The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Steuervermeidung“.

Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt – und zwar anteilig, so dass die, die mehr haben oder mehr einnehmen, auch mehr zahlen. Sollte man meinen…

In der realen Welt sieht das allerdings anders aus. Da zahlen die, die am meisten einnehmen, am wenigsten und die, die am meisten haben – häufig gar nichts, und das ganz legal.

Woran das liegt? Zuerst einmal an den bestehenden Gesetzen. Das Vermögensrecht sorgt dafür, dass Vermögen geringer besteuert werden als Einkommen. Das Erbrecht sorgt dafür, dass den Erben riesiger Vermögen anteilig wesentlich weniger abverlangt wird als den Erben kleiner Vermögen. Und das Stiftungsrecht bietet Reichen und Ultrareichen jede Menge Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren – und das nicht nur im eigenen Land.

Dann gibt es die Steuerparadiese oder Steueroasen. Dazu zählen Länder wie die Schweiz, Irland oder die Niederlande, Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong, Inseln wie Guernsey, die Cayman Islands oder Mauritius – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Diese Steueroasen bieten sehr wohlhabenden Privatpersonen an, ihren Wohnsitz dorthin zu verlegen und entweder sehr geringe oder gar keine Steuern zu zahlen, und sie bieten finanzstarken Konzernen an, dort Zweigniederlassungen in Form von Briefkastenfirmen zu gründen und so Steuerzahlungen auf Gewinne in den Ländern, in denen sie erzielt werden, zu vermeiden.

Die Steueroasen helfen also, den Ländern Steuern vorzuenthalten, in denen das Geld verdient und deren Infrastruktur, deren Ressourcen und deren Arbeitskräfte dabei genutzt werden. Vor allem aber schaden sie den schwächsten Teilen der Gesellschaft, und zwar aus folgendem Grund: Der größte Posten in allen Staatshaushalten sind die Sozialausgaben, und wann immer gespart werden muss, wird bei ihnen angesetzt, und zwar bei dem Teil der Bevölkerung, von dem am wenigsten Widerstand zu erwarten ist – und das sind – die Armen, die Alten, die Kranken und die Auszubildenden.

Diese Gruppen sind nicht aber nicht die einzigen Opfer der Steuervermeidung. So haben während der Weimarer Republik viele vermögende Deutsche das Bankgeheimnis der Schweiz genutzt, um Steuerzahlungen in Deutschland zu vermeiden. Hätten sie das nicht getan, wäre mehr Geld für soziale Zwecke vorhanden gewesen, was den Nationalsozialisten den Aufstieg zumindest erschwert und Deutschland möglicherweise 12 Jahre Faschismus erspart hätte.

Was tun Regierungen und Politiker gegen diese Art von Geldentzug…? Sie empören sich zwar gern öffentlich über das Thema Steueroasen, aber statt sie auszutrocknen und Steuerschlupflöcher zu stopfen, haben sie in den vergangenen Jahrzehnten genau das Gegenteil getan: Sie haben dafür gesorgt, dass es heute noch mehr davon gibt.

Und nicht nur das: Die seit Jahrzehnten von der Politik betriebene Deregulierung hat dafür gesorgt, dass es zu einem wahren Steuervermeidungs-Wettkampf gekommen ist. Einzelne Länder unterbieten die Steuersätze anderer Länder und versuchen so, ausländische Investoren und ausländisches Geld anzulocken – oft unter dem Vorwand, man müsse die lahmende Wirtschaft ankurbeln und „Investitionsanreize“ schaffen oder international wettbewerbsfähig bleiben.

Aber nicht nur die Politik ist in diesem Bereich höchst aktiv. Weltweit gibt es hunderttausende Kanzleien, die sich auf Steuervermeidungs-Strategien spezialisiert haben. Darüber hinaus gibt es einen ganzen Industriezweig, für den sich die Steuervermeidung in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Schwerpunkt seiner Aktivitäten entwickelt hat: Die Unternehmens-Beratungen und die Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaften.

Allein in den vier größten Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen der Welt arbeiten 800.000 Menschen Tag für Tag daran, dass diejenigen, die sich ihre Hilfe leisten können, jede legale Möglichkeit nutzen, um Steuern zu vermeiden. Wie erfolgreich sie das tun, zeigt das Beispiel des teuersten Unternehmens der Welt: Der Konzern Apple hat es geschafft, seine Steuerlast in Europa zwischen 2003 und 2014 von 1 Prozent auf 0,005 Prozent (das sind 50 Euro auf eine Million) zu senken.

Dass das noch zu toppen ist, hat der Internet-Riese Amazon gezeigt: Der Konzern zahlte in den Jahren 2017 und 2018 in seinem Heimatland USA auf Reinerträge von 5,6 und 11,2 Milliarden US-Dollar – gar nichts.

Was aber tun die Konzerne mit den riesigen Summen, die sie auf diese Weise sparen? Investieren sie das Geld, schaffen sie damit neue Arbeitsplätze…?

Nein, sie benutzen den Löwenanteil der eingesparten Summen, um einerseits an den Finanzmärkten zu spekulieren und andererseits eigene Aktien zurückzukaufen, um so ihre Kurse und die daran gekoppelten Bonuszahlungen für das Management in die Höhe zu treiben.

Während die arbeitende Bevölkerung und insbesondere mittelständische Betriebe die Hauptlast der Steuern tragen, entziehen die großen Nutznießer der Steuervermeidung also nicht nur dort Gelder, wo sie dringend gebraucht würden – nein, sie tragen mit den entzogenen Summen auch noch dazu bei, das globale Finanzcasino anzuheizen und das schlimmste Problem unserer Zeit – die Explosion der sozialen Ungleichheit – weiter zu verschärfen.

Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

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10 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung

  1. Ich schließe mich der Kritik des Benutzers W. Schürer an, dass Herr Wolff es uns nicht hinreichend sagt, wie das Geldsystem der Zukunft aussehen könnte.

    Wir sehen es, dass das derzeitige Wirtschaftssystem durch einen fehlerhaften Wettbewerb um Reichtum und Marktmacht angetrieben wird.

    Jedenfalls basiert unser Geld auf Schulden.
    Dies bedeutet, dass es zumindest in der Theorie für jede Geldeinheit jeweils nur einen Besitzer geben kann.

    Aber bei unserem Geld sind die Geldeinheiten doch kein positiver Reichtum, sondern irgendwo exklusive Anrechte zur Schuldentilgung, weil man mit diesen Geldeinheiten die exklusive Möglichkeit hat, dass man damit Schulden in eben dieser Höhe tilgen kann, zumal Schulden doch die Geldbasis sind, weil Geld doch nur als Schuld entstehen kann.

    Hier kommen dann auch noch die Interessen von Staaten hinzu, weil Staaten ihre eigenen Schuldenprobleme vor allem dann lösen können, wenn sie Investoren entsprechende Standortvorteile anbieten.

    So senkten etwa Donald Trump oder Theresa May die Steuern.
    Zudem richtete Italien eine Flat-Tax für Superreiche ein.

    Wir sehen es jedenfalls, dass die Steuervermeidung von Superreichen und Konzernen daher noch nicht mal ein Selbstzweck ist, weil Unternehmen es sich oft auch gar nicht leisten können, dass sie beim Wettbewerb um Marktmacht und Marktanteile zurückfallen.

    Bei dem fehlerhaften Reichtums- und Machtwettbewerb unserer vermeintlichen Marktwirtschaft ist es eben ein Problem, dass dieser nur mit einer sich immer schneller verschärfenden Ungleichheit funktioniert.

    Die wenigen Gewinner des Machtwettbewerbs der Wirtschaft können jetzt die aus dem Nichts verliehenen Kredite der Banken noch günstiger bekommen.

    Die Verlierer dieses Wettbewerbs hingegen bekommen immer mehr Schulden angelastet, die sie nie wieder zurückzahlen können, weil es das für den Schuldenabbau benötigte Geld im Geldumlauf gar nicht gibt, und sie müssen auch immer mehr mit normaler Arbeit für fremde Profite arbeiten, weil die leistungslosen Einkommen der wenigen Superreichen immer schneller ansteigen.

    Wegen immer höherer Zinslasten für die Allgemeinheit tendiert unsere vermeintliche Marktwirtschaft dazu, dass der Konsum immer mehr wegbrechen muss.

    Daher muss die Politik immer schneller neue Schulden künstlich generieren, wodurch sich die Schere zwischen Arm und Reich immer schneller öffnet.

  2. Lieber Herr Wolff,
    ich habe ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass in dieser Serie außer dem wiederholten Apell „Es ist Zeit für ein demokratisches Geldsystem“ auch irgendwann mal ein Vorschlag von Ihnen kommt, wie denn zumindest in Grundzügen ein solches Geldsystem konstruiert sein müsste.
    Wenn ich aber sehe, dass Sie noch nicht einmal die Funktionsweise unseres aktuellen Geldsystems verstanden haben schwinden meine Hoffnungen, dass da ein vernünftiger Vorschlag kommen wird.
    Dass Sie es nicht verstanden haben dokumentieren Sie unter anderem durch folgende Aussage: „Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt …“
    Glauben Sie dieses Märchen tatsächlich selber, das uns von der politischen Elite und ihren Hintermännern erzählt wird damit sie uns in dem Glauben halten können es wäre kein Geld da um Vollbeschäftigung herzustellen, Sozialleistungen zu zahlen, ein vernünftiges Bildungs- und Gesundheitssystem zu finanzieren und die Infrastruktur ordentlich in Stand zu halten? Oder halten Sie nur Ihre Leser für zu dumm um die wahre Funktion der Steuern in unserem modernen Geldsystem zu verstehen?
    Ich glaube das ist nicht so schwer zu verstehen. Aber es bedarf natürlich einer gründlichen Aufklärung angesichts der Tatsache, dass das offizielle Propagandamärchen derart erfolgreich und fest in unserer Vorstellungswelt verankert ist. Auch bei Ihnen?
    Warum blenden Sie diesen Punkt in Ihrer ansonsten hervorragenden Aufklärungsserie konsequent aus?

  3. Hello,

    I write in english, because the internet needs to be considered as an international platform, accessible from any part on this planet. And english (unfortunately not esperanto as it failed) is *the* international language. This we just need to accept!

    Especially when talking about such important issues as taxation and social contribution, the exchange needs today – in times of the globalisation of „the market“, of the money, of the mega-monopols of worldwide dominating corporations, of the capital-concentration etc pp – to be done internationally!!!

    Because what we so urgently need is a the globalisation of the RULES and CONDITIONS of the globalisation of the market. We do not deregulation, we need regulation! But international ! International means: national AND international.

    As much we are far far away from fair laws regulation taxation and social contributions in single national states, as much we need to work worldwidely on fair laws around the planet. Yes, UTOPIC; but we start working and pushing on that!!!

    THE ONLY WAY OF FAIR REGULATION OF BOTH, TAXATION AND SOCIAL CONTRIBUTION, IS, IF IT APPLIES TO *ALL* (!!!) FORMS OF INCOME MAKING IN LINEAR INCREASING RATES (%) ON INDIVIDUAL INCOME (per individuum) !!!
    Absolutely not one single exception !!!

    The only question is: from which bottom income the first 1% starts, and on which income level to set which highest %-rate ?!?
    An example for taxes:
    bottom: 0-1000€ taxable income per month free of taxation (0% tax rate)
    top: 50000€ taxable income per month with 90% tax rate
    between 1000 and 50000 the tax rate needs to increase absolutely linear (a straight line!)

    Indeed the bottom and top values have to be discussed and evaluated, but the increasement of tax rate needs to be linear (it’s not fair at all, when rates increase with a „belly“ (= first steep in the lower income zones, and then rather flat in the higher), or in steps. Flat tax is the deepest shit of unfair taxation: all forms of flat taxes need to be replaced by income depending taxation; for that, also VAT needs to be abandoned!)

    Another thing regarding mega monopol companies and taxation matters :
    DO NOT USE SERVICES WHICH ARE MEGA HIGHLY EXPLOITIVE (bad payment to workers) and HIGLY TAX AVOIDANT !!
    JUST RADICALLY STOP USING for example: google (everything from google), facebook, amazon, windows, apple, bayer, nestle etc.pp.
    SEARCH ALWAYS FOR ALTERNATIVES.
    SEARCH AND SUPPORT OPENSOURCE SYSTEMS AND NON-PROFIT SERVICES ! (f.e F-Droid ! )

    Support decentralization and as much as and wherever possible local production and consumption.

    Don’t buy products of daily need (f.e. food) which are produced by poisoning the soil / our earth, changing genetic codes (something we cant’t dare to touch), killing the birds, bees and insects, destabalizing the eco-system, and which are transported more than 100km.

    I think, we, the consumers, can have a strong impact on the structures of unfair globalization. But as long we still support those, who are criminals, because they escape to pay the conrtibutions the community, the system won’t change.

    so long…

    • Ich glaube Marxisten sehen das ähnlich. 🙂
      So ein Hass – den sie anderen immer vorwerfen.
      Kommen Sie endlich aus ihrer Opferrolle. Die steht Dir nicht zu.
      Komm – lach mal.

    • Nun hab ich mit „Sie“ angefangen und beim „Du“ geendet!

      „This is the beginning of a beautiful friendship“

      youtube.com/watch?v=po1GUcxSqyo

      Black Cat, White Cat –> Film den man gesehen haben muss !!!

    • Das ist es ja, da hilft kein Hopfen und kein Malz.
      Mit Ideologisten hat man es halt schwer.
      Schwarze Katze Weisser Kater, von Emir Kusturica, einer meiner Lieblingsfilme.
      Wobei das Original Zitat ja in Cassablanca zu sehen ist.

  4. Sehr geehrter Herr Wolff,
    ich möchte mir zwei Anmerkungen/ Ergänzungen erlauben :
    1. Die von Ihnen gemeinten Konzerne zahlen nicht nur wenige bzw. keine Steuern in Deutschland, sondern
    sondern bekommen über Subventionsförderungen noch Auszahlungen. Etwa 80 % aller Subventionen in Deutschland
    werden an Großunternehmen/ Konzerne ausbezahlt. Hier muss es z.B. eine Subventionsschranke geben : Subventionen
    können nur bis zur Höhe der in Deutschland gezahlten Steuern beantragt / ausbezahlt werden.
    2. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften helfen fleißig bei der Gestaltung/ Beratung , um in Deutschland erwirtschaftete
    Gewinne in andere Länder zu verlagern. Was beraten wurde, wird dann von den denselben Gesellschaften geprüft und
    natürlich für gut befunden. Selbstverständlich sollte rechtlich geregelt sein, wer berät, darf natürlich nicht prüfen.

  5. Lieber Ernst Wolff,
     
    danke auch für diesen Beitrag!
     
    Ich möchte gerne meine Gedanken ergänzen, vielleicht geben sie eine kurze Reaktion.
     
    Eine grundsätzliche These vorab:
     
    1. Eine gleichwertige Besteuerung aller Ertrag Erwirtschaftenden
    setzt voraus, dass
     
    2.  eine extern prüffähige Bilanzierung alles Ertragswege
    existiert und dies setzt wiederum voraus, dass
     
    3. eine gesetzliche / rechtliche Regelung aller Ertragswege
    existiert.
     
    Ich denke, diese These entspricht einem wünschenswerten Ziel bzw. dem, was man als vorhanden unterstellen wollen würde (wenn …)
    oder?
     
    Sie zählen die vielen Bereich auf, zu denen es uns `die Spatzen von den Dächern pfeiffen`, dass in ihnen die oben benannte These ins Gegenteil verkehrt worden ist/werden kann und dies auch noch im Einklang mit bestehenden Gesetzen.
    – Vermögensrecht
    – Erbrecht
    – Stiftungsrecht
    – Steuerparadiese, Steueroasen
    – …
     
    All diese Bereiche sind im Kern darauf angelegt, die maximal möglichen Umverteilungen in/durch/mit `unserem` Geldsystem zu realisieren bzw. zu sichern.
     
    Macht es an dieser Stelle nicht auch Sinn, den Kern dieses, `unseres` Geldsystems mit in die Perspektive zu rücken?
     
    denn…
     
    Wie hoch ist der Anteil der VORfinanzierung an den (real-)wirtschaftlichen Unternehmungen?
     
    Wie hoch ist der Anteil der VORfinanzierung an den finanzwirtschaftlichen `Dienstleistungen`?
     
    und VORfinanzierung bedeutet Kredit und dieser entsteht aus `dem Nichts`.
     
    Dieses `Nichts` bedeutet nicht, das es keinen (verbrieften) Gegenwert gibt (denn das ist die dingliche Sicherheit eines jeden Kredtinehmers – egal ob Privat oder Staat – die jedoch erst NACH der Unterschrift bilanzierbar wird), sondern das der Kreditbetrag vor Abschluss des Vertrages NICHT existierte.
     
    Und genau dieses normativ faktische Privileg der Geldschöpfung ist OHNE gesetzliche Grundlage bzw widerspricht den vorhandenen Gesetzen soger (siehe Kreditwesengesetz §3.
     
    Damit verbunden ergibt sich doch eine Art `finale` Frage:
     
    Bevor man die Lücken in all den Gesetzen die `Nachgelagertes` betreffen sinnvoll schließen kann, muss man doch den gesetzlich/ rechtlich UNgeregelten Kern (die Geldschöpfung) `unseres` Geldsystems `heilen`, da faktisch alles damit `Verbundene`/daraus `Entstehende` einen rechtlich undefinierten Ursprung hat, dh. nicht (extern prüffähig!) bilanzierbar und damit der Definition von `Schwarzgeld` sehr Nahe kommt.
     
    … ups
     
    In diesem Zusammenhang würde mich ihre Meinung zu den Ausarbeitungen des RA Hans Scharpf sehr interessieren (natürlich auch die vom TeamKenFM … vielleicht wird er ja mal ein Interviewpartner!)
     
    und 
     
    Es ist Zeit für ein humanes Geldsystem!
     
    Brainstorming:
     
    … human wird es durch eine tatsächlich gleichwertige Bilanzierungsgrundlage – das Leben an sich
    … und dieser `Wert`(`besichert` durch die `durchschnittliche` Lebensleistung jedes Einzelnen) kann Jedem in seiner eigenen `Bilanz` gutgeschrieben werden und so als Bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung gestellt werden.
    (übrigens aus dem selben `Nichts` wie oben erwähnt)
     
    … und wenn man diesen eigenen Bilanzen noch einen weiteren `Gemeinschaftsfinanzierungsanteil` dazu gibt, denn jeder Einzelne monantlich/jährlich/etc. den seinen Prioritäten entsprechenden Gemeinschaftsausgaben zuteilt, dann …
     
    … auf in die `direkte Demokratie` als Gemeinsschaft von in Freiheit und Selbstbestimmung sich in der Umwelt auswirkenden gleichberechtigten Mitgliedern der menschlichen Gemeinscht
     
    .~*
     
    Viele Grüße in die Runde

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