Im Gespräch: Thorsten Schulte („Fremdbestimmt: 120 Jahre Lügen und Täuschung“)

Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Der Satz ist so alt wie vieles in unseren aktuellen Geschichtsbüchern, aber er gilt. Das merken nicht nur Autoren wie Thorsten Schulte. Als es darum ging, seine Recherchen zur deutschen und europäischen Geschichte – mit etlichen Quellen belegt – an die Öffentlichkeit zu bringen, streikten die Verleger.

Warum? Soll dadurch ein etabliertes Narrativ erhalten bleiben? Störende Fragen und Recherchen unerwünscht? Sind neue Erkenntnisse verpönt? Oder ist die Frage: „Warum konnte Adolf Hitler sich so lange finanzieren, und vor allem mit welchem Geld?“, (noch) nicht erlaubt?

Wie gewohnt interessieren wir uns bei „Im Gespräch“ genau für diese Art von Fragen. Schulte, ehemaliger Investmentbanker und auch bekannt unter dem Namen „Der Silberjunge“, erklärt uns, wie er trotz aller Widerstände sein recherchiertes Wissen in Buchform verbreiten konnte. Es folgt ein spannender, historischer Streifzug durch die Verwicklungen und Geldströme der Kaiserzeit über die Weimarer Republik bis hin zum Deutschland von heute.

Sollte es stimmen, dass sich Geschichte wiederholt, könnten wir erkennen, wohin uns die gegenwärtigen Entscheidungen führen. Das geht aber nur mit offenen Augen und nur mit einer Offenheit gegenüber anderen Ansichten, Meinungen und Fakten.

Vorschlag: Wie wäre es, wenn künftig nicht die Sieger, sondern Historiker und mutige Menschen Geschichte schreiben würden…?

Inhaltsübersicht:

0:03:53 Ein Buch, das nicht erscheinen durfte

0:17:45 Erfolgsmodell Deutsches Reich ab 1871

0:26:42 Zar und Kaiser – wer hat wen verraten?

0:31:17 Vorbereiten und zündeln im Jahr 1912

0:36:02 Sarajevo – der Beginn des 1. Weltkriegs

0:40:52 Der Versailler Vertrag und 2. Weltkrieg

0:50:58 Wie man Hitler an die Macht brachte

1:00:38 IG Farben und die Verbindungen in die USA

1:09:22 Der Status quo heute

1:16:04 Die Russische Revolution und deren Nutznießer

1:19:41 Flüchtlinge als Waffe

1:34:55 Die Täter aus dem Zweiten Weltkrieg

1:37:17 Ein neues Geldsystem für den Frieden?

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87 Kommentare zu: “Im Gespräch: Thorsten Schulte („Fremdbestimmt: 120 Jahre Lügen und Täuschung“)

  1. Wow. Vielleicht sollte jemand, der des Schreibens mächtig ist, die Fakten des Buches ordnen, ungefähr die Hälfte entsorgen und aus dem Möchtegern-Krimi (oder was immer es sein will) ein Sachbuch machen. Dann wäre es evtl. auch für Menschen lesbar, die öfter mit Büchern zu tun haben und die es so nach einigen Seiten leid sein werden, jeden Satz zweimal lesen zu müssen, um sich mühsam zusammenzureimen, welcher Zusammenhang in welcher Geschichte gerade wieder von hinten her (spannend! spannend!) erzählt werden soll und wo man sich in ihr befindet.

  2. Wow…
    Im Großen und Ganzen ist es doch sehr schwer, derartig vielfältige Informationen, in der wenigen freien Zeit, selbst zu recherchieren. Inzwischen habe ich eine Leidenschaft dafür entwickelt, auf die Quellen zurück zugehen und alles mit eigenen Augen quer- und nachzulesen.
    An dieser Stelle meinen Dank für die Impulse und den "netten Hinweis" auf China und Mao in den letzten Minuten des Gesprächs. Habe schon vorher einige Gerüchte zum 1. und 2. Weltkrieg gehört, aber alles in DIESEM Zusammenhang strukturiert dargelegt zu bekommen ist beeindruckend!

  3. Bald werden Ideen propagiert werden, dass wir überhaupt ohne Impfung und Totalregistrierung nicht mehr mitspielen dürfen.
    Man wird dann sehen, wer zuerst Hurra schreit. Dennoch sollte man die Mitläufer nicht abschätzig betrachten, man kann von niemanden erwarten, dass er sich und seine Familie auf Gedeih und Verderb aus dem Leben und der Gesellschaft ausschließt.

    Wer will das von wem erwarten? Gerade für junge Menschen, die es nach dem Leben dürstet wie in jeder Generation, ist es eine enorme Belastung. Die alten und vermeintlich aufgewachten können dann schön den Konsequenten mimen, wo man doch eh schon alles gesehen und sozusahen hinter sich hat.

    Es werden da harte Zeiten kommen, sofern das alles geschmeidig zu Ende gehen würde, denn die Hysterie ist erzeugt und nicht per Dekret aus der Welt zu schaffen.

    Leider sind wir davon abhängig, dass vertrauenswürdige Menschen auf der Bühne erscheinen und der Menge authentisch vermitteln können, wie die Lage ist und wie es weiter geht.

    Und das kann keiner aus dem Bereich dieser Parteien, der Politik sein. Nicht einmal dieser Republik. Mein Gefühl sagt mir, dass EU / BRD und diese Hirnkonstrukte tot sind, innerlich längst verrottet.
    Keine Ahnung, ob was Neues kommt, aber mit diesem Klumpatsch wird es keine gute Zukunft geben.

    Wenn Putin, Xi und Trump die 3 Globalspieler sind, die sich einig sind, dann können sie doch dem Wahnsinn nicht ewig zusehen.

    Ich würde eher dazu tendieren, dass die 3 ein Schachspiel betreiben, welches zumindest mal auf eine Währungsreform hinausläuft.

  4. Gerade auf NTV gewesen. Zwei Meldungen stachen ins Auge:

    1. Zahl weltweiter Todesfälle übersteigt neunzigtausend
    2. Bilder wie im Katastrophenfilm – In Ecuador liegen seit Tagen Corona-Tote auf der Straße

    Findet den Fehler. Offenbar liegen die weltweit 90000 Toten alle zufällig in Ecuador. Langsam schöpfe ich Hoffnung.
    Zu viel gewollt, zu schnell, und vor allem zu dumm. So wird das nichts mit der New World Order. Überlasst das Regieren doch einfach den intelligenten Menschen.

    • thegatewaypundit.com/2020/04/strange-total-us-deaths-march-2020-actually-15-average-prior-four-years/

      "According to data obtained from the CDC’s National Center for Health Statistics Mortality Surveillance System website, total U.S. deaths for the first three weeks of March are DOWN 10% from the average of the prior four years for the same three week period."

      Ich hatte das neulich hier irgendwo vorgelegt, dass nämlich ein Arzt bemerkte, dass es plötzlich keine Herzinfarkttoten mehr gäbe…

      tctmd.com/news/mystery-missing-stemis-during-covid-19-pandemic

      Man macht nun sehr viele Tote zu Corona-Toten.

      Wir haben kein Virusproblem, sondern ein Zähl- und Statistikproblem.

  5. Hier sind wir halt bei dem Thema wo es tatsächlich um die Puppen geht. Bei dem Puppenspieler sind wir noch nicht aber es ist schon viel wert wenn man die Puppen erkennt und was gespielt wird. Nun es gibt für das ganze Spiel sogar ein Drehbuch. Aber wer mit etwas Verstand überlegt sollte tatsächlich die Probleme erkennen und sie werden hier bei KenFM zum Teil dargestellt. Es geht vor allem um das Geldsystem, Börse, Kriege und Rohstoffe, oder wie es wenigen möglich ist alle anderen auszubeuten. Und jeder der diese Ausbeutung unterstützt darf an der Ausbeutung teilhaben, vorerst zumindest mal. Im Endefekkt wenn dann die Karten auf den Tisch gelegt werden, dann wird man sich derer entledigen. Nun momentan findet ein Kampf statt wo halt die noch Besitzenden in Deutschland und anderen Ländern enteignet werden sollen um ihr Vermögen an den Puppenspieler abzugeben. Der Puppenspieler besitzt schon sehr viel, will aber alles Besitzen um die Kontrolle auszuüben. 50 % der Menschen in Deutschland sind schon enteignet, jetzt geht es den 40% Rest an den Kragen und 10 % werden dann wohl übrig bleiben um die Kontrollstrukturen aufrecht zu halten. Über den Puppenspieler und sein Spiel darf man natürlich nicht sprechen. Aber dafür darf man jetzt gegen die 40% sein. Nun die 40 % haben vom Puppenspieler seinem Spiel bis jetzt profitiert auf Kosten der 50 % die eh schon enteignet wurden. Kein Wunder wenn die 50 % jetzt die restlichen 50 % nicht mögen nur wird das was kommen soll noch schlimmer. Dann gibt es 90 % Enteignete und nur 10 % die für den Puppenspieler die Kontrolle ausüben.
    Wenn bei uns jetzt die Grünen und SPÖ sich für eine Erbschaftssteuer für Millionäre stark machen, so fordern sie nicht die Besteuerung der wirklich Superreichen, Blackrock, Amazon, Rockyfeller, Morgan und Co (eh schon wissen) erwähnen sie nicht. Solange das Geldsystem, die Börse und Großkonzerne existieren wird sich nichts ändern und daran will keiner was ändern, schon gar nicht die Grünen, Roten, Linken und Schwarzen.

  6. Wenn jemand an Objektivität des Geldes, im welchen Sinne auch immer, glaubt (Goldstandard, 100%-Money, „ehrliches Geld“, …)
    – Er versteht nicht was Geld ist
    – Er versteht nicht wie die Wirtschaft funktioniert
    – Er versteht nicht, wo und wie die Finanzwirtschaft ihre (gigantische) Profite macht
    – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
    Seifenblasenshow im neoliberalen Tollhaus: Brichta gegen Bernecker
    http://marktwirtschaft-neu-denken.de/Aufbau/ps/19v5/ps19v5.php?tbch=ps&ordner=19v5&auslese=psH119&schp=2019

    • Kann eigentlich die BRD als Verwaltungsinstrument der Aliierten eigentlich Konkurs anmelden?
      Wer haftet denn als Souverän, wenn es keinen Friedensvertrag gibt und der Staat eigentlich gar kein Staat ist?

      Ist eine Pleite nicht eigentlich nur so zu betrachten, dass dann die Aliierten eingreifen dürfen / müssen?

    • "Ist eine Pleite nicht eigentlich nur so zu betrachten, dass dann die Aliierten eingreifen dürfen / müssen?"
      Rein monetär betrachtet, kann die DRD schon deshalb nicht pleite sein, weil die EZB immer € "nachdrucken" kann.
      Das Problem der BRD ist, dass sie Exportweltmeister ist. Ein unvorstellbar großes Problem.

    • Es wäre doch denkbar, dass die Gläubiger der Staaten Pleite gehen, die Staaten also gemeinschaftlich diese Schulden nicht anerkennen.

      Also man verstaatlicht quasi die FED, lässt diese Geld drucken bis der Staat alle Schulden los hat und lässt sie dann unter gehen, die entsprechenden Banken und Familien dahinter gehen ohne Schuldtitel nach Hause.

      Die Machtfrage mal ausgeklammert liefe das doch ab, wenn die Schuldner nicht mehr zahlen können.

      So eine Art Währungsneustart müsste doch mit Trump, Putin und Xi machbar sein. Keiner will den Untergang des anderen und in ein gedecktes Geldsystem wollen wohl alle hinein, die noch bei Trost sind. China hat das Gold, Putin die Militärüberlegenheit und Trump am ehesten die Eier, um das durchzudrücken. Die beiden ersten können keine Chaos-USA brauchen und Trump will zurüc auf seinen Kontinent.

      Wenn die drei sich einig sind?

    • Ich muss Ihnen da widersprechen, ich persönlich denke er weiß sehr , wohl wie Geld funktioniert und wie die Finanzwirtschaft ihre Betrugsprofite macht und hat sich deswegen dem Naturgeld zugewandt.
      Meiner Ansicht nach beruht der Profit der Banken auf Betrug, den sie verleihen etwas, was sie NICHT HABEN haben für eine Gebür (Zins).
      Ein Freund kann Ihnen kein Geld leihen, das er nicht vorher erarbeitet hat (Privatkredit).
      Ein Autovermieter kann Ihnen kein Auto verleihen, dass er nicht vorher gekauft hat hat.
      Ein Vermieter kann Ihnen keine Wohnung vermieten, die er nicht besitzt.

      Somit handelt es sich bei einer Bank um einen klassischen Betrug nach StGB.

      Definition Betrug nach STGB:
      Strafgesetzbuch (StGB)
      § 263 Betrug
      (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      Banken UNTERHALTEN (zu Ihrem eigenen Vorteil) NOTORISCH und PERFIDE DEN IRRTUM, dass sie bei Kreditvergabe, das Geld eines Anderen (Einlegers / Sparers) verleihen würden, was sie NICHT TUN !
      DAS IST BETRUG (und nicht kapitalistische Ausbeutung) und sollte mit 5 J Freiheitsentzug geahndet werden………..mindestens !!!!

    • Korrigierte Version
      Ich muss Ihnen da widersprechen – MarktW_neu_denken – , ich persönlich denke, er weiß sehr wohl wie, Geld funktioniert und wie die Finanzwirtschaft ihre Betrugsprofite macht und hat sich deswegen dem Naturgeld zugewandt.
      Meiner Ansicht nach beruht der Profit der Banken auf Betrug, denn sie verleihen etwas, was sie NICHT HABEN für eine Gebühr (Zins).

      Ein Freund z.B. kann Ihnen kein Geld leihen, das er nicht vorher erarbeitet hat (Privatkredit).
      Ein Autovermieter kann Ihnen kein Auto verleihen, dass er nicht vorher gekauft hat.
      Ein Vermieter kann Ihnen keine Wohnung vermieten, die er nicht besitzt."

      Aber …… eine BANK KANN IHNEN GELD VERLEIHEN, was sie NICHT BESITZT. – ein Geschäftsmodell von Parasiten.

      Somit handelt es sich beim "Geschäftsmodel" einer Bank also um einen klassischen (leider staatlich legitimierten) Betrug nach StGB.

      Definition Betrug nach STGB (Strafgesetzbuch)
      § 263 Betrug
      "(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

      Ich behaupte:
      Banken UNTERHALTEN (zu Ihrem eigenen Vorteil) ABSICHTLICH, NOTORISCH und PERFIDE DEN IRRTUM, dass sie bei der Vergabe eines Kredits, das Geld eines Anderen (Einlegers / Sparers) verleihen würden, was sie JEDOCH NICHT TUN (seit Fiat-money) !
      Für die "Vermittlung des Guthabens eines Sparers an einen Kreditnehmer" (also für etwas was sie lediglich vorgeben zu tun) nehmen sie dann auch noch eine Gebühr (den Zins). Wir wissen mittlerweile ALLE, dass Geld (fraktional) aus nahezu frischer Luft (aus dem NICHTS) geschöpft wird( – die Eigenkapitalreserve der Deutschen Bank beträgt u.a. etwas zw. 0,5 – 1 %). Der Staat (am Trog der Banken) legitimiert diesen BETRUG, weil er sich selbst so finanziert (egal wer gerade regiert von rabenschwarz über olivgrün bis dunkel rot ….. es machen ALLE mit), denn die" to big to fail Banken" kaufen Staatsanleihen auch dann noch, wenn es kein Bürger mit normalem Verstand mehr tut.

      Der Grund dafü,r warum also 99,9 % immer ärmer und 0,1 % immer reicher werden ist lediglich ein BETRUG (und nicht immer und ständig die kapitalistische Ausbeutung)………. und sollte daher nach StGB mit 5 J Freiheitsentzug geahndet werden………..mindestens !!!!

      Natürlich ist der Betrug der Banken NICHT rechtswidrig, dieser Betrug wurde ja durch den Staat LEGITIMIERT – und trotzdem IST es ein BETRUG…..ein LEGITIMIERTER BETRUG !

      Sachen gib´s ……………………… 😉

  7. Die Kriegsgeschichte wieder aufzugreifen um sichtbar zu machen, wie vielen Irrtümern (Lügen, Einseitigkeiten) man in diesem Land aufsitzt – danke dafür.

    Inakzeptabel finde ich aber, Deutsche, Juden und Russen auf eine Stufe zu stellen. Ein Volk ist auch mithaftbar für die Leitung, die es duldet. Mit der Anerkennung, das der Krieg von außwärtiger Stelle und auch von anderen Nationalitäten getrieben wurde ist genug Freiraum, um den Rücken endlich mal aufzurichten bei Gleichzeitigem Einsatz des Denkapparates.

    • "Ein Volk ist auch mithaftbar für die Leitung, die es duldet." Gilt das immer oder nur von 1933-45?

      Mir kommen noch verschiedene schwere Verstösse gegen das Völkerrecht in den Sinn…

    • Dasselbe ist mir aufgestossen.
      Wilhelm Reich lesen, Psychologie des Faschismus.
      Bewusstsein hat Stufen; wer guten Willens ist, hat nur noch eine Frage: wie erkenne ich jemanden/etwas, wer/was über mir steht?
      Meine Tendenz geht dahin, den Sound & Geruch einer Aussage zu empfinden.
      LG aus Kroatien.

    • @ Geld_regiert_die_welt
      Mir auch. Sehr viele.. und ich beziehe das nicht auf eine eingeschränkte Zeit.
      @ Nino Pavkovic
      Wilhelm Reich wird von verschiedenen Seiten getriggert, im Moment fehlt mir die Zeit dafür. Steht aber auf der Liste.
      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/kenfm/' rel='nofollow'>@KenFm</a>
      Das war absoluter Zufall, daß ich nochmal hier gelandet bin. Eine Memofunktion für die eigenen Threads wäre wirklich schön.

  8. Danke für das Interview! Kens Sprache ist inzwischen weniger hektisch geworden und deshalb besser verständlich. Was mich noch ein wenig stört, ist die Selbstverliebtheit, dieses Mitsprechen, wenn der andere etwas sagt, was Ken schon weiß (wodurch man Beide nicht mehr versteht), manchmal das Dazwischengehen, wenn der Andere auf einen Punkt zu sprechen kommt, der mich sehr interessiert. Trotzdem eine Spitzenveranstaltung im deutschen Sprachraum!

    • Wie bitte? Ken spricht wenigstens vollständige Wörter, so dass man ihn verstehen kann.
      Sein Gegenüber hingegen versucht ausschließlich, sich selbst darzustellen anstatt irgendeines Sachverhalts. Leider misslingt ihm das vollständig.

    • So interessant das ist, was Herr Schulte recherchiert hat… Er ist wirklich ein krasser Selbstdarsteller. Das ist schade, denn was er zu sagen hat ist wirklich spannend.

    • Also Selbstdarsteller sind irgendwie doch sehr viele, die vor der Kamera agieren, oder? Auch Herr Jebsen ist doch eher ein exponierter Vertreter in seinem Fach.
      Das alleine würde ich erstmal übersehehn wollen, sonst kann man nur noch einer Hand voll Typen zuhören.

    • Seitdem Herr Jebsen die Krawatte im Schrank hängen lässt, ist er humorvoller geworden.
      Ansonsten kann man aus einem unemotionalen Debattierer & Bauchtypen mit viel Testoteron im Blut keinen Puschel machen. Ist sein Kanal, seine Sendung, sein Stil. Er darf das.
      Herr Schulte ist ein Sensibelchen und fühlt sich nicht ganz wohl vor der Kamera. Keine Rampensau.
      Aber was solls? Auf die Aussagen kommt es an. Ich habe den höchsten Respekt vor diesen beiden Öffentlichkeitsarbeitern mit Sendungsbewusstsein. Herr Schulte hat ein extrem delikates Thema bearbeitet: die Rolle der Yanks & Briten in den vergangenen 150 Jahren. Hat schon seinen Grund, warum es so schwer war, einen Verleger zu finden.
      Bei uns sagt man: nur einer ist schlimmer als der Angeber: der Jammerer.

  9. Wenn ich richtig verstanden habe, hat der Bonnier-Verlag das Buch abgelehnt.
    Einfache Erklärung: Der Bonnier-Verlag mit Hauptsitz in Stockholm "hat nie ein Geheimnis aus seinen jüdischen Wurzeln gemacht", wie Aftonbladet vom Schibstedt-Verlag schreibt.
    Die Abgeordnete der Schwedendemokraten (SD) Anna Hagwall kritisierte, dass eine ethnische Gruppe 80% der schwedischen Medien beherrscht. Das fasste der Bonnier-Verlag sofort als Antisemitismus und Rassismus auf. Hagwall wurde für verrückt und geistig verwirrt erklärt und musste von allen Ämtern zutücktreten.
    https://www.aftonbladet.se/nyheter/kolumnister/a/wE4olL/hon-ar-inte-bara-stollig–hon-ar-rasist

  10. Rhetorische Frage zu Beginn: War "man" vor diesen 120 Jahren etwa nicht fremdbestimmt?

    Und weiter:
    Es ist ja schon immer „hohlköpfige Zweckpropaganda“ (Bertolt Brecht) gewesen, wenn die wirklich relevanten Gegensätze, etwa die zwischen Arm und Reich, vertuscht wurden durch das Hochspielen irrelevanter und konstruierter Gegensätze. Jeder Schuss ein Russ‘, jeder Stoß ein Franzos‘, hieß es während des Ersten Weltkriegs, und arme Schweine, Arbeiter und Unterdrückte aus Deutschland, Russland und Frankreich rammten einander im Namen des Vaterlands das Bajonett zwischen die Rippen.
    (…)
    Die falsche Heimat- und Vaterlandsliebe hat Erich Fromm auch als „gesellschaftlichen Narzissmus“ bezeichnet. Fromm führt in seinem Buch „Die Seele des Menschen“ auch ökonomische Gründe für diese kollektive Eigenliebe, diesen Narzissmus an:

    „Eine Gesellschaft, die nicht die Mittel besitzt, für die meisten ihrer Mitglieder oder doch für einen großen Teil derselben ausreichend zu sorgen, muss diesen Menschen zu einer narzisstischen Befriedigung von der bösartigen Art verhelfen, wenn sie keine Unzufriedenheit bei ihnen aufkommen lassen will. Für die wirtschaftlich und kulturell Armen ist der narzisstische Stolz, der Gruppe anzugehören, die einzige – und sehr wirkungsvolle – Quelle der Befriedigung.“

    Aus:
    Samstag, 12. Mai 2018, 09:30 Uhr
    ~13 Minuten Lesezeit
    Die Wohlfühl-Ideologie
    Lieben Sie Deutschland? Sollten Sie. Und demnächst müssen Sie auch.
    von Roland Rottenfußer
    (Rubikon)

    Und (!):
    Rainer Mausfeld – Warum schweigen die Lämmer? – Vortrag – DAI Heidelberg
    (ab ca. min. 29)

    (Rechtfertigung von Herrschaft – Rassismus, Kulturrassimus, Klassenrassismus)

    Angst führt immer zu einer Status quo Neigung, die wir sowieso haben. Wir neigen von Natur aus, Teil der Beschaffenheit unseres Geistes, neigen wir dazu den Status quo allen anderen Zuständen vorzuziehen, auch wenn sie objektiv besser sind. Wir lieben den Status quo, hat einen ganz einfachen Grund, wir sind an den Status quo gewöhnt. Der ist für uns berechenbar. Der hat für uns eine gewisse Übersicht, eine gewisse Vertrautheit. Wir wissen was im Status quo passieren kann. Alles Andere, selbst wenn es objektiv vielleicht besser ist, führt immer zu einer Verunsicherung. Wenn sie Ängste erhöhen, wird in der Bevölkerung massiv die Status quo Neigung erhöht.

    Gesellschaftliche Apathie war von Anfang an in der Demokratietheorie der Machteliten eines der wichtigsten Ziele. Demokratie sagen wichtige Politologen und politische Philosophen, Demokratie kann nur funktionieren wenn wir es schaffen den Großteil der Bevölkerung in die politische Apathie zu kriegen.

    Korrespondierend geht das Interesse am Anderen runter. Empathie, Solidarität werden reduziert unter Angst. Autoritäre Neigung und Sehnsüchte auf einen mächtigen schützenden Führer steigen.

    Eine Dämonisierung der Anderen. Die Neigung den Anderen zu dämonisieren. Wir suchen in unserer Not der psychischen Verarbeitung dieser inneren Energie, möglichst in Personalkategorien, einen Verantwortlichen.
    Und der einfachste Trick, kennen sie aus dem Leben, verantwortlich ist, da neigen wir immer dazu, ist immer der Andere. Unter großer Angst neigen wir dazu den Anderen zu dämonisieren. Den Fremden, den äußeren Feind. Und deswegen ist eine der Konsequenzen von großer Binnenangst, eine Erhöhung der Neigung zum Rassismus.

    Das hat für die Machtausübenden den Vorteil, daß sie nun die Angst doppelt nutzen können. Die erste Nutzung war, Angst durch die Erzeugung von Binnenangst, psychische Energie von den eigentlichen Zentren der Macht abzulenken.
    Der zweite Nutzen den man hat, wenn man durch die Erzeugung von Binnenangst die Neigung zum Rassismus erhöht, daß man jetzt den Rassismus nutzen kann, um ihn wieder als Drohgebilde an die Wand zu malen. Und sagen kann, wenn ihr uns nicht wählt oder wenn ihr uns nicht folgt, dann entsteht ja Rassismus.
    Das ist wieder ein infamer Trick weil der Rassismus genau auf diese Weise erst erzeugt worden ist. Und jetzt als zweites Mal, als Drohmittel genutzt wird.
    Also da ist eine ziemlich komplexe Funktionslogik dieser Dinge.

    Diese Sachen erzeugen dann auch gleichzeitig in uns natürlich Deutungsmuster für gesellschaftliche Konflikte die den jeweils Machtausübenden willkommen sind, weil sie wieder den Blick von den Zentren der Macht weg richten, auf Andere.
    Wir kriegen Deutungsmuster; ach so die gesellschaftliche Krise die wir gerade durchleben sind die Anderen.
    Also es werden bestimmte Deutungsmuster induziert indem man vorher entsprechende Ängste aufgebaut hat.

    Schauen wir uns ein paar Bsp. an:
    Angst hat die Deutschen gepackt, Angst vor dem Fremden, Angst um den Arbeitsplatz und vor hohen Mieten, Angst vor Inflation und Rezession, Angst auch vor … usw.
    Das liest sich eigentlich wie ein Bsp., aktuelles Bsp. aus der Tagespresse. Es stammt de facto aber von 1992 (Der Spiegel 15/1992), wo wir diesen Zyklus bereits schon einmal hatten.

    Und interessant ist heute, daß uns die Auseinandersetzung mit dem was damals passiert ist, eigentlich schon wieder aus dem gesellschaftlichen kollektiven Gedächtnis entflutscht ist. Sonst hätten wir heute mehr Möglichkeiten uns mit dem was aktuell passiert auseinander zu setzen. Wir sind bereits durch diese Zyklen durchgelaufen.

    Wenn wir über Rassismus sprechen, als Konsequenz der Angsterzeugung, da muß man sich auch klar machen, das ist ein ganz wichtiger grundsätzlicher Punkt, daß die Funktion von Rassismus nie die Abwehr von Fremden war.
    Sondern die Funktion von Rassismus ist die Kategorie des Fremden als kategoriale Gruppe überhaupt erst zu konstituieren. Der Rassismus erzeugt erst die Kategorie des Anderen.

    (Die Funktion des Rassismus besteht nicht in der Abwehr von „Fremden,“ sondern in deren Hervorbringung > dadurch stiftet der Rassismus Gemeinschaft)

    (…)

    Damit wir auch das richtig einordnen können was da passiert mit dieser Angsterzeugung.
    Gründe: Erzeugung von Rassismus über Angsterzeugung. Ist ein weiterer grundsätzlicher Punkt ganz wichtig. Die permanente Erzeugung von Rassismus ist historisch ganz tief in unserer Gesellschaft verankert.
    Der Kolonialismus war natürlich ein zutiefst rassistisches Programm. Der westliche Kapitalismus erzeugt strukturell rassistische Mechanismen von Ausgrenzung. Ein konstanter bezüglich der Grenzziehung, aber einigermaßen flexibler Rassismus. Der ist sehr subtil, der hat nicht immer einen Aufkleber, „ich bin Rassismus.“

    (Die permanente Erzeugung von Rassismus ist historisch tief in unserer Gesellschaft angelegt.

    Der westliche Kapitalismus erzeugt strukturell rassistische Mechanismen von Ausgrenzung, sei es kulturell oder Klassenrassismus – ein konstanter, bezüglich der Grenzziehungen aber einigermaßen flexibler Rassismus“ (Wallerstein).

    Die mit jeder Form von Rassismus einhergehende Zuschreibung unveränderlicher Eigenschaften zu Gruppen dient der Verfestigung und Stabilisierung von Ausbeutungsverhältnissen.

    > Der globalisierte Kapitalismus kann nur rassistisch sein, weil er extreme Ungleichheit rechtfertigen muß.

    Lit.: Immanuel Wallerstein und Étienne Balibar (1988/2017 Rasse – Klasse – Nation.)

    Abschließend:
    Im Jahr 1883 fand in Pittsburgh ein Anarchistenkongress statt. Er arbeitete ein Manifest aus:

    Alle Gesetze sind gegen die Arbeiterschaft gerichtet. … selbst die Schule dient lediglich dem Zweck, die Nachkömmlinge der Wohlhabenden mit jenen Qualitäten auszustatten, die nötig sind, um ihre Klassendominanz aufrecht zu erhalten. Die Kinder der Armen erhalten kaum überhaupt formelle Grundlagenbildung, und selbst diese richtet ihr Augenmerk auf solche Zweige, die dazu tendieren, Vorurteile, Arroganz und Unterwürfigkeit zu produzieren, kurz: einen Mangel an Verstand. Die Kirche schließlich versucht, aus der Masse komplette Idioten zu machen, und sie dazu zu bringen, auf das irdische Paradies zu verzichten, indem sie ihnen einen fiktiven Himmel verspricht. Die kapitalistische Presse andererseits sorgt für die Verwirrung der Vernunft im öffentlichen Leben. … Die Arbeiter können deshalb von keiner kapitalistischen Partei Hilfe bei ihrem Kampf gegen das derzeitige System erwarten. Sie müssen ihre Befreiung aus eigener Kraft erreichen. Eine privilegierte Klasse gibt niemals ihre Tyrannei auf. Das war in früheren Zeiten so, und ebenso wenig sollte man erwarten, dass die Kapitalisten dieser Tage ihre Herrschaft aufgeben, wenn man sie nicht dazu zwingt.
    (Howard Zinn, Eine Geschichte des amerikanischen Volkes, s. 262)

    • Ich zumindest habe nicht verstanden, was genau sie uns sagen oder fragen wollten – könnten Sie das bitte noch einmal etwas eingedampft auf den Punkt bringen ?
      Danke !

    • Warum schweigen die Lämmer und warum copy und pasted Herr Box immer das sehr Ähnliche?

      Wir der Herr Pastor in der Vorzeit. Oder der esse delendam-Römer. Mantra, Mantra.

    • Machen sie sich mal nichts draus, sie kennen's ja bereits:

      "Wir leben in einer Zeit der Gegenaufklärung"
      02. Oktober 2018 Paul Schreyer

      (…)
      Rainer Mausfeld: Zum Handwerkszeug des Denkens gehören auch die in der Aufklärung verfeinerten Methoden, durch die sich unbewusste und oftmals tief verborgene politische Vorurteile aufdecken lassen. Somit gehört auch die Ideologiekritik zur Denkmethodologie. Politische Indoktrination zielt ja gerade darauf, in uns die Art von Vorurteilen zu erzeugen, die dazu beitragen, den Status der Machtausübenden zu stabilisieren. Da also Ideologiekritik stets Machtkritik ist, kann man nicht erwarten, dass dies bei den jeweils Mächtigen auf Begeisterung stößt.
      Nun ist, wie der große Demokratietheoretiker Sheldon Wolin treffend feststellte, in unseren kapitalistischen Demokratien jede Form von Dissens erlaubt oder als Revolutionsprophylaxe sogar erwünscht, solange der Dissens politisch unwirksam bleibt. Zur Eingrenzung, Neutralisierung und Ächtung von unerwünschtem Dissens gibt es ein großes Spektrum an erprobten Möglichkeiten eines Dissensmanagements.
      Methoden und Funktionsweisen eines Dissensmanagements können wir besser verstehen, wenn wir statt auf Personen auf seine strukturellen Eigenschaften fokussieren. Zu diesen gut untersuchten und seit langem bekannten strukturellen Eigenschaften gehört es, dass in allen Machtstrukturen besonders Journalisten, Intellektuelle und Wissenschaftler, die in gesellschaftsrelevanten Bereichen arbeiten, eine Tendenz aufweisen, sich wie Eisenspäne in den Kraftfeldern der Macht auszurichten.
      Folglich finden sich in allen Machtstrukturen gerade unter Personen, die über besondere Möglichkeiten verfügen, sich in eine öffentliche Debatte einzubringen, bereitwillige Vertreter, die gleichsam als Bannwarte der Macht agieren und in vorauseilendem Opportunismus alles, was sie für einen unzulässigen Dissens halten, mit Diffamierungsbegriffen belegen.
      Da sie auf diese Weise den in Politik und Medien Mächtigen bezeugen, dass sie die herrschende Ideologie tief internalisiert haben, werden sie dafür vor allem im journalistischen und akademischen Bereich oft mit entsprechenden Karrierechancen belohnt. Diese Mechanismen eines Dissensmanagements in kapitalistischen Demokratien sind seit langem wohlbekannt.
      (…)
      – Das heißt, Vorwürfe wie "geschlossenes Weltbild" oder "Verschwörungstheorie" kommen für Sie nicht gerade unerwartet?

      Rainer Mausfeld: Da meine Vorträge darauf zielen, Denkmethoden aufzuzeigen, mit denen sich die Diskrepanz zwischen Ideologie und Realität besser sichtbar machen lässt, und da die Machtausübenden gerade darauf angewiesen sind, politischen Dissens in Bahnen zu halten, die für sie risikofrei sind, überrascht es mich nicht, zum Ziel von Diffamierungsbemühungen zu werden.
      Da sich ihre Urheber in den von Ihnen genannten Fällen nicht einmal die Mühe machen, etwas anzuführen, das sie als Argumente oder Belege ansehen, haben diese Anwürfe mit mir und den Inhalten, die ich zu vermitteln suche, nichts zu tun. Das ist eigentlich für jeden, der sich ernsthaft mit meinen Beiträgen beschäftigt, klar erkennbar. Wer nun dennoch meint, eine ernsthafte Auseinandersetzung durch ein paar hingeworfene Schmähwörter ersetzen zu können, wird mit einer solchen intellektuellen Selbstauskunft leben müssen.
      (heise/Telepolis)

      Und:

      Wer hat uns die Fakten geklaut?
      23. September 2019 Matthias Becker

      Über Wissenschaft, rechte Elitenkritik und die Vertrauenskrise – Teil 2

      (…)
      Das Ziel sind Zersetzung und Diskurs-Sabotage. Hier geht es nicht um Erkenntnisfortschritt, sondern darum, aus dem rhetorischen Schlagabtausch (in dem Augen der Umstehenden) als Sieger hervorzugehen. Neben einer sportlichen Haltung empfiehlt es sich daher, seinen Gegner zu kennen.

      Die naheliegende Frage, ob ein Propagandist selbst an die Lügen glaubt, die er verbreitet, lässt sich oft nicht eindeutig beantworten. Viele Diskussionen bewegen sich in einer eigentümlichen Grauzone. Gänzlich gleichgültig ist die faktische Wahrheit seiner Aussagen nur dem bezahlten Online-Propagandisten (wenn er nicht zugleich ein Überzeugungstäter ist), und dem Troll, der aus der Frustration seiner Opfer Befriedigung zieht.

      Tatsächlich hat eine psychologische Studie mit dem schönen Titel Trolls just want to have fun ermittelt, dass Trollen oft mit sadistischen Neigungen einhergeht. Beim beruflichen Desinformanten überwiegen finanzielle Motive, beim lustorientierten Desinformatieren aggressive, das Ideologische ist für sie zweitrangig.
      (heise/Telepolis)

      Das ist so weil:

      „Man kann immer eine Hälfte der Armen kaufen, um die andere Hälfte umzubringen.“
      (Gangs of New York, Martin Scorsese, 2002)

      Ebenso zur Erkenntnis führen die Ausführungen von Karl Marx zum sog. Lumpenproletariat.

    • Keine Sorge ich mach mir nix aus Marx, da finde ich jeden Halbsatz aus einer Sportübertragung sinnstiftender. Zumindest ehrlicher. Die Maulhuren reden für Geld, das weiß ein jeder. Heute ein König! (Für Freunde der Bierwerbung.)

      Ich glaube, Sie hätten eine große Karriere vor sich. Der Herr Box als Redner vor seinem Proletariat. Publikumsbeschimpfung meets kognitive Dissonanz.

      Vorerst nur in Schriftform, aber ebenfalls als Schwank ganz brauchbar. Unsre täglich Brotbox gibt uns heute. Danke (für Nichts). Amen, over und out.

    • Milchgesicht
      umfassende Theorien mit einer samstäglichen Sportberichterstattung gleichzustellen ist was.. ? na eine offensichtliche Verflachung der Diskussion.

    • Ne, weil dort auch immer die weitgehend identischen Satzbauschnipsel gebracht werden. Alles ist 42 oder halt Mausfeld.

      What is the Answer to the Ultimate Question of Life, The Universe, and Everything from the supercomputer Deep Thought?

  11. Wenn Täter nicht beim Namen genannt werden, wird in der Weltpolitik nichts besser. Es gibt keine heiligen Politiker, die nicht kritisiert werden dürfen, auch nicht in der angloamerikanisch-jüdischen Kriegshetzer- und Massenmörder-Allianz, deren "Demokratien" für zahlreiche Kriege vor und nach 1945 verantwortlich sind.
    Die Diskussion wird immer dann verschwommen oder gar verlogen, wenn es um Juden, Auschwitz und das Holocaust-Diktat geht. Die Aussagen bzw. Geständnisse von Kriegsgefangenen sind keine zuverässige Quelle. Wenn man die Berichte des amerikanischen Gaskammerkonstruktrurs Fred Leuchter und über sein Leben, was die Juden mit ihm machten (nicht die Amerikaner) gelesen hat, Berichte von Germar Rudolf, Ernst Zündel, Robert Faurisson, Paul Rassinier, R. Dommerque, Gerard Menuhin u. anderen und obendrein die Geständnisse jüdischer Lügner wie Josef Hirt, Herman Rosenblat und Enrico Marco, dann kann man den 6 Millionen-fachen Mord nur als die größte Lüge der Menschheitsgeschichte vor dem Linienverkehr zum Mond, 9/11, Massenvernichtungsmittel im Irak usw. betrachten. Anne Franks Tagebuch hatte nachweislich ihr Vater geschrieben – mit Kugelschreiber.
    https://youtu.be/FMCGc82s7to
    Die Juden sind keine Opfer sondern die Gewinner des 2. Weltkriegs: eigener Staat Israel, für den Deutschland bezahlen muss, Macht in USA wie nie zuvor (im UK mit Rothschild seit Waterloo, in der Sowjetunion seit der Machtergreifung mit Hilfe des Kommunismus), in vielen Weststaaten mit Hilfe der Medien.

    • Huhu, wo bleibt ein Kommentar oder die Zensur… schon mal was von Paragraph 130 gehört? Das ist lupenreine Holocaustleugnung, nicht wie sonst üblich über Umwege und Codes (die pösen Zionisten)…gibts hier keinen Admin?

    • Ich würde man sagen, dass es sehr wohl eine Menge, eine Unmenge an jüdischen "Verlieren" gab.
      Das nicht zu benennen, wäre sicher inakzeptabel, jedoch:

      Einer ger größter Gewinner und Nutznießer ist grob gesagt der Zionismus, oder?

      So würde ich das gesagte modifizieren. Die Cousine meiner Oma war in Dachau, auf der definitiv unangenehmen Seite wohlgemerkt. Zeugen? Puh, schwierig. Dennoch kann ich kaum erkennen, dass alles komplett erstunken und erlogen gewesen sein soll.

      Nichtsdestotrotz: Ich bin gegen Zensur. Im Gegenteil. Her damit und eine offene Debatte, dann kann jeder sich sein Urteil bilden.

      Bei der sog. Leugnung überzeugt mich insgesamt nichts. Dass es eine Instrumentalisierung gab, das glaube ich sofort. Und dass Kreise aus dem Judentum heraus ihre Prophetie aktiv in die Tat bringen oder dies versuchen, das ist Dank Wolfgang Eggert auch geklärt.

      Aber Leugung der Toten?

      Eine Dummheit, weil es den wichtigen Blick dadurch verstellt. Dem Zionismus kann nichts besseres dienen als diese grunddümmliche Leugnung.

    • Das ist ja toll, dass man hier u.a. schreiben darf, dass die Juden die größten Gewinner des 2. WK sind…sollte man vielleicht mal an Herrn Broder weiterleiten. Hehe…hat Herr Jebsen ja Erfahrung mit.

    • Mich würde eine Broder Meinung evtl. interessieren, vorausgesetzt sie ist sachlich und seine Argumente bestünden nicht in jedem Halbsatz aus einem unbegründeten Antisenitismusvorwurf.

    • Leider ist auch Herr Broder schon sehr lange alles andere als sachlich. Aber ich wiederhole mich. Das solch ein haarsträubender Kommentar (jedenfalls für mich) hier unkommentiert von kenfm und auch anderen Foristen stehen bleiben kann, finde ich krass. Aber Schweigen scheint hier wohl Zustimmung zu sein…

    • @ Atreju
      Wie wär´s mit sachlichen eigenen Argumenten und Quellen ? Macht Mühe , ich weiss, aber ist es das nicht wert. ?…Ist das Argumentieren nicht mehr wert als das Stiigmatisieren ?

    • Atreju: wenn Kenfm damit beschäftigt wäre alle Kommentare zu seinen Artikeln zu lesen, würden die nächsten Jahre keine neuen Beiträge hier erscheinen können.

    • Grenzstein: Das wird jetzt ganz schlimm: du hast vergessen, dass die ersten Antichristen Juden waren! Aber dabei nicht vergessen, dass Christus Jude ist! Was ich meine ist, dass du alle Juden zu Schuldigen erklärst und das ist "nicht beim Namen genannt werden"!

    • Lieber JFK, ich soll gegen Holocaust Leugnung sachlich argumentieren und Quellen angeben? Gehts noch? Was habt ihr hier eigentlich alle für Probleme? Es gibt leider keine Weltverschwörung, sorry, tut mir leid. Oftmals ist man leider selbst Schuld an seiner Lage oder Einstellung zum Leben und nicht die anderen. Keine Elite, keine Zionisten, nicht die FED, nicht Frau Merkel… muss man sich halt schmerzvollerweise selbst eingestehen.

  12. Hallo und vielen lieben Dank an Herr Schulte für seine Recherchearbeit und Aufopferung für dieses Thema. Mir fällt auf, dass er aus meiner Sicht sehr viel positiv Menschliches durchblicken lässt. Ich selbst referiere u.a. über Themen die in Psychologie, Neurobiologie und Medizin, die jeweils über deren differenzierte Ansätze an gewisse Themen herangehen und auf schließlich auf gleiche Ergebnisse kommen. U.a. ist da der Lebenssinn, man kann es auch Transzendenz oder Gottesglaube nennen…nach etwas streben, nach einem Ziel, das nie erreicht werden kann. Und da wir alle Entscheidungsmacht besitzen an was wir Glauben, nach was wir Streben, nach was wir schließlich handeln…können wir uns alle für die Liebe und einen guten Weg (Robert Betz nennt das Herzensweg) entscheiden. Raphael Bonelli nennt dies auch sich FÜR das "Schöne, Wahre und Gute" zu entscheiden. Und die Erkenntnis aus der Neurobiologie ist, dass wir soziale Wesen sind und die beste Hirnentwicklung/Potentialentfaltung dann erreichen, durch das Kreieren/Agieren/Interagieren mit unseren Mitmenschen, wenn wir ein gemeinsames Ziel verfolgen, dass am besten nie erreicht wird. Erinnert das nicht an den Lebenssinn? Veränderung beginnt bei dir selbst…sich für das in dir zu entscheiden, was man sich an Veränderung wünscht. Und genau das blickt bei Herrn Schulte durch…allein schon der Name seines Verlages: "Verlag für Frieden, Freiheit und Wahrheit"…und dass er als Optimist durchs Leben geht und er an Gott glaubt. ICH LIEBE IHN:-)

    Wenn ich eines glaube verstanden zu haben…ob es das Lesen meines Beitrages ist, das Wahrnehmen meiner Persönlichkeit in der Öffentlichkeit oder wie ich wahrgenommen werde….oder wie ich andere wahrnehme….das beginnt bei einem selbst, wie ich mich sehe, wie ich mir selbst bewusst bin, für was ich mich im Leben entscheide…denn genau zu dem bin ich schließlich in der Lage wie und was ich in meiner Umgebung, Umfeld, Menschen, usw bewusst wahrnehmen kann. Man strahlt alles (energetisch) aus, was man glaubt, denkt und fühlt…und genau das wird und kann auch nur von Anderen in Kombination/Interpretation desjenigen Wahrnehmung, Erfahrung, Bewusstsein deiner Mitmenschen in deinem Umfeld wahrgenommen werden. Rüdiger Dahlke spricht von Resonanz- und Polaritätsgesetze…die das von anderer Sicht auch beschreiben. Die Resonanz ist die u.a. die eigene Wahrnehmung und was ich im Umfeld wahrnehme und die Polarität beschreibt, dass es mehrere dieser Wahrnehmungssubjekte gibt und alles in Balance, Symbiose, sprich in Beziehung zueinander steht. Und wenn man dies berücksichtigt, dass wir Schöpferkraft/-Verantwortung, Entscheidungsmacht über uns selbst haben…ja dann entscheiden wir uns doch für die Wahrheit, für die Liebe und für den Frieden

    …und ich begann bei mir selbst und referiere nun in meinem Landkreis über diese Themen und gebe Werkzeuge und Erkenntnisse meinen Mitmenschen an die Hand, sich selbst zu lieben und mit sich und der Umwelt Frieden zu schließen…dagegen kann keine Elite, kein verrückter Krieghetzer was tun…und wenn ich auf Ken Jebsen kurz eingehen darf, der mal in einem Videobeitrag dafür appelliert hat, dass Friede nur mit allen geht…also auch mit Kriegshetzer, Spinner, Rechte, Unterdrücker, Mörder, usw….statt diese zu bekämpfen, leben wir es den Menschen doch vor, statt auszugrenzen. Zeige es diesen Menschen wie man glücklich und friedlich leben kann, als Subjekt, andere als Subjekte wahrnehmen, Selbstliebe=Nächstenliebe. Ich LIEBE EUCH ALLE!!!! Und Danke an Ken und Thorsten, dass sie das auch verstanden haben und für sich und anderen vorleben. DANKE.

  13. Ich habe Nicholas A. Lamberts „Planning Armageddon“ gelesen, in dem es um Strategie-Planungen des britischen Militärs, der Royal Navy und britischer Ausschüsse des CID (Committee of Imperial Defence) vor dem Ersten Weltkrieg geht. Da erfährt man z. B., dass dort schon 1907 Kriegspläne gegen Deutschland erstellt wurden – aber diese Kriegspläne waren viel cleverer als der Schlieffen-Plan. Warum? Weil die „1907 WarPlans“ und andere Planungen – z. B. Wirtschaftskrieg – viel weniger festgelegt waren, als der deutsche Schlieffen-Plan. Da spielt natürlich auch der Gegensatz Landmacht – Seemacht eine Rolle. Der deutsche Schlieffen-Plan musste minutiös eingehalten werden, denn in ihm waren die Bewegungen des riesigen deutschen Landheeres bis auf die Stunde genau ausgearbeitet – und wehe es kam etwas Unvorhergesehenes dazwischen – dann wäre sofort Chaos entstanden. Deshalb war Generalstabschef von Moltke ja am Abend des 1. August 1914 so verzweifelt, als der Kaiser, nach der irreführenden Depesche des deutschen Botschafters Karl Max von Lichnowsky, ihm befahl: „Also wir marschieren einfach mit der ganzen Armee im Osten auf!“ (Quelle: Helmuth von Moltke: Betrachtungen und Erinnerungen in: Jacob Ruchti / Helmuth von Moltke: Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Perseus-Verlag, Basel 2001, S.110

    Bei den Briten dagegen – als traditioneller Seemacht – waren die, z. B. vom Ballard-Ausschuss zusammengestellten Kriegspläne von 1907 viel flexibler und wirken auf mich eher wie das, was man heute „Szenarien“ nennt. Captain George Ballard und der äußerst fähige Captain Maurice Hankey waren die wesentlichen Köpfe dieses kleinen Ausschusses. Die „1907 War Plans“ rechneten nämlich mit Unvorhergesehenem – sie bestanden aus Planung A – aber wenn das nicht klappen sollte, gab es Alternativpläne : B, C, D,…
    Denn ein guter Stratege muss auch mit "Störfaktoren" rechnen und dann flexibel darauf reagieren können. Deshalb ist das Herstellen mehrerer Szenarien wohl wirkungsvoller als ein einziger Plan, der minutiös eingehalten werden muss.

    Daraus ergibt sich mir die Schlussfolgerung, dass die angelsächsischen und anglo-amerikanischen „Strategen“ von heute – also die NATO-Strategen und auch die ganz Reichen und Mächtigen in der angloamerikanischen Finanzwelt, die auch ihre Agenda haben, auch Alternativ-Szenarien in ihre strategischen Planungen einbeziehen und ihre Strategien „flexibel“ halten.
    Allein schon deshalb ist es wichtig, sich mit Geschichte zu beschäftigen! Es hilft, Strategien von heute besser zu verstehen – auch wenn die Strategien selbstverständlich nie eins zu eins gleich sind. Geschichte widerholt sich nie gleich – aber das Denken und die Strategien derjenigen, die ein Ziel haben, können sich sehr wohl ähneln –

  14. wer sein Buch "Fremdbestimmt" gelesen hat, versteht, dass seit 120 Jahren angloamerikanische Banken stets die Zerstörung und den Wiederaufbau finanzierten um selbst fremde Länder zu korrumpieren, aufzuteilen und auszuplündern. Die Nummer läuft gerade wieder, der wirtschaftliche Ruin und das Chaos auf dem Planeten wird vorbereitet.
    Nur ein neues demokratisches VOLLGELD einer Monetative und die Freundschaft zu unseren Nachbarn wird die Macht dieser Seelenlosen beenden.

  15. Und ja, irgendwo sind wir tatsächlich alle mitverantwortlich und selbst Schuld. Innerhalb meiner Familie dulde ich inkorrektes Verhalten genauso wenig wie sonstwo. Würde das jeder so handhaben, jeder für den reichen Spinner neben sich verantwortlich zeichnen, hätten wir eine effektive Seucheneindämmung.

  16. Tätercheck, wer profitiert?

    Ist es eventuell BillGates, der jetzt gerade, rein zufällig, eine Weltregierung fordert?
    Und warum fordert er das? Mit welcher Grundlage? Warum drucken bestimmte Zeitungen diesen verwirrten Nonsens überhaupt ab, geben reichem Pöbel eine Stimme, die jeglicher demokratischer Basis entbehrt?
    Woher kommen diese ganzen selbstverliebten Verbrecher plötzlich? Wirtschaftswachstum hier, Söldnerpresse da.
    Und hauptsache tief bücken, das gilt für unsere Politiker. Sklavenregierung, ekelhaft…

  17. es entbehrt jeglicher Logik, dass einserseits das dritte Reich verteufelt wird, während andererseits die nazifamilien der bank für internationalen zahlungsausgleich weiterhin die globale politik bestimmen, und von kriegsverbrecherin merkel hoffiert werden?

    aber wisst ihr was, ihr motherfucker? TIIIIIME IS ON MY SIDE..

    wir leben in einer welt, in der innerhalb privater bunkeranlagen genug medizinische güter gelagert werden, um die gesamte bevölkerung auf jahre zu versorgen. nur kommt dort nicht die gesamte bevölkerung rein, für reiche inzestopfer ist der bunker reserviert, richtig?
    andererseits wäre mein beitrag natürlich reine verschwörungstheorie.
    ist er es nicht, machen wir uns besser auf die suche nach den reichlichen lagerstätten derjenigen, die das alles zu verantworten haben?
    und ja ihr dumpfbacken, euer reichtum generiert die verantwortung, sonst wärt ihr ja nicht so reich. hüstel, immer wieder seltsam, wenn sich das schlachtvieh seiner bestimmung verweigert. dabei war es von vornherein klar, dass ihr diese bunker für`s volk baut, nicht für eure privaten interessen. dafür haben wir euch eure Milliarden ansammeln lassen, dafür wurdet ihr gemästet. und nun fügt euch eurer bestimmung, einen anderen nutzen habt ihr nicht. pack das ihr seid.

  18. Super Gespräch, habe das Buch vor ca. einem halben Jahr gelesen, einige der Quellen kannte ich aus anderen Bücher wie z.B. von Peter Haisenko, Sutton, Effenberger etc. und Gespräch mit sehr belesenen Personen der älteren Generation.
    Es ist einfach anstrengend sich immer dem Verdacht des Revisionismus auszusetzen, wenn man eine andere Sichtweise auf das gesamte Geschehen des 3. Reichs versucht. Bei mir persönlich kam der erste Zweifel auf, als der Geschichtslehrer die Frage nicht berfriedigend beantworten konnte: "Wie kann ein Land das 1933 pleite ist, 6 Mio. Arbeitslose hat, keine schweren Waffen hat, keine großen natürlichen Rohstoffe und im Außenhandel starken Restriktionen unterlag, nach nur 6 Jahren (!!!) über die modernste Armee verfügen und schlagartig große Teile Europas erobern." Soll jeder mal selbst überlegen was 6 Jahre an Zeit in der Politik heute sind.
    Das da was nicht stimmen kann, wie es erzählt wurde, ist doch logisch!

    Gerade die Frage der Finanzierung von NSDAP, SA etc. die beide relativ schnell große hauptamtliche Mitarbeiter hatten, finde ich viel zu wenig beantwortet, follow the money.

    Mich persönlich wundert das Historiker wie Daniel Ganser den Forschungsbereich nicht auch auf die Zeit vor WK I und WK II ausweiten, da viele der Machenschaften von USA und UK die wir heute beklagen, dort schon ähnlich stattgefunden haben.

    • Es heißt ja nicht umsonst: Geschichts-SCHREIBUNG.
      Man kann schon herauslesen, was drin steckt.

      Wenn es möglich ist, dass eine bestimmt Familie hinter der FED, Back Rock u. v. a. m. steht und es ewig keiner checkt, dann wird es doch auch möglich sein, die Interessen und Geldgeber hnter beiden Weltkriegen und den deutschen, russischen, italienischen und sonstigen Faschisten zu verschleiern.

      Wir können ja nicht einmal wirklich klären, woher Schäuble läppische 100.000 Markt erhalten hat…

      Und Ganser in Ehren, aber er müsste seinen Blickwinkel mal justieren. Die Zeit dazu wäre jetzt sicher reif.

      Denn deep state Begann nicht 1945.

    • Bravo, Herr/Frau paernu!
      Je mehr ich Herrn Dr. Daniele Ganser lausche, werden mir seine Vorträge unsympatischer, ganz im Gegensatz zu seiner Person.
      Die UNO ist ein Problemfall und keine einwandfreie Über-Regierung, die in irgendeinem Kontext als ein Referenzmassstab taugen könnte. Den Mastermind der UNO kann man erfolgreich beim Councel of Foreign Relations finden, also beim Rothschild-Clan. Die UNO wurde dann von den Siegermächten des WW II konstituiert und diese stellen durch den allmächtigen Sicherheitsrat die atomaren Puppenspieler dieses schönen kleinen Planeten.
      Um von deren eigenen Kriegsverbrechen abzulenken, hatten die Siegermächte die UNO ins Leben gerufen. An deren eigene Richtlinien halten sich die M¸achtigen im Sicherheitsrat sowieso nicht. Hatten sie noch nie.

      Wie kan man sich jetzt als ein voller Durchblicker der Geopolitik & Geschichte wie Dr. Ganser auf so einen Mafiaclub berufen?

      Es gibt keine 'illegalen Kriege', schon deshalb, weil es keine legalen Kriege gibt.
      Die Verwendung von juristischen Ausdrücken wie legal/illegal ist in diesem moralischen Kontext völlig deplaziert, weil die Juristen Staatshuren sind und sehr selten dem eigenen Gewissen folgen (da dies in die eigene Arbeitslosigkeit führt).
      Ein Jurist in der Türkei, in Nordkorea, in Sambia, in Deutschland, in Kroatien, in irgendeiner Diktatur, you name it, macht nur seinen Job, d.h. muss Gesetzen folgen, die er nicht selbst verfasst hat. Den Handlungsrahmen geben nicht die Juristen vor, sondern die Politiker & Militärs eines Landes.
      Auch in der Schweiz, wenngleich die seit über 500 Jahren in keinen Krieg verwickelt waren und ein vorbildliches Staatswesen sich geschaffen haben.
      Ein Jurist hat zu kuschen und nicht zu wollen. Wenn Haschischbesitz heute verboten ist, dann verpasst der Richter dir eine Strafe; wenns morgen legal ist, dann halt nicht.
      Nur deshalb konnten sich die Juristen aus NSDAP-Zeiten und die DDR-ler so geschmeidig in die neue Demokratie einfügen: weil es ihnen an berufsbedingtem Rückgrat mangelt.

      Die neuere Geschichte ist nicht ohne Zusammenhang des WW II zu erklären. Punkt.

  19. Aktuell läuft es doch gut für die Betrüger.

    Ihre Politikmarionetten profilieren sich, die Maßnahmen werden als gut und richtig eingestuft, gleichzeitig hat man gesehen was für eine tolle Schafsherde da weidet die man zur Not ganz einfach in den Stall sperren kann. Den großen Konzernen wird 1A geholfen und sonstwas für Pläne geschmiedet und die breite Masse bemerkt das nicht mal.
    Wenn man nun noch viele bis alle der Verbote aufhebt, schadet das auch den sogenannten Verschwörumgstheoretikern bei denen die zu wenig wissen haben und es nicht einschätzen..

    Mal sehen wohin das alles noch führt und wer am Ende der große Gewinner ist. Das System wird mit allen Mitteln versucht am Leben zu erhalten und die Menschen bekommen weitere Jahre bis Jahrzehnte die ganze Last aufgeladen und bleiben in der Unsicherheit, Unzufriedenheit und in den Zwängen stecken.

    Dann wurde die Abhängigkeit zu den großen Unternehmen weiter ausgebaut, wahrscheinlich Maßnahmen gegen sogannte Fake-News weiter ausgebaut durch Zensur erster Güte usw.
    Die ganze Palette der Effekte kann ich gar nicht überblicken.

    Und das alles mit Hilfe der üblichen Trickserei durch Propaganda und Angst mit Hilfe der MMedien und einem simplen Grippevirus, das ungefährlicher ist als in den anderen Jahren.

  20. Danke Ken Jebsen und Thorsten Schulte,
    bezüglich unserer Geschichte der beiden Weltkriege habe ich sehr viel Neues erfahren,
    auch hier in Ihrem Gespräch, so dass ich derzeit keine fundierte Meinung dazu habe.
    Aber was die Gegenwart angeht, kann man wissen, dass die Bundeswehr in derzeit
    ca. 11 Auslandseinsätzen unterwegs ist. Die Verlängerung der Syrienbeteiligung wurde
    jetzt im Bundestag am 25. März mit bloßem Handeheben mit den Stimmen von CDU/CSU
    und FDP durchgebracht. Und das Papier "The Day after" für die Zeit nach Assad kam in
    Berlin zustande! Ich wär' ja auch so gern Patriot, aber…!

    • Wer heute Patriot wäre, müsste eben zuerst einsehen haben, dass diese Regierung, dieses System nicht legitim ist.
      Und es nie war. Wer hat diesem System die Macht übertragen? Was soll das mit mir zu tun haben?

      Wodurch soll diese kriminelle Vereinigung denn legitimiert sein? Wir selbst sind Opfer dieser Korruption und dieser Verbrechen.

      Hat nicht das "Verfassungsgericht" die meisten Wahlen für ungültig erklärt?

      Ich wäre daher Patriot, eben weil dieses Provisorium BRD ein fake ist, ein Schwindel, ein Betrug.

      Es ist nicht die Frage, ob Merkel durch Spahn oder einen anderen Sparkassenwichtel ersetzt wird. Ist doch albern und zudem maximalst oberwurscht.

      Wir steuern auf dem Kipppunkt hin. Entweder der Ochsenfrosch platzt und es gibt ein Heidenchaos. Oder diejenigen auf diesem Globus, die den Steuerknüppel in der Hand haben, manövrieren behutsam in eine neue Zeit.
      Und das ist aktuell nicht mehr der deep state. Meine Meinung.

      Man kann ich noch lange herumrhabarbern un den heißen Brei: Reißen Putin und Trump gemeinsam das Rudern herum oder werden sie mit in den Abgrund gezogen?

  21. Sehr gutes Interview, es ist wichtig ein weites Spektrum von Meinungen anzubieten. Herr Schulte macht eine gute Analyse, kommt jedoch zu einer beschränkten Interpretation die durch seine Liebe zum "Vaterland" in Frage gestellt wird.
    Es ist offensichtlich das die Geschichte von Machtinteressen gewisse Leute stark beeinflusst wurde, doch leider hatte Herr Schulte vollkommen vergessen zu sagen das es auch in Deutschland gewisse Leute mit Machtinteressen gab, doch die anderen waren einfach schlauer oder rücksichtsloser oder beides.
    Der Vergleich mit den heutigen China ist zutreffend, doch das damaligen Deutschland sowie das heutige China, sind nicht grade Beispiele einer menschenwürdigen Gesellschaft. Deutschland zum Opfer zu erklären ist schon ziemlich gewagt, die Opfer sollte so oder so nicht mit Nationalitäten in Verbindung gebracht werden, denn die Opfer sind immer die Menschen, es ist vollkommen egal ob eine Mutter nun Deutsche, Russin, Amerikanerin oder Jüdin ist, der Verlust ihres Sohnes ist der Schmerz den sie leidet und Schmerz kennt keine Nationalität.
    Fremd bestimmt ist nur möglich wenn wir nicht in der Lage für uns selbst zu denken und das ist dass eigentliche Problem, alle Hilters, Stalins, Morgans, Fords, Churchills etc… der Welt können doch nur ihre Machtspiele spielen weil wir es zu lassen. Solange wir in Nationalitäten denken und uns mit diesen identifizieren, wird es immer Kriege geben, so wie der Kapitalismus den Krieg in sich trägt, so trägt der Nationalismus die Entwertung der "Anderen" in sich. Solange wir in den beschränkten Denkmuster von Deutschen, Russen und Amerikaner denken, solange werden wir nicht die Menschen sehen welche dahinter stehen, dies gilt ganz besonders in Krisensituationen.
    Nur weil der Markt-Radikalismus (Neoliberalismus) pervers ist, bedeutet das nicht das die Rückbesinnung auf die "gute alte Nation" die Lösung ist. Globalisierung ist die logische Entwicklung, doch sollte sie in einer anderen und neuen Form praktiziert werden.
    Ich total der Meinung von Herr Jebsen und Herr Schulte das nur ein offener Dialog die Probleme lösen kann, dafür ist es notwendig nicht in "Wahrheitsfalle" zu treten, denn Wahrheit ist nur wahr im Kontext mit den Bewusstsein welches wir haben, und gibt es nun mal verschiedene Ebenen und jede Ebene ist wahr. Wer von Wahrheit spricht und diese als eine "feste und beständige" Tatsache darstellt, bewegt sich auf gefährlichen Terrain und kann schnell zum Dogma wechseln.

    • "Wenn wir mehr für das Vaterland tun würden, wäre es vielleicht seltener nötig, fürs Vaterland zu sterben."

      Hab ich mal gelesen. So oder so ähnlich.

      Insofern brauchen wir eine Liebe oder Verantwortung für das Vaterland. Oder nennen Sie es unser Land. Republik. Oder Staat.

      Der Arbeiter hat kein Vaterland, propagierte einst der dusselige Typ mit Bart. Und so fing die Glabalisierung an.

      Fehlt jetzt noch die Dystopie von der Meschheitsfamilie und wir sind alle gleich. Kalergi und Co. freuen sich sicher über soviel Unterstützung.

    • Manche behaupten richtiger Weise dass es keine absolute Wahrheit gibt, um dann FÄLSCHLICHER Weise zu schlussfolgern ES GÄBE GAR KEINE Wahrheit.

      Meine Meineung:
      Der Grad an Wahrheit einer Aussage richtet sich nach dem Grad der Erkenntnis in dieser Aussage, also danach wie derjenige, der eine Aussage formuliert, in der Lage war, unserer Welt zu erkennen wie sie wirklich ist (u.a. auch die politische Welt). Erkenntnisse mit Wahrheitsgehalt sind nützlich für Menschen weil reproduzierbar. Erkenntnisse weit ab des Natürlichen sind auf dauer nicht reproduzierbar.

      Dass unserer Welt ERKENNBAR ist, ist mit Sicherheit anzunehmen, sonst gäbe es keinen Ottomotor, keine Turbine und kein Penicillin.
      Die Welt zu erkennen so wie sie WIRKLICH ist und welche NATURGESETZE in ihr (ohne menschliches Zutun) wirken (im mechanischen wie im gesellschaftlichen) schafft immer neue Wahrheiten je tiefer unser Verständnis in die Naturgesetze (von der Natur gesetzt) voranschreitet. Alte Wahrheiten werden evtl. relativ oder gehen in übergeordneten (Natur-) Gesetzmäßigkeiten/Wahrheiten auf. Daher die sog. Relativität von Wahrheit – denn das erlangen von Wahrheit ist ein (immerwährender) ErkenntnisPROZESS.

      Ich würde meinen, es gibt noch haufenweise zu erkennen, da wir noch nicht einmal in der Lage sind, unser benachbartes Sonnensystem zu erreichen, ja wir schaffen es nicht einmal aus der Sahara einen Garten Eden zu machen – wie lächerlich wir doch sind.

      Auch in der Politik, wo man gegenwärtig glaubt, die Wahrheit bis zur Unkenntichkeit verbiegen zu können, gelten Naturgesetzte. Je länger man diese nicht beachtet desto größer ist der Knall mit dem der Naturgesetzgeber die Naturignoranten zurück auf den Pfad der Erkenntnis bringt.

  22. Vielen Dank für Ihre ausführlichen Recherchen. Ich verfolge die Videos von KenFM und Thorsten Schulte regelmäßig.

    Ich empfehle folgenden, interessanten Artikel, der sich ausführlich mit dem Kenfm-Interview mit Rechtswissenschaftler Dietrich Murswiek beschäftigt.
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2020/04/03/staatsrechtler-grundrechte-suspendierung-in-der-corona-krise-ist-verfassungswidrig/#more-6146
    Auch die Posts darunter sind sehr durchdacht.
    Ich habe auch mehrmals darunter gepostet und liefere das entlarvendes Zitat aus der Gedankenwelt eines David Rockefeller sowie verweise auf ein Szenario von 2010 der Rockefeller-Foundation, auf das ich durch ein sehr informatives youtube-Video von Thorsten Schulte aufmerksam wurde. Vielen Dank dafür.

    Danach machen wir Leser uns Gedanken über mögliche „Drehbücher“ und Strategien, die hinter der gegenwärtigen „Weltkrise“ stecken könnten. Das könnte für andere auch interessant sein.

    • Vielleicht braucht es eine Weltkrise, vielleicht auch eine gemachte, um aus einem Weltbetrug herauszufinden?

      Die meisten gehen selbst jetzt noch konform mit. Allerdings:

      Ich bin immer noch jeden Tah unter Menschen. Vielen Menschen. Und man hört allmählich die erstaunlichsten Dinge.
      Dinge, die ich vor 10 Jahren noch kaum selbst zu denken gewagt hätte und wenn, dann nur extrem privat, erzählen einem heute Handwerker. Gerade gestern O-Ton Gipser:

      "Tagesschau ist wie Fernsehen in der DDR."

      Das Schwungrad setzt sich in Bewegung, aber dennoch und immer wieder meine Frage:

      Dieser BRD-Murks und -betrug wurde von den Alliierten errichtet und nur diese können ihn beenden.

      Oder glaubt hier jemand was anderes?

      Putin, Trump und Xi werden sicher nicht zusehen, wie der Goldesel der Welt verreckt. Sicher nicht.

      Trump will ab nach Hause, Putin Ruhe im Westen und seine Pipelines sowie Xi seine Seidenstraße.

      Und wenn dazu ein Friedensvertrag mit Jalta 2 oder einem neuen Wiener Kongreß nötig ist, dann wird es das geben.

    • gibt es da Tabus?
      wusste ich noch gar nicht!?

      könnten Sie vielleicht eine kleine Liste einstellen, wer es denn sein darf und wer nicht?
      Das wäre nett, damit ich mich ein wenig orientieren kann.
      (diese muss auch gar nicht vollständig sein, ein paar Namen würden da schon reichen . . )

      Bleiben Sie stark!
      😉

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/meinenstein/' rel='nofollow'>@Meinenstein</a> und <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/milchgesicht/' rel='nofollow'>@Milchgesicht</a>
      Tabus? Nun, ich glaube nicht irgendeine Liste erwähnt oder gewünscht zu haben.
      Aber um die Gretchenfrage zu Ostern zu beantworten:
      Dies ist doch ein Portal, wo freie Meinungsäußerung (zumindest noch) zulässig ist, oder?
      Zumal meine nicht beleidigend oder sonst in irgendeiner Art und Weise ausfallend ist. Ich hätte ja z.B. sagen können , dass es mir lieber wäre, dass Claudia Roth tot wäre statt Petra Kelly (unabhängig von persönlichen bzw. politischen Vorlieben). Aber nein, das ist nicht meine Art Menschen zu beurteilen.

      Wenn also Persönlichkeiten eingeladen werden, mit denen (oder deren Meinungen) ich mich irgendwie nicht identifizieren kann, dann darf ich das doch äußern? Es sei denn, es gibt eine Liste, wen man mögen darf und wen nicht(?).

      Alles Gute! 😉

    • Liebend gern würden wir Fischer und Roth interviewen, nur ob die den Mumm haben sich unseren Fragen zu stellen?

  23. Eigentlich kommt diese Aufklärung der Geschichte, wie auch schon mit den Büchern und Beiträgen von und mit Hermann Ploppa geschehen (und sicherlich noch vielen Anderen), doch zur rechten Zeit.

    Mir wurde als heranwachsender Mensch auch die Geschichte eingeprägt, dass der böse Diktator mit dem nationalsozialistischen Faschismus nur entstehen konnte, weil Deutschland, geknebelt durch die Versailer Verträge und Weltwirtschaftskrise, als darniederliegende Nation und Volkswirtschaft sich nicht anders zu helfen wuste.
    Mit Zucht und Ordnung hatte Deuschtland dann, unter der Knute der Nationalsozialisten und ihrem Führer, das Land und seine Wirtschaft wieder auf die Beine gebracht. Nur hatten die Nazis es dann übertrieben und ihre Menschenvernichtung an andere Völker und Juden praktiziert. So richtig wusste es aber Anfangs aber keiner und am Ende war es dann zu spät (soweit die holzschnittartige Kurzform)

    Die deutsche Nation hatte sich damit – wohl unbestritten – aber nicht nur eines abscheulichen Völkermordes schuldig gemacht.

    Sich in einer Krisensituation, für eine nationalsozialistische Option mit entsprechender Führerschaft, mit all ihren grausamen und Menschen verachtenden Auswirkungen und Folgen, zu entscheiden, bzw. keinen anderen humanistischen Weg eingeschlagen zu haben oder finden zu können, wurde darüber hinaus – gerade wegen dem Verschweigen der eigentlichen Drahtzieher und Einflussnahme von Aussen – dem deutschen Naturell ansich ebenso zugeschrieben und hat damit „die/den“ Deutschen zusätzlich noch dämonisiert.
    Ergebnis: Wenn Mensch nicht auf den ordnungsliebenden und bürokratischen Deutschen aufpasst, kann das ganz böse Auswüchse annehmen.

    So hatte ich es immer wahrgenommen und verstanden und man ist geneigt es auch so zu verinnerlichen, wenn Mensch die ganze Geschichte nicht kennt. Da teilte sich für mich dann die deutsche Geschichte und auch das kulturelle und menschliche Selbstverständnis „der Deutschen“/ als Deutscher auf, in die Zeit vor und nach den Kriegen.
    Es fühlte sich an, als wären wir Deutschen, mit den Auswüchsen des Nationalsozialismus und nach dem 2.Weltkrieg bzgl. einer naturgegebenen Menschlichkeit nicht mehr ganz zurechnungsfähig, bzw. wenn, dann nur unter Aufsicht.

    (aus meiner Sicht, könnte das auch der Punkt sein, der der jüngeren Generation gehörig auf den Kecks geht, wenn sie heute danach fragen, warum sie sich immer noch schuldig fühlen sollen. Gemeint ist damit aber nicht das Gedenken an die furchtbaren Ereignisse, sondern vielmehr diese angebliche humanistische Unzurechnungsfähigkeit, die sie – wohl zurecht – für sich in ihrem Leben einfach nicht nachvollziehen können?).

    Die Aufklärung der ganzen Geschichte (für mich waren das zunächst im Wesentlichen die Bücher und Beiträge von und mit Hermann Ploppa („Hitlers amerikansiche Lehrer“, „Die Macher hinter den Kulissen“, seit Neuestem „Der Griff nach Eurasien“) hat für mich da Licht in´s Dunkle gebracht und auch nun erscheint hier die Arbeit von Herrn Schulte.

    Ich sehe in diesen hervorragenden Aufklärungen auch eine Auflösung dieser Dämonisierung und dieser angeblichen nur bedingt vorhandenen humanistischen Zurechnungsfähigkeit des Menschen aus deutscher Nation. Und gibt diese Aufklärung nicht auch den Weg frei, sich als Deutscher, bzw. deutsche Gesellschaft mit der eigenen Souveränität und Selbstbestimmtheit wieder auseinander zu setzen?

    Denn genau das ist es, was aus meiner Sicht in diesen Zeiten, in denen wir uns gerade befinden, so bitter nötig ist, um nicht weiterhin Gesinnungsdiktatur und Meinungsmangement von Interessengruppen ausgeliefert zu sein.

    Jetzt, wo wir ein wenig nachfühlen und miterleben können, wie es sein kann, dass Menschen den Regierenden, mit entsprechender propagandistischer Angst und Panikmache, scharenweise hinterherlaufen und sich scheinbar gehorsamst einordnen lassen und wir damit auch eine ganz reale Vorstellung bekommen, wie dieses auch zu anderen Zeiten funktioniert haben kann, kommt die entsprechende Aufklärung der Geschichte für mich genau zur richtigen Zeit.

    Diese Befreiung aus der Schuld-Knechtschaft, sollte uns auch den Weg aus der Schuldenknechtschaft des Finanzkapitalismus, insbesondere die des besschränkten Denkens und Handelns (in scheinbar nur eine einzige Richtung) ermöglichen. (es wäre zu wünschen)

    Es braucht diese und viele andere weitere Aufklärung bitter nötig

    Vielen Dank KenFm für dieses Gespräch und vielen tausend Dank Herr Schulte für ihre aufklärerische Arbeit!

    • Das ist, kurz zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, das Arbeitsprogramm für die Agenda, die jetzt in Gang gesetzt werden muss, beginnend mit der Aufklärung 2.0 durch Leute wie Ploppa und Schulte:

      Schluss mit dem Märchen von der "angeblich nur bedingt vorhandenen humanistischen Zurechnungsfähigkeit des Menschen aus deutscher Nation" und seine "Befreiung aus der Schuld-Knechtschaft" ebenso wie "aus der Schuldenknechtschaft des Finanzkapitalismus".

  24. wenn in einer Gesellschaft schon mittlerweile darüber entschieden wird, "ob" etwas gelesen werden kann/darf ohne dies mit Argumenten zu den geschriebenen Inhalten zu begründen, dann leben wir mittlerweile in einer Gesellschaft, die sich freiwillig in ihrer Meinungsfreiheit einschränkt.
    Warum tut sie das?
    Weil die eigene Meinungsbildung aberzogen worden ist und Mensch deswegen Ängste entwickelt, sich in anderen Ansichten und Informationen, als die des gleichgeschalteten Mainstream zu verlieren?
    Weil Ängste da sind ausgeschlossen zu werden aus Job, Kariere und Gesellschaftschichten, bis hin zu engsten Familienkreisen?
    Wenn das so ist, müssen wir feststellen, dass es wirkliche Meinungsfreiheit nicht mehr gibt, ganz ohne, dass sich da irgendeine Zensurbehörde Dingfest machen liesse, die das im Grundgesetz verbriefte Recht missachtet oder einschränkt.

  25. Gewundert habe ich mich schon, mit welcher Wichtigkeit Ken Jebsen die Kanzlerfrage bedachte.
    Ist es nicht unerheblich, ob Merz, Gutenberg, Laschet oder Spahn der Befehlsempfänger des Kapitals ist?
    Wie kann es gelingen, ein demokratisches Geldsystem auf die Beine zu stellen, welcher erste Schritt ist nötig und welche müssen folgen? ist doch hier die Frage.
    Irgendjemand sagte mal, Ken Jebsen ist ultralinks, einer mit Herz also, jetzt ist er in keinem Lager mehr, sagt er, also jetzt einer mit Herz und Verstand.
    In dem Lager bin ich auch. Aber auch diese Frage ist völlig belanglos.
    Die Fortschrittlichen schreiten nicht, sie stehen still, beobachten staunend was passiert.
    Wie Maischberger, Illner Will und Lanz, sollten sich die alternativen Medien nicht an Personen abarbeiten.
    Unser Grundgesetz ist in Gefahr. Das mit dem Virus ist abgesprochen, gesteuert, Teil eines größeren Plans, an dessen Anfang die Ängstigung des Volkes steht.
    Würde nicht getestet, gäbe es die Testseuche nicht, wären die Corona- Toten, Influenza- Tote, nicht mehr, als letztes Jahr.
    Wie auch das CO2 schon von den Plänen der NWO ablenken sollte. Wie weiter?
    Wir müssen die Themen setzen:
    Völlige Neuordnung des Bildungssystems, Medikamente-Kontrolle und teilweise Verstaatlichung der Pharmaindustrie, Staatliche Kontrolle der Exportabteilung der Rüstungsindustrie, Angemessene Wertschätzung der Lohnarbeit durch Verdoppelung der Löhne usw.
    Wir müssen die Themen setzen setzen und uns nicht länger so unglaublich verarschen lassen.

    • Kanzlerfrage:
      Es wird der Verbrecherverein CDU sein.

      Der Laden ist so dermaßen mit den kriminellen Geld- und Kriegseliten verfilzt (siehe jew. Beraterkosten!), dass die bösen Geister, die sie einst riefen, nicht mehr loswerden. Die Handschrift ist seit 15 Jahren eindeutig.

      Also ist "K-Frage" keine Personalfrage, sondern eine Parteienfrage, oder?

      Besonders katastrophal wird es, wenn die NATO-OlivGrünen mit an die Hebel geraten sollten.

      Gott bewahre!

  26. "Selbstbestimmung nur über direkte Demokratie" – Das mag im Prinzip richtig sein, aber wie soll sie errungen, organisiert und veteidigt werden? Das selbstbestimmte Volk müßte auch gegen die erdrückende Propaganda der Gegner immunisiert werden, die nichts unversucht lassen würden, die neue Demokratie wieder zu beseitigen. Ich kann mir gar nicht vorstellen auf welche Weise das dauerhaft realisiert werden könnte.

    Sonst ein sehr gutes Gespräch.

    • Direkte Demokratie, na hoffentlich nicht!

      Bei uns im Neubaugebiet sperren die Eltern ihre Kinder ein.

      Was glauebn Sie denn, was die wohl wählen, wenn Impfzwang zur Abstimmung steht.

      Oder der Biosensor, also Chip. ID 2020 von Bill Gates?

      Das haben Sie dann volksdemokratisch clean ruckizucki an der Backe.

      Ne Danke, da bin ich raus. Mit diesem hysterischen Volldeppen um mich herum kann man Demokratie im Augenblick voll abschreiben.

      Besser heute als morgen.

      Die Mehrheit macht immer noch jeden Scheißdreck mit.

    • «Die Mehrheit macht immer noch jeden Scheißdreck mit.»

      Ja, das war schon immer so und wird immer so bleiben. Aber spricht das nicht nur gegen direkte Demokratie, sondern gegen Demokratie überhaupt, die ohnehin nur vorgegaukelt wird? Das Mitmachen beim Scheißdreck zeigt sich ja auch schon bei den Wahlen.

      Welche Alternativen gibt es?

  27. Herzlichen Dank an das team von KENFM….. Das Buch von H. Ploppa und T. Schulte sind wahre Augenöffner. Mann oh Mann… wie unserer Großeltern und Eltern verarscht wurden, es ist einfach unglaublich.

    • Umso schlimmer ist es folglich, wie wir uns immer noch verarschen lassen.

      Merkel hat von der Pike auf gelernt, wie man das macht, und ihre fürstlich entlohnten Vasallen und Hofschranzen gefunden.

    • Aber ist das nicht erstaunlich?
      Sogar unsere Politiker werden verarscht, ich glaube langsam wirklich, die haben selbst keine Ahnung.

      Interessant sind ja die Lebensläufe von Politikern, die erst "pro USA/NATO" anfangen und dann immer mehr dazulernen und am Ende plötzlich "pro Versöhnung mit Russland" sind… gibt's eine Menge Beispiele für.
      Glaube, diese Matrix, mit der man ganze kollektive Weltbilder formt inzwischen ist schon sehr gut ausgearbeitet.

      Siehe Situation momentan: weltweiter (!) Shutdown und – es geht.

  28. Es ist empörend, dass eine quellengestützte Sichtweise der Geschichte nicht veröffentlicht werden darf, vor allem wenn die Zielsetzung eine friedliche ist, wenn sie sich gegen pauschales Lagerdenken und Diffamierung ganzer Völker wendet, sondern Interessen und Handeln von Großmächten aufdeckt, die das schmutzige Geschäft von Kriegen betreiben. Eine derartige Interpretation der Historie gehört in die öffentliche Diskussion.

  29. Danke für dieses hochinteressante Gespräch…..bei solchen Gelegenheiten merkt man noch einmal genau, welch hochqualifizierter Journalismus uns in den ÖR Medien ( und denen, die sich selbstverliebt Qualitätsjournalismus nennen) Deutschlands vorenthalten wird.

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