Tiefer Staat – Wie können wir ihn enttarnen? – Ullrich Mies und Dirk Pohlmann bei den BUCHKOMPLIZEN

KenFM ist auf der Frankfurter Buchmesse 2019!

Der Tiefe Staat. Ein Mythos? Oder doch Realität? Was sind seine Aufgaben? Wie ist seine Struktur aufgebaut? Und warum überhaupt existiert ein Staat hinter dem Staat, in einer demokratischen Gesellschaftsordnung, die sich als ein Rechtsstaat begreift?

Diese und weitere Fragen werden mit dem Autor des Buches „Der Tiefe Staat schlägt zu“, Ullrich Mies, und dem Dokumentarfilmer und Journalisten Dirk Pohlmann auf der Frankfurter Buchmesse diskutiert.

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80 Kommentare zu: “Tiefer Staat – Wie können wir ihn enttarnen? – Ullrich Mies und Dirk Pohlmann bei den BUCHKOMPLIZEN

  1. Danke A.Eberl für Ihren ausgezeichneten Kommentar, der bestimmt auch Ken Jebsen gefiel.
    Ihrem umfangreichen Kommentar ist nichts hinzuzufügen.

    Nebenbei wollte ich noch darauf aufmerksam machen,dass das Video "Tiefer Staat – Wie können wir ihn enttarnen? "
    FEHLERHAFT verlinkt ist. (Zu erkennen,wenn man das Video downloaden will.Bei manchen Online-Downloadern kommen
    dann statt einer Fehlermeldung sogar ein paar Pornoseiten.)

  2. Wo kann sich der Leser, so wie KenFM schlau machen?
    Na auf meinem Blog, das meiste auch auf Deutsch!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/

    Sicher wird dieses Wissen nicht auf Rubikon oder Nachdenkseiten geliefert – bei KenFM nur im Kommtarbereich. 🙂

    Rubikon, die programmierte Todgeburt des "alternativen" Journalismus als Propaganda-Organ der Klimakontrolle!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/rubikon-die-todgeburt-des-alternativen.html

    • Nein, ich bin nun mal die wirkliche Alternative.
      Schließlich muss jemand dieses Lügengebäude entlarven und die Leser vor der Manipulation schützen.
      Ich schreibe, weil ich etwas anzubieten habe.

    • Sie machen dies aber ungebeten, also doch Spam.

      Fragen Sie doch mal bei Kenfm nach, ob Sie eine Tagesdosis oder ähnliches verfassen dürfen.

      "ich bin nun mal die wirkliche Alternative" – Sie sind vor allem absolut überzogen von sich selber. Ihr Blog ist undurchsichtig und mit 0 Quellen belegt. Die 2 Dokumente die Sie ständig als Beweise anführen.. Meine Güte. Treten Sie kürzer.

    • @Enkidu Gilgamesh: Es ist eine Schande was Sie hier treiben! Offensichtlich nichts weiter als trollen und stören. Wenn Sie etwas wirklich Interessantes anzubieten hätten und nicht nur eine schlecht gemachte Linksammlung mit fragwürdigen Inhalten anpreisen würden, müssten Sie kein Spam betreiben. Ihre offensichtlich falsche Ansicht, wonach es keine Klima- und Umweltprobleme gebe, hatte bereits jeder beim "ersten Kommentar" verstanden. Offenbar stehen Sie damit fast allein auf weiter Flur. Das können und wollen Sie augenscheinlich nicht begreifen und spammen nun ständig alle Kommentare bei KenFM zu. Zum eigentlichen Inhalt des Themas, welches hier der Tiefe Staat ist, tragen Sie überhaupt nichts vor! Man könnte fast glauben, Sie werden dafür bezahlt hier bei KenFM als "Troll" zu agieren. Dies spricht aber nur für den stetig wachsenden Erfolg von KenFM. Offenbar begreifen Sie es genau so wenig wie die GEZ, Springer & Co. Medien, das man nur durch gute Inhalte, stetig an Zuspruch gewinnt. Es steckt eine Menge an Arbeit, Zeit, Durchhaltevermögen dahinter. Es funktioniert nicht, einfach nur ein paar fragwürdige Links, Videos oder Beiträge zu klauen und dann "Clickbait" zu betreiben. Was Sie offenbar nicht begreifen wollen, ist die Tatsache das es Menschen gibt, die einfach genug von dieser ganzen Schwarz-Weiß-Malerei haben. Nicht sinnfreies Rauschen, sondern wirkliche Informationen sind gefragt. Also Informieren und bilden Sie sich erst einmal beispielsweise zum Thema Umwelt/Klima und dann berichten Sie objektive ohne Panik und Geschrei. Was Sie wollen, ist ohne selbständige Arbeit/Recherche schnell Geld verdienen. Also passen Sie eindeutig zu den Mainstream-Medien… Mein Tipp an Sie, hören oder lesen Sie aufmerksam die Beiträge von KenFM und dann recherchieren Sie selbst zu den entsprechenden Themen.

  3. Mensch Herr Pohlmann, Sie haben nun so viel detektivisches Vermögen und erkennen noch immer nicht, dass die "Klimakatastrophe" nichts anderes als die eskalierende Geophysische Kriegsführung ist?

    Wachen Sie bitte auf, lesen Sie dazu die öffentlich verfügbaren Schlüsseldokumente, wovon ich 2 hier mehrfach verlinkt habe. Wenn Sie dies weiterhin im Sinne der Propaganda verbreiten, dann sind Sie bewusst oder unbewusst Teil des globalistischen TiefenStaates.

  4. Herr Pohlmann, die Römisch Katholische Kirche ist aber zu 100% in den neuen Ablaßhandel zur Tilgung der Klimasünden eingebunden und damit ein Förderer der Geophysischen Kriegsführung.

  5. Ich überlege, das ganze zu übersetzen und in einem Artikel einzubetten, ähnlich wie das Memorandum zur Klimakontrolle aus dem Jahre 1960. Wenn es hier freiwillige gibt, die selbst vollständig übersetzen wollen, dann kooperiere ich gerne.

    Hier wird bereits die Idee der Kohleverflüssigung, bzw. Kohlevergasung erwähnt. Inzwischen wird die Kohlenflöz-Untergrundvergasung bereits von EXXON im Ruhrgebiet angegangen. Voraussetzung dafür ist das Nukleare Fracking!! Es wäre gut, wenn die Teilnehmer dieser Runde ihr Augenmerk auf diese Entwicklung lenken würden.

    In Deutschland wird der Untergrund seit 1961 "unkonventionell" mit Atombomben gefrackt!
    Warum die Kohle "unten bleiben" soll!
    #Nuclear #Fracking #UTG #UGC #gasification #syngas #methane #Methan
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/in-deutschland-wird-der-untergrund-seit.html

    Ich zitiere weiter aus dem englischen Dokument.

    "The sinking of the first deep oil well in Pennsylvania in 1859 is widely considered to have initiated the modem oil industry. At the time, petroleum was used for the manufacture of the newly developed kerosene, the only alternative portable source of illumination to candles, which dominated the oil industry for the next fifty years. ' To produce it petroleum was heated and the lighter fractions such as kerosene and naphtha were distilled off. The residue, a thick treacle-like substance, was initially of little value, small quantities were burnt to heat the distilleries, and the remainder was often discarded. The quantity and composition of the residue depended on the properties of the original petroleum, and varied from field to field. Pennsylvanian petroleum was very light and left little residue? Petroleum found in Romania and on the Russian shores of the Caspian Sea left far more. Consequently, the first oil-fired ships appeared on the Caspian Sea in the 1870s. They employed primitive burners, and had
    no incentive to burn the waste product economically."

    "The advantages of liquid fuel over a solid fuel, such as coal, were soon recognised by officers in the British, French, Russian and American navies. With its greater calorific value, oil promised greater ranges, easy refuelling and smaller boilerroom complements. Supply was not a problem envisaged by its early proponents, who with no evidence were supremely confident of its ubiquity, and, in Britain thought it could be readily obtained from coal."

    "Two of the foremost advocates of oil for the Navy were Captain (later Admiral) J. H. Selwyn and a Mr. Richardson. After learning of trials in America, in 1865 Selwyn persuaded the Admiralty to instigate its own trials at Woolwich Dockyard. A boiler designed by Richardson was constructed based on a method employed in Russia in which the oil vapours were ignited as oil ran into the firebox along heated stepped
    troughs. ' The tests confirmed oil's greater evaporative power, but the design required a firebox two and a half times the length normally used for coal."

  6. Schaut bitte in das folgende Dokument.

    THE ROYAL NAVY'S FUEL SUPPLIES, 1898-1939;
    THE TRANSITION FROM COAL TO OIL.
    Ph. D. Warwick Michael Brown, King's College London, University of London
    https://kclpure.kcl.ac.uk/portal/files/2932258/408161.pdf

    "This thesis examines the consequences of the Royal Navy's transition from burning coal to burning oil 1898-1939, and argues they were more far reaching than recognised hitherto. That because the Navy was fundamental to the existence of the British Empire and fuel fundamental to a modern mechanised Navy securing naval fuel supplies became a decisive factor in determining the Government's oil policy."

    "Although the technical aspects of the transition were completed quite rapidly, fears over oil supplies delayed its completion and had ramifications for Britain's industrial, foreign and domestic policies. Consequently, the decision to introduce oil fuel was a political rather than a military one. The thesis examines the two main strategies the Admiralty adopted to secure its oil supplies. First, controlling where possible the sources of oil through ownership of an oil company."

    Zitate daraus, werde ich in meinen Artikel einbringen, wo ich die Kriegsplanung des aktuellen Weltimperiums gegen Russland behandelt habe.

    US-imperialer Kriegszug gegen Russland ist unvermeidbar!
    Europa dient als Aufmarsch- und Frontgebiet und Quelle von Kanonenfutter!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/us-imperialer-kriegszug-gegen-russland.html

    Im Artikel über Libyen werden weitere historische Hintergründe zum Wechsel auf Erdöl zitiert. Vorläufig gibt es nur eine englische Version dieses Artikels

    Global Shale Gas Initiative of Hitlery Killary Clinton and the water theft of Muammar Gaddafi!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/global-shale-gas-initiative-of-hitlery.html

  7. Sehr gutes Gespräch.
    Den Teilnehmern fehlt nur noch die Kenntnis über die Bedeutung des Geoengineering, insbesondere Climate Geoengineering (Klimakontrolle) zum Verständnis der globalen Ziele des globalen TiefenStaates.

    Hier sind die beiden wichtigen Belege über den Begin der Klimakontrolle; der erste auch in deutscher Übersetzung in einem Artikel.

    1960, CIA Memorandum zur Klimakontrolle!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/p/cia-1960-memorandum-fur-general-charles.html

    Originalquelle:
    https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/CIA-RDP78-03425A002100020014-2.pdf

    How the Geoengineering Scam began in 1965! LBJ JFK
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/08/how-geoengineering-scam-began.html

    Originalquelle:
    https://www.documentcloud.org/documents/3227654-PSAC-1965-Restoring-the-Quality-of-Our-Environment.html

    • Daß intelligente Leute wie Jebsen, Ganser, Bröckers, Pohlmann und Co. nicht darauf eingehen, recherchieren und veröffentlichen spricht schon für sich.
      Sie sind selbst Opfer einer Propaganda, die ihren guten Willen zum Umweltschutz und ihre Abneigung gegen den Finanzkapitalfaschismus (auch fälschlicherweise Kapitalismus genannt) ausnutzt.
      Auch ich habe schon mehrfach die Themen, die Du hier ansprichst und andere, hier im Forum angesprochen, habe sogar per E-Mail probiert Kontakt aufzunehmen und angeboten für Ihre Portale zu recherchieren und zu berichten.
      Es kam nie eine Antwort. Nicht mal eine ablehnende.
      Das sagt im Prinzip Alles.
      Es ist schade, hatten KenFM und andere alternative Medien doch eine große Chance in den letzten Jahren. Sie haben sie aber recht schnell vertan und wurden zu einem alternativen Mainstream, der sich immer mehr genau so verhält wie der "alte" Mainstream und nur die eigenen Meinungen zulässt.
      Man schaue sich nur die Wörter an, die Pohlmann, Bröckers und Co. in Bezug auf die Realisten beim Thema Klima benutzt. Das kommen dann Klimaleugner, Janichsekte, AfD affin etc. vor.
      Also typische, politisch motivierte Diffamierungsbegriffe unterster Schublade. Nicht besser als Wikipedia, Psiram, BILD und Co.
      Eine kleine Perle im alternativen Bereich ist (NOCH) nuoviso. Dort werden zumindest im Bereich Klimawandel und ein paar anderen Dingen noch gute Dokus/Interviews gemacht, die die Fakten offenlegen.
      Bin gespannt wie lange noch.

    • Ob KenFM sich trauen würde Dich und mich zum Interview einzuladen, wo wir die Fakten und Daten inkl. Quellen offenlegen könnten? Ich glaube wir würden uns gut ergänzen, mit all den Informationen die wir so gesammelt haben.
      Ich glaube, das trauen die sich nicht.
      Würde es doch einen immensen Richtungswechsel, Ansichtenwechsel im Bereich Berichterstattung für das Portal bedeuten.
      Eigentlich bräuchten sie uns nicht mal, denn was Du und ich hier so alles schreiben, lässt sich innerhalb von ein paar Stunden schon recherchieren (zumindest die Spitze des Eisberges).
      Ich recherchiere zu Themen wie Geoengeneering, Klimakontrolle, Weather War, Okkultismus in der Politik, Kunst und Wissenschaft seit mehr als 5 Jahren.
      Ich habe soviel Material, ich könnte locker 3 Bücher schreiben.
      Aber all das interessiert Portale wie KenFM nicht, da auch sie filtern um ihre Meinung (keine Fakten) unters Volk zu bringen.
      Aber, wie sagte Ken Jebsen 2014 mal treffend auf einem Vortrag? Zitat: "Sie können sich nicht davor drücken..:"
      Also Ken, wie wäre es? Wann kommt die Einladung ins Studio???

    • Solange KenFM und Konsorten sich als Verbreiter der Geoengineering-Propaganda hervortun und sich darin gefallen, betrachte ich sie nicht als ein alternatives Medium, sondern als eine Fake-Alternative, bzw. kontrollierte Opposition.

      Ich kommentiere hier vielmehr für die vielen Leser, die auf der Suche nach tatsächlich alternativen Medien, auch bei KenFM landen. Mein Blog ist die Alternative zu KenFM und Rubikon.

      Auch wenn KenFM auf mein Angebot nicht reagiert, meine Artikel hier zu publizieren und Dich nicht zum Interview einlädt, so wird dennoch die Fassade gewahrt, indem wir nicht ausgesperrt, sondern nur ignoriert werden. 🙂

      Mir persönlich ist KenFM, gelinde gesagt, scheißegal. Die Aufklärung kommt auch ganz ohne KenFM sehr gut voran. Wir haben durch die erniedrigende Niederlage des Imperialen Komplexes in Syrien und Irak Zeit gewonnen, weshalb die Handlanger der Geoengineering-Lobby immer nervöser, agressiver und perverser versuchen, ihre Agenda in Europa voranzubringen, nicht zuletzt durch den Missbrauch der Schüler, die als Herde jeden auf Freitag auf die Straßen getrieben werden, um den Schein der "moralischen Mehrheit" zu verstärken.

      Noch beschämender als Fake-Journalisten sind meines Erachtens Fake-Wissenschaftler, die als "Scientists for Future" für die Geoengineering-Agenda trommeln. Besonders dumm sind die "Artist for Future". Das sage ich aus unmittelbarer Erfahrung. Wie lange diese Propaganda auf absolute Dummheit bauend noch aufrechterhalten weden kann, müssen wir abwarten.

      Bei Menschen wie Dirk Pohlmann und Ulrich Mies hege ich noch Hoffnungen, da sie wirlich nicht weit vom Aufwachen aus der Hypnose und Psychose sind. Es ist nur noch ein kleiner Schritt für sie, aber das könnte ein großer Schritt für KenFM sein.

      Ich frage mich manchmal, ob diese Leute ihre Grundbildung alle nur in Waldorfschulen erhalten haben. 🙂

  8. Das Gespräch hat mir nicht so gut gefallen.

    Die Protagonisten verzetteln sich häufig in Details. Es ist extrem wichtig solche Sachen allgemeinverständlich zu erklären. Das war im Gespräch oft nicht der Fall.

    Bei Herrn Pohlmann schätze ich den Realitätssinn. Seine Untersuchungen und Analysen sind sehr wertvoll, decken sie doch übelste Verbrechen -begangen von Staaten- auf. Diese Verbrechen umfassen Attentate, Kriegslügen, Mord, Folter … und werden in den Main-Stream-Medien fast völlig ausgeblendet.

    • Nur beim Klima versagt er kläglich und folgt seiner Ideologie ohne auch nur ansatzweise journalistisch zu arbeiten.
      Echt schade.

    • Das wär's NICHT. Lanz und seine Leute würden weitere Diskussionsteilnehmer einladen, mit denen vereint er dann das Gespräch mit Mies und Pohlmann in die bekannte, völlig falsche Ecke abgleiten ließe.

    • @ citoyen
      Mal abgesehen davon, dass in Qualitätsmedien alles Perlen vor die Säue ist …
      Eva Herman war unfähig zu konkretisieren, was sie meinte, und so blieb ihre Aussage reichlich diffus bei "Hitlers Familienpolitik war ja auch irgendwie gut mit irgendwie Familienwerten".
      Also entweder wollte sie das nicht konkretisieren, dann ist sie m.E. braun, oder sie konnte es nicht konkretisieren, dann ist sie m.E. dumm.
      Und man kann von den deutschen Juristen halten, was man will 🙂 aber von einem hohen Gericht bestätigt zu bekommen, dass man unfähig war sich verständlich auszudrücken – so wie es Eva Herman amtlich bestätigt bekam – das muss man auch erstmal schaffen.^^

    • Andreas, Du weist schon, daß wir keine unabhängige Justiz haben?! Oder nicht?
      Daß die Staatsanwälte gegenüber dem Justizminister weisungsgebunden sind? (Schau mal nach rent a minister!)
      Das man Herrmann nicht hat ausreden lassen bei Kerner, daß der Rausschmiss schon vorher geplant war um sie endgültig zu diskreditieren (Frau Berger hatte sich sogar kurz verplappert).
      Auch das Thema Familienwerte hat sie nicht mit Hitler direkt in Verbindung gebracht, sondern probiert zu erklären, wie wichtig es für die Kindesentwicklung ist, in den ersten Jahren durch Mutter oder Vater aufgezogen zu werden, anstatt, wie bei Hitler, Stalin, der DDR, die heutige BRD, die Kinder so früh wie möglich in Staatshände, aka Kinderkrippe, zu bekommen um treue, unkritische Staatsbürger draus zu machen..
      Übrigens hatte Hitler riesige Umweltprojekte!
      Sind deshalb die Grünen Nazis? (ok sie stammen aus ehemaligen Nazi Elternhäusern)
      Hör Eva Herrmann mal hier im Video zu:
      "Zehn Jahre nach Kerner, Eva Herrmann packt aus"
      https://www.youtube.com/watch?v=od0OkXN3hjE

  9. Um viele Menschen zu erreichen braucht es ein anderes Format. Wenige haben täglich 5 Stunden Zeit sich aus vielen Kanälen zu informieren. Bücher lesen reduziert sich auf die Intellektuellen, von denen nicht wenige besonders in gehobenen Positionen selbst Teil des Problem sind und die lesen dann die Zeit oder Spiegel.

    Die Unterschicht arbeitet 8 Stunden und oft körperlich, dazu kommen dann noch Fahrzeiten und man hat neben Familie und Einkaufen und Bürokratiekram und Rasenmähen etc. kaum noch Zeit und ist entsprechend müde und wenig Aufnahmefähig.

    Daher funktioniert das 15 Minuten Staccato der "Macht um Acht" oder die Titelseite der Bild so gut.

    Aber, warum nicht vom Gegner lernen?

    • Es wäre schon sehr viel erreicht, wenn wir das Bewusstsein, dass man sich vielen Kanälen informieren muss, stärken könnten. Den Bürokaratiekram erledige ich grundsätzlich nur mit einem spannenden Vortrag oder Gespräch im Hintergrund.

      Inzwischen habe ich ein gutes Gespür dafür entwickelt, wem man welche Links zukommen lassen kann. Bei Leuten, die meinen, die Reichen würden sehr viele Steuern bezahlen, muss man ein bisschen tiefer einsteigen 😉

    • Ihre Darstellung "die Unterschicht" ist wirklich erschreckend. Wer sich selbst so betitelt hat eindeutig nichts begriffen. Natürlich läuft es bei einer großen Zahl der deutschen Bevölkerung so… Diese ist es auch, welche sich regelmäßig darüber beschwert wie schlimm doch alles ist, aber täglich Zeit und Arbeitskraft opfert, um das System am Laufen zu halten. Man sollte stattdessen ehrlich sein und sich eingestehen, das keiner gezwungen wird, eine "abhängige Beschäftigung" auszuüben. Auch muss niemand wirklich 8 Stunden körperlich hart arbeiten. Die meiste Arbeit erledigen heute Maschinen. Doch es ist eine schöne Illusion, anderen Leute erzählen zu können, das man täglich an den weit entfernten Arbeitsort mit Stil im teuren SUV pendelt und da seine "scheinbare Pflicht zum Wohle der Gesellschaft" erfüllt. Die wichtige Frage, ob diese Arbeit überhaupt einen positiven Zweck für die Gesellschaft, die Umwelt und unsere Nachkommen hat, oder eher zu dessen Nachteil ist, wird spätestens mit dem monatlichen Lohn/Gehaltseingang wettgemacht. Schließlich muss man ja den eigenen Lebensstandard/Konsum irgendwie finanzieren. Man will ja nicht nur existieren, sondern vor allem der Mitwelt beweisen, wie toll und erfolgreich man ist und im Konsumwahn mithalten kann. Weil Eigentum eigentlich verpflichtet, muss man dann Rasen mähen, statt es einfach wachsen zu lassen und in unregelmäßigen Abständen zu hauen bzw. es als Weide für Tiere zu nutzen. Oder den Garten vielleicht sogar als Gemüse/Obst und Kräuter-,Teelieferant zu verstehen. Nein schick muss der Rasen sein um den scheinbaren Freunden bei der nächsten Gartenparty den neuen Weber Grill vorführen zu können. Der selbst gewählte Lebensstil bringt dann auch die unschönen Dinge zu Tage, man muss sich mit scheinbar lästigen Dingen, wie Einkaufen und Steuererklärung beschäftigen. Deshalb hat man praktisch keine Zeit und Möglichkeit mehr, ein Buch zu lesen und sich wirklich intensiver mit einem Thema zu beschäftigen. Denn die neue Netflix-Serie von der alle Kollegen erzählen, ist schon bei der 2. Staffel und muss dringend konsumiert werden um überhaupt mitreden zu können… Man sieht es ist nur der eigenen Illusion geschuldet, wenn man behauptet keine Zeit mehr zu haben, weil man ja Geld verdienen muss. Jeder sollte sich bewusst sein, das man immer Lebenszeit gegen Geld eintauscht. Die Frage sollte also lauten, ist mir ein schicker Lebensstil in Unwissenheit mehr wert, als ein freies Leben. Brauche ich zum sinnvollen Leben, wirklich ein Haus, einen SUV, das neuste Smartphone, eine riesige Glotze und den All inclusive Urlaub? Oder möchte ich lieber selbstbestimmt Leben und damit eigenständig entscheiden, wann und wo ich arbeite. Wie viel materielle Abhängigkeit ist brauche und was wirkliche Werte (Gesundheit, Familie, intakte Umwelt, Frieden etc.) für mich sind. Statt abhängig Beschäftigt zu sein und somit fremdbestimmt zu leben, sollte man zunächst alles dafür tun, selbständig arbeiten zu können. Dies fängt jedoch damit an, zu erkennen wie das aktuelle System aufgebaut ist. Also muss ich mich erst einmal breit und möglichst unabhängig informieren können. Glauben Sie wirklich in lediglich 15 Minuten kann man sein Leben nachhaltig verändern..?

  10. Nimmt man sich zurück, versetzt sich in die Rolle eines unbeteiligten Beobachters, wird der Wahnsinn deutlich: Der Dienst an der Profitmaschine, die die Kapitalherren immer reicher und reicher macht, sichert das Überleben des Einzelnen. Aber zugleich sorgt selbiger für die Zerstörung der Lebensgrundlagen.

    In der Bewegung lernen

    Dieser Widerspruch ist im globalen Kapitalismus nur mit einer globalen Massenbewegung, die von unbedingter Klassensolidarität getragen ist, zu überwinden. Eine Bewegung, der die Ursache der ökologischen und sozialen Probleme bewusst wird: die Eigentums- und Machtverhältnisse. Letzteres geschieht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Lernprozess innerhalb jeder Bewegung.

    Als internationale, antirassistische, antipatriarchale und durch moderne Kommunikationsmittel vernetzte Jugendbewegung hat F4F großes Potential, die kapitalistischen, auf Profit und Zerstörung beruhenden Eigentums- und Machtverhältnisse derart ins Wanken zu bringen, dass sie am Ende fallen. Vorausgesetzt ist, dass sie sich der Ursache der Probleme bewusst wird, ein tatsächliches Klassenbewusstsein entwickelt, also nicht auf die Propaganda vom umweltfreundlichen Kapitalismus hereinfällt und sich auf den erwartbaren Widerstand der Herrschenden vorbereitet.

    Das heißt im Klartext: F4F und wir alle müssen weg vom Denken und Handeln innerhalb der und für die Profitmaschine. Es reicht nicht aus, für höhere Löhne zu streiken, wenn durch die einer Profitmaschine dienenden Arbeitsplätze das Leben unserer Kinder und Enkel in akute Gefahr gerät. Es muss klar werden, dass uns die Klasse der Kapitalisten in jeder Hinsicht existenziell bedroht.

    Wir müssen aufhören, die Konzerne verniedlichend „Arbeitgeber“ zu nennen, so als wären sie Wohltäter. Wir dürfen nicht länger den Staat anbetteln und so tun, als wäre es seine Aufgabe, die tödliche Profitmaschine zu stoppen. Das Gegenteil ist der Fall: Der Staat als territorialer Manager hat einzig die Aufgabe, das Profitinteresse der widerstreitenden Kapitalfraktionen in Einklang zu bringen und zu befriedigen. Wir müssen begreifen, dass die Existenzbedrohung durch den Kapitalismus alles dominiert; ist er besiegt, ist auch die Angst um Lohnarbeit Geschichte.

    Aus:
    Freitag, 18. Oktober 2019, 15:58 Uhr
    ~13 Minuten Lesezeit
    Systemwechsel für den Wandel!
    Eine systemkritische globale Jugendbewegung entwickelt sich, die den Kapitalismus infrage stellt und die Herrschenden in Aufruhr versetzt.
    von Susan Bonath
    (Rubikon)

    Und ergänzend vom andern Ende:

    Außer einer Versetzung passierte Temme (Spitzname »Klein Adolf«), der eine Reihe von Auftritten in Untersuchungsausschüssen und vor Gericht zu absolvieren hatte, nichts. Seine neue Arbeitsstelle liegt ebenfalls in Kassel: im Regierungspräsidium. Oberster Vorgesetzter: Walter Lübcke. Lübcke wurde am 2. Juni 2019 erschossen, der Neonazi Stephan Ernst gestand die Tat zunächst, widerrief das Geständnis jedoch später.

    Temme, ein unscheinbarer, optisch konturloser Typ, beklagte sich vor den Ausschüssen: Er sei in eine Sache hineingeraten, von einer Unglückssträhne verfolgt. Aus einem Chat (Nickname: »wildman70«) mit einer Geliebten im Internetcafé sei ein Mordverdacht gegen ihn entstanden. Wenn er die Wahrheit sagt, dann ist es noch viel schlimmer: Er wäre der größte Pechvogel aller Zeiten. Denn die unglaubwürdige Geschichte nimmt noch eine weitere Wendung. Es war Geheimdienstler Temme, der – angeblich bis 2006 – dienstlich mit dem Fall Ernst betraut war. Dieser war als vorbestrafter Gewalttäter und aktenkundiger Neonazi ein Zielobjekt des Verfassungsschutzes; 2009 soll er allerdings »vom Radar der Behörden verschwunden« sein. Nur um zehn Jahre später wieder aufzutauchen und mutmaßlich Walter Lübcke zu ermorden.

    Hinter Temme und der Operation Internetcafé ist so gründlich aufgeräumt worden, dass ihm auch diesmal kaum etwas nachzuweisen sein wird. Und doch: Legt man Ockhams Rasiermesser an, ist es der Zufall, der hier weggeschnitten werden muss, denn er erfordert die meisten und kompliziertesten Zusatzannahmen, ist damit also unwahrscheinlichste Erklärung für all diese Geschehnisse.

    Aus:
    Ausgabe vom 19.10.2019, Seite 8 / Ansichten
    Kommentar
    Es passt immer alles
    Geheimdienstler und der Lübcke-Mord
    Von Sebastian Carlens
    (junge Welt)

    • Mit F4F sind Sie völlig auf dem Holzweg.
      Vielleicht wissen Sie das und versuchen hier nur die Manipulation aufrechtzuhalten.

      Jedenfalls sind F4F, XR, PftP und ähnliche nichts anderes als korporatistisch-faschistische Jugend, also Hitlerjugend in neuer Zeit.

    • FFF hat keine Zukunft. Und das ist auch gut so, denn sonst hat die Menschheit keine Zukunft mehr.
      Alles Weitere zu dem Thema hat Enkidu zu Deinem Post schon in 4 Zeilen gesagt.

    • Ich sehe das ein weinig anders Enkidu Gilgamesh. Für mich sind die Gruppen, die Sie aufzählen, allesamt kommunistische Gruppierungen. Bei allem, was diese Gruppen vertreten, handelt es sich meiner Meinung nach um rote Lügen im grünen Gewand.

      Wieso denke ich das?

      Ich schaue mir an, was aus den Forderungen der Gruppierungen folgt. Und das wäre in diesem Fall die Erhöhung der Staatsquote, also noch mehr Steuern.

      Vor zwei, vielleicht drei Jahren, rechnete ich mir anhand meines Bruttolohnes, meine Abgabenlast aus. Unter Berücksichtigung von Steuern, direkte und indirekte, Sozialabgaben und Sonstigen Abgaben, wie z.B. Rundfunkgebühr, kam ich in Steuerklasse 1 auf knapp 73%. D.h. von meinem erwirtschafteten Bruttoverdienst blieben Netto lediglich 27% übrig.

      Die CO2 – Steuer wird diesen Prozentsatz weiter in Richtung 100% verschieben, was letzlich bedeutet, dass ich zum vollkommenen Sklaven des Staates werde. Die Traumvorstellung eines jeden Kommunisten.

  11. Ullrich Mies ist nicht der einzige, der meint, in der alten BRD vor 1990 wäre einiges noch anders gewesen, aber dann hätte sich vieles verändert …
    Hm … wie konnte dann 1990 auf Knopfdruck die Einverleibung der ehemaligen DDR so funktionieren, wie sie stattfand?
    Ich meine, damit das so funktionierte, brauchte es die entsprechenden Strukturen.

    Geht man von den Ereignissen aus (Methode Pohlmann 🙂 wie er im Gespräch darlegt), deutet alles darauf hin, dass sich da nicht seit 1990 langsam was verändert hätte, sondern dass die dafür nötigen Strukturen in der nötigen Qualität 1990 voll ausgebaut zur Verfügung standen, also schon vor 1990 in der Form bestanden.

    Aber da könnte – und müsste – Ullrich Mies auch mit seiner Methode drauf kommen ("von oben", "transnationale Kapitalistenklasse" und die Anmerkung sei mir gestattet: die Eigenschaft transnational zu sein ist im Begriff "Kapitalistenklasse" bereits enthalten).
    Von 1945/48 bis 1989/90 war die alte BRD für USA die Front zum Reich des bösen Kommunismus.
    Wie kommt man da auf die Idee, dass ausgerechnet dort irgendwas demokratischer oder sonstwie kuschliger als jetzt gewesen wäre?!
    Weil es auf der anderen Seite KGB und Stasi gab, deswegen waren vor 1990 in den alten BRD CIA und BDN/Verfassungsschutz weniger Tiefer Staat?!
    Weil die Propaganda im DDR-Fernsehen echt plump war, deswegen war die Propaganda von ARD&ZDF vor 1990 weniger intensiv und weniger wirkmächtig?!
    Weil auf der anderen Seite Kommunismus war, deswegen war das Fehlen von Volksabstimmungen weniger undemokratisch?!
    Weil es damals noch kein Internet wie heute gab, was man flächendeckend überwachen konnte, sondern weil von BND und Verfassungsschutz noch Briefe gelesen wurden?!
    Ich weiß nich …

  12. Dirk Pohlmann (1:00:17): "…früher gab es… Salons…, dass man sich getroffen hat und geredet hat…"
    Ulrich Mies (1:00:25): "Gründet Salons!"
    Meine Rede (vgl. meinen Kommentar vom 15. Oktober 2019 at 12:14 zu "Standpunkte – Der Sinn der Demokratie?" von Jochen Mitschka vom 12.10.2019).
    Ergänzen möchte ich noch, dass solche Gesprächskreise regional und sogar lokal über die ganze Bundesrepublik verteilt sein können, weil die heutigen Medien (Skype etc.) eine Interaktion dieser Gesprächskreise miteinander auch über Entfernungen von Hunderten von Kilometern problemlos ermöglichen. Außerdem haben solche "dezentralen" Gesprächskreise bzw. Salons den Vorteil, dass diese Struktur unübersichtlich ist und somit ihre Überwachung und Kontrolle durch gegnerische Kräfte wesentlich schwieriger, als wenn man sich nur an einem Ort zentral träfe, z.B. in Berlin.

    • mein Kommentar vom 15. Oktober 2019 at 12:14 zu "Standpunkte – Der Sinn der Demokratie?" von Jochen Mitschka vom 12.10.2019):
      citoyen invisible sagt:
      15. Oktober 2019 at 12:14
      Moin, Hog1951, Birkat Kohanin, Tastend
      Unser Disput hier zeigt doch eigentlich sehr schön, wie es laufen müsste:

      Man setzt sich zusammen, und dann macht man erst einmal ein Brainstorming. Wobei wichtig ist, dass jeder gerade sich und die spezifischen Kenntnisse und Erfahrungen seines Lebensumfelds einbringt. Wesentliche Voraussetzung ist dabei, den anderen Empathie entgegenzubringen und zu versuchen zu verstehen, was sie meinen. Ohne das geht es nicht, ohne das schmort man nur weiter in seinem eigenen Saft und ist immun für andere Ideen, obwohl diese vielleicht besser sind als die eigenen. Eine solche Ideensammlung müsste am Anfang stehen, um allmählich herauszuarbeiten, in welche Richtung das gemeinsame Handeln gehen muss. Dabei merkt man dann zugleich, was man selbst alles noch gar nicht bedacht hat, wo einem die anderen bereits voraus sind, und umgekehrt. Idealerweise entwickeln sich die Teilnehmer dabei weiter, jeder für sich und zugleich alle gemeinsam.

      Dazu aber wäre eine persönliche Zusammenarbeit erforderlich und nicht nur eine anonyme Diskussion wie hier bei KenFM – obwohl das hier schon ein enormer Fortschritt ist, weg von der Vereinzelung, für mich immer wieder bereichernd und außerdem oft überraschend, wie viele in so mancher Hinsicht ähnlich denken. Aber das ist eben der große Nachteil: Früher schrieb man nur dem persönliche Briefe, den man kannte. In der virtuellen Welt hingegen tauscht man Gedanken mit Leuten aus, die man nicht kennt. Da können Missverständnisse gar nicht ausbleiben, manch einer fühlt sich sogar angegriffen, eventuell ganz zu Unrecht und reagiert dann auf seine Weise, möglicherweise in die ganz falsche Richtung. Keine noch so geschliffene Formulierung kann ersetzen, dass man jemandem gegenübersitzt und an seinem Gesicht und seiner Körpersprache unmittelbar ablesen kann, wie er etwas gemeint hat. Unsere vereinzelte Gesellschaft hätte es so nötig, endlich die postmoderne Scheu vor dem persönlichen Kontakt zu verlieren und sich anderen wieder direkt zuzuwenden, trotz aller schönen Errungenschaften der heutigen Medienwelt, ja geradezu als deren notwendige Ergänzung.

      (Und wenn hier im Forum immer wieder von "Trollen" die Rede ist: So einer könnte im persönlichen Gespräch ganz schnell als ein solcher entlarvt werden, ohne dass man hierüber seiten- und stundenlange Erörterungen anstellen müsste, die vielleicht doch nur in die Irre gehen.)

      Das Forum hier müsste weiterentwickelt werden, durch Gesprächskreise, die einem die Möglichkeit bieten, die anderen persönlich kennen zu lernen. Dann wäre Verständigung und Weiterentwicklung der eigenen Gedanken viel unmittelbarer und schneller möglich. Und wenn sich dann auch noch jeder überwinden könnte, sein Über-Ego einfach wegzulassen und das ganze Konkurrenzdenken, das man uns in dieser Gesellschaft von klein auf anerzogen hat, dann müsste etwas sehr Konstruktives, Basisdemokratisches entstehen können.

      Solange man so etwas noch nicht probiert hat, bzw. solange man mir nicht stattdessen einen besseren Vorschlag macht, sage man mir nicht, dass es sowieso nicht geht, dass es naiv sei, weltfremd oder einfach nur praktisch nicht durchführbar. Denn wann und wie will man denn sonst jemals damit anfangen, etwas wirklich zu verändern?

    • Wenn ich KenFM beispielsweise mit dem Rubikon vergleiche, erkenne ich deutliche Unterschiede in der Lebensphilosophie der jeweiligen Portalbetreiber. KenFM bietet artikelbezogene Foren, die auch eher großzügig moderiert werden. Der autistisch anmutenden Rubikon kommt ohne jede Möglichkeit der institutionalisierten Interaktion mit den Autoren und anderen Lesern daher. Die Foren bei KenFM helfen bei der Weiterentwicklung der eigenen Gedanken, wenn man auch etwas Mühe für die Suche nach den eher dünn gesäten Perlen aufbringen muss…

      KenFM investiert einiges an Ressourcen in seine Foren, hält die dabei zu Tage tretenden Widersprüche und Emotionen aus und zeigt auch einen gewissen Mut zum Risiko. Schade finde ich allerdings, dass die von der Forensoftware vorgesehenen Möglichkeiten für eine automatische Benachrichtigung von Folgekommentaren und Zitierungen nicht aktiviert werden. Dadurch sterben manche interessanten Gesprächsfäden früher als notwendig ab.

      Ich sehe es aber auch so, dass kein Forum dieser Welt einen interaktiven und möglichst alle Sinne einbeziehenden Gedankenaustausch ersetzen kann. Vor einiger Zeit hatte ich im Rubikon (Den Frieden Leben) und parallel dazu bei Peds Ansichten (Frieden durch Streitkultur) vorgestellt, wie ich mir einen solchen Gedankenaustausch praktisch vorstellen könnte.

      Im Forum von Peds Ansichten hatte ich vorgeschlagen, dass wir Foristen uns an einem verlängerten Wochenende treffen, persönlich kennenlernen und in einen intensiveren Gedankenaustausch eintauchen. Konkret hatte ich ein Treffen in einer Jugendherberge o.ä. ins Gespräch gebracht. Vom Ansatz so etwas wie ein »Walk and Talk«. Leider haben sich genau null Foristen für diese Idee erwärmen können.

      Wir können aber gerne zusammen einen neuen Anlauf unternehmen. Vielleicht finden sich hier im Forum noch ein paar Interessenten, denen Reden respektive Schreiben auf Dauer zu wenig ist.

    • @ citoyen
      Diskutieren kann man, muss man aber nicht. Diskutieren kann sogar Spaß machen, aber 🙂
      Wenn ich von (m)einem demokratischen Grundverständnis ausgehe, müssen alle verfügbaren Fakten auf den Tisch, damit konkrete Themen demokratisch entschieden werden können.
      So gesehen ist diskutieren zweitrangig, transparente Faktenlage ist hauptsächlich.

      Wäre nur noch die Frage, ob Demokratie in diesem Sinne ("direkte Demokratie") überhaupt mehrheitsfähig ist oder ob die Mehrheit nicht doch unter einem König stehen will, aber gütig soll er sein, der Guttenberg und seine adretten Gattin hätten so ein schönes Paar abgegeben für diese Zeitschriften, in denen das steht, was viele Leute wirklich interessiert … ^^

    • Antagonismus

      Der Kapitalismus erlaubt keine Demokratie. Sie widerspricht seinem Wesen diametral und endet letztlich, wo Kapitalinteressen walten, also zum Beispiel vor jedem Fabriktor, vor jedem Bankeingang – und allemal vor dem Berliner Reichstag.

      Nein, Betriebsräte, das Betriebsverfassungsgesetz, die Mitbestimmung und Ähnliches – um nur diese zwei zu nennen – widerlegen meine Auffassung nicht, im Gegenteil! Sie basieren auf der Farce der Sozialpartnerschaft. Sie ist ein Popanz, eine contradictio in adiecto, weil die Gleichrangigkeit von Kapital und Arbeit in keiner Weise gegeben ist, solange es das uneingeschränkte Privateigentum an den Produktionsmitteln gibt. Aber sie ist dabei ein höchst unterhaltsamer Popanz. Dieser lenkt trickreich ab, beschönigt die tatsächlichen Machtverhältnisse, verhindert deren Korrektur und korrumpiert die Arbeiterschaft! Ich möchte hier nur an die Bordellbesuche des VW–Betriebsrats erinnern, es handelt sich um ein durchgängiges, systemisches Problem.

      Auch die parlamentarische Praxis widerlegt mich nicht. Es gehört zu den Gepflogenheiten im Parlamentarismus dieser Tage, dass er selbst die ihm zugrunde liegende Idee der Volksherrschaft nur als Folklore betrachtet. Was der Kapitalismus als Wirtschaftsform, gesellschaftliches Grundmuster und Organisationsrahmen der Politik im allergünstigsten Falle zulässt, ist eine Formaldemokratie mit dem Hauptzweck, den Primat der Geldaristokratie zu garantieren und die ökonomische Vormacht mit der Weihrauchwolke „Freiheitlich-demokratische Grundordnung“ zu umhüllen.

      Das sehen wir gegenwärtig in höchst eindrucksvollen Szenen auf der finanzpolitischen Bühne: Hier zeigt die bürgerliche Demokratie ihre Blöße – ihr Versagen, ihre Schwächen und Mängel – in geradezu pornographischer Schamlosigkeit her. Dennoch wird von ihr immer noch frech behauptet, sie sei eine ehrbare Dame.

      Bürgerliche Demokratie trägt günstigstenfalls zur Verkleisterung sozialer Gegensätze, zur Tarnung der tatsächlichen (demokratisch nicht legitimierbaren) Machtverhältnisse und zur Volksberuhigung bei. Zugleich bedient sie sich – höchst autoritär – eines umfangreichen Instrumentariums der Gewalt und Brutalität. Unterstützt durch einen aufgeblähten Unterdrückungs– und Desinformationsapparat schließt sie aus, auch nur ansatzweise infrage gestellt zu werden.
      (…)
      Immer wieder wird die Idee erörtert, der deutschen staatlichen Verfasstheit sei mittels plebiszitärer Elemente, wie die Schweiz sie kennt, zu mehr faktischer Demokratie zu verhelfen. Auch das ist für mich nur "Fassadenmalerei", denn in der Schweiz ist die Herrschaft der Kapitaleigner doch genauso unantastbar wie in Deutschland, trotz einiger basisdemokratischer Akzente.

      Im Übrigen schließen auch Volksentscheide keine Fehlentwicklungen aus, wie das Minarettverbot und ähnliche schweizerischen Entscheidungen zeigen. Seit Jahren versucht eine Bürgerinitiative in Zürich, pazifistischen Prinzipien Geltung zu verschaffen (ich meine die bewundernswerte Gruppe für eine Schweiz ohne Armee – GSoA). Sie unterliegt jedoch bei jeder Abstimmung kläglich; die Kapital- und die Macht-Eliten setzen alle Mittel ein, um die widerwärtigen Interessen des militärisch-industriellen Komplexes der Schweiz unantastbar zu halten. Und Volksentscheide sicherten auch die Rolle des Landes als Oase für Steuerhinterzieher.

      Aus:
      Dienstag, 30. Januar 2018, 10:34 Uhr
      ~10 Minuten Lesezeit
      Die Farce-Demokratie
      „Demokratie ist die Staatsform des Bürgertums, wenn es sich noch nicht getraut, seinen Faschismus offen zu zeigen“, meint Volker Bräutigam.
      von Volker Bräutigam
      (Rubikon)

      Das zum Einen. Zum Anderen, haben mittlerweile Internet-Foren und "soziale" Netzwerke, sowie andere Internetdienste, doch sehr an "Reiz" eingebüßt, da es hauptsächlich zur Spielwiese von Einflußagenten geworden ist und jeder Betreiber nach beliebig eigenen Kriterien Zensur betreibt.
      Insofern sind das weniger Debatten Gleichgesinnter die versuchen Probleme zu erörtern, sondern viel mehr Kampfschauplätze im Meinungskrieg.
      Aber wenn man meint jemandem trotzdem etwas über Distanz mitteilen zu müssen, steht es einem natürlich frei eine e-mail zu schreiben.

    • Okay, danke, cyberzaurus, für Ihren Erfahrungsbericht. Also lassen wir das. Dann findet in Deutschland die Revolution also auch diesmal wieder nicht statt. War ja auch nur so eine Idee, sorry (die wurde übrigens auch wieder vertreten in der weiteren Buchkomplizen-Diskussion vom 19.10.2019 "Spaltungswerkzeug Massenmedien? – von Ken Jebsen, Daniele Ganser, Ulrich Teusch und Mathias Bröckers , ab 45:25).
      Dann denken wir uns also weiterhin kluge Sachen aus, schreiben sie hier, finden uns toll dabei und bekommen vielleicht sogar dafür auf die Schulter geklopft. Das reicht doch dann aber auch, damit tun wir ja schon genug zur Rettung der Welt, oder?!😇

    • Ich habe den Eindruck, dass Sie mich falsch verstanden haben. Ich hatte Ihnen Vorschlag aufgegriffen, die Vernetzung über den schriftlichen Austausch in diesem Forum hinaus zu vertiefen und dazu einen konstruktiv-handlungsleitenden Ansatz vorgestellt – jedenfalls nach meinem Verständnis.

    • Sorry, cyberzaurus, ganz so ernst war mein Kommentar auch gar nicht gemeint.
      Und ich anerkenne selbstverständlich, dass Sie mir voraus haben, so etwas, wie ich es vorschlage, schon einmal selbst praktiziert zu haben. Ich weiß nicht, wie Sie dabei vorgegangen sind, aber ich stelle es mir als ein nicht unerhebliches Hindernis für eine Kontaktaufnahme vor, dass viele von uns hier anonym schreiben. Meine Idee, Gesprächskreise zu bilden ist ja auch noch sehr unvollständig entwickelt, was die praktische Durchführung betrifft. Hier ist Erfahrungsaustausch mit Leuten wie Ihnen hilfreich.

    • Unser Missverständnis ist ein schönes Beispiel dafür, wie leicht man sich – selbst bei allseits gutem Willen – missverstehen kann, wenn man sich nicht auch hört und sieht!

      Meine Identität hatte ich durch den Verweis auf meinen Artikel beim Rubikon aufgehoben. Mein Name ist besser als jede Identifikationsnummer. Über meinen Namen finden Sie mich, wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen.

      Haben Sie übrigens schon mal auf Ihr Pseudonym geklickt und sich Ihre Profilseite angesehen? Ich bin mir nicht sicher, ob die Offenlegung Ihres Namens gewollt ist 😉

      Ansonsten habe ich schon mal über Diaspora so etwas wie eine Diskussionsgruppe angelegt. Die kann man so ähnlich handhaben wie eine geschlossene Benutzergruppe. Da kann man erstmal anonym bleiben und sich später irgendwann entscheiden, seine Anonymität aufzuheben.

    • @ Box
      Ansichten wie die zitierte von Volker Bräutigam sind nicht meine Sache.
      Ich gebe mal Beispiele, warum nicht.

      "Der Kapitalismus … "

      Welcher Kapitalismus?

      "Der Kapitalismus erlaubt keine Demokratie."

      Wenn man von Demokratie ausgeht, dann ist die Frage, was Demokratie erlaubt, also was die Mehrheit der Abstimmenden will.
      Wenn die Mehrheit Kapitalismus will, Pech für Marxisten.

      "Sie widerspricht seinem Wesen diametral und endet letztlich, wo Kapitalinteressen walten, also zum Beispiel vor jedem Fabriktor … "

      Nicht vor jedem Fabriktor; es gibt wenige, aber es gibt Fabriken, da sind Kapitalinteressen und Arbeiterinteressen die selben, weil Eigentümer und Arbeiter ein und die selben Personen sind.
      Die wenigen Beispiele beweisen, dass es geht.
      Aber selbst wenn die Fabrik wenigen Großaktionären gehört und tausende Angestellte für Lohn Arbeitsleistung verkaufen, "Kapitalinteressen" sind nicht sachlich, "Kapitalinteressen" sind immer die Interessen genau des Menschen, dem das "Kapital" gehört.
      Also sind "Kapitalinteressen" immer persönliche Interessen von Menschen.

      " … vor jedem Bankeingang – und allemal vor dem Berliner Reichstag"

      Genossenschaftsbanken nach dem ursprünglichen Sinn sind denkbar und wie ein Parlament beschaffen ist, das ist auch kein unabänderbares Naturgesetz.

      "Nein, Betriebsräte, das Betriebsverfassungsgesetz, die Mitbestimmung und Ähnliches – um nur diese zwei zu nennen – widerlegen meine Auffassung nicht, im Gegenteil! Sie basieren auf der Farce der Sozialpartnerschaft. Sie ist ein Popanz, eine contradictio in adiecto, weil die Gleichrangigkeit von Kapital und Arbeit in keiner Weise gegeben ist"

      Stimmt, und dieser Widerspruch löst sich auf, wenn Eigentümer und Arbeiter die selben sind.

      "solange es das uneingeschränkte Privateigentum an den Produktionsmitteln gibt."

      Ach, DIESER Kapitalismus ist gemeint.
      Da ließe sich mit Demokratie was machen.
      Wenn die Mehrheit will, dass Privateigentum an Produktionsmitteln beschränkt wird, dann wird das so gemacht.
      Wenn die Mehrheit für uneingeschränktes Privateigentum ist, dann wird das so gemacht.

      "Was der Kapitalismus … im allergünstigsten Falle zulässt"

      Von Demokratie aus gedacht ist die Frage, was Demokratie zulässt, also was die Mehrheit der Menschen will.

      "Immer wieder wird die Idee erörtert, der deutschen staatlichen Verfasstheit sei mittels plebiszitärer Elemente, wie die Schweiz sie kennt, zu mehr faktischer Demokratie zu verhelfen. Auch das ist für mich nur "Fassadenmalerei", denn in der Schweiz ist die Herrschaft der Kapitaleigner doch genauso unantastbar wie in Deutschland, trotz einiger basisdemokratischer Akzente."

      Und wenn die Mehrheit der Schweizer die Herrschaft der Kapitaleigner will, WER will den Schweizern dann vorschreiben, dass sie was anderes zu wollen haben?!

      "Im Übrigen schließen auch Volksentscheide keine Fehlentwicklungen aus"

      Sollen sie auch nicht.
      Warum sollte eine Bevölkerungsmehrheit nicht auch Fehler machen dürfen?
      Wenn die Mehrheit sich für etwas entscheidet, was dann zu einer Fehlentwicklung wird, dann hat sie halt einen Fehler gemacht.
      Und?!
      Wenn es für die Mehrheit ein Fehler war, kann die Mehrheit es auch wieder korrigieren.

      "wie das Minarettverbot und ähnliche schweizerischen Entscheidungen zeigen."

      Ja die ist grenzwertig und nein das Menschenrecht auf freie Religionsausübung wird zumindest nicht direkt berührt, darum wurde zugelassen über ein Minarettverbot abzustimmen.
      Für die Mehrheit der Schweizer ist das keine "Fehlentwicklung", sondern ihre Entscheidung, also aus ihrer Sicht eine richtige Entwicklung.
      Das muss nicht meiner Meinung entsprechen, aber was Demokratie nicht braucht, sind schlechte Verlierer.

      "Und Volksentscheide sicherten auch die Rolle des Landes als Oase für Steuerhinterzieher."

      Dann wollte die Mehrheit der Schweizer das so.

      ———————————————————————–
      Wahrscheinlich sind die Schweizer mehrheitlich keine Marxisten. 🙂

    • Ha, ertappt, cyberzaurus!
      Danke für den Hinweis.
      Ich bin zum Glück viel zu unwichtig, viel zu alt und viel zu unabhängig, als dass die Offenlegung meines Namens irgendwelche Konsequenzen haben könnte. Aber mein Pseudonym finde ich trotzdem passend und behalte es bei. Schon aus Sinn für Ironie.

    • So, damit habe ich Sie nun endgültig eingekreist, jetzt kommen Sie mir nicht mehr aus😃. Sorry nur, dass ich Sie offensichtlich verwechselt habe. Ist aber auch zu blöd, dass ich Ihrem zweiten, deutlicheren Hinweis ("ich bin der zweitgenannte Autor des Rubikon-Artikels") vergeblich nachzugehen versuchte und den Rubikon-Artikel über den Suchbegriff "Den Frieden Leben" beim besten Willen nicht finden konnte, auch nicht über den Suchbegriff "Den Frieden leben".

  13. Geheimlogen spielen eine entscheidende Rolle im Weltgeschehen. Auch das verstehen Jebsen, Pohlmann, Bröckers und viele Andere überhaupt nicht oder weigern sich es zur Kenntnis zu nehmen.
    Zionismus hat z.B. seine Wurzeln im 18. Jhdt. Stichwort Sabbatei Zevi und sein Nachfolger Jacob Frank. Ihr satanischer Kult und die direkten Verbindungen zu den Rothschilds, Illuminaten, Adam Weishaupt.
    Wolfgang Eggert hat hierzu unglaubliche Rechercheleistung erbracht.
    Hier ein kurzes Interview mit Nina Hagen aus 2006 oder 2007
    https://www.youtube.com/watch?v=ZcG9ofUWyxc&app=desktop
    Hier ein 4 Stunden Interview über seine Recherchen:
    Okkulte Geopolitik – Der rote Faden der Geschichte | Wolfgang Eggert
    https://www.youtube.com/watch?v=JEwT14Dz2QY

  14. Sehr gutes Interview, bis zu dem Punkt, wo Pohlmann wieder mit dem Blödsinn einer Klimakatastrophe anfängt (und Inseln nennt die auf sinkenden tektonischen Platten liegen-der Meeresspiegel steigt dort nicht).
    Bei diesem Thema ist er nicht in der Lage seine Ideologie zu überwinden und ist kognitiv nicht in der Lage zu erkennen, daß auch die Klimahysterie vom tiefen Staat erfunden und angewendet wird.
    Er hat auch nicht verstanden, daß auch die Kirche Teil des tiefen Staates ist.
    Bei einigen Punkten muß er noch einiges lernen.

    • Der vorstehende Kommentar von Mythbaster zielt leider nicht auf etwas, was der gemeinsamen Sache dienlich wäre. Er polarisiert zum Thema Klimadebatte. Das begünstigt faktisch die Spaltung der kritischen Gegenöffentlichkeit. Auch ich fand die Sendung sehr gut und begrüße ausdrücklich, dass auf KenFM.de wie auf der Rubikon Plattform unterschiedliche Strömungen zur hochgekochten Klimadebatte zu Wort kommen und sich die Fraktion hinter dem Begriff Klimahysterie nicht mit dieser Position ganz einmauert. In einer versachlichten und respektvollen Auseinandersetzung liegt allein die Chance, andere Menschen zu überzeugen und mit zivilgesellschaftlichen Mitteln in einem offenen Diskurs und ohne den Gegner persönlich verletztende Töne Mehrheiten zu bilden und so zugleich die unterlegene Minderheit an Mitbürgern durch eine fair geführte Debatte einzubinden und nicht durch Polemik auszugrenzen. Wer friedliche Verhältnisse innerhalb einer Gesellschaft anstrebt, der sollte das beachten. Ken Jebsen hat das verstanden und lässt Dirk Pohlmann auch seine etwas unterschiedliche Position zur Klimabewegung richtigerweise unzensiert darstellen und begründen. Daran soll er festhalten.

    • Es ist doch gut, wenn die Gräben sich schließen. So schön ein Streit auch ist, besonders zahlreich sind wir nicht, um uns damit aufzuhalten, bei den Lösungsansätzen stimmt man ohnehin weitgehend überein.
      Diese müssen eben noch sichtbarer werden.

    • Berndrath, bei dieser Debatte geht es um die Wahrheit. Und wenn selbst jemand wie Pohlmann nicht fähig ist zu erkennen (oder es ideologisch geprägt nicht will), daß er einer Lüge aufsitzt, die von den Eliten selbst in die Welt gesetzt wurde, mit falschen Daten und fake Wissenschaft, dann muß man von einer Hysterie sprechen und die Leute wachrütteln.
      Eine Lüge führt nie zu einem positiven Ziel. Hat sie noch nie und wird es nie.

    • Da Pohlmann auch sagt: "Die Wirtschaft hat demokartiekonform zu sein" was ich sehr unterstütze, finde ich es auch sehr schade, dass Pohlmann die CO2-Klimalüge weiterventiliert und das obwohl er mit Markus Fiedler einen Naturwissenschaftler an seiner Seite hat.

      Die Spaltung geht m.E. aber auch klar von den Lügenverbreitern aus und nicht von denen, die auf die Lügen hinweisen!

    • Was mich bei Pohlmann (in einer Sendung "Das dritte Jahrtausend") auch stört, das ist seine Schönfärberei von China, welches er dafür lobt, dass das system in der Lage ist, Dinge einfach durchzusetzen. Wie jetzt? Demokratie?

      China führt gerade die flächendeckende Überwachung ein, daran will ich mich nicht orientieren.

      Eine Okö-Diktatur kann er sich an den Hut stecken. Da kriegst Du nur Diktatur und ganz wenig öko.

      Mensch Herr Pohlmann, das kann doch nicht Ihr Enrnst sein?

    • @ Berndraht

      Es reguliert sich m.E. ein Stück weit selbst, denn:
      Wenn ein Kommentar zu 20% aus diskutieren und zu 80% aus polemisieren besteht oder umgekehrt zu 20% aus polemisieren und zu 80% aus diskutieren besteht, dann sehe ich das ja am Kommentar und damit ist auch klar, ob derjenige mehr diskutieren will oder ob er mehr polemisieren will.
      Und dann ist es an mir, ob ich mehr diskutieren will oder ob ich mehr polemisieren will und wo ich einsteigen will und wo nicht.

  15. Vielen Dank für dieses aufschlußreiche Gespräch Herr Ullrich Mies und Dirk Pohlmann. Was mich derzeit jedoch immernoch umhertreibt ist die Frage, welche Indizien es gibt, daß der zweite Weltkrieg als NS-Proxykrieg für die Alliierten (insbesondere USA) gegen Russland geplant war. Kann bitte mal hierzu eine Diskussionsrunde auf KenFM stattfinden? Vielen Dank.

    • Zum Thema 2 Wk noch ein Buchtip:
      Nikolai Starikow _ Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen.
      Gut aus sowjetischen Dokumenten recherchiertes Buch.
      Hochinteressant.
      Viele wissen auch nicht, daß Amerika, England und Frankreich 1919 in Russland einmarschiert sind und Russland überfallen hat.

    • Stichworte sind Herzland-Theorie (Halford Mackinder), heute G. Friedman und Zby…irgendwas Brzezinzski (nichts gegen Polen, aber solche Namen … 😀 ) "The Grand Chessboard"

      Meine Frage wäre nicht, ob und wie der zweite Weltkrieg als deutscher Proxykrieg für die Alliierten (insbesondere USA) gegen Russland gewollt und war und angeheizt wurde.
      Das setzte ich als gegeben voraus.
      Meine Frage wäre, warum das so wunderbar geklappt hat.
      Mächte haben Interessen, meistens die Macht zu erweitern; da sehe ich auch keinen wesentlichen Unterschied zwischen UK/USA und Deutschland, alle wollten ihre Macht erweitern.
      Der einzige Unterschied ist, wer gewonnen hat und wer verloren.

      Wenn in der Herzland-Theorie aus britischer und heute nordamerikanischer Sicht formuliert wird z.B. sinngemäß "teile Russland und Deutschland und herrsche über sie", dann ist aus russischer und aus deutscher Sicht klar, wenn man britische (heute nordamerikanische) Vorherrschaft in dem Teil Kontinentaleuropas verhindern will, müssen Deutschland und Russland kooperieren.
      Darum ist für mich aus deutscher Sicht die Frage anders herum interessant.
      Die Deutschen sind ja schon mit dem Ersten Weltkrieg, wo sie es auch schon hätten wissen können, der britischen Strategie (Herzland, teile und herrsche) auf den Leim gegangen und damit so derb auf die Fresse gefallen, dass das normalerweise für einen Lerneffekt hätte genügen müssen.
      The Grand Chessboard; einen absoluten Anfänger überrascht man noch mit einem Schäfermatt, und zwar genau ein Mal, danach kennt er das und fällt nicht mehr drauf rein.
      Aber die Deutschen sind wieder drauf reingefallen und begingen mit dem zweiten Weltkrieg den gleichen Fehler wieder, vollkommen lernresistent, geistig abgeschaltet; in einem BIOS würde angezeigt "function learn disabled".
      Darum sehe ich nicht die Frage, ob UK (WK I) und USA (WK II) Deutschland ausmanövrieren wollten – selbstverständlich wollten sie das, Mächte haben Interessen – sondern wie einfach sich die Deutschen haben ausmanövrieren lassen – ein zweites Mal völlig ohne Lerneffekt!!! – und was das möglicherweise für heute bedeuten könnte, wo es wieder nationalistische Kräfte in Deutschland gibt die möglicherweise wieder für das aktuelle Imperium wirken könnten ohne es zu merken …

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/andreas/' rel='nofollow'>@Andreas</a>

      Kennen Sie das Buch "The Myth of German Villainy", oder zu deutsch "Das Märchen vom bösen Deutschen" von Benton L. Bradberry?

      Falls nicht würde ich Ihnen die Lektüre dieses Buches ans Herz legen. Darin erhalten Sie Anworten auf Ihre Fragen. Ob Ihnen die Antworten allerdings gefallen werden, vermag ich nicht zu beurteilen. Das Buch könnte das Potential haben, ihr ganzes Weltbild einmal auf den Kopf zu stellen, bzw. vom Kopf wieder auf die Füße 😉

  16. Ich denke, dass man den Tiefenstaat am besten von der Römischen Staatsordnung herleitet.
    Die laufenden Updates der heutigen Struktur werden seit der Gründung der CIA in der Schweiz von dort aus koordiniert.
    Die Gründer und Finanziers waren das Globale Finanzkapital mit angeschlossenen Industriekartellen.
    Sie organisierten und institutionalisierten sich vorwiegend über ihre christlich begleiteten Logen gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen.
    Bilderberger, Mt. Pelerin, Nato, IMF, Weltbank, EU usw. nach dem Top -Down -Konzept der Kapitalmacht allesamt ohne demokratische Inclusion.
    Das konkrete Resultat wurde von Peter Phillips eindrucksvoll herausgearbeitet, wie hier von einer ´klasse für sich´ Journalistin vorgestellt.
    https://www.youtube.com/watch?v=ZUGh1Su7-ok

  17. Vielen Dank für das informative Format. Es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, was Ihr als Team da auf die Beine stellt.

    Vielleicht habe ich es nicht richtig mitbekommen; Ist das vielfach angekündigte Buch von Dirk Pohlmann nun erhältlich oder nicht?

  18. Erst vor wenigen Tagen habe ich in der Tagesdosis vom 15.10.2019 bei KenFM unter den Text von Herrman Ploppa: „Ja, was ist denn mit den Amerikanern los?“ einige symptomatische Aussagen von Sigmar Gabriel und Düzen Tekkal und anderen zusammengetragen, die meiner Ansicht nach Indizien für den transatlantischen Plan darstellen, Europa künftig die Rolle des militärisch Eingreifenden im Nahen Osten und anderswo zu übertragen.
    Ich stellte dann abschließend die Frage , ob man bei den transatlantischen Thinktanks beschlossen habe, einer von Deutschland geführten EU künftig die Rolle des „Welt-Schurken“ zu übertragen, während die Welt-Ideologie allerdings weiterhin in den angelsächsisch-transatlantisch denkenden, liberal-demokratischen Kreisen bleiben solle und Deutschland de facto weiterhin, als Helot der Westmächte, ohne Mitbestimmung bleiben solle? (https://kenfm.de/tagesdosis-15-10-2019-ja-was-ist-denn-mit-den-amerikanern-los/#comment-172488)

    GESTERN (!!), bei Maybritt Illner waren wieder Düzen Tekkal und Sigmar Gabriel geladen und Gabriel hat sozusagen dargelegt – so habe ich ihn jedenfalls verstanden – dass Europa künftig die Rolle des Weltpolizisten einnehmen solle, da man sich auf die USA nicht mehr verlassen könne. Da kann ich nur sagen: Da sei Gott davor. Denn:
    Erstens: Weshalb sollten Russland, Iran und Syrien und andere asiatische Staaten in Asien nicht ihre Interessen wahren dürfen? SIE BEWOHNEN DOCH SEIT JAHRTAUSENDEN ASIEN! Und nicht die Europäer oder Amerikaner!
    Und zweitens:
    Warum setze ich „Weltpolizist“ mit „Welt-Schurke“ gleich? Wegen der Rolle der US-Geheimdienste beim bisherigen „Weltpolizisten“, den USA: Diese betrieben nämlich beinahe ein ganzes Jahrhundert lang eine Politik der moralischen Doppelstandards: Während sie nach außen für „Demokratie“ und „Menschenrechte“ zu kämpfen vorgaben, hatten ihre Geheimdienste nämlich die Länder, die sie später zu „Schurkenstaaten“ erklärten, vorher entweder durch geheimdienstlich unterstützte Regime Changes destabilisiert oder ihnen wohlgesonnene Oligarchen an die jeweilige Staatsspitze gebracht, die zunächst gut für amerikanische Wirtschaftsinteressen waren aber oft nicht so gut für die betreffenden Völker. Eine Aussage von Kissinger ist bezeichnend: „He is a bastard, but he is our bastard.“ Beispiele für US-betriebene Regime Changes lassen sich zahlreiche finden, z. B. Mossadegh, Arbenz, Allende in Chile, Saddam Hussein, Gaddafi, Poroschenko ect…
    Andreas v. Bülow hat in einem youtube-Video mal ausgesagt, dass die Geheimdienste in den USA in mehr als 50 Regime Changes involviert gewesen seien. Sehr aufschlussreich ist auch der Vortrag von Lawrence Wilkerson, siehe hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=45368#more-45368
    Wenn ein „Weltpolizist“ so tut, als ob er Schurken bekämpfe, aber seine Geheimdienste oder Geheimgesellschaften, seine Wirtschaftssanktionen oder sonstigen Maßnahmen vorher genau diese Länder vorher tiefgreifend destabilisiert und skrupellose Machtmenschen hinbezahlt und bewaffnet haben – dann ist das so, als ob in einer Polizeizentrale eine geheime Abteilung verdeckter Ermittler die Ganoven erst mal bewaffnet und mit einem Köder zum Verbrechen verlockt, um sie dann mit den Polizisten einer anderen Abteilung auf frischer Tat ergreifen zu können. Kurz: Die Ganoven, die man bekämpft wurden vorher von den „Bekämpfern“ installiert. Da kann man sich, mit Guido Giaccomo Preparata, schon fragen: Wer ist der größere Schurke: https://www.larsschall.com/2012/08/05/die-ublichen-geschafte-hinter-dem-gemetzel/
    Hier ein Auszug: Interviewer zu Preparata: "Am Anfang Ihres Buches führen Sie aus, dass “es tatsächlich etwas weit Schlimmeres als den Nazismus gibt, und das ist die Hybris der anglo-amerikanischen Bruderschaften, für die das Aufhetzen eingeborener Ungeheuer zum Krieg Routine ist.“ Wie kommen Sie zu diesem Schluss, der sehr wenig mit der generellen Sichtweise der Bevölkerung gemein hat, insbesondere in Großbritannien und den Vereinigten Staaten?"
    G.Preparata.: "Es ist das alte Dilemma. Was ist schlimmer: ein Krimineller zu sein oder vorsätzlich einem bekannten Kriminellen ein Arsenal von Waffen in die Hand zu geben? Ich denke, das Letztere ist schlimmer; daher diese Aussage.“ Ende Zitate.
    Auch Hitler hat gewisse, westliche Förderung erhalten…

    Fazit: Wenn Europa sich tatsächlich in die Rolle des „Weltpolizisten“ hineindrängen lässt, dann wird es zum Büttel der englisch-sprachigen, supranationalen, transatlantischen Organisationen und muss genau diese Aufgabe übernehmen: Europa muss dann militärisch für den Westen die Kastanien aus dem Feuer holen und den Hass der ganzen Welt auf sich ziehen, während britisch-amerikanische Geheimdienste weiterhin Regime Changes und Destabilisierungen und Chaos-Schaffung in „ungehorsamen“ Nationen betreiben werden. Eine ziemlich unrühmliche, ja schändliche Rolle, die Europa NICHT ÜBERNEHMEN SOLLTE.

    • Danke für diesen umfangreichen und Augen öffnenden Kommentae!
      So bekommt auch der Brexit eine ganz neue Dimension – das Empire behält seine exceptionelle Rolle, kann weiter im Hintergrund agieren, muss aber nicht menschlich und finanziell auf den Schlachfeldern bluten.

      Auch würde mit dieser Europa zugedachten neuen Rolle, in der Deutschland seiner Finanzkraft nach eine führende Rolle spielen müsste, endlich nachhaltig verhindert, was den anglo-amerikanischen Mächten ja schon sehr lange Sorgen macht: die Verbindung Deutschlands mit Russland.

    • Die Amis haben ein Image-Problem, das haben sie wohl erkannt. Deutschland steht in der Sympathieskala noch weit oben, was daran liegt, dass es sich bisher im Hintern der USA verstecken konnte. Aber BND mit Nazi-Vergangenheit und CIA lagen eh immer zusammen im Bett. Mit der verhassten Deutschland-dominierten EU, der Automobilindustrie und jetzt Bayer-Monsanto sind ist die Entwicklung zum Schurkenstaat vorbereitet.

    • Haben sie sich schon einmal die Frage gestellt, ob es tatsächlich Amerikaner sind, die Amerika regieren?
      Also wenn ich mir die amerikanische Aussenpolitik ansehe, dann kommen mir da erhebliche Zweifel. Die betriebene Aussenpolitik sorgt doch in erster Linie dafür, dass in der ganzen Welt, mehr und mehr, eine antiamerikanische Stimmung aufkommt. Was für ein Interesse sollte ich, wäre ich Amerikaner, denn daran haben, dass mich die ganze Welt hasst?
      Wäre ich nun allerdings jemand, der die ganze Welt unterjochen und ausbeuten wollte, müsste ich dann nicht zu aller erst dafür Sorge tragen, dass der Widerstand dagegen sich nicht gegen mich richtet? Und wie könnte ich das besser erreichen, als sich als jemand auszugeben, der ich in Wirklichkeit gar nicht bin? Also z.B. als Amerikaner.
      Somit hätte ich doch mein Ziel erreicht, die Aggression richtet sich gegen Amerika und ich kann mein Spielchen unbehelligt weiter treiben.

      Denkbar? Oder nur eine Verschwörungstheorie, die sich da in mein Denken eingeschlichen hat?

    • @ A.Eberl
      Ob westeuropäische Oligarchen oder ehemalige Westeuropäer, heute ansässig in Nordamerika, ob USA oder EU ist in diesen Zusammenhängen das gleiche, nämlich die gleiche alt-westeuropäische Denkweise.

    • @ Oliver
      "Wäre ich nun allerdings jemand, der die ganze Welt unterjochen und ausbeuten wollte, müsste ich dann nicht zu aller erst dafür Sorge tragen, dass der Widerstand dagegen sich nicht gegen mich richtet? Und wie könnte ich das besser erreichen, als sich als jemand auszugeben, der ich in Wirklichkeit gar nicht bin? Also z.B. als Amerikaner."

      Amerikaner?
      Hm … Chilenen oder Argentinier hätte ich kaum im Verdacht, die Welt beherrschen zu wollen.
      Und wenn man schon entlang Nationalitäten/geographischen Einheiten denken will: das in USA sind Nachfahren von Westeuropäern und Afrikanern, die eben heute in Nordamerika in einem der zwei bis drei nordamerikanischen Staaten leben (je nachdem, wie man zählt).

      Und wäre ich der jemand, der die ganze Welt unterjochen und ausbeuten wollte, und Sie wollten Widerstand leisten, dann würde ich mir jetzt ins Fäustchen lachen, weil Sie mich nicht finden können, so lange sie entlang von Nationalitäten/geographischen Einheiten denken und darum Ihr Wille Widerstand zu leisten ins Leere läuft; mindestens, wenn er mir nicht gar nützt.

      Wenn Geld die Welt regiert und die bisherige weltweite Leitwährung von einer Notenbank namens FED herausgegeben und mehr oder minder kontrolliert wird und sich die FED in USA befindet, dann führt die Spur schon nach USA. Das Gefüge hinter der FED ist dann aber schon wieder weniger national oder lokal/geographisch, sondern alles Banken, zunächst auch wieder in USA angesiedelte Banken, aber Banken sind gleichzeitig weltweit verflochten wie auch weltweit konkurrierend.
      Dass außer der FED auch noch das Pentagon, was schließlich das weltgrößte Militär befehligt, auch in USA sitzt, das ist dann schon das zweite.

      Und Da gibts ein paar illustre Gestalten, aber schon die alten Griechen wussten in der Sage vom Odysseus, was der Weg ist eine Hydra zu töten; irgendeinen Kopf abhauen war es nicht. 😉

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/andreas/' rel='nofollow'>@Andreas</a>
      "…so lange sie entlang von Nationalitäten/geographischen Einheiten denken…", wäre dann zunächt einmal eine Unterstellung Ihrerseits. Oder zumindest eine Ableitung aufgrund meines Beispiels von Amerika. Amerika deshalb, weil dieser Teil der Welt so benannt ist und seine Einwohner als Amerikaner bezeichnet werden.

      Wird beim Thema Weltbeherrschung lokales denken nicht ad absurdum geführt? Ist es dann nicht genauso absurd, mir lokales denken zu unterstellen?

      Man kann mein Beispiel, geht man in der Geschichte ein wenig zurück, auch auf Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, usw. anwenden.

      Waren es tatsächlich vom Zaren frustrierte Russen, die die Russische Revolution 1917 anzettelten? Oder waren es von der Monarchie frustrierte Franzosen, die 1789 die Französische Revolution starteten?
      Wäre es nicht viel einleuchtender, dass ich, der die Welt unterjochen und ausbeuten möchte, dafür sorgen müsste, dass die Monarchie als Staatsform abgeschafft wird, egal in welchem Land, weil es mir ansonsten nicht möglich sein würde, mich als Russe, Franzose, oder was auch immer auszugeben, und mich dann selbst an die Spitze des jeweiligen Staates zu setzen?
      Und wäre für mein angestrebtes Ziel nicht am vorteilhaftesten, diese Vorgehensweise bei allen Völkern durchzuführen? Ich säße dann in der Regierung aller Länder, gäbe mich als Amerikaner, Engländer, Franzose, Deutscher, Russe usw. aus, der natürlich nur das Wohl des jeweiligen Landes und seiner Einwohner im Sinn hat, während ich in Wirklichkeit meine eigenen Interessen verfolgte.
      Ich könnte dann sogar ganz offiziell, und ohne das es weiter auffällt, per Diplomaten des jeweililgen Landes, die selbstverständlich meiner Gruppe angehören, mit meinen Helfershelfern in anderen Ländern kommunizieren. Oder würde es in irgendeiner Form Verdacht auslösen, wenn in der Zeitung steht, dass Diplomat X aus Land A sich mit Diplomat Y aus Land B zu Gesprächen getroffen habe? Der Inhalt des Gesprächs wird dann natürlich nicht in der Zeitung stehen, den Journalisten des jeweiligen Mediums gäbe ich eine für sie plausible Erklärung über den Inhalt der Gespräche, die im Wesentlichen nichts mit dem tatsächlich Besprochenen zu tun hat.

    • Als Handlanger fällt mir da schon mal Goldman Sachs ein. Bankiers in politischen Ämtern – ein Unding.

  19. Super Gespräch zum Frühstücksfernsehen, verspricht ein medienreiches WE zu werden..

    Für den Einstieg finde ich die konkreten Fälle extrem hilfreich, hier lässt sich das Ausmaß an Perfidität greifbar machen wie auch nachprüfbar. Ich bin Positionenfan, habe noch nichts Geeigneteres gefunden, über die Strukturen aufzuklären, eignet sich auch bestens für Bildungsworkshops.
    Wenn die großen Strukturen klar sind, stellt sich die bittere Frage – und nun konkret?

    Statt der 89 noch lautstark geforderten Friedensdividende haben wir nun Kriegskredite für uns und die nachfolgenden Generationen. Schlafen und wachen soll man nicht vermischen!

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