Thomas Meyer: Terror im Spannungsfeld von Lüge und Wahrheit – Vortrag im Scala Basel (Podcast)

„Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit“. Dieser auch als ad nauseam bezeichnete Argumentationsfehler zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichtsbücher der internationalen Politik. Zwei Musterbeispiele hierfür sind der japanische Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 sowie das „neue Pearl Harbor“ knapp 60 Jahre später am 11. September 2001. Beide Großereignisse sind durchzogen von Lüge und Täuschung und wurden von den Entscheidungsträgern instrumentalisiert, um auf dem Rücken der gefallenen Opfer, die eigentlich kriegsmüde Bevölkerung auf erneute Waffengänge einzustimmen.

Dieser „Konsens durch Bedrohung“ ist Hauptbestandteil eines jahrhundertealten Plans, dessen erklärtes Ziel die Etablierung und Wahrung der anglo-amerikanischen Führungsrolle auf dem Globus ist. Aus dieser Warte betrachtet stellen die „sozialistischen Experimente“ in der slawischen Welt und das „Feindbild Islam“ plötzlich keine Zufallsprodukte mehr dar, sondern von langer Hand geplante Wegpunkte auf dem Pfad zu globaler Hegemonie.

Thomas Meyer, Herausgeber der Zeitschrift Der Europäer und Gründer des Perseus Verlages, widmet sich in seinem Vortrag dem Spannungsfeld von Lüge und Wahrheit im Kontext des Terrorismus. Eindrucksvoll legt er dar, wie sich der Geist der Lügen in politischen Großereignissen einnistet, um anschließend mit aller Kraft sein erobertes Heim gegen äußere Eindringlinge (Wahrheiten) zu verteidigen.

Dieser Geist ist es, der in jedem von uns innere Widerstände hervorruft, wenn wir damit beginnen, gemeinhin akzeptierte Sichtweisen offen zu hinterfragen. Doch Thomas Meyer macht uns Mut. Er sieht die Wahrheit als das geistige Äquivalent zur Gravitationskraft, die, da den Naturgesetzen folgend, über kurz oder lang alle Blockaden lösen und die Oberhand zurückgewinnen wird.

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