestehenden Klassengesellschaften und Kastengesellschaften und die Stammesgesellschaften überwinden.

      Dafür müssten wir den immer noch weltweit existierenden Feudalismus und vor allem in den (imperialistischen) Wirtschaftsmetropolen den Kapitalismus-Imperialismus beseitigen.

      ►Individuell ist das nicht möglich! – Dass wir uns darauf reduzieren, auf ein ohnmächtiges Einzelkämpfertum, das liegt ganz im Interesse der wirtschaftlich, militärisch, geopolitisch und gesellschaftspolitisch herrschenden Eliten und Administration der Finanz- und Monopolbourgeoisie, insbesondere der Privateigentümer an (gesellschaftlichen) Produktionsmitteln.

      Was in Deutschland fehlt, ebenso wie in allen europäischen Staaten: eine wirkmächtige Organisation für sozialrevolutionären Widerstand. Ebenso, analog in Nordamerika, Asien und Afrika, weltweit.

      ►Hierfür brauchten wir eine antifaschistische, antikapitalistische und antiimperialistische Organisation, ohne Selbstermächtigung ihrer Gremien, keinen Personenkult, keinen männlichen und keinen weiblichen Führerkult.

      PS: Es bedürfte der Anstrengung für die Schaffung einer neuen von Ausbeutung und Entfremdung befreiten Gesellschaftsformation. Im Geringsten müsste man [Frau und Mann] hierfür den Kapitalismus beseitigen.

      31.05.2021, R.S.

    • Robert sagt:

      Es geht um Geld. Jeder steht morgens auf um Abends mit Geld heim zu kommen. Die einen stehen eben früher auf, die anderen haben mehr…

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