The Wolff of Wall Street: Weltfinanzkrise

Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12:00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Weltfinanzkrise“.

In den Jahren 2007 und 2008 hat die Welt ihre bisher größte und folgenreichste Finanzkrise erlebt. Das gesamte System stand damals kurz vor dem Aus, hat es aber trotzdem geschafft zu überleben. Deshalb stellen sich folgende Fragen:

1. Wie konnte es zu der Krise kommen?
2. Wie wurde das System gerettet?
3. Welche Folgen hat diese Rettung?

Beginnen wir mit der 1. Frage: Wie konnte es zu der Krise kommen?

Auslöser der dramatischen Entwicklungen war ein rein amerikanisches Problem, nämlich die Subprime-Hypothekenkrise. Dazu erst einmal eine Erklärung:

In der US-Mittelschicht ist es Tradition, sich in relativ jungem Alter ein Haus zu kaufen, es irgendwann mit Gewinn zu verkaufen und dann ein größeres Haus zu erwerben. Das Ganze funktioniert allerdings nur so lange, wie die Preise steigen – und das wiederum ist nur der Fall, so lange eine kontinuierliche Nachfrage nach Häusern besteht, der Markt also nicht gesättigt ist.

Genau dieses Problem aber bestand um die Jahrtausendwende: Immer weniger zahlungskräftige Menschen suchten damals nach Häusern. Deshalb haben Wohnungsmakler und Banken versucht, Kunden mit geringer Bonität – also Menschen, die den Banken die von ihnen geforderten Sicherheiten nicht bieten können – anzulocken, und zwar mit Krediten, die so gestaffelt waren, dass in der Anfangsphase kaum etwas gezahlt werden musste.

Da den Banken von Beginn an klar war, dass diese als subprime – also minderwertig -eingestuften Kredite hochriskant waren, haben sie die Schulden auf die betroffenen Häuser, also die Subprime-Hypotheken, gebündelt, mit etwas besser abgesicherten Hypotheken gemischt und als Wertpapiere in alle Welt verkauft – das Risiko also auf diese Weise weitergegeben und zu einem erheblichen Teil ins Ausland verlagert.

Als dann Anfang der Zweitausender Jahre die Hauspreise sanken und durch die Krise von 2007/2008 zahlreiche Hausbesitzer arbeitslos wurden, gerieten mehr als zehn Millionen Haushalte in den USA in die Schuldenfalle. Zum einen konnten sie ihre Kredite nicht mehr bedienen, zum anderen konnten sie ihre Häuser nur noch mit Verlust verkaufen.

Wegen der Zahlungsausfälle mussten die Banken, die die hypothekenbesicherten Wertpapiere gekauft hatten, nach und nach feststellen, dass diese weitgehend wertlos waren. Da viele dieser Kredite auch noch über Kreditausfallversicherungen bei anderen Banken abgesichert waren, vervielfachte sich der Schaden. Das wiederum führte dazu, dass die Banken einander misstrauten und sich gegenseitig kein Geld mehr liehen, der Interbanken-Markt also austrocknete.

Damit war der Kreislauf des Systems kollabiert. Wie aber wurde er wieder in Gang gebracht? Durch 2 Maßnahmen:

Zuerst einmal sind die Regierungen eingesprungen und haben die betroffenen Finanzinstitute durch Bail-outs am Leben erhalten. Sie haben also von der Allgemeinheit erwirtschaftete Steuergelder genommen und sie den Besitzern privater Unternehmen – einer sehr kleinen Gruppe sehr wohlhabender Menschen – zum Ausgleich ihrer Verluste übereignet.

Da das aber nicht ausreichte, sind anschließend die Zentralbanken eingeschritten und haben riesige Geldsummen aus dem Nichts geschaffen und sie zu immer niedrigeren Zinssätzen vergeben – fast ausschließlich an Großinvestoren, die es hauptsächlich zur Finanzspekulation benutzt haben. Die arbeitende Bevölkerung hat von diesem Geld nichts gesehen, im Gegenteil: Sie wurde mit Hilfe der Austeritätspolitik gezwungen, den Gürtel enger zu schnallen und so mitzuhelfen, den entstandenen Schaden einzugrenzen.

Damit aber sind wir auch schon beim 3. Punkt, der Frage:
Was sind die Folgen der Weltfinanzkrise?

Die wichtigste Folge dürfte die weltweite Explosion der sozialen Ungleichheit sein. Der Lebensstandard der arbeitenden und nicht von ihrem Vermögen lebenden Bevölkerung ist auf breiter Front gesunken. Die Ultrareichen dagegen haben riesige Gewinne eingestrichen, ihr Vermögen hat schneller als je zuvor zugenommen.

Aber das ist nicht alles: An den Finanzmärkten haben sich nämlich durch den permanenten Geldzufluss riesige Blasen gebildet, die zu platzen drohen. Um das zu verhindern, müssen die Zentralbanken die Geldmenge verringern und die Zinsen erhöhen., was automatisch zu sinkenden Preisen bei Aktien, Anleihen und Immobilien führt.

Da der künstlich erzeugte Aufwärtstrend nach der Krise aber immer mehr Investoren dazu verführ hat, mit geliehenem Geld zu spekulieren, müssen diese Investoren dann höhere Rückzahlungen leisten, während gleichzeitig ihre Vermögenswerte an Wert verlieren.

Genau diese Kombination führt zum gefürchteten Phänomen des Margin Call: Die Kreditgeber fordern ihre Kredite irgendwann massenhaft ein, die Kreditnehmer sind aber außerstande sie zurückzuzahlen…

Wir haben es also zurzeit mit derselben Grund-Problematik zu tun wie in der Häuserkrise der USA – nur, dass es damals um eine Blase im US-Immobilienbereich ging, während die gegenwärtige Blase sämtliche Finanzmärkte in aller Welt betrifft.

Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

10 Kommentare zu: “The Wolff of Wall Street: Weltfinanzkrise

  1. Ich muss zum wiederholten Male feststellen, dass Herr Wolff offenbar nicht verstanden hat wie unser aktuelles Finanzsystem funktioniert. Andernfalls könnte er nicht Sätze wie diesen formulieren:
    >> „Sie haben also von der Allgemeinheit erwirtschaftete Steuergelder genommen und sie den Besitzern privater Unternehmen – einer sehr kleinen Gruppe sehr wohlhabender Menschen – zum Ausgleich ihrer Verluste übereignet.“
    Die Erhebung von Steuern ist das Gegenstück zur Schaffung von Zentralbankgeld aus dem Nichts. So wie dieses Zentralbankgeld aus dem Nichts gekommen ist, so wandern die Steuern ohne Umweg ins Nichts. Steuern zahlen bedeutet Vernichtung von Zentralbankgeld. Ein Blick in die Bilanzen genügt, da muss man noch nicht mal MMT bemühen um das erkennen zu können.

    Stattdessen wurde von Anfang an gemacht was Herr Wolff vermutet, dass es anschließend geschehen sei:
    >> „Da das aber nicht ausreichte, sind anschließend die Zentralbanken eingeschritten und haben riesige Geldsummen aus dem Nichts geschaffen und sie zu immer niedrigeren Zinssätzen vergeben – fast ausschließlich an Großinvestoren, die es hauptsächlich zur Finanzspekulation benutzt haben. Die arbeitende Bevölkerung hat von diesem Geld nichts gesehen …“
    Das mag makroökonomisch weniger bewanderten Zeitgenossen wie Erbsenzählerei vorkommen. Ist es aber nicht. Denn solange man uns erfolgreich das Märchen erzählen kann, der Staat müsse Steuern erheben um sich zu finanzieren kann man uns auch erfolgreich vorgaukeln, dass die Verbesserung der Infrastruktur oder Bildungseinrichtungen nicht finanzierbar seien. Oder dass der Kindergarten um die Ecke nicht finanzierbar ist. Oder eine ordentliche staatliche Gesundheitsfürsorge.

    Ich frage mich was geschehen muss, dass den Leuten diesbezüglich ein Licht aufgeht. Noch nicht einmal die öffentliche Vorführung der Rettung der Finanzelite im Handumdrehen durch zig Milliarden aus dem Nichts im Kontrast zu den chronisch leeren Haushaltskassen, wenn etwas für das Gemeinwohl investiert werden muss hat etwas im Denken der Allgemeinheit bewirkt. Was muss dann noch geschehen damit der Groschen fällt?

    Es liegt auch an der irreführenden Sprachregelung. Wie z.B., dass irgendetwas durch Steuern finanziert würde. Solange dieses Märchen erfolgreich erzählt wird stellt sich Klein-Erna den Bundeshaushalt natürlich so vor wie den der Schwäbischen Hausfrau.

    Zur Umsetzung von Herrn Wolffs Wahlspruch „Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!“ bedarf es diverser Voraussetzungen. Als da unter anderem wären
    – Ein Verständnis der Funktionsweise unseres aktuellen Geldsystems
    – Ein Verständnis der Funktion der Steuern. Sie sind nicht nötig um den Staatshaushalt zu finanzieren. Das liegt unmittelbar auf der Hand. Denn jegliche bezahlte Steuer (bei deren Bezahlung wird Zentralbankgeld ausgebucht) benötigt als Voraussetzung, dass dieses Zentralbankgeld erst mal eingebucht wurde. Anders als beim Rätsel von Huhn und Ei ist die Sachlage hier eindeutig: zuerst wird Zentralbankgeld aus dem Nichts geschöpft (wann immer der Staat etwas bezahlt). Erst dann kann dieses zur Begleichung der Steuerschuld verwendet werden. Und nicht umgekehrt. Was ist dann die Funktion der Steuern? A) Herstellung der Akzeptanz für das aus dem Nichts emittierten staatlichem Geld, B) Eindämmung der Inflation, C) Umverteilung, D) Steuerung der wirtschaftlichen Aktivität in die gewünschte Richtung.

    Ist die gewünschte Richtung identisch mit dem Gemeinwohl und sich der Volkssouverän dessen bewusst, dass dies in einer echten Demokratie in seiner Entscheidungsbefugnis (unabhängig von Haushaltsbeschränkungen a la Schwäbische Hausfrau) liegt, dann ist das demokratische Geldsystem etabliert. Hierzu muss das gegenwärtige nicht in einem wagen Experiment durch etwas anderes ersetzt werden. Es müssen nur die Stellhebel entsprechend gesetzt werden. Das Geldsystem das wir haben ist bestens als demokratisches Geldsystem geeignet. Da muss man nichts neues erfinden. Es nur richtig handhaben und der Finanzelite den Stinkefinger zeigen. Sie ist machtlos dagegen.
    Aufklärung statt Volksverdummung ist der erste Schritt in diese Richtung.

  2. An schwarz ist weiss,
    auf Ihr Thema Politparteien als Filter gegen Demokratie kann ich zur Zeit nur unter dieser Rubrik etwas nachsetzen:
    Kant gilt als stringentester Demokratietheorie-Denker, Ingeborg Maus als dessen versierteste Interpretin:
    Parteien haben keinerlei Funktion, kommen in dieser Theorie gar nicht vor. Wohl aber die Begriffe „Repraesentanten“ (der Demokratie) oder die „Republik“, letztere im Sinne einer Despotie-Art.
    Die „Vaeter“ der amerikanischen Staatsform koennten Kant gekannt haben und sind so bei ihrer Suche nach einer Scheindemokratie vielleicht auf die Demokratievehinderungsfilter von Politparteien gekommen, auf dass die als Falsifizierungslabel auf „repraentative Demokratie“ kamen und auf die kapitalsteuerbaren Vorfilter „Demokraten“ und „Republikaner“. So entstanden in den USA Politparteien. Das wird mittlerweile ueberall kopiert.

  3. Noch scheint die Finanzwelt das aller Wichtigste auf der Welt zu sein. Der Dax wird ja selbst den Nichtaktienbesitzern um 5 vor 8 vorgebetet.

    ardmediathek.de/ard/shows/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8zNzY3MjgxMA/b-rse-vor-acht

    Doch vergessen die Meisten, die Finanzwelt ist der Umwelt untergeordnet.

    Buchtipp: Dahr Jamail – End of Ice

    Zur Einführung: theintercept.com/2019/05/04/climate-change-book-end-of-ice/

    • Für die Video Fans:

      Kriegsreporter Dahr Jamail: Climate Change Has Already Happened

      truthout.org/video/dahr-jamail-climate-change-has-already-happened/

  4. Zu Wolffs Standardsatz mit dem „demokratischem Geldsystem“:
    Ja.
    Geht aber nicht als „stand alone“. Weiss Wolff natuerlich.
    Wie also kommen wir zu einer Gemeinwohloekonomie (mit entspr. Geld oder Tauschwert)?
    Und das, ohne per Revolution gegen das bisherige Profitoekonomiesystem von deren Nutzniessern im naechsten „Verteidigungsfall“ oder peace keeping operation oder regime change zu Ermordeten zu werden?
    Die Wallstreet haette heute so wenige Skrupel wie 1939, wenns dem eigenen Besitzstand dient, unser Wohngebiet in Europa wieder zum Todesfeld zu machen.
    Was also tun, ist die Frage.
    Da ist kein anderer Gegner mehr, als die organisierte Kriminalitaet von Wallstreet/Silicon Valley samt hiesige Dependancen anTransatlantikerverbrechern von Merkel ueber Gabriel, Gruen/AFD bis CDU samt Blackrock Merz und Mohn/Spiegel Relotiusmedien.
    Die Gruppe der Ueberhol- und Austrickbaren ist also eigentlich ganz ueberschaubar.
    Das sollten wir irgendwie angehen.
    Wir haben die konfliktunscheuen und auch ethisch unerschuetterlichen Gelben Westen in Strassenkaempferqualitaet, haben Mausfeld, Ingeborg Maus und Kant, selbst noch das GG als ethischen Ueberbau auf unserer Seite und den kompletten Machbarkeitsentwurf eines Rudolph Diesels vorliegen, anders als die Armen in anderen Erdteilen im Volk noch etwas Restcash und hier und da auch ein paar einsame wenn auch altmodische Richter.
    Das ist doch noch was, die Hoffnung nicht ganz aufzugeben.
    Wir koenntens noch drehen. Noch. Ohne Revolution. Mit Klugheit und Tricks. Besser heute als morgen starten damit.

  5. Hallo zusammen.

    Der amerikanische Immobilienmarkt ist ungleich dem europäischen. Häuser kosten nur einen Bruchteil und sind deshalb Teil des „American Dream“ (ca 20% als Milchmädchenrechnung)
    Der Immobilienmarkt ist ein reiner Refinanzierungsmarkt und arbeitet mit schon immer mit Versicherungen und Rückversicherungen zusammen, worauf sich ca 75% der privaten Kreditvergaben für Immobilien je her stützen.
    Der Margin Call ist weder gut noch schlecht noch gefürchtet, da es sich um eine errechnete Größe handelt, welcher das Verhältnis der Kreditvergabe und die dazugehörige Bedienung der Raten als Summen gegenüber stellt.

    Der Ankauf von amerikanischen Anleihen verlagerte das Einkommensproblem der US-Gesellschaft auf die internationalen Kapitalmärkte und letztendlich eine Abwertung der Käuferdevisen um den Faktor Dollar-Stabilisierung. Finanzspritze.
    Sie vergleichen hier Äpfel mit Golfbällen und erzielen einen Homerun. So habe ich mir Schach nie ausgemalt.

    The Big Short (2015) ist nett für Einsteiger.

    peace

  6. Wie immer, nicht anders von Ernst Wolf zu erwarten, mit verständlichen Worten das Finanzdebakel erklärt.
    So auch in der Sendung vom 30 April 19 bei eingeSCHENKT.tv im Gespräch mit dem Titel *Das Finanzsysthem ist ein Betrug*
    Auch hier wurde auf die Frage wie man was ändern könnte , keine schlüssige Antwort gefunden. Was uns aber nicht abhalten solltte nach einer Lösung zu suchen. Einen beachtlichen Hinweis hierzu denke ich, in der Sendung von bewußt-handeln.eu, in dem Video Nr. 15 so ab Minute 11.00 gehört zu haben. Hier wird die Möglichkeit wie mit Banken usw. umzugehen
    aufgezeichnet. Zum besseren Verständnis lohnt es sich das ganze Video anzusehen. Dies soll nun keine Werbung für bewußt-handeln.eu sein, es handelt sich hier ebefalls um eine alternatives Medium. Bitte diesen Kommentar auch an Herrn E.Wolf weiterleiten. freundlichst

  7. „In der US-Mittelschicht ist es Tradition, sich in relativ jungem Alter ein Haus zu kaufen, es irgendwann mit Gewinn zu verkaufen und dann ein größeres Haus zu erwerben. Das Ganze funktioniert allerdings nur so lange, wie die Preise steigen – und das wiederum ist nur der Fall, so lange eine kontinuierliche Nachfrage nach Häusern besteht, der Markt also nicht gesättigt ist.“

    Das ist ne Milchmädchenrechnung und sorgt nur dafür, dass ich immer in der Schuld der Banken stehe.
    Wenn ich mir ein kleines Haus kaufe, auf einen Wertgewinn warte und es dann gewinnbringend verkaufe, steigen doch die Preise für großen Häuser auch in der „Wartezeit“.
    Selbst wenn der Kredit für das kleine Haus in der Wartezeit abbezahlt sein sollte, muss ich wieder Kredit aufnehmen um das Größere zu bezahlen, der wahrscheinlich noch höher ist.
    Ich glaub nicht, dass große Teile der Mittelschicht das nicht blicken.
    Wahrscheinlich haben die dortigen Hausbesitzer ein anders Verhältnis zum eigenen Haus und man ist eher, als in unseren Breiten bereit, seinen Wohnort zu wechseln und bessere Chancen für sich und die Familie zu nutzen.

  8. Ja – wer hat denn da von Seite des Bundesfinanzministerium ab 2007 so vehement darum geworben, dass Landesbanken und andere Finanzjongleure sich mit US-Schrottpapieren schwer eindecken sollten, weil damit ein besonders gutes Schnäppchen zu machen sei ?
    Ja – und wer saß denn zugleich in vielen Aufsichtsräten, wie z.B. der IKB-Bank, – und zeitgleich im Vorstand der BankenFinanzaufsicht BaFin, und zuletzt im Vorstand der EZB, um sicher zu gehen, dass so gute Invests wie US-Schrottpapiere von u.a. Landesbanken getätigt werden ?
    Ja – und wer hat sich selbst die Genehmigung als Staatssekretär des Bundes-Finanzministerium erteilt, dass US-Schrottpapiere auch wirklich in Deutschland den richtigen Abnehmer fanden ?
    Damit der Steuerzahler sie anschließend alle retten darf.
    Klar, die Eigenkapital-Rendite übertrifft selbst die Ackermann´s 25%.

    Genialer Winkelzug, Herr Jörg Asmussen.
    https://www.youtube.com/watch?v=G7va0n85Bcc

Hinterlasse eine Antwort